Unsere „Krone“

Werbung

Krone
Krone (10.06.2013) © Thomas Irlbeck
Krone
Krone (10.06.2013) © Thomas Irlbeck

Beim Aufräumen habe ich diese Tüte gefunden. Wer erinnert sich noch an „Krone“ mit den Filialen im Marx-Zentrum (und dem Krone-Shop gegenüber, der Zeitungen und Bücher bereithielt) und im pep? 1997/1998 meldete der Krone-Mutterkonzern Kathreiner Insolvenz an. Das war es dann mit den angeblich „knallharten“ Preisen. Ich erinnere mich sogar noch an die Eröffnung der Krone im Marx-Zentrum. Das war entweder Ende 1974 oder Anfang 1975. Es war am ersten Tag so voll darin (die Eröffnungsangebote waren aber echt gut, nach heutigen Maßstäben haben die ihr Zeug zur Eröffnung quasi verschenkt), dass die Schlange durch den ganzen Laden ging.

3 Gedanken zu „Unsere „Krone““

  1. Das weckt Erinnerungen…:D
    Ich kann mich ebenfalls noch gut an die Filialen im Marx-Zentrum und PEP erinnern.
    Letztere war ja auch vergleichsweise riesig, und hatte eine Wandbemalung im 70er Jahre Chic bei den Rolltreppen. Das hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt: Menschen mit Hund am Strand. Große Kunst, lol.
    Aber es gab damals sogar eine eigene Abteilung für Musik- und Hörspiel LP´s! Nicht zu vergessen, die Abteilung in denen man Haustürklingeln testen und kaufen konnte – habe ich als Kind geliebt, zum Leidwesen des Verkaufspersonals!

    1. Man darf auch die Baumarktabteilung nicht vergessen, ferner der Zeitschriftenshop mit komplettem Bahnhofsbuchhandelsortiment. Da bekam man auch sehr rare Zeitschriften (Titanic-Magazin, Eisenbahnhefte etc.).

      Aber die Preise waren in den Endjahren nicht mehr gut. Der Service schlecht. Von den vielen Kassen (die gingen von A bis fast Z, also wirklich um die 20 meiner Erinnerung nach) war oft nur eine einzige besetzt. 60 Minuten Wartezeit waren nicht ungewöhnlich, habe mehrfach so lange gewartet.

      Kulanz? Fehlanzeige. Ich habe einmal eine bespielte Videokassette gekauft, da war aber kein erkennbarer Film drauf. Erst einmal musste ich warten, bis man das selbst überprüft hatte. Dann hatte man denselben Film nicht mehr. Das Geld wollte man mir nicht zurückgeben, obwohl ich natürlich einen Kassenbon hatte. Es gab nur einen Warengutschein. Der Verkäufer meinte dann, ich müsste aus demselben Warensortiment einkaufen. Ich fand keinen anderen Film, also nahm ich einen Stapel Leerkassetten. An der Kasse wurde dieser dann nicht akzeptiert, da Leerkassetten eine andere Warengruppe hätten, hieß es. Alles Reden half nichts, ich musste die Leerkassetten normal bezahlen. Das nächste Mal suchte ich mir dann einen anderen Film aus.

      Ganz üblich wäre es gewesen, wenngleich nicht rechtlich verpflichtend, mir das Geld zurückzuerstatten.

      Das waren also alles Punkte, die m.E. mit am Untergang verantwortlich waren. Preise und Service haben einfach nicht gestimmt. Und richtig voll war der Laden zumindest im pep nie. Ganz im Gegenteil. Dagegen läuft Kaufland heute wirklich gut. An der Kasse muss man auch nicht lange warten. Dafür hat man den Laden deutlich verkleinert und das Bahnhofsbuchhandelsortiment und die Baumarktabteilung weitestgehend abgeschafft. Schade!

  2. Ja, ich erinnere mich an Krone.
    Ich war damals mit der Schulklasse im PEP beim Management zur Besichtigung. Damals betrug die Krone Fläche 20% des ganzen PEP.
    Das Restaurant im ersten Stock sah aber von außen sehr dunkel aus. Drinnen war ich aber nie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.