Schlussakkord im Kunsttreff Quidde-Zentrum

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Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller (von links nach rechts)

Am Samstag, den 25.05.2019, ist es so weit: Der Kunsttreff Quidde-Zentrum und mit ihm die umliegenden Künstlerateliers öffnen zum letzten Mal ihre Pforten. Kunstrefugium e. V., die Künstlervereinigung, die hinter der Organisation steht, beendet den 5 Jahre bestehenden Kulturbetrieb mit einem Paukenschlag. Es werden an diesem Nachmittag alle Künstler der Ateliers anwesend sein, im Kunsttreff gibt es in der Ausstellung „art space“ noch einmal „Art to go“, im Atelier Belaga kann man an einem Workshop teilnehmen und ein Konzert erleben … und natürlich wird auch Manfred Ossenbrunner dabei sein, denn ohne ihn und sein ehrenamtliches Engagement zu Beginn gäbe es das Projekt nicht. So lädt er um 17 Uhr zu einer Führung durch das Areal, erklärt Hintergründiges, stellt die Künstler vor und steuert die ein oder andere Anekdote aus den letzten 5 Jahren bei.

Manfred Ossenbrunner hatte die Idee, in der ehemaligen Stadtbücherei des Quidde-Zentrum bis zum Abriss Kunstausstellungen zu zeigen. Die Motivation dazu war, eine Verwaisung und Verwahrlosung des ehemaligen Ladenzentrums abzuwenden. Das Szenario des abgerissenen Plett-Zentrum hatten noch viele vor Augen und es sollte sich im Quidde-Zentrum nicht wiederholen. Manfred Ossenbrunner nahm Kontakt auf zu Künstlern und Künstlergruppen, lernte so Ingrid Müller und mit ihr das Kunstrefugium kennen, dessen Vorstand sie war und ist. Schnell machte er den Vorschlag, dass das Kunstrefugium als erfahrener Verein in der Durchführung von Kunstveranstaltungen die Organisation des Ausstellungsraumes übernehmen sollte. Kurz darauf präsentierte Ingrid Müller ein Konzept mit im Zwei-Wochen-Turnus wechselnden Werkschauen. Die WSB (Wohnungs- und Siedlungsbau Bayern) als Besitzerin des Areals stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, der Bezirksausschuss die finanzielle Unterstützung und das Kulturreferat beschickte seinen Verteiler mit den Flyern des Kunsttreffs.

Dann startete ein Kulturbetrieb, der erst einmal nur für ein halbes Jahr gedacht war, aber dann 5 Jahre lang durchgehend ein stetig wechselndes Programm bot. Nur die Heizung, die im 3. Winter den Geist aufgab, bremste die Dynamik des Kunsttreff in der kalten Jahreszeit. Trotzdem kamen knapp 90 Ausstellungen mit zusätzlichen Events wie Lesungen, Performances, Konzerten, Theateraufführungen und anderem zustande. Es gab viele Einzelausstellungen von Berufskünstlern, von Freizeitmalern oder Nachwuchstalenten, von studierten Künstlern oder Autodidakten, Künstlergruppen aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich. Die Münchner Schulen zeigten „Kunst bewegt Schule“, die Wilhelm-Busch-Realschule „Head, hand and heart“. Es gab die Werke der in Neuperlach allseits bekannten, schon verstorbenen Künstler Wolfgang Niesner und Wolfgang Wölfl zu sehen. Mit dem Projekt „art in motion“ wurde die Symbiose aus bildender Kunst, Musik und Tanz erlebbar. Nicht zu vergessen natürlich die Eröffnung des Neuperlacher Zoos, mit dem die Streetart-Gruppe „Blauer Vogel“ das Quidde-Zentrum zu einem Hotspot für Spaziergänger machte, die hier mit ihren Fotoapparaten die blau aufgesprayten Tiere einzufangen versuchten.

Ingrid Müller erinnert sich an viele wunderbare Momente, besonders bei Projekten, die sie selbst gemeinsam mit ihren Kollegen vom Kunstrefugium, allen voran ihr Mann Frank Müller, sowie Richard Schleich, Lieselotte Ott und Manuela Clarin initiiert hat. So das Land-Art-Projekt mit Flüchtlingen 2015, die öffentlich ausgeschriebenen Werkschauen „Kunsttreff für alle: Ramersdorf-Perlach stellt aus“, die Themenausstellung „Heimat“ und natürlich das größte und bewegendste Ereignis im Kunsttreff: „50 Gesichter Neuperlach“ zum 50-Jährigen des Stadtteils, bei der Ute Schwab zum Organisationsteam dazu kam. Nicht zu vergessen auch die Mach-mit-Reihe, bei der Aktzeichnen, Druckverfahren, Papierschöpfen und vieles mehr als offenes Angebot ausprobiert werden konnten. Als letztes dieser partizipativen Projekte gab es den „Skulpturengarten“, an dem sich neben vielen Künstlern rund um das Quidde-Zentrum sogar eine Künstlerin aus Belgien beteiligt hat und über 20 Kinder des Kindertreffpunkt Oskar-Maria-Graf-Ring.

Im Kunsttreff ist viel passiert, weil durch die Struktur der Zwischennutzung schnelles Handeln angesagt war und durch die unkomplizierte Organisation, die Großzügigkeit der WSB und die Offenheit des örtlichen Bezirksausschusses vieles ausprobiert werden konnte. Und so wuchs aus einer Idee die nächste: ein inspirierender Ort, an dem Neues entstehen konnte und der offen war für jeden, der Kunst betrachten, seine eigene zeigen oder vor Ort selbst kreativ werden wollte. Seit bekannt wurde, dass der Abriss näher rückt, wurde es etwas ruhiger und statt der ständig wechselnden Ausstellungen kam mit „Art Space“ eine beständige Schau von 16 Mitgliedern des Kunstrefugium, die seit einem halben Jahr jeden Samstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet ist. Zum allerletzten Mal am Samstag, den 25.05.2019, wenn auch die Ateliers von Jan Deichmann (aka CAZ132), Robert Posselt, Dr. Katharina Belaga, Manuela Clarin, Ingrid und Frank Müller und im Untergeschoss des Kunsttreff das von Angela Widholz die Türen öffnen.

Um 17 Uhr wird Manfred Ossenbrunner eine Führung durch das „Neuperlacher Kunstareal“ und seine 5-jährige Geschichte inklusive Besichtigung der Ateliers und des Skulpturengartens starten. Treffpunkt ist vor dem Kunsttreff in der Quiddestraße 45. Davor gibt es um 16 Uhr mit Katharina Belaga die Malaktion „Freundschaftsband“: ein 10 Meter langes Bild, auf dem sich jeder künstlerisch zu dem Kunsttreff mitteilen kann, Einkleben von mitgebrachten Fotos und Zeitungsausschnitten ist erwünscht! Um 18 Uhr gibt es im Atelier Belaga noch ein Klavierkonzert mit Maria Roters. Auch wenn der 25.05.2019 ein Tag des Abschieds ist, ist der Blick der Organisatoren doch schon wieder nach vorne gerichtet. Die WSB kam auf Ingrid Müller zu und hat ein Ersatzgebäude für die Fortführung des Kunsttreff angeboten. Es ist um einiges kleiner, liegt nicht in Neuperlach, sondern in Moosach, aber es geht weiter, dieses Ende ist gleichzeitig ein Neuanfang. Künstler sollten flexibel sein und vielleicht hat auch der ein oder andere Neuperlacher Lust, den Kunsttreff zur Eröffnung in Moosach zu besuchen, der schon Mitte Juli mit seinem Programm dort startet, mit einer Kunstausstellung von Kunstrefugium e. V.

 Aktzeichnen im Kunsttreff
Aktzeichnen im Kunsttreff
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller (von links nach rechts)
Foto aus den Anfängen mit der österreichischen Künstlergruppe AKT
Foto aus den Anfängen mit der österreichischen Künstlergruppe AKT

ART SPACE
Finissage: 25.05.2019, 15 – 19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Beteiligte Künstler

Klaus von Bötticher – Manuela Clarin – Silvia Deml – Axel Dziallas – Susanne eva maria Fischbach – Brigitte Haberger – Sylwia Komperda – Frank Müller – Ingrid Müller – Lieselotte Ott – Gabriela Popp – Richard Schleich – Bernd Georg Schwemmle – Gabriele Sodeur – Angela Widholz – Wolfgang Wölfl

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacherstraße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66

Kunstrefugium e. V.
Laibacherstraße 4
info@kunstrefugium.de
www.kunstrefugium.de

Kunsttreff Quidde-Zentrum
Kunsttreff von außen (ehemalige Räume der Stadtteilbibliothek)

Ein rollendes Rad setzt kein Moos an

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Dieses Rad wurde offenbar schon ein paar Tage nicht mehr verwendet. Gesehen in Neuperlach Süd. Lesereinsendung von G. S., vielen Dank!

Moos-Fahrrad
Bild 1 (April 2019). Foto: G. S.
Moos-Fahrrad
Bild 2 (April 2019). Foto: G. S.

Neues Quidde-Zentrum: Jetzt soll es schnell gehen

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Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 1: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck

Nach vielen, vielen Jahren des Wartens soll es nun schnell gehen – am Quidde-Zentrum sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung, die ihren Artikel mit äußerst passenden Worten einleitet:

„Fast hätte man vergessen, dass das Quiddezentrum abgerissen werden soll, so viel Zeit ist nach den ersten Ankündigungen inzwischen vergangen.“

Zum gesamten SZ-Artikel: Ende eines Schwebezustands

Wir erinnern uns, im November 2011 schloss der letzte größere Laden, der Mix Markt. Die Stadtbibliothek gab wenige Wochen später am 23. Dezember auf. Die Stadtsparkasse, die Papeterie Schwarz, das Tortenparadies (jetzt passenderweise am Neuen Südfriedhof in der Unterhachinger Straße zu finden), die Apotheke, Reinigung, der Friseur – oder, noch älter: der Edeka, Rewe und der Wienerwald – sind ebenfalls längst Geschichte.

Seit fast zehn Jahren ist das Ladenzentrum Geschichte. Einige der Räume werden nun von Künstlern genutzt – im Rahmen des „Neuperlach Zoo“. Andere Räume sind in einem derart desolaten Zustand, dass sie nicht mehr benutzt werden können. Ein Teil des Quidde-Zentrum ist inzwischen mit Bauzäunen abgesperrt.

Der Abriss und eine Realisierung eines Neubaus wurden immer wieder verschoben. Als Grund wurde angegeben, dass man bei der ursprünglichen Neuplanung nachträglich zum Ergebnis gekommen sei, dass der Anteil der Ladenflächen zu hoch ausgefallen sei. Man befürchtete Leerstände. Warum aber diese Umplanung sich über so viele Jahre hinzog, ist unverständlich, zumal Wohnungen dringend gebraucht werden und die Versorgung mit Waren in dem Quartier nicht mehr optimal ist. Immerhin ist ein Lidl (Nawiaskystraße) und ein Penny (Quiddestraße, Ecke Staudingerstraße) zumindest in fußläufiger Umgebung erreichbar. Das war es aber dann auch schon im Wesentlichen.

Weiteres zum Thema: Der nimmer enden wollende Abschied vom Quidde-Zentrum

Quidde-Zentrum Februar 2016
Bild 2: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2016) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Kunsttreff
Bild 3: Dieses Bild spricht für sich! Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck
Bild 4: Hier waren die Zeiten zumindest noch etwas besser (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Bild 5: Der Mix Markt im Quidde-Zentrum (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Bild 6: Aktuelle Nutzung, der Kunsttreff in den ehemaligen Räumen der Stadtteilbibliothek. Ganz früher war hier ein Edeka ansässig

Marx-Zentrum: Ausgeschnitten

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„Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ im Haupthaus Peschelanger 7 ist Geschichte.

Leerstand Peschelanger 7
Bild 1 (29.05.2019) © Thomas Irlbeck

„Hairdesign Alver GmbH Friseursalon“ im Haupthaus Peschelanger 7 ist Geschichte.

Was wird das? Containerstadt vor dem Eislaufstadion (Update 25.04.2019)

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Container Eislaufstadion
Bild 1 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Auf dem Parkplatz unseres Eislaufstadions am Ostpark wurden Container angeliefert Die Container werden als Unterrichtsräume während des Abrisses und Neubaus der Grundschule am Strehleranger (Neuperlach.org berichtete) genutzt. Es handelt sich um die Container, die bislang an der Fröttmaninger Straße 21 aufgestellt waren und dort als Provisorium während der Sanierung der dortigen Grundschule dienten. Die Container kommen aber dafür noch an einen anderen Platz – nämlich auf die andere Straßenseite und damit etwas näher an das bestehende Schulgebäude. Dort werden sie gegenüber der bereits bestehenden roten mobilen Raumeinheit u-förmig aufgebaut. Die Zufahrt erfolgt über die Staudingerstraße. Dafür wird auch eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben.

Zeitplan

Die Container sollen in den Sommerferien 2019 bezogen werden, sodass das kommende Schuljahr dort starten kann. Im Schuljahr 2023/2024 geht es dann voraussichtlich in den hoffentlich planmäßig fertiggestellten Neubau.

Container Eislaufstadion
Bild 2 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 3 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 4 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 5: Das Kürzel STRE deutet auf die Verwendung als Ersatzräume für die Strehleranger-Grundschule hin (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 6 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 7 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 8 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Update 23.02.2019

Die folgenden Bilder zeigen den Stand der Aufbauarbeiten auf dem Schulgelände.

Container Grundschule Strehleranger
Bild 9 (23.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Grundschule Strehleranger
Bild 10 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Grundschule Strehleranger
Bild 11 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Grundschule Strehleranger
Bild 12 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Aufbauarbeiten von der Staudingestraße aus gesehen (Update 25.04.2019)

Container Grundschule Strehleranger
Bild 13 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Container Grundschule Strehleranger
Bild 14 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Container Grundschule Strehleranger
Bild 15 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck

Ausgeschrieben: Das Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum hat aufgegeben (Update 01.02.2019)

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Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 1: Aus für unsere Papeterie (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Und wieder ein Laden weniger im Marx-Zentrum. Unser Schreibwarenladen (mit Lotto/Toto und E-Zigaretten-Abteilung) im Marx-Zentrum ist seit dem 21. Januar 2019 geschlossen. Am Eingang ist zu lesen „Liebe Kunden, ab Montag, den 21.01.2019, bleibt unser Laden geschlossen. Unsere e-Zigaretten-Produkte können Sie weiterhin online unter … bestellen. Wir möchten uns für Ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen alles Gute. Ihr ABC-Smoke Team.“ Auf der Homepage des Ladens ist zudem der folgende Hinweis zu lesen: „Wir […] freuen uns, Sie schon bald im neuen Laden begrüßen zu dürfen.“

Der Schreibwarenladen hat mich einen sehr großen Teil meines Lebens begleitet. Als ich 1974 ins Marx-Zentrum zog, war der Laden noch im Bau, aber ein Vorläufer existierte als Bretterbude auf dem Sportplatz auf der anderen Seite des Karl-Marx-Ring. Dort waren auch weitere Läden (Bäcker, Supermarkt) provisorisch untergebracht.

