Marx-Zentrum im Wandel – Rewe-Schließung und Fassadenschäden

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Marx-Zentrum
Bild 1: Wohnhaus im Marx-Zentrum mit Atelierwohnung (01.12.2017) © Thomas Irlbeck

Das Haus mit der Atelierwohnung oben ist immer noch etwas Besonderes, ein Blickfang. Nicht so schön sieht die Fassade an einigen Stellen des Marx-Zentrum aus. Viele der asbesthaltigen Eternit-Platten sind stark in Mitleidenschaft gezogen, und manche von ihnen werden nur noch von dem provisorisch angebrachten Netz gehalten, aber nicht mehr an der Stelle, an der sie eigentlich hingehören.

Marx-Zentrum, defekte Asbestplatten
Bild 2: Marx-Zentrum – Vor der Tiefgarage. Wer genauer hinsieht, erkennt neben der Lampe in der Bildmitte den Schaden. Rechts oben befindet sich eine weitere Schadstelle (01.12.2017) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum, defekte Asbestplatten
Bild 3: Näher dran. Das sieht nicht gut aus! (01.12.2017) © Thomas Irlbeck

Auch sonst hat sich einiges verändert. Der Rewe-Markt hat ab heute für immer geschlossen (Neuperlach.org berichtete). Doch das hat sich noch nicht bei allen Kunden rumgesprochen, und ein Plakat am Eingang übersieht man schon mal. Entsprechend wollten heute immer wieder Kunden in den Laden rein.

Marx-Zentrum, Rewe
Bild 4: Rewe – letzter Verkaufstag. Es ist kurz vor 20 Uhr (30.11.2017) © Thomas Irlbeck

Das LetoMotel (Gebäude in Schwarz und Anthrazit, Folge 3)

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LetoMotel, Kreillerstraße
Bild 1: LetoMotel, Kreillerstraße (24.11.2017) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum sowie in meiner Wohnanlage hängen schwarze Fassadenplatten, das soll ein Schiefergebirge darstellen. Früher haben mir schwarze und sehr dunkle Fassaden nicht gefallen, aber inzwischen liebe sich sie. Bislang sind hier schon einige Artikel über schwarze oder anthrazitfarbene Gebäude erschienen, jetzt mache ich eine offizielle Serie daraus. Dazu habe ich auch einige bestehende Artikel nachträglich zu Folgen dieser Serie erklärt.

Unser heutiges Gebäude ist ein Hotel, das LetoMotel in Trudering an der Kreillerstraße 200 in Trudering. Es liegt auf Höhe der Kreuzung Karpfenstraße/Marianne-Plehn-Straße, der U-/S-Bahnhof Trudering ist in wenigen Gehminuten erreichbar.

Im Erdgeschoss finden sich eine dm-Drogerie, eine Bäckerei (Wimmer) sowie eine Metzgerei mit Imbiss. Das Gebäude hat bis auf Ziegeloptik mit Ausnahme einer Seite, die verputzt und gestrichen ist (Bild 3). Das 135-Zimmer-Haus wurde 2015 eröffnet.

LetoMotel, Kreillerstraße
Bild 2 (24.11.2017) © Thomas Irlbeck
LetoMotel, Kreillerstraße
Bild 3 (24.11.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Gebäude in Schwarz und Anthrazit“

Neue Platte auflegen: Wiederanbringen von Fassadenplatten nach Treppensanierung

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Faserzementplatten Austausch
Bild 1 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Vor über einem Jahr startete in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 die Sanierung der Treppen an den Haupt- und Hofeingängen (Neuperlach.org berichtete: Bretter, die die Welt bedeuten und Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen). An der Hofseite mussten dazu auch einige der asbesthaltigen Faserzementplatten (Handelsname Eternit) abgenommen werden. Seitdem klaffen Löcher in der Fassade. Wie gefährlich Asbest ist, ist bekannt. Daher ist laut Asbestgesetz verboten, solche Platten wieder anzubringen. Einmal abgenommene Asbestplatten dürfen nur noch fachgerecht entsorgt werden.

Es werden wieder Faserzementplatten verbaut – aber solche ohne Asbest

Nun gibt es vergleichbare Fassadenplatten auch aus Kunststoff, Keramik und wiederum aus Faserzement. Letztere sind denen der bestehenden Eternit-Platten ähnlich, enthalten aber keinen Asbest.

Also sollte das Problem schnell lösbar sein. Es ist jedoch nicht einfach, geeignete Unternehmen zu finden, die Kapazitäten haben. So hat sich nun der Abschluss der Sanierung lange, lange verzögert.

Nun aber werden endlich die Lücken in der Fassade geschlossen. Es werden nun die bereits erwähnten asbestfreien Faserzementplatten angebracht. Die Fotos zeigen den Zustand der Arbeiten.

Meine Wohnanlage ist dann bald wieder komplett, und der Gedanke der Architekten, mit den schwarzen Fassadenplatten ein Schiefergebirge abzubilden, kann weiterleben. Eines Tages müssen aber sicherlich alle Platten abgenommen werden, denn nichts ist für die Ewigkeit gemacht, auch wenn Eternit von lateinisch aeternitas („Ewigkeit“) abgeleitet ist. Aufgrund der immensen Kosten hoffen die meisten Eigentümer, dass diese Aktion noch ganz weit in der Zukunft liegt.

Solange sich die Platten nicht von alleine lösen, besteht wohl auch noch kein Handlungsbedarf. Der optische Eindruck der Eternit-Platten der Häuser im benachbarten Marx-Zentrum ist dagegen deutlich schlechter (Neuperlach.org berichtete), obwohl die Häuser dort ein paar Jahre jünger sind als die Gebäude hier in meiner Anlage.

Faserzementplatten Austausch
Bild 2: Neue Platten aus Faserzement (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 3 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 4: Schneidmaschine (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 5: Zumindest die gebogenen Fassadenplatten waren bereits lange vor der Treppensanierung in einem schlechten Zustand, manche haben ihr Farbe fast vollständig verloren und sind schon fast weiß (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schwarz-rote-Farbspiele ohne Große Koalition (oder: Fassaden-Tetris)

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Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten
Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten (18.10.2017) © Thomas Irlbeck
Tetris
Lizenz: Public Domain

Toller Effekt im Marx-Zentrum: Einige Fassadenplatten scheinen rot zu leuchten und jemand scheint hiermit Tetris zu spielen.

Eine Erklärung gibt es natürlich auch: Einige der Eternit-Asbestplatten wurden durch Kunststoffplatten ausgetauscht, diese sind glänzender.

Vielen Dank an unsere Sonne für dieses herrliche Schauspiel, das im richtigen Moment festgehalten werden konnte!

Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten
Näher dran (18.10.2017) © Thomas Irlbeck

Der schwarze Handwerkerhof (Gebäude in Schwarz und Anthrazit, Folge 2)

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Nicht nur unser Marx-Zentrum und die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind schwarz. Ganz in der Nähe im Handwerkerhof setzt man auch auf Schwarz. Das Gebäude am Oskar-Maria-Graf-Ring, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen weist Büros und zwei Lokale auf.

Oskar-Maria-Graf-Ring 23
Teil des Handwerkerhofs (01.04.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Gebäude in Schwarz und Anthrazit“

Von Schwarz nach Rot

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Marx-Zentrum Abendrot
Marx-Zentrum kurz vor Sonnenuntergang (20.03.2017)

Gestern kam die Sonne kurz vor Einbruch der Dunkelheit heraus uns bot diese imposante Kulisse. Das Marx-Zentrum und die Kirche St. Monika getaucht in Sonnenlicht, versehen mit einem roten Note – als Kontrast wird noch ein blauer Himmel geboten.

Karl-Marx-Ring 52-62

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Manche Bilder macht man am besten, wenn die Bäume kahl sind. Sonst wird das Wichtigste verdeckt. Hier ist die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 mit ihren schwarzen Asbestplatten zu sehen. Als Kontrast zeige ich noch, wie es hier im Sommer aussieht. Auch schön!

Karl-Marx-Ring 52-62
Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2017) © Thomas Irlbeck
Mein Haus
Als Kontrast noch ein Bild von der Wohnanlage im Grünen (Archiv von 2014) © Thomas Irlbeck

Ins Schwarze getroffen: Farbspiele im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: noch in Schwarz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum und die angrenzende Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet. Der Architekt wollte damit ein Schiefergebirge darstellen. Bei den Platten handelt es sich um asbesthaltige Eternit-Platten. Nun ist nichts für die Ewigkeit gemacht und eines Tages müssen die Platten ersetzt werden.

Viele finden das Schwarz bedrohlich und fordern nun, das Marx-Zentrum zu kolorieren. Dabei liegen ausgerechnet jetzt schwarze Fassaden im Trend.

Die Designerin und Grafikerin Beatrix Balazs zeigt nun in einem bemerkenswerten Video, wie ein buntes bzw. farblich verändertes Marx-Zentrum aussehen könnte.

Wichtig: Es handelt sich hierbei keineswegs um offizielle Vorschläge oder Planungen. Auch sind die Farbkonzeptionen nicht wirklich ernst gemeint, dennoch haben einige davon meiner Meinung das gewisse Etwas. Ich bin aber dennoch für Schwarz. Was ist eure Meinung?

(Link: YouTube)

Schwarz ist keine Farbe, aber dennoch schön (Update 31.03.2017) (Gebäude in Schwarz und Anthrazit, Folge 1)

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Paulaner/Nockherberg
Paulaner-Verwaltung in der Hochstraße 75 (Au, Nähe Nockherberg) (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

Ganz ehrlich, mir hat das Schwarz im Marx-Zentrum und der danebenliegenden Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 anfangs nicht gefallen. Schwarz steht für das Düstere, das Dystophische, für den sozialen Brennpunkt, auf jeden Fall für das Negative. Dagegen ist es völlig in Ordnung und stellt etwas ganz anderes da, wenn man schwarze Kleidung trägt.

Aber mich hat die Erklärung überzeugt, dass der Architekt des Marx-Zentrum ein Schiefergebirge nachbilden wollte. Seitdem sehe ich mir gerne schwarze Häuser an. Ob das Marx-Zentrum und der Schwarze Marx schwarz bleiben, muss man sehen. Denn die schwarzen Eternit/Asbest-Platten müssen eines Tages runter. Viele sehen hier eine Chance für Farbe. Wie auch immer, wenn ich ein schwarzes oder anthrazites Haus sehe, zücke ich oft die Kamera. Das Foto zeigt Verwaltungsgebäude der Paulaner-Brauerei in der Hochstraße 75.

Die Produktion wurde nach inzwischen nach Langwied verlagert. Daher wird das Brauereigebäude derzeit rückgebaut:

Paulaner/Nockherberg
Rückbau Brauerei (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

2013 war die Welt am Nockherberg noch in Ordnung:

Paulaner/Nockherberg
Intakte Brauerei (Archivbild von 2013) © Thomas Irlbeck

Update 31.03.2017

Schon irgendwie schade, denn der Paulaner-Turm prägte die Gegend.

Abriss Paulaner
Abriss (31.03.2017) © Thomas Irlbeck
Abriss Paulaner
Abriss (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Gebäude in Schwarz und Anthrazit“