Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches In eigener Sache Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Marx-Zentrum: Grau ist das neue Schwarz! – „Leg mal eine neue Platte auf!“

St. Monika
Das Marx-Zentrum,. so wie wir es kennen. Doch das Schwarz wird weichen. Grau ist das neue Schwarz! (25.08.2012). Foto: J. W.
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Vergrößerung: Die neue Farbe

Viele werden mich jetzt nicht verstehen. Aber ich habe mein halbes Leben in einem schwarzen Haus gewohnt, verkleidet mit asbesthaltigen Eternit-Fassadenplatten. Daher ist heute für mich ein besonderer Tag.

Konkret wohnte ich vom Herbst 1974 bis ca. 1979* im Peschelanger 12, dann mit zweimal farblichem Fremdgehen (aber dennoch Neuperlach) von 1991 bis heute im Karl-Marx-Ring 58, siehe Foto ganz unten.

(* Genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich habe hier eine Ansichtskarte von Ende 1979, die noch an den Peschelanger 12 ging. Damit dürfte 1979 ein sehr guter Anhaltspunkt sein, Umzug vermutlich 1980?)

Anfangs hatte ich mich für das Schwarz geschämt. Ich hielt es für düster. Bis ich die Geschichte hörte, Architekten würden bei Hochhäusern immer Gebirge nachbauen. Das ist tatsächlich so, es lässt sich verifizieren. Hier hätten sie ein Schiefergebirge als Vorbild genommen, hieß es. Das hatte mich überzeugt und seitdem gefallen mir schwarze Häuser. Fast überall. Oft habe ich welche fotografiert und auch hier gezeigt. Schwarz ist bekanntlich streng genommen keine Farbe. dennoch, sind wir nicht päpstlicher als der Papst. Im Kleidungsbereich ist Schwarz jedenfalls edel. Warum also nicht auch auf schwarze Häuser setzen? Ende der 2010er Jahre gab es sogar wieder einen Trend hin zu schwarzen Häusern. Eher im kleineren Rahmen, aber immerhin.

Nun aber geht in Neuperlach eine Ära zu Ende. Es ist ein Einschnitt.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Anlieferung am Peschelanger, offenbar handelt es sich um die neuen Fassadenplatten. Fotostandpunkt: Bürgersteig am Peschelanger, kurz vor Beginn des Marx-Zentrum-Grundstücks (03.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger. Entscheidend ist der per Pfeil markierte Bereich. Die unteren Platten zeigen wahrscheinlich die Rückseite. Standpunkt wie  Vorgängerfoto (03.06.2020) © Thomas Irlbeck

Das Ereignis: Am Peschelanger wurden Platten angeliefert, die offenbar die neuen Fassadenplatten darstellen. Denn wie berichtet werden die Fassadenplatten im Marx-Zentrum durch absestfreie ersetzt.

Die neuen Platten sind nun anthrazit. Ihre Form ist nicht mehr annähernd quadratisch wie früher, sondern länglich.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Das Marx-Zentrum verliert sein schwarzes Kleid, und zwar zuerst der Wohnblock Peschelanger 8–12, also genau der Block, in dem ich in den 1970er-Jahren wohnte.

Die schwarzen Eternitplatten in meiner Wohnanlagen bleiben dagegen bis auf Weiteres. Es gibt keinen Beschluss zum Austausch. Daher wird meine Wohnanlage mit ihren sechs Häusern in einiger Zukunft einen Sonderfall darstellen – wir sehen also quasi für die Zukunft schwarz, aber nur in hinsichtlich der Farbe, versteht sich. Auch wenn eines Tages die Platten ausgetauscht werden sollten, ist noch völlig offen, welche Farbe die neuen Platten haben werden.

Ich bin schon ein bisschen traurig, ich hätte das Schwarz gerne auch im Marx-Zentrum weiter gesehen.

Karl-Marx-Ring 52-62
In diesem Haus (Nummer 58) der Anlage Karl-Marx-Ring 52–62 wohne ich. Hier wird das Schwarz bleiben. Wie lange, ist offen (16.03.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.06.2020

Inzwischen hängen schon stellenweise die neuen Platten. Wie es mal aussehen wird, verschweigt momentan noch die Verhüllung des Gerüstes. Um die neuen Flächen besser erkennen zu können, ist auf einem der Bilder eine der Flächen durch einen roten Rahmen hervorgehoben.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Im Hintergrund das noch schwarze Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 (24.06.2020) © Thomas Irlbeck

Die Fassade in einem helleren Licht erscheinen lassen – davon ein Bild machen! (Update 26.07.2020)

An einigen wenigen Stellen wurde inzwischen die Verhüllung abgenommen. Zu sehen sind die vielleicht ersten Fotos, die die neue Farbgebung ohne verfälschende Plane zeigen Bild 1 und 2). Wie gefällt euch die neue Optik? Fotos von heute. Ich lege als Vergleich noch Aufnahmen bei (Bild 3 und 4), die die originalen schwarzen asbesthaltigen Eternit-Platten zeigen. Man kann sich hier nur „ein Bild machen“. Im wahrsten Wortsinn.

Was ich erstaunlich finde, zumindest dieser Vergleich lässt die Fassade gar nicht in einem viel helleren Licht erscheinen. Aber es hängt von der Intensität des Tageslichts, von den Kameraeinstellungen und der Nachbearbeitung ab. Man kann sich hier nur „ein Bild machen“. Im wahrsten Wortsinn.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten in Anthrazit (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Detail neue Fassadenplatten in Anthrazit (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Eternit-Platten Karl-Marx-Ring
Schwarze Eternit-Platten am Karl-Marx-Ring 58 (24.11.2013) © Thomas Irlbeck
Eternit-Platten Karl-Marx-Ring
Schwarze Eternit-Platten am Karl-Marx-Ring 58 (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger Vergleich
Neue Fassadenplatten am Peschelanger im Vergleich (26.07.2020) © Thomas Irlbeck

Beton wie neu! (Update 10.08.2020)

Nun werden auch auf den Vordereingängen der Häuser am Peschelanger die alten asbesthaltigen Eternit-Fassadenpatten und die Isolierwolle entfernt, Erstmals seit ca. 1973 ist wieder der nackte Beton zu sehen. Der Beton sieht wie neu aus, als wäre er gerade gegossen worden. Die Fassadenplatten haben die Abnutzung mindestens sehr stark reduziert.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck

Erste größere Fläche in neuer Optik freiliegend (Update 18.08.2020)

Der erste größere Bereich mit den neuen grauen Fassadenplatten ist nun sichbar. Die vielleicht ersten Fotos davon gibt es hier:

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (18.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger, siehe oben, Kamin (18.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 02.09.2020

Erstmals sind nach Entfernung der Plane ganze Geschosse im neuen Kleid sichtbar geworden. Die Fassade ist jetzt asbestfrei! Die vielleicht ersten Fotos davon gibt es hier!

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (02.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (02.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 03.09.2020

Das Gerüst wird nun so langsam abgebaut und man sieht immer größere Flächen der neu gestalteten Fassade.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (03.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (03.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 10.09.2020

Da nun ganze Fassaden von dem Gerüst befreit wurden, kann man sich erstmals ein umfassendes Bild von der neuen Optik machen. Je nach Tageslicht erscheinen die neuen grauen Fassadenplatten mal deutlich heller als die alten Platten, mal ähnlich dunkel.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck

 

Kategorien
Allgemein In eigener Sache

Neuperlach: Das ist München, aber anders!

Kann man den Wohnring vom Mars aus sehen?

Wohnring vom Brauneck
Wohnring vom Brauneck (30.10.2020). Foto: Julian Reischl

In der Architekturszene kursiert der Witz, den Neuperlacher Wohnring könne man sogar vom Mars sehen. Doch zumindest von den Alpen, dem Brauneck bei Lenggries, ist er sichtbar, wie es das Foto beweist. Danke an Julian Reischl dass ich die Bilder hier zeigen darf!
Der Wohnring ist im obersten linken Teil des ersten Fotos zu sehen. Ich lege noch zwei Fotos vom selben Standpunkt aus der Serie bei, damit ihr einen Eindruck davon habt, wo Julian genau war.

Bad Tölz vom Brauneck
Bad Tölz vom Brauneck (30.10.2020). Foto: Julian Reischl
Berge vom Brauneck aus
Berge vom Brauneck aus (30.10.2020). Foto: Julian Reischl

Allianz verabschiedet sich aus Neuperlach

Pressemitteilung der Allianz
  • Allianz Global Corporate & Specialty und Allianz Technology ziehen auf Allianz Campus nach Unterföhring
  • Versicherungskonzern war fast 40 Jahre an der Fritz-Schäffer-Straße beheimatet
Allianz verlässt Neuperlach – Logoabbau
Logoabbau. Foto: © Allianz
Allianz verlässt Neuperlach – Logoabbau
Logoabbau. Foto: © Allianz
Allianz verlässt Neuperlach – Logoabbau
Logoabbau. Foto: © Allianz

München, 29. Oktober 2020 – Mit der Abmontage des großen Logos von der Fassade des Gebäudes in der Fritz-Schäffer-Straße (siehe Fotos) endet dieser Tage ein Stück Allianz-Geschichte im Münchner Stadtteil Neuperlach. Seit fast 40 Jahren hatte der Versicherungskonzern – zunächst über die „Vereinte Versicherung“, dann über die Allianz Versicherungs-AG – einen nicht unerheblichen Teil seiner Mitarbeiter in Neuperlach beheimatet.

Das ältere Bürogebäude an der Ecke Thomas-Dehler-Straße wurde 1981 errichtet. Dort waren zuletzt die Mitarbeiter des weltweit tätigen Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty untergebracht. Der weiße Bau daneben kam Ende 1996 dazu. Hier waren die Mitarbeiter der IT-Sparte Allianz Technology angesiedelt. Bis zu 2500 Allianzer waren an der Fritz-Schäffer-Straße beschäftigt.

Die Allianz hatte den Umzug beider Einheiten nach Unterföhring Ende 2018 bekannt gegeben, da in dem älteren der beiden Gebäude in Neuperlach große Umbauten und Modernisierungen nötig gewesen wären, um ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld zu schaffen.

AGCS und Allianz Technology werden gemeinsam am Allianz Campus Unterföhring eines der insgesamt fünf Gebäude beziehen. „Der Umzug nach Unterföhring bietet uns ein innovatives Arbeitsumfeld mit modernen Büros und einer Vielzahl von Einrichtungen und Angeboten durch die Nähe zu anderen Allianz Gesellschaften auf dem Allianz Campus“, betonte Bettina Dietsche, Chief Operating Officer der AGCS.

Mehr zum Thema: Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach

Alpen-Alexis

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer entsteht das Alexisquartier. Namensgeber ist der Alexiweg, der wiederum nach Willibald Alexis benannt ist. Es werden rund 1.300 Wohnungen für 3.000 zukünftige Neuperlacher gebaut. Auch zwei echte Hochhäuser werden hochgezogen. Ebenso werden Läden sowie Kindergärten kommen und auch ein Quartierspark.

Der Föhn macht es möglich, die Alpen scheinen zum Greifen nah. Von der anderen Seite sieht unser Wendelstein zu. Die Fotos sind heute von meinem Fenster im 8. Stock entstanden. Weitterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring – Hort wird entkernt

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck

Meine Grundschule am Karl-Marx-Ring, die ich 1974-1976 besucht habe (Klassenlehrerin Frau M.), wird neu gebaut. Sie wird auf dem bestehenden Sportplatz errichtet. Der Schulbetrieb geht im Altbau weiter. Nach Eröffnung der neuen Schule erfolgt der Abriss des Altbaus. Auf diesem Teil wird dann der Sportplatz angelegt. 2023 soll alles fertig sein.

Eine Sanierung wäre prinzipiell möglich gewesen, aber die Kapazität reicht nicht mehr aus. Auch das Alexisquartier wird in der Presse als Grund angegeben, dass die alte Schule weichen muss. Denn auch für die neuen Wohnquartiere braucht man Schulen und hier wollte man keine zusätzliche Schule bauen.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage vorgesehen.

Die heutigen Bilder zeigen, wie der zur Grundschule gehörige Hort entkernt wird. Weiterlesen →

Das Neuperlaub ist das Schönste gleich nach dem Ur-Laub!

Neuperlaub
Neuperlaub (26.10.2020) © Thomas Irlbeck

Gesehen heute am Karl-Marx-Ring. Fuß- und Radweg wurden von der fallenden Pracht einverlaubt!

Boardinghouse: Bullaugen gibt es nicht nur an Schiffen!

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bautafel Boardinghouse
Boardinghouse Neuperlach Süd
Boardinghouse vom U-/S-Bahnhof „Neuperlach Süd“ aus gesehen (23.10.2020) © Thomas Irlbeck

Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden.

Ein Blickfang dürfte die Fassade mit ihrer ungewöhnlichen Bullaugenoptik werden. Es entstehen 607 Apartments mit 1 bis 2 Zimmern. Die Wohnfläche beträgt 20,5 bis 61,1 m². Highlights sind die Skydeck-Bar, die Fitness-Area mit Alpenblick, Rewe und Rossmann im Erdgeschoss, das Restaurant, der Garten, die Co-Working-Area und die Tiefgarage. Weiterlesen →

Feierwerk Südpolstation

In der KW 45/46 (Do. 05.11. – Mi. 11.11.) gibt es in der Feierwerk Südpolstation zwei tolle Highlights:

  • Zweitägiger Radio-Intensiv-Workshop für Kinder ab 10 Jahren (Do., 05. & Fr., 06.11.)
  • Krippenpuzzle aus Baumscheiben für Kinder ab 8 Jahren mit oder ohne Erwachsenen (Fr., 06.11.)

Weiterlesen →

Perlach Plaza: Die ersten Erdgeschosswände stehen!

Perlach Plaza
Perlach Plaza
Perlach Plaza
Perlach Plaza
Perlach Plaza
Perlach Plaza

Perlach Plaza – das ist unser neuer Marktplatz mit unterirdischer Ladenstadt und überirdischem Gewerbe, Hotel und Wohnbau. Die Perlach Plaza wird auf dem ehemaligen pep-Parkplatz am Hanns-Seidel-Platz errichtet und ist Bestandteil der Neuen Mitte und des Kultur Quadrat. Weiterlesen →

Spannende Herbstferien in der Feierwerk Südpolstation

Vielfältig und kreativ geht es durch die Herbstferien mit den Workshop-Specials der Feierwerk Südpolstation (Neuperlach Süd)! Die Themen: Krippenpuzzle aus Baumscheiben, Laternenbau, Mal- & Radio-Workshops. Weiterlesen →

Nur ein Kratzer!

Den hat es sauber erwischt. Aber ein paar Stunden, und er ist wieder wie neu! Gesehen heute am Hanns-Seidel-Platz.

Unfallwagen
Unfallwagen (06.10.2020) © Thomas Irlbeck
Unfallwagen
Unfallwagen (06.10.2020) © Thomas Irlbeck

Cyber-Betrug in immer höheren Stratosphären

Dieb
Phishing

Es sind wieder Cyber-Kriminelle unterwegs. In Verbindung mit meiner Domain neuperlach.org wollen diese Daten abfischen, meinen Rechner infizieren  oder/und mich abzocken. Ich erhielt eine Mail, die auf den ersten Blick von meinem Provider Strato zu stammen scheint. Weiterlesen →

Gefühl der Leichtigkeit: Werke von Hana Skorepova im Frauentreffpunkt Neuperlach

Hana Skorepova
Werk von Hana Skorepova

Noch bis Ende Oktober sind die farbenfrohen Werke von Hana Skorepova in den Räumen des Frauentreffpunkts in Neuperlach, Oskar-Maria-Graf-Ring 20 (Innenhof), zu sehen. Zum Abschluss der Ausstellung mit dem Titel „Gefühl der Leichtigkeit“ gibt es am Samstag, den 31. Oktober, ab 18 Uhr noch eine Finissage. Weiterlesen →

Büchertausch-Regal – und eine kleine Anekdote aus den 1970er-Jahren

Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal unter dem freistehenden Kirchturm der St. Monika, dem ersten denkmalgeschützten Bau Neuperlachs
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika

Gesehen am 30.09.2020 an unserer St. Monika am Marx-Zentrum. Unter dem Kirchturm steht ein Regal zum Bücher-Tauschen (neudeutsch eher Sharen/Teilen). Eine nette Idee, wie ich finde, zumal „Teilen“ auch ein christlicher Begriff ist. Das meine ich jetzt keineswegs abwertend. Ich bin Atheist, aber manchmal war ich in der Kirche, etwa wenn Freunde gehen mussten, weil es die Eltern befohlen hatten. Exakt in dieser Kirche bzw. genauer dem Vorgänger der St. Monika in Gestalt eines Holzprovisoriums erinnere ich mich noch genau an einen Gottesdienst. Als Bewohner des Marx-Zentrum (Peschelanger 12) war dies ja „meine“ Kirche. Das Thema war „Teilen“. Der Pfarrer sagte, man sollte mit anderen teilen. Weiterlesen. Weiterlesen →

Alexisquartier: Weit gebrannt!

Alexisquartier
Kranausleger am Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Man sagt ja immer, die Perspektive macht’s. Also Kamera aufgestellt und am Bild erfreuen! Aber man darf nicht das Objektiv vergessen. Auch die Brennweite verändert die Perspektive! Und zwar gewaltig. Wenn der Fotograf Benno Steuernagel-Gniffke mit seinem Teleobjektiv weiter brennt (1. Foto), dann werden die 60 Meter des Kranauslegers stark komprimiert. Zu sehen ist also beide Male das Gleiche, aber nicht dasselbe. Im Vordergrund: unser Alexisquartier. Im Hintergrund: Hochhäuser am Stemplingeranger, die Zaunzeuge dieses Spektakels wurden. Eine ganz andere Perspektive zeigt das kleine Bild nebenan. Und momentan gibt es noch weitere Perspektiven, denn der Ausleger schwebt nun in höheren Sphären. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke. Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank! Weiterlesen →

Alexisquartier
Kranausleger am Alexisquartier per Teleobjektiv … (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
… und per Weitwinkelobjektiv (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neues vom Alex

Alexisquartier
Alexisquartier: Auch die Fahrbahnen und  Gehwege sind bereits in Arbeit (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier: Auch die Fahrbahnen und Gehwege sind bereits in Arbeit (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ein Blick ins Alexisquartier. Es ist erstaunlich, wie viele Bauten dort schon entstanden sind. Nun beginnen die Arbeiten am Wohnabschnitt 4 („Wohnen an der Allee“). Der Fotograf Benno Steuernagel-Gniffke entführt uns auf die Baustelle und zeigt bei der Gelegenheit (zwei weitere Kräne werden aufgestellt, was hier jetzt nicht das Thema sein soll), wie es hier generell aussieht. Interessant sind die „Swimmingpools“. Natürlich werden diese Wasserbecken keine Hallenbäder, sondern ein Teil der Autos wird in Duplex-Garagen unterhalb des Grundwasserspiegels parken. Daher muss hierfür eine Betonwanne gegossen und das Wasser abgepumpt werden. Schließlich sollen die Karossen später mal trocken bleiben!

Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke! Ebenso geht ein Dank an Demos für die Erlaubnis, die Fotos zu zeigen. Weiterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier: Auch die Fahrbahnen und  Gehwege sind bereits in Arbeit (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Gerüste gehen, die Asbestplatten bleiben

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (24.09.2020) © Thomas Irlbeck

Ich erkläre hiermit die Großsanierung, Phase 1 von 3, in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 für beendet. Im Augenblick werden die letzten Gerüstteile aufgeladen. Die Loggien und die übrigen Sichtbetonstellen sehen wieder aus wie neu, als wären die Häuser gerade gebaut worden.

Wäre da nicht noch ein Knackpunkt: Was viele nicht geglaubt haben, die schwarzen asbesthaltigen Eternit-Platten blieben. Zwar wird immer wieder der unansehnliche Zustand moniert. Aber der Austausch würde nur aus optischen Gründen und aus Gründen einer besseren Wärmedämmung erfolgen. Aus rechtlichen Gründen ist er derzeit nicht notwendig, daher wird darauf verzichtet. Nicht zu vergessen sind die immensen Kosten. Anders als im Marx-Zentrum, wo es derzeit heißt „Leg mal eine neue Platte auf“, werden wir noch mit den alten Platten leben müssen. Zum Artikel: Weiterlesen →

Ausflug zur Weilheimer Pestkapelle

Weilheimer Pestkapelle
Weilheimer Pestkapelle (15.09.2020) © Thomas Irlbeck

Hier soll es spuken. Auch für Leute, die auf diese Gespenstergeschichten spucken, ist es ein schöner Tagesausflug in eine tolle Landschaft mit gespenstisch schöner Atmosphäre – nicht nur für Neuperlacher. Die Kapelle liegt in der Nähe von Seeshaupt am Starnberger See. Ich habe die Kapelle besucht und einen Bericht dazu auf meiner Seite mystisch.net gemacht. Weiterlesen →

Marx-Zentrum: Grau ist das neue Schwarz!

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020)
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020)

Da nun ganze Fassaden von dem Gerüst befreit wurden, kann man sich erstmals ein umfassendes Bild von der neuen Optik machen. Je nach Tageslicht erscheinen die neuen grauen Fassadenplatten mal deutlich heller als die alten Platten, mal ähnlich dunkel.

Unser Marx-Zentrum wird grau. Die asbesthaltigen Eternitplatten werden durch asbestfreie Fassadenplatten ersetzt. Dabei haben sich die Eigentümer von Schwarz verabschiedet und setzen nun auf Grau. In dem Wohnblock, der hier zu sehen ist, habe ich von 1974 bis ca. 1979 gewohnt. Als ich hier einzig, war das Marx-Zentrum noch eine halbe Baustelle. Die Läden waren noch fertiggestellt, aber es wurden immer mehr Wohnungen bezogen. Die Fußgängerbereiche waren noch nicht gepflastert.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020)
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020)

Nun geht hier eine Ära zu Ende, denn man darf nicht vergessen, wie viele Filme hier gedreht wurden. Das Schwarz hat offenbar die Filmemacher angezogen. Damit wurde unser Zentrum einem größeren Publikum bekannt. – Nun aber beginnt vielleicht eine neue Ära. Mein Eindruck ist, dass der neue „Farbton“ nicht so arg viel heller ist. Das hängt aber alles auch von der Lichteinwirkung und vom Standort ab. Weiterlesen →

Vermissten-/Mordfallfall Maria und Tatiana Gertsuski

Tatiana Gertsuski
Tatiana Gertsuski
Maria Gertsuski
Maria Gertsuski

Der Prozesstermin steht nun fest. Am 19. Oktober geht es los. Der Ehemann Roman P. steht wegen Totschlags in Tateinheit mit Mord vor Gericht. Seit knapp über einem Jahr sind Mutter und Tochter verschwunden. Es wird davon ausgegangen, dass Roman H. die beiden Damen getötet hat.

Die Leichen wurden immer noch nicht gefunden, aber man fand Gegenstände mit Spuren von Blut, das den beiden Damen zugeordnet werden konnte. Weiterlesen →

Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Neubau der Grundschule am Strehleranger © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Neubau der Grundschule am Strehleranger © Thomas Irlbeck

Der Neubau wird 3½ Mal so viel Schulkinder wie der alte Bau aufnehmen können. Der Bau war in die Kritik geraten, da eine 28 Meter hohe Schallschutzwand um das Gebäude gezogen werden sollte, das wäre in etwa die Höhe eines 9-stöckigen Hauses. Die Schallschutzwand soll aber nun doch nicht realisiert werden. Weiterlesen →

Baubeginn: Fußgängerampel vor dem Life!

Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck

Es ist die wohl die gefährlichste und nervigste Stelle im Neuperlacher Straßennetz: Der Übergang an der viel befahrenen Albert-Schweitzer-Straße vor dem Einkaufszentrum Life. Oft muss man als Fußgänger oder Radfahrer Minuten warten, bis man eine Lücke findet. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Als sichere Alternative gibt es zwar die U-Bahnunterführung, die aber von Radfahrern nur schiebend benutzt werden darf. Auch für Fußgänger ist sie eher dann praktisch, wenn diese geradeaus Richtung Plett-/Quidde-Zentrum weiter möchten. Zum Life ist es ein Umweg.

Endlich kommt hier eine Fußgängerampel hin. Die Arbeiten haben nun begonnen, wenngleich die Ampel eigentlich erst für 2021 vorgesehen ist. Es geht voran. Die Masten stehen schon! Weiterlesen →

Nachverdichtung zur Seite und nach oben – in einem Projekt!

Nachverdichtung OMGR
Der Neubau auf dem ehemaligen Parkplatz (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Haus #3 wird aufgestockt (01.08.2020) © Thomas Irlbeck

Am Oskar-Maria-Graf-Ring werden zwei Häuser (Haus #3 und #5) um ein Geschoss aufgestockt sowie ein Parkplatz mit einem Wohnhaus bebaut. Das neue Wohnhaus nähert sich bereits dem Rohbaustatus. Erfolge auch bei der Aufstockung: Große Teile des neu entstehenden zusätzlichen fünften Geschosses auf dem Haus #3 sind bereits fertig. Weiterlesen →

Update 07./14.03.2020: Ableger mystisch.net

Es ist so weit: Mein Ableger ist gestartet: mystisch.net. Manche dürften sich fragen, was mit mir passiert sei. Ist er jetzt unter die Esoteriker gegangen? Nein, bin ich nicht. Aber nachdem ich meine Neuperlach-Lokalberichterstattung pausiert hatte, war meine Idee, eine Schiene weiterzuführen, die ich im Rahmen meiner Lokalberichterstattung gemacht habe, die aber mit Neuperlach praktisch nichts zu tun hatte: die mystischen Orte. Die bereits vorhandenen Artikel sollen hier eingepflegt werden. Update 14.03.2020: Einige wurden bereits übernommen und aufgehübscht bzw. aktualisiert. Gleichzeitig – und das ist der Clou – kommen natürlich neue Berichte. Der erste Bericht ist bereits fertig: Der letzte Kreuzweg Münchens: verfallen, nicht zugänglich – eine Schande! Bald wird noch viel, viel mehr kommen. Ich will dabei aber nicht nur Mystery-Begeisterte ansprechen, sondern auch Menschen, die mit den eigentlichen Themen und den Geschichten nichts anfangen können, aber vielleicht besondere, mystische Orte aufsuchen möchten – nicht wegen der Legenden, sondern ausschließlich wegen der Architektur, Natur und Atmosphäre. Eine ausführlicher Einleitung findet ihr auf meiner Startseite mystisch.net.

mystisch.net Banner

Kategorien
Architektur Bilder Bildung/Erziehung In eigener Sache Kunst und Denkmäler

Schule an der Klenzestraße

Klenzeschule
Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Klenzeschule
Fassade (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Schulmauer (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Bilder In eigener Sache Sprache/Wortherkunft

Von der Altstadt in die Neustadt

Baumstraße
Bild 1: Hier wuchs ich auf. Mein Elternhaus in der Isarvorstadt, Baumstraße 1a. Nahe an der Altstadt (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

Viele meinen ja, ich müsse in Neuperlach geboren sein, sei ich doch so mit dem Stadtteil verbunden. Doch als ich geboren wurde, liefen gerade die Planungen Neuperlachs auf Hochtouren, wohnen konnte man dort noch nicht. Also ist es klar, ich musste einen anderen Wohnort gehabt haben, in denen ich meine ersten Jahre verbracht habe.

Ja, und das ist dieses besonders Haus. Hier, in der Baumstraße 1a, 2. Stockwerk (Geschoss 3), wohnte ich bis 1974 und damit bis zu meinem achten Lebensjahr, bevor es vom Stadtteil Isarvorstadt (Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) nach Neuperlach ging.

Viel scheint sich nicht verändert zu haben. Äußerlich fällt vor allem die ausgetauschte Eingangstüre auf.

2D-Haus

Leider kann ich von meinem Haus nur die Vorderansicht zeigen. Seitlich schließt es an die Nachbarhäuser an. Es gibt zwar noch einen Innenhof, aber der ist privat, den kann man nicht so einfach betreten und noch weniger von dort Fotos zeigen. Damit kann ich auch die Rückseite des Hauses nicht zeigen, auch von der Parallelstraße nicht, denn dort stehen ja wiederum Häuser, mit der Voderseite zur Straße. Mein Haus wird sozusagen zu einem 2D-Haus.

Interessant ist sicherlich noch, woher der Name „Baumstraße“ und – ganz in der Nähe „Holzstraße“ kommt. Klar, von Baum (und Holz). Aber das soll noch genauer geklärt werden. Wikipedia sagt zur Namensherkunft:

München, Baumstraße (1835) – In der Nähe war früher die Ausreitstelle der Floßbäume. (1936) 11.er Stadtbezirk.

Quelle: Liste Münchner Straßennamen/B (Wikipedia)

Es zeigt sich also, dass man sich damals sehr viel Mühe mit einer Benennung gab, die sogar eine enge regionale, fast metergenaue Verbindung hat.

München Wiki weiß noch mehr:

Die „Untere Lände“ war nördlich der Ludwigsbrücke sozusagen der Haupthafen für die Flöße, insbesondere für den Richtung Donau abgehenden Verkehr (eingezeichnet auch bei Tobias Volckmers Stadtplan). Die „Obere Lände“ am Westermühlbach wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert angelegt. Die Holz- und die Baumstraße erinnern an sie. Sie war nicht für den Floß-Transit verwendbar. Die Müller, Bäcker und Brauer hatten dort ihre Brennholzlagerplätze. Heute noch genutzt wird die 1899 gebaute Zentrallände in Thalkirchen am Ende des Ländkanals.

Quelle: Begriff „Flößerei“ (München Wiki)

Baumstraße
Bild 2 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck
Baumstraße
Bild 3 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck
Kategorien
In eigener Sache

Umstellung auf Blog

Die ursprüngliche Neuperlach-Website wurde in einen Blog übertragen. Durch das Blogsystem soll es erleichtert werden, über Aktuelles zu berichten und neue Bilder einzustellen. Die bisherigen Inhalte bekamen eine Generalüberholung.

Über Anmerkungen und Ergänzungen würde ich mich sehr freuen.

Viel Spaß!