Aufgestockt, aber harmonisch (Das historische Haus, Folge 18)

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Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Ansicht mit Eingangsbereich  (31.03.2017) © Thomas Irlbeck
Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Unser heutiges Objekt ist ein Mietshaus an der Wittelsbacherstraße 20 im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Analog zu seinem naheliegenden Bruder in der Wittelsbacherstraße 15 hat man dem Bau nach dem Zweiten Weltkrieg noch ein zusätzliches Geschoss verpasst. Nun hat er vier Stockwerke. Im Unterschied zu Haus 15 ist die Aufstockung weit harmonischer geschehen und fällt nur bei genauerem Blick auf.

Bei dem Bau sticht besonders der Risalit hervor (im großen Foto im linken Bereich), der im 2. und 3. Stockwerk mit Säulen verziert ist. Der obere Abschluss dieses Risalits wurde bei der Aufstockung zum Balkon im obersten Stockwerk, was die ohnehin verträgliche Gebäudeerweiterung unterstreicht. Auch der Eingangsbereich ist aufwändig gestaltet. Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, ehemals viergeschossiger, repräsentativer Eckbau auf polygonal gebrochenem Grundriss, mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance mit Barockelementen, mit Erkern, Risalit mit Säulenstellung, Pilastern, Balkonen, Rustizierungen und Stuckdekor, von Albin Lincke und Carl Vent, 1895-97, nach dem Zweiten Weltkrieg um ein Geschoss erhöht; bildet eine Einheit mit Auenstraße 37

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