Zwei Bilder mit Dreiteilung: Himmel, Alpen, Wald

Werbung

Beide Bilder sind von meiner Neuperlacher Loggia entstanden.

Piederstorfer & Alpen im Herbst
Piederstorfer und Alpen im Herbst (05.10.2017) © Thomas Irlbeck
Alpen im Herbst
Alpen im Herbst (05.10.2017) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Thema Kieswerk Piederstorfer und das geplante neue Wohnbaugebiet

Ausstellung über Waldperlach vor dem Wahllokal an der Gänselieselschule

Werbung

Kiesgrube Roth; Panorama von Süd-Ost; Friedrich-Panzer-Weg
Bild 1: Kiesgrube Roth: Panorama von Süd-Ost (Standpunkt: Friedrich-Panzer-Weg)

Zur Bundestagswahl am Sonntag, den 24. September 2017, wird im Eingangsbereich der Grundschule an der Gänselieselstraße 33 eine kleine Bilderausstellung zur lokalen Geschichte und zu Aktivitäten in Waldperlach gezeigt. Auf dem Weg zu den Wahllokalen können sich die Wähler über das „Besondere“ in Waldperlach informieren.

Die ehemalige Kiesgrube Roth ist ein Biotop geworden und kann als „Wohnzimmer“ von Waldperlach bezeichnet werden. Viele seltene Pflanzen und Tiere können da wieder beobachtet werden.

Die Entstehung der Münchner Schotterebene mit der Kiesgewinnung im Münchner Osten wird ausführlich dargestellt.

Den „Himmel über Waldperlach“ zeigt eine Fotoimpression. Waldperlach kann bei jedem Wetter schön sein!

Bis 1930 war Perlach eine selbstständige Gemeinde, und die Siedlung Waldperlach entstand ab 1912 auf dem Gemeindegebiet. Mit einem Rückblick auf die Handwerker von Perlach im 20. Jahrhundert wird die wirtschaftliche Bedeutung des ehemaligen Dorfes dargestellt.

Die Schule macht in einer Schautafel auf ihre Aufgaben und auf das kulturelle Engagement aufmerksam.

Kiesgrube Roth; Panorama von Süd-Ost; Friedrich-Panzer-Weg
Bild 2: Kiesgrube Roth, Standpunkt wie Bild 1

Noch ein Kieswerk (Feldkirchen bei Egling)

Werbung

Unser Kieswerk Piederstorfer wird ja leider abgerissen. Heute habe ich in Feldkirchen (Egling) im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein weiteres schönes Kieswerk entdeckt, in dem Kies im Unterschied zu unseren Kieswerken Piederstorfer und Mächler nicht nur verarbeitet, sondern auch abgebaut wird. Wenn das Holz des Gebäudes etwas gealtert ist, könnte es einen ähnlichen Charme entwickeln wie unsere beiden Kieswerke.

Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 1 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 2 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 3 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 4 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 5 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck

Werkstoff für das graue Gold

Werbung

Auf einem kleinen Rundgang sind aktuelle Fotos unserer beiden Kieswerke entstanden. Es werden nicht die letzten Bilder bleiben, da die Gelegenheit bis zum Abriss noch genutzt werden sollte. Wie bereits berichtet, wird das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg (Bild 1) abgerissen, auf dem Areal entstehen 1.400 Wohnungen für 3.000 Menschen. Das Kieswerk Mächler an der Putzbrunner Straße (Foto 2 und 3) dagegen ist denkmalgeschützt und bleibt uns zum Glück erhalten. Eines Tages soll es aber außer Betrieb genommen und dann so eine Art Technikdenkmal werden. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Zum Kieswerk Mächler gibt es von Franz Kerscher ein sehr interessantes PDF mit Hintergrundinformationen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Kieswerk Piederstorfer. Seine Tage sind gezählt (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 2: Kieswerk Mächler – Geschützt durch den Denkmalschutz  (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 3: Kieswerk Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 4: Detail des Kieswerks Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck

Frühlingsgefühle am Kieswerk Piederstorfer

Werbung

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1 (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 2 (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3 (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Es ist echt schade, dass es abgerissen wird.

Dem Biotop in der Kiesgrube Roth droht das Aus (Update 17.09.2017)

Werbung

Der Baggersee (Rothsee) in der ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Die ehemalige Kiesgrube Fritz Roth im Truderinger Wald gleich hinter dem Graf-Zentrum ist nicht nur für Neuperlacher ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Kiesgrube selbst ist schon seit rund 30 Jahren außer Betrieb. Geblieben ist der Baggersee (Rothsee), entstanden ist ein wertvolles Biotop. Diesem droht nun die Zerstörung. Das berichtet „Hallo Ramersdorf/Perlach/Berg am Laim“ in der Ausgabe vom 11. Januar 2017.

Das Problem ist der Baggersee. Dieser liegt im Wasserschutzgebiet und dessen Wasser fließt in den Versorgungsbrunnen des Förderwerks Trudering. Bei Bedarfsspitzen trägt er damit zur Trinkwasserversorgung bei. Würde nun der See verunreinigt, etwa durch Entsorgung von Abfällen, würde das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Es müssten dann die Eigentümer der Kiesgrube haften, wenn sich der Verursacher nicht feststellen ließe. Das Risiko wollen die Eigentümer nicht tragen. Daher haben sie bereits 2013 einen Antrag auf Verfüllung des Baggersees gestellt. Damit würde das Biotop zerstört werden. Ein Zaun könnte den See schützen, ist aber bisher an der Genehmigung bzw. an den Kosten gescheitert. Die Stadt könnte das Grundstück übernehmen, aber auch hier gibt es bislang keine Fortschritte bei den Gesprächen.

Quetschwerk Fritz Roth
Idylle in der ehemaligen Kiesgrube (Archivbild von 2014) © Thomas Irlbeck

Kommentar: Ein Zaun wäre wohl das kleinere Übel. An dem See wird gegrillt und auch übernachtet, diese Leute will man wohl weghaben, da auch dadurch eine Vermüllung und eine Verunreinigung des Sees drohen. Bislang soll es aber keine bedenklichen Vorfälle gegeben haben, es ist alles hypothetisch. Der Zaun würde das Biotop retten, aber er könnte auch den Freizeitwert des Sees reduzieren, da Wasser und wohl auch Ufer nicht mehr zugänglich wären.

Update: Kiesgrube wird vorerst nicht verfüllt (17.09.2017)

Wie „Hallo“ in seiner Ausgabe vom 13.09.2017 berichtet, wird die Kiesgrube vorerst nicht verfüllt. Die Eigentümer der Kiesgrube haben ihren Antrag auf Auffüllung des Baggersees  zurückgezogen. Das Thema Trinkwasserschutz bleibt aber aktuell. Eine Einzäunung des Baggersees ist vorerst auch nicht zu erwarten.

 

Das Haus am alten Kieswerk Fritz Roth (Das historische Haus, Folge 11)

Werbung

Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 1 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck
Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 2 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt befindet sich an der Einfahrt zur ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth. Diese liegt gleich hinter dem Graf-Zentrum, etwas versteckt im Truderinger Wald. Das Gebiet gehört bereits zu Waldperlach.

Die Kiesgrube war über 40 Jahre in Betrieb und wurde mehrmals nach Osten vergrößert, Anfang der 1980er-Jahre kam dann das Aus. Heute ist das Gebiet der Kiesgrube mit dem Baggersee, dem Rothsee an der östlichen Grenze, als wertvolles Biotop anerkannt. Viele Neuperlacher und Waldperlacher gehen hier gerne spazieren. Wem der Ostpark zu künstlich erscheint, findet hier mehr Natur, auch wenn die Kiesgrube letztendlich ja auch etwas künstlich Geschaffenes ist.

In der näheren Umgebung des Hauses sind Technikrelikte des alten und längst abgerissenen Quetschwerks aufgestellt (imposante Bilder des alten Quetschwerks finden sich hier), es ist damit so eine Art Freiluftmuseum (Neuperlach.org berichtete).

Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 3 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck

Über das Haus selbst ist wenig bekannt. Es wird als Wohnhaus genutzt, ist also nicht dem Verfall preisgegeben. Laut Bayerischem Denkmal-Atlas besteht für das Haus kein Denkmalschutz. Nur das Quetschwerk Mächler, das ein paar Meter weiter westlich am Waldrand steht und noch in Betrieb ist, ist denkmalgeschützt.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Blick ins weite Neuperland

Werbung

Wendelstein & Kieserk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer vor der Alpenkulisse (26.04.2015) © Thomas Irlbeck
Wendelstein
Wendelstein (26.04.2015) © Thomas Irlbeck

Die Idylle wird nicht mehr lange anhalten. Das Kieswerk wird aufgegeben, es sollen Wohnhochhäuser für 3.000 Menschen entstehen.

Festring-Archiv: Offene Tür

Werbung

Gartenstadt Perlach 1910 koloriert
Gartenstadt Perlach 1910

Am Samstag, den 10. Januar 2015, öffnet der Festring Perlach von 13 bis 16 Uhr wieder das Perlacher Heimatarchiv in der Sebastian-Bauer-Straße 25. Neben der Ausstellung über 1225 Jahre Geschichte Perlachs können Sie sich auch aus über 7.900 Bildern der Datenbank die gewünschten Fotos auf die Leinwand projizieren lassen. Die Sonderausstellungen „Gartenstadt München Perlach 1910“ – jetzt mit einer Originalzeichnung des Schweizer Architekten Berlepsch-Valendas 1910 (eine Leihgabe der Urenkelin) – und „Das Kieswerk Roth“ ergänzen das reichhaltige Angebot. Der Eintritt ist frei.

Gartenstadt Perlach
Bild: Festring Perlach

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Empfehlung: Ausstellung STADT LAND FLUSS
mit einer Ergänzung zum Jubiläum 1225 Jahre Peraloh, 09.01.2015 bis 25.01.2015, pep Neuperlach, Obergeschoss Südseite

Voll die Natur, der Park

Werbung

Quetschwerk Fritz Roth
Am Rande des Quetschwerks (20.11.2014) © Thomas Irlbeck

Nein, ein Naturpark ist das offiziell nicht, aber die Atmosphäre ist naturromantisch. Wir befinden uns hier am Rande des alten Quetschwerk Fritz Roth im Truderinger Wald, der hier sich selbst überlassen zu sein scheint. Schön, dass es gleich hinter den letzten Hochhäusern solche idyllischen Kleinodien gibt. Ein Hochstand darf hier natürlich auch nicht fehlen. Der Name könnte nicht besser passen, offiziell ist das hier Waldperlach.

Hochstand Quetschwerk Fritz Roth
Hochstand (20.11.2014) © Thomas Irlbeck

Animiertes Panorama vom Kieswerk Piederstorfer

Werbung

Neuperlach bekommt ein neues Quartier für rund 3.000 Neu-Neuperlacher. Es soll zwischen Alexisweg, Heizwerk Perlach und Handwerkerhof auf dem Grundstück des Kieswerkes Piederstorfer entstehen (Neuperlach.org berichtete). Bevor andere bauen, hat Benno Steuernagel-Gniffke den Istzustand in einer beeindruckenden Panorama-Animation festgehalten. Vielen Dank!

Die Animation startet nach Anklicken der Grafik!

Panorama Kieswerk Piederstorfer
Grafik anklicken, um Animation zu starten! Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Benno Steuernagel-Gniffke und der Piederstorfer GmbH & Co. KG.

Herbst für das Kieswerk! (Update 07.10.2014)

Werbung

Herbst Piederstorfer
Das Kieswerk Piederstorfer. Ganz oben: der Truderinger Wald. Wer ganz genau hinsieht, erkennt unten Straßenlaternen, die auf dem Karl-Marx-Ring stehen (06.10.2014) © Thomas Irlbeck

Das Foto zeigt das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg, umgeben von herrlichen Herbstfarben. Bald wird es hier wohl nicht mehr so idyllisch aussehen. Was sicherlich die meisten schon wissen: Das Kieswerk wird aufgegeben und das 13 Hektar große Areal zwischen Alexisweg und Handwerkerhof bebaut, wie „Hallo“ meldet (Artikel ist aus dem April 2014).

Bis 2020 soll eine Hochhaussiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Läden sowie soziale Einrichtungen sind auch vorgesehen. Einen Teil der Versorgung können der Handwerkerhof (mit Lidl-Markt, Bäcker etc.) und das Graf-Zentrum (Aldi-Markt) übernehmen, die beide kaum mehr als einen Steinwurf entfernt liegen.

Zur Verkehrserschließung soll vom Karl-Marx-Ring aus eine Verbindungsstraße zur Friedrich-Creuzer-Straße gebaut werden. Selbstverständlich soll auch ein Linienbus die neue Siedlung erschließen, entweder durch Verlegung einer bestehenden Buslinie oder durch Einrichtung einer neuen Linie.

Rückkehr der Wohn-Hochhäuser?

Map Piederstorfer
Umgebungskarte Kieswerk Piederstorfer. Die Karte zeigt, dass das Areal teilweise auf Truderinger und teilweise auf Neuperlacher Gebiet liegt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Es soll wohlgemerkt wieder höher gebaut werden. Die Zeiten, als man sich bei Neubausiedlungen weitgehend auf maximal vier Stockwerke begrenzt hatte, etwa in der Messestadt Riem, scheinen vorbei zu sein. Ob nun hier tatsächlich bis zu 13 Geschosse übereinander gesetzt werden – teilweise war auch von 20 Geschossen die Rede –, bleibt abzuwarten.

Hinweis: Zwei Kieswerke – nicht zu verwechseln!

Das Kieswerk Piederstorfer, das in der Nähe des Heizwerks Perlach kurz nach dem Ende der Ständlerstraße liegt (siehe Karte), ist nicht zu verwechseln mit dem Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße. Letzteres ist denkmalgeschützt und bleibt uns schon einmal deshalb selbst nach einer möglichen Aufgabe des kiesverarbeitenden Betriebs dauerhaft erhalten.

Update 07.10.2014 – Mehr Bilder

Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Das Kieswerk Piederstorfer (07.10.2014) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Der Handwerkerhof mit dem Colina-Hotel am Marieluise-Fleißer-Bogen und den Türmen des Heizwerks Perlach im Hintergrund. Das Neubaugebiet ist rechts davon (07.10.2014) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Dieselbe Ansicht wie das Vorgängerbild mit etwa mehr Abstand betrachtet (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Neue Sonderausstellung im Perlacher Heimatarchiv – Gartenstadt München Perlach 1910

Werbung

Gartenstadt Perlach 1910
Bild: Festring Perlach

Der Schweizer Künstler und Jugendstil-Architekt Hans Eduard von Berlepsch-Valendas entwarf 1910 ein detailliertes Konzept zur „Gartenstadt Perlach“. Berlepsch-Valendas Ziel war es, billige und gute Wohnungen vor allem für ärmere Bevölkerungsschichten zu schaffen. Eine Ghettobildung sollte aber vermieden werden. Dazu plante er unterschiedliche große Haustypen für alle Gesellschaftsschichten ein. Über 30.000 Menschen sollten am Perlacher Forst eine bezahlbare, gesunde Wohnstätte finden.

Um Kosten zu reduzieren, bevorzugte Berlepsch-Valendas einfache Serienfabrikate für Fensterrahmen, Türen und die Inneneinrichtung. „Pflanzen sind die schönste Dekoration, aufgesetzte Ornamente dagegen unnötig“ betonte Berlepsch-Valendas, „die Vegetation der Gärten und Baumgruppen, die Bewachsung der Häuser mit Zier- und Nutzpflanzen, das ist Dekoration genug.“

Zur Versorgung mit frischem Gemüse – und auch zur Reduzierung der finanziellen Belastung – war zu jedem der Mehrfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser ein Nutzgarten von 80-150 m² für jede Familie vorgesehen.

Obwohl der Münchner Industrielle Reichsrat Theodor Freiherr von Cramer-Klett jun. für das Projekt 200.000 Mark zur Verfügung gestellt hatte, scheiterte die Umsetzung letztlich an lokalpolitischen Querelen und dem Verkehrsministerium, die eine Entscheidung über die nötige Infrastruktur (Verkehrsanbindung, Bahnanschluss, Wasserleitung usw.) verzögerten, sodass Cramer-Klett seine finanzielle Unterstützung 1913 zurückzog.

Der Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 brachte dann das Projekt endgültig zum Scheitern.

Wann und wo?

Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, den 14. September 2014, von 10 bis 16 Uhr.

Die Sonderausstellung (plus „Das grüne Waldperlach – die Kiesgrube Roth“) ist noch bis zum Frühjahr 2015 zu den Öffnungszeiten des Perlacher Heimatarchivs in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu besichtigen. Die nächsten Termine für 2014 sind am Samstag, den 11. Oktober, und Samstag, den 8. November, jeweils von 13 bis 16 Uhr.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Ein gutes Werk

Werbung

Kieswerk Mächler
Kieswerk Mächler (Archivbild) © 2009, Thomas Irlbeck

Es gibt in Neuperlach keine denkmalgeschützten Gebäude. Aber das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße ist räumlich ganz nahe dran, es steht in Waldperlach, nur wenige Meter vor der Grenze zu Neuperlach.

Das Bauwerk hat – für manche vielleicht überraschend – Denkmalstatus. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege beschreibt es als „Kiessieb- und Kiesquetschwerk, hohes, mehrteiliges Werksgebäude in Holzgerüst- und Betonmassivbauweise mit holzverschalten Aufbauten und Förderbändern, zweiteilige Siebanlage für Feucht- und Trockenkiesgewinnung, Silos über Durchfahrten, 1937, erweitert 1938 und 1954; mit technischer Ausstattung“.

Das Werk ist noch in Betrieb. Es wird aber nur noch Kies verarbeitet, aber keiner mehr gefördert.

Kunst oder künstlich? Bei Fritz Roth hat es sich ausgequetscht

Werbung

Eine Art Minimuseum, … (12.06.2009) © Thomas Irlbeck
… wo es keiner erwartet (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Vor einiger Zeit hatte ich vollmundig verkündet, fast ganz Neuperlach sei eine einzige Kunstausstellung. Ob die folgenden Objekte, die ich heute mit meinem Objektiv fixierte, Kunst oder nur künstlich sind, mag der Betrachter selbst entscheiden. Es sind auf jeden Fall faszinierende Technikrelikte, die man in einer Art dauerhaften Freiluftausstellung im alten Quetschwerk Fritz Roth in Neuperlach (Putzbrunner Straße) bewundern kann.

Zur Anfahrt per ÖPNV: Am besten fährt man mit dem Autobus M55 oder 198 bis zur Haltestelle „Gefilde“ und läuft dann am Waldrand entlang Richtung Kieswerk. Die Objekte muss man sich aber selbst zusammensuchen – das Ganze ist kein offizielles Museum!

Entsprechend muss man sich nicht erst am Eingang anstellen, bis man … (12.06.2009) © Thomas Irlbeck
zu diesem Kurzhobler vorgelassen wird. Wann an dieser wohl das letzte Mal Schichtende war? (12.06.2009) © Thomas Irlbeck
Die Feldbahn erfüllt nun einen anderen Zweck – als Blumenkübel. (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Diese und weitere Bilder zu permanenten Freiluftausstellungen in Neuperlach in höherer Auflösung gibt es hier