LAO im Adamskostüm

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Jetzt, wo das Laub weitestgehend gefallen ist, erscheint das LAO (Leben am Ostpark) auch von der Brücke an der Albert-Schweitzer-Straße aus in voller Pracht. Es ist gewissermaßen nackt. Wie gefällt euch das Schanzenhaus?

Im Mai sollen die ersten LAOianer einziehen. Mehr zum LAO: Auf Los geht‘s LAO

LAO Rohbau
LAO im Dezember (23.12.2014) © Thomas Irlbeck
LAO Rohbau
Näher dran am Rohbau (23.12.2014) © Thomas Irlbeck
LAO Rohbau
Und noch näher (23.12.2014) © Thomas Irlbeck

LAO: Das ist der Gipfel!

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Das LAO (Leben am Ostpark) macht große Fortschritt und hat nun an einer Stelle bis auf wenige Zentimeter die endgültige Höhe erreicht. Eben wurde Opas Schlafzimmerwand errichtet (siehe Fotos). Jetzt kommt noch der Deckel drauf. Dachaufbauten soll es keine geben. Mehr zum LAO: Auf Los geht‘s LAO

LAO
Bild 1: Das LAO mit dem Einkaufszentrum Life im Vordergrund (20.08.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Bild 2 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Bild 3 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Bild 4 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Bild 5 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck
LAO Modell
Bild 6: So soll es einmal aussehen (Archivbild) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima

Handgemacht: Eine ganz besondere Einsendung zum Neuperlacher ÖPNV (Update)

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Die Trambahn nach Neuperlach wurde erst am 12.09.1970 eröffnet. Von diesem Tag stammt auch die Aufnahme. Vorher musste man auf Gummi nach Neuperlach reisen. Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

In den Anfangsjahren war Neuperlach noch überschaubar und es gab auch keine unzähligen Buslinien. Aus dieser Zeit (1968 bis 1973) stammen spezielle handgezeichnete Pläne mit der ÖPNV-Netz- und Angebotsentwicklung, die mir Matthias Hintzen einsandte. Ganz herzlichen Dank dafür!

Aus den Plänen ist auch der Takt ersichtlich: Jeder Strich steht für eine Fahrt pro Stunde und Richtung zur Hauptverkehrszeit.

Neuperlach nur mit Buserschließung – ohne Trambahn, aber auch ohne U-Bahn und S-Bahn, ja was heute unvorstellbar ist, war für die ersten Bewohner Realität. Dafür waren aber auch die Einkaufsmöglichkeiten bescheiden. Immerhin gab es ab Ende der 1960er-Jahre in der Baracke des heutigen FestSpielHaus (Plettstraße) den ersten Supermarkt in Neuperlach.

Es sei hier auch auf den älteren Artikel Die unbekannte Buslinie nach Neuperlach hingewiesen, der die anfängliche ÖPNV-Anbindung durchleuchtet.

Jetzt aber zu den Plänen. Wie immer: Ein Klick macht groß!

München-Neuperlach_1969
Netzplan 1968. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1969
Netzplan 1969. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1970
Netzplan 1970. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1971
Netzplan 1971. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1972
Netzplan 1972: Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1973
Netzplan 1973. Urheber: Matthias Hintzen

Update

Mit weiteren Plänen wird das Netz nun bis in die Gegenwart abgedeckt.

München-Neuperlach_1975
Netzplan 1975. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1977
Netzplan 1977. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980_06
Netzplan 1980 (Juni). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980-10
Netzplan 1980 (Okt). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1982
Netzplan 1982. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1985
Netzplan 1985. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1989
Netzplan 1989. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2002
Netzplan 2002. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2003
Netzplan 2003. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2012
Netzplan 2012. Urheber: Matthias Hintzen

Optische Täuschung am LAO

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LAO
LAO (13.07.2014) © Thomas Irlbeck

Das LAO (Leben am Ostpark) wird bekanntlich durchgehend sehr hohe, schmale Fenster erhalten, gewissermaßen Schießscharten erhalten (in Bild 2 und 3 durch den gepunkteten Rahmen hervorgehoben). Inzwischen wurde an der Eingangsseite mit dem zweiten Stockwerk von insgesamt sieben Stockwerken begonnen. In diesem derzeit obersten Stockwerk sieht es aber so aus, als gäbe es extrem niedrige Schlitzfenster (siehe Pfeil in Bild 2 und 3). Alle Bilder können per Klick vergrößert werden.

LAO
LAO (13.07.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Näher dran (13.07.2014) © Thomas Irlbeck

Auflösung (um diese sichtbar zu machen, den folgenden Bereich mit der Maus markieren): Die Fenster wirken so niedrig, weil die dahinterliegende Wand sie ausfüllt. Diese wirkt aber, da sie weiter entfernt ist, durch den perspektivischen Effekt niedriger. Dadurch bildet sich oben ein Schlitz mit Blick auf den Himmel, der dann wie ein Fenster wirkt.

Wohnung zu vermieten – Klo auf dem Gang

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Klo auf dem Gang
Klo auf dem Gang (14.06.2014) © Thomas Irlbeck
Klo auf dem Gang
Symbolbild. Foto: jaime.silva / Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Gesehen in einem Wohnhaus an der Plettstraße in Neuperlach Nord. Früher war das Gemeinschaftsklo auf dem Gang üblich, heute dürfte ein Etagenklo selbst in Altbauten eine absolute Seltenheit sein.

Wer von den Neuperlach.org-Leserinnen und -Lesern muss noch rauslaufen – das heißt die Wohnung verlassen –,  wenn sie respektive er „muss“?

Klo auf dem Gang
Klo auf dem Gang (14.06.2014) © Thomas Irlbeck

Sommer-Schanzen

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So langsam wird es Sommer, aber wer sagt denn, dass Sprungschanzen nur im Winter interessant sind? Am LAO (Leben am Ostpark) gibt es jedenfalls Fortschritte. Wie mehrfach berichtet, entsteht als Ersatz für das alte Ladenzentrum am Plett-Zentrum ein Wohn- und Gewerbekomplex, der sich aus vier in einem Quadrat angeordneten Gebäudeteilen zusammensetzt, die von der Form Sprungschanzen nachempfunden sind.

Die Sicht von der Plettstraße zum Allianz-Gebäude auf der anderen Seite der Ständlerstraße wird immer mehr getrübt, da die Wände jetzt so richtig wachsen. Ein großer Teil des Erdgeschosses ist bereits im Rohbau fertig. Bald werden wir hier ganz im Schatten des Vierschanzenhauses stehen.

LAO
Die LAO-Baustelle von den Wohnhäusern der Plettstraße (06.04.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Etwas näher dran (06.04.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Noch mal ein Stückchen näher dran (06.04.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Und noch einmal ein Stück näher dran (06.04.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Und nun ganz nahe dran, näher geht kaum (06.04.2014) © Thomas Irlbeck
LAO
Und nun so, wie es die Tauben und Raben sehen (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

Sonne von Kirchturm-Kreuz aufgespießt!

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Sonnenuntergang
Sonnenuntergang (08.03.2014) © Thomas Irlbeck

Sonnenuntergang heute gesehen von der Plettstraße. Die Sonne hat sich leider mit dem Kirchturm-Kreuz verhakt.

Das Bild wurde von ein paar Kleinigkeiten wie Belichtungskorrekturen und Horizont-Geraderücken etc. abgesehen nicht weiter bearbeitet!

Bei der Kirche handelt es sich um St. Bernhard in Ramersdorf, Görzer Straße 86.

Als Neuperlach aus dem Boden gestampft wurde – eindrucksvolle Bilder

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Neuperlach 1967 bis 1970
Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber

Erst waren hier Felder und Wiesen, dann kam der beste Stadtteil. Christoph Wimber hat ein weiteres Mal eindrucksvolle Bilder vom Bau des Wohngebietes Nord hervorgekramt. Vielen Dank, dass die Fotos hier gezeigt werden dürfen!

Wo und wann die Bilder genau entstanden sind, konnte (noch) nicht genau identifiziert werden. Da 1967 Grundsteinlegung war, muss davon ausgegangen werden, dass die Bilder aus dem Zeitraum 1967 bis ca. 1970 stammen.

Neuperlach 1967 bis 1970
Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber

Unstrittig beim Ort ist nur das Plett-Zentrum an der Albert-Schweitzer-Straße mit dem Verwaltungsgebäude der Neuen Heimat und dem Ladenzentrum (unterstes Bild). Im Hintergrund sind die Wohnhäuser an der Plettstraße zu sehen. Laut Angabe sollen alle Bilder bis 1969 entstanden sein. Eine hier nicht gezeigte Luftbildaufnahme beweist, dass das Plett-Zentrum 1969 noch nicht einmal im Rohbau fertig war. Das erste Stockwerk und das markante, fensterlose Stockwerk ganz oben mit dem technischen Raum fehlten noch komplett. Daher dürfte 1969 sehr eng werden, eher entstand die Aufnahme 1970 oder vielleicht auch später.

An der Zuordnung der übrigen Fotos wird noch gearbeitet. Wer Tipps hat, nur her damit! Die Kommentarfunktion wartet darauf, gefüttert zu werden.

Neuperlach 1967 bis 1970
Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber
Neuperlach 1967 bis 1970
Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber
Neuperlach 1967 bis 1970
Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Brückenbauer

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Brückenbauer
Zwei Brücken – eine Illusion (09.02.2014) © Thomas Irlbeck

Wegen des Baus des LAO (Neuperlach.org berichtete) ist die grüne Fußgängerbrücke, die ehemals das Ladenzentrum des Plett-Zentrum mit der Allianz verband und damit als Verbindung Richtung pep diente, noch für viele Monate gesperrt.

Die Baufirma Leitner nutzt die Sperrung für Werbung in eigener Sache. Auf der Brücke darf niemand stehen, nur das Schild hat eine Sondergenehmigung.

Aus dieser Perspektive – wir stehen hier auf der Brücke in der Albert-Schweitzer-Straße, die die Ständlerstraße überspannt – sieht es fast so aus, als gäbe es nur eine Brücke oder die dahinterliegende blaue Fußgängerbrücke, die Generali mit der Plettstraße (Höhe Eiscafé an der Ex-Spielstraße) verbindet, wäre unmittelbar daneben. Tatsächlich trennen beide Brücken etwa 220 Meter. Die Tatsache, dass die blauen Schilderpfosten die gleiche Farbe haben wie die Elemente der hinteren Brücke und scheinbar auch etwa dieselbe Dicke, verstärkt die Illusion. Wir blicken hier übrigens Richtung Harlaching, also Richtung Westen.

Quiddestraße/Quidde-Zentrum (ca. 1968/1969)

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Quiddestraße_ca_1969
Bild 1: Quiddestraße (ca.1969). Aus der Fotosammlung von Uschi Wölfl
Quidde-Zentrum ca. 1968/1669
Bild 2: Quidde-Zentrum (ca. 1968/1669). Aus der Fotosammlung von Uschi Wölfl

Bild 1: Wir sind an der Quiddestraße, im Container rechts ist Neuperlachs erster Supermarkt untergebracht. Heute wird der Container vom FestSpielHaus genutzt. Blick ist Richtung Albert-Schweitzer-Straße. Die blaue Brücke und einige Häuser wurden erst später gebaut.

Bild 2: Am Quidde-Zentrum. Vom Ladenzentrum steht so gut wie noch nichts. Der Durchgang zu St. Jakobus ist im rechten oberen Bereich des Bildes schon zu sehen.

Vielen Dank an Uschi Wölfl, dass diese beiden Fotos hier gezeigt werden dürfen.

Mehr historische Fotos in der Abteilung Historisches.

Spielereien aus der Vergangenheit

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Plettstraße/Spielstraße ca. 1974
Plettstraße/Spielstraße (ca. 1974). Foto: A. K.

Damals, ca. 1974, war die Spielstraße der Stolz in Neuperlach Nordwest. Wir sind hier an der Plettstraße Nähe Eisdiele (2016 leider abgerissen). Doch der Glanz ist lange vorbei. Zumindest die Spielstraße gibt es nicht mehr. Der Betonzylinder ist zwar noch existent (siehe Bilder unten), aber für den Durchgang gesperrt. Die roten Rohre sind Geschichte. Vielen Dank an A. K. für die tolle Einsendung!

Ex-Spielstraße/Plettstraße
Der traurige Rest … (2012) © Thomas Irlbeck
Ex-Spielstraße/Plettstraße
… der Spielstraße … (2012) © Thomas Irlbeck
Ex-Spielstraße/Plettstraße
… an der Plettstraße (2012) © Thomas Irlbeck

Leben am Ostpark (LAO) – Heben und Schweben

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Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 1: Kranaufbau am LAO (12.11.2013). Foto: J. W.

Wie bereits berichtet, entsteht am Plett-Zentrum neben dem Einkaufszentrum Life das LAO (Leben am Ostpark), ein Wohn- und Gewerbekomplex, der sich aus vier in einem Quadrat angeordneten Gebäudeteilen zusammensetzt, die von der Form Sprungschanzen nachempfunden sind. Entsprechend hat das Gebäude schon längst auch zwei Spitznamen: Schanzenhaus und Vierschanzenhaus.

Nachdem die Baugrube die erforderliche Tiefe erreicht hat und auch schon Teile der Bodenplatte gegossen wurden (im Bild 4 zu sehen), wurde nun der erste Kran aufgestellt. Hiervon werden ein paar Fotos präsentiert. Um eine Vorstellung davon zu geben, wie das Gebäude einmal aussehen soll, gibt es auch ein Bild mit einem Modell (Bild 2).

Zum ursprünglichen Gebäude sei auf den hervorragenden Artikel Requiem – in Erinnerung an das Plett-Zentrum von Bruno Tamborino verwiesen.

LAO Modell
Bild 2: So soll das Gebäude einmal aussehen (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 3: Vogelperspektive mit dem Baugrundstück und dem Einkaufszentrum Life (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 4 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 5 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 6 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 7 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 8 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 9 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 10 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 11 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 12 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 13 (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 14: Baustelle von der Plettstraße (Kurve) aus gesehen (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau am LAO (13.11.2013) © Thomas Irlbeck
Bild 15: Ebenso Standpunkt an der Plettstraße (Kurve) (13.11.2013) © Thomas Irlbeck

Abstieg in die Hölle

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Abstieg in die Hölle
Bild 1 (18.10.2013) © Thomas Irlbeck

Die Bewohner dieser Wohnanlage in Neuperlach Nord haben es nicht leicht. Die Tiefgaragenabgänge sind eine Katastrophe. Das Moos wächst, der Beton bröckelt und das Eisen rostet. Dafür ist es feucht. Wer steigt hier gerne nach unten, um im Untergrund seinen Luxusschlitten zu starten?

Auch wenn scheinbar (fast) überall saniert wird, gibt es noch jede Menge solcher Stellen in Neuperlach.

Abstieg in die Hölle
Bild 2 (18.10.2013) © Thomas Irlbeck
Abstieg in die Hölle
Bild 3 (18.10.2013) © Thomas Irlbeck
Abstieg in die Hölle
Bild 4 (18.10.2013) © Thomas Irlbeck
Igel
Ein Igel unweit der Höllenabgänge (18.10.2013) © Thomas Irlbeck

Auf totem Gelände entsteht „Leben am Ostpark“ (LAO)

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LAO-Baustelle
Parkplatz Albert-Schweitzer-Straße (man beachte auch die Zelte), das Life, LAO-Baustelle – von allem etwas (14.09.2013) © Thomas Irlbeck

Auf dem LAO-Grundstück (Leben am Ostpark) neben dem Einkaufszentrum Life hat sich nun einiges getan. Es wurde schweres Gerät angeliefert. Bald wird der Erdaushub beginnen. Ein paar Bilder vom 14.09.2013.

Die Zelte auf dem Parkplatz haben mit der LAO-Baustelle übrigens nichts zu tun, außer dass noch mehr Gelände abgesperrt war als sonst. Hier feierte die Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Baukhage & Dr. Kramer ihr 20-jähriges Jubiläum.

LAO-Baustelle
Parkplatz Albert-Schweitzer-Straße, LAO-Baustelle, Vorplatz mit der Sonnenuhr (14.09.2013) © Thomas Irlbeck
LAO-Baustelle
LAO-Baustelle mit der Allianz und der gesperrten Fußgängerbrücke im Hintergrund (14.09.2013) © Thomas Irlbeck
LAO-Baustelle
LAO-Baustelle und das Life (14.09.2013) © Thomas Irlbeck
LAO-Baustelle
LAO-Baustelle. Erneut gibt es ein wenig „Allianz“ im Hintergrund (14.09.2013) © Thomas Irlbeck

Auf Los geht’s LAO

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LAO Modell
Bild 1: Das LAO mit der Haupteingangsseite. Blick Richtung Süd, quasi Richtung pep. Links unten: bestehender Vorplatz, der umgestaltet wird. Links oben: das Einkaufszentrum Life (angeschnitten). Rechts: bestehender Wohnblock Plettstraße 13-17. Rechts oben: bestehender Wohnblock Plettstraße 21-33 (angeschnitten) – (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima

Neuperlach bekommt Zuwachs (Neuperlach.org  berichtete), die Lücke des alten Plett-Zentrum wird mit dem LAO-Haus („Leben am Ostpark“) geschlossen. Die vier im Quadrat angeordneten Hausteile, die bis zum zweiten Stockwerk miteinander verbunden sind, erinnern an Sprungschanzen. Entsprechend ist die Form wohl absolut einmalig. 139 Eigentumswohnungen plus Flächen für Gewerbe (nutzbar für Läden, Praxen, Gastronomie, Kita etc.) entstehen. Über den Innenhof des LAO wird man zur bestehenden Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße gelangen.

Gestern war eine Informationsveranstaltung am LAO-Grundstück. Man konnte sich über das Bauvorhaben informieren und Wohnungen reservieren. Trotz der großen Hitze fanden sich einige Interessenten ein, bevorzugt nahmen die Leute im Container Platz. Innen ist ein riesiges, mit viel Liebe gestaltetes Modell des LAO aufgebaut, das hier vorgestellt wird.

Sicherlich folgt das LAO nicht der Neuperlacher Tradition mit Flachdächern und großzügigen Freiflächen. Heute wird kein Platz mehr verschenkt, man nutzt die Grundstücksgröße weitergehend aus als in den 1970er-Jahren. Auf der Ostseite zum Einkaufszentrum Life wird es keinen Abstand geben, das Gebäude schließt nahtlos an. Auf der Nordseite mit dem Haupteingang hat man den alten Vorplatz mit der Sonnenuhr als Puffer. Dort findet sich die bestehende Wohnanlage Plettstraße 13-17. Der Vorplatz wird umgestaltet und erheblich mehr Grün bekommen. Auf der Westseite gibt es eine kleine Gartenanlage, an welcher der bestehende Wohnblock Plettstraße 21-33 angrenzt. Die Gartenanlage führt ums Eck auf die Südseite und schafft zur Ständlerstraße einen Abstand, der aber deutlich kleiner ausfällt als bei der genannten Wohnanlage.

LAO Modell
Bild 2: Rechts: Beginn der Brücke über die Ständlerstraße. Links unten: bestehender Wohnbaus Plettstraße 21-33 (angeschnitten). Links oben: bestehender Wohnblock Plettstraße 13-17 (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima

Dennoch werden die Bewohner des LAO nicht auf eine große Parkanlage verzichten müssen, wenn sie Erholung suchen. Denn vom LAO gelangt man in ca. fünf Fußminuten zum beliebten Ostpark. Man muss dazu nicht einmal eine Straße niveaugleich überqueren, denn es gibt die blaue Fußgängerbrücke über die Quiddestraße. Die U-Bahnstation Quiddestraße befindet sich auch in unmittelbarer Nähe, auch diese erreicht man ohne Überqueren einer Straße. Hoffentlich stellt der Verkehrslärm zur Ständlerstraße kein Problem dar. Die Fenster werden gut dämmen, aber diese will man ja nicht immer geschlossen haben. Das Modell zeigt eine gläserne Wand auf der Südseite, die auf der Hausschräge montiert ist (in Bild 2 zu sehen) und hier offenbar weitere Dämmung erzielen soll, ohne die Optik allzu sehr negativ zu beeinflussen.

Baubeginn

Laut Auskunft der verantwortlichen Firma Zima beginnt der Bau nun voraussichtlich Anfang September dieses Jahres.

LAO Modell
Bild 3: Links: unten: Block Plettstraße 13-17. Rechts unten: Block Plettstraße 21-33 (angeschnitten) – (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Modell
Bild 4: Ähnliche Ansicht wie Bild 1 (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Modell
Bild 5: Ähnliche Ansicht wie Bild 1 (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Modell
Bild 6: Ähnliche Ansicht wie Bild 1 (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Modell
Bild 7: Zoom: Haupteingangsseite des LAO. Bestehender Vorplatz. Rechts: Block Plettstraße 13-17 (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Modell
Bild 8: Zoom. Links ist noch ein Stück des bestehenden Vorplatzes zu sehen (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Modell
Bild 9: Unten: Einkaufszentrum Life (angeschnitten). Links verläuft die Ständlerstraße, die im Modell aber nicht zu sehen ist. Nur der Beginn der Fußgängerbrücke ist abgebildet (03.08.2013) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima
LAO Container
Bild 10: Infocontainer auf dem Vorplatz (03.08.2013) © Thomas Irlbeck.

Die unbekannte Buslinie nach Neuperlach

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Die Trambahn nach Neuperlach wurde eben eröffnet. Zu sehen ist ein M/m-Zug der Linie 11 an der Haltestelle Neuperlach Nord. Blick ist stadteinwärts. Foto ist vom 12.09.1970. Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

Die Trambahn nach Neuperlach wurde bekanntlich am 12.09.1970 eröffnet (mehr dazu hier). Bereits im Juni 1968 wurden aber die ersten Wohnungen in Neuperlach bezogen, wobei es unterschiedliche Versionen gibt, welcher Wohnblock zuerst fertiggestellt wurde. Die Frage aller Fragen ist aber, wie man die ersten zwei Jahre nach Neuperlach mit den „Öffis“ kam, wenn es doch noch keine Tram gab. Die Antwort ist naheliegend. Es verkehrte eine Buslinie, die vom Michaelibad (dem damaligen Endpunkt der Trambahnlinien 11 und 29) nach Neuperlach fuhr. Es ist die berühmte Linie 97.

Es wurde folgender Kurs gefahren:

Buslinie 97 (01.06.1968 – 12.09.1970)*
Michaelibad
Heinrich-Wieland-Straße
Rofanstraße
Quiddestraße
Plettstraße
(und zurück)**

* Quelle: Michael Schattenhofer: 100 Jahre Münchner Straßenbahn – Stadtarchiv München / Buch- und Kunstdruckerei Brenner + Stanglmeier, 1976
** Die Quelle lässt offen, ob es noch weitere Zwischenhalte gab

Ein Bild eines Busses auf der Linie nach Neuperlach habe ich leider keines, aber immerhin eines von der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Trambahneröffnung, also zu einem Zeitpunkt, als der Bus noch fuhr:

Tram Bau Feichtstraße
Die Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Trambahneröffnung. Blick ist Richtung Neuperlach. September 1970, Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e.V

Ab 1970: Zubringerlinie 97

Die Ringlinie 97 im Innenringbetrieb 2009 an der Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen. Wegen Bauarbeiten muss der Busfahrer Slalom fahren (Archivbild). Foto: Thomas Irlbeck

Nachdem die Trambahn eröffnet wurde, wurde die Buslinie 97 zum Trambahnzubringer umgestaltet (Haltestelle Karl-Marx-Ring, anfangs wurde auch die Haltestelle Neuperlach Nord angefahren) und sukzessive verlängert. Zeitweise lautete die Endstation im östlichen Teil schlicht und ergreifend Neuperlach Ost. Dabei wurde an der Position des heutigen Mercure-Hotels umgedreht. Die Haltestelle wurde später in Hugo-Lang-Bogen umbenannt. Denn weiter ging Neuperlach damals nicht, der Karl-Marx-Ring endete dort abrupt. Später erreichte die Linie 97 die Endhaltestelle Neuperlach Süd und bot damit einen Zubringer zur S-Bahn (1978), ab 1980 dann natürlich auch zur U-Bahn. Auch eine Endhaltestelle Neuperlach West gab es, diese existierte sogar lange Zeit weiter. Heute wird die Haltestelle nicht mehr bedient, es ist nur noch ein Parkplatz vorhanden (etwas südlich von der Stelle, wo die Nawiaskystraße den Adolf-Baeyer-Damm kreuzt, direkt vor der Ständlerstraße).

Die Linie (1)97 heute

Die Linie 97 lebt weiter, in Gestalt der Linie 197, die als Ringlinie weite Teile Neuperlachs abdeckt und vor allem als U-Bahnzubringer zu den U-Bahnhöfen Quiddestraße und Neuperlach Zentrum fungiert. Die Linie fährt etwas missverständlich als Innenring und Außenring. Der Radius der beiden Ringe liegt keine zehn Meter auseinander, es ist schlicht gemeint, dass die eine Linie im Uhrzeigersinn (Innenring) und die andere Linie entgegen des Uhrzeigersinns fährt (Außenring, logischerweise auf der anderen Straßenseite, was die zwei Ringe erklärt)..

Sanieren statt verlieren

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Mit ihrer Klinkerfassade erinnern die Lätarekirche und ihre Zusatzbauten an der Quiddestraße 15 zumindest von der Mauerwerkoptik an das berühmte Haus des Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff. Auch wenn man häufig auf das Neue setzt, hat man sich hier entschieden, den maroden Kindergarten zu sanieren und zu erweitern. Nach der Baumaßnahme wird der Bau über mehr Platz, eine bessere Wärmedämmung, einen barrierefreien Zugang sowie über einen Fahrstuhl verfügen. Derzeit sieht es dort aber noch aus wie Kraut und Rüben.

Lätarekirche Quiddestraße
Lätarekirche Quiddestraße (17.03.2013) © Thomas Irlbeck
Lätarekirche Quiddestraße
Lätarekirche Quiddestraße (17.03.2013) © Thomas Irlbeck
Lätarekirche Quiddestraße
Lätarekirche Quiddestraße (17.03.2013) © Thomas Irlbeck
Lätarekirche Quiddestraße
Lätarekirche Quiddestraße (17.03.2013) © Thomas Irlbeck

Ganz schön abgehoben – Neuperlach wartet auf das Vierschanzenhaus (Update 12.07.2013)

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Plett-Zentrum - vier Schanzen
Das geplante neue Gebäude als Ersatz für den Westflügel des Plett-Zentrum. Mit freundlicher Genehmigung von Paulus2. Visualisierung von Jürgen Engel Architekten

Wie berichtet, entsteht am Westflügel des ehemaligen Plett-Zentrum ein neuer Gebäudekomplex mit Kita, Läden, Arztpraxen und vielen, vielen Wohnungen. Genau werden es 144 Eigentumswohnungen sein. Die Form ist sicherlich außergewöhnlich, sie erinnert an vier Sprungschanzen, die im Quadrat angeordnet sind. Umgangssprachlich wird das Gebäude längst als Schanzenhaus oder – mit Anspielung an die Vierschanzentournee – als Vierschanzenhaus bezeichnet.

Die Projektentwicklungsfirma Zima, bei der man die Eigentumswohnungen reservieren kann, wirbt indes mit dem Begriff „LAO“, was schlicht und ergreifend „Leben am Ostpark“ bedeutet. Der nach wie vor negativ besetzte Begriff Neuperlach wird auf diese Weise vermieden. Auf der offiziellen Website Leben am Ostpark findet man den Begriff Neuperlach zumindest nicht an prominenter Stelle. Perlach ohne Neu taucht immerhin an einigen Stellen auf. Es ist einzusehen, dass ein Werbekonzept darauf ausgelegt ist, keine negativen Assoziationen zu wecken. Allerdings darf es schon als gewagt betrachtet werden, hier die unmittelbare Nähe zum Ostpark anzupreisen. Der Bau liegt direkt – getrennt durch einen Erdwall – an der Ständlerstraße, einer vierspurigen Autostraße mit Tempo 60 km/h. Der Ostpark ist in etwa fünf Fußminuten erreichbar. Doch vom Haus aus wird man ihn kaum sehen können. Zwar wird man die zulässige Bauhöhe von immerhin 25 Metern ganz oder nahezu ausschöpfen, denn der Bau wird acht Geschosse erhalten. Die bestehenden Häuser, die sich vor dem Ostpark befinden, sind ziemlich genau 25 Meter hoch und haben neun Geschosse. Daher wird man selbst von ganz oben kaum übers sie darübersehen können, vielleicht aber durch ein paar Lücken zwischen den Wohnanlagen einen Blick auf den Ostpark erhaschen oder generell zumindest die Gipfel der beiden Hügel erblicken können. Google Maps zeigt aber in der 3D-Ansicht, dass dafür wenig Spielraum vorhanden ist (der Ostpark ist dort oben in der Darstellung; die ungefähre Position des Vierschanzenhaus ist an der roten „A“-Markierung zu erkennen, genauer ein paar Meter rechts davon). Dafür wird man aber von oben einen schönen Blick auf die Alpen haben.

Vorplatz Plett-Zentrum
Am Vorplatz des Plett-Zentrum. Mit einem Minibagger geht es der Hecke an den Kragen (26.01.2013) © Thomas Irlbeck

Mein letzter Stand ist, dass es bereits im Frühjahr dieses Jahres losgehen könnte mit dem Bau. Bis jetzt ist noch nicht viel an Aktivitäten zu sehen. Allerdings wurde nun angefangen, die Hecken des Vorplatzes, an dem sich die Sonnenuhr befindet, zu entfernen. Der Platz soll umgestaltet werden und die Sonnenuhr dann um ein paar Meter versetzt wiederauferstehen. Interessant ist, dass die Zufahrt zum Vierschanzenhaus über die Albert-Schweitzer-Straße und nicht die Plettstraße erfolgen wird. Der Westflügel des Plett-Zentrum hatte dagegen eine Zufahrt von der Plettstraße – mit Parkplatz – aus und erhielt folgerichtig eine Adresse an selbiger. Die Adresse war Plettstraße 19. Möglicherweise bekommt das Vierschanzenhaus ja eine Adresse an der Albert-Schweitzer-Straße, denn meines Wissens kommt es bei der Adressvergabe darauf an, von wo aus die Zufahrt erfolgt. Auch gilt abzuwarten, wie nahe das Vierschanzenhaus an das Einkaufszentrum Life hingebaut wird. Gebäude mit unterschiedlichem Architekturstil entfalten nur dann ihre volle Wirkung, wenn sie auch einen angemessenen Abstand voneinander haben. Bilder sollte man ja auch nicht unmittelbar nebeneinander an die Wand hängen. Gerade, weil das Life nur zwei Geschosse hoch gewachsen ist, wäre ein weicher Übergang angemessen. Es ist allerdings zu befürchten, dass der Abstand gering ausfallen wird. Heute baut man wieder weit näher aneinander als noch im Neuperlach der 1960er- und 1970er-Jahre, es gibt nichts zu verschenken.

Vorplatz Plett-Zentrum
Eine Hecke ist bereits komplett verschwunden. Geht es nun bald los mit der Bebauung? (26.01.2013) © Thomas Irlbeck
Vorplatz Plett-Zentrum
Der Vorplatz Plett-Zentrum (Archivbild). Im August 2012 war die Wellt der Hecken noch in Ordnung

Kurz abgehoben – das Vierschanzenhaus im Flug angeschaut: Es entstehen vier Teilbauten, die bis zum 3. Geschoss miteinander verbunden und im Quadrat um einen Innenhof angeordnet sind. Neben Gewerbe sind 144 Eigentumswohnungen vorgesehen, sowohl Etagenwohnungen (mit 2 bis 4 Zimmern) als auch Penthousewohnungen. Zur Ausstattung gehören Fußbodenheizung, Echtholzparkett, 3-Scheiben-Isolierverglasung, bodentiefe Fenster, begrüntes Schrägdach, Terrassen (in den obersten beiden Stockwerken), Balkone (teilweise).

Update (31.01.2013)

Baubeginn soll nun Mitte 2013 sein, die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant.

Nicht kompatibel zu diesem Termin ist jedoch die Auskunft eines Bauarbeiters. Er sagte, die Bauarbeiten auf dem Hauptgrundstück würden nicht im Sommer, sondern bereits in etwa 4 Wochen beginnen. Lassen wir uns überraschen, wann es dann wirklich losgeht!

Update (06.02.2013)

Plett-Zentrum Container
Es wurde ein Container auf dem Vorplatz mit der Sonnenuhr aufgestellt (06.02.2013)
Plett-Zentrum Vierschanzenhaus
Die Werbetafel zeigt auch die Innenseite des Baus (06.02.2013) © Thomas Irlbeck

Update (12.07.2013)

LAO-Grundstück
Offenbar werden nun Pflanzen auf dem LAO-Grundstück entfernt. Vermutlich schon eine bauvorbereitende Maßnahme (12.07.2013) © Thomas Irlbeck

Heute habe ich ein Baufahrzeug auf dem Grundstück gesichtet. Der Bauarbeiter, mit dem ich sprach, wusste nicht, wann der eigentliche Bau beginnen wird. Nach meiner Interpretation könnte das aber eine bauvorbereitende Maßnahme sein.

Laut Metallbauer-Report soll es im September 2013 losgehen mit dem Bau.

Der Ersatz für das Plett-Zentrum: das Vierschanzenhaus (Update: 21.09.2012)

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Rampe am Plett-Zentrum
Rampe am Plett-Zentrum (30.06.2012) © Thomas Irlbeck

Der Abriss des Plett-Zentrum wurde im Juli beendet. Danach hat man eine Rampe aus Kies zur Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße errichtet. Die Brücke musste wegen der Abrissarbeiten gesperrt werden.

Am 11.07. wurde die Brücke wieder für die Allgemeinheit freigegeben. Die Brücke soll zumindest bis zum Beginn der Bauarbeiten am neuen Gebäude geöffnet bleiben. Die Brücke wurde von den Anwohnern und Besuchern vermisst, sie ist eine wichtige Verbindung zum Einkaufszentrum pep.

Der Entwurf für das neue Plett-Zentrum

Als Ersatz für das alte Gebäude wird ein ganz besonderer Bau kommen, der an vier Sprungschanzen erinnert (siehe Abbildung). Diese „Schanzen“ sind quadratisch um einen Innenhof angeordnet.

Plett-Zentrum - vier Schanzen
Das geplante neue Gebäude. Mit freundlicher Genehmigung von Paulus2. Visualisierung von Jürgen Engel Architekten

Die Schrägdächer sollen begrünt werden. Beim neuen Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten erinnert praktisch nichts mehr an den alten, nur bei der Gebäudehöhe wird man bei acht Geschossen bleiben. Auch an der Mischnutzung wird nicht gerüttelt: Unten sollen eine Kita, ein Café (im Innenhof), Läden etc. einziehen, die meisten Etagen sind für Wohnungen vorgesehen, die wegen der Wohnungsnot in München dringend gebraucht werden. Rund 150 Wohnungen sollen entstehen. In den zwei obersten Geschossen sind Dachterrassen eingelassen, die dem Schrägdach einen weiteren interessanten Akzent geben und das Wohnen dort weiter aufwerten dürften. Ferner verfügen die Wohnungen über eine Reihe von Balkonen. Die Form des Gebäudekomplexes wird mehr Licht in den Innenhof lassen. Immerhin gelangt trotz der umschließenden Form und der relativ großen Gebäudehöhe gleich aus vier Richtungen Tageslicht an den jeweils niedrigsten Stellen – quasi dem Schanzentisch auf Höhe des dritten Geschosses – in den Hof.

Kritisch kann man sehen, dass der Bau einen zu starken Kontrast zu den strengen 90-Grad-Winkeln der üblichen Neuperlacher Gebäude bildet. Dem kann man entgegensetzen, dass der Bau mit der wahrscheinlich einmaligen, unverwechselbaren Form ein Blickfang werden dürfte. Aber der Übergang zu dem zweigeschossigen Life ist jetzt ziemlich hart ausgefallen. Ursprünglich wollte man das Gebäude Richtung Westen in der Höhe ansteigen lassen, sodass ein annähernd fließender Übergang zum Life entsteht. Jetzt schließt das Haus aber mit voller Gebäudehöhe von rund 25 Metern an das Life an. Das „Vierschanzenhaus“ erreicht damit etwa die Höhe der umliegenden Wohnhäuser vom Typ N1 bis N5 mit seinen neun Geschossen. Nach meinem Geschmack ist die Form wirklich sehr interessant. Weiße Häuser mit den schmalen hohen Fenster sind derzeit voll im Trend, aber gleichzeitig ist diese Form auch schon ein wenig überstrapaziert.

Update 12.07.2012: Brücke nun offen wie ein Scheunentor

Brücke Plett-Zentrum Rampe
Auf der Brücke (12.07.2012) © Thomas Irlbeck
Brücke Plett-Zentrum Rampe
Auf der Rampe (12.07.2012) © Thomas Irlbeck
Brücke Plett-Zentrum Rampe
Die Rampe Richtung Süd, also Allianz/pep (12.07.2012) © Thomas Irlbeck
Brücke Plett-Zentrum Rampe
Die Rampe mit dem Life im Hintergrund (12.07.2012) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2012

Baubeginn soll „bei entsprechend schneller Genehmigung“ im Frühjahr 2013 sein, die Fertigstellung im Sommer 2014. Das berichtet die lokale Wochenzeitung „Hallo“, Ausgabe Ramersdorf-Perlach vom 20.09.2012, Seite 1. Der offizielle Name des Gebäudes könnte tatsächlich „Vierschanzenhaus“ lauten, in Anlehnung an die berühmte Vierschanzentournee.