Was Billigpapier aus dem Discounter mit mangelndem Mut bei der Architektur zu tun hat

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Hochhaus in Seoul. Foto: saucy_pan / Lizenz siehe: flickr

Hochhäuser sind generell schön, können aber auch ungewöhnlich und avantgardistisch sein. Manche Städte haben den Mut. München gehört bislang nicht dazu, das Motto ist Mutmangel. Dagegen macht es Seoul vor.

Einige Teile des nächsten Prachtexemplars scheinen flacher als das billige dünne Schreibpapier aus dem Discounter zu sein. Das Haus hält aber noch, was es verspricht, es hält. Auch hier wird es nichts mit den einstürzenden Neubauten. Einstürzen tut hier nur die konservative Grundhaltung, dass alles nach Schema F gebaut sein muss.

Einflüsse aus Seoul gibt es in Neuperlach wohl nur an der Ständlerstraße. Der Künstler dieses Meisterwerks, Jai-Young Park, wurde in Seoul geboren. Ich würde mir wünschen, wenn man Jai-Young Park auch auf so manches in München neu zu errichtendes Hochhaus loslassen würde. Mehr zu diesem Kunstwerk und generell zum Thema Kunst in der Rubrik Kunst (auch über die obere Navigationsleiste erreichbar).

Hochhäuser in Seoul. Foto: saucy_pan / Lizenz siehe: flickr
„Nur der Mensch ist der Ort der Bilder“ des Künstlers Jai-Young Park an der Kreuzung Ständlerstraße/Heinrich-Wieland-Straße (13.05.2009) © Thomas Irlbeck

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