Noch ein Besuch im Neubaugebiet an der Hochäckerstraße

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Im März habe ich mir das Neubaugebiet an der Hochäckerstraße angeschaut. Heute habe ich noch mal dort Station gemacht. Im Ostteil wird noch fleißig gebaut, wohingegen im Westteil viel schon fertiggestellt und bezogen ist. Die Architektur ist nicht so ganz mein Fall. Es müssen sicherlich nicht überall Hochhäuser gebaut werden. Ich finde aber, dass alles so beliebig aussieht. Es könnte auch ganz wo anders in München sein – und wir könnten uns auch in einer ganz anderen Stadt befinden. Preiswert wohnt man hier auch nicht. Für 4 Zimmer zahlt man schon mal 1.600 Euro Monatsmiete (kalt, versteht sich!). Immerhin wohnt man dort wohl ruhig, friedhofsruhig, denn der Neue Südfriedhof ist gleich gegenüber. Nur an der Autobahn im Westteil könnte es etwas lauter sein, sie ist aber recht gut abgeschirmt.

Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 1 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 2 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 3 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 4: St. Michael Perlach wirkt etwas verloren (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 5 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 6 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 7 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 8 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 9 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 10 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 11 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 12 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 13 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 14: Auch hier ist von St. Michael Perlach immerhin noch ein großer Teil des Turms zu sehen (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 15 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

 

Werkstoff für das graue Gold

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Auf einem kleinen Rundgang sind aktuelle Fotos unserer beiden Kieswerke entstanden. Es werden nicht die letzten Bilder bleiben, da die Gelegenheit bis zum Abriss noch genutzt werden sollte. Wie bereits berichtet, wird das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg (Bild 1) abgerissen, auf dem Areal entstehen 1.400 Wohnungen für 3.000 Menschen. Das Kieswerk Mächler an der Putzbrunner Straße (Foto 2 und 3) dagegen ist denkmalgeschützt und bleibt uns zum Glück erhalten. Eines Tages soll es aber außer Betrieb genommen und dann so eine Art Technikdenkmal werden. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Zum Kieswerk Mächler gibt es von Franz Kerscher ein sehr interessantes PDF mit Hintergrundinformationen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Kieswerk Piederstorfer. Seine Tage sind gezählt (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 2: Kieswerk Mächler – Geschützt durch den Denkmalschutz  (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 3: Kieswerk Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 4: Detail des Kieswerks Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck

Nachverdichtung nach oben: An der Kafkastraße wird aufgestockt (Update 19.07.2017)

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Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (29.06.2017)

Nach nur einer Woche stehen die ersten Mauern in einer Kombination aus Beton (Außenwände) und Ziegel (Innenwände).

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 14 : Flach war gestern – das neue Dach bekommt eine sanfte Schräge. Das Wasser bedankt sich dafür, dass es leichter abfließen kann (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 15 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 16 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 17 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 18 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 19 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 20 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (30.06.2017)

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 21: Teleaufnahme von meiner Loggia aus (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (10.07.2017)

Das Dach ist inzwischen in großen Teilen gedeckt.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 22 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 23 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 24 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fenster werden eingesetzt (19. 07.2017)

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 25 (19.07.2017)
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 26 (19.07.2017)

Sanierung der „Kaserne“ – Schwimmbäder in Neuperlach

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Sanierung am Friedrich-Engels-Bogen (die Wohnanlage ist auch als „Kaserne“ bekannt). Dach, Fassade – nichts ist für die Ewigkeit und muss irgendwann generalüberholt werden.

Auf dem Dach war ursprünglich ein Freiluft-Swimmingpool. Dieser hat jedoch nicht überlebt und wurde bereits vor Menschengedenken zugeschüttet. Ebenso längst nicht mehr existent ist das Hallenbad im Marx-Zentrum, das im Unterschied zu diesem Bad öffentlich war. Heute befindet sich in den Räumen des Marx-Zentrum-Schwimmbads das Minikaufhaus Woolworth.

Sanierung Friedrich-Engels-Bogen
Bild 1: Wohnanlage am Friedrich-Engels-Bogen. Ganz rechts ist noch ein Stück vom Marx-Zentrum zu sehen (22.05.2017)
Sanierung Friedrich-Engels-Bogen
Bild 2 (22.05.2017)

Das Hallenbad in der Wohnanlage mit den Glashäusern des Architekten Ernst Barth (nicht im Bild) ist dagegen zum Glück bis heute erhalten geblieben. Es steht nur für Bewohner dieser Wohnanlage zur Verfügung. Dass das Bad noch vorhanden ist, ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Unterhalt von Schwimmbädern ist extrem teuer. Die Versuchung ist daher groß, dass ein Bad stillgelegt wird, sollte eine umfassende Sanierung notwendig werden.

Hanns-Seidel-Platz: Grundsteinlegung am 50. Geburtstag (Update 08.06.2017)

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Gestern, am 12.05.2017, exakt an unserem 50. Geburtstag, war Grundsteinlegung am Kultur Quadrat. Wir mir im Verkaufs-Pavillon heute mitgeteilt wurde, sollen die Bauarbeiten sehr schnell starten. Der Bereich außerhalb der Parkfläche (Südostteil des Hanns-Seidel-Platzes) wird also bereits dieses Jahr bebaut, der Rest dann nach Fertigstellung der pep-Erweiterung 2018.

Update 01.06.2017: Beschädigter Grundstein – siehe weiter unten.

Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 1 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 2 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 3 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 4 (12.05.2017): Gelände von der Von-Knoeringen-Straße aus gesehen. Foto: Lesereinsendung

Update 01.06.2017

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 5 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Im südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes laufen die Bauarbeiten für die Wohnhäuser. Zwar sind noch keine Kräne aufgestellt, aber die Erdarbeiten sind im Gange. Der Grundstein sieht arg ramponiert aus, vermutlich wurde er beim Abtragen des Asphalts beschädigt (Bilder weiter unten). Die Fläche, auf der er steht, war ja asphaltiert. Hoffentlich kein schlechtes Omen, aber wir sind ja nicht abergläubisch!

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 6 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 7: Ramponierter Grundstein  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 8 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Spundwände und Kelleraushub (Update 08.06.2017)

Wer immer noch an der Bebauung des Hanns-Seidel-Platz gezweifelt hat, jetzt kann man es wirklich glauben. Nachdem die Spundwände gesetzt wurden, läuft nun bereits der Kelleraushub, jetzt gibt es kein Zurück mehr!

Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 9 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 10 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 11 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 12 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck

Wenige Stunden vor unserem 50. Geburtstag: Bauvorbereitende Arbeiten am Hanns-Seidel-Platz starten

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Baubeginn Kultur Quadrat
Bild 1 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Wer hätte das noch für möglich gehalten? Noch vor dem 50. Geburtstag am 11. Mai sind die ersten bauvorbereitenden Arbeiten am Hanns-Seidel-Platz gestartet, vermutlich Grundwasserbohrungen.

Dies ist wohl weniger Zufall, mehr scheint es uns bewusst zugefallen zu sein. So als wollte man sagen, wir können doch, was wir 50 Jahre nicht geschafft haben, nämlich die Bebauung von Neuperlachs Mitte, jetzt „Kultur Quadrat“ genannt (damit man Neuperlach nicht mit China, dem Reich der Mitte, verwechselt).

Gebaut werden zunächst die Wohnhäuser auf dem südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes, der nicht als Parkfläche genutzt wird, genauer an der Von-Knoeringen-Straße.

Baubeginn Kultur Quadrat
Bild 2 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Graffiti: Am Kulturhaus Neuperlach entsteht Kultur, was sonst? (Update 27.06.2017)

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Graffiti am Kulturhaus
Bild 1: Graffiti am Kulturhaus (10.05.2017) © Thomas Irlbeck. Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von CAZ132

Unter Kultur versteht man alles, das vom Menschen geschaffen wird, im Unterschied zu dem, das die Natur hervorbringt. So entsteht passend zur Funktion des Kulturhauses auf dem Hanns-Seidel-Platz eben Kultur, genauer die vielleicht kreativste Unterform davon. Sie ahnen es, Kunst.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 2 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Jan Deichmann alias CAZ132, Gründungsmitglied der berühmten Künstlervereinigung NPL83, konnte wetterbedingt erst heute wieder die Arbeit an seinem mächtigen Graffiti fortsetzen. Der Einfall, Militärtarnfarben als Hintergrund zu wählen, ist sicherlich genial und steht dafür, dass das Haus nach dem Abriss voraussichtlich im Dezember ja so gesehen unsichtbar sein wird. Auf dem Hintergrund entstehen nun die eigentlichen Motive.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 3 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Nichts ist für die Ewigkeit, nur die Ewigkeit ist das Nichts. Von einem Konzert bleibt nur eine Erinnerung, vielleicht auch ein illegaler Mitschnitt auf dem Smartphone. Von einem temporären Kunstwerk wie einem Graffiti zeugen Bilder. Aber Bilder aus Bits und Bytes sind nicht das Kunstwerk. Der Entstehungsprozess mit Pinsel und Spraydose ist Kunst, Aktionskunst. Bei jeder Betrachtung des Bildes entsteht das Kunstwerk neu. Womit wir bei der philosophischen Frage sind, ob das Kunstwerk auch dann noch da ist, wenn gerade keiner hinsieht. Ich sage mal vorsichtig Nein. Und das hat min den Militärtarnfarben und der Abrissbirne nichts zu tun.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 4: Der Toilettenaufsteller hasst offenbar Kunst und nimmt uns die Sicht (10.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 5: Die Neuperlacher Zwillingstürme thronen über dem Kulturhaus (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

12.05.2917

Das H2O-lastige Wetter hat den Fortschritt leider verlangsamt.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 6 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 7 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck

16.05.2017

Endlich ist das Wetter gnädig. Proportional zum trockeneren Wetter nimmt das Graffiti nun Formen an. Ich finde, dass es großartig wird! Das Gefährt im linken Teil ist ein Abrissbagger. Er zeigt uns, was mit dem Kulturhaus und auch mit dem Graffiti passieren wird. Die Kunst nimmt die Zukunft vorweg. Auch wenn das nicht nur negativ klingt, sondern auch negativ ist, uns bleiben die Fotos, die Erinnerungen. Und es wird ja auch etwas Neues entstehen.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 8 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 9 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 10 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 11 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck

18.05.2017

Graffiti am Kulturhaus
Bild 12: Nach Abbau des Verkaufspavillons sieht man mehr, wenngleich immer noch Teile verdeckt  sind (18.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 13 (18.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 14: Detail des hinzugekommenen Logos (18.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 15 (18.05.2017) © Thomas Irlbeck

Update 19.05.2017

Das Graffiti ist rechtzeitig fertig geworden. Das Foto zeigt den Stand wenige Minuten vor der offiziellen Einweihung. Nur die Signatur fehlt noch.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 16: Fertiges Kunstwerk kurz vor der Einweihung. Nur die Signatur fehlt noch. Das Graffiti enthält eine ganze Reihe von Aussagen, die hier nicht vorweggenommen werden sollen. Der Betrachter möge sich diese selbst erarbeiten (19.05.2017) © Thomas Irlbeck

Jan Deichmann weist bei der Einweihung zynisch darauf hin, dass der im Kunstwerk dargestellte Bagger den Neuperlachern ein tolles Geburtsastgeschenk zum 50. überbringe, nämlich eine schwere, schwere Eisenkugel, die dazu diene, das Kulturhaus abzureißen. Das bedeute wieder langes Warten auf das schon längst, seit Jahrzehnten versprochene Kulturhaus aus festen Mauern. Sieben, acht Jahre, so lange werde es wohl dauern, bis das neue Kulturhaus steht. Vielleicht auch länger. Deichmann hält es für eine Schande, dass die Stadt München darauf verweise, sie warte auf die Beteiligung von Sponsoren. Die Stadt habe doch selbst so viel Geld, meint Deichmann.

Immerhin kann das Kunstwerk voraussichtlich (Betonung auf voraussichtlich) doch erhalten bleiben, indem man zwar das Kulturhaus abreißt, aber die Wand mit dem Graffiti stehen lässt. Hoffentlich klappt wenigstens das.

Update (27.06.2017): Rückkehr des Verkaufscontainers an den alten Standort

Am 21.06.2017 ist der Verkaufscontainer wieder zum Kulturhaus zurückgekehrt. Zum Glück ist der wesentliche Teil des Kunstwerks weiter gut sichtbar, nur das Kulturhaus-Logo ist nun teilweise – zumindest aus dieser Perspektive – verdeckt.

