Neuperlach: Die dämlichste Mauer der Welt

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Sie wird höher als die Berliner Mauer. Derzeit entsteht in Neuperlach Süd eine Lärmschutzwand, welche die Anwohner vor den Geräuschemissionen der Flüchtlinge schützen soll. Oder etwas weiter gefasst: Es wird eine Wand gebaut, die die Anwohner vor den Flüchtlingen bewahren soll. Die Lärmquelle ist die Flüchtlingsunterkunft an der Nailastraße, in der 160 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einziehen sollen. Ironisch gedacht werden die Flüchtlinge vor den Anwohnern geschützt.

Was wird aus unserem Stadtteil, der laut Satzung der „Stadtteil der offenen Wege“ ist, in dem Mauern und Zäune nur in besonderen Ausnahmefällen, etwa bei einem einem Kindergarten, genehmigt werden dürfen?

Und, noch schlimmer, was ist aus der Willkommenskultur geworden, fragt sich Jens Krumpholz:

(Link: YouTube)

Mehr zum Thema:

Spiegel: Mauer soll vor Flüchtlingslärm schützen

Jetzt Petition gegen die Mauer unterschreiben!

Süddeutsche Zeitung: Satire-Aktion an der Mauer in Perlach erzürnt Anwohner

Abendzeitung: Die Mauer kostet wohl 200.000 Euro

Abendzeitung: Vandalen haben in der Nacht auf Donnerstag Parolen an Häuserfassaden in unmittelbarer Nähe zur umstrittenen Mauer in Neuperlach geschmiert. Polizeischutz, Fotoverbot und emotionale Statements – der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach diskutiert den Hype um die Schallschutzmauer

Focus: Gastbeitrag von Jens Krumpholz: Ein Bollwerk der Unmenschlichkeit

187 Gedanken zu „Neuperlach: Die dämlichste Mauer der Welt“

    1. Wir haben in direkter Nachbarschaft ein Asylantenheim. Ich wünsche mir auch eine Mauer, weil wir endlich wieder Ruhe haben wollen. Würde sie auch selber bezahlen. Wir haben schon darüber nachgedacht unser Haus zu verkaufen.

      1. Ich wünsche euch Tag und Nacht eine Atmosphäre wie auf einem Kirmesplatz. Wir haben ein Asylantenheim in direkter Nachbarschaft, ich weiß wovon ich rede.

    1. Ich kenne solche und habe auch mit denen diskutiert. Es ist hoffnungslos. Die meinen, es sei ihr eigener Grund und Boden, also müsse und dürfe man sich abschirmen. Dabei ist Neuperlach laut Stadtteilsatzung der Stadtteil der offenen Wege. Oder war es. 🙁

    2. Diese „armseligen Würstchen“ sind Egoisten, die wollen ihre Ruhe vor allem Fremden. Moral spielt keine Rolle. Habe das selbst erlebt, da ging es nicht mal um eine Asylbewerberunterkunft, sondern nur ums Prinzip.

    3. Beatrix Balazs: Julian Reischl hat sehr abstrakt „beleidigt“, keine konkreten Menschen, sondern eine abstrakte Gruppe von Menschen. Und „armselige Würstchen“ ist zumindest in diesem Zusammenhang so eine Art Redewendung. Ich find’s noch o.k., was er geschrieben hat.

    4. Beatrix Balazs: Doch, finde ich schon. Julian Reischl hat eine hypothetische Gruppe von Leuten „beleidigt“. Es wird nur der beleidigt, der sich angesprochen fühlt. Damit kann jeder sagen, er wäre ja gar nicht gemeint gewesen. Daher ist das noch o.k. Dagegen hat Sepp Bauer Flüchtlinge pauschal als „Wilde“ beleidigt (er hat sich inzwischen entschuldigt) und damit alle Flüchtlinge gemeint. Für mich ist das ein großer Unterschied.

    5. Ich konkretisiere es: Angenommen, ich würde die FDP wählen. Und jetzt schreibt einer, viele FDP-Wähler wären arme Würstchen (oder Idioten). Also mal ehrlich, da wäre ich doch nie und nimmer beleidigt. Und genau das Wort „viele“ war ja am Anfang gefallen.

  1. Man kann das aber auch wirklich schön verdreht und extra negativ darstellen. Wenn man bedenkt, dass es sich dort um ein ruhiges Reihenhausareal handelt, vor deren Nase eine Unterkunft für (offiziell) 160 jungendliche Flüchtlinge entstehen soll, die sicher nicht nur leise in Kaffeekränzchen sitzen werden, was wäre dann bitte zweckmäßiger als eine Schallmauer, um weitere Klagen und Beschwerden vorzubeugen? Aber natürlich wird diese Mauer dann mit der Berliner Mauer verglichen, so ist die Boulevardpresse nun einmal … alleine schon dieser „Klick-Bait-Titel“ „…zum Schutz vor Flüchtlingen“ … und der genannte Mini-Grünstreifen würde sich ja auch sicher besonders gut als Lärmschutz anbieten,… alles klar! 😉

    1. Klar, aber auf einem Fußballplatz befinden sich auch nich 24×7 „kulturfremde“ (nicht falsch verstehen, aber sie sind sicher nicht so „spießig“ angehaucht wie Reihenhausbesitzer, die ihre Nacht-/Ruhe gewohnt sind) 160 Leute auf einmal. Ich wohne ein Stück davon entfernt, aber weiß noch, als am Neubiberger ehemaligen Flughafen dieses riesige Flüchtlings-„Zelt“ stand, wie nachts täglich die Polizei mit Sirene an meinem Haus vorbeigerast ist. Nun ist es weg und es herrscht wieder Ruhe in den Nächten. Zufall? Ich will klarstellen, dass ich nichts gegen bedürftige Flüchtlinge habe, auf keinen Fall. Aber man muss auch auf die „eigenen Leute“ achten. Hinter einer Schallschutzmauer geht es denen sicherlich 100x besser als in ihren Kriegsgebieten. Oder nicht? 😉

    2. Und es gab schon Berichte darüber, wie Nachbarschaften sich um Flüchtlinge bemüht haben…und umgekehrt. Und es lief alles super.
      Es kommt nämlich darauf an, wie die Menschen miteinander kommunizieren und miteinander umgehen.
      Und eine Mauer zur Abschirmung trägt nicht gerade zu einer erfolgreichen Integration bei, sondern eher zur Abgrenzung und Isolation.
      Was meinst du auch, warum Leute von der IS bei Flüchtlingen in Deutschland zur Zeit leichtes Spiel haben. Hätten sie das, wenn ein harmonischeres Miteinander bestehen würde?

      1. Ja, Massimo La Mastra, es gibt solche Berichte. Das sind auch die, die gern veröffentlicht werden. Soweit es jedoch in die andere Richtung geht, wird sich gewunden, darüber ebenfalls zu berichten. Ich spreche dabei guten Gewissens aus eigener Erfahrung.
        So ist es wahrlich kein Zuckerschlecken, wenn eine ganze Nachbarschaft unter nur 5(!) jungen anderskulturell geprägten und gänzlich fremdsprachigen Männern leiden muss, weil diesen die Bedürfnisse der Nachbarn, wie z.B. Nachtruhe, schlichtweg egal sind.
        Offizielle Organe, wie ein Flüchtlingsbeauftragter des Sozialamtes, das Ordnungsamt und sogar die Polizei waren nicht in der Lage, diesem Treiben Einhalt zu gebieten.
        Und hier waren es nur 5! In Neuperlach hingegen sollen es 160 werden! Dazu unbegleitet, d.h. nicht betreut! Das bedeutet 24 Stunden High life in Tüten und viele viele Polizeieinsätze.

        Ich gehe davon aus, dass die Nachbarn auch trotz der Lärmschutzwand ein ums andere mal in ihrer Nachtruhe gestört werden.

