Ama-Slow?

Werbung

Zugegeben, ich bin ein großer Fan von Amazon. Sie liefern schnell, die Qualität ist gut, die Preise ebenso, und wenn mal was nicht gefällt, gibt es eine unproblematische Rücknahme – nicht mal eine Paketpostkarte muss ausgefüllt und auch das Rückporto muss nicht gezahlt werden.

In aller Regel erhielt ich meine Artikel, wenn ich am Vormittag bestellte, bereits am nächsten Tag. In letzter Zeit bemerke ich aber eine Änderung zum Schlechten.

Ende Juni bestellte ich einen lieferbaren Artikel. Doch es verging Tag für Tag, und der Artikel ging einfach nicht raus. Die gewohnte Hurra-E-Mail „Ihre Amazon.de-Bestellung wurde versandt“ kam und kam nicht. Als der vorgesehene Versandtermin überschritten war, erhielt ich eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

wir bedauern, dass es bei Ihrer Amazon.de-Bestellung (#…) vom 30. Juni 2012 zu einer Verzögerung gekommen ist. Wir haben allerdings gute Nachrichten: Ihre Bestellung wird in Kürze an Sie versandt! Sie sollten innerhalb eines Werktages eine Versandbestätigung für folgende(n) Artikel erhalten:

DHL
Nein, da kommt nicht die erwartete Sendung. Foto: kenjonbro (Celebrating 60 Years 1952-2012) / Lizenz siehe: flickr

Nun dauerte es noch mal einen Arbeitstag, dann ging der Artikel raus und kam sogar bei mir an!

Ein paar Tage später wiederholte sich mit der nächsten Bestellung dasselbe Spiel. Es gab wieder obige Entschuldigungsmail. Mitte Juli, eben gerade jetzt, schließlich schrieb das Amazon-Leben noch einmal das gleiche Drehbuch, erneut – man ahnt es – mit Entschuldigungsmail, von der ich bis vor kurzem nicht mal wusste, dass es so eine überhaupt gibt.

Dreimal hintereinander kam es also zu Verzögerungen. Hat Amazon derzeit ein generelles Problem? Muss ich nun den Premiumversand dazubuchen? Verschwörungstheoretiker könnten in der Lieferverzögerung eine Marketingaktion für den Premiumversand sehen. Solche Vermutungen möchte ich natürlich scharf zurückweisen. 😀

Hintergrund bei der dritten verzögerten Lieferung ist übrigens, dass meine schnurlose Maus den Geist aufgab. Nun hätte ich mich ja schnell zum pep begeben können oder zumindest den Expressversand wählen können. Aber ich dachte mir, dass ich mal zwei Tage mit der alten Kabelmaus auskommen würde. Also Standardversand wie immer gewählt. Doch das Teil mit dem Kabel, das nur im Weg ist und bei bestimmten Mausbewegungen sogar bremst und auf diese Weise für Positionierungsungenauigkeiten sorgt, nervte mich so, dass ich nun die alte schnurlose Maus zerlegte, um vielleicht den Fehler beseitigen zu können. Nach einem dritten Versuch eines Auseinandernehmens und Zusammenbaus geht sie nun aus unerfindlichen Gründen wieder. Denn einen Fehler fand ich nicht. Leider gleitet sie nicht mehr so elegant über die Oberfläche. Ich musste nämlich die Gummiabdeckungen abnehmen, um an die Schrauben zu gelangen. Diese Abdeckungen bekommt man dann nicht mehr hundertprozentig richtig drauf, jetzt bremsen die Stellen. Aber die Maus funktioniert immer noch besser als die fürchterliche Kabelmaus. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

6 Gedanken zu „Ama-Slow?“

  1. Mir ging es bei meinen letzten beiden Bestellungen genauso. Gleicher Verlauf, gleiche Mails.
    Die Bücher, welche ich mir bestellt hatte, waren laut Amazon auf Lager.

    Die Ursache hierfür ist mir ebenfalls unbekannt, aber da dies offensichtlich mehreren Leuten so ergeht, wäre eine Begründung für die Verspätung seitens Amazon durchaus angebracht! Dann gibt es auch keine wilden Theorien. 😉

  2. Der aktuelle Stand ist nun, dass die Sendung laut DHL Paketverfolgung heute mich erreichen sollte. Angeblich konnte die Sendung aber nicht zugestellt werden und ging zur Postfiliale am Hanns-Seidel-Platz, eine Abholkarte Benachrichtigungskarte sei hinterlassen worden.
    Kleiner Schönheitsfehler: Es ist keine Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Der DHL-Bote kommt außerdem normalerweise gegen 14:00 und in der Zeit von 12:00 bis 17:00 war ich garantiert daheim. Irgendwie will es einfach nicht klappen.

  3. So, der Stand: Das Paket kam auch heute nicht. Ich bin dann auf gut Glück zum Hanns-Seidel-Platz gefahren. Dort lagerte das Paket. Um es ohne Benachrichtigungskarte zu bekommen, musste ich erst Überzeugungsarbeit leisten.

    Halten wir fest: Der Bote hat offenbar nicht geläutet, er hat auch keine Benachrichtigungkarte eingeworfen.

  4. Der Stand: Am Samstag kam dann die nicht mehr benötigte Abholkarte per Briefpost. Einen Sinn sehe ich da keine, da wie gesagt die Briefkästen außen angebracht sind.

  5. Lol, natürlich hat das nachträgliche Versenden der Abholkarte keinen Sinn, aber schließlich handelt es sich hier um die Deutsche Post AG. 😀
    Etwas Ähnliches ist mir auch bereits passiert, da steht man ohne die Abholkarte schon schlecht da. Das kostet Zeit und Nerven…

    Trotzdem schön, daß du dein Paket letztendlich erhalten hast!

    1. Auf der Postfiliale sagte die Dame, sie hätten nichts damit zu tun, das sei DHL. Na ja, das ist eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Post, was ich aber lieber für mich behielt, um die Ausgabe des Pakets nicht zu gefährden.

Schreibe einen Kommentar zu Thomas Irlbeck Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.