Nachverdichtung nach oben: An der Kafkastraße wird aufgestockt (Update 19.06.2017)

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Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Home Base: fertig – und doch nicht fertig

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Home Base Juni 2017
Bild 1: Das Home Base vom Marx-Zentrum au gesehen. Vorne die Rampe zur Tiefgarage, die ihre alte Hausnummer Peschelanger 3 behielt. Das Gebäude selbst hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 und 46a (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 2: Ansicht vom Karl-Marx-Ring mit einem Teil des Marx-Zentrum im Hintergrund. Im Erdgeschoss: die Münchner Bank (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Studentenwohnheim Home Base am Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger, war in Rekordzeit bezugsfertig. Ende Oktober letzten Jahres zogen die ersten Studenten in ihre Appartements ein. Schön ist es geworden, wie die Bilder zeigen. Doch die Außenarbeiten und einige weitere Arbeiten laufen immer noch. Der Sportplatz auf dem Dach besteht derzeit nur aus Stangen, die wie Spieße in den Himmel ragen. Der Käfig, der das Abhandenkommen der Bälle verhindern soll, fehlt immer noch (siehe Fotos weiter unten). Die Kita ist auch noch nicht eröffnet.

Der Durchgang vom Haupteingang des Peschelanger 9 und von den Hintereingängen der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 war einige Zeit wieder passierbar, wurde aber jetzt durch Bepflanzung (siehe Fotos weiter unten) wieder eingeschränkt. An einer einzigen Stelle kann noch passiert werden, ohne Grünzeug niederzutreten. Doch mit Eröffnung der Kita ist zu befürchten, dass diese Abkürzung für immer verlorengeht, da Kitas sich ohne Sondergenehmigung einzäunen dürfen. Für die erwähnten Bewohner bedeutet das einen Umweg, wenn sie zum Karl-Marx-Ring oder (spät abends) noch zur Tankstelle möchten, sie müssen einmal um das ganze Home Base herumlaufen. Dabei wäre ganz an der Seite neben dem Tankstellenzaun ausreichend Platz für einen schmalen Pfad gewesen. Aber vielleicht will man ja da keinen Durchgangsverkehr.

Ein undichter Hydrant vor dem Home Base verliert seit Wochen Wasser, sodass Fußgänger und Radler durch eine Dauerpfütze müssen (siehe Fotos weiter unten).

Hoffentlich hat diese Dauerbaustelle mal ein Ende.

Home Base Juni 2017
Bild 3: Ansicht vom Peschelanger aus. Der Sportplatz auf dem Dach ist rechts oben erkennbar. Die Stangen, die einmal den Käfig tragen sollen, ragen wie Spieße in den Himmel  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 4:  Ansicht vom Eck Karl-Marx-Ring/Peschelanger. Auch hier sind die Stangen des Sportplatzes erkennbar (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 5: Ansicht vom Karl-Marx-Ring Richtung Tankstelle. Der hier nach rechts abzweigende Weg endet derzeit im Nichts (siehe Bild 6). Früher war vorne am Tankstellenzaun ein Verbindungsweg Richtung Peschelanger 5/9 und Karl-Marx-Ring 52-62 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 6: Ansicht vom Karl-Marx-Ring: Das wird wohl der Garten und Spielplatz (mit Sandkasten) der Kita. Die alte Wegverbindung ist durch die Bepflanzung (im Hintergrund zu sehen), die in den letzten Tage erfolgte, abgeschnitten. Der Weg Richtung Hochgarage (Peschelanger 5, der blaue Bau im Hintergrund)  ist hier möglicherweise bald für immer dicht (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 7: Ansicht vom Hof aus (wenn man z.B. vom Peschelanger 9 oder der Hochgarage Peschelanger 5 kommt). Die bereits erwähnte Bepflanzung schneidet die alte Abkürzung zum Karl-Marx-Ring (im Hintergrund) und zur Tankstelle ab (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 8: Plitsch-Platsch! Es klappert die Mühle am nicht existenten rauschenden Bach „Karl Marx“. Radfahrer und Fußgänger … (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 9: …müssen seit Wochen durch eine Dauerpfütze (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Studentenwohnheim Home Base hier!

