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Fahrbahnsanierung Quiddestraße 2020

Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße

Die Fahrbahnsanierung auf der Quiddestraße wirkt weit mächtiger, als ich es gedacht hatte. Ihr könnt die Auf- und Abfahrt Ständlerstraße im Bereich der Quiddestraße nicht benutzen, bitte verwendet stattdessen die Auf- und Abfahrt Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße. Die Fahrbahn wurde teilweise auf die andere Seite des Grünstreifens verschwenkt und entsprechend auf eine Spur pro Richtung reduziert. Die Bushaltestelle Nawiaskystraße wurden für beide Richtungen ein Stück Richtung Staudingerstraße verschoben.

Pressemeldung (Quelle: Rathaus Umschau 109/2020):

„Das Baureferat führt in der Quiddestraße Straßenbauarbeiten in mehreren Bauphasen durch.

Vom 15. Juni bis Mitte August 2020 verbleibt in der Quiddestraße zwischen der Nawiaskystraße und dem Adenauerring eine Fahrspur je Fahrtrichtung. Während der Bauzeit ist die Durchfahrt von der Nawiaskystraße auf die Quiddestraße zeitweise gesperrt. Von Mitte Juli bis Mitte August 2020 ist zusätzlich die Zu- und Abfahrtsmöglichkeit auf die Ständlerstraße für den Autoverkehr nicht möglich.

Zur Orientierung. Die Aufnahmen wurden in Süd-Nord-Richtung beginnend mit der Kreuzung Quiddestraße/Heinrich-Lübke-Straße/Holzwiesenstraße/Adenauerring bis zum Quiddestraße und ein kleines Stück weiter nördlich gemacht.

Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße – Haltestelle Holwiesenstraße mit LInie 197 Innenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße – Haltestelle Holwiesenstraße Innenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnverschwenkung (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung Ost (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Fahrbahnsanierung Quiddestraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung West und Kreuzung mit Nawiaskystraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße^
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung West und Kreuzung mit Nawiaskystraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Gesperrte Auf-/Abfahrt Ständlerstraße Richtung West und Kreuzung mit Nawiaskystraße (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (rechts) mit verschwenkter Fahrbahn (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum mit verschwenkter Fahrbahn und Bus 197 Außenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Brücke vom Hachinger Bach zum Quidde-Zentrum (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Quiddestraße
Verschobene Haltestelle Nawiaskystraße mit Bus 197 Innenring (04.07.2020) © Thomas Irlbeck
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Marx-Zentrum: Grau ist das neue Schwarz!

St. Monika
Das Marx-Zentrum,. so wie wir es kennen. Doch das Schwarz wird weichen. Grau ist das neue Schwarz! (25.08.2012). Foto: J. W.
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Vergrößerung: Die neue Farbe

Viele werden mich jetzt nicht verstehen. Aber ich habe mein halbes Leben in einem schwarzen Haus gewohnt, verkleidet mit asbesthaltigen Eternit-Fassadenplatten. Daher ist heute für mich ein besonderer Tag.

Konkret wohnte ich vom Herbst 1974 bis ca. 1979* im Peschelanger 12, dann mit zweimal farblichem Fremdgehen (aber dennoch Neuperlach) von 1991 bis heute im Karl-Marx-Ring 58, siehe Foto ganz unten.

(* Genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich habe hier eine Ansichtskarte von Ende 1979, die noch an den Peschelanger 12 ging. Damit dürfte 1979 ein sehr guter Anhaltspunkt sein, Umzug vermutlich 1980?)

Anfangs hatte ich mich für das Schwarz geschämt. Ich hielt es für düster. Bis ich die Geschichte hörte, Architekten würden bei Hochhäusern immer Gebirge nachbauen. Das ist tatsächlich so, es lässt sich verifizieren. Hier hätten sie ein Schiefergebirge als Vorbild genommen, hieß es. Das hatte mich überzeugt und seitdem gefallen mir schwarze Häuser. Fast überall. Oft habe ich welche fotografiert und auch hier gezeigt. Schwarz ist bekanntlich streng genommen keine Farbe. dennoch, sind wir nicht päpstlicher als der Papst. Im Kleidungsbereich ist Schwarz jedenfalls edel. Warum also nicht auch auf schwarze Häuser setzen? Ende der 2010er Jahre gab es sogar wieder einen Trend hin zu schwarzen Häusern. Eher im kleineren Rahmen, aber immerhin.

Nun aber geht in Neuperlach eine Ära zu Ende. Es ist ein Einschnitt.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Anlieferung am Peschelanger, offenbar handelt es sich um die neuen Fassadenplatten. Fotostandpunkt: Bürgersteig am Peschelanger, kurz vor Beginn des Marx-Zentrum-Grundstücks (03.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger. Entscheidend ist der per Pfeil markierte Bereich. Die unteren Platten zeigen wahrscheinlich die Rückseite. Standpunkt wie  Vorgängerfoto (03.06.2020) © Thomas Irlbeck

Das Ereignis: Am Peschelanger wurden Platten angeliefert, die offenbar die neuen Fassadenplatten darstellen. Denn wie berichtet werden die Fassadenplatten im Marx-Zentrum durch absestfreie ersetzt.

Die neuen Platten sind nun anthrazit. Ihre Form ist nicht mehr annähernd quadratisch wie früher, sondern länglich.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Das Marx-Zentrum verliert sein schwarzes Kleid, und zwar zuerst der Wohnblock Peschelanger 8–12, also genau der Block, in dem ich in den 1970er-Jahren wohnte.

Die schwarzen Eternitplatten in meiner Wohnanlagen bleiben dagegen bis auf Weiteres. Es gibt keinen Beschluss zum Austausch. Daher wird meine Wohnanlage mit ihren sechs Häusern in einiger Zukunft einen Sonderfall darstellen – wir sehen also quasi für die Zukunft schwarz, aber nur in hinsichtlich der Farbe, versteht sich. Auch wenn eines Tages die Platten ausgetauscht werden sollten, ist noch völlig offen, welche Farbe die neuen Platten haben werden.

Ich bin schon ein bisschen traurig, ich hätte das Schwarz gerne auch im Marx-Zentrum weiter gesehen.

Karl-Marx-Ring 52-62
In diesem Haus (Nummer 58) der Anlage Karl-Marx-Ring 52–62 wohne ich. Hier wird das Schwarz bleiben. Wie lange, ist offen (16.03.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.06.2020

Inzwischen hängen schon stellenweise die neuen Platten. Wie es mal aussehen wird, verschweigt momentan noch die Verhüllung des Gerüstes. Um die neuen Flächen besser erkennen zu können, ist auf einem der Bilder eine der Flächen durch einen roten Rahmen hervorgehoben.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Im Hintergrund das noch schwarze Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
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Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum Nord
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ (links, Hintergrund) hat Denkmalschutz erhalten. Das eigentliche Schulgebäude (rechts ansatzweise zu sehen) wurde nicht in die Denkmalschutzliste aufgenommen (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ an der Quiddestraße steht seit April 2019 unter Denkmalschutz. Es ist erst das zweite Gebäude in Neuperlach überhaupt, das die Ehre des Denkmalschutzes zuteilwurde. Gleichzeitig ist es das erste Betongebäude Neuperlachs mit Denkmalschutz.

Der Bau, der wenig überraschend als Mensa, aber auch als Festsaal (maximal 500 Plätze) genutzt wird, ist vom Schulgebäude abgesetzt und steht frei, trägt aber gemeinsam mit den Schulgebäude die Postadresse Quiddestraße 4.

Ein kurzer Rückblick: Das erste denkmalgeschützte Gebäude Neuperlachs ist die Kirche St. Monika, ein Sichtziegelbau von 1980, der unmittelbar neben dem Marx-Zentrum zu finden ist. Die Aufnahme in die Denkmalliste erfolgte um den Mai 2018 herum.

Nun also wurde in Neuperlach erstmals ein Bau der Gattung  „Brutalismus“ als denkmalwürdig auserkoren. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Der Bayerische Denkmalschutzatlas weiß über die Mensa Folgendes zu berichten:

Mehrzweckgebäude, zur Straße ebenerdiger und zum Schulhof zweigeschossiger Sichtbetonbau mit bewegter Dachlandschaft auf polygonalem Grundriss, hofseitig mit großzügiger Durchfensterung, Terrassen und Treppenanlage und abgesenktem Außenbereich, von Bernhard von Busse und Eberhard Schunck, 1973-75.

Der hier erwähnte unregelmäßige Grundriss wird auf den Fotos kaum sichtbar. Doch Google Maps zeigt die Form anschaulich:

Auch auf OpenStreetMap wird die Form erkennbar:

Map Schulzentrum
Map Schulzentrum Nord mit der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In der Vergrößerung ist es noch weit deutlicher zu sehen:

Map Mensa
Grundriss der Mensa (über alle  Geschosse). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Kein Viereck, kein Sechseck, kein Achteck, kein … Ja, was haben wir denn hier überhaupt?

Da auch einige mehr oder weniger stärke Bögen enthalten sind, handelt es sich nicht um ein Vieleck mit einer genauer Anzahl an Ecken, sodass auch keine Anzahl angegeben werden kann. Der Dachaufbau und das teilweise freiliegende Kellergeschoss haben zudem eine eigene, wiederum stark abweichende Form.

Können Betonbauten Denkmäler sein?

Viele halten Betonbauten generell nicht für denkmalschutzwürdig. Doch längst ist der Brutalismus eine Architekturform, die weltweit eine Menge an Anhängern, auch unter Fachleuten, gefunden hat. Durch die weite Verbreitung gehört die „Betonkunst“ schon einmal deshalb zur Zeitgeschichte hinzu.

Mensa Schulzentrum Nord
Ansicht mit dem Haupteingang (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Aufnahmen von Betonbauten in die Denkmalschutzliste sind in Neuperlach ein Novum, in München ist das aber nicht neu. So wurde 2018 der Gebäudekomplex „Orpheus und Eurydike“ (1971–1973) in Schwabing unter Denkmalschutz gestellt.

Mensa: Gründe für den Denkmalschutz

Nicht nur die komplexe Form und die offenen Grundrisse werden als Grund für die Erteilung des Denkmalschutzes angegeben, auch die unveränderte marktplatzartige Gestaltung hat eine Rolle gespielt, ebenso die bewegte Dachlandschaft aus geraden und verschieden geneigten Dachflächen. Letztere würden dem Bau ein „skulpturales Erscheinungsbild“ verleihen, so die Begründung. Das Gebäude mit seiner pädagogisch motivierten Architektur kann als Zeugnis für den Wandel des Schulbaus gesehen werden.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie. Foto: © A.Savin, WikiCommons

Wer sich bei dem Bau an eine Konzerthalle erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Denn die Architekten der Mensa haben sich tatsächlich von der in den 1960er-Jahren erbaute Berliner Philharmonie inspirieren lassen (siehe Abbildung).

Mensa Schulzentrum Nord
Eingangsbereich (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Denkmalschutz kam Abriss zuvor!

Die Geschichte des Baus ist aber mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste nicht beendet. Im Gegenteil. Eigentlich wollte die Stadt die Mensa abreißen und neu bauen. Denn sie war schon längst zu klein geworden. Das Vorhaben wurde jetzt durch den Denkmalschutz gestoppt. Nun soll auf dem bestehenden Gelände ein neuer, zusätzlicher Bau entstehen, der als Mensa und auch als Erweiterung des Schulgebäudes dient. Die Sanierung der alten Mensa wird durch den Denkmalschutz nun weit aufwendiger, da die Fassade nicht verändert werden darf. Ausnahmen sind allenfalls in einem sehr begrenzten Umfang und nur in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege möglich. Der Erhalt der Mensa bedeutet aber auch, dass nicht noch ein weiterer Veranstaltungssaal verlorengeht. Spätestens nach dem Abriss des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz sind Veranstaltungssäle in Neuperlach ohnehin äußerst rar gesät, zumal der Bau des neuen Kulturzentrums am Hanns-Seidel-Platz noch in den Sternen steht.

Mensa Schulzentrum Nord
Mit etwas Abstand betrachtet (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Flyer Mensa 1992
Ein tolles zeitgeschichtliches Zeugnis: Der Flyer von 1992 macht auf eine Hip-Hop-Party in der Mensa aufmerksam (Lesereinsendung, vielen Dank!)

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Ärgerliches/Nerviges Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Große Sorgen um unser Biotop im Truderinger Wald

Der Baggersee (Rothsee) ist komplett verschwunden. Der Zustand des Geländes ist bedauerlich.

Christopher Griebel hat sich für münchen.tv in der aktuellen Folge des „Münchner Stadtrundgangs“ dort umgeschaut und Vermutungen angestellt.

Zum Video: Kiesgrube Roth – Stadtrundgang 15.05.20209

Hier nun aktuelle Fotos:

Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Das folgende Foto hier ist noch aus besseren Zeiten:

Biotop Rothsee
Biotop (20.04.2018)
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Baustellen Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Einzäunung an der ganz alten Trambahnwendeschleife

Gesehen heute (19.05.2020) an der Heinrich-Wieland-Straße – an der ganz alten Trambahnwendeschleife (Haltestelle „Neuperlach Nord“, aufgelassen 1973) vor der Abfahrt runter zur Ständlerstraße, Bereich eingezäunt offenbar für Anpflanzungen. Ich versuche noch, mehr herauszukriegen. Genug hingegen ist über die Neuperlacher Tram bekannt: Die Neuperlacher Tram

Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 1: Heinrich-Wieland-Straße. Im Hintergrund ist bei genauem Blick die Einzäunung erkennbar. Hier wendete mal die Tram. Eine Brücke über die Ständlerstraße war hier vorgesehen, wurde aber nie gebaut (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 2 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 3: Franz Risch – Gartenbau – Baumschulen (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 4 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 5 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
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Baustellen Bilder Skurril/Satire/Nonsens Sprache/Wortherkunft Straßenverkehr

Der große Philosoph!

Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Karl Marx
Karl Marx. Lizenz: Public Domain
Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ich habe immer gedacht, unser Ring ist nach dem Philosophen Karl Marx benannt. Doch die Wahrheit ist, es ist Karl Marks, wie diese Trommel-Aufschrift eben an unserem Ring – an der T-Kreuzung mit der Ständlerstraße – beweist! An dieser Stelle wird die Ständlerstraße als reine Wohnstraße ins neue Alexisquartier verlängert.

Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Karl-Marks-Ring
Buchcover bei Amazon

Update: Im Turkmenischen (Turkmenistan) schreibt sich „Karl Marx“ wirklich als „Karl Marks“. Das wäre eine Erklärung, es kann aber auch nur ein Schreibfehler sein. Wer weiß mehr?

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Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße

Hölzern!

Das ist ja mal eine Überraschung. Unser Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße zeigt sein neues Kleid. Ob das jetzt so bleibt? Immerhin wurde das Gerüst abgebaut. Mir hat die alte bunte Optik viel besser gefallen Was meint ihr?

Ich lege noch zwei Archivbilder von 2013 als Vergleich bei.

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (15.07.2013)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (13.05.2013)

Mehr zum Projekt gibt es auf der Seite Paulus² Imobilien.

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Neuperlach und das neuartige Coronavirus

Spielplatz an der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Corona Buch lesen auf der Bank verboten
Gefährliches Lesen

Der Spielplatz wurde heute, am 17.03.2020, auf behördliche Anweisung „vorübergehend“ gesperrt. Bei einigen anderen Spielplätzen hat man es aber erst einmal „vergessen“.

Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck

Phönix-Pflegeheim am Friedrich-Engels-Bogen

Das Heim hat am 01.04.2020 das ganze Grundstück mit einem Warnband abgesperrt. Damit soll das Personal besser vor Kontakten mit Außenstehenden geschützt werden.

Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck

Sonderöffnungszeiten im pep

Corons-Sonderöffnungszeiten pep
Corons-Sonderöffnungszeiten im pep (03.04.2020)

Michaeligarten

Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck

Mundschutz-Sharing in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Mundschutz-Sharing in der Wohnanlage KMR 52–62
Mundschutz-Sharing am Spielplatz (21.04.2020) © Thomas Irlbeck
Mundschutz-Sharing in der Wohnanlage KMR 52–62
Mundschutz-Sharing am Spielplatz (21.04.2020) © Thomas Irlbeck

Corona-Bericht aus dem pep

McDonald's pep
McDonald‘s am pep: geschlossen bis voraussichtlich Ende Mai (05.05.2020) © Thomas Irlbeck
McDonald's pep
Hinweis auf die Umbauarbeiten (05.05.2020) © Thomas Irlbeck

McDonald‘s am pep hat geschlossen – bis voraussichtlich Ende Mai. Als Ausweichlokal steht der McDonald‘s in der Wabula zur Verfügung.

Gespielte Normalität

Spielplatz nach Corona wiedereröffnet
Corona: Spielplatz wiedereröffnet – Bild vom Eröffnungstag (06.05.2020) © Thomas Irlbeck

Seit dem 06.05.2020 haben in Bayern die Spielplätze wieder geöffnet. Mein Spielplatz in meiner Wohnanlage wurde natürlich auch freigegeben. In den letzten Tagen wurde er als Vorbereitung von Unkraut befreit. Bevor es Kritik hagelt: Ja, ich weiß, dieser Spielplatz ist sehr, sehr unattraktiv. Dennoch, er wird benutzt, wie wir hier sehen. Die Spielgeräte sind meines Wissens noch die originalen von 1971.

Ich freue mich aber, wenn dort Kinder spielen. Das ist erst seit wenigen Jahren wieder der Fall. Fast über Jahrzehnte wurde er nicht benutzt, da es keine Kinder mehr in der Anlage gab.

Sudermann-Zentrum

TEDi und KiK haben wieder geöffnet. Viel Spaß beim Shoppen!

Sudermann-Zentrum
Sudermann-Zentrum (08.05.2020)

Unser pep ist ins Leben zurückgekehrt!

pep
pep (11.05.2020)

Heute haben wieder fast alle Läden im pep geöffnet. Im Saturn ist wieder die gesamte Ladenfläche freigegeben. Allerdings sagte mir der Kassierer, man habe weiterhin nur von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Einige kleinere Läden sowie Restaurants haben noch geschlossen. Vor manchen Läden haben sich lange Schlangen gebildet wegen der begrenzten Zahl an Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen. McDonald‘s hat wie berichtet bis Ende Mai wegen Umbau geschlossen. Als Ersatz steht die Filiale in der Wabula zur Verfügung. Update: Primark hat seit Freitag, den 15. Mai, wieder geöffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten mit Stand 11.05. stehen hier zur Verfügung: pep-Öffnungszeiten

Michaeligarten: Geöffnet und doch geschlossen!

Michaeligarten
Ostparksee mit dem Michaeligarten (18.05.2020)
Michaeligarten
Ostparksee mit dem Michaeligarten (18.05.2020)
Michaeligarten
Zum Mitnehmen geöffnet (18.05.2020)

Ab heute (18.05.2020) darf die Außengastronomie in Bayern wieder öffnen. Doch der Michaeligarten hat weiterhin nur für Selbstabholer geöffnet. Erst an Christi Himmelfahrt sperrte der Biergarten wieder auf. Geöffnet zum Draußensitzen hatte aber bereits die Gaststätte „Zum Löwen“ im Marx-Zentrum (keine Fotos).

Michaeligarten
Der eigentliche Michaeligarten ist noch abgesperrt! (18.05.2020)
Michaeligarten
Der eigentliche Michaeligarten ist noch abgesperrt! (18.05.2020)

Michaeligarten: Erster Betriebstag nach Corona-Lockdown!

Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Ostparksee an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Christi Himmelfahrt: Unser Michaeligarten im Ostpark ist ab sofort wieder in Betrieb! Bitte beachten: Es ist nur von 10 (Sa/So/Feiertag) bzw. 11 Uhr (werktags) bis 20 Uhr geöffnet. Ihr müsst euch zweimal registrieren: beim Eintreffen (eure Daten) und beim Verlassen (Uhrzeit). Eine Reservierung ist nicht notwendig. Nur ein Teil der Sitzplätze steht zur Verfügung. Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist der Biergarten geschlossen! Zur Website des Michaeligarten

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Alexisquartier – der Bau

Alexisquartier Map
Alexisquartier: Map. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (inzwischen abgerissen) am 02.04.2017 © Thomas Irlbeck

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer entsteht das Alexisquartier. Namensgeber ist der Alexiweg, der wiederum nach Willibald Alexis benannt ist.

Es werden rund 1.300 Wohnungen für 3.000 zukünftige Neuperlacher gebaut. Auch zwei echte Hochhäuser werden hochgezogen. Ebenso werden Läden sowie Kindergärten kommen und auch ein Quartierspark.

Das Grundstück reicht von der Niederalmstraße im Norden bzw. der Friedrich-Creuzer-Straße im Nordosten bis zum Handwerkerhof (am Graf-Zentrum) und der Wohnanlage am Stemplingeranger im Süden. Östlich wird das Quartier vom inzwischen asphaltierten Alexisweg (und damit dem dort beginnenden Truderinger Wald) begrenzt, westlich von der vorhandenen Bebauung am Karl-Marx-Ring (Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75-83, Merccure-Hotel, Heizwerk Perlach).

Das gesamte Alexisquartier liegt auf  Neuperlacher Grund, grenzt im Nordosten aber haarscharf an Trudering (Truderinger Grenzkolonie) an und im Osten an Waldperlach.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestartet hat das Immobilienunternehmen Demos, das auf dem Gelände auch Reihenhäuser baut. Als zweites Unternehmen ist inzwischen Pandion Verde dazugekommen.

Die neuen Straßen

Siehe auch in der Karte ganz oben!

  • Franz-Heubl-Straße
  • Hans-A.-Engelhard-Straße (erster Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)
  • Hararestraße
  • Kiewstraße
  • Veronastraße
  • Zenzl-Mühsam-Straße (zweiter Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)

Update 17.04.2020

Fotos am Demos-Verkaufscontainer aus (Zufahrt am Mercure-Hotel).

Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck

Update 07.05.2020: Schuss und Gegenschuss

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Im ersten Foto ist das Graf-Zentrum zu sehen, und es wird eindrucksvoll klar, wie groß das Gelände ist (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 29.05.2020: Schnellwachstum

Manch einer wird sich beim Besuch der Baustelle verwundert die Augen reiben. Eben war da noch ein Acker und das Kieswerk. Und jetzt ist alles so schnell gegangen. Zumindest ein Haus hat sein Gerüst bereits teilweise verloren. Die Fassade macht einen annähernd fertigen Eindruck. Doch mit dem Einzug wird es nicht ganz so schnell gehen. Die Fertigstellung dieses Wohnabschnitts 3 ist für den Februar 2021 anberaumt – und auch erst irgendwann danach wird voraussichtlich der erste Möbelwagen anrücken.

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Unterschiede (Update 06.06.2020)

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (01.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das Foto entstand ungefähr vom Standpunkt wie dieses Foto hier, das von 2018 stammt:

Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (07.01.2018) © Thomas Irlbeck

„Ganz in Weiß“ …

… sang einst der Roy, obwohl er ja „Black“ heißt. Gefühlt wurde hier gestern noch Kies verarbeitet, nun macht im Alexisquartier das erste Haus äußerlich einen fertigen Eindruck. Das Alexisquartier wird aber kein völlig weißes Viertel, es wird auch stellenweise Farbe kommen, wie die Website von „Demos“ verrät. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Die Veröffentlichung der Fotos wurden von Demos genehmigt, vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier- Im Hintergrund die Wohnhäuser am Stemplingeranger (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügigen
Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

Der Schulbetrieb geht in einer Containerstadt weiter, die auf dem Schulgrundstück aufgestellt wurde. Für die Containerstadt wurde sogar eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben. We zu ahnen ist, erfolgt die Zufahrt über die Staudingerstraße.

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck

Abschiedsbilder von der Schule gibt es in der Rubrik Historisches

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Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck

Update: Die Wahl ist entschieden (13.07.2020)

Der neue Bundeskanzler heißt … Nein, das kommt später. Es fand vielmehr eine Abstimmung hinsichtlich Details bei der Sanierung statt. Beim Thema Versiegelung des Loggia-/Balkon-Bodenbelags mit Glaskügelchen bekam Muster #2 (50 Gramm/m² ) die Mehrheit, also die Variante mit der größeren Rutschhemmung, die auch die Bauüberwachung empfohlen hatte. In puncto Anstrich auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkon erhielt Hellgrau die meisten Stimmen. Näheres zu den einzelnen Varianten weiter unten.

In meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 findet seit dem 30 März 2020 eine Großsanierung statt, die sich in 3 Bauabschnitten über 3 Jahre (mit Pausen) hinziehen wird. Dabei werden auf der Südseite die Loggien/Balkone und andere Sichtbetonstellen instand gesetzt.

Noch eine Klarstellung, da es hier Irritationen gegeben hat: Die schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten bleiben!

Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 bis 4 Monate an den Häusern 52 und 54 in Anspruch nehmen. 2021 und 2022 sind dann die übrigen Häuser dran. Am 03.03. hat bei leichtem Schneefall der Gerüstaufbau begonnen. Inzwischen ist der Gerüstaufbau beendet. Schätzungsweise geht es direkt nach Ostern nun so richtig los.

Für uns Bewohner ist das nicht so optimal. Da wir wegen der Coronakrise nur aus triftigen Gründen das Haus verlassen dürfen. Lärm rechtfertigt sicherlich keinen Tagesausflug. Die Loggien und Balkone können auch nicht bzw. kaum benutzt werden. Erstens werden die Loggien und Balkone noch mit Planen zugehängt, sodass Sonne tanken unmöglich wird. Zweitens werden auch die Loggia- und Balkonböden saniert.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bei leichtem Schneetreiben hat der Aufbau des Gerüsts begonnen! (30.03.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck

Verhüllung (Update 14.04.2020)

In den Morgenstunden begann die Verhüllung der Fassade.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 14.04.2020 © Thomas Irlbeck

19.04.2020: Häuser verhüllt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck

21.05.2020: Farbtests

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Farbtests (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Farbtests für den bevorstehenden Anstrich in Orange. Farben werden im Laufe der Jahre dunkler oder heller. Soll ein Anstrich wieder so ausfallen, wie er früher einmal war, könnte es daher eine mehr oder weniger böse Überraschung geben, selbst wenn der Neuanstrich auf der gleichen RAL-Nummer wie damals basiert. Deswegen werden üblicherweise verschiedene Tests gemacht, sodass der Auftraggeber sich den gewünschten Farbton gewissermaßen am lebenden Objekt raussuchen kann.

Demokratie in Wohnanlagen: Was darf‘s denn sein?

Die Sanierung läuft weiter, aber nun steht eine Entscheidung an. Die Eigentümer werden zur Wahl aufgerufen und stimmen per Briefwahl über zwei Punkte ab. Die Entscheidung gilt für alle Balkone/Loggien und auch für alle drei Bauabschnitte, die wie gemeldet dieses Jahr, 2021 und 2022 erfolgen.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Abstimmung zur Versieglung der Loggia-/Balkonböden (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Erststimme

Auf den Loggien und Balkonen werden, falls vorhanden, die Fliesen entfernt. Bei der neuem Bodenbeschichtung der Loggien und Balkone erfolgt als oberste Schicht eine transparente Versiegelung mit Glaskügelchen. Die Glaskügelchen hemmen die Rutschgefahr und erleichtern zudem die Reinigung. Der Grundton ist RAL 7035 Lichtgrau, die Kügelchengröße beträgt 1 mm, die Farbe 33 % schwarz, 33 % grau und 33 % weiß. Je höher der Anteil der Glaskügelchen ist, desto größer ist die Rutschhemmung. Zur Auswahl stehen 30 Gramm/m² (Muster 1) sowie 50 Gramm/m² (Muster 2). Die Bauüberwachung empfiehlt Muster 2, bei dem ein Rutschhemmungswert von R9 (der 45–60 Gramm/m² erfordert) erreicht wird. Zur optimalen Entscheidungsfindung wurden vor dem Haus 52 zwei Muster aufgestellt. Update 13.07.2020: Muster #2 ist der Gewinner!

Zweitstimme

Für die Farbe auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkone kann zwischen Weiß und Hellgrau gewählt werden. Hier sind Muster vor dem Haus 56 aufgestellt. Die Decken der Balkone und Loggien werden auf jeden Fall in Weiß gestrichen. Update 13.07.2020: Hellgrau ist der Gewinner!

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Stand der Großsanierung. Wer hier genau hinsieht, erkennt die beiden zur Abstimmung stehenden Muster (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Aber natürlich zeige ich die Muster auch in Groß:

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 1 mit weniger Kügelchen und etwas geringerer Rutschhemmung 01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 2 mit mehr Kügelchen und höherer Rutschhemmung (01.06.2020) © Thomas Irlbeck – Update 13.07.2020: Das ist der Gewinner!
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Eli’s: Neue Pizzeria bei uns im Marx-Zentrum!

Pizzeria
Symbolfoto

Originalfotos unter Androhung gerichtlicher Schritte gelöscht!

Diese Räume sind für mich etwas Besonderes. Denn 1976 eröffnete hier im Peschelanger 11 (Ärztehaus) Neuperlachs erstes Theater, das legendäre TiK (Theater in der Kreide)! Natürlich habe ich dort – als kleiner Bub – auch Theaterstücke gesehen. Nach dem Ende des TiK waren hier vor allem nichtöffentliche Lokale und Clubs ansässig. Es hatten also nur Mitglieder Zutritt.

Längst Geschichte, aber nie vergessen: das legendäre TiK (Theater in der Kreide)

Wir Eigentümer der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 wurden als Nachbarn über die Nutzungsänderung der Räume informiert. Dabei war es in unserer Eigentümerversammlung zu einer grotesken Szene gekommen. Eine Dame erhob sich und hielt ein Plädoyer gegen die Änderung. Sie befürchtete, dass sich in einem Mitgliederlokal Salafisten versammeln, die wer weiß was planen könnten. Ich unterbrach sie und wies darauf hin, dass das Gegenteil der Fall sei. Das Lokal werde nicht zu einem Mitgliedertreff, sondern werde vielmehr für die Allgemeinheit geöffnet. Es gäbe also mehr öffentliche Kontrolle, nicht weniger. Der Irrtum konnte dann aufgeklärt werden, die Dame hatte sich verlesen. Konsequenterweise haben wir dann auf einen Einspruch verzichtet und die Änderung konnte in Kraft treten.

Mit der Pizzeria haben wir im Marx-Zentrum erstmals drei Speiselokale – ein Novum.

Das Eli’s hat Di–Do von 18 Uhr bis 4 Uhr geöffnet, Fr–So von 18 Uhr bis 5 Uhr. Montag ist Ruhetag. Die Angaben sind in dem Flyer zu finden, den ich gestern im Briefkasten fand. Die großzügigen Öffnungszeiten bringen ein bisschen Großstadtflair in unsere verschlafene Stadt. Das Lokal hat seit dem 26. Oktober geöffnet.

Zum Angebot: Eine Pizza Margherita kostet 5,50 Euro, eine Pizza Tonno 7,50 Euro.

Ziemlich einmalig dürfte sein, dass Polizeibeamte, Sanitäter, Spitalpersonal sowie die Feuerwehr 20 Prozent Rabatt erhalten.

Wir wünschen dem Betreiber viel Erfolg!

Udpate: Da das Döner-Lokal geschlossen wurde, sind es nun nur noch zwei Restaurants.

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Quidde-Zentrum: 4 Monate und nichts passiert! (Update: Jetzt fast 1 Jahr!)

Quidde-Zentrum
Bild 1: Erst Ladenzentrum, dann der „Neuperlasch Zoo“ (Kunsttreff) (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Update: Inzwischen ist es fast ein ganzes Jahr her!

Am 19.06.2019 wurden alle Zugänge zum Quidde-Zentrum gesperrt. Das mit dem Abriss solle nun sehr schnell gehen, hieß es. Und wieder einmal gewinne ich den Eindruck, dass hier übereilt gehandelt wurde. War es wirklich notwendig, dass man die Künstler und sozialen Einrichtungen schon jetzt rausgeworfen hat? Klar, die Räume sind marode – ohne funktionierende Heizung und teilweise mit Wasserschäden. Aber den Durchgang hätte man beibehalten können. Das Neuperlacher Fußwegsystem und eine wichtige West-Ost-Verbindung sind nun faktisch unterbrochen, auch wenn es eine Umleitung (Bild 6) gibt (die aber nicht jeder kennt und die nicht ausgeschildert ist) und die Brücke (Bild 5) über die Quiddestraße weiterhin prinzipiell benutzbar ist. Für Radler bedeutet es aber, auf der Umleitungsstrecke eine schmale Rampe zu befahren, was für viele Absteigen bedeutet. Möglich ist natürlich, dass sich inzwischen schon Teile der Decke selbstständig machen und es zu gefährlich wäre, was aber Spekulation sind und zumindest durch meine Beobachtung nicht gedeckt ist. Wenn es wirklich so wäre, könnte man hier sicherlich eine etwaige Gefahrenstelle durch Sicherungsmaßnahmen entschärfen.

Aber ich frage: Wie lange soll dieser unhaltbare Zustand noch anhalten?

Bereits 2011 (!) schloss der letzte Lebensmittelmarkt im Quidde-Zentrum und auch die Stadtbibliothek. Seitdem ist das Quidde-Zentrum vor allem eins: Eine Ruine ohne die früher bestandene Nahversorgungsfunktion.

Geplanter Neubau

Geplant sind ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen. Ziel ist also auch eine Nachverdichtung, die vor allem durch Nutzung des bisherigen Parkplatzes erfolgen soll. Dabei sollen ein achtgeschossiges Zeilenhauses und ein sechsgeschossiges Punkthaus realisiert werden. Pläne und Computergrafiken wurden offenbar noch keine veröffentlicht. Eine Baugenehmigung soll noch nicht erteilt worden sein. Bei einer Informationsveranstaltung für Anlieger („WSB-Mieterfest“) am 13.09.2019 gab es Kritik, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Die Mieter fühlten sich nicht gut informiert, ihre Sorgen nicht ausreichend ernst genommen. Anstelle einer Computergrafik soll der neue Bau nur als eine mit einem schwarzen Filzstift angefertigte Zeichnung präsentiert worden sein.

Quidde-Zentrum
Bild 2 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 3 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 4 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 5 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Map unterbrochen
Bild 6: Umleitungsempfehlung für das Neuperlacher Fußwegsystem. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
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Allgemein Architektur Bilder Historisches Sanierung/Abriss/Bau

Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach – Gebäude sollen abgerissen werden

Allianz
Bild 1: Der Neubau (13.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Das Unternehmen wird den bis Ende 2020 laufenden Mietvertrag für das Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 nicht verlängern. Die Mitarbeiter werden in die Allianz-Zentrale in Unterföhring umziehen. Die Gebäude sollen abgerissen werden. Das berichtet die tz.

Meine Mutter hat dort viele Jahre gearbeitet, daher habe ich einen Bezug zu dem Bau. Anfangs hieß der Konzern noch „Vereinte Versicherung“. Am 1. Mai 1995 wurde das Unternehmen an die Allianz Aktiengesellschaft (heute Allianz SE) verkauft. Am 8. November 2002 ging die Marke „Vereinte Versicherung“ schließlich in der Allianz auf.

Die Gebäude sind noch nicht alt. Anfangs gab es nur den Hauptbau (April 1982 eröffnet laut Dokument „Städtebauliche Entwicklung des neuen Stadtteils Neuperlach in München“, Sigrid Bretzel, München, 2009), der weiße, futuristisch anmutende Bau (weiße Fassade) kam später hinzu (April 1996 eröffnet laut gleicher Quelle).

Der bisherige Eigentümer hat die Gebäude verkauft. Der neue Eigentümer will neue Bürogebäude errichten. Der Grund ist, dass die bisherigen Gebäude zu wenig Büroflächen in Relation zur Grundstücksgröße bieten.

Das geht Richtung Wegwerfarchitektur. Unser Neuperlach wird mir bald fremd!

Der Bebauungsplan lässt nur Gewerbe zu. Dennoch könnte auch einer vorhabenbezogenen Änderung des Bebauungsplans ein Mix aus Wohnen und Arbeiten entstehen.

Dazu ein Alternativvorschlag: Ich könnte mir vorstellen, den Neubau zu erhalten und die Büroflächen neu zu vermieten. Dem Altbau würde ich ersetzen durch einen echten Hochpunkt, das heißt mehrere Häuser, von denen mindestens die Hochhausgrenze sprengt. Dabei würde ich das Design des Neubaus weiterführen. Das Hochhaus könnte dann als Wohnhaus fungieren oder gemischt für Wohnen/Gewerbe.

Update: Ein Leser berichtet, es werde nur der Altbau abgerissen. Bestätigt ist das derzeit noch nicht.

Allianz
Bild 2 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 3: Neubau (links) und Altbau. Der Weg führt hier zum LAO/Plett-Zentrum (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 4: Eingangsbereich Altbau mit dem Brunnen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
AllianzBild 5: Neubau von der Fritz-Schäffer-Straße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 6 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 7 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 8 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 9 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 10: An der Kreuzung Fritz-Schäffer-Straße/Thomas-Dehler-Straße/Albert-Schweitzer-Staße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 11: Von der Fußgängerbrücke aus gesehen, die das LAO/Plett-Zentrum mit der Allianz verbindet (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 12: Der Altbau von der Ständlerstraße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Genieße Dein Leben – In Neuperlach Süd entsteht Wohnensemble Enjoy

Enjoy
Bild 1: Werbetafel für das Bauprojekt am Verkaufsbüro (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Isaria AG baut am Gustav-Heinemann-Ring 133/135 in Neuperlach Süd als Ersatz für ein altes Büro- und Geschäftshaus einen mehrgliedrigen Wohnbau mit 80 Eigentumswohnungen. Das Projekt firmiert unter dem Namen Enjoy. Im Erdgeschoss sind außerdem drei Läden vorgesehen. Der Vertriebsstart ist bereits erfolgt, Ende 2021 soll die Fertigstellung erfolgen.

Lage

Der Bau liegt fast unmittelbar gegenüber dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd. Das alte Gebäude steht momentan noch (Bilder 2 bis 11) und ist bereits für den bevorstehenden Abriss abgesperrt.

Bestandsbau

Der Bau, welcher der P&P-Gruppe Bayern GmbH gehörte, wurde 1988 errichtet. Die 4 Obergeschosse waren zur Büronutzung (4.029,73 m²) vorgesehen. Im Erdgeschoss waren früher bzw. zuletzt das China-Restaurant „Chi Wan“, ein Café Ratschiller’s, eine Stadtsparkasse, die „Munich International School of Arts“ und eine Änderungsschneiderei ansässig.

Architektur einmal anders! Verspielt, frech, schräg!

Der neue Bau weicht erfreulicherweise von den üblichen Einheitsbauten ab. Die Grundrisse der beiden Hauptbauten basieren nicht etwa auf Rechtecken, sondern auf verschiedenen, nicht regelmäßigen Pentagonen. Die Balkone haben unterschiedliche und interessante Formen. Sie sind entweder quadratisch, rechteckig, spitz zulaufend, gedreht oder haben andere, unsymmetrische Formen. Jeder Balkon scheint einzigartig zu sein, einige Balkone zeigen in die verschiedensten Richtungen und erwecken den Eindruck, gewagt weit rauszustehen. Dieses gewollte Chaos ist ein Blickfang und harmoniert damit mit den ebenso unkonventionellen Grundrissen. Auch Loggias sind laut Beschreibung vorgesehen, die ich hier jedoch wegen ihrer Anordnung außerhalb des normalen Gebäudeumrisses eher als Erker bezeichnen würde. In den Erdgeschoss-Wohnungen sind Terrassen vorgesehen. Die Farbgebung (grün) ist ebenso ungewöhnlich.

Geschosszahl

Die Geschosszahl liegt bei 8 (der schmalere Gebäudeteil) bzw. 7 (der breitere Gebäudeteil). Die beiden Hauptbauten sind mit einem schwebenden Zweigeschossser verbunden. Der nordwestliche Teil schließt mit einem Zweigeschosser ab – der, damit keine Langweile aufkommt, als unregelmäßiges Oktagon ausgeführt ist –, der an dem Siebengeschosser klebt.

Die Wohnungen weisen 2 bis 4 Zimmer auf. Dazu kommen private Dachgärten und Dachterrassen.

Damit verabschiedet man sich in Neuperlach Süd wohl immer mehr von der alten Regel, maximal 6 Geschosse zu bauen. Hier werden es immerhin wie erwähnt auch 7 bzw. 8 Geschosse – wie punktuell am Gewofag-Bau. Der Mut, ein paar wirkliche Hochpunkte zu setzen, fehlt jedoch. Das mag an den Bebauungsplänen liegen, die mehr nicht zulassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Stadt die Bebauungspläne generell ändert, da dies aufwendig ist und man nicht beliebig Ressourcen hat. Aber es ist möglich, Bebauungspläne vorhabenbezogen zu ändern.

Ein paar Meter weiter entsteht ja z.B. mit dem Boardinghouse ein immerhin 17-geschossiges Hochhaus, wozu ebenfalls ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden musste.

Preise

Die Preise sind die in München mittlerweile üblichen, es geht bei 4-Zimmer-Wohnungen –zumindest den mit besonders großer Fläche – jetzt auch in Neuperlach schon offenbar unaufhaltsam Richtung 1 Million.

Preisbeispiele

  • 4 Zimmer, EG, SW-Terrasse zum Innenhof, 85,6 m², 649.900,00 €
  • 4 Zimmer, 6. Stockwerk, Loggia & Balkon, Alpenblick, 106,2 m², 899.900,00 €
  • 2 Zimmer, 7. Stockwerk, Loggia, 57,6 m², 469.900,00 €
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Bild 2 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 3 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 4 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 5 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 8 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild9X (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 11 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Waldtrudering: Auf einem Waldgrundstück müssen sämtliche Eschen gefällt werden!

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 1 (04.07.2019): Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße – Map
Bild 2: In dem Waldgebiet müssen alle Eschen gefällt werden. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden (das berichtet die Süddeutsche Zeitung). Das bedeutet, dass fast alle Bäume der Säge zum Opfer fallen. Nur rund 5 % der Bäume sind anderen Baumarten zuzurechnen, sie versucht man zu erhalten. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Als Folge kommt die Wasserversorgung des Baumes zum Erliegen, und der Baum stirbt ab.

Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist schließlich derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Nicht nur Äste können sich selbstständig machen, die Bäume können auch umstürzen, vor allem, wenn ein Sturm aufkommt. Die Eschen auf dem Grundstück sind bereits schwer geschädigt oder gar abgestorben. Sie sind nicht mehr zu retten.

Das Aus für die Eschen

Laut Aussage des Försters haben die hiesigen Eschen keine Abwehrstoffe gegen den eingeschleppten Pilz. Es könnte hunderte, gar tausende  Jahre dauern, bis neuen Eschenpopulationen natürliche Resistenzen dagegen aufgebaut hätten. Daher gingen viele Experten davon aus, dass der komplette alte Bestand an Eschen in wenigen Jahren Geschichte ist.

Andere Baumarten seien nicht von diesem Pilz betroffen. Entsprechend würden Eschenwälder durch andere Arten ersetzt – durch den Menschen oder auch auf natürlichem Weg.

Das Gebiet liegt auch noch in der ALB-Quarantänezone

Jetzt kommt es noch dicker: Das Grundstück liegt zudem größtenteils in der Quarantänezone des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Daher muss das Holz durch Spürhunde (siehe Bild 1), die speziell auf den ALB trainiert sind, untersucht werden. Befallenes Holz wird kleingehäckselt und zusätzlich verbrannt, um möglichst sämtliche Individuen des Laubholzbockkäfers zu vernichten.

Spürhunde die heimlichen Stars

Die Hunde sind die heimlichen Stars. Ohne ihren Geruchssinn und ihre Lernfähigkeit hätte sich der Asiatischen Laubholzbockkäfers wahrscheinlich bereits viel weiter ausgebreitet.

Das Waldgebiet ist übrigens Landschaftsschutzgebiet. Damit ist keine Bebauung möglich. Das sage ich explizit, um Gerüchten oder Verschwörungstheorien, hier könnte irgendetwas getrickst worden sein, um Bauland zu generieren, vorzugreifen. Für die gefällten Bäume wird es Ersatzbepflanzungen geben, für die 3 Jahre Zeit besteht.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 3 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 4 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 5 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 6 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 7 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 8 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 9 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 08.07.2019

Häckseln von Holz vor Ort, bei dem der Verdacht besteht, es ist vom ALB befallen. Nach dem Häckseln geht der Holzabfall in die Verbrennungsanlage.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 10 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 11 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 12 (08.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 10.07.2019

Viel steht hier nicht mehr.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 13 (10.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Neues von der Zaunposse

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 1: Tor nach erneutem Umbau (29.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach – das ist der Stadtteil der offenen Wege. „Es ist die Art des Städtebaus aus den 60er und 70er Jahren, dass die Hochhäuser fließend in der Landschaft liegen“, erklärte 2009 Michael Hardi vom städtischen Planungsreferat. Man soll sich also frei im Stadtteil bewegen können – auf vielen untereinander vernetzten Wegen. Dies ist sogar in den Bebauungsplänen rechtlich verbindlich festgeschrieben. Bewohnern unserer Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 war aber vor allem der nächtliche Lärm von Kneipenbesuchern zu viel. Schließlich errichtete man 2007 einen Zaun mit abschließbarem Tor. Der Nordweg wurde zur Sackgasse, die Bewohner mit Schlafzimmer gen Norden hatten fortan mehr Ruhe. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Wege für Bewohner aus anderen Wohnanlagen länger wurden. Die rechtswidrige Einfriedung landete schließlich vor Gericht. Die Stadt befürchtete einen Präzedenzfall, weitere Wohnanlagen könnten folgen und es gäbe keinen Stadtteil der offenen Wege mehr.

Vor Gericht fand man schließlich einen Kompromiss: Der Zaun darf bleiben, aber das Tor muss von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Das ist natürlich sehr wenig, zumal die Läden im Marx-Zentrum teilweise bis 20 Uhr öffnen.

Damit das Tor nicht zufallen konnte (was bedeutete, dass man einen Schlüssel brauchte, um es zu öffnen), baute es der Hausmeister um. Nun sollte um 8 Uhr früh der Schließkolben per Schlüssel raus- und erst um 18 Uhr wieder reingeschoben werden. Im herausgeschobenen Zustand konnte die Tür nicht im Schloss einrasten. Bis letzte Woche klappte das nie hundertprozentig. Gerade neu eingezogene Bewohner kennen die Regelung nicht oder es wird nachlässig gehandelt. Immer wieder liefen Bewohner aus anderen Wohnanlagen untertags in die Sackgasse (ob das Tor auf ist, kann man vom Eingang aus nicht sehen) und fluchten, da sie den Weg umsonst gemacht hatten.

Update 2019: Erneuter Torumbau

Letzte Woche wurde das Schloss abermals umgebaut. Jetzt gibt es Türgriffe statt Türknäufen auf beiden Seiten (Bild 3 zeigt die ursprüngliche Variante), sodass man ein zugefallenes Tor wieder ohne Schlüssel öffnen kann. Vielleicht wird es nun besser. Der Haken ist aber: Wenn einer unserer Bewohner das Tor tagsüber nicht zufallen lässt, sondern bewusst abschließt, braucht man dennoch wieder einen Schlüssel, um es zu öffnen. Das Tor ist also weiterhin nur mit gewisser Unschärfe auf.

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 2: Tor nach erneutem Umbau, andere Seite (29.06.2019) © Thomas Irlbeck
Illegales Tor KMR 52-62
Bild 3: Tor noch mit Türknäufen (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Quelle: Neuperlach: Umstrittener Zaun darf doch bleiben (Artikel aus dem Münchner Merkur von 2009)

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Der alte Bahnhof Moosach bei Grafing – Eine fast vergessene Bahnstrecke

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Altes Bahnhofsgebäude, ein paar Meter Schienen, abgestellter Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Es ist ein schöner Ausflugstipp für Radler – nicht nur von Neuperlach aus. Über den Panoramaweg Isar-Inn ist es gar nicht so weit – und man fährt fast vollständig ohne störenden Autoverkehr! Dazu später mehr.

Es geht nach Moosach bei Grafing (Glonn ist dort in der Nähe). Von 1894 bis 1971 hatte man dort Zuganschluss. Es verkehrte die Nebenbahn Glonn–Grafing.

Wikipedia sagt:

Die Bahnstrecke Grafing–Glonn ist eine ehemalige 10,6 Kilometer lange Nebenbahn von Grafing Bahnhof nach Glonn im Landkreis Ebersberg. Sie zweigte als Stichbahn am Grafinger Bahnhof von der Bahnstrecke München–Rosenheim ab. Die Bahnstrecke wurde am 26. Mai 1894 als Lokalbahn eröffnet und am 23. Mai 1971 stillgelegt.

Quelle: Bahnstrecke Grafing–Glonn

Obwohl die Stilllegung schon lange her ist (1970 Personenverkehr, 1971 Güterbahnverkehr) gibt es noch einiges zu sehen.

In Moosach wurde das alte Bahnhofsgebäude erhalten sowie ein paar Meter Schienen, auf denen ein Waggon steht. Das Bahnhofsgebäude ist denkmalgeschützt. Hiervon ein paar weitere Fotos.

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Moosach mit dem alten Bahnhof. Das hier ist schon fast ein Suchbild (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Anfahrt mit dem Rad

Beginn Panoramaweg Isar-Inn
Panoramaweg Isar-Inn (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Panoramaweg Isar-Inn beginnt offiziell am Ende der Truderinger Grenzkolonie am Eck Schwedensteinstraße/Schrammingerweg (Bild 10). Der Weg ist gut ausgeschildert, man folgt den Wegweisern zum Steinsee (am Anfang ist noch „Solalinden“ bzw. schlicht „Isar-Inn“ ausgeschildert, später wird dann auch der „Steinsee“ namentlich erwähnt, sodass man wenig falsch machen kann). Es geht nur über Sand- und Feldwege sowie einige geteerte Nebenstraßen, auf denen es keinen oder nur wenig Autoverkehr gibt. An Ampeln kommt man auch nicht vorbei. Die Strecke ist mit fast jedem Rad gut befahrbar, man braucht kein Mountainbike. Nur ein Rennrad ist weniger geeignet.

Wer von Neuperlach startet und noch weniger Autoverkehr will, der kann auch vom Graf-Zentrum oder Alexisweg aus über die ehemalige Kiesgrube Roth fahren (am Biotop vorbei) und kommt dann in Solalinden auf den Panoramaweg Isar-Inn.

Am Steinsee fährt man die steile, geteerte Haupstraße hinunter und biegt am Ende (in der Karte mit „M“ gekennzeichnet) nach links Richtung Moosach ab. Nun ist man schon fast da. In Moosach biegt man rechts in die Rathausstraße ein, dann nach rechts in die Doblbachstraße und sofort wieder nach links in die Bahnhofstraße, an der dann – logischerweise – auch der alte Bahnhof liegt („B“ in der Karte).

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing) – Map
Moosach bei Grafing. Bei „M“ biegt man von links kommend ab, „B“ ist der alte Bahnhof. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
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Die Perlacher Straße

Perlacher Straße
Bild 1: Perlacher Straße (sie läuft im Bild von links nach rechts), Ecke Herzogstandstraße. Dieses Haus  markiert den Anfang der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Auch die Bilder 3 bis 9 zeigen Häuser dieser Siedlung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 2: Unser Name! (04.06.2019) © Thomas Irlbeck © Thomas Irlbeck

Das heutige Thema ist die wohl maximal „perlachigste“ Straße überhaupt in München. Nur die Peralohstraße (Peraloh ist der alte Name für Perlach) kann da noch annähernd mithalten (auch von ihr wird später noch die Rede sein). Straßen führen oft dorthin, das sie bezeichnen, oder zumindest in ihre Richtung. Hier ist Letzteres der Fall. Man steuert also auf der Perlacher Straße zumindest in Richtung Perlach, wenngleich man den Stadtteil nicht erreicht. Die Perlacher Straße startet an der Tegernseeer Landstraße („Tela“) in Giesing (genauer Obergiesing) auf Höhe der Zehentbauernstraße und des Giesinger Grünspitz (eine 2.000 qm große Grünfläche, die früher von einem Autohändler genutzt wurde und heute eine Freifläche ist, auf der sich ein urbaner Garten befindet und auf der auch z.B. Flohmärkte stattfinden). Es geht weiter Richtung Südost über die Raintaler Straße und die Spixstraße/Herzogstandstraße.

Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

Die Wohnanlage zwischen der Herzogstandstraße und Untersbergstraße des nördlichen Verlaufs der Perlacher Straße ist als Ensemble denkmalgeschützt. Ihr Name ist die „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Bild 1 zeigt das Eckhaus, das die südwestliche Ecke dieses Ensembles bildet.

Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt zu der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“:

Zitat Bayerischer Denkmal-Atlas (Klick zum Öffnen)

Die Planung der Großsiedlung am Walchenseeplatz, die im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogrammes der Jahre 1928 bis 1930 von der „Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG“ errichtet wurde, geht zurück auf einen Vorentwurf von Johanna Loev. Die Konzeption der Planung wurde dann von Loev gemeinsam mit Carl Jaeger, dem die Oberleitung übertragen wurde, durchgeführt. Im Rahmen des damaligen Arbeitsbeschaffungsprogrammes für Architekten waren bei der Bearbeitung der Einzeltypen unter anderem Fritz Landauer, Hanns Atzenbeck, Max Schoen, Joseph Dürr, Hans Grünzweig und Fritz Männche beteiligt. Ausgeführt wurden allerdings nur zwei Drittel des vorgesehenen Umfanges.

Vorgegeben war der Planung bereits der Walchenseeplatz mit der Bebauung seiner Nordseite. Zur Deisenhofener Straße einerseits und zur Perlacher Straße andererseits ist die Siedlung durch langgestreckte viergeschossige Blöcke abgeschirmt. Der Block an der Deisenhofener Straße zeichnet sich durch überhöhte Eckbauten aus. Die Blöcke an der Perlacher Straße folgen dem leichten Schwung der Straße. Die ebenfalls viergeschossigen Zeilenbauten im Inneren der Siedlung sind den damaligen städtebaulichen Vorstellungen entsprechend von Norden nach Süden gerichtet, wobei sich, zum Teil zusätzlich abgeschirmt durch eingeschossige Zwischenbauten mit Läden und Werkstätten an den Kopfenden der Zeilen, großzügige, verkehrsberuhigte Höfe mit Plätzen zum Spielen und zum Trocknen der Wäsche ergeben. Die vom Hochbauamt der Stadt München erarbeiteten Vorgaben für das Münchner Großsiedlungsprogramm führten zu einer weitgehenden Normierung der Haus- und Wohnungsgrundrisse; angeboten sind vornehmlich Wohnungen zu 50 und 60 Quadratmeter, aber auch, wenn auch in geringerer Zahl, Wohnungen zu 75 und 100 Quadratmeter. Zugleich waren die verwendeten Materialien und das Zubehör standardisiert. Trotz dieser Sparsamkeit wurde eine hohe bauliche Qualität gefordert, was den beachtlichen Wohnwert der Siedlung begründet. Der zu einer Individualisierung der einzelnen Bauten verbleibende Spielraum wurde von den Architekten bestmöglich zur Variierung der Fassadengliederung mit unterschiedlichen Fensterlösungen, Loggien- und Treppenhausachsen ebenso genützt wie durch Bauzier in Form von Gußsteinreliefs und großflächigen Sgraffitomalereien. Bei dem insgesamt schlichten Erscheinungsbild spielt auch die Farbgebung eine entscheidende Rolle. Neuere Eingriffe sind nur die beiden Blöcke Kesselbergstraße 22 und Rißbachstraße 3, die sich jedoch auch auf vier Geschosse beschränken.

Kunst in der Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

An der Abzweigung Perlacher Straße/Rottacher Straße machen wir kurz Station, denn hier gibt es an einem Häusereck (auch dieses Haus ist Bestandteil der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“) Kunst in Gestalt einer Hauseck-Skulptur zu sehen. Ein Maurer mit Kelle und Ziegelstein übt sein Handwerk aus:

Perlacher Straße
Bild 3: Perlacher Straße, hier biegt die Rottacher Straße nach links ab. Es gibt Skulpturkunst (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 4: Vergrößerung des Kunstwerks  Maurer als Hauseck-Skulptur (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Auffällig ist die individuelle Gestaltung der Häuser mit verschiedenen Sgraffitomalereien oberhalb einiger Hauseingänge, wie auch der Bayerische Denkmal-Atlas kurz erwähnt hat. Eine davon ist hier zu sehen, wir sind kurz vor der Valeppstraße (und noch immer in der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“):

Perlacher Straße
Bild 5: Sgraffitomalerei mit Fischern an der Perlacher Straße/Ecke Valeppstraße  (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 6: Vergrößerung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Gaststätte „Schinken-Peter“ (früher: Gastwirtschaft zum Walchensee“)

Die Perlacher Straße führt weiter über die Valeppstraße. Am Eck ist die Gaststätte Schinken-Peter, an der wir kurz eine Pause einlegen. Es handelt sich um eine Gaststätte mit Biergarten, die früher „Gastwirtschaft zum Walchensee“ hieß und deren alter Name immer noch zu sehen ist (Bild 7). Auch dieses Haus ist der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“ zuzurechnen. Die Gaststätte sagt über sich selbst:

Seit 31 Jahren ist der Schinken-Peter gepflegte und gelebte Tradition im Münchner Stadtteil Giesing. Er lockt mit kulinarischer Vielfalt aus der bayerischen Küch´ und zeitgemäßen Gerichten.

Perlacher Straße
Bild 7: Gaststätte Schinken-Peter (früher: „Gastwirtschaft zum Walchensee“). Wir sind hier in der Valeppstraße. Die Perlacher Straße ist nicht im Bild, man muss sie sich hinter dem Betrachter von links unten nach rechts oben vorstellen (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 8: Zoom des vorigen Bildes: neuer und alter Name (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 9: Gaststätte Schinken-Peter – jetzt mit dem Fokus auf dem Biergarten (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Rest der Straße

Es geht weiter über die Untersbergstraße zur Fockensteinstraße/Sinpertstraße. Der Verlauf der Perlacher Straße hat inzwischen ziemlich genau einer Ost-West-Richtung angenähert. An dieser Stelle findet sich die „Mittelschule an der Perlacher Straße“. Es geht weiter über die Trauchbergstraße. Wenige Meter weiter östlich macht die Straße einen Knick nach Norden bis zur Deisenhofener Straße. Dort endet sie.

Ein Tipp für Radfahrer – maximal perlachig nach Perlach

Wer auf besonders originelle (und dennoch praktische Art) von Giesing nach Perlach/Neuperlach kommen will, der kann dies mit maximal etymologisch perlachigem Anteil machen. Man startet an der Perlacher Straße und fährt sie bis zum Ende. Dort biegt man rechts ab in die Deisenhofener Straße, dann rechts in die Schwanseestraße, der man bis zur Ständlerstraße folgt. Nun ist man am Friedhof am Perlacher Forst und hat noch ein Perlach im Namen. Man biegt nun links in die Ständlerstraße ab und fährt an ihr entlang. Auf Höhe der Görzer Straße geht die Straße in eine Autostraße über und der Radweg knickt in einen Park nach rechts ab. Man folgt ihm, bis man zu einer Fußgängerbrücke kommt, die über die Autobahn A8 führt. Diese überquert man. Die Rampe auf der anderen Seite ist nur was für geübte Fahrer. Offiziell ist die Abfahrt verboten, es heißt schieben. Nun ist man auf der Peralohstraße – und damit bereits in Perlach –, die man geradeaus bis zum Ende befährt. Dabei kommt man auf der rechten Seite auch an dem alten Haus mit dem schönen Türmchen vorbei. Die Peralohstraße endet an der Ottobrunner Straße. Wenn man hier schließlich rechts abbiegt, ist man bereits kurz vor dem Perlacher Pfanzeltplatz.

In der umgekehrten Richtung funktioniert es ebenso. Den Abzweig zur Peralohstraße findet man auf der Ottobrunner Straße auf Höhe des „Edeka Linzmair“. Bei der Durchfahrt durch den erwähnten Park, welcher der Brücke folgt, muss man per Unterführung auf die andere Seite der Ständlerstraße wechseln.

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Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Hotel Königshof: Der Abriss

Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wird derzeit abgerissen. Danach kommt ein luxuriöser Neubau.

Dieser Artikel dokumentiert ausführlich den Abriss des Hotels.

Der Hauptartikel mit umfangreichen Informationen zu Historie, zur Architektur und dem geplanten Neubau findet sich hier:  Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss und Neubau

Die Entkernung des Gebäudes begann im Februar 2019. So richtig zur Sache mit dem Abriss der Fassade geht es ab Anfang Mai 2019.

Stand 13.05.2019

Das aus dem Gebäudegrundriss herausstehende Teil des Panoramarestaurants im ersten Obergeschoss ist bereits größtenteils verschwunden. Ebenso die Fassade im Erdgeschoss an der Haupteingangsseite.

Abriss Hotel Königshof
Bild 1 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 2 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 3 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 4 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 5 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 6 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 7 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 8 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

In dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg sind/waren wohl noch Relikte des ursprünglichen Baus enthalten. Wikipedia sagt, das Haus sei zwar im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, aber die Außenmauern blieben stehen. An anderer Stelle wird gesagt, dass von der Originalsubstanz noch etwas (wenngleich nur wenig) übriggeblieben ist (siehe im Hauptartikel unter Historisches Hotel Königshof). Beim Abriss sollten die möglichen Relikte wieder in Erscheinung treten. Um Erkenntnisse darüber zu erhalten, sind die folgenden Extremzooms entstanden.

Abriss Hotel Königshof
Bild 9 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 10 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 11 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 12 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 13 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 14 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 15 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 16 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Optisch gehen die Abrissarbeiten eher langsam voran. Auf der Seite des Karstadt wird ein Gerüst aufgebaut, das nicht nur die Gebäuderückseite abdeckt, sondern auch einen erheblich Teil der Seiten. Das Gerüst dient offenbar als Splitterschutz, um Beschädigungen des Karstadt während des Abrisses zu vermeiden.

Abriss Hotel Königshof
Bild 17 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 18 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 19 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 20 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 23.05.2019

Jetzt scheint es schnell zu gehen, der Zangenbagger frisst sich immer weitere ins Gebäudeinnere. Eine riesige Plane – etwa so lang, wie das Hotel hoch ist/war, hängt am Kran und hilft, die Staubentwicklung einzudämmen (in Bild 22 besonders gut zu sehen).

Abriss Hotel Königshof
Bild 21 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 22 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 23 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 24 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 25  (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 26 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 27 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 28 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 29 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 30 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 31 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 32 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 33 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 34 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 35 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 36 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 37 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 38 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 39 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 40 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 41 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 42 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 43 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 44 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 24.05.2019

Abriss Hotel Königshof
Bild 45 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 46 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 47 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 31.05.2019

Keine Abrissaktivitäten heute Vormittag festzustellen.

Abriss Hotel Königshof
Bild 48 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 49 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 50 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 51 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 52 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 53 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 54 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 55 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 56 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 57 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 58 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 04.06.2019

Der Abriss geht weiter.

Abriss Hotel Königshof
Bild 59 (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 60 (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 61 (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 62 (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 10.06.2019

Abriss Hotel Königshof
Bild 63: Zu Abwechslung einmal ein Panorama (10.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Abriss Hotel Königshof
Bild 64: Zoom des vorigen Fotos (10.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Abriss Hotel Königshof
Bild 65: Am Stachus-Brunnen (10.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 13.06.2019

Abriss Hotel Königshof
Bild 66 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 67 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 68 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 69 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 70 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 71 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 72 (13.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update  14.06.2019

Abriss Hotel Königshof
Bild 73 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 74 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 75 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 76 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 77 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck

Stand 18.06.2019

Es hat sich im Vergleich zum letzten Besuch am Freitag nur sehr wenig getan. Man muss die Unterschiede regelrecht suchen. Daher sollen fünf Fotos genügen, davon zwei Detailaufnahmen.

Abriss Hotel Königshof
Bild 78 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 79 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 80 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 81 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 82 (14.06.2019) © Thomas Irlbeck

Stand 24.06.2019

Abriss Hotel Königshof
Bild 83 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 84 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 85 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 86 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 87 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 88 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 27.06.2019

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Stadtteil im ganzen Land?“ – Natürlich unsere Hood!

Was uns in Neuperlach fehlt, ist ein Kino. Jüngst wurde wieder einmal eine solche Forderung zurückgewiesen. Ein Kino rechne sich nicht, u.a. wegen Netflix, war die Begründung. Hier am Stachus gibt es Kinos. Die Reklame des gegenüberliegenden Mathäser-Kinos spiegelt sich sogar in einem übrig gebliebenen Spiegel eines Zimmers des Hotels Königshof. „Bester Service“, „Beste Junior-Chefin“ und „Alles für‘s Team“ hat jemand auf den Spiegel geschrieben.

Abriss Hotel Königshof
Bild 89 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 90 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 91 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck

Das Original auf der anderen Straßenseite darf natürlich nicht fehlen!

Abriss Hotel Königshof
Bild 92 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 93 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 94 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 95 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 96 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 97 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 98 (27.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.07.2019

Trotz des obligatorischen Wassereinsatzes hat es ziemlich gestaubt, das letzte Bild der Reihe zeigt es deutlich. Wer genau hinsieht, erkennt auf zwei Fotos (99 und 102) die Türme der Frauenkirche. Pulverisierte Wände machen es möglich.

Abriss Hotel Königshof
Bild 99 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 100 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 101 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 102 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 103 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 104 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 105 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck

Stand 15.07.2019

Jetzt reißen sie den Justizpalast auch noch ab! Nein, das ist natürlich eine perspektivische Fehlinterpretation. Vom Hotel steht jetzt endgültig nur noch ein mickriger Rest. Lassen wir die Bilder quatschen:

Abriss Hotel Königshof
Bild 106 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 107 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 108 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 109 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 110 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 111 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 112 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 113 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck

Hier noch ein Panorama von der Baustelle und von der Umgebung:

Abriss Hotel Königshof – Panorama
Bild 114 (15.07.2019) © Thomas Irlbeck

Die Auflösung kann nach einem Klick auf das Bild gewählt werden. Die maximale Auflösung ist 6.534 × 1.190 Pixel.

Stand 20.07.2019

Es stehen noch zwei Teilgeschosse:

Abriss Hotel Königshof
Bild 115 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 116 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 117 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 118 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 119 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 120 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 121 (20.07.2019) © Thomas Irlbeck

Stand 24.07.2019

Es stehen immer noch zwei Teilgeschosse, die aber nun schmaler geworden sind:

Abriss Hotel Königshof
Bild 122 (24.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 123 (24.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 124 (24.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 125 (24.07.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 126 (24.07.2019) © Thomas Irlbeck