Home Base: fertig – und doch nicht fertig

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Home Base Juni 2017
Bild 1: Das Home Base vom Marx-Zentrum au gesehen. Vorne die Rampe zur Tiefgarage, die ihre alte Hausnummer Peschelanger 3 behielt. Das Gebäude selbst hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 und 46a (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 2: Ansicht vom Karl-Marx-Ring mit einem Teil des Marx-Zentrum im Hintergrund. Im Erdgeschoss: die Münchner Bank (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Studentenwohnheim Home Base am Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger, war in Rekordzeit bezugsfertig. Ende Oktober letzten Jahres zogen die ersten Studenten in ihre Appartements ein. Schön ist es geworden, wie die Bilder zeigen. Doch die Außenarbeiten und einige weitere Arbeiten laufen immer noch. Der Sportplatz auf dem Dach besteht derzeit nur aus Stangen, die wie Spieße in den Himmel ragen. Der Käfig, der das Abhandenkommen der Bälle verhindern soll, fehlt immer noch (siehe Fotos weiter unten). Die Kita ist auch noch nicht eröffnet.

Der Durchgang vom Haupteingang des Peschelanger 9 und von den Hintereingängen der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 war einige Zeit wieder passierbar, wurde aber jetzt durch Bepflanzung (siehe Fotos weiter unten) wieder eingeschränkt. An einer einzigen Stelle kann noch passiert werden, ohne Grünzeug niederzutreten. Doch mit Eröffnung der Kita ist zu befürchten, dass diese Abkürzung für immer verlorengeht, da Kitas sich ohne Sondergenehmigung einzäunen dürfen. Für die erwähnten Bewohner bedeutet das einen Umweg, wenn sie zum Karl-Marx-Ring oder (spät abends) noch zur Tankstelle möchten, sie müssen einmal um das ganze Home Base herumlaufen. Dabei wäre ganz an der Seite neben dem Tankstellenzaun ausreichend Platz für einen schmalen Pfad gewesen. Aber vielleicht will man ja da keinen Durchgangsverkehr.

Ein undichter Hydrant vor dem Home Base verliert seit Wochen Wasser, sodass Fußgänger und Radler durch eine Dauerpfütze müssen (siehe Fotos weiter unten).

Hoffentlich hat diese Dauerbaustelle mal ein Ende.

Home Base Juni 2017
Bild 3: Ansicht vom Peschelanger aus. Der Sportplatz auf dem Dach ist rechts oben erkennbar. Die Stangen, die einmal den Käfig tragen sollen, ragen wie Spieße in den Himmel  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 4:  Ansicht vom Eck Karl-Marx-Ring/Peschelanger. Auch hier sind die Stangen des Sportplatzes erkennbar (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 5: Ansicht vom Karl-Marx-Ring Richtung Tankstelle. Der hier nach rechts abzweigende Weg endet derzeit im Nichts (siehe Bild 6). Früher war vorne am Tankstellenzaun ein Verbindungsweg Richtung Peschelanger 5/9 und Karl-Marx-Ring 52-62 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 6: Ansicht vom Karl-Marx-Ring: Das wird wohl der Garten und Spielplatz (mit Sandkasten) der Kita. Die alte Wegverbindung ist durch die Bepflanzung (im Hintergrund zu sehen), die in den letzten Tage erfolgte, abgeschnitten. Der Weg Richtung Hochgarage (Peschelanger 5, der blaue Bau im Hintergrund)  ist hier möglicherweise bald für immer dicht (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 7: Ansicht vom Hof aus (wenn man z.B. vom Peschelanger 9 oder der Hochgarage Peschelanger 5 kommt). Die bereits erwähnte Bepflanzung schneidet die alte Abkürzung zum Karl-Marx-Ring (im Hintergrund) und zur Tankstelle ab (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 8: Plitsch-Platsch! Es klappert die Mühle am nicht existenten rauschenden Bach „Karl Marx“. Radfahrer und Fußgänger … (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 9: …müssen seit Wochen durch eine Dauerpfütze (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Studentenwohnheim Home Base hier!

Sitzbrettfahrer (Update 24.04.2017)

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Die Bretter der Bänke in meiner Gartenanlage werden erneuert. Das Material hat der Sitzbrettfahrer gebracht.

Bänke Gartenanlage
Neue Bretter für die Bänke (19.04.2017) © Thomas Irlbeck
Bänke Gartenanlage
Das Ergebnis nach Monate lässt sich sitzen! (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

Putzbrunn und Neuperlach: Von (Kreis)-Bögen, Ringen, Angern, Straßen und Wegen

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Putzbrunn, Philipp-Kreis-Bogen
Wir sind hier in Putzbrunn (10.04.2017) © Thomas Irlbeck
Goslar, Carl-Spitzweg-Weg
Goslar, Carl-Spitzweg-Weg. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In vielen Orten ist man von der alten Systematik weggekommen, kleinere Straßen als „Weg“ und größere als „Straße“ zu bezeichnen, Straßen mit Bäumen am Rand vielleicht noch als „Allee“. Stattdessen wird die optische Verlaufsform der Straße in den Namen integriert und zwischen „Ring“, „Bogen“ und „Anger“ (Sackgasse) unterschieden. Das haben wir in Neuperlach, siehe Karl-Marx-Ring, Friedrich-Engels-Bogen und Peschelanger.

Das erspart den Carl-Spitzweg-Weg (den es tatsächlich in Goslar gibt) oder gar den Spitzwegweg (der wohl Phantasie bleibt).

Aber es schafft neue Skurrilitäten.

Wer „Kreis“ mit Nachnamen heißt und nach seinem Ableben wegen seiner Verdienste ausgerechnet mit einer bogenförmige Straße geehrt wird, wird zum „Kreis-Bogen“. So geschehen in Putzbrunn.

Philipp Kreis (* 1909; † 1994) und Truma

Erste Wohnwagen-Heizung Truma-matic von der Firma Truma aus dem Jahre 1961
Erste Wohnwagenheizung Truma-matic von der Firma Truma (1961). Foto: Truma Gerätetechnik / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Hierbei handelt es sich um den Gründer von Truma, einem Hersteller von Produkten für Wohnwagen und Reisemobile. Zu den Produkten gehören unter anderem Heiz- und Klimasysteme, Warmwasserboiler, Rangiersysteme sowie Systeme zur Strom- und Gasversorgung.

Der Truma-Firmensitz ist praktischerweise auch in Putzbrunn, wenngleich nicht am Philipp-Kreis-Bogen, sondern ein Stück entfernt an der Wernher-von-Braun-Straße. Hier ist sie wieder, die gute alte „Straße“.

Der Markenname Truma leitet sich vom ehemaligen US-Präsidenten Harry S. Truman ab. Kreis verehrte ihn, da Truman den Wiederaufbau Deutschlands zum Industriestaat ermöglichte.

Putzbrunn, Philipp-Kreis-Bogen
Das Schild in der Totalen: Glonner Straße, Ecke Philipp-Kreis-Bogen (10.04.2017) © Thomas Irlbeck

Neuperlach wird 50 und bekommt von der Stadt München ein schönes Geschenk!

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Karl Marx und Friedrich Engels. München hat passend zum 50. Geburtstag unseres Stadtteils dieses Kunstwerk erworben und wird es übermorgen, Samstag, am Karl-Marx-Ring, Ecke Friedrich-Engels-Bogen, aufstellen. Um 11 Uhr wird das Denkmal offiziell eingeweiht.

Karl Marx und Friedrich Engels
Karl Marx und Friedrich Engels. Lizenz: Public Domain

Das war natürlich ein Aprilscherz. Marx und Engels sind out, Politiker fordern sogar, die Straßennamen abzuschaffen. Da wird man kaum ein Marx/Engels-Denkmal aufstellen.

Außerdem war „Samstag“ angegeben, da hatte jeder eine faire Chance, das am Datum zu erkennen. Aber nicht alle haben es gemerkt.

Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II – Langweilige Bauten (Folge 1)

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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 1: Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II. Bei der Durchfahrt durch unseren Stadtteil (hier auf der Kurt-Eisner-Straße) sieht man vor allem das, der ästhetischere Teil bleibt verborgen. Daher ist diese typische Ansicht das Startbild, denn es soll das gezeigt werden, das sich dem Bürger als Erstes bzw. primär offenbart (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Eine neue Serie
Zugegeben, ich war mir bei der Idee zu dieser neuen Serie nicht wirklich sicher, inwieweit sie Sinn ergibt. Der Plan ist nämlich, Gebäude in Neuperlach festzuhalten, die unspektakulär, unscheinbar sind, also weder eine ansprechende Architektur haben, noch durch gewagte Elemente oder durch Verfall provozieren. Es sind also gerade Objekte, die selten bis gar nicht fotografiert werden dürften. Oft sind es Zweckbauten, teilweise als Profanarchitektur ausgeführt. Doch vielleicht liegt genau dort der Reiz. Auch verschwinden in Neuperlach immer wieder Bauten oder werden völlig umgestaltet. Dann gibt es nur noch Bilder im Kopf, die immer mehr verblassen. Kaum einer kann dann mehr ganz genau sagen, wie das mal früher aussah. Beispielsweise wurde „Bruestle Textilien“ an der Nawiaskystraße in Neuperlach West abgerissen, heute befindet sich dort ein Lidl-Markt. Von dem recht mächtigen Betonklotz habe ich nur ein einziges Foto gefunden, bei dem leider der Urheber einer Verbreitung nicht zugestimmt hat, sodass ich keine Erinnerung öffentlich zeigen darf. Da Wohnhäuser zum Glück in Neuperlach erfahrungsgemäß nie abgerissen werden, soll sich die Serie auf Gewerbebauten und soziale Einrichtungen konzentrieren. Trotz einiger Gründe, die für die Serie sprechen, sie bleibt natürlich experimentell.

Die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 2: Den ansprechenderen Teil sieht man vor allem vom Parkplatz aus (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

In der ersten Folge geht es um die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße, Ecke Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen. Das Mercure-Hotel ist gleich gegenüber. Der Bau wirkt nicht nur belanglos, sondern sieht auch aus, als wäre er aus verschiedenen Baustilen zusammengestückelt worden, was er wohl auch ist. Durch seine geringe Höhe und auch durch das Fehlen eines Kirchturms fällt er aber immerhin kaum auf.

Von der Straßenseite am auffälligsten ist ausgerechnet der langweilige gelbe, quaderförmige Bau. Der mit Schießschartenfenstern und Kreuz ausgestattete Teil in dem ansprechenderen Rot ist primär nur vom Parkplatz aus einsehbar, aber kaum bei der normalen Durchfahrt durch unseren Stadtteil.

Die II im Namen hat ihren Ursprung durch eine Teilung der evangelisch-reformierten Gemeinde. Das Gebiet umfasst „die Orte rechts der Isar mit den Postleitzahlen von München 81500 bis an die tschechische und österreichische Grenze, begrenzt im Westen durch die Isar, im Norden durch die Bundesstraße 11 bis Bayerisch Eisenstein sowie im Osten und Süden durch die Staatsgrenzen zur Tschechischen Republik und zu Österreich“, heißt es auf der offiziellen Website der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde München II. Der Gottesdienst beginnt sonntags um 10:30.

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 3: Noch einmal die Ansicht an der Kurt-Eisner-Straße (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 4: die Kirchengemeinde von einer Wohnanlage am Karl-Marx-Ring aus gesehen. Im Hintergrund ein Hochhaus vom Architekten Ernst Barth (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 5: Näher dran (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 6: Selber Standpunkt, aber Blick Richtung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Karl-Marx-Ring 52-62

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Manche Bilder macht man am besten, wenn die Bäume kahl sind. Sonst wird das Wichtigste verdeckt. Hier ist die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 mit ihren schwarzen Asbestplatten zu sehen. Als Kontrast zeige ich noch, wie es hier im Sommer aussieht. Auch schön!

Karl-Marx-Ring 52-62
Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2017) © Thomas Irlbeck
Mein Haus
Als Kontrast noch ein Bild von der Karl-Marx-Ring 52-62 im Grünen (Archiv von 2014) © Thomas Irlbeck

Ins Schwarze getroffen: Farbspiele im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: noch in Schwarz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum und die angrenzende Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet. Der Architekt wollte damit ein Schiefergebirge darstellen. Bei den Platten handelt es sich um asbesthaltige Eternit-Platten. Nun ist nichts für die Ewigkeit gemacht und eines Tages müssen die Platten ersetzt werden.

Viele finden das Schwarz bedrohlich und fordern nun, das Marx-Zentrum zu kolorieren. Dabei liegen ausgerechnet jetzt schwarze Fassaden im Trend.

Die Designerin und Grafikerin Beatrix Balazs zeigt nun in einem bemerkenswerten Video, wie ein buntes bzw. farblich verändertes Marx-Zentrum aussehen könnte.

Wichtig: Es handelt sich hierbei keineswegs um offizielle Vorschläge oder Planungen. Auch sind die Farbkonzeptionen nicht wirklich ernst gemeint, dennoch haben einige davon meiner Meinung das gewisse Etwas. Ich bin aber dennoch für Schwarz. Was ist eure Meinung?

(Link: YouTube)

Eröffnung der Trambahn nach Neuperlach in Farbe

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Farbbilder von der Tram nach Neuperlach sind selten, sehr selten. Am 12.09.1970 wurde die Tram nach Neuperlach eröffnet, die Bilder hier wurden an diesem Tag angefertigt. Die Endhaltestelle hieß damals schlicht „Perlach“, später dann „Neuperlach Nord“. Gewendet wurde auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Stelle, an der heute die Straße in einer Kurve den Berg zur Ständlerstraße runterführt. Zur Orientierung: An der Stelle steht heute noch auch Gervais-Danone-Haus. Am 28.09.1973 wurde die Trambahn über diese Abfahrt nach Neuperlach Zentrum verlängert, aber das ist hier nicht das Thema.

Die Fotos wurden von Reinhold Kocaurek angefertigt und werden hier mit freundlicher Genehmigung des Urhebers gezeigt. Vielen Dank für die Genehmigung! Unterhalb der Fotos befindet sich jeweils ein Link zum Originalbild bei flickr. Dort gibt es auch noch viele weitere interessante Fotos aus München zu sehen.

Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 1: Wendeschleife in Neuperlach Nord. Ein P-Wagen hat gerade die reine Ausstiegs-Haltestelle „Neuperlach Nord“ (damals noch als „Perlach“ bezeichnet) verlassen und wendet. Gleich wird er die stadteinwärtige Haltestelle „Neuperlach Nord“ erreichen und dort auf Fahrgäste warten. Man sieht links das Plett-Zentrum mit der Zentrale der Neuen Heimat, die heute durch das Einkaufszentrum Life und das LAO ersetzt wurden. Heute ist dieser Blick nicht mehr möglich, da längst alles zugewachsen ist (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 2: Ein P-Wagen hat gewendet und wartet an der Endhaltestelle „Neuperlach Nord“ (damals „Perlach“) auf Fahrgäste (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 3: Stadteinwärtige Haltestelle „Neuperlach Nord“, die damals schlicht „Perlach“ hieß. Ein M-Wagen wartet auf Fahrgäste, rechts wird ein weiterer M-Wagen gleich umdrehen Links im Hintergrund ist die eigentliche Wendeschleife zu sehen. Direkt unterhalb des Fotostandpunkts liegt die heute noch existente Fußgängerunterführung unter der Heinrich-Wieland-Straße, der Treppenabgang (der am Eröffnungstag noch mit Brettern gesichert und offenbar noch nicht fertiggestellt war) lässt sich links erahnen (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 4: Selbe Ansicht wie beim vorigen Bild, aber mit einem P-Wagen (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 5: Ein stadteinwärts fahrender P-Wagen an der Haltestelle „Karl-Marx-Ring“. Die Wendeschleife „Neuperlach Nord“ kann man ganz rechts hinter dem Kinderkarussell nur erahnen. Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 6: Der Standpunkt wie beim vorigen Bild, nur näher dran. Der P-Wagen hat eben die Haltestelle „Karl-Marx-Rikng“ verlassen und überquert die Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 7: Ein stadteinwärts verkehrende P-Wagen steuert die Haltestelle „Albert-Schweitzer-Straße“ an (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek

 

Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 8: An der Heinrich-Wieland-Straße. Der stadtauswärt´s fahrende M-Wagen ist gerade dabei, die Kreuzung Corinthstraße/Albert-Schweitzer-Straße zu überqueren. Ganz links im Bild und im Hintergrund sind noch zwei M-Wagen-Züge zu sehen. Die Wendeschleife in Neuperlach Nord kann man hinter dem Kinderkarussell (im Bild ganz klein) nur erahnen. Heute ist der Blick nicht mehr möglich. Dort, wo sich die Bautafel befindet, steht längst das Schulzentrum Nord (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek

Nicht auf die lange Bank geschoben – das Home Base vor der Fertigstellung

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Wohingegen andere Baustellen schon längst im Winterschlaf sind, wird am Studentenwohnheim Home Base weiter gearbeitet. Minusgrade? Anscheinend ist das alles kein Problem, denn der Bau muss ja fertig werden. Die Fassade hat große Fortschritte gemacht und die Münchner Bank hat ihre finale Außenreklame erhalten.

Home Base
Bild 1 (17.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2 (17.12.2016) © Thomas Irlbeck

Ein Blick aus dem Neuperlacher Fenster – Nichts ist so, wie es täuscht

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Blick ins Gebirge. Selbst einzelne Bäume sind erkennbar. Es handelt sich hier keinesfalls um einen Scherz, sondern tatsächlich um eine Aufnahme von meinem Neuperlacher Fenster aus. In der unteren Hälfte der beiden Fotos sind Häuser am Karl-Marx-Ring und Friedrich-Engels-Bogen zu sehen. Das untere Bild zeigt dabei die umgangssprachlich als Glashäuser bezeichneten Gebäude des berühmten Architekten Ernst Barth.

Alpenblick
Alpenblick (13.12.2016) © Thomas Irlbeck
Alpenblick
Alpenblick (13.12.2016) © Thomas Irlbeck

Altbausanierung in Neuperlach

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KMR-Altbausanierung
Grundschule am Karl-Marx-Ring (14.12.2016) © Thomas Irlbeck

Wir wissen nicht, was hier genau saniert wird, ob überhaupt saniert wird. Aber es ergibt sich ein schöner sprachlicher Kontrast. Altbausanierung in Neuperlach. Mit dem Begriff Altbau assoziiere ich immer noch vor allem Häuser, die bis in die 1950er-Jahre gebaut wurden. Aber inzwischen sind die Häuser in Neuperlach, die primär in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren entstanden sind, in die Jahre gekommen. Die Grundschule am Karl-Marx-Ring, die hier zu sehen ist, war meine Schule. Hier bin ich in die 3. und 4. Klasse gegangen (1974 bis 1976).

Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen (Update 22.05.2017)

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Die Sanierungsarbeiten der Hausgänge in meiner Wohnanlage in Neuperlach Nordost können derzeit leider nicht weitergehen. Mutter Natur hatte etwas dagegen und mit einem Wintereinbruch dem Treiben der Arbeiter ein Ende gesetzt. Die Baustelle wurde inzwischen winterfest gemacht. Bis die Temperaturen den Abschluss der Arbeiten zulassen, erfolgt der Zugang zu den Wohnhäusern über Bretter. Betroffen sind bis auf eine Ausnahme alle Vordereingänge der Wohnanlage.

Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 1 (05.12.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 2: Ein Brett vorm Haus (05.12.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 3: Die Gehplatten warten auf eine Verlegung (05.12.2016) © Thomas Irlbeck
Winterfest
Bild 4: Winterfest. Foto: Benjamin Davidson / Lizenz: CC BY 2.0

Update (12.04.2017)

Nun endlich sollen ab dem 24. April die Arbeiten an den Vordereingängen fortgesetzt werden. Die Arbeiten an den rückseitigen Eingängen sollen am 2. Mai starten. Hoffen wir, dass es nicht doch noch mal Minusgrade gibt!

Update (02.05.2017)

Endlich geht es weiter:

Sanierung Hauseingänge 52-62
Bild 5: Es geht  endlich weiter! (02.05.2017) © Thomas Irlbeck

Update (15.05.2017)

Die andauernden Regenfälle haben bewirkt, dass die Sanierung immer noch nicht abgeschlossen ist. Ein Vordereingang ist weiterhin nur durch ein Brett erschlossen.

Sanierung Eingänge KMR 52-62
Bild 6: (15.05.2017) © Thomas Irlbeck
Sanierung Eingänge KMR 52-62
Bild 7: (15.05.2017) © Thomas Irlbeck
Sanierung Eingänge KMR 52-62
Bild 8: (15.05.2017) © Thomas Irlbeck

Update (22.05.2017)

Treppensanierung jetzt auch bei mir im Haus. Dank an die Architekten, die gleich zwei rückwärtige Treppen eingebaut haben, sodass der Hintereingang auch bei Sperrung einer Treppe weiter benutzbar bleibt.

Sanierung Eingänge KMR 52-62
Bild 8:(22.05.2017) © Thomas Irlbeck
Sanierung Eingänge KMR 52-62
Bild 9 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Home Base: Noch nicht alles fertig, aber Geld gibt es schon!

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Impressionen vom neuen Studentenwohnheim Home Base. Ebenfalls eingezogen in das Gebäude ist die Münchner Bank, die bereits seit dem 25.11.2016 geöffnet hat. Die Außenreklame ist noch sehr provisorisch. Das Gebäude hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 erhalten, der Peschelanger 3 ist damit endgültig Geschichte.

Home Base
Bild 1: Das ganze Gebäude vom Karl-Marx-Ring aus gesehen (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2: Eingang der Münchner Bank am Karl-Marx-Ring (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 3: Noch sehr provisorisch ist die Außenreklame (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 4: Das Home Base Vom Peschelanger aus gesehen (03.12.2016) © Thomas Irlbeck

Studentenwohnheim Home Base: Es kommt Farbe ins Spiel

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Home Base
Bild 1: Modell, dem die aktuellen Fotos mittlerweile sehr nahe kommen © wob Immobilien, http://www.homebase-muenchen.de

Die letzten Wochen hat sich auch optisch viel getan am Home Base, dem neuen Studentenwohnheim am Rande des Marx-Zentrum. Es gibt übrigens nicht nur die Universitäten in Münchens Stadtmitte, die ein schönes Stück entfernt, aber mit der U-Bahn gut erreichbar sind. Es ist auch die Universität der Bundeswehr in Neubiberg zu nennen. Diese Nachbargemeinde von München liegt gleich hinter Neuperlach Süd. Mit dem Auto, mit dem Rad und auch mit den Öffis gut vom Home Base aus zu erreichen. Wer öffentlich fährt, muss einmal umsteigen: Vom Home Base mit der Ringlinie 197 zur Haltestelle Quiddestraße und von dort aus weiter mit dem Bus 199 zur Universität. Nun studiert mal schön!

Home Base vor der Fertigstellung
Bild 2: Vom Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger aus gesehen. Blick gen Südosten (23.10.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base vor der Fertigstellung
Bild 3: Vom Peschelanger gesehen, Blick Richtung Ost (23.10.2016) © Thomas Irlbeck

Bretter, die die Welt bedeuten

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Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 1: Hier ist man auf dem Holzweg, aber im wahrsten Wortsinne (09.10.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 2 (09.10.2016) © Thomas Irlbeck

Auch wenn man mit der Überschrift normalerweise etwas anders meint, geht es hier um Bretter. „Besser ein Brett vor dem Eingang als vor dem Kopf“, könnte man hier auch sagen. In meiner Wohnanlage wird eine Betonsanierung des Bodenbereichs vor den Vordereingängen durchgeführt. Bei jedem Haus wurde die große Betonstufe vor den Eingängen mit ohrenbetörendem Krach weggemeißelt. Man läuft nun über Bretter ins Haus. Nur ein Haus ist von den Arbeiten ausgenommen, da hier der Vordereingangsbereich noch nicht sanierungsbedürftig ist.

Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 3 (09.10.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 4 (09.10.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 5 (09.10.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 6 (09.10.2016) © Thomas Irlbeck

Home Base: Nach dem Winterschlaf wächst es sich am schnellsten

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Es ist mal wieder Zeit, zu zeigen, wie weit das Home Base ist. Mehr zum Thema: Studentenwohnheim „Home Base“ ersetzt Bürohaus am Peschelanger

Home Base
Bild 1 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 3 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 4 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 5 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck

Neuperlach zittert wieder (Update 12.12.2015: Video vom Einsatz in Neuperlach)

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Blaue Fähnchen, AOK, Friedrich-Engels-Bogen
Blaue Fähnchen an der  AOK am Friedrich-Engels-Bogen. Da war kein Spaßvogel am Werk, sondern es geht um eine ernste Sache (05.11.2015) © Thomas Irlbeck
Blaue Fähnchen, PHÖNIX-Pflegeheim, Friedrich-Engels-Bogen
Fähnchen, Holzscheit und Bodenmarkierung am PHÖNIX-Pflegeheim, Friedrich-Engels-Bogen (09.11.2015) © Thomas Irlbeck

Derzeit reiben sich manche Neuperlacher und auch Truderinger verwundert die Augen, da an vielen Stellen blaue Fähnchen hängen – entweder an Holzscheiten oder in Bäumen bzw. Sträuchern – und blaue Bodenmarkierungen aufgemalt sind. An einigen Stellen sind auch orange Stromkabel verlegt. Was ist da los? So etwas gab es 2012 schon einmal, auch wenn damals Fähnchen und Bodenmarkierungen weiß waren: Das große Zittern

Erneut führen die Stadtwerke Seismikmessungen durch, um nach geothermischen Quellen zu suchen. Man hält an dem Plan fest, dass München bis 2040 die erste deutsche Großstadt werden soll, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird.

Orange Stromkabel Nauestraße/Hippelstraße
Orange Stromkabel in der Grenzkolonie Trudering in der Nauestraße/Ecke Hippelstraße (08.11.2015) © Thomas Irlbeck

Konkret sollen weitere Geothermieanlagen errichtet werden. Es soll also die Wärme von Mutter Erde im Untergrund genutzt werden. Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wo entsprechende heiße Quellen sind, die man anzapfen kann.

Die Messungen sind für den Zeitraum November 2015 bis März 2016 vorgesehen. Die Routen sind noch nicht offiziell bestätigt, aber man kann zumindest dort, wo Fähnchen, Bodenmarkierungen und Stromkabel zu finden sind, mit höchster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dort auch Messungen durch Vibro-Fahrzeuge stattfinden. Der Artikel wird bei Vorliegen weiterer Informationen entsprechend erweitert.

Vibro-Fahrzeug
Vibro-Fahrzeug (Symbolbild). Foto: Horemu, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Vibro-Fahrzeuge
Vibro-Fahrzeuge am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen (09.12.2015) © Thomas Irlbeck

Update 12.12.2015

Video vom Einsatz der Vibro-Fahrzeuge am 09.12.2015 am Peschelanger. Vielen Dank für die Einsendung!

(Link: YouTube)