Schwarz-rote-Farbspiele ohne Große Koalition

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Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten
Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten (18.10.2017) © Thomas Irlbeck

Toller Effekt im Marx-Zentrum: Einige Fassadenplatten scheinen rot zu leuchten. Hintergrund: Einige der Eternit-Asbestplatten wurden durch Kunststoffplatten ausgetauscht, diese sind glänzender. Foto von heute.

Alien-Angriff auf das Marx-Zentrum

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Alien-Angriff
Alien-Angriff auf das Marx-Zentum (15.10.2017)

Sie kommen nicht, sie sind schon da! Angriff der Außerirdischen auf unser Marx-Zentrum! Foto von heute. Lesereinsendung des Benutzers „Schuhcreme“, vielen Dank!

Neuperlaub 2017

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Der Herbst ist die schönste Jahreszeit. Zumindest rein optisch gesehen, denn er hält die besten Farben bereit. Leider hält das Farbspektakel nur kurz an, viel zu schnell verschwindet die Pracht. Bilder vom Schwarzen Marx, vor dem pep und dem Phönix-Pflegeheim Neuperlach.

Herbst Phönix-Pflegeheim
Vor dem Phönix-Pflegeheim (01.10.2017) © Thomas Irlbeck
Herbst pep
Vor dem pep (01.10.2017) © Thomas Irlbeck
Herbst Marx-Zentrum
Vor dem Marx-Zentrum (01.10.2017) © Thomas Irlbeck

Vom Rohbau zum rohen Bau – das frühe Marx-Zentrum um 1973!

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Marx-Zentrum Rohbau
Bild 1: Das Marx-Zentrum noch teilweise im Rohbau. Um 1973 herum. Foto: Sabine Kroesen

Heute darf ich ein sehr interessantes, durchaus sensationelles Foto präsentieren: das Marx-Zentrum, das sich noch im Bau befindet. Solche Bilder aus den Anfangszeiten Neuperlachs sind sehr rar. Vielen Dank an Sabine Kroesen, die das Bild eingeschickt und mir erlaubt hat, es hier zu zeigen.

Das frühe Marx-Zentrum

Das Foto ist in der Parkanlage am Karl-Marx-Ring entstanden. Wir sehen hier das frühe Marx-Zentrum, das teilweise noch im Rohbau ist. Ein roher Bau ist das Marx-Zentrum aber auch heute noch, wegen seiner von vielen als gnadenlos, rau und düster empfundenen Architektur. Tatsächlich haben sich die Architekten  für schwarze Fassadenplatten entschieden, um ein Schiefergebirge nachzuahmen. Die Bewohner sehen es ohnehin anders. Viele lieben das Marx-Zentrum und wohnen dort gerne. Die Wohnungen sind gut ausgestattet, und die gelungene Mischung aus Wohnen und Einkaufen nebst gastronomischen Angeboten hat sich bewährt.

Marx-Zentrum Rohbau beschriftet
Bild 2: Mit Beschriftung, ein Klick macht groß. Die Zahlen entsprechen den Hausnummern am Peschelanger. Ausnahme: 19 ist an der Max-Kolmsperger-Straße

Wir betrachten nun das Bild von links nach rechts. Ganz links ist das äußerlich bereits fertiggestellte Bürohaus am Peschelanger 3 zu sehen (das inzwischen abgerissen und durch das Studentenwohnheim Home Base) ersetzt wurde. In der Bildmitte lugt ein Teil des Ärztehauses am Peschelanger 11 hervor. Im Hintergrund steht das Haus Peschelanger 7, in dem anfangs eine Apotheke beherbergt war (heute ist es ein ambulanter Pflegedienst). Beide sind noch im Rohbaustadium. Äußerlich fertig ist dagegen das Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 mit seiner mächtigen Atelierwohnung ganz oben. Vor dem Haus ist beim genaueren Hinsehen auch noch ein Kran zu erkennen. Ganz rechts schließlich präsentiert sich das Haus Peschelanger 8, in dem heute ein Rewe ansässig ist. Der erste Pächter der Ladenräume war der Deutsche Supermarkt.

