Rewe im Marx-Zentrum schließt Ende November – Nachfolger: Edeka ab April/Mai 2018 (Update 20.11.2017)

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Marx-Zentrum, Rewe
Bild 1: Rewe im Marx-Zentrum. Bald ist er leider Geschichte (09.11.2017) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum, Rewe
Bild 2: Ansicht in der Totalen (09.11.2017) © Thomas Irlbeck

Für die Bewohner im und am Marx-Zentrum ist er eine Institution: der Rewe am Peschelanger 8–12. Doch zum 30. November dieses Jahres schließt der Supermarkt für immer, wie mir heute das Personal mitteilte. Auch das Rewe-Kundenmanagement hat mir dies bestätigt. Als Nachfolger kommt ein Edeka-Markt. Da alles komplett umgebaut werden soll, wird dieser erst voraussichtlich erst im April oder Mai 2018 eröffnen.

Streng genommen bin ich dem Laden schon seit 1974 (!) Kunde – seit der Laden besteht, vom ersten Tag an. Ich wohnte auch im selben Haus (Peschelanger 12). Die ersten Wochen war es noch eine Baracke, die auf dem Sportplatz gegenüber dem Marx-Zentrum stand. Schnell wurde aber die Filiale am Peschelanger bezogen – mit ihrem typischen Vordach, das den großen Innenbereich abdeckt. Darüber befinden sich bis zu 12 Geschosse Wohnungen*. Damals war es noch ein Deutscher Supermarkt, später ein HL, schließlich ein Minimal und dann eben ein Rewe.

Marx-Zentrum, Rewe
Bild 3 (09.11.2017) © Thomas Irlbeck

Als Ausweichmöglichkeit bleibt der Penny im Nachbarhaus. Wer in einen Rewe will, kann die Rewe-Filiale im Life an der Albert-Schweitzer-Straße nutzen. Fußweg: etwa 10 bis 15 Minuten.

Ich danke allen Rewe-Mitarbeitern für die ausgezeichnete Arbeit und wünsche ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Weg. Alle Mitarbeiter werden von Rewe übernommen, aber auf verschiedene Standorte verteilt.

(* Eigentlich 13 Geschosse, aber ein Geschoss, es ist der 1. Stock, ist als Ersatz für Kellerabteile reserviert. Denn im eigentlichen Keller ist kein Platz wegen der großen Tiefgarage. Genialerweise baute man die Abteile eben in das 1. Stockwerk und nicht aufs Dach. Der Vorteil liegt wohl darin, dass keine Wohnungen direkt den Geräuschemissionen des Supermarkts ausgesetzt sind. Es ist ein Pufferstockwerk dazwischen.)

Update (20.11.2017)

Wer die Meldung von Anfang November nicht geglaubt hat oder noch Hoffnung hatte, dass die Schließung noch abgewendet werden kann, die offizielle Ankündigung schafft nun traurige Gewissheit!

Marx-Zentrum, Rewe
Das war’s! (20.11.2017) © Thomas Irlbeck

TEO, die „Truderinger Einkaufs Oase“

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TEO
TEO , die Truderinger Einkaufs Oase am Schmuckerweg in Trudering (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Hier werden immer mal wieder Einkaufszentren vorgestellt, da mich solche Ansammlungen verschiedenster Läden an einem Ort grundsätzlich faszinieren. Heute soll die Frage gestellt werden, wo der Truderinger einkauft. Die Antwort könnte „Im TEO“ lauten.

Viele dürften von TEO, der „Truderinger Einkaufs Oase“ noch nie etwas gehört habe. So ging es zumindest mir, als ich heute durch Trudering schlenderte und dann zufällig über TEO stolperte.

Oase, das klingt ziemlich eindrucksvoll, wenngleich nicht so pompös wie die Auflösung des pep, dem „Perlacher Einkaufs Paradies“. Aber eine Oase ist ja auch nicht schlecht. Gut, TEO ist noch sehr neu, das mag den eher geringen Bekanntheitsgrad erklären. Erst seit dem 6. April dieses Jahres gibt es TEO, und seitdem haben die Truderinger ihr eigenes Einkaufszentrum.

Wenn man es denn so nennen darf. Letztendlich besteht TEO nur aus einem Tor, einem großen Parkplatz nebst Tiefgarage, auf dem auf der einen Seite ein Bio-Supermarkt (Basic) steht und auf der anderen Seite ein Supermarkt (Rewe). Für Autofahrer sicherlich praktisch, für Fußgänger und Radfahrer eher weniger.

Das Ganze ist nicht weit vom alten Truderinger Dorfzentrum mit der Gasthof Obermaier und der Eisinsel entfernt. Man findet TEO am Schmuckerweg. Viel mehr gibt es über TEO nicht zu sagen. Die Oase hält nicht, was der Name verspricht.

TEO
„Im“ TEO (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Der Blaue Planet

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Nicht nur aus dem Weltall sieht die Erde blau aus, heute bei wolkenlosen Himmel gab es auch von der Erde aus herrliches Blau zu bewundern. Drei Bilder vom Marx-Zentrum mit Peschelanger 8, 10, 12 (Rewe) und St. Monika.

Marx-Zentrum
Marx-Zentrum (02.08.2013) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Marx-Zentrum (02.08.2013) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Marx-Zentrum (02.08.2013) © Thomas Irlbeck

Zwei Pechnasen tanken Super (Update 11.07.2013)

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Pechnasen
Auskragung am Penny-Flachdach mit nun angebrachtem Regenrohr (02.07.2013) © Thomas Irlbeck

Die geschwungenen Auskragungen im Marx-Zentrum erinnern ein wenig an die Wehrerker oder Gusserker einer Burg. Vor allem früher wurden sie auch als „Pechnasen“ bezeichnet, auch wenn nicht klar ist, ob neben siedenden Flüssigkeiten wie Wasser oder Öl auch tatsächlich Pech zur Verteidigung der Burg abgelassen wurde. Aber „super“ ist hier gar nichts. Um bei stärkerem Regen mehr Wasser sofort abzuleiten, sollen nun „schwebende“ Rohre im Rahmen der derzeit durchgeführten Flachdachsanierung am Penny-Markt bewirken, dass das Wasser gar nicht erst im Kies versickert. Ästhetisch schaut das überhaupt nicht aus. Hierbei ist aber auch zu befürchten, dass bei Luftverwirbelungen oder bei Undichtigkeiten das Wasser nicht aus dem Rohr senkrecht abfließt, sondern eher an der Fassade herunterläuft und diese beschädigt. Auch Fußgänger und Raucher, die sich hier unterstellen, dürfen sich hier freuen, in Zukunft an eigentlich geschützten Stellen eine Ladung Feuchtes abzukriegen.

Dass das herablaufende Wasser bei ähnlichen Regenwasser-Abflusskonstruktionen neue Schäden verursachen kann, zeigt sich im Marx-Zentrum nur ein Haus weiter an der Max-Kolmsperger-Straße. Bereits wenige Monate nach der beendeten Flachdachsanierung sieht man, dass sich das Wasser nun zumindest teilweise seinen Weg über die asbesthaltigen Eternit-Platten bahnt und entsprechende Spuren hinterlässt (siehe Abbildung weiter unten). Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist hier bereits ein Teil der Schutzschicht der Platten abgetragen worden. Als Folge einer solchen Beschädigung können die gefährlichen Asbestfasern freigesetzt werden. Neben einer möglichen Gesundheitsgefahr und einer noch schnelleren Alterung der Asbestplatten macht das Ganze aber auch hier einen extrem hässlichen Eindruck. Wer kommt auf solche Ideen und wer zahlt respektive haftet für neue Schäden, die dann einen Rückbau und Nachbesserungen erforderlich machen?

Pechnasen
Weitere … (02.07.2013) © Thomas Irlbeck
Pechnasen
… Ansichten … (02.07.2013) © Thomas Irlbeck
Pechnasen
… (02.07.2013) © Thomas Irlbeck

Nur ein Haus weiter: Das Wasser fließt hier nicht, wie es soll. (Bild entfernt)

Solche Sorgen hatte man im Mittelalter nicht, zumal es damals bekanntlich noch keine Eternit-Platten gab. Die Abbildung zeigt das 1422 erstmals erwähnte Einersheimer Tor im unterfränkischen Iphofen. Deutlich zu sehen ist die Pechnase mit ihrer schießschartenförmigen Öffnung.

Einersheimer Tor /Pechnasse
Einersheimer Tor mit Pechnase. Foto: Margret Pirzer / Lizenz siehe: flickr
Einersheimer Tor/Pechnase
Pechnase vergrößert. Foto: Margret Pirzer / Lizenz siehe: flickr

Update (11.07.2013)

Marx-Zentrum Sanierung Penny-Flachdach/Pechnasen
Marx-Zentrum mit dem weitgehend sanierten Penny-Flachdach (09.07.2013) © Thomas Irlbeck

Wie die Aufnahme im rechten unteren Bereich zeigt, ist die Flachdachsanierung nun weitgehend abgeschlossen.

Unsere „Krone“

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Krone
Krone (10.06.2013) © Thomas Irlbeck
Krone
Krone (10.06.2013) © Thomas Irlbeck

Beim Aufräumen habe ich diese Tüte gefunden. Wer erinnert sich noch an „Krone“ mit den Filialen im Marx-Zentrum (und dem Krone-Shop gegenüber, der Zeitungen und Bücher bereithielt) und im pep? 1997/1998 meldete der Krone-Mutterkonzern Kathreiner Insolvenz an. Das war es dann mit den angeblich „knallharten“ Preisen. Ich erinnere mich sogar noch an die Eröffnung der Krone im Marx-Zentrum. Das war entweder Ende 1974 oder Anfang 1975. Es war am ersten Tag so voll darin (die Eröffnungsangebote waren aber echt gut, nach heutigen Maßstäben haben die ihr Zeug zur Eröffnung quasi verschenkt), dass die Schlange durch den ganzen Laden ging.

Zweite Chance für Neuperlachs Erstbauten: Die Wiederauferstehung des Sudermann-Zentrum

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Revitalisierung Sudermann-Zentrum
Revitalisierung Sudermann-Zentrum (31.01.2013) © Thomas Irlbeck

Das Sudermann-Zentrum (Eröffnung: Januar 1974) ist eines der wenigen löblichen Beispiele, bei denen man die in die Jahre gekommenen Neuperlacher Ladenzentren aus den 1960er- und 1970er-Jahre nicht einfach abreißt, sondern ihnen eine zweite Chance gibt (Neuperlach.org berichtete). Der Grund für den Erhalt dürfte sehr profan sein. Da sich jede Menge Wohnungen im selben Gebäudekomplex befinden, wäre es schwer vermittelbar, müsste man diese auch dem Erdboden gleichmachen – schon einmal wegen der großen Wohnungsnot in München.

Revitalisierung Sudermann-Zentrum
Der neue Edeka (31.01.2013) © Thomas Irlbeck

Schon lange zieht sie sich hin, die Revitalisierung. Es ist immer noch Baustellen-Time, was bei manchen Anwohnern zu Frust führt. Aber die Nahversorgung ist durch den neuen Edeka wieder annähernd sichergestellt.

Die Umgestaltung der Fußgängerzone macht auch Fortschritte. Ein Wermutstropfen ist, dass der begehbare Platz weit kleiner geworden ist. Allerdings wertet das Grün und der kleine Hügel (siehe Abbildung links) das Ladenzentrum durchaus auf. Schön ist auch, dass man die bekannten Wegweiser an den Hauptstraßen wieder auffüllt (siehe die letzte Abbildung). Momentan wird für den neuen Edeka und die Backstube geworben. Das kann und sollte noch mehr werden!

Wegweiser Sudermann-Zentrum
Wegweiser Sudermann-Zentrum am Karl-Marx-Ring, Nähe Klinikum Neuperlach  (31.01.2013) © Thomas Irlbeck
Wegweiser Sudermann-Zentrum
Näher dran: Wegweiser Sudermann-Zentrum am Karl-Marx-Ring (31.01.2013) © Thomas Irlbeck

Edeka eröffnet im Sudermann-Zentrum – Nahversorgung wird wiederhergestellt (Update 21.09.2012)

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Sudermann-Zentrum Revitalisierung EDEKA
In diesen Räumen wird der Edeka eröffnen (09.08.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung EDEKA
Hier entsteht ein frischer Edeka-Markt (14.08.2012) © Thomas Irlbeck

Die Revitalisierung des Sudermann-Zentrum (Neuperlach.org berichtete) neigt sich so langsam dem Ende. Endlich werden die Anwohner wieder hinreichende Einkaufsmöglichkeiten erhalten. In den vergrößerten und sanierten Räume des früheren KiK wird eine Edeka-Fililale eröffnen. Der Pächter sucht zum 01.10.2012 noch Verkäufer und Auszubildende.

Das Sudermann-Zentrum zeigt, dass es nicht immer der Abriss sein muss, sondern dass auch Sanierungen mit dem Ziel des Erhalts der Subzentren, die Neuperlach ausmachen, möglich sind.

Update 14.08.2012

Man hat nun angefangen, die Fußgängerzone neu zu pflastern. Vor dem Sudermann-Zentrum steht ein Schild, das auf die bevorstehende Edeka-Eröffnung hinweist.

Update 23.08.2012: Rote Karte für rote Ziegel – Grau ist das neue Rot!

Das Pflastern der Fußgängerzone ist im vollen Gange. Neuperlach.org-Leser Flint hatte hier einen Wunsch geäußert:

Ich hoffe sehr, man bleibt bei den gewohnten ziegelroten(?) Pflastersteinen, die haben nämlich sehr gut zum Gesamtbild des Sudermann-Zentrums gepasst.

Dem Wunsch wurde leider nicht entsprochen. Den roten Ziegeln wurde eine Rote Karte erteilt, Grau ist das neue Rot!

Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Die Fußgängerzone wird neu gepflastert (23.08.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
In Grau! (23.08.2012) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2012: Grünes Licht für graue Ziegel: Die ersten Pflastersteine liegen

Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Grünes Licht für graue Ziegel (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Grünes Licht für graue Ziegel (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Grünes Licht für graue Ziegel (09.09.2012) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2012: EDEKA

EDEKA Sudermann-Zentrum
Edeka Sudermann-Zentrum (21.09.2012) © Thomas Irlbeck

Bald bekommt das Sudermann-Zentrum wieder einen Supermarkt. Die Leuchtreklame hängt schon. Erstaunlich, wie groß der Markt zu werden scheint (Bild anklicken zum Vergrößern).

Revitalisierung des Sudermann-Zentrum (Update 10.05.2012)

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Die Subzentren in Neuperlach sind weitgehend tot, die fußläufige Nahversorgung ist schon lange nicht mehr sichergestellt. Regelrecht verwaist sind vor allem das Sudermann-Zentrum und das Quidde-Zentrum.

Doch in das Sudermann-Zentrum kommt endlich Bewegung (Neuperlach.org berichtete). Mit einer Revitalisierung werden Ladenzentrum und Wohnungen umfassend saniert. Auch Läden sollen zurückkehren, sodass wieder eine Nahversorgung erzielt wird. Auf der Bautafel ist ein Edeka-Markt abgebildet ist. Ob dieser exemplarisch zu sehen ist oder tatsächlich schon ein Pachtvertrag existiert, wollte die Firma BARTELS noch nicht kommentieren. Warum der Abriss des Flachbaus abgeblasen wurde und dieser doch nicht durch einen dreigeschossigen Neubau ersetzt wird, sondern stattdessen renoviert und umgebaut wird, war ebenso noch nicht in Erfahrung zu bringen. Die Arbeiten am Flachbau laufen seit Tagen. Es wird dann wieder das Stadtteilbüro dort einziehen. Arbeiten an den anderen Gebäuden waren heute noch nicht zu beobachten, von einigen Bodenarbeiten vor dem alten Rewe-Markt abgesehen.

Revitalisierung Sudermann-Zentrum
Revitalisierung Sudermann-Zentrum (02.04.2012) © Thomas Irlbeck
Revitalisierung Sudernann-Zentrum
Revitalisierung Sudermann-Zentrum. Hier werden die Decken erneuert, ganz hinten im Eck wird der Supermarkt (Ex-Rewe) renoviert (25.04.2012) © Thomas Irlbeck

Update (08.05.2012)

Die eigentliche Revitalisierung des Sudermann-Zentrum soll im Oktober 2012 abgeschlossen sein. Das bedeutet für die Anwohner, noch ein halbes Jahr im pep oder wo anders einkaufen zu müssen. Das ist immerhin ein überschaubarer Zeitraum.

Revitalisierung Sudermann-Zentrum, Vergrößerung Ex-REWE
Der Ex-Rewe wird vergrößert (08.05.2012) © Thomas Irlbeck

Inzwischen laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Der Supermarkt (Ex-Rewe) wird offenbar gerade nach vorne hin vergrößert. Dies halte ich für eine lobenswerte Sache. Denn die ursprüngliche Ladenfläche war für einen Supermarkt arg klein. Damals gab es die Skurrilität, dass die Getränke in einem Personalraum (!) angeboten wurden, dessen erste Meter die Kunden ausnahmsweise betreten durften, aber nur zu dem Zweck, eben Getränke einzuladen. Da kann es nur von Vorteil sein, wenn etwas mehr Ladenfläche zur Verfügung steht. Allerdings habe ich bis heute keine definitive Bestätigung, wie viele Supermärkte wieder ins Sudermann-Zentrum einziehen werden.

Die alten Deckenelemente der Galerien wurden an mehreren Stellen abgenommen und werden wohl bald durch neue ersetzt, auch wurde durch neue große Beschriftungen deutlich gemacht, dass hier überhaupt das Sudermann-Zentrum ist (Identifikation!). Zwei weitere Läden (zwischen dem KiK und dem Euro-Shop) wurden komplett entkernt. An vielen Stellen wird gearbeitet, es ist nun richtig Schwung in der Sache.

Update (10.05.2012)

Vergrößerung Ex-REWE Sudermann-Zentrum
Die Räume des Ex-Rewe wurden vergrößert (10.05.2012) © Thomas Irlbeck

So schnell kann es gehen, schon sind die Räume des Ex-Rewe größer und einen neuen Eingang hat er auch. Wie man am Türgriff unschwer erkennen kann, kommt der KiK in den Laden rein. Aber, keine Angst, es soll auch einen Supermarkt geben. Laut Bautafel kommt der Supermarkt dorthin, wo jetzt der KiK ist. Dessen alte Räume werden dazu deutlich vergrößert.

Weitere Bilder auf Facebook:

(Link zum Bilderalbum entfernt)

Fotoschatzfund Neuperlach (3): Die späten 1960er und frühen 1970er

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J. W. hat wieder ein paar super Fotos ins digitale Zeitalter gerettet. Vielen Dank! Das erste Bild zeigt die Quiddestraße mit der abzweigenden Plettstraße. Dort ist das heutige FestSpielHaus zu erkennen, das damals der erste Supermarkt in Neuperlach war.

Quiddestraße/Ecke Plettstraße
Albert-Schweitzer-Straße/Plettstraße. Um 1969/1970. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.

Die anderen beiden Fotos sind seltene Dokumente des U-Bahnbaus und wurden an der Quiddestraße, Ecke Albert-Schweitzer-Straße, auf Zelluloid gebannt. Deutlich ist im Hintergrund die Albert-Schweitzer-Schule zu erkennen.

U-Bahnbau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
U-Bahn-Bau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße. 1972. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.
U-Bahnbau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
U-Bahn-Bau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße. 1972. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.

Nachtrag: Dank der auf dem letzten Bild sichtbaren Wahlplakate gelang J. W. eine genaue zeitliche Einschätzung. Die Wahlplakate hingen 1972:

Wahlplakate 1972
Wahlplakate 1972

Roma 2000 ist Geschichte

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Abriss Roma 2000
Das Roma 2000 an der Kreuzung Ottobrunner Straße/Weddigenstraße wurde platt gemacht (23.04.2010) © Thomas Irlbeck

Es gibt Gebäude, die man sich einfach nicht wegdenken kann. Nicht immer wegen ihrer gelungenen Architektur, sondern auch zum Beispiel, weil sie ein Lokal darstellten, das man sehr oft und gerne besucht hat. Beispielsweise das italienische Restaurant Roma 2000 an der Perlacher Weddigenstraße, in dessen Nebenbau auch vor längerer Zeit noch ein Supermarkt zu finden war. Nun aber wird es abgerissen, genauer muss man schon fast „wurde“ sagen. Denn mehr als ein paar Kellermauern stehen nicht mehr.

Ich mochte den alten Bau irgendwie, auch wenn es vielleicht nicht der schönste war. Im Sommer wurden die Seitenwände geöffnet, sodass man innen speisen konnte und gewissermaßen draußen saß. Eine echte Freifläche gab es aber auch.

Das Nachfolgelokal heißt Roma und befindet sich in der Nähe des alten Standorts: an der Kreuzung Hochäckerstraße/Unterhachinger Straße. Am alten Standort ist ein Supermarkt geplant.

Abriss Roma 2000
Wir werfen … (23.04.2010) © Thomas Irlbeck
Abriss Roma 2000
… einen letzten Blick in die letzten Kellerreste (23.04.2010) © Thomas Irlbeck

„Mami, ich will Schoki“ – die Teilabschaffung der Quengelkasse

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Leckerlis in Kassennähe. Foto: mahr / Lizenz siehe: flickr

Bei Müttern und Vätern sind sie gefürchtet, wenn der junge Anhang beim Einkaufen im Supermarkt dabei ist: die Quengelkassen. Sie sind das süßeste Instrument zur Verkaufsförderung. Beim Anstehen an der Kasse werden Eltern von den Dreikäsehochs genötigt, Schoki & Co. noch zusätzlich auf das Kassenband zu legen, nachdem vorher die Süßigkeitenabteilung elegant umschifft wurde, ohne dass Klein-Fritzchen oder Klein-Mariechen mit einem Tobsuchtsanfall die gesamte Aufmerksamkeit von Personal und Kundschaft auf sich gezogen hat.

Die Supermärkte haben aber inzwischen zum Teil reagiert. Vermutlich kostet das ein wenig an Umsatz, aber eine Imagesteigerung ist ja auch nicht schlecht, und vielleicht verhindert man mit einer Goodwill-Aktion ja, dass der Gesetzgeber zur Tat schreitet, der alles regeln will, was es zu regeln gilt, und wenn das nicht ausreicht, ja vielleicht noch ein wenig mehr. So sah ich heute in einem Neuperlacher Supermarkt die „süßwarenfreie Kasse“, groß per Schild ausgewiesen. Sie ist keine Neuerung, wie ich erfahre, sondern schon seit Jahren im Einsatz, aber sie war mir bisher entgangen.

Auch so was findet man im Supermarkt, wenngleich eher selten. Foto: d_vdm / Lizenz siehe: flickr

An den anderen Kassen im selben Supermarkt gibt es die ungesunden, zahnzerstörenden Kalorienbomben aber noch. Wäre es dem Supermarkt darum gegangen, dass primär nur noch das gekauft wird, das es in den jeweiligen Abteilungen gibt, die vorher gezielt angesteuert wurden, hätte der Supermarkt alle Quengelkassen eliminiert und nicht nur eine.

Auch für die Raucher und Alkoholtrinkenden „tut“ man in den Supermärkten „viel“. Zigaretten und Hochprozentiges gibt es auch bzw. ausschließlich an der Kasse. Da werden manche vielleicht auch schwach, wenn sie sich gerade das Rauchen oder das Trinken abgewöhnt haben.

Was die Kassengestaltung insbesondere in puncto Süßwarenangebot anbelangt – es muss ja nicht immer gleich ein Gesetz her. Die Erziehung ersetzen kann ohnehin kein Gesetz.

Warum noch alle Spiegel hängen – oder: „Der Tippfehler“

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Auch das ist ein Spiegel. Foto: timtak / Lizenz siehe: flickr

Vor kurzem habe ich mal in einem Neuperlacher Supermarkt einen Betrag von knapp 10 EUR mit einem 10-EUR-Schein bezahlt. Ich war verblüfft, als ich dann einen 20-EUR-Schein, einen 10-EUR-Schein und noch etwas Kleingeld zurückbekam. Ich machte die Kassiererin auf den Fehler aufmerksam. Sie war sehr irritiert und meinte, dass alles seine Richtigkeit hätte. Ich hätte ihr 40 EUR gegeben, das weise die Kasse aus, sagte sie. Ich entgegnete dann, wenn etwas knapp 10 EUR kosten würde, würde kein normaler Mensch dann zwei 20er zücken, das wäre ja total sinnlos. Außerdem beschrieb ich ihr den Vorgang, dass ich den Geldbeutel zu Hause noch kontrolliert und ganz sicher einen 10er und einen 50er und keine weiteren Scheine mitgenommen habe und der 50er sei noch da.

Sie stimmte mir dann zu und kam zu dem Schluss, sie habe die falsche Taste erwischt und nicht 1 0 eingetippt, sondern 4 0, die „4“ liege ja neben der „1“. Sie war aber äußerst verunsichert und ließ anmerken, dass andere Kunden das um 30 EUR (!) zu hohe Wechselgeld einfach mitgenommen hätten. Für mich ist so was unverständlich. O.k., ich hätte es machen können, aber hätte mich dann sehr unwohl gefühlt und wahrscheinlich alle Spiegel abhängen müssen.

Das soll nun kein Wort zum Sonntag werden, aber selbst möchte man ja auch in einem vergleichbaren Fall, dass der andere einen auf solch einen Fehler hinweist, oder?

Falls die Kassiererin mitliest: Sie sei hiermit gegrüßt!