Google Brille: Erste nützliche Anwendung überhaupt verboten

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Google Brille
Google Brille (Abbildung ähnlich). Foto: Spc. Jeffery Sandstrum. Lizenz siehe: Wikipedia

Unglaublich, aber wahr. Es soll tatsächlich gelungen sein, eine Anwendung für die Google Brille (Google Glass) zu entwickeln, die dem Anwender einen echten Nutzen bringt. Kurzerhand wurde sie wieder verboten. Um was es sich dabei genau handelte, wurde nicht bekannt. Erst kurz zuvor war die erste Porno-App überhaupt – Tits & Glass der Firma Mikandi – kurz nach der Veröffentlichung wieder verboten worden. Gleichzeitig wurden die Richtlinien für Google Glass-Apps dergestalt geändert, dass Porno-Apps grundsätzlich nicht mehr erlaubt sind. Alle Apps, „die Nacktheit, die grafische Darstellung von sexuellen Handlungen oder sexuell eindeutiges Material beinhalten“, dürfen demnach nicht mehr vertrieben werden. Google will da hart bleiben und steif an den Vorschriften festhalten. Mit Tits & Glass konnten die Nutzer Fotos schießen, hochladen und von anderen Benutzern bewerten lassen. Die heißesten Fotos wurden dann in der App ganz oben eingeblendet. Der Vorteil, auf diese Weise zu fotografieren und zu filmen, liegt naturgemäß darin, beide Hände freizuhaben. Dies versetzt den Benutzer in die Lage, in ganz neue Möglichkeiten (und Perspektiven) einzudringen. Beim Dreh eines Videos nimmt dem Kameramann eine ganz neue Stellung ein, genauer kann ein eigenständiger Kameramann eingespart werden. Dies bedeutet sicherlich eine Rationalisierung ungeahnten Ausmaßes, gerade in der abgeschlafften Porno-Branche. Daher ist es wohl nicht übertrieben, hier einen 1-Billion-Dollar-Markt anzunehmen.

Erst ein paar Tage vorher war gemeldet worden, dass Google vorerst keine Anwendungen mit Gesichts- und Stimmerkennung für Google Glass zulassen werde, ebenso erhalten Apps, die bei ausgeschaltetem Brillenbildschirm Aufnahmen machen, keine Zulassung mehr, womit dem heimlichen Fotografieren und Filmen ein prinzipieller Riegel vorgeschoben wird. Damit sollen Datenschützer erst einmal beruhigt werden.

Noch nicht abzuschätzen ist, welche Apps später einmal zu den absoluten Killeranwendungen zählen werden. Schärfer sehen mit „Google Glass Dioptrien“ oder Hellsehen mit „Google Glass Nostradamus“, all dies wird die Zukunft zeigen.

2 Gedanken zu „Google Brille: Erste nützliche Anwendung überhaupt verboten“

  1. Das Verbot der „Porno“ – App trifft mich nicht. Was soll den dabei heraus kommen? Selbst wenn beide Partner ihre Kameras eingeschaltet haben, sieht man weniger, als in der Tagesschau.

  2. Ehrlich gesagt schockiert mich die Brille ja ein bisschen. Ich bin gespannt was da auf uns zukommt. Ich glaube aber jetzt schon zu wissen was: Werbung, immer und überall. Wenn man sie nicht im realen Leben schaltet, dann erscheint eben ein Werbebild wenn man zum Starbucksladen rüber schaut.

    Viele Grüße
    Harald

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