Zeitliche Einschätzung des Fotos

Home Base
Bild 3: Nach Abriss des Bürohauses sah es hier im September 2015 so aus. Sonst ist hier fast alles wie auf dem historischen Foto geblieben © Thomas Irlbeck

Im November 1973 war laut Chronik das erste Haus im Marx-Zentrum bezugsfertig. Im Herbst 1974 bin ich ins Marx-Zentrum gezogen, genauer in den Peschelanger 12, Stockwerk 4. Nach meiner Erinnerung waren damals auch die Häuser Peschelanger 7, 9 und 11 (Ärztehaus) zumindest äußerlich fertig. Nur die Läden waren noch nicht eröffnet, befanden sich aber bereits im Innenausbau. Offiziell eingeweiht wurde das Marx-Zentrum dann im Juni 1975.

Somit sollte das Foto etwa 1973 entstanden sein. Es scheint Herbst zu sein, es könnte also Herbst 1973 sein. Es bleibt aber ein größerer Unsicherheitsfaktor. Wer glaubt, es genauer oder besser zu wissen, der darf sich gerne melden. Ich bin sehr gespannt!

Was gehört eigentlich zum Marx-Zentrum?

Marx-Zentrum Rohbau Ausschnitt
Bild 4: Weil es so schön ist: Peschelanger 7 (Hintergrund) und 11 mit „vorläufigem“ Sichtbeton in einer Detailvergrößerung

Interessanterweise gehört auch das bereits erwähnte Bürohaus am Peschelanger 3 zum Marx-Zentrum, wie es ein alter Architektenplan (Kochta und Buddeberg) beweist, der für jeden Teil des Marx-Zentrum einen nummerierten Bauabschnitt ausweist. Ebenso zeigt dieser Plan, dass auch die Eigentumswohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 (mit fast identischem Baustil und ebenso einer Fassade mit schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten) als Bestandteil des Marx-Zentrum gebaut wurde, wenngleich diese früher fertiggestellt (1971) und etwa 20 Jahre später zumindest verwaltungsrechtlich vom Marx-Zentrum abgeteilt wurde.

Man könnte sagen: Alles, was in dieser Gegend eine sehr dunkle Fassade hat (beim Bürohaus Peschelanger 3 war es ein ziemlich dunkles Braun), ist dem „Marx-Zentrum“ zuzurechnen. Aber das stimmt nicht so ganz, da das Ärztehaus am Peschelanger 11 sowie auch das Haus Max-Kolmsperger-Straße 11 (das ist das Haus mit dem Schreibwarenladen), die beide ebenso zum Marx-Zentrum gehören, in anderen Farben gehalten sind. Beim Ärztehaus ist es ein helleres Grau. Beim Haus Max-Kolmsperger-Straße 11 dominiert ebenso ein helleres Grau, aber es gibt auch größere gelbe Flächen, und beim Dachaufbau treten dann doch wieder die schwarzen Eternitplatten in Erscheinung. Die Architekten haben also ihr Schiefergebirge zumindest ganz oben auf dem Gipfel nicht vergessen.

Begrünt

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Hier im Marx-Zentrum kann man es aushalten. Aus dem Biergarten hat man einen grandiosen Blick auf den liebevoll genannten „19er“ mit seiner tollen Atelier-Wohnung im 15. Stock. Als besonderes Highlight gibt es nun eine begrünte Leiter. Hoffentlich verletzt das nicht irgendwelche Brandschutz-, Bau- oder sonstige Vorschriften, man weiß ja nie. 😉 Bilder von heute.

Marx-Zentrum, 19er
Bild 1 (09.07.2017) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum, 19er
Bild 2 (09.07.2017) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum eingerahmt von den Telekom Ten Towers

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Marx-Zentrum eingerahmt von Telekom Ten Towers
Bild 1: Eingerahmtes Marx-Zentrum (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Was für ein geniales Bild, das auf dem Olympiaberg entstand: Die „Telekom Ten Towers“ am Leuchtenbergring in Berg am Laim mit ihren verbindenden Brücken scheinen gezielt so errichtet worden zu sein, dass sie das Marx-Zentrum exakt einrahmen. Lesereinsendung, vielen Dank!

Marx-Zentrum eingerahmt von Telekom Ten Towers
Bild 2: Detail

Noch ein paar Bilder aus dem Olympiapark:

Olympiapark
Bild 3: Olympiaturm mit „Schutznetz (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Im Marx-Zentrum hängt ein Taubennetz, das nur von diesem Netz am Olympiaturm übertroffen wird. Wegen einer Instandhaltungsarbeiten des Turmschafts wird/wurde ein Gerüst errichtet. Das Netz dient der Sicherheit der Arbeiter.

Olympiapark
Bild 4: Olympiaturm Detail (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung
Olympiapark
Bild 5: Bungalows und Hochhäuser im Olympiadorf/Olympiazentrum (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Bestechende Idee: Ein neuer Laden im Marx-Zentrum (Update 07.05.2017)

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Andy's Tattoostudio, Marx-Zentrum
Bild 1: Die Sonne kann unbarmherzig stechen. Aber das hat mit diesem neuen Laden im Marx-Zentrum nichts zu tun (23.04.2017) © Thomas Irlbeck
Andy's Tattoostudio, Marx-Zentrum
Bild 2: Im Hintergrund das Haus mit der 1,12-Millionen-Euro-Wohnung (23.04.2017) © Thomas Irlbeck

1974 bin ich ins Marx-Zentrum gezogen, inzwischen wohne ich am Marx-Zentrum. Ich habe ja schon viel gesehen im Marx-Zentrum, aber solch einen Laden hatten wir hier noch nicht. Die Außenreklame von „Andy’s Tattoostudio“ auf der Mittelinsel sticht sofort ins Auge. Am 02. Mai eröffnet der Laden als Nachfolger des M-net-Shops, der aufgab.

Das Problem von Tätowierungen ist ja, dass irgendwann alle Quadratzentimeter der Haut mit Tätowierungen versehen sind. Theoretisch würden dadurch irgendwann die Kunden ausgehen. Nur dadurch, dass Menschen durch Geburten hinzukommen, entstehen neue Flächen für Kunstwerke. Natürlich erst dann, wenn die Leute ein geeignetes Alter erreichen, um sich tätowieren zu lassen.

Manche bereuen ja ihre Tätowierungen. Passenderweise befindet sich gleich gegenüber im Ärztehaus ein Hautarzt, der Entfernungen von Tätowierungen anbietet. Das ist kein Scherz. Auch mit neuesten Lasertechniken ist eine Entfernung weiterhin problematisch. Das Weglasern ist nicht billig, es sind meist mehrere Sitzungen notwendig, und nicht immer ist das Ergebnis hundertprozentig. Daher: Vorher überlegen, ob man ein bestimmtes Motiv „für immer“ auf der Haut haben will.

Auf alle Fälle wir wünschen dem Betreiber ein bestechendes Geschäft!

Update 07.05.2017

Leider hat der Laden, kaum war er eröffnet, schon wieder wegen Krankheit geschlossen. Wir wünschen gute Besserung!

Andy's Tattoostudio, Marx-Zentrum
Bild 3 (07.05.2017)

Der Laden hat inzwischen wieder geöffnet.

Ins Schwarze getroffen: Farbspiele im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: noch in Schwarz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum und die angrenzende Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet. Der Architekt wollte damit ein Schiefergebirge darstellen. Bei den Platten handelt es sich um asbesthaltige Eternit-Platten. Nun ist nichts für die Ewigkeit gemacht und eines Tages müssen die Platten ersetzt werden.

Viele finden das Schwarz bedrohlich und fordern nun, das Marx-Zentrum zu kolorieren. Dabei liegen ausgerechnet jetzt schwarze Fassaden im Trend.

Die Designerin und Grafikerin Beatrix Balazs zeigt nun in einem bemerkenswerten Video, wie ein buntes bzw. farblich verändertes Marx-Zentrum aussehen könnte.

Wichtig: Es handelt sich hierbei keineswegs um offizielle Vorschläge oder Planungen. Auch sind die Farbkonzeptionen nicht wirklich ernst gemeint, dennoch haben einige davon meiner Meinung das gewisse Etwas. Ich bin aber dennoch für Schwarz. Was ist eure Meinung?

(Link: YouTube)

Fotoschatzfund: In der Blütezeit des Marx-Zentrum

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Wer erinnert sich noch? Die Mittelinsel des Marx-Zentrum hatte mal eine öffentliche Dachterrasse mit Wegen, Bänken und Spielplätzen. Aufnahmen aus der Zeit sind selten, denn bereits, als die erste größere Sanierung anstand, wurde die Dachterrasse geschlossen. Die Pflanzen durften noch bleiben, später wurde eine Mondlandschaft auf dem Areal. Die Aufnahme dürfte Mitte bis Ende der 1970er-Jahre entstanden sein. Links im Bild: Die AOK am Friedrich-Engels-Bogen im alten Anstrich.

Marx-Zentrum: Intakte Dachterrasse auf Mittelinsel
Marx-Zentrum: mit intakter Dachterrasse auf Mittelinsel © Thomas Irlbeck

Sprung in der Platte

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Das Marx-Zentrum ist bekannt für seine schwarzen Eternitpatten, die asbesthaltig sind. Nach über 40 Jahren (erstes Haus war im November 1973 bezugsfertig) sind die Platten nicht mehr im besten Zustand.

Derzeit finden auf den ersten Blick seltsame Aktionen statt. Nachdem nun am Peschelanger im Sommer 2015 einige Eingänge mit Gerüsten geschützt worden waren, werden nun an den Häusern der Max-Kolmsperger-Straße die Fassadenplatten überprüft und offenbar beschädigte, lockere oder anderweitig marode Platten mit einer gelben Markierung versehen. Man darf gespannt sein. Klar ist, dass der Austausch aller Platten mit einem etwaig ebenfalls notwendigen Ersatz der Isolierwolle sehr teuer werden dürfte. Hoffentlich bleibt man bei dem Schwarz. Der Architekt hat sich damals für schwarze Platten entschieden, um ein Schiefergebirge abzubilden. Natürlich ist auch ein punktueller Austausch durch Kunststoffplatten, wie an einigen Stellen bereits in den letzten Jahren immer wieder geschehen, denkbar und ggf. auch sinnvoll.

An den Häusern am Peschelanger wurden inzwischen Netze über die Fassade gespannt, die ein Herabfallen von Platten verhindern sollen. Inwieweit hier wirklich Gefahr bestand und besteht, da gibt es unterschiedliche Auffassungen.

Plattenprüfung
Geprüfte Platten (05.01.2016) © Thomas Irlbeck
Plattenprüfung
Geprüfte Platten im Detail (05.01.2016) © Thomas Irlbeck
Plattenprüfung
Plattenprüfung in Aktion (05.01.20156) © Thomas Irlbeck
Plattenprüfung
Plattenprüfung in Aktion (05.01.2016) © Thomas Irlbeck

Bei Nacht und Nebel

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Fast wie der Nebel des Grauens! Gestern Abend gegen 21:30 sind kurzzeitig Nebelschwaden durch das Marx-Zentrum gezogen, kurz danach war es überall nebelig, und wenige Minuten später war alles wieder vorbei. Foto: Lesereinsendung, vielen Dank!

Nebel im Marx-Zentrum
Nebel im Marx-Zentrum (26.10.2015)

Rot sehen im schwarzen Marx-Zentrum

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Die asbesthaltigen Eternit-Platten im Marx-Zentrum sind schwarz. Normalerweise. Im gleißenden Licht der untergehenden Sonne leuchten sie für einen kurzen Moment rot. Vielen Dank für die tollen Bilder, die eine Leserin einsandte.

Gleißendes Marx-Zentrum
Bild 1 (08.01.2015)
Gleißendes Marx-Zentrum
Bild 2 (08.01.2015)
Gleißendes Marx-Zentrum
Bild 3 (08.01.2015)

Die Burg, so wie sie die anderen sehen

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Das Marx-Zentrum, auch ehrfürchtig „Die Burg“ genannt, von der Wabula aus gesehen. Wie ein Hochgebirge thront der schönste deutsche Bau nach dem Schloss Neuschwanstein (o.k., leicht übertrieben) über den Häuschen der Gartenstadt. Einfach herrlich. Der Fotostandpunkt ist Wasserburger Landstraße, Höhe Horst-Salzmann-Weg.

Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen
Bild 1 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen
Bild 2 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen
Bild 3 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen
Bild 4 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen
Bild 5 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck

Regenbogen über Neuperlach Nordost

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Wer genau hinsieht, erkennt neben dem Hauptregenbogen auch einen Nebenregenbogen. Vielen Dank für die äußerst gelungene Einsendung! Bild von heute. Ein Klick auf das Bild macht dieses noch größer.

Regenbogen
Die Farben des Lichts (02.08.2014)

Weihnachten ist auch in Neuperlach nur einmal im Jahr

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Wie fast jedes Jahr gibt es auch heuer einen Christbaum im Marx-Zentrum. Bei uns ist alles etwas anders, bescheidener. Der Baum ist nicht so groß wie der am Marienplatz, aber er bildet so einen schönen Kontrast zu den Hochhäusern.

Christbaum Marx-Zentrum 2013
Der Baum … (02.12.2013) © Thomas Irlbeck
Christbaum Marx-Zentrum 2013
… am Tag  (02.12.2013) © Thomas Irlbeck
Christbaum Marx-Zentrum 2013
Und am Abend (02.12.2013) © Thomas Irlbeck

Elf Jahre Unterschied

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Gestern bei dem herrlichen Wetter machte ich ein paar Aufnahmen vom Hügel am Ostpark. Es war viel Betrieb da oben. Ein Herr fragte mich, ob ich mich denn da auskennen würde. Ich sagte leichtfertig ja. Er wollte aber wissen, welche Berge zu sehen seien. Ich dachte, er wollte die Neuperlacher Häuser zugeordnet haben. Nur den Wendelstein erkannte ich, den konnte er ab er selbst lokalisieren.

Alle Aufnahmen, auch z.B. die Aufnahme des Marx-Zentrum mit der Penthouse-Wohnung oder des Wendelstein mit den Häusern am Gerhart-Hauptmann-Ring, Ecke Annette-Kolb-Anger, entstanden vom selben Standpunkt aus.

Ostpark-Panorama
Ostpark-Panorama (08.11.2013) © Thomas Irlbeck
Ostpark-Panorama
Marx-Zentrum mit der Penthouse-Wohnung (08.11.2013) © Thomas Irlbeck
Ostpark-Panorama
Wer erkennt das Marx-Zentrum? (08.11.2013) © Thomas Irlbeck
Ostpark-Panorama
Ostpark-Panorama (08.11.2013) © Thomas Irlbeck
Ostpark-Panorama
Der Wendelstein thront über den Häusern (08.11.2013) © Thomas Irlbeck
Ostpark-Panorama
Ostpark-Panorama (08.11.2013) © Thomas Irlbeck

Die Namen der Berge ermitteln

Um die Frage nach den Namen der Berge zu beantworten, ist diese beschriftete Grafik sehr hilfreich:

Alpenpanorama vom Münchner Olympiaberg
Alpenpanorama vom Münchner Olympiaberg. Foto: Bbb / Lizenz siehe: Wikipedia

Wichtig: Die Grafik kann durch mehrfaches Anklicken immer weiter vergrößert werden, sodass schließlich die Namen lesbar werden. Um innerhalb der gezoomten Grafik nach links und rechts zu blättern, in die graue Titelleiste der Grafik klicken und bei gedrückt gehaltener Maustaste die Maus in die gewünschte Richtung bewegen.

Aussicht auf einen Turm?

Leider ist der Blick nicht mehr so gut wie in der Anfangszeit des Ostpark, denn der Bewuchs wird immer höher. Bereits vor ein paar Jahren wurde schon einmal ein Aussichtsturm gefordert. Die Idee ist aber wohl viel zu progressiv für das konservativste Millionendörfchen der Welt, sodass daraus natürlich nichts wurde. Es gibt also keine Aussicht auf einen Turm, um wieder mehr Aussicht zu haben.

Ostpark-Panorama
Ostpark-Panorama (01.01.2003). Foto: J. W.
Ostpark-Panorama
Ostpark-Panorama (02.11.2013). Foto: J. W.

Ein Vergleich einer Aufnahme vom 01.01.2003 mit einer aktuellen lässt erahnen, wie der Bewuchs zugenommen hat. Dabei war 2003 auch schon viel zugewachsen. Die beiden Aufnahmen wurden freundlicherweise von J. W. zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

1975 war noch „schöne Aussicht“

Ostpark-Hügel 1975
Ostpark-Hügel 1975. Aus dem Video von Peter Wahrendorff
Ostpark-Hügel 1975
Ostpark-Hügel 1975. Aus dem Video von Peter Wahrendorff

Noch weiter zurückgegangen: 1975 war der Blick vom Hügel noch frei. Das linke Bild zeigt den Aussichtshügel, von dem die obigen Bilder entstanden sind. Das rechte Bild ist ein Panorama von dem Aussichtshügel aus. Zwar geht der Blick in eine andere Richtung, aber man kann gut erahnen, dass die Sicht ungehindert gewesen ist. Die Bilder stammen aus dem Video „Altes aus Neuperlach“ von Peter Wahrendorff. → Video anschauen

Der Blaue Planet

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Nicht nur aus dem Weltall sieht die Erde blau aus, heute bei wolkenlosen Himmel gab es auch von der Erde aus herrliches Blau zu bewundern. Zwei Bilder vom Marx-Zentrum mit Peschelanger 8, 10, 12 (Rewe) und St. Monika.

Marx-Zentrum
Marx-Zentrum (02.08.2013) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Marx-Zentrum (02.08.2013) © Thomas Irlbeck

Zwei Pechnasen tanken Super (Update 11.07.2013)

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Pechnasen
Auskragung am Penny-Flachdach mit nun angebrachtem Regenrohr (02.07.2013) © Thomas Irlbeck

Die geschwungenen Auskragungen im Marx-Zentrum erinnern ein wenig an die Wehrerker oder Gusserker einer Burg. Vor allem früher wurden sie auch als „Pechnasen“ bezeichnet, auch wenn nicht klar ist, ob neben siedenden Flüssigkeiten wie Wasser oder Öl auch tatsächlich Pech zur Verteidigung der Burg abgelassen wurde. Aber „super“ ist hier gar nichts. Um bei stärkerem Regen mehr Wasser sofort abzuleiten, sollen nun „schwebende“ Rohre im Rahmen der derzeit durchgeführten Flachdachsanierung am Penny-Markt bewirken, dass das Wasser gar nicht erst im Kies versickert. Ästhetisch schaut das überhaupt nicht aus. Hierbei ist aber auch zu befürchten, dass bei Luftverwirbelungen oder bei Undichtigkeiten das Wasser nicht aus dem Rohr senkrecht abfließt, sondern eher an der Fassade herunterläuft und diese beschädigt. Auch Fußgänger und Raucher, die sich hier unterstellen, dürfen sich hier freuen, in Zukunft an eigentlich geschützten Stellen eine Ladung Feuchtes abzukriegen.

Dass das herablaufende Wasser bei ähnlichen Regenwasser-Abflusskonstruktionen neue Schäden verursachen kann, zeigt sich im Marx-Zentrum nur ein Haus weiter an der Max-Kolmsperger-Straße. Bereits wenige Monate nach der beendeten Flachdachsanierung sieht man, dass sich das Wasser nun zumindest teilweise seinen Weg über die asbesthaltigen Eternit-Platten bahnt und entsprechende Spuren hinterlässt (siehe Abbildung weiter unten). Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist hier bereits ein Teil der Schutzschicht der Platten abgetragen worden. Als Folge einer solchen Beschädigung können die gefährlichen Asbestfasern freigesetzt werden. Neben einer möglichen Gesundheitsgefahr und einer noch schnelleren Alterung der Asbestplatten macht das Ganze aber auch hier einen extrem hässlichen Eindruck. Wer kommt auf solche Ideen und wer zahlt respektive haftet für neue Schäden, die dann einen Rückbau und Nachbesserungen erforderlich machen?

Pechnasen
Weitere … (02.07.2013) © Thomas Irlbeck
Pechnasen
… Ansichten … (02.07.2013) © Thomas Irlbeck
Pechnasen
… (02.07.2013) © Thomas Irlbeck

Nur ein Haus weiter: Das Wasser fließt hier nicht, wie es soll. (Bild entfernt)

Solche Sorgen hatte man im Mittelalter nicht, zumal es damals bekanntlich noch keine Eternit-Platten gab. Die Abbildung zeigt das 1422 erstmals erwähnte Einersheimer Tor im unterfränkischen Iphofen. Deutlich zu sehen ist die Pechnase mit ihrer schießschartenförmigen Öffnung.

Einersheimer Tor /Pechnasse
Einersheimer Tor mit Pechnase. Foto: Margret Pirzer / Lizenz siehe: flickr
Einersheimer Tor/Pechnase
Pechnase vergrößert. Foto: Margret Pirzer / Lizenz siehe: flickr

Update (11.07.2013)

Marx-Zentrum Sanierung Penny-Flachdach/Pechnasen
Marx-Zentrum mit dem weitgehend sanierten Penny-Flachdach (09.07.2013) © Thomas Irlbeck

Wie die Aufnahme im rechten unteren Bereich zeigt, ist die Flachdachsanierung nun weitgehend abgeschlossen.

Aufrichtig sein statt krumme Dinger drehen

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Die krummen Laternen im Marx-Zentrum wurden nach schlappen 7 Jahren Planungs- und Vorbereitungszeit nun endlich ausgetauscht und stehen wieder aufrecht. Die Bilder zeigen den früheren und den Istzustand.

Neue Laternen im Marx-Zentrum
Neue Laterne zwischen Penny und AOK (18.06.2013) © Thomas Irlbeck
Neue Laternen im Marx-Zentrum
Neue Laterne vor dem Woolworth, also Ex-Schlecker (18.06.2013) © Thomas Irlbeck
Schlecker
Schiefe Laterne vor dem Schlecker (Archivbild) © Thomas Irlbeck
Schiefe Laterne Marx-Zentrum
Schiefe Laterne zwischen Penny und AOK (Archivbild) © Thomas Irlbeck