Schon gehört? Neueröffnung im Marx-Zentrum

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Von wegen das Marx-Zentrum ist tot! Als Nachfolger für den „Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ eröffnet in den Räumlichkeiten des Peschelanger 7 nun ein Hörgeräte- und Gehörschutzladen der Firma Geers. Ich zeige hier Bilder von heute, vom beginnenden Einzug am 16.05.2019 und vom Leerstand am 29.04.2019. Was mein ihr, ist da Bedarf, wird der Laden brummen?

Geers Marx-Zentrum
Bild 1 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck

 

Geers Marx-Zentrum
Bild 2 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Geers Marx-Zentrum
Bild 3: Beginnender Einzug (16.05.2019) © Thomas Irlbeck
Geers Marx-Zentrum
Bild 4 (16.05.2019) © Thomas Irlbeck
Leerstand Peschelanger 7
Bild 5: Leerstand nach Auszug des Frisörsalons (29.04.2019) © Thomas Irlbeck

 

„Funk Uhr“ und Funkmast

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Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 1 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Bis zum 18.10.1980 fuhr unsere Tram hier vorbei, dann wurde sie stillgelegt. Wir sind hier in der Hechtseestraße in Ramersdorf, das Michaelibad und Neuperlach sind schon ganz nah. In diesem Schreibwarenladen wird man Fernsehzeitschriften wie die „Funk Uhr“ bekommen. Dazu passt, der Handy-Funkmast ist vermutlich höher als das ganze Haus.

Infos zur historischen Neuperlacher Tram: Hier klicken!

Ein weiterer Funkmast: Unser Telekom-Funkmast in Neuperlach Mitte

Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 2 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 3 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Baubeginn bei der Perlach Plaza! (Update 17.05.2019)

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Kultur Quadrat Map
Neuperlachs Mitte – Lage der Perlach Plaza sowie der anderen Bauten:  Loge №1und №2 (kurz vor Fertigstellung) und der Gewofag-Bauten (im Bau befindlich, mit „G“ gekennzeichnet“). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Bauarbeiten zur Perlach Plaza sind am 29.04.2019 gestartet! In Zukunft muss man sich noch einen Begriff in Neuperlach merken: Die Perlach Plaza ist Teil des Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz, also unserer Mitte. „Plaza“ ist spanisch und bedeutet „(Markt-)Platz“. Ob es korrekt „die“, „der“ oder „das“ Plaza heißt, darüber kann man streiten. Im Duden steht das Wort nicht und Wiktionary gibt kein Genus an. Auch wenn „Platz“ maskulin ist, haben wir uns für „die Plaza“ entschieden, da das „a“ am Wortende dem Ausdruck eine feminine Note gibt.

Perlach Plaza
Bild 1 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Nach den beiden Logen-Wohnhäusern und dem Gewofag-Bau (Neuperlach.org berichtete) ist dies bereits das dritte Bauprojekt auf dem Hanns-Seidel-Platz. Die Perlach Plaza findet sich dort, wo früher der Sonntags-Flohmarkt war, also am Eck Thomas-Dehler-Straße/Von-Knoeringen-Straße. Die wörtliche Übersetzung Marktplatz deutet bereits vorsichtig an, was geboten werden wird. Konkret werden Einzelhandel (13.000 m2), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements realisiert. Die Planung wird vom Architekturbüro AllesWirdGut aus Wien realisiert. Weitere Partner sind die BHB und Concrete Capital (ein Klick zeigt eine Visualisierung).

Beim Einzelhandel stehen die Biolebensmittelkette Tegut sowie der Discounter Lidl bereits als Mieter fest.

Ein paar Baudetails

Es werden insgesamt vier Baukörper errichtet, die längs der Thomas-Dehler-Straße 6 Obergeschosse umfassen, hofseitig 5.

Zur Plaza wird auch ein 5.000 Quadratmeter großer Park gehören, denn schließlich soll man da auch flanieren können, sonst würde es dem Namen nicht gerecht werden. Dabei wird auch ein neuer Zugang zum U-Bahnhof realisiert. Die Einzelhandelsflächen werden dabei vollständig bzw. primär im Untergeschoss errichtet – mit direktem Zugang zum U-Bahnsteig.

Die Fertigstellung der Perlach Plaza ist für 2022 anvisiert.

Wie die heute entstandenen Fotos zeigen, wurde nun angefangen, den Asphalt des alten Parkplatzes abzutragen. Auch ein Rammgerät zur Herstellung der Spundwand wurde angeliefert.

Mehr zum Thema auf muenchen.de: Perlach Plaza: Neuperlach bekommt eine neue Mitte

Perlach Plaza
Bild 2: Bauarbeiten mit Wacker Chemie im Hintergrund (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 3 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 4 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 5 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 6 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Kiesberge haben parkende Autos und den Sonntags-Flohmarkt abgelöst.

Perlach Plaza
Bild 7 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Neues Quidde-Zentrum: Jetzt soll es schnell gehen (Update 29.05.2019)

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Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 1: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck

Nach vielen, vielen Jahren des Wartens soll es nun schnell gehen – am Quidde-Zentrum sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung, die ihren Artikel mit äußerst passenden Worten einleitet:

„Fast hätte man vergessen, dass das Quiddezentrum abgerissen werden soll, so viel Zeit ist nach den ersten Ankündigungen inzwischen vergangen.“

Zum gesamten SZ-Artikel: Ende eines Schwebezustands

Wir erinnern uns, im November 2011 schloss der letzte größere Laden, der Mix Markt. Die Stadtbibliothek gab wenige Wochen später am 23. Dezember auf. Die Stadtsparkasse, die Papeterie Schwarz, das Tortenparadies (jetzt passenderweise am Neuen Südfriedhof in der Unterhachinger Straße zu finden), die Apotheke, Reinigung, der Friseur – oder, noch älter: der Edeka, Rewe und der Wienerwald – sind ebenfalls längst Geschichte.

Seit fast zehn Jahren ist das Ladenzentrum Geschichte. Einige der Räume werden nun von Künstlern genutzt – im Rahmen des „Neuperlach Zoo“. Andere Räume sind in einem derart desolaten Zustand, dass sie nicht mehr benutzt werden können. Ein Teil des Quidde-Zentrum ist inzwischen mit Bauzäunen abgesperrt.

Der Abriss und eine Realisierung eines Neubaus wurden immer wieder verschoben. Als Grund wurde angegeben, dass man bei der ursprünglichen Neuplanung nachträglich zum Ergebnis gekommen sei, dass der Anteil der Ladenflächen zu hoch ausgefallen sei. Man befürchtete Leerstände. Warum aber diese Umplanung sich über so viele Jahre hinzog, ist unverständlich, zumal Wohnungen dringend gebraucht werden und die Versorgung mit Waren in dem Quartier nicht mehr optimal ist. Immerhin ist ein Lidl (Nawiaskystraße) und ein Penny (Quiddestraße, Ecke Staudingerstraße) zumindest in fußläufiger Umgebung erreichbar. Das war es aber dann auch schon im Wesentlichen.

Weiteres zum Thema: Der nimmer enden wollende Abschied vom Quidde-Zentrum

Quidde-Zentrum Februar 2016
Bild 2: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2016) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Kunsttreff
Bild 3: Dieses Bild spricht für sich! Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck
Bild 4: Hier waren die Zeiten zumindest noch etwas besser (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Bild 5: Der Mix Markt im Quidde-Zentrum (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Bild 6: Aktuelle Nutzung, der Kunsttreff in den ehemaligen Räumen der Stadtteilbibliothek. Ganz früher war hier ein Edeka ansässig

 

Marx-Zentrum: Ausgeschnitten

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„Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ im Haupthaus Peschelanger 7 ist Geschichte.

Leerstand Peschelanger 7
Bild 1 (29.04.2019) © Thomas Irlbeck

„Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ im Haupthaus Peschelanger 7 ist Geschichte.

Boardinghouse in Neuperlach Süd: „Zuhause auf Zeit“ (Update 05.06.2019)

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Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden. Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem Hotel aufhalten, die Kosten sind meist üblicherweise erheblich geringer als in einem Hotel.

Hier in Neuperlach Süd werden die Appartements als Studio- und Galerie-Räume ausgeführt und eine Fläche von 20 m² bis ca. 61 m² bieten. Mehr Informationen sollen in Kürze über die Website www.revo-muenchen.de  (derzeit noch Baustellenseite) abrufbar sein.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 1: Haus mit Bullaugen-Optik (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 2 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 3 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 4 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 5 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 6 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 7: Bohrgerät zur Herstellung der Verbauwand im Mixed-In-Place-Verfahren (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 8: Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 9: Detail Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 10: Detail Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 11: Detail Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.06.2019

Die Spundwände zur S-Bahn-Gleisanlage und die große Baugrube sind beeindruckend.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 12 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 13 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 14 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 15 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach Süd: Ladeninhaber wehren sich gegen Kündigung (Update 07.05.2019)

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Schließung Läden Neuperlach Süd
Aushang – Ein Klick macht groß

In Neuperlach Süd haben eine Reihe von Ladeninhabern an der Maximilian-Kolbe-Allee ihre Kündigung erhalten. Siehe auch Artikel im Merkur. Die Frist beträgt 6 Monate. Lotto- und Schreibwarenladen, Blumengeschäft, Fahrschule, Bäcker, indischer Imbiss, Friseur, Kosmetikstudio – all das soll Wohnungen weichen. Die Ladenflächen sollen dabei in Wohnflächen umgewandelt werden, wodurch 19 Wohnungen entstehen könnten. Außerdem sollen die dreigeschossigen Häuser um zwei Vollgeschosse aufgestockt werden, was zu zusätzliche 38 zusätzlichen Wohnungen führen könnte. Inzwischen formiert sich immer mehr Protest. Denn es ist nicht nur die Existenz der Ladeninhaber bedroht, auch die Anwohner würden ihre Einrichtungen verlieren und müssten weitere Wege in Kauf nehmen.

Helfen kann man durch einen Eintrag in die Unterschriftenliste.  Listen liegen in Schreibwaren Zellner und auch anderen Läden aus. Auch kann man zur Tagung des Unterausschusses Bau am 2. April kommen, zumal die Entscheidungsträger vor Ort sein werden.  Details im Aushang (Foto).

Aktueller Stand (07.05.2019)

4000 Unterschriften für die Ladenzeile (Artikel aus der SZ):

Immerhin konnte der UA-Vorsitzende Wolfgang Thalmeir nach einem Treffen mit der Lokalbaukommission (LBK) berichten, dass diese alles daran setzen werde, die vorhandenen gewerblichen Nutzungsstrukturen in den Erdgeschossbereichen zu erhalten.

Bäckerei, Konditorei und Café Ratschiller’s eröffnet vor dem pep (Update 17.03.2019)

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Café Ratschiller's
Bild 1: Café Ratschiller’s vor dem pep (04.03.2019) © Thomas Irlbeck

Direkt vor dem pep – auf der dem Busbahnhof abgewandten Seite – eröffnet Bäckerei, Konditorei und Café Ratschiller’s. Zur Orientierung: Die Raumspindel Space Churn ist auch ganz in der Nähe (Bild 2). In dem Laden war früher der Stoff- und Kurzwarenladen Stoff-Creativ ansässig. Noch präziser: Vom Busbahnhof geht man zum Haupteingang des pep, durch diesen geradeaus durch, wieder ins Freie und sieht dann auf der rechten Seite das neue Café.

Update: Seit dem 11. März hat der Laden geöffnet.

Da Cafés in Neuperlach Mangelware sind, ist das sicherlich eine interessante Geschichte.

Café Ratschiller's
Bild 2: Wer genau hinsieht, erkennt die Raumspindel Sapce Churn – Bildmitte (05.03.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.03.2019

Heute saßen die Gäste bei herrlichem Frühlingswetter und 19 Grad natürlich auch draußen.

Café Ratschiller's
Bild 3 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Café Ratschiller's
Bild 4 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum ist nicht tot

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Meine Heimat: Das Marx-Zentrum. Das Café Anpfiff ist der Ort für gute Getränke, Fußball-Live-Übertragungen. Spielautomaten und kostenloses Internet gibt es auch. Obwohl mal wieder ein Teil der Fußgängerzone wegen Bauarbeiten aufgerissen ist, geht der Betrieb weiter. Also: Das Marx-Zentrum ist – trotz einiger Leerstände – nicht tot, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Zur Homepage des Café Anpfiff.

Café Anpfiff
Bild 1 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Café Anpfiff
Bild 2 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Café Anpfiff
Bild 3 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck

Geschützt: Leerstände im Life – Kauft im Life und in den Läden in eurer Nachbarschaft! (Extended Mix)

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Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Leerstände im Life – Kauft im Life und in den Läden in eurer Nachbarschaft!

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Einkaufszentrum Life
Einkaufszentrum Life (12.02.2019) © Thomas Irlbeck

Vier Leerstände ab Mitte Februar!

Der Blumenladen ist geschlossen und schon ausgeräumt. Der Mobilfunkladen ist geschlossen und schon ausgeräumt. Die Apotheke schließt zum 15. Februar. Der Laden zwischen Papeterie und Traublinger steht seit langer Zeit leer. Eine der beiden Rolltreppen ist seit einiger Zeit außer Betrieb. Zum Transport der Einkaufswägen steht der Fahrstuhl zur Verfügung.

Leute, kauft nicht nur in den großen Malls und bei Amazon, sondern nutzt auch das Life und die Läden in eurer Nachbarschaft! Nur dann können die kleineren Ladenzentren und Läden überleben!

Ausgeschrieben: Das Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum hat aufgegeben (Update 01.06.2019)

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Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 1: Aus für unsere Papeterie (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Und wieder ein Laden weniger im Marx-Zentrum. Unser Schreibwarenladen (mit Lotto/Toto und E-Zigaretten-Abteilung) im Marx-Zentrum ist seit dem 21. Januar 2019 geschlossen. Am Eingang ist zu lesen „Liebe Kunden, ab Montag, den 21.01.2019, bleibt unser Laden geschlossen. Unsere e-Zigaretten-Produkte können Sie weiterhin online unter … bestellen. Wir möchten uns für Ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen alles Gute. Ihr ABC-Smoke Team.“ Auf der Homepage des Ladens ist zudem der folgende Hinweis zu lesen: „Wir […] freuen uns, Sie schon bald im neuen Laden begrüßen zu dürfen.“

Der Schreibwarenladen hat mich einen sehr großen Teil meines Lebens begleitet. Als ich 1974 ins Marx-Zentrum zog, war der Laden noch im Bau, aber ein Vorläufer existierte als Bretterbude auf dem Sportplatz auf der anderen Seite des Karl-Marx-Ring. Dort waren auch weitere Läden (Bäcker, Supermarkt) provisorisch untergebracht.

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 2 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Schon bald wurde der Schreibwarenladen dann in den Räumlichkeiten des Marx-Zentrum, Max-Kolmsperger-Straße, eröffnet. Die offizielle Einweihung des Marx-Zentrum war im Mai 1975.

Ich habe in dem Laden Schreibhefte und anderes Schulzubehör gekauft, Comics und Zeitschriften, meine Eltern kauften mir dort Spielsachen und auch Faschingskostüme.

2010: Zwangsversteigerung – aber es ging weiter

2010 sah es schon einmal sehr düster aus, der Laden wurde zwangsversteigert. Er wurde dann von einem neuen Inhaber weitergeführt.

Im März 2018 gab es einen Einbruch in den Laden (Neuperlach.org berichtete), es war offenbar nicht der einzige, wie das zerbrochene Glas auf den aktuellen Fotos demonstriert.

Hoffentlich findet sich eine neue Verwendung für den Laden. Es ist leider nicht der einzige Leerstand, das Ladengeschäft des Optikers Gallenberger ist bis heute verwaist (Neuperlach.org berichtete). Das Burger-Lokal (wie der Optiker in der Mittelinsel zu finden) ist ebenso „außer Betrieb“ (Neuperlach.org berichtete).

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 3 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Der Laden leert sich (Update 01.02.2019)

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 4 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 5 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 6 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck

Update 01.06.2019

er Laden wurden inzwischen weiter ausgeräumt, ist aber immer noch nicht ganz leer. Was da nun wohl reinkommt?

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 7 (01.06.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 8 (01.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der weiße „Schwarze Marx“

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Das Marx-Zentrum wird zuweilen auch ehrfurchtsvoll als „Schwarzer Marx“ bezeichnet. Heute wird dank dem Schneefall aus dem „Schwarzen Marx“ jedoch eher ein weißer „Schwarzer Marx“.

Marx-Zentrum im Schnee
Bild 1 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 2 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 3 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 4 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 5 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 6 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 7 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 8 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 9 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 10 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zeugen vergangenen Lebens

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Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum
Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum (10.11.2018)

„Zeugen vergangenen Lebens“: Ich habe es immer schon gespürt, schon einmal gelebt zu haben. Gesehen an der „Apotheke im Marx-Zentrum“ im Ärztehaus (Peschelanger 11), viele dürften es ohnehin an der Spiegelung erkennen. Mehr zum Thema beim Reinkarnations-Hypnotiseur eures Vertrauens.

Das Foto ist schon älter, knapp über einen Monat. Ursprünglich hatte ich das Foto zunächst auf Facebook gepostst. Dort wurde es wegen Verletzung der Gemeinschaftsstandards zurückgewiesen. Eine weitere Begründung gab es nicht. Ich erkenne keine Gründe, warum das Foto nicht zulässig sein könnte. Habt ihr eine Idee?

Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum – zensiert
Damit der Artikel auf Facebook mit einem Vorschaubild erscheint, habe ich das gebastelt

Der Spiegel lügt, der Schein trügt

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Herrlich! Einer unserer Zwillingstürme spiegelt sich im pep!

Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 1 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck
Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 2 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck

Hier noch eine andere Spiegelung in einem anderen Stadtteil. Einen kleinen Neuperlach- Bezug gibt es dort auch und eine interessante Besonderheit. Einfach hier klicken

Unser Wochenmarkt auf dem Theodor-Heuss-Platz

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Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 1 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck

Unser Wochenmarkt – jetzt am Theodor-Heuss-Platz (Wohnring).

Wann? Immer am Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr

Der Wochenmarkt existiert bereits seit 1969 und darf getrost als Institution bezeichnet werden. Doch er musste schon mehrfach umziehen:

  • 20. Mai 1969: Der erste Wochenmarkt an der Plettstraße wird eröffnet.
  • Oktober 1983: Eröffnung des Wochenmarkts auf dem Hanns-Seidel-Platz
  • 13.04.2018: Eröffnung des Wochenmarktes am Theodor-Heuss-Platz (Wohnring). Der bisherige Standort musste wegen der anstehenden Bebauung aufgegeben werden.
Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 2 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 3 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 4 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck

Verwaist, aber nicht gottverlassen

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Jannah Burger
Bild 1: Die Aufschrift „Neueröffnung“ täuscht (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das ist meine Welt, hier lebe ich. Doch immer wieder gibt es in unserem Marx-Zentrum Leerstände. Das Burger-Lokal ist schon seit vielen Wochen außer Betrieb. An der Fassade klebt immer noch ein Neueröffnung, und per Schild wird man auf Umbaumaßnahmen hingewiesen. Aber es scheint sich nichts mehr zu tun. Der ehemalige Optiker Gallenberger steht seit Dezember 2017 leer.

Jannah Burger
Bild 2 (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Jannah Burger
Bild 3: Klingt gut, aber es scheint sich nichts mehr zu tun (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Optiker Gallenberger
Bild 4: Leerstand  seit Dezember 2017. Hier bekamen die Neuperlacher früher ihre Brillen (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Ein neues Zuhause für unsere Raumspindel Space Churn (Update 20.12.2018)

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Update 28.11.2018 – Kurzer Hinweis: Die Raumspindel steht nun am Wohnring. Hier aber nun die ganze Geschichte.

Raumspindel Space Churn Wohnring
Unsere Raumspindel Space Churn ist wieder da und findet sich nun am Wohnring (28.11.2018) © Thomas Irlbeck

Ein Video von der im Wind drehenden Raumspindel am neuen Standort darf auch nicht fehlen:

(Link: YouTube)

Stand am 20.08.2018: Die Raumspindel wird abmontiert!

Raumspindel Space Churn
Bild 1: Raumspindel Space Churn vor dem Kulturhaus am Hanns-Seidel-Platz (Archivfoto von 2017) © Thomas Irlbeck

Wegen der Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes muss die Raumspindel Space Churn, das Wahrzeichen Neuperlachs (auch als Neuperlach Mobile bekannt), umziehen. Als neuer Standort wird zurzeit der Wohnring überprüft – dort, wo sich bereits ein Maibaumständer befindet. Hier wurden bereits Messarbeiten durchgeführt, um den Abstand zu den umliegenden Bäumen und Wegen zu ermitteln (Fotos). Endgültig entschieden ist aber wohl noch nichts. Geklärt ist offenbar auch noch nicht, ob der Umzug dauerhaft ist oder die Raumspindel nach Abschluss der Bauarbeiten zurück auf den Hanns-Seidel-Platz kann. Es ist nicht der erste Umzug, ursprünglich stand das 1972 von George M. Rickey gebaute Kunstwerk im Plett-Zentrum. 2008 ging es dann an den Hanns-Seidel-Platz neben das Kulturhaus.

Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 2: Messarbeiten am Wohnring (20.08.2018). Foto: Roman Ludwig
Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 3: Messarbeiten am Wohnring  (20.08.2018). Foto: Roman Ludwig

Die Raumspindel wurde nun abmontiert .Neben unserem Kulturhaus klafft jetzt eine Lücke. Nur eine Bodenplatte (im Foto rechts unten) erinnert an das Kunstwerk:

Kulturhaus ohne Raumspindel Space Churn
Bild 4: Kulturhaus ohne Raumspindel (07.09.2018) © Thomas Irlbeck

Doch noch steht die Spindel nicht am angenommenen neuen Ort, dem Wohnring. Daher wurde sie wahrscheinlich in ein Zwischenlager gebracht.

Vorbereitungen am Wohnring (Update 19.11.2018)

Aktivitäten am Wohnring. Die Maibaumhalterung wurde abgeflext. Es ist eine Kunstschmiede/Schlosserei vor Ort. Sind das Vorbereitungen auf das Aufstellen der Raumspindel?

Am Maibaumständer, Wohnring
Bild 4: Am Wohnring  (19.11.2018). Foto: Roman Ludwig

Recycling (Update 20.11.2018)

Vorbereitung zur Aufstellung des Kunstwerks. Die beiden Maibaumständer-Teile  werden wiederverwendet und als Teil der neuen Raumspindel-Halterung umfunktioniert. Recycling funktioniert!

Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 5 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 6 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck

Anlieferung der „Bauteile“ (Update 26.11.2018)

Jetzt gibt es keine Zweifel mehr. Am Montag, den 26.11.2018, wurden die Einzelteile der Raumspindel angeliefert und ein Bauzaun aufgestellt.

Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 7 (26.11.2018). Foto: Roman Ludwig

Die Raumspindel ist wieder da! (Update 28.11.2018)

Die Raumspindel steht! Zu finden vor dem pep-Eingang (Westseite) und der Hofpfisterei, wie im folgenden Foto zu sehen ist.

Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 8: Im Hintergrund die Hofpfisterei, das pep kann man sich ganz links denken (28.11.2018) © Thomas Irlbeck
Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 9 (28.11.2018) © Thomas Irlbeck
Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 10 (28.11.2018) © Thomas Irlbeck
Raumspindel Space Churn Wohnring
Bild 11: Im Hintergrund das pep (28.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 20.12.2018

Immer wieder wird die Frage aufgebracht, warum sich die Spindel nun elegant im Wind drehe, was man dagegen die letzten Jahre nicht habe beobachten können. Die genaue Antwort kenne ich nicht, aber es ist wahrscheinlich, dass die Lager verunreinigt, korrodiert oder nicht ausreichend geschmiert waren. Durch die Neumontage sowie eine Reinigung und Wartung dürfte sich das Problem nun für längere Zeit erledigt haben.

Unser FestSpielHaus vor dem Abriss! (Update 25.05.2019)

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FestSpielHaus
Bild 1: Das FestSpielHaus in seinem blauen Container. Die Farbe passt gut zur ebenfalls blauen Fußgängerbrücke, die nicht im Bild ist (15.07.2018) © Thomas Irlbeck

Das FestSpielHaus an der Quiddestraße soll abgerissen werden, noch im Herbst dieses Jahres muss es geräumt werden. Auf dem Grundstück sollen Wohnungen errichtet werden. Die Verwaltung des FestSpielHaus sucht dringend nach einem neuen Standort.

Aber der Reihe nach: Unser heutiges Gebäude ist ein Container. Dass Container lange genutzt werden können, zeigt sich, dass dieser Bau schon seit ca. 1969 steht – und zwar an der Quiddestraße, Ecke Plettstraße; die Lätarekirche und die blaue Fußgängerbrücke ist hier auch ganz in der Nähe. Er war Neuperlachs erster Supermarkt. Endlich konnten die Bewohner in Neuperlach vernünftig einkaufen und mussten nicht mehr so weit fahren.

Auf dem Gelände fand auch früher der Wochenmarkt statt (ab 20. Mai 1969 bis 1983). Später wurde der Container für soziale und kulturelle Zwecke genutzt – ab 1974 als Jugendtreff und Tagesstätte für Senioren, dann zunehmend für Theateraktivitäten. Den Namen FestSpielHaus hat das Gebäude 1995 erhalten, von diesem Zeitpunkt an gab es einen regelmäßigen Theaterspielbetrieb. Ein Schwerpunkt liegt auf einem Mitmachtheater, bei dem bewusst junge Menschen ohne Schauspielerfahrung auftreten sollen. Eine professionelle Theaterschule ist aber auch angebunden.

FestSpielHaus
Bild 2 mit dem Eingangsbereich (15.07.2018) © Thomas Irlbeck

Nun aber neigt sich das Gebäude seinem Ende zu. Bis zum 30. September 2018 muss es geräumt sein, danach soll es abgerissen werden. Der Grundstückseigentümer hat Eigenbedarf angemeldet. Laut Stand der offiziellen Website hat man immer noch keine neue Unterkunft gefunden. Bereits seit 2013 ist immer wieder das alte Hackschnitzel-Heizkraftwerk in Ramersdorf als neuer Standort im Gespräch (Neuperlach.org berichtete).

Weiter unten gibt es noch ein historisches Foto von ca. 1969/1970, auf dem der Bau – wenn auch nur klein – in seiner Funktion als Supermarkt zu sehen ist. Damals war der Container noch weiß.

Mal wieder eine Nachverdichtung

Laut tz sollen auf dem FestSpielHaus-Grundstück Wohnungen gebaut werden. Eine solche Nachverdichtung ist naheliegend, zumal das Grundstück relativ groß ist, denn es gibt noch eine größere Freifläche hinter dem Haus (Bild 5), eben der Standpunkt des ehemaligen Wochenmarktes.

FestSpielHaus
Bild 3 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
FestSpielHaus
Bild 4: Rückansicht (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
FestSpielHaus
Bild 5: Rückansicht – wie groß die Freifläche des ehemaligen Wochenmarktes ist, zeigt dieses Bild (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße/Ecke Plettstraße
Bild 6: Albert-Schweitzer-Straße/Plettstraße. Um 1969/1970. Im Bild fast ganz oben, leicht rechts, ist der Container zu sehen, der Neuperlachs erster Supermarkt war und in dem heute das FestSpielHaus ansässig ist. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.

Quelle

Offizielle Website des FestSpielHaus

Update 19.08.2018

Kein gutes Omen: Auf dem Gelände wurden zwei Container aufgestellt.

FestSpielHaus
Bild 7 (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
FestSpielHaus
Bild 8 (19.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 24.02.2019

Noch steht das FestSpielHaus! Laut offizieller FestSpielHaus-Website ist ein Teil der Kulissen, Requisiten und Kostüme bereits umgezogen.

Der neue Standort wird, wie oben bereits spekuliert wurde, das alte Hackschnitzel-Kraftwerk in Ramersdorf sein.

Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 9: Der neue Standort, das alte Hackschnitzel-Kraftwerk in Ramersdorf an der Rosenheimer Straße 192, Ecke Wa­­gen­­eggerstraße (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 25.04.2019

Die Außenreklame wurde abmontiert.

FestSpielHaus
Bild 10 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
FestSpielHaus
Bild 11 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck