Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen zurückverlegt

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Acht Wochen sollte die provisorische Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen Bestand haben, die am 7. April eingerichtet wurde. Provisorisch bedeutet hier, dass keine Unterstellmöglichkeit für den Regenfall vorgesehen war. Gedauert hat es dann leider doch fast doppelt solange. Wir erinnern uns, die Verlegung war notwendig geworden, da das derzeit noch im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen wurde.

Seit heute halten die modernen taubenblauen MVG-Busse der Linien 197 Innenring und N45 endlich wieder regulär am Friedrich-Engels-Bogen.

Ein Licht geht auf

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Vorher: Nachts vor dem Haus. Hier sieht nicht mal mehr eine Katze nach dem Augenarztbesuch etwas (05.07.2009) © Thomas Irlbeck

Seit Monaten sind die Straßenlaternen auf dem Fußweg quer zu meinem Haus defekt. Das Problem wurde reklamiert, aber es tat sich nur insofern etwas, dass nun auch die Lampen auf dem Weg längs zum Haus, die noch ein wenig Licht gaben, um sich einigermaßen orientieren zu können, außer Betrieb gegangen sind. Nun ist es vor dem Haus gänzlich dunkel. Nun kam jemand auf die Idee, eine Behelfslaterne vor dem Eingangsportal zu errichten. Strom per Verlängerungsschnur aus dem Keller geholt, Behelfslampe an das Regenabflussrohr montiert – fertig. Manchmal können Lösungen so einfach sein.

Nachher: Eine Behelfslampe weist den Weg zum schönen Wohnhaus (06.07.2009) © Thomas Irlbeck
Aus der Nähe: Schön ist sie nicht, aber hilfreich (06.07.2009) © Thomas Irlbeck
Nachts sieht das so aus (05.07.2009).  © Thomas Irlbeck

Was nicht passt, wird passend gemacht

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Adapter dienen zur Verbindung nicht zusammenpassender Teile. Baustellenhütchen sind wegen ihrer konischen und damit variablen, anpassenden Form die besten Adapter. Problem gelöst, geht doch, das Wasser läuft dahin, wo es hin soll.

Adapter gesehen am Pflegeheim Neuperlach (04.07.2009) © Thomas Irlbeck

Verhüllt, verpackt, verrückt – was es alles nicht nicht gibt

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Nicht so wichtig wie ein bekanntes Gebäude in einer ebenso bekannten Stadt, das von einem bekannten Verpackungskünstler eingepackt wurde, aber eben auch eingepackt (30.06.2009) © Thomas Irlbeck

Im Internet gibt es alles, und flickr spiegelt das ebenso wider. Entsprechend existiert natürlich eine Gruppe für verpackte Objekte.

Der Gruppenadministrator sprach mich auf eines meiner Fotos an, nun steuere ich noch ein paar weitere bei, etwa dieses hier.

Ein wenig mehr vom Haus (30.06.2009) © Thomas Irlbeck

Ab nächster Woche: Ratatazong, ratatazong – weg ist der Beton (eigentlich: Balkon) [Update]

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Seit Mai letztes Jahres habe ich eine Baustelle vor dem Haus, das Pflegeheim Neuperlach wird errichtet. Dies brachte und bringt Lärm und andere Unannehmlichkeiten mit sich, etwa temporär nicht benutzbare Wege. Immerhin achten die Baggerfahrer penibel darauf, dass kein Fußgänger eine Schaufel an den Kopf kriegt. Da wird dann garantiert die Schaufel in die richtige Richtung geschwenkt, wenn ein Fußgänger seinen Gang machen will.

Nun aber neigt sich der Bau dem Ende zu. Im Herbst wird wohl Eröffnung sein. Doch es wäre ja langweilig, wenn sich der Bauphase vor dem Haus wieder eine ruhige, saubere Zeit anschließt. Konsequenterweise wird ab Montag nächste Woche eine Betonsanierung im Haus durchgeführt, die voraussichtlich sechs Wochen dauern wird.

Fotos folgen, wenn es dann losgeht. Vorerst gibt es zur Einstimmung ein Archivbild:

Ein Gerüst. Hat mit dem Text oben nicht viel zu tun. Aber ohne Bild ist es langweilig © RainerSturm / Pixelio

Nun aber ein aktuelles Bild mit einem Lagebericht vom Pflegeheim vor dem eigenen Wohnhaus:

(Bild entfernt)

Was schwebt denn hier ins Pflegeheim? Die Pflegeheim-Arbeiten neigen sich dem Ende zu wie die Neigung dieses Kranes. Lärm und Dreck gehen dafür nun im eigenen Wohnhaus los (23.06.2009).

Update

Nun geht es los:

(Bild entfernt)

Seilzug für Gerüstaufbau (29.06.2009) © Thomas Irlbeck

Aus eins mach zwei – Georg-Brauchle-Haus erhält Erweiterungsbau

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Das Altenheim Georg-Brauchle-Haus an der Staudingerstraße am Ostpark wird erweitert. In einem Anbau mit sieben Etagen finden 38 zusätzliche Wohneinheiten Platz. Die Grundsteinlegung war bereits am 21. April. Schon im Sommer 2010 soll dieser „Haus Ramersdorf“ (der aber in Neuperlach steht) genannte Erweiterungsbau fertiggestellt sein.

Erweiterung Georg-Brauchle-Haus (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Bautafel (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Am bestehenden Eingangstrakt wird rechts angestückelt  (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Das wird ganz schön laut für die Bewohner, sie wohnen quasi in der Baustelle (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Der „Wolff“ ist das gewöhnt (17.05.2009) © Thomas Irlbeck

Mir wird es langsam zu bunt!

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Nachdem man die Kräne am Pflegeheim Neuperlach schon vor Urzeiten abmontiert hat, ist es Zeit, wieder einen neuen aufzustellen. Zur „Begrünung“ des Daches ist die Begründung. Leider ist das Wetter flau, die Farben lasch, die Atmosphäre trüb. Ein Griff zur richtigen Brille macht die triste Welt der großen Arbeitsmaschinen aber bunt. Gewissermaßen der „Bunt der Ehre der Kranführer“.

Was für eine Brille der da wohl aufhat? (16.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Und so sieht das Ergebnis am Sonntag=Sonne aus. Wann das Dach nun wirklich grün wird? (19.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Dachbegrünung Nahaufnahme vom Vortag (18.04.2009).

Keine Haarspalterei: Um Haaresbreite (Bilderstrecke)

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Eng geht es derzeit hier zu. Sehr eng. Denn das Pflegeheim wird an das Fernwärmenetz angeschlossen und entsprechend die Straße für acht Wochen „geöffnet“. Die freundlichen Baustellenleute haben einen Slalomkurs eingerichtet, damit die Löcher im Boden umfahren werden können.

Siehe hierzu:

Was rollt denn da von vorne an? Ein schicker MVG-Gelenkbus der Linie 197 Innenring. Ob das mal gut geht? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
Beim Slalomfahren ist höchste Präzision angesagt. Wenn der Bagger nicht da stünde, wäre alles einfacher (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Jetzt geht es wirklich um die sprichwörtlichen Millimeter. Aber die Barke bleibt stehen (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Aus verschiedenen Perspektiven … (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
… wird erkennbar … (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
… wie eng es hier zugeht (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
An der Seite hätte kaum noch eine Briefmarke Platz. Der Mischer lädt hier nichts ab, der will nur durch. Aber wie, wenn es hier so eng ist wie in der U-Bahn zur Wiesn-Zeit? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen verlegt

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Fahrgäste müssen umdenken: Im Rahmen des Anschlusses des Pflegeheim Neuperlach an das Fernwärmenetz der SWM wurde die Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Innenring und der Nachtlinie N45 heute nach Süden verlegt. Die Kraftbusse der MVG halten jetzt die nächsten rund acht Wochen unmittelbar nach der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Friedrich-Engels-Bogen.

Die Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Außenring ist nicht betroffen.

Trotz auffälliger Beschilderung warten immer wieder Fahrgäste an der aufgehobenen Haltestelle. Eine Fahrgästin (ja, ich weiß, das Wort gibt’s gar nicht) musste ich erst lange überreden, bevor sie sich auf den Weg zur Ersatzhaltestelle machte.

Das sieht nicht gut aus (07.04.2009). Vom 07.04.2009 an halten hier rund acht Wochen keine Omnibusse mehr. Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Die Ersatzhaltestelle ist für viele noch ungewohnt (07.04.2009).

Dort, wo sonst die schicken Gelenkbusse der MVG halten, um Hinz und Kunz zur Untergrundbahn zu kutschieren, wird nun eine ganz andere Art der Beförderung vorbereitet – der Transport von Wärme, damit es Opa Friedrich Franz in seinem neuen Pflegeheim auch richtig schön warm hat (07.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Das Pflegeheim Neuperlach steht kurz vor dem Anschluss an das Fernwärmenetz (10.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck

So nah und doch so fern – aus einer Baustelle werden zwei

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Das ist ein Heizkraftwerk. Das steht zwar nicht in Neuperlach und auch nicht in München, aber man kann ja nicht immer Neuperlach-Bilder zeigen, oder ja? © Volker Zintgraf / Pixelio

Nein, es geht nicht um das Telefon (in Anspielung auf einen Song von Kraftwerk), sondern um Fernwärme und eine Baustelle in der Nähe. Gestern flatterte ein Papierflieger (weniger deutsch auch Flyer genannt) in meinen Briefkasten, der mich auf eine zusätzliche Baustelle aufmerksam macht. Konkret wird das im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen. Schließlich sollen es die zukünftigen Bewohner mollig warm haben, und der alte fahrbare Elektroheizkörper von Onkel Fritz ist keine Alternative für das feine Fernwärmenetz der Stadtwerke München. Zum Anschluss muss der Karl-Marx-Ring auf Höhe des Friedrich-Engels-Bogen „geöffnet“ werden. Naturgemäß erfordern Arbeiten an Fernwärmerohren wegen der hohen Betriebstemperatur (130 Grad) eine sehr spezielle Bauweise.

Daher dauern die in der KW 14 (ab 30.03.) beginnenden Arbeiten auch satte 8 Wochen. In dieser Zeit sind die Fahrspuren am Karl-Marx-Ring auf Höhe des Friedrich-Engels-Bogen (und auch ein paar Meter in beide Richtungen weiter) nur eingeschränkt benutzbar bzw. werden verschwenkt. Die Häuserzufahrten und Hauseingänge bleiben durch noch zu errichtende Behelfsbrücken erreichbar.

Update: Ich habe noch den erwähnten Flyer hinzugefügt. Die dort abgedruckte Skizze zeigt fast metergenau, wo die Operation genau stattfindet. Es lässt sich erahnen, welche Zufahrten betroffen sein werden.

Der erwähnte Flyer. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SWM
Der erwähnte Flyer. Besonders interessant ist hier die Skizze, die zeigt, wo die Rohre genau verlegt werden. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SWM

Warum man in Neuperlach bald unter der Reisschale einkauft

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Die Süddeutsche Zeitung berichtet über das neue Nahversorgungszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße, das nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wird (20.03.2009, S. 41, Stadtausgabe) . Am 26. März ist Richtfest, im September oder Oktober klingelt die Kasse erstmals unter der Reisschale.

Weitere Berichte auf Neuperlach.org direkt oder indirekt zum „Life“:

Warum es falsch ist, das Halten von Lasteneseln in Wohnungen zu verbieten

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Der Vorhang im Rewe Quidde-Zentrum ist unten – für immer. Erst laufen, dann kaufen ist nun das Motto – oder: so weit die Füße tragen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag erinnern von außen nur noch die grün-roten Streifen daran, dass hier vor wenigen Tagen noch das Kühlregal summte und das Geschäft brummte (26.12.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Aus und vorbei, der Rewe im Neuperlacher Quidde-Zentrum ist für immer dicht. Er öffnet wie angekündigt nach Weihnachten nicht mehr. Eine schöne Bescherung, denn im Quidde-Zentrum gibt es nun keine frischen Lebensmittel mehr. Und Dosen sind auch keine Lösung, zumal es die dort nun auch nicht mehr gibt.

Wem die in der Nähe befindlichen, aber außerhalb des Quidde-Zentrum befindlichen Discounter Lidl und Penny nicht ausreichen, der kann nun den langen Fußmarsch bis zum Rewe im Marx-Zentrum antreten (rund 20 Minuten). Danach geht es retour (Sie werden es nicht glauben, noch einmal 20 Minuten). Schade, dass die meisten Hausverwaltungen in Neuperlach das Halten eines Lastenesels in der Etagenwohnung strengstens untersagen. Erst voraussichtlich im kommenden Herbst gibt es wieder einen Rewe in der näheren Umgebung – im „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße (siehe auch Update etwas weiter unten).

Was aber wird aus dem Quidde-Zentrum? Mit einem Schreibwarengeschäft, einem Konditor, einer Apotheke, einer Stadtbibliothek, einem Frisör und einer Stadtsparkasse kann das Quidde-Zentrum noch viel bieten, aber keine wirkliche Nahversorgung mehr leisten. Macht bald im Quidde-Zentrum der Letzte das Licht aus?

Lichtspiele

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(Bilder entfernt)

Die Renovierung des Bürogebäudes am Peschelanger 3 (am Marx-Zentrum in München Neuperlach) neigt sich dem Ende. Früher war hier die Burger King-Zentrale untergebracht. Seitdem steht das Haus in weiten Teilen leer.

Nun wirbt eine riesengroße Tafel für neue Mieter. Ob das lichtdurchflutete Haus ohne Schatten bald neue Mieter findet?

Gibt es nicht eigentlich nicht das geflügelte Wort: „Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten“? Ist somit die Werbetafel in sich widersprüchlich?

Ein Dach über dem Kopf

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Das Pflegeheim Neuperlach am Friedrich-Engels-Bogen steht kurz vor dem Richtfest. Der Aufbau des Tonnendachs hat bereits begonnen.

Pflegeheim Neuperlach aus über 20 Metern Höhe gesehen. Noch steigt man Ihnen hier aufs Dach, denn der Aufbau desselbigen ist im vollen Gange (01.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Ansicht vom Karl-Marx-Ring. Von der unmittelbar hinter dem Bau liegenden Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62, immerhin 9 Stockwerke hoch, ist fast nichts mehr zu sehen (02.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Noch eine Ansicht vom Kal-Marx-Ring (02.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Das könnte auch irgendwo in Schwabing sein, so eng, wie es hier zugeht (02.11.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Verzählt?

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Baustelle Pflegeheim Neuperlach (19.10.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Das ist doch fast ein Hochhaus, oder? Mit 6, 7 oder 8 Etagen? Nein, das ist das zukünftige Pflegeheim Neuperlach am Friedrich-Engels-Bogen, das 4 Stockwerke (=5 Etagen) erhalten wird. Es sieht auf dem Foto nach mehr aus, da das Gebäude ein Souterrain mit Abgrabung aufweist (sodass der Eindruck einer weiteren überirdischen Etage entsteht).

Außerdem sind die Abstände zwischen den einzelnen Plattformen des Baugerüstes geringer als zwischen den eigentlichen Etagen, was wiederum mehr Etagen vortäuscht, als tatsächlich vorhanden ist.

Wie auch immer: Der Bau wirkt recht klobig und eigentlich auch recht hoch. Viel höher wird er aber nicht mehr, jetzt kommt im Ostflügel noch das Dach drauf, ein Schrägdach mit geringer Neigung. Dem Westflügel (ganz rechts) fehlt noch die oberste Etage.

Baufortschritt Pflegeheim Neuperlach

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So soll das Pflegeheim mal aussehen. Bauskizze von Bautafel abfotografiert (05.10.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Neuperlach bekommt ein Pflegeheim. Das ist für den einen oder anderen sich nichts mehr Neues, dennoch kurz die Rahmendaten: Es wird von der Phönix-Gesellschaft betrieben und derzeit auf dem ehemaligen 6-Eck-Grundstück am Friedrich-Engels-Bogen 4 errichtet. Das Heim wird 150 Plätze bieten und erhält 5 Etagen (4 Stockwerke) oder wird – anders ausgedrückt – 16 Meter hoch. Die Bauarbeiten begannen im Mai dieses Jahres, die Eröffnung ist für den Spätsommer oder Herbst 2009 vorgesehen.

Da das Grundstück mit 4.400 m² eher klein ist, wird sich die Größe der Grünflächen in Grenzen halten. Ausgleich werden drei Terrassen schaffen, zwei sind über das erste Stockwerk zugänglich und eine über das zweite. Im Erdgeschoss ist eine Demenzabteilung vorgesehen. Zum Schutz der Pflegebedürftigen wird ein Teil des Grundstücks eingezäunt, erlaubt ist eine Zaunhöhe von maximal 1,80 Metern.

Die folgenden Fotos dokumentieren den Baufortschritt:

Pflegeheim 27.10.2008
Ein letzter Blick in das vierte Stockwerk des Westflügels, bevor auch hier die Betondecke gegossen wird. Webcam am 27.10.2008
Baufortschritt. Im linken Teil des Bildes wird bereits am 3. Stockwerk gearbeitet (23.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck
So langsam verdeckt das Pflegeheim unerbittlich alles dahinter Stehende, dabei ist die maximale Höhe noch gar nicht erreicht (05.10.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Auf dem Ostflügel fehlt jetzt nur noch das Dach. Webcam am 11.10.2008
Baufortschritt Pflegeheim Neuperlach. Im Ostflügel wird bereits am obersten, dem 4. Stockwerk gearbeitet (05.10.2008). Foto: Thomas Irlbeck
Baufortschritt Pflegeheim Neuperlach. Im Ostflügel fehlt jetzt nur noch das 4. Stockwerk und das Dach – ein Schrägdach mit maximal 15 Grad Neigung (27.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Kritik am Standort

Erholungs- und Grünflächen nicht im ausreichenden Maße vorhanden – ÖPNV-Anbindung nicht optimal

Auf dem Ostflügel fehlt immer noch das Dach, der Westflügel (im Bild ganz rechts) holt langsam auf. Deutlich erkennbar auf dem Ostflügel ist der Fahrstuhlmaschinenraum (19.10.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Den Standort werden sicher viele nicht als besonders optimal betrachten. Menschen im hohen Alter (das durchschnittliche Alter wird bei 82 Jahren liegen) wollen in aller Regel ein ruhiges Umfeld mit viel Grün. Doch die zur Heimanlage vorgesehenen Grünflächen sind in ihrer Größe wie erwähnt recht bescheiden und reichen für einen Spaziergang nicht aus. Entsprechende Erholungsflächen (Park, Wald etc.) zur Kompensation fehlen aber unmittelbar vor dem Haus. Das Haus ist umgeben von direkt am Haus vorbeilaufenden Straßen, von mehreren Hochhausblöcken mit Wohnungen und einem AOK-Verwaltungsgebäude. All das schließt fast nahtlos an das Pflegeheim an. Selbst für eine eigentlich notwendige lückenlose Feuerwehrumfahrmöglichkeit war kein Platz auf dem Pflegeheimgrundstück. Dennoch konnten die Sicherheitsauflagen für den Brandfall durch Kombinationen mehrerer Maßnahmen erfüllt werden.

Zum beliebten Naherholungsgebiet im Münchner Südosten, dem Ostpark, der das vermutlich bevorzugte Ausflugsziel der Heimbewohner sein wird, sind es mit dem Auto knapp 5 Minuten, zu Fuß aber bereits um die 20. Dies ist zu weit für die Heimbewohner, sie dürften daher für einen Spaziergang oder eine Ausfahrt im Park darauf angewiesen sein, dass sie ihre Angehörigen mit dem Auto abholen.

Ein unmittelbarer U-Bahnanschluss ist nicht vorhanden, wodurch sich keine optimale Erreichbarkeit des Heims für Besucher und auch das Personal ergibt. Zur U-Bahnstation Quiddestraße benötigt man zu Fuß gut 10 Minuten (alle Angaben bei eher flotter Gehweise). Immerhin verkehrt eine Ringbuslinie (197), mit der sich die U-Bahnstation und auch der Ostpark bequem erreichen lassen. Montag bis Freitag bis ca. 20:00 fährt der Bus im 10-Minuten-Takt. Die Haltestelle des Innenrings der Buslinie liegt direkt vor dem Heim, zur Haltestelle des Außenrings sind es ebenso nur wenige Meter, wobei man zu Letzterem gefahrlos über eine Fußgängerbrücke gelangt. Mit dem Auto ist das Heim dagegen sehr gut erreichbar. Auch wenn für Personal und Besucher insgesamt nur 19 Parkplätze auf dem Heimgelände vorgesehen sind, dürfte es keine Parkprobleme geben, da sich in unmittelbarer Umgebung genügend weitere Parkplätze befinden. Einkaufsmöglichkeiten sind im Marx-Zentrum vorhanden, das in fast unmittelbarer Nähe liegt.

Lärmpegel grenzwertig

Auch der Lärmpegel lässt einige Fragen aufwerfen. Denn der 4-spurige Karl-Marx-Ring führt unmittelbar am Ostflügel des Heims vorbei. Zwar herrscht dort kein extrem starker Verkehr, aber Verkehrslärm ist dennoch zu verzeichnen. Das Gebäude ist jedoch in U-Form mit Innenhof angelegt und nach Norden ausgerichtet, sodass der Verkehrslärm weitgehend abgeschirmt wird. Nördlich bildet der Wohnblock der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 den Abschluss und schließt die Schalldämmungskette nach Norden. Wenigstens stellt der Karl-Marx-Ring kein Unfallrisiko für die Pflegebedürftigen dar, vorausgesetzt die bereits erwähnte Fußgängerbrücke wird bei der Querung benutzt.

Umliegende Anwohner zum Teil unzufrieden

Der Bau des Pflegeheims wurde nur möglich, da die Stadt München einer Nutzungsänderung zugestimmt hat. Erlaubt war nämlich nur eine kirchliche Nutzung. Mieter und Eigentümer, die in unmittelbarer Umgebung des Grundstücks eingezogen sind, konnten nicht unbedingt davon ausgehen, dass hier einmal ein Pflegeheim gebaut wird. Ursprünglich stand auf dem Grundstück nur ein kleiner Flachbau, das erwähnte 6-Eck – eine kleine Jugendeinrichtung mit einem kleinen Kindergarten im selben Gebäude. Gerade in den unteren Stockwerken ist zu befürchten, dass die Bewohner in Zukunft weniger Sonne haben werden. Auch wird die Lärmbelastung steigen, z.B. durch nächtliche Notarzteinsätze, durch Anlieferverkehr etc. Die Verkehrsbelastung am Friedrich-Engels-Bogen wird durch das Pflegeheim voraussichtlich um 30 Prozent steigen. All dies führt dazu, dass ein Wertverlust der Wohnungen nicht auszuschließen ist.

Bei aller Kritik muss aber der Pflegenotstand berücksichtigt werden. Es müssen dringend Heime gebaut werden und es kann nicht immer eine Traumumgebung gefunden werden.

Neues Einkaufszentrum „Life“

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Die Bauarbeiten am neuen Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße, welches das Plett-Zentrum ersetzt, laufen auf Hochtouren. Höchste Zeit, das mit einem Foto zu dokumentieren:

Es tut sich was am  „Life“ (06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Das frühere Ladenzentrum des Plett-Zentrum, das im Westflügel des Baus untergebracht war, steht noch. Es ist in einem desaströsen Zustand und dient nur noch als Durchgang zur Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße:

Nicht totzukriegen, obwohl es schon toter ist als tot: das Plett-Zentrum am 06.09.2008. Foto: Thomas Irlbeck

Nur ein paar Schritte von den Baumaschinen entfernt wartet der abbruchreife Ayinger Hof, der zum früheren Plett-Zentrum gehörte, begierig auf die Abrissbirne. Doch wann sie ihn in durch Zerlegung in seine Einzelteile erlösen wird, ist noch völlig unklar. Denn der Westflügel des Plett-Zentrum bleibt erst einmal wegen abweichender Eigentumsverhältnisse stehen.

Der traurige Rest der Gaststätte „Ayinger Hof“ im Plett-Zentrum am 06.09.2008. Foto: Thomas Irlbeck

Auch die Räume der ehemaligen Stadtbibliothek stehen leer und sind im Verfall begriffen. Sie wurden nach dem Umzug der Stadtbibliothek ins Quidde-Zentrum noch einige Zeit vom Gebrauchtwarenhaus Weißer Rabe genutzt, das aber auch inzwischen (Anfang 2007) das Plett-Zentrum verlassen hat:

Die ehemaligen Räume der Stadtbibliothek im Plett-Zentrum (06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck