Verwaist, aber nicht gottverlassen

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Jannah Burger
Bild 1: Die Aufschrift „Neueröffnung“ täuscht (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das ist meine Welt, hier lebe ich. Doch immer wieder gibt es in unserem Marx-Zentrum Leerstände. Das Burger-Lokal ist schon seit vielen Wochen außer Betrieb. An der Fassade klebt immer noch ein Neueröffnung, und per Schild wird man auf Umbaumaßnahmen hingewiesen. Aber es scheint sich nichts mehr zu tun. Der ehemalige Optiker Gallenberger steht seit Dezember 2017 leer.

Jannah Burger
Bild 2 (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Jannah Burger
Bild 3: Klingt gut, aber es scheint sich nichts mehr zu tun (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Optiker Gallenberger
Bild 4: Leerstand  seit Dezember 2017. Hier bekamen die Neuperlacher früher ihre Brillen (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Häuser am Karl-Marx-Ring: Kein Aushängeschild

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Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 1 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Vor längerer Zeit habe ich den schlechten Zustand der Häuser-Eingangsbereiche auf der äußeren Seite des Karl-Marx-Ring gegenüber dem Marx-Zentrum dokumentiert. Ein sehr guter Freund von mir wohnte da früher. Heute sah ich auf einer anderen Neuperlach-Seite einige aktuelle Fotos von dieser Anlage. Grund genug, noch einmal zu protokollieren, wie es dort nun aussieht. Ein Teil der Häuser hat neuwertig aussehende Eingangsbereiche, aber bei dem anderen Teil sind die Eingangsbereiche nach wie vor in einem desolaten Zustand. Beides ist hier zu sehen. Auch die Fassaden wirken verschmutzt und marode. Eine Sanierung ist nach meinem Empfinden überfällig.

Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 2 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 3 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 4 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 5: Dieser Eingang sieht richtig gut aus (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 6: Dieser auch (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 7 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 8 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 9 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Drei auf einen Streich: Wir bitten um Beachtung!

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Gleich drei Schreiben hat die Hausverwaltung in meiner Wohnanlage in den Fahrstühlen sowie im Fahrstuhlwartebereich im Erdgeschoss aufgehängt. Die darin angesprochenen Probleme gibt es auch in anderen Wohnanlagen.

Entsorgung von Zigarettenkippen

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 1

Zigarettenkippen sind Giftmüll und dürfen nicht einfach vor dem Haus auf dem Boden entsorgt werden. Es besteht außerdem Brandgefahr.

Feuerbeschau

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 2

In Treppenhäusern und Gemeinschaftsfluren abgestellte Gegenstände müssen entfernt werden. Es geht erstens darum, dass Gegenstände im dichten Rauch den Fluchtweg behindern. Zweitens erzeugen brennende Gegenstände (Plastik in Bobby-Cars etc., aber auch z.B. Pflanzen) selbst hochgiftigen Rauch. Die Bestimmungen mögen sehr streng sein, allerdings sterben immer wieder Menschen bei Bränden.

Ruhestörung

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 3

Leute möchten sich abends und am Sonn-/Feiertag erholen. Es ist unzumutbar, wenn (Hobby-)Handwerker wochenlang ihre Wohnung renovieren und dann mit den ruhestörenden Tätigkeiten erst um 18 Uhr oder gar um 20 Uhr beginnen. Die Ruhezeiten müssen daher eingehalten werden.

Ruhestörende Hausarbeiten sind Mo–Fr von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00, Sa von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 erlaubt. An Sonn- und Feiertagen sind sie ganztägig verboten.

Zigarettenkippen nicht vom Balkon werfen!

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Zigarettenkippen nicht werfen
Nein! (17.03.2018) © Thomas Irlbeck

Hinweis am Haus meiner Mutter an der Plettstraße. Es wird auf etwas hingewiesen, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Zigarettenkippen dürfen natürlich nicht über die Loggias, Balkone und Fenster entsorgt werden. Auch unten vor dem Haus ist es nicht erlaubt, Kippen einfach auf den Boden zu schmeißen.

Erstens ist es illegale Entsorgung giftigen Mülls, zweitens können durch noch glimmende Kippen Menschen verletzt und Brände ausgelöst werden. Der Hausmeister, der Besseres zu tun hat, muss außerdem die Kippen aufwändig entsorgen.

Ende Geländer am LAO – Es geht endlich weiter an der Rampe (Update 16.07.2018)

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LAO Rampe
Bild 1: Das LAO mit der noch gesperrten Rampe (links). Endlich wird das Geländer montiert (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck

Lange Zeit war Pause an der Baustelle der neuen, flacheren Rampe am LAO (Leben am Ostpark). Die neue Rampe soll den Zugang zur Brücke endlich barrierefrei machen, sodass sie von allen Menschen und nicht nur Sportlern benutzt werden kann (Neuperlach.org berichtete). In Zukunft können auch Menschen, die einen Kinderwagen oder Rollator mitführen, im Rollstuhl unterwegs oder nicht schwindelfrei sind, vom LAO zur Brücke gelangen und umgekehrt. Die alte Rampe, die mit ca. 65 % Steigung so manche Bergbahn schlägt, wird dann obsolet und kann abgebaut werden. Die Verbindung von Neuperlach Mitte (pep/Stadtbibliothek/Allianz) zum Plett-Zentrum (LAO, Life) wird damit erheblich verbessert, Umwege über die verkehrsreiche Albert-Schweitzer-Straße entfallen.

Nun endlich ist die Winterpause vorbei. Es fehlt eigentlich nur noch das Geländer sowie wohl noch die letzte Asphaltschicht. Ersteres ist das heutige Thema. Es wurde damit begonnen, das Geländer zu montieren. Montage am Montag quasi. E scheint optisch schnell zu gehen, der Bauarbeiter konnte aber nicht sagen, wann mit der Freigabe der Rampe zu rechnen ist.

Großartige Presse zur Dokumentation des Ereignisses war nicht anwesend, obwohl die ursprüngliche Rampen-Fehlplanung längst ein lokalpolitischer Aufreger ist. Es war zwar eine Person mit offenbar professioneller Fotoausrüstung zu sehen, die aber wohl nur die Baustelle passierte, ohne Aufnahmen zu machen.

Im Anschluss zeige ich hier eine Reihe von Bildern vom Baufortschritt.

LAO Rampe
Bild 2: Das erste angelieferte Geländerelement (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 3 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 4: Positionierung eines Geländerelements (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 5 (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 6 (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 7 (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck

Wer es noch nicht kennt, hier noch ein Archivbild von der bestehenden Rampe, so wie sie auch heute noch genutzt werden muss. Da die Rampe in die Feuerwehreinfahrt hineinragt, war sie gleich in mehrfache Weise eine Fehlplanung.

LAO Rampe
Bild 8: Bestehende Treppe mit Rampe (01.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 30.01.2018

Ein Großteil des Geländers steht schon.

LAO Rampe
Bild 9 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 10 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 11 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 12 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 13: Zaunverhau (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 14: Bestehende Rampe (30.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 31.01.2018

Wie zu sehen ist, ist die Rampe immer noch ein Stückchen von der Freigabe entfernt.

LAO Rampe
Bild 15 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 16 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 17 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 02.02.2018

Im Vergleich zu Mittwoch erkenne ich keine Fortschritte. Heute Mittag habe ich keine Arbeiter gesehen. Dazu ein Bild:

LAO Rampe
Bild 18 (02.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 08.02.2018

Es sind Fortschritte erkennbar, aber noch sind längst nicht überall die Geländer sowie die in verschiedenen Höhen vorgesehenen Handläufe montiert. Also, noch Geduld! Der BER wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

LAO Rampe
Bild 19 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 20 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 21 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 22 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 23 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.03.2018

Heute habe ich erstmals wieder Arbeiter gesehen. Es geht weiter.

LAO Rampe
Bild 24 (15.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 25 (15.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.03.2018

Die Rampe hat nun ihren finalen Asphaltbelag erhalten, ebenso wurden die letzten Geländerstücke montiert. Optisch ist fast alles fertig. Aber eben nur fast. Derzeit muss man noch die alte Treppe benutzen, denn die Rampe ist noch per Bauzaun abgesperrt. Wir dürfen aber wohl auf eine Eröffnung nächste Woche hoffen.

LAO Rampe
Bild 26 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 27 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 28 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 29 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 30 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 31 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 32 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 22.03.2018

Sich zu Ende neigen. Die vielen Wintereinbrüche haben bewirkt, dass die neue Rampe am LAO immer noch nicht eröffnet werden konnte. Heute wurde heute wieder am Geländer der Rampe gearbeitet.

LAO Rampe
Bild 33 (22.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 24.03.2018

Zwar wurden die Arbeiten diese Woche fortgesetzt, aber die Rampe ist immer noch nicht freigegeben.

LAO Rampe
Bild 34 (24.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 35: Noch fehlendes Geländerstrück (24.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 36 (24.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 30.03.2018

In den letzten Tagen wurde wieder an der Rampe gearbeitet. Optisch ist die Rampe samt Geländer nun weitestgehend fertiggestellt. Aber sie ist immer noch nicht freigegeben und weiterhin durch Bauzäune abgesperrt.

LAO Rampe
Bild 37: Die Rampe ist immer noch gesperrt (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 38 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 39 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 40 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 41 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.04.2018

In den letzten Tagen wurde immer wieder phasenweise an der LAO-Rampe gearbeitet, am Mittwoch-Nachmittag war die Rampe aber immer noch gesperrt. Dafür wurden am LAO eine ganze Reihe an Zäunen aufgestellt. Manche erscheinen sinnvoll. Einer soll verhindern, dass v.a. Kinder in den Life-Ladehof laufen und dort vom Lkw erwischt werden. Ein anderer Zaun soll verhindern, dass Leute außerhalb des Fußwegs die Life-Tiefgarageneinfahrt überqueren. Diese Kanalisierung ist wohl eine gute Idee. Aber der Zaun reicht zumindest bis an die äußerste Kante des Fußweg-Randsteins (Foto). Ich hoffe, dass das noch verbessert wird. Ich kann nicht ausschließen, dass hier v.a. im Dunkeln ein Fußgänger oder Radfahrer hängen bleibt und sich verletzt.

LAO Zaun
Bild 42 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Zaun
Bild 43 (17.04.2018): Life-Tiefgarageneinfahrt (Bildmitte, rechts) © Thomas Irlbeck

Update 30.04.2018

Am Freitag, den 30.04.2018, ca. 16:30, war die Rampe immer noch gesperrt.

Update 02.05.2018

Die unendliche Geschichte soll am Mittwoch endlich ein Happy End finden. Seit Wochen ist die neue Rampe am LAO fertiggestellt, doch freigegeben wurde sie bis heute nicht. Dennoch benutzen immer wieder Leute die Rampe und zwängen sich am Bauzaun vorbei. Die Bauzaunelemente werden immer wieder zurückgestellt, um ein Betreten der Rampe zu verhindern. Offenbar aber verschieben Passanten die Elemente wieder, um sich Zutritt zu verschaffen. Ein auf den ersten Blick berechtigtes Interesse, wenn jemand mit einem Rollstuhl durch will, denn die alte Rampe ist nicht rollstuhltauglich. Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass die Benutzung der Rampe derzeit noch verboten ist. An den Bauzäunen sind eindeutige Schilder.

Wie mir von verantwortlicher Seite heute gesagt wurde, soll die Abnahme und Freigabe der Rampe nun am Mittwoch, den 9. Mai, erfolgen. Hoffentlich klappt es!

LAO Rampe
Bild 44 (02.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 45 (02.05.2018): © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 46 (02.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.05.2018

Heute am sehr frühen Nachmittag fand wie angekündigt der Versuch statt, die neue Rampe am LAO freizugeben. Ich durfte die Rampe Rollstuhl schiebend passieren. Diese Fahrt wurde in einer Weise kommentiert, die ich förderlich für die Freigabe bewerte. Am späten Nachmittag dann die Enttäuschung: Die Rampe ist immer noch gesperrt. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass etwas der Abnahme im Wege stand. Vielleicht müssen ja jetzt nur noch die Bauzaunelemente abgeholt werden.

Update 14.05.2018

Zwei Bauzaunelemente sind um 180 Grad umgeklappt, sodass die Rampe derzeit benutzt werden kann, auch  mit einem etwas breiteren Gefährt. Allerdings befinden sich nach wie vor Schilder auf dem Bauzaun, die ein Betreten der Baustelle verbieten. Streng genommen darf man diese „Baustelle“ also nicht passieren.

Update 17.05.2018

Endlich geschafft! Die Rampe ist offiziell freigegeben, der Bauzaun wurde entfernt. In den letzten Wochen war die Rampe bereits faktisch offen, da meistens eine Lücke im Zaun war. Offiziell benutzen darf man die Rampe aber erst seit heute!

LAO Rampe
Bild 47 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 48 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 49 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 50 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 10.06.2018

Der Zaun wurde immer noch nicht gekürzt. Siehe auch unter Bild 42 und 43. Die nun angebrachten Plastikfähnchen als Warnung sind nicht überzeugend, da man diese im Dunkeln kaum sehen dürfte. Eine mögliche Verletzungsgefahr bleibt.

LAO Zaun
Bild 51 (10.06.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Zaun
Bild 52 (10.06.2018) © Thomas Irlbeck

Update 16.07.2018

Die raue Endkante des Zauns hat nun einen richtigen Abschluss bekommen. Die Verletzungsgefahr dürfte sich nun reduziert haben. Ich will keinesfalls wegen ein paar Zentimeter rumnörgeln. Aber meines Erachtens hätte der Zaun hier bis zu dem letzten Erdpfosten gekürzt werden müssen. Ich habe noch keinen Weg und keine Straße gesehen, bei denen ein Zaun über den gesamten Randstein geht. Der Randstein und ein paar Zentimeter Toleranz gehören meiner Meinung nach zum Weg/zur Straße noch dazu. Speziell wenn man schräg anfährt, kann man hier vermutlich auf dem Rad mit dem Fahrradkorb immer noch böse hängenbleiben.

LAO Zaun
Bild 53 (16.07.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Zaun
Bild 54 (16.07.2018) © Thomas Irlbeck

Baubeginn Phönix-Pflegeheim Neuperlach: 2008

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Phönix-Pflegeheim mit Terrasse, die gerne zum Rauchen genutzt wird (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Bald, genauer im Mai, jährt sich der Baubeginn des Phönix-Pflegeheims am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen das 10. Mal. Mit Schrecken erinnern sich viele an eine Raucherin zurück, die teilweise alle 15 Minuten – auch nachts – zum Rauchen auf die Terrasse oder zur Bushaltestelle lief und dort ein lautstarkes Hustkonzert veranstaltete, das auch von Würge- und Brechgeräuschen begleitet war. Nach einer Reihe von Jahren verschwand die Raucherin, über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Eine Dame in meiner Wohnanlage meinte, sie könne ihre Loggia wegen des ekelhaften Hustens nicht mehr nutzen. Ein zugezogener Bewohner, der wo anders wohnt, störte sich an den Geräuschen beim Warten auf den Bus und erfand den Namen Kotzbrocken. Vielen Dank für den Namen! Es sei aber erwähnt, die Dame hustete doch nicht mit Absicht, sie war/ist halt süchtig. Seit die Raucherin nicht mehr zu hören ist, ist wieder Ruhe und Frieden eingekehrt.

Was ist das für 1 Life? Ein sichereres! Umbau einer gefährlichen Kreuzung (Update 19.12.2017)

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Übergang vor Life
Bild 1: Vor dem Einkaufszentrum „Life“: Es ist die vielleicht verkehrsmäßig gefährlichste Stelle in Neuperlach. Der hier zu sehende neue aufgepflasterte Fußgängerbereich und weitere Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöhen (26.10.2017) © Thomas Irlbeck

Es ist eine Zeit gekommen, da steht die Sonne tiefer, die Schatten werden länger. Das führt dazu, dass der Fotograf sich schnell mal selbst aufnimmt (Foto 1), wenngleich es nur ein Schatten seiner selbst ist.

Nicht länger, sondern kürzer und vor allem weniger gefährlich soll der Übergang hier vor dem Einkaufszentrum Life werden. Wer sein Paket im Life abholt oder aufgibt (die meisten Neuperlacher werden dieses Vergnügen haben), wer Postbank-Kunde ist oder im Life einkauft, dem dürfte diese Kreuzung bekannt sein, und zwar im negativen Sinn, denn die Kreuzung ist nicht ungefährlich. Nun wird die Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Siegfried-Mollier-Straße endlich umgebaut, die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten.

Mehrere Maßnahmen für mehr Sicherheit und mehr Komfort

Der Fußgängerübergang wird im Nordbereich der Kreuzung durch einen neu angelegten, aufgepflastertem Bereich mit abgesenkter Bordsteinkante auf einem ehemaligen Teil des Parkstreifens verbessert, wie Foto 1 zeigt. Laut eines älteren Zeitungsberichtes soll auch eine Fußgängerampel installiert werden, die meines Erachtens dringend erforderlich ist. Denn die Kreuzung ist wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der unzähligen Abbiegemöglichkeiten für den motorisierten Verkehr (man beachte die ganzen Ein- und Ausfahrten vor dem Life und dem Parkplatz vor dem Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße, dazu die Tiefgaragenzufahrt in der Siegfried-Mollier-Straße) nicht nur für ältere und Kinderwagen schiebende Menschen ein Ärgernis. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen und Fast-Unfällen. Man kann daher nur hoffen, dass die Ampel nun auch wirklich kommt.

Die Haltestellenbereiche (Haltestelle „Siegfried-Mollier-Straße“; Buslinien 139, 192, 199, N79) werden auch neu gestaltet. In Zukunft steigt man als Busfahrgast nicht mehr auf dem Radweg ein und aus, sondern auf einem aufgepflastertem Streifen zwischen Radweg und Fahrbahn (Bild 2 und 3), der aber sehr schmal ausfällt. Wer mit Rollator ein- oder aussteigt, dürfte halb auf dem Radweg stehen. Konflikte zwischen Radfahrern und Fahrgästen sind entsprechend weiter vorprogrammiert. Radfahrer müssen natürlich warten, wenn der Bus hält und Fahrgäste ein- oder aussteigen möchten, aber das steht leider nur auf dem Papier.

Fahrgaststreifen vor dem Life
Bild 2: Neu gestaltete Haltestelle zum barrierefreien Ein- und Aussteigen (25.10.2017) © Thomas Irlbeck
Fahrgaststreifen vor dem Life
Bild 3: Detail Fahrgaststreifen (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Wie es aussieht, wird sich zumindest im Südbereich der Kreuzung an der eigentlichen Verkehrsführung und der Anzahl der Fahrspuren nichts ändern (Bild 4). Wer auf der Höhe des Life die Albert-Schweitzer-Straße passiert, um die stadteinwärtige Bushaltestelle zu erreichen will, dürfte weiter gefährlich leben. Hier sollte jeder den kleinen Umweg über den Nordbereich in Kauf nehmen. Auch die U-Bahn-Unterführung Quiddestraße noch ein Stück weiter nördlich ist eine gute und sichere Passiermöglichkeit, wenngleich sie halt noch ein paar Meter mehr bedeutet – und auch ein Treppensteigen, was mit Kinderwagen oder Rollator kaum zumutbar ist.

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 4: Die Fahrbahn bleibt auf Höhe des Life sehr breit (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Fazit: Die Verkehrssituation vor dem Life wird für Fußgänger und Radfahrer verbessert, aber wird wohl nicht wirklich optimal werden.

Kommentar zu einem ehemals vorbildlichen Verkehrssystem: Neuperlach wurde als Auto- und Fußgänger-/Fahrradfahrer-/Kinder-freundliche „Stadt in der Stadt“ geplant und gebaut. Der Autoverkehr und der Fußgängerverkehr wurden getrennt, das geschaffene Fußwegsystem mit seinen vielen Brücken und Unterführungen ist (war) vorbildlich. Nach dem Abriss des Plett-Zentrum wurde das Fußwegsystem leider unterbrochen und nie wieder ganz hergestellt. Im Gegenteil: Die Kreuzung vor dem Life wurde zur wohl verkehrsmäßig gefährlichsten Stelle – nicht nur wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens, sondern da man auch noch einige zusätzliche Ein- und Ausfahrten hinzugebaut hat. Entsprechend ist die Kreuzung sehr unübersichtlich geworden, es wird in alle möglichen Richtungen (nicht immer ganz legal) abgebogen, irgendwo dazwischen stehen die Fußgänger, die da auch rüber möchten. Jetzt endlich wird nachgebessert. Aber es wird nicht alles korrigiert werden. Der alte, großzügige Fußweg zwischen Life und LAO fehlt weiterhin, es bleibt nur die Nutzung des Parkplatzes (mit der Thermometer-Uhr), der neue, aber schmale Fußweg am Life entlang oder die viel zu schmale Passage längs des Bürohauses an der Albert-Schweitzer-Straße.

Update 18./19.12.2017

Die Arbeiten wurden nun weitgehend abgeschlossen. Leider wurde keine Fußgängerampel realisiert. Das Überqueren der Albert-Schweitzer-Straße wird durch die Aufpflasterungen auf den Parkstreifen etwas vereinfacht (Foto). Es müssen aber weiterhin drei Fahrstreifen überquert werden. Im dichten Verkehr ist es aber nicht immer ganz einfach, eine Lücke zu finden. Da wäre mehr drin gewesen!

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 5: Nur eine kleine Verbesserung – das ist in keinem Verhältnis zum Aufwand (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Blick Richtung Bushaltestellen. Neu ist, man darf auch von dem Parkplatz des Bürohauses Albert-Schweitzer-Straße nicht mehr nach links abbiegen, siehe durchgezogene Linie. Mal sehen, wie viele sich daran halten und ob dies wirklich zu einer Entschärfung der Kreuzung beiträgt. Heute war das Ergebnis jedoch nüchtern. Vier Autos fuhren aus dem Bürohaus-Parkplatz raus und alle bogen verbotswidrig nach links ab und fuhren über die durchgezogene Linie.

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 6: Durchgezogene Linie. Nun darf aus keinem der Parkplätze (rechte Seite) mehr nach links abgebogen werden (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Aus 6 mach 8, das Ergebnis ist erst einmal 0! Teilweiser Baustopp an der Gewofag-Baustelle (Update 06.05.2018)

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Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 1: Die Gewofag-Baustelle. Für einen der beiden hier geplanten Gebäudekomplexe (den südlichen) wurde ein Baustopp verhängt. Wir sehen hier vor allem den nördlichen Teil (WA1), der südliche (WA2) ist im Bild ganz links (26.02.2017) © Thomas Irlbeck
GEWOFAG, Neuperlach Süd
Bild 2: Sozialer Wohnungsbau mit gefalteten Fassaden, Loggien, ziegelrotem Kratzputz und Klinkersockel. So soll es einmal aussehen (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Die Wohnungsnot ist in München so groß wie noch nie, vor allem fehlt bezahlbarer Wohnraum. Da sind die Gewofag-Mietwohnungen, die derzeit in Neuperlach Süd an der Carl-Wery-Straße, Höhe Therese-Giehse-Allee, gegenüber dem Leonardo Hotel, entstehen, eine Bereicherung. Die 438 Wohnungen werden sozial gefördert, wobei verschiedene Fördermodelle zum Einsatz kommen. Der größte Teil der Teil der Wohnungen fällt unter den KMB (Konzeptioneller Mietwohnungs-Bau), ein weiterer Teil der Wohnungen basiert auf dem Modell München-Modell-Miete und beim Rest kommt eine einkommensorientierte Förderung zum Tragen. Bei den KMB-Wohnungen gelten keine Einkommensgrenzen, sodass sie für alle Münchner interessant sind, dennoch werden diese Wohnungen über 60 Jahre verhältnismäßig günstig vermietet. Denn in dieser Zeit ist garantiert, dass die Miete nur im Rahmen der Anpassung an den Verbraucherpreisindex erhöht wird.

Baustopp für den Komplex WA2 (südlich)

GEWOFAG, Neuperlach Süd
Bild 3: Mit acht Geschossen schafft man  mehr Wohnraum als mit sechs, dachte sich die Stadt. Dabei sollen aber einige Vorschriften verletzt worden sein (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Doch leider gibt es mit dem Bauvorhaben derzeit mächtig Ärger. Wie die Abendzeitung berichtete, darf der südliche Gebäudekomplex (WA2) vorerst nicht weitergebaut werden. Nachbarn hatten geklagt, weil die Stadt die Gebäude nicht wie ursprünglich geplant bei sechs Geschossen belassen, sondern teilweise auf acht Geschosse aufgestockt hatte. Dabei seien laut Gericht unter anderem Mindestabstände überschritten worden. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wehrt sich gegen Kritik seitens der CSU, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Reiter bringt dabei unter anderem vor, dass die Aufstockung der beiden Gebäude von sechs auf acht Geschosse auch von den CSU-Stadträten im Gewofag-Aufsichtsrat beschlossen worden sei.

GEWOFAG, Neuperlach Süd
Bild 4 (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Der Komplex WA1 (nördlich) ist nicht betroffen. Hier gehen die Bauarbeiten weiter und es bleibt entsprechend bei acht Geschossen.

Hoffen wir einmal, dass der teilweise Baustopp bald aufgehoben werden kann, aber erfahrungsgemäß ziehen sich solche Umplanungen oft stark in die Länge. Etwaige weitere Gerichtsverfahren könnten weiter auf die Bremse treten. Eine etwaig geänderten Planung soll so erfolgen, dass auch der südliche Komplex WA2 mit acht Geschossen errichtet werden kann. Die Fotos zeigen die Baustelle und sind gestern, am Sonntag, den 26.02.2017, entstanden.

Update (24.06.2017)

Es soll nun einen Kompromiss mit gestaffelter Höhe geben. Der Nordbau soll sechs bis acht Geschosse erhalten, der Südbau zwischen zwei uns sieben. Es sollen 376 Wohnungen entstehen statt 422 (anderen Quellen zufolge waren es 438). In den ältesten Planungen mit sechsgeschossiger Bauweise waren es noch 327 Wohnungen.

Update (01.08.2017)

Jetzt wächst der Bau in die Höhe.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 5 (01.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update (29.08.2017)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 6 (29.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update (17.10.2017)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 7 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 8 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.01.2018

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 9 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 10 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 11 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 12 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 06.05.2018

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 13 (06.05.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 14 (06.05.2018) © Thomas Irlbeck

Ampelkoalition: Radfahrer sehen rot, nichts ist im grünen Bereich

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Radampel, neuer Typ
Radampel, ganz neuer Typ. Rotsehen reicht aus, wer braucht schon Grün? Gesehen an der Kreuzung Carl-Wery-Straße/Otto-Hahn-Ring in Neuperlach Süd. Mehr dazu weiter unten im Text (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Radfahren in München ist immer noch ein Abenteuer.  Die Stadt München lässt sich immer wieder etwas einfallen. Eigentlich bin ich ein Anhänger von Fahrradspuren, die auf der normalen Fahrbahn angelegt werden. Dort wird man von Rechtsabbiegern nicht so schnell übersehen und man kann Tempo machen, ohne von Fußgängern und Hunden behindert zu werden. Allerdings sind von den angelegten Radspuren viele ständig durch Falschparker, auch durch Lieferverkehr (ganz übel in der Rosenheimer Straße!), unterbrochen. Da kann man sich dann nicht einmal so einfach vorbeizwängen, da man rechts den hohen Randstein hat und links die normale(n) Fahrspur(en) mit meist starkem Verkehr. Dann werden aber auch inzwischen immer mehr Fahrradstraßen angelegt.

Die neuen Radampeln

Relativ neu sind die Fahrradampeln, die nun nicht mehr an der Haltelinie stehen, sondern an der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung. Sie haben immerhin den Vorteil, dass man wie bei den alten Radampeln jetzt wieder nur eine einzige Ampel hat, um über die Kreuzung zu kommen, und nicht wie bei den kombinierten Fußgänger-/Radampeln bis zu drei oder vier, was mehrfaches Anhalten bedeuten kann. Den neuen Radampeln fehlt im Unterschied zu den alten Radampeln aber ein Gelb. Meist werden nun diese neuen Radampeln verbaut, aber längst nicht immer. Und es gibt noch genug Kreuzungen, an denen man auf dem viel zu schmalen Mittelstreifen anhalten muss, da dort ja eine kombinierte Fußgänger-/Radampel Rot signalisieren kann. An manchen Stellen muss man zumindest theoretisch sein Rad querstellen, damit es nicht den Querverkehr behindert.

Große Radampel
Große Radampel an der Kreuzung Berg-am-Laim-Straße/Leuchtenbergring (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Auch werden manchmal noch Fahrradampeln verbaut, die doch wieder an der Haltelinie vor der Kreuzung stehen. Eine seltene Form ist dabei die Form der Fahrradampel, die so groß wie die Autoampel ausfällt (Foto links).

Der Vorteil der neuen Radampeln an der gegenüberliegenden Seite ist, dass diese vom Autoverkehr besser oder überhaupt gesehen werden können. Autofahrer sollten ja nicht nur auf die eigenen Ampeln achten, sondern auf die separaten Ampeln anderer Verkehrsteilnehmer. Beim Abbiegen ist es ja wichtig zu wissen, dass der Radverkehr noch Grün hat.

Neuperlach Süd: Die unvollständige Ampel

Was wir hier in Neuperlach Süd sehen (Bild ganz oben), ist eine solche neue Radampel. Nun ja, wir sehen sie – und sehen sie nicht. Zumindest nicht den entscheidenden grünen Teil. Das Bild ist von der Warteposition auf dem Radweg entstanden – ohne Tricks. Ein echtes Problem besteht hier aber nicht. Zwar kann man die grüne Leuchtscheibe kaum sehen, aber wenn das rote Licht ausgeht, weiß man, dass Grün sein muss. Auch wenn man einen Meter weiter links oder rechts wartet, wird die Sache schon besser sichtbar, wenngleich man dann nicht mehr vorschriftsmäßig hält.

Die Mauer von Neuperlach – offener Brief an den Oberbürgermeister

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Die Neuperlacherin G. S. hat zum Thema „Mauer in Neuperlach“ an den Oberbürgermeister einen offenen Brief geschrieben. Neuperlach.org veröffentlicht diesen gerne.

Da eine Mauer erstens ein hässliches Signal gegen Flüchtlinge und Integration ist und zweitens auch noch der Satzung von Neuperlach widerspricht, die Neuperlach als Stadtteil der offenen Wege ausruft, positioniert sich Neuperlach.org gegen die Mauer. Der offene Brief gibt aber nicht zwangsläufig in allen Punkten die Meinung des Betreibers von Neuperlach.org wieder.

Herrn
Oberbürgermeister Dieter Reiter

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich kann mir als geborene Münchnerin, die seit 1970 in Neuperlach wohnt und auch gerne hier wohnt, diese Zeilen leider nicht verkneifen.

Es geht, wie könnte es anders sein, um unsere Mauer!

Wie kann es sein, dass München, das ja im letzten Jahr die Willkommensstadt schlechthin war und für die Flüchtlinge, für Integration und für ein friedliches Miteinander stand, jetzt so auf den Widerstand von 7 (!) Anwohnern reagiert? Dass München wegen dieser nicht mal 2 Händen voll Anwohner, deren Häuser übrigens weit genug von dem Gelände entfernt stehen, so einknickt? Warum kann man da nicht genauso viel Rückgrat und Tatkraft beweisen wie vor einem Jahr?

Gerade in Neuperlach funktioniert übrigens das Multikulti-Miteinander sehr gut. Ich selbst bin mit 8 Jahren hier mit meinen Eltern von Trudering nach Neuperlach gezogen und bin seit dieser Zeit mit ausländischen Bürgern, die hier leben, aufgewachsen, zur Schule gegangen, arbeite mit ihnen Seite an Seite. Auch meine Kinder sind hier so aufgewachsen. In einem Miteinander mit ausländischen Kindern und mit einer Selbstverständlichkeit, die es sonst glaube ich nirgends in München so gibt. Und dann so etwas! Das ist weder mein München noch mein Neuperlach!

Sicherlich hat Neuperlach zeitweise auch einen schlechten Ruf gehabt, auch wegen „Mehmet“ in den 1990-ern. Doch das sind Ausnahmen. Da hat Neuperlach ganz andere Probleme und Konflikte, z.B. die Methadon-Praxis und damit die Drogensüchtigen im Marx-Zentrum sowie an der Quiddestraße. Und das seit vielen Jahren. Davor haben auch viele Bürger Angst. Aber da wird nichts getan, darüber regt sich keiner auf.

Es ist auf jeden Fall ein absolutes Armutszeugnis für die Stadt München, dass sie dem Wunsch – der Klage von sieben Bürgern, denen mehr als 100.000 Einwohner von Neuperlach gegenüberstehen – nachgibt. Diese Bürger haben offensichtlich keine Kinder und kein Herz für andere und sind offensichtlich auch schon erwachsen zur Welt gekommen, sonst würden sie nicht so reagieren. Und die Befürchtung von zu viel Lärm halte ich nur für eine Ausrede, da es ja auch noch gar keinen Lärm gibt, den die Mauer abhalten könnte. Es ist offensichtlich nur ein Mittel zum Zweck, um ans Ziel zu kommen. Nämlich gar keine Flüchtlinge hier zu haben.

Mir bleibt hier nichts anderes übrig, als mich fremdzuschämen – für München, diese Anwohner und diese Menschen, die auf Facebook rassistische und fremdenfeindliche Kommentare veröffentlichen.

Lieber Herr Oberbürgermeister, mich würde interessieren, was Sie persönlich dazu sagen, denn nach dem, das Sie letztes Jahr bei der Flüchtlingszuwanderung getan und gesagt haben, kann das kaum in Ihrem Interesse sein.

Mir bleibt hier nur noch zu sagen: „Die Mauer muss weg!“

G. S.

Neuperlach: Die dämlichste Mauer der Welt

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Sie wird höher als die Berliner Mauer. Derzeit entsteht in Neuperlach Süd eine Lärmschutzwand, welche die Anwohner vor den Geräuschemissionen der Flüchtlinge schützen soll. Oder etwas weiter gefasst: Es wird eine Wand gebaut, die die Anwohner vor den Flüchtlingen bewahren soll. Die Lärmquelle ist die Flüchtlingsunterkunft an der Nailastraße, in der 160 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einziehen sollen. Ironisch gedacht werden die Flüchtlinge vor den Anwohnern geschützt.

Was wird aus unserem Stadtteil, der laut Satzung der „Stadtteil der offenen Wege“ ist, in dem Mauern und Zäune nur in besonderen Ausnahmefällen, etwa bei einem einem Kindergarten, genehmigt werden dürfen?

Und, noch schlimmer, was ist aus der Willkommenskultur geworden, fragt sich Jens Krumpholz:

(Link: YouTube)

Mehr zum Thema:

Spiegel: Mauer soll vor Flüchtlingslärm schützen

Jetzt Petition gegen die Mauer unterschreiben!

Süddeutsche Zeitung: Satire-Aktion an der Mauer in Perlach erzürnt Anwohner

Abendzeitung: Die Mauer kostet wohl 200.000 Euro

Abendzeitung: Vandalen haben in der Nacht auf Donnerstag Parolen an Häuserfassaden in unmittelbarer Nähe zur umstrittenen Mauer in Neuperlach geschmiert. Polizeischutz, Fotoverbot und emotionale Statements – der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach diskutiert den Hype um die Schallschutzmauer

Focus: Gastbeitrag von Jens Krumpholz: Ein Bollwerk der Unmenschlichkeit

Ist man verpflichtet, einen nicht-benutzungspflichtigen Radweg zu benutzen?

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Die Frage mag sich von selbst beantworten. In manchen Köpfen aber nicht. Denn vor ein paar Tagen bin ich auf der Feldbergstraße von Neuperlach Richtung Wabula gefahren. Der Radweg verläuft auf der linken Straßenseite, was gefährliche Wechsel erfordert. Die Stelle, an der man wechselt, ist in einer Kurve. Man muss zunächst schauen, dass man vom hinter einem fahrenden Verkehr nicht überrollt wird. Den Gegenverkehr kann man wegen der Kurve auch erst spät sehen. Zu allem Übel ist an der Wechselstelle auch eine Einmündung (St.-Augustinus-Straße), und trotz Bodenmarkierung rechnen hier Autofahrer nicht unbedingt mit linksseitigem Radverkehr (siehe Fotos). Von links kommende Fahrzeuge müssen warten, da die Feldbergstraße eine Vorfahrtstraße ist, aber ob sie das tun, ist eine andere Frage. Zudem ist auf der Feldbergstraße auch viel Verkehr (Busse, Lkw …). Und all das für wenige Hundert Meter Fahrradweg, der wegen der Schule und des Sportplatzes auch immer wieder von Scharen an Kindern blockiert wird.

Feldbergstraße/Ecke St.-Augustinus-Straße
Feldbergstraße/Ecke St.-Augustinus-Straße. In der Bildmitte ist die Wechselstelle zu sehen, die eine Bodenmarkierung hat. Hier geht es links rüber auf den Fahrradweg. Verkehr kommt von hinten, von vorne und von links aus der Einmündung – leider genau am Übergang (28.09.2016) © Thomas Irlbeck

Zum Glück ist die Radwegbenutzungspflicht seit Jahren aufgehoben, das blaue Schild abmontiert, es handelt sich ohnehin um eine Tempo-30-Zone, sodass die Radler mehr oder weniger im Verkehr mitschwimmen können.

Linksseitigen Radweg links liegen lassen

Entsprechend entschied ich mich, den Radweg im wahrsten Wortsinn links liegen zu lassen und auf der Fahrbahn zu bleiben – und dort ganz rechts, also nicht mitten auf der Spur. Ich war mit schätzungsweise 25 km/h unterwegs. Auf einmal schiebt sich ein Pkw an mir vorbei, der vermutlich um die 35 km/h schnell war. Er kann mich ohne Mühe überholen. Die Beifahrerin ruft nicht besonders freundlich aus dem Fenster, ich solle auf dem Fahrradweg links fahren und zeigt mit dem Arm in dessen Richtung.

Feldbergstraße/Ecke St.-Augustinus-Straße
Näher dran an der Wechselstelle. Ein blaues Radwegschild gibt es nicht, sondern nur ein „Radfahrer frei“-Schild (28.09.2016) © Thomas Irlbeck

An der nächsten roten Ampel stelle ich die Beifahrerin und den (männlichen) Fahrer zur Rede. Ich kläre sie auf – ohne Beleidigungen, aber laut, dass der Radweg nicht benutzungspflichtig sei, ich auf der Fahrbahn fahren dürfe und mir ein Wechsel auf die linke Seite zu gefährlich sei.

Man könnte jetzt von beiden eine Entschuldigung erwarten, sie hätten das nicht gewusst und so, doch beide beharrten auf dem Standpunkt, da wäre ein Radweg, also hätte ich darauf zu fahren. Er redete eher leiser, ich habe nicht alles verstanden, aber so viel, dass er mich rhetorisch fragte, ob ich noch einen eigenen Fahrradweg für mich speziell haben wolle (mit einer Logik, als ob Radler auf der Fahrbahn nichts zu suchen hätten).

Sie schrie, habe auch nicht alles verstanden, Beleidigungen gab es vermutlich keine ihrerseits.

Ich hätte den beiden noch gerne gesagt, sie würden die Verkehrsregeln nicht beherrschen, aber da war keine Zeit mehr.

Was kann man tun? Eine Anzeige wegen Nötigung käme zumindest ganz theoretisch in Betracht (wenn ich mir das Kennzeichen gemerkt hätte), auch wenn die erste Zurechtweisung von der Beifahrerin kam, die natürlich keine Fahrerkompetenz hat. Ausgebremst wurde ich nicht.

Generell finde ich es traurig, wenn Autofahrer die Verkehrsregeln nicht beherrschen. Oder wenn sie meinen, Radler hätten vor ihnen zu kuschen.

Ich rege mich so was von auf. Wie sind da eure Erfahrungen?

Wenn im Neuperlacher Frühjahr die Plätter fallen

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Plattenabsturz
Bild 1 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck

Die Eternitplatten aus Asbest im Marx-Zentrum lockern sich wie die Zähne eines Greises und drohen den Abflug zu machen.

Das Problem ist seit Längerem bekannt. Damit niemand eine Platte auf den Kopf bekommt, wurden zuerst Schutzgerüste vor einigen Eingängen aufgebaut, dann hat man ein Taubennetz über die Platten gespannt und das Schutzgerüst wieder entfernt. Die Maßnahmen wurden auch von einigen kritisiert, die Platten seien dank der Tatsache, dass sie auf einem Metallgerüst und nicht auf einem maroden Holzgerüst montiert seien, gar nicht absturzgefährdet, hieß es. Es zeigt sich aber nun, dass die Schutzmaßnahmen nicht ganz unberechtigt sind.

Plattenabsturz
Bild 2 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck

Mehr als nur ein Sprung in der Platte

Mir liegt viel an den Häusern, zumal ich mal im Nebenhaus des hier gezeigten Absturzhauses ein paar Jahre gewohnt habe und den Komfort der Wohnungen und der Anlage mit seinem integrierten Ladenzentrum schätze. Man kann nur hoffen, dass man beim Austausch der Asbestplatten durch Kunststoffplatten bei Schwarz bleibt, denn der Architekt wollte mit der Farbwahl ein Schiefergebirge darstellen, hat sich also dabei etwas gedacht. Angeblich soll es dieses Jahr keinen Austausch der Platten geben.

Plattenabsturz
Bild 3 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck
Plattenabsturz
Bild 4 (05.05.2016) © Thomas Irlbeck

Steilvorlage am LAO

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Die Brücke und die „steile Treppenanlage“ sind bereits seit dem 11.02 freigegeben. Daher ist das Ganze jetzt nicht mehr mehr wirklich neu, aber ich war noch nicht dazu gekommen, hier mal ein paar Fotos zu schießen. Trotz der enormen Steigung von gefühlten 100 Prozent steht nun die Verbindung zwischen Plett-Zentrum/LAO und Allianz/Richtung pep wieder. Mit einem Rollstuhl sollte man diese Verbindung meiden. Ebenso sollten alle, die Einschränkungen beim Laufen haben oder nicht schwindelfrei sind, lieber einen Umweg nehmen. Für Fahrradfahrer heißt es schieben!

Steile Treppenanlage am LAO
Bild 1: Das Gefahrenschild „steile Treppenanlage“ sagt schon viel aus (31.03.2016) © Thomas Irlbeck
Steile Treppenanlage am LAO
Bild 2 (31.03.2016) © Thomas Irlbeck
Steile Treppenanlage am LAO
Bild 3: Mächtige Umlaufsperre als Leitplanken in Gefahren-Wot-Weiß ausgeführt  (31.03.2016) © Thomas Irlbeck

Quidde-Zentrum: Große Teile neuerdings gesperrt!

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Quidde-Zentrum Februar 2016
Bauzäune markieren … (28.02.2016) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Februar 2016
… den traurigen Rest des Quidde-Zentrum (28.02.2016) © Thomas Irlbeck

Vor mehr als vier Jahren hieß es das erste Mal Abschied nehmen. Der Mix Markt schloss Ende 2011 wegen bevorstehendem Abriss seine Pforten. Doch einen Abriss hat es bis heute nicht gegeben. Stattdessen geht der Verfall des Quidde-Zentrum weiter. Seit einigen Wochen sind große Teile gesperrt, wohl aus Sicherheitsgründen, da sich immer mehr Fassadenteile lösen. So sind der Bereich um den Brunnen herum sowie große Teile der Passage nicht mehr zugänglich. Zwischen dem ehemaligen Mix Markt und der ehemaligen Stadtsparkasse ist kein Durchkommen mehr möglich. Nicht ganz so schlimm erwischt hat es bislang der Bereich um die ehemalige Stadtteilbibliothek – dort ist weiterhin Kunsttreff angesagt.

Quidde-Zentrum Februar 2016
Der Durchgang zwischen der ehemaligen Stadtsparkasse (links) und dem Mix-Markt ist nun dicht (28.02.2016) © Thomas Irlbeck

Wann wird endlich die Brücke vom LAO Richtung pep freigegeben? (Update 12.02.2016)

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Eine Brücke schlagen
Umlaufsperre installiert, Brücke noch gesperrt (19.11.2015) © Thomas Irlbeck
Brückenbauer
Die Brücke während der LAO-Bauarbeiten (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Fast jeder Neuperlacher dürfte diese Brücke kennen. Sie führt über die Ständlerstraße und verbindet das Plett-Zentrum mit der Allianz. Damit stellt sie für Fußgänger und Radfahrer eine wichtige und gern genutzte Verbindung Richtung pep dar. Genauer muss man sagen „stellte“. Denn mit Baubeginn des LAO (Leben am Ostpark) im August 2013 wurde die Brücke gesperrt. Obwohl das LAO bereits im August dieses Jahres eröffnet wurde, wurde die Sperrung immer noch nicht aufgehoben. Das bedeutet für viele Anwohner und Besucher weiterhin Umwege, die eigentlich vermeidbar wären, wäre alles korrekt verlaufen.

Die Gründe für diesen Schildbürgerstreich sind banal. So war laut Münchner Merkur vereinbart worden, die Brücke nicht nur mit einer Treppe, sondern auch über eine Rampe anzuschließen. Tatsächlich wurde nur eine steile Treppe mit Kinderwagenspur errichtet. Für Rollstuhlfahrer ist die Benutzung wohl lebensgefährlich, ebenso für Radfahrer, die nicht absteigen. Doch selbst das Rad zu schieben, ist wegen der hohen Steigung alles andere als ein Spaß, wie der Autor im Selbstversuch feststellen musste.

Wer von der Allianz Richtung LAO will, könnte vor allem im Dunkeln die steile Treppe abstürzen, denn eine Umlaufsperre als Warnung und Bremsvorrichtung war auch nicht errichtet worden. Jetzt sollen Umlaufsperre und Rampe nachgerüstet sowie die Frage nach ausreichender Beleuchtung sowie Räum- und Winterdienst geklärt werden. Erst dann soll die Brücke freigegeben werden.

Eine Umlaufsperre wurde mittlerweile installiert, wie das Foto zeigt. Die Brücke ist aber mit Stand Donnerstag, den 19.11.2015, immer noch gesperrt.

Update 12.02.2016 – Überraschende Freigabe

Die Brücke ist seit dem 11.02.2016 freigegeben. An der Treppe wurde nichts verändert. Offenbar ist man der Meinung, dass die sehr auffällige Umlaufsperre (Foto oben) genug Sicherheit bietet. Ob eine weniger steile Rampe später nachgerüstet wird, ist nicht bekannt.

Narrenhände beschmieren LAOs Wände

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Anfang Oktober wurde das LAO (Leben am Ostpark) mit Schmierereien versehen. Es wurde ein beleidigender Text aufgesprüht und rundum das gesamte Erdgeschoss verunstaltet. Mit Graffiti hatte das rein gar nichts zu tun. Geschlagene zwei Monate hat es gedauert, bis die Schmierereien endlich wieder entfernt wurden. Am Hausnummernschild sieht man noch einen kleinen Rest der Sprühfarbe (Bild 1). Im Erdgeschoss zieht gerade ein Pizzadienst ein (Bild 2). Die Fußgängerbrücke vom LAO über die Ständlerstraße rüber zur Allianz ist noch gesperrt.

LAO ohne Schmierereien
Bild 1: Von den Schmierereien ist fast nichts mehr zu sehen (05.12.2015) © Thomas Irlbeck
LAO ohne Schmierereien
Bild 2: Die ersten Gewerberäume werden bezogen (05.12.2015) © Thomas Irlbeck

Der nimmer enden wollende Abschied vom Quidde-Zentrum

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Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 1: Rechts war mal der Mix Markt. Immerhin zeigt sich hier unfreiwillig, dass Neuperlach viel weniger auf Beton basiert, als man so denkt. Ziegel ist hier der Stoff des Lebens! (31.10.2015) © Thomas Irlbeck

Einst war es ein Ladenzentrum, das alles für den täglichen Bedarf bot. Doch seit Jahren gammelt das Quidde-Zentrum vor sich hin. Nachdem man sich leider dazu entschieden hat, das Ladenzentrum abzureißen und an der gleichen Stelle ein kombiniertes neues Zentrum mit Läden und auch Wohnungen zu bauen, warten die Neuperlacher nur noch auf den Abriss. Ich habe inzwischen aufgehört, zu zählen, wie oft der Abriss, der im Dezember stattfinden sollte, verschoben wurde – meist gleich praktischerweise in den Dezember des nächsten Jahres. Interessanterweise sollte nach den ersten Planungen bereits 2013 Eröffnung des neuen Quidde-Zentrum sein!

Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 2: Notdürftig ersetztes Treppengeländer (31.10.2015) © Thomas Irlbeck

Läden mit Waren für den täglichen Bedarf gibt es schon lange keine mehr, auch wenn einige alte Schilder und Reklamebuchstaben stellenweise erhaltengeblieben sind (Bild 3 und Bild 8). Aber es hat sich eine Künstlerszene in den maroden Räumen etabliert, ferner wurden einige sozialen Einrichtungen angesiedelt. Einige Künstler und soziale Einrichtungen sind nun verschwunden, andere sind derzeit noch vor Ort. Die Fotos von heute zeigen, dass der Verfall kontinuierlich weitergeht. An manche Stellen wird immerhin noch notdürftig geflickt (Bild 2). Aber das Aussehen des Ladenzentrums ist eine Schande.

Sobald neue Planungen und Termine vorliegen, wird Neuperlach.org darüber berichten.

Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 3 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 4: An der ehemaligen Stadtbibliothek (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 5 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 6 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 7 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 8 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 9: Hier ist noch fast alles wie früher, doch die Buchstaben lügen. Hier gibt es keine Schreibwaren mehr (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 10 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 11 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 12 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 13: Hier wurden mal Menschen versorgt, später dann Möbel, jetzt anscheinend nur noch Geister (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 14 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 15 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 16: An der alten Stadtsparkasse (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 17 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 18 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 19 (31.10.2015) © Thomas Irlbeck

Absturzgefahr am Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße

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Seit Freitag, den 23. Oktober, ist der Fußweg zwischen Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße und Parkplatz (Thermometer-Uhr) gesperrt. Da das Haus über eine Passage verfügt, kann man dennoch dort entlanggehen, auch wenn es an einigen Stellen ziemlich eng ist. Über diese Passage können auch die Läden erreicht werden.

Bewohner am Plett-Zentrum sind Sperrungen gewohnt. So waren und sind wegen Baustellen – erst des Einkaufszentrums Life, dann des Wohn- und Gewerbehauses LAO (Leben am Ostpark) – immer wieder Verbindungswege unterbrochen.

Die neuerliche Sperrung ist laut Schild durch „herabstürzende Teile“ bedingt. Laut eines Leserkommentars soll hier eine 1,20 Meter lange Metallstange von der Fassade auf den Fußweg gestürzt sein. Zum Glück habe es keine Verletzten gegeben.

Die genaue Absturzstelle ist Neuperlach.org nicht bekannt. Verdächtig ist aber eine Stelle im zweiten Stockwerk oberhalb des Döner-Restaurants (Bild 5 und 6).

Sperrung Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Bild 1: Sperrung (23.10.2015) Foto: Lesereinsendung
Sperrung Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Bild 2: Sperrung (23.10.2015) Foto: Lesereinsendung
Sperrung Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Bild 3: Sperrung (23.10.2015) © Thomas Irlbeck
Sperrung Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Bild 4: Bürohaus vom neuen Spielplatz aus gesehen (23.10.2015) © Thomas Irlbeck
Sperrung Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Bild 5: Mögliche Absturzstelle (24.10.2015) © Thomas Irlbeck
Sperrung Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Bild 6: Vergrößerung. Die Stelle sieht verdächtig aus (24.10.2015) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum gibt es eine ähnliche Maßnahme. Dort sind einige Eingangsbereiche mit einem Schutzdach versehen worden. Angeblich würde die Gefahr bestehen, dass die Asbest-Eternit-Platten abstürzen. Diese These hat aber Widersprüche. Denn die Eternit-Platten hängen nicht wie behauptet an einem morschen Holzgerüst, sondern an einem Metallgerüst. Auch wurden nur einige Stellen gesichert. Wenn Absturzgefahr bestünde, müssten eigentlich alle Eingänge gesichert werden.

Ein ganz besonderer Abholschein

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Life-Abholschein
Abholschein für’s Life. Eingeworfen am 22.05.2015

Unsere Post im Life.

So, so, Abholung Samstag ab 14 Uhr … Dann habe ich also wie viele Minuten am Samstag dafür Zeit? Kleiner Tipp: Die Inder haben die Zahl erfunden.