Neuperlach hat sein erstes denkmalgeschütztes Gebäude: St. Monika

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St. Monika
Bild 1: St. Monika mit dem Marx-Zentrum im Hintergrund (06.09.2018) © Thomas Irlbeck

Die katholische Kirche St. Monika am Marx-Zentrum hat jetzt Denkmalschutz. Für Neuperlach ist das ein Novum.

Bislang war Neuperlach ein weißer Fleck auf der Karte, was den Denkmalschutz angeht. Kein einziges Gebäude hatte es auf die Denkmalschutzliste geschafft. Es ist naheliegend, dass man das geringe Alter des Stadtteils als Begründung sucht. Meist stellt man sich ja beim Thema Denkmalschutz ältere Gebäude in ebenso älteren Baustilen vor. Der Olympiapark, 1972 eröffnet, bekam jedoch 1998 den Denkmalschutz – übrigens inklusive aller Häuser, auch der Hochhäuser, die denen von Neuperlach nicht unähnlich sind. Nun hat der weltweit einzigartige Olympiapark aber internationale Bedeutung, Neuperlach wird da immer im Schatten liegen. Dennoch, für das Ansehen eines Stadtteils ist es förderlich, wenn er auch architektonisch etwas Besonderes schafft, quasi für die Ewigkeit, denn denkmalgeschützte Gebäude müssen ja erhalten werden.

Regenbogen Marx-Zentrum
Bild 2: Der Regenbogen zeigt, dass St. Monika und das Marx-Zentrum zusammengehören (25.08.2012). Foto: J. W.

Beim dem Thema Denkmalschutz in Neuperlach könnte man aber auf den Gedanken kommen, ob vielleicht einer der Altbauten, die es in sehr geringer Anzahl gibt, Denkmalschutzstatus bekommen hat. Tatsächlich stehen die Michaelikapelle und das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße schon seit längerer Zeit unter Denkmalschutz. Der Haken ist, beide befinden sich haarscharf nicht mehr in Neuperlach, sondern ein paar Meter außerhalb der Grenze, genauer in Michaeliburg (Michaelikapelle) bzw. in Waldperlach (Quetschwerk Mächler).

Tatsächlich aber wurde einem der Neubauten der Denkmalstatus verliehen: Unsere Kirche St. Monika an der Max-Kolmsperger-Straße 3 bis 9, die übrigens zur Pfarrei Christus Erlöser gehört, ist nun auf der Denkmalschutzliste.

Namensherkunft St. Monika

Den Namen hat die Kirche von der heiligen Monika von Tagaste (* um 332 in Tagaste in Numidien; † Oktober 387 in Ostia). Sie ist die Mutter des heiligen Augustinus. Die heilige Monika gilt als Patronin der christlichen Frauen und Mütter sowie für die Seelenrettung der Kinder.

Chronologie St. Monika

1970, 4. Advent: Erster Gottesdienst in der Behelfskirche (Holzbaracke).
01.06.1980: Grundsteinlegung
29.11.1981: Einweihung
23.01.1982: Glockenweihe
2018: Eintrag in das Denkmalschutzregister.

Ich persönlich kann mich noch an das Provisorium in der Holzbaracke erinnern, habe dort auch mal einen Gottesdienst besucht. Dann, 1980, begannen die Arbeiten für den massiven Bau mit seiner Klinkerfassade (Sichtziegel) und seinem recht mächtigen Glockenturm (und einem besonderen Kreuz; siehe für Detailaufnahme Bild 15), der aber wegen des Flughafens Riem nicht höher werden durfte als die umliegenden Häuser. Genauer, die Grenze lag bei 35 Metern. Eine Besonderheit ist, dass der – freistehende – Kirchturm ins Neuperlacher Fußwegsystem integriert wurde. Man geht gewissermaßen durch den Turm, der Tordurchgang ist nur marginal schmaler als der Fußweg. Hier wurde Neuperlach konsequent weitergebaut.

St. Monika
Bild 3: Eines der wenigen Bilder, welches annähernd das gesamte Kirchengebäude zeigt (2010). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach

Architektur

Der Stil ist nichtsdestotrotz eher klassisch. Viele moderne Kirchen im Brutalismusstil wirkend verstörend. Nicht so St. Monika: Form, Fassade und Material (Ziegeloptik) sind zurückhaltend. Trotz des Fassadenstilbruchs mit den umliegenden Gebäuden, speziell dem mit schwarzen Asbestplatten verkleideten Marx-Zentrum, wirkt die Kirche keineswegs wie ein Fremdkörper. Das mag auch daran liegen, dass der Bau nur zwei Geschosse hoch ist und die Kirche primär durch ihren Turm in Erscheinung tritt. Dieser wiederum folgt einer strengen Quaderform, was ihn zu den Hochhäusern optisch kompatibel macht.

Bild 3 zeigt das mehrteilige und mehrstufige Pultdach besonders gut. Der erste äußere Dachteil läuft längs, der andere äußere quer, der große Mittelteil hingegen verbindet durch seine Ausrichtung im 45°-Winkel die anderen beiden elegant. Der auf diese Weise geformte Eingangsbereich erweckt den Eindruck eines Viertelkreisbogens, wodurch er besonders einladend, imposant wirkt (Bild 4).

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Kirchenzentrum St. Monika; Pfarrkirche, sechseckiger Sichtziegelbau in Ecklage mit mehrfach gestuftem Pultdach, Pfarrhaus und Pfarramt angegliedert, freistehender Kirchturm mit erdgeschossigem Tordurchgang; Kinderhort, zweigeschossiger Riegel mit Stirnwand aus Sichtziegeln; Kindergarten, eingeschossiger Putzbau aus vier Pavillons mit Pultdächern; Hausmeisterhaus, eingeschossiger Pultdachbau, von Josef Wiedemann mit Rudolf Ehrmann und Volker Westermayer, 1975-1981; Altar, Ambo, Taufstein und Tabernakel, von Blasius Gerg, gleichzeitig; Werktagskapellenfenster, von Edzard Seeger, gleichzeitig.

St. Monika
Bild 4: Haupteingangsbereich (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 5 mit dem Haupteingang, rechts beginnt der Biergarten der Gaststätte „Zum Löwen“ (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 6 (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 7: Kindergarten St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 8: Dito, Kindergarten St. Monika (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 9: Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 10: Andere Seite – Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 11 (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 12: Detail Haupteingang (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 13: Turm mit Durchgang auf dem Neuperlacher Fußwegsystem. Foto: Immomakler / Lizenz: CC BY-SA 4.0
St. Monika
Bild 14 (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 15: Kirchturmkreuz (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 16: Kirchturm von der Max-Kolmsperger-Straße aus gesehen (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
Ein Blick aus luftiger Höhe auf das Marx-Zentrum und St. Monika. Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach
Bild 17: Ein Blick aus luftiger Höhe auf das Marx-Zentrum und St. Monika (2010). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach
St. Monika
Bild 18: Der Kirchturm von St. Monika ist noch in weiter Entfernung zu sehen. Hier überragt er die Mittelinsel (Peschelanger 13) des Marx-Zentrum (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Fotospielereien

St. Monika
Bild 19: Der Kirchturm wächst aus der Litfaßsäule (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 20: Uhrenspielerei (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

 

Ökumenisches Singen im Gemeindehaus St. Paulus

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Am Mittwoch, den 28.02.2018, lädt das Gemeindehaus St. Paulus, Sebastian-Bauer-Str. 21, um 14 Uhr zum ökumenischen Singen ein. Es werden Lieder und Kanons für Anfänger und Fortgeschrittene vorgetragen. Alle, auch Männerstimmen, sind willkommen.

Mehr Infos unter Tel. 089/678 92 68.

St. Monika im Dämmerschlaf

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St. Monika Dämmerung
St. Monika (12.02.2018) © Thomas Irlbeck

Die Dämmerung ist schon weit fortgeschritten, doch St. Monika im Marx-Zentrum zeigt sich noch schwach für wenige Minuten, um dann in der Dunkelheit zu verschwinden.

Ökumenisches Singen im Gemeindehaus St. Paulus

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Am Mittwoch, den 14.02.2018, lädt das Gemeindehaus St. Paulus, Sebastian-Bauer-Str. 21, um 14 Uhr zum ökumenischen Singen ein. Es werden Lieder und Kanons für Anfänger und Fortgeschrittene vorgetragen. Alle, auch Männerstimmen, sind willkommen.

Mehr Infos unter Tel. 089/678 92 68.

Ökumenisches Singen im Gemeindehaus St. Paulus

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Am Mittwoch, den 24.01.2018, lädt das Gemeindehaus St. Paulus, Sebastian-Bauer-Str. 21, um 14 Uhr zum ökumenischen Singen ein. Es werden Lieder und Kanons für Anfänger und Fortgeschrittene vorgetragen. Alle, auch Männerstimmen, sind willkommen.

Mehr Infos unter Tel. 089/678 92 68.

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stillstand und Verfall

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An unserem St. Jakobus am Quidde-Zentrum hat sich optisch nichts mehr getan. Ich glaube, dass wir noch ein viele, viele Monate, vielleicht auch noch länger, auf die Fertigstellung der Kapelle warten müssen (Neuperlach.org berichtete, dort sieht man auch, dass im Februar 2017 die Baustelle kaum anders als Ende November 2017 aussah). Aber es ist eine Gelegenheit, sich das daneben befindliche Wohnhaus (mit Gewerbe im Erdgeschoss) einmal genauer anzuschauen, schließlich ist es das letzte Überbleibsel des ursprünglichen St.-Jakobus-Ensembles. Auf den ersten Blick steht das Haus noch ganz gut da. Bei näherer Betrachtung kann einem dann aber doch das Grausen kommen. Da haben sich zumindest stellenweise Moose, Flechten und wohl auch Schimmel breitgemacht.

Quiddestraße 35
Bild 1: Das Wohnhaus am St. Jakobus, ganz rechts ist noch die Baustelle der neuen Kapelle zumindest angedeutet (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 4 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 5 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Bei dieser Gelegenheit noch ein Foto vom Zugang zum alten Quidde-Zentrum. Das sah auch schon mal besser aus:

Durchgang zum Quidde-Zentrum
Bild 6 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Alte Zeiten, die nie wieder zurückkehren

An dieser Stelle soll mal wieder an die alte Kirche mit ihrem Parkhaus-Beton-Charme erinnert werden:

St. Jakobus
Bild 7: Die Kirche St. Jakobus vor dem Abriss. Von der Optik könnte man hier ein Parkhaus erwarten (19.11.2011) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8: Diese Ansicht der Kirche lässt eher auf eine Schule schließen 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Weihnachtsspaziergang in Neuperlach Ost

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Auf speziellen Wunsch einer Facebook-Freundin zeige ich heute im Rahmen eines kleinen Spaziergangs eine Reihe von Fotos aus Neuperlach Ost. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch andere, speziell, die nicht mehr in Neuperlach wohnen, etwas mit den Bildern anfangen können.

Wir beginnen mit der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring. Unter vielen Neuperlachern ist diese Schule immer noch als „Schwarze Schule“ bekannt – nicht, weil dort schwarze Magie gelehrt worden wäre (das vielleicht auch), sondern wegen der ehemals schwarzen Fassadenplatten, die schon längst durch blaugraue ausgetauscht wurden:

Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2: Manschgerl auf dem Schuldach (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Zoom der beiden bunten Manschgerl auf dem Schuldach darf natürlich nicht fehlen. Das Bild kann wie fast alle Bilder durch Anklicken vergrößert werden.

Ein kleiner Abstecher zum Kindergarten am Brittingweg, der sich an die Schule anschließt, darf nicht fehlen:

Kindergarten Brittingweg
Bild 3: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Kindergarten Brittingweg
Bild 4: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5: Kindergarten am Brittingweg (rechts) und auch ein Teil der Schule (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Es geht weiter auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring Richtung Graf-Zentrum. Wieder einmal zeigt sich der Mond auch tagsüber:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 6: Der Mond über dem Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Mit erhöhten Kontrastwerten (damit man etwas erkennen kann) sieht unser natürlicher Satellit dann so aus:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 7: Mond (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun ist das Graf-Zentrum am Oskar-Maria-Graf-Ring in Sichtweite:

Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring
Bild 8: Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Aldi im Graf-Zentrum:

Aldi, Graf-Zentrum
Bild 9: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 10: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 11: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 12: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Schreibwarengeschäft
Bild 13: Schreibwarengeschäft im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum
Bild 14: Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum
Bild 15: Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 16: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 17: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Stadtsparkasse
Bild 18: Stadtsparkasse im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Hauseingang
Bild 19: Hauseingang im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die nächste und auch schon letzte Station ist der Handwerkerhof, der sich an das Graf-Zentrum anschließt. Hier, am am Stemplingeranger, finden sich zunächst ein Sanitätshaus und das Café und Restaurant „Sultan“:

Sultan, Handwerkerhof
Bild 20: Sanitätshaus und „Sultan“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun vorbei am Pizzalieferdienst „Freaks“ am Stemplingeranger, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 21: Pizzalieferdienst „Freaks“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Fassadenabschluss zum Dach macht bei diesem Haus nicht mehr den besten Eindruck:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 22: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 23: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 24: Das gegenüberliegende Eckhaus mit Spielsalon (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Moschee
Bild 25: Moschee im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Entgegen schlimmer Gerüchte gibt es immer noch Handwerker im Handwerkerhof. Das farbige Logo an der Fassade (Bildmitte) zeigt, hier residiert ein Malermeister:

Handwerkerhof, Maler
Bild 26: Malermeister im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof
Bild 27: Blick zurück Richtung Stemplingeranger (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Hotel
Bild 28: Hotel im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Blick Richtung Wald
Bild 29: Blick am Hotel vorbei Richtung Neuperlacher Wald. Wer genau hinsieht, erspäht auch hier noch mal den Mond. Dieses Mal verzichte ich auf den Pfeil (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Zwei ungleiche Burschen – Hightech meets old church

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St. Georg und Siemens
St. Georg (Unterbiberg) und Siemens in Neuperlach Süd. Foto: Lesereinsendung (04.11.2017)

Wer genau hinsieht, erblickt ganz rechts auch noch St. Maximilian Kolbe (Neuperlach Süd).

Das Katechumenium – Langweilige Bauten (Folge 6)

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Katechumenium
Bild 1: Eingangsbereich. Der Weg zu Gott ist barrierefrei (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 2  (16.07.2017) © Thomas Irlbeck

Man könnte fast meinen, dass ein Fluch auf St. Philipp Neri läge. Denn das eigentliche Kirchengebäude von St. Philipp Neri an der Kafkastraße war erst in der letzten Folge zu einem der langweiligsten Bauten in Neuperlach erklärt worden. Nun trifft es das Katechumenium, ausgerechnet den Ableger von St. Philipp Neri in Neuperlach Süd an der Putzbrunner Straße, Ecke Stubaier Straße. Sollte sich jemand auf eine Stelle bei St. Philipp Neri bewerben, so sei empfohlen, den Zungenbrecher Katechumenium ganz fleißig zu üben. Und zwar vor dem Bewerbungsgespräch.

Katechumenium leitet sich von Katechumene ab, dem Taufanwärter. Im Lateinischen heißt es catechumenus. Im Katechumenium schließlich ist die Neokatechumenale Gemeinschaft von St. Philipp Neri ansässig. Neo bedeutet natürlich neu, und der zugrunde liegende Neokatechumenale Weg ist – man ahnt es – ein Weg zur Wiederentdeckung der Taufe.

Der eingeschossige Bau ist sicherlich keine Schönheit. Es mag Geschmackssache sein, aber ein edles Schwarz statt des Graubrauns würde dem Gebäude sicherlich besser stehen.

Frühere Nutzung: Erst wurde in den Flughimmel geschaut – nun durch die großen Dachfenster in den göttlichen Himmel

Ursprünglich war in dem Gebäude die „Flugsicherung“ untergebracht, wie ein alter Stadtplan bestätigt. 1992 mit dem Ende des Riemer Flughafens soll das Gebäude dann an St. Philipp Neri gegangen sein.

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Katechumenium
Bild 3 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 4 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 5 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 6 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 7 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck

Doppelgrotte in Aying – Mystische Orte (Teil 21)

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Grotte in Aying
Grotte 1 in Aying. Hier geschah das „Wunder von Aying“ (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Nachdem in der letzten Folge bereits eine Grotte vorgestellt wurde, ist die Frage berichtigt, warum nun schon wieder eine Grotte das Thema ist. Zunächst einmal kam ich an dieser Grotte mehr oder wenig zufällig mit dem Rad vorbei. Da bietet sich ja das Thema an. Außerdem passt es auch in anderer Hinsicht sehr gut: Wenn schon etwas doppelt ist, dann gleich richtig. Denn dieses Mal haben wir es gewissermaßen mit einer doppelten Grotte zu tun.

Der Weg zur Grotte

Wer nicht mit dem Rad oder Auto anfahren will, hat es auch mit der S-Bahn einfach. Von Neuperlach Süd aus sind es mit der S7 nur wenige S-Bahnstationen bis Aying. Von dort aus geht in der Bahnhofstraße bis zum Ende, dann leicht links in die Peißer Straße und nun scharf rechts in die Münchner Straße. Man kommt dort am Brauereigasthof Hotel Aying vorbei, die Straße wird zur Zornedinger Straße. Scharf rechts zweigt etwas später der Lindacher Weg ab. Auf diesem geht es schließlich bis zum Waldrand. Kurz nach den ersten Bäumen findet man rechts die erste Grotte. Die zweite Grotte ist ebenfalls rechter Hand, wenn man dem Weg noch rund 100 Meter weiter in den Wald folgt. Siehe auch in der Map weiter unten.

Grotte 1 (Platz des guten Hirten)

Grotte in Aying
Bild 1: Das ganze Ensemble der Grotte 1 am „Platz des guten Hirten“ von links nach rechts: Grotte, Baumstumpf mit Holzskulptur des Much, Baum mit Gneis-Stein und Gemälde (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Am Platz des guten Hirten findet sich eine frei stehende Grotte mit Marienstatue. Auf einem Baumstumpf hinter der Grotte steht eine Holzskulptur des guten Hirten. Eine Hinweistafel an der Grotte erzählt die Geschichte des „Wunder von Aying“. Vor einem daneben befindlichen Baum wurde ein Gneis-Stein mit der Aufschrift „Much †“ gesetzt. An diesem Baum wurde außerdem ein Gemälde angebracht, das die entscheidende Szene aus dem Leben des Much zeigt.

Grotte in Aying
Bild 2: Die Grotte 1 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Der Sage nach hat Ende des 19. Jahrhunderts der damalige Ayinger Dorfhirte, der „Much“, zusammen mit seinen ihm anvertrauten Schafen wegen eines aufkommenden Gewitters Schutz unter einer uralten, großen Buche gesucht. Diese Stelle war beliebt, weil dort eine Quelle entspringt, an der man sich erfrischen konnte. Ohne erkennbaren Grund liefen plötzlich alle Schafe in die gleiche Richtung los. Der Much fand sie in der Nähe in einem damaligen Jungholz. Minuten später schlug ein Blitz in die uralte Buche und zerstörte sie komplett. Der Much hätte das vermutlich nicht überlebt, wäre er an dem alten Standort geblieben. Überwältigt von dem Ereignis kniete der Much nieder und dankte Gott für seine Rettung. Danach war er verändert, wortkarg und nachdenklich. Wochen später fand man ihn tot an der Stelle, an der er für seine Rettung gedankt hatte, bekleidet mit seinem Sonntagsanzug. An was und wie er gestorben ist, wurde nie geklärt.

Grotte in Aying
Bild 3: Der Gneis-Stein erinnert an die Stelle, an der der Much starb (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

An der Todesstelle wurde ihm zu Ehren ein grüner Gneis-Stein gesetzt. Daneben wurde 1905 die Grotte erbaut, in der ursprünglich eine Figur des auferstandenen Heilands stand. 1959 wurde die Grotte von Schorsch Kirner renoviert und wird weiter von ihm betreut. Jetzt befindet sich eine Marienstatue in ihr. Die Holzskulptur auf dem Baumstumpf erinnert an den guten Hirten Much. Der Gneis-Stein ist zwar teilweise von einer Baumwurzel überwachsen, aber dennoch gut sichtbar.

Grotte in Aying
Bild 4: Künstlerische Darstellung des dankenden Much (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 5: Holzskulptur des guten Hirten Much (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 6: Grotte 1 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 7: Marienstatue in Grotte 1 (27.05.2017) ©Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 8: Grotte 1, noch näher dran

Kapelle mit Grotte 2

Wie bereits erwähnt, findet man rund 100 Meter weiter waldeinwärts eine zweite Grotte, wieder auf der rechten Wegesseite. An dieser Stelle stand die Buche, in die der Blitz einschlug. Die Grotte befindet sich in einer Holzkapelle.

Grotte in Aying
Bild 9: Kapelle mit der Grotte 2 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Die Grotte ist mit ihrer Marienstatue und Jesus-Figur besonders eindrucksvoll:

Grotte in Aying
Bild 10: Marienstatue in Grotte 2 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 11: Jesus-Figur in Grotte 2 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Marterl an der Kapelle weist noch auf einen schrecklichen Unfall hin. In der Nähe der Kapelle habe die Jungfrau Teresia Pichler Bärhambauerstochter von Aying durch einen Baumschlag am 1. Dezember 1876 den Tod gefunden, heißt es. Sie war erst 17 Jahre alt.

Grotte in Aying
Bild 12: Marterl (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 13: Marterl, Detail (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Aying und Umgebung

Umgebungskarte Mariengrotten Aying
Umgebungskarte Mariengrotten Aying. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Folgt man dem Weg weiter, kommt man nach einem längeren Waldstück nach Lindach. Von dort aus geht es weiter nach Kreuz. Dort  ist die Filialkirche Mariä Geburt, eine ehemalige Wallfahrtskirche, sehenswert. Von Kreuz aus ist es nicht mehr weit nach Glonn.

Kreuz, Kirche
Bild 14: Kirche „Mariä Geburt“ in Kreuz (27.05.2017) Thomas Irlbeck

Weitere Folgen „Mystische Orte“

St. Philipp Neri – Langweilige Bauten (Folge 5)

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St. Philipp Neri
Bild 1: St. Philipp Neri von der Kafkastraße aus gesehen mit Bushaltestelle und Boden-Freiluft-Kruzifix (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Heute muss sich mal wieder eine Kirche gefallen lassen, mit ihrem Aussehen das Gefühl von Langeweile aufkommen zu lassen: die katholische Kirche St. Philipp Neri in Neuperlach Ost. Sie steht an der Kafkastraße 17, Höhe Sudermannallee.

Der Bus stadteinwärts hält direkt vor der Kirche, hier steigen auch Kunden des Sudermann-Zentrum ein und aus. Mein Gähnen während der Betrachtung des Kirchenbaus wirkt ansteckend. Einige Fahrgäste schlafen ein und verpassen ihren Bus.

Die Form der Kirche entspricht einem mathematisch genauen Quader. Das Gebäude präsentiert sich als eingeschossiger Zweckbau. Statt eines Kirchturms hat man draußen vor der Kirche ein Kreuz aufgestellt.

Eröffnet wurde die Kirche im November 1973. Sie gehört seit 2009 zur Pfarrei Christus Erlöser (zusammen mit St. Jakobus, St. Monika, St. Stephan und St. Maximilian Kolbe). Der Name der Kirche leitet sich von dem Gegenreformator Filippo Romolo Neri ab (* 21.07.1515 in Florenz; † 26.05.1595 in Rom).

St. Philipp Neri
Bild 2: Hier zeigt sich die strenge Quaderform (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri
Bild 3: Die Informationstafeln und Bäume bieten wenigstens ein bisschen Widerstand gegen die Eintönigkeit des Baus (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri
Bild 4: Weitere Ansicht von der Kafkastraße (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Schwestergrotte in Schäftlarn – Mystische Orte (Teil 20)

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Mariengrotte Schäftlarn
Bild 1: Die Lourdesgrotte am Kloster Schäftlarn (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Sie ist nur kaum mehr als einen Steinwurf von Neuperlach entfernt: Die Lourdesgrotte im Truderinger Wald (im Teil 2 der Mystischen Orte vorgestellt). Doch sie hat eine Schwester, die mit Fahrrad, S-Bahn oder Auto noch akzeptabel schnell, das heißt in einem etwa halbtägigen Ausflug aus dem Münchner Osten zu erreichen ist: die Mariengrotte am Kloster Schäftlarn im Isartal. Als Münchner war sie mir bisher unbekannt, obwohl ich öfter am Kloster Schäftlarn war. Ich entdeckte sie zufällig in einem Online-Stadtplan. Viele (Online-)Karten führen die Grotte überhaupt nicht, obwohl andere Mariengrotten wie auch die Truderinger Grotte sehr wohl eingezeichnet sind. Daher sprach einiges dafür, dass die Grotte wenig interessant ist. Das machte mich aber nur noch neugieriger. Es darf schon mal verraten werden, dass ich den Ausflug nicht bereue und dass ich vor einer Herausforderung stand.

Der Weg zur Grotte

Mariengrotte Schäftlarn
Bild 2: Der Wegweiser zur Grotte (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Vorab, ein Ausflug lohnt sich auch dann, wenn man die Grotte nicht sehen will und auch dem Kloster nichts abgewinnen kann. Alleine die Landschaft ist beeindruckend genug, und Möglichkeiten der Einkehr gibt es ebenso eine ganze Reihe in der Umgebung.

Die Grotte ist leicht zu finden. Man fährt in Hohenschäftlarn (dort hält auch die S7) die Klosterstraße (die von der Münchner Straße abzweigt) talwärts. Nach der letzten der vielen Kehren findet man noch vor dem Ortseingang und dem Kloster auf der rechten Seite ein Schild, auf dem die Heilige Jungfrau Maria abgebildet ist. Die GPS-Koordinaten der Grotte lauten 47.982417, 11.464700 (siehe auch Karte weiter unten).

Die fast unsichtbare Statue und wie Maria dann doch noch erschien

Mariengrotte Schäftlarn
Bild 3: Mit feinmaschigem Gitter verschlossener Grotteneingang. Doch wo ist die Marienstatue? (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Die Grotte ist in den Hang gemauert, nur ein Teilstück liegt frei. Der Eingang ist mit einem extrem engmaschigen Gitter verschlossen, an dem unzählige Kruzifixe und Rosenkränze hängen. Zumindest bei den Lichtverhältnissen, die bei meinen beiden Besuchen vorherrschten, konnte man den eigentlichen Schatz, die Marienstatue im Inneren der Grotte, kaum sehen. Man schaut gewissermaßen in ein schwarzes Loch (das darf man jetzt nicht physikalisch sehen). Da Maria ja in Lourdes erschienen ist, ist eine weitgehend unsichtbare Muttergottes wenig hilfreich.

Die Idee war nun, mit einem Foto die Statue sichtbar zu machen. Durch das engmaschige Gitter passt jedoch kein Kameraobjektiv, zumindest kein mir bekanntes. Also muss vor dem Gitter fotografiert werden, eine kleine Herausforderung, da auf diese Weise normalerweise das Gitter mit aufs Bild kommt. Mit vielen Versuchen und technischem Beistand des Blitzes gelang es dann doch, die Marienstatue in akzeptabler Qualität einzufangen. Der Blitz der Kamera löst etwas pathetisch gesagt eine künstliche Marienerscheinung aus, holt Maria für Sekundenbruchteile aus der Dunkelheit der Ewigkeit ins weltliche Hier und Jetzt zurück.

Mariengrotte Schäftlarn
Bild 4: Die Marienstatue (16.05.2017) © Thomas Irlbeck

Die Marienstatue ist durchaus eindrucksvoll und schon einmal aus diesem Grund möchte man mehr über die Grotte in Schäftlarn erfahren. Doch offenbar gibt es keine Informationen über ihre Geschichte, nicht einmal Angaben darüber, wann sie entstanden ist. Zumindest online war nichts zu finden. Wer mehr weiß, darf sich aber gerne melden.

Allgemeines zu Mariengrotten

Die Grotte ist wie auch die erwähnte Grotte im Truderinger Wald eine Nachbildung der Höhle von Massabielle bei Lourdes in Frankreich, in welcher 1858 der heiligen Bernadette die Muttergottes erschienen sein soll. Die in der künstlichen Höhle platzierte Marienstatue erinnert an diese Erscheinung. Die Grotte wird daher auch als „Lourdesgrotte“ bezeichnet. Solche Nachbildungen gibt es fast über die ganze Welt verstreut unzählige. Wikipedia listet alleine für Deutschland Dutzende solcher Mariengrotten auf, wobei sich die Liste auf bedeutende Grotten beschränkt.

Kloster Schäftlarn und Umgebung

Umgebungskarte Mariengrotte Schäftlarn
Umgebungskarte Mariengrotte Schäftlarn. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Von der Grotte zum Kloster Schäftlarn ist es ein Katzensprung. Dabei steht der Name „Kloster Schäftlarn“ sowohl für das eigentliche Kloster als auch für den Ortsteil von Schäftlarn, der im Isartal liegt. Bei dem bereits im Jahre 762 gegründeten Kloster handelt es sich um eine Benediktinerabtei. Zum Kloster gehören auch ein Privatgymnasium mit Internat, ein Forstbetrieb, eine Schnapsbrennerei und eine Imkerei.

Aber auch für das Kulinarische ist in Gestalt des Klosterbräustüberl Schäftlarn gesorgt. Folgt man weiter der Klosterstraße, geht es zunächst an einem Rapsfeld vorbei. Unmittelbar nach Überquerung der Isar gelangt man schließlich zum „Gasthaus zum Bruckenfischer“. Das Gasthaus steht alleine in der Prärie, die Einöde heißt Dürnstein und gehört bereits zu Egling.

Kloster Schäftlarn
Bild 5: Kloster Schäftlarn (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Rapsfeld am Kloster Schäftlarn
Bild 6: Rapsfeld unweit des Kloster Schäftlarn (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Gasthaus zum Bruckenfischer nähe Kloster Schäftlarn
Bild 7: Gasthaus zum Bruckenfischer in Gestalt der Einöde Dürnstein (16.05.2017) © Thomas Irlbeck

Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II – Langweilige Bauten (Folge 1)

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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 1: Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II. Bei der Durchfahrt durch unseren Stadtteil (hier auf der Kurt-Eisner-Straße) sieht man vor allem das, der ästhetischere Teil bleibt verborgen. Daher ist diese typische Ansicht das Startbild, denn es soll das gezeigt werden, das sich dem Bürger als Erstes bzw. primär offenbart (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Eine neue Serie
Zugegeben, ich war mir bei der Idee zu dieser neuen Serie nicht wirklich sicher, inwieweit sie Sinn ergibt. Der Plan ist nämlich, Gebäude in Neuperlach festzuhalten, die unspektakulär, unscheinbar sind, also weder eine ansprechende Architektur haben, noch durch gewagte Elemente oder durch Verfall provozieren. Es sind also gerade Objekte, die selten bis gar nicht fotografiert werden dürften. Oft sind es Zweckbauten, teilweise als Profanarchitektur ausgeführt. Doch vielleicht liegt genau dort der Reiz. Auch verschwinden in Neuperlach immer wieder Bauten oder werden völlig umgestaltet. Dann gibt es nur noch Bilder im Kopf, die immer mehr verblassen. Kaum einer kann dann mehr ganz genau sagen, wie das mal früher aussah. Beispielsweise wurde „Bruestle Strickmoden“ an der Nawiaskystraße in Neuperlach West abgerissen, heute befindet sich dort ein Lidl-Markt. Von dem recht mächtigen Betonklotz habe ich nur ein einziges Foto gefunden, bei dem leider der Urheber einer Verbreitung nicht zugestimmt hat, sodass ich keine Erinnerung öffentlich zeigen darf. Da Wohnhäuser zum Glück in Neuperlach erfahrungsgemäß nie abgerissen werden, soll sich die Serie auf Gewerbebauten und soziale Einrichtungen konzentrieren. Trotz einiger Gründe, die für die Serie sprechen, sie bleibt natürlich experimentell.

Die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 2: Den ansprechenderen Teil sieht man vor allem vom Parkplatz aus (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

In der ersten Folge geht es um die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße, Ecke Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen. Das Mercure-Hotel ist gleich gegenüber. Der Bau wirkt nicht nur belanglos, sondern sieht auch aus, als wäre er aus verschiedenen Baustilen zusammengestückelt worden, was er wohl auch ist. Durch seine geringe Höhe und auch durch das Fehlen eines Kirchturms fällt er aber immerhin kaum auf.

Von der Straßenseite am auffälligsten ist ausgerechnet der langweilige gelbe, quaderförmige Bau. Der mit Schießschartenfenstern und Kreuz ausgestattete Teil in dem ansprechenderen Rot ist primär nur vom Parkplatz aus einsehbar, aber kaum bei der normalen Durchfahrt durch unseren Stadtteil.

Die II im Namen hat ihren Ursprung durch eine Teilung der evangelisch-reformierten Gemeinde. Das Gebiet umfasst „die Orte rechts der Isar mit den Postleitzahlen von München 81500 bis an die tschechische und österreichische Grenze, begrenzt im Westen durch die Isar, im Norden durch die Bundesstraße 11 bis Bayerisch Eisenstein sowie im Osten und Süden durch die Staatsgrenzen zur Tschechischen Republik und zu Österreich“, heißt es auf der offiziellen Website der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde München II. Der Gottesdienst beginnt sonntags um 10:30.

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 3: Noch einmal die Ansicht an der Kurt-Eisner-Straße (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 4: die Kirchengemeinde von einer Wohnanlage am Karl-Marx-Ring aus gesehen. Im Hintergrund ein Hochhaus vom Architekten Ernst Barth (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 5: Näher dran (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II
Bild 6: Selber Standpunkt, aber Blick Richtung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Der Neue Südfriedhof in Perlach – Mystische Orte (Teil 19)

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Neuer Südfriedhof, Aussegnungshalle
Bild 1: Aussegnungshalle des Neuen Südfriedhof (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, See
Bild 2: Am See (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

In dieser Reihe wurden schon mehrfach Friedhöfe vorgestellt. Doch der wichtigste und größte Perlacher Friedhof, der Neue Südfriedhof an der Hochäckerstraße, wurde bislang ignoriert, von einem Winterspaziergang auf dem Friedhof einmal ausgenommen. Mit der heutigen Folge hat das ein Ende.

Der Friedhof, der vollständig in Perlach liegt, wurde 1977 vom Landschaftsarchitekten Gottfried Hansjakob angelegt. Der Grund war, dass die Grabplätze des Friedhof am Perlacher Forst (Neuperlach.org stellt diesen bereits vor) langsam knapp wurden.

Flächenmäßig die Nummer 3 unter den Münchner Friedhöfen

Neuer Südfriedhof
Bild 3: In dem großen Gelände muss man die Gräber fast suchen (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

Das parkähnliche Gelände des Neuen Südfriedhof wirkt riesig. Dennoch ist der Neue Südfriedhof nicht der größte Münchner Friedhof. Mit 35,6 Hektar und 9.800 Grabplätzen bleibt er sehr deutlich hinter dem Waldfriedhof (Großhadern) zurück, der stolze 161,32 Hektar und 64.500 Grabstätten aufweist. Auch der Westfriedhof (Moosach) ist mit 49,72 Hektar und 41.700 Grabplätzen größer, sodass der Neue Südfriedhof flächenmäßig den drittgrößten Friedhof Münchens bildet.

Neuer Südfriedhof, Kreuz
Bild 4: Steinkreuz mit Aussichtspunkt (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

Da die meisten Gräber eher an den Rändern des Friedhofs liegen, lädt das weiträumige Gelände mit seinem See zum Spazierengehen ein. Als einziger Münchner Friedhof ist der Neue Südfriedhof hügelig angelegt. War der Friedhof früher fast schon ländlich geprägt, wirkt die Kulisse inzwischen durch die unmittelbar angrenzende, noch in Bau befindliche Neubausiedlung an der Hochäckerstraße (Neuperlach.org berichtete) mehr und mehr städtischer.

Die wohl bekannteste Persönlichkeit, die auf dem Neuen Südfriedhof ihre letzte Ruhe gefunden hat, dürfte Dieter Hildebrandt sein, nach dem passenderweise in dem erwähnten Neubaugebiet an der Hochäckerstraße eine Straße benannt wurde (Dieter-Hildebrandt-Straße).

Historische Keltenschanze

Eine Besonderheit, die dem eigentlich recht neuen Friedhof etwas Altes verleiht, ist die historische Keltenschanze aus der Zeit um etwa 500 v. Chr. mit einem Lindenhain, die südöstlich des Sees zu finden ist. Die Keltenschanze offenbart sich als quadratisches Areal mit umlaufendem Wall (Bild 13).

Neuer Südfriedhof, Neubausiedlung
Bild 5: Neuer Südfriedhof mit dem See. Im Hintergrund ist es städtischer geworden. Die ehemalige … (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, See
Bild 6: … Freifläche mit der Gärtnerei wurde zur Wohnsiedlung (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, See
Bild 7: Ein Stückchen näher dran (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Grab
Bild 8: Ein besonderes Grab (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Urnenwand
Bild 9: Die Urnenwand bildet den Abschluss zur Unterhachinger Straße im Osten des Geländes (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Urnenwand
Bild 10: Ein sehr privates und trauriges Bild. Mein Vater hat hier seine letzte Ruhe gefunden (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Aussegnungshalle
Bild 11: Die Aussegnungshalle aus … (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Aussegnungshalle
Bild 12: … anderen Perspektiven (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Keltenschanze
Bild 13: Die Keltenschanze (ca. 500 v. Chr.) mit ihrem quadratischen, sanften Erdwall wirkt nicht spektakulär, ist aber durch den eingefassten Hain aus 6×6 Linden in regelmäßiger Anordnung recht gut erkennbar (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Neuer Südfriedhof, Eingang
Bild 14: Auf Wiedersehen! Beim Verlassen des Friedhofs am Haupt-Ein-/Ausgang wird noch einmal deutlich, wie sehr der Friedhof vom Neubaugebiet mit seiner Baustelle dominiert wird (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

Anfahrt

Umgebungskarte Neuer Südfriedhof
Umgebungskarte Neuer Südfriedhof. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Mit dem ÖPNV erreicht man den Neuen Südfriedhof am besten per Autobus 139 an der Haltestelle „Neuer Südfriedhof“.

Führung: Herz-Jesu-Kirche – die modernste Kirche Münchens

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Herz-Jesu-Kirche
Herz-Jesu-Kirche

Der Festring Perlach lädt ein zur Führung in der Herz-Jesu-Kirche am Donnerstag, den 23. März 2017, um 16 Uhr. Treff 15:45 Uhr, Lachnerstraße 8 (Nymphenburg – U1 + U7 Rotkreuzplatz)

Kosten: 5 Euro; Festring-Mitglieder: 3 Euro. Anmeldung Tel. 089/6 37 33 11 (Westner).

Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

200 Jahre Protestanten in Perlach

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So lautet der Titel des Vortrags von Uli Walter vom Festring Perlach am Freitag, den 10. März 2017, bei der AWO-Seniorengruppe Neuperlach. Beginn ist um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Der Eintritt ist frei, jedermann/-frau ist herzlich willkommen!

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche am Wohnring – Mystische Orte (Teil 18)

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Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 1: Serbisch-Orthodoxe Kirche „Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir“ (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiger mystischer Ort ist ein sehr auffälliges, für deutsche Augen eher ungewöhnliches Gebäude. Kein Wunder, denn katholische Kirchen haben in München bekanntlich einen höheren Verbreitungsgrad, und hier sehen wir ja schließlich eine Serbisch-Orthodoxe Kirche. Sie ist die einzige Serbisch-Orthodoxe Kirche in München. Ihr Name ist Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir. Sie liegt fast unmittelbar vor dem Neuperlacher Wohnring, also an einer der bekanntesten Wohnanlagen in Neuperlach.

Dennoch werden viele Neuperlacher diese Kirche noch nie gesehen haben. Das liegt daran, dass sie von der viel befahrenen Putzbrunner Straße aus nur schwer einsehbar ist – und von anderen Straßen (Schumacherring vor dem Wohnring etwa) auch kaum. Man muss von dort ein paar Meter am Hans-Fried-Weg laufen, um die Kirche sehen zu können. Übrigens grenzt an die Kirche unmittelbar der Friedhof Perlach, der auch nicht besonders bekannt ist, wenngleich Neuperlach.org schon 2011 über ihn berichtet hat. Wie auch der Friedhof Perlach liegt die Kirche offiziell haarscharf noch in Perlach, aber der sehr nahe Wohnring erzeugt Trabantenstadt-Atmosphäre.

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 2 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Geschichte und Daten zur Kirche „Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir“

Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München wurde bereits 1946 gegründet. Unter den ersten Mitgliedern waren frühere serbische Kriegsgefangene. Der Bau der Kirche und des Kirchenzentrums an der Putzbrunner Straße fand aber erst 1994 (Kirchenzentrum vor der Kirche, auf den Bildern nicht zu sehen, siehe Umgebungskarte) bzw. 1996 (Kirchengebäude) statt. Bis dahin wurden für Gottesdienste und andere Aktivitäten provisorisch Räume in Kirchen und Wohnungen angemietet. Heute betreut die Gemeinde rund 25.000 orthodoxe Serben. Die Adresse von Kirchenzentrum und Kirche ist Putzbrunner Straße 49.

Quelle: Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche

Rund 80 Prozent der elf Millionen Serben weltweit bekennen sich zur orthodoxen Kirche. Mehr unter dem Wikipedia-Artikel Serbisch-Orthodoxe Kirche.

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 3 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 4 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Serbisch-Orthodoxe Kirche Map
Bild 5: Umgebungskarte der Serbisch-Orthodoxe Kirche. Es ist zu erahnen, dass die Kirche von der Hauptstraße (Putzbrunner Straße) kaum einsehbar ist. Ganz oben ist übrigens der Wohnring. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir

Jovan Vladimir (serb. Јован Владимир; bulg. Иван Владимир Ivan Vladimir; deutsch auch Johannes Wladimir; * 10. Jahrhundert; † 22. 05.1016) war laut Wikipedia Herrscher von Duklja, dem bedeutendsten serbischen Fürstentum seiner Zeit. Er wird von der Serbisch-Orthodoxen Kirche als Märtyrer und nationale Symbolfigur verehrt. Mehr unter dem Wikipedia-Artikel Jovan Vladimir.

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stand der Bauarbeiten bei Kapelle und Gemeinderäumen (Update 21.09.2018)

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Große Bewegung bei St. Jakobus. Die Kirche wurde abgerissen und an ihrer Stelle ist eine Kita entstanden, die bereits eröffnet wurde. Im Anschluss daran wurde die alte Kita abgerissen, an ihrer Stelle entstehen derzeit Kapelle und Gemeinderäume. Neuperlach.org zeigt den aktuellen Baustand.

Neubau St. Jakobus
Bild 1 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 2 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 3 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 4 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 5 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

Stand 25.10.2017

Die Fortschritte sind nicht allzu groß, was an einer zwischenzeitlichen, mehrmonatigen Pause liegt. Aber es geht weiter!

Neubau St. Jakobus
Bild 6 (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 22.11.2017

Auf der Baustelle geht es munter weiter. Die großen Verzögerungen waren witterungsbedingt, aber auch „der mangelhafte Guss der 9 m hohen Altarwand“ hat nach Darstellung der Kirche eine wesentliche Rolle gespielt. Die Probleme konnten inzwischen gelöst werden.

Neubau St. Jakobus
Bild 7 (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 8 (22.11.2017) © Thomas Irlbeck

Update 29.01.2018

Es werden zwar immer wieder Arbeiter gesichtet, aber wenn man den aktuellen Stand mit dem vom November vergleicht, wird man nur geringe Änderungen feststellen. Auffällig sind vor allem die eingesetzten Tür- und Fensterrahmen. Wer findet weitere Unterschiede?

Neubau St. Jakobus
Bild 9 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 10 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 11 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 12 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 25.03.2018

Fortschritte am Bau. Die Fassade wurde mit Holz verkleidet (im linken Bereich des folgenden Fotos).

Neubau St. Jakobus
Bild 13 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 14 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 15 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 16 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 07.04.2018

Es wurde weitergearbeitet Wenn man genau hinschaut, dann sind die Flächen, die mit Holz verkleidet sind, größer geworden. Vergleiche vor allem Bild 13 (alt) mit den aktuellen Bildern 17 und 18.

Neubau St. Jakobus
Bild 17 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 18 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 19 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 20 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 21 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 22 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 23 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.07.2018

Zumindest äußerlich scheint sich fast nichts getan zu haben. Nur eines fällt auf: Die in das Himmelreich ragenden langen Betonquader auf einem separaten Sockel (siehe z.B. Bild 22 und 23) – was auch immer diese zu bedeuten hatten (Kunst?) – sind verschwunden.

Neubau St. Jakobus
Bild 24 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 25 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 26 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 27 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.07.2018

Das Gerüst wurde entfernt, aber großartige weitere Fortschritte sieht man zumindest von außen nicht.

Neubau St. Jakobus
Bild 28 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 29 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 30 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 31 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2018

Die Fassade des linken Gebäudeteils wurde komplettiert, sonst hat sich zumindest praktisch nichts getan.

Neubau St. Jakobus
Bild 32 (21.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 33 (21.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 34 (21.09.2018) © Thomas Irlbeck

Kirchenführung St. Michael Perlach

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Kirchenführung St. Michael
Bild: Festring Perlach
St. Michael, Perlach
Bild: Festring Perlach

Prof. Dr. Thomas wird am Samstag, den 17. September, um 11 Uhr die Perlacher Kirche erklären: “Dieses Mal versuche ich einige andere Akzente zu setzen“. Der Festring Perlach freut sich auf viele interessierte Teilnehmer/innen – Eintritt frei.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de