Alte Trambahn nach Neuperlach: Auf der Schwelle stehen

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Asphaltierungsarbeiten Albert-Schweitzer-Straße
Bei Farbahn-Asphaltierungsarbeiten auf der Albert-Schweitzer-Straße … (15.08.2013) © Thomas Irlbeck
Asphaltierungsarbeiten Albert-Schweitzer-Straße
… tauchten an der Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße Reste der alten Neuperlacher Tram auf (15.08.2013) © Thomas Irlbeck

Derzeit finden Fahrbahn-Asphaltierungsarbeiten auf der Albert-Schweitzer-Straße statt. An der Kreuzung mit der Heinrich-Wieland-Straße (die Albert-Schweitzer-Straße geht dort in die Corinthstraße über) tauchten dabei nach der Entfernung des alten Fahrbahnbelags Reste der alten Neuperlacher Trambahn auf. Deutlich zu sehen sind die alten Holzschwellen.

In das erste Bild hat sich auch die blaue Spirale reingemogelt, die schon längst keine falsche Schlange mehr ist und ihre Verunstaltung bzw. Verschönerung (je nach Betrachtung) wieder verloren hat. Mehr zur Neuperlacher Tram gibt es hier.

Asphaltierungsarbeiten Albert-Schweitzer-Straße
Der ursprüngliche Verlauf der Gleise lässt sich hier gut sehen – aber nur für kurze Zeit (15.08.2013) © Thomas Irlbeck

Kaum vorstellbar: Früher (es ist tatsächlich fast die gleiche Stelle) sah es hier einmal so aus, wie es das unten stehende Foto zeigt.

Auf dem Eingangsbild ganz oben lässt sich nur noch die lang gezogene Rechtskurve erahnen.

P/p-Zug der Linie 29 zwischen den Haltestellen Albert-Schweitzer-Straße und Karl-Marx-Ring. Blick ist stadtauswärts. Foto ist vom 12.09.1970 (dem Eröffnungstag!). Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

4 Gedanken zu „Alte Trambahn nach Neuperlach: Auf der Schwelle stehen“

  1. An der Stelle (genauer ein paar Meter hinter dem Fotostandpunkt) gab es übrigens einen Kontakt im Gleis für stadtauswärts fahrende Trams. Fuhr die Tram darüber, bekam sie sehr schnell ein Freisignal und musste vor der Kreuzung nie warten. Das funktionierte besser als die heutigen Trambahn-Vorrangschaltungen, die oft viel zu spät reagieren, sodass die Tram doch anhalten muss. Allerdings ist die Tram heute im ganzen Netz beschleunigt (zumindest prinzipiell), damals gab es nur punktuelle Vorrangschaltungen.

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