Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

Werbung

Blaue Spirale
Bild 1: Ab in die Werkstatt! Aufladen des letzten Teiles (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 2: Die blaue Spirale am Vortag vor dem Abtransport (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Heute dreht sich alles um „Die blaue Spirale“. Das ist kein innovatives Verhütungsmittel, sondern ein Kunstwerk, das zumindest in Neuperlach jeder kennen dürfte. Es wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst, die zur Stadtsparkasse München gehört, gekauft und der Stadt München geschenkt. Seitdem steht es seit 2001 prominent an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Münchner Osten, an der Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach, dort wo sie sich mit der Albert-Schweitzer-Straße und Corinthstraße kreuzt. Genauer befindet es sich Mittelstreifen und damit auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Blaue Spirale
Bild 3: Deutlichste Schäden am Kunstwerk (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Korrekterweise muss man sagen, es „stand“ dort. Denn heute wurde das Kunstwerk zur Restaurierung abtransportiert. Der Zahn der Zeit hatte an dem Kunstwerk genagt. Deutlich sind Beschädigungen und Alterserscheinungen zu erkennen. Im dritten Quartal soll die blaue Spirale an ihren vertrauten Platz zurückkommen. Mehr zur Sanierung hier: „Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird saniert“ (Rathaus Umschau)

Ein paar Daten zum Kunstwerk: Die blaue Spirale ist neun Meter lang, der Durchmesser beträgt 3,5 Meter. Das Material ist glasfaserverstärktes Polyester. Die acht in Hohlbauweise errichteten Elemente sind durch Metalllanschen verbunden. Das Ganze wiegt dann 1,5 Tonnen. Laut Nordostkultur München ist die blaue Spirale Münchens größte freitragende Kunststoffskulptur. Das Kunstwerk ruht in einem Becken, das mit Flusssteinen gefüllt ist. Mich erinnert das ein klein wenig an die früheren Schottersteine der aufgelassenen Trambahntrasse.

Die folgenden Bilder zeigen den Abtransport. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der eine ganze Reihe an Fotos beigesteuert hat. Weiter sind unten außerdem die vielleicht letzten Bilder von der blauen Spirale vor der Restaurierung zu sehen. Diese Fotos habe ich gestern gemacht.

Zur Homepage des Künstlers Louis Constantin

Fotos vom Abtransport am 03.01.2019

Blaue Spirale
Bild 4 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 5 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 6 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 7 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 8 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 9 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 10 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 11 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 12 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 13 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck

Fotos vom 02.01.2019 (der Tag vor dem Abtransport)

Blaue Spirale
Bild 14 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 15 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 16 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 17 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 18 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 19 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 20 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 21 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 22 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 23 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 24 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale 2009

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen:

Blaue Spirale
Bild 25: „Die blaue Spirale“ am 17.05.2009 © Thomas Irlbeck

Bushaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ wird barrierefrei und für Buszüge ertüchtigt

Werbung

Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 1: Innenringhaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ vor dem Phönix-Pflegeheim (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Im letzten Jahr wurden bei uns mehrere Bushaltestellen barrierefrei sowie zur optimalen Bedienung von Buszügen umgebaut. Dieses Jahr wird die Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen vor dem Phönix-Pflegeheim und der Grundschule am Karl-Marx-Ring folgen, die von den Ringbuslinien 197 Innenring und 197 Außenring sowie der Nachtbuslinie N45 bedient wird. Ein Baum und ein Stellplatz müssen dafür geopfert werden. Als Ausgleich kommen zwei neue Bäume. Mehr dazu hier: „Barrierefreie Bushaltestelle“ (Süddeutsche Zeitung)

Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 2: dito (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 3: dito (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 4: dito (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 5: Außenringhaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ vor der Grundschule am Karl-Marx-Ring (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach.org, das wahre Original, wünscht ein gutes neues Jahr!

Werbung

Feuerwerk in Neuperlach Nord um ziemlich genau Mitternacht. Wir begrüßen in dieser Sekunde 2019!

(Link: YouTube)

Es ist alles vorbei. Gesehen heute im Marx-Zentrum. Nun ist Aufräumen angesagt.

Neujahr 2019
Bild 1 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 2 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 3 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 4 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 5 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck

Werkschau „Emotionale Experimente“ im Frauentreffpunkt

Werbung

Die Vernissage von Ute Schwab am 12.01.2019 ist das erste Highlight, mit dem der Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. ins neue Jahr startet. Unter dem Motto „Emotionale Experimente“ zeigt Ute Schwab dort Farbenspiele, abstrakte Kompositionen, die sich als Ausdrucksform ihrer inneren Welten manifestieren.

Ute Schwab kommt gebürtig aus Norddeutschland, lebt aber schon viele Jahre in Neuperlach und fühlt sich hier zu Hause. Bereits seit 1998 widmet sie sich der abstrakten, expressiven Malerei. Ihr Alltags- und Berufsleben war geprägt von Zahlen, Organisation und Terminen: Die Stimme der Kreativität verstummte. Der Kopf übernahm und ein Gedanken-Karussell drehte sich. Im Urlaub auf der Insel Sylt begegnete sie der Malerei. „Für mich begann ein unendliches Abenteuer beim Entdecken und Ausprobieren von Materialien sowie Farben. Eine spannende Reise, in der ich emotionale Experimente auf der Leinwand ausleben kann.“

Ute Schwab
Werk von Ute Schwab

Zur Eröffnung ihrer Werkschau am Samstag, den 12.01.2019, um 19 Uhr in den Räumen des Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. im Oscar-Maria-Graf-Ring 20 (Eingang über den Innenhof) wird die Philosophin und bildende Künstlerin Ingrid Müller den Abend mit der Lesung einiger kurzer Texte zur Kunst und zum Mensch-Sein bereichern.

Ute Schwab
Werk von Ute Schwab

Anschließend ist die Ausstellung von Ute Schwab bis zu den Osterferien zu den regulären Öffnungszeiten des Frauentreffpunkt (siehe unter http://frauentreffpunkt-neuperlach.de) sowie zu allen Spezialveranstaltungen zu sehen. Die nächsten folgen direkt: am Samstag den 19.01, wenn Pelagia Pajonk von 10 bis 13 Uhr zum offenen Frauenbrunch einlädt oder am 26.01.2019 von 10 bis 14 Uhr wieder der beliebte afghanische Kochkurs mit Belgis Said Habibullah stattfindet. Am Montag, den 21.01. 2019, um 16 Uhr hält ein Polizeibeamter einen Vortrag zum Thema „Fit und sicher im Alter“. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, bei den anderen Angeboten ist eine geringe Teilnahmegebühr oder ein Kostenbeitrag z.B. für verzehrte Lebensmittel zu leisten.

Der Frauentreffpunkt mit seinem breiten Angebot an Frauencafés, Mutter-Kind-Gruppen, Seniorentreffs oder Fitnesskursen ist klar auf die Bedürfnisse von Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Lebenssituationen zugeschnitten und bietet diesen in seinen Räumlichkeiten einen geschützten Bereich. So ist der Frauentreffpunkt – übrigens die älteste Frauenselbsthilfeeinrichtung Münchens – zum regulären Programm sowie zu den meisten Veranstaltungen nur für Frauen zugänglich. Eine Ausnahme sind die Vernissagen (Eintritt frei), bei denen auch Männer herzlich willkommen sind. Bei der Vernissage von Ute Schwab am 12.01. kann man sich direkt mit dem druckfrischen Frühjahrsprogramm des Frauentreffpunkt eindecken oder zu einer der kommenden Veranstaltungen anmelden. Ansonsten geht das natürlich auch telefonisch unter 089/670 64 63 oder per E-Mail unter info@frauentreffpunkt-neuperlach.de.

Frühjahrsprogramm mit Monats- und Wochenübersicht zum Herunterladen als PDF:

Öffnungszeiten

Mo 9:30 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Die 9 bis 13 Uhr, Mi 9 bis 13 Uhr, Do 9:30 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Freitag 9:30 bis 12:30 Uhr

Veranstaltungen im Januar

12.01.2019, 19 Uhr Vernissage: „Emotionale Experimente“
19.01.2019, 10 bis 13 Uhr Frauenbrunch
21.01.2019, 16 Uhr Vortrag „Fit und sicher im Alter“
26.01.2019, 10 bis 14 Uhr Kochkurs „Afghanische Küche“

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e.V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Historische St. Monika, historische Parkanlage

Werbung

Marianne Niedermeier hat zwei tolle Fotos eingeschickt. Vielen Dank! Das erste Foto zeigt den Bau der St. Monika, ein sehr rares Motiv. Das Foto ist auf August 1980 datiert. Die Bäume scheinen kahl zu sein, was etwas gegen das Datum spricht. Da aber am 1. Juni 1980 Grundsteinlegung für St. Monika war und die Bauarbeiten hier noch ziemlich am Anfang sind, sollte das Datum in etwa stimmen. Ob die Arbeiter geahnt haben, dass ihr Werk später einmal den Denkmalstatus verliehen bekommt?

St. Monika im Bau
St. Monika im Bau (ca. August 1980). Lesereinsendung von Marianne Niedermeier

Beide Fotos hatten übrigens massive Alterungserscheinungen in Gestalt eines starken Gelbstichs. Der gelbe Stich, hauptsächlich im Bereich des Marx-Zentrum zu sehen, wurde entfernt. Dadurch wirkt das Bild viel angenehmer.

Das zweite Bild zeigt die Parkanlage nördlich des Karl-Marx-Ring, das auf 1970/1971 geschätzt wird.  Man kann diese Grünanlage durchaus als Verlängerung des Ostparks sehen, auch wenn die Heinrich-Wieland-Straße beide Anlagen trennt. Eine Besonderheit sind die einfachen Hochspannungsmasten in Holzausführung, die damals bis in den Truderinger Wald geführt haben. Auch die vielen Bungalows, die hier einen sanften Übergang nach Trudering bilden, sind gut auf dem Foto erkennbar.

Parkanlage Karl-Marx-Ring westlich
Parkanlage Karl-Marx-Ring westlich. Um 1970/1971 Lesereinsendung von Marianne Niedermeier

Kunsttreff Quidde-Zentrum: Portraitzeichnen im ART SPACE

Selbstportrait von Gabriela Popp
Selbstportrait von Gabriela Popp

Am Samstag, den 12. Januar 2019, gibt es im Rahmen der Ausstellung ART SPACE im Kunsttreff Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, die Möglichkeit, sich gegen eine kleine Spende portraitieren zu lassen. Jeweils um 15:30, 16:30, 17:30 und 18:30 Uhr wird die Kunsttherapeutin und -pädagogin Gabriela Popp auf Wunsch eine schnelle Portraitstudie anfertigen.

ART SPACE – ein Projekt von Kunstrefugium e. V.
geöffnet jeden Samstag von 15–19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Ausstellende Künstler

Klaus von Bötticher – Manuela Clarin – Silvia Deml – Axel Dziallas – Susanne eva maria Fischbach – Brigitte Haberger – Sylwia Komperda – Frank Müller – Ingrid Müller – Lieselotte Ott – Gabriela Popp – Richard Schleich – Bernd Georg Schwemmle – Gabriele Sodeur – Angela Widholz – Wolfgang Wölfl

Kontakt

Kunstrefugium e. V.
Ingrid Müller
Laibacherstraße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
info@kunstrefugium.de
www.kunstrefugium.de

Kinder, Küche!

Was so alles zur Sperrmüllabholung bereitgestellt wird! Gut erhaltene Kinderküche mit Ceran-Kochfeld und modernem Einhebelmischer. Gesehen in Neuperlach Nord.

Kinderküche Sperrmüll
Bild 1 (24.12.2018) © Thomas Irlbeck
Kinderküche Sperrmüll
Bild 2 (24.12.2018) © Thomas Irlbeck
Kinderküche Sperrmüll
Bild 3 (24.12.2018) © Thomas Irlbeck

Programmheft Ramersdorf-Perlach Januar bis April 2019

Programmheft Ramersdorf-Perlach #96
Programmheft Ramersdorf-Perlach #96

Das Heft erscheint 3 × jährlich – immer in der letzten Ferienwoche.

Die Veranstaltungstermine gehen von Neujahr bis Ostern, Ostern bis Mitte September und September bis Silvester.

Die Veröffentlichung von Terminen im Heft ist kostenlos.

> > > Hier klicken: Programmheft Ramersdorf-Perlach #96 herunterladen

Wer das Heft in gedruckter Version bevorzugt, findet es hier:

Kulturhaus Neuperlach
SVN München
Kirchen Neuperlach
AWO Plievierpark
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstraße
PHÖNIX Seniorenzentrum, Friedrich-Engels-Bogen
Stadtsparkasse, Pfanzeltplatz
Fernseh Merz
HypoVereinsbank, Pfanzeltplatz
an vielen weiteren Stellen in Waldperlach und Ramersdorf

Vielen Dank an Manfred Westner für den Einsatz!

Update 01.05.2016: Die Sonntags-Flohmärkte finden trotz der Bauarbeiten am pep (Abriss und Neubau Parkhaus Nord) weiterhin statt! Mehr Infos hier: Flohmarkt

Zeugen vergangenen Lebens

Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum
Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum (10.11.2018)

„Zeugen vergangenen Lebens“: Ich habe es immer schon gespürt, schon einmal gelebt zu haben. Gesehen an der „Apotheke im Marx-Zentrum“ im Ärztehaus (Peschelanger 11), viele dürften es ohnehin an der Spiegelung erkennen. Mehr zum Thema beim Reinkarnations-Hypnotiseur eures Vertrauens.

Das Foto ist schon älter, knapp über einen Monat. Ursprünglich hatte ich das Foto zunächst auf Facebook gepostst. Dort wurde es wegen Verletzung der Gemeinschaftsstandards zurückgewiesen. Eine weitere Begründung gab es nicht. Ich erkenne keine Gründe, warum das Foto nicht zulässig sein könnte. Habt ihr eine Idee?

Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum – zensiert
Damit der Artikel auf Facebook mit einem Vorschaubild erscheint, habe ich das gebastelt

Unser Christbaum im Marx-Zentrum 2018

Der Weihnachtsbaum im Marx-Zentrum ist für mich etwas ganz Besonderes, zumal ich 1974 als 8-Jähriger ins Marx-Zentrum gezogen bin. Es hat längst Tradition, dass ich jedes Jahr unseren Weihnachtsbaum zeige, der auf der Mittelinsel über dem Woolworth thront.

Christbaum Marx-Zentrum 2018
Bild 1 (03.12.2018) © Thomas Irlbeck
Christbaum Marx-Zentrum 2018
Bild 2 (03.12.2018) © Thomas Irlbeck
Christbaum Marx-Zentrum 2018
Bild 3 (03.12.2018) © Thomas Irlbeck

Kreativer Advent im Kunsttreff Quidde-Zentrum

Radierung von Richard Schleich
Radierung von Richard Schleich

Wem kurz vor Weihnachten auffällt, dass er noch keine Weihnachtskarten besorgt hat und dieses Jahr doch besonders schöne und individuelle verschicken wollte, der hat am Samstag, den 15.12.2018, von 15 bis 19 Uhr eine einmalige Chance. Bei ART SPACE im Kunsttreff Quidde-Zentrum kann man zusammen mit den Künstlern vor Ort eigene Weihnachtskarten gestalten und das in verschiedenen Drucktechniken. Wie wäre es mit einer Radierung, die man gemeinsam mit Richard Schleich erstellt, oder einer freieren, intuitiven Gestaltung auf einer Gelplatte mit Ingrid Müller? Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, gegen eine geringe Materialgebühr (5 Euro für 5 Karten) kann man selbst kreativ werden und kurz vor Schluss noch Weihnachtskarten gestalten, die garantiert origineller sind als die überall erhältlichen. Wer selbst noch keine Ideen hat, kann sich von den Kunstwerken in der Ausstellung, die von 16 Künstlern der Vereinigung Kunstrefugium e. V. organisiert wird, inspirieren lassen oder mit Glühwein und Tee erstmal ein bisschen auftauen. Auch wenn es im ART SPACE keinen klassischen Weihnachtsmarkt gibt, sind die Temperaturen wegen der nur „improvisierten“ Heizung doch im ähnlichen Bereich und man sollte sich für den Weihnachtskarten-Workshop warm anziehen.

Natürlich kann man aber auch so vorbeikommen und mit Glühwein durch die Ausstellung flanieren, die eine große Bandbreite zeitgenössischer Kunst bietet: vom Aquarell bis zur Pastellzeichnung, vom Akt bis zur Landschaft, abstrakt bis fantastisch, Objektkunst bis Fotografie, Farbmalerei bis Expressionismus … Die Ausstellung ist jeden Samstag von 15 bis 19 Uhr im Kunsttreff Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, geöffnet. Weitere Infos zur Künstlervereinigung und den ausstellenden Künstlern gibt es unter www.kunstrefugium.de.

ART SPACE
Geöffnet: Samstags von 15–19 Uhr Weihnachtskarten-Workshop: 15.12.2018 von 15 bis 19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Beteiligte Künstler:
Klaus von Bötticher – Manuela Clarin – Silvia Deml – Axel Dziallas – Susanne eva maria Fischbach – Brigitte Haberger – Sylwia Komperda – Frank Müller – Ingrid Müller – Lieselotte Ott – Gabriela Popp – Richard Schleich – Bernd Georg Schwemmle – Gabriele Sodeur – Angela Widholz – Wolfgang Wölfl

Kontakt

Kunstrefugium e. V.
Ingrid Müller
Laibacherstraße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
info@kunstrefugium.de
www.kunstrefugium.de

 

Island in Neuperlach!

Fernwärme-Erneuerung
Bild 1 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Am Marieluise-Fleißer-Bogen (Handwerkerhof) steigt heißer Dampf aus dem Untergrund. Aber nein, Island ist doch nicht die Ursache. Der profane Grund ist, dass die Stadtwerke München das Fernwärmenetz erneuern. Dazu müssten alte Bestandteile und Bauteile ersetzt werden, heißt es. Bild 4 zeigt deutlich die beiden Fernwärmeleitungen, die ins Haus führen. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der mir die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Fernwärme-Erneuerung
Bild 2 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 3 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 4 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 5 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 6 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Besichtigung: Pflegeheim PerlachStift am Gerhart-Hauptmann-Ring eröffnet!

PerlachStift Eröffnung
Bild 1 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 2: Am Eingang (01.12.2018) © Thomas Irlbeck

Nach einer Bauzeit von rund 17 Monaten wurde das Pflegeheim PerlachStift am Gerhart-Hauptmann-Ring eröffnet (Neuperlach.org begleitete die Bauphase). Das Haus hat vier Geschosse (ein Kellergeschoss gibt es nicht) und wird 72 Bewohnern ein Zuhause geben (63 Einzel- und 9 Doppelzimmer). Das PerlachStift liegt ganz nahe am Sudermann-Zentrum, die Sudermann-Apotheke und der KIK sind fast unmittelbare Nachbarn. Auch die Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (vor allem früher wegen der anfangs schwarzen Fassadenplatten – heute sind diese blaugrau – auch als „Schwarze Schule“ bekannt) ist ganz in der Nähe. Auf dem Grundstück war früher die Kinderarche mit ihrer heilpädagogischen Einrichtung ansässig, die wieder in den neuen Bau integriert wurde und dort im Erdgeschoss zu finden ist.

Heute war im PerlachStift Tag der offenen Türe, am Montag, den 3. Dezember 2018, werden schließlich die ersten Bewohner einziehen.

Heute konnten das Erdgeschoss und das erste Stockwerk besichtigt werden. Stockwerk 2 und 3 sind derzeit zwar auch baulich fertiggestellt, aber noch nicht bezugsfertig.

Zimmer mit modernem Equipment

Das Haus wirkt sehr hell. Die Möbel sind sehr stilvoll und modern, wirken wie hochwertige Designermöbel. Ich habe eine solch aufwändige Einrichtung, die eher an ein Hotel erinnert, noch in keinem anderen Pflegeheim gesehen. Es konnten zwei Musterzimmer besichtigt werden, ein Einzel- und ein Doppelzimmer.

Die Ausstattung umfasst zunächst das Übliche – die Zimmer haben eigene, integrierte Badezimmer sowie Telefon- und Fernsehanschluss –, geht aber darüber hinaus. So wird erfreulicherweise ein Internetzugang angeboten, der leider noch nicht überall Standard ist. In manch anderen Häusern müssen Bewohner auf Internetnutzung verzichten, was ich für einen durchaus großen Mangel halte, denn auch Senioren sind heutzutage längst im Netz angekommen! Im PerlachStift heißt es aber: „Ich bin drin!“

Privatsphäre ist natürlich wichtig. In anderen Häusern sind die Räume meist so geschnitten, dass das Bett im toten Winkel liegt, wenn man vom Standpunkt an der Türe ausgeht. Oder ein Schrank bietet Sichtschutz. Hier aber stellt eine im oberen Teil halbdurchlässige Holzwand Privatsphäre sicher (Bild 4). Eine sehr elegante Lösung, die mir sehr gut gefällt.

Der Aufenthaltsraum (ab Bild 6) ist ebenso sehr ästhetisch eingerichtet. Hier speist man, man unterhält sich, man kann fernsehen und spielen. Im ersten Stockwerk gibt es eine große Gemeinschaftsterrasse (ab Bild 9), in dem zweiten und dritten Stockwerk jeweils einen Gemeinschaftsbalkon.

Lassen wir doch einfach die Bilder sprechen. Denn Bilder können das am besten. Nur eines können sie nicht: Es riecht im ganzen Haus stark, aber sehr angenehm nach frischem Holz. Das muss sich der Leser jetzt hinzudenken.

Das Personal ist sehr freundlich und auskunftsbereit. Ich sage vielen Dank und wünsche dem Haus viel Erfolg!

PerlachStift: Zur offiziellen Website

PerlachStift Eröffnung
Bild 3: Doppelzimmer – erinnert eher an ein Hotel als ein Pflegeheim (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 4: Doppelzimmer mit Sichtschutzwand (rechts) (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 5: Einzelzimmer (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 6: Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 7: Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 8: Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 9: Terrasse (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 10: Terrasse (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 11: Pflegebad (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 12 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 13 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 14: Detail Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 15: Schwesternzimmer (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 16: Schwesternzimmer (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 17: Fahrstuhl. Die Stockwerke haben Alpennamen (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 18 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 19 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 20: Der bunt gestreifte Teil ist die Kinderarche (01.12.2018) © Thomas Irlbeck

Fahrt zum Christkindlmarkt in Erding (15.12.2018)

Am Samstag, den 15.12.2018, besucht der Festring Perlach den Christkindlmarkt in Erding. Außerdem gibt es eine Stadtführung. Treff ist um 11:35 Uhr am Perlacher Bahnhof. Wir lösen eine Gruppen-Tageskarte, die Führungsgebühr beträgt 5,– Euro, Festring-Mitglieder zahlen 4,– Euro. Anmeldung unter Tel. 089/637 33 11.

AWO-Senioren: Weihnachts- und Jahresabschlussfeier (14.12.2018)

Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein zur Jahresabschlussfeier am Freitag, den 14. Dezember 2018, um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13.

Weihnachten für Einsame 2018

Weihnachten für Einsame
Weihnachten für Einsame

Am Heiligen Abend veranstaltet die AWO Neuperlach wieder einen weihnachtlichen Nachmittag. Plätzchen, Punsch, bairische Musik (Harthauser Ziacherer und Stubenmusik Hermann) und besinnliche Texte erwarten Sie am 24. Dezember im Parkstüberl des Horst-Salzmann-Zentrum, Plievierpark 9. Einlass ist um 14 Uhr; Beginn 15 Uhr. Die Veranstaltung ist für einsame Menschen gedacht. Anmeldung unter Telefon 089/637 33 11 (Familie Westner).

Zum 30. Mal: Krippenausstellung in Perlach

Krippenausstellung
Bild: Festring Perlach

Parallel zum Perlacher Christkindlmarkt (01.12. und 02.12.2018) veranstaltet der Festring Perlach am 1. Advent wieder eine Krippenausstellung im Pfarrheim St. Michael Perlach, St.-Koloman-Straße 7, neben der Kirche.

Öffnungszeiten: Samstag 14–18 Uhr; Sonntag 11:45–18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Krippenausstellung
Bild: Festring Perlach

Umleitung! Busse fahren stadteinwärts von 19.11. bis 30.11.2018 durch Gerhart-Hauptmann-Ring statt Kafkastraße (Update 19.11.2018)

Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1 (18.11.2018) © Thomas Irlbeck

Wegen Straßenbauarbeiten in der Kafkastraße fahren die Buslinien 55, 197 und 198 in Fahrtrichtung „Neuperlach Zentrum“ von Montag, den 19.11.2018, bis inklusive Freitag, den 30.11.2018, nicht durch die Kafkastraße, sondern durch den Gerhart-Hauptmann-Ring. Die Busse werden dabei zwischen den Haltestellen „Klinikum Neuperlach“ bzw. „Oskar-Maria-Graf-Ring“ und „Kafkastraße“ umgeleitet.

Als Ersatz für die Haltestelle „Sudermannallee“ wurde eine Behelfshaltestelle auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring auf Höhe der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (auch als Schwarze Schule bekannt, da sie früher mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet war, heute ist die Fassade blaugrau) eingerichtet, die mit provisorischen Aufpflasterungen versehen wurde (Fotos).

Die Haltestelle „Klinikum Neuperlach“ kann von der Linie 197 Innenring nicht bedient werden!

Die Busse 55 und 198 halten am „Klinikum Neuperlach“, es wird aber die Haltestelle auf dem Karl-Marx-Ring angefahren (die auch von der Linie 195 Richtung „Michaelibad“ bedient wird).

Die andere Fahrtrichtung (stadtauswärts) ist nicht von der Umleitung betroffen, die Busse fahren hier regulär durch die Kafkastraße.

Busumleitung durch Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2 (18.11.2018) © Thomas Irlbeck
Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 3: Etwa in der Bildmitte im Hintergrund kann man bei genauem Blick die Schwarze Schule erkennen, die jedoch schon lange keine schwarze Fassade mehr hat (18.11.2018) © Thomas Irlbeck
Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 4 (18.11.2018) © Thomas Irlbeck

Haltestelle in Betrieb! (Update 19.11.2018)

Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck
Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 6 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck

Buszug bedient Behelfshaltestelle

(Link: YouTube)