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Büchertausch-Regal – und eine kleine Anekdote aus den 1970er-Jahren

Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal unter dem freistehenden Kirchturm der St. Monika, dem ersten denkmalgeschützten Bau Neuperlachs (30.09.2020) © Thomas Irlbeck
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika (30.09.2020) © Thomas Irlbeck
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika (30.09.2020) © Thomas Irlbeck

Gesehen am 30.09.2020 an unserer St. Monika am Marx-Zentrum. Unter dem Kirchturm steht ein Regal zum Bücher-Tauschen (neudeutsch eher Sharen/Teilen). Eine nette Idee, wie ich finde, zumal „Teilen“ auch ein christlicher Begriff ist. Das meine ich jetzt keineswegs abwertend. Ich bin Atheist, aber manchmal war ich in der Kirche, etwa wenn Freunde gehen mussten, weil es die Eltern befohlen hatten. Exakt in dieser Kirche bzw. genauer dem Vorgänger der St. Monika in Gestalt eines Holzprovisoriums erinnere ich mich noch genau an einen Gottesdienst. Als Bewohner des Marx-Zentrum (Peschelanger 12) war dies ja „meine“ Kirche.

Das Thema war „Teilen“. Der Pfarrer sagte, man sollte mit anderen teilen. Er bezog das auf alles Erdenkliche. Als Kinder, die damals vielleicht 10 Jahre oder so waren, probierten wir es aus und gaben uns untereinander Süßigkeiten ab. Nicht, dass wir das vorher abgelehnt hätten. Aber wir wollten gezielt die Empfehlung des Pfarrers umsetzen. Eigentlich könnte man die Geschichte unter „nicht besonders erwähnenswert“ abheften. Aber da ich wie angedeutet so selten einen Gottesdienst besucht habe, verbinde ich die St. Monika immer mit dem Vorgang des Teilens. Heute bin ich bei Facebook.

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Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum Nord
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ (links, Hintergrund) hat Denkmalschutz erhalten. Das eigentliche Schulgebäude (rechts ansatzweise zu sehen) wurde nicht in die Denkmalschutzliste aufgenommen (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ an der Quiddestraße steht seit April 2019 unter Denkmalschutz. Es ist erst das zweite Gebäude in Neuperlach überhaupt, das die Ehre des Denkmalschutzes zuteilwurde. Gleichzeitig ist es das erste Betongebäude Neuperlachs mit Denkmalschutz.

Der Bau, der wenig überraschend als Mensa, aber auch als Festsaal (maximal 500 Plätze) genutzt wird, ist vom Schulgebäude abgesetzt und steht frei, trägt aber gemeinsam mit den Schulgebäude die Postadresse Quiddestraße 4.

Ein kurzer Rückblick: Das erste denkmalgeschützte Gebäude Neuperlachs ist die Kirche St. Monika, ein Sichtziegelbau von 1980, der unmittelbar neben dem Marx-Zentrum zu finden ist. Die Aufnahme in die Denkmalliste erfolgte um den Mai 2018 herum.

Nun also wurde in Neuperlach erstmals ein Bau der Gattung  „Brutalismus“ als denkmalwürdig auserkoren. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Der Bayerische Denkmalschutzatlas weiß über die Mensa Folgendes zu berichten:

Mehrzweckgebäude, zur Straße ebenerdiger und zum Schulhof zweigeschossiger Sichtbetonbau mit bewegter Dachlandschaft auf polygonalem Grundriss, hofseitig mit großzügiger Durchfensterung, Terrassen und Treppenanlage und abgesenktem Außenbereich, von Bernhard von Busse und Eberhard Schunck, 1973-75.

Der hier erwähnte unregelmäßige Grundriss wird auf den Fotos kaum sichtbar. Doch Google Maps zeigt die Form anschaulich:

Auch auf OpenStreetMap wird die Form erkennbar:

Map Schulzentrum
Map Schulzentrum Nord mit der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In der Vergrößerung ist es noch weit deutlicher zu sehen:

Map Mensa
Grundriss der Mensa (über alle  Geschosse). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Kein Viereck, kein Sechseck, kein Achteck, kein … Ja, was haben wir denn hier überhaupt?

Da auch einige mehr oder weniger stärke Bögen enthalten sind, handelt es sich nicht um ein Vieleck mit einer genauer Anzahl an Ecken, sodass auch keine Anzahl angegeben werden kann. Der Dachaufbau und das teilweise freiliegende Kellergeschoss haben zudem eine eigene, wiederum stark abweichende Form.

Können Betonbauten Denkmäler sein?

Viele halten Betonbauten generell nicht für denkmalschutzwürdig. Doch längst ist der Brutalismus eine Architekturform, die weltweit eine Menge an Anhängern, auch unter Fachleuten, gefunden hat. Durch die weite Verbreitung gehört die „Betonkunst“ schon einmal deshalb zur Zeitgeschichte hinzu.

Mensa Schulzentrum Nord
Ansicht mit dem Haupteingang (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Aufnahmen von Betonbauten in die Denkmalschutzliste sind in Neuperlach ein Novum, in München ist das aber nicht neu. So wurde 2018 der Gebäudekomplex „Orpheus und Eurydike“ (1971–1973) in Schwabing unter Denkmalschutz gestellt.

Mensa: Gründe für den Denkmalschutz

Nicht nur die komplexe Form und die offenen Grundrisse werden als Grund für die Erteilung des Denkmalschutzes angegeben, auch die unveränderte marktplatzartige Gestaltung hat eine Rolle gespielt, ebenso die bewegte Dachlandschaft aus geraden und verschieden geneigten Dachflächen. Letztere würden dem Bau ein „skulpturales Erscheinungsbild“ verleihen, so die Begründung. Das Gebäude mit seiner pädagogisch motivierten Architektur kann als Zeugnis für den Wandel des Schulbaus gesehen werden.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie. Foto: © A.Savin, WikiCommons

Wer sich bei dem Bau an eine Konzerthalle erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Denn die Architekten der Mensa haben sich tatsächlich von der in den 1960er-Jahren erbaute Berliner Philharmonie inspirieren lassen (siehe Abbildung).

Mensa Schulzentrum Nord
Eingangsbereich (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Denkmalschutz kam Abriss zuvor!

Die Geschichte des Baus ist aber mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste nicht beendet. Im Gegenteil. Eigentlich wollte die Stadt die Mensa abreißen und neu bauen. Denn sie war schon längst zu klein geworden. Das Vorhaben wurde jetzt durch den Denkmalschutz gestoppt. Nun soll auf dem bestehenden Gelände ein neuer, zusätzlicher Bau entstehen, der als Mensa und auch als Erweiterung des Schulgebäudes dient. Die Sanierung der alten Mensa wird durch den Denkmalschutz nun weit aufwendiger, da die Fassade nicht verändert werden darf. Ausnahmen sind allenfalls in einem sehr begrenzten Umfang und nur in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege möglich. Der Erhalt der Mensa bedeutet aber auch, dass nicht noch ein weiterer Veranstaltungssaal verlorengeht. Spätestens nach dem Abriss des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz sind Veranstaltungssäle in Neuperlach ohnehin äußerst rar gesät, zumal der Bau des neuen Kulturzentrums am Hanns-Seidel-Platz noch in den Sternen steht.

Mensa Schulzentrum Nord
Mit etwas Abstand betrachtet (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Flyer Mensa 1992
Ein tolles zeitgeschichtliches Zeugnis: Der Flyer von 1992 macht auf eine Hip-Hop-Party in der Mensa aufmerksam (Lesereinsendung, vielen Dank!)

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Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügigen
Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

Abschiedsbilder von der Schule gibt es in der Rubrik Historisches

28 Meter hohe Schallschutzwand – entsteht hier die Optik eines Hochsicherheitsgefängnisses?

Der Bau war in die Kritik geraten, da eine 28 Meter hohe Schallschutzwand um das Gebäude gezogen werden sollte, das wäre in etwa die Höhe eines 9-stöckigen Hauses. Die Schallschutzwand soll aber nun doch nicht realisiert werden. Quelle: tz: Pläne für Münchner Schule bekannt – Lokalpolitiker entsetzt: „Hat uns aus den Socken gehauen“

Der Schulbetrieb geht in einer Containerstadt weiter, die auf dem Schulgrundstück aufgestellt wurde. Für die Containerstadt wurde sogar eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben. We zu ahnen ist, erfolgt die Zufahrt über die Staudingerstraße.

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (Update 28.08.2020)

Grundschule am Strehleranger
Bild 5 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 6 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 7 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 8 (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Bildung/Erziehung Marodes Sanierung/Abriss/Bau Sport

Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (Update 24.11.2020)

Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 1: Schule, Turnhalle und Sportplatz (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring wird neu gebaut. Sie wird auf dem bestehenden Sportplatz errichtet. Der Schulbetrieb geht im Altbau weiter. Nach Eröffnung der neuen Schule erfolgt der Abriss des Altbaus. Auf diesem Teil wird dann der Sportplatz angelegt. 2023 soll alles fertig sein.

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring (Höhe Friedrich-Engels-Bogen an der orangen Fußgängerbrücke) war meine erste Schule in Neuperlach. Ich besuchte hier die dritte und vierte Klasse, das war ab 1974. Ich weiß noch die Namen meiner Klassenlehrerin und des Rektors.

Das Schulgebäude ist nun marode – und auch zu klein. In der Presse ist zu lesen, auch die Vergrößerung Neuperlachs durch das Alexisquartier sei ein Grund dafür, dass die Schule nun neu – und größer – gebaut werde. Dabei wird zuerst das neue Schulgebäude auf dem Sportplatz errichtet. Nach Eröffnung soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und auf dessen Grund dann der Sportplatz neu entstehen. So kann der Schulbetrieb weitergehen, ohne dass die Aufstellung von Containern oder ein vorübergehender Umzug erforderlich wären.

Neuperlach ändert sich, ich erkenne es bald wohl nicht wieder. Natürlich tut es irgendwie weh, wenn die eigene Schule der Abrissbirne zum Opfer fällt. Eine Sanierung wäre eine angemessene Alternative, hat aber natürlich auch ihre Haken. Ein Neubau ist oft die wirtschaftlichere Variante, zumal dann das Gebäude nach modernsten Erkenntnissen errichtet werden kann.

Inzwischen starten die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportplatz. Konkret wird das Gelände auf mögliche Kriegshinterlassenschaften untersucht (Kampfmitteluntersuchung). Später kommen dann noch geologische Untersuchungen hinzu.

In der Ausschreibung ist das Projekt so beschrieben:

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage für ca. 49 Stellplätze vorgesehen. Die Bauabwicklung ist in mehreren Bauabschnitten geplant.

Quelle: Competition online

Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 2 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 3 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 4 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 5: Das Schulgelände mit dem Marx-Zentrum und der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 im Hintergrund (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Bilder von 2014

Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Schule vom Hans-Lohr-Weg aus gesehen (31.07.2014) ©
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 7 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 8: Schullogo! (31.07.2014) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie angekündigt, finden nun Grundwasseruntersuchungen statt.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 9 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 10 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.09.2018

Mit dem Neubau hat das nichts zu tun, aber es ist eine interessante Sache: Auf dem Sportplatz wurde ein mobiler Klettergarten aufgestellt.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 11 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 12 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Bild 13 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 01.10.2020

Die Bauarbeiten haben begonnen! Die Baugrube auf dem ehemaligen Sportplatz wird ausgehoben.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (01.10.2020= © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck

Update 12.20.2020

Der Neubau beginnt mir einem Kahlschlag. Eine ganze Reihe an Bäumen müssen ihr Leben lassen.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Sportplatz mit den Glashäusern des Architekten Ernst Barth im Hintergrund (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Ehemaliger Sportplatz mit dem höchsten der Glashäuser des Architekten Ernst Barth (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Turnhalle mit Marx-Zentrum und Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 im Hintergrund (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Ehemaliger Hort (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Grundschule Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck

Hort wird entkernt (27.10.2020)

Der zur Grundschule gehörige Hort (ganz am anderen Ende des Grundstücks nahe der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen/Kurt-Eisner-Straße) wird entkernt.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck

Entkernung am Hort schreitet fort! (07.11.2020)

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck

Hort: Der Abriss hat begonnen (09.11.2020)

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 11.11.2020

Der Abriss schreitet unnachgiebig voran. Große Teile des Baus sind nur noch Schutt.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck

15.11.2020

Nur noch dieser traurige Rest ist übrig.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (15.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (15.11.2020) © Thomas Irlbeck

16.11.2020

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.11.2020

Der Abriss des Horts ist fast beendet. Nur ein winziges Stückchen Mauer steht noch.

Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
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4 Spuren – Tempo 30 km/h

4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Quiddestraße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung

Straßen mit vier oder mehr Fahrspuren und breitem, begrüntem Mittelstreifen sind generell kein Hinderungsgrund für Tempo 30 km/h mehr. Vor unserem Schulzentrum Nord an der Quiddestraße ist nun Tempo 30 km/h angesagt, zumindest Mo bis Fr von 7 bis 18 Uhr – auch übrigens in den Schulferien. Nur an gesetzlichen Feiertagen darf schneller gefahren werden.

Das Tempolimit gilt auf allen Fahrspuren in beiden Richtungen zwischen beiden Kreuzungen (also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße). Auf der Albert-Schweitzer-Straße ist auf Höhe von Maulwurfshausen (Spielhaus) ebenso ein solches Tempolimit zu finden, hier aber nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Last, but not least, wurden auch auf der Heinrich-Wieland-Straße Tempo-30-Schilder aufgestellt, hier auch nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Das Tempolimit erstreckt sich auf den gesamten Abschnitt zwischen den Kreuzungen, also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Karl-Marx-Ring.

Ganz konsequent erscheint mir das nicht, denn auch auf der Albert-Schweitzer-Straße Richtung auf der Straßenseite gegenüber Maulwurfshausen findet sich ein durchaus frequentierter Zugang zum Schulzentrum Nord, aber hier darf weiter 50 km/h gefahren werden.
Sinn und Akzeptanz des Tempolimits

Natürlich geht die Sicherheit von Schülern vor, es gibt nichts Kostbareres als die körperliche Unversehrtheit. Die Frage ist aber, wie viel Akzeptanz eine Tempo-30-Regelung auf so breiten Straßen mit vier Fahrspuren und begrüntem Mittelstreifen hat. Zum Schutz von Fußgängern gibt es in Neuperlach unzählige Brücken, die ein gefahrloses Überqueren erlauben. Alleine das Schulzentrum Nord ist mit zwei Brücken versehen (eine der Brücken ist in Bild 2 zu sehen). Leider werden die Brücken oft nicht benutzt, da sie Umwege bedeuten.

Eine relativ neue gesetzliche Möglichkeit aus dem November 2017 erlaubt die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen, Spitälern und Spielplätzen selbst dann, wenn es sich um sehr breite, gut ausgebaute Straßen handelt.

Sollten diese Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden, könnten große Teile Neuperlachs zur Tempo-30-Zone werden. Am Karl-Marx-Ring etwa finden sich auf Höhe einer lang gezogenen Kurve die Grundschule am Karl-Marx-Ring (also mit Schülern, die durch ihr Alter ganz besonders gefährdet sind) und das Phönix-Pflegeheim (mit ebenso besonders schutzbedürftigen Menschen). Die Stelle ist durch die kaum einsehbar Kurve nicht ungefährlich. Immer wieder beobachte ich dort Beinaheunfälle auf der Innenringspur, weil Fußgänger die Fahrzeuge zu spät sehen. Die (orange) Brücke dort wird von vielen gemieden, da man dann ja vielleicht zwei Minuten länger für die Überquerung braucht. Weiter östlich ist die Wilhelm-Röntgen-Realschule zu finden. Jeder Neuperlacher weiß, dass es noch viele weitere Schulen, Pflegeheime, Kindergärten etc. gibt.

Danke an Frauke Baumann und Christian Berger, die heute eine Runde in Neuperlach gedreht und die Fotos eingesendet haben.

Zusatzinfos: München weitet Tempo-30-Zonen in der Stadt aus und löst auch Kopfschütteln aus (Bericht der tz vom 15.07.2018)

4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Quiddestraße, Blick Richtung Albert-Schweitzer-Straße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auch auf den Fahrspuren der Quiddestraße Richtung Karl-Marx-Ring (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Albert-Schweitzer-Straße kurz vor dem Spielhaus Maulwurfshausen in Fahrtrichtung pep. Begründung ist hier „Kindergarten“, nicht „Schule“. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor dem Schulzentrum in Fahrtrichtung pep. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
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Die Turnerschule – die ehemals schönste Schule Münchens

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 1: Die Turnerschule mit dem Haupteingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt ist ein Stückchen von Neuperlach entfernt, aber noch mit einem kleinen Spaziergang gut zu erreichen. Die „Grundschule an der Turnerstraße“ (kurz: Turnerschule) liegt in Waldtrudering. Es ist unschwer zu erraten, dass die Schule an der Turnerstraße zu finden ist (die nach dem ehemaligen „Turnerplatz“, dem heutigen Gelände der Schule, benannt ist). Aber die Tunerstraße ist lang, sie verläuft vom „Am Hochacker“ bis zur Wabula. Daher soll die Position mit „Höhe Reiherweg“ genauer angegeben werden. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Wabula.

Auffällig trägt der dreigeschossige Bau, für den Denkmalschutz beantragt, der aber noch nicht bewilligt wurde, die große Jahreszahl 1938 unter dem Dachgiebel.

Nationalsozialistische Geschichte

Ursprünglich hieß die Schule „Ostmark-Schule“, was auf den Anschluss Österreichs 1938 an Deutschland anspielt und natürlich nichts mit der Währung der DDR zu tun hat. Die Schule wurde errichtet, um die 1930 gebaute und schon bald zu klein gewordene Waldschule zu entlasten. Die Bauphase war von 1938 bis 1939. Der Bezug fand am 12. Juni 1939 statt, die offizielle Einweihung am 28. September 1939. Die Schule galt als schönste von ganz München, wozu die „wunderbar ausgemalten Türblätter und Trachtenfiguren der österreichischen Landschaften“ beitrugen. Damit wird klar, dass auch die malerische Gestaltung auf den Anschluss Österreichs Bezug nimmt.

Über dem Portal gab es eine Inschrift, die nach dem Krieg wenig überraschend übermalt wurde:

Dieses Schulgebäude wurde erbaut im Jahre 1938, in dem die Ostmark in das Reich heimgekehrt ist.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges – ab dem 29. August 1943 – wurde die Schule zum Hilfskrankenhaus. Erst im April 1948 kamen die Schüler zurück. 1969 wurde die Schule um einen Anbau erweitert. 2015 wurde eine neue Mensa (Bild 5) gebaut und am 13. März 2017 eröffnet. Derzeit besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler in über 20 Klassen die Schule.

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Ehem. Volksschule, sog. Ostmark-Schule, jetzt Grundschule an der Turnerstraße, dreigeschossiger Satteldachbau mit weit überstehendem Dach und niedrigem Nebenflügel mit Turnhalle, im Heimat- bzw. Heimatschutzstil, von Hermann Leitenstorfer, 1937/38. Benehmen nicht hergestellt.

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 2: Totale (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 3: Eingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 4: Jahreszahl unter dem Giebel (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 5: Die neue Mensa (29.10.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 6: Herbststimmung (12.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 7: Herbststimmung (05.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 8: Winterstimmung (14.01.2017). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

3D-Ansicht der Schule (Google Maps)

Hinweis: Die neue Mensa ist in dieser Ansicht mit dem Stand April 2018 noch nicht zu sehen.

Quelle

Trudering – Waldtrudering – Riem: Münchens ferner Osten / hrsg. von Willibald Karl. Mit Beitr. von Karl Bachmair … – München: Buchendorfer Verl., 2000

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Schule an der Klenzestraße

Klenzeschule
Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Klenzeschule
Fassade (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Schulmauer (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Griechische Schule: Ein BER in München

Griechische Schule
Bild 1: Dauerbaustelle der Griechischen Schule in München (01.04.2017). Foto: J. W.

Aktueller Stand (2020): Die Griechische Schule wurde nie fertiggestellt und ab Ende 2019 abgerissen. Der Artikel ist als Chronik der Ereignisse zu verstehen.

Der BER-Flughafen ist nichts dagegen. Zumindest was die Bauzeit betrifft. Denn die Griechische Schule in unserem Nachbarstadtteil Berg am Laim an der Hachinger-Bach-Straße 14a (einige Quellen sagen abweichend Hausnummer 19), Höhe Langkofelstraße (am FC Phönix), wird voraussichtlich nie fertig werden. 2001 übernahmen die Griechen das Grundstück, das neben dem Michaeli-Gymnasium liegt. Aber erst 2014 begannen nach langen bürokratischen Querelen und Stillständen endlich die Bauarbeiten. Im Juni 2016 sollte der Rohbau stehen, aber der Bau ist bis heute nur wenig über das Erdgeschoss hinausgekommen (Fotos). Da Griechenland sämtliche Fristen überschritten hat, gehört das Grundstück nun wieder der Stadt München. Die Stadt will das Gebäude nun abreißen, was aber nun an einem Schloss scheitert. Den Schlüssel dazu wollen die Griechen nicht rausrücken. Die Griechen sagen, sie hätten das Grundstück so lange in ihrer Hand gehabt, dass es weiterhin zu ihrem Hoheitsgebiet zähle.

Sogar der Bis-vor-kurzem-Außenminister Frank-Walter Steinmeier wurde eingeschaltet, der daraufhin den Griechen als Ersatz das Gelände der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein am Leuchtenbergring angeboten hat.

Quelle: Griechische Schule – Bauruine wird zum Krisengebiet (Abendzeitung, 02.02.2017)

Update April/Mai 2017

Nun drohen die Griechen mit dem Äußersten: vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu gehen. Die Stadt München widerspricht der Auffassung der Griechen, das wäre griechisches Hoheitsgebiet, denn es handle sich nicht um ein Botschafts- oder Konsulatsgelände.

Quelle: Streit um Bauruine – Griechenland droht, München vor den Internationalen Gerichtshof zu zerren (Focus, 24.04.2017)

Auch der BR berichtet (18.05.2017) und verrät Erstaunliches. Das Fundament ist nicht nach bayerischen, sondern griechischen Standards gebaut – das heißt erdbebensicher!

Griechische Schule
Bild 2 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 3 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 4 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 5 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 7 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 8 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 9 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 11 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck

Update 31.05.2018

Keine Änderung, nur der Himmel ist blauer.

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Bild 11 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 12 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 13 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 14 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 15 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 16 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 17 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck

Abrissvorbereitungen (Stand 11.10.2019)

Die Abrissarbeiten haben jetzt begonnen, zumindest räumen Bagger nun den Schutt aus der Ruine.

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Bild 17 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 18 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 19 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 20 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck

Abriss (Update 25.10.2019)

Abriss der Griechischen Schule in Berg am Laim. Die Arbeiten haben jetzt begonnen, der Zangenbagger zerlegt die Ruine zu Schutt.

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Bild 21 (25.10.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 22 (25.10.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 23 (25.10.2019) © Thomas Irlbeck

„Griechische Schule München: Es bleibt nur ein Trümmerfeld“ (Update 14.01.2020)

Das berichtet die Abendzeitung. Auf dem Gelände wird nun das Michaeli-Gymnasium erweitert. Auch für 400 griechische Kinder wird Platz sein, die Stadt vermietet entsprechende Räume an die Griechen.

Die Stadt zahlte 6,7 Millionen Euro abzüglich 680.000 Euro Abbruchkosten für das Grundstück, obwohl Gutachter dieses nur auf 3,8 Millionen Euro taxiert hatten. Basis ist ein Deal, den Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) 2018 mit der griechischen Regierung ausgehandelt hatte (Quelle: Abendzeitung).

Abriss (Update 20.02.2020)

Jetzt ist fast nichts mehr übrig.

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Bild 24 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 25 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 26 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 27 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 28 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 29 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 30 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 31 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 32 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck