3 Punkte für das Segel

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 1 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 2 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Am PHÖNIX-Seniorenzentrum vor meinem Haus wurde gestern eine kleine Einrichtung installiert. Dabei wurden auf der Terrasse einige Metallstangen angebracht. Diese wirken ziemlich windschief, zumal ja Neuperlach sonst als Hort gerader Linien und strenger rechter Winkel bekannt ist.

Bei der Konstruktion handelt sich um ein Sonnensegel, das aus zwei dreieckigen Segeln besteht, die sich beim Abrollen über die Terrasse spannen und an den Stangen arretiert werden. Wenn ich nicht die Arbeiter mit ihrem Lieferwagen gesehen hätte, weiß ich nicht, ob ich so ohne Weiteres sofort hätte einschätzen können, was diese Installation darstellen soll.

Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 3 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 4 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 5 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 6 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Original und Fälschung

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Specht
Das Original (Archivbild) © Thomas Irlbeck
Specht
Fälschung (25.02.2012). Foto: J. W.

Reihenfolge Original/Fälschung: ähnlich.

„Nicht schlecht, Herr Specht“, sagt man da gerne, aber wahrscheinlich nur, weil es sich so eminent gut reimt. Der Ausdruck Specht ist ein altes deutsches bzw. nordisches Wort. Im Schwedischen mundartlich ist der Hackspecht ein hackspik. Wahrscheinlich sind die germanischen Wörter mit lat. picus (Specht)  und lat. pic (Elster) verwandt. Im Englischen heißt der Specht woodpecker, im zweiten Teil pecker lässt sich wiederum die Lateinische Abstammung picus erkennen.

Leider wissen Spechte nichts über Wärmedämmungen, die auf der Fassade angebracht sind. Sie vermuten sogar Insekten hinter den Hohlräumen. Das gibt Lärm und Löcher.

Update

Inzwischen teilte mir J. W. mit, dass er das Originalfoto gar nicht kenne. Dieses wurde auch nie auf Neuperlach.org veröffentlicht. Dennoch gelang ihm eine erstaunliche Fälschung – man achte auf die ähnliche Fassadenfarbe (es sind unterschiedliche Gebäude) und die Eckposition. Da war also nichts abgesprochen.

Grau war gestern, eigentlich – Erweiterungsbau Georg-Brauchle-Haus vor Fertigstellung

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Haus Ramersdorf, der Erweiterungsbau des Georg-Brauchle-Hauses an der Staudingerstraße. Zumindest das Erdgeschoss ist vom Typ „Grau-Bau“ (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Der Erweiterungsbau des Seniorenheims Georg-Brauchle-Haus, der als Haus Ramersdorf bezeichnet wird, nähert sich der Fertigstellung. Optisch sagt mir die Farbgestaltung gar nicht zu, auch die starre Quaderform ist meines Erachtens kein architektonischer Leckerbissen.

Der Ocker-Farbton (wohl Siena) und speziell das Grau erinnern verdächtig an das Pflegeheim Neuperlach.

Pflegeheim Neuperlach am Friedrich-Engels-Bogen (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Ich habe nur selten die Meinung gehört, das Pflegeheim Neuperlach sei ein optisches Highlight. Die Meinungen waren fast alle anders ausgerichtet und auch manches böse Wort war und ist zur Farb- und Formgestaltung zu hören.

Natürlich ist manches auch Geschmackssache. Aber speziell das Grau passt in meinen Augen nicht zu den Senioren. Grau war früher die Farbe der Alten. Senioren wollen heutzutage nicht mehr die Grauen sein, ihre Farbe ist nun Bunt.

In Neuperlach wurde die letzten Jahre zumindest ein äußerst gelungenes Gebäude gebaut: das Einkaufszentrum „Life“, und Altes wurde verschönert. Fast immer ist es geglückt. Nicht ganz so toll ist das Ergebnis meiner Meinung nach jedoch bei der AOK am Friedrich-Engels-Bogen geworden. Man hat das Gebäude orange angemalt, was damals zwar die absolute „In“-Farbe war, aber irgendwie nicht zu der sehr rauen Betonstruktur der Gebäudeoberfläche passt. Ein Aufbringen farbiger Platten wäre hier wohl die bessere Lösung gewesen.

AOK am Friedrich-Engels-Bogen. Das alte Garagentor (links unten) passt nicht so recht dazu (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Die Metallverkleidung im Erdgeschoss sieht dagegen recht edel aus. Aber hier hat man einen Fehler gemacht: Das Garagentor wurde im Originalzustand belassen. Dieses beißt sich jetzt gewaltig mit dem Rest (man vergrößere das Bild, um sich ein Bild davon zu machen).

Mailights

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Ein paar Impressionen kurz vor dem Mai. Die Leerstände weiten sich dagegen aus. Wie berichtet, hat nun auch der Schlecker aufgegeben. Der Laden (rechts im Bild) ist schon weitestgehend ausgeräumt.

Blühende Landschaften (29.04.2010) © Thomas Irlbeck
Leerstände im Marx-Zentrum. Mitte: Ex-NKD, Rechts: Ex-Schlecker (29.04.2010) © Thomas Irlbeck

Das Pflegeheimchen hat ein Maibäumchen bekommen:

Maibäumchen (29.04.2010) © Thomas Irlbeck

Finale

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Noch ein bisschen Erde rein – fertig! (07.10.2009) © Thomas Irlbeck

Einer der letzten finalen Akte bei der Errichtung eines Gebäudes ist die Aufstellung eines Hinweisschildes, damit man auch den Eingang findet. Die Leuchtreklame am Pflegeheim Neuperlach hängt ja schon (Neuperlach.org berichtete). Heute wiederum wurde nun das Schild am Eingang montiert. Das Schild gibt an, hier befinden sich der Eingang (wie überraschend) und die Anlieferzone für die schöne Küche.

Werbeunterbrechung

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Nach Auskunft der Pflegeheimleitung sind die ersten Bewohner vor ein paar Tagen ins neue PHÖNIX Seniorenzentrum Neuperlach eingezogen. Auch wenn hier und da noch gearbeitet wird und die offizielle Eröffnungsfeier noch aussteht, ist das Heim bereits betriebsfähig. Heute wurde das Namensschild in Gestalt einer großen Leuchtreklame angebracht. Das muss natürlich festgehalten werden.

Jetzt hat das Heim einen weithin sichtbaren Namen, denn etwas Werbung muss sein (21.09.2009) © Thomas Irlbeck
Der letzte Feinschliff an dem schönen Reklameschild (21.09.2009) © Thomas Irlbeck
Fertig (22.09.2009) © Thomas Irlbeck
Ganz nahe (22.09.2009) © Thomas Irlbeck

Volles Rohr

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Heute habe ich mal wieder am Pflegeheim Neuperlach (es öffnet 16.09.2009 seine Pforten) fotografiert. Die Küche befindet sich im Souterrain des Hauses. Ein mächtiges Rohr mit integrierter Filteranlage schlängelt sich unter der Eingangsbrücke nach oben, um Luft anzusaugen.

Nachdem dieses Rohr bereits auf flickr für Beachtung gesorgt hat, habe ich das Rohr einmal von einigen Blickwinkeln aufgenommen und ein paar andere Dinge im nahen Umfeld für die Nachwelt festgehalten.

Diese und weitere Bilder vom Pflegeheim gibt es in höherer Auflösung auch auf flickr – einfach hier klicken

Das Rohr glänzt, es bezieht aber offenbar derzeit noch Stütze:

Ein Holzstab stützt das Rohr. Es soll ja schließlich nicht einknicken (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Es sieht mächtig aus, das Rohr. Immerhin kocht man selbst und für 150 Bewohner plus Personal reicht eine Dunstabzugshaube vom Discounter nun mal nicht aus.

Am Rohr (05.09.2009) © Thomas Irlbeck
Kein Periskop (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Ein U-Boot-Periskop verbirgt sich nicht in diesem Rohr, auch wenn das schöne Objekt aus der Tiefe kommt:

Die Fenster spiegeln auch sehr schön (05.09.2009) © Thomas Irlbeck
Der Innenhof nähert sich seiner Fertigstellung (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Der Innenhof wird offenbar komplett eingezäunt. Schade, offen sähe es besser aus.

Vorbereitung zur Einfriedung des Innenhofs (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Die schönen Kinder-Malereien auf der Wand im Hintergrund, die noch vom alten Kindergarten respektive 6-Eck stammen, hat man nun übermalt:

Die Wand wurde in Grau übermalt (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Auf diesem älteren Foto sieht man noch die schönen Malereien:

Die Malereien sind inzwischen Geschichte (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Ein Teich wäre idyllischer gewesen als ein Brunnen. Aber der Teich wurde aus Sicherheitsgründen verworfen. Aber ein Designer-Brunnen kann ja auch was Schönes sein, selbst wenn er sehr klein ausfällt:

Kein Teich, aber ein Brunnen führt ja auch Wasser (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Besichtigung im neuen Pflegeheim Neuperlach

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Die Zimmer haben weit heruntergezogene Fenster, quasi als Ersatz für Balkone, denn die fehlen (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Seit Mai letzten Jahres wird das Pflegeheim „PHÖNIX Seniorenzentrum Neuperlach“ vor meinem Haus hochgezogen. Ich komme dauernd dran vorbei, alle Fenster meiner Wohnung zeigen den Bau, er dominiert folglich den Alltag. Da will man doch auch mal wissen, wie es innen aussieht, natürlich noch vor der offiziellen Eröffnung und bevor die ersten Bewohner einziehen.

Gestern war es dann so weit. Die Pflegedienstleitung erwartet mich schon vor dem Eingang. Die Heimleiterin und der Architekt stoßen dazu. Nun geht es los.

Als Erstes fällt mir auf, dass das Heim innen viel bunter ist als außen. Jedes Stockwerk hat eine Leitfarbe. Nun aber ist so ein Heim einfach ein Heim. Vielleicht wenig spektakulär, aber ein paar Besonderheiten und Interessantes gibt es dann doch im Laufe dieses Berichts.

In einer Wohneinheit integriertes Badezimmer (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Ich schaue mir zunächst eine der Wohneinheiten an. Die Bewohner bringen ihre Möbel mit – Ausnahmen sind lediglich Bett und Nachtkästchen. Entsprechend sind derzeit die Zimmer einfach leer. Aber gewissermaßen „bunt leer“.

Jede Wohneinheit (sprich Zimmer) hat ein angegliedertes Bad. Natürlich barrierefrei und auch generell gut geeignet für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

In der großzügigen Lounge, die sich in jedem Stockwerk findet, sollen alle Bewohner die Mahlzeiten einnehmen. Nur in Ausnahmefällen gibt es das Essen aufs Zimmer.

Lounge mit Stationsküche (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Die Mahlzeiten werden in einer eigenen Großküche im Souterrain bereitet. Hier wird derzeit noch gebaut und daher kein Zutritt gewährt. Also leider keine Fotos. Dafür wird mal ein Blick in den Innenhof geworfen. In diesem wird nun doch kein Teich installiert, aber ein Brunnen. Die Brücke, welche die Souterrain-Abgrabung überspannt, und damit für den Innenhofeingang fundamental wichtig ist, fehlt noch.

Der Innenhof mit Brunnen in Vorbereitung (im Bild unten leicht rechts). Der Eingang (links) kann in Ermangelung der fehlenden Brücke noch nicht benutzt werden, es sei denn, man möchte auf unsanfte Art die Abgrabung kennen lernen (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Demenzkranke laufen gerne im Kreis, und von Medizinern wird dies im Allgemeinen unterstützt. Bedingt durch der U-Form des Gebäudes kann innen kein „richtiger“ Rundkurs angelegt werden. Aber dafür draußen. Denn zur geschlossenen Demenzabteilung gehört ein eigener kleiner Erlebnisgarten mit integriertem Rundkurs. Dort soll noch ein Bereich mit Beeten angelegt werden, in dem die Kranken dann selbst garteln können. Das Bild zeigt im rechten Bereich einen Ausschnitt des Erlebnisgartens.

