Noch ein neues Neubaugebiet in Neuperlach (Update 16.06.2018)

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Patrizia Bachquartier
Patrizia Bachquartier (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Nachverdichtung ist das Stichwort. Wohnungen werden in München dringend gebraucht, um die bald 1,5 Millionen Münchner allesamt unterzubringen. Normalerweise verhindern die vielen Tiefgaragen, die unter den Grünflächen untergebracht sind, eine Nachverdichtung. Denn aufgrund der dünnen Betondecke sind diese nicht einmal mit schwerem Gerät befahrbar, geschweige denn bebaubar.

Natürlich könnte man diese Tiefgaragen abreißen und durch stabilere Neubauten ersetze. Bei Eigentumsanlagen werden die Eigentümer dem aber kaum zustimmen. Bei Mietswohnungen kann sich dies aber anders verhalten.

Nawiaskystraße OpenStreetMap
Neubaugebiet Nawiaskystraße. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Nawiaskystraße in Neuperlach West ist ein Beispiel, bei dem tatsächlich eine Tiefgarage einem Neubau weicht. Ganz am Ende der Straße (Sackgasse), die südlich an die Ständlerstraße grenzt (siehe nebenstehende Karte), wird der Parkplatz samt darunterliegender Tiefgarage durch drei 8-geschossigen Wohngebäude ersetzt. Es entsteht das Patrizia Bachquartier mit 2- bis 4-Zimmerwohnungen für Kapitalanleger oder Selbstnutzer. Auch hier wird mit „Nähe zum Ostpark“ geworben, der aber ein Stückchen entfernt ist. Der Hachinger Bach liegt aber immerhin gleich um die Ecke, eine eigene Grünanlage ist auch vorgesehen.

Google Maps zeigt, wie es derzeit dort aussieht: Google Maps, Nawiaskystraße

Update 16.06.2018

So sieht es jetzt aus:

Patrizia Bachquartier
Einer der 8-Geschosser (16.06.2018) © Thomas Irlbeck

5 Gedanken zu „Noch ein neues Neubaugebiet in Neuperlach (Update 16.06.2018)“

  1. Was dieses Bauprojekt betrifft denkt mit Sicherheit KEINER an die armen Bewohner Münchens die in Wohnungsnot stecken. Hierbei geht es vielmehr um die Profitgier, wie es bei vielen anderen Bauprojekten in München leider auch der Fall ist. Und ich frage mich vor allem warum immer EXTREM da nachverdichtet werden muss wo sowieso nicht viel Grünfläche ist? Wenn ich durch München fahre entdecke ich einige leerstehende Bürokomplexe. Wie wäre es denn mal diese in Wohnhäuser umzubauen anstatt die Grünflächen und kleinsten Räume in München ausgeschöpft werden müssen.
    Hinzu kommt, dass es exakt bei dem beschriebenen und geplanten Projekt sich um eine Sackgassenstraße handelt. Durch den Neubau wird man ein hohes Verkehrsaufkommen bekommen und es wird eine Parkplatznot entstehen. Der Wohungsmarkt in München wird immer härter und ich kann nur allen raten die Verträge (Egal ob Kauf- oder Miete) gründlich vorher überprüfen zu lassen. Ich habe nämlich leider schon sehr nervenaufreibende Erfahrungen machen müssen, weil ich vielleicht etwas zu gutgläubig war. Und bloß nicht auf das Verlassen was der Makler mündlich erzählt. Am Ende zählt nur das Schriftliche.

    1. Ich habe nur das gefunden:

      muenchen.neubaukompass.de/Muenchen/Ramersdorf/Bauvorhaben-Bachquartier
      (Seite nicht mehr verfügbar.)

      Bezugsfertig sollen die Wohnungen laut dieser Quelle im Frühjahr 2016 sein. Ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist. Angaben zum Baubeginn habe ich nicht gefunden.

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