CSU fordert: Tram 19 nach Neuperlach verlängern

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Der stellvertretende Fraktionssprecher des CSU-Ortsverbands Perlach, Thomas Kauer, fordert, dass die Tram 19 über die derzeitige Endhaltestelle St.-Veit-Straße hinaus nach Neuperlach oder noch weiter nach Neubiberg oder Putzbrunn verlängert wird. Berg am Laim und Neuperlach würden so besser verbunden werden. Für die Streckenführung stünden bestehende begrünte Mittelstreifen aus früheren Trambahnzeiten zur Verfügung. Der Busbahnhof Neuperlach Zentrum könnte im Zuge der geplanten Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes analog zur Münchner Freiheit architektonisch aufgewertet und zum kombinierten Tram-/Busterminal umgebaut werden.

Quelle: „Hallo“ Ramersdorf-Perlach vom 12.05.2011, Seite 2

Ein P/p-Zug der Linie 24 an der Haltestelle Neuperlach Nord (um 1980). Fährt hier eines Tages wieder eine Tram? Die CSU Perlach fordert es. Fotograf: Peter Bauer. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.
Alte Tram 24, Nähe Michaelibad
Die ehemalige Trasse der Neuperlacher Tram ist heute noch gut zu erkennen, selbst die Oberleitungsmasten sind noch vorhanden. Das Bild entstand in der Nähe des Eingangs zum Michaelibad (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Kommentar

Die Idee ist sicher nicht schlecht, aber dürfte nur geringe Chancen auf eine Realisierung haben. Die Strecke nach Putzbrunn halte ich nicht für trambahnwürdig, da ist die Variante nach Neubiberg schon interessanter.

Bemerkenswert ist, dass der Vorschlag ausgerechnet von der sonst tramkritischen CSU kommt.

Mehr zur Neuperlacher Tram gibt es auf den historischen Seiten.

3 Gedanken zu „CSU fordert: Tram 19 nach Neuperlach verlängern“

    1. Das gilt es zu prüfen. Der 19er endet derzeit ein wenig in der Pampa, obwohl Ostpark und Michaelibad (da meine ich eher das Schwimmbad, weniger die fernere Haltestelle) schon in Sichtweite sind.

      Von Berg am Laim aus würden zumindest Ostpark, Michaelibad und das pep besser angebunden werden. Derzeit kann man die U2 benutzen (v.a. von der Haltestelle Josephsburg aus), muss aber eher umständlich am Innsbrucker Ring umsteigen.

      Ein weiterer Vorteil wäre, dass die 1980 bis heute aufgelassene und seitdem ÖPNV-freie Zehntfeldstraße wieder angebunden werden würde. Hier war schon mehrfach geplant, eine Buslinie einzurichten, aber es kam nie dazu.

      Ob das alles reicht, weiß ich nicht. Eine Verlängerung über Neuperlach hinaus nach Neubiberg/Waldperlach wäre sicher interessant und würde ein recht großes Gebiet besser erschließen.

  1. Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes ist immer eine gute Idee, vor allem wenn man die stetig steigenden Spritpreise berücksichtigt. Wo und ob das nun Sinn ergibt oder nicht, gilt es natürlich zu prüfen.
    Ein Reaktivierung und Erweiterung der Tramstrecke wäre aus rein „romantischen“ Gesichtspunkten traumhaft! Ich fände es herrlich die Möglichkeit nutzen zu können, die geplante Strecke via Tram zu befahren.
    Somit hoffe ich, daß sich dieser Vorschlag vielleicht doch durchsetzt.

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