Was Kunst wirklich ist (Update Dezember 2013)

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Was ist Kunst? Wenn man es kann, ist es keine Kunst. Wenn man es nicht kann, ist es erst recht keine.*

Kunst Quiddestraße
Bild 1: Das Werk steht sehr nahe an den Häusern (05.11.2012). Foto: A. K.

Neuperlach.org-Leser A. K. hat im November 2012 dieses Kunstwerk in der Nähe des Quidde-Zentrum entdeckt. Es ist ein Steinblock, der an einen Grabstein erinnert. Offenbar stand das Werk zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange da, speziell der Untergrund wirkte damals noch frisch. Es stellt sich die Frage, von wem das Kunstwerk stammt, wie es heißt und was damit ausgesagt werden soll. Es stehen noch mehr Objekte dieser Art in der Nähe. Insgesamt sind es mindestens drei.

Kunst Quiddestraße
Bild 2: Kunstwerk (05.11.2012). Foto: A. K.
Kunst Quiddestraße
Bild 3: Ob der Hydrant auch Kunst ist? 😉 (05.11.2012). Foto: A .K.

* Wandspruch in einer Kunstausstellung im Wissenschaftszentrum Bonn, ganz grob um 1985 (Quelle: Wiktionary)

Update Dezember 2013

St. Jakobus
Bild 4: Der Kirchturmersatz von St. Jakobus an der Quiddestraße. Links unten lässt sich schwach einer der Steine erkennen (Archivbild vom 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Zunächst spekulierten Neuperlach.org-Leser, dass es sich um Steine handele, die sich ursprünglich vor St. Jakobus befanden und nun wegen des Kirchenabrisses nicht stehen bleiben konnten und daher versetzt wurden. Das alles klingt zunächst durchaus logisch. Auf dem Foto von 2011 (Bild 4, zum Vergrößern anklicken), welches das vor der Kirche befindliche Kreuz zeigt, als sich St. Jakobus kurz vor dem Abriss befand, kann man bei genauer Hinsicht im linken unteren Bereich einen dieser Steine erkennen. Das Kreuz, das erst 1989 als eine Art Kirchturmersatz aufgestellt wurde, stammt wie auch sehr wahrscheinlich wie die damals in Kreuznähe postierten Steine vom Künstler Karl-Jakob Schwalbach (Quelle: Kunstwerke in Perlach).

Doch diese Steine wirken weit älter und sind von einer anderen Struktur als die 2012 vor den Wohnhäusern aufgestellten Steine. Aber auch aus einem anderen Grund muss die These von den versetzten Steinen wohl zu den Akten gelegt werden, denn die alten Steine (zumindest sechs Stück davon, unklar ist, ob es noch mehr von ihnen gab) wurden zwar von ihrem ursprünglichen Platz entfernt, lagern aber nun recht lieblos unter dem Kreuzgerüst (Bild 5 und 6).

Gestapelte Steine unter dem Kreuz von St. Jakobus
Bild 5: Gestapelte Steine unter dem Kreuz von St. Jakobus (25.12.2013) © Thomas Irlbeck
Gestapelte Steine unter dem Kreuz von St. Jakobus
Bild 6: Näher dran (25.12.2013) © Thomas Irlbeck

Ein weiteres von den neuen Kunstwerken findet sich vor dem Quidde-Zentrum in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Nawiaskystraße (Bild 7 und 8). Noch immer stellt sich die Frage, was es mit diesen neuen Steinen auf sich hat.

Kunstwerk Quidde-Zentrum
Bild 7: Eines der neuen Kunstwerke am Quidde-Zentrum (25.12.2013) © Thomas Irlbeck
Kunstwerk Quidde-Zentrum
Bild 8: Näher dran (25.12.2013) © Thomas Irlbeck

Ein Gedanke zu „Was Kunst wirklich ist (Update Dezember 2013)“

  1. Sehr geehrter Herr Irlbeck,

    seit den 70.- Jahren wohnen wir am Adolf-Baeyer-Damm.
    Ich habe mich in den letzten Jahren um meine Umgebung immer mehr interessiert.
    Der Abriss von Jakobus und der Neubau wurde von mir fotografisch festgehalten.
    Z.B. die Steine, die um Jakobus herumliegen bzw. stehen, sind mir bekannt.
    Auch wurde von mir das neue Life-Center von der Baugrube bis zur Fertigstelle dokumentiert.

    Ich möchte mich gerne mit Ihnen in Kontakt treten und würde auch meine Digitalaufnahmen zur Verfügung stellen.
    Was mich gerade antreibt ist die Frage, was konkret in den nächsten Monaten mit dem Quiddezentrum passiert. Ich höre und lese nichts Entscheidenes.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort

    Ihr Georg Pantel

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