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 2 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Schon bald wurde der Schreibwarenladen dann in den Räumlichkeiten des Marx-Zentrum, Max-Kolmsperger-Straße, eröffnet. Die offizielle Einweihung des Marx-Zentrum war im Mai 1975.

Ich habe in dem Laden Schreibhefte und anderes Schulzubehör gekauft, Comics und Zeitschriften, meine Eltern kauften mir dort Spielsachen und auch Faschingskostüme.

2010: Zwangsversteigerung – aber es ging weiter

2010 sah es schon einmal sehr düster aus, der Laden wurde zwangsversteigert. Er wurde dann von einem neuen Inhaber weitergeführt.

Im März 2018 gab es einen Einbruch in den Laden (Neuperlach.org berichtete), es war offenbar nicht der einzige, wie das zerbrochene Glas auf den aktuellen Fotos demonstriert.

Hoffentlich findet sich eine neue Verwendung für den Laden. Es ist leider nicht der einzige Leerstand, das Ladengeschäft des Optikers Gallenberger ist bis heute verwaist (Neuperlach.org berichtete). Das Burger-Lokal (wie der Optiker in der Mittelinsel zu finden) ist ebenso „außer Betrieb“ (Neuperlach.org berichtete).

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 3 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Der Laden leert sich (Update 01.02.2019)

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 4 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 5 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 6 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

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Blaue Spirale
Bild 1: Ab in die Werkstatt! Aufladen des letzten Teiles (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 2: Die blaue Spirale am Vortag vor dem Abtransport (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Heute dreht sich alles um „Die blaue Spirale“. Das ist kein innovatives Verhütungsmittel, sondern ein Kunstwerk, das zumindest in Neuperlach jeder kennen dürfte. Es wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst, die zur Stadtsparkasse München gehört, gekauft und der Stadt München geschenkt. Seitdem steht es seit 2001 prominent an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Münchner Osten, an der Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach, dort wo sie sich mit der Albert-Schweitzer-Straße und Corinthstraße kreuzt. Genauer befindet es sich Mittelstreifen und damit auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Blaue Spirale
Bild 3: Deutlichste Schäden am Kunstwerk (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Korrekterweise muss man sagen, es „stand“ dort. Denn heute wurde das Kunstwerk zur Restaurierung abtransportiert. Der Zahn der Zeit hatte an dem Kunstwerk genagt. Deutlich sind Beschädigungen und Alterserscheinungen zu erkennen. Im dritten Quartal soll die blaue Spirale an ihren vertrauten Platz zurückkommen. Mehr zur Sanierung hier: „Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird saniert“ (Rathaus Umschau)

Ein paar Daten zum Kunstwerk: Die blaue Spirale ist neun Meter lang, der Durchmesser beträgt 3,5 Meter. Das Material ist glasfaserverstärktes Polyester. Die acht in Hohlbauweise errichteten Elemente sind durch Metalllanschen verbunden. Das Ganze wiegt dann 1,5 Tonnen. Laut Nordostkultur München ist die blaue Spirale Münchens größte freitragende Kunststoffskulptur. Das Kunstwerk ruht in einem Becken, das mit Flusssteinen gefüllt ist. Mich erinnert das ein klein wenig an die früheren Schottersteine der aufgelassenen Trambahntrasse.

Die folgenden Bilder zeigen den Abtransport. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der eine ganze Reihe an Fotos beigesteuert hat. Weiter sind unten außerdem die vielleicht letzten Bilder von der blauen Spirale vor der Restaurierung zu sehen. Diese Fotos habe ich gestern gemacht.

Zur Homepage des Künstlers Louis Constantin

Fotos vom Abtransport am 03.01.2019

Blaue Spirale
Bild 4 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 5 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 6 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 7 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 8 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 9 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 10 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 11 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 12 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 13 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck

Fotos vom 02.01.2019 (der Tag vor dem Abtransport)

Blaue Spirale
Bild 14 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 15 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 16 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 17 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 18 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 19 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 20 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 21 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 22 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 23 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 24 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale 2009

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen:

Blaue Spirale
Bild 25: „Die blaue Spirale“ am 17.05.2009 © Thomas Irlbeck

Neuperlach.org, das wahre Original, wünscht ein gutes neues Jahr!

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Feuerwerk in Neuperlach Nord um ziemlich genau Mitternacht. Wir begrüßen in dieser Sekunde 2019!

(Link: YouTube)

Es ist alles vorbei. Gesehen heute im Marx-Zentrum. Nun ist Aufräumen angesagt.

Neujahr 2019
Bild 1 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 2 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 3 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 4 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 5 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck

Abriss des Kulturhauses am Hanns-Seidel-Platz (Update 06.12.2018)

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Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 1: Abrissvorbereitungen (12.11.2018) © Thomas Irlbeck

Das Kulturhaus-Grundstück wurde inzwischen mit Bauzäunen abgeriegelt. Die Entkernung des Gebäudes hat heute begonnen, der Abriss scheint nicht mehr weit entfernt zu sein. Leider wird es sehr lange dauern, bis an (fast) der gleichen Stelle der Nachfolger eröffnet sei wird. Denn selbst ein Baubeginn von 2020 ist nicht realistisch, und die Bauzeit wird wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen, da das Kulturhaus Bestandteil eines Wolkenkratzers (etwas übertrieben, aber zumindest ein Hochhaus, das den Namen verdient) werden wird. Bis dahin findet sich das Kulturhaus in den provisorischen Räumen (ja, auch am Hanns-Seidel-Platz hatte man nur ein Provisorium) des Bürohauses an der Albert-Schweitzer-Straße 66, 3. OG.

Im Juli fand zum Kulturhaus-Abschied das HoodWood Open-Air-Festival statt.

Auf dem gesamten Areal um den Hanns-Seidel-Platz herum, dem sogenannten Kultur Quadrat, entstehen vor allem Wohnungen und Gewerbe. Derzeit im Bau sind bereits die beiden Logen (Eigentumswohnungen der BHB) sowie geförderte Wohnungen der Gewofag.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 2 (12.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 3 (12.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 4 (12.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 13.11.2018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 5 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 6 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 7 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 8 (13.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.11.2018

Jetzt geht es an die Substanz. Unser Kulturhaus verschwindet durch die brachialen Kräfte des Raupenzangenbaggers. Ein Teil des Vordaches musste bereits dran glauben.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 9 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 10 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 11 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 12 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 13 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 14 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 15 (15.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.11.2018

Inzwischen sind auch die ersten Innenräume Opfer des Abriss-Zangenbaggers geworden.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 15 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 16 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 17 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 18 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 19 (17.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 19.11.2018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 20 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 21 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 20.11.2018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 22 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 23 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 24: Im Vordergrund hat ein Wasserbecken des HoodWood-Festivals überlebt (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 25 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 26 (20.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 23.11.2018

Das war’s – fast. Von unserem Kulturhaus ist kaum mehr als ein Schutthaufen übrig. Eine Teilwand steht noch. Ein Teil des Graffitos von Jan Deichmann alias CAZ 132 ist auf dem Schuttberg erkennbar, wie Foto 27 zeigt. Schade, dass es nicht stehenbleiben durfte. Ein Antrag dazu war abgelehnt worden. Die Nebelkulisse verstärkt die gespenstische Kulisse.

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 27: Ein Teil des Graffitos sticht aus der Schutthalde hervor. Der Künstler CAZ 132 schreibt dazu lakonisch: „Es ist eben temporäre Kunst …“ (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 28 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 29 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 30 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 31 (23.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 06.12.1018

Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 32 (06.12.2018) © Thomas Irlbeck
Abriss Kulturhaus Neuperlach
Bild 33 (06.12.2018) © Thomas Irlbeck

Asbestplatten: „Uns bleibt ein Erdenrest“ (Update 28.11.2018)

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KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 1: Defekte Asbestplatten am Hauseingang (07.10.2018) © Thomas Irlbeck

Gesehen in meiner Wohnanlage. Selbst wenn das unabsichtlich passiert sein sollte (Ballspiel etwa), ist so etwas unbedingt zu vermeiden. Beim Brechen der Eternit-Asbestplatten wird gefährlicher, krebserregender Asbeststaub frei. Daher dürfen die Asbestplatten auch nicht gebohrt, gesägt oder gebrochen werden. Abgenommene Platten dürfen nicht wieder angebracht werden. Es gelten weitere Vorschriften, etwa zur Entsorgung. Als Ersatz gibt es asbestfreie Faserzementplatten.

Uns bleibt ein Erdenrest
Zu tragen peinlich,
Und wär’ er von Asbest
Er ist nicht reinlich.

Goethe, Johann Wolfgang von: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Stuttgart, 1832

Erneuter Schaden (Update 27.11.2018)

Und wieder einmal. Heute an meinem Haus. Wie passiert so etwas, wer macht so etwas? Sieht nach roher Gewalt aus. Ballspielen bei Minusgraden war es eher nicht.

Eines Tages müssen die Asbestplatten runter. Wir Eigentümer hoffen, dass der Tag noch in weiter Ferne ist, denn das wird nicht ganz billig. Im Marx-Zentrum sieht es dagegen schlechter aus. Zumindest einer der drei Wohnblöcke wurde inzwischen mit einem Netz überspannt, um zu verhindern, dass herunterfallende Platten Menschen verletzen.

KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 2 (27.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 3 (27.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 4: Asbestscherben am Boden (27.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.11.2018

Gestern ist mir noch ein weiterer Asbestplatten-Schaden aufgefallen, den ich heute fotografiert habe. Nun wieder am Haus 52, bei dem es vor kurzem fast an der gleichen Stelle (eine Reihe und Spalte daneben) schon einmal einen Plattenbruch gegeben hatte (vergleiche hierzu Bild 1 mit Bild 6). Die Scherben am Boden deuten auf ein frisches Ereignis hin. Eine andere Seite, die sich wohlwollend über meine Berichterstattung und auch meine Meinung, dass man beim Kauf von alten Wohnungen bedenken sollte, dass immer wieder höhere Sanierungskosten anstehen, geäußert hatte, spekulierte zu dem letzten Schaden, es könne auch die Leiter eines Handwerkers gewesen sein. So viele Handwerker mit so vielen Leitern laufen aber selbst bei uns nicht rum. Vandalismus ist daher wahrscheinlich, aber nichts Genaues weiß man nicht.

KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 5 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte AsbestplattenKMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 6 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 7 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum: Müllhaus ersetzt Mülltonnenabstellplatz

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Müllhaus, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 1: Im Hintergrund rechts ist der Kirchturm von St. Monika zu sehen (06.10.2018) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum: Unweit vor meinem Haus wurde der offene Mülltonnenabstellplatz mit Treppenabgang und Mülltonnenaufzügen mit einem Häuschen überbaut. Es schaut nun viel ordentlicher aus. Ich lege Vergleichsbilder aus dem März 2017 bei.

Müllhaus, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 2 (06.10.2018) © Thomas Irlbeck
Müllhaus, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 3 (06.10.2018) © Thomas Irlbeck

Rückblick: Dieselbe Stelle im März 2017

Müllabstellplatz, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 4 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Müllabstellplatz, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 5: Zwei Mülltonnenaufzüge (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Müllabstellplatz, Max-Kolmsperger-Straße
Bild 6: Detail Treppenmauer (23.03.2017) © Thomas Irlbeck

Verwaist, aber nicht gottverlassen

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Jannah Burger
Bild 1: Die Aufschrift „Neueröffnung“ täuscht (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das ist meine Welt, hier lebe ich. Doch immer wieder gibt es in unserem Marx-Zentrum Leerstände. Das Burger-Lokal ist schon seit vielen Wochen außer Betrieb. An der Fassade klebt immer noch ein Neueröffnung, und per Schild wird man auf Umbaumaßnahmen hingewiesen. Aber es scheint sich nichts mehr zu tun. Der ehemalige Optiker Gallenberger steht seit Dezember 2017 leer.

Jannah Burger
Bild 2 (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Jannah Burger
Bild 3: Klingt gut, aber es scheint sich nichts mehr zu tun (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Optiker Gallenberger
Bild 4: Leerstand  seit Dezember 2017. Hier bekamen die Neuperlacher früher ihre Brillen (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (Update 27.09.2018)

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Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 1: Schule, Turnhalle und Sportplatz (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring (Höhe Friedrich-Engels-Bogen an der orangen Fußgängerbrücke) war meine erste Schule in Neuperlach. Ich besuchte hier die dritte und vierte Klasse, das war ab 1974. Ich weiß noch die Namen meiner Klassenlehrerin und des Rektors.

Das Schulgebäude ist nun marode. Daher soll die Schule neu gebaut werden. Dabei wird zuerst das neue Schulgebäude auf dem Sportplatz errichtet. Nach Eröffnung soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und auf dessen Grund dann der Sportplatz neu entstehen. Der Vorteil liegt darin, dass der Schulbetrieb weitergehen kann, ohne dass die Aufstellung von Containern oder ein vorübergehender Umzug erforderlich wären.

Neuperlach ändert sich, ich erkenne es bald wohl nicht wieder. Natürlich tut es irgendwie weh, wenn die eigene Schule der Abrissbirne zum Opfer fällt. Eine Sanierung wäre eine angemessene Alternative, hat aber natürlich auch ihre Haken. Ein Neubau ist oft die wirtschaftlichere Variante, zumal dann das Gebäude nach modernsten Erkenntnissen errichtet werden kann.

Inzwischen starten die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportplatz. Konkret wird das Gelände auf mögliche Kriegshinterlassenschaften untersucht (Kampfmitteluntersuchung). Später kommen dann noch geologische Untersuchungen hinzu.

In der Ausschreibung ist das Projekt so beschrieben:

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage für ca. 49 Stellplätze vorgesehen. Die Bauabwicklung ist in mehreren Bauabschnitten geplant.

Quelle: Competition online

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 2 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 3 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 4 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 5: Das Schulgelände mit dem Marx-Zentrum und der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 im Hintergrund (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Bilder von 2014

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Schule vom Hans-Lohr-Weg aus gesehen (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 7 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 8 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie angekündigt, finden nun Grundwasseruntersuchungen statt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 9 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 10 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.09.2018

Mit dem Neubau hat das nichts zu tun, aber es ist eine interessante Sache: Auf dem Sportplatz wurde ein mobiler Klettergarten aufgestellt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 11 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 12 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 13 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck

Fauststraße 90: Ein Bauprojekt hart an der (Stadt-)Grenze

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Nicht allzu weit vom Neubaugebiet Piederstorfer entfernt gibt es in der Truderinger Grenzkolonie ein weiteres Bauprojekt. Hier – die Mariengrotte ist ganz in der Nähe – soll eine alte Freizeit- und Sportanlage, die nicht mehr benutzt wird, abgerissen werden und ein Quartier mit Mehrfamilienhäusern für 180 Menschen entstehen. Obwohl die Flächenversiegelung sogar reduziert würde, gibt es Widerstände gegen das Projekt. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (Bürgerinitiative Fauststraße 90). Diese argumentiert, dass auch Landschaftsschutzgebiet bebaut würde. Teile der derzeitigen Anlage seien außerdem gar nicht vollversiegelt, was das Argument mit der sinkenden Flächenversiegelung zunichte mache. Auch sei die ÖPNV-Anschließung nicht ausreichend, eine Verlängerung der bestehenden Buslinie 194 (derzeitiger Endpunkt Nauestraße) zum Schanderlweg oder zur Schwedensteinstraße sei nicht tragbar bzw. nicht umsetzbar.

Wie sieht es heute auf dem Gelände an der Fauststraße, Ecke Schanderlwerg, aus? Ich zeige hier Fotos, die ich bereits Ende Juli aufgenommen habe. Mehr Infos zum Projekt hier: Wohnsiedlung an der Fauststraße 90

Fauststraße 90
Bild 1 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 2 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 3 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 4 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
Bild 5 (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Keine runde Sache mehr! (Update 22.12.2018)

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Abriss einer Litfaßsäule zwischen der Fußgängerunterführung Heinrich-Wieland-Straße (alte Trambahnhaltestelle „Neuperlach Nord“, das heißt Höhe Gervais-Danone-Haus) und der U-Bahn-Unterführung Quiddestraße auf dem Neuperlacher Fußwegsystem (Plett-Zentrum ↔ Marx-Zentrum). An zwei weiteren Standorten ebenfalls auf dem gleichen Neuperlacher Fußwegsystem in östlicher Richtung von der gezeigten Stelle wurden die gesamten Plakatschichten entfernt. Ob hier auch die Säulen abgerissen werden oder nur eine Neubeklebung vorgesehen ist, bleibt abzuwarten. Vielen Dank für die Lesereinsendung.

Litfaßsäule Abriss
Bild 1: Abriss der Litfaßsäule (07.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 11.09.2018

Die Trümmer unserer Litfaßsäule liegen immer noch da. Vielleicht kommt ja als Nachfolger eine drehende Litfaßsäule, wie ich sie heute in der Nähe der Michaelikapelle gesehen habe:

(Link: YouTube)

Update 22.12.2018

Die Bruchstücke wurden immer noch nicht entsorgt! Über vier Monate liegen sie nun schon herum. Das ist schon sehr schwach!

Litfaßsäule Abriss
Bild 2 (22.12.2018) © Thomas Irlbeck
Litfaßsäule Abriss
Bild 3 (22.12.2018) © Thomas Irlbeck

 

Neubau der Grundschule am Strehleranger (Update 24.03.2019)

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Unsere Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wird abgerissen und neu gebaut. Wieder verschwindet ein charakteristisches Gebäude der Gründerzeit. Die neue Schule soll dann Platz für bis zu 1.200 Schüler bieten, derzeit sind es nur ca. 340. Die Meldung ist nicht ganz neu, aber heute nahm ich die Gelegenheit wahr, ein paar Fotos zu machen. Vor der Schule gibt es Kunst: Die Bronzeskulptur „Hürdenspringer“ von Michael Veit entstand 1970. Von der Schule sieht man derzeit wenig, die Gebäude scheinen im Wald zu stehen. Und eben viele dieser Bäume, genauer 180, sollen für den Neubau fallen. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-der-grosse-kahlschlag-1.4017673

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3: Der „Hürdenspringer“ von Michael Veit (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 5 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 6 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 7 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 24.03.2019

In den oberen Fotos ist die Schule hinter viel Grün versteckt. Daher habe ich heute die Gelegenheit dazu genutzt, noch einmal Abschiedsbilder zu machen, bevor die ersten Knospen aufspringen und den Blick auf das Gebäude erneut trüben. Denn voraussichtlich im Herbst wird das Gebäude dem Erdboden gleichgemacht.

Grundschule am Strehleranger
Bild 8 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 9 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 10 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 11 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 12 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 13 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 14 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 15 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 16 (24.03.2019) © Thomas Irlbeck

Update 25.04.2019

Zum aktuellen Stand siehe hier (Umzug der Schulklassen in Container): Was wird das? Containerstadt vor dem Eislaufstadion

Häuser am Karl-Marx-Ring: Kein Aushängeschild

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Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 1 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Vor längerer Zeit habe ich den schlechten Zustand der Häuser-Eingangsbereiche auf der äußeren Seite des Karl-Marx-Ring gegenüber dem Marx-Zentrum dokumentiert. Ein sehr guter Freund von mir wohnte da früher. Heute sah ich auf einer anderen Neuperlach-Seite einige aktuelle Fotos von dieser Anlage. Grund genug, noch einmal zu protokollieren, wie es dort nun aussieht. Ein Teil der Häuser hat neuwertig aussehende Eingangsbereiche, aber bei dem anderen Teil sind die Eingangsbereiche nach wie vor in einem desolaten Zustand. Beides ist hier zu sehen. Auch die Fassaden wirken verschmutzt und marode. Eine Sanierung ist nach meinem Empfinden überfällig.

Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 2 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 3 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 4 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 5: Dieser Eingang sieht richtig gut aus (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 6: Dieser auch (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 7 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 8 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 9 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Wohnring mit Trennlinie

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Unser Wohnring mit einem interessanten Detail. Er ist zweigeteilt, eine Hälfte sieht saniert aus, die andere heruntergekommen. Dabei zeigt sich eine bemerkenswert auffällige Trennlinie. Es ist zweimal das gleiche Foto zu sehen, einmal das Original (oben) und einmal eine Version mit künstlich hervorgehobener Trennlinie. Foto: Lesereinsendung, vielen Dank!

Wohnring, Trennlinie
Bild 1 (06.06.2018). Foto: Lesereinsendung
Wohnring, Trennlinie
Bild 2 (06.06.2018). Foto: Lesereinsendung

Perlach: Der noch nicht ganz barrierefreie Schattenbahnhof

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S-Bahnhof Perlach
Bild 1: Das Gebäude am Stephensonplatz 1 steht unter Denkmalschutz, was aber kaum davon ablenkt, wie marode es wirkt (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

In Perlach gibt es gleich zwei S-Bahnhöfe: den kombinierten U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd sowie den S-Bahnhof Perlach. Letzterer liegt ein Stück abseits vom Zentrum Perlachs, dem Pfanzeltplatz. Es gibt in Bahnhofsnähe Wohnbebauung und Gewerbe, aber ein stark frequentierter Bahnhof oder gar ein Umsteigeknotenpunkt war er nie, obwohl der Bahnhof auch mit einer Buslinie (Linie 196) verbunden ist. Diese erschlie0t sowohl die Gebiete südlich des Bahnhofs bis nach Neuperlach Süd (Endstation) als auch den nördlichen Teil bis nach Neuperlach Zentrum (wiederum Endstation). Der Pfanzeltplatz wird erstaunlicherweise dabei nicht bedient (was aber wahrscheinlich an den teilweise zu engen und verkehrsberuhigten Straßen liegt), was den Bahnhof jetzt für die Leute, die in der Gegend um den Pfanzeltplatz wohnen, nicht gerade attraktiver macht.

Zum Begriff  aus der Überschrift: Schattenbahnhof ist natürlich ein Begriff aus der Modelleisenbahn. Er wurde hier dennoch gewählt, da der Begriff doch irgendwie treffend ist. Denn der Bahnhof Perlach liegt gewissermaßen im Schatten seines großen Bruders Neuperlach Süd und er ist auch ein wenig versteckt – so wie ein „echter“ Schattenbahnhof.

S-Bahnhof Perlach
Bild 2 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Vor knapp über einem Jahr hat man angefangen, den Bahnhof barrierefrei umzubauen. Dadurch sollte er attraktiver und etwas aus seinem Schattendasein befreit werden. Doch die Arbeiten sind noch nicht beendet. Die Fahrstühle sind zwar eingebaut, aber noch mit einem Bretterverschlag versperrt.

Das Bahnhofsgebäude macht einen sehr heruntergekommenen Eindruck. Dabei war es einmal ein sehr schönes Gebäude, wenn man historische Fotos heranzieht. 1904 wurde das Jugendstilgebäude errichtet, es steht unter Denkmalschutz. Immerhin gibt es inzwischen einen behelfsmäßigen Imbiss in Gestalt eines Anhängers, der im Bahnhofsgebäude postiert ist. Der Kühlschrank steht neben dem Wagen. Alles wirkt sehr provisorisch. Der Imbiss hat heute, es ist Sonntagmittag, geschlossen. Kein Wunder, denn man sieht hier kaum eine Menschenseele. Es gibt also keine Masse an Perlachern, die hier in die S-Bahn steigen, um zum Wandern ins herrliche Mangfalltal zu fahren oder für kulturelle Aktivitäten Richtung Münchner Innenstadt.

S-Bahnhof Perlach
Bild 3: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 4: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 5: Imbisswagen im Bahnhofsinneren (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 6: Packstation gegenüber dem Imbisswagen. Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion ohne Zwischendach (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 7: Die Zugänge zu den Fahrstühlen sind noch gesperrt. Hier der Zugang zum Lift 1, der die Bahnhofsoberfläche mit der Unterführung verbindet  (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 8: Vom Bahnsteig aus gesehen gibt es freie Sicht auf Lift 1 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 9: Lift 1 in der Unterführung (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 10: Lift 2, der die Unterführung mit dem Bahnsteig verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 11: Lift 2 an der Bahnsteigoberfläche (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 12 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 13 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 14 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 15 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 16 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 17 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 18: Das gehört dringend saniert (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 19: Auf der Südseite wurde auf einen Lift verzichtet, dafür wurde eine Rampe errichtet, welche die Oberfläche mit der Unterführung (und auf diese Weise mit dem Lift zum Bahnsteig) verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 20: Die Rampe (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 21: Die Unterführung von der Rampe aus gesehen (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 22 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 23: An der Ostseite des Bahnsteigs (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 24: Dito, Ostseite (27.05.2018) © Thomas Irlbeck