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Neues aus Neuperlach

Neuperlach – der Newskanal!

Kein Halt am Stachus ‒ U-Bahn-Linien U4 und U5 in München für mehrere Monate von Sperrung betroffen

U-Bahn
Lizenz: Public Domain

Vom 8. Juni bis voraussichtlich 3. August werden die Rolltreppen zwischen den U-Bahnsteigen am Stachus und den Ausgängen am Lenbachplatz erneuert. Aus diesem Grund fahren die Züge der U4 und U5 in beiden Fahrtrichtungen am Karlsplatz ohne Halt durch.

Quelle: Hallo München

Nach einer neuen Schule streben

Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Grundschule am Strehleranger
Neubau der Grundschule am Strehleranger (24.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügige Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

Viele aktuelle Fotos vom Baugeschehen gibt es hier: Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Graffito übermalt – bis zum nächsten Graffito!

Das Graffito „Stop Putin“ am Karl-Marx-Ring wurde heute offiziell übermalt. Die Wand ist nun wieder weiß. Sicherlich kein Zustand, der länger anhält.

Vor ein paar Tagen haben Idioten das Graffito so verändert, dass die Aussage umgedreht wurde. Dabei bedienten sie sich eines Symbols, dessen Verwendung in Deutschland im Kontext von Putins Angriffskrieg strafbar ist. Aber immerhin ist das originale Graffito noch digital vorhanden.

Stop Putin!
Stop Putin! (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Stop Putin!
Stop Putin! (10.05.2022) © Thomas Irlbeck
Stop Putin!
Stop Putin! (10.05.2022) © Thomas Irlbeck

„Kommissarin Lucas“ im Marx-Zentrum

Imposante Aufstellung am Friedrich-Engels-Bogen. Vor dem Phönix-Pflegeheim bis zum Zebrastreifen Richtung AOK stehen unzählige Wagen einer TV-Produktionsgesellschaft. Das Catering wurde natürlich auch nicht vergessen. Das ZDF produziert eine Folge der Serie „Kommissarin Lucas“. Der Drehort ist aber ein Stückchen entfernt: Am Peschelanger 14 im Marx-Zentrum. Auch dort stehen weitere Wagen. Die Dreharbeiten sollen bis 12. Mai laufen.

Filmdrehs in unserem Marx-Zentrum sind fast schon etwas Alltägliches. Im Film „Das beste Jahr meines Lebens“ mit Christine Neubauer wird das Marx-Zentrum sehr negativ dargestellt – völlig zu Unrecht übrigens! Als die Filmfamilie einzieht, werden sie von einem übel hustenden Penner begrüßt. Die Filmtochter bezeichnet das Marx-Zentrum gar als „Rattenloch“. Weiterlesen →

Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck
Fimdreh Kommissarin Lucas
Filmdreh Kommissarin Lucas (09.05.2022) © Thomas Irlbeck

Mütterberatung des Gesund­heitsamts (Abriss und Neubau)

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (08.05.2022). Foto: Lesereinsendung
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (08.05.2022). Foto: Lesereinsendung

Wieder einmal verschwindet ein Bau der ersten Stunde aus Neuperlach, die Mütterberatung des Gesundheitsamts – und wird durch einen Neubau mit ähnlicher Funktion ersetzt.

Fast alle Neuperlacher, nicht nur aktive oder ehemalige Schüler des gegenüberliegenden „Schulzentrum an der Quiddestraße“ (früher: Schulzentrum Nord), dürften ihn kennen, denn der Bau steht direkt an der Quiddestraße. Die Mütterberatung des Gesundheitsamtes. Weiterlesen →

Tötungsfall Maria und Tatiana G.: Urteil bestätigt

Handschellen
Symbolfoto. Lizenz: Public Domain

Knapp drei Jahre nach dem aufsehenerregenden Verschwinden einer Mutter und ihrer Tochter in München ist der Ehemann und Stiefvater rechtskräftig wegen Totschlags verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte am Mittwoch die vom Landgericht München I gegen den Mann verhängte Freiheitsstrafe von 14 Jahren und 6 Monaten. Sämtliche Revisionen blieben ohne Erfolg. (Az. 1 StR 309/21)

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Historie nachlesen: Tötungsfall Maria und Tatiana G.

„Ratatazong, ratatazong. Weg ist der Balkon!“

Großsanierung. Am Karl-Marx-Ring 11–21 (am „Lichtmenschen“) werden derzeit die Balkonbrüstungen abgesägt. Später kommen Balkongeländer aus Stahl. Hier sind die einzelnen Phasen des Absägens zu sehen. Dabei werden erst von außen Löcher in die Brüstungen gebohrt und dann wird eine Schiene angebracht. Dort läuft das runde Sägeblatt zweimal durch. Das dauert nur wenige Minuten, und schon ist ein großes Brüstungselement entfernt. Das Ganze wird über eine Hebebühne realisiert. Ich spekuliere mal, dass sich auf diese Weise der Abtransport der Brüstungselemente mit dem mobilen Kran einfacher gestaltet, als wenn ein Gerüst im Weg wäre. Weiterlesen →

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Pressemitteilung

Die Glyptotheke zu Gast am Karl-Marx-Ring

Die mobilen Sitzstufen aus Holz stehen über den Sommer in der
Grünfläche am Karl-Marx-Ring

Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring - Foto MGS - Torsten Müller
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring - Foto MGS - Torsten Müller
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

Die Sitzstufen der Glyptothek am Königsplatz sind frisch renoviert. Die hölzerne Kopie dieser beliebten Stufen – die mit Wortwitz sogenannte „Glyptotheke“ – wandert seit Mai 2021 durch Neuperlach. Nun ist sie wieder an einen neuen Standort gezogen: Vom
Theodor-Heuss-Platz in die öffentliche Grünfläche nördlich des Karl-Marx-Rings.

Nach den Außenflächen an der Lätare-Kirche und dem Theodor-Heuss-Platz ist die Grünfläche am Karl-Marx-Ring der dritte temporäre Standort der Glyptotheke in Neuperlach. In der öffentlichen Grünfläche zwischen Neuperlach und Trudering wird die Glyptotheke über den Sommer zusätzliche Sitzgelegenheiten bieten und dazu einladen, den öffentlichen Raum neu zu entdecken.

Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

Die Glyptotheke besteht aus Holzelementen, die zu zwei jeweils ca. 23 Meter langen Objekten zusammenfügt werden. Die Sitz-Objekte stehen im westlichen Teil der Grünfläche auf Höhe der Hausnummern Karl-Marx-Ring 19–31. Der Standort wurde ausgewählt, da er von vielen Personen passiert wird und schöne Sichtachsen bietet.
Zugleich werden die Freiflächen aktuell jedoch wenig genutzt.

Am vorigen Standort am Theodor-Heuss-Platz, im sogenannten Wohnring, wurde die Glyptotheke sehr gut angenommen. Auf Bitten des Bewohnertreffpunkts Wohnring Mitte des ZAK e. V. wurde die Standzeit daher bis Ende April verlängert.

Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring
Glyptotheke in der Grünfläche am Karl-Marx-Ring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

Die Glyptotheke wurde im Rahmen einer Abschlussarbeit an der Fakultät für Architektur der TU München initiiert. In Neuperlach wird das Projekt durch das Stadtteilmanagement der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) fortgeführt und gefördert durch Mittel der Städtebauförderung von Bund und Ländern.

Die Glyptotheke wird Teil der siebten Architekturwoche München (A7) des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten sein. Während der A7 vom 25. Juni – 1. Juli findet an der Glyptotheke ein Rahmenprogramm statt, dass unter stadtsanierung-
neuperlach.de/glyptotheke
einsehbar ist.

Der Einsatz der Glyptotheke in Neuperlach ist motiviert durch das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK), dass die Grundlage für die Stadtteilsanierung Neuperlachs ist. Die Glyptotheke unterstützt die Ziele des ISEK, Begegnungsorte zu stärken und den öffentlichen Raum zu aktivieren.

Quelle: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

Eine kalte Dusche

Dusche
Lizenz: Public Domain

Die Stadtwerke stellen die Fernwärme um – weg von fossil betriebenem Heizen, hin zu einem echten Fernwärmesystem mit Heißwasser aus irdischen Thermalquellen.

Im Sommer dieses Jahres ist Perlach-Ramersdorf dran.

Dabei kommt es abschnittsweise zu einer Abschaltung von Heißwasser und Heizung für eine Woche.

Auf die warme Dusche müsst ihr aber nicht verzichten. Denn in der Zeit könnt ihr kostenlos die Anlagen des nächsten SWM-Bads nutzen.

Quelle: Abendzeitung

Menschen der Welt im Frauentreffpunkt Neuperlach

Hermes.2
Hermes.2. Werk von Manuela Clarin
Nächtliche Klassikdisco
Nächtliche Klassikdisco. Werk von Manuela Clarin

Von Ende Mai bis Ende Juli gibt es im Frauentreffpunkt im Oskar-Maria-Graf-Ring 20 Werke von der Malerin und Bildhauerin Manuela Clarin zu sehen.

Der Frauentreffpunkt in Neuperlach ist dafür bekannt, dass er offen ist für Frauen jeden Alters, in allen Lebenslagen und aus allen Nationen. Hier gibt’s ein Angebot für junge Mütter, ältere Frauen, die nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben neuen Anschluss suchen oder einfach Frauen, die ihr soziales Umfeld erweitern wollen. Sie alle können sich dort austauschen, informieren, gemeinsam kochen, spielen, singen, sporteln, lesen oder nähen. Sogar spielerisch Deutsch lernen kann man in dieser im Stadtteil so beliebten Einrichtung, die es schon bald 50 Jahre gibt.

Was wäre da passender, als in den Räumen des Frauentreffpunkts eine Ausstellung zu zeigen mit dem Titel „Menschen der Welt“ von einer Münchner Künstlerin, die selbst viele Jahre lang im Stadtteil tätig war? Mit „Kinder machen Theater“ hat Manuela Clarin zusammen mit Ingmar Thilo über viele Jahre einmal die Woche im Pepper Theater ein offenes Kinderprogramm angeboten. Inzwischen ist sie mit dem Kunsttreff aus dem mittlerweile abgerissenen Quidde-Zentrum, in dem sie ein Atelier hatte, nach Moosach gezogen und engagiert sich dort. Die Chance, ihre Werke im Frauentreffpunkt zu zeigen, ist für sie so auch eine gute Gelegenheit, mal wieder in einem ihrer Lieblingsstadtteile präsent zu sein.

Die Bildhauerin, Bühnenbildnerin, Puppenspielerin und Malerin, Manuela Clarin, zeigt im Frauentreffpunkt Neuperlach einige ihrer farbintensiven, figurativen Bilder, die den Betrachter zum Nachdenken und Sich-Freuen anregen sollen. Ihr Thema sind Menschen, Menschen der ganzen Welt, Menschen in den unterschiedlichsten Situationen.

Zur Vernissage am Samstag, den 28. Mai, ab 17 Uhr, zur der auch Männer herzlich willkommen sind, gibt es zusätzlich zu den Gemälden auch einige Skulpturen von ihr zu sehen. Alle Werke von Manuela Clarin erzählen Geschichten, von der man die ein oder andere während der Vernissage direkt bei der Künstlerin erfragen kann.

Nach der Vernissage sind die Bilder von Manuela Clarin noch bis Ende Juli zu den Öffnungszeiten des Frauentreffpunkts Neuperlach im Oskar Maria Graf- Ring 20 (Innenhof) zu sehen. Geöffnet ist an 5 Tagen die Woche:

  • Montag 9:30–12 Uhr und 15–18 Uhr,
  • Dienstag von 9–13 und 16–18 Uhr,
  • Mittwoch von 9–13 Uhr,
  • Donnerstag von 9:30-12 Uhr und 16–18 Uhr,
  • Freitag 9:30–12:30 Uhr.

Zu diesen Zeiten kann man sich auch das aktuelle Programm des Frauentreffpunkts abholen, in dem neben dem kontinuierlichen Wochenprogramm auch noch einige Spezialveranstaltungen zu finden sind.

Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20
81737 München
Tel.: 089/670 64 63
info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
https://www.frauentreffpunkt-neuperlach.de/

Menschen der Welt
Werkschau von Manuela Clarin
23. Mai – 31. Juli 2022
Vernissage: Samstag 28. Mai um 17 Uhr

Perlach Plaza

Unsere Perlach Plaza. Die erste Reklame ist schon dran. Ein Lidl kommt und das Restaurant L’Osteria. Laut Eigenwerbung steht L’Osteria für die „beste beste (sic!) Pizza, Pasta d’amore und eine einzigartige Atmosphäre – ein unschlagbares Rezept“. Wie gefällt euch die Architektur? Gut? Oder sagt ihr, es sei alles besser als der alte Parkplatz? Weiterlesen →

Perlach Plaza
Perlach Plaza (27.04.2022) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Perlach Plaza (27.04.2022) © Thomas Irlbeck

Miniserie „Herzogpark“ im Marx-Zentrum

Kiran
Kiran-Lebensmittelmarkt am Peschelanger 13

Die Serie wurde unter anderem bei uns im Marx-Zentrum gedreht – und zwar in dem Ladenlokal, in dem heute der indisch-pakistanische Lebensmittelmarkt Kiran ansässig ist. Für die Serie war das Ladenlokal als Catering-Service dekoriert. Der Laden sah damals so authentisch aus, dass ich davon ausgegangen war, da würde tatsächlich ein Catering-Service eröffnet werden. In einem Gespräch wurde mir von den für das Szenenbild Verantwortlichen gesagt, sie würden meinen Fauxpas als Lob verstehen.

Zum Bericht in der Abendzeitung →

Was uns blüht!

Kirschblüte im Neublühlach am Zwillingsturm № 11.

Kirschblüte
Kirschblüte am Zwillingsturm № 11 (25.04.2022) © Thomas Irlbeck
Kirschblüte
Kirschblüte am Zwillingsturm № 11 (25.04.2022) © Thomas Irlbeck
Kirschblüte
Kirschblüte am Zwillingsturm № 11 (25.04.2022) © Thomas Irlbeck

Unsere Wasserpyramide (2016 abgebaut)

Wasserpyramide
Wasserpyramide (20.05.2010). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach
Wasserpyramide
Wasserpyramide (20.05.2010). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach

Vor dem pep (Ausgang zum Wohnring) wurde 1979 die Wasserpyramide errichtet. Der Künstler ist Alfred Aschauer. Das Wasser wird an die Pyramidenspitze gepumpt und fließt von dort über die dreieckigen Flächen aus Edelstahl in die Rinne, welche die Pyramide umgibt. Die Pyramide weist 10 Seiten auf. Abhängig vom Sonnenlicht gibt es die verschiedensten Effekte zu sehen. Die Pyramide wurde 2016 abgebaut. Laut einem Leserkommentar soll der Grund für die Entfernung häufige und kostenintensive Defekte der Wasserpumpe gewesen sein. Mehr zur Wasserpyramide auf Kunstwerke in Perlach Kunstwerke in Perlach.

Ein ganz besonderes Atelier

Atelier von CAZ132 im Quidde-Zentrum
Atelier von CAZ132 im Quidde-Zentrum (31.10.2015) © Thomas Irlbeck

Wir erinnern uns an das Atelier von CAZ132. Heute findet sich hier nur eine Wüstenlandschaft, in der sich höchstens ein paar Kakerlaken tummeln. Hoffentlich bald beginnen die Arbeiten zum neuen Quidde-Zentrum. Es kommt ein 8-geschossiges Zeilenhaus und ein 6-geschossiges Punkthaus (Letzteres näher an der Ständlerstraße). Wie das neue Quidde-Zentrum aussehen soll, kann man sich hier anschauen: Neues Quide-Zentrum (dort auf Seite 20 blättern). Mehr zum Atelier: Bilder einer („anderen“) Ausstellung – Jan Deichmann eröffnet Atelier im Quidde-Zentrum

Auf der Flucht

Fluchttreppenhaus Karl-Marx-Ring 58
Fluchttreppenhaus Karl-Marx-Ring 58 (01.02.2012) © Thomas Irlbeck
Fluchttreppenhaus Karl-Marx-Ring 58
Fluchttreppenhaus Karl-Marx-Ring 58 (01.02.2012) © Thomas Irlbeck

Die Fluchttreppenhäuser (hier ein Beispiel von meinem Haus Karl-Marx-Ring 58), die sich in „echten“ Hochhäusern finden (d.h. in der Praxis in Häusern ab Stockwerken), sind schlicht gehalten. Denn sie dienen ja vor allem dem Flucht im Brandfall. Aber man kann sie offiziell auch ganz normal nutzen. Das ist jedoch wenig bequem, da man erst durch mehrere Metalltüren durch muss. Das bedeutet, dass die meisten die Fahrstühle nutzen, auch wenn sie im 1. Stockwerk wohnen. Um den Dachboden zu erreichen, ist das Fluchttreppenhaus allerdings die einzige Möglichkeit.

Weitere Großsanierung

An der Wohnanlage mit dem „LichtmenschEN“
Lichtmensch
Lichtmensch. Foto: Geo Goidaci
Lichtmensch
Lichtmensch. Foto: Geo Goidaci

Unser Neuperlach wird modernisiert. Am Karl-Marx-Ring 11–21 findet nun auch eine Großsanierung statt. Es ist aber keine langweilige Sanierung, sondern eine besonders umfangreiche – zudem auch eine ökologisch-nachhaltige, da eine Photovoltaikanlage errichtet wird. Ferner steht dort der „Lichtmensch“, dem natürlich nichts passieren darf!

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21. Rechts: Der verschalte „Lichtmensch“ (22.04.2022) © Thomas Irlbeck

Weiterlesen →

Schlotstütze

Alexisquartier – Stütze
Alexisquartier – Stütze (22.04.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Heute früh am Alexisquartier. Hier entsteht unser jüngstes Quartier.
Der arme Kran brauchte wohl mal eine Stütze! Gut, dass es das Heizwerk Perlach mit schönen Schlöten gibt!

Foto: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank!

Bleama!

Blumen Karl-Marx-Ring
Blumen am Karl-Marx-Ring (22.04.2022) © Thomas Irlbeck

Sanierung – idyllisch!

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (22.04.2022) © Thomas Irlbeck

Großsanierung in der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c. Jetzt mit blühenden und grünen Bäumen sieht alles schon viel idyllischer aus. Die Balkonbrüstungen wurden abgesägt, wie bereits hier berichtet wurde. Weiterlesen →

Sanierung innen wie außen!

Die Gewofag hat Mitte 2021 die Sanierung der Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 28-42 (139 Wohnungen) prinzipiell abgeschlossen. Die acht zusammenhängenden Häuser aus dem Jahr 1971 waren 2016 von der Gewofag übernommen worden. Ende 2019 begannen die Sanierungsarbeiten. Doch es wird wieder bzw. immer noch gearbeitet. Jetzt sind die Außenanlagen nebst Gehbereichen dran.

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28–42
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28–42 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28–42
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28–42 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28–42
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 28–42 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck

Zehntfeldstraße: Umleitung wegen Fern­wärme­bauarbeiten

Zehntfeldstraße Umleitung Bus 192
Zehntfeldstraße: Umleitung Bus 192 (17.04.2022) © Thomas Irlbeck
Zehntfeldstraße Umleitung Bus 192
Zehntfeldstraße: Umleitung Bus 192 (17.04.2022) © Thomas Irlbeck

Wegen Bauarbeiten in der Zehntfeldstraße wird die Buslinie 192 von Montag, 11. April, mit vsl. Montag, 12. September 2022, zwischen Quiddestraße und Feldbergstraße umgeleitet. Die Haltestellen Corinthstraße und Bergerwaldstraße entfallen, die Haltestelle Feldbergstraße ist zu den Haltestellen der Buslinie 195 im Hugo-Lang-Bogen verlegt. Fotos an der Zehntfeldstraße von heute.

Eine Umleitungsmap steht hier zur Verfügung: MVG

Blüten treiben

Parkanlage am Karl-Marx-Ring: Blühende Bäume
Parkanlage am Karl-Marx-Ring: Blühende Bäume (14.04.2022) © Thomas Irlbeck

Allianz: Aufstockung und ein neuer Name!

Der weiße Bau der Ex-Allianz an der Fritz-Schäffer-Straße 9 in Neuperlach wird entgegen ursprünglicher Planungen nicht nur erhalten und saniert, sondern auch aufgestockt. (Nur der Altbau wird abgerissen.) Die Bruttogrundfläche steigt von 32.000 auf 40.000 qm. Dabei erhalten sowohl die Rotunde (in den Fotos ist bereits das Wachstum zu sehen) als auch weitere Gebäudeteile zwei zusätzliche Geschosse. Anfang 2023 soll der Bau wiedereröffnet werden. Wie das mal aussehen wird, wird hier gezeigt: Fritz Neu(n) wird Aer. Das Gebäude erhält also mit „Aer“ einen neuen Namen. Weiterlesen →

Allianz
Die Aufstockung der Rotunde läuft bereits. Weitere Gebäudeteile erhalten ebenso zusätzliche Geschosse (13.04.2022) © Thomas Irlbeck
Allianz
Die Aufstockung der Rotunde läuft bereits. Weitere Gebäudeteile erhalten ebenso zusätzliche Geschosse (13.04.2022) © Thomas Irlbeck

Mitmachaufruf Neuperlacher Spiele 2022

Logo Neuperlacher Spiele
Logo der „Neuperlacher Spiele“

Dabei sein ist alles – Die Neuperlacher Spiele 2022 rufen zum Mitmachen auf!

Die Olympischen Spiele 1972 in München feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Kulturbunt Neuperlach e. V. hat dies zum Anlass genommen, die Neuperlacher Spiele auszurufen. Weiterlesen →

 

Leichtbauhallen zur Unterbringung Geflüchteter aus der Ukraine – stoppt Putin!

Griechische Schule – Leichtbauhallen für Geflüchtete aus der Ukraine
Bau von Leichtbauhallen für Geflüchtete aus der Ukraine (22.03.2022) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule – Leichtbauhallen für Geflüchtete aus der Ukraine
Bau von Leichtbauhallen für Geflüchtete aus der Ukraine (22.03.2022) © Thomas Irlbeck

Neben dem Michaeli-Gymnasium in Berg am Laim, das viele von uns besucht haben, sollte ab 2001 die Griechische Schule entstehen. Doch sie wurde nie fertig gestellt. Ende 2019 wurde die Ruine abgerissen.
Nun wird der Platz zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine genutzt. Es entstehen vier Leichtbauhallen mit insgesamt bis zu 400 Bettplätzen. Der Baubeginn ist eben erfolgt. An anderen Stelle in der Stadt werden ebenso Leichtbauhallen zum selben Zweck errichtet. Mehr Fotos / Infos zur Griechischen Schule →

Party auf dem Parkdeck

pep
pep (Archivbild)

Wo sonst Autos unter freiem Himmel parken, will der Betreiber des Einkaufszentrums Pep in den Sommermonaten eine Feierfläche eröffnen. Noch sind allerdings einige für die Genehmigung wichtige Fragen zu klären.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Stoppt Putin!

Solidarität mit der Ukraine und mit Kiew – Stoppt Putin!

Stop Putin!
Kiewstraße im Alexisquartier (19.03.2022) © Thomas Irlbeck
Zehntfeldstraße Umleitung Bus 192
Kiewstraße im Alexisquartier (19.03.2022) © Thomas Irlbeck

In unserer Neuperlacher Neubausiedlung Alexisquartier gibt es passend dazu eine Kiewstraße. Am Karl-Marx-Ring ist ein tolles Graffito zum Thema sehen.

Stop Putin!
Graffito am Karl-Marx-Ring (18.03.2022) © Thomas Irlbeck

Kunst erwerben – Erlös geht zu 100 % an die Ukraine!

Selenskyj Hands off Ukraine CAZ132
Hands off Ukraine

Den meisten muss ich CAZ132 alias Jan Deichmann nicht vorstellen. Er ist Neuperlachs bekanntester Graffiti-Künstler. Eines seiner vielen Werke war das Kunstwerk an unserem Kulturhaus. Auch ist er Mitbegründer der berühmten Künstlervereinigung NPL83.

Die Ukraine geht uns alle an. Ihr könnt auf der Seite von CAZ132 eine limitierte Grafik des ukrainischen Präsidenten Selenskyj erwerben.
Der Erlös geht zu 100% direkt an die Ukraine!

Durch diese Aktion habt ihr nicht nur die Möglichkeit etwas Gutes für das Land und seine Menschen zu tun, sondern könnt zudem ein digitales Zeitzeugnis erwerben.

Wer sich selber nicht mit Kryptowährung und NFT-Kunst beschäftigt und nicht spenden kann oder möchte, der möge diese Spendenaktion zumindest bitte weiterverbreiten.

Also holt euch eine der Grafiken und helft mit, die Ukraine zu unterstützen! Zur Seite →

Boardinghouse – fast finale Optik

Boardinghouse Neuperlach Süd
Das Gerüst wurde teilweise abgenommen (09.03.2022) © Thomas Irlbeck

Bei unserem Boardinghouse in Neuperlach Süd wurde das Gerüst zu großen Teilen entfernt. Ich bin angenehm überrascht, mir gefällt die Fassade. Es lohnt sich also, zu warten, bevor ein Urteil gefällt wird. Allerdings wird es hier wohl auch andere Meinungen geben. Weiterlesen →

Noch eine Aufstockung

Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck

Die Häuser der Maximilian-Kolbe-Allee 8 bis 12 in Neuperlach Süd werden derzeit um zwei bzw. drei auf einheitlich sechs Geschosse aufgestockt. Es entstehen 43 zusätzliche Wohnungen. Es gibt spektakuläre Ansichten.

Im Artikel finden sich auch Verweise auf weitere Aufstockungsprojekte in Neuperlach. Weiterlesen →

Perlach Plaza – Gelungene Fassade oder eher schade?

Perlach Plaza
Perlach Plaza (08.03.2022) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Perlach Plaza (08.03.2022) © Thomas Irlbeck

Das Gerüst bei der Perlach Plaza wurde teilweise abgebaut, sodass die endgültige Fassade immer mehr in Erscheinung tritt.

Die Perlach Plaza ist unser neuer Marktplatz mit unterirdischer Ladenstadt und überirdischem Gewerbe, Hotel und Wohnbau. Mehr zum Thema →

Strehleranger: echter Klinker!

Grundschule am Strehleranger
Die Grundschule am Strehleranger nimmt Konturen an (10.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (01.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen. Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügige Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden. Weiterlesen/mehr zum Thema →

Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“ eröffnet!

Restaurant/Küche
Lizenz: Public Domain
Allianz
Hier ist die Community Kitchen zu finden! (Archivbild)

Nachdem die Community Kitchen bereits im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt worden war, geht es nun – am 01.02.22 – offiziell los.
Ihr findet die Community Kitchen im Allianz-Altbau (also dem grauen Gebäude, nicht dem weißen).

In der ehemaligen Allianz-Kantine werden Gerichte serviert, die aus Lebensmitteln zubereitet werden, die sonst im Müll gelandet wären. Natürlich ist dennoch alles frisch. Das kann z.B. Gemüse sein, das unverkäuflich ist, weil es braune Stellen hat oder von der Form nicht den gängigen Vorstellungen spricht. Ebenso werden abgelaufene, aber noch genießbare Lebensmittel verarbeitet. Es wird zwei verschiedene Mahlzeiten für 5 EUR geben. Weiterlesen →

Skispringen im Ostpark!

Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)

Unsere Sommer-Skisprungschanze! Fast ist sie vergessen. Aber echte Neuperlacher erinnern sich an diese Attraktion, die 1975 errichtet wurde. Am 22.07.1975 wurde der erste Teil des Ostparks eröffnet, und wahrscheinlich wurde an diesem Tag auch die Sprungschanze eingeweiht. Sie lag auf dem großen Hügel, der sich nahe am Michaeligarten befindet. Auf der Schanze selbst sowie im Landebereich waren Matten in Strohoptik (laut eines Neuperlach-Kenners bestanden sie aus Plastikstreifen) angebracht, welche die Ski ähnlich wie auf Schnee gleiten ließen. Weiterlesen →

An Wochenenden: Pendelzüge auf der U5 zwischen Innsbrucker Ring und Neuperlach Süd

U-Bahn
Einschränkungen auf der U5 bis Ende Juni 2022. Lizenz: Public Domain

Vom 12. Dezember 2021 bis  26. Juni 2022 (!)
(jeweils Samstag ab ca. 21:00 Uhr und Sonntag ganztägig)
Wegen der Sanierung der Hintergleisflächen in den Bahnhöfen Michaelibad, Quiddestraße, Neuperlach Zentrum und Therese-Giehse-Allee wird die U5 von Sonntag, 12. Dezember 2021 mit vsl. Sonntag, 26. Juni 2021 – jeweils Samstag ab ca. 21:00 Uhr sowie Sonntag ganztägig – am Bahnhof Innsbrucker Ring geteilt.
Die Züge fahren

  • Laimer Platz – Hauptbahnhof – Ostbahnhof – Innsbrucker Ring im 10-Minuten-Takt
  • Innsbrucker Ring – Neuperlach Zentrum – Neuperlach Süd im 20-Minuten-Takt

Zur Weiterfahrt müssen Sie am Innsbrucker Ring über das Zwischengeschoss umsteigen.

Quelle: MVG

Heimat „Neuperlach“ – Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung

Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Das Buch von Tugba Ercan
Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Schwarzplan Neuperlach mit den Stimmen der Bewohner

Große Ehre für unsere Hood! Es ist ein neues Buch über Neuperlach erschienen. Anfang 2022 wird es noch eine E-Book-Ausgabe geben.

Wie viele andere Großstädte befindet sich auch München in einer Wachstumsphase. Die Bevölkerungszahl wächst kontinuierlich. Entsprechendes gilt für den Münchner Stadtteil Neuperlach. Der Stadtteil unterliegt einem stetigen Wandel und entwickelt sich ständig weiter. Nichtsdestotrotz hat sich Neuperlach einen ganz eigenen Charakter erhalten. Hier leben Menschen […] Mehr Infos/Weiterlesen →

Das Buch bei Amazon →

Ex-Allianz: Bauzaun-Kunst zeigt Stadt der Zukunft

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Achtung! Wagen kommt entgegen! (03.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
Dystopische Stadt mit erstaunlichen Technologien (03.09.2021) © Thomas Irlbeck

Neuperlach hat ein neues Kunstprojekt. Am Bauzaun der Ex-Allianz an der Fritz-Schäffer-Straße. Das Thema ist, wie Städte zukünftig aussehen könnten.

Weiterlesen / zum Artikel →

Auf die Tube drücken – Wir kriegen einen Betriebshof für unsere Tube

Abstellanlage Neuperlach Süd
Abstellanlage Neuperlach Süd (14.06.2021) © Thomas Irlbeck
Abstellanlage Neuperlach Süd
Abstellanlage Neuperlach Süd (14.06.2021) © Thomas Irlbeck

Unser Bahnhof Neuperlach Süd. Bis heute gibt es nur eine Abstellanlage, die hier zu sehen ist. (Im Vordergrund ist zudem das parallel geführte Gleis der S7 nach Kreuzstraße zu erkennen.) Hier – vom Betrachter rechts im Hintergrund – soll ein zweiter U-Bahn-Betriebshof gebaut werden, der den bestehenden U-Bahn-Betriebshof in Fröttmaning entlastet. Fotos vom 14.06.2021. Mehr zum Thema →

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Architektur Baustellen Bilder Kunst und Denkmäler Natur/Umwelt(schutz) Sanierung/Abriss/Bau

Großsanierung am Karl-Marx-Ring 11–21 (am „Lichtmenschen“)

Lichtmensch
Lichtmensch. Foto: Geo Goidaci
Lichtmensch
Lichtmensch. Foto: Geo Goidaci

Unser Neuperlach wird modernisiert. Am Karl-Marx-Ring 11–21 findet nun auch eine Großsanierung statt. Es ist aber keine langweilige Sanierung, sondern eine besonders umfangreiche – zudem auch eine ökologisch-nachhaltige, da eine Photovoltaikanlage errichtet wird. Ferner steht dort der „Lichtmensch“, dem natürlich nichts passieren darf!

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21. Rechts: Der verschalte „Lichtmensch“ (22.04.2022) © Thomas Irlbeck

Außen

  • An den Balkonen werden Instandsetzungsarbeiten und eine Betonsanierung durchgeführt. Die bestehenden Brüstungen und Blumenkästen aus Beton werden rückgebaut. Als Ersatz kommt ein Geländer aus Stahl.
  • Die Fassade wird wärmegedämmt und neu gestrichen.
  • Die Dächer werden erneuert. Zudem wird auf den Dächern eine Photovoltaikanlage errichtet.
  • Die Fenster und Balkontüren aus Holz werden durch solche aus Kunststoff ersetzt.

Innen

  • Es werden Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.
  • Die Wohnungseingangstüren werden instandgesetzt und die Haustüren ersetzt.
  • Die Treppenhauswände innen und die Gemeinschaftsflure werden neu gestrichen.
  • Die Beleuchtung im Treppenhaus wird verbessert.
  • Die Heizungsanlagen und haustechnischen Leitungen in den Kellern werden erneuert.
  • Die Heizkörperventile in den Wohnungen werden ausgetauscht.
    Es erfolgt ein teilweiser Einbau einer zentralen Wohnraumabluftanlage (nur mittlere Wohnungen).
  • Es wird eine zentrale Wasserentkalkungsanlage in den Kellern eingebaut.

Weiteres

  • Es werden weitere allgemeine Sanierung- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
  • Ganz am Ende werden die Außenanlagen wiederhergestellt.

Lichtmensch

Lichtmensch
Wiederinstallation des Kunstwerks (15.09.2019). Foto: Geo Goidaci
Lichtmensch
Der Lichtmensch ist wieder da (15.09.2019). Foto: Geo Goidaci

Das Kunstwerk „Lichtmensch“ wurde bereits verschalt, damit es die Sanierung unbeschadet übersteht. Hintergrund: 2010 erwarb die Gewofag das Kunstwerk „Lichtmensch“ des Münchner Künstlers Geo Goidaci und stellte es im Park der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 3–21 auf. Nach einer gründlichen Renovierung ist die Lichtinstallation wieder an ihrem angestammten Platz. Das Kunstwerk besteht aus vier Holzteilen (Merantiholz) und einer LED-Achse. Im Dunkeln leuchtet der Lichtmensch langsam wechselnd in den Spektralfarben. Mehr Kunst in Neuperlach →

Bilderserie

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Verschalter „Lichtmensch“ (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Verschalter „Lichtmensch“ (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Verschalter „Lichtmensch“ (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (22.04.2022) © Thomas Irlbeck

23.04.2022

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Damit mir keiner den Rasen kaputtfährt! (23.04.2022) © Thomas Irlbeck

04.05.2022

Derzeit werden die Balkonbrüstungen abgesägt. Hier sind die einzelnen Phasen des Absägens zu sehen. Dabei werden erst von außen Löcher in die Brüstungen gebohrt und dann wird eine Schiene angebracht. Dort läuft das runde Sägeblatt zweimal durch. Das dauert nur wenige Minuten, und schon ist ein großes Brüstungselement entfernt. Das Ganze wird über eine Hebebühne realisiert. Ich spekuliere mal, dass sich auf diese Weise der Abtransport der Brüstungselemente mit dem mobilen Kran einfacher gestaltet, als wenn ein Gerüst im Weg wäre.

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (04.05.2022) © Thomas Irlbeck

10.05.2022

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (10.05.2022) © Thomas Irlbeck

Gerüstaufbau startet (11.05.2022)

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (11.05.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 11–21 (11.05.2022) © Thomas Irlbeck
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Bilder Kultur und Bräuche Soziales Sport

Pressemitteilung zum Mitmachaufruf Neuperlacher Spiele 2022

Dabei sein ist alles – Die Neuperlacher Spiele 2022 rufen zum Mitmachen auf!

Logo Neuperlacher Spiele
Logo der „Neuperlacher Spiele“

Die Olympischen Spiele 1972 in München feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Kulturbunt Neuperlach e. V. hat dies zum Anlass genommen, die Neuperlacher Spiele auszurufen. Immerhin fällt die Geburtsstunde Neuperlachs in dieselbe zeitliche Epoche wie der Bau der olympischen Stätten. In der Woche vom 23. – 30.06.2022 soll in Neuperlach an die Idee der „heiteren Spiele“ angeknüpft werden: Neben klassischen Sportangeboten wird mit Streetart, Musikdarbietungen, Streetdance, Performances und Theater die komplette Palette der Neuperlacher Vielfalt aufgefahren.

In Kooperation mit dem SVN München e. V. bildet die Bezirkssportanlage Perlach-Ost (Bert-Brecht-Allee 17) die zentrale Veranstaltungsfläche. Hier wird neben zahlreichen Sport- und Kulturangeboten auf der mobilen Bühne „HoodMove16“ ein abwechslungsreiches Programm zu sehen sein. Darüber hinaus soll es viele weitere Mitmachaktionen geben, die sich über den gesamten Stadtteil verteilen. Austragungsorte können Jugendzentren und Stadtteiltreffs, die Kultur- und Sportvereine, die Bildungseinrichtungen und natürlich die vielen Freiflächen im öffentlichen Raum sein. Aus diesem Grund werden versteckte Talente, Engagierte, Zeitzeugen und (ausgefallene) Sportarten gesucht, denn mitmachen kann hier jeder, ob als Einzelperson, Verein oder Institution. Von kleinen Mitmach- und Spielangeboten über größere Turniere bis hin zu Theater, Musik und Lesungen, die Neuperlacher Spiele wollen das zeigen, was der Stadtteil zu bieten hat.

Im Speziellen werden Neuperlacher Bürger*innen gesucht, die von ihren Erinnerungen an die damaligen Spiele und das Leben im Stadtteil zu dieser Zeit erzählen möchten. Ihre Geschichten, Fotos und Erinnerungsstücke sollen Teil einer Ausstellung und eines Film- und Theaterprojektes werden. Wer Lust hat, seine Erinnerungen zu teilen oder mit einer Aktion mitzumachen, findet hier alle Informationen sowie einen Link zur Anmeldung: www.neuperlacher-spiele.de. Bis zum 15. April ist es möglich, seinen Beitrag zu den Neuperlacher Spielen über die zentrale Homepage anzumelden.

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Architektur Bilder Hightech Historisches Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Elektrisierend – die alten Trafohäuschen verschwinden

Trafohäuschen neu
Trafohäuschen neu (30.01.2022) © Thomas Irlbeck

Die alten begehbaren Trafohäuschen (Netztrafostationen) aus Beton in Neuperlach mit 29 m² werden durch kompakte Einrichtungen mit nur noch 7 m² ersetzt. Hier ein Beispiel für einen solchen neuen Bau an der Kurt-Eisner-Straße. Ein Beispiel mit der alten Bauweise Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 ist hier auch zu sehen. Dort stehen entsprechend Neubau und Abriss noch bevor.

Trafohäuschen neu
Trafohäuschen neu (30.01.2022) © Thomas Irlbeck
Trafohäuschen alt
Trafohäuschen alt (27.03.2021) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Gesundheit/Krankheit

Mütterberatung des Gesundheitsamts (Abriss und Neubau)

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Mütterberatung des Gesundheitsamts (29.04.2017) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Mütterberatung des Gesundheitsamts (29.04.2017) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Mütterberatung des Gesundheitsamts (29.04.2017) © Thomas Irlbeck

Wieder einmal verschwindet ein Bau der ersten Stunde aus Neuperlach, die Mütterberatung des Gesundheitsamts – und wird durch einen Neubau mit ähnlicher Funktion ersetzt.

Fast alle Neuperlacher, nicht nur aktive oder ehemalige Schüler des gegenüberliegenden „Schulzentrum an der Quiddestraße“ (früher: Schulzentrum Nord), dürften ihn kennen, denn der Bau steht direkt an der Quiddestraße. Die Mütterberatung des Gesundheitsamtes.

Laut Leserberichten wurden da früher auch die Schluckimpfungen durchgeführt. Anfang der 1970er-Jahre soll vor dem Bau ein Röntgenbus bereitgestanden haben. Da mussten Erwachsene zum Lungenröntgen, wohl als Vorsorge gegen Tuberkulose. Da soll eine Aufforderung per Post gekommen sein. Es heißt, das sei Pflicht gewesen, keine Option.

Der Bau mit der Hausnummer 1 ist architektonisch so langweilig, dass einem dazu nur mal wieder der Begriff Legoriegel einfällt. Heute würde man so etwas nicht mehr bauen. Damals, in den 1970er-Jahren, hatte man noch großzügig Abstand von der Straße gelassen. Auch würde man sich heute mit nur einem einzigen Geschoss nicht mehr zufriedengeben.

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Mütterberatung des Gesundheitsamts. Hier sieht man besonders gut, wie großzügig Neuperlach gebaut wurde (29.04.2017) © Thomas Irlbeck

Neubau

Nun aber wird der Bau abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der dann als Väter-Mütter-Beratungsstelle fungieren wird. Auch die Kinderbetreuungseinrichtung in den dahinterliegenden Bauten werden neu errichtet.

Die Arbeiten haben bereits begonnen. Es wurden sowohl Bäume gefällt als auch andere Bäume durch Zäune geschützt.

18.03.2022

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (18.03.2022) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (18.03.2022) © Thomas Irlbeck

19.03.2022

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (19.03.2022). Foto: Lesereinsendung
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (19.03.2022). Foto: Lesereinsendung
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (19.03.2022). Foto: Lesereinsendung
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (19.03.2022). Foto: Lesereinsendung
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (19.03.2022). Foto: Lesereinsendung

08.05.2022

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (08.05.2022). Foto: Lesereinsendung
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissvorbereitungen (08.05.2022). Foto: Lesereinsendung

12.05.2022

Die Abrissarbeiten schreiten schnell voran. Der Bagger kann sich sehr leicht durch den schmalen Eingeschosser fressen.

Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissarbeiten (12.05.2022) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissarbeiten (12.05.2022) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung des Gesundheitsamts
Abrissarbeiten (12.05.2022) © Thomas Irlbeck
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Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c: Balkonbrüstung weggefräst!

Großsanierung in der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c. Die Balkonbrüstungen aus Beton wurden abgefräst. Erst hatte man noch versucht, sie zu retten, aber es war nichts mehr zu machen. Natürlich wurden die Balkontüren gesichert.

16.02.2022

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (16.02.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53.
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (16.02.2022) © Thomas Irlbeck

27.02.2022

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (27.02.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (27.02.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (27.02.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (27.02.2022) © Thomas Irlbeck

Sanierung – idyllisch!  (22.04.2022)

Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c
Großsanierung Wohnanlage Karl-Marx-Ring 53–53c (22.04.2022) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Annette-Kolb-Anger wieder nett!

Annette-Kolb-Anger Sanierung
Annette-Kolb-Anger, saniertes Haus 11 (31.12.2021) ©Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger Sanierung
Annette-Kolb-Anger, saniertes Haus 13 (31.12.2021) ©Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger Sanierung
Annette-Kolb-Anger, nicht saniertes Haus 15 (31.12.2021) ©Thomas Irlbeck

Kaum zu glauben, wie sich mein altes Haus, Annette-Kolb-Anger 11, verändert hat. Hier habe ich rund 5 Jahre (bis 1991) im 9. Stock (von 11) gewohnt.

Nun wurde eine umfassende Fassadensanierung vorgenommen. Die Fassadenplatten sind verschwunden. Die neue Fassade ist jetzt verputzt und sehr hell gestrichen. Wäre nicht der alte Eingangsbereich noch vorhanden, könnte man denken, es handelte sich bei dem Haus um einen Neubau.

Ich lege zum Vergleich ein Foto bei, das 2020 entstanden ist. Damals waren die Arbeiten noch am Anfang. Die alte Fassade ist noch sehr gut erkennbar.

Annette-Kolb-Anger Sanierung
Annette-Kolb-Anger, nicht saniertes Haus 15 (31.12.2021) ©Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger Sanierung
Annette-Kolb-Anger, nicht saniertes Haus 15 (31.12.2021) ©Thomas Irlbeck

Es wurde der gesamte Wohnblock saniert (Annette-Kolb-Anger 3-13), nur das Haus 15 blieb im Urzustand. Im Haus 15 wurden offenbar einige Fassadenplatten eingeschlagen. Dass es unzufriedene Bewohner waren, die neidisch auf die übrigen Häuser sind, ist jedoch nur ein Gerücht.

Annette-Kolb-Anger Sanierung
Annette-Kolb-Anger, Haus 11 noch mit alter Fassade (25.04.2020)
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Bilder Historisches Sport Video

Skispringen im Ostpark!

Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)

Unsere Sommer-Skisprungschanze! Fast ist sie vergessen. Aber echte Neuperlacher erinnern sich an diese Attraktion, die 1975 errichtet wurde. Am 22.07.1975 wurde der erste Teil des Ostparks eröffnet, und wahrscheinlich wurde an diesem Tag auch die Sprungschanze eingeweiht.

Sie lag auf dem großen Hügel, der sich nahe am Michaeligarten befindet. (Der andere große Hügel, der als Aussichtshügel fungiert, befindet sich näher am Spielhaus Maulwurfshausen.)

Auf der Schanze selbst sowie im Landebereich waren Matten in Strohoptik (laut eines Neuperlach-Kenners bestanden sie aus Plastikstreifen) angebracht, welche die Ski ähnlich wie auf Schnee gleiten ließen.

Der K-Punkt der Schanze betrug 15 m, der Schanzenrekord bei den Frauen lag bei 13,5 m, der bei den Männern bei 17,0 m.

Leider habe ich nicht einmal eine grobe Angabe, wann die Schanze außer Betrieb genommen und wann sie abgebaut wurde.

Wer hat noch weitere Infos?

Quelle Infos zur Schanze: Skisprungschanzen-Archiv

Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Ostpark
Sprungschanze Ostpark: Screenshot aus dem Video von Peter Wahrendorff (ca. 1975)
Sprungschanze Schema
Sprungschanze Schema. Foto: Tkarcher / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der K-Punkt (Konstruktionspunkt, Kalkulationspunkt, Tabellenpunkt oder vor Einführung der Juryweite Kritischer Punkt genannt) ist der Punkt der Schanze, an dem das Gefälle des Aufsprunghangs flacher wird. Mathematisch betrachtet handelt es sich beim K-Punkt um den Wendepunkt des Gefälles.

Der Hillsize-Punkt (und die ihn enthaltende Querlinie) befindet sich bei 32 Grad Gefälle des Aufsprunghangs.

Heute wird die Hillsize als Maß für die Größe einer Skisprungschanze verwendet. Die Hillsize ist die Strecke zwischen der Schanzentischkante entlang des Aufsprungprofils bis zum Ende des Landebereichs.

Auch wenn die genaue Hillsize der Ostpark-Sprungschanze nicht bekannt ist, kann klar festgestellt werden, dass es sich um eine Schanze der Kategorie „kleine Schanze“ handelt (Hillsize bis 49 m).

Die Fotos sind aus einem Video, in dem die Schanze in Aktion zu sehen ist.

Das Video gibt es hier: Altes aus Neuperlach – spektakuläres Video mit historischen Bildern

Ein Direktlink auf die Sequenz mit der Sprungschanze gibt es aber auch: → Hier klicken!

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Architektur Bilder Film, TV, Medien

Neues Buch: Heimat „Neuperlach“ – Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung

Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Einblick ins Buch – Nutzungsplan
Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Einblick ins Buch
Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Das Buch: Tugba Ercan – Heimat Neuperlach – Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung

Große Ehre für unsere Hood! Es ist ein neues Buch über Neuperlach erschienen. Anfang 2022 wird es noch eine E-Book-Ausgabe geben.

Wie viele andere Großstädte befindet sich auch München in einer Wachstumsphase. Die Bevölkerungszahl wächst kontinuierlich. Entsprechendes gilt für den Münchner Stadtteil Neuperlach. Der Stadtteil unterliegt einem stetigen Wandel und entwickelt sich ständig weiter. Nichtsdestotrotz hat sich Neuperlach einen ganz eigenen Charakter erhalten. Hier leben Menschen mit unterschiedlichsten Lebensplanungen und Wohnbedürfnissen zusammen. Um der Weiterentwicklung dieses Wohnraums gerecht zu werden, reicht eine rein marktwirtschaftlich orientierte Vorgehensweise nicht aus. Im Rahmen dieser Studie soll in erster Linie eine Strategie zur Transformation der öffentlichen Räume in Neuperlach entwickelt werden.Mit Hilfe dieser strategischen Herangehensweise wird der Fokus auf die wichtigen identitätsstiftenden Orte gelegt und Schritt für Schritt der Betrachtungsraum verkleinert. Ziel der Untersuchung ist es, auf Grundlage der städtebaulichen Analyse sowie der Analyse der Lebenswelten der Bewohner vor Ort den Umbau der Transformationsfläche des ehemaligen Quidde-Zentrums durchzuführen. Dabei ist es wichtig – aufbauend auf der vorhandenen Atmosphäre und Struktur – einen nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Des Weiteren sollen in der vorliegenden Studie die Großsiedlungen Nordweststadt, Gropiusstadt und Neuperlach auf deren unterschiedliche Entwicklungsprozesse untersucht und einer vergleichenden Betrachtung unterzogen werden.

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Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Kindheitserinnerung als Motivationsschreiben zum Quidde-Zentrum
Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
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Heimat Neuperlach– Transformation der öffentlichen Räume in einer Großsiedlung
Schwarzplan Neuperlach mit den Stimmen der Bewohner
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Ärgerliches/Nerviges Baustellen Bilder Historisches Sanierung/Abriss/Bau

Ausgetickt: Unserer Thermometer-Uhr hat wohl die letzte Stunde geschlagen

Thermometer-Uhr
Thermometer-Uhr (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Fast jeder Neuperlacher kennst sie. Seit 50 Jahren zeigte diese Installation am Plett-Zentrum im schnellen Wechsel Uhrzeit und Temperatur an. Nun wurde die Thermometer-Uhr im Rahmen des Baus der Montessori-Schule entfernt. Aus der Erfahrung lässt sich leider sagen, dass nicht mit einer Rückkehr der Thermometer-Uhr zu rechnen ist. Wir wollen die Thermometer-Uhr zurück – oder ist ihre Zeit einfach abgelaufen? Update: Ganz so aussichtslos sieht es nicht mehr aus. Es gibt Hoffnung, dass die Uhr an ihren alten Platz (oder ganz in der Nähe) zurückgestellt wird.

Thermometer-Uhr
Thermometer-Uhr am Boden (03.10.2021) © Thomas Irlbeck
Thermometer-Uhr
Jetzt zeitlos: Einfahrt ohne Thermometer-Uhr (03.10.2021) © Thomas Irlbeck
Thermometer-Uhr
Thermometer-Uhr am Boden (03.10.2021). Foto: Lesereinsendung
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Ärgerliches/Nerviges Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Alter Weg weg!

Der Pfad am Hachinger Bach hinter dem Pflegeheim „Ballauf-Hof“ in Perlach wurde neu angelegt. Mit dem niedrigeren Holzzaun (letztes Foto; vielen Dank an Simone Weinzierl für das Foto) war der Weg allerdings früher idyllischer.

Hachinger Bach – Neuer Weg am Ballauf-Hof
Hachinger Bach – Neuer Weg am Ballauf-Hof (12.09.2021). Foto: Lesereinsendung
Hachinger Bach – Neuer Weg am Ballauf-Hof
Hachinger Bach – Neuer Weg am Ballauf-Hof (12.09.2021). Foto: Lesereinsendung
Hachinger Bach – Neuer Weg am Ballauf-Hof
2018 sah es hier so aus (fast die gleiche Stelle, Blick in die entgegengesetzte Richtung). Foto: Simone Weinzierl
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Architektur Bilder Historisches

Vater von Neuperlach

Hans-Jochen-Vogel-Platz
Hans-Jochen-Vogel-Platz (02.10.2021) © Thomas Irlbeck

Hans-Jochen Vogel (1926–2020) war so etwas wie der Vater von Neuperlach. Und ganz nebenbei war es ein Ausnahmepolitiker. Geehrt wurde Hans-Jochen Vogel aber mit einem Platz im Olympiapark in der Nähe des Olympiaturms. Dazu wurde ein Teil des bisherigen Coubertinplatzes umbenannt. Das ist natürlich angemessen, denn Vogel holte die Olympischen Spiele 1972 nach München.

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Bilder Kunst und Denkmäler

Glyptotheke zieht von Lätare-Kirche in den Wohnring

Pressemitteilung

Glyptotheke zieht von Lätare-Kirche in den Wohnring

Mobile Sitz-Stufen wandern zwei Jahre lang durch Neuperlach
Glyptotheke Wohnring
Glyptotheke am Wohnring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

Ihren Namen hat sie vom Königsplatz. Dort stand von Sommer 2019 bis Winter 2020 eine hölzerne Kopie der Sitz-Stufen der Glyptothek – die mit Wortwitz sogenannte „Glyptotheke“. Seit diesem Jahr wandert die temporäre Sitzinstallation durch Neuperlach. Über zwei Jahre hinweg wird sie an verschiedenen Orten im Stadtteil Station machen.

Nun zieht sie vom Standort an der Lätare-Kirche an den Theodor-Heuss-Platz im sogenannten Wohnring. Dort wird die Glyptotheke bis März 2022 zusätzliche Sitzgelegenheiten bieten und dazu einladen, den öffentlichen Raum neu zu entdecken.

Glyptotheke Wohnring
Glyptotheke am Wohnring. Foto: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

„Trotz des wenig einladenden Wetters in diesem Sommer ist die Glyptotheke von kleineren Gruppen gerne und unkompliziert angenommen worden“, sagt Klaus Gruzlewski, Pfarrer der Lätare-Kirche. „Als Sitz- und Begegnungsmöbel konnten wir sie auch gut für eigene Veranstaltungen nutzen. Die anfänglichen Sorgen um etwaige Ruhestörungen waren völlig unbegründet. Daher würden wir die Glyptotheke – wenn wir nochmal könnten – sogar näher an den Eingangsbereich der Lätare-Kirche stellen.“

Die Sitz-Installation Glyptotheke besteht aus Holzelementen, die zu zwei jeweils ca. 23 Meter lange Objekten zusammenfügt werden. Ein Objekt steht auf den östlichen Wiesen am Kunstwerk „Space Churn“, dem sogenannten „Perlach-Mobile“. Das zweite Objekt steht zwischen Spielplatz und großer Wiese.

Der Standort im Wohnring wurde ausgewählt, da dort auch in der kälteren Jahreshälfte viele Personen unterwegs sind und die bestehenden Sitzgelegenheiten sehr stark genutzt werden. Zugleich erschließen die Objekte sonnige bzw. wenig genutzte Fläche, um neue Perspektiven zu eröffnen.

Der Einsatz der Glyptotheke in Neuperlach ist motiviert durch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen zur Stadtteilsanierung Neuperlachs, die das Referat für Stadtplanung und Bauordnung aktuell durchführt. Die Glyptotheke soll dabei helfen, Begegnungsorte zu stärken und den öffentlichen Raum zu aktivieren.

Die Glyptotheke wurde von Maria Schlüter und Nick Förster im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Fakultät für Architektur der TU München initiiert. In Neuperlach wird das Projekt durch das Stadtteilmanagement der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) fortgeführt und ist gefördert durch Mittel der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Kommunen. Aktuelle Informationen zur Glyptotheke werden unter stadtsanierung-neuperlach.de/glyptotheke gebündelt.

Mit den vorbereitenden Untersuchungen für die Stadtsanierung schafft die Landeshauptstadt München die Voraussetzungen, dass der Stadtteil Neuperlach fit für die Zukunft gemacht wird und über mehrere Jahre hinweg Fördermittel zur Umsetzung von Sanierungsprojekten erhalten kann.

Quelle: MGS Stadtteilmanagement Neuperlach

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Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches Kultur und Bräuche

Unser pep feiert 40-jähriges Jubiläum!

Unser pep feiert 40-jähriges Jubiläum!

pep 40. Geburtstag
pep-Eingangstor (21.09.2021) © Thomas Irlbeck

1981 ging die Erfolgsgeschichte los. Streng genommen schon 1980, als damals „Krone pep“ eröffnete, aber noch nicht die übrigen Läden. „pep“ stand ursprünglich für „Perlacher Einkaufs-Passagen“, später wurde es werbeträchtiger umgedeutet zu „Perlacher Einkaufs-Paradies“.

pep 40. Geburtstag
Das pep-Eingangstor wurde für den 40. Geburtstag dekoriert (21.09.2021) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Das neue pep-Parkhaus am Eröffnungstag der pep-Erweiterung. Das pep ist nun das größte Münchner Einkaufszentrum (Archivbild vom 17.05.2018) © Thomas Irlbeck

Quelle: tz

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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Auch in Neuperlach Süd Nachverdichtung nach oben

Die Häuser der Maximilian-Kolbe-Allee 8 bis 12 in Neuperlach Süd werden derzeit um zwei bzw. drei auf einheitlich sechs Geschosse aufgestockt. Es entstehen 43 zusätzliche Wohnungen.

Mehr Infos: Immobilienmanager

Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (12.09.2021). Foto: Lesereinsendung
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (12.09.2021). Foto: Lesereinsendung
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (12.09.2021). Foto: Lesereinsendung
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (12.09.2021). Foto: Lesereinsendung

09.03.2022

Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee
Aufstockung Maximilian-Kolbe-Allee (09.03.2022) © Thomas Irlbeck

Weitere Aufstockungen in Neuperlach:

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Bilder Erfreuliches Kulinarisches Soziales

Ex-Allianz: Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“ (Shaere)

Restaurant der geretteten Lebensmittel eröffnet in Allianz-Kantine

Allianz
Allianz an der Fritz-Schäffer-Straße – hier der Neubau (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Spaghetti/Tomate
Symbolbild. Lizenz: Public Domain

Die Allianz hat Neuperlach Ende 2020 verlassen. Das jüngere der beiden Gebäude an der Fritz-Schäffer-Straße (das weiße) wird saniert und aufgestockt, der (dunklere) Altbau dagegen abgerissen und durch einen höheren Neubau ersetzt werden (Neuperlach.org berichtete). Bis es so weit ist, wird es im Altbau eine Zwischennutzung geben. Konkret entsteht die Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“.

In der ehemaligen Allianz-Kantine (also Altbau) werden Gerichte serviert, die aus Lebensmitteln zubereitet werden, die sonst im Müll gelandet wären. Natürlich ist dennoch alles frisch. Das kann z.B. Gemüse sein, das unverkäuflich ist, weil es braune Stellen hat oder von der Form nicht den gängigen Vorstellungen spricht. Ebenso werden abgelaufene, aber noch genießbare Lebensmittel verarbeitet. Es wird zwei verschiedene Mahlzeiten für 5 EUR geben. Das Restaurant verfügt über 100 Plätze.

Außerdem sollen auch Eigenmarken im Glas angeboten werden, die im Einzelhandel und im Onlineshop bestellt werden können.

Zur Website der Community Kitchen →

Es wird neben der Community Kirchen noch weitere Angebote geben – all das läuft unter dem Namen „Shaere“.

Allianz
Allianz an der Fritz-Schäffer-Straße – hier der Altbau (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Allianz
Allianz an der Fritz-Schäffer-Straße – hier der Altbau (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Allianz
Allianz an der Fritz-Schäffer-Straße – hier der Verbindungstrakt zwischen Alt- und Neubau (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
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Kein Happy End für unser Siedlerhaus

Siedlerhaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring, Ottweilerstraße 15 (Ecke Otterfinger Straße) (05.09.2021) © Thomas Irlbeck

Das kultige Siedlerhaus vor dem Wohnring dürfte fast jeder Neuperlacher kennen. Letztes Jahr wurde bekannt, dass das zweigeschossige Doppelhaus, das schon mal in der Krimiserie „München 7“ von Franz Xaver Bogner eine Rolle spielte, durch ein 9-Parteienhaus ersetzt wird. Die aufkommenden Proteste konnten das Haus leider nicht retten. Das Haus wurde bereits entkernt, wie meine Aufnahmen von heute zeigen. Ein Plot Twist mit Happy End gibt es halt nur im Film, in der Realität ist das selten.

Update: Bereits Mitte September wurde das Haus abgerissen.

Siedlerhaaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring (05.09.2021) © Thomas Irlbeck
Siedlerhaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring (05.09.2021) © Thomas Irlbeck

So sah das Haus mal aus:

Siedlerhaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring (24.02.2012). Foto: Casey Hugelfink / Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Ex-Allianz: Bauzaun-Kunst zeigt Stadt der Zukunft

Neuperlach hat ein neues Kunstprojekt. An einem Bauzaun. Ein Bauzaun steht für Veränderung – und nicht nur das. Denn das Englische „town“ (also Stadt) entstand aus einem proto-germanischen Wort, das im Deutschen zu „Zaun“ wurde. „Town“ und „Zaun“ sind damit eng etymologisch verwandt. Eine Stadt ist schließlich genau abgesteckt, quasi eingezäunt (auch wenn wir in Neuperlach Zäune nicht so gerne sehen). Passender geht es kaum noch. Denn genau die Frage, wie könnten Städte zukünftig aussehen, ist das Thema. Bei der Vorbereitung zu  diesem Bericht hatte ich auch ein nettes Déjà-vu.

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Biegung des Zauns wurde geschickt genutzt, damit der Betrachter das Gefühl bekommt, der Wagen würde tatsächlich auf ihn zusteuern! (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Auch das könnte die Zukunft der Stadt sein! (02.09.2021) © Thomas Irlbeck

Der Hintergrund: Die Allianz hat Neuperlach Ende 2020 verlassen. Das jüngere der beiden Gebäude an der Fritz-Schäffer-Straße (das weiße) soll saniert, der (dunklere) Altbau dagegen abgerissen und durch einen höheren Neubau ersetzt werden (Neuperlach.org berichtete). Bis es so weit ist, wird es im Altbau eine Zwischennutzung geben. Konkret entsteht die Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“ (siehe Ex-Allianz: Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“).

Der Allianz-Neubau ist bereits mit Bauzäunen abgeschirmt. Der so wichtige Durchgang durch das LAO-Vierschanzenhaus zum Einkaufszentrum Life und zur Plettstraße ist als etwas schmalere Schneise erhalten geblieben. Baustellen bedeuten normalerweise Lärm und Dreck. Das wird auch hier so sein, aber in Neuperlach ist alles anders (was mein Slogan: „Neuperlach – Das ist München, aber anders!“ aussagt). Auf dem Bauzaun sind auf 200 Metern Kunstwerke unterschiedlichster Art entstanden – Graffiti, aber auch Wandgemälde. Ebenso unterschiedlich sind die Künstler. So unterschiedlich wie wir Neuperlacher.

Das Thema ist: „Wie könnte städtischer Raum eines Tages aussehen?“. Das dahinterstehende Künstlerkollektiv „Der blaue Vogel“ ist nicht unbekannt, jeder Neuperlacher dürfte schon Werke am Quidde-Zentrum gesichtet haben – und an anderen Stellen in München.

Eine dystopische Stadt von Katharina Belaga

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
Das Werk von Katharina Belaga – eine dystopische Stadt mit erstaunlichen Technologien (03.09.2021) © Thomas Irlbeck

Als ich am Bauzaun eintreffe, arbeitet die Künstlerin Katharina Belaga noch an ihrem Werk. Es ist ihr erstes Freiluftprojekt. Das Bild befindet sich in den letzten Zügen. Die letzte Farbschicht wird gerade aufgetragen.

Zu sehen ist eine dystopische Stadt. Zunächst einmal ist es ein Gemälde. Aber das ist nicht alles. Einen im Bauzaun integrierten Sehschlitz hat sie zur Klimasanduhr umfunktioniert. Wenn der Sand komplett durchgerieselt ist, dann ist totale Klimakollaps eingetreten.

Die Menschen in der dystopischen Welt leben in Wohnkapseln, die auf Säulen stehen – links im Bild einzelne, in der Bildmitte ein Konglomerat von Kapseln, das an einen Baum erinnert. Ist das die Form des Hochhauses der Zukunft? Die Kapseln können auf die Straße heruntergelassen werden. Dort sind die in der Lage, wie Autos zu fahren. Wohnen und Reisen werden in stärkerem Maße eins, als es das beste Wohnmobil heute leisten kann.

Nakagin Capsule Tower
Nakagin Capsule Tower: Ein Hochhaus aus Kapseln. Foto: Jordy Meow / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Déjà-vu – Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass ein Hochhaus in Tokio, der aus zwei verbundenen Türmen bestehende Nakagin Capsule Tower, in denen die Wohnungen aus quaderförmigen Kapseln mit kreisrundem Fenstern aufgestapelt sind, abgerissen werden soll. Die Kapseln sollen herabgelassen und an verschiedenen Orten der Welt weiterleben – als Ausstellungsobjekte, aber auch zum Wohnen. Nur fahren wie Autos können sie nicht. Belaga sagte mir, sie kenne das Projekt nicht, habe sich also nicht davon inspirieren lassen. So haben wir hier eine erstaunliche Synchronizität.

Die Wohnkapseln haben bei Belaga Solarschirme, die sich nach Bedarf in Trichter verwandeln lassen, um Regenwasser sammeln zu können.

Dadurch sind die Menschen vor Überschwemmung, Dürren, kosmischer Strahlung und Energiemangel geschützt. Rechts im Bild ist ein Verwaltungsgebäude zu sehen. Es kommt ohne Menschen aus, denn künstliche Intelligenz verwaltet alles. Im Wasser (Mitte) schwimmen Chimären, also genetische Mischwesen.

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
Katharina Belaga arbeitet … (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
… (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
… an ihrem Werk (02.09.2021) © Thomas Irlbeck

Die anderen Kunstwerke

Die anderen Kunstwerke stellen eine Reise durch unterschiedliche Stilarten darf. Von ihnen wird eine Auswahl gezeigt, wobei das wörtlich zu nehmen ist. Sie sind hier nur zu sehen, werden aber nicht näher beschrieben. Die Werke sprechen ohnehin für sich. Jeder kann und wird Aussagen finden, auch wenn jeder auch zu unterschiedlichen Interpretationen kommen kann.

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
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Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!

Grandiose Graffiti und Entkernungsarbeiten
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Das Quidde-Zentrum wird derzeit für den Abriss vorbereitet und entkernt. Es ist hermetisch abgeriegelt, der Zutritt für Unbefugte strengstens verboten. Von außen sieht man kaum etwas, auch der Bewuchs verhindert Blicke ins Innerste. Doch wie es dort aussieht, muss keine Spekulation bleiben. Denn Georg und Marcus Pantel durften in das Heiligste. Dabei zeigen sie nicht nur den Stand der Entkernung, sondern halten auch die herrlichen Graffiti, die teilweise schon Jahre nicht mehr zugänglich sind, für die Nachwelt fest! Die Fotos sind am 05.07.2021 entstanden. Vielen Dank an die beiden!

Weitere Graffiti: Neuperlach Zoo: Graffiti im Quidde-Zentrum

Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Der Blaue Vogel (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

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Auf der Suche nach dem ersten Postamt Neuperlachs

Ein Post über Neuperlachs erste und längst vergessene Post
Map-Postamt-Emil-Nolde-Strasse
Aktuelle Umgebungskarte im Bereich der Emil-Nolde-Straße. Die Position des alten Postamtes wurde anhand eines alten Stadtplans rekonstruiert und hier eingezeichnet. Quelle: OpenStreetMap, bearbeitet durch Neuperlach.org, Lizenz: Open Database License 1.0

1971 bekam Neuperlach sein erstes Postamt. Die Adresse war Emil-Nolde-Straße 6. Dort beginnt eine langgezogene Bungalow-Siedlung. Der Standpunkt liegt bereits im Stadtteil Michaeliburg (Stadtbezirk Trudering-Riem), auch wenn es nach Neuperlach nur etwa 250 Meter sind. Streng genommen ist es daher nicht Neuperlachs erstes Postamt, aber ein Postamt, das vor allem Neuperlach versorgte.

Wer nun Orientierungsschwierigkeiten hat: In der Nähe des Standpunktes befindet sich die Michaelikapelle sowie ein Spielplatz mit Tarzanbahn. Wie lange das Postamt in Betrieb war, ist mir nicht bekannt. Später (der Zeitpunkt ist ebenso unklar) kam am Standort Kurt-Eisner-Straße (wahrscheinlich Hausnummer 36), Höhe Brittingweg (das ist dort, wo die Brücke über die Ständlerstraße beginnt; auf dem Grundstück befindet sich heute ein Spielplatz), ein weiteres Postamt dazu, das nun wirklich in Neuperlach lag und 1981 durch das Postamt am Hanns-Seidel-Platz ersetzt wurde. Letzteres wiederum zog 2013 ins Einkaufszentrum Life um. 2016 wurde das Postamt am Hanns-Seidel-Platz abgerissen.

Leider verfüge ich weder vom Postamt an der Emil-Nolde-Straße noch vom Postamt an der Kurt-Eisner-Straße über Aufnahmen, auch im Netz habe ich keine gefunden.

Aber schauen wir doch mal, wie es an der Emil-Nolde-Straße heute aussieht. Laut einem alten Stadtplan (von 1974) gab es auf der Südseite der Straße nur ein einziges Gebäude – eben die Post. Das Postgebäude wurde längst abgerissen. Inzwischen stehen dort zwei dreistöckige Gebäude aus jeweils drei Reihenhäusern. Die Hausnummern lauten 6, 8, 10, 12, 14, 16. Die heutige Hausnummer 6 entspricht nicht der alten Position. Das Postgebäude war vielmehr dort, wo heute Haus 10 und 12 stehen.

Emil-Nolde-Straße
Emil-Nolde-Straße,mit Blick Richtung Neuperlach. Das Postamt befand sich hier. Es war schmaler als der heutige Bau und lag etwa in der Mitte des neuen Baus (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Emil-Nolde-Straße
Emil-Nolde-Straße von der anderen Seite, Blick jetzt Richtung Corinthstraße/Bajuwarenstraße (07.08.2021) © Thomas Irlbeck

Interessanterweise steht noch der alte Briefkasten an der Kreuzung zur Max-Beckmann-Straße. Dieser trägt weiter die Adressaufschrift Emil-Nolde-Straße 6, obwohl nun das Haus Emil-Nolde-Straße 16 das nächstgelegene ist.

Briefkasten Emil-Nolde-Straße 6
Briefkasten mit der Adressaufschrift Emil-Nolde-Straße 6 (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Briefkasten Emil-Nolde-Straße 6
Detail Briefkasten (07.08.2021) © Thomas Irlbeck

Die Post war in einem Bungalow untergebracht. Ich war ab 1974 (dem Jahr meines Einzugs ins Marx-Zentrum) unzählige Male in dieser Post. Nach meiner Erinnerung war es ein normaler Bungalow wie auch die ganzen als Wohnhäuser genutzten Bungalows. Für mich stellte es sich so dar, dass man einen der Wohnbungalows vorübergehend als Postamt nutzte. Doch die Erinnerung könnte täuschen, laut Stadtplan war das Gebäude wohl deutlich größer als die anderen Bungalows.

An dieser Stelle sind die Leser aufgerufen: Wer hat noch Fotos von der ersten und zweiten Neuperlacher Post und stellt sie hier zur Verfügung?

Quelle

Münchner Handstempel – Neues Postamt ab 1971 in der Emil-Nolde-Str. 6