Das Leben ist eine Baustelle. Zwei weitere Kreuzungen in Neuperlach Nord werden saniert

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Noch mehr Baustellen: Die Kreuzungen Quiddestraße/Plettstraße/Staudingerstraße sowie Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße (diese: 03.09. bis 12.11) werden saniert. Lesereinsendung von Hanns Edel, vielen Dank!

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 1: Auf der Heinrich-Wieland-Straße vor dem Gervais-Danone-Haus. Die Heinrich-Wieland-Straße muss sogar zeitweise gesperrt werden (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 2: An der Heinrich-Wieland-Straße – die provisorische Betonsockel-Ampel verrät, was kommt (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 3: Vor dem Schulzentrum Nord (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 4: Dito (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 5: Blick von der Brücke des Schulzentrum Nord Richtung Westen. An der Brücke ganz hinten entsteht die zweite Baustelle (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 6: Dito. Die Ampel scheint zu schweben, ein netter Effekt (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 7: Baustellenkreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße, Blick Richtung Osten (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 8: Baustellenkreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße. Die Vorboten in Gestalt von provisorischen Betonsockel-Ampeln sind schon zu sehen (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 9: Dito (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 10: Kreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße mit der Agip-Tankstelle (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 11: Blick von der blauen Brücke an der Plettstraße Richtung Osten, im Hintergrund die Brücke des Schulzentrum Nord, dahinter die Baustellenkreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße. Ganz unten verläuft übrigens quer die Albert-Schweitzer-Straße (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 10: Dito, aber jetzt Blick Richtung Westen auf die Baustellenkreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße (19.08.2018). Foto: Hanns Edel

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau (Update 18.08.2018)

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Umgebungskarte Piederstorfer
Umgebungskarte Neubaugebiet Piederstorfer. Das Baugrundstück liegt vollständig auf Neuperlach Grund und grenzt unmittelbar an die Truderinger Grenzkolonie (Nordosten) und Waldperlach (Osten/Südosten) an. Die Bogenschießanlage wurde inzwischen östlich des Alexisweg versetzt, was in der Karte noch nicht berücksichtigt ist. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Läden sowie soziale Einrichtungen, etwa Kindergärten, sind natürlich auch vorgesehen. Die Natur wurde ebenso nicht ganz vergessen, ein Quartierpark wird auch integriert.

Da die Erschließung über die Truderinger Friedrich-Creuzer-Straße nicht ausreichend wäre (gerade die Anwohner in der Niederalmstraße befürchteten – und befürchten immer noch – im Rahmen des Neubaugebietes eine drastische Zunahme des Verkehrs), wird als weitere Zufahrtsmöglichkeit die Ständlersraße ins neue Quartier verlängert. Mit der ursprünglich geplanten Autobahn durch den Truderinger Wald hat das nichts zu tun, es ist nur eine Erschließung des neuen Quartiers als Wohnstraße. Auch auf Höhe des Mercure-Hotels soll eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden.

Die Hochbauarbeiten sollen 2019 starten. Über den Abriss des ehemaligen Quetschwerks hat Neuperlach.org ausführlich berichtet: Piederstorfer: Abriss Quetschwerk begonnen und Piederstorfer: Verhallt – Abrissarbeiten gestartet

Stand 16.08.2018

Am ehemaligen Kieswerk scheinen die letzten Nacharbeiten des Abrisses nun endgültig vorbei zu sein. Die Arbeiten dehnen sich nun auf die Bereiche außerhalb des eigentlichen Kieswerk-Geländes aus. Denn der angrenzende Acker und das angrenzende Feld (westlich des Alexisweg) werden auch bebaut. Der Alexisweg selbst wurde stark verbreitert, Zäune wurden entfernt oder versetzt.

Außerdem wurden auf dem nördlichen Ende des ehemaligen Kieswerkgeländes bereits Pfosten eingehauen, die oben neonpink markiert sind (in den Fotos nicht zu sehen). In diesem Bereich wurde auch der Kies teilweise schon 20 cm tief abgetragen.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 1: verbreiteter Alexisweg; Blick Richtung Handwerkerhof/Graf-Zentrum (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 2: verbreiteter Alexisweg; Blick Richtung Niederalmstraße (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 3: Feld zwischen Alexisweg und Heizwerk Perlach (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 5: Feld zwischen Alexisweg und Heizwerk Perlach (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 5: Wiese nördlich der Ständlerstraße auf dem Plateau, auch dieser Teil wird bebaut. Wie hier zu sehen ist, wurde auf einem länglichen Bereich die oberste Erdschicht entfernt. Siehe dazu auch weiter unten, ab Bild 16 (16.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 17.08.2018

Entlang des Alexisweg wurden neue Bauzaunelemente als Ersatz für den entfernten Zaun angeliefert, die aber noch nicht aufgestellt wurden:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 6 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 7 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 8 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 9 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 10 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck

Weitere Impressionen von dem Baustellengelände:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 11: Ehemaliger Acker vor der Niederalmstraße, auch er wird bebaut (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 12: Ehemaliger Acker vor der Niederalmstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 13: Grenze ehemaliges Quetschwerk / Acker (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 15: Ehemaliges Quetschwerk (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 15: Ehemaliges Quetschwerk. Im Hintergrund die Schornsteine des Heizwerks Perlach und – in der Bildmitte – Wohnhäuser am Annette-Kolb-Anger (17.08.2018) © Thomas Irlbeck

Auf dem Plateau am Ende der Ständlerstraße wurde auf einer länglichen Fläche die oberste Erdschicht entfernt. Es erscheint aber eher unwahrscheinlich, dass das bereits die Arbeiten für die Verlängerung der Ständlerstraße sind, da hier ein Höhenunterschied von ca. 3 bis 4 Metern (grobe Schätzung) überwunden werden muss:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 16: Plateau Ständlerstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 17: Plateau Ständlerstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 18: Plateau Ständlerstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.08.2018

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 19: Der Bauzaun steht! (18.08.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 18.08.2018 , Teil 2

Um die Höhe des Plateaus am Ende der Ständlerstraße etwas genauer abzuschätzen, habe ich heute ein Foto gemacht. Dabei habe ich die ursprüngliche Angabe von 5 Metern auf „3 bis 4 Meter“ runterkorrigiert. Das Bild zeigt, dass die Höhe etwa dem eines MVG-Busses entspricht. Der misst in der Höhe 3,08 Meter. Natürlich gibt es leichtere perspektivische Fehler und ein paar andere Faktoren, aber dennoch scheint die Angabe 3 bis 4 Meter (vielleicht sogar eher 3 Meter) realistisch.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 20: Das Ende der Ständlerstraße (18.08.2018) © Thomas Irlbeck

Keine runde Sache mehr!

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Abriss einer Litfaßsäule zwischen der Fußgängerunterführung Heinrich-Wieland-Straße (alte Trambahnhaltestelle „Neuperlach Nord“, das heißt Höhe Gervais-Danone-Haus) und der U-Bahn-Unterführung Quiddestraße auf dem Neuperlacher Fußwegsystem (Plett-Zentrum ↔ Marx-Zentrum). An zwei weiteren Standorten ebenfalls auf dem gleichen Neuperlacher Fußwegsystem in östlicher Richtung von der gezeigten Stelle wurden die gesamten Plakatschichten entfernt. Ob hier auch die Säulen abgerissen werden oder nur eine Neubeklebung vorgesehen ist, bleibt abzuwarten. Vielen Dank für die Lesereinsendung.

Litfaßsäule Abriss
Abriss der Litfaßsäule (07.08.2018). Foto: Hanns Edel

Neubau der Grundschule am Strehleranger

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Unsere Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wird abgerissen und neu gebaut. Wieder verschwindet ein charakteristisches Gebäude der Gründerzeit. Die neue Schule soll dann Platz für bis zu 1.200 Schüler bieten, derzeit sind es nur ca. 340. Die Meldung ist nicht ganz neu, aber heute nahm ich die Gelegenheit wahr, ein paar Fotos zu machen. Vor der Schule gibt es Kunst: Die Bronzeskulptur „Hürdenspringer“ von Michael Veit entstand 1970. Von der Schule sieht man derzeit wenig, die Gebäude scheinen im Wald zu stehen. Und eben viele dieser Bäume, genauer 180, sollen für den Neubau fallen. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-der-grosse-kahlschlag-1.4017673

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3: Der „Hürdenspringer“ von Michael Veit (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 5 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 6 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 7 (03.08.2018) © Thomas Irlbeck

Häuser am Karl-Marx-Ring: Kein Aushängeschild

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Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 1 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Vor längerer Zeit habe ich den schlechten Zustand der Häuser-Eingangsbereiche auf der äußeren Seite des Karl-Marx-Ring gegenüber dem Marx-Zentrum dokumentiert. Ein sehr guter Freund von mir wohnte da früher. Heute sah ich auf einer anderen Neuperlach-Seite einige aktuelle Fotos von dieser Anlage. Grund genug, noch einmal zu protokollieren, wie es dort nun aussieht. Ein Teil der Häuser hat neuwertig aussehende Eingangsbereiche, aber bei dem anderen Teil sind die Eingangsbereiche nach wie vor in einem desolaten Zustand. Beides ist hier zu sehen. Auch die Fassaden wirken verschmutzt und marode. Eine Sanierung ist nach meinem Empfinden überfällig.

Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 2 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 3 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 4 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 5: Dieser Eingang sieht richtig gut aus (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 6: Dieser auch (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 7 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 8 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring ungerade
Bild 9 (02.08.2018) © Thomas Irlbeck

Radltour „Für Daheimgebliebene – Was gibt’s Neues im Viertel?“ (Pressemeldung)

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Ramersdorf-Perlach wächst und wandelt sich. Wie jedes Jahr führt unsere Tour zu neu geplanten Bauvorhaben, Baustellen und Neubaugebieten. Alteingesessene entdecken mit uns manches neu. Neu hier lebende Familien können bei der Tour Kontakte knüpfen und ihr Viertel entdecken.

„Wir wären nicht dir Grünen, wenn wir unsere gesellige Tour nicht mit Fragen zu sauberer Luft im Viertel und neuen Lösungen für Verkehr und Infrastruktur verbinden würden! Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und zu verwurzeln. – Ich persönlich will bei der Tour hören, was die Leute hier direkt vor Ort bewegt. Input, den ich gerne mit in den Landtag nehme im Herbst“, meint Susanne Kurz, Kandidatin für den Bayerischen Landtag.

Mit im Sattel sitzt die „Radl-Tour-Expertin“ Gunda Wolf-Tinapp, Beisitzerin im BA-Vorstand des Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach und Vorsitzende des Unterausschuss Mobilität und Umwelt. Wolff-Tinapp bietet die beliebte Radltour „Für Daheimgebliebene“ seit vielen Jahren an: „Es radeln immer wieder neue Leute mit. Aber auch die Alteingesessenen staunen jedes Jahr, was es alles Neues gibt und was geplant ist. Man kommt ja im Alltag nicht auf jede BA-Sitzung, wenn man nicht gerade Mitglied ist. Bei unserer Tour kriegt man dann doch noch alles mit. Die Tour leistet so auch viel für den Zusammenhalt im Viertel und die Identifikation der Einwohnerschaft mit Neuem hier bei uns“, erläutert Wolff-Tinapp.

Los geht’s am Samstag, den 4. August, um 14:00 am Schindlerplatz, U/S-Bahn Neuperlach Süd. Unser Ziel ist der Alte Wirt in Ramersdorf, wo Neugierige, die nicht mitradeln, gegen 17:00 zu uns stoßen und die Kandidatin Susanne Kurz kennenlernen können.

Weitere Infos unter sanne.kurz@gruene-muenchen.de oder sanne2018.de.

Ramersdorf: Am Eck vor unserem Wienerwald entsteht ein Aparthotel

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Aparhotel Anzinger Straße
Bild 1 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Diese charakteristische Stelle kennt ein Neuperlacher. Hier in Ramersdorf bog in den Anfangstagen unseres Stadtteils die Tram auf der Rosenheimer Straße nach links in die Anzinger Straße ab, um gen Michaelibad und ab 1970 weiter bis nach Neuperlach Nord zu fahren. Mach Eröffnung der Umleitungsstrecke 1973 fuhr die Tram hier geradeaus zur Haltestelle Ramersodorf (Kirchseeoner Straße; vor der Kirche St. Maria Ramersdorf) und dann weiter über die Hechtseestraße nach Neuperlach.

Doch auch heute noch ist die Stelle prägend, denn sie liegt prominent am Eck. Immer noch biegt man als Autofahrer oder Radler hier typischerweise ab, um Richtung Neuperlach zu gelangen, wenngleich es für Autofahrer auch noch andere Routen gibt (etwa über die Ständlerstraße).

An diesem Eck ist ein idyllischer Wienerwald (in einem 5-Geschosser; das Haus ist wie ein „L“ ausgeführt, das Erdgeschoss mit dem Wienerwald entsprechend ausladender als der Rest) mit Biergarten (Bild 3), der bislang von einem zweigeschossigen Matratzenladen Concord markiert wurde (siehe Darstellung weiter unten). Doch der Matratzenladen ist Geschichte, er wurde abgerissen.

Ein nun höherer Bau mit 7 Geschossen verdeckt nun eine der Seiten des Wienerwald-Hauses. Hier baut die Corestate Capital Group ein Aparthotel der Marke Up Apartments. Laut Anbieterbeschreibung werden Geschäftsreisende angesprochen, wobei auch ein paar Anglizismen bemüht werden, die aber trotz begrifflicher Nähe nichts mit einem Smartphone-Upgrade zu tun haben. Zitat:

Wir verbinden modernes Design mit Service und bieten den Luxus eines Lifestyle-Upgrades, damit die Dauer der Abwesenheit von  Zuhause mehr als entschädigt wird.

Aparhotel Anzinger Straße
Bild 2 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck
Aparhotel Anzinger Straße
Bild 3 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

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Aufruf! – Sanierung meiner Wohnanlage: Hochbau-Ingenieure gesucht!

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Mein Wohnhaus bei einer lange zurückliegenden Sanierung (Archiv von 2009) © Thomas Irlbeck

Meine Wohnhäuser (Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62) werden gemäß Eigentümerbeschluss in voraussichtlich drei Bauabschnitten umfassend saniert. Dabei wird eine Betonsanierung der Loggias durchgeführt, wobei auch die Dicke der Betonschichten erhöht werden soll. Ebenso wird die Tiefgarage umfänglich saniert. Was die Wohnhäuser (nicht die Tiefgarage) anbelangt, stellt sich nun das Problem, dass alle angefragten Unternehmen voll ausgelastet sind. Diese können daher die Planungsarbeiten nicht durchführen.

Es werden nun Hochbau-Ingenieure, Fachgebiet Betonsanierung, gesucht, die einspringen können. Der Zeitplan Planung 2018, Ausführung ab 2019, könnte in Gefahr geraten. Wer kann helfen?

HoodWood Open-Air-Festival vom 26. bis 29. Juli 2018 (Update 26.07.2018)

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HoodWood
Offizieller Flyer zum Festival

45.000 Liter Rindenmulch, 3,5 Tonnen Holz, etwa zwei Kilometer Kabel, 3 Tonnen Sand, 2000 Liter Wasser und 34 Bäume: Auf dem Hanns-Seidel-Platz steht man Ende Juli für ein paar Tage im Wald. Kulturbunt Neuperlach veranstaltet vom 26. bis zum 29.07. 2018 zum ersten Mal das HoodWood Open Air und errichtet dafür zwischen Kränen und Hochhäusern einen Kulturwald. Unter Bäumen bietet sich die Gelegenheit, bei freiem Eintritt für vier Tage die besondere Atmosphäre dieses Sommerfests zu genießen. Kulturbunt Neuperlach präsentiert sowohl gastronomisch als auch musikalisch Spezialitäten aus allen Kontinenten: Global Beats und Streetfood in einem einzigartigen Pop-Up-Ambiente für ein unvergessliches Wochenende.

Mit DJ Rupen & TransAtlantic Club Orchestra, DJ Superfly & Lucile and the Rakibuam, Nomads Soundsystem, NPL 83 & Friends, DJ Kommissar Keller, Nakupenda und Gubimann.

Wann?
26. bis 28. Juli 2018 von 18.00 – 24.00 Uhr
29. Juli ab 15.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Hanns-Seidel-Platz 1
81737 München

Veranstalter:
Kulturbunt Neuperlach
Albert-Schweitzer-Straße 66
81735 München

Ansprechpartnerin:
Bahar Auer
info@kulturbunt-neuperlach.de
Tel: 089/6389 18 45

HoodWood
Rückseite des offiziellen Flyers mit dem Veranstaltungsprogramm
HoodWood
Bild 1: Hier vor dem Kulturhaus gibt es den offiziellen HoodWood-Flyer (14.07.2018) © Thomas Irlbeck
HoodWood
Bild 2: Der Platz vor dem Kulturhaus wurde mit Rindenmulch aufgeschüttet. Das ergibt den Waldboden für den Kulturwald (14.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 25.07.2018

HoodWood
Bild 3 (25.07.2018) © Thomas Irlbeck
HoodWood
Bild 4 (25.07.2018) © Thomas Irlbeck
HoodWood
Bild 5 (25.07.2018) © Thomas Irlbeck
HoodWood
Bild 6 (25.07.2018) © Thomas Irlbeck

Es geht los!

Da ist was los bei uns! – Erschütternde Beats garniert mit feinstem Rap: Hip-Hop-Darbietung heute am frühen Abend am HoodWood-Open-Air-Festival vor unserem Kulturhaus am Hanns-Seidel-Platz. Auch für den hämmernden Magen und die trockene Sprechgesangkehle wird reichlich etwas geboten!

HoodWood
Bild 6 (26.07.2018) © Thomas Irlbeck

Holzkontor – Leben in Haidhausen

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Holzkontor Haidhausen
Bild 1: Die Stelle ist kaum wiederzuerkennen. Zum Ostbahnhof sind es nur wenige Meter, er ist links außerhalb des Fotos (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Früher war hier an der Kreuzung Rosenheimer Straße/Orleanstraße (die Tram 24 fuhr dort direkt vorbei) der Holzkontor Grombach . Das Gebäude hatte drei Geschosse, der größte Teil des Grundstücks war unbebaut (siehe Darstellung weiter unten). Die charakteristischen Holzstapel prägten mehr als 100 Jahre diese Ecke. Die meisten Neuperlacher dürften diese Kulisse noch kennen. Nun wird ein ziemlicher Brummer gebaut – mit 8 Geschossen. 120 Eigentumswohnungen in gehobener Kategorie entstehen, Anfang 2019 soll Bezug sein. Die Wohnungen sind laut Anbieterbeschreibung in dem Gebäudekomplex nach hinten hinaus, vorne schirmen Hotelzimmer und Büros den Verkehrslärm ab.

Preisbeispiele: 2-Zimmer-Wohnung, 71 m²: 944.000 Euro. 4-Zimmer-Wohnung, 113 m²: 1,525 Millionen Euro. Siehe hier: https://www.neubaukompass.de/neubau/holzkontor-leben-in-haidhausen-muenchen/

Holzkontor Haidhausen
Bild 2 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck


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Medizinzentrum Neuperlach – ein nie realisiertes Projekt

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Bürohaus Peschelanger 3
Es gab Pläne, das Bürohaus Peschelanger 3 zu einem Medizinzentrum umzubauen (Archivfoto von 2012) © Thomas Irlbeck

Eine hochinteressante Geschichte! Unser Bürohaus am Peschelanger 3 wurde bekanntlich abgerissen und durch das Studierendenwohnheim Home Base ersetzt. Was mir noch nicht bekannt war, es gab Pläne, das Gebäude zu erhalten und zu einem Medizinzentrum umzubauen. 20 Facharztpraxen sollten unterkommen, im Erdgeschoss ein Tagescafé. Im Inneren sollte ein Innenhof entstehen, das Dachgeschoss aufgestockt werden. Der Platz für den Innenhof war vorhanden, da die früheren Großraumbüros eine Raumtiefe aufwiesen. Unter dem Link findet sich ein Modell des umgebauten Gebäudes, weitere Pläne, etwa zur Raumaufteilung, und eine kleine textliche Beschreibung des Projektes. Was meint ihr, wäre das „Medizinzentrum Neuperlach“ die bessere Wahl gewesen oder seid ihr mit dem Home Base zufrieden?

Zur Beschreibung Medizinzentrum Neuperlach

Unser FestSpielHaus vor dem Abriss! (Update 19.08.2018)

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FestSpielHaus
Bild 1: Das FestSpielHaus in seinem blauen Container. Die Farbe passt gut zur ebenfalls blauen Fußgängerbrücke, die nicht im Bild ist (15.07.2018) © Thomas Irlbeck

Das FestSpielHaus an der Quiddestraße soll abgerissen werden, noch im Herbst dieses Jahres muss es geräumt werden. Auf dem Grundstück sollen Wohnungen errichtet werden. Die Verwaltung des FestSpielHaus sucht dringend nach einem neuen Standort.

Aber der Reihe nach: Unser heutiges Gebäude ist ein Container. Dass Container lange genutzt werden können, zeigt sich, dass dieser Bau schon seit ca. 1969 steht – und zwar an der Quiddestraße, Ecke Plettstraße; die Lätarekirche und die blaue Fußgängerbrücke ist hier auch ganz in der Nähe. Er war Neuperlachs erster Supermarkt. Endlich konnten die Bewohner in Neuperlach vernünftig einkaufen und mussten nicht mehr so weit fahren.

Auf dem Gelände fand auch früher der Wochenmarkt statt (ab 20. Mai 1969 bis 1983). Später wurde der Container für soziale und kulturelle Zwecke genutzt – ab 1974 als Jugendtreff und Tagesstätte für Senioren, dann zunehmend für Theateraktivitäten. Den Namen FestSpielHaus hat das Gebäude 1995 erhalten, von diesem Zeitpunkt an gab es einen regelmäßigen Theaterspielbetrieb. Ein Schwerpunkt liegt auf einem Mitmachtheater, bei dem bewusst junge Menschen ohne Schauspielerfahrung auftreten sollen. Eine professionelle Theaterschule ist aber auch angebunden.

FestSpielHaus
Bild 2 mit dem Eingangsbereich (15.07.2018) © Thomas Irlbeck

Nun aber neigt sich das Gebäude seinem Ende zu. Bis zum 30. September 2018 muss es geräumt sein, danach soll es abgerissen werden. Der Grundstückseigentümer hat Eigenbedarf angemeldet. Laut Stand der offiziellen Website hat man immer noch keine neue Unterkunft gefunden. Bereits seit 2013 ist immer wieder das alte Hackschnitzel-Heizkraftwerk in Ramersdorf als neuer Standort im Gespräch (Neuperlach.org berichtete).

Weiter unten gibt es noch ein historisches Foto von ca. 1969/1970, auf dem der Bau – wenn auch nur klein – in seiner Funktion als Supermarkt zu sehen ist. Damals war der Container noch weiß.

Mal wieder eine Nachverdichtung

Laut tz sollen auf dem FestSpielHaus-Grundstück Wohnungen gebaut werden. Eine solche Nachverdichtung ist naheliegend, zumal das Grundstück relativ groß ist, denn es gibt noch eine größere Freifläche hinter dem Haus (Bild 5), eben der Standpunkt des ehemaligen Wochenmarktes.

FestSpielHaus
Bild 3 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
FestSpielHaus
Bild 4: Rückansicht (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
FestSpielHaus
Bild 5: Rückansicht – wie groß die Freifläche des ehemaligen Wochenmarktes ist, zeigt dieses Bild (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße/Ecke Plettstraße
Bild 6: Albert-Schweitzer-Straße/Plettstraße. Um 1969/1970. Im Bild fast ganz oben, leicht rechts, ist der Container zu sehen, der Neuperlachs erster Supermarkt war und in dem heute das FestSpielHaus ansässig ist. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.

Quelle

Offizielle Website des FestSpielHaus

Update 19.08.2018

Kein gutes Omen: Auf dem Gelände wurden zwei Container aufgestellt.

FestSpielHaus
Bild 7 (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
FestSpielHaus
Bild 8 (19.08.2018). Foto: Hanns Edel

Panoramafotos Neuperlach Nordost

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Im Rahmen der Baustellenbesichtigung am ehemaligen Kieswerk Piederstorfer sind heute auch einige Panoramafotos von der Umgebung entstanden.

Neuperlach Nordost
Bild 1: Ständlerstraße, Heizwerk Perlach (die Schornsteine leicht rechts); im Hintergrund (etwas links von der Mitte) ist unter anderem das Marx-Zentrum zu erkennen. Ganz rechts liegt die Baustelle Piederstorfer (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 2: Hier dominiert die Ständlerstraße, der Karl-Marx-Ring ist ganz unten bruchstückhaft zu sehen, markiert durch den Lkw (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 3: Von links nach rechts: Kirche St. Monika, SV-Hochhaus, Marx-Zentrum, Glashäuser (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild4: Kreuzung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 5: Im Hintergrund: SV-Hochhaus in Zamdorf/Bogenhausen (links) und Marx-Zentrum (Max-Kolmsperger-Straße und Peschelanger).  Ganz vorne: Häuser am Karl-Marx-Ring und Friedrich-Engels-Bogen (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 6: SV-Hochhaus und Teil des Marx-Zentrum (Max-Kolmsperger-Straße) (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 7: Teil des Marx-Zentrum (Max-Kolmsperger-Straße) (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 8: Glashäuser des Architekten Ernst Barth am Friedrich-Engels-Bogen (12.07.2018) © Thomas Irlbeck

Sommerzeit, Baustellenzeit – Dieses Mal: die Bajuwarenstraße

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Die Bajuwarenstraße verbindet Neuperlach (ab der Michaelikapelle) mit Trudering. Zurzeit wird die Bajuwarenstraße nördlich der Kreillersraße/Wasserburger Landstraße saniert, eine Fahrtrichtung ist gesperrt. Es werden auch Wasser- und Gasversorgungsleitungen erneuert. Die Arbeiten dauern noch bis November 2018. Die Buslinien 139 und 193 werden umgeleitet. Mehr Informationen zu den Buslinien gibt es hier.

Baustelle Bajuwarenstraße
Bild 1 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Baustelle Bajuwarenstraße
Bild 2 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Baustelle Bajuwarenstraße
Bild 3 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Baustelle Bajuwarenstraße
Bild 4 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Baustelle Bajuwarenstraße
Bild 5 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Baustelle Bajuwarenstraße
Bild 6 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck

Truliving – Das wahre Leben (Update 04.08.2018)

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Truliving
Bild 1 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck

Bis jetzt war hier nur eine Wiese (die sogenannte Obermaier-Wiese; warum diese so heißt, wird im weiteren Textverlauf noch klar), auf der sich neben dem alljährlichen Truderinger Sonnwendfeuer höchstens mal ein Zirkus verirrte, doch das ändert sich gerade gravierend. An der Kreuzung Feldbergstraße/Wasserburger Landstraße in Trudering entsteht das Neubauprojekt Truliving, eines der unzähligen Bauvorhaben im Münchner Osten. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, die Kräne stehen, die Grundsteinlegung war am 4. Juli. Zunächst einmal ist es ein nettes Wortspiel, das man als true living (das wahre Leben) oder auch Trudering Living interpretieren kann. Zur Orientierung: Das Kulturzentrum Trudering ist genau gegenüber. Zum Truderinger Ortskern (am Gasthof Obermaier) sind es wenige Fußminuten. Der U-/S-Bahnhof Trudering ist auch noch erreichbar, zu Fuß ist es vielleicht etwas weit, aber es gibt ja den Linienbus.

Truliving
Bild 2 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck

Die ABG (Allgemeine Bauträgergesellschaft) baut hier eine Wohnanlage mit 148 Eigentumswohnungen. Die Gebäude weisen bis zu fünf Geschosse auf. Laut Anbieterinformationen gehören zu den Häusern große, ruhige, Innenhöfe mit viel Grün. Ein Wegesystem verbindet die Häuser untereinander. Die Wohnungen (mit 1 bis 5 Zimmern) haben bodentiefe Fenster und sind mit Naturholz-Parkettböden sowie Fußbodenheizung ausgestattet. Eine Video-Gegensprechanlage gehört auch zum Re­per­toire. Natürlich wohnt man nicht nur drinnen, sondern hält sich zumindest in den warmen Monaten auch schon mal draußen auf. Je nach Wohnung stehen hier Loggien, Balkone und (Dach-)Terrassen zur Verfügung.

Truliving
Bild 3 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck

Die Preise sind auf typischem Münchner Niveau. Beispiele:

  • 2 Zimmer, EG, 67,24 m², 519.000 Euro
  • 3-Zimmer, 1.OG, 79,55 m², 579.000 Euro
  • 3-Zimmer, EG, 88,81 m², 675.000 Euro
  • 5 Zimmer, DG, 198,89 m², 1.699.000 Euro

Die Baustelle wird inzwischen durch einen recht hohen Holzzaun vor neugierigen Blicken geschützt, nur eine kleine Lücke gibt zeitweise die Sicht frei. Dies führt auch dazu, dass man als Fußgänger das Bauschild kaum als Ganzes sehen kann – es sei denn, man ist vermutlich mehr als 2 Meter groß. Schade, ein Gitterdrahtdrahtzaun würde auch Unbefugte vom Betreten der Baustelle abhalten, aber ein wenig Zuschauen ermöglichen. Zuschauer richten ja eigentlich keinen Schaden an. Aber die Entscheidung des Bauträgers ist zu respektieren.

Truliving
Bild 4 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Truliving
Bild 5 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck
Truliving
Bild 6 (09.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 10.07.2018: Sonnwendfeuer – ein Bild aus alten Tagen

Das Sonnwendfeuer auf der Obermaier-Wiese (Archivfoto von 2013), das gibt es wegen der Baumaßnahmen nicht mehr. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, dass das Foto hier gezeigt werden darf!

Truliving Sonnwendfeuer
Bild 7: Sonnwendfeuer  2013. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Doch wir Münchner müssen nicht auf unser Sonnwendfeuer verzichten. Seit 2017 findet das Sonnwendfeuer nun auf der Truderinger Festwiese gleich gegenüber statt, also auf der anderen Seite der Wasserburger Landstraße.

Grundsteinlegung

Fotos von der Grundsteinlegung am 04.07.2018.

Truliving
Bild 8 (04.07.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Truliving
Bild 9 (04.07.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 29.07.2018

Truliving
Bild 10 (29.07.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 04.08.2018

Truliving
Bild 11 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Truliving
Bild 12 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Automatische Türe: Ärztehaus im Marx-Zentrum noch moderner

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Unser Ärztehaus im Marx-Zentrum ist noch moderner geworden. Am Montag habe ich beobachtet, wie damit begonnen wurde, eine automatische Schiebetüre einzubauen. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist dies eine Erleichterung. Auch kriegt man keine Tür mehr draufgeschlagen; das laute Zuhauen der Türe entfällt auch. Am Eingang des Ärztehauses befinden sich seit der letzten Renovierung vor ein paar Jahren ästhetischere Schilder (Bild 3). Weiter oben, beim Zugang zum Wohnahaus Peschelanger 7 (früher war da die Apotheke, heute ist ein ambulanter Pflegedienst ansässig), haben die alten Schilder überlebt (Bild 4).

Ärztehaus im Marx-Zentrum
Bild 1: Automatische Schiebetüre. Nicht nur für Leute  im Rollstuhl oder am Rollator ist das eine Erleichterung (23.06.2018) © Thomas Irlbeck
Ärztehaus im Marx-Zentrum
Bild 2: Automatische Schiebetüre (23.06.2018) © Thomas Irlbeck
Ärztehaus im Marx-Zentrum
Bild 3: Moderne Praxisschilder im Eingangsbereich (23.06.2018) © Thomas Irlbeck
Ärztehaus im Marx-Zentrum
Bild 4: Alte Praxisschilder am Zugang zum Wohnahus Peschelanger 7 (23.06.2018) © Thomas Irlbeck

Steilvorlage für Räder

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Bei mir in der Wohnanlage werden nun endlich die Treppen und Rampen zu den Fahrradkellern saniert. Hier gibt es faustgroße Löcher. Hierbei handelt es sich um eine Minisanierung, die nichts mit der geplanten Großsanierung meiner Wohnanlage und Tiefgarage zu tun hat. Die Bilder zeigen die Treppe und Rampe meines Hauses.

Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 1 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 2 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 3 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 4 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck

Zustand vor der Sanierung (Archiv)

Rampe Fahrradkeller
Bild 5 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Rampe Fahrradkeller
Bild 6 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Rampe Fahrradkeller
Bild 7 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Rampe Fahrradkeller
Bild 8 (13.03.2017)) © Thomas Irlbeck

Update 21.06.2018, ca. 17:00

Das Ergebnis:

Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 9 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 10 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck

Vor verschlossener Türe!

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Penny-Sanierung, Marx-Zentrum
Marx-Zentrum: Der Penny wird saniert. Ab morgen ist wieder geöffnet (20.06.2018) © Thomas Irlbeck

Unser Penny im Marx-Zentrum wird derzeit noch renoviert, morgen öffnet er wieder. Im Minutentakt kann man Menschen beobachten, die vor verschlossener Türe stehen und das Hinweisschild erst spät oder gar nicht entdecken. Wenn ich da vorbeigehe, muss ich immer wieder Leute aufklären, dass geschlossen sei. Ich verweise auf unseren neuen Edeka und den „Ersatz“-Penny am Ostpark.

Unweigerlich erinnert mich die Penny-Sanierung an eine viel, viel größere Sanierung in meiner Wohnanlage. Sowohl unsere Wohnhäuser als auch unsere Tiefgarage werden umfassend saniert. Die Verwaltung hat uns Eigentümer mehrfach auf diese Maßnahme hingewiesen. Von einer mehrjährigen Sanierung in mehreren Bauabschnitten ist die Rede. Da kommt Freude auf. Das bedeutet Lärm, Dreck, Einschränkungen und hohe Kosten. Aber zum Erhalt von Wohnanlagen sind Sanierungen unabdingbar. Da müssen wir jetzt durch!

Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße 62-66: Noch ein Um- und Neubau!

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Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße 62-66
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße 62-66: Das Haus wird zu einem gemischten Gewerbe-/Wohnhaus umgebaut und im Erdgeschoss erweitert. Vor dem Haus wird außerdem ein weiteres Gebäude mit zwei Geschossen errichtet (19.06.2018) © Thomas Irlbeck

Für das Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße 62-66 gab es schon mehrere Pläne. Erst sollte ein Wohnhaus daraus werden, später ein Hotel – inkl. Aufstockung.

Nun ist es entschieden, das Bürohaus wird umgebaut. Aus dem reinen Gewerbehaus wird nun eine Mischnutzung mit Gewerbe und Wohnungen. Die Aufstockung ist vom Tisch, da Nachbarn Sturm gelaufen sind wegen der Sorge vor der Verschattung der Wohnungen. Dafür wird das Erdgeschoss nun deutlich verbreitert. Ferner entsteht auf dem Parkplatz ein weiteres zweigeschossiges Gebäude. Der Parkplatz wird aufgegeben, die Restfläche begrünt. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt.

Auf der Website der Planungsbüros Paulus² kann man sich Grafiken mit dem geplanten neuen Aussehen anschauen: www.paulus-immobilien.group/mischnutzung/albert-schweitzer-strasse-62-66.html

Meine Meinung

Wohnraum ist wichtig, daher ist gut, wenn nicht genutztes Gewerbe zu Wohnraum umgebaut wird. Die bestehende Seitenpassage (als offene Galerie ausgeführt) geht zwar verloren, aber man kann als Ersatz überdacht an dem Zusatzgebäude laufen – den Plänen zu urteilen wird das eine Art neue Seitenpassage. Das neue Gebäude fungiert auch als Dach für die Tiefgaragenabfahrt und vereint damit optisch beides. Dennoch hätte man mehr daraus machen können, aber die Anwohner wollen das nicht.

Dass der Parkplatz begrünt wird und auch ein Fußweg Richtung Quide-Zentrum angelegt wird, ist positiv zu sehen, denn jetzige Weg am Life entlang ist wenig elegant auch gefährlich, da es mehrere Kreuzungen mit dem Life-Parkverkehr gibt.

Perlach: Der noch nicht ganz barrierefreie Schattenbahnhof

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S-Bahnhof Perlach
Bild 1: Das Gebäude am Stephensonplatz 1 steht unter Denkmalschutz, was aber kaum davon ablenkt, wie marode es wirkt (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

In Perlach gibt es gleich zwei S-Bahnhöfe: den kombinierten U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd sowie den S-Bahnhof Perlach. Letzterer liegt ein Stück abseits vom Zentrum Perlachs, dem Pfanzeltplatz. Es gibt in Bahnhofsnähe Wohnbebauung und Gewerbe, aber ein stark frequentierter Bahnhof oder gar ein Umsteigeknotenpunkt war er nie, obwohl der Bahnhof auch mit einer Buslinie (Linie 196) verbunden ist. Diese erschlie0t sowohl die Gebiete südlich des Bahnhofs bis nach Neuperlach Süd (Endstation) als auch den nördlichen Teil bis nach Neuperlach Zentrum (wiederum Endstation). Der Pfanzeltplatz wird erstaunlicherweise dabei nicht bedient (was aber wahrscheinlich an den teilweise zu engen und verkehrsberuhigten Straßen liegt), was den Bahnhof jetzt für die Leute, die in der Gegend um den Pfanzeltplatz wohnen, nicht gerade attraktiver macht.

Zum Begriff  aus der Überschrift: Schattenbahnhof ist natürlich ein Begriff aus der Modelleisenbahn. Er wurde hier dennoch gewählt, da der Begriff doch irgendwie treffend ist. Denn der Bahnhof Perlach liegt gewissermaßen im Schatten seines großen Bruders Neuperlach Süd und er ist auch ein wenig versteckt – so wie ein „echter“ Schattenbahnhof.

S-Bahnhof Perlach
Bild 2 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Vor knapp über einem Jahr hat man angefangen, den Bahnhof barrierefrei umzubauen. Dadurch sollte er attraktiver und etwas aus seinem Schattendasein befreit werden. Doch die Arbeiten sind noch nicht beendet. Die Fahrstühle sind zwar eingebaut, aber noch mit einem Bretterverschlag versperrt.

Das Bahnhofsgebäude macht einen sehr heruntergekommenen Eindruck. Dabei war es einmal ein sehr schönes Gebäude, wenn man historische Fotos heranzieht. 1904 wurde das Jugendstilgebäude errichtet, es steht unter Denkmalschutz. Immerhin gibt es inzwischen einen behelfsmäßigen Imbiss in Gestalt eines Anhängers, der im Bahnhofsgebäude postiert ist. Der Kühlschrank steht neben dem Wagen. Alles wirkt sehr provisorisch. Der Imbiss hat heute, es ist Sonntagmittag, geschlossen. Kein Wunder, denn man sieht hier kaum eine Menschenseele. Es gibt also keine Masse an Perlachern, die hier in die S-Bahn steigen, um zum Wandern ins herrliche Mangfalltal zu fahren oder für kulturelle Aktivitäten Richtung Münchner Innenstadt.

S-Bahnhof Perlach
Bild 3: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 4: Eingang (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 5: Imbisswagen im Bahnhofsinneren (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 6: Packstation gegenüber dem Imbisswagen. Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion ohne Zwischendach (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 7: Die Zugänge zu den Fahrstühlen sind noch gesperrt. Hier der Zugang zum Lift 1, der die Bahnhofsoberfläche mit der Unterführung verbindet  (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 8: Vom Bahnsteig aus gesehen gibt es freie Sicht auf Lift 1 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 9: Lift 1 in der Unterführung (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 10: Lift 2, der die Unterführung mit dem Bahnsteig verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 11: Lift 2 an der Bahnsteigoberfläche (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 12 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 13 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 14 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 15 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 16 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 17 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 18: Das gehört dringend saniert (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 19: Auf der Südseite wurde auf einen Lift verzichtet, dafür wurde eine Rampe errichtet, welche die Oberfläche mit der Unterführung (und auf diese Weise mit dem Lift zum Bahnsteig) verbindet (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 20: Die Rampe (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 21: Die Unterführung von der Rampe aus gesehen (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 22 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 23: An der Ostseite des Bahnsteigs (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
S-Bahnhof Perlach
Bild 24: Dito, Ostseite (27.05.2018) © Thomas Irlbeck