Kranberry – Die vierte Hebeeinrichtung am Kultur Quadrat wird aufgestellt (Update 12.01.2018)

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Am Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz entstehen die Wohnhäuser der  Loge № 1 (Neuperlach.org berichtete). Neuperlach bekommt endlich sein Zentrum, seine Mitte. Heute liefen die Arbeiten zur Aufstellung des vierten Krans. Neuperlach.org war dabei.

Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 1 (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 2 (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 3: Damit der Kran später mal nicht kippt, werden die Ausgleichsgewichte am Fuß angebracht (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 4 (11.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 12.01.2018

Der vierte Kran ist fertig aufgebaut, die Bilder zeigen jeweils alle vier Kräne:

Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 5 (12.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 6 : Kleiner Scherz – einer der Kräne scheint aus Holz zu sein (12.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 7: Noch ein kleiner Gag – ein Kran scheint  zwei Ausleger zu haben (12.01.2018) © Thomas Irlbeck

 

Das etwas andere Fundbüro im Marx-Zentrum: Das ist die Höhe!

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Gegenstände im Taubennetz
Bild 1: Vernetzt – Reh und Schnuller (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum wurde 2016 der Häuserriegel Peschelanger 8, 10, 12 und 14 mit einem Netz verhüllt, es erinnert an ein Taubennetz. Das Netz soll dazu dienen, sich lösende Eternit-Asbestplatten vor dem Absturz zu bewahren. Im schlimmsten Fall könnten Menschen von den Platten getroffen und verletzt werden.

Gefangen im Netz!

Das Netz hat aber einen Nebeneffekt. Da es auch über die Fenster gespannt ist, fängt es auch allerlei Gegenstände auf, die mal aus dem Fenster fallen. So finden sich inzwischen Stofftiere, Schnuller, Unterwäsche und einiges mehr im Netz. Es ist eine Art Freiluft-Fundbüro entstanden.

Es geht nicht darum, das Netz infrage zu stellen, sondern um die kleinen Skurrilitäten im Leben.

Gegenstände im Taubennetz
Bild 2 (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 3: Wer vermisst seine Unterwäsche? (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 4: Auch „verschiedenes“ ist im Angebot (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Mickey Mouse in ihrem härtesten Abenteuer (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Alles vernetzt! Aus dieser Perspektive sieht man das Netz kaum. Wer genau hinssieht, entdeckt aber die heruntergefallenen Gegenstände im Netz – vor allem am Netzende oberhalb der Hochparterres , aber nicht nur dort (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Abschied von der Idylle – 2019 starten Hochbauarbeiten für neues Quartier

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Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer: Es heißt nun, Abschied zu nehmen! (07.01.2018) © Thomas Irlbeck

Heute hat sich der Nebel kaum aufgelöst. Dennoch gibt sich unser Kieswerk Piederstorfer idyllisch. Der Anlass dieses Beitrags ist, dass uns laut Zeitungsbericht nur noch wenig Zeit bleibt, den Anblick zu genießen. Bereits 2019 sollen die Hochbauarbeiten am neuen Hochhausquartier für 3.000 Menschen beginnen.

Baubeginn Phönix-Pflegeheim Neuperlach: 2008

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Phönix-Pflegeheim mit Terrasse, die gerne zum Rauchen genutzt wird (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Bald, genauer im Mai, jährt sich der Baubeginn des Phönix-Pflegeheims am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen das 10. Mal. Mit Schrecken erinnern sich viele an eine Raucherin zurück, die teilweise alle 15 Minuten – auch nachts – zum Rauchen auf die Terrasse oder zur Bushaltestelle lief und dort ein lautstarkes Hustkonzert veranstaltete, das auch von Würge- und Brechgeräuschen begleitet war. Nach einer Reihe von Jahren verschwand die Raucherin, über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Eine Dame in meiner Wohnanlage meinte, sie könne ihre Loggia wegen des ekelhaften Hustens nicht mehr nutzen. Ein zugezogener Bewohner, der wo anders wohnt, störte sich an den Geräuschen beim Warten auf den Bus und erfand den Namen Kotzbrocken. Vielen Dank für den Namen! Es sei aber erwähnt, die Dame hustete doch nicht mit Absicht, sie war/ist halt süchtig. Seit die Raucherin nicht mehr zu hören ist, ist wieder Ruhe und Frieden eingekehrt.

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stillstand und Verfall

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An unserem St. Jakobus am Quidde-Zentrum hat sich optisch nichts mehr getan. Ich glaube, dass wir noch ein viele, viele Monate, vielleicht auch noch länger, auf die Fertigstellung der Kapelle warten müssen (Neuperlach.org berichtete, dort sieht man auch, dass im Februar 2017 die Baustelle kaum anders als Ende November 2017 aussah). Aber es ist eine Gelegenheit, sich das daneben befindliche Wohnhaus (mit Gewerbe im Erdgeschoss) einmal genauer anzuschauen, schließlich ist es das letzte Überbleibsel des ursprünglichen St.-Jakobus-Ensembles. Auf den ersten Blick steht das Haus noch ganz gut da. Bei näherer Betrachtung kann einem dann aber doch das Grausen kommen. Da haben sich zumindest stellenweise Moose, Flechten und wohl auch Schimmel breitgemacht.

Quiddestraße 35
Bild 1: Das Wohnhaus am St. Jakobus, ganz rechts ist noch die Baustelle der neuen Kapelle zumindest angedeutet (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 4 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 5 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Bei dieser Gelegenheit noch ein Foto vom Zugang zum alten Quidde-Zentrum. Das sah auch schon mal besser aus:

Durchgang zum Quidde-Zentrum
Bild 6 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Alte Zeiten, die nie wieder zurückkehren

An dieser Stelle soll mal wieder an die alte Kirche mit ihrem Parkhaus-Beton-Charme erinnert werden:

St. Jakobus
Bild 7: Die Kirche St. Jakobus vor dem Abriss. Von der Optik könnte man hier ein Parkhaus erwarten (19.11.2011) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8: Diese Ansicht der Kirche lässt eher auf eine Schule schließen 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Friedenspromenade: Kiosk-Erinnerungen und ein altes Schild

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Nach längerer Zeit habe ich mal wieder geschaut, was aus unserem Eck mit dem ehemaligen Kiosk an der Friedenspromenade geworden ist (Neuperlach.org berichtete). Die neuen Häuser nähern sich der Fertigstellung, wie die Bilder zeigen. Zwei Fotos vom alten Kiosk dürfen aber auch nicht fehlen.

In der Nähe – am Hugo-Lang-Bogen – gab es einen weiteren Kiosk, der auch schon längst Geschichte ist. Aber es findet sich noch ein Schild, das mir wohl bislang noch nicht aufgefallen ist. Vielleicht, weil es bislang hinter Edeu verschwunden war und man schon sehr genau hinschauen muss. Auch dieses Schild zeige ich.

Ex-Kiosk, Friedenspromenade
Bild 1: Kreuzung Friedenspromenade/Hochacker. Vom alten Kiosk ist nichts übriggeblieben (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Ex-Kiosk, Friedenspromenade
Bild 2 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der alte Kiosk (2013)

Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Kiosk-Schild am Hugo-Lang-Bogen

Das Schild hängt wenige Gehminuten entfernt am Hugo-Lang-Bogen. Es verweist auf einen anderen Kiosk, den es auch nicht mehr gibt. Er lag am Ende des Hugo-Lang-Bogen, kurz vor der Kreuzung Zehntfeldstraße/Feldbergstraße.

Schild, Kiosk, Hugo-Lang-Bogen
Bild 5 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Schild, Kiosk, Hugo-Lang-Bogen
Bild 6 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Beton brutal

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So toll Beton auch ist, er nutzt sich ab. Er verschmutzt, Flechten, Moose und Schimmel setzen sich an. Weit gefährlicher sind jedoch die berüchtigten Betonabplatzungen. Diese entstehen, wenn Wasser eindringt und dadurch der Bewehrungsstahl rostet. Beim Rosten dehnt er sich aus, der ummantelnde Beton kann dabei regelrecht abgesprengt werden. Auch diese düsteren Stellen zeige ich. Die Fotos sind bei der Anfertigung der Aufnahmen des spektakulären Loggia-Schadens am Annette-Kolb-Anger entstanden (Neuperlach.org berichtete). Die in dieser Fotoreihe gezeigten Schäden sind noch nicht dramatisch, aber schön sieht das Ganze auch nicht mehr aus.

Beton düster
Bild 1 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 2 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 3 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 4 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 5 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 6 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck

Weihnachtsspaziergang in Neuperlach Ost

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Auf speziellen Wunsch einer Facebook-Freundin zeige ich heute im Rahmen eines kleinen Spaziergangs eine Reihe von Fotos aus Neuperlach Ost. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch andere, speziell, die nicht mehr in Neuperlach wohnen, etwas mit den Bildern anfangen können.

Wir beginnen mit der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring. Unter vielen Neuperlachern ist diese Schule immer noch als „Schwarze Schule“ bekannt – nicht, weil dort schwarze Magie gelehrt worden wäre (das vielleicht auch), sondern wegen der ehemals schwarzen Fassadenplatten, die schon längst durch blaugraue ausgetauscht wurden:

Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2: Manschgerl auf dem Schuldach (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Zoom der beiden bunten Manschgerl auf dem Schuldach darf natürlich nicht fehlen. Das Bild kann wie fast alle Bilder durch Anklicken vergrößert werden.

Ein kleiner Abstecher zum Kindergarten am Brittingweg, der sich an die Schule anschließt, darf nicht fehlen:

Kindergarten Brittingweg
Bild 3: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Kindergarten Brittingweg
Bild 4: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5: Kindergarten am Brittingweg (rechts) und auch ein Teil der Schule (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Es geht weiter auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring Richtung Graf-Zentrum. Wieder einmal zeigt sich der Mond auch tagsüber:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 6: Der Mond über dem Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Mit erhöhten Kontrastwerten (damit man etwas erkennen kann) sieht unser natürlicher Satellit dann so aus:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 7: Mond (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun ist das Graf-Zentrum am Oskar-Maria-Graf-Ring in Sichtweite:

Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring
Bild 8: Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Aldi im Graf-Zentrum:

Aldi, Graf-Zentrum
Bild 9: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 10: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 11: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 12: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Schreibwarengeschäft
Bild 13: Schreibwarengeschäft im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum
Bild 14: Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum
Bild 15: Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 16: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 17: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Stadtsparkasse
Bild 18: Stadtsparkasse im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Hauseingang
Bild 19: Hauseingang im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die nächste und auch schon letzte Station ist der Handwerkerhof, der sich an das Graf-Zentrum anschließt. Hier, am am Stemplingeranger, finden sich zunächst ein Sanitätshaus und das Café und Restaurant „Sultan“:

Sultan, Handwerkerhof
Bild 20: Sanitätshaus und „Sultan“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun vorbei am Pizzalieferdienst „Freaks“ am Stemplingeranger, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 21: Pizzalieferdienst „Freaks“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Fassadenabschluss zum Dach macht bei diesem Haus nicht mehr den besten Eindruck:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 22: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 23: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 24: Das gegenüberliegende Eckhaus mit Spielsalon (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Moschee
Bild 25: Moschee im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Entgegen schlimmer Gerüchte gibt es immer noch Handwerker im Handwerkerhof. Das farbige Logo an der Fassade (Bildmitte) zeigt, hier residiert ein Malermeister:

Handwerkerhof, Maler
Bild 26: Malermeister im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof
Bild 27: Blick zurück Richtung Stemplingeranger (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Hotel
Bild 28: Hotel im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Blick Richtung Wald
Bild 29: Blick am Hotel vorbei Richtung Neuperlacher Wald. Wer genau hinsieht, erspäht auch hier noch mal den Mond. Dieses Mal verzichte ich auf den Pfeil (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der vergessene Drilling

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Drillinge
Bild 1: Drillinge an Bord. Fast könnte man meinen, die Drillinge wären alle etwa gleich hoch. Aber das ist nur eine Illusion (20.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die beiden Zwillingstürme, die nicht nur am Hanns-Seidel-Platz die Kulisse dominieren, sind den Neuperlachern bekannt. 17 Stockwerke, das heißt 18 Geschosse, messen sie jeweils.

Doch wenn wir gnädig sind, erkennen wir einen dritten Zwilling an. Nein, solche Stilblüten machen wir nicht. Ich wiederhole den Satz: Doch wenn wir gnädig sind, erkennen wir einen dritten Drilling an.

Der Bau am Gerhart-Hauptmann-Ring wird schnell übersehen, weil er nur 11 Stockwerke aufweist, also 12 Geschosse. Daher wirkt er nicht so punktförmig, zumal wer auch noch an ein Zeilenhaus geklebt ist. Die farbliche Absetzung isoliert den Drilling aber wieder deutlich.

Die Herausforderung war erst einmal, alle Drillinge auf einem Bild zu vereinen. Das ist gelungen (Bild 1). Die Bilder 2 bis 4 zeigen dagegen den Drilling für sich alleine. Er wirkt aus diesen Perspektiven durchaus mächtig.

Drillinge
Bild 2: Fast könnte man meinen, das sei einer der „normalen“ Zwillinge. Schon komisch, da der Unterschied mit 11 (hier) versus 17 Stockwerken (die Zwillungstürme) doch recht groß ist (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Drillinge
Bild 3 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Drillinge
Bild 4 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Nebeneingang macht leider einen etwas maroden Eindruck:

Drillinge
Bild 5 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck

Einstürzende Neubauten? Spektakulärer Schaden an einer Wohnanlage in Neuperlach Ost (Update 23.12.2017)

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Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 1: Das sieht nicht gut aus. Man wundert sich, dass alles oben geblieben ist (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 2 (Illustration) lässt erahnen, was hier für Kräfte am Werk waren. Mehr dazu im Text (23.12.2017)

In dieser Wohnanlage am Annette-Kolb-Anger in Neuperlach Ost habe ich einmal gewohnt. Im 9. Stockwerk. Nun gibt es hier einen spektakulären Schaden, vermutlich durch einen Sturm: Die augenscheinlich nachträglich angebrachten Glasvordächer zweier Loggias (oder Doppel-Loggia) wurden zerstört, zwei Betonstreben herausgerissen sowie das Flachdach beschädigt.

Man wundert sich, dass die beiden Streben nicht heruntergekracht sind, denn sie liegen jeweils nur noch auf einer Seite auf, auf der anderen werden sie offenbar nur noch durch die Metallstreben des (zerstörten) Vordaches gehalten. Wobei „aufliegen“ so eine Sache ist, zumindest die Strebe der rechten Loggia liegt auf einer Stelle auf, an der sie nicht hingehört. Untypisch für schweren Beton befindet sie sich nun auf einer deutlich höheren Position als vorher. Eine der Streben wurde durch zwei farbige Gurte notdürftig stabilisiert.

Man kann hier spekulieren: Das Vordach könnte im Sturm wie ein Segel gewaltigen Kräften ausgesetzt und dadurch anhoben worden sein. Da das Dach an den Betonstreben montiert ist, hat es Letztere offenbar ebenso angehoben und durch den Hebeleffekt herausgerissen. Die Streben sind wahrscheinlich nur aufgelegt sowie teilweise an ihren den Abschlüssen in Bohrungen innerhalb der Betonfassaden geschoben. Sie halten somit durch ihr Eigengewicht und den damit verbundenen Reibungswiderstand.

Ein Absperrband (Bild 1) soll verhindern, dass man sich dem Gebäude zu stark nähert, denn die Absturzgefahr dürfte kaum gebannt sein.

Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 3: In der Totalen sieht es eher unspektakulär aus. Nur bei genauerem Hinsehen wird klar, was hier passiert ist (siehe rote Markierung oben). Unten ist ein Absperrband zu erkennen (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 4: Die linke herausgehobene Strebe wurde offenbar durch diese beiden Gurte stabilisiert (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 5: Die rechte Strebe scheint auch nur noch am seidenen Faden zu hängen (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 6 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 7: Genauer hat es die rechte Strebe offenbar so angehoben (im Sturm?), dass das rechte Ende auf dem Dach zum Aufliegen kam und sich dort verhakt hat (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 8: Detail rechte Strebe, rechter Abschluss. Die Strebe hat es hier regelrecht … (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 9: … herausgerissen, man sieht rechts die Aussparung, in der sie mal drin war. Nur an diesen Abschlüssen sind die Streben nicht nur auf die Träger aufgelegt, sondern in eine Aussparung horizontal reingeschoben und damit eigentlich fixiert – auch gegen ein einfaches Anheben. Doch nachdem es die Strebe herausgerissen hat, wurde sie offenbar gewaltig angehoben und sie ist dann auf das Flachdach heruntergekracht. Dabei wurde die Metallummantelung des Flachdachrandes beschädigt. Das legt die Vermutung nahe, dass die Streben sehr schwer und aus massivem Beton sind (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 10: Detail (23.12.2017) © Thomas Irlbeck

Neu in Neuperlach

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Sanierung zweier 8-stöckiger Wohnhäuser am Karl-Marx-Ring, Höhe Klinikum. Die Häuser sehen wieder wie neu aus, das Weiß wirkt sehr elegant.

Karl-Marx-Ring 154,156, neu
Bild 1 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring 154,156, neu
Bild 2 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck

Veranstaltungen des Festring Perlach e. V. im 1. Halbjahr 2018

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Hier kann die Veranstaltungsvorschau für das 1. Halbjahr 2018 heruntergeladen werden:

Festring Logo

Hier klicken: Festring Perlach e. V. – Veranstaltungen 1. Halbjahr 2018

Marx-Zentrum im Wandel – Rewe-Schließung und Fassadenschäden

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Marx-Zentrum
Bild 1: Wohnhaus im Marx-Zentrum mit Atelierwohnung (01.12.2017) © Thomas Irlbeck

Das Haus mit der Atelierwohnung oben ist immer noch etwas Besonderes, ein Blickfang. Nicht so schön sieht die Fassade an einigen Stellen des Marx-Zentrum aus. Viele der asbesthaltigen Eternit-Platten sind stark in Mitleidenschaft gezogen, und manche von ihnen werden nur noch von dem provisorisch angebrachten Netz gehalten, aber nicht mehr an der Stelle, an der sie eigentlich hingehören.

Marx-Zentrum, defekte Asbestplatten
Bild 2: Marx-Zentrum – Vor der Tiefgarage. Wer genauer hinsieht, erkennt neben der Lampe in der Bildmitte den Schaden. Rechts oben befindet sich eine weitere Schadstelle (01.12.2017) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum, defekte Asbestplatten
Bild 3: Näher dran. Das sieht nicht gut aus! (01.12.2017) © Thomas Irlbeck

Auch sonst hat sich einiges verändert. Der Rewe-Markt hat ab heute für immer geschlossen (Neuperlach.org berichtete). Doch das hat sich noch nicht bei allen Kunden rumgesprochen, und ein Plakat am Eingang übersieht man schon mal. Entsprechend wollten heute immer wieder Kunden in den Laden rein.

Marx-Zentrum, Rewe
Bild 4: Rewe – letzter Verkaufstag. Es ist kurz vor 20 Uhr (30.11.2017) © Thomas Irlbeck

Unsere Mitte – reich an Kontrasten

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Unser Reich der Mitte mit der großen Baustelle am Hanns-Seidel-Platz (Kultur Quadrat, Loge № 1). ist dank der Kräne nun weithin sichtbar. Zusammen mit dem Wacker-Gebäude und der herrlichen Alpenkulisse ergibt sich ein Bild voller Kontraste. Vielen Dank für das starke Foto!

Alpen mit Kultur-Quadrat-Baustelle
Neuperlach, Mitte(n) in den Bergen (28.11.2017). Foto: Sven G. für Neuperlach.org

Das LetoMotel (Gebäude in Schwarz und Anthrazit, Folge 3)

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LetoMotel, Kreillerstraße
Bild 1: LetoMotel, Kreillerstraße (24.11.2017) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum sowie in meiner Wohnanlage hängen schwarze Fassadenplatten, das soll ein Schiefergebirge darstellen. Früher haben mir schwarze und sehr dunkle Fassaden nicht gefallen, aber inzwischen liebe sich sie. Bislang sind hier schon einige Artikel über schwarze oder anthrazitfarbene Gebäude erschienen, jetzt mache ich eine offizielle Serie daraus. Dazu habe ich auch einige bestehende Artikel nachträglich zu Folgen dieser Serie erklärt.

Unser heutiges Gebäude ist ein Hotel, das LetoMotel in Trudering an der Kreillerstraße 200 in Trudering. Es liegt auf Höhe der Kreuzung Karpfenstraße/Marianne-Plehn-Straße, der U-/S-Bahnhof Trudering ist in wenigen Gehminuten erreichbar.

Im Erdgeschoss finden sich eine dm-Drogerie, eine Bäckerei (Wimmer) sowie eine Metzgerei mit Imbiss. Das Gebäude hat bis auf Ziegeloptik mit Ausnahme einer Seite, die verputzt und gestrichen ist (Bild 3). Das 135-Zimmer-Haus wurde 2015 eröffnet.

LetoMotel, Kreillerstraße
Bild 2 (24.11.2017) © Thomas Irlbeck
LetoMotel, Kreillerstraße
Bild 3 (24.11.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Gebäude in Schwarz und Anthrazit“

Kultur Quadrat: Dritter Kran braucht zwei Versuche

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Heute wurde an unserem Kultur Quadrat der dritte Kran aufgestellt. Wie die Bildreportage zeigt, bedurfte es dafür zwei Versuche.

Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 1: Kultur Quadrat vom pep aus gesehen. Die Kransäule selbst steht schon, der Ausleger fehlt aber noch (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 2: Alle haben ihre Plätze eingenommen, es kann losgehen! Im Hintergrund: unsere Zwillingstürme (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 3: Der Ausleger wird mit dem Fahrzeugkran angehoben (22.11.2017) © Thomas Irlbeck

Der Aufbau wird von zahlreichen Schaulustigen beobachtet. Ich scheine aber der Einzige zu sein, der das Ganze mit Kamera begleitet. Zumindest sehe ich sonst niemand mit Kamera.

Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 4: „Nauf geht’s!“ (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 5: Oben! Aber es scheint nicht zu passen! (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 6: Alles auf Anfang, der Ausleger wird wieder runtergelassen (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 7: Oben auf der K(r)anzel – Nur Kanzler ist schöner! (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 8: Neuer Anlauf, den Neuperlach.org aus dramaturgischen Gründen von der anderen Straßenseite (Fritz-Erler-Straße) verfolgt. Der Ausleger wird wieder angehoben (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 9: So langsam wird das nun etwas (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 10: Nun müssen die beiden Enden noch verbunden werden (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 11: Wie ein Spielzeugmanschgerl klettert der Arbeiter an dem Ausleger (Bildmitte, genau hinschauen!). Ich glaube, mir würde der Mut fehlen, so etwas zu machen (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 12: Nun noch die Seile des Fahrzeugkrans lösen, die den Ausleger … (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 13: … bislang gehalten haben (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 14: Fertig! Fahrzeugkran und Kran #3 wurden voneinander getrennt (22.11.2017) © Thomas Irlbeck

Mit Kran #3 kann der Bau der neuen Wohnungen der Loge № 1 nun noch effizienter voranschreiten.

Siehe auch:

Neue Platte auflegen: Wiederanbringen von Fassadenplatten nach Treppensanierung

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Faserzementplatten Austausch
Bild 1 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Vor über einem Jahr startete in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 die Sanierung der Treppen an den Haupt- und Hofeingängen (Neuperlach.org berichtete: Bretter, die die Welt bedeuten und Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen). An der Hofseite mussten dazu auch einige der asbesthaltigen Faserzementplatten (Handelsname Eternit) abgenommen werden. Seitdem klaffen Löcher in der Fassade. Wie gefährlich Asbest ist, ist bekannt. Daher ist laut Asbestgesetz verboten, solche Platten wieder anzubringen. Einmal abgenommene Asbestplatten dürfen nur noch fachgerecht entsorgt werden.

Es werden wieder Faserzementplatten verbaut – aber solche ohne Asbest

Nun gibt es vergleichbare Fassadenplatten auch aus Kunststoff, Keramik und wiederum aus Faserzement. Letztere sind denen der bestehenden Eternit-Platten ähnlich, enthalten aber keinen Asbest.

Also sollte das Problem schnell lösbar sein. Es ist jedoch nicht einfach, geeignete Unternehmen zu finden, die Kapazitäten haben. So hat sich nun der Abschluss der Sanierung lange, lange verzögert.

Nun aber werden endlich die Lücken in der Fassade geschlossen. Es werden nun die bereits erwähnten asbestfreien Faserzementplatten angebracht. Die Fotos zeigen den Zustand der Arbeiten.

Meine Wohnanlage ist dann bald wieder komplett, und der Gedanke der Architekten, mit den schwarzen Fassadenplatten ein Schiefergebirge abzubilden, kann weiterleben. Eines Tages müssen aber sicherlich alle Platten abgenommen werden, denn nichts ist für die Ewigkeit gemacht, auch wenn Eternit von lateinisch aeternitas („Ewigkeit“) abgeleitet ist. Aufgrund der immensen Kosten hoffen die meisten Eigentümer, dass diese Aktion noch ganz weit in der Zukunft liegt.

Solange sich die Platten nicht von alleine lösen, besteht wohl auch noch kein Handlungsbedarf. Der optische Eindruck der Eternit-Platten der Häuser im benachbarten Marx-Zentrum ist dagegen deutlich schlechter (Neuperlach.org berichtete), obwohl die Häuser dort ein paar Jahre jünger sind als die Gebäude hier in meiner Anlage.

Faserzementplatten Austausch
Bild 2: Neue Platten aus Faserzement (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 3 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 4: Schneidmaschine (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 5: Zumindest die gebogenen Fassadenplatten waren bereits lange vor der Treppensanierung in einem schlechten Zustand, manche haben ihr Farbe fast vollständig verloren und sind schon fast weiß (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Wasserspiele vor dem neuen pep

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DRV Brunnen
Bild 1: Brunnen an der DRV (14.11.2017) © Thomas Irlbeck

Obwohl der Frost nicht mehr weit weg ist, plätschert der eindrucksvolle Brunnen der DRV (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd; früher: LVA) an der Thomas-Dehler-Straße vor dem pep weiter. Bei herrlichem Wetter muss das Ganze festgehalten werden. Die Bilder zeigen den Brunnen, die DRV und auch die Baustelle des pep, an der ein neues Parkhaus sowie zusätzliche Ladenfläche entstehen (Neuperlach.org berichtete).

DRV Brunnen
Bild 2 (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 3: Ein Blick auf die andere Straßenseite: Das neue Parkhaus hat die endgültige Höhe erreicht (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung und Brunnen
Bild 4: Beides zusammen: pep-Baustelle und DRV-Brunnen (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 5: Auch ein Blick auf das DRV-Gebäude zeigt wieder den Brunnen. Er scheint überall zu sein (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung und Brunnenpep-Erweiterung und Brunnen
Bild 6: Erneut beides vereint: Brunnen und Baustelle. Auch in dieser Ansicht zeigt sich, was für einen schönen Brunnen wir in Neuperlach haben (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 7: DRV-Gebäude: Wer genau hinsieht: Auch hier spiegelt sich der Brunnen (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 8: Na gut, das gibt es auch größer (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 9: Der Brunnen, diesmal mit der DAS im Hintergrund (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV-Eingang
Bild 10: DRV-Eingang /14.11.2017) © Thomas Irlbeck

 

Unser „Schulzentrum Nord“

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Schulzentrum Nord
Bild 1: Schulzentrum mit eigener Brücke  (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schulzentrum Nord, das klingt so nach Münchner Norden, nach Oberföhring oder Freimann vielleicht. Doch der Begriff täuscht: Es ist der Norden Neuperlachs gemeint. Entsprechend liegt das Schulzentrum Nord an der Quiddestraße, genauer in einem Dreieck, das neben der Quiddestraße von der Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße gebildet wird. Direkt am Schulzentrum beginnt zudem der Karl-Marx-Ring. Der Kiosk dort, gleich schräg gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung (es gibt ihn heute noch bzw. wieder), war und ist entsprechend bei Schülern beliebt.

Offizieller Name früher wohl „Schulzentrum Perlach Nord“

Das Schulzentrum beherbergt das Werner-von-Siemens-Gymnasium (dort war ich selbst Schüler), die Werner-von-Siemens-Realschule und die Orientierungsstufe. 2007 bis 2009 wurde das Gebäude saniert. Seit 2010 heißt das Gebäude offiziell „Schulzentrum an der Quiddestraße“, was sich auf der Fassade widerspiegelt (siehe Foto), für mich ist es aber weiter das Schulzentrum Nord, wobei der Begriff wohl nie in dieser Form am Gebäude angebracht, aber im Sprachgebrauch verankert war. An der Fassade stand wohl früher gar kein Name, am Eingang, wie ein altes Foto (nicht hier zu sehen) beweist, „Schulzentrum Perlach Nord“ (sic!).

Gebaut wurde das Gebäude Anfang der 1970er-Jahre. Richtfest war am 30.11.1973. Der Schulbetrieb wurde 1975/1976 aufgenommen. Das Werner-von-Siemens-Gymnasium gab es jedoch schon seit dem 10.09.1970. In Ermangelung eines eigenen Gebäudes wurde in der Schule am Strehleranger und später (Schuljahr 1971/1972) an der Schule in der Klabundstraße unterrichtet.

Es wurde und wird im Schulzentrum Nord nicht nur unterrichtet, sondern auch mal ein Spielfilm gedreht, etwa 2017 die Komödie „Fack ju Göhte 3“.

Verbindende Architektur

Interessant am Gebäude ist die für Neuperlach so typische Brücke, die hier die Quiddestraße überspannt. Die Brücke ist derart integriert, dass man direkt ins 1. Stockwerk des Schulgebäudes und in weitere Geschosse gelangen kann. Aber dennoch kann sie von jedermann benutzt werden, auch jetzt etwa von mir, um die Fotos hier zu schießen. Zu meiner Schulzeit waren einzelne Klassen in der Schule an der Albert-Schweitzer-Straße ausgelagert (auch meine Klasse), einzelne Fächer und Stunden fanden aber im Schulzentrum Nord statt. Die Brücke übernahm damals entsprechend eine wichtige Verbindungsfunktion, und die Schule an der Albert-Schweitzer-Straße  hatte damals am Brückenende noch einen eigenen Zugang. Lehrkräfte, die von Gebäude zu „sprangen“, waren entsprechend nicht lange unterwegs, sodass die nächste Stunde zur Enttäuschung der Schüler ohne allzu lange Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. Bei den Schülern war das Gebäude des Schulzentrum Nord in einem Punkt nicht so beliebt: Dank der Klimaanlage, die aber meiner Erinnerung nach nicht wirklich zuverlässig funktionierte, gab es offiziell kein Hitzefrei. Meine Erinnerung ist aber hier schwach, aber die Schule war sicherlich bei Eröffnung eine der modernsten Münchens, sodass auch die Klimaanlage ins Bild passt.

Erwähnenswert sind noch die eigene Mensa in einem externen Flachbau (in Bild 2 ansatzweise im Hintergrund zu sehen) sowie der Hochseilgarten (nicht im Bild), der sich auf der anderen Gebäudeseite (Nordseite) befindet. Von dort gelangt man – auch über eine Brücke – direkt zum Ostpark und zum Abenteuerspielplatz Maulwurfshausen.

Schulzentrum Nord
Bild 2 mit Mensa im Hintergrund (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 5: Kunst verbindet – Graffiti-Kunst an der Brücke (04.11.2017) © Thomas Irlbeck