Qwählereien im Großformat – Landtagswahl 2018 in Bayern (Update 30.09.2018)

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Am 14. Oktober ist Landtagswahl in Bayern. Wie auch zur Bundestagswahl 2017 werden hier einige Wahlplakate vorgestellt, die so in Neuperlach zu finden sind.

Die SPD und der Wohnungsbau

Die SPD versucht sich in einem emotionalen Thema, dem Wohnungsbau, und greift die CSU direkt an. Früher war es eher üblich, den Gegner namentlich nicht zu erwähnen. Das Wahlplakat mit dem für Werbung eher sperrigen, fast gewagten Satz fällt auf und prägt sich ein, wenngleich man sich den genauen Wortlaut kaum merken kann, die Botschaft aber schon. Es klingt aber auch ein wenig hilflos, ein wenig nach „mimimi“, finde ich. Grundlage für die Wahlwerbung ist dieser schwere Vorwurf: Hat Söder (CSU) 32000 landeseigene Wohnungen an Spekulanten verscherbelt, Geldwäsche ermöglicht  und dabei selber Provision abkassiert?

Wahlplakat SPD
SPD-Wahlplakat

Die CSU und ihre Bilanz

Wahlplakat CSU
CSU-Wahlplakat

Hier könnte man natürlich polemisch sagen, nicht gebaute Wohnungen (Unnützwiese) sind keine Glanzleistung. Natürlich gibt es auch die andere Seite, die nicht will, dass jedes letzte Fleckchen zugebaut wird. „Erhalt von Traditionen“ ist sehr unscharf, was ist damit gemeint? Die neue Vorschrift, Kruzifixen in Amtsstuben anzubringen? Anwohnerschutz bei Großprojekten sollte selbstverständlich sein, barrierefreie S-Bahnhöfe sind die Umsetzung einer EU-Vorschrift..Die starke Bilanz überzeugt nicht, aber die CSU darf sich trösten, die Wahlplakate der anderen Parteien sind auch meist nicht viel besser.

SPD, 2. Versuch

Wahlplakat SPD
SPD-Wahlplakat

Die SPD darf noch mal, bevor die anderen Parteien dürfen. Der Spruch „Zukunft im Kopf, Bayern im Herzen“ ist offenbar die sozialdemokratische Adaption des christsozialen Klassikers „Laptop und Lederhose“.

Bayern soll unabhängig werden!

Wahlplakat Bayernpartei
Wahlplakat der Bayernpartei

Nix wie raus! Es ist nicht das erste Mal, dass die Bayernpartei mit einem Schild wirbt, das wir bald an den bayerischen Außengrenzen sehen werden – zumindest nach den Vorstellungen der Bayernpartei. Bereits 2011 habe ich darüber berichtet, dass die Bayernpartei Stimmen für ein Volksbegehren zum Ausstieg Bayerns aus der Bundesrepublik sammelt.  So ganz überzeugt scheinen die Bayern aber nicht zu sein. Zwar haben die Initiatoren beliebig viel Zeit, um die 25.000 Unterschriften zu sammeln. Aber es zieht sich quälend lange hin. 2011 war man bei über 5.000 Unterschriften, jetzt, 2018, steht der Zähler bei 7050. Dabei wären die 25.000 nur die erste Hürde, die noch vergleichsweise einfach zu  überspringen ist. Vorsichtig gesagt, das wird nichts!

Keine Alternative

Wahlplakat ÖDP
ÖDP-Wahlplakat

Das Wortspiel mit Alternative, mit dem sich hier die ÖDP versucht, ist aber schon ziemlich abgedroschen. Die Aussage soll wohl sein, dass es keine Alternative zur ÖDP und zum Klimaschutz gebe, aber die Anspielung auf die AfD ist sicherlich beabsichtigt. Früher brachte man beim Begriff Alternative kaum Rechtspopulisten in Verbindung, vielmehr bezeichnete man die Grünen üblicherweise als Alternative. Die Grünen in Hamburg hießen gar bis 2012 „Grün-Alternative Liste“ (GAL). Ich wünschte, es gäbe Alternativvorschläge für dieses Wahlplakat, die besser sind.

Handysucht versus Netzausbau

Wahlplakat ÖDP
ÖDP-Wahlplakat

Andere Parteien versprechen den Netzausbau, da wirkt dieses Plakat der ÖDP fast schon rückwärtsgewandt. Aber Handysucht ist dennoch ein Thema. Was sagen aber die ÖDP-Dokumente dazu? Obwohl ich eine ganze Zeit lang gesucht habe, habe ich zum Thema Handysucht nicht so besonders viel gefunden. Im Dokument 132 Gründe, ÖDP zu wählen“, findet sich immerhin dieser Passus:

Die Kinder brauchen motorische und sinnliche Erfahrung und Teamarbeit mit echten Menschen, nicht mit Computern. Wir fordern:

  • ein verstärktes Gewicht auf lebenskundliche Fächer wie Hausarbeit, Werken und
    Theaterunterricht zu legen.
  • den völligen Verzicht auf Smartphone und PC mindestens bis zur siebten Jahrgangsstufe.
  • in höheren Jahrgangsstufen einen wohldosierten Einsatz, z. B. als Rechercheinstrument.

Andere Punkte zum Thema Mobilfunk im selben Dokument betreffen die Strahlung, die von Mobilfunkgeräten ausgeht. Hier einige Auszüge:

Die von Staat und Industrie propagierte Sorglosigkeit im Umgang mit Mobilfunkstrahlung ist fahrlässig und gefährlich.

Die bisherige Freistellung von Sendeanlagen von der Baugenehmigungspflicht (10 m-Freigrenze) ist abzuschaffen.

Grenzwerte dürfen nicht nur auf die thermische Wirkung hochfrequenter Strahlung begrenzt werden. Forschung nach strahlungsarmen Alternativen der mobilen Kommunikation muss gefördert werden.

Ist das Thema nun aber ein Knaller oder ist es das Gegenmodell zu „Laptop und Lederhose“, also weniger Laptop und mehr analoges Leben? Ich persönlich möchte mein Smartphone und das Internet keinesfalls missen. Aber wenn man in die U-Bahn, in Cafés und auf Parkbänke schaut, dann fällt auf: Alle starren sie auf ihr Display, kommuniziert wird digital, selbst wenn der Kommunikationspartner am selben Tisch sitzt. Auch Selbstgespräche verlaufen immer häufiger digital. Würde man zehn Jahre in die Vergangenheit reisen, wäre man verblüfft ob der weit aufrechteren Körperhaltung.

Die Piratenpartei

Wahlplakat Piraten
„Neustart Bayern“ ist immerhin eine IT-Analogie. Einen abgestürzten Windows-Rechner kriegt man mit einem Neustart wieder flott … „100 MBIT“ haben übrigens längst alle. Nur nicht pro Sekunde.
Wahlplakat Piraten
Der eigentlich sehr konservative „Heimat“-Begriff auf piratanisch
Wahlplakat Piraten
Jawohl, die Piratenpartei gibt es noch. Die Wahlplakate sind nicht etwa von der letzten Wahl übrig geblieben, auch wenn sie etwas ramponiert ausschauen

Die Plakate der Piratenpartei halte ich für eine Enttäuschung. Das war einmal eine ganz kreative, innovative Partei. Gerade das Sicherheits-/Freiheits-Plakat (mit einem abgedroschenen, leicht doppeldeutigen Spruch, den man auch schon bei anderen Parteien gesehen hat) und der Versuch, auch noch den konservativen Heimatbegriff irgendwie zu besetzen, sind gescheitert. Das ureigene Thema, der Netzausbau, wird brav, aber völlig witzlos abgehandelt. Das bleibt nicht im Gedächtnis! Und nicht einmal, dass nichts im Gedächtnis bleibt, bleibt im Gedächtnis.

Freie Wähler

Wahlplakat Freie Wähler
Wahlplakat der Freien Wähler

Eher begrenzte Aussagekraft hat das Wahlplakat der Freien Wähler. „Wählt uns“ sagen sie, ein Kreuz ist vorgegeben. Immerhin ist es kein vorgeschriebenes Kreuz, das in Amtsstuben aufzuhängen ist.

Was wollen eigentlich die Freien Wähler? Da eine Koalition der CSU mit den Freien Wählern eine nicht unwahrscheinliche Konstellation ist, ist die Frage nicht ganz unberechtigt. Da zumindest dieses Plakat eher wenig verrät, hier ein paar Punkte aus dem Wahlprogramm:

    • Vermeidung von Diesel-Fahrverboten
    • Keine dritte Startbahn am Flughafen Franz Josef Strauß
    • Mehr Grün in den Städten statt rigoroser
      Nachverdichtung
    • Mittelfristiger Kohleausstieg, kein Rütteln am
      geplanten Atomausstieg bis 2023
    • Ganztagsschule ausbauen
    • Mehr Sportunterricht
    • Bargeld erhalten
    • Einwanderungsgesetz für eine qualifizierte
      Zuwanderung
    • Sachleistungen für Asylbewerber statt Geldleistungen
    • Freifunkbewegung fördern
    • Erbschaftssteuer abschaffen
    • Gentechnikfreies Bayern

Bündnis 90/Die Grünen

Wahlplakat Grüne
Wahlplakat der Grünen
Wahlplakat Grüne
Wahlplakat der Grünen
Wahlplakat Grüne
Wahlplakat der Grünen

Die Aussagen sind klar: Menschen, Fahrräder und Bienen sollen Platz finden, aber doch keine Autos. Besonders kreativ oder ins Gedächtnis einbrennend sind die Wahlplakate allerdings nicht.

Die Linke

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der Partei „Die Linke“

Obgleich die Vokabel Umverteilung längst eine negative Besetzung erfahren hat, wirbt die Partei „Die Linke“ damit. In den Umfragen liegt die Partei „Die Linke“ derzeit bei ca. 4 %.

FDP

Wahlplakat FDP
Wahlplakat FDP

Gut, es ist eine Metapher für das Unverbrauchte. Aber wir stellen uns einmal vor, ein Mann würde wie ein Auto riechen! Immerhin: Der Spruch des FDP-Plakats bleibt sehr gut hängen, daher ist das Wahlplakat eines der besseren.

Weitere Plakate folgen.

Keine runde Sache mehr! (Update 11.09.2018)

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Abriss einer Litfaßsäule zwischen der Fußgängerunterführung Heinrich-Wieland-Straße (alte Trambahnhaltestelle „Neuperlach Nord“, das heißt Höhe Gervais-Danone-Haus) und der U-Bahn-Unterführung Quiddestraße auf dem Neuperlacher Fußwegsystem (Plett-Zentrum ↔ Marx-Zentrum). An zwei weiteren Standorten ebenfalls auf dem gleichen Neuperlacher Fußwegsystem in östlicher Richtung von der gezeigten Stelle wurden die gesamten Plakatschichten entfernt. Ob hier auch die Säulen abgerissen werden oder nur eine Neubeklebung vorgesehen ist, bleibt abzuwarten. Vielen Dank für die Lesereinsendung.

Litfaßsäule Abriss
Abriss der Litfaßsäule (07.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 11.09.2018

Die Trümmer unserer Litfaßsäule liegen immer noch da. Vielleicht kommt ja als Nachfolger eine drehende Litfaßsäule, wie ich sie heute in der Nähe der Michaelikapelle gesehen habe:

(Link: YouTube)

Kultur Quadrat: Platz ist in der kleinsten Hütte!

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Verkaufscontainer Kultur Quadrat – Flyer
Verkaufscontainer Kultur Quadrat mit collagenartiger Flyergestaltung  (14.10.2017) © Thomas Irlbeck

Am Verkaufscontainer für die Wohnungen (Loge №1 und Loge №2) an unserem Kultur Quadrat (Hanns-Seidel-Platz) hängen nun Flyer für Veranstaltungen im Kulturhaus. Gute Idee, den Platz zu nutzen! Im Hintergrund zu sehen ist ein kleiner Teil des Kulturhauses mit dem Graffito von CAZ132. Das Wetter meint es auch gut mit uns.

Qwählereien im Großformat (Update 18.08.2017)

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Wahlplakate sind selten ein Ort der Kreativität. Bei der CSU hat man sich offenbar gedacht, warum soll man die Wähler mit verschiedenen Sprüchen verwirren. Also plakatiert man gleich das Einfallslose mehrfach: „Klar für unser Land“. Nicht mal für einen Stabreim hat es gereicht. Gesehen an der Heinrich-Wieland-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Wahlplakate CSU
Bild 1: Der maximale Grad der Einfallslosigkeit (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate CSU
Bild 2: Auch aus einiger Distanz wird es nicht besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Bei der SPD hat es zumindest noch für Trivialsprüche gereicht. Etwa für „Damit die Rente nicht klein ist, wenn die Kinder groß sind.“ Die Idee zu diesem Spruch stammt vermutlich aus den 1950er-Jahren. Überzeugend ist aber auch das nicht, zumal Martin Schulz zumindest bildlich einer Trambahnreaktivierung im Wege steht. Gesehen an der Fritz-Erler-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse. Die Zwillingstürme thronen über den Wahlplakaten. Da sieht man lieber hin.

Wahlplakate SPD
Bild 3: Die SPD ist nicht viel besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate SPD
Bild 4: Zumindest die Kulisse ist symbolträchtiger. Die Schienen enden, dann kommt als „Du kommst hier nicht durch“-Markierung der Schulzzug (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen (Update 15.08.2017)

Oft, aber nicht immer, haben die Kleinen die witzigeren Plakate. Hier haben sich die Verantwortlichen wohl gedacht, „Karl-Marx-Zentrum“, nichts passe da besser als Werbung für die Deutsche Kommunistische Partei, und haben entsprechende Plakate vor alle Zugänge eben dieses Laden- und Wohnzentrums gesetzt. Nein, das war natürlich ein Witz, auch an unserem Neuperlacher Spital habe ich Plakate der DKP gesehen. Erwähnenswert im Hintergrund: eine fehlende Asbestplatte. Wann wird das mal repariert?

Wahlplakate DKP
Wahlplakat der DKP am Peschelanger (15.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (17.08.2017)

Im Marx-Zentrum ist Auswahl an Waren lau, entsprechend ist auch das Angebot an Parteiwerbung bescheiden. Am pep ist natürlich mehr Auswahl.

Als Mathematiker wähle ich dieses Mal die Piraten, da diese immer π raten:

Wahlplakat Piraten
Wahlplakat der Piraten vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die ÖDP, da ich Tiere zum Fressen gerne habe:

Wahlplakate diverse
Wahlplakate vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Grünen, weil Cem Özdemir hier ist. Und hier. Und hier:

Wahlplakat Grüne
Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Freien Wähler, weil ich auch schon mal zu Boden gegangen bin:

Wahlplakat Freie Wähler
Wahlplakat der Freien Wähler vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Marxisten, weil ich am Karl-Marx-Zentrum wohne und Gesundheit als Ware krank ist!

Wahlplakat DKP
Wahlplakat der DKP vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal BüSo, da ich für Tempo 30 auf der neuen Seidenstraße bin und da Psycho (oder war es BüSo?) ein so bekn… Name ist, dass er schon wieder gut ist!

Wahlplakat BüSo
Wahlplakat der BüSo vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (weitere Teile, ab 18.08.2017)

Ich wähle dieses Mal die „Linke“, weil in Deutschland immer noch „rechts vor links“ gilt!

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal „Frieden“, weil Waffenexporte „die Linke“ stoppen.

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Knackis lieben sie dafür! Was viele nicht wissen, die meisten Häftlinge dürfen wählen.

Wahlplakat MLPD
Wahlplakat der MLPD vor dem pep (24.08.2017) © Thomas Irlbeck

Brückenbauer

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Brückenbauer
Zwei Brücken – eine Illusion (09.02.2014) © Thomas Irlbeck

Wegen des Baus des LAO (Neuperlach.org berichtete) ist die grüne Fußgängerbrücke, die ehemals das Ladenzentrum des Plett-Zentrum mit der Allianz verband und damit als Verbindung Richtung pep diente, noch für viele Monate gesperrt.

Die Baufirma Leitner nutzt die Sperrung für Werbung in eigener Sache. Auf der Brücke darf niemand stehen, nur das Schild hat eine Sondergenehmigung.

Aus dieser Perspektive – wir stehen hier auf der Brücke in der Albert-Schweitzer-Straße, die die Ständlerstraße überspannt – sieht es fast so aus, als gäbe es nur eine Brücke oder die dahinterliegende blaue Fußgängerbrücke, die Generali mit der Plettstraße (Höhe Eiscafé an der Ex-Spielstraße) verbindet, wäre unmittelbar daneben. Tatsächlich trennen beide Brücken etwa 220 Meter. Die Tatsache, dass die blauen Schilderpfosten die gleiche Farbe haben wie die Elemente der hinteren Brücke und scheinbar auch etwa dieselbe Dicke, verstärkt die Illusion. Wir blicken hier übrigens Richtung Harlaching, also Richtung Westen.

Der FC Bayern in Neuperlach

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Der FC Bayern-Bus fährt in diesem Werbevideo durch Neuperlach und zeigt einen unglaublichen Balltrick. Mehrfach, z.B. bei ca. 0:42, sind Szenen in Neuperlach zu sehen. Dabei fährt der Bus auf der Quiddestraße unter der Ständlerstraße durch und dann über die Kreuzung Nawiaskystraße.

Vielen Dank an die beiden Neuperlach.org-Leser für den Hinweis!

Quelle: Video – Bayern-Stars toppen den BVB-Brückenschuss! (Abendzeitung)

(Link: YouTube)

Ganz schön abgehoben – Neuperlach wartet auf das Vierschanzenhaus (Update 12.07.2013)

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Plett-Zentrum - vier Schanzen
Das geplante neue Gebäude als Ersatz für den Westflügel des Plett-Zentrum. Mit freundlicher Genehmigung von Paulus2. Visualisierung von Jürgen Engel Architekten

Wie berichtet, entsteht am Westflügel des ehemaligen Plett-Zentrum ein neuer Gebäudekomplex mit Kita, Läden, Arztpraxen und vielen, vielen Wohnungen. Genau werden es 144 Eigentumswohnungen sein. Die Form ist sicherlich außergewöhnlich, sie erinnert an vier Sprungschanzen, die im Quadrat angeordnet sind. Umgangssprachlich wird das Gebäude längst als Schanzenhaus oder – mit Anspielung an die Vierschanzentournee – als Vierschanzenhaus bezeichnet.

Die Projektentwicklungsfirma Zima, bei der man die Eigentumswohnungen reservieren kann, wirbt indes mit dem Begriff „LAO“, was schlicht und ergreifend „Leben am Ostpark“ bedeutet. Der nach wie vor negativ besetzte Begriff Neuperlach wird auf diese Weise vermieden. Auf der offiziellen Website Leben am Ostpark findet man den Begriff Neuperlach zumindest nicht an prominenter Stelle. Perlach ohne Neu taucht immerhin an einigen Stellen auf. Es ist einzusehen, dass ein Werbekonzept darauf ausgelegt ist, keine negativen Assoziationen zu wecken. Allerdings darf es schon als gewagt betrachtet werden, hier die unmittelbare Nähe zum Ostpark anzupreisen. Der Bau liegt direkt – getrennt durch einen Erdwall – an der Ständlerstraße, einer vierspurigen Autostraße mit Tempo 60 km/h. Der Ostpark ist in etwa fünf Fußminuten erreichbar. Doch vom Haus aus wird man ihn kaum sehen können. Zwar wird man die zulässige Bauhöhe von immerhin 25 Metern ganz oder nahezu ausschöpfen, denn der Bau wird acht Geschosse erhalten. Die bestehenden Häuser, die sich vor dem Ostpark befinden, sind ziemlich genau 25 Meter hoch und haben neun Geschosse. Daher wird man selbst von ganz oben kaum übers sie darübersehen können, vielleicht aber durch ein paar Lücken zwischen den Wohnanlagen einen Blick auf den Ostpark erhaschen oder generell zumindest die Gipfel der beiden Hügel erblicken können. Google Maps zeigt aber in der 3D-Ansicht, dass dafür wenig Spielraum vorhanden ist (der Ostpark ist dort oben in der Darstellung; die ungefähre Position des Vierschanzenhaus ist an der roten „A“-Markierung zu erkennen, genauer ein paar Meter rechts davon). Dafür wird man aber von oben einen schönen Blick auf die Alpen haben.

Vorplatz Plett-Zentrum
Am Vorplatz des Plett-Zentrum. Mit einem Minibagger geht es der Hecke an den Kragen (26.01.2013) © Thomas Irlbeck

Mein letzter Stand ist, dass es bereits im Frühjahr dieses Jahres losgehen könnte mit dem Bau. Bis jetzt ist noch nicht viel an Aktivitäten zu sehen. Allerdings wurde nun angefangen, die Hecken des Vorplatzes, an dem sich die Sonnenuhr befindet, zu entfernen. Der Platz soll umgestaltet werden und die Sonnenuhr dann um ein paar Meter versetzt wiederauferstehen. Interessant ist, dass die Zufahrt zum Vierschanzenhaus über die Albert-Schweitzer-Straße und nicht die Plettstraße erfolgen wird. Der Westflügel des Plett-Zentrum hatte dagegen eine Zufahrt von der Plettstraße – mit Parkplatz – aus und erhielt folgerichtig eine Adresse an selbiger. Die Adresse war Plettstraße 19. Möglicherweise bekommt das Vierschanzenhaus ja eine Adresse an der Albert-Schweitzer-Straße, denn meines Wissens kommt es bei der Adressvergabe darauf an, von wo aus die Zufahrt erfolgt. Auch gilt abzuwarten, wie nahe das Vierschanzenhaus an das Einkaufszentrum Life hingebaut wird. Gebäude mit unterschiedlichem Architekturstil entfalten nur dann ihre volle Wirkung, wenn sie auch einen angemessenen Abstand voneinander haben. Bilder sollte man ja auch nicht unmittelbar nebeneinander an die Wand hängen. Gerade, weil das Life nur zwei Geschosse hoch gewachsen ist, wäre ein weicher Übergang angemessen. Es ist allerdings zu befürchten, dass der Abstand gering ausfallen wird. Heute baut man wieder weit näher aneinander als noch im Neuperlach der 1960er- und 1970er-Jahre, es gibt nichts zu verschenken.

Vorplatz Plett-Zentrum
Eine Hecke ist bereits komplett verschwunden. Geht es nun bald los mit der Bebauung? (26.01.2013) © Thomas Irlbeck
Vorplatz Plett-Zentrum
Der Vorplatz Plett-Zentrum (Archivbild). Im August 2012 war die Wellt der Hecken noch in Ordnung

Kurz abgehoben – das Vierschanzenhaus im Flug angeschaut: Es entstehen vier Teilbauten, die bis zum 3. Geschoss miteinander verbunden und im Quadrat um einen Innenhof angeordnet sind. Neben Gewerbe sind 144 Eigentumswohnungen vorgesehen, sowohl Etagenwohnungen (mit 2 bis 4 Zimmern) als auch Penthousewohnungen. Zur Ausstattung gehören Fußbodenheizung, Echtholzparkett, 3-Scheiben-Isolierverglasung, bodentiefe Fenster, begrüntes Schrägdach, Terrassen (in den obersten beiden Stockwerken), Balkone (teilweise).

Update (31.01.2013)

Baubeginn soll nun Mitte 2013 sein, die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant.

Nicht kompatibel zu diesem Termin ist jedoch die Auskunft eines Bauarbeiters. Er sagte, die Bauarbeiten auf dem Hauptgrundstück würden nicht im Sommer, sondern bereits in etwa 4 Wochen beginnen. Lassen wir uns überraschen, wann es dann wirklich losgeht!

Update (06.02.2013)

Plett-Zentrum Container
Es wurde ein Container auf dem Vorplatz mit der Sonnenuhr aufgestellt (06.02.2013)
Plett-Zentrum Vierschanzenhaus
Die Werbetafel zeigt auch die Innenseite des Baus (06.02.2013) © Thomas Irlbeck

Update (12.07.2013)

LAO-Grundstück
Offenbar werden nun Pflanzen auf dem LAO-Grundstück entfernt. Vermutlich schon eine bauvorbereitende Maßnahme (12.07.2013) © Thomas Irlbeck

Heute habe ich ein Baufahrzeug auf dem Grundstück gesichtet. Der Bauarbeiter, mit dem ich sprach, wusste nicht, wann der eigentliche Bau beginnen wird. Nach meiner Interpretation könnte das aber eine bauvorbereitende Maßnahme sein.

Laut Metallbauer-Report soll es im September 2013 losgehen mit dem Bau.

Eine Lüge, die Spaß macht: „Kein Anschluss unter dieser Nummer“

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Schon einmal habe ich über eine Plage unserer modernen Zeit gesprochen: Telefonwerbung. Der Begriff klingt zu harmlos. Cold call, der kalte Anruf, wird dem Phänomen auch nicht gerecht. Der würdige Begriff ist dann vielleicht doch Telefonterror.

Das Telefon schrillt. Wenn man abnimmt, ist nicht immer jemand am Rohr. Die Erklärung dafür ist simpel: Es wäre viel zu ineffektiv, wenn die Callcenter-Mitarbeiter sequenziell vorgehen, also eine Nummer nach der anderen ausprobieren würden. Leerlauf und Stillstand wären die Folge, denn die Leutchen werden ja schließlich fürs Verkaufen, oft auch fürs Hardselling, also dem Verkaufsgespräch Abschluss um jeden Preis, bezahlt. Also wählen sie nicht direkt selbst. Stattdessen wählt der Kollege Computer für sie, und zwar gleich mehrere Nummern synchron. Effektivität ist alles. Damit wird die Chance, tatsächlich gleich mit einem „Kunden“ sprechen zu können, vom Unwahrscheinlichen ins Unermessliche gesteigert. Dumm nur, wenn dann doch mal mehrere Leute fast gleichzeitig rangehen. Dann müssen die überzähligen Verbindungen gekappt, die Leute im besten Fall zumindest zwischengeparkt werden. Solche abgebrochenen Anrufe sind besonders ärgerlich, weil die Angeworbenen gestört werden, aus der Arbeit rausgerissen oder unsanft aus der Badewanne geholt werden, weil sie einen wichtigen Anruf erwarten. Aber dann bekommen sie nicht mal eine Chance dafür, kurz ein Desinteresse zu bekunden und dann aufzulegen. Nein, da das Gespräch nicht wirklich zustande gekommen ist, gibt es unter derselben Nummer natürlich noch viele weitere Anrufe, schön sauber verteilt über den Tag oder die Woche. Selbst ein Auflegen wird nicht immer ablehnend gewertet, es geht weiter und weiter.

Freihandtelefon
Immerhin hat man bei diesem Modell beide Hände beim Telefonieren frei. Foto: So Sylvie / Lizenz siehe: flickr

Inkassobüros preisen ihre genialen Dienste an, extrem viele private Krankenversicherungen mit sensationell gesunden Tarifen sind dabei, dann gibt es Zeitschriftenabonnements, Firmensponsoring, Finanzdienstleistungen, Telekommunikationsunternehmen, Gewinnspiele und vieles mehr.

Da sich die Nummern wiederholen und die Leutchen auch gerne nach ein paar Wochen oder Monaten immer wieder neu nerven und gleichzeitig Rufnummernunterdrückung (da verboten) seltener geworden ist, wäre es toll, wenn man bestimmte eingehende Rufnummern sperren könnte.

Nachdem ich mich die letzten Tage wieder richtig ärgern musste, reagierte ich nun. Schon länger liebäugelte ich mit einer Fritzbox. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen WLAN-Router mit einer Menge zusätzlicher Netzwerk-, Telefon- und Multimediafunktionen. Mein bisheriges Gerät ist ein Telekom Speedport, das im Wesentliches auch alles kann, aber keine Sperrung für eingehende Anrufe via Rufnummern-Sperrliste beherrscht. Auch ist das WLAN bereits im Nebenzimmer ziemlich wacklig, wofür die guten Neuperlacher Stahlbetonwände verantwortlich sein dürften. Also gibt es gleich einige Gründe für die Anschaffung einer Fritzbox. Der Spieltrieb tut sein Übriges.

Fritzbox Rufnummernsperre
Fritzbox RufnummernsperreHier heißt es „draußen bleiben“. Rufnummernsperre bei der Fritzbox

Heute brachte der freundliche Postbote die Fritzbox, das Modell „Fon WLAN 7390“. Der Anschluss war unproblematisch. Als eine der ersten Aktionen habe ich die Rufnummernsperre ausprobiert. Toll, ein gesperrter Anrufer bekommt nur ein „Kein Anschluss unter dieser Nummer zu hören“. Eine kleine Lüge, aber was macht das schon?

Ein kleiner Schönheitsfehler ist, dass die eingehenden Anrufe zwar schön aufgelistet werden, aber man Nummern von dort nur ins Telefonbuch, aber nicht gleich in die Sperrliste übernehmen kann. Aber hier muss Dr. Copy & Paste helfen. Offenbar gingen die Entwickler davon aus, dass man nur ab und zu Rufnummern sperrt und ein paar Mausklicks mehr nicht weiter schlimm sind. Sind sie auch nicht, immerhin muss man die Nummern nicht vom Telefondisplay abschreiben.

Nun ist davon auszugehen, dass die Callcenter auch aufrüsten und diese die Endziffern der Rufnummern, die derzeit noch erstaunlich stabil sind, immer öfter variieren werden. Immerhin kann man auch ganze Rufnummernblöcke sperren. Damit dürfte man viel abdecken. Jeder unerwünschte Anruf weniger ist ein Gewinn.

Dann macht das Telefonieren auch wieder Spaß und wird nicht zum Hassobjekt. Schon oft wurde das Thema Telefon musikalisch aufgearbeitet. Die vielleicht bestgelungene Hommage an das Telefon ist „Der Telefonanruf“ von Kraftwerk (1986). Dort endet aber die geniale Liebesbekundung „Du bist mir nah und doch so fern – ich ruf‘ dich an, ich hör‘ dich gern“ mit einem frustrierenden „Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar“. Mit der Rufnummernsperre bin ich aber nun gerne mal nicht erreichbar.

Der Telefonterror Toni – schlecht aufgelegt

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Der „Telefonterror Toni“ ist ein wenig gelungener, eigentlich schrecklicher, aber eingängiger Schlager. Vielleicht kennen den manche hier noch. Er ist so schrecklich, dass ich ihn hier nicht einbinde. Aber man findet ihn auf Youtube. Der Begriff „Telefonterror Toni“ passt jedoch heute besser denn je, auch wenn der Toni im Lied ein Scherzbold ist und gar nicht im Callcenter sitzt und auch keine unseriösen Produkte verkaufen will. Aber die heutige Telefonwerbung grenzt immer mehr an Telefonterror, und allen (oft nur halbherzigen) Bemühungen der Politik zum Trotz scheint sie immer weiter zuzunehmen.

Telefonwerbung = Telefonterror!?

Telefon
Ein herrliches Gerät. Es schrillt, man nimmt ab und meldet sich. Spreche ich mit „Vorname Nachname“? Spreche ich mit dem Geschäftsführer? Solche Fragen sind verdächtig, sie deuten auf Telefonwerbung hin. Aber noch muss man brav „ja“ sagen und weiter zuhören, sonst kann das Ganze ungewollt enden. Foto: Pete Prodoehl / Lizenz siehe: flickr

Vor ein paar Tagen etwa bekam ich zwei Anrufe von zwei verschiedenen Blindenwerkstätten in einem Abstand von nur etwa einer Stunde. Eine rief mit Rufnummernunterdrückung an, die andere ohne. Also waren es wirklich zwei verschiedene. Praktisch täglich melden sich Agenturen, die mir eine private Krankenversicherung aufschwatzen wollen. Dazu kommen viele, viele Umfragen. Sponsoringanfragen sind auch jede Menge dabei, ebenso Finanzdienstleister. Besonders schlimm ist, dass oft gar niemand dran ist. Um effektiver zu arbeiten, wählen die Mitarbeiter in Callcentern gleich mehrere Nummern gleichzeitig. Damit reduzieren sie den Leerlaufanteil ihrer Arbeitszeit. Wenn dann aber mal mehrere Leute fast gleichzeitig abnehmen, kann der Mitarbeiter natürlich nur mit einem sprechen und muss die anderen Gespräche parken oder beenden. Die Angerufenen, die dann in ihrer Arbeit oder Freizeitaktivität durch tote Anrufe gestört werden, sind als Kollateralschäden hinzunehmen. Moral spielt hier bei der Gewinnmaximierung keine Rolle.

Die richtige Strategie gegen den Telefonterror

Wenn man den Anruf einfach ignoriert, weil keine bekannte Nummer auf dem Display erscheint, entgehen einem vielleicht Anrufe, die gar keine Telefonwerbung sind. Im schlimmsten Fall handelt es sich um den wichtigsten Anruf des Lebens. Außerdem rufen die Telefonwerber dann immer wieder an, oft täglich. Zu fast jeder Uhr- und Unzeit. Bis man irgendwann abnimmt.

Besser ist es also, man geht hin. Schlecht ist, sich dann auf ein Gespräch einzulassen, da man dann fünf Minuten erklären muss, warum man kein Interesse hat. Also sollte man einfach auflegen. Es ist o.k., denn ein Gespräch bringt beiden Seiten absolut nichts und kostet nur beidseitig Zeit. Ich gehe nämlich auf keine Angebote ein und nehme auch nicht an Umfragen teil. Die Kunst besteht darin, den richtigen Zeitpunkt für das Auflegen zu finden. Wenn sich eine Firma meldet, ist oft einige Zeit nicht klar, ob diese mir was verkaufen will, was ich nicht brauche, oder mich als Firma beauftragen will. Oder der Anrufer hat vielleicht auch einfach eine Frage zu meinen Blogs. Um ein Haar habe ich schon das eine oder andere Mal zu früh aufgelegt.

Klingeling – und schon wieder läutet es. Ich höre ein paar Sekunden zu. Als klar ist, dass mein Unternehmen Sponsoring durchführen soll, lege ich auf. Bis jetzt hat dies ganz gut funktioniert. Doch dieses Mal ist alles anders. Es dauert nur wenige Sekunden, dann klingelt derselbe Telefonwerber schon wieder. Hat er es nicht kapiert? Ich lasse ihn auf den Anrufbeantworter auflaufen. Manchmal muss man die Strategie wechseln.

Nix eingefallen

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Nix
Da fliegt einem doch das Blech weg! (31.03.2011) © Thomas Irlbeck

Nein, ich habe keine Schreib- oder Kreativsperre. Die Sperre haben ohnehin immer nur die anderen. Beim Sortieren der Post fiel mir aber ein Werbebrief eines Metall verarbeitenden Unternehmens auf. Der Brief ist schwer, kein Wunder, ein massiver Metallschriftzug fällt mir beim Öffnen entgegen.

Sehr geehrter Herr […],

wir möchten Sie als gerne als Kunden gewinnen! Da wir noch nichts wissen, was Sie brauchen, ist uns zunächst „Nix“ eingefallen. […]

Die Idee, einen vermeintlich fehlenden Einfall als Einfall zu nutzen, ist nicht neu. Beispiele finden sich viele, etwa Anzeigeseiten, die einfach leer sind und bei denen nur eine kleine Fußnote oder eine Folgeseite auf das beworbene Produkt hinweist. So etwas fällt auf, solange es nicht zu oft wiederholt wird. Ob die Idee mit dem Blech so blöd ist, dass sie schon wieder gut ist, sei dahingestellt. Dass ich darüber berichte, lässt den Schluss zu, dass die Werbung funktioniert haben muss. Das Stück Metall hat Aufmerksamkeit erregt. Aber was für eine?

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Solche Faxe nehmen kein Ende. Mein virtuelles Faxgerät spuckt eines nach dem anderen aus

Dubiose Branchenbuchanbieter mit Abzockgarantie sind zwar nichts Neues, aber es scheinen immer wieder Leute darauf anzuspringen, sonst gäbe es diese Angebote nicht in dieser Fülle.

Hier mal wieder ein Beispiel eines Angebots für einen Branchenbucheintrag. Es stammt von OBD, der das „Branchenbuch Bayern“ betreibt, und kam vorhin per Fax. Da ich auf ein virtuelles Faxgerät umgestellt habe, muss ich mich zumindest nicht über Papier- und Tintenverbrauch sowie eine Abnutzung des Gerätes ärgern. Dabei setzt der Anbieter auf den Facebook-Hype. Konkret wird angeboten, „ohne zusätzliche Kosten“ eine Seite auf facebook.com einzurichten, oben heißt es auffällig „jetzt mit Gratis-Seite auf www.facebook.com“.

Weiter unten ist jedoch zu lesen, dass die Dienstleistung des Unternehmens OBD selbst für den Brancheneintrag 99 Euro im Monat koste bei einer Laufzeit von 2 Jahren. In dem langen Text kann man den Preishinweis schon mal übersehen. Man kann jedem nur empfehlen, wer sein Unternehmen in Facebook präsentieren will, einfach selbst eine Facebook-Seite einzurichten. Das kostet nichts, außer Zeit und ggf. die normalen Gebühren für den Internetzugang. Aber für 99 Euro × 24 = 2.376 Euro (!) kann man lange im Internet surfen.

Wie mich schlechte Werbung zu guter Reklame brachte – oder „Fleisch auf RTL Austria“

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Der Spruch „Fleisch bringt’s“ dürfte bei eingefleischten Vegetariern nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen. Einer sehr netten Idee unterliegt der folgende Werbespot aber dennoch:

(Link: YouTube)

Spot „Fleisch bringt’s“ alternativ öffnen/herunterladen

Quelle: AMA (Seite nicht mehr verfügbar)

Die Pointe der kräftezehrenden Verbraucherinformation soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur so viel: Der Protagonist ist Radfahrer.

Dieser Entdeckung dieses wirklich vom Einfall gelungenen Werbespots, über dessen qualitative Ausführung man aber verschiedener Meinung sein kann, war eine Frustration bei meinem Lieblingsfeindsender RTL vorausgegangen. Die Glasbruch- und Marcell D’Avis-Spots verursachten blubbernde akustische Turbulenzen im Mageninneren. Spontan kam ich auf die Idee, in der TV-Karte „RTL“ durch „RTL Austria“ auszutauschen. Ein Klick und Marcell D’Avis war so ruhig wie vor seiner Geburt, und der Horror mit berstenden Autoscheiben hatte auch ein glückliches Ende.

Glücklich – nicht ganz, denn die österreichische Werbung ist selten besser, höchstens anders. Dafür gibt es die Produkte in Deutschland oft nicht zu kaufen, sodass das Werbeprinzip und unbewusste Einflussnahme im Supermarktregal ins Leere laufen, was ein ganz klein wenig Genugtuung verschafft. Wenn ein hoher Teil der TV-Zuschauer wechseln würde (was aber oft technisch kaum möglich ist), könnte man ein Protestzeichen gegen den Kommerz setzen.

Das Programm hat neben den divergierenden Kauf-mich-Filmchen aber noch zwei erwähnenswerten Unterschiede:

  • „Wetterman“ Christian Häckl, seines Zeichens unverkennbar Österreicher, spricht in der österreichischen Version von RTL viele der hauseigenen Trailer. Das ist Mehrfachverwertung par excellence.
  • In RTL aktuell entfällt der Sponsorspot zwischen den eigentlichen Nachrichten und dem Wetter. Diese zehnsekündige Pause bespricht – na, wer schon – Christian Häckl mit einem festen Fülltext.
Leider ist das Programm von RTL auch in der österreichischen Variante nicht besser. Nur die Werbung. Zumindest manchmal, wenn es vielleicht um Fleisch geht. Foto: sn0rk / Lizenz siehe: flickr
Hier hat der Bildredakteur geschlafen und zum Stichwort RTL die Kamera RTL 1000 rausgesucht, die mit dem Thema leider nichts zu tun hat. Foto: John Kratz / Lizenz siehe: flickr

Wir stellen keine Türken […] ein

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McDonald’s in Malmö/Schweden. Foto: tericee / Lizenz siehe: flickr

So ungefähr lautet die (gekürzte) deutsche Übersetzung einer McDonald’s-Anzeigenwerbung in Schweden. Im Original heißt es in großen Buchstaben „We don’t hire Turks, Greeks, Poles, Indians, Ethiopians, Vietnamese, Chinese or Peruvians“. Also: „Wir stellen keine Türken, Griechen, Polen, Inder, Äthiopier, Vietnamesen, Chinesen oder Peruaner ein“. Quelle: SFT.

Mit dieser auf den ersten Blick rassistischen Botschaft versucht McDonald’s Aufmerksamkeit zu erreichen. Im Kleingedruckten erfährt man dann: „Nor Swedes, South Koreans or Norwegians. We hire individuals, We don’t care what your surname is. Because ambition and determination have nothing to do with your nationality […].“. Auf Deutsch etwa: „Auch keine Schweden, Südkoreaner oder Norweger. Wir stellen Individuen ein. Dein Nachname interessiert uns nicht (etwas freier übersetzt: Uns interessiert nicht, wo Du herkommst). Denn Ehrgeiz und Zielstrebigkeit haben nichts mit deiner Nationalität zu tun.“

Wenn das Ziel ist, mit Werbung aufzufallen, ist das McDonald’s mit dieser kreativen Anzeige sicher gelungen. Man mag ja geteilter Meinung über den Konzern sein und der Fastfood-Kette eine Gewinnmaximierung durch solche Anzeigen unterstellen. Immerhin setzt die Anzeigenkampagne ein Zeichen gegen Rassismus und ist daher eine Erwähnung bei Neuperlach.org wert.

Wenn Profis (nicht) in Serie gehen – oder „Die Medi-Ausgabe“

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Heute fand ich eine Infopost-Karte in meinem Briefkasten, in der sich eine Agentur als IT-Partner für Internetprojekte vorstellt. Statt einer Anrede steht auf der Karte ganz oben der Text <<Briefanrede>> <<Nachname>>:

Infopost-Karte à la Serienbrief. Ein Klick macht die Abbildung ganz groß

Jeder, der schon einmal mit Microsoft Word gearbeitet hat, wird diese Kennzeichnungen als Felder für Serienbriefe erkennen. In diese Felder werden dann beim Druckvorgang Inhalte aus einer Datenbank eingesetzt.

Entweder ist das Ganze ein peinlicher Fehler, wobei man so eben schnell vergessen hat, einen bereits bestehenden Serienbrieftext durch eine druckmaschinenfreundlichere Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ auszutauschen, oder eine Art Gag, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Das ist ja den Kreativen für den zweiten Fall ganz gut gelungen. Wie auch immer, besonders professionell wirkt es nicht auf mich.

Was aber ist professionell?

Als Wortherkunftsfan muss ich dem mal auf den Grund gehen. Oft findet sich ja in Wörtern eine ganz interessante Bedeutung, aus der auch eine neue Erkenntnis gelingen kann. Haben Sie z.B. gewusst, dass „Seele“ von „See“ kommt? Die alten Germanen dachten nämlich, dass die Ungeborenen und Toten im Wasser verweilen würden. So hat der amerikanische „Soul“ zumindest etymologische Wurzeln im Germanischen.

Aber zurück zu „professionell“. Was so schön Romanisch klingt, ist natürlich auch Lateinisch: „professio“ ist das „öffentliche Bekenntnis“ (u.a. zu einem Gewerbe). Wer seine Arbeit berufsmäßig ausführt, arbeitet also (meist, eigentlich, grundsätzlich)  „professionell“. Die etwas ursprüngliche Form ist „profiteri“, was „öffentlich bekennen/erklären“ bedeutet. Das „pro“ ist hier in der Bedeutung „für“ zu verstehen („pro Steuersenkung“ etwa, ohne hier politisch werden zu wollen).

Der zweite Teil ist schon schwieriger, das „fessionell“ in „professionell“ hat nichts mit „Fesseln“ zu tun, auch wenn so mancher Profi in diesen gefangen ist, sondern leitet sich von dem Indogermanischen (einer Art Ursprache; die Hälfte der Weltbevölkerung spricht eine davon abgeleitete Sprache) „bha“ ab, das für „sprechen“ steht. Aus „bha“ wurde im Lateinischen „fari“ („sprechen, feierlich sagen“) und „fateri“ („bekennen“), das übrigens mit „fatal“ (sic!) verwandt ist.

Wörter werden aus Faulheit gekürzt und manchmal aus Unwissenheit gelängt

Und schon sind wir wieder bei jemandem, der sich für etwas (seinen Beruf) bekennt und diesen mit hohem Können ausführt, dem „Profi“. Früher übrigens – in Langform – „Professionist“, aber wer hat heute noch für so lange Wörter Zeit, wo doch bereits Patienten inzwischen von „Medis“ sprechen, weil „Medikamente“ viel zu lange und zu kompliziert ist? Im Spital gibt es entsprechend die „Medi-Ausgabe“. Das schöne, elegante Wort „Automobil“ etwa lebt im Wesentlichen nur noch im Begriff „Automobilbranche“ weiter, keiner (außer mir) sagt heute mehr „ich gehe mir nun mal ein Automobil kaufen“. Andere Wörter werden dagegen gelängt. So findet sich speziell im Zeitalter, in dem unsere Kanzlerin in einer wöchentlichen Videobotschaft zu ihrem Volke spricht, die Unsitte, das Wort „wäre“ (wie in „es wäre gut“) als „währe“ zu schreiben, obwohl dies mit der „Wahrheit“ nichts zu tun hat (zumal es falsch ist), sondern mit „war“. Leider lese ich inzwischen in Foren etc. so oft „währe“, dass ich an meiner richtigen Schreibung schon langsam zweifle. Auch das „tolerant“ bekommt ein Zeichen geschenkt und wird zum „tollerant“, obwohl dies nichts mit „toll“ zu tun hat, wenngleich Toleranz eine wohl hehre, tolle Charaktereigenschaft ist.

Gibt es eigentlich das Wort „gelängt“ im Sinne von „länger gemacht“ überhaupt? Es ist mindestens auch so ein Konjunktiv II Präterium von „gelingen“. Sprache ist schwer. Im Vergleich dazu ist die Serienbrieffunktion von Word ein Klacks. Ein sehr kleiner noch dazu.

Vorboten eines Verbotsstaates

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In meinem  Lieblingsforum, dem Eisenbahnforum, kam die Forderung auf, nicht nur Zigarettenwerbung, sondern auch Alkoholwerbung einzuschränken bzw. zu verbieten.

Das ist eher Zigaretten-Antiwerbung, also erlaubt. Foto: tylerdurden1 / Lizenz siehe: flickr

Bei Zigarettenwerbung gibt es wenig zurückzuschrauben, sie ist faktisch fast nicht mehr existent. Übrig geblieben sind Plakatwerbung und mit Einschränkungen Kinowerbung. Und das auch nur, weil es die anderen EU-Staaten nicht tangiert, wenn ein paar Ersatzschnuller-Werbeplakate in der Bahnhofgasse von Tattenhausen hängen oder im örtlichen Lichtspielhaus ein paar Sargnägelspots über die Leinwand flimmern. Bei Zeitschriftenwerbung gestaltet sich das anders, da die gedruckten Blättchen ins Ausland wandern, damit der Malle-Rentner nicht auf seine konservativen Post von Wagner-Boulevard-Kommentare verzichten muss. Auch Fernsehen ist dank der Sputnik-Nachfolger zum grenzüberscheitenden Verblödungsritual geworden. Plakate und Kino sind Relikte einer einstmals lokalen Epoche und daher eine nationale Angelegenheit. Da ist kurzzeitig noch etwas erlaubt, was wo anders bereits längst illegal ist.

O.k., dann verbieten wir Alkoholwerbung, danach wird die McDonald’s-Werbung zur Satansbotschaft degradiert, später wird dann jegliche Form von Süßigkeiten oder von Salzwaren als Reklame-Tabu deklariert. Man muss den Bürger vor allem, was ungesund oder gefährlich ist, schützen (z.B. vor Burgern). Erst sagt man ihm nicht mehr, dass es das Zeug überhaupt gibt, danach darf es offen nicht mehr verkauft werden, sondern nur unter der Ladentheke nach Vorlage von Ausweis und Führungszeugnis, und danach landet nur noch Omas Biokost auf dem Teller. Für Risikosportartarten gibt’s eine spezielle Zusatzpolice, was aber nur ein Trick ist, um die Sportart später ganz mit einem Verbot zu versehen.

Das mag jetzt alles stark übertrieben sein, aber ich bin überzeugt davon, dass wir mit kleinen Schritten, aber stetig Richtung Verbotsstaat stiefeln – die EU arbeitet daran, die Bundesregierung ebenso, aber auch die Landesregierungen – speziell die Conservative Soziale Union.

Natürlich müssen gewisse Verbote sein, speziell da, wo der eigene (ungesunde, gefährliche) Konsum auch andere negativ tangiert. Daher unterstütze ich ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie ohne Ausnahmen, lehne aber die meisten der anderen geplanten Verbote verschiedener Arten ab, z.B. das nächtliche Alkoholverkaufsverbot.

Der Name macht’s – auch im Traum! Oder „der kürzeste Marketing-Name der Welt“

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Der richtige (Produkt-)Name ist entscheidend. Das Interessante dabei ist, dass auch im Traum die Namensgebung eine große Rolle zu spielen scheint. Gestern träumte ich, dass die Fassaden im Marx-Zentrum saniert worden wären. Einer der Bewohner teilte mir dann mit, dass er seine Wohnanlage nun mit der Bezeichnung „Mallorca-Zentrum“ bzw. „Mein Malle“ aufwerten würde. Inoffiziell wäre dies nun der Name. Schließlich sei der Name „Mallorca“ und „Marx“ ja so ähnlich, nur sei das noch niemand aufgefallen. „Mallorca“ und „Malle“ klingen ja einfach besser, sie würden mediterranes Ambiente versprühen.

Als ich aufwachte, bewertete ich die Namensähnlichkeit eher als gering an. Mit „Mallorca“ hat der alte „Karl Marx“ ja eher wenig zu tun, schon gar nicht namensmäßig. Ein wenig mediterran geht es im Marx-Zentrum aber dennoch zu, seit dem 16. Dezember hat im Peschelanger 13, der Mittelinsel des Marx-Zentrum, das Bella Calabria (Ristorante, Pizzeria, Bar) geöffnet, welches das Lecco Mokko ablöst. Das klingt doch schon mal ganz schön südlich, mindestens.

Mit Mallorca hat dies alles nichts zu tun, aber mit südlichem Flair (12.10.2010) © Thomas Irlbeck

Überall, wo wir uns umschauen, wird ein Produkt mit dem richtigen Namen eine oder gleich ein paar Stufen angehoben. Aus dem schlichten Pudding wird ein „Grand Dessert“, die Tiefkühlpizza ist selbstverständlich „ofenfrisch“ und bei dem schlichten Pülverchen, das man mit heißem Wasser überbrüht, ist man sich nicht zu schade, „Cappuccino“ auf die Packung zu schreiben, wenngleich bei so manchem Produkt „kaffeeähnliches Heißgetränk mit Cappuccino-affinem Geschmack“ ehrlicher wäre. Aber wer würde das kaufen? Neben dem richtigen Bild und der länger gefassten Werbebotschaft macht es einfach der richtige Name.

Stuttgarter Stadtbahn: Macht den Fahrgästen ein „X“ für ein „U“ vor (eigentlich umgekehrt). Foto: tracktwentynine / Lizenz siehe: flickr

Werbewirksam haben die Betreiber des beliebten Neuperlacher Einkaufszentrums „pep“ die Auflösung, die erst „Perlacher Einkaufs-Passagen“ lautete, nachträglich in „Perlacher Einkaufs-Paradies“ umgedeutet. Fragt sich, wer vorher überhaupt in einer schlichten „Passage“ einkaufen wollte, wenn man dies im Paradies auch kann.

Die Stuttgarter versehen ihre Stadbahnfahrzeuge mit einem „U“. Hier macht es ein einziger Buchstabe, jeder assoziiert damit „U-Bahn“. Dumm nur, dass das Stuttgarter System nicht die Anforderungen an eine U-Bahn erfüllt. Offiziell steht das „U“ daher in Stuttgart gar nicht für „Untergrund“, sondern für „unabhängig“. Das „U“ der Stuttgarter Stadtbahn ist damit wohl der kürzeste Marketingname der Welt, denn kürzer als ein Buchstabe geht ja wohl nicht.

Ergänzung: Diverse andere Städte (nicht alle!) werten ihr Stadtbahnsystem begrifflich auch zur „U-Bahn“ auf. Stuttgart ist also nicht alleine.

Wie grausam kann Werbung sein? – Oder: „Warum springt Fernsehglas eigentlich nicht?“

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Diese Windschutzscheibe lässt sich auch mit patentierter Technologie wohl eher nicht mehr reparieren (Archivbild) © Günter Havlena / Pixelio

Ein paar Tage war es verdächtig ruhig. Nein, ich meine nicht irgendwelche Neuperlacher Baustellen vor dem Haus, sondern die Ruhe in den Werbeblöcken. Die äußerst nervige Carglass-TV-Werbung lief nicht mehr. Doch nun geht der Horror weiter, die Spots wurden offenbar wieder für jeden Werbeblock gebucht. „Carglass repariert – Carglass tauscht aus“ brummt es aus den armen Lautsprechern. Was machen sie nun, reparieren sie oder tauschen sie aus? Ich kapiere es mal absichtlich nicht, ich will es auch nicht kapieren, weder absichtlich noch unabsichtlich. Ein thermischer Schock und die Scheibe könne reißen, heißt es. Wäre es vielmehr nicht richtig, dass in diesem Sommer bislang thermische Schocks eher ausgeblieben sind? Aber ich habe in dem Dauerspot gelernt, dass Klimaanlagen nicht nur wie bekannt der Umwelt schaden, sondern auch vorgeschädigtes Autoglas bersten lassen. Klimaanlagen sind so gesehen (durch die Windschutzscheibe, solange sie noch da ist) glasklar wahre Glaskiller.

Fernsehen wird durch Carglass erst so richtig grausam, manchmal wäre ein springendes Glas ganz angenehm, zumindest wenn es das vom Fernseher wäre.