Ausgeschrieben: Das Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum hat aufgegeben (Update 01.02.2019)

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Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 1: Aus für unsere Papeterie (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Und wieder ein Laden weniger im Marx-Zentrum. Unser Schreibwarenladen (mit Lotto/Toto und E-Zigaretten-Abteilung) im Marx-Zentrum ist seit dem 21. Januar 2019 geschlossen. Am Eingang ist zu lesen „Liebe Kunden, ab Montag, den 21.01.2019, bleibt unser Laden geschlossen. Unsere e-Zigaretten-Produkte können Sie weiterhin online unter … bestellen. Wir möchten uns für Ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen alles Gute. Ihr ABC-Smoke Team.“ Auf der Homepage des Ladens ist zudem der folgende Hinweis zu lesen: „Wir […] freuen uns, Sie schon bald im neuen Laden begrüßen zu dürfen.“

Der Schreibwarenladen hat mich einen sehr großen Teil meines Lebens begleitet. Als ich 1974 ins Marx-Zentrum zog, war der Laden noch im Bau, aber ein Vorläufer existierte als Bretterbude auf dem Sportplatz auf der anderen Seite des Karl-Marx-Ring. Dort waren auch weitere Läden (Bäcker, Supermarkt) provisorisch untergebracht.

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 2 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Schon bald wurde der Schreibwarenladen dann in den Räumlichkeiten des Marx-Zentrum, Max-Kolmsperger-Straße, eröffnet. Die offizielle Einweihung des Marx-Zentrum war im Mai 1975.

Ich habe in dem Laden Schreibhefte und anderes Schulzubehör gekauft, Comics und Zeitschriften, meine Eltern kauften mir dort Spielsachen und auch Faschingskostüme.

2010: Zwangsversteigerung – aber es ging weiter

2010 sah es schon einmal sehr düster aus, der Laden wurde zwangsversteigert. Er wurde dann von einem neuen Inhaber weitergeführt.

Im März 2018 gab es einen Einbruch in den Laden (Neuperlach.org berichtete), es war offenbar nicht der einzige, wie das zerbrochene Glas auf den aktuellen Fotos demonstriert.

Hoffentlich findet sich eine neue Verwendung für den Laden. Es ist leider nicht der einzige Leerstand, das Ladengeschäft des Optikers Gallenberger ist bis heute verwaist (Neuperlach.org berichtete). Das Burger-Lokal (wie der Optiker in der Mittelinsel zu finden) ist ebenso „außer Betrieb“ (Neuperlach.org berichtete).

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 3 (28.01.2019) © Thomas Irlbeck

Der Laden leert sich (Update 01.02.2019)

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 4 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 5 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Bild 6 (01.02.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

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Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 1: Blick von einem Wohnhaus am Strehleranger Richtung Perlach (1969/1970).  Wo nur ist die Ständlerstraße? Foto: Astrid Stähn; Farben aufgefrischt von neuperlach.org
Map – Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 2: Umgebungskarte Nawiaskystraße mit Standort des nachgestellten Fotos, der in etwa dem ursprünglichen Standpunkt entsprechen sollte. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Was heute unvorstellbar erscheint, Neuperlach gab es einmal ohne Ständlerstraße. Astrid Stähn hat ein herrliches Foto ausgegraben, das 1969 oder 1970 entstanden ist. Es wurde von einem Wohnblock am Strehleranger aufgenommen. Der Blick geht Richtung Perlach, St. Michael Perlach ist gut zu erkennen. Die Querstraße im Bild unten ist die Nawiaskystraße. Hinter dieser wurde später der Neuperlacher Teil Ständlerstraße gebaut – das heißt, die bestehende Ständlerstraße in Harlaching wurde verlängert –, abgetrennt durch einen bepflanzten Erddamm, um den Verkehrslärm abzuschirmen. (Wann diese Verlängerung der Ständlerstraße genau eröffnet wurde, fehlt leider in meiner sonst einigermaßen kompletten Neuperlach-Chronologie. Wer bei der Komplettierung dieser und anderer Angaben helfen kann, darf sich gerne melden.)

Im historischen Foto erkennt man ganz links und ganz rechts zwei Tiefgaragenabfahrten. Die rechte existiert noch, die andere Tiefgarage wurde im Rahmen einer Nachverdichtung (Patrizia Bachquartier) abgerissen und neu gebaut (in Bild 3 ist die Tiefgarageneinfahrt mit „2“ markiert). Der Grund: Die in Neuperlach lange üblichen Tiefgaragen sind nicht so stabil, um Häuser tragen zu können. Auch benötigt man bei Nachverdichtungen zusätzliche Abstellplätze, also braucht es in solchen Fällen neue, stabilere Tiefgaragen.

Foto nachgestellt

Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 3: Heutige Position – 1: Nawiaskystraße, 2: Einfahrt neu gebaute Tiefgarage, 3: bestehende Tiefgaragenabfahrt (hinter Büschen), 4a/b/c: Wohnhäuser des Patrizia Bachquartier  (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Nun habe ich das alte Foto nachgestellt. Dabei befinde ich mich tatsächlich wohl ziemlich genau an der Stelle, an der das alte Foto geschossen wurde. Das neue Foto entstand mit dem Rücken zu dem Wohnblock, quasi lehnend an ihm. Dabei konnte ich leider lediglich vom Erdgeschoss aus fotografieren.

Die Stelle ist natürlich nicht mehr wiederzuerkennen. Immerhin kann man die Nawiaskystraße identifizieren (mit „1“ markiert). Die rechte Tiefgaragenabfahrt (mit „3“ markiert) ist hinter Büschen versteckt. Die drei weißen Häuser (man sieht zwei ein halb davon – mit „4a/4b/4c“ markiert) mit den gemischten Hoch- und Querformatfenstern – das bereits erwähnte Patrizia Bachquartier – wurden übrigens erst 2015/2016 gebaut.

Um das Ganze etwas besser herauszuarbeiten, zeige ich weitere Fotos mit anderen Ansichten dieses Quartiers.

Rechte Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 4: Näher an der zweiten, rechten Tiefgaragenabfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 5: Einfahrt zu der neu gebauten, ersten (linken) Tiefgarage (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 6: Näher dran an der Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, rechte Tiefgarage
Bild 7: Die zweite, noch bestehende Tiefgarageneinfahrt von der anderen Seite aus gesehen (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt
Bild 8: Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Blick Richtung Lidl und Quiddestraße
Bild 9: Blick Richtung Lidl und Quiddestraße. In das Gebäude rechts ist die neue Tiefgarageneinfahrt integriert (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 10: Nawiaskystraße – Die Häuserdurchfahrt aus dem obigen Bild nun von der anderen Seite aus gesehen. Wir stehen hier nahe Lidl/Quiddestraße (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 11: Wie Bild 10, aber näher dran (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Schäfflertanz in Perlach

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Schäfflertanz
Schäfflertanz. Bild: Festring Perlach

Am Donnerstag, den 7. Februar, um 11:30 Uhr tanzen traditionsgemäß die Ismaninger Schäffler auf dem Pfanzeltplatz. Der Festring Perlach lädt ein – jedermann ist herzlich willkommen.

„Länderabende“ im Frauentreffpunkt: von Frauen für Frauen

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Länderabende
Als Start der Veranstaltungsreihe „Länderabende“ berichtete Belgis Said …

Am Freitag, den 08.02.2019, von 17 bis 20 Uhr haben Frauen im Frauentreffpunkt Neuperlach im Innenhof des Oskar-Maria-Graf-Ring 20 die Gelegenheit, die Slowakei näher kennenzulernen und sich dabei über ihre verschiedenen kulturellen Hintergründe auszutauschen. Seit einem halben Jahr gibt es im Frauentreffpunkt Neuperlach die neue Veranstaltungsreihe „Länderabend“. Alle zwei Monate an einem Freitag von 17 – 20 Uhr lädt Belgis Said, eine der aktiven Frauen der Neuperlacher Institution, eine Besucherin des Frauentreffpunkt als Moderatorin ein, um über ihr ursprüngliches Heimatland zu berichten. Die Besucherinnen des Frauentreffpunkt spiegeln das Viertel wider und repräsentieren so eine große kulturelle Vielfalt. Diesen Schatz an Erfahrungen wollte Belgis Said, selbst in Afghanistan geboren, nutzen, um gegenseitig voneinander zu lernen, den eigenen Horizont zu erweitern und dabei einen geselligen Abend zu verbringen. Damit das nicht ein trockener Informationsvortrag wird, gibt es auch immer mal kulinarische Köstlichkeiten, typische Musik und natürlich Gespräche über die Unterschiede in den Kulturen.

Länderabende
… über Afghanistan

Inzwischen gab es schon Spannendes über Afghanistan, Italien, Kroatien und den Kongo zu erfahren.

Der nächste Länderabend findet am Freitag, den 08.02.2019, von 17–20 Uhr statt, diesmal geht es um die Slowakei. Unter dem Motto „Die Liebe zur Heimat beginnt mit der Erde …“ wird Jana Fujdiakova-Aziz aus ihrer Heimat berichten. Auf einer großen Leinwand zeigt sie mit Hilfe eines Beamers persönliche, nie veröffentlichte Bilder aus ihrem Heimatort Bela, die große Kartoffelernte, Sehenswürdigkeiten, Städte und Orte der Slowakei. Zum Probieren gibt es typische hausgemachte Wurst „Klobasa“ und die Nachspeise „Pupaky“. Der Eintritt zur Veranstaltung im Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. im Innenhof des Oskar-Maria-Graf-Ring 20 ist frei, aber natürlich sind kleine Leckereien zum kulinarischen, kulturellen Austausch willkommen.

Länderabend „Slowakei“

Freitag, den 08.02.2019, von 17–20 Uhr
Oskar-Maria-Graf-Ring 20
81737 München

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e.V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Länderabende
Die Liebe zur Heimat beginnt mit der Erde …

 

HoodWood Open Air-Winterfest am 19. und 20. Januar 2019 (Hanns-Seidel-Platz)

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Den Perlacher Forst sollte jeder kennen. Doch jetzt gibt es den Neuperlacher Forst, der sogar mit der U-Bahn direkt im Zentrum unserer Hood erreichbar ist.

Nach dem großen Erfolg des HoodWood im Juli letzten Jahres findet am 19. und 20. Januar das HoodWood Open Air Winterfest auf dem Hanns-Seidel-Platz statt. Dort, wo unser Kulturhaus stand, von dem inzwischen nur noch eins übrig ist: nämlich nichts.

Statt Palmen gibt es dieses Mal passenderweise Tannenbäume – die den Neuperlacher Forst bilden.

HoodWood Winterfest
Offizieller Flyer zum Festival

Pressetext

Was wäre, wenn Wohnungsbau, Natur und Kultur ganz einfach miteinander in Einklang zu bringen wären?

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Sommerfestes HoodWood steht man auf dem Hanns-Seidel-Platz nicht nur neben einem ambitionierten Bauprojekt und vor den Ruinen des abgerissenen Kulturhauses, sondern auch zum zweiten Mal im Wald.

Kulturbunt Neuperlach veranstaltet am 19. und 20. Januar 2019 zum zweiten Mal das HoodWood Open Air und errichtet dafür diesmal einen Tannenwald. Unter den Bäumen trotzen wir bei Glühwein und Feuerkörben dem Winter und präsentieren ein interessantes gastronomisches und kulturelles Programm, unter anderem mit Stefan Leonhardsberger, Roland Hefter, Johannes Öllinger und Grosses K …

Solange der Verein Kulturbunt Neuperlach keine eigenen Veranstaltungsräume mehr hat, soll durch die Open Air-Veranstaltungen auch auf diese Situation immer wieder hingewiesen und der Verein im Bewusstsein der Öffentlichkeit gehalten werden. Außerdem soll die Arbeit, die in der Vergangenheit im Kulturhaus gemacht wurde, auch unter den neuen Umständen weitergeführt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss 16 und dem pep.

Die Last mit dem Schnee

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Bubbles Bar, Mercure Hotel
Schneelast (12.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das Vordach stöhnt unter der Schneelast und ist in die Knie gegangen. Gesehen vor dem Mercure-Hotel am Karl-Marx-Ring. Vielen Dank für die tolle Einsendung!

Man muss nicht unter dem Schnee mähen

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Neuperlach Nordost im Schnee
Bild 1: Der arme Autofahrer! (10.01.2019) © Thomas Irlbeck

Für die Hausmeister ist es keine Erleichterung, obwohl sie unter dem Schnee nicht mähen müssen. Impressionen von heute Vormittag am Karl-Marx-Ring, Ecke Friedrich-Engels-Bogen. Man sagt uns hier zwar exzessivem Drogengebrauch nach, aber das ist nur ein Gerücht. Das, was hier zu sehen ist, ist kein Kokain, es ist Schnee!

Neuperlach Nordost im Schnee
Bild 2 (10.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost im Schnee
Bild 3 (10.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost im Schnee
Bild 4 (10.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost im Schnee
Bild 5 (10.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost im Schnee
Bild 6 (10.01.2019) © Thomas Irlbeck

Cabrioschnee

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Schneecabrio
Bild 1 (07.01.2019) © Thomas Irlbeck

Wer sagt denn, dass man aus Schnee nur Schneemänner und Schneefrauen bauen kann? Hier ein seltenes Exemplar eines Cabrioschnees. Gesehen heute vor meinem Haus.

Schneecabrio
Bild 2 (07.01.2019) © Thomas Irlbeck

Der weiße „Schwarze Marx“

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Das Marx-Zentrum wird zuweilen auch ehrfurchtsvoll als „Schwarzer Marx“ bezeichnet. Heute wird dank dem Schneefall aus dem „Schwarzen Marx“ jedoch eher ein weißer „Schwarzer Marx“.

Marx-Zentrum im Schnee
Bild 1 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 2 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 3 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 4 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 5 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 6 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 7 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 8 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 9 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 10 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

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Blaue Spirale
Bild 1: Ab in die Werkstatt! Aufladen des letzten Teiles (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 2: Die blaue Spirale am Vortag vor dem Abtransport (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Heute dreht sich alles um „Die blaue Spirale“. Das ist kein innovatives Verhütungsmittel, sondern ein Kunstwerk, das zumindest in Neuperlach jeder kennen dürfte. Es wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst, die zur Stadtsparkasse München gehört, gekauft und der Stadt München geschenkt. Seitdem steht es seit 2001 prominent an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Münchner Osten, an der Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach, dort wo sie sich mit der Albert-Schweitzer-Straße und Corinthstraße kreuzt. Genauer befindet es sich Mittelstreifen und damit auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Blaue Spirale
Bild 3: Deutlichste Schäden am Kunstwerk (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Korrekterweise muss man sagen, es „stand“ dort. Denn heute wurde das Kunstwerk zur Restaurierung abtransportiert. Der Zahn der Zeit hatte an dem Kunstwerk genagt. Deutlich sind Beschädigungen und Alterserscheinungen zu erkennen. Im dritten Quartal soll die blaue Spirale an ihren vertrauten Platz zurückkommen. Mehr zur Sanierung hier: „Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird saniert“ (Rathaus Umschau)

Ein paar Daten zum Kunstwerk: Die blaue Spirale ist neun Meter lang, der Durchmesser beträgt 3,5 Meter. Das Material ist glasfaserverstärktes Polyester. Die acht in Hohlbauweise errichteten Elemente sind durch Metalllanschen verbunden. Das Ganze wiegt dann 1,5 Tonnen. Laut Nordostkultur München ist die blaue Spirale Münchens größte freitragende Kunststoffskulptur. Das Kunstwerk ruht in einem Becken, das mit Flusssteinen gefüllt ist. Mich erinnert das ein klein wenig an die früheren Schottersteine der aufgelassenen Trambahntrasse.

Die folgenden Bilder zeigen den Abtransport. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der eine ganze Reihe an Fotos beigesteuert hat. Weiter sind unten außerdem die vielleicht letzten Bilder von der blauen Spirale vor der Restaurierung zu sehen. Diese Fotos habe ich gestern gemacht.

Zur Homepage des Künstlers Louis Constantin

Fotos vom Abtransport am 03.01.2019

Blaue Spirale
Bild 4 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 5 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 6 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 7 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 8 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 9 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale
Bild 10 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 11 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 12 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 13 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck

Fotos vom 02.01.2019 (der Tag vor dem Abtransport)

Blaue Spirale
Bild 14 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 15 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 16 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 17 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 18 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 19 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 20 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 21 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 22 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 23 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale
Bild 24 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale 2009

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen:

Blaue Spirale
Bild 25: „Die blaue Spirale“ am 17.05.2009 © Thomas Irlbeck

Bushaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ wird barrierefrei und für Buszüge ertüchtigt

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Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 1: Innenringhaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ vor dem Phönix-Pflegeheim (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Im letzten Jahr wurden bei uns mehrere Bushaltestellen barrierefrei sowie zur optimalen Bedienung von Buszügen umgebaut. Dieses Jahr wird die Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen vor dem Phönix-Pflegeheim und der Grundschule am Karl-Marx-Ring folgen, die von den Ringbuslinien 197 Innenring und 197 Außenring sowie der Nachtbuslinie N45 bedient wird. Ein Baum und ein Stellplatz müssen dafür geopfert werden. Als Ausgleich kommen zwei neue Bäume. Mehr dazu hier: „Barrierefreie Bushaltestelle“ (Süddeutsche Zeitung)

Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 2: dito (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 3: dito (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 4: dito (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen
Bild 5: Außenringhaltestelle „Friedrich-Engels-Bogen“ vor der Grundschule am Karl-Marx-Ring (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach.org, das wahre Original, wünscht ein gutes neues Jahr!

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Feuerwerk in Neuperlach Nord um ziemlich genau Mitternacht. Wir begrüßen in dieser Sekunde 2019!

(Link: YouTube)

Es ist alles vorbei. Gesehen heute im Marx-Zentrum. Nun ist Aufräumen angesagt.

Neujahr 2019
Bild 1 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 2 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 3 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 4 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neujahr 2019
Bild 5 (01.01.2019) © Thomas Irlbeck

Werkschau „Emotionale Experimente“ im Frauentreffpunkt

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Die Vernissage von Ute Schwab am 12.01.2019 ist das erste Highlight, mit dem der Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. ins neue Jahr startet. Unter dem Motto „Emotionale Experimente“ zeigt Ute Schwab dort Farbenspiele, abstrakte Kompositionen, die sich als Ausdrucksform ihrer inneren Welten manifestieren.

Ute Schwab kommt gebürtig aus Norddeutschland, lebt aber schon viele Jahre in Neuperlach und fühlt sich hier zu Hause. Bereits seit 1998 widmet sie sich der abstrakten, expressiven Malerei. Ihr Alltags- und Berufsleben war geprägt von Zahlen, Organisation und Terminen: Die Stimme der Kreativität verstummte. Der Kopf übernahm und ein Gedanken-Karussell drehte sich. Im Urlaub auf der Insel Sylt begegnete sie der Malerei. „Für mich begann ein unendliches Abenteuer beim Entdecken und Ausprobieren von Materialien sowie Farben. Eine spannende Reise, in der ich emotionale Experimente auf der Leinwand ausleben kann.“

Ute Schwab
Werk von Ute Schwab

Zur Eröffnung ihrer Werkschau am Samstag, den 12.01.2019, um 19 Uhr in den Räumen des Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. im Oscar-Maria-Graf-Ring 20 (Eingang über den Innenhof) wird die Philosophin und bildende Künstlerin Ingrid Müller den Abend mit der Lesung einiger kurzer Texte zur Kunst und zum Mensch-Sein bereichern.

Ute Schwab
Werk von Ute Schwab

Anschließend ist die Ausstellung von Ute Schwab bis zu den Osterferien zu den regulären Öffnungszeiten des Frauentreffpunkt (siehe unter http://frauentreffpunkt-neuperlach.de) sowie zu allen Spezialveranstaltungen zu sehen. Die nächsten folgen direkt: am Samstag den 19.01, wenn Pelagia Pajonk von 10 bis 13 Uhr zum offenen Frauenbrunch einlädt oder am 26.01.2019 von 10 bis 14 Uhr wieder der beliebte afghanische Kochkurs mit Belgis Said Habibullah stattfindet. Am Montag, den 21.01. 2019, um 16 Uhr hält ein Polizeibeamter einen Vortrag zum Thema „Fit und sicher im Alter“. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, bei den anderen Angeboten ist eine geringe Teilnahmegebühr oder ein Kostenbeitrag z.B. für verzehrte Lebensmittel zu leisten.

Der Frauentreffpunkt mit seinem breiten Angebot an Frauencafés, Mutter-Kind-Gruppen, Seniorentreffs oder Fitnesskursen ist klar auf die Bedürfnisse von Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Lebenssituationen zugeschnitten und bietet diesen in seinen Räumlichkeiten einen geschützten Bereich. So ist der Frauentreffpunkt – übrigens die älteste Frauenselbsthilfeeinrichtung Münchens – zum regulären Programm sowie zu den meisten Veranstaltungen nur für Frauen zugänglich. Eine Ausnahme sind die Vernissagen (Eintritt frei), bei denen auch Männer herzlich willkommen sind. Bei der Vernissage von Ute Schwab am 12.01. kann man sich direkt mit dem druckfrischen Frühjahrsprogramm des Frauentreffpunkt eindecken oder zu einer der kommenden Veranstaltungen anmelden. Ansonsten geht das natürlich auch telefonisch unter 089/670 64 63 oder per E-Mail unter info@frauentreffpunkt-neuperlach.de.

Frühjahrsprogramm mit Monats- und Wochenübersicht zum Herunterladen als PDF:

Öffnungszeiten

Mo 9:30 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Die 9 bis 13 Uhr, Mi 9 bis 13 Uhr, Do 9:30 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Freitag 9:30 bis 12:30 Uhr

Veranstaltungen im Januar

12.01.2019, 19 Uhr Vernissage: „Emotionale Experimente“
19.01.2019, 10 bis 13 Uhr Frauenbrunch
21.01.2019, 16 Uhr Vortrag „Fit und sicher im Alter“
26.01.2019, 10 bis 14 Uhr Kochkurs „Afghanische Küche“

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e.V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Historische St. Monika, historische Parkanlage

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Marianne Niedermeier hat zwei tolle Fotos eingeschickt. Vielen Dank! Das erste Foto zeigt den Bau der St. Monika, ein sehr rares Motiv. Das Foto ist auf August 1980 datiert. Die Bäume scheinen kahl zu sein, was etwas gegen das Datum spricht. Da aber am 1. Juni 1980 Grundsteinlegung für St. Monika war und die Bauarbeiten hier noch ziemlich am Anfang sind, sollte das Datum in etwa stimmen. Ob die Arbeiter geahnt haben, dass ihr Werk später einmal den Denkmalstatus verliehen bekommt?

St. Monika im Bau
St. Monika im Bau (ca. August 1980). Lesereinsendung von Marianne Niedermeier

Beide Fotos hatten übrigens massive Alterungserscheinungen in Gestalt eines starken Gelbstichs. Der gelbe Stich, hauptsächlich im Bereich des Marx-Zentrum zu sehen, wurde entfernt. Dadurch wirkt das Bild viel angenehmer.

Das zweite Bild zeigt die Parkanlage nördlich des Karl-Marx-Ring, das auf 1970/1971 geschätzt wird.  Man kann diese Grünanlage durchaus als Verlängerung des Ostparks sehen, auch wenn die Heinrich-Wieland-Straße beide Anlagen trennt. Eine Besonderheit sind die einfachen Hochspannungsmasten in Holzausführung, die damals bis in den Truderinger Wald geführt haben. Auch die vielen Bungalows, die hier einen sanften Übergang nach Trudering bilden, sind gut auf dem Foto erkennbar.

Parkanlage Karl-Marx-Ring westlich
Parkanlage Karl-Marx-Ring westlich. Um 1970/1971 Lesereinsendung von Marianne Niedermeier

Kunsttreff Quidde-Zentrum: Portraitzeichnen im ART SPACE

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Selbstportrait von Gabriela Popp
Selbstportrait von Gabriela Popp

Am Samstag, den 12. Januar 2019, gibt es im Rahmen der Ausstellung ART SPACE im Kunsttreff Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, die Möglichkeit, sich gegen eine kleine Spende portraitieren zu lassen. Jeweils um 15:30, 16:30, 17:30 und 18:30 Uhr wird die Kunsttherapeutin und -pädagogin Gabriela Popp auf Wunsch eine schnelle Portraitstudie anfertigen.

ART SPACE – ein Projekt von Kunstrefugium e. V.
geöffnet jeden Samstag von 15–19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Ausstellende Künstler

Klaus von Bötticher – Manuela Clarin – Silvia Deml – Axel Dziallas – Susanne eva maria Fischbach – Brigitte Haberger – Sylwia Komperda – Frank Müller – Ingrid Müller – Lieselotte Ott – Gabriela Popp – Richard Schleich – Bernd Georg Schwemmle – Gabriele Sodeur – Angela Widholz – Wolfgang Wölfl

Kontakt

Kunstrefugium e. V.
Ingrid Müller
Laibacherstraße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
info@kunstrefugium.de
www.kunstrefugium.de

Kinder, Küche!

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Was so alles zur Sperrmüllabholung bereitgestellt wird! Gut erhaltene Kinderküche mit Ceran-Kochfeld und modernem Einhebelmischer. Gesehen in Neuperlach Nord.

Kinderküche Sperrmüll
Bild 1 (24.12.2018) © Thomas Irlbeck
Kinderküche Sperrmüll
Bild 2 (24.12.2018) © Thomas Irlbeck
Kinderküche Sperrmüll
Bild 3 (24.12.2018) © Thomas Irlbeck

Frohe Weihnachten aus meiner Wohnanlage!

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Frohe Weihnachten 2018
Frohe Weihnachten!

Es seien alle Leser gegrüßt und natürlich alle Bewohner! Ein spezieller Dank auch geht an den Miteigentümer Salaman Gandhi für die exzellente Zusammenarbeit! Alles Gute für das neue Jahr!

Programmheft Ramersdorf-Perlach Januar bis April 2019

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Programmheft Ramersdorf-Perlach #96
Programmheft Ramersdorf-Perlach #96

Das Heft erscheint 3 × jährlich – immer in der letzten Ferienwoche.

Die Veranstaltungstermine gehen von Neujahr bis Ostern, Ostern bis Mitte September und September bis Silvester.

Die Veröffentlichung von Terminen im Heft ist kostenlos.

> > > Hier klicken: Programmheft Ramersdorf-Perlach #96 herunterladen

Wer das Heft in gedruckter Version bevorzugt, findet es hier:

Kulturhaus Neuperlach
SVN München
Kirchen Neuperlach
AWO Plievierpark
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstraße
PHÖNIX Seniorenzentrum, Friedrich-Engels-Bogen
Stadtsparkasse, Pfanzeltplatz
Fernseh Merz
HypoVereinsbank, Pfanzeltplatz
an vielen weiteren Stellen in Waldperlach und Ramersdorf

Vielen Dank an Manfred Westner für den Einsatz!

Update 01.05.2016: Die Sonntags-Flohmärkte finden trotz der Bauarbeiten am pep (Abriss und Neubau Parkhaus Nord) weiterhin statt! Mehr Infos hier: Flohmarkt

Zeugen vergangenen Lebens

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Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum
Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum (10.11.2018)

„Zeugen vergangenen Lebens“: Ich habe es immer schon gespürt, schon einmal gelebt zu haben. Gesehen an der „Apotheke im Marx-Zentrum“ im Ärztehaus (Peschelanger 11), viele dürften es ohnehin an der Spiegelung erkennen. Mehr zum Thema beim Reinkarnations-Hypnotiseur eures Vertrauens.

Das Foto ist schon älter, knapp über einen Monat. Ursprünglich hatte ich das Foto zunächst auf Facebook gepostst. Dort wurde es wegen Verletzung der Gemeinschaftsstandards zurückgewiesen. Eine weitere Begründung gab es nicht. Ich erkenne keine Gründe, warum das Foto nicht zulässig sein könnte. Habt ihr eine Idee?

Zeugen vergangenen Lebens – Apotheke im Marx-Zentrum – zensiert
Damit der Artikel auf Facebook mit einem Vorschaubild erscheint, habe ich das gebastelt

Unser Christbaum im Marx-Zentrum 2018

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Der Weihnachtsbaum im Marx-Zentrum ist für mich etwas ganz Besonderes, zumal ich 1974 als 8-Jähriger ins Marx-Zentrum gezogen bin. Es hat längst Tradition, dass ich jedes Jahr unseren Weihnachtsbaum zeige, der auf der Mittelinsel über dem Woolworth thront.

Christbaum Marx-Zentrum 2018
Bild 1 (03.12.2018) © Thomas Irlbeck
Christbaum Marx-Zentrum 2018
Bild 2 (03.12.2018) © Thomas Irlbeck
Christbaum Marx-Zentrum 2018
Bild 3 (03.12.2018) © Thomas Irlbeck