    3. Wenn ich in einem Land leben würde, wo ich einfach keinen Job kriege, um’s Überleben bangen würde, dann wäre ich wohl auch in einem anderen Land Wirtschaftsflüchtling. Vorzuwerfen ist denen nichts. Also ich verstehe die schon…

    1. Es ist die größte Schande der Welt, dass es überhaupt noch Kriege gibt. Wenn nur ein Mensch getötet werden würde (in Wahrheit sterben Abertausende) müsste man bereits vor Scham im Boden versinken. Aber, es ist halt nun mal so, dass es derzeit Kriege gibt und dass Leute – aus verschiedenen Gründen – fliehen.

  2. Schämt euch in Grund und Boden!

    Mauern scheinen bei euch ja ein sehr großes Thema zu sein. Sehr schade. Ich war der Überzeugung, dass es im katholischen Westen mehr Anstand und Emphatie zu finden gibt. Gerade aber wird bei euch leider das Gegenteil gelebt. Herzlichen Glückwunsch zum ersten inoffiziellen Lager.
    Shame on you!

    1. Solltest den Artikel mal lesen, es geht hier um 7 Anwohner, die das gerichtlich durchgebracht haben. München hat knapp 1,4 Millionen Einwohner ! Denke das spiegelt bei weiten nicht die Meinung unserer Stadt wieder, so wie du das hier darstellst. München hat im Verhältnis zum Rest der Republik seine Verantwortung am meisten wahrgenommen und macht das auch zukünftig. Also selbst mal nachdenken und dann anschuldigen.

    2. Ja, es waren 7 Anwohner. Leider gibt es solche „7 Anwohner“ überall – auch in Neuperlach verteilt. In Wohnanlagen werden immer wieder Anträge von Eigentümern gestellt, solche Mauern zu bauen, um sich vor Gschwerl, Muslimen, Junkies und Ausländern abzuschotten. Ich kenne selbst solche Leute. Auch wenn diese in der Minderheit sind (Neuperlach ist bunt), schaffen diese Spießbürger (viele von ihnen islamophob), andere Eigentümer aufzuhetzen. Zum Bau solcher Mauern kommt es aber zum Glück nur selten bis gar nicht, da die Hürden zu hoch sind. Da weisen dann schon mal die Verwalter darauf hin, dass man für eine Mauer eine Baugenehmigung brauche und diese kaum kriegen werde. Die Eigentümer jammern dan rum, wie unfair es sei, dass sie mit ihrem eigenen Grund und Boden nicht das machen dürften, was sie wollen.

    3. Genau Perlach ist bunt und diese Spießbürger findet man nicht nur in der deutschen Bevölkerungsanteil. Selbst einige „integrierte“ Zuwanderer stehen der aktuellen Situation negativ gegenüber. Sehr oft bekomme ich das in der Umgebung mit.

    4. Ich kenne auch ehemalige Flüchtlinge, die heute gegen Flüchtlinge hetzen. Das Argument der Ehemaligen ist, dass sie es damals sehr schwer hatten, aber heutigen Flüchtlingen alles in den Arsch geblasen werde. Ich kann so was nicht fassen. Gerade ehemalige Flüchtlinge sollten doch Verständnis haben!

  3. wer die menschen der neuen siedlung nicht sehen will, soll sich von mir aus sein eigenes fenster zumauern, aber nicht das grundstück der anderen! dass solches überhaupt möglich wurde, dass hier niemand dem trauerspiel einhalt geboten hat, dass ernsthaft richterliche beschlüsse in diesem sinne als „kompromiss“ gefasst und angenommen werden, ist unglaublich.

    https://bernhardjenny.wordpress.com/2016/11/06/menschenverachtung-dummheit-und-rassismus-sind-stapelbar/

  4. ich bin echt tiefengenervt von einigen reaktionen…. gerade in neuperlach sind wir wirklich „bunt“ ! und jetzt muss man sich wegen 7 „eigenheimbesitzern“ schon fast als nazi abstempeln lassen? womöglich sind das sogar nach dem damaligen mauerfall „zuagroaste“ ?! DAS wär doch der brüller oder? auf jeden fall denk ich, dass die hoffentlich ab heut mit einem etwas unangenehmen gefühl in ihren abgesicherten häusern leben.

  5. Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen hat in den letzten beiden Jahren insgesamt 10 Standorte für Asylunterkünfte vorgeschlagen. Alle möglichen Standorte wurden vom Stadtrat München abgelehnt, mit der Begründung in Stadtbezirk Au-Haidhausen darf es keine Asylunterkunft geben. (Quelle Bürgerversammlung 2015 und 2016) Im Jahr 2016 hat der Bezirksausschuss Haidhausen den Wunsch geäußert bei der Neubebauung an der Rosenheimer Unterführung (Neubau IHK, Neubau HotelOne, Neubau Wohnungen) 30 % davon sozial geförderte Wohnungen zu zulassen. Das Planungsreferat hat diesen Wunsch abgelehnt, obwohl dies im Gesetz und in der Stadtordnung festgelegt worden ist. Ich empfehle allen Forum Teilnehmer Bürgerausschusssitzungen und Bürgerversammlungen auch in anderen Stadtbezirken zu besuchen. Da kann man viel dazu lernen. Die nächste Bezirksausschussitzung Ramersdorf-Perlach findet am Donnerstag, 10.11.2016 ab 18.00 Uhr statt.

    1. Die nächste Frage ist: warum mischt sich da jeder wo ein was ihn selber nicht betrifft? Nur weil man mit ner anderen Meinung oder vorhaben nicht einverstanden ist. Das ist in erster Linie sache zwischen den Anwohnern und der stadt. Ich glaube nicht dass die Mauer deswegen jemanden einsperrt. Da kann man drumherumlaufen. Also macht nicht so einen Wind und plustert euch auf!!! Vor der eigenen Haustür kehren!!! Scheiß Fingerzeig auf andere!!!

  6. Durch die „Mauer 1.0“ sind Jahrzehnte lang Leute unterdrückt und getötet worden. De Berliner Mauer mit einer Abgrenzungsmauer die nach drei Seiten offen ist zu vergleichen, finde schon sehr populistisch. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller älteren Ossis.

  7. München errichtet Mauer gegen „Flüchtlinge“
    neuperlachDer Münchner Stadtteil Neuperlach soll reich werden. Reich an dringend benötigten Talenten. Das klingt wie ein Märchen, ist auch eines. Neuperlach wird zwangsbeglückt mit vorerst 160 minderjährigen unbegleiteten „Flüchtlingen“ (MUFL). Die Anwohner der Bereicherungsstätte haben gegen die geplante Unterkunft geklagt. Als Vergleich kam dabei eine vier Meter hohe und 100 Meter lange „Schallschutzmauer“ heraus. In Wahrheit geht es aber natürlich weniger um Lärm, als um ein zumindest trügerisches Gefühl der Sicherheit. 160 kultur- und empathielose Jugendliche, ängstigen völlig zurecht die Anrainer. Auch weil es genug Erfahrungswerte mit dieser Talentegruppe gibt.
    (Von L.S.Gabriel)
    Was die einen aber in zumindest geglaubter Sicherheit wiegt, bringt die linken Teddybärenwerfer und Integrationsgläubigen auf. Unterstützt von der regimetreuen Lynchpresse ist von einem „ertrotzten Bauwerk“ zugunsten des Ruhe- und Erholungsbedürfnisses der Kläger die Rede. Guido Bucholtz (Grüne), ein unbedeutender Stadtteilpolitiker, hat sogar geradezu toleranzhysterisch ein Filmchen gedreht, in dem er die Schutzwand mit der um 40 cm niedereren Berliner Mauer vergleicht. Diese „monströs“ wirkende Mauer sei das Gegenteil von Integration und ein Symbol des Abschottens, jammert der bunte Depp Politiker.
    Aufgrund von Presseberichten pilgerten am vergangenen Wochenende zahlreiche Menschen zum „Mauerschauen“ nach Neuperlach. Viele hatte Verständnis für die Ängste der Anwohner. Der BR zitiert aber ein Ehepaar mit den Worten: „Trump will eine Mauer nach Mexiko bauen, und wir Münchner bauen eine in Neuperlach!“ Wenn man nicht selber betroffen ist, lassen sich leicht große dümmliche Töne spucken.
    Wir gratulieren den erfolgreichen Klägern, auch wenn die Mauer wohl nur eine gefühlte Sicherheit bringen wird. Die beste „Mauer“ wäre ein sofortiger Einwanderungsstopp und zwar für alle, die nicht über das nötige Kapital oder einen nachweisbaren Arbeitsvertrag verfügen und die sich nicht aus eigener Kraft erhalten können. Deutschland hat genug Elend reingelassen, das es nie wieder los wird.
    Wir wollen auch keine Mauern mitten durchs Land, wir wollen unsere Freiheit und die Sicherheit einer zivilisierten Gesellschaft zurück.

    1. Mei .. schon wieder dieses Hetz-Pamphlet . . . zu welchem rechtsbraun verseuchten „Verein“ gehört den dieses Tara Wicht Fake-Profil? Ihr seid ja sogar zu feige, öffentlich mit Klarnamen und wahrer Identität zu Eurer Ideologie zu stehen . . . schwach, rückgratlos und eben feige.

    2. Andreas Epple I LOVE ISRAEL!! HAMAS SIND TERRORORGANISATION!! AND YOU ARE eine Generation von Idioten ohne Geschichtsverständnis, denen man so ins Gehirn geschissen hat, dass sie Patriotismus nicht von Faschismus zu unterscheiden vermögen. Dabei waren die profiliertesten Widerstandskämpfer gegen Hitler und sein verbrecherisches Regime gerade die Patrioten, die heute vermutlich auf der Seite der Identitären Bewegung, von Pegida oder der AfD stünden, während die Faschisten unserer Tage „Nazis raus!“ brüllen. Verkehrte Welt.

      Die Linksgrünen sollten ihren Jahresurlaub dazu benutzen, im Ramadan in Asylheimen freiwillig Dienst zu leisten. Ansonsten ganz einfach mal die Klappe halten.

    3. Andreas Schubert eine Generation von Idioten ohne Geschichtsverständnis, denen man so ins Gehirn geschissen hat, dass sie Patriotismus nicht von Faschismus zu unterscheiden vermögen. Dabei waren die profiliertesten Widerstandskämpfer gegen Hitler und sein verbrecherisches Regime gerade die Patrioten, die heute vermutlich auf der Seite der Identitären Bewegung, von Pegida oder der AfD stünden, während die Faschisten unserer Tage „Nazis raus!“ brüllen. Verkehrte Welt.

      Die Linksgrünen sollten ihren Jahresurlaub dazu benutzen, im Ramadan in Asylheimen freiwillig Dienst zu leisten. Ansonsten ganz einfach mal die Klappe halten.

      1. @Neuperlach
        Es wird laut werden. Für diese Erkenntnis reicht schon die Aussage, dass es sich um unbegleitete Jugendliche handelt. Es ist doch klar, dass die Party open end machen. Zumal die Jugendlich aus überwiegend Kulturkreisen stammen dürften, in denen das Leben erst am Abend richtig los geht. Und dann auch noch 160 auf einem Haufen!
        Den zuständigen Ordnungsbehörden dürften jedenfalls viele Überstunden bevorstehen.

    1. Mir scheint, Sie waren schon lange nicht mehr dort. Ich bin in den 70er Jahren in Neuperlach groß geworden, da war Neuperlach noch ein Traum. Aber heute verachten die Neumünchner die z.B. in Haidhausen oder Schwabing leben den Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach. Sie vergessen außerdem, das die Stadt München sämtliche Ausländer an den Stadtrand getrieben hat!

      1. Meine inzwischen vertorbenen Eltern und ich sind 1968 (oder war es 1969?) nach Neuperlach gezogen. Zu der Zeit war diese Trabantenstadt noch nicht „grün“ und auch schon bei einer gewissen Gesellschaft in München verrufen.

