Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes?

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Pfanzeltplatz 7
Bild 1 (29.06.2019): Der Laden schließt, das Gebäude wird laut Vermieter „wohl“ abgerissen. Das verwundert, da das gesamte Ensemble denkmalgeschützt ist. Foto: Lesereinsendung

Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen.

Das Besondere ist, die Buchhandlung führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht:

Es ist inzwischen offensichtlich, dass das Objekt Pfanzeltplatz 7 nicht mehr heutigen Anforderungen an einen zeitgemäßen gebäudetechnischen Zustand entspricht und wir werden daher das Anwesen veräußern und es wird im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden.

Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern.

Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei auch auf einen Fall in Obergiesing, bei dem ein denkmalgeschütztes Haus – allerdings ohne Genehmigung – abgerissen worden war (Quelle: RIS):

  • Gibt es zu den Anwesen Pfanzeltplatz 7 + 8 Anfragen zur Bebaubarkeit?
  • Sind die beiden Häuser als Baudenkmäler in die Baudenkmalliste aufgenommen worden?
  • Falls nicht, gibt es Bestrebungen, diese in die Liste aufzunehmen?
  • Wäre trotz bestehendem Ensembleschutz ein Abbruch vollziehbar bzw möglich?
  • Gibt es einen Aufstellungsbeschluß?
  • Hat die Verwaltung den Eigentümer*innen bereits Auskunft erteilt?
  • Wenn ja, in welcher Form fand diese Unterredung statt?
  • Gibt es seitens der Eigentümer*innen Vereinbarungen mit den derzeitigen Mieter*innen über einen Wiedereinzug?

Begründung
Den Mietern des Hauses Pfanzeltplatz 7 („Schwedische Buchhandlung“) wurde der Mietvertrag zum 30.6.2019 gekündigt, mit der Begründung „…das es im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden (soll)….“

Der Fall, des in der Baudenkmalliste befindlichen Hauses, Obere Grasstraße 1, besser bekannt als Uhrmacherhäusl, ist in München in schlechter Erinnerung geblieben! Es bedarf daher einer Kontrolle, um den Schutz des Ensembles am Pfanzeltplatz zu gewährleisten.

Ein aktuelleren Stand im RIS gibt es noch nicht, ich habe da jetzt mal nachgefragt und bleibe dran.

Pfanzeltplatz 7
Bild 2 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 3 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 4 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung

Quidde-Zentrum: Alle Zugänge zum Ladenzentrum wegen bevorstehendem Abriss gesperrt (Update 27.07.2019)

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Quidde-Zentrum Abriss
Bild 1 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck

Heute wurden alle (fünf) Zugänge zum Quidde-Zentrum (Ladenzentrum) gesperrt. Das Ladenzentrum wird ja nun abgerissen (Neuperlach.org berichtete). Das Neuperlacher Fußwegsystem ist somit unterbrochen.

Brücke noch benutzbar

Die Brücke über die Quiddestraße kann derzeit noch benutzt werden. Man nimmt (in Ost-West-Richtung) vom Life (zu Fuß/auf dem Rad) zunächst den üblichen Weg, biegt aber dann vor dem Anstieg nach rechts ab. An St. Jakobus vorbei gelangt man dann links über eine steile Rampe (nur für Könner unter den Radfahrern; die anderen schieben) rauf zur Brücke. Die Karte zeigt es genau. Der Parkplatz ist zurzeit auch noch begehbar und mit dem Rad befahrbar.

Quidde-Zentrum Abriss – Map
Bild 2: Umleitungsempfehlung für das Neuperlacher Fußwegsystem. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 3 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 4 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 5 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 27.07.2019

Der Abriss soll noch dieses Jahr erfolgen, der Neubau dann nächstes Jahr starten. Die WSB will die Anwohner in den nächsten Wochen über die Pläne informieren.  Mehr dazu in der Hallo.

Schon gehört? Neueröffnung im Marx-Zentrum

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Von wegen das Marx-Zentrum ist tot! Als Nachfolger für den „Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ eröffnet in den Räumlichkeiten des Peschelanger 7 nun ein Hörgeräte- und Gehörschutzladen der Firma Geers. Ich zeige hier Bilder von heute, vom beginnenden Einzug am 16.05.2019 und vom Leerstand am 29.04.2019. Was mein ihr, ist da Bedarf, wird der Laden brummen?

Geers Marx-Zentrum
Bild 1 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck

 

Geers Marx-Zentrum
Bild 2 (31.05.2019) © Thomas Irlbeck
Geers Marx-Zentrum
Bild 3: Beginnender Einzug (16.05.2019) © Thomas Irlbeck
Geers Marx-Zentrum
Bild 4 (16.05.2019) © Thomas Irlbeck
Leerstand Peschelanger 7
Bild 5: Leerstand nach Auszug des Frisörsalons (29.04.2019) © Thomas Irlbeck

 

Abriss Hertie Giesing – Das habe ich mir nie träumen lassen! (Update 24.06.2019)

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Manchmal träumt man sehr seltsame Sachen, aber sie können immerhin einen Anlass bieten, noch einmal ältere Fotos zu zeigen. Konkret habe ich heute Nacht von dem Hertie-Kaufhaus in Giesing geträumt (ganz früher war da mal ein Kepa drin – das war die Niedrigpreis-Kaufhauskette von Karstadt; siehe BR-Video: Zeitmaschine: Abbruch trifft Aufbruch am Tegernseer Platz). Wir erinnern uns, es wurde 2011 abgerissen. Im Traum sollte dort nach dem Neubau die MVG-Haltestelle umbenannt werden. Das Kaufhaus wollte seinen Namen haben, der irgendwie HERGIESI oder so ähnlich war. Die MVG sagte, sie benenne Haltestellen grundsätzlich nicht nach Kaufhäusern. Da aber der Platz nun HERGIESI-Platz heißt, hatten sie ein Einsehen, die Haltestelle wurde von Silberhornstraße zu  HERGIESI-Platz.

Das alles war wie gesagt nur ein Traum und vieles stimmt nicht. Heute ist in dem Gebäude ein Woolworth drin und es kam natürlich nicht zur Umbenennung der Haltestelle. Mich verbindet viel mit dem früheren Kaufhaus, da meine Eltern in der Nähe einen Garten mit einem kleinen Häuschen hatten. Da ging es ab und zu in dieses Kaufhaus, da es das nächste Kaufhaus war. Heute haben wir immerhin im Marx-Zentrum einen Woolworth. Ich zeige hier eine Reihe von Fotos, die 2011 entstanden sind. 2011 habe ich bereits einen Beitrag veröffentlicht, der hier zu finden ist: Abbrechmittel.

Stand am 23.04.2011

Abriss Hertie Giesing
Bild 1 (23.04.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 2 (23.04.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 3 (23.04.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 4 (23.04.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 5 (23.04.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 6 (23.04.2011) © Thomas Irlbeck

Exakt einen Monat später: Stand am 23.05.2011

Abriss Hertie Giesing
Bild 7 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 8 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 9 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 10 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 11 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 12 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 13 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild 14 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck
Abriss Hertie Giesing
Bild159 (23.05.2011) © Thomas Irlbeck

Update 24.06.2019

So sieht es heute dort aus. Ganz böse könnte man sagen: Ramschkaufhaus mit Designer-Fassade.

Woolworth Giesing
Bild 16 (24.06.2019) © Thomas Irlbeck

Weitere Infos, auch zu den inzwischen älteren Plänen des bereits realisierten Neubaus aus dem vorigen Foto:

„Funk Uhr“ und Funkmast

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Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 1 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Bis zum 18.10.1980 fuhr unsere Tram hier vorbei, dann wurde sie stillgelegt. Wir sind hier in der Hechtseestraße in Ramersdorf, das Michaelibad und Neuperlach sind schon ganz nah. In diesem Schreibwarenladen wird man Fernsehzeitschriften wie die „Funk Uhr“ bekommen. Dazu passt, der Handy-Funkmast ist vermutlich höher als das ganze Haus.

Infos zur historischen Neuperlacher Tram: Hier klicken!

Ein weiterer Funkmast: Unser Telekom-Funkmast in Neuperlach Mitte

Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 2 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 3 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Baubeginn bei der Perlach Plaza! (Update 31.07.2019)

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Kultur Quadrat Map
Neuperlachs Mitte – Lage der Perlach Plaza sowie der anderen Bauten:  Loge №1und №2 (kurz vor Fertigstellung) und der Gewofag-Bauten (im Bau befindlich, mit „G“ gekennzeichnet“). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Bauarbeiten zur Perlach Plaza sind am 29.04.2019 gestartet! In Zukunft muss man sich noch einen Begriff in Neuperlach merken: Die Perlach Plaza ist Teil des Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz, also unserer Mitte. „Plaza“ ist spanisch und bedeutet „(Markt-)Platz“. Ob es korrekt „die“, „der“ oder „das“ Plaza heißt, darüber kann man streiten. Im Duden steht das Wort nicht und Wiktionary gibt kein Genus an. Auch wenn „Platz“ maskulin ist, haben wir uns für „die Plaza“ entschieden, da das „a“ am Wortende dem Ausdruck eine feminine Note gibt.

Perlach Plaza
Bild 1 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Perlach Plaza – unser neuer Marktplatz mit unterirdischer Ladenstadt und überirdischem Gewerbe, Hotel und Wohnbau

Nach den beiden Logen-Wohnhäusern und dem Gewofag-Bau (Neuperlach.org berichtete) ist dies bereits das dritte Bauprojekt auf dem Hanns-Seidel-Platz. Die Perlach Plaza findet sich dort, wo früher der Sonntags-Flohmarkt war, also am Eck Thomas-Dehler-Straße/Von-Knoeringen-Straße. Die wörtliche Übersetzung Marktplatz deutet bereits vorsichtig an, was geboten werden wird. Konkret werden Einzelhandel (13.000 m2), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements realisiert. Die Planung wird vom Architekturbüro AllesWirdGut aus Wien realisiert. Weitere Partner sind die BHB und Concrete Capital (ein Klick zeigt eine Visualisierung).

Beim Einzelhandel stehen die Biolebensmittelkette Tegut sowie der Discounter Lidl bereits als Mieter fest.

Ein paar Baudetails

Es werden insgesamt vier Baukörper errichtet, die längs der Thomas-Dehler-Straße 6 Obergeschosse umfassen, hofseitig 5.

Zur Plaza wird auch ein 5.000 Quadratmeter großer Park gehören, denn schließlich soll man da auch flanieren können, sonst würde es dem Namen nicht gerecht werden. Dabei wird auch ein neuer Zugang zum U-Bahnhof realisiert. Die Einzelhandelsflächen werden dabei primär im Untergeschoss errichtet – mit direktem Zugang zum U-Bahnsteig.

Die Fertigstellung der Perlach Plaza ist für 2022 anvisiert.

Wie die heute entstandenen Fotos zeigen, wurde nun angefangen, den Asphalt des alten Parkplatzes abzutragen. Auch ein Rammgerät zur Herstellung der Spundwand wurde angeliefert.

Mehr zum Thema auf muenchen.de: Perlach Plaza: Neuperlach bekommt eine neue Mitte

Perlach Plaza
Bild 2: Bauarbeiten mit Wacker Chemie im Hintergrund (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 3 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 4 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 5 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 6 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Kiesberge haben parkende Autos und den Sonntags-Flohmarkt abgelöst.

Perlach Plaza
Bild 7 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 31.07.2019

Derzeit entstehen die Baugrube und die Spundwände.

Perlach Plaza
Bild 8: Baugrube der Plaza im Vordergrund, rechts die Loge 2 (31.07.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 8: Jetzt beide Logen-Wohnhäuser und näher dran (31.07.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 10 (31.07.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 11 (31.07.2019) © Thomas Irlbeck

Neues Quidde-Zentrum: Jetzt soll es schnell gehen (Update 27.07.2019)

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Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 1: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck

Nach vielen, vielen Jahren des Wartens soll es nun schnell gehen – am Quidde-Zentrum sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung, die ihren Artikel mit äußerst passenden Worten einleitet:

„Fast hätte man vergessen, dass das Quiddezentrum abgerissen werden soll, so viel Zeit ist nach den ersten Ankündigungen inzwischen vergangen.“

Zum gesamten SZ-Artikel: Ende eines Schwebezustands

Wir erinnern uns, im November 2011 schloss der letzte größere Laden, der Mix Markt. Die Stadtbibliothek gab wenige Wochen später am 23. Dezember auf. Die Stadtsparkasse, die Papeterie Schwarz, das Tortenparadies (jetzt passenderweise am Neuen Südfriedhof in der Unterhachinger Straße zu finden), die Apotheke, Reinigung, der Friseur – oder, noch älter: der Edeka, Rewe und der Wienerwald – sind ebenfalls längst Geschichte.

Seit fast zehn Jahren ist das Ladenzentrum Geschichte. Einige der Räume werden nun von Künstlern genutzt – im Rahmen des „Neuperlach Zoo“. Andere Räume sind in einem derart desolaten Zustand, dass sie nicht mehr benutzt werden können. Ein Teil des Quidde-Zentrum ist inzwischen mit Bauzäunen abgesperrt.

Der Abriss und eine Realisierung eines Neubaus wurden immer wieder verschoben. Als Grund wurde angegeben, dass man bei der ursprünglichen Neuplanung nachträglich zum Ergebnis gekommen sei, dass der Anteil der Ladenflächen zu hoch ausgefallen sei. Man befürchtete Leerstände. Warum aber diese Umplanung sich über so viele Jahre hinzog, ist unverständlich, zumal Wohnungen dringend gebraucht werden und die Versorgung mit Waren in dem Quartier nicht mehr optimal ist. Immerhin ist ein Lidl (Nawiaskystraße) und ein Penny (Quiddestraße, Ecke Staudingerstraße) zumindest in fußläufiger Umgebung erreichbar. Das war es aber dann auch schon im Wesentlichen.

Weiteres zum Thema: Der nimmer enden wollende Abschied vom Quidde-Zentrum

Quidde-Zentrum Februar 2016
Bild 2: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2016) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Kunsttreff
Bild 3: Dieses Bild spricht für sich! Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck
Bild 4: Hier waren die Zeiten zumindest noch etwas besser (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Bild 5: Der Mix Markt im Quidde-Zentrum (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Bild 6: Aktuelle Nutzung, der Kunsttreff in den ehemaligen Räumen der Stadtteilbibliothek. Ganz früher war hier ein Edeka ansässig

Update 27.07.2019

Der Abriss soll noch dieses Jahr erfolgen, der Neubau dann nächstes Jahr starten. Die WSB will die Anwohner in den nächsten Wochen über die Pläne informieren. Mehr dazu in der Hallo.

Marx-Zentrum: Ausgeschnitten

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„Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ im Haupthaus Peschelanger 7 ist Geschichte.

Leerstand Peschelanger 7
Bild 1 (29.04.2019) © Thomas Irlbeck

„Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ im Haupthaus Peschelanger 7 ist Geschichte.

Boardinghouse in Neuperlach Süd: „Zuhause auf Zeit“ (Update 05.06.2019)

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Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden. Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem Hotel aufhalten, die Kosten sind meist üblicherweise erheblich geringer als in einem Hotel.

Hier in Neuperlach Süd werden die Appartements als Studio- und Galerie-Räume ausgeführt und eine Fläche von 20 m² bis ca. 61 m² bieten. Mehr Informationen sind über die Website www.revo-muenchen.de  abrufbar.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 1: Haus mit Bullaugen-Optik (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 2 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 3 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 4 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 5 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 6 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 7: Bohrgerät zur Herstellung der Verbauwand im Mixed-In-Place-Verfahren (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 8: Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 9: Detail Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 10: Detail Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 11: Detail Bohrgerät (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.06.2019

Die Spundwände zur S-Bahn-Gleisanlage und die große Baugrube sind beeindruckend.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 12 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 13 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 14 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 15 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 28.06.2019

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 16 (28.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (28.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach Süd: Ladeninhaber wehren sich gegen Kündigung (Update 07.05.2019)

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Schließung Läden Neuperlach Süd
Aushang – Ein Klick macht groß

In Neuperlach Süd haben eine Reihe von Ladeninhabern an der Maximilian-Kolbe-Allee ihre Kündigung erhalten. Siehe auch Artikel im Merkur. Die Frist beträgt 6 Monate. Lotto- und Schreibwarenladen, Blumengeschäft, Fahrschule, Bäcker, indischer Imbiss, Friseur, Kosmetikstudio – all das soll Wohnungen weichen. Die Ladenflächen sollen dabei in Wohnflächen umgewandelt werden, wodurch 19 Wohnungen entstehen könnten. Außerdem sollen die dreigeschossigen Häuser um zwei Vollgeschosse aufgestockt werden, was zu zusätzliche 38 zusätzlichen Wohnungen führen könnte. Inzwischen formiert sich immer mehr Protest. Denn es ist nicht nur die Existenz der Ladeninhaber bedroht, auch die Anwohner würden ihre Einrichtungen verlieren und müssten weitere Wege in Kauf nehmen.

Helfen kann man durch einen Eintrag in die Unterschriftenliste.  Listen liegen in Schreibwaren Zellner und auch anderen Läden aus. Auch kann man zur Tagung des Unterausschusses Bau am 2. April kommen, zumal die Entscheidungsträger vor Ort sein werden.  Details im Aushang (Foto).

Aktueller Stand (07.05.2019)

4000 Unterschriften für die Ladenzeile (Artikel aus der SZ):

Immerhin konnte der UA-Vorsitzende Wolfgang Thalmeir nach einem Treffen mit der Lokalbaukommission (LBK) berichten, dass diese alles daran setzen werde, die vorhandenen gewerblichen Nutzungsstrukturen in den Erdgeschossbereichen zu erhalten.+

Update 23.07.2019: Die Läden dürfen bleiben!

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

 

Bäckerei, Konditorei und Café Ratschiller’s eröffnet vor dem pep (Update 17.03.2019)

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Café Ratschiller's
Bild 1: Café Ratschiller’s vor dem pep (04.03.2019) © Thomas Irlbeck

Direkt vor dem pep – auf der dem Busbahnhof abgewandten Seite – eröffnet Bäckerei, Konditorei und Café Ratschiller’s. Zur Orientierung: Die Raumspindel Space Churn ist auch ganz in der Nähe (Bild 2). In dem Laden war früher der Stoff- und Kurzwarenladen Stoff-Creativ ansässig. Noch präziser: Vom Busbahnhof geht man zum Haupteingang des pep, durch diesen geradeaus durch, wieder ins Freie und sieht dann auf der rechten Seite das neue Café.

Update: Seit dem 11. März hat der Laden geöffnet.

Da Cafés in Neuperlach Mangelware sind, ist das sicherlich eine interessante Geschichte.

Café Ratschiller's
Bild 2: Wer genau hinsieht, erkennt die Raumspindel Sapce Churn – Bildmitte (05.03.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.03.2019

Heute saßen die Gäste bei herrlichem Frühlingswetter und 19 Grad natürlich auch draußen.

Café Ratschiller's
Bild 3 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Café Ratschiller's
Bild 4 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Das Marx-Zentrum ist nicht tot

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Meine Heimat: Das Marx-Zentrum. Das Café Anpfiff ist der Ort für gute Getränke, Fußball-Live-Übertragungen. Spielautomaten und kostenloses Internet gibt es auch. Obwohl mal wieder ein Teil der Fußgängerzone wegen Bauarbeiten aufgerissen ist, geht der Betrieb weiter. Also: Das Marx-Zentrum ist – trotz einiger Leerstände – nicht tot, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Zur Homepage des Café Anpfiff.

Café Anpfiff
Bild 1 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Café Anpfiff
Bild 2 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Café Anpfiff
Bild 3 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck

Geschützt: Leerstände im Life – Kauft im Life und in den Läden in eurer Nachbarschaft! (Extended Mix)

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Leerstände im Life – Kauft im Life und in den Läden in eurer Nachbarschaft!

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Einkaufszentrum Life
Einkaufszentrum Life (12.02.2019) © Thomas Irlbeck

Vier Leerstände ab Mitte Februar!

Der Blumenladen ist geschlossen und schon ausgeräumt. Der Mobilfunkladen ist geschlossen und schon ausgeräumt. Die Apotheke schließt zum 15. Februar. Der Laden zwischen Papeterie und Traublinger steht seit langer Zeit leer. Eine der beiden Rolltreppen ist seit einiger Zeit außer Betrieb. Zum Transport der Einkaufswägen steht der Fahrstuhl zur Verfügung.

Leute, kauft nicht nur in den großen Malls und bei Amazon, sondern nutzt auch das Life und die Läden in eurer Nachbarschaft! Nur dann können die kleineren Ladenzentren und Läden überleben!

Ausgeschrieben: Das Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum hat aufgegeben (Update 05.07.2019)

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Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 1: Aus für unsere Papeterie (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.07.2019: Kinderkrippe als Nachfolger?

Und wieder ein Laden weniger im Marx-Zentrum. Unser Schreibwarenladen (mit Lotto/Toto und E-Zigaretten-Abteilung) im Marx-Zentrum ist seit dem 21. Januar 2019 geschlossen. Am Eingang ist zu lesen „Liebe Kunden, ab Montag, den 21.01.2019, bleibt unser Laden geschlossen. Unsere e-Zigaretten-Produkte können Sie weiterhin online unter … bestellen. Wir möchten uns für Ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen alles Gute. Ihr ABC-Smoke Team.“ Auf der Homepage des Ladens ist zudem der folgende Hinweis zu lesen: „Wir […] freuen uns, Sie schon bald im neuen Laden begrüßen zu dürfen.“

Der Schreibwarenladen hat mich einen sehr großen Teil meines Lebens begleitet. Als ich 1974 ins Marx-Zentrum zog, war der Laden noch im Bau, aber ein Vorläufer existierte als Bretterbude auf dem Sportplatz auf der anderen Seite des Karl-Marx-Ring. Dort waren auch weitere Läden (Bäcker, Supermarkt) provisorisch untergebracht.

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 2 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Schon bald wurde der Schreibwarenladen dann in den Räumlichkeiten des Marx-Zentrum, Max-Kolmsperger-Straße, eröffnet. Die offizielle Einweihung des Marx-Zentrum war im Juni 1975.

Ich habe in dem Laden Schreibhefte und anderes Schulzubehör gekauft, Comics und Zeitschriften, meine Eltern kauften mir dort Spielsachen und auch Faschingskostüme.

2010: Zwangsversteigerung – aber es ging weiter

2010 sah es schon einmal sehr düster aus, der Laden wurde zwangsversteigert. Er wurde dann von einem neuen Inhaber weitergeführt.

Im März 2018 gab es einen Einbruch in den Laden (Neuperlach.org berichtete), es war offenbar nicht der einzige, wie das zerbrochene Glas auf den aktuellen Fotos demonstriert.

Hoffentlich findet sich eine neue Verwendung für den Laden. Es ist leider nicht der einzige Leerstand, das Ladengeschäft des Optikers Gallenberger ist bis heute verwaist (Neuperlach.org berichtete). Das Burger-Lokal (wie der Optiker in der Mittelinsel zu finden) ist ebenso „außer Betrieb“ (Neuperlach.org berichtete).

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 3 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Der Laden leert sich (Update 01.02.2019)

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 4 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 5 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 6 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck

Update 01.06.2019

er Laden wurden inzwischen weiter ausgeräumt, ist aber immer noch nicht ganz leer. Was da nun wohl reinkommt?

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 7 (01.06.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 8 (01.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.07.2019: Kinderkrippe als Nachfolger?

Ein Arbeiter sagte mir, dass eine Kinderkrippe in den Ex-Schreibwarenladen einziehen werde. Auch wenn diese Aussage jetzt nicht verbindlich ist, Kinderkrippen werden gebraucht, keine Frage. Leider verschwindet mal wieder ein Geschäft zum Einkaufen aus dem Marx-Zentrum.

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 9 (05.07.2019) © Thomas Irlbeck

Der weiße „Schwarze Marx“

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Das Marx-Zentrum wird zuweilen auch ehrfurchtsvoll als „Schwarzer Marx“ bezeichnet. Heute wird dank dem Schneefall aus dem „Schwarzen Marx“ jedoch eher ein weißer „Schwarzer Marx“.

Marx-Zentrum im Schnee
Bild 1 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 2 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 3 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 4 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 5 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 6 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 7 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 8 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 9 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 10 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zeugen vergangenen Lebens

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Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum
Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum (10.11.2018)

„Zeugen vergangenen Lebens“: Ich habe es immer schon gespürt, schon einmal gelebt zu haben. Gesehen an der „Apotheke im Marx-Zentrum“ im Ärztehaus (Peschelanger 11), viele dürften es ohnehin an der Spiegelung erkennen. Mehr zum Thema beim Reinkarnations-Hypnotiseur eures Vertrauens.

Das Foto ist schon älter, knapp über einen Monat. Ursprünglich hatte ich das Foto zunächst auf Facebook gepostst. Dort wurde es wegen Verletzung der Gemeinschaftsstandards zurückgewiesen. Eine weitere Begründung gab es nicht. Ich erkenne keine Gründe, warum das Foto nicht zulässig sein könnte. Habt ihr eine Idee?

Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum – zensiert
Damit der Artikel auf Facebook mit einem Vorschaubild erscheint, habe ich das gebastelt

Der Spiegel lügt, der Schein trügt

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Herrlich! Einer unserer Zwillingstürme spiegelt sich im pep!

Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 1 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck
Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 2 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck

Hier noch eine andere Spiegelung in einem anderen Stadtteil. Einen kleinen Neuperlach- Bezug gibt es dort auch und eine interessante Besonderheit. Einfach hier klicken

Unser Wochenmarkt auf dem Theodor-Heuss-Platz

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Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 1 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck

Unser Wochenmarkt – jetzt am Theodor-Heuss-Platz (Wohnring).

Wann? Immer am Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr

Der Wochenmarkt existiert bereits seit 1969 und darf getrost als Institution bezeichnet werden. Doch er musste schon mehrfach umziehen:

  • 20. Mai 1969: Der erste Wochenmarkt an der Plettstraße wird eröffnet.
  • Oktober 1983: Eröffnung des Wochenmarkts auf dem Hanns-Seidel-Platz
  • 13.04.2018: Eröffnung des Wochenmarktes am Theodor-Heuss-Platz (Wohnring). Der bisherige Standort musste wegen der anstehenden Bebauung aufgegeben werden.
Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 2 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 3 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz
Bild 4 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck