Neuperlach.org – Neue Artikel und Aktualisierungen

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NEU! Glanznummer: Das aktuelle Programmheft Ramersdorf-Perlach!
Hier kann es als PDF heruntergeladen werden: Programmheft September bis Dezember 2019

Tatiana Gertsuski
Vermisst: Maria Gertsuski und Tochter Tatiana (Foto). Die Polizei sucht Zeugen!

Top-Thema: Am 13.07.2019 verschwanden die 41-jährige Maria Gertsuski und ihre 16-jährige Tochter Tatiana. Inzwischen gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die beiden Frauen noch leben. Denn die Polizei hat im Truderinger Wald eine Schmutzfangmatte und einen Teppich gefunden, die aus der Wohnung der Familie stammen und Blutspuren aufweisen, die den vermissten Frauen zuzuordnen sind. Aktueller Stand (28.10.2019): Hallo berichtet, dass sich der Tatverdacht gegen den Ehemann erhärtet hat. Die Ermittlergruppe „Duo“ ist von 20 auf 7 Mitglieder reduziert worden. Die Leichen wurden noch nicht gefunden. Weiterlesen →

Nächste Events:
13.12.19: AWO-Senioren – Jahresabschlussfeier
14.12.19: Repaircafé Neuperlach – Reparieren statt wegwerfen!
15.12.19: Die Heilige Nacht von Ludwig Thoma
15.12.19: Weihnachtskonzert von Gospels&more
15.12.19: Django Asül – Kabarett: Rückspiegel 2019
24.12.19: AWO – Weihnachten für Einsame
Frauentreffpunkt Neuperlach: Herbstprogramm/Bildausstellung

Tram 23 an der Domagkstraße
Tram 23 an der Domagkstraße

Update 12.12.2019: Vor exakt 10 Jahren am 12.12.2009 wurde die Tram 23 von der Münchner Freiheit nach Schwabing Nord eröffnet. Es war die erste Trambahn-Neubaustrecke in München seit 36 Jahren. Im Bericht gibt es auch ein Foto von der Tram 24 zu sehen. Der (ältere) Bericht wurde zur Feier des Tages aufgehübscht und ausgebaut. Weiterlesen →

Perlach Plaza
Die Perlach Plaza auf dem Hanns-Seidel-Platz

Update 10.12.2019: Die Perlach Plaza wird unser neuer Marktplatz mit unterirdischer Ladenstadt und überirdischem Gewerbe, Hotel und Wohnbau. Inzwischen ist eine imposante Baugrube entstanden. Weiterlesen →

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße 62-66
Gerüstaufbau am Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße 62-66

Update 10.12.2019: An unserem Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße 62-66 wurde gestern damit begonnen, ein Gerüst aufzubauen. Das Gebäude soll saniert, umgebaut und erweitert werden. Aus einer reinen Gewerbenutzung wird eine Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnen. Vor dem Haus auf dem Parkplatz wird ein zweigeschossiger Zusatzbau entstehen. Der Parkplatz wird aufgegeben, die Restfläche begrünt. Weiterlesen →

Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
An der Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen (hier: die Außenring-Haletstelle) gibt es noch einiges zu tun

Update 07.12.2019: Die Bushaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ wird barrierefrei umgebaut und für Buszüge ertüchtigt. Die Arbeiten sollten eigentlich bis zum 29.11.2019 abgeschlossen sein, was nicht ganz geklappt hat. In den letzten Tagen ist man aber offenbar gut weitergekommen. Die Fahrbahnen und Radwege wurden asphaltiert. Es fehlen v.a. noch die Gehwegplatten an der Außenring-Haltestelle. Auch das Außenring-Wartehäuschen ist noch nicht fertig. Weiterlesen →

Karl-Marx-Ring 52-62
Die gebogenen Eternitplatten sind optisch besonders stark beeinträchtigt

Update 01.12.2019: „Kann man über die Fassadenplatten nicht schwarz darüberstreichen?“ – Meine Wohnanlage steht vor einer Großsanierung, die nächstes Jahr starten wird. Diese Betonsanierung wird sich über drei Jahre in ebenso vielen Bauabschnitten hinziehen. Auch die schwarzen Asbestplatten wurden angesprochen. Dabei kam es auch zu einem interessanten Vorschlag. Weiterlesen →

Alexisquartier
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 30.11.2019: Es ist das erste Mal seit Mitte der 1970er-Jahre (!), dass im „klassischen“ Neuperlach ein völlig neues, großes Quartier entsteht – nach dem Plett-Zentrum, Quidde-Zentrum, Marx-Zentrum, Graf-Zentrum und Sudermann-Zentrum: das Alexisquartier. Wenn ich heute an „Alexis“ denke, habe ich auch das „Biest“ Alexis alias Joan Collins aus dem Denver-Clan im Kopf und höre die legendäre Intromusik. Wie die Fotos von Benno Steuernagel-Gniffke zeigen, kommt man auf der Baustelle sehr gut voran. Punktweise ist bereits das zweite Stockwerk im Rohbau zu sehen. Bei den Reihenhäusern laufen die Kellerarbeiten. Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank an alle Beteiligten! Fotos vom 28.11.2019. Weiterlesen →

Christbaum Marx-Zentrum 2019
Marx-Zentrum 2019
Christbaum Marx-Zentrum 2019
Christbaum im

Update 28.11.2019: Unser Christbaum im Marx-Zentrum. Natürlich lebt diese Tradition auch dieses Jahr weiter. Die vielleicht ersten Bilder vom beleuchteten Weihnachtsbaum 2019. Weiterlesen →

Update 26./27.11.2019: Fotos von der einsetzenden Weihnachtsstimmung am pep. Der Schnee fehlt allerdings noch. Weiterlesen →

pep Weihnachten
Zum Kugeln!
pep Weihnachten
Weihnachtsstimmung
pep Weihnachten
am pep
Marx-Zentrum
Foto: Lesereinsendung

Update 24.11.2019: Unser Marx-Zentrum Samstagfrüh. Das Morgenrot in Gestalt von Pink, Lila und weiteren Farbtönen passt gut zu den schwarzen Bauten. Tolle Bilder. Lesereinsendung, danke! Weiterlesen →

Alexisquartier
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 21.11.2019: „Die Nacht öffnet die Seele“: Das sagte mal der Kulttalker Domian. Auch hier liegt unsere Baustelle am Alexisquartier noch im Nachtschlaf. Zumindest fast. Die Fotos entstanden heute früh überwiegend vor 7 Uhr, in der sogenannten unchristlichen Zeit, in der andere erst so langsam ins Bett gehen. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke für die Fotos der einmal anderen Art!.11.2019: „Die Nacht öffnet die Seele“: Das sagte mal der Kulttalker Domian. Auch hier liegt unsere Baustelle am Alexisquartier noch im Nachtschlaf. Zumindest fast. Die Fotos entstanden heute früh überwiegend vor 7 Uhr, in der sogenannten unchristlichen Zeit, in der andere erst so langsam ins Bett gehen. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke für die Fotos der einmal anderen Art! Weiterlesen →

Elli's Ärztehaus
Pizzeria Eli’s im Ärztehaus des Marx-Zentrum

Update 16.11.2019: Eli’s: Neue Pizzeria bei uns im Marx-Zentrum! Diese Räume sind für mich etwas Besonderes. Denn 1976 eröffnete hier im Peschelanger 11 (Ärztehaus) Neuperlachs erstes Theater, das legendäre TiK (Theater in der Kreide)! Natürlich habe ich dort – als kleiner Bub – auch Theaterstücke gesehen. Nach dem Ende des TiK waren hier vor allem nichtöffentliche Lokale und Clubs ansässig. Es hatten also nur Mitglieder Zutritt. Weiterlesen →

Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Sanierung der Bushaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“, Innenring

Update 15.11.2019: Mit einigem zeitlichen Abstand – quasi zwischen zwei Bussen – zeige ich den Stand unserer Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen. Diese ist bereits seit 2009 quasi die Haltestelle „Phönix-Pflegeheim Neuperlach“, und damit ist ein barrierefreier Ausbau besonders wichtig. Dieser wird gerade durchgeführt. Die Bussteige werden dabei angehoben, damit ein höhengleicher Zugang zu den Bussen erfolgen kann. Gleichzeitig werden die Bussteige verlängert, um sie für Buszüge zu ertüchtigen, die hier bereits seit geraumer Zeit nach notdürftigen Umbaumaßnahmen eingesetzt werden, um das gesteigerte Verkehrsaufkommen zu tragen. Die Innenring-Haltestelle ist schon weit fortgeschritten, der Bussteig gepflastert, und vom Wartehäuschen steht das Skelett. Auf der Außenring-Seite ist man noch nicht so weit. Ob der Termin 29.11 zur Eröffnung noch zu halten ist? Das könnte knapp werden! Weiterlesen →

Benno am Alexisquartier
Der Fotograf Benno Steuernagel-Gniffke wird bei der der Arbeit fotografiert. Gleich reagiert er darauf …

Update 15.11.2019: Am Donnerstagmorgen schaue ich aus dem Fenster und wen sehe ich da? Es ist Benno Steuernagel-Gniffke, der die Baustelle am Alexisquartier fotografisch dokumentiert (Foto). Er fotografiert zurück. Wer genau hinsieht, kann mit etwas Mühe mein Fenster erkennen, von dem aus die Paparazzi-Fotos erfolgten. Weiterlesen →

Filmdrehs in Neuperlach – Filmjournalisten.de

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Finsterworld - Drehort
Hier an dieser Stelle wurde gedreht

In Neuperlach werden oft Spielfilme gedreht, auch meine Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 war schon mal die Kulisse für einen Spielfilm, genauer für den Film „Finsterworld“, der mir sehr gut gefällt. Ich habe dazu auf meiner Seite eine Besprechung gemacht.

Heute möchte ich aus aktuellem Anlass auf eine Rezension des Films auf Filmjournalisten.de hinweisen: Die Seite war einige Wochen offline, ist aber nun wieder da. Trotz des Namens richtet sie sich nicht nur an Journalisten, sondern ist auch für „normale“ Filmfans sehr interessant. Hier geht es zu der Rezension auf Filmjournalisten.de.

Drei auf einen Streich: Wir bitten um Beachtung!

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Gleich drei Schreiben hat die Hausverwaltung in meiner Wohnanlage in den Fahrstühlen sowie im Fahrstuhlwartebereich im Erdgeschoss aufgehängt. Die darin angesprochenen Probleme gibt es auch in anderen Wohnanlagen.

Entsorgung von Zigarettenkippen

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 1

Zigarettenkippen sind Giftmüll und dürfen nicht einfach vor dem Haus auf dem Boden entsorgt werden. Es besteht außerdem Brandgefahr.

Feuerbeschau

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 2

In Treppenhäusern und Gemeinschaftsfluren abgestellte Gegenstände müssen entfernt werden. Es geht erstens darum, dass Gegenstände im dichten Rauch den Fluchtweg behindern. Zweitens erzeugen brennende Gegenstände (Plastik in Bobby-Cars etc., aber auch z.B. Pflanzen) selbst hochgiftigen Rauch. Die Bestimmungen mögen sehr streng sein, allerdings sterben immer wieder Menschen bei Bränden.

Ruhestörung

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 3

Leute möchten sich abends und am Sonn-/Feiertag erholen. Es ist unzumutbar, wenn (Hobby-)Handwerker wochenlang ihre Wohnung renovieren und dann mit den ruhestörenden Tätigkeiten erst um 18 Uhr oder gar um 20 Uhr beginnen. Die Ruhezeiten müssen daher eingehalten werden.

Ruhestörende Hausarbeiten sind Mo–Fr von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00, Sa von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 erlaubt. An Sonn- und Feiertagen sind sie ganztägig verboten.

Meine erste Schule (Klenzeschule an der Klenzestraße)

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Schule an der Klenzestraße
Bild 1: Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Schule an der Klenzestraße
Bild 2: Fassade (18.08.2017) Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 3: Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 4: Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 5 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 6: Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 7: Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 8: Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Von der Altstadt in die Neustadt

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Baumstraße 1a
Bild 1: Wohnhaus in der Altstadt, Baumstraße 1a (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

An dieser Stelle mal ein zumindest für mich besonderes Haus. Hier, in der Baumstraße 1a, 2. Stockwerk (Geschoss 3), verbrachte ich meine ersten acht Lebensjahre, bevor es vom Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt nach Neuperlach ging. Viel scheint sich nicht verändert zu haben. Äußerlich fällt vor allem die ausgetauschte Eingangstüre auf.

Baumstraße 1a
Bild 2 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck
Baumstraße 1a
Bild 3 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

Interessant ist vielleicht noch, woher der Name Baumstraße kommt. Klar, von Baum. Aber das soll noch genauer geklärt werden. Wikipedia sagt zur Namensherkunft:

München, Baumstraße: (1835) in der Nähe war früher die Ausreitstelle der Floßbäume. (1936) 11.er Stadtbezirk

München Wiki weiß noch mehr:

Die „Untere Lände“ war nördlich der Ludwigsbrücke sozusagen der Haupthafen für die Flöße, insbesondere für den Richtung Donau abgehenden Verkehr (eingezeichnet auch bei Tobias Volckmers Stadtplan).

Die „Obere Lände“ am Westermühlbach wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert angelegt. Die Holz- und die Baumstraße erinnern an sie. Sie war nicht für den Floß-Transit verwendbar. Die Müller, Bäcker und Brauer hatten dort ihre Brennholzlagerplätze.

Heute noch genutzt wird die 1899 gebaute Zentrallände in Thalkirchen am Ende des Ländkanals.

Neuperlach.org goes mobile

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Mobile Version
Neu: Mobile Version von Neuperlach.org

Früher habe ich nachts im Bett Bücher oder Zeitschriften gelesen, bis die Müdigkeit siegte. Nun surfe ich nachts im Bett und wache morgen auf dem Smartphone auf. Schöne neue Welt.

Der ideale Anlass, Neuperlach.org besser auf Smartphones abzustimmen. Gefühlt, gedacht, gesagt, getan. Ab sofort wird beim Aufruf von Neuperlach.org vom Smartphone aus automatisch eine speziell auf mobile Geräte optimierte Darstellung verwendet. Das WordPress-Plugin „WP Mobile Detector“ erledigt dies.

Screenshot vom Handy machen

Die mobile Version hier zu zeigen, stellte mich vor ein kleines Problem: Natürlich hätte ich das Handy mit einer Kamera abfotografieren können, was aber schon mal schlecht ist, wenn die eigentliche Kamera defekt ist und man nur die Handycam hat, mit der man fast alles fotografieren kann, nur nicht das Handy selbst. Viel sauberer geht es mit einer Screenshot-Funktion. Diese gibt es tatsächlich, zumindest auf Samsung-Handys mit Android ab Version 2.2 (bei Android-Handys anderer Hersteller funktioniert es angeblich nicht). Einfach die Back-Taste etwas länger drücken und dann, ohne sie loszulassen, die Home-Taste betätigen. Den Screenshot findet man dann als PNG-Datei im Ordner ScreenCapture der Speicherkarte.

Rechnen gegen Spam

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Leider ist auf Neuperlach.org der Spam dramatisch angestiegen, die Spam-Kommentare gingen im Minutentakt ein. Der bisherige CAPTCHA-Schutz wurde offenbar automatisiert per Texterkennung umgangen, anders ist die hohe Rate nicht zu erklären.

Daher wurde nun ein neuer Schutz realisiert. Ab sofort muss beim Kommentieren eine kleine Rechenaufgabe gelöst werden. Auch wenn Zahlwörter angezeigt werden, muss die Eingabe in Ziffern erfolgen.

Für euch, liebe Neuperlach.org-Besucher, wird das Kommentieren nicht unbedingt mühsamer, ganz im Gegenteil, da sich die Rechenaufgabe leicht lösen lässt. Beim alten Schutz musste dagegen ein grafisch dargestelltes Wort entziffert werden, was oft gar nicht so einfach war.

Manche CAPTCHAS sind wirklich gelungen, weil sie die Maschine kaum mehr lesen kann, der Mensch aber auch nicht:

Captcha1
Ein übles Beispiel für ein CAPTCHA
Captcha2
Und noch eines
CAPTCHA 3
Und ein drittes

Dann doch lieber die Rechenaufgabe:

CAPTCHA-Rechenaufgabe
CAPTCHA-Rechenaufgabe

Warten wir mal ab, bis die Spammer auch diesen Schutz umgehen können.

Ins Blut übergegangen – wenn nicht nur der Arzt gewechselt wird (und was das alles mit der Mark zu tun hat)

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In Neuperlach gibt es mehrere Ärztehäuser. Wie in einem vollklimatisierten Einkaufszentrum kann man die verschiedenen Fachabteilungen wechseln, ohne sich Kälte und Regen auszusetzen. Hier links im Bild: das Ärztehaus im Marx-Zentrum. Statt der Kasse am Ausgang gibt eine eingebaute Apotheke, um den Arztbesuch erfolgreich abzuschließen (Archivbild). Foto: Thomas Irlbeck

Im Leben gibt es immer mal wieder Schnitte. Speziell auch dann, wenn es um Medizin geht. Seit 35 Jahren bin ich in derselben Neuperlacher Allgemeinarztpraxis Patient. Schon als etwa 10-Jähriger wurde ich dort betreut. Nun aber habe ich den Arzt gewechselt. Es ist ein komisches Gefühl, da gewisse Dinge einfach immer schon so waren. Manchmal vollzieht sich aber Erstaunliches.

CDU/CSU und FDP sind auf einmal nicht mehr vorbehaltlos für Kernkraft, sondern nun eher gegen Atomkraft. Der Vorsitzende der Freien Deutschen Partei ist plötzlich nicht mehr laut, humorlos, arrogant und selbstgefällig, sondern leise, witzig, freundlich, Bauchredner, Findelkind und Arzt, um den Kreis wieder zu schließen.

Helmut Kohl
Helmut Kohl. Vater der Einheit, des Euro und des Saumagens. Nicht nur das Denkmal, sondern auch dessen Dekoration hat Risse bekommen. Foto: springfeld / Lizenz siehe: flickr

Oft ist eine Zäsur hart. Lange Zeit kann man den Wechsel kaum glauben. Als der Dicke nach 16 Jahren weg war, mussten sich viele Leute immer wieder frühmorgens zwicken. Kein Traum: Der Pfälzer hatte tatsächlich den Thron freigemacht. Dabei wollte doch Kohl Hauptstadt bleiben (so ein Titel des Titanic-Magazins). Zehn Jahre Guidomobil an der Spitze sind auch eine Menge, wenngleich das „mobil“ schon längst Vergangenheit ist und nur der erste Namensbestandteil unherreist, innen FDP-Chef und außen Minister. Nicht immer schafft ein Oldie den Absprung rechtzeitig. Gelegentlich muss dem Alten nachgeholfen werden. Manche Dinge verschwinden aber auch von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Die Polaroid-Kamera ist ein Beispiel dafür, das sich technisch überlebt hat, aber dennoch so viele Fans hat, dass Wiederauferstehungen angestrebt werden. Auch der Commodore 64 soll wieder mal reaktiviert werden, wenngleich mit erheblich besseren technischen Merkmalen als anno dazumal ausgestattet werden. Solche Retro-Reinkarnationen geben nicht nur einen gewissen Halt in einer sich stetig in immer schnellerem Wandel befindlichen Welt, sondern holen vor allem alte Erinnerungen hervor, als die Welt scheinbar noch in Ordnung war. Aber nur scheinbar – 1982, als der Commodore 64 auf den Markt gebracht wurde, wurde eine andere, bereits erwähnte Marke eingeführt: die kohlsche Endloskanzlerschaft, einschließlich geistig-moralischer Wende, der später die Abschaffung der geliebten Mark folgte und noch später eine Kanzlerin aus der Ucker-Mark. Auch Helmut Mark-Wort mit seinen markigen „Fakten, Fakten, Fakten“ verschwand aus dem FOCUS. Dabei war er eine Institution, da sein Blättchen laut Marketing schneller auf den Punkt kam.

Die Mark äh Macht der Gewohnheit wird dann gewaltig, wenn erst einmal etwas in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich werde wohl mitzählen müssen, wie oft ich den gewohnten Weg nehmen und dann fast oder ganz in meiner alten Allgemeinarztpraxis landen werde. In solchen Fällen einer bis ins Mark peinlichen Situation wünscht man sich eine Tarnkappe. Deren Erfindung (Prototypen gibt es bereits) wird der nächste große Schnitt (Schritt) sein. Schnittig!

Eine runde Sache

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Rechner_13_03
Ereignisse am 13.03.

Eine Festplatte ist ja im doppelten Wortsinn eine runde Sache. Doch es gibt superschöne Einträge im Windows-Ereignisprotokoll, die voller Zynismus ankündigen, dass die Hardware baldmöglichst über die Wupper gehen wird. Endlose Zugriffe und Startzeiten bei selbst kleineren Programmen von mehreren Minuten bestätigen das baldige Abrauchen meiner Festplatte. Die Systemplatine hat auch einige Macken. Goodbye! Immerhin ist Ersatzhardware schon bestellt. Es warten spannende und lehrreiche Tage auf mich, an denen ich wieder viele Dutzend Programme installieren und konfigurieren darf.

Die heiße Idee des Architekten

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Wir schreiben die 1960er-Jahre. Es gibt noch keinen Klimawandel, zumindest weiß man weniger als nichts darüber, und das Wort war auch noch nicht erfunden. Ein Architekt sitzt gerade an einem Hochhaus-Wohnblock. Er ahnt wahrscheinlich nicht einmal, dass er gerade im Begriff ist, diejenigen Häuser zu konstruieren, die später einmal von der Allgemeinheit zu den hässlichsten im Münchner Osten gerechnet werden und die wegen ihrer trostlosen Kulisse gerne für Krimis und Fernsehfilme gebucht werden. Damit man die Häuser später nicht einmal mit einer modischen Farbe streichen kann, versieht er sie mit Myriaden kleiner schwarzer Platten, die mit noch mehr Schrauben festgehalten werden. Die Platten erwiesen sich als Glücksgriff, da sie den sauren Regen abhalten, entsprechend beschränkten sich Betonsanierungen bislang vor allem auf die „kachellosen“ Bereiche, etwa die Loggien.

Auch hinsichtlich der Energieeffizienz war der Architekt durchaus seiner Zeit voraus. Den Räumen, die als Schlafzimmer vorgesehen sind, spendierte er keine Außenwand, sondern eine riesige Glasfront nach Süden. Die Idee dahinter war wahrscheinlich, dass selbst in den Wintermonaten die Räume sich an Sonnentagen so stark aufheizen, dass man auf das Aufdrehen der Heizungen oft verzichten kann. Abends sind die Räume dann noch ausreichend warm.

2.450 Watt in der Sauna gegen die Sauna (09.07.2010) © Thomas Irlbeck

Es gibt hier aber zwei Probleme: Moderne Fenster haben noch eine weit bessere Energieausbeute. Wer also die Fenster gegen neue ausgetauscht hat, der hat es noch wärmer – vielleicht auch zu warm. Dann werden die Räume aber auch gerne als Kinderzimmer oder Arbeitszimmer genutzt. Auch wenn ich manchmal noch kindisch bin, nutze ich den Schlafraum für Letzteres. Selbst im Winter erreicht man tagsüber schon mal 30 Grad Innentemperatur – ohne Heizung versteht sich.  Im Hochsommer sind Temperaturen weit oberhalb der 30 Grad keine Seltenheit. Im übrigen Teil der Wohnung ist es ein paar Grad kälter. Der Grund ist einfach: Das Wohnzimmer hat kleinere Fenster und ist dafür größer.

Wie auch immer, bei Backofentemperaturen kann keiner einen kühlen Kopf bewahren. Anders ausgedrückt, ist das Arbeiten in einer echten Sauna sicher angenehmer. Auch wenn es ökologisch nicht korrekt ist, kühlt seit ein paar Jahren eine mobile Klimaanlage den Raum auf ca. 24 Grad herunter. Viel mehr (weniger) schafft auch sie nicht. Klimaanlage aufgestellt, Schlauch aus dem leicht geöffneten Fenster gehängt, Fensterspalt mit Spezialfolie isoliert – fertig. Die Geräuschentwicklung ist hoch, zum Radiohören etwa muss man das Gerät abschalten, sonst versteht man Dinge, die nie gesagt wurden. Der Raum heizt sich dann aber sehr schnell wieder auf, also beschränkt man sich auf das Wesentliche.

Wer andere Ideen zur Raumkühlung hat, die ökologisch verträglicher sind, dem sei gesagt, dass sie vom Genehmigungsverfahren hochproblematisch sind.

Ein paar Mal macht es Knick (09.07.2010) © Thomas Irlbeck
Einen Raum kann man nicht kühlen, sondern ihm nur Wärme entziehen. Die hier herausströmende Abluft könnte man durchaus zum Haare föhnen benutzen. Im Hochsommer sind die Haare allerdings auch ohne Föhn sofort trocken (09.07.2010) © Thomas Irlbeck

Was bin ich?

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Mindestens einmal im Leben sollte man – nicht nur als Blogger – diese 4 Fragen beantworten.  Stadtneurotiker hat es bereits getan. Nun bin ich nachgezogen.

1. Was machst du beruflich?

Offiziell bin ich „Schriftsteller und EDV-Berater“. In Wirklichkeit arbeite ich als Schriftsteller (rund 35 Buchveröffentlichungen und unzählige Artikel), EDV-Berater, Lektor, Übersetzer, Softwareentwickler, Webdesigner, Kundendienstmitarbeiter, freier Journalist, Texter, Werbetexter, Grafiker oder habe in diesen Bereichen gearbeitet. Meist hat es sich in den Bereichen um die Themen IT und Internet gedreht. Mit zunehmendem Maße geht es in andere Bereiche rein, etwa ins Populärwissenschaftliche. Ganz kurz würde ich mich inzwischen als Künstler bezeichnen.

Zu meinen Arbeitsproben – hier klicken

2. Was ist gut – was ist nicht so gut daran?

In den meisten Bereichen kam und kommt es auf Genauigkeit und auf die Fähigkeit, zu formulieren, umzuformulieren und zu erklären an. Diese Fähigkeiten habe ich, also ist es gut. Die Entwicklung von Software sah ich als ideale Kombination von Handwerk, Wissenschaft und Kreativität. Aber irgendwann ist die Kreativität bei der Programmierung ausgeschöpft. Als Lektor sind oft stumpfsinnige Dinge zu tun – Tausende Suchen-und-Ersetzenvorgänge, das maschinenhafte Starten Tausender kleiner Skripts („Listings“), um deren Lauffähigkeit zu überprüfen. Dann gilt es den Text dazu kontrollieren und stilistisch zu verbessern und die vielen, vielen Fehler, welche die Autoren nicht selbst sehen, zu beseitigen. Es gibt Autoren, die ein lauffähiges Skript nehmen und in Word daran weiterprogrammieren. Natürlich würde das Skript laufen, schließlich hätten sie nur ein paar Ergänzungen gemacht, etwa eine Ausgabezeile hinzugefügt. Das ist eine Auffassung, aber keine Wahrheit. In Wirklichkeit verhält es sich so, dass bereits in einem kleinen Skript von zehn Zeilen dann sieben Fehler reingekommen sind. Oft fehlt eine Klammer, aber bei fünf verschachtelten Klammerebenen ist die richtige Stelle nicht so leicht zu finden. Die Änderungen müssen dann dokumentiert werden. Solche Arbeiten sind kein Traum. Gut ist, dass ich mir die Zeit selbst einteilen kann, auch wenn es harte Abgabetermine gibt. Aber bis zum Termin habe ich dann relativ freie Hand.

3. Was wäre dein absoluter Traumberuf?

Künstler. Vielleicht kreativer Texter, vielleicht aber auch Skulpturkünstler.

4. Warum gerade dieser?

Bereits als Jugendlicher übten Computer zunächst eine ungeheure Faszination auf mich aus. Kaum einer hatte Anfang der 1980er-Jahre einen eigenen Computer oder wusste gar, wie ein solcher funktioniert. Viele hatten sogar Angst davor. Für mich war der Bereich ein riesiges Feld, das es zu ernten galt und dessen Ende man nicht mal mit einem Fernglas sehen konnte. Software zu schreiben und zu begleiten, die das Leben erleichtert oder einfach nur Spaß macht, das war es. Später in Verlagen habe ich mir dann eigene Softwarereihen ausgedacht, Konzepte gemacht, Ideen umgesetzt. So unkreativ war die Zeit nicht. Aber alles nutzt sich einmal ab. Dazu kommt, dass die Politik seit Jahren das Internet nicht in Ruhe lässt und es durch hanebüchene Aktionen beschädigt. Das macht so keinen Spaß mehr.

Mein erster Computer, der VC20. Der Arbeitsspeicher Betrug 3,5 KB. Heutige Computer haben typischerweise 1 Million mal mehr Speicher. Foto: digitaljohnuk / Lizenz siehe: flickr

Inzwischen habe ich erkannt, dass im Kreativen meine wahre Stärke liegt und dass das Beherrschen einer Technik irgendwo auf der Ebene der Computer selbst angesiedelt ist. Der Mensch hat aber was, was eine Maschine wahrscheinlich nie besitzen wird. Ich darf an dieser Stelle ein vor kurzem gebrachtes Zitat von Theodor Heuss wiederholen: „Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben“. Vielleicht musste ich diese Entwicklung erst machen, auch wenn ich aus heutiger Sicht gleich in etwas Kreativeres einsteigen würde. Im Texten etwa sind im Unterschied zur Programmierung keine Grenzen in der Kreativität gesetzt. Man findet immer wieder neue Formulierungen, man kann neue Wörter schaffen, neue Sprachstile, neue Erzählformen, mit Ironie und Halbironie den Leser (ver)zweifeln lassen oder zum Nachdenken anregen, es ist alles erlaubt. Wer jetzt Parallelen in der Programmierung sieht, wo man sich auch neue Wörter „schaffen“ kann, etwa in Form neuer „Klassen“ (Typen von irgendwas, gewissermaßen die Substantive), „Methoden“ (Verben) oder „Eigenschaften“ (Adjektive), der verkennt den Unterschied. Programmierung bleibt die Erstellung einer reinen mathematischen Ablaufsystematik, am Ende steht immer eine gigantische Maschinenbefehlsfolge von 0en und 1en, etwa 00100101010010101010111010101010 11110101001011001010000010101000 11010101011000010100110010000001 01001000101010101111101001011010, die irgendwas ganz Genaues ausführt. Programmiersprachen bleiben auch syntaktisch beschränkt. (Natürliche) Sprache ist was völlig anderes, was viel Komplexeres, Größeres, Freieres. Die Kreativität beginnt irgendwo, wo weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass sie nirgendwo aufhört.

Gezwitscherte Hochstapeleien

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So, Neuperlach.org zwitschert nun auch – unter dem Namen Neuperlach –, wenngleich es dort Hochstapeln heißt.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten läuft das Plugin in der linken Navigationsleiste nun (hoffentlich) einwandfrei!

Wenn ich in Zukunft was Interessantes oder Langweiliges in Neuperlach oder irgendwo anders erlebe, seid ihr fast live dabei!

Update: Noch ein JavaScript-Fehler für den Internet Explorer (8) beseitigt (der dazu führte, das gar keine Meldungen angezeigt werden). Jetzt sollte es funzen.

Jetzt wird gezwitschert – da hoch droben (Archivfoto) © Peashooter / Pixelio

Warum Essen gefährlich ist und wie man der Praxisgebühr in der Breitschaftspraxis entkommt

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Essen ist gefährlich. Aber nicht nur für die schlanke Linie, sondern man kann sich auch verletzen. Einmal nicht gescheit aufgepasst, und in meiner Zunge klafft eine Wunde. Nachdem es immer weiter blutet, probiere ich es mit einer Kompresse. Aber, alles drücken hilft nichts, jetzt sind zwei Stunden vergangen und es sprudelt munter weiter wie aus einer neu entdeckten Wasserquelle. Also muss ich was tun. Natürlich ist Sonntag, prima, wenn man mal was hat, dann hat man es grundsätzlich außerhalb der Sprechzeiten der Praxen.

Aber wofür gibt es eine Bereitschaftspraxis im Klinikum Neuperlach? Nun gut, ist begebe mich dorthin. Als Erstes erfahre ich, dass einer der angestellten Ärzte meines Hausarztes dort heute Sprechstunde hat. Man kennt sich, aber der entscheidende Vorteil ist, dass ich die Praxisgebühr nicht bezahlen muss. In diesem einen speziellen Fall, bei dem zufällig jemand von der Hausarztpraxis Bereitschaft und man die Praxisgebühr bereits beim Hausarzt entrichtet hat, entfällt selbige. Komische Regelung. Doch leider kann der Herr Doktor nichts für mich tun. Die Zunge müsse per Laser verödet werden, das könne er aber hier nicht machen, meint der Arzt. Er schickt mich in ein Spital ins Münchner Zentrum. Neuperlach kann nicht helfen.

(Bild entfernt)

Im Spital. Hier komme ich nicht weiter (24.05.2009).

In dem zentralen Spital werde ich nun behandelt, nachdem ich die Praxisgebühr bezahlt habe. Aber die Laserung tut weh, nach jedem Laserpunkt rollt sich meine Zunge wieder ein. So geht das nicht gescheit, kaum ist eine Stelle zu, blutet es aus einer anderen. Nun betäubt die Ärztin die Zunge und setzt Laserpunkt neben Lasterpunkt. Auf ganze Linie. Ich spüre nichts. Endlich ist die Blutung gestoppt. Noch zehn Minuten Beobachtung, dann darf ich wieder heim. Für heute habe ich genug vom Essen.

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Im zweiten Spital, nun im Herzen Münchens. Ob man mir hier helfen kann? (24.05.2009)

Umstellung auf Blog

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Die ursprüngliche Neuperlach-Website wurde in einen Blog übertragen. Durch das Blogsystem soll es erleichtert werden, über Aktuelles zu berichten und neue Bilder einzustellen. Die bisherigen Inhalte bekamen eine Generalüberholung.

Über Anmerkungen und Ergänzungen würde ich mich sehr freuen.

Viel Spaß!