Frohe Weihnachten aus meiner Wohnanlage!

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Frohe Weihnachten 2018
Frohe Weihnachten!

Es seien alle Leser gegrüßt und natürlich alle Bewohner! Ein spezieller Dank auch geht an den Miteigentümer Salaman Gandhi für die exzellente Zusammenarbeit! Alles Gute für das neue Jahr!

Neuperlach.org – Neue Artikel und Aktualisierungen

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Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Top-Thema #1: Am Piederstorfer entsteht das Alexisquartier
Kultur Quadrat
Top-Thema #2: Nach 50 Jahren Planung entsteht unsere Mitte
Boardinghouse Neuperlach Süd
Top-Thema #3: In Süd entsteht 17-stöckiges Boarding­house

NEU! Update 19.12.2018 – Glanznummer: Das aktuelle Programmheft Ramersdorf-Perlach! Hier kann es heruntergeladen werden:
Programmheft Januar bis April 2019

Boardinghouse Neuperlach Süd
Boardinghouse Neuperlach Süd

Update 19.04.2019: Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden. Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem … Weiterlesen →

Roter Mond über dem Marx-Zentrum
Foto: Erdal R.

Update 19.04.2019: Was für ein herrlicher Farbkontrast, der rote Mond über dem „Schwarzen Marx“. Weiterlesen →

Gewofag, Neuperlach Süd
Nordbau der Gewofag in Neuperlach Süd

Update 19.04.2019: Unser Gewofag-Bau in Neuperlach Süd. Nun ist auch die Vorderseite so weit fertiggestellt (über die Rückseite berichteten wir bereits), dass das Gerüst abgebaut werden kann. Mächtig und wie eine Wand wirkt der Bau, sodass ihn manche schon als neue Chinesische Mauer bezeichnen. Hat der Bau dieses eher nicht nett gemeinte Attribut verdient? Mehr zum Thema im Artikel („Aus 6 mach 8, das Ergebnis ist erst einmal 0! Teilweiser Baustopp an der Gewofag-Baustelle“), in dem ihr auch erfahrt, dass der Bau um ein Haar gar nicht bis zu acht Geschosse hoch geworden wäre. Weiterlesen →

Peralohstraße
Haus an der Peralohstraße

Update 18.04.2019: Unser Spukhaus in der Peralohstraße – Vor fast genau acht Jahren hatte ich schon einmal besucht. Hinweise auf angebliche Geistererscheinungen liegen mir zwar keine vor, aber etwas gespenstisch wirkt unser Haunting House ja schon. Der Straßenname Peralohstraße steht übrigens für den alten Namen Perlachs. Wie lange das Haus wohl noch leerstehen oder überhaupt stehen wird? Foto von heute, im Bericht gibt es auch ältere Aufnahmen. Weiterlesen →

Staudingerstraße 57
Foto: Roman Ludwig

Update 14.04.2019: Heute wurde auf dem ehemaligen Pfanni-Gelände in der Nähe des Ostbahnhofs, inzwischen als Werksviertel (Mitte) bekannt, das Hi-Sky Riesenrad eröffnet, mit 78 Metern das größte transportable Riesenrad der Welt. Da passt es sehr gut, dass ich zeitgleich von einem Leser auf einen alten Pfanni-Werbespot aus den 1970er-Jahren hingewiesen wurde, der wahrscheinlich in Neuperlach am damals gerade entstehenden Ostpark gedreht wurde. Dort befinden sich bekanntlich vier Hochhäuser des renommierten Architekten Ernst Barth. Vermutlich ist im Werbespot das Haus Staudingerstraße 57 zu sehen. Es kann grundsätzlich aber nicht ausgeschlossen werden […] Weiterlesen →

Bauma 2019
Bauma 2019 von Neuperlach aus gesehen

Update 13.04.2019: Sie ist die flächenmäßig größte Messe der Welt, unsere Bauma! Man kann sie auch von Neuperlach aus sehen, hier ein Blick aus dem Flurfenster meines Hauses. Einen Zeppelin gibt es auch noch – von einer anderen Stelle in Neuperlach aus gesehen. Weiterlesen →

Basteln zum Muttertag
Basteln und Backen zum Muttertag im Frauentreffpunkt Neuperlach

Update 08.04.2019: Frauentreffpunkt Neuperlach: Am Samstag, den 11.05.2019, von 15 bis 18 Uhr lädt Anna Pajonk Mädchen zwischen 7 und 12 Jahren ein: Backen und Basteln zum Muttertag. In einer gemütlichen Runde wird der Nachmittag kreativ gestaltet und tolle Überraschungen für die Mamis vorbereitet. Zusammen werden kleine Törtchen gebacken und liebevolle Bastelideen verwirklicht … Weiterlesen →

Illegale Müllentsorgung
Müllschweine wieder unterwegs! Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 07.04.2019: Der Wald ist keine Sperrmüllhalde! In vielen Wohnanlagen, etwa im Marx-Zentrum, gibt es regelmäßigen Sperrmüllaktionen. Fehlen solche und hat man kein Auto für die Fahrt zum Wertstoffhof im Zugriff, kann man den Müll auch von der städtischen Müllabfuhr gegen Gebühr abholen lassen. Es gibt also keinen Grund für solch ein asoziales Verhalten! Gesehen heute an unserem Neubaugebiet Alexisquartier. Weiterlesen →

Alexisquartier
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 07.04.2019: Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer (neuer Name: Alexisquartier) wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Wie berichtet laufen die Bauarbeiten bereits. Nahe des ehemaligen Kieswerkhaupteingangs wurde ein Wegweiser am Bauzaun angebracht. Denn hier ist man falsch, hier geht es nicht zum Demos-Verkaufscontainer. Da muss man zunächst um weite Teile des Quartiers herumfahren. Konkret ist die Zufahrt zwischen dem Mercure-Hotel und dem Heizwerk Perlach. Weiterlesen →

Kunsttreff Quidde-Zentrum
Kunsttreff Quidde-Zentrum

Update 07.04.2019: Noch gibt es den Kunsttreff Quidde-Zentrum und mit ihm das Art Space: eine Ausstellung von 16 Künstlern der Vereinigung Kunstrefugium e. V., die jeden Samstag von 15–19 Uhr geöffnet ist. Jeden Samstag – bis zum Abriss des Quidde-Zentrum, der leider schon mit großen Schritten näherkommt. Die Tage sind gezählt, und in ein paar Wochen wird der Kunsttreff in Neuperlach mit all den kreativen Projekten, die hier entstanden sind, Geschichte sein. Aber bis es soweit ist, gibt es noch Kunst zu bestaunen. Am Samstag, den 27.04.2019, bietet sich zudem noch einmal die Gelegenheit, sich dort von der Künstlerin Gabriela Popp porträtieren zu lassen. Weiterlesen →

Kultur Quadrat
Logen-Wohnhäuser: Besondere Ballkone!

Update 04.04.2019: Auf dem Hanns-Seidel-Platz entsteht nach 50 Jahren Planung unser Zentrum, unsere Mitte. Bei dem Wohnhaus Loge №1 wurde nun der erste Teil des Gerüsts abgenommen. Erstmals bekommt man nun einen Eindruck davon, wie die Häuser final aussehen werden. Bei den Balkonen scheint der Nierentisch zurückgekehrt zu sein, zumindest erinnert die Form des Balkonbodens und -daches etwas daran. Weiterlesen →

Märchen
In Waldperlach sind Phantasiegestalten zu Hause. Der Stadtteil ist nicht nur etymologisch ein einziger Märchenwald!

Update 03.04.2019: Es war einmal … Nein, den Stadtteil gibt es immer noch. Die Rede ist vom wohl märchenhaftesten Stadtteil Münchens: Waldperlach. Der Artikel wurde aktualisiert und erweitert – und aufgehübscht. Unser sagenhafter Stadtteil ist es uns wert! Weiterlesen →

Truliving
Truliving: So viele Kräne. Nicht alle gehören jedoch zu dieser Baustelle

Update 31.03.2019: In München gab es immer viel Bauaktivität. Der Bedarf ist aber da: Immerhin soll München bis 2035 noch einmal um 300.000 Einwohner wachsen. Setzt sich der Trend fort, könnte München zur größten deutschen Stadt nach Berlin werden. Aber nicht nur Neuperlach, auch Trudering ist voller Kräne. Hier, im Neubaugebiet Truliving, baut die ABG (Allgemeine Bauträgergesellschaft) eine Wohnanlage mit 148 Eigentumswohnungen in bis zu fünf Geschossen. Die Fertigstellung ist für 2020 anvisiert. Ein Besuch vor Ort steigt den aktuellen Stand. Weiterlesen →

Laterne
Foto: Lesereinsendung

Update 30.03.2019: Jetzt wird uns endlich heimgeleuchtet! Auf dem Verbindungsweg zwischen Ständlerstraße (Tennisplatz) und Kurt-Eisner-Straße wird nach 50 Jahren endlich eine Gehwegbeleuchtung montiert. Weiterlesen →

U-Bahn-Aufgänge Neuperlach Zentrum geschlossen
Einer der beiden geschlossenen Aufgänge am U-Bahnhof Neuperlach Zentrum

Update 29.03.2019: Wie in der Lokalpresse angekündigt, wurden nun zwei Aufgänge am U-Bahnhof Neuperlach Zentrum geschlossen. Die Aufgänge werden im Rahmen der Entstehung der Neuen Mitte umgestaltet. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich 2022. Die anderen beiden U-Bahnaufgänge auf derselben Seite der Thomas-Dehler-Straße (Rollsteig zum Busbahnhof, am Wacker-Gebäude) sind nicht betroffen. Es entstehen damit nur kleinere Umwege. Weiterlesen →

Container Grundschule Strehleranger
Grundschule am Strehleranger: Aufbau der Containerstadt. Bereits im Sommer werden die Container bezogen, Im Schuljahr 2023/2024 geht es dann voraussichtlich in den Neubau

Update 24.03.2019: Auf dem Parkplatz des Ostpark-Eislaufstadions wurden Container angeliefert. Diese werden als Unterrichtsräume während des Abrisses und Neubaus der Grundschule am Strehleranger (Neuperlach.org berichtete) genutzt. Die Container kommen aber noch an einen anderen Platz – nämlich auf die andere Straßenseite und damit etwas näher an das bestehende Schulgebäude. Dort werden sie gegenüber der bereits bestehenden roten mobilen Raumeinheit U-förmig aufgebaut. Auch hiervon gibt es nun Bilder. Weiterlesen →

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger

Update 24.03.2019: Heute habe ich die Gelegenheit dazu genutzt, Abschiedsbilder von unserer Grundschule am Strehleranger zu machen, bevor die ersten Knospen aufspringen und den Blick auf das Gebäude trüben. Denn voraussichtlich im Herbst wird das Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Die Bilder von heute finden sich im Artikel unten. Weiterlesen →

Schließung Läden Neuperlach Süd
Widerstand gegen die Schließung von Läden in Neuperlach Süd

Update 24.03.2019: In Neuperlach Süd haben eine Reihe von Ladeninhabern an der Maximilian-Kolbe-Allee ihre Kündigung erhalten. Die Frist beträgt 6 Monate. Lotto- und Schreibwarenladen, Blumengeschäft, Fahrschule, Bäcker, indischer Imbiss, Friseur, Kosmetikstudio – all das soll Wohnungen weichen. Die Ladenflächen sollen dabei in Wohnflächen umgewandelt werden, wodurch 19 Wohnungen entstehen könnten. Außerdem sollen die dreigeschossigen Häuser um zwei Vollgeschosse aufgestockt werden, was zu zusätzliche 38 zusätzlichen Wohnungen führen könnte. Wie man helfen kann, steht im Artikel. Weiterlesen →

Willibald Alexis
Willibald Alexis um 1840. Lizenz: Public Domain

Update 07.03.2019: Wer ist eigentlich diese(r) Alexis? Wie schon mehrfach berichtet, entsteht zwischen der Niederalmstraße und dem Graf-Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer ein neues Neuperlacher Quartier, das Alexisquartier. Es ist nach dem dort befindlichen Alexisweg benannt, der an der östlichen Grenze des Quartiers verläuft. Wer aber ist Alexis? Es handelt sich … Weiterlesen →

Neubaugebiet Alexisquartier
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 03.03.2019: Wir bekommen Zuwachs in Neuperlach. Am Alexisquartier (Ex-Kieswerk Piederstorfer; zwischen Niederalmstraße und Graf-Zentrum) entstehen rund 1.300 Wohnungen für etwa 3.000 Menschen. Neben Mehrfamilienhäusern (darunter auch „echte“ Hochhäuser) werden auch Reihenhäuser gebaut. Am 1. März war Verkaufsstart. Wer sich informieren oder gleich eine Immobilie reservieren oder kaufen möchte, für den steht der Verkaufspavillon der Firma Demos zur Verfügung. Zum Preisniveau gibt es im Artikel einige Beispiele. Weiterlesen →

Lourdesgrotte im Truderinger Wald
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 01.03.2019: Lourdesgrotte im Truderinger Wald – Nach einem Sturm, bei dem viele Bäume daran glauben mussten, sieht es an der Grotte heute anders aus. Auch wurden die Marienfigur restauriert und die Bänke erneuert. Eine Erweiterung am Artikelende soll dem gerecht werden. Weiterlesen →

Alle Plakat
Offizielles Plakat

Update 04.02.2019: Unser Kulturhaus auf dem Hanns-Seidel-Platz wurde bekanntlich abgerissen (neuperlach.org berichtete), aber die Kulturhaus-Veranstaltungen gehen dennoch weiter! Solange das neue Provisorium in der Albert-Schweizer-Straße 62 noch nicht eröffnet ist, finden die Veranstaltungen an einem Interimsort statt: im Stadtteilbüro im des Sudermann-Zentrum, Gerhart-Hauptmann-Ring 56, das vom Hanns-Seidel-Platz (Neuperlach Zentrum) in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist – oder Bus 55, 197, 198 bis „Sudermannallee“. Gleich vier Livemusikabende sind zwischen Februar bis Mai fest eingeplant. Weiterlesen →

Filmdrehs in Neuperlach – Filmjournalisten.de

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Finsterworld - Drehort
Hier an dieser Stelle wurde gedreht

In Neuperlach werden oft Spielfilme gedreht, auch meine Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 war schon mal die Kulisse für einen Spielfilm, genauer für den Film „Finsterworld“, der mir sehr gut gefällt. Ich habe dazu auf meiner Seite eine Besprechung gemacht.

Heute möchte ich aus aktuellem Anlass auf eine Rezension des Films auf Filmjournalisten.de hinweisen: Die Seite war einige Wochen offline, ist aber nun wieder da. Trotz des Namens richtet sie sich nicht nur an Journalisten, sondern ist auch für „normale“ Filmfans sehr interessant. Hier geht es zu der Rezension auf Filmjournalisten.de.

Drei auf einen Streich: Wir bitten um Beachtung!

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Gleich drei Schreiben hat die Hausverwaltung in meiner Wohnanlage in den Fahrstühlen sowie im Fahrstuhlwartebereich im Erdgeschoss aufgehängt. Die darin angesprochenen Probleme gibt es auch in anderen Wohnanlagen.

Entsorgung von Zigarettenkippen

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 1

Zigarettenkippen sind Giftmüll und dürfen nicht einfach vor dem Haus auf dem Boden entsorgt werden. Es besteht außerdem Brandgefahr.

Feuerbeschau

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 2

In Treppenhäusern und Gemeinschaftsfluren abgestellte Gegenstände müssen entfernt werden. Es geht erstens darum, dass Gegenstände im dichten Rauch den Fluchtweg behindern. Zweitens erzeugen brennende Gegenstände (Plastik in Bobby-Cars etc., aber auch z.B. Pflanzen) selbst hochgiftigen Rauch. Die Bestimmungen mögen sehr streng sein, allerdings sterben immer wieder Menschen bei Bränden.

Ruhestörung

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 3

Leute möchten sich abends und am Sonn-/Feiertag erholen. Es ist unzumutbar, wenn (Hobby-)Handwerker wochenlang ihre Wohnung renovieren und dann mit den ruhestörenden Tätigkeiten erst um 18 Uhr oder gar um 20 Uhr beginnen. Die Ruhezeiten müssen daher eingehalten werden.

Ruhestörende Hausarbeiten sind Mo–Fr von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00, Sa von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 erlaubt. An Sonn- und Feiertagen sind sie ganztägig verboten.

Meine erste Schule (Klenzeschule an der Klenzestraße)

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Schule an der Klenzestraße
Bild 1: Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Schule an der Klenzestraße
Bild 2: Fassade (18.08.2017) Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 3: Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 4: Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 5 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 6: Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 7: Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 8: Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Von der Altstadt in die Neustadt

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Baumstraße 1a
Bild 1: Wohnhaus in der Altstadt, Baumstraße 1a (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

An dieser Stelle mal ein zumindest für mich besonderes Haus. Hier, in der Baumstraße 1a, 2. Stockwerk (Geschoss 3), verbrachte ich meine ersten acht Lebensjahre, bevor es vom Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt nach Neuperlach ging. Viel scheint sich nicht verändert zu haben. Äußerlich fällt vor allem die ausgetauschte Eingangstüre auf.

Baumstraße 1a
Bild 2 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck
Baumstraße 1a
Bild 3 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

Interessant ist vielleicht noch, woher der Name Baumstraße kommt. Klar, von Baum. Aber das soll noch genauer geklärt werden. Wikipedia sagt zur Namensherkunft:

München, Baumstraße: (1835) in der Nähe war früher die Ausreitstelle der Floßbäume. (1936) 11.er Stadtbezirk

München Wiki weiß noch mehr:

Die „Untere Lände“ war nördlich der Ludwigsbrücke sozusagen der Haupthafen für die Flöße, insbesondere für den Richtung Donau abgehenden Verkehr (eingezeichnet auch bei Tobias Volckmers Stadtplan).

Die „Obere Lände“ am Westermühlbach wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert angelegt. Die Holz- und die Baumstraße erinnern an sie. Sie war nicht für den Floß-Transit verwendbar. Die Müller, Bäcker und Brauer hatten dort ihre Brennholzlagerplätze.

Heute noch genutzt wird die 1899 gebaute Zentrallände in Thalkirchen am Ende des Ländkanals.

Neuperlacher und Neuperlacherinnen für Multimedia-Story gesucht

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Marx-Zentrum
Typisch für Neuperlach: Wohnen über und um ein Ladenzentrum herum (hier: Marx-Zentrum in Neuperlach Nordost, Archivbild)

Für ein Uniprojekt suchen wir aufgeschlossene Neuperlacher und Neuperlacherinnen, die bereit sind, sich und ihr Viertel vorzustellen. In Form einer Multimedia-Story wollen wir über die Stadtteile Neuperlach und Neuperlach Süd sowie deren Bewohner berichten. Dies könnte zum Beispiel in Form von Interviews, Fotos, kurzen Tonaufnahmen oder Videos geschehen. Dabei ist es nicht wichtig, ob man eine „Sensationsgeschichte“ berichten kann, denn wir wollen Alltag einfangen und so vielleicht auch mit dem einen oder anderen Klischee aufräumen, das in den Köpfen vieler über dieses Viertel vorherrscht. Wer also Lust hat mitzuwirken, kann sich gerne unter einer der unten stehenden Kontaktmöglichkeiten melden.

E-Mail:
Lukas Laubach
Christian Huss

oder per persönlicher Nachricht an Lukas Laubach oder Christian Huss via Facebook

Neuperlach.org goes mobile

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Mobile Version
Neu: Mobile Version von Neuperlach.org

Früher habe ich nachts im Bett Bücher oder Zeitschriften gelesen, bis die Müdigkeit siegte. Nun surfe ich nachts im Bett und wache morgen auf dem Smartphone auf. Schöne neue Welt.

Der ideale Anlass, Neuperlach.org besser auf Smartphones abzustimmen. Gefühlt, gedacht, gesagt, getan. Ab sofort wird beim Aufruf von Neuperlach.org vom Smartphone aus automatisch eine speziell auf mobile Geräte optimierte Darstellung verwendet. Das WordPress-Plugin „WP Mobile Detector“ erledigt dies.

Screenshot vom Handy machen

Die mobile Version hier zu zeigen, stellte mich vor ein kleines Problem: Natürlich hätte ich das Handy mit einer Kamera abfotografieren können, was aber schon mal schlecht ist, wenn die eigentliche Kamera defekt ist und man nur die Handycam hat, mit der man fast alles fotografieren kann, nur nicht das Handy selbst. Viel sauberer geht es mit einer Screenshot-Funktion. Diese gibt es tatsächlich, zumindest auf Samsung-Handys mit Android ab Version 2.2 (bei Android-Handys anderer Hersteller funktioniert es angeblich nicht). Einfach die Back-Taste etwas länger drücken und dann, ohne sie loszulassen, die Home-Taste betätigen. Den Screenshot findet man dann als PNG-Datei im Ordner ScreenCapture der Speicherkarte.

Rechnen gegen Spam

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Leider ist auf Neuperlach.org der Spam dramatisch angestiegen, die Spam-Kommentare gingen im Minutentakt ein. Der bisherige CAPTCHA-Schutz wurde offenbar automatisiert per Texterkennung umgangen, anders ist die hohe Rate nicht zu erklären.

Daher wurde nun ein neuer Schutz realisiert. Ab sofort muss beim Kommentieren eine kleine Rechenaufgabe gelöst werden. Auch wenn Zahlwörter angezeigt werden, muss die Eingabe in Ziffern erfolgen.

Für euch, liebe Neuperlach.org-Besucher, wird das Kommentieren nicht unbedingt mühsamer, ganz im Gegenteil, da sich die Rechenaufgabe leicht lösen lässt. Beim alten Schutz musste dagegen ein grafisch dargestelltes Wort entziffert werden, was oft gar nicht so einfach war.

Manche CAPTCHAS sind wirklich gelungen, weil sie die Maschine kaum mehr lesen kann, der Mensch aber auch nicht:

Captcha1
Ein übles Beispiel für ein CAPTCHA
Captcha2
Und noch eines
CAPTCHA 3
Und ein drittes

Dann doch lieber die Rechenaufgabe:

CAPTCHA-Rechenaufgabe
CAPTCHA-Rechenaufgabe

Warten wir mal ab, bis die Spammer auch diesen Schutz umgehen können.

Ins Blut übergegangen – wenn nicht nur der Arzt gewechselt wird (und was das alles mit der Mark zu tun hat)

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In Neuperlach gibt es mehrere Ärztehäuser. Wie in einem vollklimatisierten Einkaufszentrum kann man die verschiedenen Fachabteilungen wechseln, ohne sich Kälte und Regen auszusetzen. Hier links im Bild: das Ärztehaus im Marx-Zentrum. Statt der Kasse am Ausgang gibt eine eingebaute Apotheke, um den Arztbesuch erfolgreich abzuschließen (Archivbild). Foto: Thomas Irlbeck

Im Leben gibt es immer mal wieder Schnitte. Speziell auch dann, wenn es um Medizin geht. Seit 35 Jahren bin ich in derselben Neuperlacher Allgemeinarztpraxis Patient. Schon als etwa 10-Jähriger wurde ich dort betreut. Nun aber habe ich den Arzt gewechselt. Es ist ein komisches Gefühl, da gewisse Dinge einfach immer schon so waren. Manchmal vollzieht sich aber Erstaunliches.

CDU/CSU und FDP sind auf einmal nicht mehr vorbehaltlos für Kernkraft, sondern nun eher gegen Atomkraft. Der Vorsitzende der Freien Deutschen Partei ist plötzlich nicht mehr laut, humorlos, arrogant und selbstgefällig, sondern leise, witzig, freundlich, Bauchredner, Findelkind und Arzt, um den Kreis wieder zu schließen.

Helmut Kohl
Helmut Kohl. Vater der Einheit, des Euro und des Saumagens. Nicht nur das Denkmal, sondern auch dessen Dekoration hat Risse bekommen. Foto: springfeld / Lizenz siehe: flickr

Oft ist eine Zäsur hart. Lange Zeit kann man den Wechsel kaum glauben. Als der Dicke nach 16 Jahren weg war, mussten sich viele Leute immer wieder frühmorgens zwicken. Kein Traum: Der Pfälzer hatte tatsächlich den Thron freigemacht. Dabei wollte doch Kohl Hauptstadt bleiben (so ein Titel des Titanic-Magazins). Zehn Jahre Guidomobil an der Spitze sind auch eine Menge, wenngleich das „mobil“ schon längst Vergangenheit ist und nur der erste Namensbestandteil unherreist, innen FDP-Chef und außen Minister. Nicht immer schafft ein Oldie den Absprung rechtzeitig. Gelegentlich muss dem Alten nachgeholfen werden. Manche Dinge verschwinden aber auch von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Die Polaroid-Kamera ist ein Beispiel dafür, das sich technisch überlebt hat, aber dennoch so viele Fans hat, dass Wiederauferstehungen angestrebt werden. Auch der Commodore 64 soll wieder mal reaktiviert werden, wenngleich mit erheblich besseren technischen Merkmalen als anno dazumal ausgestattet werden. Solche Retro-Reinkarnationen geben nicht nur einen gewissen Halt in einer sich stetig in immer schnellerem Wandel befindlichen Welt, sondern holen vor allem alte Erinnerungen hervor, als die Welt scheinbar noch in Ordnung war. Aber nur scheinbar – 1982, als der Commodore 64 auf den Markt gebracht wurde, wurde eine andere, bereits erwähnte Marke eingeführt: die kohlsche Endloskanzlerschaft, einschließlich geistig-moralischer Wende, der später die Abschaffung der geliebten Mark folgte und noch später eine Kanzlerin aus der Ucker-Mark. Auch Helmut Mark-Wort mit seinen markigen „Fakten, Fakten, Fakten“ verschwand aus dem FOCUS. Dabei war er eine Institution, da sein Blättchen laut Marketing schneller auf den Punkt kam.

Die Mark äh Macht der Gewohnheit wird dann gewaltig, wenn erst einmal etwas in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich werde wohl mitzählen müssen, wie oft ich den gewohnten Weg nehmen und dann fast oder ganz in meiner alten Allgemeinarztpraxis landen werde. In solchen Fällen einer bis ins Mark peinlichen Situation wünscht man sich eine Tarnkappe. Deren Erfindung (Prototypen gibt es bereits) wird der nächste große Schnitt (Schritt) sein. Schnittig!

Eine runde Sache

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Rechner_13_03
Ereignisse am 13.03.

Eine Festplatte ist ja im doppelten Wortsinn eine runde Sache. Doch es gibt superschöne Einträge im Windows-Ereignisprotokoll, die voller Zynismus ankündigen, dass die Hardware baldmöglichst über die Wupper gehen wird. Endlose Zugriffe und Startzeiten bei selbst kleineren Programmen von mehreren Minuten bestätigen das baldige Abrauchen meiner Festplatte. Die Systemplatine hat auch einige Macken. Goodbye! Immerhin ist Ersatzhardware schon bestellt. Es warten spannende und lehrreiche Tage auf mich, an denen ich wieder viele Dutzend Programme installieren und konfigurieren darf.

Die heiße Idee des Architekten

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Wir schreiben die 1960er-Jahre. Es gibt noch keinen Klimawandel, zumindest weiß man weniger als nichts darüber, und das Wort war auch noch nicht erfunden. Ein Architekt sitzt gerade an einem Hochhaus-Wohnblock. Er ahnt wahrscheinlich nicht einmal, dass er gerade im Begriff ist, diejenigen Häuser zu konstruieren, die später einmal von der Allgemeinheit zu den hässlichsten im Münchner Osten gerechnet werden und die wegen ihrer trostlosen Kulisse gerne für Krimis und Fernsehfilme gebucht werden. Damit man die Häuser später nicht einmal mit einer modischen Farbe streichen kann, versieht er sie mit Myriaden kleiner schwarzer Platten, die mit noch mehr Schrauben festgehalten werden. Die Platten erwiesen sich als Glücksgriff, da sie den sauren Regen abhalten, entsprechend beschränkten sich Betonsanierungen bislang vor allem auf die „kachellosen“ Bereiche, etwa die Loggias.

Auch hinsichtlich der Energieeffizienz war der Architekt durchaus seiner Zeit voraus. Den Räumen, die als Schlafzimmer vorgesehen sind, spendierte er keine Außenwand, sondern eine riesige Glasfront nach Süden. Die Idee dahinter war wahrscheinlich, dass selbst in den Wintermonaten die Räume sich an Sonnentagen so stark aufheizen, dass man auf das Aufdrehen der Heizungen oft verzichten kann. Abends sind die Räume dann noch ausreichend warm.

2.450 Watt in der Sauna gegen die Sauna (09.07.2010) © Thomas Irlbeck

Es gibt hier aber zwei Probleme: Moderne Fenster haben noch eine weit bessere Energieausbeute. Wer also die Fenster gegen neue ausgetauscht hat, der hat es noch wärmer – vielleicht auch zu warm. Dann werden die Räume aber auch gerne als Kinderzimmer oder Arbeitszimmer genutzt. Auch wenn ich manchmal noch kindisch bin, nutze ich den Schlafraum für Letzteres. Selbst im Winter erreicht man tagsüber schon mal 30 Grad Innentemperatur – ohne Heizung versteht sich.  Im Hochsommer sind Temperaturen weit oberhalb der 30 Grad keine Seltenheit. Im übrigen Teil der Wohnung ist es ein paar Grad kälter. Der Grund ist einfach: Das Wohnzimmer hat kleinere Fenster und ist dafür größer.

Wie auch immer, bei Backofentemperaturen kann keiner einen kühlen Kopf bewahren. Anders ausgedrückt, ist das Arbeiten in einer echten Sauna sicher angenehmer. Auch wenn es ökologisch nicht korrekt ist, kühlt seit ein paar Jahren eine mobile Klimaanlage den Raum auf ca. 24 Grad herunter. Viel mehr (weniger) schafft auch sie nicht. Klimaanlage aufgestellt, Schlauch aus dem leicht geöffneten Fenster gehängt, Fensterspalt mit Spezialfolie isoliert – fertig. Die Geräuschentwicklung ist hoch, zum Radiohören etwa muss man das Gerät abschalten, sonst versteht man Dinge, die nie gesagt wurden. Der Raum heizt sich dann aber sehr schnell wieder auf, also beschränkt man sich auf das Wesentliche.

Wer andere Ideen zur Raumkühlung hat, die ökologisch verträglicher sind, dem sei gesagt, dass sie vom Genehmigungsverfahren hochproblematisch sind.

Ein paar Mal macht es Knick (09.07.2010) © Thomas Irlbeck
Einen Raum kann man nicht kühlen, sondern ihm nur Wärme entziehen. Die hier herausströmende Abluft könnte man durchaus zum Haare föhnen benutzen. Im Hochsommer sind die Haare allerdings auch ohne Föhn sofort trocken (09.07.2010) © Thomas Irlbeck

Was bin ich?

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Mindestens einmal im Leben sollte man – nicht nur als Blogger – diese 4 Fragen beantworten.  Stadtneurotiker hat es bereits getan. Nun bin ich nachgezogen.

1. Was machst du beruflich?

Offiziell bin ich „Schriftsteller und EDV-Berater“. In Wirklichkeit arbeite ich als Schriftsteller (rund 35 Buchveröffentlichungen und unzählige Artikel), EDV-Berater, Lektor, Übersetzer, Softwareentwickler, Webdesigner, Kundendienstmitarbeiter, freier Journalist, Texter, Werbetexter, Grafiker oder habe in diesen Bereichen gearbeitet. Meist hat es sich in den Bereichen um die Themen IT und Internet gedreht. Mit zunehmendem Maße geht es in andere Bereiche rein, etwa ins Populärwissenschaftliche. Ganz kurz würde ich mich inzwischen als Künstler bezeichnen.

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2. Was ist gut – was ist nicht so gut daran?

In den meisten Bereichen kam und kommt es auf Genauigkeit und auf die Fähigkeit, zu formulieren, umzuformulieren und zu erklären an. Diese Fähigkeiten habe ich, also ist es gut. Die Entwicklung von Software sah ich als ideale Kombination von Handwerk, Wissenschaft und Kreativität. Aber irgendwann ist die Kreativität bei der Programmierung ausgeschöpft. Als Lektor sind oft stumpfsinnige Dinge zu tun – Tausende Suchen-und-Ersetzenvorgänge, das maschinenhafte Starten Tausender kleiner Skripts („Listings“), um deren Lauffähigkeit zu überprüfen. Dann gilt es den Text dazu kontrollieren und stilistisch zu verbessern und die vielen, vielen Fehler, welche die Autoren nicht selbst sehen, zu beseitigen. Es gibt Autoren, die ein lauffähiges Skript nehmen und in Word daran weiterprogrammieren. Natürlich würde das Skript laufen, schließlich hätten sie nur ein paar Ergänzungen gemacht, etwa eine Ausgabezeile hinzugefügt. Das ist eine Auffassung, aber keine Wahrheit. In Wirklichkeit verhält es sich so, dass bereits in einem kleinen Skript von zehn Zeilen dann sieben Fehler reingekommen sind. Oft fehlt eine Klammer, aber bei fünf verschachtelten Klammerebenen ist die richtige Stelle nicht so leicht zu finden. Die Änderungen müssen dann dokumentiert werden. Solche Arbeiten sind kein Traum. Gut ist, dass ich mir die Zeit selbst einteilen kann, auch wenn es harte Abgabetermine gibt. Aber bis zum Termin habe ich dann relativ freie Hand.

3. Was wäre dein absoluter Traumberuf?

Künstler. Vielleicht kreativer Texter, vielleicht aber auch Skulpturkünstler.

4. Warum gerade dieser?

Bereits als Jugendlicher übten Computer zunächst eine ungeheure Faszination auf mich aus. Kaum einer hatte Anfang der 1980er-Jahre einen eigenen Computer oder wusste gar, wie ein solcher funktioniert. Viele hatten sogar Angst davor. Für mich war der Bereich ein riesiges Feld, das es zu ernten galt und dessen Ende man nicht mal mit einem Fernglas sehen konnte. Software zu schreiben und zu begleiten, die das Leben erleichtert oder einfach nur Spaß macht, das war es. Später in Verlagen habe ich mir dann eigene Softwarereihen ausgedacht, Konzepte gemacht, Ideen umgesetzt. So unkreativ war die Zeit nicht. Aber alles nutzt sich einmal ab. Dazu kommt, dass die Politik seit Jahren das Internet nicht in Ruhe lässt und es durch hanebüchene Aktionen beschädigt. Das macht so keinen Spaß mehr.

Mein erster Computer, der VC20. Der Arbeitsspeicher Betrug 3,5 KB. Heutige Computer haben typischerweise 1 Million mal mehr Speicher. Foto: digitaljohnuk / Lizenz siehe: flickr

Inzwischen habe ich erkannt, dass im Kreativen meine wahre Stärke liegt und dass das Beherrschen einer Technik irgendwo auf der Ebene der Computer selbst angesiedelt ist. Der Mensch hat aber was, was eine Maschine wahrscheinlich nie besitzen wird. Ich darf an dieser Stelle ein vor kurzem gebrachtes Zitat von Theodor Heuss wiederholen: „Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben“. Vielleicht musste ich diese Entwicklung erst machen, auch wenn ich aus heutiger Sicht gleich in etwas Kreativeres einsteigen würde. Im Texten etwa sind im Unterschied zur Programmierung keine Grenzen in der Kreativität gesetzt. Man findet immer wieder neue Formulierungen, man kann neue Wörter schaffen, neue Sprachstile, neue Erzählformen, mit Ironie und Halbironie den Leser (ver)zweifeln lassen oder zum Nachdenken anregen, es ist alles erlaubt. Wer jetzt Parallelen in der Programmierung sieht, wo man sich auch neue Wörter „schaffen“ kann, etwa in Form neuer „Klassen“ (Typen von irgendwas, gewissermaßen die Substantive), „Methoden“ (Verben) oder „Eigenschaften“ (Adjektive), der verkennt den Unterschied. Programmierung bleibt die Erstellung einer reinen mathematischen Ablaufsystematik, am Ende steht immer eine gigantische Maschinenbefehlsfolge von 0en und 1en, etwa 00100101010010101010111010101010 11110101001011001010000010101000 11010101011000010100110010000001 01001000101010101111101001011010, die irgendwas ganz Genaues ausführt. Programmiersprachen bleiben auch syntaktisch beschränkt. (Natürliche) Sprache ist was völlig anderes, was viel Komplexeres, Größeres, Freieres. Die Kreativität beginnt irgendwo, wo weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass sie nirgendwo aufhört.

Gezwitscherte Hochstapeleien

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So, Neuperlach.org zwitschert nun auch – unter dem Namen Neuperlach –, wenngleich es dort Hochstapeln heißt.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten läuft das Plugin in der linken Navigationsleiste nun (hoffentlich) einwandfrei!

Wenn ich in Zukunft was Interessantes oder Langweiliges in Neuperlach oder irgendwo anders erlebe, seid ihr fast live dabei!

Update: Noch ein JavaScript-Fehler für den Internet Explorer (8) beseitigt (der dazu führte, das gar keine Meldungen angezeigt werden). Jetzt sollte es funzen.

Jetzt wird gezwitschert – da hoch droben (Archivfoto) © Peashooter / Pixelio

Warum Essen gefährlich ist und wie man der Praxisgebühr in der Breitschaftspraxis entkommt

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Essen ist gefährlich. Aber nicht nur für die schlanke Linie, sondern man kann sich auch verletzen. Einmal nicht gescheit aufgepasst, und in meiner Zunge klafft eine Wunde. Nachdem es immer weiter blutet, probiere ich es mit einer Kompresse. Aber, alles drücken hilft nichts, jetzt sind zwei Stunden vergangen und es sprudelt munter weiter wie aus einer neu entdeckten Wasserquelle. Also muss ich was tun. Natürlich ist Sonntag, prima, wenn man mal was hat, dann hat man es grundsätzlich außerhalb der Sprechzeiten der Praxen.

Aber wofür gibt es eine Bereitschaftspraxis im Klinikum Neuperlach? Nun gut, ist begebe mich dorthin. Als Erstes erfahre ich, dass einer der angestellten Ärzte meines Hausarztes dort heute Sprechstunde hat. Man kennt sich, aber der entscheidende Vorteil ist, dass ich die Praxisgebühr nicht bezahlen muss. In diesem einen speziellen Fall, bei dem zufällig jemand von der Hausarztpraxis Bereitschaft und man die Praxisgebühr bereits beim Hausarzt entrichtet hat, entfällt selbige. Komische Regelung. Doch leider kann der Herr Doktor nichts für mich tun. Die Zunge müsse per Laser verödet werden, das könne er aber hier nicht machen, meint der Arzt. Er schickt mich in ein Spital ins Münchner Zentrum. Neuperlach kann nicht helfen.

(Bild entfernt)

Im Spital. Hier komme ich nicht weiter (24.05.2009).

In dem zentralen Spital werde ich nun behandelt, nachdem ich die Praxisgebühr bezahlt habe. Aber die Laserung tut weh, nach jedem Laserpunkt rollt sich meine Zunge wieder ein. So geht das nicht gescheit, kaum ist eine Stelle zu, blutet es aus einer anderen. Nun betäubt die Ärztin die Zunge und setzt Laserpunkt neben Lasterpunkt. Auf ganze Linie. Ich spüre nichts. Endlich ist die Blutung gestoppt. Noch zehn Minuten Beobachtung, dann darf ich wieder heim. Für heute habe ich genug vom Essen.

(Bild entfernt)

Im zweiten Spital, nun im Herzen Münchens. Ob man mir hier helfen kann? (24.05.2009)

Umstellung auf Blog

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Die ursprüngliche Neuperlach-Website wurde in einen Blog übertragen. Durch das Blogsystem soll es erleichtert werden, über Aktuelles zu berichten und neue Bilder einzustellen. Die bisherigen Inhalte bekamen eine Generalüberholung.

Über Anmerkungen und Ergänzungen würde ich mich sehr freuen.

Viel Spaß!