Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“

Werbung

Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

In unserem „Neuperlach Zoo“, dem Kunsttreff im früheren Ladenzentrum Quidde-Zentrum, gibt es viele schöne Graffitis, aber eines ist etwas ganz Besonderes für Filmfans. In dem Kunstwerk sind E.T., Star Trek, Alf, Dinosaurier (Jurassic Park?) und sicher noch einiges mehr integriert. Zwei Bilder von heute.

Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Einer der Eingänge zu unserem „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

„Am Ostpark“ – Vom Namen her unser schönster Penny

Werbung

Penny am Ostpark
Penny am Ostpark  (29.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zumindest vom Namen her („Am Ostpark“) ist das unser schönster Penny. Im Unterschied zum LAO (Leben am Ostpark) liegt der Markt an der (Quiddestraße, /Höhe Staudingerstraße, tatsächlich am Ostpark.

Früher war hier übrigens eine Tankstelle. Wer erinnert sich? Die Zwillingstankstelle auf der anderen Straßenseite existiert noch heute.

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stillstand und Verfall

Werbung

An unserem St. Jakobus am Quidde-Zentrum hat sich optisch nichts mehr getan. Ich glaube, dass wir noch ein viele, viele Monate, vielleicht auch noch länger, auf die Fertigstellung der Kapelle warten müssen (Neuperlach.org berichtete, dort sieht man auch, dass im Februar 2017 die Baustelle kaum anders als Ende November 2017 aussah). Aber es ist eine Gelegenheit, sich das daneben befindliche Wohnhaus (mit Gewerbe im Erdgeschoss) einmal genauer anzuschauen, schließlich ist es das letzte Überbleibsel des ursprünglichen St.-Jakobus-Ensembles. Auf den ersten Blick steht das Haus noch ganz gut da. Bei näherer Betrachtung kann einem dann aber doch das Grausen kommen. Da haben sich zumindest stellenweise Moose, Flechten und wohl auch Schimmel breitgemacht.

Quiddestraße 35
Bild 1: Das Wohnhaus am St. Jakobus, ganz rechts ist noch die Baustelle der neuen Kapelle zumindest angedeutet (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 4 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 5 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Bei dieser Gelegenheit noch ein Foto vom Zugang zum alten Quidde-Zentrum. Das sah auch schon mal besser aus:

Durchgang zum Quidde-Zentrum
Bild 6 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Alte Zeiten, die nie wieder zurückkehren

An dieser Stelle soll mal wieder an die alte Kirche mit ihrem Parkhaus-Beton-Charme erinnert werden:

St. Jakobus
Bild 7: Die Kirche St. Jakobus vor dem Abriss. Von der Optik könnte man hier ein Parkhaus erwarten (19.11.2011) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8: Diese Ansicht der Kirche lässt eher auf eine Schule schließen 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Kreuzung Quiddestraße jetzt ohne Radampeln, dafür mit kurzen Radspuren (Update 11.01.2018)

Werbung

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 1: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – auf einem kurzen Stück Fahrradspur auf der Fahrbahn und per Autoampel (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zum Update 11.01.2018 – Linksabbiegen für Radfahrer

Die Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße wurde saniert und umgebaut. Vor allem wurden die Bushaltestellen durch eine Anhebung von wenigen Zentimetern nun wirklich barrierefrei (Neuperlach.org berichtete). Ferner wurden die Haltestellenbereiche verlängert, damit das Ein- und Aussteigen aus den Buszügen nicht mehr stellenweise über behelfsmäßige Gehwegplatten erfolgen muss.

Aber auch für Radfahrer hat sich einiges geändert. So gibt es nun für drei der vier möglichen Fahrtrichtungen keine Fahrradampeln mehr, auch keine kombinierten Ampelscheiben für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Stattdessen ist nun die Autoampel auch für Fahrradfahrer das Maß aller Dinge. Der letzte Teil vor der Ampel ist als – sehr kurze – Fahrradspur realisiert. Auch der noch vorhandene Radweg wurde weit näher an der Fahrbahn herangeführt.

Nur wer vom Schulzentrum Nord kommt und Richtung Plettstraße fährt, hat noch seinen Radweg bis zur Kreuzung und auch seine Fahrradampel, die übrigens hier wirklich eine echte Fahrrad- und keine Kombiampel ist.

