Ankündigung: „Stadtrad“ eröffnet am pep

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Stadtrad-Logo
„Stadtrad“ kommt nach Neuperlach

Radlgeschäfte (Kauf, Reparatur) sind sehr rar in unserer Hood – bzw. so gut wie nicht vorhanden. Das wird sich bald ändern! Vor dem pep (oder hinter dem pep, je nach Perspektive) eröffnet „Stadtrad“ – und zwar in den Räumen der ehemaligen Kernspintomographie (Carles-de-Gaulle-Straße 2-2a; neben dem Café Ratschiller’s). Die Eröffnung ist für Mitte November geplant und wird hier noch genauer bekanntgegeben.

Café Ratschiller's
Im linken Teil des Gebäudes entstehen die Räume von „Stadtrad“. Rechts das Café Ratschiller’s (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Angebot für Reparaturen liest sich gut:

Wir machen Ihr Fahrrad fit! Wir bieten einen unkomplizierten und schnellen Service für alle Fahrradmarken ohne Termin (!) an. Ihr Fahrrad, egal ob es ein alter Drahtesel, ein E-Bike oder ein High-End-Mountain Bike ist, bei uns ist es in guten Händen. Wir arbeiten zu jeder Jahreszeit ohne Termin. Das bedeutet einfach vorbei kommen und Ihr Radl ist in der Regel innerhalb von 24 Stunden abholbereit.

Natürlich kann man auch Räder kaufen. Diese und weitere Leistungen sind auf der Website www.stadtrad089.de beschrieben.

„Balkan Grill“ eröffnet im Marx-Zentrum

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Marx-Zentrum: Jannah Burger ist nun endgültig Geschichte, jetzt hat „Balkan Grill – Internationale Küche“ auf der Mittelinsel (Peschelanger 13) eröffnet. Schön, das bedeutet einen Leerstand weniger! Ich habe mir heute mal die Panoramafreiheit genommen, ein paar Fotos zu machen.

Balkan Grill/Marx-Zentrum
Bild 1 (11.09.2019) © Thomas Irlbeck
Balkan Grill/Marx-Zentrum
Bild 2 (11.09.2019) © Thomas Irlbeck
Balkan Grill/Marx-Zentrum
Bild 3 (11.09.2019) © Thomas Irlbeck

Programmheft Ramersdorf-Perlach September bis Dezember 2019

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Programmheft Ramersdorf-Perlach #98
Programmheft Ramersdorf-Perlach #98

Das Heft erscheint 3 × jährlich – immer in der letzten Ferienwoche.

Die Veranstaltungstermine gehen von Neujahr bis Ostern, Ostern bis Mitte September und September bis Silvester.

Die Veröffentlichung von Terminen im Heft ist kostenlos.

> > > Hier klicken: Programmheft Ramersdorf-Perlach #98 herunterladen

Wer das Heft in gedruckter Version bevorzugt, findet es hier:

Kulturhaus Neuperlach: Bei Veranstaltungen des Trägervereins Pepper wird das Heft aufgelegt.
SVN München
Kirchen Neuperlach
AWO Plievierpark
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstraße
PHÖNIX Seniorenzentrum, Friedrich-Engels-Bogen
Stadtsparkasse, Pfanzeltplatz
HypoVereinsbank, Pfanzeltplatz
an vielen weiteren Stellen in Waldperlach und Ramersdorf

Vielen Dank an Manfred Westner für den Einsatz!

Wichtig: Der Flohmarkt findet nur noch am Samstag statt. Am Sonntag gibt es momentan keinen Flohmarkt! Mehr Infos hier: Flohmarkt

Durchgehend Tempo 30 km/h auf der Friedenspromenade!

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Tempo 30 km/h Friedenspromenade
Bild 1: Hier beginnt die Friedenspromenade (Kreuzung Am Hochacker/Zehntfeldstraße/Friedrich-Creuzer-Straße). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Sie ist bei uns Neuperlachern beliebt als schnelle Verbindung zwischen der Wabula und unserer Hood. Nun haben die unübersichtlichen Tempolimitwechsel auf der Friedenspromenade ein Ende, es gilt nun generell Tempo 30 km/h! Auch in Neuperlach gibt es immer mehr Tempo 30 km/h. Siehe: 4 Spuren – Tempo 30 km/h

Tempo 30 km/h Friedenspromenade
Bild2: Hier beginnt die Friedenspromenade auch (Kreuzung  Wabula/Schwablhofstraße). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Alexisweg gesperrt! (Update 22.10.2019)

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Alexisweg/Alexisquartier
Bild 1: Zufahrt von der Friedrich-Creuzer-Straße aus. Hier war früher der Haupteingang des Ex-Kieswerks Piederstorfer (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Map Alexisweg gesperrt
Map mit Umleitung. Ein Klick macht groß. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die beliebte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Friedrich-Creuzer-Straße zum Handwerkerhof/Graf-Zentrum wurde gesperrt. Weder Fußgänger noch Radfahrer können passieren.

Als Umleitung steht der (leider oft matschige) Waldweg zur Hochspannungs-Kabelübergangsanlage am Waldrand (dort verschwinden die Hochspannungsleitungen im Boden) und von dort weiter Richtung Graf-Zentrum zur Verfügung (siehe Map). Wer Asphalt bevorzugt, kann auch die Route  Niederalmstraße / Hugo-Lang-Bogen / Karl-Marx-Ring nutzen.

Dauer und Grund für die Sperrung (Update 07.09.2019)

Zunächst wurden viele von der Sperrung überrascht, zumal sie am Alexisweg selbst vorher nicht angekündigt worden war. Auch war und ist keine Umleitung ausgeschildert. Der Nutzer „Franz Gerhards 1. Vorsitzender Kaninchenzuchtverein B4“ schrieb hier folgenden Kommentar, der nach meinem Kenntnisstand der Realität entspricht:

Laut Aussage der Polizeiinspektion 24 beginnen am Montag den 9.September die Bauarbeiten der Straße. Es wird auch ein Gehsteig angelegt. Deshalb wurde das Gelände durch den Bauzaun abgetrennt. Für die Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins sowie der Bogenschützen ist der Zugang möglich.
Die Bauarbeiten dauern ca. 4-5 Wochen.

Mit „Bauarbeiten“ ist gemeint, dass der Weg offenbar zum kombinierten Fahrrad-/Fußweg umgebaut wird. Er soll in der Tat in wenigen Wochen wieder freigegeben werden.

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 2: Näher dran (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 3: Zufahrt vom Handwerkerherhof/Marieluise-Fleißer-Bogen (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 4: Näher dran (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 5: Jetzt ist ganz abgesperrt – mit Bauzaun! Auch ein Durchmogeln ist nicht mehr möglich (05.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Bauarbeiten auf dem Alexisweg (Update 12.09.2019)

Wie die Fotos zeigen, finden bereits Arbeiten auf dem Alexisweg statt.

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 6 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 7 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 8 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Stand der Arbeiten (Update 13.09.2019)

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 9 (13.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 10 (13.09.2019) © Thomas Irlbeck

Stand am Montag (Update 16.09.2019)

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 11 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 12 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2019

Die Grundschicht für den Weg ist aufgetragen und wurde planiert. Da die Kanaldeckel ein großes Stück aus der Grundfläche herausragen, ist davon auszugehen, dass noch eine weitere Schicht auf den Weg aufgebracht werden muss, bevor asphaltiert werden kann. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke für das Foto und an die Firma Demos für die Genehmigung!

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 13 (24.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 14.10.2019

Die Einfassung geht voran, ferner kommt Licht ins Dunkel. Konkret werden Lampenmasten aufgestellt und Elektroleitungen gezogen. Das folgende Bild wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Alexisweg
Bild 14 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 22.10.2019

Die As­phal­tie­rungsarbeiten am Alexisweg haben begonnen und sind schon weit fortgeschritten. Noch ist der Weg aber nicht freigegeben. Wir müssen also noch etwas Geduld haben.

Alexisweg
Bild 15 (22.10.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisweg
Bild 16 (22.10.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisweg
Bild 17 (22.10.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Weiterführendes

Mieter für TV-Doku gesucht!

Neuperlach 1967 bis 1970
Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Für eine Fernseh-Dokumentation über die Neue Heimat suchen wir in Neuperlach Mieter, die schon zu Neue-Heimat-Zeiten in Neuperlach gewohnt haben. Wer wohnt also schon so lange in Neuperlach, dass er noch Mieter der Neuen Heimat war? Wir freuen uns über Nachrichten!

Kontakt

Susanne.brahms@radiobremen.de
Susanne Brahms

Brücken bauen, um sie zu verschieben (Update 03.09.2019)

Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 1: Bestehende Brücke (26.08.2019) © Thomas Irlbeck

Auf der S7 wird derzeit die Brücke über die A8 erneuert. Dabei wird die neue Brücke neben der bestehenden Brücke errichtet und nach Abbruch der alten Brücke auf die Position der alten Brücke verschoben. Dazu kommen laut Auskunft eines Verantwortlichen Hydraulik und eine Art Schmierseife zum Einsatz.

Die S-Bahn-Strecke wird zwischen den Bahnhöfen Giesing und Perlach ab Samstag, 31. August (19:50 Uhr), bis Montag, 9. September (4:30 Uhr), für den Zugverkehr gesperrt. Als Ersatz setzt die S-Bahn München in dem Abschnitt Busse ein. Zwischen Perlach und Kreuzstraße fahren die S-Bahnen im 30-Minuten-Takt.

Die Autobahn wird auch zeitweise gesperrt:

  • von Samstag, 31. August, ab etwa 20 Uhr, bis Sonntag, 1. September, um 13 Uhr sowie
  • von Samstag, 7. September, ab 15 Uhr bis voraussichtlich Sonntag, 8. September, gegen 7 Uhr.

Bild 4 und 5 zeigen die bereits bereitstehende Stahlkonstruktion der neuen Brücke.

Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 2 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 3 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 4 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 5 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 6 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 7 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 8 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 9 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck

Update 03.09.2019

Die Gleise wurden inzwischen herausgeschnitten, die alte Brücke abgebrochen und die Widerlager der neuen Brücke an die endgültige Position geschoben. Jetzt muss am Wochenende (07.–08.09.2019) noch die schon bereitstehende Stahlkonstruktion der neuen Brücke eingehängt werden. Nach Anschluss der Schienen kann unsere S-Bahn Richtung Mangfalltal wieder rollen!

Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 10 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 11 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 12 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 13 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 14 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 15 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 16 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 17 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 18 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 19 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 20: Hier war mal eine Eisenbahnbrücke; vgl. Bild 1 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach Nord mit neuem Straßennamen: Sarah-Sonja-Lerch-Weg

Sarah-Sonja-Lerch-Weg
Bild 1 Ganz nahe am Zebrastreifen auf der Kurt-Eisner-Strarße (22.08.2019). Foto: Lesereinsendung

Der in Ost-West-Richtung verlaufende Weg zwischen Marx-Zentrum, Turm der Kirche St. Monika, und Albert-Schweitzer-Straße (am südlichen U-Bahnzugang Quiddestraße; an der Albert-Schweitzer-Schule) hat einen Namen erhalten: Sarah-Sonja-Lerch-Weg. Der Weg ist Bestandteil des Neuperlacher Fußwegsystems. Stationen auf dem Weg sind der Zebrastreifen auf der Kurt-Eisner-Straße und die Unterführung unter der Heinrich-Wieland-Straße (früher mit Trambahnaufgang).

Sonja Lerch war eine deutsche Sozialistin und Friedensaktivistin, die 1918 in München verstorben ist. Postalische Adressen am Sarah-Sonja-Lerch-Weg wird es wohl keine geben, da alle Häuser ja schon Hausnummern haben.

Sarah-Sonja-Lerch-Weg
Bild 2 (22.08.2019). Foto: Lesereinsendung

Vermisstenfall Maria und Tatiana Gertsuski – Ermittlergruppe verkleinert (Update 28.10.2019)

Maria Gertsuski
Vermisst: Maria Gertsuski (41) …

Am 13.07.2019 verschwanden die 41-jährige Maria Gertsuski und ihre 16 Jahre alte Tochter Tatiana. Beide sind russische Staatsbürgerinnen. Mutter und Tochter sollen ihre Wohnung in der Ottobrunner Straße in Ramersdorf gegen 14 Uhr verlassen habe, um das Neuperlacher Einkaufszentrum pep aufzusuchen. Im pep kamen sie aber offenbar nie an. Seither gelten sie als vermisst.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der „neue“ Ehemann Roman H. (44) von Maria Gertsuski (die beiden sind seit einem Jahr verheiratet) seine Frau im Affekt getötet hat. Um die Tat zu vertuschen und die einzige Zeugin zu beseitigen, soll der Tatverdächtige seine Stieftochter ermordet haben.

Polizei sucht Zeugen! Siehe im Bericht weiter unten

Roman H., ein Deutsch-Russe aus St. Petersburg, hat die beiden als vermisst gemeldet und sich dann bei der Befragung in Widersprüche verwickelt. Seitdem verweigert er die Aussage und sitzt nach seiner Festnahme am 21.07.2019 in Untersuchungshaft.

Tatiana Gertsuski
… und ihre Tochter Tatiana (16)

Die Ermittler glauben, dass der Tatverdächtige die Leichen im Truderinger Wald versteckt hat. Der Wald befindet sich rund zehn Autominuten von der Wohnung entfernt. Laut Zeitungsberichten (von der Polizei nicht bestätigt) sollen ein oder mehrere Zeugen dort eines der beiden Autos der Familie oder/und den Täter gesehen haben, was möglicherweise einer der Gründe dafür ist, warum die Ermittler sich auf dieses Gebiet konzentriert haben und immer noch konzentrieren. Auch soll die Familie einen Zweitwohnsitz in der Nähe des Truderinger Waldes besitzen.

Der Wald wurde bereits mehrfach von einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Polizei durchkämmt, die Großteile des Gebietes Schulter an Schulter unter Einsatz von Stangen und Schaufeln  durchkämmt haben. Auch Leichensuchhunde sowie Hubschrauber mit Wärmebildkameras kamen zum Einsatz. Doch die Leichen wurden bis jetzt nicht gefunden.

Roman H.
Tatverdächtiger Roman H. (44)

Inzwischen hat die Polizei im Truderinger Wald eine Schmutzfangmatte und einen Teppich gefunden, die aus der Wohnung der Familie stammen, wie auf einer Pressekonferenz der Polizei am 13.08.2019 mitgeteilt wurde. Auf diesen Gegenständen wurden Blutspuren gefundenen. Ein DNA-Test ergab, es ist Blut von den beiden Vermissten. Damit gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die beiden Frauen noch leben.

Die Schmutzfangmatte wurde von der Polizei gezeigt, der Teppich wird aus ermittlungstaktischen Gründen unter Verschluss gehalten.

Die Polizei sucht weiter nach Zeugen. Speziell Spaziergänger sind gefragt, die Verdächtiges im Truderinger Wald beobachtet haben.

Schmutzfangmatte mit Blutspuren
Schmutzfangmatte mit Blutspuren. Auch wenn sie hier auf einem Weg gezeigt wird, wurde sie im Dickicht in der Nähe des Weges gefunden
Biotop/Rothsee
Truderinger Wald. Hier der Baggersee mit Biotop (Rothsee). Die Polizei nimmt an, dass die beiden Leichen hier im Wald liegen (09.08.2019) © Thomas Irlbeck

Zeugenaufruf der Polizei

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich mit Hinweisen in dem Fall an die Polizei zu wenden. Sollten Sie in dem genannten Suchgebiet verdächtige Wahrnehmungen machen, verständigen Sie bitte umgehend eine Polizeidienststelle.

Zeugenaufruf:
Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12.07. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium München

Pkw der Vermissten
Pkw der Vermissten, ein Hyundai i30
Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, ein VW Tiguan
Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, weitere Ansicht

Mögliches Motiv des Ehemanns (Update 20.08.2019)

Wie die tz berichtet, die sich auf einen Bericht in der „Bild“ beruft, gibt es ein mögliches Motiv des Ehemanns. So sei Maria Gertsuski finanziell gut gestellt gewesen, daher könnte das Motiv hier Habgier lauten. Ferner wird berichtet, dass auch in der Wohnung Blutspuren entdeckt worden seien. Die Leichen wurden immer noch nicht gefunden.

Suche nach Leichen soll in Kürze fortgesetzt werden (Update 21.08.2019)

Der Focus spekuliert unter Berufung auf eine enge Freundin der Familie, es soll eine Trennung des Ehepaars im Raum gestanden haben, was ein mögliches Motiv des Tatverdächtigen gewesen sein könnte. Ferner berichtet das Blatt, dass die Suche nach den Leichen in Kürze fortgesetzt werden soll. Weitere Angaben dazu gibt es nicht.

Kein wirklich neuer Stand – aber ein Zeitungsbericht (Update 18.09.2019)

In der tz erzählen zwei Freundinnen von Maria über ihren Schmerz. Im Bericht heißt es auch, Roman H. habe die Freundinnen einen Tag nach dem Verschwinden von Maria angerufen und sie gefragt, ob sie wüssten, wo Maria sei.

Rätsel um Marias Profilbild (Update 19.09.2019)

Wie die tz berichtet, die sich auf die „Bild“ bezieht, wurden kürzlich die Messengerdienste WhatsApp und Viber der beiden Frauen reaktiviert. Marias Profilbild ist seit dem 14. August verschwunden, der Grund hierfür ist unbekannt. Wie die Bild (der Artikel ist per Bezahlschranke abgesichert) weiter schreibt, haben die Ermittler offenbar die SIM-Karten von Mutter und Tochter klonen lassen . Hierfür ist ein richterlicher Beschluss notwendig. Auf diese Weise können Nachrichten, die nach dem Ausschalten des Handys nicht mehr zugestellt werden konnten, in besonderen Fällen doch noch zugestellt und sichtbar gemacht werden.

Mutter und Tochter seit über drei Monaten verschwunden – Verdächtiger will Schweigen nicht brechen (Update 25.10.2919)

Ein aktueller Bericht in der tz, aber das Neue besteht darin, dass es nichts Neues gibt. Der Tatverdächtige will weiter schweigen, die Leichen wurden noch nicht gefunden.

Ermittlergruppe verkleinert (Update 28.10.2019)

Hallo berichtet, dass sich der Tatverdacht gegen den Ehemann erhärtet hat. Konkretisiert wird es nicht, zumal der dringende Tatverdacht bereits seit August besteht. Die Ermittlergruppe „Duo“ wurde von 20 auf 7 Mitglieder reduziert. Die Leichen wurden noch nicht gefunden.

Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach – Gebäude sollen abgerissen werden

Allianz
Bild 1: Der Neubau (13.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Das Unternehmen wird den bis Ende 2020 laufenden Mietvertrag für das Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 nicht verlängern. Die Mitarbeiter werden in die Allianz-Zentrale in Unterföhring umziehen. Die Gebäude sollen abgerissen werden. Das berichtet die tz.

Meine Mutter hat dort viele Jahre gearbeitet, daher habe ich einen Bezug zu dem Bau. Anfangs hieß der Konzern noch „Vereinte Versicherung“. Am 1. Mai 1995 wurde das Unternehmen an die Allianz Aktiengesellschaft (heute Allianz SE) verkauft. Am 8. November 2002 ging die Marke „Vereinte Versicherung“ schließlich in der Allianz auf.

Die Gebäude sind noch nicht alt. Anfangs gab es nur den Hauptbau (April 1982 eröffnet laut Dokument „Städtebauliche Entwicklung des neuen Stadtteils Neuperlach in München“, Sigrid Bretzel, München, 2009), der weiße, futuristisch anmutende Bau (weiße Fassade) kam später hinzu (April 1996 eröffnet laut gleicher Quelle).

Der bisherige Eigentümer hat die Gebäude verkauft. Der neue Eigentümer will neue Bürogebäude errichten. Der Grund ist, dass die bisherigen Gebäude zu wenig Büroflächen in Relation zur Grundstücksgröße bieten.

Das geht Richtung Wegwerfarchitektur. Unser Neuperlach wird mir bald fremd!

Der Bebauungsplan lässt nur Gewerbe zu. Dennoch könnte auch einer vorhabenbezogenen Änderung des Bebauungsplans ein Mix aus Wohnen und Arbeiten entstehen.

Dazu ein Alternativvorschlag: Ich könnte mir vorstellen, den Neubau zu erhalten und die Büroflächen neu zu vermieten. Dem Altbau würde ich ersetzen durch einen echten Hochpunkt, das heißt mehrere Häuser, von denen mindestens die Hochhausgrenze sprengt. Dabei würde ich das Design des Neubaus weiterführen. Das Hochhaus könnte dann als Wohnhaus fungieren oder gemischt für Wohnen/Gewerbe.

Update: Ein Leser berichtet, es werde nur der Altbau abgerissen. Bestätigt ist das derzeit noch nicht.

Allianz
Bild 2 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 3: Neubau (links) und Altbau. Der Weg führt hier zum LAO/Plett-Zentrum (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 4: Eingangsbereich Altbau mit dem Brunnen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 5: Neubau von der Fritz-Schäffer-Straße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 6 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 7 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 8 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 9 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 10: An der Kreuzung Fritz-Schäffer-Straße/Thomas-Dehler-Straße/Albert-Schweitzer-Staße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 11: Von der Fußgängerbrücke aus gesehen, die das LAO/Plett-Zentrum mit der Allianz verbindet (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 12: Der Altbau von der Ständlerstraße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck

Mercure-Hotel in Neuperlach Süd

Mercure-Hotel, Neuperlach Süd
Bild 1: Das Mercure-Hotel in Neuperlach Süd am Rudolf-Vogel-Bogen 3 – Nähe Kreuzung Carl-Wery-Straße/Otto-Hahn-Ring (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Ich wurde vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass ich immer mal wieder das Mercure-Hotel am Karl-Marx-Ring zeigen würde, aber nie das Mercure-Hotel in Neuperlach Süd. Das hat sich mit den heutigen Fotos geändert. Es war natürlich keine böse Absicht. Es lag einfach daran, dass ich nicht so oft in Neuperlach Süd bin. Und wenn ich dort war, waren die Lichtverhältnisse nicht geeignet.

Mercure-Hotel, Neuperlach Süd
Bild 2 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Genieße Dein Leben – In Neuperlach Süd entsteht Wohnensemble Enjoy

Enjoy
Bild 1: Werbetafel für das Bauprojekt am Verkaufsbüro  (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Isaria AG baut am Gustav-Heinemann-Ring 133/135 in Neuperlach Süd als Ersatz für ein altes Büro- und Geschäftshaus einen mehrgliedrigen Wohnbau mit 80 Eigentumswohnungen. Das Projekt firmiert unter dem Namen Enjoy. Im Erdgeschoss sind außerdem drei Läden vorgesehen. Der Vertriebsstart ist bereits erfolgt, Ende 2021 soll die Fertigstellung erfolgen.

Lage

Der Bau liegt fast unmittelbar gegenüber dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd. Das alte Gebäude steht momentan noch (Bilder 2 bis 11) und ist bereits für den bevorstehenden Abriss abgesperrt.

Bestandsbau

Der Bau, welcher der P&P-Gruppe Bayern GmbH gehörte, wurde 1988 errichtet. Die 4 Obergeschosse waren zur Büronutzung (4.029,73 m²) vorgesehen. Im Erdgeschoss waren früher bzw. zuletzt das China-Restaurant „Chi Wan“, ein Café Ratschiller’s, eine Stadtsparkasse, die „Munich International School of Arts“ und eine Änderungsschneiderei ansässig.

Architektur einmal anders! Verspielt, frech, schräg!

Der neue Bau weicht erfreulicherweise von den üblichen Einheitsbauten ab. Die Grundrisse der beiden Hauptbauten basieren nicht etwa auf Rechtecken, sondern auf verschiedenen, nicht regelmäßigen Pentagonen. Die Balkone haben unterschiedliche und interessante Formen. Sie sind entweder quadratisch, rechteckig, spitz zulaufend, gedreht oder haben andere, unsymmetrische Formen. Jeder Balkon scheint einzigartig zu sein, einige Balkone zeigen in die verschiedensten Richtungen und erwecken den Eindruck, gewagt weit rauszustehen. Dieses gewollte Chaos ist ein Blickfang und harmoniert damit mit den ebenso unkonventionellen Grundrissen. Auch Loggias sind laut Beschreibung vorgesehen, die ich hier jedoch wegen ihrer Anordnung außerhalb des normalen Gebäudeumrisses eher als Erker bezeichnen würde. In den Erdgeschoss-Wohnungen sind Terrassen vorgesehen. Die Farbgebung (grün) ist ebenso ungewöhnlich.

Geschosszahl

Die Geschosszahl liegt bei 8 (der schmalere Gebäudeteil) bzw. 7 (der breitere Gebäudeteil). Die beiden Hauptbauten sind mit einem schwebenden Zweigeschossser verbunden. Der nordwestliche Teil schließt mit einem Zweigeschosser ab –  der, damit keine Langweile aufkommt, als unregelmäßiges Oktagon ausgeführt ist –, der an dem Siebengeschosser klebt.

Die Wohnungen weisen 2 bis 4 Zimmer auf. Dazu kommen private Dachgärten und Dachterrassen.

Damit verabschiedet man sich in Neuperlach Süd wohl immer mehr von der alten Regel, maximal 6 Geschosse zu bauen. Hier werden es immerhin wie erwähnt auch 7 bzw. 8 Geschosse – wie punktuell am Gewofag-Bau. Der Mut, ein paar wirkliche Hochpunkte zu setzen, fehlt jedoch. Das mag an den Bebauungsplänen liegen, die mehr nicht zulassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Stadt die Bebauungspläne generell ändert, da dies aufwendig ist und man nicht beliebig Ressourcen hat. Aber es ist möglich, Bebauungspläne vorhabenbezogen zu ändern.

Ein paar Meter weiter entsteht ja z.B. mit dem Boardinghouse ein immerhin 17-geschossiges Hochhaus, wozu ebenfalls ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden musste.

Preise

Die Preise sind die in München mittlerweile üblichen, es geht bei 4-Zimmer-Wohnungen –zumindest den mit besonders großer Fläche – jetzt auch in Neuperlach schon offenbar unaufhaltsam Richtung 1 Million.

Preisbeispiele

  • 4 Zimmer, EG, SW-Terrasse zum Innenhof, 85,6 m², 649.900,00 €
  • 4 Zimmer, 6. Stockwerk, Loggia & Balkon, Alpenblick, 106,2 m², 899.900,00 €
  • 2 Zimmer, 7. Stockwerk,  Loggia, 57,6 m², 469.900,00 €
Enjoy
Bild 2 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 3 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 4 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 5 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 8 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild9X (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 10 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 11 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Radio Feierwerk goes Podcast – Immer mehr spannende Audioserien aus dem Kinder- und Szenebereich

Bei Radio Feierwerk gibt’s was auf die Ohren, und das nicht nur on air! Seit dem Start des Feierwerk Podcasts „Nahaufnahme“ vor über einem Jahr hat sich viel getan: Mit „Drei Jahre wach“ ist auf dem Sender seit Herbst 2018 auch ein Familienpodcast beheimatet, außerdem werden mit dem preisgekrönten „Rice & Shine“ sowie dem seit drei Jahren erfolgreichen „Feuer und Brot“ zwei weitere packende Podcast-Formate zugeliefert. Und nicht nur im Szenebereich ist etwas geboten: Mit der „Kurzwelle“, dem Kindermagazin von Radio Feierwerk, und der „Südpolshow“, die bereits gelungen auf YouTube performed, gibt es nun auch die Radio-on-demand-Formate für Kinder als Podcasts für die jungen Hörer*innen auf Spotify, Apple Podcasts und Podigee zu hören!

Kurzwelle (https://kurzwelle.podigee.io/)

Podcast Kurzwelle
Foto: Feierwerk Südpolstation

Was macht eigentlich Pluto, der Kosmos-Korrespondent von Radio Feierwerk? An welchem Fall arbeitet Inspektor Wirbelwort? Und wie ist  es nun wirklich um das Klima auf der Welt bestellt? Ohren gespitzt und reingehört! In der „Kurzwelle“ gibt es jede Woche ein topaktuelles Programm zu Themen, die Kinder bewegen. Reportagen, Interviews, Umfragen, Nachrichten, Spiel- und Buchtipps, ein Hörspiel und viele Fragen an Livegäste im Studio. Das Beste: Bei der Kurzwelle machen Kinder zwischen acht und 13 Jahren das Programm selbst. Unter der Anleitung von Journalist*innen und Medienpädagog*innen werden sie zu Reporter*innen. Kopfhörer auf, Podcast an und schon nimmt die Kurzwelle euch mit zur Filmpremiere, zur Lamawanderung, zum Bogenschießen, zum Interview mit der Lieblingsband und vielem mehr.

Südpolshow (https://suedpolshow.podigee.io)

Podcast Südpolshow
Foto: Feierwerk Südpolstation

Bücher, Autor*innen, Filme, Regisseur*innen, Schauspieler*innen – das sind die Schwerpunkte der „Südpolshow“. Seit über 20 Jahren entstehen an der Feierwerk Südpolstation in Neuperlach mit und von Kindern und Jugendlichen produzierte Radiosendungen. Es gibt kaum einen deutschen Promi aus Film und Fernsehen, den die Südpolreporter*innen noch nicht interviewt haben. Seit 2015 trifft man das Team rund um Medienpädagogin Patricia Bodensohn jährlich auf der Frankfurter Buchmesse oder auch bei Kinderfilmpremieren am roten Teppich. Dass sich die Kinder so leicht für die viele Arbeit motivieren lassen, liegt ganz klar an der Ernstfallsituation. Radiomachen wird hier nicht nur gespielt, sondern es entsteht eine Radiosendung, die jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr „ganz in echt“ ausgestrahlt wird – und ab sofort auszugsweise auch als Podcast verfügbar ist.

Drei Jahre wach (https://dreijahrewach.podigee.io/)

Podcast Drei Jahre wach
Foto: Feierwerk Südpolstation

Julia und Eveline kennen sich aus der Arbeit, aber es hat kaum vier Begegnungen in der Kaffeeküche gebraucht, da waren sie auch schon Freundinnen – und irgendwann dann Mamas. Die durch Schlafentzug gewonnene Zeit investierten die beiden schnell in ein Baby der etwas anderen Art: den Podcast „Drei Jahre wach“. Inhaltlich geht es eben nicht um die rosarote Zuckerwatte in den klinisch reinen, perfekten Familien, wie es auf Instagram und Co. gerne inszeniert wird. Sondern darum, warum unsere Kinder die größten Emotionen in uns auslösen. Liebe und so, klar; aber auch Wut, Verzweiflung, Ratlosigkeit, Überforderung. Wie steinig der Weg sein kann, bis man schwanger wird. Oder auch, warum man auf gar keinen Fall Kinder bekommen will. Julia und Eveline nennen „Drei Jahre wach“ einen „Familienpodcast“, weil sie spannende Geschichten für alle erzählen wollen: Mamas, Papas, Großeltern, Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern – denn eine Familie hat im Grunde ja jeder.

Nahaufnahme (https://nahaufnahme.podigee.io/)

Podcast Nahaufnahme
Foto: Feierwerk Südpolstation

„Panama Plus“, „Sound of Munich now“, „Nußbaumpark“ … Projekte, die in München alle kennen, die sich in der kulturellen Szene bewegen. Doch wer sind die Menschen, die dahinterstecken? Die Macher*innen, die die Münchner Subkultur gestalten? Genau das möchten Julia Viechtl, Leiterin der Fachstelle Pop im Feierwerk, und Esther Diestelmann, Chefredakteurin von Radio Feierwerk, herausfinden und haben deshalb den Feierwerk-Podcast „Nahaufnahme“ gegründet. Einmal im Monat sprechen sie mit ihren Gästen über Laster, das Sein und die Zukunft. Und warum man halt so ist, wie man ist. In den Studioräumen von Radio Feierwerk haben die beiden schon Menschen wie Florian Kreier, Rüdiger Linhof, Roger Rekless, Mira Mann oder Zehra Spindler begrüßt. Allesamt Menschen, die München prägen und bewegen. Und der Zuhörer darf Mäuschen spielen – ganze 12 Mal pro Jahr.

Rice & Shine (https://riceandshine.podigee.io/)

Podcast Rice and Shine
Foto: Feierwerk Südpolstation

Minh Thu und Vanessa sind Journalistinnen und haben sich in München an der Deutschen Journalistenschule kennengelernt. In ihrem Podcast „Rice & Shine“ erzählen die beiden von ihren Erfahrungen als Kinder vietnamesischer Einwanderer in Deutschland. Wer oder was sind wir? Wie wollen wir leben und lieben? Mit welchen Fragen und Problemen sind Menschen mit einer deutschen und einer vietnamesischen Identität konfrontiert? Diese Fragen diskutieren sie einmal im Monat, mal zu zweit, mal mit Gast, immer mit Humor und persönlichen Anekdoten. Für ihre ergreifenden Gespräche rund um Identität, Rituale und den Prozess der Anpassung sind sie bei „Apple Podcasts“ in den Top 10 im Gesellschaftsbereich gelistet und wurden jüngst für den Grimme Online Award nominiert.

Feuer und Brot (https://feuer-und-brot.podigee.io/)

Podcast Feuer und Brot
Foto: Feierwerk Südpolstation

Alice und Maxi kennen sich seit der fünften Klasse, inzwischen sind in ihren 30ern. Maxi arbeitet als Sprecherin in Berlin, Alice war freie Journalistin in Hamburg und ist mittlerweile auch in der Hauptstadt gelandet. Derzeit arbeitet sie auf Hochtouren an ihrem Buch zum Thema Alltagsrassismus, das im Herbst erscheint. In ihrem monatlich erscheinenden Podcast „Feuer und Brot“ besprechen die beiden besten Freundinnen in lockerer Atmosphäre gesellschaftlich relevante, popkulturelle und persönliche Themen wie z.B. Rap, Feminismus, Angst, Männlichkeit oder auch mal das Tabuthema Menstruation.

Podcaste – alle Infos

Alle Podcasts sind zu folgenden Zeiten auf Radio Feierwerk 92,4 zu hören:

Radio Feierwerk für Kinder

  • Südpolshow (jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr)
  • Kurzwelle (jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr)

Radio Feierwerk für die Szene

  • Nahaufnahme (jeden 1. Samstag im Monat von 21 bis 22 Uhr)
  • Drei Jahre wach (jeden 3. Samstag im Monat von 21 bis 22 Uhr)

Zugelieferte Formate

  • Feuer & Brot (jeden 2. Freitag im Monat von 21 bis 22 Uhr)
  • Rice & Shine (jeden 3. Freitag im Monat von 21 bis 22 Uhr)

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Waldtrudering: Auf einem Waldgrundstück müssen sämtliche Eschen gefällt werden! (Update 10.07.2019)

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 1 (04.07.2019): Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße – Map
Bild 2: In dem Waldgebiet müssen alle Eschen gefällt werden. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden (das berichtet die Süddeutsche Zeitung). Das bedeutet, dass fast alle Bäume der Säge zum Opfer fallen. Nur rund 5 % der Bäume sind anderen Baumarten zuzurechnen, sie versucht man zu erhalten. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Als Folge kommt die Wasserversorgung des Baumes zum Erliegen, und der Baum stirbt ab.

Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist schließlich derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Nicht nur Äste können sich selbstständig machen, die Bäume können auch umstürzen, vor allem, wenn ein Sturm aufkommt. Die Eschen auf dem Grundstück sind bereits schwer geschädigt oder gar abgestorben. Sie sind nicht mehr zu retten.

Das Aus für die Eschen

Laut Aussage des Försters haben die hiesigen Eschen keine Abwehrstoffe gegen den eingeschleppten Pilz. Es könnte hunderte, gar tausende  Jahre dauern, bis neuen Eschenpopulationen natürliche Resistenzen dagegen aufgebaut hätten. Daher gingen viele Experten davon aus, dass der komplette alte Bestand an Eschen in wenigen Jahren Geschichte ist.

Andere Baumarten seien nicht von diesem Pilz betroffen. Entsprechend würden Eschenwälder durch andere Arten ersetzt – durch den Menschen oder auch auf natürlichem Weg.

Das Gebiet liegt auch noch in der ALB-Quarantänezone

Jetzt kommt es noch dicker: Das Grundstück liegt zudem größtenteils in der Quarantänezone des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Daher muss das Holz durch Spürhunde (siehe Bild 1), die speziell auf den ALB trainiert sind, untersucht werden. Befallenes Holz wird kleingehäckselt und zusätzlich verbrannt, um möglichst sämtliche Individuen des Laubholzbockkäfers zu vernichten.

Spürhunde die heimlichen Stars

Die Hunde sind die heimlichen Stars. Ohne ihren Geruchssinn und ihre Lernfähigkeit hätte sich der Asiatischen Laubholzbockkäfers wahrscheinlich bereits viel weiter ausgebreitet.

Das Waldgebiet ist übrigens Landschaftsschutzgebiet. Damit ist keine Bebauung möglich. Das sage ich explizit, um Gerüchten oder Verschwörungstheorien, hier könnte irgendetwas getrickst worden sein, um Bauland zu generieren, vorzugreifen. Für die gefällten Bäume wird es Ersatzbepflanzungen geben, für die 3 Jahre Zeit besteht.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 3 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 4 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 5 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 6 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 7 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 8 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 9 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 08.07.2019

Häckseln von Holz vor Ort, bei dem der Verdacht besteht, es ist vom ALB befallen. Nach dem Häckseln geht der Holzabfall in die Verbrennungsanlage.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 10 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 11 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 12 (08.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 10.07.2019

Viel steht hier nicht mehr.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 13 (10.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 2 von 2 (Update 30.11.2019)

Hinweis: Das bisher Geschehene findet sich im ersten Teil des Artikels: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 1 von 2

Alexisquartier Map
Umgebungskarte Neubaugebiet Piederstorfer. Das Baugrundstück liegt vollständig auf Neuperlach Grund und grenzt unmittelbar an die Truderinger Grenzkolonie (Nordosten) und Waldperlach (Osten/Südosten) an. Die versetzte Bogenschießanlage wurde inzwischen berücksichtigt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Der Name: Alexisquartier (siehe Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?). Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Läden sowie soziale Einrichtungen, etwa Kindergärten, sind natürlich auch vorgesehen. Die Natur wurde ebenso nicht ganz vergessen, ein Quartierpark wird auch integriert.

Da die Erschließung über die Truderinger Friedrich-Creuzer-Straße nicht ausreichend wäre (gerade die Anwohner in der Niederalmstraße befürchteten – und befürchten immer noch – im Rahmen des Neubaugebietes eine drastische Zunahme des Verkehrs), wird als weitere Zufahrtsmöglichkeit die Ständlersraße ins neue Quartier verlängert. Mit der ursprünglich geplanten Autobahn durch den Truderinger Wald hat das nichts zu tun, es ist nur eine Erschließung des neuen Quartiers als Wohnstraße. Auch auf Höhe des Mercure-Hotels soll eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden.

Neubaugebiet Alexisquartier
Werbetafel vor dem Verkaufspavillon – Zufahrt zwischen Mercure-Hotel und Heizwerk Perlach (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Hochbauarbeiten starteten 2019. Mit der ersten Bodenplatte wurde im Juni 2019 begonnen. Mit einer endgültigen Fertigstellung aller Bauabschnitte ist bis 2028 zu rechnen. Über den Abriss des ehemaligen Quetschwerks hat Neuperlach.org ausführlich berichtet: Piederstorfer: Abriss Quetschwerk begonnen und Piederstorfer: Verhallt – Abrissarbeiten gestartet

Update 01.07.2019

Stand bei den beiden Baugruben.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 1 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 2 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 3 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 04.07.2019

Seit Juni arbeitet man an der ersten Bodenplatte. Hier drei Aufnahmen vom 04.07.2019 aus ungewohnter Perspektive direkt vom Baustellengelände aus. Hier sieht man viel mehr, da die Baugrube im toten Winkel liegt, wenn man sich hinter den Absperrungen aufhält. Die folgenden Bilder (4–6) wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 4 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 5 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 6 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 17.07.2019

In einer der beiden großen Baugruben bereits die ersten Wände des untersten Kellergeschosses.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 7 (16.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 26.07.2019

Seit Mittwoch verrichtet ein vierter Kran seinen Dienst.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 8 (26.07.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 9 (26.07.2019) © Thomas Irlbeck

Update 28.08.2019

Es wird weiter fleißig am Keller gearbeitet. Zaungäste sehen aber nach wie vor fast nichts, da der Ort des Geschehens weiterhin im toten Winkel liegt. Doch zum Glück hat Benno Steuernagel-Gniffke die Lizenz zum Fotografieren direkt auf der Baustelle! Dort sind gestern eine Reihe von Fotos entstanden. Vielen Dank an ihn und an die Firma Demos Wohnbau GmbH, dass ich die Bilder hier zeigen darf!

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 10 (27.08.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 11 (27.08.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 12 (27.08.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 13 (27.08.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 14 (27.08.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 15 (27.08.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 12.09.2019

Für die zweite große Baugrube wurde ein weiterer Kran aufgebaut, sodass jetzt ganze fünf Kräne ihren Dienst verrichten. Auf dem Gelände um die beiden Baugruben herum werden die Rohre für die Fernheizung gelegt. Ende des Monats sollen auch die Aktivitäten bei den Reihenhausgruben beginnen.

Da immer noch an den Kellerräumen gearbeitet wird und nun auch noch der Alexisweg dicht ist, ist die Baustelle für Fotografen nicht so interessant, da das Entscheidende nur schlecht zu sehen ist. Benno Steuernagel-Gniffke durfte erfreulicherweise direkt auf der Baustelle fotografieren. Vielen Dank an ihn und an die Firma Demos, welche die Fotos freigegeben hat! In dem Artikel Alexisweg gesperrt! sind weitere neue Fotos zu sehen, die Benno Steuernagel-Gniffke angefertigt hat und die von der Firma Demos genehmigt wurden.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 16 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 17 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 18: Anlieferung eines Teils für den 5. Kran (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 19: Montage des Krans #5  (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 20: : Montage des Krans #5  (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Aufbau von Kran #6 (Update 16.09.2019)

Eine gescheite Großbaustelle braucht mehr als nur drei Kräne. Jetzt sind wir bei 6. O.k., sagen wir mal bei 5½.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 21 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 22 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 23 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 24 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 25 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck

Fortsetzung des Kranaufbaus hier: Aufbau von Nummer sechs

Farb- und Lichtspiele

Ein ganz ausdrucksstarkes Foto! Vielen Dank!

Alexisquartier
Bild 26 (17.09.2019) Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Nun stehen sechs Kräne:

Alexisquartier Kran #6
Bild 27 (17.09.2019) © Thomas Irlbeck

Meilenstein: Erdgeschoss! (Update 19.09.2019)

Die erste Erdgeschosswand steht bzw. zumindest die erste oberirdische Wandverschalung. Auf Foto 28 hat es den Anschein, dass diese mit Beton befüllt wird, was aber täuscht. Der Beton gilt etwas dahinter in der Baugrube.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 28 (19.09.2019) Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 29 (19.09.2019) Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 30 (19.09.2019) Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 31 (19.09.2019) Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Arbeiten am Parterre und ein Phantomkran (Update 24./25.09.2019)

Bei einer Großbaustelle wie dem Alexisquartier gibt es praktisch täglich etwas Neues. Doch der Mensch kann dabei leicht einer Täuschung unterliegen. Bei Foto 33 hat es den Anschein, es käme Kran Nummer 7, und diese magische Zahl wäre voll. Vielmehr wurde ein bestehender Kran versetzt – und dazu demontiert und wieder zusammengesetzt. Wie die Fotos zeigen, ist man noch mit den Kellerräumen beschäftigt, aber punktuell geht es nun an der Oberfläche weiter (Bild 34) . Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke für die Fotos und an die Firma Demos für die Genehmigung!

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 32 (24.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 33 (24.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 34 (24.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die erste Wand:

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 35 (25.09.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 36 (25.09.2019) © Thomas Irlbeck

Weitere Baucontainer-Unterkunft, Kran #7 rollt an (Update 26.09.2019)

Eine weitere Baucontainer-Unterkunft wurde installiert. Es wurden ferner Auslegeteile für einen weiteren Kran angeliefert. Bald heißt es also wohl „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein.“ Man fragt sich nur, wer der Wolf in der Geschichte ist.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 37 (26.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 38 (26.09.2019. F)oto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 39 (26.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 40 (26.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 41 (26.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Kran #7 wird aufgebaut (Update 27.09.2019)

Alexisquartier Kran #7
Bild 42 (27.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier Kran #7
Bild 43 (27.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier Kran #7
Bild 44: Man zähle nach, es sind sieben! (27.09.2019) © Thomas Irlbeck

Alle 7 – aus dieser Perspektive weniger idyllisch, aber eindrucksvoll!

Alexisquartier Kran #7
Bild 45 (29.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier Kran #7
Bild 46 (29.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier Kran #7
Bild 47 (29.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 14.10.2019

Das Erdgeschoss des ersten Baukomplexes nimmt immer mehr Form an. Auch bei der zweiten großen Baugrube (Fotos 51 bis 52) geht es nun so richtig los. Die folgenden Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Alexisquartier
Bild 48 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 49 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 50 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 51 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 52 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Auch der Alexisweg macht Fortschritte, wenngleich bis zur Freigabe noch einige Zeit ins Land gehen dürfte. Mehr dazu hier: Alexisweg gesperrt!

Update 19.10.2019

Im Alexisquartier weiten sich die Arbeiten aus. In der ersten großen Baugrube wird noch partout am Parterre gearbeitet (ab Bild 57). In der zweiten großen Baugrube wird nun die Basement-Bodenplatte gegossen (Bild 53, 55 und 56). Bei den Reihenhäuser-Baugruben wird nun Selbiges vorbereitet (Bild 54). Benno Steuernagel-Gniffke war am Freitag mit seiner Kamera direkt vor Ort und zeigt auch das, was Zaungäste wegen des toten Winkels nicht sehen können. Die folgenden Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Alexisquartier
Bild 53 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 54 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 55 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 56 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 57 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 58 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 59 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 60 (18.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 06.11.2019

Inzwischen fühlt man sich schon fast an die Bauma erinnert, so viele Kräne stehen im Alexisquartier. Auf den Fotos wird gerade Kran #8 montiert.

Alexisquartier
Bild 61 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 62 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 63 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 64 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 65 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 66 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 67 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 68 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 69 (06.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ein neuer Tag mit fertiggestelltem Kran #8 (Update 07.11.2019)

Alexisquartier
Bild 70 (07.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 71 (07.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 72 (07.11.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 30.11.2019

Wie die Fotos von Benno Steuernagel-Gniffke zeigen, kommt man auf der Baustelle sehr gut voran. Punktweise ist bereits das zweite Stockwerk im Rohbau zu sehen. Bei den Reihenhäusern laufen die Kellerarbeiten.

Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank an alle Beteiligten! Fotos vom 28.11.2019.

Alexisquartier
Bild 73 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 74 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 75 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 76 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 77 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 78 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 80 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 81 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 82 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 83 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 84 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 85 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 86 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 87 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 88 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 89 (28.11.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Extremes Panorama – Das Glück kommt von oben, aber ist es da oben auch?

Nicht erst Reinhard Mey erkannte, dass Probleme mit zunehmender Höhe immer nichtiger und kleiner erscheinen. Ob jedoch Menschen, die mit Fernblick wohnen, tatsächlich glücklicher sind, das müsste man wohl noch überprüfen. Ausschließen möchte ich es jedenfalls nicht.

Benno Steuernagel-Gniffke hat ein Wahnsinns-Panorama hergestellt, von dem ich auch die zugrundeliegenden Einzelbilder zeige.

Zunächst das eigentliche Panorama, das mit mehrfachem Klick in mehreren Stufen vergrößert werden kann:

Panorama Neuperlach
Extrem-Panorama (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das originale Panorama hat eine Auflösung von sagenhaften 29.744 × 2.800 Pixel. Da mein System keine so hohe Auflösung zulässt, habe ich die Originalauflösung auf flickr gestellt und hier verlinkt: https://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer/48170970712/sizes/o/

Zwei weitere Ergebnisse aus der Reihe, ein nicht so extremes Panorama und ein schöner Hintergrundausschnitt:

Panorama Neuperlach Einzelbild
Häuser am Annette-Kolb-Anger (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Frauenkirche und Riesenrad im Werksviertel-Mitte (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Einzelbilder

Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 1/16. Im Vordergrund: Häuser am Annette-Kolb-Anger. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 2/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 3/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 4/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 5/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 6/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 7/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 8/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 9/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 10/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 11/16. Ganz rechts schleicht sich das Marx-Zentrum rein. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 12/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 13/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 14/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 15/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 16/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neues von der Zaunposse

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 1: Tor nach erneutem Umbau (29.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach – das ist der Stadtteil der offenen Wege. „Es ist die Art des Städtebaus aus den 60er und 70er Jahren, dass die Hochhäuser fließend in der Landschaft liegen“, erklärte 2009 Michael Hardi vom städtischen Planungsreferat. Man soll sich also frei im Stadtteil bewegen können – auf vielen untereinander vernetzten Wegen. Dies ist sogar in den Bebauungsplänen rechtlich verbindlich festgeschrieben. Bewohnern unserer Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 war aber vor allem der nächtliche Lärm von Kneipenbesuchern zu viel. Schließlich errichtete man 2007 einen Zaun mit abschließbarem Tor. Der Nordweg wurde zur Sackgasse, die Bewohner mit Schlafzimmer gen Norden hatten fortan mehr Ruhe. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Wege für Bewohner aus anderen Wohnanlagen länger wurden. Die rechtswidrige Einfriedung landete schließlich vor Gericht. Die Stadt befürchtete einen Präzedenzfall, weitere Wohnanlagen könnten folgen und es gäbe keinen Stadtteil der offenen Wege mehr.

Vor Gericht fand man schließlich einen Kompromiss: Der Zaun darf bleiben, aber das Tor muss von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Das ist natürlich sehr wenig, zumal die Läden im Marx-Zentrum teilweise bis 20 Uhr öffnen.

Damit das Tor nicht zufallen konnte (was bedeutete, dass man einen Schlüssel brauchte, um es zu öffnen), baute es der Hausmeister um. Nun sollte um 8 Uhr früh der Schließkolben per Schlüssel raus- und erst um 18 Uhr wieder reingeschoben werden. Im herausgeschobenen Zustand konnte die Tür nicht im Schloss einrasten. Bis letzte Woche klappte das nie hundertprozentig. Gerade neu eingezogene Bewohner kennen die Regelung nicht oder es wird nachlässig gehandelt. Immer wieder liefen Bewohner aus anderen Wohnanlagen untertags in die Sackgasse (ob das Tor auf ist, kann man vom Eingang aus nicht sehen) und fluchten, da sie den Weg umsonst gemacht hatten.

Update 2019: Erneuter Torumbau

Letzte Woche wurde das Schloss abermals umgebaut. Jetzt gibt es Türgriffe statt Türknäufen auf beiden Seiten (Bild 3 zeigt die ursprüngliche Variante), sodass man ein zugefallenes Tor wieder ohne Schlüssel öffnen kann. Vielleicht wird es nun besser. Der Haken ist aber: Wenn einer unserer Bewohner das Tor tagsüber nicht zufallen lässt, sondern bewusst abschließt, braucht man dennoch wieder einen Schlüssel, um es zu öffnen. Das Tor ist also weiterhin nur mit gewisser Unschärfe auf.

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 2: Tor nach erneutem Umbau, andere Seite (29.06.2019) © Thomas Irlbeck
Bild 3: Tor noch mit Türknäufen (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Quelle: Neuperlach: Umstrittener Zaun darf doch bleiben (Artikel aus dem Münchner Merkur von 2009)

Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes?

Pfanzeltplatz 7
Bild 1 (29.06.2019): Der Laden schließt, das Gebäude wird laut Vermieter „wohl“ abgerissen. Das verwundert, da das gesamte Ensemble denkmalgeschützt ist. Foto: Lesereinsendung

Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen.

Das Besondere ist, die Buchhandlung führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht:

Es ist inzwischen offensichtlich, dass das Objekt Pfanzeltplatz 7 nicht mehr heutigen Anforderungen an einen zeitgemäßen gebäudetechnischen Zustand entspricht und wir werden daher das Anwesen veräußern und es wird im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden.

Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern.

Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei auch auf einen Fall in Obergiesing, bei dem ein denkmalgeschütztes Haus – allerdings ohne Genehmigung – abgerissen worden war (Quelle: RIS):

  • Gibt es zu den Anwesen Pfanzeltplatz 7 + 8 Anfragen zur Bebaubarkeit?
  • Sind die beiden Häuser als Baudenkmäler in die Baudenkmalliste aufgenommen worden?
  • Falls nicht, gibt es Bestrebungen, diese in die Liste aufzunehmen?
  • Wäre trotz bestehendem Ensembleschutz ein Abbruch vollziehbar bzw möglich?
  • Gibt es einen Aufstellungsbeschluß?
  • Hat die Verwaltung den Eigentümer*innen bereits Auskunft erteilt?
  • Wenn ja, in welcher Form fand diese Unterredung statt?
  • Gibt es seitens der Eigentümer*innen Vereinbarungen mit den derzeitigen Mieter*innen über einen Wiedereinzug?

Begründung
Den Mietern des Hauses Pfanzeltplatz 7 („Schwedische Buchhandlung“) wurde der Mietvertrag zum 30.6.2019 gekündigt, mit der Begründung „…das es im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden (soll)….“

Der Fall, des in der Baudenkmalliste befindlichen Hauses, Obere Grasstraße 1, besser bekannt als Uhrmacherhäusl, ist in München in schlechter Erinnerung geblieben! Es bedarf daher einer Kontrolle, um den Schutz des Ensembles am Pfanzeltplatz zu gewährleisten.

Ein aktuelleren Stand im RIS gibt es noch nicht, ich habe da jetzt mal nachgefragt und bleibe dran.

Pfanzeltplatz 7
Bild 2 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 3 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 4 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung

Quidde-Zentrum: Alle Zugänge zum Ladenzentrum wegen bevorstehendem Abriss gesperrt (Update 13.09.2019)

Quidde-Zentrum Abriss
Bild 1 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck

Heute wurden alle (fünf) Zugänge zum Quidde-Zentrum (Ladenzentrum) gesperrt. Das Ladenzentrum wird ja nun abgerissen (Neuperlach.org berichtete). Das Neuperlacher Fußwegsystem ist somit unterbrochen.

Brücke noch benutzbar

Die Brücke über die Quiddestraße kann derzeit noch benutzt werden. Man nimmt (in Ost-West-Richtung) vom Life (zu Fuß/auf dem Rad) zunächst den üblichen Weg, biegt aber dann vor dem Anstieg nach rechts ab. An St. Jakobus vorbei gelangt man dann links über eine steile Rampe (nur für Könner unter den Radfahrern; die anderen schieben) rauf zur Brücke. Die Karte zeigt es genau. Der Parkplatz ist zurzeit auch noch begehbar und mit dem Rad befahrbar.

Quidde-Zentrum Abriss – Map
Bild 2: Umleitungsempfehlung für das Neuperlacher Fußwegsystem. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 3 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 4 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 5 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 27.07.2019

Der Abriss soll noch dieses Jahr erfolgen, der Neubau dann nächstes Jahr starten. Die WSB will die Anwohner in den nächsten Wochen über die Pläne informieren.  Mehr dazu in der Hallo.

Update 13.09.2019

Die Abrissarbeiten haben – nach rund drei Monaten – immer noch nicht gewonnen. Eine so frühe Sperrung ergibt keinen Sinn. Man hätte das Quidde-Zentrum erst zu dem Zeitpunkt absperren sollen, wenn wirklich abzusehen ist, dass die Abrissarbeiten in Kürze starten.

Quidde-Zentrum Abriss
Bild 6: Für viele Neuperlacher bedeutet die Sperrung Umwege (13.09.2019) © Thomas Irlbeck