Unterführung Neuperlach Nord im Wandel: (Noch) nicht das Gelbe vom Ei (Update 21.04.2012)

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Unterführung Neuperlach Nord
Unterführung Neuperlach Nord (19.04.2012) © Thomas Irlbeck

Sie war die Unterführung, über die man die Trambahnhaltestelle Neuperlach Nord erreichte – die Unterführung unter der Heinrich-Wieland-Straße. Sie ist aber weiter gut frequentiert und verbindet Neuperlach Nordost mit der U-Bahnstation Quiddestraße, auch wenn die U-Bahn noch ein schönes Stückchen weiter hinten ist (Richtung West).

Unterführung Neuperlach Nord
Unterführung Neuperlach Nord (19.04.2012) © Thomas Irlbeck

Nun wurde die ehemals betongraue Unterführung knallgelb gestrichen. Es fällt auf, der alte Untergrund scheint noch durch, die Kanten sind nicht sauber geworden. Entweder ist das eine Art Grundierung, die noch mal überstrichen wird, oder die Aktion war keine offizielle. Ein Bewohner berichtet, er habe Typen gesehen, die das gemacht haben, die ausdrücklich nicht so aussahen wie von einer Malerfirma. Auf den Fliesen stehe „Hier entsteht ein Graffiti“. Möglicherweise ist es auch eine Aktion, bei der die Stadt München Flächen für (legale) Graffiti zur Verfügung stellt. Was meint ihr?

Inzwischen sieht es hier so aus. Danke an Benedikt für die Einsendung:

Unterführung Neuperlach Nord
Unterführung Neuperlach Nord (21.04.2012). Foto: Benedikt Bast
Unterführung Neuperlach Nord
Unterführung Neuperlach Nord (21.04.2012). Foto: Benedikt Bast

3 Gedanken zu „Unterführung Neuperlach Nord im Wandel: (Noch) nicht das Gelbe vom Ei (Update 21.04.2012)“

  1. ja finde auch interessant wer da die aktion gestartet hat! Das Bauamt müsste doch genehmigung ausgestellt haben für eine legale aktionn oder nicht?
    fragen über fragen vielleicht weisst die nahe liegende Schule bescheid. Oder Streetwork Neuperlach? wir werden sehen früher oder später wird es sich heraus stellen wer die aktion koordiniert.

    gruß

  2. Es sieht zumindest sehr gut und professionell aus, ob es nun legal war oder nicht.
    Falls dies tatsächlich eine illegale Aktion war, sollte die Stadt den scheinbar anonymen Künstlern wirklich dankbar für die Gestaltung sein.

    Aber es wäre schon extrem riskant und auch dreist, hätte diese Aktion keinen offiziellen Hintergrund.

  3. Laut Auskunft der Sprayer ist eine genehmigte Aktion der Stadt München. Ich habe auch keine Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussage. Dass da jemand über lange Zeit illegal sprüht und nicht auffällt, halte ich praktisch für ausgeschlossen. Obwohl ich den „Blaumilchkanal“ natürlich kenne. 😀

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