Marx-Zentrum eingerahmt von den Telekom Ten Towers

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Marx-Zentrum eingerahmt von Telekom Ten Towers
Bild 1: Eingerahmtes Marx-Zentrum (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Was für ein geniales Bild, das auf dem Olympiaberg entstand: Die „Telekom Ten Towers“ am Leuchtenbergring in Berg am Laim mit ihren verbindenden Brücken scheinen gezielt so errichtet worden zu sein, dass sie das Marx-Zentrum exakt einrahmen. Lesereinsendung, vielen Dank!

Marx-Zentrum eingerahmt von Telekom Ten Towers
Bild 2: Detail

Noch ein paar Bilder aus dem Olympiapark:

Olympiapark
Bild 3: Olympiaturm mit „Schutznetz (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Im Marx-Zentrum hängt ein Taubennetz, das nur von diesem Netz am Olympiaturm übertroffen wird. Wegen einer Instandhaltungsarbeiten des Turmschafts wird/wurde ein Gerüst errichtet. Das Netz dient der Sicherheit der Arbeiter.

Olympiapark
Bild 4: Olympiaturm Detail (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung
Olympiapark
Bild 5: Bungalows und Hochhäuser im Olympiadorf/Olympiazentrum (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Bestechende Idee: Ein neuer Laden im Marx-Zentrum (Update 07.05.2017)

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Andy's Tattoostudio, Marx-Zentrum
Bild 1: Die Sonne kann unbarmherzig stechen. Aber das hat mit diesem neuen Laden im Marx-Zentrum nichts zu tun (23.04.2017) © Thomas Irlbeck
Andy's Tattoostudio, Marx-Zentrum
Bild 2: Im Hintergrund das Haus mit der 1,12-Millionen-Euro-Wohnung (23.04.2017) © Thomas Irlbeck

1974 bin ich ins Marx-Zentrum gezogen, inzwischen wohne ich am Marx-Zentrum. Ich habe ja schon viel gesehen im Marx-Zentrum, aber solch einen Laden hatten wir hier noch nicht. Die Außenreklame von „Andy’s Tattoostudio“ auf der Mittelinsel sticht sofort ins Auge. Am 02. Mai eröffnet der Laden als Nachfolger des M-net-Shops, der aufgab.

Das Problem von Tätowierungen ist ja, dass irgendwann alle Quadratzentimeter der Haut mit Tätowierungen versehen sind. Theoretisch würden dadurch irgendwann die Kunden ausgehen. Nur dadurch, dass Menschen durch Geburten hinzukommen, entstehen neue Flächen für Kunstwerke. Natürlich erst dann, wenn die Leute ein geeignetes Alter erreichen, um sich tätowieren zu lassen.

Manche bereuen ja ihre Tätowierungen. Passenderweise befindet sich gleich gegenüber im Ärztehaus ein Hautarzt, der Entfernungen von Tätowierungen anbietet. Das ist kein Scherz. Auch mit neuesten Lasertechniken ist eine Entfernung weiterhin problematisch. Das Weglasern ist nicht billig, es sind meist mehrere Sitzungen notwendig, und nicht immer ist das Ergebnis hundertprozentig. Daher: Vorher überlegen, ob man ein bestimmtes Motiv „für immer“ auf der Haut haben will.

Auf alle Fälle wir wünschen dem Betreiber ein bestechendes Geschäft!

Update 07.05.2017

Leider hat der Laden, kaum war er eröffnet, schon wieder wegen Krankheit geschlossen. Wir wünschen gute Besserung!

Andy's Tattoostudio, Marx-Zentrum
Bild 3 (07.05.2017)

Der Laden hat inzwischen wieder geöffnet.

Übergabe geglückt!

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Die Nacht übergibt an den Tag. Die Sonne lugt hinter dem Marx-Zentrum hervor, der Mond wacht noch über dem LAO (Leben am Ostpark). Beide Aufnahmen heute früh gegen 6 Uhr. Lesereinsendung, vielen Dank für die tollen Aufnahmen!

Marx-Zentrum, Sonnenaufgang
Marx-Zentrum: Sonnenaufgang (10.04.2017)
LAO, Vollmond
LAO: Vollmond (10.04.2017)

Von Schwarz nach Rot

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Marx-Zentrum Abendrot
Marx-Zentrum kurz vor Sonnenuntergang (20.03.2017)

Gestern kam die Sonne kurz vor Einbruch der Dunkelheit heraus uns bot diese imposante Kulisse. Das Marx-Zentrum und die Kirche St. Monika getaucht in Sonnenlicht, versehen mit einem roten Note – als Kontrast wird noch ein blauer Himmel geboten.

Ins Schwarze getroffen: Farbspiele im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: noch in Schwarz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum und die angrenzende Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet. Der Architekt wollte damit ein Schiefergebirge darstellen. Bei den Platten handelt es sich um asbesthaltige Eternit-Platten. Nun ist nichts für die Ewigkeit gemacht und eines Tages müssen die Platten ersetzt werden.

Viele finden das Schwarz bedrohlich und fordern nun, das Marx-Zentrum zu kolorieren. Dabei liegen ausgerechnet jetzt schwarze Fassaden im Trend.

Die Designerin und Grafikerin Beatrix Balazs zeigt nun in einem bemerkenswerten Video, wie ein buntes bzw. farblich verändertes Marx-Zentrum aussehen könnte.

Wichtig: Es handelt sich hierbei keineswegs um offizielle Vorschläge oder Planungen. Auch sind die Farbkonzeptionen nicht wirklich ernst gemeint, dennoch haben einige davon meiner Meinung das gewisse Etwas. Ich bin aber dennoch für Schwarz. Was ist eure Meinung?

(Link: YouTube)

Nicht auf die lange Bank geschoben – das Home Base vor der Fertigstellung

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Wohingegen andere Baustellen schon längst im Winterschlaf sind, wird am Studentenwohnheim Home Base weiter gearbeitet. Minusgrade? Anscheinend ist das alles kein Problem, denn der Bau muss ja fertig werden. Die Fassade hat große Fortschritte gemacht und die Münchner Bank hat ihre finale Außenreklame erhalten.

Home Base
Bild 1 (17.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2 (17.12.2016) © Thomas Irlbeck

Home Base: Noch nicht alles fertig, aber Geld gibt es schon!

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Impressionen vom neuen Studentenwohnheim Home Base. Ebenfalls eingezogen in das Gebäude ist die Münchner Bank, die bereits seit dem 25.11.2016 geöffnet hat. Die Außenreklame ist noch sehr provisorisch. Das Gebäude hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 erhalten, der Peschelanger 3 ist damit endgültig Geschichte.

Home Base
Bild 1: Das ganze Gebäude vom Karl-Marx-Ring aus gesehen (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2: Eingang der Münchner Bank am Karl-Marx-Ring (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 3: Noch sehr provisorisch ist die Außenreklame (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 4: Das Home Base Vom Peschelanger aus gesehen (03.12.2016) © Thomas Irlbeck

Fotoschatzfund: In der Blütezeit des Marx-Zentrum

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Wer erinnert sich noch? Die Mittelinsel des Marx-Zentrum hatte mal eine öffentliche Dachterrasse mit Wegen, Bänken und Spielplätzen. Aufnahmen aus der Zeit sind selten, denn bereits, als die erste größere Sanierung anstand, wurde die Dachterrasse geschlossen. Die Pflanzen durften noch bleiben, später wurde eine Mondlandschaft auf dem Areal. Die Aufnahme dürfte Mitte bis Ende der 1970er-Jahre entstanden sein. Links im Bild: Die AOK am Friedrich-Engels-Bogen im alten Anstrich.

Marx-Zentrum: Intakte Dachterrasse auf Mittelinsel
Marx-Zentrum: mit intakter Dachterrasse auf Mittelinsel © Thomas Irlbeck

Studentenwohnheim Home Base: Es kommt Farbe ins Spiel

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Home Base
Bild 1: Modell, dem die aktuellen Fotos mittlerweile sehr nahe kommen © wob Immobilien, http://www.homebase-muenchen.de

Die letzten Wochen hat sich auch optisch viel getan am Home Base, dem neuen Studentenwohnheim am Rande des Marx-Zentrum. Es gibt übrigens nicht nur die Universitäten in Münchens Stadtmitte, die ein schönes Stück entfernt, aber mit der U-Bahn gut erreichbar sind. Es ist auch die Universität der Bundeswehr in Neubiberg zu nennen. Diese Nachbargemeinde von München liegt gleich hinter Neuperlach Süd. Mit dem Auto, mit dem Rad und auch mit den Öffis gut vom Home Base aus zu erreichen. Wer öffentlich fährt, muss einmal umsteigen: Vom Home Base mit der Ringlinie 197 zur Haltestelle Quiddestraße und von dort aus weiter mit dem Bus 199 zur Universität. Nun studiert mal schön!

Home Base vor der Fertigstellung
Bild 2: Vom Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger aus gesehen. Blick gen Südosten (23.10.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base vor der Fertigstellung
Bild 3: Vom Peschelanger gesehen, Blick Richtung Ost (23.10.2016) © Thomas Irlbeck

Wenn im Neuperlacher Frühjahr die Plätter fallen

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Plattenabsturz
Bild 1 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck

Die Eternitplatten aus Asbest im Marx-Zentrum lockern sich wie die Zähne eines Greises und drohen den Abflug zu machen.

Das Problem ist seit Längerem bekannt. Damit niemand eine Platte auf den Kopf bekommt, wurden zuerst Schutzgerüste vor einigen Eingängen aufgebaut, dann hat man ein Taubennetz über die Platten gespannt und das Schutzgerüst wieder entfernt. Die Maßnahmen wurden auch von einigen kritisiert, die Platten seien dank der Tatsache, dass sie auf einem Metallgerüst und nicht auf einem maroden Holzgerüst montiert seien, gar nicht absturzgefährdet, hieß es. Es zeigt sich aber nun, dass die Schutzmaßnahmen nicht ganz unberechtigt sind.

Plattenabsturz
Bild 2 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck

Mehr als nur ein Sprung in der Platte

Mir liegt viel an den Häusern, zumal ich mal im Nebenhaus des hier gezeigten Absturzhauses ein paar Jahre gewohnt habe und den Komfort der Wohnungen und der Anlage mit seinem integrierten Ladenzentrum schätze. Man kann nur hoffen, dass man beim Austausch der Asbestplatten durch Kunststoffplatten bei Schwarz bleibt, denn der Architekt wollte mit der Farbwahl ein Schiefergebirge darstellen, hat sich also dabei etwas gedacht. Angeblich soll es dieses Jahr keinen Austausch der Platten geben.

Plattenabsturz
Bild 3 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck
Plattenabsturz
Bild 4 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck

Home Base: Nach dem Winterschlaf wächst es sich am schnellsten

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Es ist mal wieder Zeit, zu zeigen, wie weit das Home Base ist. Mehr zum Thema: Studentenwohnheim „Home Base“ ersetzt Bürohaus am Peschelanger

Home Base
Bild 1 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 3 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 4 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 5 (03.04.2016) © Thomas Irlbeck

Sprung in der Platte

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Das Marx-Zentrum ist bekannt für seine schwarzen Eternitpatten, die asbesthaltig sind. Nach über 40 Jahren (erstes Haus war im November 1973 bezugsfertig) sind die Platten nicht mehr im besten Zustand.

Derzeit finden auf den ersten Blick seltsame Aktionen statt. Nachdem nun am Peschelanger im Sommer 2015 einige Eingänge mit Gerüsten geschützt worden waren, werden nun an den Häusern der Max-Kolmsperger-Straße die Fassadenplatten überprüft und offenbar beschädigte, lockere oder anderweitig marode Platten mit einer gelben Markierung versehen. Man darf gespannt sein. Klar ist, dass der Austausch aller Platten mit einem etwaig ebenfalls notwendigen Ersatz der Isolierwolle sehr teuer werden dürfte. Hoffentlich bleibt man bei dem Schwarz. Der Architekt hat sich damals für schwarze Platten entschieden, um ein Schiefergebirge abzubilden. Natürlich ist auch ein punktueller Austausch durch Kunststoffplatten, wie an einigen Stellen bereits in den letzten Jahren immer wieder geschehen, denkbar und ggf. auch sinnvoll.

An den Häusern am Peschelanger wurden inzwischen Netze über die Fassade gespannt, die ein Herabfallen von Platten verhindern sollen. Inwieweit hier wirklich Gefahr bestand und besteht, da gibt es unterschiedliche Auffassungen.

Plattenprüfung
Geprüfte Platten (05.01.2016) © Thomas Irlbeck
Plattenprüfung
Geprüfte Platten im Detail (05.01.2016) © Thomas Irlbeck
Plattenprüfung
Plattenprüfung in Aktion (05.01.20156) © Thomas Irlbeck
Plattenprüfung
Plattenprüfung in Aktion (05.01.2016) © Thomas Irlbeck

Klare Aufnahmen bei trübem Wetter

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Arwin Arefi hatte heute seine Finger am Auslöser. Obwohl das Wetter trüb war, sind ihm hervorragende Aufnahmen aus Neuperlach gelungen. Die Panoramen sind vom Ostparkhügel aus entstanden, ein 83-facher Zoom holt selbst den Alten Peter nach Neuperlach. Vielen Dank für die Einsendung!

Arwin Arefi – Neuperlach^
Heizkraftwerk Nord. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Alter Peter und Frauenkirche. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Windrad auf dem Fröttmaninger Müllberg. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Motorisiertes Insekt. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Ostparksee. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Neuperlacher Stadtautobahn, die Ständlerstraße. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Ständlerstraße – Kunstwerk „Nur der Mensch ist der Ort der Bilder“ mit dem Marx-Zentrum im Hintergrund. Foto: Arwin Arefi
Arwin Arefi – Neuperlach
Wohnring. Foto: Arwin Arefi

Bei Nacht und Nebel

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Fast wie der Nebel des Grauens! Gestern Abend gegen 21:30 sind kurzzeitig Nebelschwaden durch das Marx-Zentrum gezogen, kurz danach war es überall nebelig, und wenige Minuten später war alles wieder vorbei. Foto: Lesereinsendung, vielen Dank!

Nebel im Marx-Zentrum
Nebel im Marx-Zentrum (26.10.2015)

Impressionen von der „Home Base“-Baustelle

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Neuperlach bekommt ein Studentenwohnheim mit Sportplatz auf dem Dach, das Home Base (Neuperlach.org berichtete), das am Peschelanger unweit des Marx-Zentrum errichtet wird. Inzwischen hat sich einiges getan. Es wurden zwei Kräne aufgestellt und die Bauarbeiten laufen. Zeit, ein paar Fotos zu zeigen.

Home Base
Bild 1 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 3 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 4 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 5 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 6 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 7 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 8 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 9 (27.09.2015) © Thomas Irlbeck

Das Neue Perlach vom Alten Peter

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Der Alte Peter ist ein schöner Standpunkt, um das Neue Perlach festzuhalten. Gegensätze ziehen sich an!

Das Neue Perlach vom Alten Peter
Hier sieht das Marx-Zentrum besonders eindrucksvoll aus. Von wegen hässliche Plattenarchitektur! Foto: G. S.
Das Neue Perlach vom Alten Peter
Der imposante Wohnring. Foto: G. S.
Das Neue Perlach vom Alten Peter
Vom Marx-Zentrum bis zum Wohnring. Foto: G. S.

Vielen Dank an G. S. für die tolle Einsendung!

Rot sehen im schwarzen Marx-Zentrum

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Die asbesthaltigen Eternit-Platten im Marx-Zentrum sind schwarz. Normalerweise. Im gleißenden Licht der untergehenden Sonne leuchten sie für einen kurzen Moment rot. Vielen Dank für die tollen Bilder, die eine Leserin einsandte.

Gleißendes Marx-Zentrum
Bild 1 (08.01.2015)
Gleißendes Marx-Zentrum
Bild 2 (08.01.2015)
Gleißendes Marx-Zentrum
Bild 3 (08.01.2015)

Ein gutes neuperlachiges Jahr 2015!

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Neuperlach.org wünscht allen ein gutes neues Jahr 2015! Ein Leser hat herrliche Bilder mit Blick auf das Marx-Zentrum und Neuperlach Nordost gemacht. Vielen Dank für die Einsendung!

Silvester 2015
Bild 1: Die Turmuhr zeigt es, das Jahr ist gerade im Begriff, zu wechseln (31.12.2014). Foto: Lesereinsendung
Silvester 2015
Bild 2: Blick auf Neuperlach Nordost (31.12.2014). Foto: Lesereinsendung
Neujahr 2015
Bild 3: Der Morgen danach (01.01.2015) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2015
Bild 4: Neujahr (01.01.2015) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2015
Bild 5: Neujahr (01.01.2015) © Thomas Irlbeck