Die Regelung mit dem kurzen Stück Fahrradspur vor der Kreuzung hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch einige Nachteile:

Die Vorteile:

  • Die Wahrscheinlichkeit, beim Geradeausfahren von einem rechtsabbiegenden Lkw- oder Busfahrer übersehen zu werden, wird reduziert. Denn die Radspur ist ja direkt auf der Fahrbahn. Natürlich kann ein Radler weiterhin vor der Ampel im toten Winkel stehen, aber zumindest bei der Anfahrt eines Lkw oder Busses Richtung Ampel wird ein Radfahrer vom Fahrer besser gesehen, da sich der Radler quasi vor dem eigenen Fahrzeug befindet und nicht irgendwo rechts in einem ggf. verdeckten und schlecht einsehbaren Radweg.
  • Auch darf ein Radler noch weiter bei Grün über die Kreuzung, solange es die Autos noch dürfen. Die kombinierten Fußgänger-/Radampeln schalten dagegen schon weit früher auf Rot um, weil sie von Fußgängergeschwindigkeit ausgehen, obwohl Radler ja schneller sind. Ferner wird eine Gelbphase realisiert, über die die kombinierten Fußgänger-/Radampeln nicht verfügen.
  • Ein Stopp auf dem Mittelstreifen, sollte die zweite kombinierte Fußgänger-/Radampel während der Überquerung auf Rot umschalten, entfällt. Die Anzahl der Ampeln, die passiert werden müssen, speziell beim Linksabbiegen, geht damit stark zurück.

Die Nachteile:

  • Wer als Radfahrer nach rechts abbiegen will, darf dies nicht mehr bei Rot. Früher war dies möglich, da die Radwege einen Kurvenbereich nach rechts vor der Ampel besaßen.
  • Viele Fahrradfahrer fühlen sich auf dem Radstreifen so nah am motorisierten Verkehr unsicher und unwohl. Allerdings ist der Radstreifen hier extrem kurz gehalten, sodass sich die Einschränkungen in engen Grenzen halten sollten.

Quermöglichkeit 1

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 2: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – Phase 1 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 3 (der Vollständigkeit halber, entspricht dem Eingangsbild): Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – Phase 2 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Quermöglichkeit 2

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 4: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 1 von 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 5: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 2 von 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 6: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 3 von 3. Die Fußgänger haben hier schon Rot, Autos und Radler dürfen noch schnell rüber (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Quermöglichkeit 3

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 7: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadtauswärts – Phase 1 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 8: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadtauswärts – Phase 2 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 11.01.2018: Linksabbiegen für Radfahrer

Linksabbiegende Radfahrer finden nach Überquerung am Kreuzungsende einen kleinen, auf der Fahrbahn aufgemalten Bereich mit Linkspfeil, an dem zu warten ist (in Bild 9 mit Rahmen hervorgehoben). Der Haken ist, an diesem Bereich sieht man die Autoampel nicht (bzw. nach Drehen des Kopfes nur von hinten), da sie hier faktisch schon überquert ist,  aber man hat das Linksabbiegesignal (in Bild 9 ebenfalls mit Rahmen hervorgehoben). Nun kann man warten, bis das Linksabbiegesignal leuchtet (und damit die Endphase der Grünphase eingeläutet wurde) oder man orientiert sich an der Fußgängerampel, an der man dann sehen kann, dass der Querverkehr Grün bekommt. So gesehen gibt es zwei Zeiträume, in denen die Radler sicher nach links über die Kreuzung kommen – ob beide gesetzlich erlaubt sind, das mag ich nicht zu beurteilen. Ganz ideal und stimmig scheint mir das alles nicht zu sein, aber schauen wir einmal, wie sich das bewährt und ob die Vorteile überwiegen.

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 9: Links abbiegen für Radfahrer. Die Autoampel liegt hinter dem Fotostandpunkt und ist daher für Wartende nicht zu sehen. Es bleiben zur Orientierung nur das Linksabbiegesignal (roter Rahmen) sowie die Fußgängerampeln (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Vandalismus im Skulpturengarten: Neuperlacher um Unterstützung gebeten

Werbung

Skulpturengarten 1
Bild 1: Die beiden Kaskadenbrunnen sind wie eine Bühne für die Skulpturen. In der Dämmerung … Foto: Florian Mayr

Der Skulpturengarten im Quidde-Zentrum steht gerade einmal vier Wochen (Neuperlach.org berichtete), aber es ist schon vieles passiert. Trotz des schlechten Wetters konnte der geplante Termin zur Einbetonierung der Skulpturen am 11.11. eingehalten und der Garten anschließend bei Saxophonklängen feierlich eingeweiht werden. In den nächsten Tagen gab es viel positive Resonanz von Anwohnern und Spaziergängern, die sich über die neue Attraktion in Neuperlach freuten.

Aber auch der von den Künstlern befürchtete Vandalismus ist schon eingetreten: Die Enten-Kürbis-Skulptur von Evelyn Baron wurde herausgerissen und fast vollständig zertrümmert, der Afrika-Figur von Pierantonio Bartoli würde der Kopf abgeschlagen, die Schnecke von Gabriela Popp hing nur noch sehr dürftig in ihrer Verankerung, die von den Kindern aus dem Kindertreffpunkt im Oskar-Maria-Graf-Zentrum gestalteten Ytong-Steine sind an allen Ecken beschädigt, die Flügel der Schrottskulptur von Ingrid Müller sind eingeritzt…

Skulpturengarten 2
Bild 2: … haben sie eine ganz eigene Wirkung. Foto: Florian Mayr

Die Liste ist lang und die Künstler sind erschüttert. Auch wenn alle Teilnehmer des Projekts im Vorfeld potenziellen Vandalismus befürchtet hatten, konnte sich doch niemand vorstellen, dass es in diesem verheerendem Ausmaß passieren würde (alles an einem Tag!) und dass der reine Zerstörungsdrang bei manchen Menschen doch so groß ist. Die betroffenen Künstler und Manuela Clarin als Projektbegleitung versuchen, die beschädigten Werke wieder instand zu setzen.

Bis zum 17.12. soll alles wieder vorzeigbar sein: Dann soll vor Ort der Katalog zum Skulpturengarten, eine Initiative der Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V., präsentiert werden. Auf 90 Seiten werden mit vielen Abbildungen alle Skulpturen vorgestellt und beschrieben. Manche begleitet von Entstehungsfotos, manche von Texten der Künstler. So versammeln sich am Sonntag, den 17.12., um 16 Uhr nochmal viele der Skulpturenmacher vor Ort und feiern gemeinsam dieses Projekt, das wenigstens in dieser Publikation dauerhaft festgehalten ist und für 5 Euro von Interessierten erworben werden kann. Wer neugierig ist, kann auch einige der anwesenden Künstler nach ihrer Intention beim Erstellen der Skulpturen, nach der Herstellungsweise oder den Materialien befragen: Hinter manchem Objekt steht eine komplexe Geschichte. Bei Glühwein können in der beginnenden Dämmerung vor den Skulpturen interessante Gespräche geführt werden, falls bis dahin noch alles steht …

Die Künstler und Aktiven des Projekts würden sich über eine Unterstützung der Neuperlacher sehr freuen: Je öfter Besucher und Spaziergänger bei den Skulpturen vorbeischauen, desto weniger Möglichkeit gibt es, dass sich hier wieder jemand ungestört so austoben kann, wie es vor kurzem passiert ist.

Skulptur Ententanz
Bild 3: Eines der Werke des Ensembles „Ententanz“ von Evelyn Baron. Der aus Kürbis geschaffenen Figur wurde übel mitgespielt. Foto: Florian Mayr

Katalogpräsentation: Skulpturengarten

Sonntag, den 17.12.2017, 16:00 bis 17:30 Uhr
Garten im Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Kontakt

Ingrid Müller
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Unser „Schulzentrum Nord“

Werbung

Schulzentrum Nord
Bild 1: Schulzentrum mit eigener Brücke  (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schulzentrum Nord, das klingt so nach Münchner Norden, nach Oberföhring oder Freimann vielleicht. Doch der Begriff täuscht: Es ist der Norden Neuperlachs gemeint. Entsprechend liegt das Schulzentrum Nord an der Quiddestraße, genauer in einem Dreieck, das neben der Quiddestraße von der Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße gebildet wird. Direkt am Schulzentrum beginnt zudem der Karl-Marx-Ring. Der Kiosk dort, gleich schräg gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung (es gibt ihn heute noch bzw. wieder), war und ist entsprechend bei Schülern beliebt.

Offizieller Name früher wohl „Schulzentrum Perlach Nord“

Das Schulzentrum beherbergt das Werner-von-Siemens-Gymnasium (dort war ich selbst Schüler), die Werner-von-Siemens-Realschule und die Orientierungsstufe. 2007 bis 2009 wurde das Gebäude saniert. Seit 2010 heißt das Gebäude offiziell „Schulzentrum an der Quiddestraße“, was sich auf der Fassade widerspiegelt (siehe Foto), für mich ist es aber weiter das Schulzentrum Nord, wobei der Begriff wohl nie in dieser Form am Gebäude angebracht, aber im Sprachgebrauch verankert war. An der Fassade stand wohl früher gar kein Name, am Eingang, wie ein altes Foto (nicht hier zu sehen) beweist, „Schulzentrum Perlach Nord“ (sic!).

Gebaut wurde das Gebäude Anfang der 1970er-Jahre. Richtfest war am 30.11.1973. Der Schulbetrieb wurde 1975/1976 aufgenommen. Das Werner-von-Siemens-Gymnasium gab es jedoch schon seit dem 10.09.1970. In Ermangelung eines eigenen Gebäudes wurde in der Schule am Strehleranger und später (Schuljahr 1971/1972) an der Schule in der Klabundstraße unterrichtet.

Es wurde und wird im Schulzentrum Nord nicht nur unterrichtet, sondern auch mal ein Spielfilm gedreht, etwa 2017 die Komödie „Fack ju Göhte 3“.

Verbindende Architektur

Interessant am Gebäude ist die für Neuperlach so typische Brücke, die hier die Quiddestraße überspannt. Die Brücke ist derart integriert, dass man direkt ins 1. Stockwerk des Schulgebäudes und in weitere Geschosse gelangen kann. Aber dennoch kann sie von jedermann benutzt werden, auch jetzt etwa von mir, um die Fotos hier zu schießen. Zu meiner Schulzeit waren einzelne Klassen in der Schule an der Albert-Schweitzer-Straße ausgelagert (auch meine Klasse), einzelne Fächer und Stunden fanden aber im Schulzentrum Nord statt. Die Brücke übernahm damals entsprechend eine wichtige Verbindungsfunktion, und die Schule an der Albert-Schweitzer-Straße  hatte damals am Brückenende noch einen eigenen Zugang. Lehrkräfte, die von Gebäude zu „sprangen“, waren entsprechend nicht lange unterwegs, sodass die nächste Stunde zur Enttäuschung der Schüler ohne allzu lange Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. Bei den Schülern war das Gebäude des Schulzentrum Nord in einem Punkt nicht so beliebt: Dank der Klimaanlage, die aber meiner Erinnerung nach nicht wirklich zuverlässig funktionierte, gab es offiziell kein Hitzefrei. Meine Erinnerung ist aber hier schwach, aber die Schule war sicherlich bei Eröffnung eine der modernsten Münchens, sodass auch die Klimaanlage ins Bild passt.

Erwähnenswert sind noch die eigene Mensa in einem externen Flachbau (in Bild 2 ansatzweise im Hintergrund zu sehen) sowie der Hochseilgarten (nicht im Bild), der sich auf der anderen Gebäudeseite (Nordseite) befindet. Von dort gelangt man – auch über eine Brücke – direkt zum Ostpark und zum Abenteuerspielplatz Maulwurfshausen.

Schulzentrum Nord
Bild 2 mit Mensa im Hintergrund (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 5: Kunst verbindet – Graffiti-Kunst an der Brücke (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Quiddestraße: Barrierefreier (Update 18.12.2017)

Werbung

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 1 (31.10.2017) © Thomas Irlbeck

Umbau der Bushaltestelle „Quiddestraße“. Hier zu sehen ist die Haltestelle für die Linie 197 „Außenring“. Der Einstiegsbereich wurde etwas angehoben, damit man noch „barrierefreier“ ein- und aussteigen kann. Kinderwagen oder Rollator schiebende Menschen freuen sich.

Ferner wurde/wird auch sonst alles erneuert, auch das Wartehäuschen, Ampeln und mehr. Bald kann man hier wieder ein- und aussteigen. Derzeit halten die Busse ein paar Meter entfernt Richtung Schulzentrum Nord, das man im Hintergrund schwach erkennen kann.

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 2 (31.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update (04.11.2017)

Die provisorische, ein paar Meter Richtung Karl-Marx-Ring versetzte Haltestelle des 197 Innenring live erlebt:

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Nett, Google+ hat die beiden Fotos so zusammengeklebt, dass der Eindruck entsteht, unser 197er würde nun alle 30 Sekunden verkehren:

Bushaltestelle Quiddestraße
Der Beitrag bei Google+

Update 18.12.2017

Die neue Bushaltestelle der Busringlinie 197 ist für beide Fahrtrichtungen in Betrieb gegangen. Jetzt kann wirklich barrierefrei in die Buszüge ein- und ausgestiegen werden. Der Monitor mit den Busabfahrtszeiten ist auch wieder in Betrieb.

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 5 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Countdown: Einweihung des Skulpturengartens im Quidde-Zentrum

Werbung

Gemeinschaftswerk von Ute Schwab (links) und Ingrid Müller
Gemeinschaftswerk von Ute Schwab (links) und Ingrid Müller
Skulpturen von Carmen Schnitzer (links) und Susanne EvaMaria Fischbach
Skulpturen von Carmen Schnitzer (links) und Susanne Eva-Maria Fischbach

Ein fast magischer Moment: die vielen Werke, die mit Spannung erwartet wurden, geschaffen heimlich in den eigenen vier Wänden oder gemeinsam in der Werkstatt des Kunsttreff (Neuperlach.org berichtete), trafen beim letzten Skulpturentreff vergangenen Mittwoch im Untergeschoss des Kunsttreff ein. Über 40 Künstler, darunter auch einige Kinder des Kindertreffpunkt Neuperlach im Oskar-Maria-Graf-Zentrum, haben etwas beizusteuern: Die Materialien sind vielfältig, Metall, Holz, Pappmaschee, Ziegel, Mörtel, Ytong, Stoff, Schrott oder Fundstücke aus der Natur. Abstrakte Formen , Figuratives, Pflanzliches, Tierisches, Phantasiewesen. Darunter auch das Werk von Richard Schleich „Der König und die Königin tanzen“ – ein Windspiel, erschaffen für das Projekt „Skulpturengarten“ im Kaskadenbrunnen des Quidde-Zentrum, das durch die Unterstützung des Bezirksausschusses 16 realisiert werden kann.

Richard Schleich erklärt Helga Hertel die Funktionsweise seines Windspiels
Richard Schleich erklärt Helga Hertel die Funktionsweise seines Windspiels

Die meisten Werke sind jetzt vor Ort – in Warteposition. Jetzt ist die Phase des Kuratierens: Manuela Clarin, die das Projekt der Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V. , bei der auch sie Mitglied ist, seit Beginn betreut, bleibt jetzt die schwierige Aufgabe, für jedes Werk den richtigen Platz zu finden. Wo wirkt was am besten? Wo ist es am besten gegen potenziellen Vandalismus geschützt? Wie verträgt es sich mit dem Nachbarkunstwerk?

Skulptur von Monika Schulz
Skulptur von Monika Schulz
Nahaufnahme der Skulptur von Monika Schulz
Eine Nahaufnahme der Skulptur

Der Countdown läuft: Der 11.11. soll der Stichtag sein, an dem die Werke in den Kaskadenbrunnen im verwilderten Garten hinter dem Kunsttreff einziehen. Einen ersten Hinweis darauf gibt es schon jetzt: Auf einer orangefarbenen Plane mit blauen Vögeln (Foto), ein Gemeinschaftsprojekt von Ute Schwab und Ingrid Müller, ist der Einweihungsmoment angekündigt 11.11. um 17 Uhr. Dann soll alles fertig sein: Wenn an diesem Samstag zur Dämmerung Saxophonklänge im illuminierten Garten ertönen. Kunstinteressierte, Nachbarn und Neugierige sind herzlich eingeladen, diese Einweihung gemeinsam mit den Künstlern zu feiern. Erst draußen im Garten mit heißen Getränken, anschließend im Kunsttreff, in dem bei Livemusik noch ein bisschen weiter gefeiert wird. Die Besucher sollten sich also für beides warm anziehen, falls es denn stattfinden kann an diesem Datum, denn das Wetter muss mitspielen, um den Beton einbringen zu können, der die Werke an Ort und Stelle befestigen soll. Sollte es zu kalt oder regnerisch sein, muss der Termin verschoben werden. Entsprechende Infos gibt es dann auf der Website des Kunsttreff: www.kunsttreff-quiddezentrum.de.

Manuela Clarin und ihre Skulptur Klio in Arbeit
Manuela Clarin und ihre Skulptur Klio in Arbeit
Die Skulptur Klio noch im Atelier von Manuela Clarin
Die Skulptur Klio noch im Atelier von Manuela Clarin

Einweihung Skulpturengarten

Geplant: 11.11.2017, 17 Uhr
Kaskadenbrunnen im Garten hinter dem Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Kontakt

Ingrid Müller
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Noch ist der Kaskadenbrunnen ohne Skulpturen
Noch ist der Kaskadenbrunnen ohne Skulpturen

Was ist das für 1 Life? Ein sichereres! Umbau einer gefährlichen Kreuzung (Update 19.12.2017)

Werbung

Übergang vor Life
Bild 1: Vor dem Einkaufszentrum „Life“: Es ist die vielleicht verkehrsmäßig gefährlichste Stelle in Neuperlach. Der hier zu sehende neue aufgepflasterte Fußgängerbereich und weitere Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöhen (26.10.2017) © Thomas Irlbeck

Es ist eine Zeit gekommen, da steht die Sonne tiefer, die Schatten werden länger. Das führt dazu, dass der Fotograf sich schnell mal selbst aufnimmt (Foto 1), wenngleich es nur ein Schatten seiner selbst ist.

Nicht länger, sondern kürzer und vor allem weniger gefährlich soll der Übergang hier vor dem Einkaufszentrum Life werden. Wer sein Paket im Life abholt oder aufgibt (die meisten Neuperlacher werden dieses Vergnügen haben), wer Postbank-Kunde ist oder im Life einkauft, dem dürfte diese Kreuzung bekannt sein, und zwar im negativen Sinn, denn die Kreuzung ist nicht ungefährlich. Nun wird die Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Siegfried-Mollier-Straße endlich umgebaut, die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten.

Mehrere Maßnahmen für mehr Sicherheit und mehr Komfort

Der Fußgängerübergang wird im Nordbereich der Kreuzung durch einen neu angelegten, aufgepflastertem Bereich mit abgesenkter Bordsteinkante auf einem ehemaligen Teil des Parkstreifens verbessert, wie Foto 1 zeigt. Laut eines älteren Zeitungsberichtes soll auch eine Fußgängerampel installiert werden, die meines Erachtens dringend erforderlich ist. Denn die Kreuzung ist wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der unzähligen Abbiegemöglichkeiten für den motorisierten Verkehr (man beachte die ganzen Ein- und Ausfahrten vor dem Life und dem Parkplatz vor dem Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße, dazu die Tiefgaragenzufahrt in der Siegfried-Mollier-Straße) nicht nur für ältere und Kinderwagen schiebende Menschen ein Ärgernis. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen und Fast-Unfällen. Man kann daher nur hoffen, dass die Ampel nun auch wirklich kommt.

Die Haltestellenbereiche (Haltestelle „Siegfried-Mollier-Straße“; Buslinien 139, 192, 199, N79) werden auch neu gestaltet. In Zukunft steigt man als Busfahrgast nicht mehr auf dem Radweg ein und aus, sondern auf einem aufgepflastertem Streifen zwischen Radweg und Fahrbahn (Bild 2 und 3), der aber sehr schmal ausfällt. Wer mit Rollator ein- oder aussteigt, dürfte halb auf dem Radweg stehen. Konflikte zwischen Radfahrern und Fahrgästen sind entsprechend weiter vorprogrammiert. Radfahrer müssen natürlich warten, wenn der Bus hält und Fahrgäste ein- oder aussteigen möchten, aber das steht leider nur auf dem Papier.

Fahrgaststreifen vor dem Life
Bild 2: Neu gestaltete Haltestelle zum barrierefreien Ein- und Aussteigen (25.10.2017) © Thomas Irlbeck
Fahrgaststreifen vor dem Life
Bild 3: Detail Fahrgaststreifen (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Wie es aussieht, wird sich zumindest im Südbereich der Kreuzung an der eigentlichen Verkehrsführung und der Anzahl der Fahrspuren nichts ändern (Bild 4). Wer auf der Höhe des Life die Albert-Schweitzer-Straße passiert, um die stadteinwärtige Bushaltestelle zu erreichen will, dürfte weiter gefährlich leben. Hier sollte jeder den kleinen Umweg über den Nordbereich in Kauf nehmen. Auch die U-Bahn-Unterführung Quiddestraße noch ein Stück weiter nördlich ist eine gute und sichere Passiermöglichkeit, wenngleich sie halt noch ein paar Meter mehr bedeutet – und auch ein Treppensteigen, was mit Kinderwagen oder Rollator kaum zumutbar ist.

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 4: Die Fahrbahn bleibt auf Höhe des Life sehr breit (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Fazit: Die Verkehrssituation vor dem Life wird für Fußgänger und Radfahrer verbessert, aber wird wohl nicht wirklich optimal werden.

Kommentar zu einem ehemals vorbildlichen Verkehrssystem: Neuperlach wurde als Auto- und Fußgänger-/Fahrradfahrer-/Kinder-freundliche „Stadt in der Stadt“ geplant und gebaut. Der Autoverkehr und der Fußgängerverkehr wurden getrennt, das geschaffene Fußwegsystem mit seinen vielen Brücken und Unterführungen ist (war) vorbildlich. Nach dem Abriss des Plett-Zentrum wurde das Fußwegsystem leider unterbrochen und nie wieder ganz hergestellt. Im Gegenteil: Die Kreuzung vor dem Life wurde zur wohl verkehrsmäßig gefährlichsten Stelle – nicht nur wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens, sondern da man auch noch einige zusätzliche Ein- und Ausfahrten hinzugebaut hat. Entsprechend ist die Kreuzung sehr unübersichtlich geworden, es wird in alle möglichen Richtungen (nicht immer ganz legal) abgebogen, irgendwo dazwischen stehen die Fußgänger, die da auch rüber möchten. Jetzt endlich wird nachgebessert. Aber es wird nicht alles korrigiert werden. Der alte, großzügige Fußweg zwischen Life und LAO fehlt weiterhin, es bleibt nur die Nutzung des Parkplatzes (mit der Thermometer-Uhr), der neue, aber schmale Fußweg am Life entlang oder die viel zu schmale Passage längs des Bürohauses an der Albert-Schweitzer-Straße.

Update 18./19.12.2017

Die Arbeiten wurden nun weitgehend abgeschlossen. Leider wurde keine Fußgängerampel realisiert. Das Überqueren der Albert-Schweitzer-Straße wird durch die Aufpflasterungen auf den Parkstreifen etwas vereinfacht (Foto). Es müssen aber weiterhin drei Fahrstreifen überquert werden. Im dichten Verkehr ist es aber nicht immer ganz einfach, eine Lücke zu finden. Da wäre mehr drin gewesen!

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 5: Nur eine kleine Verbesserung – das ist in keinem Verhältnis zum Aufwand (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Blick Richtung Bushaltestellen. Neu ist, man darf auch von dem Parkplatz des Bürohauses Albert-Schweitzer-Straße nicht mehr nach links abbiegen, siehe durchgezogene Linie. Mal sehen, wie viele sich daran halten und ob dies wirklich zu einer Entschärfung der Kreuzung beiträgt. Heute war das Ergebnis jedoch nüchtern. Vier Autos fuhren aus dem Bürohaus-Parkplatz raus und alle bogen verbotswidrig nach links ab und fuhren über die durchgezogene Linie.