    1. Dummes, fremdenfeindliches Gelaber von Kids, die noch keine Ahnung vom Leben haben und deren Eltern scheinbar das Thema Vernunft und Werte bei der Erziehung (sofern stattgefunden) egal war(?)

      a) Lern‘ doch erst einmal unsere Sprache … auch schreiben

      b) Noch ist kein einziger Flüchtling dort und somit auch kein Lärm

      c) Niemand weiß, ob überhaupt Lärm bis hin zur Wohnsiedlung dringt, aber es wird eine Mauer gebaut

      Wenn Du vor einem Regal stehst, schreist Du dann auch vor Schmerz, weil es ja evtl. umkippen und auf Dich fallen könnte?

      d) Wenn Du fremdenfeindlich eingestellt bist, such Dir doch einfach ein Umfeld, in das Du passt. Es gibt auch auf Facebook gefühlte 500 Gruppen und Seiten, in/auf denen sich empathielose, verstandsbefreite Bildungsflüchtlinge tummeln.

    2. Andreas Schubert naja wenn msn absolut keine Ahnung von Wirtschaft und Politik hat würde ich auch so argumentieren aber ich bin ja nur ein Muskeltrainierender dummer Analphabeten, der zu jung ist um sich eine VERNÜNFTIGE Meinung zu bilden.

      Diese Doppelmoral ist absolut herrlich

  8. Man kann auch aus ner Mücke nen elephanten machen…Andere mauern stören auch nicht aber ausgerechnet diese stört. Da regen sich bestimmt Leute auf die es gar nicht betrifft. Das ist meistens so. Hauptsache seinen Senf dazu geben weil man gegen was ist

    1. Noch bevor auch nur ein einziger Flüchtling einen einzigen Laut vor sich geben kann (denn noch wohnt niemand auf dem Gelände), beschließen Anwohner einer benachbarten Wohnsiedlung, dass sie sich vom Lärm gestört fühlen könnten und klagen den Bau einer Mauer ein.

      Eine Mauer, die hinter einem bereits natürlich gewachsenen „Geräusch-Schutzwall“ (Bäume, hohe Sträucher, etc.) aufgebaut wird.

      Und dann gibt es doch tatsächlich Leute, die solch einen unausgegorenen Schwachsinn auch noch verteidigen . . . da denn Prost.

    2. Da geht’s um weit mehr als um eine mauer. Jeder kann seine Meinung haben. Auch wenn er was nicht gut findet kann sich äußern und sagen „das mit der mauer find ich nicht gut“ usw. Alles schön und recht. Nur wenn Leute die es nicht gut finden sich einmischen und sagen „lasst uns eine Petition starten die Mauer muss weg“ find ich geht das etwas zu weit. Da versuchen welcher mit der Methode anderen ihre Meinung aufzudrängen. Und sind erst zufrieden wenn das durchgesetzt ist.
      Und meistens sind das Leute die es gar nicht betrifft. In erster Linie betrifft es Leute die dort wohnen, die Stadt und später die Flüchtlinge selbst wenn sie sich dazu äußern. Alle anderen sollten den Ball flach halten.
      Ich verteidige keineswegs sowas. Nur ich bleibe neutral. Und versuch es in jeglicher Richtung zu verstehen.
      Das ist nun mal in der heutigen zeit so. Die Meinungen werden oft auf biegen und brechen durchgesetzt. Da wird ne andere Meinung kaum akzeptiert. Nur die eigene.

  9. Das sind keine „Aktivisten“, sondern ausgesprochene Vollidioten!! Es mag legitim sein, gegen die Mauer vor der Perlacher Flüchtlingsunterkunft zu protestieren. Der Vergleich mit der Berliner Mauer aber – Satire hin oder her – ist unstatthaft und geschmacklos! Er verhöhnt die Toten der Berliner Mauer und ist ein Schlag ins Gesicht ihrer noch lebenden Hinterbliebenen! Ich würde gern sehen, wie einer dieser verkleideten Affen – anders kann und mag ich sie wirklich nicht nennen! – einem Zeitzeugen von damals gegenübertreten und ihm diese sinnlose „Satire“-Aktion erklären würde!

  10. Och, die Anwohner waren gar nicht so erzürnt über die Aktion.
    Erzürnt waren die ganzen Schlechtmenschen, die aus anderen Teilen der Stadt angereist kamen, um ihren Hass, ihre Wut und ihren Frust auf/über die Gutmenschen abzulassen.

  11. Über die Perlacher Mauer kann man streiten, aber der Vergleich mit der Berliner Mauer, an der es einen staatlich angeordneten Schießbefehl gab, an der Menschen gestorben sind, weil sie ihr Land verlassen wollten, ist geschmacklos und unstatthaft! Schaut den Hinterbliebenen der Opfer der Berliner Mauer, z. B. Karin Gueffroy, der Mutter des letzten Mauertoten Chris Gueffroy, mal in die Augen und erklärt ihnen euren „satirischen“ Unfug!!

  12. Super, erst wird Geld für diese Mauer rausgehauen, dann soll sie wieder weg. VORHER handeln! Und das beste wird dann sein, dass laufend die Polizei wegen Ruhestörung anrücken darf, nachts mit Blaulicht. Super Lösung, Gratulation! Den Menschen ist es wohl einfach zu langweilig. Wenn man sich für etwas engagiert, dann bitte für etwas sinnvolles!

    1. Neuperlach Nord wäre richtig. Mein Herz schlägt für Neuperlach – und auch für München übrigens. Ab wann darf man sich nicht mehr für etwas einsetzen, weil es einen dann nichts mehr angeht? Wenn man wie viele Meter von etwas entfernt wohnt? Es geht mir aber auch um die Berichterstattung. Wenn in Neuperlach etwas los ist, berichte ich darüber. Hier ist es sicherlich ganz schön ausgeufert. Selbst das russische Fernsehen hat schon berichtet. Es melden sich übrigens immer wieder Leute, die wohnen näher an einem Flüchtlingsheim oder an einer anderen „Lärmquelle! (nicht böse gemeint), die beschweren sich oder wiesen zumindest darauf hin, dass ihnen der Steuerzahler keine Mauer spendiert. Ich finde, dass man so etwas durchaus erwähnen darf.

    2. Übrigens habe ich mich auch vor meiner Wohnanlage _gegen_ einen Zaun mit verschließbarem Tor eingesetzt, das das Gschwerl und Lärm von unserer Wohnanlage fernhalten soll. Es ist also nicht so, dass ich auf einmal eine ganz andere Meinung habe, wenn ich direkt betroffen bin. Ich finde, Neuperlach ist der Stadtteil der offenen Wege.

  13. Was soll diese scheiß hässliche Mauer.
    Echt eine Schande.
    Wir brauchen hier nicht mal Flüchtlinge!
    Weg mit beiden, und aus den Unterkünften Räume für Obdachlose und Sozialbedürftigte Bürger.
    Ist besser. Dann gibt’s auch kein Lärm.

    1. Bevor die Flüchtlinge kamen hat es hier niemanden interessiert was mit den Obdachlosen ist. Hören sie mit dem jammern auf und schauen sie das sie selber mal eigen Initiative ergreifen. Nicht reden sondern Handeln der Herr.

    2. Naja, in ihrem Profil sehe ich nichts was dazu dient das man den Obdachlosen helfen soll. Eher Beiträge die gegen eine Religion oder Bevölkerungsgruppen sind. Schon lustig das man sich als „eigenständiger“ Mann nicht mal an die eigenen Nase packen kann. Das brauchen Sie sich aber von einem 23 Jährigen deutschen mit Migrationshintergrund (wie sie es bestimmt in Betracht ziehen würden) nicht erklären lassen.

    3. Wohne zwei Minuten Fußweg entfernt nur mal nebenbei aber was sie für Aussagen tätigen und was sie für Argumente von sich geben in so einem Alter, da würde ich mich glatt fragen ob sie noch normal denken oder ob sie die Mainstream Medien schon komplett verwirrt haben. Gutmensch ist sone sache an sich aber „Wer Waffen sät der Erntet Flüchtlinge“ vllt mal gegen einen Waffenexport sein? Erst mal vor der eigenen Haustüre kehren.

    4. Ich gehe stark davon aus, das ich mich klar und deutlich ausdrücken kann. Ich gebe ihnen Fakten, Beispiele und Sinn ergreifende Argumente. Sie dagegen haben in all ihren Kommentaren nichts dazu beigetragen. Deswegen kann ich Schlussfolgern das sie Ahnungslos sind und das sie mir Leid tun. Arm bin ich zudem auch nicht – hab etwas zu essen, zu trinken, einen Dach über mein Kopf und mir geht es Gesundheitlich gut deswegen bin ich Dankbar.

    5. Ich habe alles gesagt was zu sagen ist, und bin nichts Neues einer Diskussion mit dir Interessiert.
      Nur du merkst es nicht.
      Und wir brauchen keine Scheiß Flüchtlinge noch sonst was.
      Und das mit den Obdachlosen, ob du das kapierst oder nicht ist mir egal.
      Gutmenschen und Bahnhofsklatscher sind und Bleiben Dumm.
      Und München ist niemals But.
      Und Islam brauchen wir auch nicht.
      No Islam No Scharia.

    6. Sie sind nicht mal in der Lage einen Satz Aufbau zu gestalten geschweige denn von der Rechtschreibung. Umso mehr freut mich das, dass Flüchtlinge und Muslime in Wort und Schrift besser umgehen können als Sie. Schon echt beschämend und Peinlich. Deutschland braucht keine Menschen wie Sie, sehen Sie denn nicht das ihr Wunsch nicht in Erfüllung gehen wird? Das macht mich so Glücklich. Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

  14. Es ist schon richtig, dass -wie man aus dem Kontext lesen kann- wenn das nicht so übertrieben aufgebauscht worden wäre, hätte es keine Sau interessiert, kein Hahn hätte danach gekräht!

    Natürlich muss man hilfebedüftigen Flüchtlingen helfen – aber man muss sich auch um das Wohl der Einheimischen kümmern. Diese Mauer sorgt für Ruhe auf der einen Seite, das Heim Unterkunft für die Flüchtlinge.

    Was ist daran bitte verkerht – und warum muss das ganze überall so übertrieben und verdreht dargestellt werden? Und warum will das einfach kein Ende nehmen??

    1. Wenn es nicht so übertrieben aufgebauscht worden wäre, dann wäre die Mauer nie gebaut worden. Gelle?
      Also niemals Ursache und Wirkung verwechseln.
      Die Mauer hat den Anwohnern inzwischen mehrere zehntausende Euro an Alterversorgung gekostet. Gratulation!
      Und je mehr diese verteidigt wird, umso teurer wird es.

    1. Keine Ahnung? Des ist des Beste! Die Mauer dient dem Schallschutz. So ist sie genehmigt worden! Das Problem ist doch, ohne Mauer keine Einrichtung! Ohne Mauer reicht nur ein Anwohner der sich beim KVR beschwert!. I bin mir auch zu 100% sicher, daß sie kein Anwohner sind!

  15. Wien: „Körper, Geist und vor allem ihre Seele haben aufgegeben.“ Christine F. liegt in der Wiener Neustädter Klinik auf der Intensivstation, ernährt wird das Missbrauchsopfer nur noch künstlich über Sonden. „Ich wusste, dass das so enden wird“, sagt Tochter Sylvia. Es war der 1. September 2015, ein ungewöhnlich heißer Herbsttag in Traiskirchen. Christine F. watete durch den Bach, sie wollte zu ihrem Schrebergarten. Doch ein Asylwerber, der ihr über die Böschung „helfen“ wollte, ließ sie dort nie ankommen. Wie berichtet , prügelte der 17-jährige Afghane die 72-Jährige bis zur Bewusstlosigkeit, drückte ihren Kopf in den steinigen Boden und vergewaltigte sie. Dafür wurde er im Jänner zu 20 Monaten Haft verurteilt. „Mehr hat er nicht bekommen, aber meine Mutter stirbt daran. Sie wurde gebrochen – und niemand hat uns je geholfen“, so Tochter Sylvia.

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