Das Spatzennest zieht zum Spatzenturm um (Verlegung der „Legung“)

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Eisengeflecht
Bild 1: Eisengeflecht-Kunstwerk am ursprünglichen Standort vor dem Kulturhaus (Archivbild von 2017) © Thomas Irlbeck

Heute wurde bei herrlichem Spätsommerwetter unser Kunstwerk Legung (auch als Legung III, Eisengeflecht und Spatzennest bekannt) des Künstlers Adrian Maryniak um rund 150 Meter vom Kulturhaus zum Spatzenturm vor die Loge №2 versetzt. Grund sind bald beginnende Bauarbeiten rund um das Kulturhaus, das spätestens zum Jahresende abgerissen werden soll. Die zukünftigen Bewohner der Loge №2 und auch der anderen derzeit entstehenden Wohnhäuser (Loge №1, Gewofag-Wohnhaus) dürfen sich über Kunst freuen, immerhin wohnen sie ja im Kultur Quadrat. Der Vorgang wurde auch von einigen Profi-Presseleuten, Hobbyfotografen und Schaulustigen begleitet.

Das Kunstwerk Legung wird auch Spatzennest genannt, da in dem Eisenverhau einige Vogelarten Nistmöglichkeiten gefunden haben. Als Ausweiche wurde bereits vor Längerem der bereits erwähnte Spatzenturm (Bild 11) aufgestellt. Nun liegen beide Orte in unmittelbarer Nachbarschaft.

Eisengeflecht, Umzug
Bild 2: Verlegung der „Legung“ (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 3 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 4 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 5 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 6: Am neuen Standort angekommen (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 7 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 8: Der Haken wird gelöst  (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 9: Diro, der Haken ist fast los (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 10: Geschafft! Das Kunstwerk ist frei (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 11: Der endgültige Standort am Spatzentum (links) in der Totalen (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 12: Das Kunstwerk befreit von der Transportsicherung (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 13: Der LBV (Landesbund für Vogelschutz) kündigt den Spatzennest-Umzug am Kulturhaus an (18.09.2018) © Thomas Irlbeck

Noch ein Video vom Umzug:

(Link: YouTube)

Fauststraße 90: Ein Bauprojekt hart an der (Stadt-)Grenze

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Nicht allzu weit vom Neubaugebiet Piederstorfer entfernt gibt es in der Truderinger Grenzkolonie ein weiteres Bauprojekt. Hier – die Mariengrotte ist ganz in der Nähe – soll eine alte Freizeit- und Sportanlage, die nicht mehr benutzt wird, abgerissen werden und ein Quartier mit Mehrfamilienhäusern für 180 Menschen entstehen. Obwohl die Flächenversiegelung sogar reduziert würde, gibt es Widerstände gegen das Projekt. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (Bürgerinitiative Fauststraße 90). Diese argumentiert, dass auch Landschaftsschutzgebiet bebaut würde. Teile der derzeitigen Anlage seien außerdem gar nicht vollversiegelt, was das Argument mit der sinkenden Flächenversiegelung zunichte mache. Auch sei die ÖPNV-Anschließung nicht ausreichend, eine Verlängerung der bestehenden Buslinie 194 (derzeitiger Endpunkt Nauestraße) zum Schanderlweg oder zur Schwedensteinstraße sei nicht tragbar bzw. nicht umsetzbar.

Wie sieht es heute auf dem Gelände an der Fauststraße, Ecke Schanderlwerg, aus? Ich zeige hier Fotos, die ich bereits Ende Juli aufgenommen habe. Mehr Infos zum Projekt hier: Wohnsiedlung an der Fauststraße 90

Fauststraße 90
Bild 1 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 2 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 3 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 4 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 5 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Waldspaziergang durch den Perlacher Wald

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Josefskapelle
Start bei der Josefskapelle

Der Festring Perlach lädt herzlich ein zu seiner nächsten Veranstaltung am Freitag, den 24. August 2018, um 15 Uhr. Als Begleiter kommt der Revierförster Michael Matuschek vom Landwirtschaftsamt Ebersberg mit. Wir werden erklärt bekommen, warum sich das Waldbild in den letzten Jahren so verändert hat und wie es sich durch den Klimawandel noch verändern wird … und noch vieles mehr. Treff: Josefskapelle am Friedrich-Panzer-Weg, Teilnahme kostenlos, Spende erbeten, anschließend Biergarten.

Die Bogenschießanlage am Piederstorfer

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Am ehemaligen Kieswerk Piederstorfer entsteht eine Neubausiedlung mit rund 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen. Neben dem Piederstorfer befindet sich eine Bogenschießanlage, die in einer kleinen Bilderserie hier gezeigt wird. Die Bogenschießanlage liegt bereits haarscharf auf Waldperlacher Grund.

Bogenschießanlage
Bild 1: Bogenschießanlage mit den Häusern vom Stemplingeranger im Hintergrund (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 2 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 3 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 4 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 5 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 6 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Zauberwaldstraße (Unsere Straßen und Plätze, Folge 6) (Update 26.08.2018)

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Zauberwaldstraße
Bild 1 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

In unregelmäßigen Abständen habe ich bereits Straßen und Plätze in Neuperlach sowie im Münchner Osten respektive im Münchner Umland vorgestellt. Nun habe ich eine echte Serie daraus gemacht, womit wir bereits bei der Folge 6 angekommen sind. Außerhalb der Reihe steht noch der Artikel „Ezähl doch keine Märchen!“, der die besondere, skurrile Straßenbenennung von Waldperlach skizziert.

Unser heutiger Straßenname ist einfach zauberhaft! Es ist die Zauberwaldstraße in der Gartenstadt Trudering. Das ist ein Name, bei dem wohl kaum einer sagen dürfte, er wolle lieber einen Straßennamen, der seinen Ursprung in einem intellektuellen Schriftsteller hat.

Die Zauberwaldstraße ist eine von eher kleinen Wohnhäusern geprägte Straße. Hier ist noch die alte Gartenstadt, die durch Nachverdichtung in einem Wandel begriffen ist, teilweise erkennbar. Die Straße führt von der Batschkastraße in nordöstlicher Richtung zur Königsseestraße und kreuzt dabei die Gartenstadtstraße, auf der die Buslinie 195 verkehrt. An dieser Kreuzung liegt auch die Haltestelle Zauberwaldstraße (Bild 3).

Zauberwaldstraße
Bild 2: Kreuzung Gartenstadtstraße/Zauberwaldstraße (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Zauberwaldstraße
Bild 3: Bushaltestelle Zauberwaldstraße  (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Konkret ist die Straße nach dem Geotop Zauberwald bei Ramsau bei Berchtesgaden im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land benannt. Dabei handelt es sich um ein Gebiet von 0,75 km², das durch einen Bergsturz vor 3500 bis 4000 Jahren entstanden ist. Es sind dabei 15 Millionen Kubikmeter aus dem Blaueistal vom Hochkaltermassiv abgegangen. Das klingt jetzt zugegeben wenig romantisch. Beim dem Bergsturz wurde auch die Ramsauer Ache zum Hintersee aufgestaut. Der Zauberwald selbst ist zwischen dem Hintersee und der Marxenklamm zu finden, die Ramsauer Ache fließt hindurch.

Auch wenn ein Bergsturz natürlich etwas Destruktives hat, wurde etwas Neues geschaffen, etwas derart Idyllisches und vielleicht auch Geheimnisvolles, dass sich der Name Zauberwald etablierte. Der Name bildete sich zwischen 1920 und 1930 heraus. Noch vor diesem Zeitraum – 1896/97 – wurde ein Fußweg durch den Wald angelegt. Der Zauberwald wurde mit dem Gütesiegel Bayerns schönste Geotope ausgezeichnet.

Zauberwald
Bild 4: Zauberwald. Foto: Geolina163 / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ramsauer Ache, Zauberwald
Bild 5: Ramsauer Ache, Zauberwald. Foto: Nikater / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Zauberwald
Bild 6: Baumwurzeln an Felsgeröllen des Bergsturzes. Foto: Geolina163 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Quelle

Zauberwald bei Wikipedia

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

Noch ein Zauberwald in Trudering

Ein Waldstück im Truderinger Wald an der Truderinger Grenzkolonie, das etwas nördlich an der Stelle liegt, an der die Günderodestraße in die Fauststraße übergeht (das ist Höhe Friesplatz), heißt ebenfalls Zauberwald, zumindest in OpenStreetMap (Bild 7). Woher dieser Name seinen Ursprung hat, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen. Interessant: Im BayernAtlas heißt das Waldstückchen abweichend Heidlüß. Quasi als „Eingang“ zum Zauberwald ist 2017 ein Spielplatz entstanden, siehe Bild 7 und Bild 8.

Umgebungskarte Friesplatz/Zauberwald
Bild 7: Umgebungskarte Friesplatz/Zauberwald. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Spielplatz Günderodestraße
Bild 8: Spielplatz an der Günderodestraße/Fauststraße kurz vor seiner Eröffnung. Das Waldstück hinter dem Spielplatz heißt „Zauberwald“ (09.06.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Ostpark ist nun 100 Jahre!

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Michaeligarten
Ostpark mit dem Michaeligarten (grob geschätzt 1987). Aus der Fotosammlung von J. W.

Unser Ostpark ist nun 100 Jahre alt! O.k., das ist jetzt etwas gewagt, aber tatsächlich gehen erste Planungen des Ostparks bis 1918 zurück, wie die Neuperlach-Chronik verrät. Das Foto ist aus der Sammlung von J. W.. Das Alter des Fotos ist nicht bekannt, eine grobe Schätzung gibt 1987 an.

Neubau der Grundschule am Strehleranger

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Unsere Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wird abgerissen und neu gebaut. Wieder verschwindet ein charakteristisches Gebäude der Gründerzeit. Die neue Schule soll dann Platz für bis zu 1.200 Schüler bieten, derzeit sind es nur ca. 340. Die Meldung ist nicht ganz neu, aber heute nahm ich die Gelegenheit wahr, ein paar Fotos zu machen. Vor der Schule gibt es Kunst: Die Bronzeskulptur „Hürdenspringer“ von Michael Veit entstand 1970. Von der Schule sieht man derzeit wenig, die Gebäude scheinen im Wald zu stehen. Und eben viele dieser Bäume, genauer 180, sollen für den Neubau fallen. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-der-grosse-kahlschlag-1.4017673

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3: Der „Hürdenspringer“ von Michael Veit (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 5 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 6 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 7 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck

Radltour „Für Daheimgebliebene – Was gibt’s Neues im Viertel?“ (Pressemeldung)

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Ramersdorf-Perlach wächst und wandelt sich. Wie jedes Jahr führt unsere Tour zu neu geplanten Bauvorhaben, Baustellen und Neubaugebieten. Alteingesessene entdecken mit uns manches neu. Neu hier lebende Familien können bei der Tour Kontakte knüpfen und ihr Viertel entdecken.

„Wir wären nicht dir Grünen, wenn wir unsere gesellige Tour nicht mit Fragen zu sauberer Luft im Viertel und neuen Lösungen für Verkehr und Infrastruktur verbinden würden! Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und zu verwurzeln. – Ich persönlich will bei der Tour hören, was die Leute hier direkt vor Ort bewegt. Input, den ich gerne mit in den Landtag nehme im Herbst“, meint Susanne Kurz, Kandidatin für den Bayerischen Landtag.

Mit im Sattel sitzt die „Radl-Tour-Expertin“ Gunda Wolf-Tinapp, Beisitzerin im BA-Vorstand des Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach und Vorsitzende des Unterausschuss Mobilität und Umwelt. Wolff-Tinapp bietet die beliebte Radltour „Für Daheimgebliebene“ seit vielen Jahren an: „Es radeln immer wieder neue Leute mit. Aber auch die Alteingesessenen staunen jedes Jahr, was es alles Neues gibt und was geplant ist. Man kommt ja im Alltag nicht auf jede BA-Sitzung, wenn man nicht gerade Mitglied ist. Bei unserer Tour kriegt man dann doch noch alles mit. Die Tour leistet so auch viel für den Zusammenhalt im Viertel und die Identifikation der Einwohnerschaft mit Neuem hier bei uns“, erläutert Wolff-Tinapp.

Los geht’s am Samstag, den 4. August, um 14:00 am Schindlerplatz, U/S-Bahn Neuperlach Süd. Unser Ziel ist der Alte Wirt in Ramersdorf, wo Neugierige, die nicht mitradeln, gegen 17:00 zu uns stoßen und die Kandidatin Susanne Kurz kennenlernen können.

Weitere Infos unter sanne.kurz@gruene-muenchen.de oder sanne2018.de.

Radltour Hachinger Bach – Geschichte und Geschichten (Pressemeldung)

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Hachinger Bach mit St. Georg in Unterbiberg
Hachinger Bach mit St. Georg in Unterbiberg

Der Hachinger Bach war schon vor Jahrtausenden Quell des Lebens. Römer siedelten sich dort an, Mühlen wurden betrieben, Kinder geboren und Verstorbene beerdigt. Bei Bauvorhaben im südlichen Unterhaching werden immer wieder archäologische Schätze geborgen. Im Zuge der Planung des Stadtteils Neuperlach wurden in München weite Teile des Bachlaufs verlegt. In Altperlach prägt der Bach, offen sprudelnd, das dörflich anmutende Stadtbild, weiter im Süden lässt sich bereits das Zusammenwachsen von Stadt- und Umlandgemeinden erahnen.

Susanne Kurz
Susanne Kurz

Die beiden Kandidatinnen für den Bayerischen Landtag Susanne Kurz (Ramersdorf-Perlach) und Claudia Köhler (Landkreis München) erkunden am Sonntag, den 29.07., ab 10.00 Uhr gemeinsam die Geschichte und Geschichten entlang des Bachs. Mit im Sattel ist Uschi Krusche. Ihr Steckenpferd ist die Archäologie. Krusche wird zur Geschichte der Bachbesiedlung referieren. Bea Katzinger, Mitglied des Bezirksausschusses, kann bei der Tour Fragen zur Gegenwart beantworten.

Susanne Kurz erläutert das gemeinsame Vorhaben: „Unterhaching und München sind nur fünf Radlminuten voneinander entfernt, höchste Zeit für mehr Zusammenarbeit! Das gehen wir an – jetzt und später im Landtag!“

Claudia Köhler ergänzt: „Der Hachinger Bach ist eine Lebensader unserer Heimat in der Stadt und im Landkreis, diese sollten wir bewusst schützen. Er bringt die Menschen zusammen – damals und heute.“

Die Tour startet um 10:00 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Michaelibad gegenüber der Aral-Tankstelle und endet gegen 12:00 Uhr in der Gaststätte Kammerloher in Unterhaching. Wer nicht radeln möchte, kann dort dazustoßen und die beiden Kandidatinnen kennenlernen.

Weitere Infos unter 089/611 33 16 oder claudia-koehler-bayern.de oder sanne2018.de.

Ausflug zur Naturkäserei „Tegernseer Land“

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Zwischenstopp am Tegernsee: Thomas-Mann-Denkmal
Zwischenstopp am Tegernsee: Thomas-Mann-Denkmal

Herzliche Einladung der AWO-Seniorengruppe Neuperlach zu einer Busfahrt zur Käserei „Tegernseer Land“ in Kreuth.

Wann und wo?

Am Freitag, den 10. August 2018. Fahrpreis 20,– Euro einschließlich Führung. Abfahrt 9 Uhr, Busbahnhof Hanns-Seidel-Platz, Auskunft und Anmeldung: Tel. 089/6 37 33 11.

 

Urban-Gardening-Radltour (Pressemeldung)

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Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Urbane Gärten sind öffentlicher Raum, soziales Projekt, integrative Kraft, heilender Ort, Lernstatt, Ernährungssicherung, politisches Statement, Aufbegehren gegen Agrarindustrie, antikapitalistisches Spielfeld und noch viel mehr. Sie bereichern so auf Dauer oder in Zwischennutzung den städtischen Raum, um Mensch, Natur, Tier und Pflanze ein Stückchen Stadtraum zurückzugeben.

Bei den Dreharbeiten zu „Eine andere Welt ist pflanzbar“ lernte Susanne Kurz Ella von der Haide kennen. Die Diplom-Ingenieurin für Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Künstlerin, Filmemacherin und Gartenaktivistin von der Haide drehte den 5. Teil der Serie, für den sie Kurz als Kamerafrau und Filmemacherin gewinnen konnte. „Urbane Gärten in Deutschland“ hieß es damals; ein Jahr lang zog die begeistere Krautgärtnerin Kurz mit durch die urbanen Oasen des Landes:

„Die Gärtnerinnen und Gärtner können ihre eigene Umwelt und die Stadtlandschaft selber gestalten, dadurch verändert sich ihr Bezug zur Stadt und ihre Handlungsfähigkeit. Aber auch darüber hinaus gestalten urbane Gemeinschaftsgärten die Gesellschaft, es werden alternative Ökonomien erprobt und der Umgang mit Gemeingütern oder Commons geübt. Ganz konkret verändert jede neue Pflanze die Stadt“, sagt von der Haide über ihre Erfahrungen, die sie in Gärten weltweit gesammelt hat.

Kurz fügt hinzu: „Neben Salat und Co. bringen Gärten durch bürgerschaftliches, informelles und ehrenamtliches Engagement als Gegenpol zu fehlenden politischen Visionen der Regierenden ganz konkrete Hilfe auf Gebieten wie Ernährungssicherheit und Vereinzelung in Zeiten vermeintlicher ökonomischer Unsicherheiten, wettbewerbsorientierter statt gemeinwohlorientierter staatlicher Planung und dem Verlust öffentlichen Raums. Unsere Städte bleiben so attraktiv und lebenswert.“

Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Die Vielfalt, die die beiden auf ihrer Filmreise kennenlernten, wollen sie nun auch hier in München allen Interessierten vorstellen: Bewohnergärten, interkulturelle Gärten, Krautgärten, Skulpturengärten, pädagogische Gärten.

Was gilt es dabei zu beachten? Welche Hindernisse und Chancen gibt es? Wie ist das mit der Zwischennutzung? Wie wirken sich die Gärten langfristig auf die Menschen aus?

Diese Fragen erforschen von der Haide und Kurz auf der Radltour.

„Vor allem aber geht es um, na klar: Wer macht den besten Kompost, was braucht es dazu, wie werden Kürbis und Tomate noch leckerer, Kartoffeln dicker, wie kann ich Wasserverbrauch minimieren, was wächst gut im Münchner Stadtklima, warum sind Bienen wichtig und wie machen es die anderen eigentlich?“, betont die begeisterte Krautgärtnerin und Kandidatin für den Bayerischen Landtag Susanne Kurz zu der Infoveranstaltung.

Vom Treffpunkt vor dem pep geht es um 14:00 los zu ZAK, Skulpturengarten, Quidde Wildwuchs, Krautgarten Ramersdorf und ins rosen_heim. Ziel ist gegen 16:30 die Kinder- und Jugendfarm Ramersdorf. Vor Ort stehen jeweils Aktive der Projekte für Fragen bereit.

Wer mag, kann hernach auf dem Freigelände der Farm noch picknicken und sich austauschen. Das Gelände schließt um 18:00.Eckdaten der Infoveranstaltung

Treffpunkt: Samstag, den 30. Juni 2018, 14:00 vor dem pep

Ziel: Kinder und Jugendfarm Ramersdorf, Ankunft ca. 16:30

Personen:

  • Ella von der Haide, Dipl.- Ing. Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Garten-Aktivistin, Filmemacherin, Künstlerin/
  • Susanne Kurz, Filmemacherin, urbane Gärtnerin, Kandidatin für den Bayerischen Landtag

Inklusion: Gerne kannst Du am Ziel zu uns dazu stoßen!

Für Rückfragen: sanne.kurz@gruene-muenchen.de

Unser Ostparksee

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Der April und Mai waren in Deutschland die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Am letzten Maitag zeigt sich, dass es auch mal ohne Starnberger See oder Königssee geht. Es gibt ja unseren Ostparksee.

Ostparksee
Bild 1 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
Ostparksee
Bild 2 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck

Ein Laubbläser, mit dem ich mich anfreunden kann

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Laubbläser AiRion 2
Bild 1: Akkubetriebener Laubbläser im Einsatz (02.05.2018) © Thomas Irlbeck

Normalerweise hasse ich diese Teile. Denn benzinbetriebene Laubbläser sind ungefähr so laut wie ein startender Düsenjet aus kurzer Distanz.

Doch mit dem Laubbläser, den unser Hausmeister nun einsetzt, kann ich mich anfreunden. Dieser akkubetriebene Laubbläser ist sehr, sehr leise. Er klingt wie ein Föhn und ist nach meinem Empfinden kaum lauter als ein solcher. Laut Herstellerangabe erzeugt er einen Schalldruckpegel von nur 79 dB(A). Benzinbetriebene Laubbläser kommen schon einmal auf 110 dB(A).

Wer mehr über den hier gezeigten Akku-Laubbläser wissen will, googlet nach „AiRion 2“. Denn dies soll jetzt keine Werbung speziell für dieses Produkt sein, aber ein Plädoyer, dass möglichst viele Hausverwaltungen einen akkubetriebenen Laubbläser anschaffen. Denn solche Geräte bringen einen nicht um den Schlaf, dafür schonen sie Nerven und Gehör.

Laubbläser AiRion 2
Bild 2: Laubbläser statt Lautbläser (02.05.2018) © Thomas Irlbeck
Laubbläser AiRion 2
Bild 3 (02.05.2018) © Thomas Irlbeck

Ein Gast in Neuperlach: der Frühling! (Update 15.04.2018)

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Frühling
Bild 1 (10.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 2 (10.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 3 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 4 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 5: Friedrich-Engels-Bogen (15.04.2018) © Thomas Irlbeck

Unser Aussichtshügel im Ostpark (Update 08.06.2018)

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Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 1 (07.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 2 (07.04.2018). Foto: Lesereinsendung

Unser Aussichtshügel im Ostpark. Kaum eine Stelle in Neuperlach ist ohne Baustelle. Das ist gut, denn damit wird unser Stadtteil vor dem Verfall bewahrt. Die Pflastersteine des Gipfelpfades wurden herausgerissen, der Weg wird wohl neu gepflastert.

Das nächste Foto ist älter, mindestens 20 Jahre alt. Es zeigt Pflasterarbeiten am Gipfel dieses Aussichtshügels. Vielen Dank an Reinhard Veit, dass das Foto hier gezeigt werden darf!

Ostpark Aussichtshügel
Bild 3. Foto: Reinhard Veit

Update 24.04.2018

Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 4 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 5 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 6 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 7 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 8 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 9 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 10 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung
Ostpark Weg neu gepflastert
Bild 11 (24.04.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 08.06.2018

Ostpark, Weg neu geteert
Bild 12 (08.06.2018). Foto: Lesereinsendung

Der Weg auf den Ostparkhügel ist wieder begehbar. Es fehlt nur noch eine dünne feine Deckschicht. Der Asphalt geht jetzt bis oben hin zur Plattform, das oberste Stück ist also kein Kopfsteinpflaster mehr (Foto). Der steile Weg auf der Rückseite wird wieder aus Kopfsteinpflaster bestehen. Außerdem wurden die beiden geteerten Sportplätze neben der Eisstockbahn auch neu asphaltiert.

Im Hier und Jetzt: Eine alte Gartenlaube aus vergangener Zeit in Neuperlach

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Dass es so etwas noch gibt! Ein großer Garten mit Gartenlaube und Möglichkeiten zum Spielen, Garteln und Erholen. Erstaunlicherweise befindet sich dieser Garten auf Neuperlacher Grund. Um die Eigentümerin oder den Eigentümer vor etwaigen Spekulantenanfragen zu schützen, verzichte ich auf die Nennung der genauen Adresse. Wer aber genau hinschaut, erkennt zumindest als Insider, wo wie hier sind.

Gartenhaus
Bild 1 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
Gartenhaus
Bild 2 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
Gartenhaus
Bild 3 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
Gartenhaus
Bild 4 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck

Drei auf einen Streich: Wir bitten um Beachtung!

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Gleich drei Schreiben hat die Hausverwaltung in meiner Wohnanlage in den Fahrstühlen sowie im Fahrstuhlwartebereich im Erdgeschoss aufgehängt. Die darin angesprochenen Probleme gibt es auch in anderen Wohnanlagen.

Entsorgung von Zigarettenkippen

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 1

Zigarettenkippen sind Giftmüll und dürfen nicht einfach vor dem Haus auf dem Boden entsorgt werden. Es besteht außerdem Brandgefahr.

Feuerbeschau

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 2

In Treppenhäusern und Gemeinschaftsfluren abgestellte Gegenstände müssen entfernt werden. Es geht erstens darum, dass Gegenstände im dichten Rauch den Fluchtweg behindern. Zweitens erzeugen brennende Gegenstände (Plastik in Bobby-Cars etc., aber auch z.B. Pflanzen) selbst hochgiftigen Rauch. Die Bestimmungen mögen sehr streng sein, allerdings sterben immer wieder Menschen bei Bränden.

Ruhestörung

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 3

Leute möchten sich abends und am Sonn-/Feiertag erholen. Es ist unzumutbar, wenn (Hobby-)Handwerker wochenlang ihre Wohnung renovieren und dann mit den ruhestörenden Tätigkeiten erst um 18 Uhr oder gar um 20 Uhr beginnen. Die Ruhezeiten müssen daher eingehalten werden.

Ruhestörende Hausarbeiten sind Mo–Fr von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00, Sa von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 erlaubt. An Sonn- und Feiertagen sind sie ganztägig verboten.

Bebauung am Piederstorfer: Anwohner müssen Kröte schlucken

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Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Krötenzaun am Alexisweg (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das neue Quartiere Piederstorfer wird Neuperlach Nordost/Ost verändern wie nie zuvor. 1.300 Wohnungen für 3.000 Menschen werden hier bis 2028 entstehen, auch werden immerhin zwei echte Hochhäuser entstehen. Der erste Bauabschnitt wird natürlich schon weit früher fertig. Viele werden ihren Blick auf Grün, Felder und Wald verlieren, auch wenn das neue Quartier natürlich keine graue Betonwüste wird, sondern wiederum begrünt wird. Auch konnten viele Bäume erhalten werden. Sie sollen in einen Quartierspark integriert werden, der auch einen Hochseilgarten erhalten wird.

Dennoch: Der Straßenverkehr wird zunehmen, auch wenn man die Anwohner einbezogen hat und nun dafür sorgt, dass zumindest der Verkehr in den bestehenden Wohnstraßen nicht explodiert. So wird das neue Wohngebiet auch über die Ständlerstraße eine direkte Zufahrt erhalten, der Verkehr muss also nicht ausschließlich durch die schmale Niederalmstraße und andere Straßen in Trudering rollen. Dazu kommen Einschränkungen und Lärm während der Bauphase. So etwas lässt sich freilich nicht vermeiden.

Noch ist es dort vergleichsweise ruhig. Genießen wir noch die letzten Gnadentage (oder Gnadenmonate?) unseres Kieswerks Piederstorfer. Einen konkreten Abrisstermin habe ich noch nicht, aber da bereits einige Vorbereitungen getroffen wurden, gilt es als fast sicher, dass noch dieses Jahr abgerissen wird.

Krötenweg

Benno Steuernagel-Gniffke hat drei sehr schöne Fotos geschossen. Vielen Dank! Auf einem ersten Bild ist ein Krötenweg zu sehen. Jetzt bekommt die Überschrift eine doppelte Bedeutung.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 2: Mit Holzzäunen geschützte Bäume, im Hintergrund das Marx-Zentrum (links) und die anschließende Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3: Grundwasser-Probebohrungen am neuen Quartier – kurz vor der Ständlerstraße. Der Karl-Marx-Ring läuft hier quer, man kann ihn nur erahnen. Im Hintergrund: Häuser am Annette-Kolb-Anger (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Dr. Wald

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Truderinger Wald
Truderinger Wald (07.02.2018) © Thomas Irlbeck

Wenige Meter vom Neubaugebiet am Kieswerk Piederstorfer entfernt: Der Wald, er ist immer schön, auch im Winter, auch bei Nebel. Ein Waldspaziergang ersetzt den Arzt, könnte man etwas übertrieben sagen. Die Bäume geben Terpene ab, die unser Immunsystem stärken.