Plett-Zentrum: Totgesagte leben länger, auch wenn sie schon tot sind

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Plett-Zentrum
Kein Witz: Das Plett-Zentrum dient nur noch als Durchgang zwischen der Plettstraße und dem pep. Den Fußgängern bietet sich ein trostloses Bild, immerhin ist der von Brettern und einem Zaun eingesäumte Weg beleuchtet (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das völlig marode, seit Jahren komplett leerstehende Plett-Zentrum soll bekanntlich durch einen 8-geschossigen Neubau ersetzt werden (Neuperlach.org berichtete mehrfach). Doch Abriss und Baubeginn verzögern sich weiter. Eigentlich sollte die Ruine schon längst dem Erdboden gleich gemacht worden sein, hieß es doch letztes Jahr, man freue sich, dass das abbruchreife Haus nicht noch einen Winter durchmachen müsse. Doch jetzt ist wieder mal Winter. Totgesagte leben länger, wenngleich das Leben in diesem Fall auf die reine Existenz des Gebäudes beschränkt ist. Es gibt sicher Tiere, die sich hier jetzt heimisch fühlen, und junge Erwachsene sollen den Ort auch immer wieder als Treffpunkt aufsuchen. Das war es dann aber auch schon.

Immerhin hat nun der Bezirksausschuss dem Abbruch des Gebäudes am 11.01. dieses Jahres zugestimmt. Der Unterausschuss billigte bereits die Neubaupläne mehrheitlich. Am 07.02. wird der Bezirksausschuss dazu abstimmen. Es kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden, wann mit einer Baugenehmigung und mit dem Beginn der Arbeiten zu rechnen ist.

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