Wohnring mit Trennlinie

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Unser Wohnring mit einem interessanten Detail. Er ist zweigeteilt, eine Hälfte sieht saniert aus, die andere heruntergekommen. Dabei zeigt sich eine bemerkenswert auffällige Trennlinie. Es ist zweimal das gleiche Foto zu sehen, einmal das Original (oben) und einmal eine Version mit künstlich hervorgehobener Trennlinie. Foto: Lesereinsendung, vielen Dank!

Wohnring, Trennlinie
Bild 1 (06.06.2018). Foto: Lesereinsendung
Wohnring, Trennlinie
Bild 2 (06.06.2018). Foto: Lesereinsendung

Perlach: Der noch nicht ganz barrierefreie Schattenbahnhof

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S-Bahnhof Perlach
Bild 1: Das Gebäude am Stephensonplatz 1 steht unter Denkmalschutz, was aber kaum davon ablenkt, wie marode es wirkt (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

In Perlach gibt es gleich zwei S-Bahnhöfe: den kombinierten U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd sowie den S-Bahnhof Perlach. Letzterer liegt ein Stück abseits vom Zentrum Perlachs, dem Pfanzeltplatz. Es gibt in Bahnhofsnähe Wohnbebauung und Gewerbe, aber ein stark frequentierter Bahnhof oder gar ein Umsteigeknotenpunkt war er nie, obwohl der Bahnhof auch mit einer Buslinie (Linie 196) verbunden ist. Diese erschlie0t sowohl die Gebiete südlich des Bahnhofs bis nach Neuperlach Süd (Endstation) als auch den nördlichen Teil bis nach Neuperlach Zentrum (wiederum Endstation). Der Pfanzeltplatz wird erstaunlicherweise dabei nicht bedient (was aber wahrscheinlich an den teilweise zu engen und verkehrsberuhigten Straßen liegt), was den Bahnhof jetzt für die Leute, die in der Gegend um den Pfanzeltplatz wohnen, nicht gerade attraktiver macht.

Zum Begriff  aus der Überschrift: Schattenbahnhof ist natürlich ein Begriff aus der Modelleisenbahn. Er wurde hier dennoch gewählt, da der Begriff doch irgendwie treffend ist. Denn der Bahnhof Perlach liegt gewissermaßen im Schatten seines großen Bruders Neuperlach Süd und er ist auch ein wenig versteckt – so wie ein „echter“ Schattenbahnhof.

S-Bahnhof Perlach
Bild 2 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Vor knapp über einem Jahr hat man angefangen, den Bahnhof barrierefrei umzubauen. Dadurch sollte er attraktiver und etwas aus seinem Schattendasein befreit werden. Doch die Arbeiten sind noch nicht beendet. Die Fahrstühle sind zwar eingebaut, aber noch mit einem Bretterverschlag versperrt.

Das Bahnhofsgebäude macht einen sehr heruntergekommenen Eindruck. Dabei war es einmal ein sehr schönes Gebäude, wenn man historische Fotos heranzieht. 1904 wurde das Jugendstilgebäude errichtet, es steht unter Denkmalschutz. Immerhin gibt es inzwischen einen behelfsmäßigen Imbiss in Gestalt eines Anhängers, der im Bahnhofsgebäude postiert ist. Der Kühlschrank steht neben dem Wagen. Alles wirkt sehr provisorisch. Der Imbiss hat heute, es ist Sonntagmittag, geschlossen. Kein Wunder, denn man sieht hier kaum eine Menschenseele. Es gibt also keine Masse an Perlachern, die hier in die S-Bahn steigen, um zum Wandern ins herrliche Mangfalltal zu fahren oder für kulturelle Aktivitäten Richtung Münchner Innenstadt.

S-Bahnhof Perlach
Bild 3: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 4: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 5: Imbisswagen im Bahnhofsinneren (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 6: Packstation gegenüber dem Imbisswagen. Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion ohne Zwischendach (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 7: Die Zugänge zu den Fahrstühlen sind noch gesperrt. Hier der Zugang zum Lift 1, der die Bahnhofsoberfläche mit der Unterführung verbindet  (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 8: Vom Bahnsteig aus gesehen gibt es freie Sicht auf Lift 1 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 9: Lift 1 in der Unterführung (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 10: Lift 2, der die Unterführung mit dem Bahnsteig verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 11: Lift 2 an der Bahnsteigoberfläche (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 12 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 13 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 14 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 15 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 16 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 17 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 18: Das gehört dringend saniert (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 19: Auf der Südseite wurde auf einen Lift verzichtet, dafür wurde eine Rampe errichtet, welche die Oberfläche mit der Unterführung (und auf diese Weise mit dem Lift zum Bahnsteig) verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 20: Die Rampe (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 21: Die Unterführung von der Rampe aus gesehen (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 22 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 23: An der Ostseite des Bahnsteigs (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 24: Dito, Ostseite (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Schwebender Mopp

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Eine Besonderheit dieses Teile des Marx-Zentrum ist, dass das Gebäude mit einem Netz umspannt ist. Das soll verhindern, dass Asbestplatten abstürzen (Neuperlach.org berichtete, siehe hier und hier). Es sorgt aber auch dafür, dass ein Wischmopp augenscheinlich schweben kann. Es wäre schön, wenn die Reinigungsgeräte nur von alleine fliegen, sondern auch selbsttätig die Wohnung sauber machen würden.

Marx-Zentrum
Bild 1 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Bild 2 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Bild 3 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck

Abgründe heute und gestern (Update 09.02.2018)

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An der Kurt-Eisner-Straße wurden heute zwei Tiefgaragenabgänge neu verkleidet. Das hässliche Grün ist nun Geschichte. Die neue Verkleidung sieht sehr edel aus, finde ich. Denn das Auge steigt mit „ab“ in den „Grund“!

Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 1 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 2 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 3 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 4 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 5: Aus dieser Perspektive sieht das Teil fast wie eine Buswartehäuschen aus (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum Ende 1980er
Bild 6: Aus der Fotosammlung von J. W.

Einen Vergleich zu den alten Modellen gibt es auch, sogar einen richtig historischen. Wir blicken etwa Ende der 1980er-Jahre auf das Marx-Zentrum und St. Monika. Unten im Bild sind die alten Abgänge zu sehen …

… und hier noch einmal in einer Vergrößerung:

Marx-Zentrum Ende 1980er Ausschnitt
Bild 7: Ausschnitt mit den Tiefgaragenabgängen

Auch wenn es hier „ab“ in den „Grund“ geht, „Abgründe“ als Überschrift ist natürlich nur Clickbaiting. Denn es waren ja sogar vor der Modernisierung recht passable Abgänge. Ein hässliches Wort passt aber eher schon hier: Denn die Tiefgaragenabgänge, die es hier in diesem Archivartikel zu sehen gibt, sind nicht so gut in Schuss, sie sind quasi der Abstieg in die Hölle.

Update 09.02.2018

Zum besseren Vergleich habe ich heute noch ein Exemplar des alten Tiefgaragenzugangs fotografiert. Man weiß ja nie, wie lange die noch erhalten bleiben. Besser jetzt als zu spät!

Alter Tiefgaragenabgang
Bild 8 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 9 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 10 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 11 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 12 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 13 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 14 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck

Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“

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Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

In unserem „Neuperlach Zoo“, dem Kunsttreff im früheren Ladenzentrum Quidde-Zentrum, gibt es viele schöne Graffitis, aber eines ist etwas ganz Besonderes für Filmfans. In dem Kunstwerk sind E.T., Star Trek, Alf, Dinosaurier (Jurassic Park?) und sicher noch einiges mehr integriert. Zwei Bilder von heute.

Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Einer der Eingänge zu unserem „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

„Modern“ hat zwei Bedeutungen – eine Gartenanlage in Neuperlach kommt in die Jahre

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Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 1: Gartenanlage in Neuperlach Nord mit den typischen vielen Treppen zur Tiefgarage. Am Boden macht sich Moos breit (11.01.2018) © Thomas Irlbeck

Das Besondere in Neuperlach sind die vielen, großzügigen Gartenanlagen der einzelnen Wohnanlagen, fernab der Hauptwege hinter den Wohnblöcken. Sagen wir mal ganz freundlich Parkanlagen zu ihnen. Sie bieten viel Grün und Spielmöglichkeiten, aber auch die Zugänge zu den Tiefgaragen sind hier integriert.

Nach fast 50 Jahren ist aber ihr Zustand nicht mehr gut. Es hat sich Moos breitgemacht, das Holz ist teilweise verrottet, viele Spielgeräte wurden abgebaut, ohne dass sie durch neue ersetzt worden wären. Manche Wege sind auch durch den Bewuchs nicht mehr passierbar. Wie das alles aussieht, zeige ich an einem Beispiel einer Wohnanlage in Neuperlach Nord.

Ich mag die Gartenanlagen aber trotzdem. Vielleicht vom Winter einmal abgesehen, sorgt hier Mutter Natur ganz automatisch für eine gewisse Idylle. Dass alles nicht mehr so künstlich, nicht mehr wie Reißbrett-Design wirkt, hat ja auch einen gewissen Charme.

Betonung der Wörter beachten! Von modern (1) zu modern (2)

Was mal modern war, modert nun. Jetzt sollen die zwei Bedeutungen von „modern“ klar werden, bei der ersten Bedeutung wird die zweite Silbe betont und es ist „fortschrittlich“ damit gemeint, bei der zweiten Bedeutung liegt die Betonung auf der ersten Silbe. Jetzt geht es um „faulen“ und „in Moder übergehen“.

Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 2: Verwitterter Aufgang zu einem Aussichtspunkt (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 3: Der Aussichtspunkt ist in Sichtweite (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 4: Am Aussichtspunkt (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 5: Die Holzzylinder der Einfassung am Aussichtspunkt sind teilweise hohl, um es noch … (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 6: … freundlich auszudrücken (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 7: Eine der beiden Treppen zum Aussichtspunkt ist nicht mehr wirklich nutzbar, nicht nur, weil nun ein Baum im wahrsten Wortsinne im Weg steht (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 8: Anderes Ende der nicht mehr nutzbaren Treppe (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 9  (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 10: Ein Teil des wellig gewordenen Asphalts wurde entfernt. Die Arbeiten ruhen schon lange (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Verwitterte Gartenanlage in Neuperlach Nord
Bild 11: Einsam steht hier eine Schaukel (11.01.2018) © Thomas Irlbeck

Hoffentlich bleiben die Gartenanlagen erhalten. Immerhin sind viele dieser Anlagen auf einer Tiefgarage errichtet, die sogar ein Befahren mit schwerem Gerät nicht verträgt. Daher kann man nicht einfach nachverdichten, sprich zusätzliche Häuser daraufsetzen. Allerdings ist es natürlich möglich, dass eine Tiefgarage abgerissen und durch eine stabilere ersetzt wird, auf die man dann Häuser stellen kann. Dies wurde bei einer Wohnanlage in der Nawiaskystraße in Neuperlach West gemacht.

Wohnungen werden sicher gebraucht, aber Neuperlach verliert seine Großzügigkeit, wenn man alles nur technisch Machbare in puncto Nachverdichtung realisiert.

Das etwas andere Fundbüro im Marx-Zentrum: Das ist die Höhe!

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Gegenstände im Taubennetz
Bild 1: Vernetzt – Reh und Schnuller (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum wurde 2016 der Häuserriegel Peschelanger 8, 10, 12 und 14 mit einem Netz verhüllt, es erinnert an ein Taubennetz. Das Netz soll dazu dienen, sich lösende Eternit-Asbestplatten vor dem Absturz zu bewahren. Im schlimmsten Fall könnten Menschen von den Platten getroffen und verletzt werden.

Gefangen im Netz!

Das Netz hat aber einen Nebeneffekt. Da es auch über die Fenster gespannt ist, fängt es auch allerlei Gegenstände auf, die mal aus dem Fenster fallen. So finden sich inzwischen Stofftiere, Schnuller, Unterwäsche und einiges mehr im Netz. Es ist eine Art Freiluft-Fundbüro entstanden.

Es geht nicht darum, das Netz infrage zu stellen, sondern um die kleinen Skurrilitäten im Leben.

Gegenstände im Taubennetz
Bild 2 (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 3: Wer vermisst seine Unterwäsche? (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 4: Auch „verschiedenes“ ist im Angebot (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Mickey Mouse in ihrem härtesten Abenteuer (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Alles vernetzt! Aus dieser Perspektive sieht man das Netz kaum. Wer genau hinsieht, entdeckt aber die heruntergefallenen Gegenstände im Netz – vor allem am Netzende oberhalb der Hochparterres , aber nicht nur dort (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stillstand und Verfall

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An unserem St. Jakobus am Quidde-Zentrum hat sich optisch nichts mehr getan. Ich glaube, dass wir noch ein viele, viele Monate, vielleicht auch noch länger, auf die Fertigstellung der Kapelle warten müssen (Neuperlach.org berichtete, dort sieht man auch, dass im Februar 2017 die Baustelle kaum anders als Ende November 2017 aussah). Aber es ist eine Gelegenheit, sich das daneben befindliche Wohnhaus (mit Gewerbe im Erdgeschoss) einmal genauer anzuschauen, schließlich ist es das letzte Überbleibsel des ursprünglichen St.-Jakobus-Ensembles. Auf den ersten Blick steht das Haus noch ganz gut da. Bei näherer Betrachtung kann einem dann aber doch das Grausen kommen. Da haben sich zumindest stellenweise Moose, Flechten und wohl auch Schimmel breitgemacht.

Quiddestraße 35
Bild 1: Das Wohnhaus am St. Jakobus, ganz rechts ist noch die Baustelle der neuen Kapelle zumindest angedeutet (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 4 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 5 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Bei dieser Gelegenheit noch ein Foto vom Zugang zum alten Quidde-Zentrum. Das sah auch schon mal besser aus:

Durchgang zum Quidde-Zentrum
Bild 6 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Alte Zeiten, die nie wieder zurückkehren

An dieser Stelle soll mal wieder an die alte Kirche mit ihrem Parkhaus-Beton-Charme erinnert werden:

St. Jakobus
Bild 7: Die Kirche St. Jakobus vor dem Abriss. Von der Optik könnte man hier ein Parkhaus erwarten (19.11.2011) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8: Diese Ansicht der Kirche lässt eher auf eine Schule schließen 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Beton brutal

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So toll Beton auch ist, er nutzt sich ab. Er verschmutzt, Flechten, Moose und Schimmel setzen sich an. Weit gefährlicher sind jedoch die berüchtigten Betonabplatzungen. Diese entstehen, wenn Wasser eindringt und dadurch der Bewehrungsstahl rostet. Beim Rosten dehnt er sich aus, der ummantelnde Beton kann dabei regelrecht abgesprengt werden. Auch diese düsteren Stellen zeige ich. Die Fotos sind bei der Anfertigung der Aufnahmen des spektakulären Loggia-Schadens am Annette-Kolb-Anger entstanden. Die in dieser Fotoreihe gezeigten Schäden sind noch nicht dramatisch, aber schön sieht das Ganze auch nicht mehr aus.

Beton düster
Bild 1 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 2 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 3 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 4 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 5 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Beton düster
Bild 6 (23.12.2017) © Thomas Irlbeck

Weihnachtsspaziergang in Neuperlach Ost

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Auf speziellen Wunsch einer Facebook-Freundin zeige ich heute im Rahmen eines kleinen Spaziergangs eine Reihe von Fotos aus Neuperlach Ost. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch andere, speziell, die nicht mehr in Neuperlach wohnen, etwas mit den Bildern anfangen können.

Wir beginnen mit der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring. Unter vielen Neuperlachern ist diese Schule immer noch als „Schwarze Schule“ bekannt – nicht, weil dort schwarze Magie gelehrt worden wäre (das vielleicht auch), sondern wegen der ehemals schwarzen Fassadenplatten, die schon längst durch blaugraue ausgetauscht wurden:

Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2: Manschgerl auf dem Schuldach (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Zoom der beiden bunten Manschgerl auf dem Schuldach darf natürlich nicht fehlen. Das Bild kann wie fast alle Bilder durch Anklicken vergrößert werden.

Ein kleiner Abstecher zum Kindergarten am Brittingweg, der sich an die Schule anschließt, darf nicht fehlen:

Kindergarten Brittingweg
Bild 3: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Kindergarten Brittingweg
Bild 4: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5: Kindergarten am Brittingweg (rechts) und auch ein Teil der Schule (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Es geht weiter auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring Richtung Graf-Zentrum. Wieder einmal zeigt sich der Mond auch tagsüber:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 6: Der Mond über dem Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Mit erhöhten Kontrastwerten (damit man etwas erkennen kann) sieht unser natürlicher Satellit dann so aus:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 7: Mond (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun ist das Graf-Zentrum am Oskar-Maria-Graf-Ring in Sichtweite:

Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring
Bild 8: Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Aldi im Graf-Zentrum:

Aldi, Graf-Zentrum
Bild 9: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 10: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 11: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 12: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Schreibwarengeschäft
Bild 13: Schreibwarengeschäft im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum
Bild 14: Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum
Bild 15: Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 16: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 17: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Stadtsparkasse
Bild 18: Stadtsparkasse im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Hauseingang
Bild 19: Hauseingang im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die nächste und auch schon letzte Station ist der Handwerkerhof, der sich an das Graf-Zentrum anschließt. Hier, am am Stemplingeranger, finden sich zunächst ein Sanitätshaus und das Café und Restaurant „Sultan“:

Sultan, Handwerkerhof
Bild 20: Sanitätshaus und „Sultan“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun vorbei am Pizzalieferdienst „Freaks“ am Stemplingeranger, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 21: Pizzalieferdienst „Freaks“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Fassadenabschluss zum Dach macht bei diesem Haus nicht mehr den besten Eindruck:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 22: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 23: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 24: Das gegenüberliegende Eckhaus mit Spielsalon (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Moschee
Bild 25: Moschee im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Entgegen schlimmer Gerüchte gibt es immer noch Handwerker im Handwerkerhof. Das farbige Logo an der Fassade (Bildmitte) zeigt, hier residiert ein Malermeister:

Handwerkerhof, Maler
Bild 26: Malermeister im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof
Bild 27: Blick zurück Richtung Stemplingeranger (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Hotel
Bild 28: Hotel im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Blick Richtung Wald
Bild 29: Blick am Hotel vorbei Richtung Neuperlacher Wald. Wer genau hinsieht, erspäht auch hier noch mal den Mond. Dieses Mal verzichte ich auf den Pfeil (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der vergessene Drilling

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Drillinge
Bild 1: Drillinge an Bord. Fast könnte man meinen, die Drillinge wären alle etwa gleich hoch. Aber das ist nur eine Illusion (20.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die beiden Zwillingstürme, die nicht nur am Hanns-Seidel-Platz die Kulisse dominieren, sind den Neuperlachern bekannt. 17 Stockwerke, das heißt 18 Geschosse, messen sie jeweils.

Doch wenn wir gnädig sind, erkennen wir einen dritten Zwilling an. Nein, solche Stilblüten machen wir nicht. Ich wiederhole den Satz: Doch wenn wir gnädig sind, erkennen wir einen dritten Drilling an.

Der Bau am Gerhart-Hauptmann-Ring wird schnell übersehen, weil er nur 11 Stockwerke aufweist, also 12 Geschosse. Daher wirkt er nicht so punktförmig, zumal wer auch noch an ein Zeilenhaus geklebt ist. Die farbliche Absetzung isoliert den Drilling aber wieder deutlich.

Die Herausforderung war erst einmal, alle Drillinge auf einem Bild zu vereinen. Das ist gelungen (Bild 1). Die Bilder 2 bis 4 zeigen dagegen den Drilling für sich alleine. Er wirkt aus diesen Perspektiven durchaus mächtig.

Drillinge
Bild 2: Fast könnte man meinen, das sei einer der „normalen“ Zwillinge. Schon komisch, da der Unterschied mit 11 (hier) versus 17 Stockwerken (die Zwillungstürme) doch recht groß ist (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Drillinge
Bild 3 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Drillinge
Bild 4 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Nebeneingang macht leider einen etwas maroden Eindruck:

Drillinge
Bild 5 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck

Einstürzende Neubauten? Spektakulärer Schaden an einer Wohnanlage in Neuperlach Ost (Update 05.03.2018)

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Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 1: Das sieht nicht gut aus. Man wundert sich, dass alles oben geblieben ist (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 2 (Illustration) lässt erahnen, was hier für Kräfte am Werk waren. Mehr dazu im Text (23.12.2017)

In dieser Wohnanlage am Annette-Kolb-Anger in Neuperlach Ost habe ich einmal gewohnt. Im 9. Stockwerk. Nun gibt es hier einen spektakulären Schaden, vermutlich durch einen Sturm: Die augenscheinlich nachträglich angebrachten Glasvordächer zweier Loggias (oder Doppel-Loggia) wurden zerstört, zwei Betonstreben herausgerissen sowie das Flachdach beschädigt.

Man wundert sich, dass die beiden Streben nicht heruntergekracht sind, denn sie liegen jeweils nur noch auf einer Seite auf, auf der anderen werden sie offenbar nur noch durch die Metallstreben des (zerstörten) Vordaches gehalten. Wobei „aufliegen“ so eine Sache ist, zumindest die Strebe der rechten Loggia liegt auf einer Stelle auf, an der sie nicht hingehört. Untypisch für schweren Beton befindet sie sich nun auf einer deutlich höheren Position als vorher. Eine der Streben wurde durch zwei farbige Gurte notdürftig stabilisiert.

Man kann hier spekulieren: Das Vordach könnte im Sturm wie ein Segel gewaltigen Kräften ausgesetzt und dadurch angehoben worden sein. Da das Dach an den Betonstreben montiert ist, hat es Letztere offenbar ebenso angehoben und durch den Hebeleffekt herausgerissen. Die Streben sind wahrscheinlich nur aufgelegt sowie teilweise an ihren den Abschlüssen in Bohrungen innerhalb der Betonfassaden geschoben. Sie halten somit durch ihr Eigengewicht und den damit verbundenen Reibungswiderstand.

Ein Absperrband (Bild 3) soll verhindern, dass man sich dem Gebäude zu stark nähert, denn die Absturzgefahr dürfte kaum gebannt sein.

Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 3: In der Totalen sieht es eher unspektakulär aus. Nur bei genauerem Hinsehen wird klar, was hier passiert ist (siehe rote Markierung oben). Unten ist ein Absperrband zu erkennen (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 4: Die linke herausgehobene Strebe wurde offenbar durch diese beiden Gurte stabilisiert (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 5: Die rechte Strebe scheint auch nur noch am seidenen Faden zu hängen (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 6 (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 7: Genauer hat es die rechte Strebe offenbar so angehoben (im Sturm?), dass das rechte Ende auf dem Dach zum Aufliegen kam und sich dort verhakt hat (20.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 8: Detail rechte Strebe, rechter Abschluss. Die Strebe hat es hier regelrecht … (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 9: … herausgerissen, man sieht rechts die Aussparung, in der sie mal drin war. Nur an diesen Abschlüssen sind die Streben nicht nur auf die Träger aufgelegt, sondern in eine Aussparung horizontal reingeschoben und damit eigentlich fixiert – auch gegen ein einfaches Anheben. Doch nachdem es die Strebe herausgerissen hat, wurde sie offenbar gewaltig angehoben und sie ist dann auf das Flachdach heruntergekracht. Dabei wurde die Metallummantelung des Flachdachrandes beschädigt. Das legt die Vermutung nahe, dass die Streben sehr schwer und aus massivem Beton sind (23.12.2017) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 10: Detail (23.12.2017) © Thomas Irlbeck

Update 25.01.2018

Zur Schadensbehebung wurde nun ein Gerüst aufgebaut:

Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 11 (25.01.2018) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 12 (25.01.2018) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 13 (25.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 05.03.2018

Das Gerüst ist abgebaut, die Reparatur erst einmal abgeschlossen. Man hat das Dach entfernt und die Balken wieder an ihrer ursprünglichen Stelle eingehakt. Ein Balken war offenbar nicht mehr zu retten. Er fehlt nun einfach und es ist ein Loch in der Wand. Hoffentlich wird der Balken später noch ergänzt. Dafür spricht, dass der Einschub selbst repariert und nicht etwa zugespachtelt wurde (Bild 16).

Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 14 (05.03.2018) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 15: Der Schaden wurde repariert, aber spätstens in der Vergrößerung wird klar, dass ein Balken fehlt (05.03.2018) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 16: Reparierter Einschub, aber der Balken fehlt (05.03.2018) © Thomas Irlbeck
Annette-Kolb-Anger, Schäden
Bild 17 (05.03.2018) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum im Wandel – Rewe-Schließung und Fassadenschäden

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Marx-Zentrum
Bild 1: Wohnhaus im Marx-Zentrum mit Atelierwohnung (01.12.2017) © Thomas Irlbeck

Das Haus mit der Atelierwohnung oben ist immer noch etwas Besonderes, ein Blickfang. Nicht so schön sieht die Fassade an einigen Stellen des Marx-Zentrum aus. Viele der asbesthaltigen Eternit-Platten sind stark in Mitleidenschaft gezogen, und manche von ihnen werden nur noch von dem provisorisch angebrachten Netz gehalten, aber nicht mehr an der Stelle, an der sie eigentlich hingehören.

Marx-Zentrum, defekte Asbestplatten
Bild 2: Marx-Zentrum – Vor der Tiefgarage. Wer genauer hinsieht, erkennt neben der Lampe in der Bildmitte den Schaden. Rechts oben befindet sich eine weitere Schadstelle (01.12.2017) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum, defekte Asbestplatten
Bild 3: Näher dran. Das sieht nicht gut aus! (01.12.2017) © Thomas Irlbeck

Auch sonst hat sich einiges verändert. Der Rewe-Markt hat ab heute für immer geschlossen (Neuperlach.org berichtete). Doch das hat sich noch nicht bei allen Kunden rumgesprochen, und ein Plakat am Eingang übersieht man schon mal. Entsprechend wollten heute immer wieder Kunden in den Laden rein.

Marx-Zentrum, Rewe
Bild 4: Rewe – letzter Verkaufstag. Es ist kurz vor 20 Uhr (30.11.2017) © Thomas Irlbeck

Neue Platte auflegen: Wiederanbringen von Fassadenplatten nach Treppensanierung

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Faserzementplatten Austausch
Bild 1 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Vor über einem Jahr startete in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 die Sanierung der Treppen an den Haupt- und Hofeingängen (Neuperlach.org berichtete: Bretter, die die Welt bedeuten und Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen). An der Hofseite mussten dazu auch einige der asbesthaltigen Faserzementplatten (Handelsname Eternit) abgenommen werden. Seitdem klaffen Löcher in der Fassade. Wie gefährlich Asbest ist, ist bekannt. Daher ist laut Asbestgesetz verboten, solche Platten wieder anzubringen. Einmal abgenommene Asbestplatten dürfen nur noch fachgerecht entsorgt werden.

Es werden wieder Faserzementplatten verbaut – aber solche ohne Asbest

Nun gibt es vergleichbare Fassadenplatten auch aus Kunststoff, Keramik und wiederum aus Faserzement. Letztere sind denen der bestehenden Eternit-Platten ähnlich, enthalten aber keinen Asbest.

Also sollte das Problem schnell lösbar sein. Es ist jedoch nicht einfach, geeignete Unternehmen zu finden, die Kapazitäten haben. So hat sich nun der Abschluss der Sanierung lange, lange verzögert.

Nun aber werden endlich die Lücken in der Fassade geschlossen. Es werden nun die bereits erwähnten asbestfreien Faserzementplatten angebracht. Die Fotos zeigen den Zustand der Arbeiten.

Meine Wohnanlage ist dann bald wieder komplett, und der Gedanke der Architekten, mit den schwarzen Fassadenplatten ein Schiefergebirge abzubilden, kann weiterleben. Eines Tages müssen aber sicherlich alle Platten abgenommen werden, denn nichts ist für die Ewigkeit gemacht, auch wenn Eternit von lateinisch aeternitas („Ewigkeit“) abgeleitet ist. Aufgrund der immensen Kosten hoffen die meisten Eigentümer, dass diese Aktion noch ganz weit in der Zukunft liegt.

Solange sich die Platten nicht von alleine lösen, besteht wohl auch noch kein Handlungsbedarf. Der optische Eindruck der Eternit-Platten der Häuser im benachbarten Marx-Zentrum ist dagegen deutlich schlechter (Neuperlach.org berichtete), obwohl die Häuser dort ein paar Jahre jünger sind als die Gebäude hier in meiner Anlage.

Faserzementplatten Austausch
Bild 2: Neue Platten aus Faserzement (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 3 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 4: Schneidmaschine (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 5: Zumindest die gebogenen Fassadenplatten waren bereits lange vor der Treppensanierung in einem schlechten Zustand, manche haben ihr Farbe fast vollständig verloren und sind schon fast weiß (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schwarz-rote-Farbspiele ohne Große Koalition (oder: Fassaden-Tetris)

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Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten
Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten (18.10.2017) © Thomas Irlbeck
Tetris
Lizenz: Public Domain

Toller Effekt im Marx-Zentrum: Einige Fassadenplatten scheinen rot zu leuchten und jemand scheint hiermit Tetris zu spielen.

Eine Erklärung gibt es natürlich auch: Einige der Eternit-Asbestplatten wurden durch Kunststoffplatten ausgetauscht, diese sind glänzender.

Vielen Dank an unsere Sonne für dieses herrliche Schauspiel, das im richtigen Moment festgehalten werden konnte!

Marx-Zentrum: Asbestplatten leuchten
Näher dran (18.10.2017) © Thomas Irlbeck

Die Maikäfersiedlung wird immer kleiner (Update 17.06.2018)

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Die Maikäfersiedlung, in der Nähe des Michaelibad gelegen, wird immer kleiner. Immer mehr der veralteten Gebäude, die von 1936 bis 1939 erbaut wurden, werden abgerissen. Werfen wir einen Blick auf die Baustelle, auf der Neues entsteht, aber auch auf noch bewohnte Häuser.

Maikäfersiedlung
Bild 1: Maikäfersiedlung am Eck Bad Schachener Straße/Krumbadstraße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 2 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 3 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Hier werden 91 Wohnungen mit GWG-Hausverwaltung und Arztpraxis gebaut:

Maikäfersiedlung
Bild 4: Baustelle am Eck Bad Schachener Straße/Echardinger Straße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 5 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 6 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update 16.06.2018

Maikäfersiedlung
Bild 7: Immer noch eine charmante Siedlung, und es ist noch viel übrig (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 8 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 9 : Die neuen Häuser (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 10 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 11 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 12 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 13 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 14 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.06.2018 – Nicht immer korrekte Begriffsverwendung „Maikäfersiedlung“

Wie mir ein Leser mitteilte, wurde der südliche Teil der Siedlung, also südlich der Bad-Schachener-Straße – und damit die Häuser, die hier zu sehen sind, ursprünglich nicht als Maikäfersiedlung bezeichnet, sondern als „Siedlung an der Haldenseestraße“. Diese Häuser, die bereits zu Ramersdorf gehören,  sind auch etwas später entstanden – in den 1940er-Jahren. Erst offenbar viel später hat man es dann nicht mehr so genau genommen und beide Siedlungen sind begrifflich teilweise verschmolzen. Das mag auch daran liegen, dass die Siedlungen nebeneinanderliegen und auch zumindest der Häuser unmittelbar an der Bad-Schachener-Straße auf beiden Seiten den gleichen Architekturstil haben (inzwischen eher hatten).

Auch die Lokalpresse schrieb zumindest in den letzten Jahren meist Maikäfersiedlung auch für den südlichen Teil. Das Gleiche gilt für Neubauplanungen aus der jüngeren Vergangenheit. In den Karten wird das gesamte Areal mit beiden Siedlungen meist als Maikäfersiedlung bezeichnet. Die Bayerische Staatszeitung hat es dagegen in einem Artikel von 2017 korrekt notiert.

 

Gerhart-Hauptmann-Ring: Aus der Arche werden ein Pflegeheim und eine neue Arche (Update 30.03.2018)

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Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Wieder verschwindet  so ein für Neuperlach typischer eingeschossiger Fertigbau (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2: So soll das PerlachStift mal aussehen (06.07.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 3 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck

Vielen dürfte es noch in Erinnerung sein: Ein Fertigbau wird abgerissen und durch ein Pflegeheim ersetzt. Damals traf es das 6-Eck am Friedrich-Engels-Bogen (Kindergarten und Jugendclub). Das Phönix-Pflegeheim entstand.

Ein weiterer Fertigbau hat nun das gleiche Schicksal. Die Kinderarche am Gerhart-Hauptmann-Ring (Standort nahe Sudermann-Apotheke) wird abgerissen und durch ein Pflegeheim ersetzt. Die Kinderarche mit ihrer heilpädagogischen Einrichtung kommt aber auch wieder zurück. Beide Einrichtungen sollen am Standort nebeneinander entstehen. Das Pflegeheim, das PerlachStift heißen wird, wird 72 Plätze haben, also etwa die Hälfte wie das Phönix-Pflegeheim.

Kritisiert wird, dass nur fünf Stellplätze geschaffen werden, was zu knapp sein könnte. Wie die Bilder zeigen, wird der Abriss bereits vorbereitet.

Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 4 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 6 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 7 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck

Der traurige Rest nach dem Abriss der Kinderarche (01.05.2017)

Abriss Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 8 (01.05.2017) © Thomas Irlbeck
Abriss Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 9 (01.05.2017) © Thomas Irlbeck

Räumung (22.05.2017)

Die Räumung der Baustelle geht weiter. Dafür, dass nur die Bodenplatte aus Beton war, liegen hier noch ganz schön viele Betonbrocken herum.

Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 10 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
Arche, Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 11 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Ab Mitte Juli 2017

Der Kran wurde 1m 14.07.2017 aufgestellt. Zügig starteten dann die Hochbauarbeiten. Auf ein Kellergeschoss wurde verzichtet. Nachdem zunächst das Fundament gegossen wurden, standen am 25.08.2017 bereits die ersten Wände.

Der Bau (Update 21.09.2017)

Pflegeheim PerlachStift
Bild 12: Das Erdgeschoss steht schon im Rohbau, weitere Betonplatten warten auf die Montage (21.09.2017) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 13 (21.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update 18.12.2017

Pflegeheim PerlachStift
Bild 14 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 15 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 16 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 17 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Update 21.01.2018

Unser neues Pflegeheim PerlachStift am Sudermann-Zentrum ist in einem gespenstischen Tempo gewachsen.

Pflegeheim PerlachStift
Bild 18 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 19 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 20 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 21 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 22 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 23 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 24 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 25 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 26 (21.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 07.02.2018

Die endgültige Geschosshöhe (vier Geschosse bzw. drei Stockwerke ) wurde erreicht.

Pflegeheim PerlachStift
Bild 27 (07.02.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 28 (07.02.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 29 (07.02.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 30 (07.02.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 31 (07.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 05.03.2018

Der Kran wurde inzwischen abgebaut, ein Teil der Seniorenzimmer haben bereits Fenster.

Pflegeheim PerlachStift
Bild 32 (05.03.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 33 (05.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 30.03.2018

Pflegeheim PerlachStift
Bild 34 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
Pflegeheim PerlachStift
Bild 35 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck

Asche in Aschheim: Die alte Brennerei in Dornach

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Brennerei Dornach/Aschheim
Bild 1 (13.10.2016) © Thomas Irlbeck

Viel ist über dieses Gebäude nicht im Netz zu finden. Gut, es steht unzweifelhaft in Dornach (Ortsteil der Gemeinde Aschheim) an der Erdinger Landstraße 4. Zur Orientierung: Münchens alter Flughafen Riem ist hier nicht allzu weit entfernt.

Ein Bildeintrag bei Flickr von 2011 spricht von einer „vermutlich aufgelassenen Brennerei am Ortseingang“. Laut einer Website für Unternehmensauskünfte ist heute die Firma Inka, eine Handelsvermittlung für Papier- und andere Erzeugnisse, hier ansässig. Die Homepage von Inka bestätigt dies.

Da solche historischen Gebäude oft schneller verschwinden, als es einem lieb ist, wie der „Fall“ der Brennerei Putzbrunn gezeigt hat (Neuperlach.org berichtete), gilt es, Altes und Sehenswertes zumindest auf Bildern festzuhalten. Wer weiß mehr über das Gebäude?

Brennerei Dornach/Aschheim
Bild 2 (13.10.2016)  © Thomas Irlbeck