Baubeginn Phönix-Pflegeheim Neuperlach: 2008

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Phönix-Pflegeheim mit Terrasse, die gerne zum Rauchen genutzt wird (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Bald, genauer im Mai, jährt sich der Baubeginn des Phönix-Pflegeheims am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen das 10. Mal. Mit Schrecken erinnern sich viele an eine Raucherin zurück, die teilweise alle 15 Minuten – auch nachts – zum Rauchen auf die Terrasse oder zur Bushaltestelle lief und dort ein lautstarkes Hustkonzert veranstaltete, das auch von Würge- und Brechgeräuschen begleitet war. Nach einer Reihe von Jahren verschwand die Raucherin, über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Eine Dame in meiner Wohnanlage meinte, sie könne ihre Loggia wegen des ekelhaften Hustens nicht mehr nutzen. Ein zugezogener Bewohner, der wo anders wohnt, störte sich an den Geräuschen beim Warten auf den Bus und erfand den Namen Kotzbrocken. Vielen Dank für den Namen! Es sei aber erwähnt, die Dame hustete doch nicht mit Absicht, sie war/ist halt süchtig. Seit die Raucherin nicht mehr zu hören ist, ist wieder Ruhe und Frieden eingekehrt.

Neu in Neuperlach

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Sanierung zweier 8-stöckiger Wohnhäuser am Karl-Marx-Ring, Höhe Klinikum. Die Häuser sehen wieder wie neu aus, das Weiß wirkt sehr elegant.

Karl-Marx-Ring 154,156, neu
Bild 1 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring 154,156, neu
Bild 2 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck

Panoramarx

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Katja Müller hat im Sommer dieses Jahres herrliche Panoramabilder vom Dach ihres Hauses am Karl-Marx-Ring gemacht. Natürlich sind auch das Marx-Zentrum und St. Monika zu sehen. Vielen Dank für die tolle Einsendung! Die Bilder können wie immer durch Anklicken vergrößert werden.

Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 1 – ein „echtes“ Panoramabild in „superbreit“. Foto Katja Müller
Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 2 mit dem Marx-Zentrum und St. Monika. Foto: Katja Müller
Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 3: Blick Richtung Zwillingstürme und Wohnring. Foto: Katja Müller
Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 4: Etwa gleiche Richtung wie Bild 3. Foto: Katja Müller

Neue Platte auflegen: Wiederanbringen von Fassadenplatten nach Treppensanierung

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Faserzementplatten Austausch
Bild 1 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Vor über einem Jahr startete in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 die Sanierung der Treppen an den Haupt- und Hofeingängen (Neuperlach.org berichtete: Bretter, die die Welt bedeuten und Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen). An der Hofseite mussten dazu auch einige der asbesthaltigen Faserzementplatten (Handelsname Eternit) abgenommen werden. Seitdem klaffen Löcher in der Fassade. Wie gefährlich Asbest ist, ist bekannt. Daher ist laut Asbestgesetz verboten, solche Platten wieder anzubringen. Einmal abgenommene Asbestplatten dürfen nur noch fachgerecht entsorgt werden.

Es werden wieder Faserzementplatten verbaut – aber solche ohne Asbest

Nun gibt es vergleichbare Fassadenplatten auch aus Kunststoff, Keramik und wiederum aus Faserzement. Letztere sind denen der bestehenden Eternit-Platten ähnlich, enthalten aber keinen Asbest.

Also sollte das Problem schnell lösbar sein. Es ist jedoch nicht einfach, geeignete Unternehmen zu finden, die Kapazitäten haben. So hat sich nun der Abschluss der Sanierung lange, lange verzögert.

Nun aber werden endlich die Lücken in der Fassade geschlossen. Es werden nun die bereits erwähnten asbestfreien Faserzementplatten angebracht. Die Fotos zeigen den Zustand der Arbeiten.

Meine Wohnanlage ist dann bald wieder komplett, und der Gedanke der Architekten, mit den schwarzen Fassadenplatten ein Schiefergebirge abzubilden, kann weiterleben. Eines Tages müssen aber sicherlich alle Platten abgenommen werden, denn nichts ist für die Ewigkeit gemacht, auch wenn Eternit von lateinisch aeternitas („Ewigkeit“) abgeleitet ist. Aufgrund der immensen Kosten hoffen die meisten Eigentümer, dass diese Aktion noch ganz weit in der Zukunft liegt.

Solange sich die Platten nicht von alleine lösen, besteht wohl auch noch kein Handlungsbedarf. Der optische Eindruck der Eternit-Platten der Häuser im benachbarten Marx-Zentrum ist dagegen deutlich schlechter (Neuperlach.org berichtete), obwohl die Häuser dort ein paar Jahre jünger sind als die Gebäude hier in meiner Anlage.

Faserzementplatten Austausch
Bild 2: Neue Platten aus Faserzement (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 3 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 4: Schneidmaschine (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 5: Zumindest die gebogenen Fassadenplatten waren bereits lange vor der Treppensanierung in einem schlechten Zustand, manche haben ihr Farbe fast vollständig verloren und sind schon fast weiß (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Unser „Schulzentrum Nord“

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Schulzentrum Nord
Bild 1: Schulzentrum mit eigener Brücke  (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schulzentrum Nord, das klingt so nach Münchner Norden, nach Oberföhring oder Freimann vielleicht. Doch der Begriff täuscht: Es ist der Norden Neuperlachs gemeint. Entsprechend liegt das Schulzentrum Nord an der Quiddestraße, genauer in einem Dreieck, das neben der Quiddestraße von der Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße gebildet wird. Direkt am Schulzentrum beginnt zudem der Karl-Marx-Ring. Der Kiosk dort, gleich schräg gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung (es gibt ihn heute noch bzw. wieder), war und ist entsprechend bei Schülern beliebt.

Offizieller Name früher wohl „Schulzentrum Perlach Nord“

Das Schulzentrum beherbergt das Werner-von-Siemens-Gymnasium (dort war ich selbst Schüler), die Werner-von-Siemens-Realschule und die Orientierungsstufe. 2007 bis 2009 wurde das Gebäude saniert. Seit 2010 heißt das Gebäude offiziell „Schulzentrum an der Quiddestraße“, was sich auf der Fassade widerspiegelt (siehe Foto), für mich ist es aber weiter das Schulzentrum Nord, wobei der Begriff wohl nie in dieser Form am Gebäude angebracht, aber im Sprachgebrauch verankert war. An der Fassade stand wohl früher gar kein Name, am Eingang, wie ein altes Foto (nicht hier zu sehen) beweist, „Schulzentrum Perlach Nord“ (sic!).

Gebaut wurde das Gebäude Anfang der 1970er-Jahre. Richtfest war am 30.11.1973. Der Schulbetrieb wurde 1975/1976 aufgenommen. Das Werner-von-Siemens-Gymnasium gab es jedoch schon seit dem 10.09.1970. In Ermangelung eines eigenen Gebäudes wurde in der Schule am Strehleranger und später (Schuljahr 1971/1972) an der Schule in der Klabundstraße unterrichtet.

Es wurde und wird im Schulzentrum Nord nicht nur unterrichtet, sondern auch mal ein Spielfilm gedreht, etwa 2017 die Komödie „Fack ju Göhte 3“.

Verbindende Architektur

Interessant am Gebäude ist die für Neuperlach so typische Brücke, die hier die Quiddestraße überspannt. Die Brücke ist derart integriert, dass man direkt ins 1. Stockwerk des Schulgebäudes und in weitere Geschosse gelangen kann. Aber dennoch kann sie von jedermann benutzt werden, auch jetzt etwa von mir, um die Fotos hier zu schießen. Zu meiner Schulzeit waren einzelne Klassen in der Schule an der Albert-Schweitzer-Straße ausgelagert (auch meine Klasse), einzelne Fächer und Stunden fanden aber im Schulzentrum Nord statt. Die Brücke übernahm damals entsprechend eine wichtige Verbindungsfunktion, und die Schule an der Albert-Schweitzer-Straße  hatte damals am Brückenende noch einen eigenen Zugang. Lehrkräfte, die von Gebäude zu „sprangen“, waren entsprechend nicht lange unterwegs, sodass die nächste Stunde zur Enttäuschung der Schüler ohne allzu lange Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. Bei den Schülern war das Gebäude des Schulzentrum Nord in einem Punkt nicht so beliebt: Dank der Klimaanlage, die aber meiner Erinnerung nach nicht wirklich zuverlässig funktionierte, gab es offiziell kein Hitzefrei. Meine Erinnerung ist aber hier schwach, aber die Schule war sicherlich bei Eröffnung eine der modernsten Münchens, sodass auch die Klimaanlage ins Bild passt.

Erwähnenswert sind noch die eigene Mensa in einem externen Flachbau (in Bild 2 ansatzweise im Hintergrund zu sehen) sowie der Hochseilgarten (nicht im Bild), der sich auf der anderen Gebäudeseite (Nordseite) befindet. Von dort gelangt man – auch über eine Brücke – direkt zum Ostpark und zum Abenteuerspielplatz Maulwurfshausen.

Schulzentrum Nord
Bild 2 mit Mensa im Hintergrund (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 5: Kunst verbindet – Graffiti-Kunst an der Brücke (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Alpenberaubend!

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Alpen bei Föhn
Bild 1: Links erkennt man das Heizwerk Perlach, unten Häuser am Karl-Marx-Ring (07.10.2017). Foto: Erdahin Rek
Alpen bei Föhn
Bild 2: Noch näher dran an den besten Bergen! (07.10.2017). Foto: Erdahin Rek

So schön ist unser Neuperlach – mit diesem Blick. Zu sehen ist vermutlich der Nationalpark Berchtesgaden. Kritiker sagen, das gebe es ja nur an Föhntagen. Das stimmt zwar, allerdings kann ich mich dieses Jahr an so viele Tage mit phantastischem Fernblick erinnern, dass das eher die Regel, nicht die Ausnahme ist. Bilder von heute. Vielen Dank an Erdahin Rek für die alpenberaubenden (sic!) Aufnahmen!

Frühe Kinderfreuden in Neuperlach Ost (um 1975)

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Stemplingeranger 1975
Bild 1: Am Stemplingeranger (um 1975). Foto: Sabine Kroesen

Zwei Kinder lachen und genießen ihre Pionierzeit in Neuperlach. Das Bild stammt wie auch das Foto mit den beiden Eis schleckenden Kindern vor dem Marx-Zentrum-Rohbau von Sabine Kroesen. Vielen Dank für diesen herrlichen und lebendigen Schnappschuss! Laut Fotografin ist das Bild sehr wahrscheinlich 1975 entstanden. Wir sind hier am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Stemplingeranger und blicken Richtung Karl-Marx-Ring. Die Häuser im Hintergrund (linker und mittlerer) Bildteil gehören zum Annette-Kolb-Anger, das Haus ganz rechts ist ein Zeilenhaus mit Anschrift Stemplingeranger.

Trafohäuschen und Sitzmauer als Hinweisgeber

Bei der Nachstellung des Bildes waren das Trafohäuschen, die Sitzmauer und der Fußweg im rechten Bildteil eine große Hilfe. All drei sind zwar noch vorhanden, aber der Ort ist dennoch kaum wiederzuerkennen. Die Pergola ist verschwunden, und der starke Bewuchs nimmt fast die ganze Sicht, speziell auf die Häuser am Annette-Kolb-Anger, die nun praktisch vollständig vom typischen Neuperlacher Grün verdeckt sind.

Nachstellung Stemplingeranger 1975
Bild 2: Die Stelle ist heute Kaum wiederzuerkennen. Nur das Trafohäuschen, die Sitzmauer, der Fußweg und teilweise noch das Zeilenhaus im Hintergrund liefern einen Hinweis (21.09.2017) © Thomas Irlbeck

Um die Gemeinsamkeit besser herauszuarbeiten, darf eine Detailansicht auf Trafohäuschen und Sitzmauer nicht fehlen:

Nachstellung Stemplingeranger 1975, Detail
Bild 3: Diese charakteristische Stelle gibt den Hinweis, dass der Fotostandpunkt des Originalbildes mit höchster Wahrscheinlichkeit gefunden wurde (21.09.2017) © Thomas Irlbeck

Aber auch eine Totale, bei der man mehr von dem Zeilenhaus sieht, darf nicht fehlen:

Nachstellung Stemplingeranger 1975, Totale
Bild 4: Das Zeilenhaus in der Totalen (21.09.2017) © Thomas Irlbeck

Da das Originalbild nach langer Lagerung einen extremen Rotstich entwickelt hat und dort praktisch keine Farben mehr erkennbar sind  – außer Rot und Weiß versteht sich –, habe ich die Farben rekonstruiert. Da das Foto leider in einem sehr schlechten Zustand ist, gelang dies nicht nicht vollständig. Daher lege ich noch eine Schwarzweißversion bei, die vielleicht etwas natürlicher wirkt:

Stemplingeranger 1975, S/W
Bild 5: Schwarzweißversion des Originalbildes. Foto: Sabine Kroesen

Und nicht zuletzt zeige ich noch eine Montage des Originalfotos mit der Nachstellung, die einen besseren Vergleich von damals und heute ermöglichen soll:

Stemplingeranger 1975, Original und Nachstellung
Bild 6: Original und Nachstellung

Vom Rohbau zum rohen Bau – das frühe Marx-Zentrum um 1973!

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Marx-Zentrum Rohbau
Bild 1: Das Marx-Zentrum noch teilweise im Rohbau. Um 1973 herum. Foto: Sabine Kroesen

Heute darf ich ein sehr interessantes, durchaus sensationelles Foto präsentieren: das Marx-Zentrum, das sich noch im Bau befindet. Solche Bilder aus den Anfangszeiten Neuperlachs sind sehr rar. Vielen Dank an Sabine Kroesen, die das Bild eingeschickt und mir erlaubt hat, es hier zu zeigen.

Das frühe Marx-Zentrum

Das Foto ist in der Parkanlage am Karl-Marx-Ring entstanden. Wir sehen hier das frühe Marx-Zentrum, das teilweise noch im Rohbau ist. Ein roher Bau ist das Marx-Zentrum aber auch heute noch, wegen seiner von vielen als gnadenlos, rau und düster empfundenen Architektur. Tatsächlich haben sich die Architekten  für schwarze Fassadenplatten entschieden, um ein Schiefergebirge nachzuahmen. Die Bewohner sehen es ohnehin anders. Viele lieben das Marx-Zentrum und wohnen dort gerne. Die Wohnungen sind gut ausgestattet, und die gelungene Mischung aus Wohnen und Einkaufen nebst gastronomischen Angeboten hat sich bewährt.

Marx-Zentrum Rohbau beschriftet
Bild 2: Mit Beschriftung, ein Klick macht groß. Die Zahlen entsprechen den Hausnummern am Peschelanger. Ausnahme: 19 ist an der Max-Kolmsperger-Straße

Wir betrachten nun das Bild von links nach rechts. Ganz links ist das äußerlich bereits fertiggestellte Bürohaus am Peschelanger 3 zu sehen (das inzwischen abgerissen und durch das Studentenwohnheim Home Base) ersetzt wurde. In der Bildmitte lugt ein Teil des Ärztehauses am Peschelanger 11 hervor. Im Hintergrund steht das Haus Peschelanger 7, in dem anfangs eine Apotheke beherbergt war (heute ist es ein ambulanter Pflegedienst). Beide sind noch im Rohbaustadium. Äußerlich fertig ist dagegen das Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 mit seiner mächtigen Atelierwohnung ganz oben. Vor dem Haus ist beim genaueren Hinsehen auch noch ein Kran zu erkennen. Ganz rechts schließlich präsentiert sich das Haus Peschelanger 8, in dem heute ein Rewe ansässig ist. Der erste Pächter der Ladenräume war der Deutsche Supermarkt.

Zeitliche Einschätzung des Fotos

Home Base
Bild 3: Nach Abriss des Bürohauses sah es hier im September 2015 so aus. Sonst ist hier fast alles wie auf dem historischen Foto geblieben © Thomas Irlbeck

Im November 1973 war laut Chronik das erste Haus im Marx-Zentrum bezugsfertig. Im Herbst 1974 bin ich ins Marx-Zentrum gezogen, genauer in den Peschelanger 12, Stockwerk 4. Nach meiner Erinnerung waren damals auch die Häuser Peschelanger 7, 9 und 11 (Ärztehaus) zumindest äußerlich fertig. Nur die Läden waren noch nicht eröffnet, befanden sich aber bereits im Innenausbau. Offiziell eingeweiht wurde das Marx-Zentrum dann im Juni 1975.

Somit sollte das Foto etwa 1973 entstanden sein. Es scheint Herbst zu sein, es könnte also Herbst 1973 sein. Es bleibt aber ein größerer Unsicherheitsfaktor. Wer glaubt, es genauer oder besser zu wissen, der darf sich gerne melden. Ich bin sehr gespannt!

Was gehört eigentlich zum Marx-Zentrum?

Marx-Zentrum Rohbau Ausschnitt
Bild 4: Weil es so schön ist: Peschelanger 7 (Hintergrund) und 11 mit „vorläufigem“ Sichtbeton in einer Detailvergrößerung

Interessanterweise gehört auch das bereits erwähnte Bürohaus am Peschelanger 3 zum Marx-Zentrum, wie es ein alter Architektenplan (Kochta und Buddeberg) beweist, der für jeden Teil des Marx-Zentrum einen nummerierten Bauabschnitt ausweist. Ebenso zeigt dieser Plan, dass auch die Eigentumswohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 (mit fast identischem Baustil und ebenso einer Fassade mit schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten) als Bestandteil des Marx-Zentrum gebaut wurde, wenngleich diese früher fertiggestellt (1971) und etwa 20 Jahre später zumindest verwaltungsrechtlich vom Marx-Zentrum abgeteilt wurde.

Man könnte sagen: Alles, was in dieser Gegend eine sehr dunkle Fassade hat (beim Bürohaus Peschelanger 3 war es ein ziemlich dunkles Braun), ist dem „Marx-Zentrum“ zuzurechnen. Aber das stimmt nicht so ganz, da das Ärztehaus am Peschelanger 11 sowie auch das Haus Max-Kolmsperger-Straße 11 (das ist das Haus mit dem Schreibwarenladen), die beide ebenso zum Marx-Zentrum gehören, in anderen Farben gehalten sind. Beim Ärztehaus ist es ein helleres Grau. Beim Haus Max-Kolmsperger-Straße 11 dominiert ebenso ein helleres Grau, aber es gibt auch größere gelbe Flächen, und beim Dachaufbau treten dann doch wieder die schwarzen Eternitplatten in Erscheinung. Die Architekten haben also ihr Schiefergebirge zumindest ganz oben auf dem Gipfel nicht vergessen.

Dem Föhn sei dank!

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Alpenpanorama
Alpenpanorama (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Föhn habe ich von meiner Neuperlacher Loggia nicht nur einen tollen Ausblick, sondern es lassen sich manchmal sogar einzelne Bäume auf den Bergen erkennen.

Laut Aussage eines Lesers sind hier Roß- und Buchstein, ein Doppelgipfel in den Tegernseer Bergen, zu sehen. Vielen Dank! Ein Vergleich mit beschrifteten Bestandsfotos ergab eine Übereinstimmung der Gipfelform.

Das nächste Bild vermittelt einen Eindruck davon, dass das obige Foto wirklich in Neuperlach entstanden ist. Denn hier sieht man noch einen Anriss einer Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (Höhe Hugo-Lang-Bogen/Ständlerstraße).

Alpenpanorama
Alpenpanorama (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Klein funkt groß dazwischen

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Erst im Verhältnis zu Menschen kann man erkennen, wie groß auf Dächern angebrachte Mobilfunkmasten wirklich sind. Gesehen in Neuperlach Nord. Lesereinsendung, vielen Dank!

Mobilfunkantenne
Foto: Lesereinsendung
Mobilfunkantenne
Foto: Lesereinsendung

Home Base: fertig – und doch nicht fertig

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Home Base Juni 2017
Bild 1: Das Home Base vom Marx-Zentrum au gesehen. Vorne die Rampe zur Tiefgarage, die ihre alte Hausnummer Peschelanger 3 behielt. Das Gebäude selbst hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 und 46a (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 2: Ansicht vom Karl-Marx-Ring mit einem Teil des Marx-Zentrum im Hintergrund. Im Erdgeschoss: die Münchner Bank (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Studentenwohnheim Home Base am Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger, war in Rekordzeit bezugsfertig. Ende Oktober letzten Jahres zogen die ersten Studenten in ihre Appartements ein. Schön ist es geworden, wie die Bilder zeigen. Doch die Außenarbeiten und einige weitere Arbeiten laufen immer noch. Der Sportplatz auf dem Dach besteht derzeit nur aus Stangen, die wie Spieße in den Himmel ragen. Der Käfig, der das Abhandenkommen der Bälle verhindern soll, fehlt immer noch (siehe Fotos weiter unten). Die Kita ist auch noch nicht eröffnet.

Der Durchgang vom Haupteingang des Peschelanger 9 und von den Hintereingängen der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 war einige Zeit wieder passierbar, wurde aber jetzt durch Bepflanzung (siehe Fotos weiter unten) wieder eingeschränkt. An einer einzigen Stelle kann noch passiert werden, ohne Grünzeug niederzutreten. Doch mit Eröffnung der Kita ist zu befürchten, dass diese Abkürzung für immer verlorengeht, da Kitas sich ohne Sondergenehmigung einzäunen dürfen. Für die erwähnten Bewohner bedeutet das einen Umweg, wenn sie zum Karl-Marx-Ring oder (spät abends) noch zur Tankstelle möchten, sie müssen einmal um das ganze Home Base herumlaufen. Dabei wäre ganz an der Seite neben dem Tankstellenzaun ausreichend Platz für einen schmalen Pfad gewesen. Aber vielleicht will man ja da keinen Durchgangsverkehr.

Ein undichter Hydrant vor dem Home Base verliert seit Wochen Wasser, sodass Fußgänger und Radler durch eine Dauerpfütze müssen (siehe Fotos weiter unten).

Hoffentlich hat diese Dauerbaustelle mal ein Ende.

Home Base Juni 2017
Bild 3: Ansicht vom Peschelanger aus. Der Sportplatz auf dem Dach ist rechts oben erkennbar. Die Stangen, die einmal den Käfig tragen sollen, ragen wie Spieße in den Himmel  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 4:  Ansicht vom Eck Karl-Marx-Ring/Peschelanger. Auch hier sind die Stangen des Sportplatzes erkennbar (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 5: Ansicht vom Karl-Marx-Ring Richtung Tankstelle. Der hier nach rechts abzweigende Weg endet derzeit im Nichts (siehe Bild 6). Früher war vorne am Tankstellenzaun ein Verbindungsweg Richtung Peschelanger 5/9 und Karl-Marx-Ring 52-62 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 6: Ansicht vom Karl-Marx-Ring: Das wird wohl der Garten und Spielplatz (mit Sandkasten) der Kita. Die alte Wegverbindung ist durch die Bepflanzung (im Hintergrund zu sehen), die in den letzten Tage erfolgte, abgeschnitten. Der Weg Richtung Hochgarage (Peschelanger 5, der blaue Bau im Hintergrund)  ist hier möglicherweise bald für immer dicht (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 7: Ansicht vom Hof aus (wenn man z.B. vom Peschelanger 9 oder der Hochgarage Peschelanger 5 kommt). Die bereits erwähnte Bepflanzung schneidet die alte Abkürzung zum Karl-Marx-Ring (im Hintergrund) und zur Tankstelle ab (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 8: Plitsch-Platsch! Es klappert die Mühle am nicht existenten rauschenden Bach „Karl Marx“. Radfahrer und Fußgänger … (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 9: …müssen seit Wochen durch eine Dauerpfütze (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Studentenwohnheim Home Base hier!

Sitzbrettfahrer (Update 24.04.2017)

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Die Bretter der Bänke in meiner Gartenanlage werden erneuert. Das Material hat der Sitzbrettfahrer gebracht.

Bänke Gartenanlage
Neue Bretter für die Bänke (19.04.2017) © Thomas Irlbeck
Bänke Gartenanlage
Das Ergebnis nach Monate lässt sich sitzen! (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

Putzbrunn und Neuperlach: Von (Kreis)-Bögen, Ringen, Angern, Straßen und Wegen

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Putzbrunn, Philipp-Kreis-Bogen
Wir sind hier in Putzbrunn (10.04.2017) © Thomas Irlbeck
Goslar, Carl-Spitzweg-Weg
Goslar, Carl-Spitzweg-Weg. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In vielen Orten ist man von der alten Systematik weggekommen, kleinere Straßen als „Weg“ und größere als „Straße“ zu bezeichnen, Straßen mit Bäumen am Rand vielleicht noch als „Allee“. Stattdessen wird die optische Verlaufsform der Straße in den Namen integriert und zwischen „Ring“, „Bogen“ und „Anger“ (Sackgasse) unterschieden. Das haben wir in Neuperlach, siehe Karl-Marx-Ring, Friedrich-Engels-Bogen und Peschelanger.

Das erspart den Carl-Spitzweg-Weg (den es tatsächlich in Goslar gibt) oder gar den Spitzwegweg (der wohl Phantasie bleibt).

Aber es schafft neue Skurrilitäten.

Wer „Kreis“ mit Nachnamen heißt und nach seinem Ableben wegen seiner Verdienste ausgerechnet mit einer bogenförmige Straße geehrt wird, wird zum „Kreis-Bogen“. So geschehen in Putzbrunn.

Philipp Kreis (* 1909; † 1994) und Truma

Erste Wohnwagen-Heizung Truma-matic von der Firma Truma aus dem Jahre 1961
Erste Wohnwagenheizung Truma-matic von der Firma Truma (1961). Foto: Truma Gerätetechnik / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Hierbei handelt es sich um den Gründer von Truma, einem Hersteller von Produkten für Wohnwagen und Reisemobile. Zu den Produkten gehören unter anderem Heiz- und Klimasysteme, Warmwasserboiler, Rangiersysteme sowie Systeme zur Strom- und Gasversorgung.

Der Truma-Firmensitz ist praktischerweise auch in Putzbrunn, wenngleich nicht am Philipp-Kreis-Bogen, sondern ein Stück entfernt an der Wernher-von-Braun-Straße. Hier ist sie wieder, die gute alte „Straße“.

Der Markenname Truma leitet sich vom ehemaligen US-Präsidenten Harry S. Truman ab. Kreis verehrte ihn, da Truman den Wiederaufbau Deutschlands zum Industriestaat ermöglichte.

Putzbrunn, Philipp-Kreis-Bogen
Das Schild in der Totalen: Glonner Straße, Ecke Philipp-Kreis-Bogen (10.04.2017) © Thomas Irlbeck

Neuperlach wird 50 und bekommt von der Stadt München ein schönes Geschenk!

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Karl Marx und Friedrich Engels. München hat passend zum 50. Geburtstag unseres Stadtteils dieses Kunstwerk erworben und wird es übermorgen, Samstag, am Karl-Marx-Ring, Ecke Friedrich-Engels-Bogen, aufstellen. Um 11 Uhr wird das Denkmal offiziell eingeweiht.

Karl Marx und Friedrich Engels
Karl Marx und Friedrich Engels. Lizenz: Public Domain

Das war natürlich ein Aprilscherz. Marx und Engels sind out, Politiker fordern sogar, die Straßennamen abzuschaffen. Da wird man kaum ein Marx/Engels-Denkmal aufstellen.

Außerdem war „Samstag“ angegeben, da hatte jeder eine faire Chance, das am Datum zu erkennen. Aber nicht alle haben es gemerkt.

Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II – Langweilige Bauten (Folge 1)

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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 1: Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II. Bei der Durchfahrt durch unseren Stadtteil (hier auf der Kurt-Eisner-Straße) sieht man vor allem das, der ästhetischere Teil bleibt verborgen. Daher ist diese typische Ansicht das Startbild, denn es soll das gezeigt werden, das sich dem Bürger als Erstes bzw. primär offenbart (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Eine neue Serie
Zugegeben, ich war mir bei der Idee zu dieser neuen Serie nicht wirklich sicher, inwieweit sie Sinn ergibt. Der Plan ist nämlich, Gebäude in Neuperlach festzuhalten, die unspektakulär, unscheinbar sind, also weder eine ansprechende Architektur haben, noch durch gewagte Elemente oder durch Verfall provozieren. Es sind also gerade Objekte, die selten bis gar nicht fotografiert werden dürften. Oft sind es Zweckbauten, teilweise als Profanarchitektur ausgeführt. Doch vielleicht liegt genau dort der Reiz. Auch verschwinden in Neuperlach immer wieder Bauten oder werden völlig umgestaltet. Dann gibt es nur noch Bilder im Kopf, die immer mehr verblassen. Kaum einer kann dann mehr ganz genau sagen, wie das mal früher aussah. Beispielsweise wurde „Bruestle Strickmoden“ an der Nawiaskystraße in Neuperlach West abgerissen, heute befindet sich dort ein Lidl-Markt. Von dem recht mächtigen Betonklotz habe ich nur ein einziges Foto gefunden, bei dem leider der Urheber einer Verbreitung nicht zugestimmt hat, sodass ich keine Erinnerung öffentlich zeigen darf. Da Wohnhäuser zum Glück in Neuperlach erfahrungsgemäß nie abgerissen werden, soll sich die Serie auf Gewerbebauten und soziale Einrichtungen konzentrieren. Trotz einiger Gründe, die für die Serie sprechen, sie bleibt natürlich experimentell.

Die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 2: Den ansprechenderen Teil sieht man vor allem vom Parkplatz aus (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

In der ersten Folge geht es um die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße, Ecke Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen. Das Mercure-Hotel ist gleich gegenüber. Der Bau wirkt nicht nur belanglos, sondern sieht auch aus, als wäre er aus verschiedenen Baustilen zusammengestückelt worden, was er wohl auch ist. Durch seine geringe Höhe und auch durch das Fehlen eines Kirchturms fällt er aber immerhin kaum auf.

Von der Straßenseite am auffälligsten ist ausgerechnet der langweilige gelbe, quaderförmige Bau. Der mit Schießschartenfenstern und Kreuz ausgestattete Teil in dem ansprechenderen Rot ist primär nur vom Parkplatz aus einsehbar, aber kaum bei der normalen Durchfahrt durch unseren Stadtteil.

Die II im Namen hat ihren Ursprung durch eine Teilung der evangelisch-reformierten Gemeinde. Das Gebiet umfasst „die Orte rechts der Isar mit den Postleitzahlen von München 81500 bis an die tschechische und österreichische Grenze, begrenzt im Westen durch die Isar, im Norden durch die Bundesstraße 11 bis Bayerisch Eisenstein sowie im Osten und Süden durch die Staatsgrenzen zur Tschechischen Republik und zu Österreich“, heißt es auf der offiziellen Website der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde München II. Der Gottesdienst beginnt sonntags um 10:30.

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 3: Noch einmal die Ansicht an der Kurt-Eisner-Straße (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 4: die Kirchengemeinde von einer Wohnanlage am Karl-Marx-Ring aus gesehen. Im Hintergrund ein Hochhaus vom Architekten Ernst Barth (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 5: Näher dran (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 6: Selber Standpunkt, aber Blick Richtung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Karl-Marx-Ring 52-62

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Manche Bilder macht man am besten, wenn die Bäume kahl sind. Sonst wird das Wichtigste verdeckt. Hier ist die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 mit ihren schwarzen Asbestplatten zu sehen. Als Kontrast zeige ich noch, wie es hier im Sommer aussieht. Auch schön!

Karl-Marx-Ring 52-62
Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2017) © Thomas Irlbeck
Mein Haus
Als Kontrast noch ein Bild von der Wohnanlage im Grünen (Archiv von 2014) © Thomas Irlbeck

Ins Schwarze getroffen: Farbspiele im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: noch in Schwarz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum und die angrenzende Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet. Der Architekt wollte damit ein Schiefergebirge darstellen. Bei den Platten handelt es sich um asbesthaltige Eternit-Platten. Nun ist nichts für die Ewigkeit gemacht und eines Tages müssen die Platten ersetzt werden.

Viele finden das Schwarz bedrohlich und fordern nun, das Marx-Zentrum zu kolorieren. Dabei liegen ausgerechnet jetzt schwarze Fassaden im Trend.

Die Designerin und Grafikerin Beatrix Balazs zeigt nun in einem bemerkenswerten Video, wie ein buntes bzw. farblich verändertes Marx-Zentrum aussehen könnte.

Wichtig: Es handelt sich hierbei keineswegs um offizielle Vorschläge oder Planungen. Auch sind die Farbkonzeptionen nicht wirklich ernst gemeint, dennoch haben einige davon meiner Meinung das gewisse Etwas. Ich bin aber dennoch für Schwarz. Was ist eure Meinung?

(Link: YouTube)

Eröffnung der Trambahn nach Neuperlach in Farbe

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Farbbilder von der Tram nach Neuperlach sind selten, sehr selten. Am 12.09.1970 wurde die Tram nach Neuperlach eröffnet, die Bilder hier wurden an diesem Tag angefertigt. Die Endhaltestelle hieß damals schlicht „Perlach“, später dann „Neuperlach Nord“. Gewendet wurde auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Stelle, an der heute die Straße in einer Kurve den Berg zur Ständlerstraße runterführt. Zur Orientierung: An der Stelle steht heute noch auch Gervais-Danone-Haus. Am 28.09.1973 wurde die Trambahn über diese Abfahrt nach Neuperlach Zentrum verlängert, aber das ist hier nicht das Thema.

Die Fotos wurden von Reinhold Kocaurek angefertigt und werden hier mit freundlicher Genehmigung des Urhebers gezeigt. Vielen Dank für die Genehmigung! Unterhalb der Fotos befindet sich jeweils ein Link zum Originalbild bei flickr. Dort gibt es auch noch viele weitere interessante Fotos aus München zu sehen.

Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 1: Wendeschleife in Neuperlach Nord. Ein P-Wagen hat gerade die reine Ausstiegs-Haltestelle „Neuperlach Nord“ (damals noch als „Perlach“ bezeichnet) verlassen und wendet. Gleich wird er die stadteinwärtige Haltestelle „Neuperlach Nord“ erreichen und dort auf Fahrgäste warten. Man sieht links das Plett-Zentrum mit der Zentrale der Neuen Heimat, die heute durch das Einkaufszentrum Life und das LAO ersetzt wurden. Heute ist dieser Blick nicht mehr möglich, da längst alles zugewachsen ist (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 2: Ein P-Wagen hat gewendet und wartet an der Endhaltestelle „Neuperlach Nord“ (damals „Perlach“) auf Fahrgäste (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 3: Stadteinwärtige Haltestelle „Neuperlach Nord“, die damals schlicht „Perlach“ hieß. Ein M-Wagen wartet auf Fahrgäste, rechts wird ein weiterer M-Wagen gleich umdrehen Links im Hintergrund ist die eigentliche Wendeschleife zu sehen. Direkt unterhalb des Fotostandpunkts liegt die heute noch existente Fußgängerunterführung unter der Heinrich-Wieland-Straße, der Treppenabgang (der am Eröffnungstag noch mit Brettern gesichert und offenbar noch nicht fertiggestellt war) lässt sich links erahnen (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 4: Selbe Ansicht wie beim vorigen Bild, aber mit einem P-Wagen (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 5: Ein stadteinwärts fahrender P-Wagen an der Haltestelle „Karl-Marx-Ring“. Die Wendeschleife „Neuperlach Nord“ kann man ganz rechts hinter dem Kinderkarussell nur erahnen. Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 6: Der Standpunkt wie beim vorigen Bild, nur näher dran. Der P-Wagen hat eben die Haltestelle „Karl-Marx-Rikng“ verlassen und überquert die Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 7: Ein stadteinwärts verkehrende P-Wagen steuert die Haltestelle „Albert-Schweitzer-Straße“ an (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek

 

Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 8: An der Heinrich-Wieland-Straße. Der stadtauswärt´s fahrende M-Wagen ist gerade dabei, die Kreuzung Corinthstraße/Albert-Schweitzer-Straße zu überqueren. Ganz links im Bild und im Hintergrund sind noch zwei M-Wagen-Züge zu sehen. Die Wendeschleife in Neuperlach Nord kann man hinter dem Kinderkarussell (im Bild ganz klein) nur erahnen. Heute ist der Blick nicht mehr möglich. Dort, wo sich die Bautafel befindet, steht längst das Schulzentrum Nord (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek