Geknickt

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Die Stürme der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen. An unserem Neubaugebiet Alexisquartier, nahe am Haupteingang des alten Piederstorfer Kieswerks, sind einige Bäume umgestürzt bzw. abgeknickt.

Sturmschäden Truderinger Wald
Bild 1 (22.03.2019) © Thomas Irlbeck
Sturmschäden Truderinger Wald
Bild 2 (22.03.2019) © Thomas Irlbeck
Sturmschäden Truderinger Wald
Bild 3 (22.03.2019) © Thomas Irlbeck
Sturmschäden Truderinger Wald
Bild 4 (22.03.2019) © Thomas Irlbeck

Halbseitig amputierter Baum

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Gesehen an einem Haus an der Quiddestraße am Ostpark. Offenbar wurde der Baum zu nahe am Haus gepflanzt und erfuhr den einen oder anderen Beschnitt. Immer noch besser, als den Baum zu fällen. Oder was meint ihr?

Halbseitig amputierter Baum
Bild 1 (27.02.2019) © Thomas Irlbeck

Ein Leser  wies mich noch darauf hin, egal welches Ende der Baum eines Tages nähme, als Christbaum auf dem Marienplatz garantiert nicht. Aber ich finde, Bäume können auch schön sein, ohne schön zu sein!

Halbseitig amputierter Baum
Bild 2 (27.02.2019) © Thomas Irlbeck

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 09.03.2019

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 9. März 2019, lädt das Perlacher Heimatarchiv von 13–16 Uhr zur offenen Türe ein. Fast 10.000 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Die sprühen wieder was zusammen!

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Gesehen am Neubaugebiet Alexisquartier (Ex-Piederstorfer, Nähe Graf-Zentrum/Handwerkerhof). Die Türme unseres Heizwerk Perlach sind auch zu sehen.  Das ist natürlich nur ein Spaß, ich glaube nicht an Chemtrails.

Chemtrails Piederstorfer
Bild 1 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Chemtrails Piederstorfer
Bild 2 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Chemtrails Piederstorfer
Bild 3 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 9. Februar 2019, findet von 13–16 Uhr die erste Öffnung nach der Winterpause statt. Fast 10.000 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Videovortrag „Der Hachinger Bach“

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Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein zu einem gemütlichen Nachmittag am Freitag, den 25. Januar 2019, um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13.

Uli Walter vom Festring Perlach hält einen Videovortrag über das „Perlacher Wasserl“. Der Eintritt ist frei.

Der Spiegel lügt, der Schein trügt

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Herrlich! Einer unserer Zwillingstürme spiegelt sich im pep!

Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 1 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck
Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 2 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck

Hier noch eine andere Spiegelung in einem anderen Stadtteil. Einen kleinen Neuperlach- Bezug gibt es dort auch und eine interessante Besonderheit. Einfach hier klicken

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 10.10.2018

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 10. November 2018, findet von 13–16 Uhr die letzte Öffnung des Perlacher Heimatarchiv vor der Winterpause statt. Über 9.300 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit. Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert. Ebenso findet sich die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr ist kostenlose Führung.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Ein Spiegel vertauscht Wahrheit und Täuschung

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Heute zufällig entdeckt: Hier an der Zirkus-Krone-Straße, Ecke Georg-Schätzel-Straße, ist unter anderem Korian ansässig, das Mutterunternehmen unseres Phönix-Pflegeheims am Friedrich-Engels-Bogen. Das Schild, vermutlich aus Messing, spiegelt herrlich. Ändert man seinen Standpunkt vor dem Schild nur geringfügig, ergeben sich völlig verschiedene Motive, wie die Fotos weiter unten zeigen.

Korian
Bild 1: Das Gebäude. Das Schild ist links neben der  Eingangstüre (12.10.2018) © Thomas Irlbeck
Korian
Bild 2: Hier stimmt eine Kleinigkeit nicht, man betrachte den Schriftzug ganz genau (12.10.2018) © Thomas Irlbeck
Korian
Bild 3 (12.10.2018) © Thomas Irlbeck
Korian
Bild 4: Dasselbe Schild, aber ein geringfügig veränderter Standpunkt (12.10.2018) © Thomas Irlbeck

21 Grad

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Der Michaeligarten am Ostparksee gestern, Mittwoch. Mit 21 Grad (laut Wetteronline) und stahlblauem Himmel lässt es sich hier aushalten.

Michaeligarten
Bild 1: Michaeligarten (10.10.2018) © Thomas Irlbeck

Die Aussage ist zwar etwas gewagt, aber in einer gewissen Weise wurde unser Ostpark dieses Jahr 100. Denn erste Planungen gehen tatsächlich auf 1918 zurück.

Hier noch Herbstfarben an der Heinrich-Wieland-Straße, in der Nähe der ehemaligen Trambahnhaltestelle „Neuperlach Nord“:

Herbst
Bild 2 (11.10.2018) © Thomas Irlbeck
Herbst
Bild 3 (11.10.2018) © Thomas Irlbeck
Herbst
Bild 4 (11.10.2018) © Thomas Irlbeck

Der Herbst steigt auch aufs Dach

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Herbstfarben nun auch auf dem Pflegeheimdach unter meinem Fenster!

Pflegeheimdach Herbst
Bild 1 (01.10.2018) © Thomas Irlbeck
Pfllegeheimdach Herbst
Bild 2 (01.10.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheimdach Herbst
Bild 3 (01.10.2018) © Thomas Irlbeck

Zum Vergleich noch ein Sommerbild vom Dach:

Pfllegeheimdach Sommer
Bild 4: Das Dach im Sommer (Archiv ) © Thomas Irlbeck

Sonderausstellung: „Der Hachinger Bach in Perlach“ am 13.10.2018

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Kinder baden im Hachinger Bach an der Sebastian-Bauer-Strasse im August 1932
Kinder baden im Hachinger Bach an der Sebastian-Bauer-Straße im August 1932

Am Samstag, den 13.10.2018, lädt der Festring Perlach e. V. von 13 bis 16 Uhr in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Eine Sonderausstellung zeigt historische Fotos vom „Perlacher Wasserl“. Der Eintritt ist frei.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Das Spatzennest zieht zum Spatzenturm um (Verlegung der „Legung“)

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Eisengeflecht
Bild 1: Eisengeflecht-Kunstwerk am ursprünglichen Standort vor dem Kulturhaus (Archivbild von 2017) © Thomas Irlbeck

Heute wurde bei herrlichem Spätsommerwetter unser Kunstwerk Legung (auch als Legung III, Eisengeflecht und Spatzennest bekannt) des Künstlers Adrian Maryniak um rund 150 Meter vom Kulturhaus zum Spatzenturm vor die Loge №2 versetzt. Grund sind bald beginnende Bauarbeiten rund um das Kulturhaus, das spätestens zum Jahresende abgerissen werden soll. Die zukünftigen Bewohner der Loge №2 und auch der anderen derzeit entstehenden Wohnhäuser (Loge №1, Gewofag-Wohnhaus) dürfen sich über Kunst freuen, immerhin wohnen sie ja im Kultur Quadrat. Der Vorgang wurde auch von einigen Profi-Presseleuten, Hobbyfotografen und Schaulustigen begleitet.

Das Kunstwerk Legung wird auch Spatzennest genannt, da in dem Eisenverhau einige Vogelarten Nistmöglichkeiten gefunden haben. Als Ausweiche wurde bereits vor Längerem der bereits erwähnte Spatzenturm (Bild 11) aufgestellt. Nun liegen beide Orte in unmittelbarer Nachbarschaft.

Eisengeflecht, Umzug
Bild 2: Verlegung der „Legung“ (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 3 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 4 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 5 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 6: Am neuen Standort angekommen (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 7 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 8: Der Haken wird gelöst  (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 9: Diro, der Haken ist fast los (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 10: Geschafft! Das Kunstwerk ist frei (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 11: Der endgültige Standort am Spatzenturm (links) in der Totalen (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 12: Das Kunstwerk befreit von der Transportsicherung (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 13: Der LBV (Landesbund für Vogelschutz) kündigt den Spatzennest-Umzug am Kulturhaus an (18.09.2018) © Thomas Irlbeck

Noch ein Video vom Umzug:

(Link: YouTube)

Qwählereien im Großformat – Landtagswahl 2018 in Bayern (Update 30.09.2018)

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Am 14. Oktober ist Landtagswahl in Bayern. Wie auch zur Bundestagswahl 2017 werden hier einige Wahlplakate vorgestellt, die so in Neuperlach zu finden sind.

Die SPD und der Wohnungsbau

Die SPD versucht sich in einem emotionalen Thema, dem Wohnungsbau, und greift die CSU direkt an. Früher war es eher üblich, den Gegner namentlich nicht zu erwähnen. Das Wahlplakat mit dem für Werbung eher sperrigen, fast gewagten Satz fällt auf und prägt sich ein, wenngleich man sich den genauen Wortlaut kaum merken kann, die Botschaft aber schon. Es klingt aber auch ein wenig hilflos, ein wenig nach „mimimi“, finde ich. Grundlage für die Wahlwerbung ist dieser schwere Vorwurf: Hat Söder (CSU) 32000 landeseigene Wohnungen an Spekulanten verscherbelt, Geldwäsche ermöglicht  und dabei selber Provision abkassiert?

Wahlplakat SPD
SPD-Wahlplakat

Die CSU und ihre Bilanz

Wahlplakat CSU
CSU-Wahlplakat

Hier könnte man natürlich polemisch sagen, nicht gebaute Wohnungen (Unnützwiese) sind keine Glanzleistung. Natürlich gibt es auch die andere Seite, die nicht will, dass jedes letzte Fleckchen zugebaut wird. „Erhalt von Traditionen“ ist sehr unscharf, was ist damit gemeint? Die neue Vorschrift, Kruzifixen in Amtsstuben anzubringen? Anwohnerschutz bei Großprojekten sollte selbstverständlich sein, barrierefreie S-Bahnhöfe sind die Umsetzung einer EU-Vorschrift..Die starke Bilanz überzeugt nicht, aber die CSU darf sich trösten, die Wahlplakate der anderen Parteien sind auch meist nicht viel besser.

SPD, 2. Versuch

Wahlplakat SPD
SPD-Wahlplakat

Die SPD darf noch mal, bevor die anderen Parteien dürfen. Der Spruch „Zukunft im Kopf, Bayern im Herzen“ ist offenbar die sozialdemokratische Adaption des christsozialen Klassikers „Laptop und Lederhose“.

Bayern soll unabhängig werden!

Wahlplakat Bayernpartei
Wahlplakat der Bayernpartei

Nix wie raus! Es ist nicht das erste Mal, dass die Bayernpartei mit einem Schild wirbt, das wir bald an den bayerischen Außengrenzen sehen werden – zumindest nach den Vorstellungen der Bayernpartei. Bereits 2011 habe ich darüber berichtet, dass die Bayernpartei Stimmen für ein Volksbegehren zum Ausstieg Bayerns aus der Bundesrepublik sammelt.  So ganz überzeugt scheinen die Bayern aber nicht zu sein. Zwar haben die Initiatoren beliebig viel Zeit, um die 25.000 Unterschriften zu sammeln. Aber es zieht sich quälend lange hin. 2011 war man bei über 5.000 Unterschriften, jetzt, 2018, steht der Zähler bei 7050. Dabei wären die 25.000 nur die erste Hürde, die noch vergleichsweise einfach zu  überspringen ist. Vorsichtig gesagt, das wird nichts!

Keine Alternative

Wahlplakat ÖDP
ÖDP-Wahlplakat

Das Wortspiel mit Alternative, mit dem sich hier die ÖDP versucht, ist aber schon ziemlich abgedroschen. Die Aussage soll wohl sein, dass es keine Alternative zur ÖDP und zum Klimaschutz gebe, aber die Anspielung auf die AfD ist sicherlich beabsichtigt. Früher brachte man beim Begriff Alternative kaum Rechtspopulisten in Verbindung, vielmehr bezeichnete man die Grünen üblicherweise als Alternative. Die Grünen in Hamburg hießen gar bis 2012 „Grün-Alternative Liste“ (GAL). Ich wünschte, es gäbe Alternativvorschläge für dieses Wahlplakat, die besser sind.

Handysucht versus Netzausbau

Wahlplakat ÖDP
ÖDP-Wahlplakat

Andere Parteien versprechen den Netzausbau, da wirkt dieses Plakat der ÖDP fast schon rückwärtsgewandt. Aber Handysucht ist dennoch ein Thema. Was sagen aber die ÖDP-Dokumente dazu? Obwohl ich eine ganze Zeit lang gesucht habe, habe ich zum Thema Handysucht nicht so besonders viel gefunden. Im Dokument 132 Gründe, ÖDP zu wählen“, findet sich immerhin dieser Passus:

Die Kinder brauchen motorische und sinnliche Erfahrung und Teamarbeit mit echten Menschen, nicht mit Computern. Wir fordern:

  • ein verstärktes Gewicht auf lebenskundliche Fächer wie Hausarbeit, Werken und
    Theaterunterricht zu legen.
  • den völligen Verzicht auf Smartphone und PC mindestens bis zur siebten Jahrgangsstufe.
  • in höheren Jahrgangsstufen einen wohldosierten Einsatz, z. B. als Rechercheinstrument.

Andere Punkte zum Thema Mobilfunk im selben Dokument betreffen die Strahlung, die von Mobilfunkgeräten ausgeht. Hier einige Auszüge:

Die von Staat und Industrie propagierte Sorglosigkeit im Umgang mit Mobilfunkstrahlung ist fahrlässig und gefährlich.

Die bisherige Freistellung von Sendeanlagen von der Baugenehmigungspflicht (10 m-Freigrenze) ist abzuschaffen.

Grenzwerte dürfen nicht nur auf die thermische Wirkung hochfrequenter Strahlung begrenzt werden. Forschung nach strahlungsarmen Alternativen der mobilen Kommunikation muss gefördert werden.

Ist das Thema nun aber ein Knaller oder ist es das Gegenmodell zu „Laptop und Lederhose“, also weniger Laptop und mehr analoges Leben? Ich persönlich möchte mein Smartphone und das Internet keinesfalls missen. Aber wenn man in die U-Bahn, in Cafés und auf Parkbänke schaut, dann fällt auf: Alle starren sie auf ihr Display, kommuniziert wird digital, selbst wenn der Kommunikationspartner am selben Tisch sitzt. Auch Selbstgespräche verlaufen immer häufiger digital. Würde man zehn Jahre in die Vergangenheit reisen, wäre man verblüfft ob der weit aufrechteren Körperhaltung.

Die Piratenpartei

Wahlplakat Piraten
„Neustart Bayern“ ist immerhin eine IT-Analogie. Einen abgestürzten Windows-Rechner kriegt man mit einem Neustart wieder flott … „100 MBIT“ haben übrigens längst alle. Nur nicht pro Sekunde.
Wahlplakat Piraten
Der eigentlich sehr konservative „Heimat“-Begriff auf piratanisch
Wahlplakat Piraten
Jawohl, die Piratenpartei gibt es noch. Die Wahlplakate sind nicht etwa von der letzten Wahl übrig geblieben, auch wenn sie etwas ramponiert ausschauen

Die Plakate der Piratenpartei halte ich für eine Enttäuschung. Das war einmal eine ganz kreative, innovative Partei. Gerade das Sicherheits-/Freiheits-Plakat (mit einem abgedroschenen, leicht doppeldeutigen Spruch, den man auch schon bei anderen Parteien gesehen hat) und der Versuch, auch noch den konservativen Heimatbegriff irgendwie zu besetzen, sind gescheitert. Das ureigene Thema, der Netzausbau, wird brav, aber völlig witzlos abgehandelt. Das bleibt nicht im Gedächtnis! Und nicht einmal, dass nichts im Gedächtnis bleibt, bleibt im Gedächtnis.

Freie Wähler

Wahlplakat Freie Wähler
Wahlplakat der Freien Wähler

Eher begrenzte Aussagekraft hat das Wahlplakat der Freien Wähler. „Wählt uns“ sagen sie, ein Kreuz ist vorgegeben. Immerhin ist es kein vorgeschriebenes Kreuz, das in Amtsstuben aufzuhängen ist.

Was wollen eigentlich die Freien Wähler? Da eine Koalition der CSU mit den Freien Wählern eine nicht unwahrscheinliche Konstellation ist, ist die Frage nicht ganz unberechtigt. Da zumindest dieses Plakat eher wenig verrät, hier ein paar Punkte aus dem Wahlprogramm:

    • Vermeidung von Diesel-Fahrverboten
    • Keine dritte Startbahn am Flughafen Franz Josef Strauß
    • Mehr Grün in den Städten statt rigoroser
      Nachverdichtung
    • Mittelfristiger Kohleausstieg, kein Rütteln am
      geplanten Atomausstieg bis 2023
    • Ganztagsschule ausbauen
    • Mehr Sportunterricht
    • Bargeld erhalten
    • Einwanderungsgesetz für eine qualifizierte
      Zuwanderung
    • Sachleistungen für Asylbewerber statt Geldleistungen
    • Freifunkbewegung fördern
    • Erbschaftssteuer abschaffen
    • Gentechnikfreies Bayern

Bündnis 90/Die Grünen

Wahlplakat Grüne
Wahlplakat der Grünen
Wahlplakat Grüne
Wahlplakat der Grünen
Wahlplakat Grüne
Wahlplakat der Grünen

Die Aussagen sind klar: Menschen, Fahrräder und Bienen sollen Platz finden, aber doch keine Autos. Besonders kreativ oder ins Gedächtnis einbrennend sind die Wahlplakate allerdings nicht.

Die Linke

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der Partei „Die Linke“

Obgleich die Vokabel Umverteilung längst eine negative Besetzung erfahren hat, wirbt die Partei „Die Linke“ damit. In den Umfragen liegt die Partei „Die Linke“ derzeit bei ca. 4 %.

FDP

Wahlplakat FDP
Wahlplakat FDP

Gut, es ist eine Metapher für das Unverbrauchte. Aber wir stellen uns einmal vor, ein Mann würde wie ein Auto riechen! Immerhin: Der Spruch des FDP-Plakats bleibt sehr gut hängen, daher ist das Wahlplakat eines der besseren.

Fauststraße 90: Ein Bauprojekt hart an der (Stadt-)Grenze

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Nicht allzu weit vom Neubaugebiet Piederstorfer entfernt gibt es in der Truderinger Grenzkolonie ein weiteres Bauprojekt. Hier – die Mariengrotte ist ganz in der Nähe – soll eine alte Freizeit- und Sportanlage, die nicht mehr benutzt wird, abgerissen werden und ein Quartier mit Mehrfamilienhäusern für 180 Menschen entstehen. Obwohl die Flächenversiegelung sogar reduziert würde, gibt es Widerstände gegen das Projekt. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (Bürgerinitiative Fauststraße 90). Diese argumentiert, dass auch Landschaftsschutzgebiet bebaut würde. Teile der derzeitigen Anlage seien außerdem gar nicht vollversiegelt, was das Argument mit der sinkenden Flächenversiegelung zunichte mache. Auch sei die ÖPNV-Anschließung nicht ausreichend, eine Verlängerung der bestehenden Buslinie 194 (derzeitiger Endpunkt Nauestraße) zum Schanderlweg oder zur Schwedensteinstraße sei nicht tragbar bzw. nicht umsetzbar.

Wie sieht es heute auf dem Gelände an der Fauststraße, Ecke Schanderlwerg, aus? Ich zeige hier Fotos, die ich bereits Ende Juli aufgenommen habe. Mehr Infos zum Projekt hier: Wohnsiedlung an der Fauststraße 90

Fauststraße 90
Bild 1 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 2 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 3 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 4 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 5 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Waldspaziergang durch den Perlacher Wald

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Josefskapelle
Start bei der Josefskapelle

Der Festring Perlach lädt herzlich ein zu seiner nächsten Veranstaltung am Freitag, den 24. August 2018, um 15 Uhr. Als Begleiter kommt der Revierförster Michael Matuschek vom Landwirtschaftsamt Ebersberg mit. Wir werden erklärt bekommen, warum sich das Waldbild in den letzten Jahren so verändert hat und wie es sich durch den Klimawandel noch verändern wird … und noch vieles mehr. Treff: Josefskapelle am Friedrich-Panzer-Weg, Teilnahme kostenlos, Spende erbeten, anschließend Biergarten.

Die Bogenschießanlage am Piederstorfer

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Am ehemaligen Kieswerk Piederstorfer entsteht eine Neubausiedlung mit rund 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen. Neben dem Piederstorfer befindet sich eine Bogenschießanlage, die in einer kleinen Bilderserie hier gezeigt wird. Die Bogenschießanlage liegt bereits haarscharf auf Waldperlacher Grund.

Bogenschießanlage
Bild 1: Bogenschießanlage mit den Häusern vom Stemplingeranger im Hintergrund (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 2 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 3 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 4 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 5 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bogenschießanlage
Bild 6 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Zauberwaldstraße (Unsere Straßen und Plätze, Folge 6) (Update 26.08.2018)

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Zauberwaldstraße
Bild 1 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

In unregelmäßigen Abständen habe ich bereits Straßen und Plätze in Neuperlach sowie im Münchner Osten respektive im Münchner Umland vorgestellt. Nun habe ich eine echte Serie daraus gemacht, womit wir bereits bei der Folge 6 angekommen sind. Außerhalb der Reihe steht noch der Artikel „Ezähl doch keine Märchen!“, der die besondere, skurrile Straßenbenennung von Waldperlach skizziert.

Unser heutiger Straßenname ist einfach zauberhaft! Es ist die Zauberwaldstraße in der Gartenstadt Trudering. Das ist ein Name, bei dem wohl kaum einer sagen dürfte, er wolle lieber einen Straßennamen, der seinen Ursprung in einem intellektuellen Schriftsteller hat.

Die Zauberwaldstraße ist eine von eher kleinen Wohnhäusern geprägte Straße. Hier ist noch die alte Gartenstadt, die durch Nachverdichtung in einem Wandel begriffen ist, teilweise erkennbar. Die Straße führt von der Batschkastraße in nordöstlicher Richtung zur Königsseestraße und kreuzt dabei die Gartenstadtstraße, auf der die Buslinie 195 verkehrt. An dieser Kreuzung liegt auch die Haltestelle Zauberwaldstraße (Bild 3).

Zauberwaldstraße
Bild 2: Kreuzung Gartenstadtstraße/Zauberwaldstraße (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Zauberwaldstraße
Bild 3: Bushaltestelle Zauberwaldstraße  (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Konkret ist die Straße nach dem Geotop Zauberwald bei Ramsau bei Berchtesgaden im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land benannt. Dabei handelt es sich um ein Gebiet von 0,75 km², das durch einen Bergsturz vor 3500 bis 4000 Jahren entstanden ist. Es sind dabei 15 Millionen Kubikmeter aus dem Blaueistal vom Hochkaltermassiv abgegangen. Das klingt jetzt zugegeben wenig romantisch. Beim dem Bergsturz wurde auch die Ramsauer Ache zum Hintersee aufgestaut. Der Zauberwald selbst ist zwischen dem Hintersee und der Marxenklamm zu finden, die Ramsauer Ache fließt hindurch.

Auch wenn ein Bergsturz natürlich etwas Destruktives hat, wurde etwas Neues geschaffen, etwas derart Idyllisches und vielleicht auch Geheimnisvolles, dass sich der Name Zauberwald etablierte. Der Name bildete sich zwischen 1920 und 1930 heraus. Noch vor diesem Zeitraum – 1896/97 – wurde ein Fußweg durch den Wald angelegt. Der Zauberwald wurde mit dem Gütesiegel Bayerns schönste Geotope ausgezeichnet.

Zauberwald
Bild 4: Zauberwald. Foto: Geolina163 / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ramsauer Ache, Zauberwald
Bild 5: Ramsauer Ache, Zauberwald. Foto: Nikater / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Zauberwald
Bild 6: Baumwurzeln an Felsgeröllen des Bergsturzes. Foto: Geolina163 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Quelle

Zauberwald bei Wikipedia

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

Noch ein Zauberwald in Trudering

Ein Waldstück im Truderinger Wald an der Truderinger Grenzkolonie, das etwas nördlich an der Stelle liegt, an der die Günderodestraße in die Fauststraße übergeht (das ist Höhe Friesplatz), heißt ebenfalls Zauberwald, zumindest in OpenStreetMap (Bild 7). Woher dieser Name seinen Ursprung hat, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen. Interessant: Im BayernAtlas heißt das Waldstückchen abweichend Heidlüß. Quasi als „Eingang“ zum Zauberwald ist 2017 ein Spielplatz entstanden, siehe Bild 7 und Bild 8.

Umgebungskarte Friesplatz/Zauberwald
Bild 7: Umgebungskarte Friesplatz/Zauberwald. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Spielplatz Günderodestraße
Bild 8: Spielplatz an der Günderodestraße/Fauststraße kurz vor seiner Eröffnung. Das Waldstück hinter dem Spielplatz heißt „Zauberwald“ (09.06.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Ostpark ist nun 100 Jahre!

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Michaeligarten
Ostpark mit dem Michaeligarten (grob geschätzt 1987). Aus der Fotosammlung von J. W.

Unser Ostpark ist nun 100 Jahre alt! O.k., das ist jetzt etwas gewagt, aber tatsächlich gehen erste Planungen des Ostparks bis 1918 zurück, wie die Neuperlach-Chronik verrät. Das Foto ist aus der Sammlung von J. W.. Das Alter des Fotos ist nicht bekannt, eine grobe Schätzung gibt 1987 an.