Die Dänen kriegen ihr Fett weg

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In Dänemark wird als erstem Land der Welt eine Fettsteuer eingeführt. Die Regelung gilt ab heute. Fettreiche Produkte werden damit deutlich teurer. Bei einem Pfund Butter macht dies etwa 30 Cent aus.

Ist so ein Modell auch etwas für Deutschland? Oder ist das Ganze ein großes Volkserziehungsprogramm, ein Bestandteil einer Politik, die mehr oder weniger erfolgreich einen neuen Puritanismus einläutet, ein Leben in Askese mit weniger Genüssen, ohne Rauchen, Alkohol, ungesundem Essen…?

Zwischen beiden Extremen und ohne Polemik gefragt – kann rein über die finanzielle Komponente das Problem einer tendenziell übergewichtigen, ungesunden Bevölkerung eingedämmt werden? Oder wird nur die Staatskasse aufpoliert? Die letzte Frage hat sicher einen stark rhetorischen Charakter. Wahrscheinlich macht so eine Steuer den Braten auch nicht fett.

Fastfood
Voll fett! Lecker Fastfood. Foto: Christian Cable / Lizenz siehe: flickr
Superdick
Voll schlank! Foto: Tobyotter / Lizenz siehe: flickr

Twitter-Splitter: Meinungen zum Thema

haraldlink: 1. April am 1. Oktober. Jedenfalls in Dänemark.

terrorzicke: Hihi, in Dänemark gilt ab morgen die „Fettsteuer“. Wetten, die Leute kaufen ab sofort weniger… …Obst und Gemüse?.

andreamariacp: Die Lösung der Finanzkrisen? LOL „@DieterBornemann Erstes Land der Welt: Dänen müssen ab sofort Fettsteuer…“

hlangeveld: denmark should not tax fat but sugar #soverywrong #fattax

Cat___Father: #FatTax This was my idea while losing weight as a teenager

Ein Gedanke zu „Die Dänen kriegen ihr Fett weg“

  1. Ich denke, daß eine solche Steuer hierzulande kaum etwas bewirken würde. Man sehe sich nur die Tabaksteuer an…ich für meinen Teil rauche immer noch im gewohnten Maß und das seit mittlerweile 15 Jahren. Nützt nichts. 😉 Sport oder zumindest regelmäßige Bewegung wären adäquate Mittel, welche man leicht wahrnehmen könnte und die nicht unbedingt viel kosten müssen.
    Nicht nur das stark übergewichtige Menschen mit mehr Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben und dadurch schneller und öfter die Kassen belasten, sie sorgen auch bei Menschen für gesundheitliche Risiken und Probleme, die mit ihnen arbeiten müssen: Kranken- und Altenpfleger beispielsweise „heben sich da auch einen Bruch“, wenn dieses Patientengut bewegt werden muss. Auch ich beobachte mit Sorge die wachsende Anzahl der adipösen Menschen, und habe selbst in meinem Job (der mit Pflege nichts zu tun hat) immer wieder Probleme mit der zunehmend schwergewichtigen Bevölkerung.
    Als Raucher darf ich mir auch so einiges anhören, deshalb finde ich es gar nicht übel, wenn die Öffentlichkeit sich auch auf die adipösen Teile der Gesellschaft konzentriert.
    So bekommt jeder sein Fett weg. 🙂

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