Großsanierung in meiner Wohnanlage! (Update 22.11.2018)

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Karl-Marx-Ring
Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (06.11.2018) © Thomas Irlbeck

Gebaut als Bestandteil des Marx-Zentrum mit der Besonderheit, dass die Wohnungen von Anfang an Eigentumswohnungen waren, inzwischen verwaltungsrechtlich eigenständig, ist meine Wohnanlage am Karl-Marx-Ring in die Jahre gekommen. Die Loggien sind marode, langfristig könnte sogar die Statik gefährdet sein, wenn jetzt nichts unternommen wird. Die geplante Großsanierung in drei Bauabschnitten verzögert sich wegen Kapazitätsengpässen der Baufirmen und soll vorbehaltlich des noch ausstehenden Eigentümerbeschlusses nun voraussichtlich 2020 starten. Neben einer generellen Betonsanierung wird voraussichtlich auch die Betondicke um 10 mm erhöht werden, damit der Bewehrungsstahl nicht mehr so nahe an der Oberfläche sitzt und besser geschützt wird. Ebenso ist eine Sanierung der Loggiaböden geplant. Bestehende Fliesen werden wohl grundsätzlich entfernt. Ob Eigentümer, die ihren Boden erst vor wenigen Jahren haben neu fliesen lassen, eine Möglichkeit erhalten, die Fliesen zu behalten, muss noch geklärt werden.

Neben dieser Sanierung ist außerdem eine Flachdachsanierung eines unserer sechs Häuser geplant (es ist Haus 62) , ebenso vorbehaltlich des noch ausstehenden Eigentümerbeschlusses. Es wird nicht die letzte Sanierung bleiben, 2021 soll die anstehende Großsanierung unserer Tiefgarage starten.

Heute: Eigentümerversammlung (Update 22.11.2018)

Heute haben wir Eigentümer auf der Eigentümerversammlung dem neuen Zeitplan für die Loggiasanierung zugestimmt. Es soll also 2020 mit den Sanierungsarbeiten losgehen.

Eine Nachfrage ergab heute, dass es bei dieser Betondickenerhöhung bleiben soll. Es kann aber sein, dass die Erhöhung punktuell geringer oder höher als 10 mm ausfallen wird.

Da für die Instandsetzung der Dachfläche am Haus 62 ein Gerüst benötigt wird, haben wir beschlossen, diese Maßnahme aus Effizienzgründen mit der Loggia-Sanierung zusammenzulegen, bei der natürlich auch ein Gerüst aufgestellt wird.

2021 wird wie bereits oben erwähnt dann schließlich die Großsanierung unserer Tiefgarage starten.

Ein Austausch der asbesthaltigen Eternit-Fassadenplatten durch asbestfreie ist derzeit noch kein Thema.

Abschließend noch ein Dank an Verwaltung und Beirat, aber auch an alle engagierten Eigentümer.

Ein Laubbläser, mit dem ich mich anfreunden kann

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Laubbläser AiRion 2
Bild 1: Akkubetriebener Laubbläser im Einsatz (02.05.2018) © Thomas Irlbeck

Normalerweise hasse ich diese Teile. Denn benzinbetriebene Laubbläser sind ungefähr so laut wie ein startender Düsenjet aus kurzer Distanz.

Doch mit dem Laubbläser, den unser Hausmeister nun einsetzt, kann ich mich anfreunden. Dieser akkubetriebene Laubbläser ist sehr, sehr leise. Er klingt wie ein Föhn und ist nach meinem Empfinden kaum lauter als ein solcher. Laut Herstellerangabe erzeugt er einen Schalldruckpegel von nur 79 dB(A). Benzinbetriebene Laubbläser kommen schon einmal auf 110 dB(A).

Wer mehr über den hier gezeigten Akku-Laubbläser wissen will, googlet nach „AiRion 2“. Denn dies soll jetzt keine Werbung speziell für dieses Produkt sein, aber ein Plädoyer, dass möglichst viele Hausverwaltungen einen akkubetriebenen Laubbläser anschaffen. Denn solche Geräte bringen einen nicht um den Schlaf, dafür schonen sie Nerven und Gehör.

Laubbläser AiRion 2
Bild 2: Laubbläser statt Lautbläser (02.05.2018) © Thomas Irlbeck
Laubbläser AiRion 2
Bild 3 (02.05.2018) © Thomas Irlbeck

Ein paar Installationen in Neuperlach Nord

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Installationen
Bild 1: Solarlampe am Karl-Marx-Ring (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung

Unser Stadtteil ist ständigen Veränderungen unterworfen. Manche sind fein, manche deutlich, manche innen, manche außen. Hier werden einige aktuelle Veränderungen in Neuperlach präsentiert. Lesereinsendung, vielen Dank!

Die ersten drei Fotos zeigen, dass ein 48 Jahre unbeleuchteter Weg in der Nähe des Karl-Marx-Ring nun erhellt wird – durch Anbringung von Solarlampen. Was die Sonne tagsüber gibt, wird in der Nacht zurückgegeben. Wie auch anzunehmen ist, wurden laut Beobachtung keine Kabel verlegt.

An einem anderen Bau wurde ein Zaun auf dem Flachdach installiert (ab Bild 4). Wir spekulieren einmal, er soll wohl verhindern, dass Unbefugte zu dem ehemaligen, inzwischen zugeschütteten Dach-Swimmingpool gelangen können.

Bild 7 zeigt ein Stiegenhaus zwischen dem 7. und 8. (letzten) Stockwerk. Es wirkt hell und keinesfalls heruntergekommen, die rot-violette Türe verleiht dem Bau sogar noch einen Hauch Ästhetik. Nun wurde ihm noch eine Leiter spendiert, die wohl mit einem Vorhängeschloss gesichert wird – Vorrichtungen sind bereits vorhanden.

An der Rauchentlüftung wurde ein Gitter montiert wurde und an der verbleibende Öffnung eine Halterung für die Leiter (Bild 8). Das Gitter ist wahrscheinlich eine Trittfläche, als Hilfe, wenn man über die Leiter das Flachdach besteigt. Der Grund für die Veränderung ist nicht bekannt.

Installationen
Bild 2 (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 3 (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 4: Zaun … (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 5: … Flachdach einer Wohnanlage … (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 6: … in Neuperlach Nord (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 7: Stiegenhaus … (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 8: … in Neuperlach Nord (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung

Drei auf einen Streich: Wir bitten um Beachtung!

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Gleich drei Schreiben hat die Hausverwaltung in meiner Wohnanlage in den Fahrstühlen sowie im Fahrstuhlwartebereich im Erdgeschoss aufgehängt. Die darin angesprochenen Probleme gibt es auch in anderen Wohnanlagen.

Entsorgung von Zigarettenkippen

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 1

Zigarettenkippen sind Giftmüll und dürfen nicht einfach vor dem Haus auf dem Boden entsorgt werden. Es besteht außerdem Brandgefahr.

Feuerbeschau

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 2

In Treppenhäusern und Gemeinschaftsfluren abgestellte Gegenstände müssen entfernt werden. Es geht erstens darum, dass Gegenstände im dichten Rauch den Fluchtweg behindern. Zweitens erzeugen brennende Gegenstände (Plastik in Bobby-Cars etc., aber auch z.B. Pflanzen) selbst hochgiftigen Rauch. Die Bestimmungen mögen sehr streng sein, allerdings sterben immer wieder Menschen bei Bränden.

Ruhestörung

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 3

Leute möchten sich abends und am Sonn-/Feiertag erholen. Es ist unzumutbar, wenn (Hobby-)Handwerker wochenlang ihre Wohnung renovieren und dann mit den ruhestörenden Tätigkeiten erst um 18 Uhr oder gar um 20 Uhr beginnen. Die Ruhezeiten müssen daher eingehalten werden.

Ruhestörende Hausarbeiten sind Mo–Fr von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00, Sa von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 erlaubt. An Sonn- und Feiertagen sind sie ganztägig verboten.

Es leben die Glasbausteine! (Update 24.08.2017)

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Glasbausteine
Bild 1: Glasbausteine lassen Licht durch, verzerren aber in der Regel so stark. dass ein Sichtschutz gegeben ist (07.12.2014) © Thomas Irlbeck

In meiner Wohnanlage sind in den Treppenhäusern Glasbausteine verbaut (Bild 1 bis 6). Einzige Ausnahme ist das Haus 58, welches ein echtes Hochhaus ist und daher über ein Fluchttreppenhaus verfügt, das entsprechend kaum benutzt wird. Dort finden sich normale, kleinere Fenster.

Die Glasbausteine sind in einem maroden Zustand. Teilweise fehlt der Fugenmörtel, einige Glasbausteine sind gesprungen. Da zumindest die hier verbauten Glasbausteine keine bzw. nur eine geringe Wärmedämmung haben, wurde die Überlegung aufgestellt, die Glasbausteine durch schnöde Fenster mit Kunststoffrahmen zu ersetzen. Kosten: 100.000 Euro (nein, hier ist keine Null zu viel reingekommen). Es wurde ein entsprechender Beschlussvorschlag für die Eigentümerversammlung vorgesehen.

Da eine Überprüfung schließlich ergeben hat, dass Kunststofffenster aus Gründen des Brandschutzes wohl nicht zulässig sind, kommt dieser Plan nun doch nicht infrage. Es darf auch bezweifelt werden, ob er eine Mehrheit erhalten hätte. Die Wärmedämmung im Treppenhaus sollte meiner Meinung auch nicht überbewertet werden. Zwar wird auch das Treppenhaus beheizt. Allerdings ist fraglich, ob diese Heizkostenersparnis einen solchen Kostenrahmen rechtfertigt.

Die Alternative ist, die Glasbausteine zu sanieren, das heißt den Fugenmörtel auszubessern und defekte Glasbausteine durch neue zu ersetzen. Der entsprechende Antrag wurde angenommen. Die Glasbausteine bleiben! Die Kosten liegen bei einem Bruchteil, allerdings ist es halt nur eine Reparatur. Schöner als Kunststofffenster sind Glasbausteine aber allemal, finde ich.

Es gibt auch farbige Glasbausteine (Bild 7), aber nicht in meiner Wohnanlage.

Glasbausteine
Bild 2: Wer genau hinsieht, entdeckt hier schmale Glasbausteinbereiche mit zwei Glasbausteinen pro Reihe (07.12.2014) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine
Bild 3 (07.12.2014) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine
Bild 4 (07.12.2014) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine
Bild 5: Großflächige Glasbausteinbereiche (07.12.2014) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine
Bild 6: Schmale Glasbausteinbereiche wie in Bild 2 (07.12.2014) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine farbig
Bild 7: Glasbausteine anderswo: Es geht auch farbig. Foto: Angie Harms / Lizenz: CC BY 2.0

Reparaturarbeiten an den Glasbausteinen (Update 24.08.2017)

Glasbausteine
Bild 8 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine
Bild 9 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Glasbausteine
Bild 10 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Fußball Rasen Ball Betreten Mannschaftsspiel Verboten

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Verbotsschilder
Bild 1 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 2 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 3 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 4 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 5 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 6 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

In dieser Wohnanlage in Neuperlach West hat man es gut gemeint und alles voller Verbotsschilder gepflastert, damit in der Fußballnation Deutschland nicht Fußball gespielt wird. Auch hat man die Rasen penibel mit Zäunen eingefriedet, um in der Fahrradnation Deutschland die Trampelpfade von Mountainbikefahrern freizuhalten. Sicherlich können spielende Kinder kriminell laut sein, aber das kann dennoch nicht der richtige Weg sein.

Finsterworld – ein bitterböser Film voller Lichtblicke

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Eine unschöne Vorgeschichte

Finsterworld - Drehort
Hier an dieser Stelle wurde 2012 gedreht. Das Klettergerüst und die Wohnanlage im Hintergrund sind im Film zu sehen (23.07.2014) © Thomas Irlbeck

Vor zwei Jahren fanden in meiner Wohnanlage Dreharbeiten zu dem Kinofilm Finsterworld statt. Während der Arbeiten kam es zu Einschränkungen, die einige Bewohner als Belästigung empfanden. Der Durchgang über den Nordweg wurde immer wieder unterbrochen. Zeitweise durften die Bewohner nicht am eigenen Fenster stehen, verständlich, weil es im späteren Film ja reichlich seltsam aussehen würde, wenn eine Menge Leute aus dem Fenster schauen.

Einige Bewohner wollten so etwas kein weiteres Mal erleben. Als dann noch bekannt wurde, dass man von der Produktionsgesellschaft laut Aussage der Hausverwalterin kein Honorar als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten bekommen habe, kochte bei einigen die Wut hoch. Schlimmer: Einige glaubten der Verwalterin nicht und vermuteten, sie habe das Geld in die eigene Tasche gesteckt. Beweise dafür gibt es keine.

„Ich schwöre …“ – Eid beim Amtsgericht und das ist kein Film …

Mit einem Antrag auf der Eigentümerversammlung sollte zweierlei erreicht werden: Erstens: Es soll nie wieder Dreharbeiten in der Wohnanlage geben – unabhängig davon, ob mit oder ohne Honorar. Zweitens: Die Verwalterin legt auf eigene Kosten einen Eid beim Amtsgericht München ab, dass sie kein Honorar erhalten habe.

Zu meinem Erstaunen wurde der Antrag in allen Bestandteilen zugelassen, also auch der Eid beim Amtsgericht. Die Verwalterin wagte die Flucht nach vorne. Sie habe sich nichts vorzuwerfen, also könne sie das auch unter Eid aussagen. Bei der Abstimmung erhielt der Antrag dann eine große Mehrheit. Das ewige Drehverbot und auch der abzuleistende Eid wurden als Gesamtpaket durchgewunken.

Ich finde so etwas spießig. Natürlich gibt es bei Dreharbeiten immer Einschränkungen und es entstehen auch Schäden, für deren Beseitigung das Honorar kaum ausreicht. Aber ich habe dennoch als einer der wenigen gegen den Antrag gestimmt. Wenn in Zukunft Honorare gezahlt würden, hätte ich mir durchaus erneute Dreharbeiten vorstellen können. Schon einmal, weil es mir Freude macht, meine Wohnanlage später in einem Spielfilm zu sehen.

Der Film

Finsterworld, eine deutsche Produktion, kommt zunächst als typischer Episodenfilm daher. Man sieht in wechselnden Szenen Menschen, die an verschiedenen Plätzen leben und arbeiten. Ein Fußpfleger, ein Polizist, Schüler einer Privatschule, eine Regisseurin, eine alte Dame im Altenheim, ein Einsiedler, um nur einige zu nennen. Erst nach und nach kristallisiert sich heraus, dass die Leute miteinander verbunden sind – weil sie eng verwandt sind oder anderweitig zusammengehören.

Das Faszinierende aber ist, dass hinter der spießigen Fassade gewaltige menschliche Abgründe und Perversionen stecken, die dem Zuschauer in einem dramaturgischen Spannungsablauf mit bitterbösen Szenen präsentiert werden. Manchmal ist der Film absolut und fast enttäuschend vorhersehbar, oft wird der Zuschauer aber mit höchst überraschenden Wendungen konfrontiert. Die meisten Gags sind so gelungen, dass es unangemessen wäre, sie hier zu verraten. Nur eines soll gesagt werden: Die unrühmliche deutsche Geschichte unter Adolf Nazi und typische deutsche Klischees spielen eine zentrale Rolle. Einige der vorgetragenen Thesen sind geradezu köstlich und wie immer steckt in jeder Satire auch eine dynamisch große Portion Wahrheit.

Negativ ist mir aufgefallen, dass im Film laufend geraucht wird. Rauchen wird als Normalität dargestellt, auch die Schüler qualmen wie Schlöte und erhalten sogar von Erwachsenen Zigaretten angeboten. In einer Szene in einer Tankstelle gibt es ein riesiges überbreites Regal, in dem klar erkennbar Zigaretten fast nur einer Marke zu sehen sind. Offenbar wurde hier massives Product Placement betrieben.

Finsterworld ist inzwischen als DVD erhältlich.

Infos kompakt

Produktionsjahr: 2013
Regie: Frauke Finsterwalder
Drehbuch: Christian Krach
Darsteller: Ronald Zehrfeld, Sandra Hüller, Michael Maertens, Margit Carstensen, Corinna Harfouch
Spieldauer: 91 Minuten
FSK 12
Mehr Infos/bestellen: hier klicken

Null und lichtig!

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Manchmal überraschen Abstimmungen bei Eigentümerversammlungen. So war ich mir bei dem Rollstuhllift sicher, dass dieser übernommen wird, zumal es eine Art Schenkung ist, die nur an Wartungs- und Instandhaltungskosten gekoppelt ist. Der Zugang zum Haus bliebe außerdem barrierefrei. Oft scheinen aber Kostenargumente eine größere Rolle als die Ratio zu spielen. Auch lassen sich Eigentümer offenbar sehr schnell von emotional vorgetragenen Argumenten und Gegenargumenten anderer Eigentümer mitreißen – oder verunsichern. So entschied man sich gegen die Übernahme des Rollstuhllifts (Neuperlach.org berichtete).

Kompaktleuchtstofflampe
Quecksilberhaltige Kompaktleuchtstofflampe. Foto: Armin Kübelbeck / Lizenz siehe: Wikipedia

Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt war ich mir dagegen ziemlich sicher, dass dieser keine Mehrheit findet. In diesem wird beantragt, fünf Fahrstuhlkabinen auf LED-Beleuchtung umzustellen.

LED-Lampen – also Leuchtdioden – sind sicherlich eine feine Sache, auf jeden Fall besser als die quecksilberhaltigen Kompaktleuchtstofflampen (auch als Energiesparlampen (ESL) bezeichnet, da jedoch LED ebenso zu den Energiesparlampen zählen, wird hier der präzisere Begriff verwendet). Der Stromverbrauch von LED-Lampen liegt noch einmal weit unter dem von Kompaktleuchtstofflampen. Vor allem schalten LED ähnlich schnell wie normale Glühbirnen. Bei den Kompaktleuchtstofflampen hat man erst eine Verzögerung, bis sich das Licht überhaupt einschaltet. Bis die maximale Helligkeit erreicht wird, dauert es noch einmal eine ganze Weile. Oft ist man in der Küche schon wieder fertig, bis dies der Fall ist. Unbedenklich für die Umwelt sind jedoch LED-Birnen auch nicht, da sie eine elektronische Schaltung mitbringen. Daher dürfen LED-Birnen wie auch Kompaktleuchtstofflampen nicht in den Hausmüll gegeben werden, sie gelten als Elektronikschrott und sind entsprechend an den Wertstoffhöfen zu entsorgen.

Leuchtstoffröhren
Leuchtstoffröhren verschiedener Bauarten. Auch sie enthalten Quecksilber. Foto: Christian Taube / Lizenz siehe: Wikipedia

In meiner Wohnung habe ich bereits fast alle Lampen auf LED umgestellt. Im Bad habe ich nun statt drei Glühlampenkerzen mit jeweils 40 Watt drei LED-Kerzen mit jeweils 3 Watt. 120 Watt versus 9 Watt. Das Licht kommt mir eher sogar heller vor als vorher. Meine Stehlampe im Wohnzimmer wies eine Glühbirne mit sagenhaften 100 Watt auf. Nun ist es eine LED-Birne mit 12 Watt. Ob sich die Stromersparnis wirklich auszahlt, ist allerdings fraglich und hängt davon ab, ob die Birnen tatsächlich eine so hohe Lebensdauer erreichen, wie sie der Hersteller verspricht. LED-Birnen kosten im Normalfall zwischen ca. 5 EUR und ca. 90 EUR, wobei meine teuerste LED-Birne mit 20 EUR zu Buche geschlagen hat. Bei einer Umrüstung einer ganzen Wohnung ist man schnell mit einigen Hundert Euro dabei.

LED-Birne
LED-Birne. Bei der Entsorgung gilt sie weniger belastend – in den Hausmüll darf sie aber dennoch nicht gegeben werden. Foto: Karl Baron / Lizenz siehe: Wikipedia

Noch einmal erheblich teurer wird es in den Fahrstuhlkabinen. Die Umrüstung auf LED soll 2.650 EUR kosten – wohlgemerkt nur die Beleuchtung von fünf Kabinen. Die Verwalterin erklärt, wo der Sinn liegt. Derzeit würden in den Kabinen Leuchtstoffröhren eingesetzt (fälschlicherweise auch als Neonröhren bezeichnet, denn sie enthalten kein Neon). Da deren Lebensdauer sinke, wenn sie ein- und ausgeschaltet werden, seien sie immer – rund um die Uhr – in Betrieb. Die LED-Lampen verkrafteten die Schaltungen dagegen problemlos. Daher könne man das Licht in Zukunft nur bei Bedarf einschalten. Erst wenn die Türe der Kabine geöffnet werde, würde dann das Licht aktiviert.

Bei der Abstimmung gibt es eine gewaltige Mehrheit für die Umrüstung, was für mich überraschend ist. Sonst verfährt man bei Ausgaben eher nach dem Motto „nur wenn es absolut notwendig ist“. Ich enthalte mich der Stimme, da ich die Kosten für zu hoch halte. Dagegen stimmen wollte ich aber auch nicht, da ich von den LED-Lampen an sich überzeugt bin. Unmittelbar nach der Feststellung der Verwalterin, dass der Antrag mit großer Mehrheit angenommen worden sei, meldet sich ein Eigentümer. Er meint, keiner von uns würde es mehr erleben, dass wir für 2.650 EUR Strom gespart hätten. Er muss sich sagen lassen, es sei bereits abgestimmt worden und daher komme der Einwand zu spät. Eine neue Abstimmung wäre demnach null und nichtig.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich eine Abstimmung als unüberlegt, als zu hastig empfinde. Obwohl es nicht der letzte Tagesordnungspunkt war, wollten wohl einige zum Ende kommen und waren schon in Gedanken im mollig warmen, hoffentlich per LED beleuchteten Wohnzimmer.

Nach nur drei Jahren – Rollstuhllift soll wieder weg

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Einbau des Rollstuhllifts 2010 (Archivbild). Nach nur knapp über drei Jahren soll der Rollstuhllift demontiert und entsorgt werden. Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Monteure (29.04.2010) © Thomas Irlbeck

Vor etwas mehr als drei Jahren wurde in meinem Haus ein Rollstuhllift eingebaut (Neuperlach.org berichtete). Damit wird die Treppe zum Hochparterre überwunden und der Zugang zu den Wohnungen barrierefrei. Bezahlt wurden Anschaffung, Einbau und Wartung von Herrn N., einem Eigentümer, der große körperliche Einschränkungen beim Laufen hatte. Nur die Stromkosten wurden von der Eigentümergemeinschaft übernommen. Das Nutzungsrecht für den Lift erhielt ausschließlich Herr N.

Im Januar dieses Jahres verstarb Herr N. tragischerweise. Die Erbin hat nun angeboten, den Rollstuhllift der Eigentümergemeinschaft kostenfrei zu überlassen. Nur Wartungs- und Instandhaltungskosten seien von der Eigentümergemeinschaft zu tragen.

Für mich war klar, dass man den Lift übernehmen sollte. Zum Entsorgen ist er zu schade und es ist gut, wenn er da ist – für alle Fälle. Bei der gestrigen Eigentümerversammlung war der Rollstuhllift ein Tagesordnungspunkt. Die Verwalterin mahnt mit Recht, dass jeder von uns einmal auf den Rollstuhl angewiesen sein könnte.

Dennoch entwickelt sich eine sehr negative Stimmung im Saal gegen den Rollstuhllift. Ein Eigentümer weist darauf hin, dass der Rollstuhllift so gut wie nie verwendet worden und daher sinnlos sei. Dem wird entgegnet, dass Herr N. ihn sehr wohl benutzt habe – zumindest in den letzten Monaten, in denen er im Rollstuhl gesessen sei und nicht mehr auf Krücken gehen konnte. Der Eigentümer kontert, der Lift wäre an der falschen Hausseite eingebaut worden – nämlich am Hintereingang und nicht am Vordereingang.

Der Einbau des Rollstuhllifts schreitet voran (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Ich erwidere, dass es nicht anderes möglich gewesen sei, da nach der Türe des Haupteingangs (Südseite) im Flur noch einmal ein paar Stufen kämen. Die Fahrstühle wären so nicht barrierefrei zu erreichen gewesen. Der Hintereingang (Nordseite) ist dagegen höher und man steht nach dem Öffnen der Türe schon niveaugleich vor den Fahrstühlen.

Außerdem ist ja die Tiefgarage auf der Nordseite der Wohnanlage, die Südseite wäre noch weniger unpraktisch. Der Eigentümer beschreibt, wie umständlich der Rollstuhllift für Herrn N. gewesen sei. Aus der Tiefgarage habe Herr N. die normale Autorampe nach oben fahren müssen, da es sonst nur Treppen nach oben gebe. Dort sei er aber dann am anderen Ende der Wohnanlage rausgekommen und habe über die Lieferzufahrt quasi wieder zurückfahren müssen.

Ein anderer Eigentümer ruft „Wir übernehmen den Rollstuhllift nicht“ und muss sich belehren lassen, dass darüber alle Eigentümer abzustimmen hätten. Von verschiedenen Eigentümern wird auf die nicht geringen Wartungskosten hingewiesen. Außerdem könnte es ja mal gesetzliche Änderungen geben und dann müssten Sicherheitseinrichtungen für viel Geld nachgerüstet werden. Aufhänger dafür waren die Fahrstühle der Wohnanlage, die erst vor kurzem ausgetauscht wurden und jetzt mit einem Kabinenabrutschschutz versehen werden müssen.

Die Plattform wird mal testweise aufgeklappt (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Für mich ist das nicht überzeugend. Hin und wieder sehe ich einen Mann (Bewohner oder Besucher?), der im Rollstuhl sitzt und, da er keinen Schlüssel für den Lift besitzt, in einer strapaziösen und langwierigen Prozedur von seiner Begleiterin die Treppe „hinaufgestützt“ wird. Im Saal ist aber niemand, der nicht mehr Treppensteigen kann. Viele Eigentümer sind allerdings bereits jenseits der 70, da kann man nicht erwarten, dass es mit dem Laufen für alle Ewigkeit so gut funktionieren wird.

Dann kommt es, wie ich es vor Beginn der Versammlung nicht erwartet hatte. Mit gewaltiger Mehrheit wird der Antrag auf die kostenfreie Übernahme abgelehnt. Ich stimme mit „Ja“, aber ich bin fast der Einzige, der sich für die Übernahme ausspricht.

Nun wird der Rollstuhllift also demontiert und entsorgt. Es sei denn, es meldet sich noch jemand, der bereit ist, den Rollstuhllift in Eigenregie und auf eigene Betriebskosten zu übernehmen.

Aufrichtig sein statt krumme Dinger drehen

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Die krummen Laternen im Marx-Zentrum wurden nach schlappen 7 Jahren Planungs- und Vorbereitungszeit nun endlich ausgetauscht und stehen wieder aufrecht. Die Bilder zeigen den früheren und den Istzustand.

Neue Laternen im Marx-Zentrum
Neue Laterne zwischen Penny und AOK (18.06.2013) © Thomas Irlbeck
Neue Laternen im Marx-Zentrum
Neue Laterne vor dem Woolworth, also Ex-Schlecker (18.06.2013) © Thomas Irlbeck
Schlecker
Schiefe Laterne vor dem Schlecker (Archivbild) © Thomas Irlbeck
Schiefe Laterne Marx-Zentrum
Schiefe Laterne zwischen Penny und AOK (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Hier läuft was schief!

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Schiefe Laterne Marx-Zentrum
Schiefe Laterne im Marx-Zentrum (25.04.2013) © Thomas Irlbeck

Meist wird nur die spektakulär schiefe Laterne vor dem Minikaufhaus Woolworth gezeigt. Zu Unrecht! Auch diese Laterne gehört zu den berühmten „Drei Krummen vom Marx-Zentrum“. Nun werden die Laternen nach lediglich ca. sieben (!) Jahren Vorbereitung ausgetauscht, wenn es denn dieses Mal klappt. Die neuen Lampenmasten wurden immerhin vor über einem Jahr angeliefert. Noch hat die Laterne einen Knick, Klebeband scheint bei der Stabilisierung das Schlimmste zu verhindern.

Kalt erwischt

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Ich wache auf. Mir kommt es kälter vor als sonst, obwohl ich noch unter der warmen Decke liege. Noch schlaftrunken fasse ich an den Heizkörper. Er ist so kalt wie das Innere eines Kühlschranks. Ich inspiziere die anderen Heizkörper. Sie sind alle mausetot. Draußen hat es -3° und es gibt keine wärmenden Sonnenstrahlen. Eine funktionierende Heizung wäre so gesehen eigentlich schon ganz praktisch. Ich mache mich im Bad fertig und steige in die Kleidung. Ich läute bei den einzelnen Nachbarn im Stockwerk, ob die etwas wissen. Keiner öffnet mir.

Kalt erwischt
Fahrstuhl-Frost-Fax (14.01.2012) © Thomas Irlbeck

Aber der Fahrstuhl ist zuverlässig, hier hängt bereits ein Fax von der Hausverwaltung. Die Heizungspumpe sei defekt und man werde schnellstmöglich eine neue besorgen und einbauen. Man hoffe, dass dies im Laufe des heutigen Tages der Fall sei werde. Interessant ist die bürokratisch-euphemistische Aussage „kommt es zu Störungen im Heizungsbetrieb“. Ebenso ist die Rede von „Heizungsminderleistung“. Wenn die Pumpe ausgefallen ist und eine neue eingebaut wird, dürfte die Heizung in keiner Wohnung im gesamten Gemeindebau  (139 Wohnungen) mehr funktionieren. Also sollten wir eher von einem Totalausfall sprechen.

Wie kriege ich die Wohnung aber wieder warm? Bis vor einiger Zeit hatte ich einen Heizlüfter auf dem Speicher stehen. Doch bei der letzten Sperrmüllabholung habe ich diesen dem Müllpersonal mitgegeben, da ich das Gerät noch nie gebraucht hatte. Na, toll. Nun aber gibt im Marx-Zentrum ja seit kurzem so eine Art echtes Kaufhaus, den Woolworth. Ich beruhige mich mit dem Gedanken, dass ich mir dort einen neuen Heizlüfter holen würde, falls der Schaden abends noch nicht repariert ist. Falls sie dort keinen haben oder das Produkt wegen gestiegener Nachfrage ausverkauft ist, gibt es ja immer noch das pep.

Inzwischen treffen nette Tipps per Facebook ein. Ich solle alte Christbäume verheizen, etwa. Oder mir für 2 Euro am Tag einen Bauheizer (Großheizlüfter) mieten. Oder eine Decke nehmen, Kerzen anzünden und ein paar warme Gedanken initiieren.

Die Decke habe ich schon längst, aber der Woolworth-Plan bleibt mir der sympathischste. Doch es kam anders. Der Woolworth macht heute wieder kein Geschäft mit mir. Um ca. 13 Uhr scheint der Schaden repariert zu sein, der Heizkörper ist immerhin wieder lauwarm.

Süddeutsche Zeitung: „Gefangen im Marx-Zentrum“

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Marx-Zentrum
Ringförmig angelegtes Marx-Zentrum (Archivbild) © Thomas Irlbeck

In der Süddeutschen Zeitung vom Samstag, den 15. September 2012, ist auf Seite R7 (Stadtausgabe Süd) ein Artikel über das Marx-Zentrum erschienen (Titel: Gefangen im Marx-Zentrum). Aufhänger ist, dass die Penny-Einkaufswagen seit März dieses Jahres mit einer Wegfahrsperre ausgestattet sind (siehe Bild weiter unten), wodurch man sie nur noch innerhalb des Ladens benutzen kann. Die Süddeutsche Zeitung vergleicht diese Einrichtung mit einer „elektronischen Fußfessel“, die ja bekanntlich manche Straftäter tragen müssen. Einkaufswagen, die nicht mehr zurückgebracht und wieder mühsam vom Personal eingesammelt werden müssen oder gar für immer verschwinden, gehören somit der Vergangenheit an. Für ehrliche Kunden mag das ärgerlich sein. Für diejenigen, die viel schleppen müssen und das nur noch mit Mühe können, wenn überhaupt, ist das auch nicht angenehm.

Marx-Zentrum
Schiefe Laterne im Marx-Zentrum (Archivbild) © Thomas Irlbeck

So weit, so gut. Mit dem Marx-Zentrum hat das nur peripher was zu tun, zumal das in diversen anderen Filialen – auch anderer Ladenketten – auch schon längst praktiziert wird (siehe z.B. Aldi: Einkaufswagen mit Wegfahrsperre, einem Artikel von 2003).

Aber in dem Artikel werden alle Klischees bedient (Häuserfassaden mit Asbestplatten bekleidet, Substitutionspraxis, der Vinzenzmurr schloss, da er, so wörtlich, sein Fleisch schon länger dort (gemeint ist das Marx-Zentrum, der Verfasser) nicht mehr verkaufen wolle, Nagelstudio, Goldankauf, fast ungenutzte Laderampen). Mit den Einkaufswägen hat dies aber kaum etwas zu tun. Im Übrigen wurde das Marx-Zentrum so konstruiert, dass die Läden mit lastenintensiver Anlieferung ringförmig liegen und daher mit Laderampen ausgestattet sind, die übrigens sehr wohl auch heute noch rege genutzt werden. In der Mittelinsel (wo es keine Laderampen gibt) wurden dagegen bevorzugt Läden und Einrichtungen angesiedelt, die keine intensive Warenanlieferung haben. Hier haben die Planer mitgedacht.

Einkaufswagen mit Wegfahrsperre
Einkaufswagen mit Wegfahrsperre. Das rechte Vorderrad wird bei Verlassen des Ladens blockiert (18.09.2012) © Thomas Irlbeck

Doch inzwischen wurden die Läden der Mittelinsel zum Teil zweckentfremdet. Der frühere Frisör, der eher kleinere Mengen an Shampoo und Haarspray benötigte, ist gewichen. Der Lebensmittelmarkt, der dann dort eingezogen ist, hat ein hohes Lieferaufkommen. Die Lieferung erfolgt per Lkw durch die Fußgängerzone. Auch weitere Läden auf der Mittelinsel werden durch Lkw beliefert. Durch die zu schweren Lkw kommt es immer wieder zu Schäden, da die Fußgängerzone nicht dafür ausgelegt ist. Viele der Schäden wurden nie repariert, so gibt es nicht nur gebrochene Bodenplatten, sondern es wurden auch inzwischen fast alle Laternen und weiteren Masten mehrfach vom Lieferverkehr angefahren, wodurch sie immer krummer und verbeulter werden. Die Schäden haben sich über Jahrzehnte angesammelt und wurden meist nur notdürftig beseitigt, wenn überhaupt. Man darf hier fragen, warum sich die Hausverwaltung nicht darum kümmert. Auch die Tiefgarage, die sich direkt unterhalb der Fußgängerzone befindet, wird durch den Lieferverkehr über Gebühr belastet, auch hier sind Schäden und vorzeitige Abnutzungen vorprogrammiert.

Einkaufswagen mit Wegfahrsperre, Hinweis
Vergrößerung Hinweisschild im Wagen (18.09.2012) © Thomas Irlbeck

Trotz diverser Mängel halte ich das Marx-Zentrum weiterhin für sehr lebenswert. Was ich an dem Artikel kritisiere, ist die assoziierte Negativdarstellung. Bei Aussagen wie, dass der Vinzenzmurr dort kein Fleisch mehr verkaufen wolle, entsteht beim Lesen der Eindruck, das Marx-Zentrum müsse ja der schlimmste soziale Brennpunkt sein. Und das stimmt definitiv nicht.

Der Artikel aus der Süddeutschen Zeitung ist nicht online erhältlich, zumindest nicht in einer kostenlosen Variante, deswegen gibt es hier keinen Link.

Bewegung bei den Mülltonnenaufzügen (Update 25.10.2012)

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Betrieb auf dem Mülltonnenspielplatz
Betrieb auf dem Mülltonnenspielplatz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Ende April letzten Jahres hat der TÜV die Mülltonnenaufzüge meiner Wohnanlage stillgelegt. Grund waren Sicherheitsmängel: So fehlt ein Einklemmschutz, ferner gab es Verstöße gegen den Brandschutz. Nun stehen seit 16 Monaten die Mülltonnen an der Oberfläche, da die Tonnen nicht mehr aus den Müllräumen im Keller an die Oberfläche transportiert werden können. Wegen des begrenzten Platzes mussten die Mülltonnen unter anderem auf dem Spielplatz und an dem Platz mit der Tischtennisplatte positioniert werden. Da die Müllschlucker in den Müllräumen im Keller enden, mussten auch all diese Müllabwurfanlagen vorübergehend stillgelegt werden.

Erneuerung Mülltonnenaufzüge
Die Mitteilung ist wichtig (29.06.2012) © Thomas Irlbeck

Bereits im Juli 2011 wurde ein Beschluss gefällt, die Mülltonnenaufzüge zu erneuern. Außerdem müssen in einem der Häuser eine Sprinkleranlage in den Müllraum eingebaut werden, da dieses mit mehr als acht Stockwerken als echtes Hochhaus gilt und damit strengeren Brandschutzbestimmungen unterliegt. Ferner ist es aus dem gleichen Grund notwendig, die Müllabwurfklappen in diesem Haus speziell abzudichten, sodass im Feuerfall der gefährliche Qualm zurückgehalten wird.

Als Ersatz für die alten Aufzüge mit Seilzugmechanik werden nun moderne Unterfluraufzüge eingebaut. Ein spezieller Korrosionsschutz soll der Witterung ausgesetzter Bauteile, z.B. der Plattform, ein längeres Leben bescheren. Angeblich sind für die nächsten 20-30 Jahre keine Probleme zu erwarten.

Entfernung Mülltonnenaufzug
Ausbau der alten Mülltonnenaufzüge (03.07.2012) © Thomas Irlbeck

Doch erst jetzt nach ewigem Warten wird der Beginn der Arbeiten per Aushang angekündigt. Als erster Schritt werden ab dem 2. Juli die alten Mülltonnenaufzüge entfernt. Das Projekt hat eine hohe Dringlichkeit, da halte ich ehrlich gesagt Zeiträume, die ein Jahr deutlich überschreiten, für nicht akzeptabel. Klar muss alles penibel geplant werden, es müssen Ausschreibungen gemacht werden. Aber man sollte doch zumindest innerhalb eines Jahres eine Erneuerung zustande bringen. Jetzt werden wohl 1½ Jahre daraus. Es sei die Frage erlaubt, wie viel Jahre solch ein Projekt dauern würde, hätte es keine so hohe Priorität.

Update (01.07.2012, 02.07.2012)

Am 02. Juli begannen wie geplant die Arbeiten, die ersten Mülltonnenaufzüge wurden ausgebaut, die Schächte mit Brettern und Bauzäunen gesichert. Heute, am 03. Juli, war bereits mein Haus an der Reihe (siehe Foto).

Update (04.07.2012)

Mülltonnenaufzug im Marx-Zentrum
Mülltonnenaufzug im Marx-Zentrum (04.07.2012) © Thomas Irlbeck

Im angrenzenden Marx-Zentrum fahren die Museumsstücke noch, wie das Foto zeigt.

Update (30.08.2012)

Die alten Aufzüge wurden entfernt, aber seit Anfang Juli ruhen die Arbeiten wieder. Angeblich gibt es Lieferschwierigkeiten bei den neuen Mülltonnenaufzügen. Das heißt schon wieder rund zwei Monate Stillstand. Wenigstens können sich die Kinder über neuen Sand freuen, denn der wurde auf dem Spielplatz ausgetauscht. Ebenso wurden einige Gehwegplatten erneuert.

Update (06.10.2012)

Mülltonnenaufzug
Mülltonnenaufzug fertig eingebaut (06.10.2012) © Thomas Irlbeck

Nach 1,5 Jahren Warten sind nun unsere Mülltonnenaufzüge endlich fertig eingebaut. Aber sie sind noch nicht in Betrieb, es fehlt wohl noch die Abnahme durch den TÜV. Nächstes Jahr (vielleicht sogar noch die letzten erträglichen Herbsttage in diesem Jahr) können die Kinder wieder auf dem Spielplatz herumtollen, ohne den Gestank der dort stehenden Mülltonnen abzubekommen.

Update (25.10.2012)

Am 25.10.2012 wurde endlich die Freigabe erteilt. Die Müllräume und Müllschlucker können wieder genutzt werden! Fast auf den Tag genau hat es 1½ Jahre gedauert.

Der Absturz

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Den Eingang zu meinem schönen (9-stöckigen) Haus zierte heute Nachmittag ein abgestürzter, heruntergeworfener oder hingeworfener Blumentopf:

Abwurf Blumentopf
Armer Blumentopf (21.04.2012)
Abwurf Blumentopf
Näher dran (21.04.2012)
Freiluft-Müllschlucker
Freiluft-Müllschlucker

Sollte der Blumentopf abgestürzt sein und vom Bewohner nicht bemerkt worden sein, dann bleibt nur ein „Ja, mei!“. Wenigstens wurde offenbar kein Mensch getroffen. Vielleicht ging ja nachts ein kleiner Wind. Ansonsten bliebe anzumerken, dass erst vor kurzem meine Hausverwaltung zu mehr Ordnung aufgerufen hatte (Neuperlach.org berichtete). Im Schreiben wird genau erklärt, was man nicht von der Loggia herunterwerfen darf. Von Blumentöpfen steht da aber nichts :D:

Freiluft-Müllschlucker

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Freiluft-Müllschlucker
Freiluft-Müllschlucker

Traurig, dass solche Schreiben einen tatsächlich gegebenen Anlass haben (Neuperlach.org berichtete). Es werden Selbstverständlichkeiten erklärt. Der außer Betrieb genommene Müllschlucker ist keine Rechtfertigung, nun einen Freiluft-Müllschlucker auf der Loggia zu simulieren.

Düfte ziehen an: Steigerung der Besucherzahlen

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Die Pergola wurde vom Spielplatz entfernt (Neuperlach.org berichtete), aber leider nicht die Mülltonnen. Diese werden wohl noch ein paar Monate stehen bleiben. Einzige Ausnahme: Wenn die Tonnen geleert werden, werden sie kurzzeitig entfernt. Man schaue sich den Betrieb auf der Rutsche an: So unglaublich es klingt, aber der Spielplatz wurde früher nur selten benutzt. Seit die stinkenden Mülltonnen dort stehen (seit knapp einem Jahr), sehe ich nun aber immer wieder dort Kinder spielen. (Bild entfernt)

Zwei mögliche Erklärungen:

  • Da die Bewohner dort ihren Müll entsorgen müssen, gerät ins Bewusstsein, dass es in der Wohnanlage überhaupt einen Spielplatz gibt, und man schickt die lieben kleinen Gören zum Spielen dort hin. (Der Spielplatz liegt in einem Bereich, den man eventuell sonst gar nicht zu Gesicht bekommt, wenn man nur die Haupteingänge der Häuser benutzt, die auf der anderen Seite der Wohnanlage liegen.)
  • Es liegt eine Täuschung vor, die Spielplätze werden gar nicht häufiger benutzt. Man schaut nur genauer hin und prüft, ob Kinder diese unwürdige Umgebung aufsuchen. Früher hätte man die Kinder gar nicht bemerkt, da man dann nicht gezielt darauf achten würde.

Welche Erklärung stimmt? Oder ist es eine Mischung aus beiden Erklärungsversuchen?

Eigentümerversammlung – die Panne

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Mülltonnenaufzug außer Betrieb
Die Mülltonnenaufzüge sind außer Betrieb. Die Mülltonnen stehen seit knapp einem Jahr auf dem Spielplatz (Archivbild von 2011) © Thomas Irlbeck

Seit fast einem Jahr stehen in meiner Wohnanlage die Mülltonnen im Freien, genauer auf dem Spielplatz. Der Grund dafür ist, dass der TÜV die Mülltonnenaufzüge wegen Sicherheitsmängeln stillgelegt hat, entsprechend können die Tonnen nicht mehr von den Müllträumen im Keller an die Oberfläche transportiert werden. Aus dem gleichen Grund sind auch die Müllschlucker stillgelegt – der Müllabwurfschacht endet im Keller, und das wäre dann Endstation für den Müll (Neuperlach.org berichtete). Doch das Hauptmerkmal von Sanierungsvorgängen ist: Sie dauern lange und länger. Nur die Ewigkeit im christlichen Glauben währt länger fort. Immerhin hat man im Juli letzten Jahres eine Neuerrichtung der Mülltonnenaufzüge beschlossen. Ebenso wurde ein Beschluss gefällt für eine Abdichtung der Müllschlucker-Einwurfklappen und den Einbau einer Sprinkleranlage im Müllraum – jeweils exklusiv nur im Haus 58, weil dieses als echtes Hochhaus gilt und die aktuellen Sicherheitsvorschriften das jetzt für Hochhäuser vorschreiben. Doch bis heute laufen keine Bauarbeiten. Der Knackpunkt ist jetzt, dass alle Unternehmen, die bei der Ausschreibung ein Angebot abgaben, deutlich den Kostenrahmen sprengten – genauer um 25.000 EUR beim niedrigsten und damit favorisierten Angebot. Daher wurde zu einer außerordentlichen Eigentümerversammlung eingeladen, um eine Nachgenehmigung für diese 25.000 EUR einzuholen. Bei dieser Gelegenheit sollten auch ein paar weitere Punkte besprochen werden.

Als ich pünktlich um 17:30 eintreffe, sind weit weniger Eigentümer anwesend, als es sonst üblich ist. Die Versammlung wird eröffnet und sofort wieder geschlossen. Das ist aber ein bekanntes Ritual, das ich bislang noch immer erlebt habe. Denn die erforderliche Anwesenheitsquote wird auch bei besser besuchten Eigentümerversammlungen kaum erreicht. Aber es gibt ja dann die zweite Versammlung nach einer Wartefrist von einer halben Stunde. Bei dieser ist man dann auf jeden Fall beschlussfähig, unabhängig davon, wie viele Eigentümer noch eintreffen. Es kommt jedoch zwischen 17:30 und 18:00 fast niemand mehr. Ich gehe davon aus, dass der Grund darin liegt, dass die meisten die heutige Versammlung als reine Formsache ansehen und sie das Thema schon anödet. Ich sollte falsch liegen, was das Nichterscheinen anbelangt, wie sich später noch herausstellen wird.

Kostensteigerung bei den Mülltonnenaufzügen

Die Versammlung wird dann um 18:00 eröffnet. Ich erfahre den Grund, warum das Ganze teurer wird. Zu einem geringen Teil liegt es daran, dass Aufzüge allgemein teurer geworden sind. Zu einem großen Teil ist die Ursache aber darin zu suchen, dass man beim Korrosionsschutz nachbessern will. Schließlich sollen die Plattformen der Müllaufzüge nicht schon nach zwei Jahren ein Opfer des Rosts werden. Im Raum regt sich kaum Widerstand. Die Erhöhung des Kostenrahmens wird schließlich einstimmig genehmigt. Nun also können die Arbeiten beauftragt werden. Wohl noch im Sommer wird der Zustand, dass die Kinder neben den Mülltonnen spielen, endlich beendet.

Pergola – ohne ist man noch weniger zufrieden

Ein weiterer Punkt ist die Pergola. Diese wurde inzwischen entfernt, da sie nicht mehr zu retten war. Ein Eigentümer wählt sehr deutliche Worte, dass die Parkanlage ohne Pergola nun sehr schlimm aussehe. Die Verwalterin weist darauf hin, dass im Dezember letzten Jahres ausdrücklich nur die Entfernung der Pergola beschlossen wurde, ein Neubau der Pergola jedoch abgelehnt wurde. Der Eigentümer kann sich die Bemerkung nicht verkneifen, er habe ja für einen Neubau gestimmt. Die Verwalterin schlägt vor, er solle einen Antrag auf Neuerrichtung einer Pergola einreichen, im Dezember könne dann bei der regulären Eigentümerversammlung darüber abgestimmt werden. Ein weiterer Eigentümer weist noch darauf hin, dass ja auf dem Nachbargrundstück ein Bauvorhaben umgesetzt werde und eine optische Abgrenzung daher umso wichtiger sei.

Zustand vor der Demontage

Pergola
Der Zustand der Pergola … (Archivbild von 2011) © Thomas Irlbeck
Pergola
… ist so schlecht, dass da … (Archivbild von 2011) © Thomas Irlbeck
Pergola
… nichts mehr zu retten war (Archivbild von 2011) © Thomas Irlbeck

Vorher vs. nachher

Betrieb auf dem Mülltonnenspielplatz
Vorher: Mülltonnenspielplatz mit Pergola (Archivbild von 2011) © Thomas Irlbeck

Ohne Pergola sieht die Parkanlage aber auch nicht schöner aus, ganz im Gegenteil:

Mülltonnenspielplatz ohne Pergola
Nachher: Mülltonnenspielplatz ohne Pergola (16.03.2012) © Thomas Irlbeck
Ohne Pergola
Der traurige Rest der Pergola (16.03.2012) © Thomas Irlbeck

Dreckspatz in der Wohnanlage – Müllabwurf von der Loggia

Und es soll noch einen Aufreger geben: Frau B. (Name geändert), die in einem Stockwerk ziemlich weit unten wohnt, berichtet davon, dass mindestens ein Bewohner Zigarettenkippen, Obstreste und weiteren Müll einfach von der Loggia werfe. Diese Abfälle würden in ihrem Blumentrog landen, den sie als Kräutergarten nutze. Diese Verwendung sei nun nicht mehr möglich. Selbst eine Damenbinde habe sie schon bei der Ernte gefunden. Der Täter sei bislang nicht zu lokalisieren. Die Verwalterin schlägt vor, per Rundschreiben alle Bewohner zu Ordnung und Anstand aufzurufen. Aber ob das reicht? Nach kurzer Überlegung verkneife ich mir den Vorschlag, eine Überwachungskamera anzubringen. Frau B. wirft auch mir einen Blick zu. Ob sie mich in Verdacht hat? Ich rauche nicht und auch hält sich mein Verbrauch an Damenbinden als Mann eher in Grenzen. Ein Eigentümer meint, mit der Wiederinbetriebnahme der Müllschlucker im Sommer werde sich die Situation wieder verbessern. Er kann damit nicht überzeugen, es gibt Widerspruch im Raum. Wer einen fehlenden Müllschlucker als Freibrief sieht, den Müll nun von der Loggia zu werfen, der hat generell ein Defizit.

Die Panne

Kurz vor dem Ende der Versammlung kommt unerwartet Besuch. Die Person berichtet, sie habe beobachtet, dass sich vor der Kirche (die Versammlung findet immer in der Kirche statt) ein Grüppchen von Leuten gebildet habe, die dann wieder abgezogen seien, da sie wegen verschlossener Türen nicht in die Kirche gelangen konnten. Darunter sollen Eigentümer gewesen sein, die dann wieder nach Hause gegangen seien. Es wird vermutet, dass ein Kirchenmitarbeiter die Außentüre irgendwann zwischen 17:30 und 18:00 abgesperrt hat, da ihm wohl entgangen war, dass im Versammlungsaal getagt wurde. Tatsächlich fehlten zahlreiche Gesichter, die man sonst bei jeder Versammlung sah. Nach meinem Verständnis können die betroffenen Eigentümer den Beschluss in puncto Mülltonnenaufzüge nun anfechten, trotz Einstimmigkeit. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass jemand Gebrauch davon macht, da es keine Alternative zum Beschluss gibt. Die ausgesperrten Eigentümer werden es wohl mit Humor nehmen (müssen).

Wenn der Postbote umsonst klingelt – Bewohner an der Plettstraße sind Pannen leid

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Neuperlach Nord
Eine schöne Wohnanlage an der Neuperlacher Plettstraße. Die Bewohner sind aber zum Großteil unzufrieden. Immer wieder kommt es dazu, dass dringende Reparaturen nur mit großer Verzögerung durchgeführt werden (Archivfoto). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach

In einem Haus einer Wohnanlage in Neuperlach Nord an der Plettstraße haben es Leute ohne Schlüssel derzeit schwer, denn der Türöffner ist im gesamten Haus außer Betrieb. Und das bereits seit 1½ Wochen. Der Defekt wurde mehrfach der Hausverwaltung gemeldet, aber es geschieht nichts.

Dies ist besonders unglücklich, da derzeit die Postboten die ganzen Weihnachtspakete anliefern möchten. Pizza- und China-Bringdienste stehen vor der gleichen Schwierigkeit, ebenso Besucher generell. Jedes Mal müssen die Bewohner ins Erdgeschoss, um die Türe manuell zu öffnen. Vorausgesetzt, die Boten oder Besucher sind nicht bereits entnervt abgezogen.

Die Probleme häufen sich. Der Austausch der Briefkastenanlage letztes Jahr war eine einzige große Panne. Eine ganze Woche stand die alte Briefkastenanlage auf dem Boden und die neue Anlage ließ auf sich warten. Doch da die Briefkastentüren zum Teil entfernt worden waren, weigerten sich die Postboten, die Sendungen in Fächer ohne Türe einzuwerfen. Einige Bewohner bekamen entsprechend tagelang keine Post (Neuperlach.org berichtete). Auch ist das Schloss zur Türe in den Müllraum, der von außen zugänglich ist, immer wieder defekt. Die Reparatur dauert jedes Mal Monate. Dem schließt sich dann eine kurze Phase an, in der das Schloss funktioniert. Dann beginnt das Spiel wieder von vorne. In den langen Intervallen ohne funktionierendes Schloss haben auch Unbefugte Zugang zu dem Raum und können dort ihren Müll abladen – auf Kosten der Eigentümer und Mieter. Bei einer Wärmedämmungssanierung wurden bestehende hochwertige Rollläden einfach entfernt und – in einer seltsamen Form der Entsorgung – in die Blumentröge geworfen. Erst auf Druck der Eigentümer wurden neue Rollläden auf Kosten der Eigentümergemeinschaft angebracht. Die Montage erfolgte unfachmännisch, Kabel wurden zum Teil nur provisorisch in die Steckdose gesteckt und quer durch den Raum gespannt, aber nicht hinter Leisten versteckt. Ein herbeigerufener Elektriker eines anderen Unternehmens meinte, es gehöre Mut dazu, so eine Installation zu hinterlassen.

Update

Heute, Mittwoch, den 21.12., nach ziemlich genau zwei Wochen, wurde nun der Türöffner endlich repariert. Kann es ein schöneres Weihnachtsgeschenk geben?