Chronologie

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Um diese Zeit herum entsteht vermutlich die erste Siedlung in Perlach.


780

Der Ort „Perlach“ wird erstmals als „Peralooh“ erwähnt. Der Name bedeutet Bären-Lohe oder Eber-Lohe (Auwald). Hintergründe: hier klicken


1918

Erste Überlegungen eines Parks für die östlichen Stadtteile (Ostpark).


1930

1. Januar: Die Gemeinde Perlach (inklusive Fasangarten und Waldperlach) wird nach München eingemeindet.


1954

1. Oktober: Ein Teilgebiet des Forstbezirks Perlach wird nach München eingemeindet.


1960

November: Der Münchner Stadtrat beschließt den „Gesamtplan zur Behebung der Wohnungsnot in München“, der auch die Trabantenstadt Perlach einschließt.


1962

Der Bau des Ostparks wird beschlossen.


1965

Die ersten Bauarbeiten und Aufschüttungen im Ostpark beginnen.


1967

11. Mai: Grundsteinlegung


1968

Juni: Bezug der ersten Wohnungen (Heinrich-Wieland-Straße und Anfang des Karl-Marx-Ring).


1969

März: Fertigstellung der Hauptschule an der Albert-Schweitzer-Straße (erste Schule Neuperlachs).

20. Mai: Der erste Wochenmarkt an der Plettstraße wird eröffnet.

2. Juni: Der SV Neuperlach wird gegründet.


1970

21. August: Es wird entschieden, Neuperlach per U-Bahn anzubinden. Ein früherer Plan eines S-Bahnabzweigs über die Stammstrecke in der Rosenheimer Straße wird aufgegeben.

12. September: Neuperlach wird durch die Trambahn erschlossen. Dabei werden die Linien 11 und 29 ab Michaelibad über die Heinrich-Wieland-Str. nach Neuperlach Nord verlängert. Die Endhaltestelle heißt vorläufig „Perlach“.


1971

26.05.1971: Genehmigung der Regierung von Oberbayern für die U-Bahn zwischen Sendlinger Tor und Neuperlach Süd.

Juni: Einweihung des Wohngebiets Neuperlach Nord. Baubeginn von Ostpark und U-Bahn.


1972

Altes aus Neuperlach - Video
Das Wahrzeichen Neuperlachs, hier noch am ursprünglichen Standort, vor dem Verwaltungsgebäude der Neuen Heimat im Plett-Zentrum (Screenshot aus dem Video „Altes aus Neuperlach“)

Die Neuperlach-Plastik (Raumspindel Space Churn) wird von George M. Rickey gebaut. Sie gilt als Wahrzeichen Neuperlachs und wird auch „Perlach Mobile“ genannt. Zuerst wird sie an der Neuen Heimat an der Albert-Schweitzer-Straße aufgestellt (Foto). Heute steht die Plastik auf dem Hanns-Seidel-Platz (Foto dazu entfernt).

Das Bürohaus am Peschelanger 3 wird eröffnet (Bezug durch Terrafinanz Wohnbau GmbH). Zeitangabe stammt von https://www.facebook.com/Terrafinanz/photos/a.482338141372.258933.329376946372/10150731887391373/?type=1)

2. Februar: Die Trabantenstadt heißt nun offiziell „Neuperlach“. Der Stadtrat entschied sich dafür mit knapper Mehrheit. Im Volksmund wurde der Stadtteil bereits von Anfang an so genannt. Das ursprüngliche Perlach wird zu „Altperlach“.

Mai: Neuperlach wird nun durch die neu eingerichtete Trambahnlinie 24 bedient (Neuperlach Nord – Ostbahnhof).

Juli: Das Krankenhaus Neuperlach wird eröffnet.


1973

Der erste Teil des Ostparks wird eröffnet. Im gleichen Jahr (März) erhält das angrenzende, schon seit 1955 in Betrieb befindliche Freibad, das Michaelibad, ein Hallenbad dazu. Letzteres wird am 17.03.1973 eröffnet.

28./30. September: Am 28.09.1973 wird die Tramlinie 24 um 800 Meter nach Süden bis Neuperlach Zentrum verlängert. Nach nur 2 Tagen musste der 24er wegen der beginnenden U-Bahn-Bauarbeiten am Innsbrucker Ring dauerhaft umgeleitet werden. Der 24er fuhr nun ab Michaelibad über Krumbadstraße und Ramersdorf zum Ostbahnhof. Diese Umleitungsstrecke, die lediglich 7 Jahre in Betrieb war, stellte jahrzehntelang die letzte Münchner Trambahnneubaustrecke dar. Erst knapp 34 Jahre später (2007) wurde mit dem 23er von der Münchner Freiheit zur Parkstadt Schwabing wieder eine neue Trambahnlinie in München gebaut.

November: Erstes Wohnhaus im Marx-Zentrum bezugsfertig. Eröffnung der katholischen Kirche St. Philipp Neri an der Kafkastraße.

30. November: Richtfest Schulzentrum Neuperlach Nord.

 


1974

Januar: Eröffnung des Sudermann-Zentrum.

Juni: Einweihung des Wohngebiets Nordost.

28. Juni: Grundsteinlegung Wohnring Neuperlach Mitte


1975

Baubeginn des Forschungs- und Verwaltungszentrums Siemens. Fertigstellung Feuerwache (Putzbrunner Straße)

Juni: Einweihung des Marx-Zentrum.

22. Juli: Der erste Parkteil des Ostparks wird eröffnet.


1976

Januar: Das „Theater in der Kreide“ (TiK) öffnet im Peschelanger 11 seine Pforten. Neuperlach hat sein erstes Theater.

30. November: „Altperlach“ wird in „Perlach“ zurückbenannt.


1977

28. April: Einweihung des Neuen Südfriedhof an der Hochäckerstraße.

11. November: Richtfest des Forschungs- und Verwaltungszentrums Siemens


1978

Einweihung des Handwerkerhofs nahe des Graf-Zentrum.

Mai: Eröffnung des U-/S-Bahnhofs Neuperlach Süd, vorläufig nur für den S-Bahn-Betrieb.

Juni: Die Bauarbeiten für das pep beginnen.


1979

Das Heinrich-Heine-Gymnasium in Neuperlach Süd wird gegründet.

28. Juni: Richtfest pep


1980

2. Oktober: Eröffnung des pep (vorläufig nur Krone Center).

18. Oktober: Eröffnung der U-Bahn U8 (Neuperlach Süd – Olympiazentrum), die Tram 24 fährt aufs Abstellgleis.

November: Erster Spatenstich für das Wohngebiet Neuperlach Süd I.


1981

26. Januar: Einweihung des Postamtes Neuperlach Zentrum.

5. Februar: Eröffnung der übrigen Geschäfte im pep. (Viele Quellen, etwa die Hälfte, nennen dagegen das abweichende Datum 5. März.)

Dezember, 1. Adventsonntag: Einweihung der Kirche St. Monika am Marx-Zentrum.

11. Dezember: Das Eislaufstadion am Ostpark wird eröffnet.


1982

27. Mai: Offizielle Übergabe des Gesamt-Ostparks und Eröffnung des Restaurants mit Biergarten am Ostparksee.


1983

Juli: Eröffnung des Vereinsheims des Sportvereins SV Neuperlach an der Bert-Brecht-Allee

Oktober: Eröffnung des Wochenmarkts auf dem Hanns-Seidel-Platz


 1985

September: Inbetriebnahme des Heinrich-Heine-Gymnasium


1986

Mai: Offizielle Einweihung des Heinrich-Heine-Gymnasium

1987

Neuperlach erhält eine Polizeiinspektion.

Juni: Der U-Bahnhof Neuperlach Zentrum wir für Menschen mit körperlichen Einschränkungen nachgerüstet.


1988

Juni: Das Bürgerfest findet erstmals auf dem Hanns-Seidel-Platz statt (früher: Ostpark).

Oktober: Eröffnung der U5 (Neuperlach Süd – Laimer Platz). Damit fahren in Neuperlach zwei U-Bahn-Linien. In Richtung Stadtmitte besteht damit alle 5 Minuten eine Fahrmöglichkeit (in der Hauptverkehrszeit sogar alle 2,5 Minuten). Die U8 wird in U2 umbenannt.


1989

Februar: Der Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach überschreitet die 100.000-Einwohner-Grenze.

23. November: Der Erweiterungsbau des pep wird unter der damals größten Glaskuppel Europas eröffnet.


1990

Perlach feiert seinen 1.200. Geburtstag.


1993

1. Juli: Umwandlung des Marx-Zentrum in eine Eigentümergemeinschaft.


1999

Saturn und Hugendubel eröffnen im pep in neuen Räumen.

Mai: Die U2 fährt nicht mehr nach Neuperlach, sondern zur Neuen Messe. Als Ersatz kommt die U8 als Verstärkerlinie zurück (Neuperlach Zentrum – Feldmoching). Außerhalb der Hauptverkehrszeit verkehrt nur noch die U5 (alle 10 Minuten).


2000

Oktober: Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wurde der pep-Umbau Anfang Oktober beendet.


2001

Juli: Baubeginn des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz.

November: Neueröffnung der Stadtbibliothek im Quidde-Zentrum (früher Plett-Zentrum).

8. Dezember: Eröffnung des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz.


2002

Dezember: Neuperlach erhält erstmals eine Bus-Ringlinie (Linie 197).


2003

Dezember: Die U8 fährt jetzt auch Freitag nachmittags, genauer von Mittag bis zum frühen Abend. Diese Zusatzfahrten führen aber im Unterschied zur normalen U8 zum Olympiazentrum. Damit entspricht der Linienverlauf der U8 fast exakt der allerersten U8, wie sie 1980 eröffnet wurden. Lediglich die Haltestellen Neuperlach Süd und Therese-Giehse-Allee werden nicht bedient.


2004

Dezember: Das Ende des Jugendtreffs 6-Eck am Friedrich-Engels-Bogen 4 war nun nicht mehr abzuwenden, nachdem der Kindergarten im selben Gebäude bereits im Sommer 2003 geschlossen wurde. Grund war vor allem die Verseuchung der Räume mit dem Holzschutzmittel Lindan, aber auch der schlechte bauliche Zustand des Gebäudes generell. Chronischer Geldmangel der Evangelischen Gemeinde ließen eine Sanierung scheitern, zur Freude der Anwohner, die jahrelang durch laute Partys bis in die frühen Morgenstunden immer wieder aus dem Schlaf gerissen wurden. Die Abschiedsparty im 6-Eck endet nach Randalen in einem großen Scherbenhaufen. Noch Anfang Dezember wurde der Abriss des Gebäudes bekannt gegeben. Die Abrissarbeiten wurden im Sommer 2005 abgeschlossen.

Mit der Busreform TopBus erfuhr das Neuperlacher Busnetz tief greifende Änderungen. Viele bekannte Linienbezeichnungen verschwanden, z.B. der traditionelle 97er. Es entstanden generell längere Linien, einige Routen wurden aber auch ausgedünnt. Neuperlach verfügt jetzt über zwei Ringlinien, eine Nord- und eine Südlinie. Die Nordlinie entspricht fast exakt dem ursprünglichen 197er.


2006

Die WSB schenkt die Neuperlach-Plastik (Raumspindel Space Churn), das Wahrzeichen Neuperlachs, der Stadt München. Die Plastik steht heute auf dem Hanns-Seidel-Platz.

Dezember: Die U8 wird eingestellt, dafür verkehrt die U2 jetzt in der Hauptverkehrszeit zur Messestadt Ost alle 5 Minuten. Verstärkerfahrten zwischen Neuperlach Zentrum und Harthof gibt es jetzt nur noch Freitag Mittag und Nachmittag. Die Züge sind ohne Liniennummer bzw. als U2 unterwegs. Intern wird für diese Fahrten weiterhin die Bezeichnung U8 verwendet. Auch das Busnetz wurde noch einmal umstrukturiert und dabei die südliche Ringlinie wieder eingestellt.


2008

Februar: Die Abrissarbeiten des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen „Neuen Heimat“ beginnen. Als Ersatz wird das neue Einkaufszentrum „Life“ nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut. Vom alten Gebäude bleibt vorerst nur der ganz westliche Flügel stehen, in dem die Stadtbibliothek Neuperlach und einige Läden etc. untergebracht waren und der jetzt nur noch als Durchgang zur Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße benutzt wird.

Mai: Baubeginn des „Pflegeheim Neuperlach“ am Friedrich-Engels-Bogen 4 auf dem Gelände des ehemaligen 6-Ecks.

Juli: Schließung und Abriss der Aral-Tankstelle am Karl-Marx-Ring 48. Die Abrissarbeiten wurden Ende August 2008 beendet.

Dezember: Der morgendliche 5-Minutentakt der U5 wird ausgedehnt. Nach zwölf Jahren Pause fährt nach Neuperlach wieder täglich ein Nachtbus. Der N45 verkehrt alle 60 Minuten, am Wochenende alle 30 Minuten, vom Ostbahnhof nach Waldperlach.


2009

Der Architekturwettbewerb für die seit rund 30 Jahren geplante Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes soll dieses Jahr beginnen. Geplant sind Wohnungen, Büros, Läden und ein Kulturhaus.

April: Baubeginn des Erweiterungsbaus des Altenheims „Georg-Brauchle-Haus“ an der Staudingerstraße.

09.09., 09:09: Eröffnung des neuen Einkaufszentrums „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße.

16. September: Eröffnung des „Pflegeheim Neuperlach“ am Friedrich-Engels-Bogen.

November: Es werden Pläne bekannt, dass das alte Plett-Zentrum durch ein Spiel- und Sportzentrum ersetzt werden soll. Die Pläne wurden inzwischen wieder verworfen. Präferiert werden nun Wohngebäude, was jedoch die Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich macht. Ungeklärt ist auch die Frage, wie die Anbindung erfolgen soll (Plettstraße, Albert-Schweitzer-Straße, Ständlerstraße). Bei allen Anbindungsvarianten gibt es einen Haken.


2010

Februar: Der Abriss des nicht mehr zeitgemäßen Quidde-Zentrum gilt nun als fast sicher. Es soll durch ein modernes, barrierefreies Einkaufszentrum ersetzt werden.

12. Dezember: Die letzten Reste der U8 (offizielle Fahrplanbezeichnung U2E), die freitags verkehrte, sind Geschichte. Statt dessen wird an Freitagen die U5 zwischen Thersienwiese und Neuperlach Zentrum verstärkt. Das Einkaufszentrum „Life“ bekommt eine eigene Bushaltestelle „Siegfried-Mollier-Straße“, die von den Linien 139, 192 und 199 bedient wird.


2011

Ca. November: Der Mix Markt schließt im Quidde-Zentrum.

11. Dezember: Neuperlach wird zum Winterfahrplan 2012 (gültig ab 11.12.2011) wieder eine zweite U-Bahnlinie erhalten. Die Verstärkerlinie U7 wird in der morgendlichen Hauptverkehrszeit an Schultagen Westfriedhof – Hauptbahnhof – Innsbrucker Ring – Neuperlach Zentrum fahren. Die U7 ist damit eine Kombination aus U1, U2 und U5.

Dezember: Schließung der Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum wegen sicherheitsrelevanter Schäden an der Bausubstanz. Pläne einer Sanierung wurden verworfen und der Abriss der Kirche beschlossen. Der Neubau soll eine Kapelle, Gemeinderäume und eine Kita umfassen, eine Kirche soll es nicht mehr geben. Die Kita im Nebenbau bleibt vorläufig geöffnet.

23. Dezember: Letzter Öffnungstag der Stadtbibliothek Neuperlach im Quidde-Zentrum.


2012

7. März: Der Abriss des früheren Ladenzentrums des Plett-Zentrum beginnt. Als Ersatz kommt ein 8-geschossiger Gebäudekomplex mit Läden, Kita, Ärzten, Gewerbe und Wohnungen (LAO, Leben am Ostpark).

8. März: Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Neuperlach in der Charles-de-Gaulle-Straße am pep.

31. März: MÜLLER Brot im Rewe im Marx-Zentrum öffnet das letzte Mal.

22. Mai: Die neue JET-Tankstelle am Karl-Marx-Ring 48 wird eröffnet.

Juni: Die Engin Mode Ecke im Marx-Zentrum eröffnet in den Räumen, in denen ganz früher mal die Apotheke drin war (Peschelanger 7).

November: Abrissarbeiten an der Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum beginnen.

12. Dezember: Im Marx-Zentrum eröffnet mit Woolworth erstmals ein Minikaufhaus. Genutzt werden die ehemaligen Räume des Schlecker XL.


2013

12./13. März: Postfiliale und Postbank ziehen vom Hanns-Seidel-Platz ins Einkaufszentrum Life an der Albert-Schweitzer-Straße. Am Hanns-Seidel-Platz bleiben die Zustellbasis, die Postfächer und die Packstation.

Ende Juni: Die Engin Mode Ecke im Marx-Zentrum schließt für immer. Nachfolger ist ein ambulanter Pflegedienst.

20. August: Baubeginn LAO (Leben am Ostpark) am Plett-Zentrum

16. September: Der ambulante Pflegedienst „Vitalpflege“ eröffnet im Marx-Zentrum in den ehemaligen Räumen der Engin Mode Ecke (Peschelanger 7).

31. Dezember: Die Zugspitz-Apotheke im Peschelanger 3 öffnet das letzte Mal. Nach fast 40 Jahren ist Schluss, das marode Gebäude wird abgerissen und durch ein Studentenwohnheim ersetzt. Die Münchner Bank wird in dem neuen Gebäude Platz finden, ferner soll ein Café integriert werden. Die Apotheke gibt dagegen auf.


2014

12. April: Baubeginn der SVN Dreifachsport- und Kletterhalle an der Bert-Brecht-Allee.

15. September: Beginn der Abrissarbeiten des Bürohauses am Peschelanger 3. Trotz der Arbeiten hat die Münchner Bank noch ein paar Tage geöffnet.

20. September: Eröffnung der Ersatzfiliale der Münchner Bank im Marx-Zentrum, Peschelanger 13 (ehemals Bubble-Tea-Bar Chibabu).

9. Oktober: Mit der Wiedereröffnung des T€DI im Sudermann-Zentrum nähert sich die Revitalisierung ihrem Ende.

11. Oktober: Das LAO (Leben am Ostpark) feiert Richtfest.


2015

24. März: Ende der Abrissarbeiten des Bürohauses am Peschelanger 3.

25. Juni: Spatenstich für den Nachfolger am Peschelanger 3, dem Studentenwohnheim Home Base.

August: Bezug der ersten Wohnungen im LAO (Leben am Ostpark).


2016

Januar: Beginn der Abrissarbeiten der alten Post auf dem Hanns-Seidel-Platz, Einrichtung von Behelfsparkplätzen als Provisorium während des Neubaues des pep-Parkhauses Nord.

Februar: Wiedereröffnung der Fußgängerbrücke Plett-Zentrum/Allianz

März: Beginn der Abrissarbeiten des pep-Parkhauses Nord.

Juli: Richtfest am Studentenwohnheim Home Base (Peschelanger 3)

Ende Oktober: Bezug der ersten Apartments im Studentenwohnheim Home Base (Peschelanger 3, neue Adresse: Karl-Marx-Ring 46).

November: An der Nailastraße in Neuperlach Süd entsteht eine 4 Meter hohe Mauer, die eine Reihenhaussiedlung vor dem Geräuschemissionen eines noch nicht eröffneten Flüchtlingsheims schützen soll. In dem Heim sollen 160 unbegleitete Jugendliche unterkommen. Das Bauwerk sorgt schnell für Proteste. Sogar ausländische Medien berichten.

25. November: Die Münchner Bank verlässt das Provisorium am Peschelanger 13 und eröffnet im Studentenwohnheim Home Base.


2017

März: Beginn der Abrissarbeiten der Kinderarche am Gerhart-Hauptmann-Ring. Es kommt ein Pflegeheim, auch die Kinderarche soll in dem neuen Bau wieder Platz finden.

Ab April: Der Bahnhof Perlach wird barrierefreie umgebaut. Beginn der Arbeiten.

21. April: Der Verkauf der geplanten Wohnungen in Neuperlachs Mitte am Hanns-Seidel-Platz beginnt. Das Quartier heißt „Kultur Quadrat“.

2. Mai: Im Marx-Zentrum eröffnet ein Tattoostudio als Nachfolger des M-net-Shops, der aufgab.

11. Mai: Neuperlach feiert 50. Geburtstag. Grundsteinlegung für das Kultur Quadrat am Hanns-Seidel-Platz.

Juni: Zwei Wohnhäuser in der Kafkastraße werden um ein Geschoss aufgestockt und werden so zu echten Hochhäusern. Ferner wird das Dach und der Fahrstuhl saniert. Die halbe Treppe im Parterre entfällt durch einen zusätzlichen Halt des Fahrstuhls auf Straßenniveau.

Juli: Baubeginn von Wohnhäusern in Neuperlach Süd (Maximilian-Kolbe-Allee/Irma-Uhrbach-Straße).

August: Eröffnung des Leonardo-Hotels in Neuperlach Süd. Im Marx-Zentrum wird ein Burger-Restaurant eröffnet.

7 Gedanken zu „Chronologie“

    1. Danke, ich habe es in „1979 gegründet“ geändert. Die offizielle Einweihung war aber eventuell später, aber 1986 kann ja kaum sein.

    2. Also 1982 kann nicht sein, eine weitere Quelle sagt 1985 Inbetriebnahme, 1986 Einweihung.
      Nicht ausgeschlossen ist aber, dass das Gymnasium nach der Gründung 1979 in provisorischen Räumen betrieben wurde.

  1. Hallo Thomas, ich fragte mich gerade wann man in dieser Chronologie einen Wendepunkt ansetzen koennte, sozusagen von Neuperlach 1.0 zu 2.0, also wann man angefangen hat, nicht mehr nur zu pflegen, zu ‚verbessern‘ sondern, eben mit den Abrissen, den Nachverdichtungen, dem Aufgeben von bestimmten Anlagen. Mein Eindruck ist, irgendwann nach 2000, fing das mit dem Auszug der Stadtbibliothek an? Oder mit dem Abriss des Bruestle Hauses? Oder der von dir erwaehnten Tankstelle?

    1. Ein interessanter Gedanke. Die Tankstelle sehe ich nicht als Neuperlach-esssentiell. Bruestle auch nur bedingt, da es als Unternehmen keine Einrichtung speziell für Neuperlacher ist, auch wenn die Architektur mit der anderer Neuperlacher Bauten verschmolz. Der größte Schnitt ist sicher die Aufgabe von Ladenzentren, die ja zum Konzept Neuperlachs gehören. Also der Untergang des Plett-Zentrum mit späterem Abriss. Ebenso das Quidde-Zentrum. St. Jakobus ist auch weg und hatte ja typische Architektur, also Richtung Brutalismus.

    2. Dein Post ist schon älter, aber die Frage ist interessant. Meiner Meinung nach, begann der Wandel mit dem endgültigen Ende der Neuen Heimat Anfang der 1990er und der einsetzenden Umwandlung u.a. in Eigentumswohnungen durch Gesellschaften wie z.B. der Patrizia.

  2. Die Fußgängerbrücke vom Neubau des „Vier-Schanzen-Hauses“ über die Ständlerstraße ist ein einziger Murks. Viel zu steil kann sie von Rollstuhlfahrern, Kinderwägen usw. nicht benutzt werden. Der Erbauer dieses Ärgernisses hat bisher nur eines geschafft: Ein Schild „Achtung steile Treppenanlage“ anzubringen.
    Hoffentlich wird nicht dem Steuerzahler aufgebürdet, den Fehler zu korrigieren.

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