Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

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Blaue Spirale
Bild 1: Ab in die Werkstatt! Aufladen des letzten Teiles (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 2: Die blaue Spirale am Vortag vor dem Abtransport (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Heute dreht sich alles um „Die blaue Spirale“. Das ist kein innovatives Verhütungsmittel, sondern ein Kunstwerk, das zumindest in Neuperlach jeder kennen dürfte. Es wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst, die zur Stadtsparkasse München gehört, gekauft und der Stadt München geschenkt. Seitdem steht es seit 2001 prominent an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Münchner Osten, an der Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach, dort wo sie sich mit der Albert-Schweitzer-Straße und Corinthstraße kreuzt. Genauer befindet es sich Mittelstreifen und damit auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Blaue Spirale
Bild 3: Deutlichste Schäden am Kunstwerk (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Korrekterweise muss man sagen, es „stand“ dort. Denn heute wurde das Kunstwerk zur Restaurierung abtransportiert. Der Zahn der Zeit hatte an dem Kunstwerk genagt. Deutlich sind Beschädigungen und Alterserscheinungen zu erkennen. Im dritten Quartal soll die blaue Spirale an ihren vertrauten Platz zurückkommen. Mehr zur Sanierung hier: „Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird saniert“ (Rathaus Umschau)

Ein paar Daten zum Kunstwerk: Die blaue Spirale ist neun Meter lang, der Durchmesser beträgt 3,5 Meter. Das Material ist glasfaserverstärktes Polyester. Die acht in Hohlbauweise errichteten Elemente sind durch Metalllanschen verbunden. Das Ganze wiegt dann 1,5 Tonnen. Laut Nordostkultur München ist die blaue Spirale Münchens größte freitragende Kunststoffskulptur. Das Kunstwerk ruht in einem Becken, das mit Flusssteinen gefüllt ist. Mich erinnert das ein klein wenig an die früheren Schottersteine der aufgelassenen Trambahntrasse.

Die folgenden Bilder zeigen den Abtransport. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der eine ganze Reihe an Fotos beigesteuert hat. Weiter sind unten außerdem die vielleicht letzten Bilder von der blauen Spirale vor der Restaurierung zu sehen. Diese Fotos habe ich gestern gemacht.

Zur Homepage des Künstlers Louis Constantin

Fotos vom Abtransport am 03.01.2019

Blaue Spirale
Bild 4 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 5 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 6 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 7 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 8 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 9 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 10 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 11 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 12 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 13 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck

Fotos vom 02.01.2019 (der Tag vor dem Abtransport)

Blaue Spirale
Bild 14 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 15 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 16 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 17 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 18 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 19 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 20 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 21 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 22 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 23 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 24 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale 2009

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen:

Blaue Spirale
Bild 25: „Die blaue Spirale“ am 17.05.2009 © Thomas Irlbeck

Neuperlach.org, das wahre Original, wünscht ein gutes neues Jahr!

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Feuerwerk in Neuperlach Nord um ziemlich genau Mitternacht. Wir begrüßen in dieser Sekunde 2019!

(Link: YouTube)

Es ist alles vorbei. Gesehen heute im Marx-Zentrum. Nun ist Aufräumen angesagt.

Neujahr 2019
Bild 1 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 2 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 3 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 4 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 5 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck

Abriss des Kulturhauses am Hanns-Seidel-Platz (Update 06.12.2018)

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Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 1: Abrissvorbereitungen (12.11.2018) © Thomas Irlbeck

Das Kulturhaus-Grundstück wurde inzwischen mit Bauzäunen abgeriegelt. Die Entkernung des Gebäudes hat heute begonnen, der Abriss scheint nicht mehr weit entfernt zu sein. Leider wird es sehr lange dauern, bis an (fast) der gleichen Stelle der Nachfolger eröffnet sei wird. Denn selbst ein Baubeginn von 2020 ist nicht realistisch, und die Bauzeit wird wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen, da das Kulturhaus Bestandteil eines Wolkenkratzers (etwas übertrieben, aber zumindest ein Hochhaus, das den Namen verdient) werden wird. Bis dahin findet sich das Kulturhaus in den provisorischen Räumen (ja, auch am Hanns-Seidel-Platz hatte man nur ein Provisorium) des Bürohauses an der Albert-Schweitzer-Straße 66, 3. OG.

Im Juli fand zum Kulturhaus-Abschied das HoodWood Open-Air-Festival statt.

Auf dem gesamten Areal um den Hanns-Seidel-Platz herum, dem sogenannten Kultur Quadrat, entstehen vor allem Wohnungen und Gewerbe. Derzeit im Bau sind bereits die beiden Logen (Eigentumswohnungen der BHB) sowie geförderte Wohnungen der Gewofag.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 2 (12.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 3 (12.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 4 (12.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 13.11.2018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 5 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 6 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 7 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 8 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.11.2018

Jetzt geht es an die Substanz. Unser Kulturhaus verschwindet durch die brachialen Kräfte des Raupenzangenbaggers. Ein Teil des Vordaches musste bereits dran glauben.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 9 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 10 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 11 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 12 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 13 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 14 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 15 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.11.2018

Inzwischen sind auch die ersten Innenräume Opfer des Abriss-Zangenbaggers geworden.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 15 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 16 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 17 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 18 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 19 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 19.11.2018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 20 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 21 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 20.11.2018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 22 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 23 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 24: Im Vordergrund hat ein Wasserbecken des HoodWood-Festivals überlebt (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 25 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 26 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 23.11.2018

Das war’s – fast. Von unserem Kulturhaus ist kaum mehr als ein Schutthaufen übrig. Eine Teilwand steht noch. Ein Teil des Graffitos von Jan Deichmann alias CAZ 132 ist auf dem Schuttberg erkennbar, wie Foto 27 zeigt. Schade, dass es nicht stehenbleiben durfte. Ein Antrag dazu war abgelehnt worden. Die Nebelkulisse verstärkt die gespenstische Kulisse.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 27: Ein Teil des Graffitos sticht aus der Schutthalde hervor. Der Künstler CAZ 132 schreibt dazu lakonisch: „Es ist eben temporäre Kunst …“ (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 28 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 29 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 30 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 31 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 06.12.1018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 32 (06.12.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 33 (06.12.2018) © Thomas Irlbeck

Asbestplatten: „Uns bleibt ein Erdenrest“ (Update 28.11.2018)

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KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 1: Defekte Asbestplatten am Hauseingang (07.10.2018) © Thomas Irlbeck

Gesehen in meiner Wohnanlage. Selbst wenn das unabsichtlich passiert sein sollte (Ballspiel etwa), ist so etwas unbedingt zu vermeiden. Beim Brechen der Eternit-Asbestplatten wird gefährlicher, krebserregender Asbeststaub frei. Daher dürfen die Asbestplatten auch nicht gebohrt, gesägt oder gebrochen werden. Abgenommene Platten dürfen nicht wieder angebracht werden. Es gelten weitere Vorschriften, etwa zur Entsorgung. Als Ersatz gibt es asbestfreie Faserzementplatten.

Uns bleibt ein Erdenrest
Zu tragen peinlich,
Und wär’ er von Asbest
Er ist nicht reinlich.

Goethe, Johann Wolfgang von: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Stuttgart, 1832

Erneuter Schaden (Update 27.11.2018)

Und wieder einmal. Heute an meinem Haus. Wie passiert so etwas, wer macht so etwas? Sieht nach roher Gewalt aus. Ballspielen bei Minusgraden war es eher nicht.

Eines Tages müssen die Asbestplatten runter. Wir Eigentümer hoffen, dass der Tag noch in weiter Ferne ist, denn das wird nicht ganz billig. Im Marx-Zentrum sieht es dagegen schlechter aus. Zumindest einer der drei Wohnblöcke wurde inzwischen mit einem Netz überspannt, um zu verhindern, dass herunterfallende Platten Menschen verletzen.

KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 2 (27.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 3 (27.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 4: Asbestscherben am Boden (27.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.11.2018

Gestern ist mir noch ein weiterer Asbestplatten-Schaden aufgefallen, den ich heute fotografiert habe. Nun wieder am Haus 52, bei dem es vor kurzem fast an der gleichen Stelle (eine Reihe und Spalte daneben) schon einmal einen Plattenbruch gegeben hatte (vergleiche hierzu Bild 1 mit Bild 6). Die Scherben am Boden deuten auf ein frisches Ereignis hin. Eine andere Seite, die sich wohlwollend über meine Berichterstattung und auch meine Meinung, dass man beim Kauf von alten Wohnungen bedenken sollte, dass immer wieder höhere Sanierungskosten anstehen, geäußert hatte, spekulierte zu dem letzten Schaden, es könne auch die Leiter eines Handwerkers gewesen sein. So viele Handwerker mit so vielen Leitern laufen aber selbst bei uns nicht rum. Vandalismus ist daher wahrscheinlich, aber nichts Genaues weiß man nicht.

KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 5 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte AsbestplattenKMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 6 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 7 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum: Müllhaus ersetzt Mülltonnenabstellplatz

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Müllhaus, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 1: Im Hintergrund rechts ist der Kirchturm von St. Monika zu sehen (06.10.2018) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum: Unweit vor meinem Haus wurde der offene Mülltonnenabstellplatz mit Treppenabgang und Mülltonnenaufzügen mit einem Häuschen überbaut. Es schaut nun viel ordentlicher aus. Ich lege Vergleichsbilder aus dem März 2017 bei.

Müllhaus, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 2 (06.10.2018) © Thomas Irlbeck
Müllhaus, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 3 (06.10.2018) © Thomas Irlbeck

Rückblick: Dieselbe Stelle im März 2017

Müllabstellplatz, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 4 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Müllabstellplatz, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 5: Zwei Mülltonnenaufzüge (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Müllabstellplatz, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 6: Detail Treppenmauer (23.03.2017) © Thomas Irlbeck

Verwaist, aber nicht gottverlassen

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Jannah Burger
Bild 1: Die Aufschrift „Neueröffnung“ täuscht (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das ist meine Welt, hier lebe ich. Doch immer wieder gibt es in unserem Marx-Zentrum Leerstände. Das Burger-Lokal ist schon seit vielen Wochen außer Betrieb. An der Fassade klebt immer noch ein Neueröffnung, und per Schild wird man auf Umbaumaßnahmen hingewiesen. Aber es scheint sich nichts mehr zu tun. Der ehemalige Optiker Gallenberger steht seit Dezember 2017 leer.

Jannah Burger
Bild 2 (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Jannah Burger
Bild 3: Klingt gut, aber es scheint sich nichts mehr zu tun (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Optiker Gallenberger
Bild 4: Leerstand  seit Dezember 2017. Hier bekamen die Neuperlacher früher ihre Brillen (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (Update 27.09.2018)

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Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 1: Schule, Turnhalle und Sportplatz (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring (Höhe Friedrich-Engels-Bogen an der orangen Fußgängerbrücke) war meine erste Schule in Neuperlach. Ich besuchte hier die dritte und vierte Klasse, das war ab 1974. Ich weiß noch die Namen meiner Klassenlehrerin und des Rektors.

Das Schulgebäude ist nun marode. Daher soll die Schule neu gebaut werden. Dabei wird zuerst das neue Schulgebäude auf dem Sportplatz errichtet. Nach Eröffnung soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und auf dessen Grund dann der Sportplatz neu entstehen. Der Vorteil liegt darin, dass der Schulbetrieb weitergehen kann, ohne dass die Aufstellung von Containern oder ein vorübergehender Umzug erforderlich wären.

Neuperlach ändert sich, ich erkenne es bald wohl nicht wieder. Natürlich tut es irgendwie weh, wenn die eigene Schule der Abrissbirne zum Opfer fällt. Eine Sanierung wäre eine angemessene Alternative, hat aber natürlich auch ihre Haken. Ein Neubau ist oft die wirtschaftlichere Variante, zumal dann das Gebäude nach modernsten Erkenntnissen errichtet werden kann.

Inzwischen starten die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportplatz. Konkret wird das Gelände auf mögliche Kriegshinterlassenschaften untersucht (Kampfmitteluntersuchung). Später kommen dann noch geologische Untersuchungen hinzu.

In der Ausschreibung ist das Projekt so beschrieben:

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage für ca. 49 Stellplätze vorgesehen. Die Bauabwicklung ist in mehreren Bauabschnitten geplant.

Quelle: Competition online

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 2 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 3 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 4 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 5: Das Schulgelände mit dem Marx-Zentrum und der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 im Hintergrund (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Bilder von 2014

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Schule vom Hans-Lohr-Weg aus gesehen (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 7 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 8 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie angekündigt, finden nun Grundwasseruntersuchungen statt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 9 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 10 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.09.2018

Mit dem Neubau hat das nichts zu tun, aber es ist eine interessante Sache: Auf dem Sportplatz wurde ein mobiler Klettergarten aufgestellt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 11 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 12 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 13 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck

Fauststraße 90: Ein Bauprojekt hart an der (Stadt-)Grenze

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Nicht allzu weit vom Neubaugebiet Piederstorfer entfernt gibt es in der Truderinger Grenzkolonie ein weiteres Bauprojekt. Hier – die Mariengrotte ist ganz in der Nähe – soll eine alte Freizeit- und Sportanlage, die nicht mehr benutzt wird, abgerissen werden und ein Quartier mit Mehrfamilienhäusern für 180 Menschen entstehen. Obwohl die Flächenversiegelung sogar reduziert würde, gibt es Widerstände gegen das Projekt. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (Bürgerinitiative Fauststraße 90). Diese argumentiert, dass auch Landschaftsschutzgebiet bebaut würde. Teile der derzeitigen Anlage seien außerdem gar nicht vollversiegelt, was das Argument mit der sinkenden Flächenversiegelung zunichte mache. Auch sei die ÖPNV-Anschließung nicht ausreichend, eine Verlängerung der bestehenden Buslinie 194 (derzeitiger Endpunkt Nauestraße) zum Schanderlweg oder zur Schwedensteinstraße sei nicht tragbar bzw. nicht umsetzbar.

Wie sieht es heute auf dem Gelände an der Fauststraße, Ecke Schanderlwerg, aus? Ich zeige hier Fotos, die ich bereits Ende Juli aufgenommen habe. Mehr Infos zum Projekt hier: Wohnsiedlung an der Fauststraße 90

Fauststraße 90
Bild 1 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 2 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 3 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 4 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 5 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Keine runde Sache mehr! (Update 22.12.2018)

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Abriss einer Litfaßsäule zwischen der Fußgängerunterführung Heinrich-Wieland-Straße (alte Trambahnhaltestelle „Neuperlach Nord“, das heißt Höhe Gervais-Danone-Haus) und der U-Bahn-Unterführung Quiddestraße auf dem Neuperlacher Fußwegsystem (Plett-Zentrum ↔ Marx-Zentrum). An zwei weiteren Standorten ebenfalls auf dem gleichen Neuperlacher Fußwegsystem in östlicher Richtung von der gezeigten Stelle wurden die gesamten Plakatschichten entfernt. Ob hier auch die Säulen abgerissen werden oder nur eine Neubeklebung vorgesehen ist, bleibt abzuwarten. Vielen Dank für die Lesereinsendung.

Litfaßsäule Abriss
Bild 1: Abriss der Litfaßsäule (07.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 11.09.2018

Die Trümmer unserer Litfaßsäule liegen immer noch da. Vielleicht kommt ja als Nachfolger eine drehende Litfaßsäule, wie ich sie heute in der Nähe der Michaelikapelle gesehen habe:

(Link: YouTube)

Update 22.12.2018

Die Bruchstücke wurden immer noch nicht entsorgt! Über vier Monate liegen sie nun schon herum. Das ist schon sehr schwach!

Litfaßsäule Abriss
Bild 2 (22.12.2018) © Thomas Irlbeck
Litfaßsäule Abriss
Bild 3 (22.12.2018) © Thomas Irlbeck

 

Neubau der Grundschule am Strehleranger

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Unsere Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wird abgerissen und neu gebaut. Wieder verschwindet ein charakteristisches Gebäude der Gründerzeit. Die neue Schule soll dann Platz für bis zu 1.200 Schüler bieten, derzeit sind es nur ca. 340. Die Meldung ist nicht ganz neu, aber heute nahm ich die Gelegenheit wahr, ein paar Fotos zu machen. Vor der Schule gibt es Kunst: Die Bronzeskulptur „Hürdenspringer“ von Michael Veit entstand 1970. Von der Schule sieht man derzeit wenig, die Gebäude scheinen im Wald zu stehen. Und eben viele dieser Bäume, genauer 180, sollen für den Neubau fallen. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-der-grosse-kahlschlag-1.4017673

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3: Der „Hürdenspringer“ von Michael Veit (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 5 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 6 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 7 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck

Häuser am Karl-Marx-Ring: Kein Aushängeschild

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Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 1 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Vor längerer Zeit habe ich den schlechten Zustand der Häuser-Eingangsbereiche auf der äußeren Seite des Karl-Marx-Ring gegenüber dem Marx-Zentrum dokumentiert. Ein sehr guter Freund von mir wohnte da früher. Heute sah ich auf einer anderen Neuperlach-Seite einige aktuelle Fotos von dieser Anlage. Grund genug, noch einmal zu protokollieren, wie es dort nun aussieht. Ein Teil der Häuser hat neuwertig aussehende Eingangsbereiche, aber bei dem anderen Teil sind die Eingangsbereiche nach wie vor in einem desolaten Zustand. Beides ist hier zu sehen. Auch die Fassaden wirken verschmutzt und marode. Eine Sanierung ist nach meinem Empfinden überfällig.

Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 2 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 3 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 4 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 5: Dieser Eingang sieht richtig gut aus (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 6: Dieser auch (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 7 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 8 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 9 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Wohnring mit Trennlinie

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Unser Wohnring mit einem interessanten Detail. Er ist zweigeteilt, eine Hälfte sieht saniert aus, die andere heruntergekommen. Dabei zeigt sich eine bemerkenswert auffällige Trennlinie. Es ist zweimal das gleiche Foto zu sehen, einmal das Original (oben) und einmal eine Version mit künstlich hervorgehobener Trennlinie. Foto: Lesereinsendung, vielen Dank!

Wohnring, Trennlinie
Bild 1 (06.06.2018). Foto: Lesereinsendung
Wohnring, Trennlinie
Bild 2 (06.06.2018). Foto: Lesereinsendung

Perlach: Der noch nicht ganz barrierefreie Schattenbahnhof

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S-Bahnhof Perlach
Bild 1: Das Gebäude am Stephensonplatz 1 steht unter Denkmalschutz, was aber kaum davon ablenkt, wie marode es wirkt (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

In Perlach gibt es gleich zwei S-Bahnhöfe: den kombinierten U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd sowie den S-Bahnhof Perlach. Letzterer liegt ein Stück abseits vom Zentrum Perlachs, dem Pfanzeltplatz. Es gibt in Bahnhofsnähe Wohnbebauung und Gewerbe, aber ein stark frequentierter Bahnhof oder gar ein Umsteigeknotenpunkt war er nie, obwohl der Bahnhof auch mit einer Buslinie (Linie 196) verbunden ist. Diese erschlie0t sowohl die Gebiete südlich des Bahnhofs bis nach Neuperlach Süd (Endstation) als auch den nördlichen Teil bis nach Neuperlach Zentrum (wiederum Endstation). Der Pfanzeltplatz wird erstaunlicherweise dabei nicht bedient (was aber wahrscheinlich an den teilweise zu engen und verkehrsberuhigten Straßen liegt), was den Bahnhof jetzt für die Leute, die in der Gegend um den Pfanzeltplatz wohnen, nicht gerade attraktiver macht.

Zum Begriff  aus der Überschrift: Schattenbahnhof ist natürlich ein Begriff aus der Modelleisenbahn. Er wurde hier dennoch gewählt, da der Begriff doch irgendwie treffend ist. Denn der Bahnhof Perlach liegt gewissermaßen im Schatten seines großen Bruders Neuperlach Süd und er ist auch ein wenig versteckt – so wie ein „echter“ Schattenbahnhof.

S-Bahnhof Perlach
Bild 2 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Vor knapp über einem Jahr hat man angefangen, den Bahnhof barrierefrei umzubauen. Dadurch sollte er attraktiver und etwas aus seinem Schattendasein befreit werden. Doch die Arbeiten sind noch nicht beendet. Die Fahrstühle sind zwar eingebaut, aber noch mit einem Bretterverschlag versperrt.

Das Bahnhofsgebäude macht einen sehr heruntergekommenen Eindruck. Dabei war es einmal ein sehr schönes Gebäude, wenn man historische Fotos heranzieht. 1904 wurde das Jugendstilgebäude errichtet, es steht unter Denkmalschutz. Immerhin gibt es inzwischen einen behelfsmäßigen Imbiss in Gestalt eines Anhängers, der im Bahnhofsgebäude postiert ist. Der Kühlschrank steht neben dem Wagen. Alles wirkt sehr provisorisch. Der Imbiss hat heute, es ist Sonntagmittag, geschlossen. Kein Wunder, denn man sieht hier kaum eine Menschenseele. Es gibt also keine Masse an Perlachern, die hier in die S-Bahn steigen, um zum Wandern ins herrliche Mangfalltal zu fahren oder für kulturelle Aktivitäten Richtung Münchner Innenstadt.

S-Bahnhof Perlach
Bild 3: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 4: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 5: Imbisswagen im Bahnhofsinneren (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 6: Packstation gegenüber dem Imbisswagen. Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion ohne Zwischendach (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 7: Die Zugänge zu den Fahrstühlen sind noch gesperrt. Hier der Zugang zum Lift 1, der die Bahnhofsoberfläche mit der Unterführung verbindet  (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 8: Vom Bahnsteig aus gesehen gibt es freie Sicht auf Lift 1 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 9: Lift 1 in der Unterführung (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 10: Lift 2, der die Unterführung mit dem Bahnsteig verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 11: Lift 2 an der Bahnsteigoberfläche (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 12 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 13 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 14 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 15 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 16 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 17 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 18: Das gehört dringend saniert (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 19: Auf der Südseite wurde auf einen Lift verzichtet, dafür wurde eine Rampe errichtet, welche die Oberfläche mit der Unterführung (und auf diese Weise mit dem Lift zum Bahnsteig) verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 20: Die Rampe (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 21: Die Unterführung von der Rampe aus gesehen (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 22 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 23: An der Ostseite des Bahnsteigs (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 24: Dito, Ostseite (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Schwebender Mopp

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Eine Besonderheit dieses Teile des Marx-Zentrum ist, dass das Gebäude mit einem Netz umspannt ist. Das soll verhindern, dass Asbestplatten abstürzen (Neuperlach.org berichtete, siehe hier und hier). Es sorgt aber auch dafür, dass ein Wischmopp augenscheinlich schweben kann. Es wäre schön, wenn die Reinigungsgeräte nur von alleine fliegen, sondern auch selbsttätig die Wohnung sauber machen würden.

Marx-Zentrum
Bild 1 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Bild 2 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Bild 3 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck

Abgründe heute und gestern (Update 09.02.2018)

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An der Kurt-Eisner-Straße wurden heute zwei Tiefgaragenabgänge neu verkleidet. Das hässliche Grün ist nun Geschichte. Die neue Verkleidung sieht sehr edel aus, finde ich. Denn das Auge steigt mit „ab“ in den „Grund“!

Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 1 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 2 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 3 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 4 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 5: Aus dieser Perspektive sieht das Teil fast wie eine Buswartehäuschen aus (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum Ende 1980er
Bild 6: Aus der Fotosammlung von J. W.

Einen Vergleich zu den alten Modellen gibt es auch, sogar einen richtig historischen. Wir blicken etwa Ende der 1980er-Jahre auf das Marx-Zentrum und St. Monika. Unten im Bild sind die alten Abgänge zu sehen …

… und hier noch einmal in einer Vergrößerung:

Marx-Zentrum Ende 1980er Ausschnitt
Bild 7: Ausschnitt mit den Tiefgaragenabgängen

Auch wenn es hier „ab“ in den „Grund“ geht, „Abgründe“ als Überschrift ist natürlich nur Clickbaiting. Denn es waren ja sogar vor der Modernisierung recht passable Abgänge. Ein hässliches Wort passt aber eher schon hier: Denn die Tiefgaragenabgänge, die es hier in diesem Archivartikel zu sehen gibt, sind nicht so gut in Schuss, sie sind quasi der Abstieg in die Hölle.

Update 09.02.2018

Zum besseren Vergleich habe ich heute noch ein Exemplar des alten Tiefgaragenzugangs fotografiert. Man weiß ja nie, wie lange die noch erhalten bleiben. Besser jetzt als zu spät!

Alter Tiefgaragenabgang
Bild 8 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 9 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 10 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 11 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 12 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 13 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 14 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck

Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“

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Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

In unserem „Neuperlach Zoo“, dem Kunsttreff im früheren Ladenzentrum Quidde-Zentrum, gibt es viele schöne Graffitis, aber eines ist etwas ganz Besonderes für Filmfans. In dem Kunstwerk sind E.T., Star Trek, Alf, Dinosaurier (Jurassic Park?) und sicher noch einiges mehr integriert. Zwei Bilder von heute.

Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Einer der Eingänge zu unserem „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

„Modern“ hat zwei Bedeutungen – eine Gartenanlage in Neuperlach kommt in die Jahre

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Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 1: Gartenanlage in Neuperlach Nord mit den typischen vielen Treppen zur Tiefgarage. Am Boden macht sich Moos breit (11.01.2018) © Thomas Irlbeck

Das Besondere in Neuperlach sind die vielen, großzügigen Gartenanlagen der einzelnen Wohnanlagen, fernab der Hauptwege hinter den Wohnblöcken. Sagen wir mal ganz freundlich Parkanlagen zu ihnen. Sie bieten viel Grün und Spielmöglichkeiten, aber auch die Zugänge zu den Tiefgaragen sind hier integriert.

Nach fast 50 Jahren ist aber ihr Zustand nicht mehr gut. Es hat sich Moos breitgemacht, das Holz ist teilweise verrottet, viele Spielgeräte wurden abgebaut, ohne dass sie durch neue ersetzt worden wären. Manche Wege sind auch durch den Bewuchs nicht mehr passierbar. Wie das alles aussieht, zeige ich an einem Beispiel einer Wohnanlage in Neuperlach Nord.

Ich mag die Gartenanlagen aber trotzdem. Vielleicht vom Winter einmal abgesehen, sorgt hier Mutter Natur ganz automatisch für eine gewisse Idylle. Dass alles nicht mehr so künstlich, nicht mehr wie Reißbrett-Design wirkt, hat ja auch einen gewissen Charme.

Betonung der Wörter beachten! Von modern (1) zu modern (2)

Was mal modern war, modert nun. Jetzt sollen die zwei Bedeutungen von „modern“ klar werden, bei der ersten Bedeutung wird die zweite Silbe betont und es ist „fortschrittlich“ damit gemeint, bei der zweiten Bedeutung liegt die Betonung auf der ersten Silbe. Jetzt geht es um „faulen“ und „in Moder übergehen“.

Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 2: Verwitterter Aufgang zu einem Aussichtspunkt (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 3: Der Aussichtspunkt ist in Sichtweite (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 4: Am Aussichtspunkt (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 5: Die Holzzylinder der Einfassung am Aussichtspunkt sind teilweise hohl, um es noch … (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 6: … freundlich auszudrücken (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 7: Eine der beiden Treppen zum Aussichtspunkt ist nicht mehr wirklich nutzbar, nicht nur, weil nun ein Baum im wahrsten Wortsinne im Weg steht (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 8: Anderes Ende der nicht mehr nutzbaren Treppe (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 9  (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 10: Ein Teil des wellig gewordenen Asphalts wurde entfernt. Die Arbeiten ruhen schon lange (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 11: Einsam steht hier eine Schaukel (11.01.2018) © Thomas Irlbeck

Hoffentlich bleiben die Gartenanlagen erhalten. Immerhin sind viele dieser Anlagen auf einer Tiefgarage errichtet, die sogar ein Befahren mit schwerem Gerät nicht verträgt. Daher kann man nicht einfach nachverdichten, sprich zusätzliche Häuser daraufsetzen. Allerdings ist es natürlich möglich, dass eine Tiefgarage abgerissen und durch eine stabilere ersetzt wird, auf die man dann Häuser stellen kann. Dies wurde bei einer Wohnanlage in der Nawiaskystraße in Neuperlach West gemacht.

Wohnungen werden sicher gebraucht, aber Neuperlach verliert seine Großzügigkeit, wenn man alles nur technisch Machbare in puncto Nachverdichtung realisiert.

Das etwas andere Fundbüro im Marx-Zentrum: Das ist die Höhe!

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Gegenstände im Taubennetz
Bild 1: Vernetzt – Reh und Schnuller (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum wurde 2016 der Häuserriegel Peschelanger 8, 10, 12 und 14 mit einem Netz verhüllt, es erinnert an ein Taubennetz. Das Netz soll dazu dienen, sich lösende Eternit-Asbestplatten vor dem Absturz zu bewahren. Im schlimmsten Fall könnten Menschen von den Platten getroffen und verletzt werden.

Gefangen im Netz!

Das Netz hat aber einen Nebeneffekt. Da es auch über die Fenster gespannt ist, fängt es auch allerlei Gegenstände auf, die mal aus dem Fenster fallen. So finden sich inzwischen Stofftiere, Schnuller, Unterwäsche und einiges mehr im Netz. Es ist eine Art Freiluft-Fundbüro entstanden.

Es geht nicht darum, das Netz infrage zu stellen, sondern um die kleinen Skurrilitäten im Leben.

Gegenstände im Taubennetz
Bild 2 (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 3: Wer vermisst seine Unterwäsche? (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 4: Auch „verschiedenes“ ist im Angebot (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Mickey Mouse in ihrem härtesten Abenteuer (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Alles vernetzt! Aus dieser Perspektive sieht man das Netz kaum. Wer genau hinsieht, entdeckt aber die heruntergefallenen Gegenstände im Netz – vor allem am Netzende oberhalb der Hochparterres , aber nicht nur dort (09.01.2018) © Thomas Irlbeck