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Cyber-Betrug in immer höheren Stratosphären

Strato-Betrug
Betrugs-Mail
Dieb
Lizenz: Public Domain

Diese Mail sieht durchaus echt aus. Auffällig ist erst einmal nur, dass es „Sehr geehrter Kunde“ heißt und ich nicht namentlich angesprochen werde. Da Provider sich auch um die Domain-Registrierungen und -verlängerungen kümmern, kann es jedoch kaum sein, dass meine Domain ausläuft – und das schon in wenigen Stunden.
Der Link wirkt authentisch aus, beginnt er doch mit

https://www.strato.de/

Also klicken wir doch mal darauf und schauen nach, was da los ist! Nicht, dass die Seite in wenigen Stunden offline ist!

Doch,. halt, das ist nur der Linktext, hinterlegt ist eine Adresse, die ganz wo anders hingeht. Wer da drauf klickt, leitet vermutlich den ersten Schritt dazu ein, dass sein Rechner infiziert wird. Oder dass seine Daten in fremde Hände geraten. Oder irgendwas anderes Kriminelles!

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Bilder Bildung/Erziehung Historisches Kirche/Religion Kultur und Bräuche

Büchertausch-Regal – und eine kleine Anekdote aus den 1970er-Jahren

Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal unter dem freistehenden Kirchturm der St. Monika, dem ersten denkmalgeschützten Bau Neuperlachs (30.09.2020) © Thomas Irlbeck
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika (30.09.2020) © Thomas Irlbeck
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika (30.09.2020) © Thomas Irlbeck

Gesehen am 30.09.2020 an unserer St. Monika am Marx-Zentrum. Unter dem Kirchturm steht ein Regal zum Bücher-Tauschen (neudeutsch eher Sharen/Teilen). Eine nette Idee, wie ich finde, zumal „Teilen“ auch ein christlicher Begriff ist. Das meine ich jetzt keineswegs abwertend. Ich bin Atheist, aber manchmal war ich in der Kirche, etwa wenn Freunde gehen mussten, weil es die Eltern befohlen hatten. Exakt in dieser Kirche bzw. genauer dem Vorgänger der St. Monika in Gestalt eines Holzprovisoriums erinnere ich mich noch genau an einen Gottesdienst. Als Bewohner des Marx-Zentrum (Peschelanger 12) war dies ja „meine“ Kirche.

Das Thema war „Teilen“. Der Pfarrer sagte, man sollte mit anderen teilen. Er bezog das auf alles Erdenkliche. Als Kinder, die damals vielleicht 10 Jahre oder so waren, probierten wir es aus und gaben uns untereinander Süßigkeiten ab. Nicht, dass wir das vorher abgelehnt hätten. Aber wir wollten gezielt die Empfehlung des Pfarrers umsetzen. Eigentlich könnte man die Geschichte unter „nicht besonders erwähnenswert“ abheften. Aber da ich wie angedeutet so selten einen Gottesdienst besucht habe, verbinde ich die St. Monika immer mit dem Vorgang des Teilens. Heute bin ich bei Facebook.

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Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Straßenverkehr

Fußgängerampel vor dem Life!

Life-Fußgängerampel
Albert-Schweitzer-Straße vor dem Life (13.08.2020). Foto: Lesereinsendung

Es ist die wohl die gefährlichste und nervigste Stelle im Neuperlacher Straßennetz: Der Übergang an der viel befahrenen Albert-Schweitzer-Straße, Ecke Siegfrued-Mollier-Straße, vor dem Einkaufszentrum Life. Oft muss man als Fußgänger oder Radfahrer Minuten warten, bis man eine Lücke findet. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Endlich kommt hier eine Fußgängerampel hin. Die Arbeiten haben nun begonnen, wenngleich die Ampel eigentlich erst für 2021 vorgesehen ist.

Als sichere Alternative gibt es zwar die U-Bahnunterführung, die aber von Radfahrern nur schiebend benutzt werden darf. Auch für Fußgänger ist sie eher dann praktisch, wenn diese geradeaus Richtung Plett-/Quidde-Zentrum weiter möchten. Zum Life ist es ein Umweg.

Fortschritte (Update 26.08.2020)

Es geht voran. Die Masten stehen schon!

Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck

 

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Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Esoterik/Parapsych. Historisches Sanierung/Abriss/Bau

Rückblick auf Bau und Eröffnung unseres Life, dem Einkaufszentrum nach Feng-Shui-Prinzipien

Bau des Life
Der Bau des Life. Hier sind heute Zufahrt und Parkplatz. Die „Nase“ dagegen ist schon annähernd fertiggestllt. In sie wird ein Blumenladen einziehen – leider kein Café, obwohl sich die Aussicht dafür eignen würde (15.05.2009). Foto: Georg Pantel

Am 09.09.2020 jährte um 09:09 sich die Eröffnung unseres Einkaufszentrums Life (offizielle Website) an der Albert-Schweitzer-Straße zum 11. Mal. Dies sind nicht nur viele Schnapszahlen, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, noch einmal zurückzuschauen – vor allem darauf, wie der Bau entstand.

Dankenswerterweise hat der Neuperlacher Georg Pantel sein Archiv geöffnet. Er hat damals den Bau des Life von Anfang an verfolgt. Erstmals ist seine Fotoserie öffentlich zu sehen (als Ergänzung werden auch noch einige Bilder anderer Fotografen gezeigt).

Fangen wir ganz vorne an: Nach dem Abriss des Neue-Heimat-Verwaltungsgebäudes am Plett-Zentrum (siehe folgendes Foto von 1970; Bruno Tamborino hat zu diesem Bau den bemerkenswerten Artikel Requiem – in Erinnerung an das Plett-Zentrum verfasst) entstand ein vollklimatisiertes, hochmodernes Einkaufszentrum, das Life. Es ersetzt das alte Ladenzentrum des Plett-Zentrum, das vorerst noch als Ruine im Südteil des Plett-Zentrum-Gebäudes stehenblieb und noch bis Anfang 2012 eine Durchgangsfunktion Richtung Allianz/pep hatte.

Neuperlach 1967 bis 1970
Bild 1: Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Das Life ist nach dem pep das zweite Einkaufszentrum in Neuperlach, das nicht mehr den ursprünglichen Neuperlacher Ladenzentren (Subzentren) folgt. Letztere stellen keine abgeschlossenen Gebäudekomplexe dar, sondern bestehen aus im Freien verteilten Läden (meist als Bestandteil von Wohnhäusern; etwa im Marx-Zentrum) oder sind als weitgehend überdachte Ladenpassage realisiert (etwa das inzwischen abbruchreife Quidde-Zentrum). Aber die Passagen sind immer – auch nach Ladenschluss – begehbar, es gibt keine zentralen Eingangstüren. Bei Regen, Kälte oder Hitze ist das Einkaufen auf dieser Art wenig angenehm. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder auch für Mütter und Väter mit Kinderwagen sind die Festtreppen eine Zumutung oder gar ein K.-o.-Kriterium. Und gerade beim Plett-Zentrum musste erst eine steile Festtreppe überwunden werden, um zur Ladenpassage zu gelangen.

Das Life erfüllt die heutigen Standards. Es ist durch Rollsteige und Fahrstühle barrierefrei. Selbstverständlich gibt es auch eine Tiefgarage. Das Konzept „alles unter einem Dach“ erlaubt das bequeme Einkaufen unabhängig von Wind und Wetter.

Hochmodern und nach Feng-Shui-Prinzipien

Bau des Life
Bau des Life (11.06.2009) © Thomas Irlbeck

Eine Besonderheit ist, dass der 9.700 m² große,  zweigeschossige Bau mit seinen rund 20 Läden nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wurde. Das Wellendach (nebenstehende Abbildung), das in einer Art „Nase“ über dem Haupteingang endet, ist dabei nach dem „Reisschalenprinzip“ (Einkaufen unter der Reisschale) konstruiert und soll nach der Lehre des Feng Shui positive Energie (Himmels-Qi) sammeln. Auf Ecken am Gebäude wurde konsequent verzichtet, alles wurde stattdessen penibel abgerundet. Die Fenster sind mit Metallbedampfung, Aluminiumrahmen und Wärme isolierendem Glas versehen und sollen auf diese Weise einen lückenlosen Schutz vor Funkbelastung bieten.

Damit nicht das Zentrum des Gebäudes attackiert wird – nach Feng Shui der Herzpunkt – wurden die Rollsteige im Ober- und Erdgeschoss außerhalb der Mitte angeordnet.

Erwähnenswert – wenngleich spätestens jetzt der eine oder andere den Kopf schütteln dürfte – ist die vor Baubeginn durchgeführte Landreinigung mithilfe von Erdakupunktur. Auf diese Weise sollen nach Feng-Shui-Lehre die positiven Punkte aktiviert werden.

Der  Bau (02.07.08–27.06.09)

Bau des Life
Bild 2: Bautafel zum Life. Aldi, Rewe, dm, Alnatura und Vinzenzmurr sind bis heute Mieter. Als wichtiger Mieter ist später noch die Postbank dazugekommen (02.07.2008). Foto: Georg Pantel

Den Abriss überspringen wir nun und starten mit dem Baubeginn. Als Erstes schauen wir uns die Bautafel an und betrachten dann die einzelnen Stationen bis zur Eröffnung.

Bau des Life
Bild 3: Es geht los! (02.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 4 (12.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 5 (22.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 6 (21.08.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 7 (06.09.2008) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 8 (06.09.2008) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 9 (20.10.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 10 (04.11.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 11 (04.11.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 12 (14.12.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 13 (16.12.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 14 (07.02.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 15 (22.02.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 16 (13.03.200). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 17 (19.03.200). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 18 (15.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 19 (15.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 20 (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 21  (30.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 22 (30.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 23 (11.06.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 24 (27.06.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 25 (27.06.2009). Foto: Georg Pantel

Eröffnung (09.09.09 um 09:09)

Es ist so weit! Die Tore sind auf, die Massen strömen ins Life!

Life Eröffnungstag
Bild 26: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Life Eröffnungstag
Bild 27: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Life Eröffnungstag
Bild 28: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder

Boardinghouse in Neuperlach Süd: „Zuhause auf Zeit“

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 1: Werbetafel für Boardinghouse in Neuperlach Süd (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 2: Werbetafel für Boardinghouse in Neuperlach Süd (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden.

Ein Blickfang dürfte die Fassade mit ihrer ungewöhnlichen Bullaugenoptik werden. Es entstehen 607 Apartments mit 1 bis 2 Zimmern mit einer Fläche von 20,5 m² bis 61,1 m². Die Appartements sind als Studio- und Galerie-Räume ausgeführt.

Highlights sind die Skydeck-Bar, die Fitness-Area mit Alpenblick,  Rewe und Rossmann im Erdgeschoss und das Restaurant. Ein Garten, eine Co-Working-Area und eine Tiefgarage sind ebenso vorhanden.

Die offizielle Homepage findet sich hier: Revo Serviced Apartments

Was ist ein Boardinghouse?

Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem Hotel aufhalten, die Kosten sind meist üblicherweise erheblich geringer als in einem Hotel.

Stand der Bauarbeiten (19.04.2019)

Die Baugrube mit den U-Bahnzügen im Hintergrund ist imposant. Die Verbauwand entsteht mittels Mixed-In-Place-Verfahren.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 3 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 4 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 5 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 6 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 7 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 8 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 9 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 10 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 11 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.06.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 12 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 13 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 14 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 15 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 28.06.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 16: Imposante Baugrube (28.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (28.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 29.09.2019

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 18 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 19 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 20 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 21 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 22 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck

Update 27.08.2020

Der Bau wächst immer mehr in der Höhe. Die Bullaugen ziehen bereits jetzt ihre Blicke auf sich.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 23 (27.08.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 24 (27.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 23.10.2020

Es wächst, verleiht aber keine Flügel wie Red Bull!

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 24 (23.10.2020) © Thomas Irlbeck

Update 06.11.2020

Das Haus wächst weiter. Die Bullaugen-Optik trennt Optimisten und Pessimisten. Erstere denken dabei an Urlaub und Schiffsreise, Letztere an die Arbeit in der Waschküche! Weiterlesen →

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 25 (06.11.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 26 (06.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Historisches Kunst und Denkmäler

Boardinghouse im Gasthaus zur Post?

Boardinghouse im Gasthaus zur Post?

Gasthaus zur Post
Gasthaus zur Post am Perlacher Pfanzeltplatz (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Artikel Bedrohtes Kulturgut, dass der Eigentümer des Gasthaus zur Post am Pfanzeltplatz plane, Wirtshaussaal und Dachgeschoss in Gästezimmer umwandeln. Damit müssten im Dachgeschoss Gauben eingebaut werden, was die Optik verändere. Die Gaststätte im Erdgeschoss soll bleiben, der Biergarten vergrößert werden. Aber der Saal im 1. Obergeschoss würde wegfallen. Die Gästezimmer sollen offenbar als Boardinghouse genutzt werden. Stadtviertelvertreter und Denkmalschützer lehnen die Pläne entschieden ab.

Gasthaus zur Post Perlach um 1900
Gasthaus zur Post Perlach um 1900. Quelle: „Grüße aus Perlach“, Festring Perlach, Seite 1

Allerdings zeigt eine alte Postkarte (um 1900) das Gasthaus zur Post ziemlich eindeutig mit Gauben.  Die jetzigen Fensterluken scheinen mir neuere Datums zu sein (vielleicht 1950er- bis 1970er-Jahre). Vielleicht wäre ja ein Kompromiss möglich: Gästezimmerausbau im Dachgeschoss ja, 1. Obergeschoss unverändert. So könnte das Haus eventuell sogar wieder seine ursprüngliche Dachoptik zurückerhalten, was ein Gewinn sein könnte. Wichtig: Die Gedanken in diesem Absatz sind nur eine persönliche Meinung und basieren auf dieser alten Postkarte. Im Demkmalschutzliste ist sicherlich die jetzige Optik geschützt. Damit müsste die Machbarkeit erst geprüft werden.

Gasthaus zur Post Perlach um 1900, Detail Gauben
Postkarte von oben, Detail Gauben
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Ärgerliches/Nerviges Bilder Brennpunkte/Kriminell

Funkmast in Neuperlach abgefackelt – Serientäter?

Funkmast Neuperlach Brand
Brennender Funkmast (08.07.2020). Foto: Facebook
Funkmast Neuperlach Brand
Brennender Funkmast (08.07.2020). Foto: Facebook
Funkmast Neuperlach Brand
Brennender Funkmast (08.07.2020). Foto: Facebook, freundliche Genehmigung liegt vor

Unser Funkmast an der Heinrich-Lübke-Straße, Ecke Schumacherring. ist heute Nacht (von Dienstag auf Mittwoch) in Brand geraten. Es wird von Brandstiftung ausgegangen. Das berichtet die Abendzeitung. Ende Mai wurde bereits ein Funkmast auf dem BR-Gelände in Freimann in Brand gesteckt. In all diesen Fällen ermittelt das Kommissariat 43, das sich für politisch motivierte Kriminalität von links zuständig zeichnet. Wobei ich mir eher vorstellen kann, dass 5G-Verschwörungstheoretiker am Werk waren, die eher rechts zu finden sein dürften, auch wenn es freilich auch genug Verschwörungstheoretiker aus dem linken Spektrum gibt. Aber ob links oder rechts, so etwas ist natürlicher gleichermaßen abzulehnen.

Funkmast Neuperlach Brand
Funkmast mit Brandschaden (08.07.2020) © Thomas Irlbeck
Funkmast Neuperlach Brand
Funkmast mit Brandschaden (08.07.2020) © Thomas Irlbeck
Funkmast Neuperlach Brand
Funkmast mit Brandschaden (08.07.2020) © Thomas Irlbeck
Telekom-Funkmast Heinrich-Lübke-Straße 27
Intakter Funkmast (2017)

Ein Bericht über das Gebäude nebenan und den Funkturm gibt es hier. Aus diesem stammt auch vorangegangene Foto mit dem intakten Funkturm: Waschbeton am Funkmast.

Nichts hält länger als ein Provisorium! (20.07.2020)

Um die reduzierte Mobilfunkabdeckung auszugleichen, wurde neben dem alten Sendemast ein provisorischer Sendeturm aufgestellt.

Funkmast Neuperlach Provisorium
Provisorischer Funkmast (20.07.2020) © Thomas Irlbeck
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Baustellen Bilder ÖPNV Sanierung/Abriss/Bau Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung Quiddestraße 2020

Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße

Die Fahrbahnsanierung auf der Quiddestraße wirkt weit mächtiger, als ich es gedacht hatte. Ihr könnt die Auf- und Abfahrt Ständlerstraße im Bereich der Quiddestraße nicht benutzen, bitte verwendet stattdessen die Auf- und Abfahrt Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße. Die Fahrbahn wurde teilweise auf die andere Seite des Grünstreifens verschwenkt und entsprechend auf eine Spur pro Richtung reduziert. Die Bushaltestelle Nawiaskystraße wurden für beide Richtungen ein Stück Richtung Staudingerstraße verschoben.

Pressemeldung (Quelle: Rathaus Umschau 109/2020):

„Das Baureferat führt in der Quiddestraße Straßenbauarbeiten in mehreren Bauphasen durch.

Vom 15. Juni bis Mitte August 2020 verbleibt in der Quiddestraße zwischen der Nawiaskystraße und dem Adenauerring eine Fahrspur je Fahrtrichtung. Während der Bauzeit ist die Durchfahrt von der Nawiaskystraße auf die Quiddestraße zeitweise gesperrt. Von Mitte Juli bis Mitte August 2020 ist zusätzlich die Zu- und Abfahrtsmöglichkeit auf die Ständlerstraße für den Autoverkehr nicht möglich.

Zur Orientierung. Die Aufnahmen wurden in Süd-Nord-Richtung beginnend mit der Kreuzung Quiddestraße/Heinrich-Lübke-Straße/Holzwiesenstraße/Adenauerring bis zum Quiddestraße und ein kleines Stück weiter nördlich gemacht.

Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße – Haltestelle Holwiesenstraße mit LInie 197 Innenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße – Haltestelle Holwiesenstraße Innenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnverschwenkung (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung West und Kreuzung mit Nawiaskystraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße^
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung West und Kreuzung mit Nawiaskystraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung West und Kreuzung mit Nawiaskystraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (rechts) mit verschwenkter Fahrbahn (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum mit verschwenkter Fahrbahn und Bus 197 Außenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Verschobene Haltestelle Nawiaskystraße mit Bus 197 Innenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
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Coronakrise: Mandelbrennerei vor dem pep darf doch öffnen

Mandelbrennerei vor dem pep darf doch öffnen – und hat am Montag Betrieb aufgenommen

Mandelbrennerei vor pep
Ungewohntes Bild für die Jahreszeit: Mandelbrennerei vor dem pep. Nein, es gab keinen Zeitsprung, wir haben Sommeranfang. Weihnachten ist erst in einem halben Jahr. (23.06.2020) © Thomas Irlbeck

Durch die Coronakrise hat die Standbetreiberin der bekannten Mandelbrennerei vor dem pep Einnahmeausfälle zu verzeichnen. Um diese zu kompensieren, wollte die Betreiberin ihrem Platz zusätzlich im Sommer nutzen. Ein Sortiment mit Mandeln und Lebkuchenherzen, das sind ja Artikel. die auch im Sommer und Herbst funktionieren – so wie auch auf der Wiesn, obwohl diese ja heuer ausfällt.

Doch dass KVR wollte nicht mitspielen und verweigerte die Genehmigung. Dank dem Einsatz des Stadtteilpolitikers Thomas Kauer hat es nun doch geklappt. Am 22.06. hat die Mandelbrennerei vor dem pep den Betrieb aufgenommen.

Mandelbrennerei vor pep
Mandelbrennerei vor pep (23.06.2020) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches In eigener Sache Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Marx-Zentrum: Grau ist das neue Schwarz! – „Leg mal eine neue Platte auf!“

St. Monika
Das Marx-Zentrum,. so wie wir es kennen. Doch das Schwarz wird weichen. Grau ist das neue Schwarz! (25.08.2012). Foto: J. W.
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Vergrößerung: Die neue Farbe

Viele werden mich jetzt nicht verstehen. Aber ich habe mein halbes Leben in einem schwarzen Haus gewohnt, verkleidet mit asbesthaltigen Eternit-Fassadenplatten. Daher ist heute für mich ein besonderer Tag.

Konkret wohnte ich vom Herbst 1974 bis ca. 1979* im Peschelanger 12, dann mit zweimal farblichem Fremdgehen (aber dennoch Neuperlach) von 1991 bis heute im Karl-Marx-Ring 58, siehe Foto ganz unten.

(* Genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich habe hier eine Ansichtskarte von Ende 1979, die noch an den Peschelanger 12 ging. Damit dürfte 1979 ein sehr guter Anhaltspunkt sein, Umzug vermutlich 1980?)

Anfangs hatte ich mich für das Schwarz geschämt. Ich hielt es für düster. Bis ich die Geschichte hörte, Architekten würden bei Hochhäusern immer Gebirge nachbauen. Das ist tatsächlich so, es lässt sich verifizieren. Hier hätten sie ein Schiefergebirge als Vorbild genommen, hieß es. Das hatte mich überzeugt und seitdem gefallen mir schwarze Häuser. Fast überall. Oft habe ich welche fotografiert und auch hier gezeigt. Schwarz ist bekanntlich streng genommen keine Farbe. dennoch, sind wir nicht päpstlicher als der Papst. Im Kleidungsbereich ist Schwarz jedenfalls edel. Warum also nicht auch auf schwarze Häuser setzen? Ende der 2010er Jahre gab es sogar wieder einen Trend hin zu schwarzen Häusern. Eher im kleineren Rahmen, aber immerhin.

Nun aber geht in Neuperlach eine Ära zu Ende. Es ist ein Einschnitt.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Anlieferung am Peschelanger, offenbar handelt es sich um die neuen Fassadenplatten. Fotostandpunkt: Bürgersteig am Peschelanger, kurz vor Beginn des Marx-Zentrum-Grundstücks (03.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger. Entscheidend ist der per Pfeil markierte Bereich. Die unteren Platten zeigen wahrscheinlich die Rückseite. Standpunkt wie  Vorgängerfoto (03.06.2020) © Thomas Irlbeck

Das Ereignis: Am Peschelanger wurden Platten angeliefert, die offenbar die neuen Fassadenplatten darstellen. Denn wie berichtet werden die Fassadenplatten im Marx-Zentrum durch absestfreie ersetzt.

Die neuen Platten sind nun anthrazit. Ihre Form ist nicht mehr annähernd quadratisch wie früher, sondern länglich.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Das Marx-Zentrum verliert sein schwarzes Kleid, und zwar zuerst der Wohnblock Peschelanger 8–12, also genau der Block, in dem ich in den 1970er-Jahren wohnte.

Die schwarzen Eternitplatten in meiner Wohnanlagen bleiben dagegen bis auf Weiteres. Es gibt keinen Beschluss zum Austausch. Daher wird meine Wohnanlage mit ihren sechs Häusern in einiger Zukunft einen Sonderfall darstellen – wir sehen also quasi für die Zukunft schwarz, aber nur in hinsichtlich der Farbe, versteht sich. Auch wenn eines Tages die Platten ausgetauscht werden sollten, ist noch völlig offen, welche Farbe die neuen Platten haben werden.

Ich bin schon ein bisschen traurig, ich hätte das Schwarz gerne auch im Marx-Zentrum weiter gesehen.

Karl-Marx-Ring 52-62
In diesem Haus (Nummer 58) der Anlage Karl-Marx-Ring 52–62 wohne ich. Hier wird das Schwarz bleiben. Wie lange, ist offen (16.03.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.06.2020

Inzwischen hängen schon stellenweise die neuen Platten. Wie es mal aussehen wird, verschweigt momentan noch die Verhüllung des Gerüstes. Um die neuen Flächen besser erkennen zu können, ist auf einem der Bilder eine der Flächen durch einen roten Rahmen hervorgehoben.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Im Hintergrund das noch schwarze Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 (24.06.2020) © Thomas Irlbeck

Die Fassade in einem helleren Licht erscheinen lassen – davon ein Bild machen! (Update 26.07.2020)

An einigen wenigen Stellen wurde inzwischen die Verhüllung abgenommen. Zu sehen sind die vielleicht ersten Fotos, die die neue Farbgebung ohne verfälschende Plane zeigen Bild 1 und 2). Wie gefällt euch die neue Optik? Fotos von heute. Ich lege als Vergleich noch Aufnahmen bei (Bild 3 und 4), die die originalen schwarzen asbesthaltigen Eternit-Platten zeigen. Man kann sich hier nur „ein Bild machen“. Im wahrsten Wortsinn.

Was ich erstaunlich finde, zumindest dieser Vergleich lässt die Fassade gar nicht in einem viel helleren Licht erscheinen. Aber es hängt von der Intensität des Tageslichts, von den Kameraeinstellungen und der Nachbearbeitung ab. Man kann sich hier nur „ein Bild machen“. Im wahrsten Wortsinn.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten in Anthrazit (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Detail neue Fassadenplatten in Anthrazit (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Eternit-Platten Karl-Marx-Ring
Schwarze Eternit-Platten am Karl-Marx-Ring 58 (24.11.2013) © Thomas Irlbeck
Eternit-Platten Karl-Marx-Ring
Schwarze Eternit-Platten am Karl-Marx-Ring 58 (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger Vergleich
Neue Fassadenplatten am Peschelanger im Vergleich (26.07.2020) © Thomas Irlbeck

Beton wie neu! (Update 10.08.2020)

Nun werden auch auf den Vordereingängen der Häuser am Peschelanger die alten asbesthaltigen Eternit-Fassadenpatten und die Isolierwolle entfernt, Erstmals seit ca. 1973 ist wieder der nackte Beton zu sehen. Der Beton sieht wie neu aus, als wäre er gerade gegossen worden. Die Fassadenplatten haben die Abnutzung mindestens sehr stark reduziert.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck

Erste größere Fläche in neuer Optik freiliegend (Update 18.08.2020)

Der erste größere Bereich mit den neuen grauen Fassadenplatten ist nun sichbar. Die vielleicht ersten Fotos davon gibt es hier:

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (18.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger, siehe oben, Kamin (18.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 02.09.2020

Erstmals sind nach Entfernung der Plane ganze Geschosse im neuen Kleid sichtbar geworden. Die Fassade ist jetzt asbestfrei! Die vielleicht ersten Fotos davon gibt es hier!

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (02.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (02.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 03.09.2020

Das Gerüst wird nun so langsam abgebaut und man sieht immer größere Flächen der neu gestalteten Fassade.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (03.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (03.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 10.09.2020

Da nun ganze Fassaden von dem Gerüst befreit wurden, kann man sich erstmals ein umfassendes Bild von der neuen Optik machen. Je nach Tageslicht erscheinen die neuen grauen Fassadenplatten mal deutlich heller als die alten Platten, mal ähnlich dunkel.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck

 

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Architektur Bilder Bildung/Erziehung Kunst und Denkmäler Veranstaltungen/Ausstellungen

Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum Nord
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ (links, Hintergrund) hat Denkmalschutz erhalten. Das eigentliche Schulgebäude (rechts ansatzweise zu sehen) wurde nicht in die Denkmalschutzliste aufgenommen (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ an der Quiddestraße steht seit April 2019 unter Denkmalschutz. Es ist erst das zweite Gebäude in Neuperlach überhaupt, das die Ehre des Denkmalschutzes zuteilwurde. Gleichzeitig ist es das erste Betongebäude Neuperlachs mit Denkmalschutz.

Der Bau, der wenig überraschend als Mensa, aber auch als Festsaal (maximal 500 Plätze) genutzt wird, ist vom Schulgebäude abgesetzt und steht frei, trägt aber gemeinsam mit den Schulgebäude die Postadresse Quiddestraße 4.

Ein kurzer Rückblick: Das erste denkmalgeschützte Gebäude Neuperlachs ist die Kirche St. Monika, ein Sichtziegelbau von 1980, der unmittelbar neben dem Marx-Zentrum zu finden ist. Die Aufnahme in die Denkmalliste erfolgte um den Mai 2018 herum.

Nun also wurde in Neuperlach erstmals ein Bau der Gattung  „Brutalismus“ als denkmalwürdig auserkoren. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Der Bayerische Denkmalschutzatlas weiß über die Mensa Folgendes zu berichten:

Mehrzweckgebäude, zur Straße ebenerdiger und zum Schulhof zweigeschossiger Sichtbetonbau mit bewegter Dachlandschaft auf polygonalem Grundriss, hofseitig mit großzügiger Durchfensterung, Terrassen und Treppenanlage und abgesenktem Außenbereich, von Bernhard von Busse und Eberhard Schunck, 1973-75.

Der hier erwähnte unregelmäßige Grundriss wird auf den Fotos kaum sichtbar. Doch Google Maps zeigt die Form anschaulich:

Auch auf OpenStreetMap wird die Form erkennbar:

Map Schulzentrum
Map Schulzentrum Nord mit der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In der Vergrößerung ist es noch weit deutlicher zu sehen:

Map Mensa
Grundriss der Mensa (über alle  Geschosse). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Kein Viereck, kein Sechseck, kein Achteck, kein … Ja, was haben wir denn hier überhaupt?

Da auch einige mehr oder weniger stärke Bögen enthalten sind, handelt es sich nicht um ein Vieleck mit einer genauer Anzahl an Ecken, sodass auch keine Anzahl angegeben werden kann. Der Dachaufbau und das teilweise freiliegende Kellergeschoss haben zudem eine eigene, wiederum stark abweichende Form.

Können Betonbauten Denkmäler sein?

Viele halten Betonbauten generell nicht für denkmalschutzwürdig. Doch längst ist der Brutalismus eine Architekturform, die weltweit eine Menge an Anhängern, auch unter Fachleuten, gefunden hat. Durch die weite Verbreitung gehört die „Betonkunst“ schon einmal deshalb zur Zeitgeschichte hinzu.

Mensa Schulzentrum Nord
Ansicht mit dem Haupteingang (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Aufnahmen von Betonbauten in die Denkmalschutzliste sind in Neuperlach ein Novum, in München ist das aber nicht neu. So wurde 2018 der Gebäudekomplex „Orpheus und Eurydike“ (1971–1973) in Schwabing unter Denkmalschutz gestellt.

Mensa: Gründe für den Denkmalschutz

Nicht nur die komplexe Form und die offenen Grundrisse werden als Grund für die Erteilung des Denkmalschutzes angegeben, auch die unveränderte marktplatzartige Gestaltung hat eine Rolle gespielt, ebenso die bewegte Dachlandschaft aus geraden und verschieden geneigten Dachflächen. Letztere würden dem Bau ein „skulpturales Erscheinungsbild“ verleihen, so die Begründung. Das Gebäude mit seiner pädagogisch motivierten Architektur kann als Zeugnis für den Wandel des Schulbaus gesehen werden.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie. Foto: © A.Savin, WikiCommons

Wer sich bei dem Bau an eine Konzerthalle erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Denn die Architekten der Mensa haben sich tatsächlich von der in den 1960er-Jahren erbaute Berliner Philharmonie inspirieren lassen (siehe Abbildung).

Mensa Schulzentrum Nord
Eingangsbereich (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Denkmalschutz kam Abriss zuvor!

Die Geschichte des Baus ist aber mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste nicht beendet. Im Gegenteil. Eigentlich wollte die Stadt die Mensa abreißen und neu bauen. Denn sie war schon längst zu klein geworden. Das Vorhaben wurde jetzt durch den Denkmalschutz gestoppt. Nun soll auf dem bestehenden Gelände ein neuer, zusätzlicher Bau entstehen, der als Mensa und auch als Erweiterung des Schulgebäudes dient. Die Sanierung der alten Mensa wird durch den Denkmalschutz nun weit aufwendiger, da die Fassade nicht verändert werden darf. Ausnahmen sind allenfalls in einem sehr begrenzten Umfang und nur in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege möglich. Der Erhalt der Mensa bedeutet aber auch, dass nicht noch ein weiterer Veranstaltungssaal verlorengeht. Spätestens nach dem Abriss des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz sind Veranstaltungssäle in Neuperlach ohnehin äußerst rar gesät, zumal der Bau des neuen Kulturzentrums am Hanns-Seidel-Platz noch in den Sternen steht.

Mensa Schulzentrum Nord
Mit etwas Abstand betrachtet (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Flyer Mensa 1992
Ein tolles zeitgeschichtliches Zeugnis: Der Flyer von 1992 macht auf eine Hip-Hop-Party in der Mensa aufmerksam (Lesereinsendung, vielen Dank!)

Quellen

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Ärgerliches/Nerviges Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Große Sorgen um unser Biotop im Truderinger Wald

Der Baggersee (Rothsee) ist komplett verschwunden. Der Zustand des Geländes ist bedauerlich.

Christopher Griebel hat sich für münchen.tv in der aktuellen Folge des „Münchner Stadtrundgangs“ dort umgeschaut und Vermutungen angestellt.

Zum Video: Kiesgrube Roth – Stadtrundgang 15.05.20209

Hier nun aktuelle Fotos:

Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Das folgende Foto hier ist noch aus besseren Zeiten:

Biotop Rothsee
Biotop (20.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.07.2020

Nach den ergiebigen Regenfälle der letzten Tage ist wieder mäßig Wasser im Rothsee. Aber dies wird kein Dauerzustand sein.

Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (29.07.2020) © Thomas Irlbeck
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Baustellen Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Einzäunung an der ganz alten Trambahnwendeschleife

Gesehen heute (19.05.2020) an der Heinrich-Wieland-Straße – an der ganz alten Trambahnwendeschleife (Haltestelle „Neuperlach Nord“, aufgelassen 1973) vor der Abfahrt runter zur Ständlerstraße, Bereich eingezäunt offenbar für Anpflanzungen. Ich versuche noch, mehr herauszukriegen. Genug hingegen ist über die Neuperlacher Tram bekannt: Die Neuperlacher Tram

Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 1: Heinrich-Wieland-Straße. Im Hintergrund ist bei genauem Blick die Einzäunung erkennbar. Hier wendete mal die Tram. Eine Brücke über die Ständlerstraße war hier vorgesehen, wurde aber nie gebaut (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 2 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 3: Franz Risch – Gartenbau – Baumschulen (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 4 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 5 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
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Baustellen Bilder Skurril/Satire/Nonsens Sprache/Wortherkunft Straßenverkehr

Der große Philosoph!

Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Karl Marx
Karl Marx. Lizenz: Public Domain
Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ich habe immer gedacht, unser Ring ist nach dem Philosophen Karl Marx benannt. Doch die Wahrheit ist, es ist Karl Marks, wie diese Trommel-Aufschrift eben an unserem Ring – an der T-Kreuzung mit der Ständlerstraße – beweist! An dieser Stelle wird die Ständlerstraße als reine Wohnstraße ins neue Alexisquartier verlängert.

Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Karl-Marks-Ring
Buchcover bei Amazon

Update: Im Turkmenischen (Turkmenistan) schreibt sich „Karl Marx“ wirklich als „Karl Marks“. Das wäre eine Erklärung, es kann aber auch nur ein Schreibfehler sein. Wer weiß mehr?

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Architektur Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße

Hölzern!

Das ist ja mal eine Überraschung. Unser Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße zeigt sein neues Kleid. Ob das jetzt so bleibt? Immerhin wurde das Gerüst abgebaut. Mir hat die alte bunte Optik viel besser gefallen Was meint ihr?

Ich lege noch zwei Archivbilder von 2013 als Vergleich bei.

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (15.07.2013)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (13.05.2013)

Mehr zum Projekt gibt es auf der Seite Paulus² Imobilien.

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Bilder Gesundheit/Krankheit

Neuperlach und das neuartige Coronavirus

Spielplatz an der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Corona Buch lesen auf der Bank verboten
Gefährliches Lesen

Der Spielplatz wurde heute, am 17.03.2020, auf behördliche Anweisung „vorübergehend“ gesperrt. Bei einigen anderen Spielplätzen hat man es aber erst einmal „vergessen“.

Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck

Phönix-Pflegeheim am Friedrich-Engels-Bogen

Das Heim hat am 01.04.2020 das ganze Grundstück mit einem Warnband abgesperrt. Damit soll das Personal besser vor Kontakten mit Außenstehenden geschützt werden.

Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck

Sonderöffnungszeiten im pep

Corons-Sonderöffnungszeiten pep
Corons-Sonderöffnungszeiten im pep (03.04.2020)

Michaeligarten

Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck

Mundschutz-Sharing in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Mundschutz-Sharing in der Wohnanlage KMR 52–62
Mundschutz-Sharing am Spielplatz (21.04.2020) © Thomas Irlbeck
Mundschutz-Sharing in der Wohnanlage KMR 52–62
Mundschutz-Sharing am Spielplatz (21.04.2020) © Thomas Irlbeck

Corona-Bericht aus dem pep

McDonald's pep
McDonald’s am pep: geschlossen bis voraussichtlich Ende Mai (05.05.2020) © Thomas Irlbeck
McDonald's pep
Hinweis auf die Umbauarbeiten (05.05.2020) © Thomas Irlbeck

McDonald’s am pep hat geschlossen – bis voraussichtlich Ende Mai. Als Ausweichlokal steht der McDonald’s in der Wabula zur Verfügung.

Gespielte Normalität

Spielplatz nach Corona wiedereröffnet
Corona: Spielplatz wiedereröffnet – Bild vom Eröffnungstag (06.05.2020) © Thomas Irlbeck

Seit dem 06.05.2020 haben in Bayern die Spielplätze wieder geöffnet. Mein Spielplatz in meiner Wohnanlage wurde natürlich auch freigegeben. In den letzten Tagen wurde er als Vorbereitung von Unkraut befreit. Bevor es Kritik hagelt: Ja, ich weiß, dieser Spielplatz ist sehr, sehr unattraktiv. Dennoch, er wird benutzt, wie wir hier sehen. Die Spielgeräte sind meines Wissens noch die originalen von 1971.

Ich freue mich aber, wenn dort Kinder spielen. Das ist erst seit wenigen Jahren wieder der Fall. Fast über Jahrzehnte wurde er nicht benutzt, da es keine Kinder mehr in der Anlage gab.

Sudermann-Zentrum

TEDi und KiK haben wieder geöffnet. Viel Spaß beim Shoppen!

Sudermann-Zentrum
Sudermann-Zentrum (08.05.2020)

Unser pep ist ins Leben zurückgekehrt!

pep
pep (11.05.2020)

Heute haben wieder fast alle Läden im pep geöffnet. Im Saturn ist wieder die gesamte Ladenfläche freigegeben. Allerdings sagte mir der Kassierer, man habe weiterhin nur von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Einige kleinere Läden sowie Restaurants haben noch geschlossen. Vor manchen Läden haben sich lange Schlangen gebildet wegen der begrenzten Zahl an Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen. McDonald‘s hat wie berichtet bis Ende Mai wegen Umbau geschlossen. Als Ersatz steht die Filiale in der Wabula zur Verfügung. Update: Primark hat seit Freitag, den 15. Mai, wieder geöffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten mit Stand 11.05. stehen hier zur Verfügung: pep-Öffnungszeiten

Michaeligarten: Geöffnet und doch geschlossen!

Michaeligarten
Ostparksee mit dem Michaeligarten (18.05.2020)
Michaeligarten
Ostparksee mit dem Michaeligarten (18.05.2020)
Michaeligarten
Zum Mitnehmen geöffnet (18.05.2020)

Ab heute (18.05.2020) darf die Außengastronomie in Bayern wieder öffnen. Doch der Michaeligarten hat weiterhin nur für Selbstabholer geöffnet. Erst an Christi Himmelfahrt sperrte der Biergarten wieder auf. Geöffnet zum Draußensitzen hatte aber bereits die Gaststätte „Zum Löwen“ im Marx-Zentrum (keine Fotos).

Michaeligarten
Der eigentliche Michaeligarten ist noch abgesperrt! (18.05.2020)
Michaeligarten
Der eigentliche Michaeligarten ist noch abgesperrt! (18.05.2020)

Michaeligarten: Erster Betriebstag nach Corona-Lockdown!

Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Ostparksee an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Christi Himmelfahrt: Unser Michaeligarten im Ostpark ist ab sofort wieder in Betrieb! Bitte beachten: Es ist nur von 10 (Sa/So/Feiertag) bzw. 11 Uhr (werktags) bis 20 Uhr geöffnet. Ihr müsst euch zweimal registrieren: beim Eintreffen (eure Daten) und beim Verlassen (Uhrzeit). Eine Reservierung ist nicht notwendig. Nur ein Teil der Sitzplätze steht zur Verfügung. Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist der Biergarten geschlossen! Zur Website des Michaeligarten

Mandelbrennerei vor dem pep darf doch öffnen

Am 22.06. hat die Mandelbrennerei vor dem pep den Betrieb aufgenommen. Zum Artikel: Mandelbrennerei vor dm pep darf doch öffnen

Frauentreffpunkt Neuperlach

Foto Frauentreff
Auch im Frauentreffpunkt ist in diesen Zeiten nicht alles wie „üblich“: das Programm ist angepasst an die Hygienevorschriften, die Teilnehmerzahlen begrenzt, aber doch kehrt ein bisschen Normalität ein

Zum Programm des Frauentreffpunkts Neuperlach

Lockdown Light V2

pep McDonald's Lockdown V2
McDonald’s im pep (02.11.2020) © Thomas Irlbeck

Das hatten wir doch schon mal. Ihr könnt bei McDonald’s gerne Essen und Getränke kaufen, verzehrt werden muss aber außerhalb des Lokals und des Lokal-Außenbereichs.

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Architektur Baustellen Bilder

Alexisquartier – der Bau (Update 24.11.2020)

Alexisquartier Map
Alexisquartier: Map. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (inzwischen abgerissen) am 02.04.2017 © Thomas Irlbeck

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer entsteht das Alexisquartier. Namensgeber ist der Alexiweg, der wiederum nach Willibald Alexis benannt ist.

Es werden rund 1.300 Wohnungen für 3.000 zukünftige Neuperlacher gebaut. Auch zwei echte Hochhäuser (beide mit 52,0 Metern Höhe) werden hochgezogen. Ebenso werden Läden sowie Kindergärten kommen und auch ein Quartierspark.

Das Grundstück reicht von der Niederalmstraße im Norden bzw. der Friedrich-Creuzer-Straße im Nordosten bis zum Handwerkerhof (am Graf-Zentrum) und der Wohnanlage am Stemplingeranger im Süden. Östlich wird das Quartier vom inzwischen asphaltierten Alexisweg (und damit dem dort beginnenden Truderinger Wald) begrenzt, westlich von der vorhandenen Bebauung am Karl-Marx-Ring (Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75-83, Merccure-Hotel, Heizwerk Perlach).

Das gesamte Alexisquartier liegt auf  Neuperlacher Grund, grenzt im Nordosten aber haarscharf an Trudering (Truderinger Grenzkolonie) an und im Osten an Waldperlach.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestartet hat das Immobilienunternehmen Demos, das auf dem Gelände auch Reihenhäuser baut. Als zweites Unternehmen ist inzwischen Pandion Verde dazugekommen.

Die neuen Straßen

Siehe auch in der Karte ganz oben!

  • Franz-Heubl-Straße
  • Hans-A.-Engelhard-Straße (erster Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)
  • Hararestraße
  • Kiewstraße
  • Veronastraße
  • Zenzl-Mühsam-Straße (zweiter Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)

Update 17.04.2020

Fotos am Demos-Verkaufscontainer aus (Zufahrt am Mercure-Hotel).

Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck

Update 07.05.2020: Schuss und Gegenschuss

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Im ersten Foto ist das Graf-Zentrum zu sehen, und es wird eindrucksvoll klar, wie groß das Gelände ist (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 29.05.2020: Schnellwachstum

Manch einer wird sich beim Besuch der Baustelle verwundert die Augen reiben. Eben war da noch ein Acker und das Kieswerk. Und jetzt ist alles so schnell gegangen. Zumindest ein Haus hat sein Gerüst bereits teilweise verloren. Die Fassade macht einen annähernd fertigen Eindruck. Doch mit dem Einzug wird es nicht ganz so schnell gehen. Die Fertigstellung dieses Wohnabschnitts 3 ist für den Februar 2021 anberaumt – und auch erst irgendwann danach wird voraussichtlich der erste Möbelwagen anrücken.

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Unterschiede (Update 06.06.2020)

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (01.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das Foto entstand ungefähr vom Standpunkt wie dieses Foto hier, das von 2018 stammt:

Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (07.01.2018) © Thomas Irlbeck

„Ganz in Weiß“ …

… sang einst der Roy, obwohl er ja „Black“ heißt. Gefühlt wurde hier gestern noch Kies verarbeitet, nun macht im Alexisquartier das erste Haus äußerlich einen fertigen Eindruck. Das Alexisquartier wird aber kein völlig weißes Viertel, es wird auch stellenweise Farbe kommen, wie die Website von „Demos“ verrät. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Die Veröffentlichung der Fotos wurden von Demos genehmigt, vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier- Im Hintergrund die Wohnhäuser am Stemplingeranger (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.07.2020

Der aktuelle Stand der Bauarbeiten. Die Bilder sind am Übergang Friedrich-Creuzer-Straße/Alexisweg entstanden. Dort befand sich der frühere Kieswerk-Haupteingang.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Ganz rechts entstehen die Reihenhäuser, die an die bestehenden Häuser der Niederalmstraße-Südseite anschließen (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 22./23.09.2020

Neuer Bauabschnitt „Wohnen an der Allee“ an unserem Alexisquartier, ein neuer Kran steht.

Alexisquartier
Neuer Kran (22.09.2020) © Thomas Irlbeck

Zur offiziellem Homepage von Demos zu diesem Bauabschnitt

Noch ein Kran am 23.09.2020. Es sind dann noch einmal zwei weitere Kräne vorgesehen, aber die kommen viel später. Alle Bilder von meiner Wohnung am Karl-Marx-Ring aus geschossen.

Alexisquartier
Und noch ein Kran (23.09.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Und noch ein Kran (23.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2020: Stand und Start am Wohnabschnitt 4 (Wohnen an der Allee)

Ein Blick ins Alexisquartier. Es ist erstaunlich, wie viele Bauten dort schon entstanden ist. Nun beginnen die Arbeiten am Wohnabschnitt 4 („Wohnen an der Allee“). Der Fotograf Benno Steuernagel-Gniffke entführt uns auf die Baustelle und zeigt bei der Gelegenheit (zwei weitere Kräne werden aufgestellt, was hier jetzt nicht das Thema sein soll), wie es hier generell aussieht. Interessant sind die „Swimmingpools“. Natürlich werden diese Wasserbecken keine Hallenbäder, sondern ein Teil der Autos wird in Duplex-Garagen unterhalb des Grundwasserspiegels parken. Daher muss hierfür eine Betonwanne gegossen und das Wasser abgepumpt werden. Schließlich sollen die Karossen später mal trocken bleiben!

Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke! Ebenso geht ein Dank an Demos für die Erlaubnis, die Fotos zu zeigen.

Alexisquartier
Auch die Fahrbahnen und Gehwege sind bereits in Arbeit (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Wasserbecken. Das werden Parkplätze, aber keine Unterwasserparkplätze. Mehr im Text weiter oben (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.10.2020

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Unser Alexisquartier. Von der anderen Seite sieht unser Wendelstein zu. Die Fotos sind heute von meinem Fenster im 8. Stock entstanden. Weitterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Wendelstein (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Teer-Special (10.11.2020)

Nein, es geht nicht ums Rauchen. Und ich weiß, es heißt „Asphalt“ und man sagt nur umgangssprachlich „Teer“. Aber irgendeinen Aufhänger braucht man ja.

Konkret wird im Alexisquartier nun asphaltiert. Die Veronastraße, die Hararestraße und Teile der Franz-Heubl-Straße bekommen den erwarteten schwarzen Belag. Schließlich sollen Anfang 2021 die ersten Neu-Neuperlacher ins Alexisquartier einziehen. Eine Staubpiste aus dem Wilden Westen wäre da eher unpraktisch.
Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke; Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 24.11.2020

Die Nacht öffnet Seelen. Als Benno Steuernagel-Gniffke am Alexisquartier eintrifft, ist es noch stockduster. Daher sind Bilder mit ganz besonder Atmosphäre entstanden. Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Das Alexisquartier von der derzeit gesperrten Hippelstraße aus (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
In Reih und Glied Die Reihenhäuser im Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

 

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Architektur Baustellen Bilder Bildung/Erziehung Historisches

Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügigen
Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

Abschiedsbilder von der Schule gibt es in der Rubrik Historisches

28 Meter hohe Schallschutzwand – entsteht hier die Optik eines Hochsicherheitsgefängnisses?

Der Bau war in die Kritik geraten, da eine 28 Meter hohe Schallschutzwand um das Gebäude gezogen werden sollte, das wäre in etwa die Höhe eines 9-stöckigen Hauses. Die Schallschutzwand soll aber nun doch nicht realisiert werden. Quelle: tz: Pläne für Münchner Schule bekannt – Lokalpolitiker entsetzt: „Hat uns aus den Socken gehauen“

Der Schulbetrieb geht in einer Containerstadt weiter, die auf dem Schulgrundstück aufgestellt wurde. Für die Containerstadt wurde sogar eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben. We zu ahnen ist, erfolgt die Zufahrt über die Staudingerstraße.

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (Update 28.08.2020)

Grundschule am Strehleranger
Bild 5 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 6 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 7 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 8 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck

In meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 findet seit dem 30 März 2020 eine Großsanierung statt, die sich in 3 Bauabschnitten über 3 Jahre (mit Pausen) hinziehen wird. Dabei werden auf der Südseite die Loggien/Balkone und andere Sichtbetonstellen instand gesetzt.

Noch eine Klarstellung, da es hier Irritationen gegeben hat: Die schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten bleiben!

Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 bis 4 Monate an den Häusern 52 und 54 in Anspruch nehmen. 2021 und 2022 sind dann die übrigen Häuser dran. Am 03.03. hat bei leichtem Schneefall der Gerüstaufbau begonnen. Inzwischen ist der Gerüstaufbau beendet. Schätzungsweise geht es direkt nach Ostern nun so richtig los.

Für uns Bewohner ist das nicht so optimal. Da wir wegen der Coronakrise nur aus triftigen Gründen das Haus verlassen dürfen. Lärm rechtfertigt sicherlich keinen Tagesausflug. Die Loggien und Balkone können auch nicht bzw. kaum benutzt werden. Erstens werden die Loggien und Balkone noch mit Planen zugehängt, sodass Sonne tanken unmöglich wird. Zweitens werden auch die Loggia- und Balkonböden saniert.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bei leichtem Schneetreiben hat der Aufbau des Gerüsts begonnen! (30.03.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck

Verhüllung (Update 14.04.2020)

In den Morgenstunden begann die Verhüllung der Fassade.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 14.04.2020 © Thomas Irlbeck

19.04.2020: Häuser verhüllt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck

21.05.2020: Farbtests

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Farbtests (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Farbtests für den bevorstehenden Anstrich in Orange. Farben werden im Laufe der Jahre dunkler oder heller. Soll ein Anstrich wieder so ausfallen, wie er früher einmal war, könnte es daher eine mehr oder weniger böse Überraschung geben, selbst wenn der Neuanstrich auf der gleichen RAL-Nummer wie damals basiert. Deswegen werden üblicherweise verschiedene Tests gemacht, sodass der Auftraggeber sich den gewünschten Farbton gewissermaßen am lebenden Objekt raussuchen kann.

Demokratie in Wohnanlagen: Was darf’s denn sein?

Die Sanierung läuft weiter, aber nun steht eine Entscheidung an. Die Eigentümer werden zur Wahl aufgerufen und stimmen per Briefwahl über zwei Punkte ab. Die Entscheidung gilt für alle Balkone/Loggien und auch für alle drei Bauabschnitte, die wie gemeldet dieses Jahr, 2021 und 2022 erfolgen.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Abstimmung zur Versieglung der Loggia-/Balkonböden (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Erststimme

Auf den Loggien und Balkonen werden, falls vorhanden, die Fliesen entfernt. Bei der neuem Bodenbeschichtung der Loggien und Balkone erfolgt als oberste Schicht eine transparente Versiegelung mit Glaskügelchen. Die Glaskügelchen hemmen die Rutschgefahr und erleichtern zudem die Reinigung. Der Grundton ist RAL 7035 Lichtgrau, die Kügelchengröße beträgt 1 mm, die Farbe 33 % schwarz, 33 % grau und 33 % weiß. Je höher der Anteil der Glaskügelchen ist, desto größer ist die Rutschhemmung. Zur Auswahl stehen 30 Gramm/m² (Muster 1) sowie 50 Gramm/m² (Muster 2). Die Bauüberwachung empfiehlt Muster 2, bei dem ein Rutschhemmungswert von R9 (der 45–60 Gramm/m² erfordert) erreicht wird. Zur optimalen Entscheidungsfindung wurden vor dem Haus 52 zwei Muster aufgestellt. Update 13.07.2020: Muster #2 ist der Gewinner!

Zweitstimme

Für die Farbe auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkone kann zwischen Weiß und Hellgrau gewählt werden. Hier sind Muster vor dem Haus 56 aufgestellt. Die Decken der Balkone und Loggien werden auf jeden Fall in Weiß gestrichen. Update 13.07.2020: Hellgrau ist der Gewinner!

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Stand der Großsanierung. Wer hier genau hinsieht, erkennt die beiden zur Abstimmung stehenden Muster (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Aber natürlich zeige ich die Muster auch in Groß:

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 1 mit weniger Kügelchen und etwas geringerer Rutschhemmung 01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 2 mit mehr Kügelchen und höherer Rutschhemmung (01.06.2020) © Thomas Irlbeck – Update 13.07.2020: Das ist der Gewinner!

Update 18.09.2020

Die Hüllen sind gefallen. Endlich haben unsere Bewohner wieder einen Blick nach draußen. Die Großsanierung der Häuser 52 und 54 neigt sich wie angekündigt dem Ende zu. Zu sehen sind die vielleicht ersten Fotos ohne Verhüllung

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Hüllen sind gefallen (18.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Hüllen sind gefallen (18.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2020

Das Gerüst wurde abgebaut, die Sanierung ist so gut wie beendet.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
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Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches Kultur und Bräuche

Eli’s: Neue Pizzeria bei uns im Marx-Zentrum!

Pizzeria
Symbolfoto

Originalfotos unter Androhung gerichtlicher Schritte gelöscht!

Diese Räume sind für mich etwas Besonderes. Denn 1976 eröffnete hier im Peschelanger 11 (Ärztehaus) Neuperlachs erstes Theater, das legendäre TiK (Theater in der Kreide)! Natürlich habe ich dort – als kleiner Bub – auch Theaterstücke gesehen. Nach dem Ende des TiK waren hier vor allem nichtöffentliche Lokale und Clubs ansässig. Es hatten also nur Mitglieder Zutritt.

Längst Geschichte, aber nie vergessen: das legendäre TiK (Theater in der Kreide)

Wir Eigentümer der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 wurden als Nachbarn über die Nutzungsänderung der Räume informiert. Dabei war es in unserer Eigentümerversammlung zu einer grotesken Szene gekommen. Eine Dame erhob sich und hielt ein Plädoyer gegen die Änderung. Sie befürchtete, dass sich in einem Mitgliederlokal Salafisten versammeln, die wer weiß was planen könnten. Ich unterbrach sie und wies darauf hin, dass das Gegenteil der Fall sei. Das Lokal werde nicht zu einem Mitgliedertreff, sondern werde vielmehr für die Allgemeinheit geöffnet. Es gäbe also mehr öffentliche Kontrolle, nicht weniger. Der Irrtum konnte dann aufgeklärt werden, die Dame hatte sich verlesen. Konsequenterweise haben wir dann auf einen Einspruch verzichtet und die Änderung konnte in Kraft treten.

Mit der Pizzeria haben wir im Marx-Zentrum erstmals drei Speiselokale – ein Novum.

Das Eli’s hat Di–Do von 18 Uhr bis 4 Uhr geöffnet, Fr–So von 18 Uhr bis 5 Uhr. Montag ist Ruhetag. Die Angaben sind in dem Flyer zu finden, den ich gestern im Briefkasten fand. Die großzügigen Öffnungszeiten bringen ein bisschen Großstadtflair in unsere verschlafene Stadt. Das Lokal hat seit dem 26. Oktober geöffnet.

Zum Angebot: Eine Pizza Margherita kostet 5,50 Euro, eine Pizza Tonno 7,50 Euro.

Ziemlich einmalig dürfte sein, dass Polizeibeamte, Sanitäter, Spitalpersonal sowie die Feuerwehr 20 Prozent Rabatt erhalten.

Wir wünschen dem Betreiber viel Erfolg!

Udpate: Da das Döner-Lokal geschlossen wurde, sind es nun nur noch zwei Restaurants.