Blick auf eine der drei Terrassen sowie auf den Erlebnisgarten der Demenzabteilung mit dem Rundkurs (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Schön ist, dass man die bunt bemalte Mauer des alten Kindergartens bzw. des Jugendheims 6-Eck erhalten hat. Sie ist jetzt ein Teil des Erlebnisgartens. Wie ich erfahre, soll die Mauer aber neu gestrichen werden. Die schönen Bilder werden verschwinden. Schade.

So haben die Bewohner – die ersten ziehen am 16. September ein – nichts von diesen Malereien. Aber ein Heim, das innen bunter ist und geräumiger wirkt, als es das Grau außen nahe legt.

Die Besichtigung neigt sich nun dem Ende. Ich stelle noch diverse Fragen, obwohl ich während der Besichtigung schon so viel gefragt habe. Was hier noch erwähnenswert ist: Entgegen vieler Presseberichte wird die Cafeteria sich nicht nach außen öffnen, also keine Gaststättenkonzession erhalten. Sie ist exklusiv für die Heimbewohner und ihre Besucher da. Eine Beatmungsstation wird nicht realisiert. Aber ein Bereich mit jungen Pflegebedürftigen unter 60.

Weitere Bilder von der Besichtigung und auch noch einmal die hier gezeigten Bilder in höherer Auflösung gibt es auf flickr. Einfach hier klicken!

Zur offiziellen Website PHÖNIX Seniorenzentren

Neues aus Neuperlach – kleine Nachrichten aus den großen Häusern (Folge 2)

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Update: Pflegeheim Neuperlach öffnet im September

Das Pflegeheim Neuperlach am Friedrich-Engels-Bogen 4 wird wie geplant Ende August fertig gestellt. Die ersten Bewohner ziehen am 16. September ein.

Fahrbahnsanierung auf dem Karl-Marx-Ring

Vom 03.08.2009 bis Mitte September finden auf dem Karl-Marx-Ring Fahrbahnsanierungen statt. Betroffen sind die Kreuzungsbereiche Oskar-Maria-Graf-Ring, Kafkastraße, Ständlerstraße und Hugo-Lang-Bogen. Entsprechend ist mit kurzfristigen einberaumten Einschränkungen (etwa Reduzierung von Fahrstreifen) zu rechnen. Auch die MVG-Buslinien müssen zum Teil umgeleitet werden. In Einzelfällen können einzelne Haltestellen tageweise gar nicht angefahren werden.

SVN feiert 40-Jähriges

Der SVN ist 40 geworden. Aus einem spontan gegründeten Verein, der am Anfang viel improvisieren musste (am Anfang existierte nicht mal ein Sportanlage, sodass man einen Acker provisorisch in ein Fußballfeld umwandelte), ist  inzwischen der zweitgrößte Breitensportverein Münchens geworden. Das 40-Jährige wird mit einem großen Sommerfest am 1. August ab 16.00 Uhr auf der SVN-Tennisanlage an der Staudingerstraße (Nähe Eisstadion) gefeiert: Quelle: Münchner Wochenanzeiger vom 28.07.2009

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen zurückverlegt

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Acht Wochen sollte die provisorische Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen Bestand haben, die am 7. April eingerichtet wurde. Provisorisch bedeutet hier, dass keine Unterstellmöglichkeit für den Regenfall vorgesehen war. Gedauert hat es dann leider doch fast doppelt solange. Wir erinnern uns, die Verlegung war notwendig geworden, da das derzeit noch im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen wurde.

Seit heute halten die modernen taubenblauen MVG-Busse der Linien 197 Innenring und N45 endlich wieder regulär am Friedrich-Engels-Bogen.

Was nicht passt, wird passend gemacht

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Adapter dienen zur Verbindung nicht zusammenpassender Teile. Baustellenhütchen sind wegen ihrer konischen und damit variablen, anpassenden Form die besten Adapter. Problem gelöst, geht doch, das Wasser läuft dahin, wo es hin soll.

Adapter gesehen am Pflegeheim Neuperlach (04.07.2009) © Thomas Irlbeck

Ab nächster Woche: Ratatazong, ratatazong – weg ist der Beton (eigentlich: Balkon) [Update]

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Seit Mai letztes Jahres habe ich eine Baustelle vor dem Haus, das Pflegeheim Neuperlach wird errichtet. Dies brachte und bringt Lärm und andere Unannehmlichkeiten mit sich, etwa temporär nicht benutzbare Wege. Immerhin achten die Baggerfahrer penibel darauf, dass kein Fußgänger eine Schaufel an den Kopf kriegt. Da wird dann garantiert die Schaufel in die richtige Richtung geschwenkt, wenn ein Fußgänger seinen Gang machen will.

Nun aber neigt sich der Bau dem Ende zu. Im Herbst wird wohl Eröffnung sein. Doch es wäre ja langweilig, wenn sich der Bauphase vor dem Haus wieder eine ruhige, saubere Zeit anschließt. Konsequenterweise wird ab Montag nächste Woche eine Betonsanierung im Haus durchgeführt, die voraussichtlich sechs Wochen dauern wird.

Fotos folgen, wenn es dann losgeht. Vorerst gibt es zur Einstimmung ein Archivbild:

Ein Gerüst. Hat mit dem Text oben nicht viel zu tun. Aber ohne Bild ist es langweilig © RainerSturm / Pixelio

Nun aber ein aktuelles Bild mit einem Lagebericht vom Pflegeheim vor dem eigenen Wohnhaus:

(Bild entfernt)

Was schwebt denn hier ins Pflegeheim? Die Pflegeheim-Arbeiten neigen sich dem Ende zu wie die Neigung dieses Kranes. Lärm und Dreck gehen dafür nun im eigenen Wohnhaus los (23.06.2009).

Update

Nun geht es los:

(Bild entfernt)

Seilzug für Gerüstaufbau (29.06.2009) © Thomas Irlbeck

Mir wird es langsam zu bunt!

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Nachdem man die Kräne am Pflegeheim Neuperlach schon vor Urzeiten abmontiert hat, ist es Zeit, wieder einen neuen aufzustellen. Zur „Begrünung“ des Daches ist die Begründung. Leider ist das Wetter flau, die Farben lasch, die Atmosphäre trüb. Ein Griff zur richtigen Brille macht die triste Welt der großen Arbeitsmaschinen aber bunt. Gewissermaßen der „Bunt der Ehre der Kranführer“.

Was für eine Brille der da wohl aufhat? (16.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Und so sieht das Ergebnis am Sonntag=Sonne aus. Wann das Dach nun wirklich grün wird? (19.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Dachbegrünung Nahaufnahme vom Vortag (18.04.2009).

Keine Haarspalterei: Um Haaresbreite (Bilderstrecke)

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Eng geht es derzeit hier zu. Sehr eng. Denn das Pflegeheim wird an das Fernwärmenetz angeschlossen und entsprechend die Straße für acht Wochen „geöffnet“. Die freundlichen Baustellenleute haben einen Slalomkurs eingerichtet, damit die Löcher im Boden umfahren werden können.

Siehe hierzu:

Was rollt denn da von vorne an? Ein schicker MVG-Gelenkbus der Linie 197 Innenring. Ob das mal gut geht? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
Beim Slalomfahren ist höchste Präzision angesagt. Wenn der Bagger nicht da stünde, wäre alles einfacher (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Jetzt geht es wirklich um die sprichwörtlichen Millimeter. Aber die Barke bleibt stehen (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Aus verschiedenen Perspektiven … (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
… wird erkennbar … (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
… wie eng es hier zugeht (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
An der Seite hätte kaum noch eine Briefmarke Platz. Der Mischer lädt hier nichts ab, der will nur durch. Aber wie, wenn es hier so eng ist wie in der U-Bahn zur Wiesn-Zeit? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen verlegt

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Fahrgäste müssen umdenken: Im Rahmen des Anschlusses des Pflegeheim Neuperlach an das Fernwärmenetz der SWM wurde die Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Innenring und der Nachtlinie N45 heute nach Süden verlegt. Die Kraftbusse der MVG halten jetzt die nächsten rund acht Wochen unmittelbar nach der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Friedrich-Engels-Bogen.

Die Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Außenring ist nicht betroffen.

Trotz auffälliger Beschilderung warten immer wieder Fahrgäste an der aufgehobenen Haltestelle. Eine Fahrgästin (ja, ich weiß, das Wort gibt’s gar nicht) musste ich erst lange überreden, bevor sie sich auf den Weg zur Ersatzhaltestelle machte.

Das sieht nicht gut aus (07.04.2009). Vom 07.04.2009 an halten hier rund acht Wochen keine Omnibusse mehr. Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Die Ersatzhaltestelle ist für viele noch ungewohnt (07.04.2009).

Dort, wo sonst die schicken Gelenkbusse der MVG halten, um Hinz und Kunz zur Untergrundbahn zu kutschieren, wird nun eine ganz andere Art der Beförderung vorbereitet – der Transport von Wärme, damit es Opa Friedrich Franz in seinem neuen Pflegeheim auch richtig schön warm hat (07.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Das Pflegeheim Neuperlach steht kurz vor dem Anschluss an das Fernwärmenetz (10.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck

So nah und doch so fern – aus einer Baustelle werden zwei

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Das ist ein Heizkraftwerk. Das steht zwar nicht in Neuperlach und auch nicht in München, aber man kann ja nicht immer Neuperlach-Bilder zeigen, oder ja? © Volker Zintgraf / Pixelio

Nein, es geht nicht um das Telefon (in Anspielung auf einen Song von Kraftwerk), sondern um Fernwärme und eine Baustelle in der Nähe. Gestern flatterte ein Papierflieger (weniger deutsch auch Flyer genannt) in meinen Briefkasten, der mich auf eine zusätzliche Baustelle aufmerksam macht. Konkret wird das im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen. Schließlich sollen es die zukünftigen Bewohner mollig warm haben, und der alte fahrbare Elektroheizkörper von Onkel Fritz ist keine Alternative für das feine Fernwärmenetz der Stadtwerke München. Zum Anschluss muss der Karl-Marx-Ring auf Höhe des Friedrich-Engels-Bogen „geöffnet“ werden. Naturgemäß erfordern Arbeiten an Fernwärmerohren wegen der hohen Betriebstemperatur (130 Grad) eine sehr spezielle Bauweise.

Daher dauern die in der KW 14 (ab 30.03.) beginnenden Arbeiten auch satte 8 Wochen. In dieser Zeit sind die Fahrspuren am Karl-Marx-Ring auf Höhe des Friedrich-Engels-Bogen (und auch ein paar Meter in beide Richtungen weiter) nur eingeschränkt benutzbar bzw. werden verschwenkt. Die Häuserzufahrten und Hauseingänge bleiben durch noch zu errichtende Behelfsbrücken erreichbar.

Update: Ich habe noch den erwähnten Flyer hinzugefügt. Die dort abgedruckte Skizze zeigt fast metergenau, wo die Operation genau stattfindet. Es lässt sich erahnen, welche Zufahrten betroffen sein werden.

Der erwähnte Flyer. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SWM
Der erwähnte Flyer. Besonders interessant ist hier die Skizze, die zeigt, wo die Rohre genau verlegt werden. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SWM

Ein Dach über dem Kopf

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Das Pflegeheim Neuperlach am Friedrich-Engels-Bogen steht kurz vor dem Richtfest. Der Aufbau des Tonnendachs hat bereits begonnen.

Pflegeheim Neuperlach aus über 20 Metern Höhe gesehen. Noch steigt man Ihnen hier aufs Dach, denn der Aufbau desselbigen ist im vollen Gange (01.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Ansicht vom Karl-Marx-Ring. Von der unmittelbar hinter dem Bau liegenden Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62, immerhin 9 Stockwerke hoch, ist fast nichts mehr zu sehen (02.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Noch eine Ansicht vom Kal-Marx-Ring (02.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Das könnte auch irgendwo in Schwabing sein, so eng, wie es hier zugeht (02.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck