Die Bogenschießanlage am Piederstorfer

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Am ehemaligen Kieswerk Piederstorfer entsteht eine Neubausiedlung mit rund 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen. Neben dem Piederstorfer befindet sich eine Bogenschießanlage, die in einer kleinen Bilderserie hier gezeigt wird. Die Bogenschießanlage liegt bereits haarscharf auf Waldperlacher Grund.

Bogenschießanlage
Bild 1: Bogenschießanlage mit den Häusern vom Stemplingeranger im Hintergrund (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 2 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 3 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 4 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 5 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 6 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Freibier!

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Gesehen heute vor unserem Michaelibad. Wer im Herbst CSU wählt, kriegt Freibier. Oder so ähnlich. Der CSU geht der Arsch auf Grundeis. Die Verteidigung der absoluten Mehrheit ist nicht unbedingt ein Heimspiel.

CSU-Plakat
CSU-Plakat (16.06.2018) © Thomas Irlbeck

Passend zur WM, Deutschland spielt im ersten Spiel – Sonntag – gegen Mexiko! Um 17 Uhr geht es los. Es ist einer seiner ganz großen Hits: „Der Puppenspieler von Mexiko“

(Link: YouTube)

Der Neuperlacher Sportwirt schließt endgültig

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Neuperlacher Sportwirt
Neuperlacher Sportwirt (31.05.2018) © Thomas Irlbeck

Leider gibt es eine sehr schlechte Nachricht. Am 04. Juni öffnet der Neuperlacher Sportwirt in der Bert-Brecht-Allee das letzte Mal. Ob und in welcher Form das Lokal weitergeführt wird, ist noch unklar.

FC Perlach sucht Talente

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FC Perlach Talentsichtung
Bild: FC Perlach

Die Jugendabteilung des FC Perlach veranstaltet Sichtungstage für alle Fußballbegeisterten in verschiedenen Altersklassen unter der Leitung unserer Jugendtrainer.

Anmeldung

Richard: 0173/93 66 282 für Jahrgänge 2006/2007/2008/2009
Önder: 0157/88 93 95 02 für Jahrgänge 2002/2003/2004/2005
Robert: 0172/81 99 841 für Jahrgänge 1998/1999/2000/2001

Bitte Anmeldung nur unter den hier angegebenen Telefonnummern! Eine elektronische Anmeldung ist nicht möglich.

Bunte Herbstferien mit Lilalu am Gerhart-Hauptmann-Ring

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Lilalu
Letztjährige Show in Neuperlach. Foto: Mokati
Lilalu
Showfinale in der letzten Woche der Sommerferien. Foto: Achim Schmidt

Hier werden Kinder und Jugendliche zu wagemutigen Luftartisten, lässigen Tänzern oder furchtlosen Stuntmen: Lilalu, das Bildungs- und Ferienprogramm der Johanniter, bietet in den Herbstferien (2. bis 6. November) in Neuperlach fünftägige Workshops für Drei- bis 16-Jährige an. Für Teilnehmer aus einkommensschwächeren Familien gibt es in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München ermäßigte Tickets. Das Spektrum der von Profis angeleiteten Workshops reicht von Basis-Akrobatik in Tierkostümen (für die Jüngsten) bis Luftartistik, von Ballett bis Hip-Hop, von Parkour bis Stunt-Action und von Seiltanz bis Slackline.

Lilalu
Letztjährige Show in Neuperlach. Foto: Mokati

Die Workshops finden in der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring 15 (umgangssprachlich „Schwarze Schule“) statt; die Trainingszeiten sind täglich von 9 bis 16 Uhr. Auf Wunsch werden die Teilnehmer täglich von 7 bis 18 Uhr betreut. Alle Informationen zum Programm und zu den ermäßigten Tickets (ab 17,50 Euro/Woche) gibt es unter www.lilalu.org oder Tel. 01801/54 52 58. Reguläre Tickets sind bei München Ticket erhältlich: www.muenchenticket.de, Tel. 0 89 / 54 81 81 81. Schöne Ferien!

Festring Perlach feiert 90 Jahre FC Perlach

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FC Perlach
Der FC Perlach wird 90, hier ein historisches Foto vom 40. Geburtstag

Am Samstag, den 11.04.2015, öffnet der Festring Perlach von 13 bis 16 Uhr wieder das Perlacher Heimatarchiv in der Sebastian-Bauer-Straße 25. Um 14 Uhr ist die Eröffnung der Sonderausstellung „90 Jahre FC Perlach“ mit Dokumenten aus dem Festring-Archiv. Der Eintritt ist frei.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Fußball Rasen Ball Betreten Mannschaftsspiel Verboten

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Verbotsschilder
Bild 1 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 2 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 3 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 4 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 5 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 6 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

In dieser Wohnanlage in Neuperlach West hat man es gut gemeint und alles voller Verbotsschilder gepflastert, damit in der Fußballnation Deutschland nicht Fußball gespielt wird. Auch hat man die Rasen penibel mit Zäunen eingefriedet, um in der Fahrradnation Deutschland die Trampelpfade von Mountainbikefahrern freizuhalten. Sicherlich können spielende Kinder kriminell laut sein, aber das kann dennoch nicht der richtige Weg sein.

Baubeginn der SVN Dreifachsport- und Kletterhalle

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SVN Sporthalle
Die ersten Arbeiten vor dem Vereinsheim an der Bert-Brecht-Allee (18.04.2014). Foto: J. W.
SVN Sporthalle
Bautafel der SVN Sporthalle (18.04.2014). Foto: J. W.

Der Münchner Osten bekommt eine Dreifachsport- und Kletterhalle. Sie entsteht an der Bezirkssportanlage des SVN an der Bert-Brecht-Allee. Der Spatenstich erfolgte bereits am 12. April 2014, nun kann es so richtig losgehen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2015 geplant.

Die Fotos zeigen den aktuellen Stand von heute. Vielen Dank an J. W. für die Einsendung!

Mehr über das Bauprojekt findet sich hier: 3-fach-Sporthalle mit Kletterhalle

Der FC Bayern in Neuperlach

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Der FC Bayern-Bus fährt in diesem Werbevideo durch Neuperlach und zeigt einen unglaublichen Balltrick. Mehrfach, z.B. bei ca. 0:42, sind Szenen in Neuperlach zu sehen. Dabei fährt der Bus auf der Quiddestraße unter der Ständlerstraße durch und dann über die Kreuzung Nawiaskystraße.

Vielen Dank an die beiden Neuperlach.org-Leser für den Hinweis!

Quelle: Video – Bayern-Stars toppen den BVB-Brückenschuss! (Abendzeitung)

(Link: YouTube)

Das Kreuz mit der Kreuzung oder: „Ampel-Gehampel“

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München will gerne Radlhauptstadt sein. In der Hauptstadt müsste folglich viel für Radfahrer getan werden. Das wird es, aber oft nicht zum Wohle der Radfahrer. Manchmal glaubt man, es scheint die Rache von Bürokraten zu sein, was da so ausgetüftelt wird. Es werden hier drei Beispiele vorgestellt.

Beispiel 1: Ostbahnhof – Kreuzung ohne Anleitung


Größere Ansicht

Hier will man eigentlich als Radfahrer nur geradeaus fahren. Im StreetView-Bild bedeutet es, vom Bildrand rechts zum Bildrand links zu fahren. Doch die Radverkehrsführung macht zwei Kurven. Vor der ersten Kurve kommt man erst einmal an einer Radampel vorbei (im Bild ziemlich weit rechts, fast verdeckt von der Fußgängerin im gelben Kittel). Die Stelle wirkt irritierend. Ein Schild lässt das ausschließliche Rechtsabbiegen zu, ausgenommen sollen nach dem Aufdruck nur städtische Busse sein. Die Radverkehrsführung geht aber nach links. Klar, das Schild gilt nicht für Radfahrer, auch wenn ein eindeutiger Text fehlt. Es stellt sich hier die Frage, ob man als Radfahrer überhaupt rechts abbiegen darf. Geradeaus durch den Busbahnhof fahren darf man nicht, da ja per Schild nur städtische Busse nicht rechts abbiegen müssen, was bedeutet, sie dürfen als einzige geradeaus fahren. Ausgenommen sind natürlich auch noch Ufos im Landeanflug mit einem Bruttogewicht von maximal 42 Tonnen.

Gründe, warum auch das Abbiegen nach rechts für Radfahrer erlaubt sein sollte, sind folgende:

Es handelt sich um eine normale Straße, keine Autostraße und keine Autobahn. Hier verbietet es auch kein Schild, ganz im Gegenteil, es entsteht durch das Rechtsabbiege-Gebotschild eher der Eindruck, man müsse rechts abbiegen. Der benutzungspflichte Radweg ist außerdem viel zu weit weg, um als fahrbahnbegleitend zu gelten.

Dagegen spricht, dass eine Radverkehrsführung auch benutzt werden muss, wenn sie vorhanden ist. Und diese Führung erlaubt nur das Abbiegen nach links, da die Linien auf der Fahrbahn und ein baulicher Schlenker am Radwegende die Richtung quasi vorgeben. Zudem ist die bindende Radampel nur für das Linksabbiegen geschaltet. Ob es erlaubt ist, den benutzungspflichtigen Radweg in angemessenem Abstand vor der Ampel zu verlassen und auf der Fahrbahn zu fahren, bleibt unklar. Es spricht vieles dafür, da man nur dadurch der vorgeschriebenen Radverkehrsführung entgehen kann. Es ist z.B. legal, wenn ein Radfahrer vom Radweg auf die Fahrbahn wechselt, um sich auf einer Linksabbiegespur einzuordnen, wenn die folgende Kreuzung keine Radverkehrsführung hat, die ein Abbiegen nach links zulässt. Vorsichtig gesagt, muss man also hier auf der Fahrbahn fahren, wenn man rechts abbiegen will. Natürlich darf man dann aber nicht die Radampel beachten, da diese ja für das Abbiegen nach links signalisiert ist, sondern die Autoampel, die eben für den Rechtsabbiegeverkehr geschaltet ist.

Es gibt übrigens hier drei Ampelphase, wobei in jeder Phase nur exakt eine der drei Ampeln (Auto, Fahrrad, Fußgänger) Grün zeigt, die jeweils anderen signalisieren Rot.

In einer Phase haben die Autos Grün und dürfen rechts abbiegen.

In einer weiteren Phase haben die Fußgänger Grün und queren die Fahrbahn, im Übrigen fast exakt in derselben Richtung wie die Radfahrer. Fußgänger und Radfahrer wechseln hier quasi die Seiten. Es ist sehr selten, dass Radfahrer und Fußgänger völlig separate Ampelphasen haben, zumal sie sich wie erwähnt in etwa der gleichen Richtung bewegen. Zwar mag das gut gedacht und logisch sein, aber bei den meisten Kreuzungen kommen sich Fußgänger und Radfahrer durchaus in die Quere, ohne dass sie Ampelphasen trennen.

In der dritten Phase haben die Radfahrer Grün und queren die Fahrbahn, um dann fast unmittelbar vor der nächsten Radampel zu stehen (im Bild ganz links). An dieser zweiten Radampel hat es vor ein paar Tagen einen schweren Unfall gegeben. Ein Radfahrer hat das Rotlicht dieser zweiten Radampel missachtet. Es kam zu einer Kollision mit einem Linienbus. Der Bus fuhr dabei über ein Bein des Radfahrers, wodurch der Radfahrer mit einer Unterschenkelfraktur ins Spital kam. Ein Problem ist sicherlich hier, dass viele Radfahrer nach einem Anfahren bei Grün nicht damit rechnen, sofort vor der nächsten Ampel zu stehen. Ob das hier eine Rolle gespielt hat, bleibt unklar. Natürlich muss man als Verkehrsteilnehmer immer genau schauen und so langsam fahren, dass man eine Verkehrsführung verstehen kann. Das spricht aber nicht dagegen, bei der Realisierung von Kreuzungen und Radwegen irritierende Konstellationen so weit wie möglich zu vermeiden.

An der Kreuzung fällt ferner noch auf, dass die Radampel von Fußgängern oft verdeckt sein dürfte. Sie ist zwar erfreulich niedrig angebracht, was Radfahrern an sich entgegenkommt, aber befindet sich in einigem Abstand zur Haltelinie und ausgerechnet an einer Stelle, wo Fußgänger immer wieder davorstehen. Diese Kreuzung ist zum Fürchten.

Beispiel 2: Michaelibad – Kreuzung mit Anleitung

Michaelibad Radampel
Am Michaelibad ist die Radelwelt in Ordnung (27.07.2012) © Thomas Irlbeck

Jetzt aber mal zur Abwechslung etwas in der Abteilung „Lob darf es auch mal geben“. Diese Kreuzung am Michaelibad (Heinrich-Wieland-Straße/Bad-Schachner-Straße kreuzen St.-Michael-Straße/Hofangerstraße) verfügt über Radampeln. Man muss folglich nicht auf der Mittelinsel bei Rot anhalten, auf der es hier auch keinen baulichen Wartebereich gibt. Durch die Verwendung eigener Radampeln wird berücksichtigt, dass Radfahrer eine höhere Geschwindigkeit als Fußgänger aufweisen, sodass Radler nicht wie bei den schrecklichen Fußgängerampeln mit Radpiktogramm in der Streuscheibe, die leider weitestgehend Standard geworden sind, den Fußgängern gleichgesetzt werden.

Folglich darf man hier dank lobenswerter Umsetzung als Radler noch über die Straße, auch wenn es ein Fußgänger zeitlich nicht mehr sicher schaffen würde.

Zudem wird mit einem Schild erklärt, wie man die Kreuzung richtig befährt, um als Radfahrer links abzubiegen. Selbst wenn man hier zügig vorbeifährt, erkennt man, wie es funktioniert.

Beispiel 3: Neuperlach – Wartepflicht, auch wenn der Platz fehlt

Neuperlach Ampeln
Hier in Neuperlach Nord hat es nur für eine praxsisfremde Lösung gereicht (27.07.2012) © Thomas Irlbeck

Jetzt aber wieder ein negatives Beispiel. Wir befinden uns in Neuperlach. Das alleine ist noch nicht negativ. Aber an dieser Stelle, an der sich die Heinrich-Wieland-Straße mit der Quiddestraße und dem Karl-Marx-Ring kreuzt, gibt es die berüchtigten kombinierten Streuscheiben für Radfahrer und Fußgänger. Es gibt folglich Situationen, bei denen auf der Mittelinsel, die hier sehr schmal ist, bei Rot angehalten werden muss. Damit keine Zweifel bestehen, dass im Falle einer roten zweiten Ampel tatsächlich zu stoppen ist, weist eine frisch aussehende Wartelinie auf den Umstand hier. Das ist also eine relativ neue Markierung, obwohl die Stadt schon längst erkannt hat (haben sollte), dass schmale Mittelinsel nicht zum Anhalten für Radfahrer geeignet sind.

Wer hier wartet, steht mit dem Vorderrad auf der Mittelinsel und mit dem Hinterrad auf der Fahrbahn. Wie sich das mit einem Fahrradgespann verhält, kann man sich vorstellen, möchte es aber lieber nicht. In den Fahrradanhängern werden ja bekanntlich oft Kleinkinder transportiert. Daher: Mangelhaft! Bringt doch hier wieder eine richtige Radampel an!

Flach war gestern – „Im Gefilde“ entsteht eine Grünanlage

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Jeder Neuperlacher und auch jeder Münchner, der öfters auf der Puzbrunner Straße Richtung Putzbrunn und Glonn unterwegs war und ist, kennt die Wiesen und Felder, die sich an der Grenze zwischen Neuperlach und Waldperlach stadtauswärts gesehen rechts befinden. Die Querstraße und auch die Bushaltestelle heißen dort „Im Gefilde“. Auf der anderen, linken Seite sind das Klinikum Neuperlach, das Kieswerk Mächler und der Truderinger Wald.

Nun aber ändert sich die Gegend drastisch. Aus den Feldern und Wiesen entsteht im 2. Bauabschnitt bis Juli dieses Jahres eine Grünanlage mit multifunktionaler Skateanlage. Dazu werden mehrere Hügel aufgeschüttet. Zum Jahresende soll noch ein provisorischer Rodelhügel dazukommen.

Im 1. Bauabschnitt wurden bereits ein Park, eine Kleingartenanlage und Spielplätze geschaffen.

Im Gefilde
Die Baustelle. Links vom Standpunkt gesehen läuft die Putzbrunner Straße (im Bild nicht zu sehen), im Hintergrund ist die Freiwillige Feuerwehr Waldperlach (02.05.2011) © Thomas Irlbeck
Im Gefilde
Flach war gestern. Die Hügel werden aufgeschüttet. Wer genau hinschaut, sieht den Mercedes-Stern von der Niederlassung in Neuperlach Süd (02.05.2011) © Thomas Irlbeck
Im Gefilde
Die Baustelle von der anderen Seite gesehen. Im Hintergrund sind die Freiwillige Feuerwehr Waldperlach und der Truderinger Wald (02.05.2011) © Thomas Irlbeck
Im Gefilde
Die Baustelle aus größerem Anstand betrachtet. Sie ist im Hintergrund in der Mitte (02.05.2011) © Thomas Irlbeck

Ampelkoalition für Fahrradfahrer

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Eine aussterbende Gattung: die Radampel. Foto: braunjaguar / Lizenz siehe: flickr

Praktisch waren sie, die alten Fahrradampeln. Tiefer angebracht als die Fußgängerampeln zeigten sie in Radfahrersichthöhe ihre Leuchtsignale, sodass man keine Verrenkungen machen musste, speziell wenn man auf dem Rennrad saß (oder eher lag?). Doch die praktischen Radampeln sind inzwischen weitgehend verschwunden. Stattdessen hat man nun meist die Fußgängerampeln mit einem zusätzlichen Symbol versehen, sodass diese neben einem Männchen auch ein Radsymbol zeigen.

Das Kopfheben ist aber nicht das eigentliche Ärgernis. Schlimmer wiegt, dass man gleich zwei Ampeln beachten muss, wenn die Querstraße einen Mittelstreifen hat, denn auf dem Mittelstreifen herrscht auch eine Ampel über den Verkehr. Entsprechend muss nun auf dem Mittelstreifen angehalten werden, falls die erste kombinierte Fußgänger-/Fahrradampel noch Grün zeigte, die Ampel auf dem Mittelstreifen aber inzwischen auf Rot umschaltete. Die Ampeln sind so konstruiert, dass ein Fußgänger bei normalem Schritttempo noch gut rüberkommt, wenn die Ampel in dem Moment auf Rot umschaltet, in dem die Straße betreten wird. Ein Radfahrer ist schneller, er bräuchte eine andere, tolerantere Signalisierung. Manche Mittelstreifen sind so schmal, kaum breiter als eine Radlänge, dass ein Radfahrer hier schon eine regelrechte Punktlandung hinlegen muss, um exakt auf dem Mittelstreifen zum Stehen zu kommen. Die Regelung provoziert Rotlichtverstöße, die früher keine gewesen wären.

Die neuen „Rad“-Ampeln setzen Radfahrer mit Fußgängern gleich (05.06.2010) © Thomas Irlbeck

Auch ist es ärgerlich, dass es manche Schaltungen gibt, bei denen man bei Grün losfährt und dann dennoch am Mittelstreifen bei Rot stoppen muss, obwohl der Querverkehr schon längst Rot hat. Zwar dauert die Pause nur ein paar Sekunden, aber ein Halt ist dennoch nicht schön, wenn man gerade ein wenig in Schwung gekommen ist. Auch solche Ampeln sind auf Fußgänger zugeschnitten. Bis diese den Mittelstreifen erreicht haben, zeigen sie Grün.

Daher will ich meine alten schönen Fahrradampeln zurück! Ich fordere eine Ampelkoalition für Fahrradfahrer.

Warum Flexibilität nur beim Yoga gut ist

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Katzen bringen von Natur aus die fürs Yoga erforderliche Flexibilität mit. Dafür können Katzen keine Daumenkinos benutzen (Archivfoto) © Ilona Glöckel / Pixelio

Heute ging es wie fast jede Woche mal wieder zum Qi Gong-Kurs. Dieser findet im benachbarten Stadtteil Fasangarten statt. Moment, geht’s hier nicht um Neuperlach? O.k., eigentlich schon, aber man muss ja auch mal seine Perspektive erweitern. Seit einiger Zeit baut der Qi Gong-Lehrer auch eine Yoga-Übung in den Kurs ein. Vor ein paar Tagen las ich in einem Programmierbuch (!), dass Flexibilität zwar beim Yoga nützlich sei. In der Programmierung könne jedoch übertriebene Flexibilität schädlich sein. Hahaha, ein wirklich guter Witz.