Graffiti, Rückumzug Verkaufscontainer
Bild 17 (27.06.2017) © Thomas Irlbeck

Kultur Quadrat: Neuperlach wird zum Reich mit Mitte

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Kultur Quadrat
Bild 1: Verkaufspavillon, rechts im Hintergrund das alte Kulturhaus-Provisorium (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

So langsam geht es nach fast 50 Jahren Warten endlich los mit der Bebauung von Neuperlachs Mitte am Hanns-Seidel-Platz. Am 21. April wurde vor dem Kulturhaus ein Verkaufspavillon aufgestellt. Das Ganze läuft unter der Bezeichnung „Kultur Quadrat“. Für die offizielle Website www.kulturquadrat.com hat Neuperlach.org Bilder aus seinem Foto-Pool zur Verfügung gestellt.

In dem Quadrat, das im Westen von der Thomas-Dehler-Straße, im Süden von der Von-Knoeringen-Straße, im Osten von der Fritz-Erler-Straße und im Norden vom Wacker-Gebäude gebildet wird, werden Wohnungen entstehen, aber auch Läden, Gastronomie, soziale Einrichtungen und das lang ersehnte Kulturzentrum. Blickfang soll ein spektakuläres Hochhaus werden. Begonnen werden soll mit einer Wohnanlage an der Von-Knoeringen-Straße am Süden des Hanns-Seidel-Platzes. Der Bereich ist bereits mit Bauzäunen gesichert und befindet sich außerhalb der Fläche des pep-Parkplatzes. Für den Dezember ist der Abriss des Kulturhauses geplant. Im Frühjahr 2018 sollen die Erweiterung des Pep und des neuen Parkhauses Nord fertig sein. Der Pep-Parkplatz auf dem Hanns-Seidel-Platz ist dann entbehrlich und es kann richtig losgehen mit dem Bau von Neuperlachs Mitte.

Bereits jetzt können Wohnungen reserviert werden. Eine 2-Zimmer-Wohnung mit 64 m2 ist für 475.900 Euro zu haben, eine 3-Zimmer-Wohnung mit 89 m2 ist für 678.900 Euro im Angebot. Dies sind nur zwei Beispiele, im Verkaufspavillon erfährt man mehr.

Weitere Infos zum Projekt auch unter immostar.de.

Kultur Quadrat
Bild 2: Verkaufspavillon mit Wacker im Hintergrund  (24.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat
Bild 3 : Blick Richtung pep (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

Sitzbrettfahrer (Update 24.04.2017)

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Die Bretter der Bänke in meiner Gartenanlage werden erneuert. Das Material hat der Sitzbrettfahrer gebracht.

Bänke Gartenanlage
Neue Bretter für die Bänke (19.04.2017) © Thomas Irlbeck
Bänke Gartenanlage
Das Ergebnis nach Monate lässt sich sitzen! (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

Putzbrunn: Nach dem letzten Brannt

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Neue Brennerei, Putzbrunn
Ersatz für die alte Brennerei in Putzbrunn (10.04.2017) © Thomas Irlbeck

Die Brennerei in Putzbrunn wurde 2014 abgerissen (Neuperlach.org berichtete). Es war ein charakteristischer, nach meinem Empfinden erhaltenswerter Bau. Da die Brennerei durch eine Wohnanlage ersetzt werden sollte, konnte man vom Schlimmsten ausgehen, dass nämlich rein gar nichts mehr an die alte Brennerei erinnert. Doch immerhin wurde einer der Bauten, der etwa an der alten Position des ehemaligen Gebäudes entstanden ist, mit seiner Klinkerfassade und seiner Form (Spitzgiebel) an die alte Brennerei angelehnt. So hat man beim Vorbeifahren immer noch ein wenig Brennerei-Atmosphäre. Für das echte „Branntgefühl“ fehlt aber schon einmal ein Schornstein. Alt und Neu werden hier gegenübergestellt. Fotos von der alten Brennerei gibt es ganz unten.

Neue Brennerei, Putzbrunn
Näher dran an dem Haus, das etwas der alten Brennerei nachempfunden wurde (10.04.2017) © Thomas Irlbeck
Brennerei Putzbrunn
Die alte Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig
Brennerei Putzbrunn
Die alte Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Kulturhaus Neuperlach: BA 16 könnte ins Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße 62 umziehen

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Kulturhaus Neuperlach
Kulturhaus Neuperlach am Hanns-Seidel-Platz (09.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kulturhaus Neuperlach
Kulturhaus Neuperlach mit der Space Churn von der Thomas-Dehler-Straße aus gesehen (09.04.2017) © Thomas Irlbeck

Das Kulturhaus wird abgerissen, sobald am Hanns-Seidel-Platz die Bauarbeiten für Neuperlachs Mitte beginnen. Das meldet die Süddeutsche Zeitung. Auch der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach tagt dort. Er soll eine neue Bleibe in der Albert-Schweitzer-Straße 62 finden. Das ist das bunte Bürogebäude, dort der Teil ganz vorne (wo die Sonnenuhr war, LAO-Nähe). Für das Kulturhaus wird generell Ersatz gefordert.

Wohnen in Berg am Laim: Fast wie auf Malle

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In unserem Nachbarstadtteil Berg am Laim, südlich der S-Bahn-Unterführung (Haltestelle Berg am Laim), entstehen an der Hermann-Weinhauser-Straße Wohnhäuser, die an eine Hotelanlage auf Mallorca erinnern. Mal etwas ganz anderes für München und weg von der derzeitigen Einheitsarchitektur mit weißen Quadern, die als einzige Attraktion eine leicht schwankende Breite ihrer Schießschartenfenster haben. Das hier hat zumindest Stil, es geht also!

Hermann-Weinhauser-Straße
Bild 1 (01.04.2017). Foto: J. W.
Hermann-Weinhauser-Straße
Bild 2 (01.04.2017). Foto: J. W.
Hermann-Weinhauser-Straße
Bild 3 (01.04.2017). Foto: J. W.

Griechische Schule: Ein BER in München (Update 03.05.2017)

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Griechische Schule
Bild 1: Dauerbaustelle der Griechischen Schule in München (01.04.2017). Foto: J. W.

Der BER-Flughafen ist ein Dreck dagegen. Zumindest was die Bauzeit betrifft. Denn die Griechische Schule in unserem Nachbarstadtteil Berg am Laim an der Hachinger-Bach-Straße 14a (einige Quellen sagen abweichend Hausnummer 19) wird voraussichtlich nie fertig werden. 2001 übernahmen die Griechen das Grundstück, das neben dem Michaeli-Gymnasium liegt. Aber erst 2014 begannen nach langen bürokratischen Querelen und Stillständen endlich die Bauarbeiten. Im Juni 2016 sollte der Rohbau stehen, aber der Bau ist bis heute nur wenig über das Erdgeschoss hinausgekommen (Fotos). Da Griechenland sämtliche Fristen überschritten hat, gehört das Grundstück nun wieder der Stadt München. Die Stadt will das Gebäude nun abreißen, was aber nun an einem Schloss scheitert. Den Schlüssel dazu wollen die Griechen nicht rausrücken. Die Griechen sagen, sie hätten das Grundstück so lange in ihrer Hand gehabt, dass es weiterhin zu ihrem Hoheitsgebiet zähle.

Sogar der Bis-vor-kurzem-Außenminister Frank-Walter Steinmeier wurde eingeschaltet, der daraufhin den Griechen als Ersatz das Gelände der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein am Leuchtenbergring angeboten hat.

Quelle: Griechische Schule – Bauruine wird zum Krisengebiet (Abendzeitung, 02.02.2017)

Update April/Mai 2017

Nun drohen die Griechen mit dem Äußersten: vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu gehen. Die Stadt München widerspricht der Auffassung der Griechen, das wäre griechisches Hoheitsgebiet, denn es handle sich nicht um ein Botschafts- oder Konsulatsgelände.

Streit um Bauruine – Griechenland droht, München vor den Internationalen Gerichtshof zu zerren (Focus, 24.04.2017)

Griechische Schule
Bild 2 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 3 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 4 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 5 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 6 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 7 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 8 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 9 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 10 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 11 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck

Unser pep wird schöner und größer – das größte Einkaufszentrum Münchens (Update 29.06.2017)

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pep Erweiterungsbau 2017
Bild 1: pep – Neubau des Parkhauses Nord mit Erweiterungsbau (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Unser pep (Perlacher Einkaufs-Paradies) wird größer und schöner. Wenn aber das Grundstück schon ausgereizt ist, wird es schwer, mehr Läden und Ladenfläche unterzubringen. Doch man hatte hier eine gute Idee: Das Parkhaus Nord war marode. Anstatt es zu sanieren oder es eins zu eins neu zu errichten, konstruiert man den Nachfolgebau nun mit zusätzlichen Etagen. So hat man ein würdiges Nachfolgeparkhaus und gleichzeitig Platz für weitere Ladenflächen. Der Textil-Discounter Primark soll hier einziehen, weitere Läden und auch Gastronomie.

pep Erweiterungsbau 2017
Bild 2: Langsam nimmt der Erweiterungsbau Formen an (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gange. Das alte Parkhaus wurde ab März 2016 abgerissen (Neuperlach.org berichtete), jetzt zieht man gerade den neuen Bau nach oben. Die Bilder zeigen den Stand der Bauarbeiten.

Es soll aber nicht nur neu gebaut werden, sondern auch das bestehende Gebäude modernisiert und aufgehübscht werden. Konkret sollen Decken, Beleuchtung und Möblierung erneuert werden.

Inwieweit das pep das größte Münchner Einkaufszentrum ist, gibt es unterschiedliche Angaben. In der Wikipedia heißt es, mit rund 120 Läden und 60.000 m2 Nutzfläche sei das pep bereits heute das größte Einkaufszentrum Münchens. Die offizielle pep-Website gibt sich aber bescheidener und sieht das pep nur als das größte Einkaufszentrum im Münchner Osten.

Wie auch immer, nach der Erweiterung wird das pep mit 7.900 m2 zusätzlicher Verkaufsfläche auf jeden Fall das größte Münchner Einkaufszentrum sein. Eröffnung soll im Frühjahr 2018 sein. 135 Läden werden dann zum Shoppen einladen.

Es geht noch viel größer

Freilich gibt es noch viel größere Einkaufszentren. Das weltweit größte ist die Dubai Mall mit 1.200 Läden und 350.000 m2. Die imposanten 95 Aufzüge und 150 Rolltreppen lassen ahnen, dass man hier nicht klein denkt. Aus Umweltgesichtspunkten wenig überzeugend ist jedoch die zum Einkaufszentrum gehörige Eislaufbahn, die auch bei 40 Grad Außentemperatur in Betrieb ist.

pep Erweiterungsbau 2017
Bild 3: Verbindung zum Bestandsbau (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 4 (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 5 (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 6 (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (22.05.2017)

pep-Erweiterung
Bild 7 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 8 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 9 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (08.06.2017)

pep-Erweiterung
Bild 10 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (29.06.2017)

pep-Erweiterung
Bild 10 (29.06.2017) © Thomas Irlbeck

Wohnungen für unseren wilden Süden

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Neuperlach Süd
Rechts der Baugrund, im Hintergrund die katholische Kirche St. Maximilian Kolbe Neuperlach Süd (16.03.2017) © Thomas Irlbeck

Im wilden Süden von Neuperlach gibt es noch freien Baugrund. Am Eck Maximilian-Kolbe-Allee/Irma-Uhrbach-Straße werden von Demos Eigentumswohnungen angekündigt.

Neuperlach Süd
Der Baugrund in der Totalen (16.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Süd
Eine Drehung nach links und schon werden Läden sichtbar (16.03.2017) © Thomas Irlbeck

Gerhart-Hauptmann-Ring: Aus der Arche werden ein Pflegeheim und eine neue Arche (Update 22.05.2017)

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Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Wieder verschwindet  so ein für Neuperlach typischer eingeschossiger Fertigbau (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck

Vielen dürfte es noch in Erinnerung sein: Ein Fertigbau wird abgerissen und durch ein Pflegeheim ersetzt. Damals traf es das 6-Eck am Friedrich-Engels-Bogen (Kindergarten und Jugendclub). Das Phönix-Pflegeheim entstand.

Ein weiterer Fertigbau hat nun das gleiche Schicksal. Die Kinderarche am Gerhart-Hauptmann-Ring (Standort nahe Sudermann-Apotheke) wird abgerissen und durch ein Pflegeheim ersetzt. Die Kinderarche mit ihrer heilpädagogischen Einrichtung kommt aber auch wieder zurück. Beide Einrichtungen sollen am Standort nebeneinander entstehen. Das Pflegeheim wird 70 Plätze haben, also etwa die Hälfte wie das Phönix-Pflegeheim. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Kritisiert wird, dass nur fünf Stellplätze geschaffen werden, was zu knapp sein könnte. Wie die Bilder zeigen, wird der Abriss bereits vorbereitet.

Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 3 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 4 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 6 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck

Der traurige Rest nach dem Abriss der Kinderarche (01.05.2017)

Abriss Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 7 (01.05.2017) © Thomas Irlbeck
Abriss Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 8 (01.05.2017) © Thomas Irlbeck

Räumung (22.05.2017)

Die Räumung der Baustelle geht weiter. Dafür, dass nur die Bodenplatte aus Beton war, liegen hier noch ganz schön viele Betonbrocken herum.

Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 9 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 10 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Blick ins Neubaugebiet an der Hochäckerstraße

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Mit dem Neubaugebiet an der Hochäckerstraße wächst unser Stadtteil Perlach – aber eher in der Breite als in der Höhe. Die ersten Wohnungen wurden bezogen. Auch wenn die Bauten mit einigen Erkern eine eigene Note erhalten haben, erscheinen mir die Bauten doch recht einfallslos zu sein.

Hochäckerstraße
Bild 1 (03.03.2017) © Thomas Irlbeck

Immerhin hat man der Anlage bis zu sieben Geschosse spendiert (Bild 2), sodass ein Einheitsbrei mit vier Geschossen vermieden wurde.

Hochäckerstraße
Bild 2 (03.03.2017) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 3 (03.03.2017) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 4 (03.03.2017) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 5 (03.03.2017) © Thomas Irlbeck

Ins Schwarze getroffen: Farbspiele im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: noch in Schwarz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum und die angrenzende Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet. Der Architekt wollte damit ein Schiefergebirge darstellen. Bei den Platten handelt es sich um asbesthaltige Eternit-Platten. Nun ist nichts für die Ewigkeit gemacht und eines Tages müssen die Platten ersetzt werden.

Viele finden das Schwarz bedrohlich und fordern nun, das Marx-Zentrum zu kolorieren. Dabei liegen ausgerechnet jetzt schwarze Fassaden im Trend.

Die Designerin und Grafikerin Beatrix Balazs zeigt nun in einem bemerkenswerten Video, wie ein buntes bzw. farblich verändertes Marx-Zentrum aussehen könnte.

Wichtig: Es handelt sich hierbei keineswegs um offizielle Vorschläge oder Planungen. Auch sind die Farbkonzeptionen nicht wirklich ernst gemeint, dennoch haben einige davon meiner Meinung das gewisse Etwas. Ich bin aber dennoch für Schwarz. Was ist eure Meinung?

(Link: YouTube)

Aus 6 mach 8, das Ergebnis ist erst einmal 0! Teilweiser Baustopp an der Gewofag-Baustelle (Update 01.08.2017)

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Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 1: Die Gewofag-Baustelle. Für einen der beiden hier geplanten Gebäudekomplexe (den südlichen) wurde ein Baustopp verhängt. Wir sehen hier vor allem den nördlichen Teil (WA1), der südliche (WA2) ist im Bild ganz links (26.02.2017) © Thomas Irlbeck
GEWOFAG, Neuperlach Süd
Bild 2: Sozialer Wohnungsbau mit gefalteten Fassaden, Loggien, ziegelrotem Kratzputz und Klinkersockel. So soll es einmal aussehen (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Die Wohnungsnot ist in München so groß wie noch nie, vor allem fehlt bezahlbarer Wohnraum. Da sind die Gewofag-Mietwohnungen, die derzeit in Neuperlach Süd an der Carl-Wery-Straße, Höhe Therese-Giehse-Allee, gegenüber dem Leonardo Hotel, entstehen, eine Bereicherung. Die 438 Wohnungen werden sozial gefördert, wobei verschiedene Fördermodelle zum Einsatz kommen. Der größte Teil der Teil der Wohnungen fällt unter den KMB (Konzeptioneller Mietwohnungs-Bau), ein weiterer Teil der Wohnungen basiert auf dem Modell München-Modell-Miete und beim Rest kommt eine einkommensorientierte Förderung zum Tragen. Bei den KMB-Wohnungen gelten keine Einkommensgrenzen, sodass sie für alle Münchner interessant sind, dennoch werden diese Wohnungen über 60 Jahre verhältnismäßig günstig vermietet. Denn in dieser Zeit ist garantiert, dass die Miete nur im Rahmen der Anpassung an den Verbraucherpreisindex erhöht wird.

Baustopp für den Komplex WA2 (südlich)

GEWOFAG, Neuperlach Süd
Bild 3: Mit acht Geschossen schafft man  mehr Wohnraum als mit sechs, dachte sich die Stadt. Dabei sollen aber einige Vorschriften verletzt worden sein (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Doch leider gibt es mit dem Bauvorhaben derzeit mächtig Ärger. Wie die Abendzeitung berichtete, darf der südliche Gebäudekomplex (WA2) vorerst nicht weitergebaut werden. Nachbarn hatten geklagt, weil die Stadt die Gebäude nicht wie ursprünglich geplant bei sechs Geschossen belassen, sondern teilweise auf acht Geschosse aufgestockt hatte. Dabei seien laut Gericht unter anderem Mindestabstände überschritten worden. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wehrt sich gegen Kritik seitens der CSU, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Reiter bringt dabei unter anderem vor, dass die Aufstockung der beiden Gebäude von sechs auf acht Geschosse auch von den CSU-Stadträten im Gewofag-Aufsichtsrat beschlossen worden sei.

GEWOFAG, Neuperlach Süd
Bild 4 (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Der Komplex WA1 (nördlich) ist nicht betroffen. Hier gehen die Bauarbeiten weiter und es bleibt entsprechend bei acht Geschossen.

Hoffen wir einmal, dass der teilweise Baustopp bald aufgehoben werden kann, aber erfahrungsgemäß ziehen sich solche Umplanungen oft stark in die Länge. Etwaige weitere Gerichtsverfahren könnten weiter auf die Bremse treten. Eine etwaig geänderten Planung soll so erfolgen, dass auch der südliche Komplex WA2 mit acht Geschossen errichtet werden kann. Die Fotos zeigen die Baustelle und sind gestern, am Sonntag, den 26.02.2017, entstanden.

Update (24.06.2017)

Es soll nun einen Kompromiss mit gestaffelter Höhe geben. Der Nordbau soll sechs bis acht Geschosse erhalten, der Südbau zwischen zwei uns sieben. Es sollen 376 Wohnungen entstehen statt 422 (anderen Quellen zufolge waren es 438). In den ältesten Planungen mit sechsgeschossiger Bauweise waren es noch 327 Wohnungen.

Update (01.08.2017)

Jetzt wächst der Bau in die Höhe.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 5 (01.08.2017) © Thomas Irlbeck

Neuperlach Süd: „Seh‘ ich aus wie ein Hotel?“ – Inzwischen fast ja (Update 01.08.2017)

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Leonardo Hotel, Neuperlach Süd
Bild 1: Rechts der Rohbau des Leonardo Hotel, aber der Fotograf hat viel Platz für einen Blick auf „Legoland“ Siemens und die U-Bahn-Abstellanlage Neuperlach Süd gelassen (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Mal sehen, wie es dem Leonardo Hotel in Neuperlach Süd an der Carl-Wery-Straße, Höhe Therese-Giehse-Allee, geht. Laut Bautafel soll im Sommer 2017 Eröffnung des Businesshotels mit 216 Zimmern sein. So langsam werden die Freiflächen unmittelbar südöstlich der S-und-S-Bahnstation Neuperlach Süd rar.

Leonardo Hotel, Neuperlach Süd
Bild 2 (26.02.2017) © Thomas Irlbeck
Leonardo Hotel, Neuperlach Süd
Bild 3 (26.02.2017) © Thomas Irlbeck
Leonardo Hotel, Neuperlach Süd
Bild 4 (29.04.2017) © Thomas Irlbeck
Leonardo Hotel, Neuperlach Süd
Bild 5 (29.04.2017) © Thomas Irlbeck
Leonardo Hotel, Neuperlach Süd
Bild 6: fertig! (01.08.2017) © Thomas Irlbeck