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 6: Durchgezogene Linie. Nun darf aus keinem der Parkplätze (rechte Seite) mehr nach links abgebogen werden (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Mach-mit-Graffiti im Kunsttreff Quidde-Zentrum

Werbung

Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff

Wer den Kunsttreff und das Quidde-Zentrum regelmäßig besucht, hat es sicherlich schon bemerkt: Ein malerischer Zoo aus Tieren, Pflanzen und Schriftzeichen ziert einen Großteil der Wände. Zumeist entstanden diese Bilder mit Sprühfarben und werden als Graffiti oder Streetart bezeichnet.

Am Mittwoch, den 04.10.2017, um 18:30 Uhr kann man im Rahmen der Mach-mit Reihe des Kunsttreffs eben diese Form der Kunst selbst ausprobieren und kennenlernen.

Robert Posselt von der Künstlergruppe „Der blaue Vogel“, der seit vielen Jahren in der Graffitiszene aktiv ist und den Neuperlacher Zoo mit seinen Mitstreitern ins Leben gerufen hat, steht an diesem Abend Rede und Antwort zu den Hintergründen von Graffiti und Streetart.

Darüber hinaus kann jeder Teilnehmer sich natürlich selbst mit der Sprühdose ausprobieren – sei es auf der Wand oder am mitgebrachten eigenen Kunstobjekt oder Untergrund. Hierzu wird Material und Anleitung zur Verfügung stehen.

Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff
Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff

Es wird um Anmeldung gebeten. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro.
Bitte beachten Sie die Veränderung des Termins: Ursprünglich war der Graffiti-Abend für den 27.09.2017 geplant.

Kunsttreff

Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München
Internet: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Anfahrt per ÖPNV
Mit der U-Bahn U5 zur Quiddestraße, dann weiter mit dem Ringlinienbus 197 bis zur Nawiaskystraße.

Kettcar mit tierischer Begleitung (um 1976)

Werbung

Quiddestraße 21, ca.1976
Bild 1: Quiddestraße mit Blick nach Ost, ca.1976. Im Hintergrund ist die blaue Brücke sowie eine Standuhr zu sehen. Foto: Maria Dias

Dalmatiner wurden früher oft als Kutschenbegleithunde eingesetzt. Hier auf diesem herrlichen historischen Foto begleitet die Dalmatinerhündin Daisy aber ein Kettcar, denn Kutschen waren auch damals schon längst aus der Mode gekommen.

Quiddestraße 21, ca.1976, Brücke und Uhr gekennzeichnet
Bild 1a: Brücke und Uhr hervorgehoben

Das Foto wurde von Maria Dias eingesendet, vielen Dank dafür! Im Kettcar sitzt ihr Bruder Andreas (Bubi). Das Bild ist um 1976 herum an der Quiddestraße auf der Höhe von Haus 21 entstanden. Wer genau hinsieht, erkennt die blaue Fußgängerbrücke (sie verbindet den Ostpark mit dem Plett-Zentrum) sowie eine Standuhr im Hintergrund. Um diese leichter zu finden, habe ich sie im nebenstehenden Bild hervorgehoben.

Wie es heute dort aussieht, zeigt das nächste Bild:

Quiddestraße 21, aktuell
Bild 2: Etwa der gleiche Standpunkt heute (25.09.2017) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 21, aktuell
Bild 2a: Vergrößerung aus Bild 2 mit blauer Brücke

Die Stelle ist kaum wiederzuerkennen. Das liegt nicht an den aus heutiger Sicht museumsreifen Autos in der Parkbucht, sondern vor allem am starken Bewuchs. Die Häuser dürften sich dagegen kaum verändert haben.

Die Wege sind auch noch da, ebenso die blaue Brücke (die man nur in der Vergrößerung – siehe auch nebenstehendes Bild – zweifelsfrei erkennen kann). Nur die Standuhr im Bildhintergrund ist verschwunden, wie so manch andere Uhr in Neuperlach auch. Neu ist dagegen eine Telefonsäule, die man in der damals Handy-freien Zeit eher als heute hätte brauchen können. Um einen besseren Blick auf die Wohnblöcke zu haben, werde ich im Winter hier noch einmal ein paar Fotos machen. Dann wird man hoffentlich mehr Gemeinsamkeiten sehen.

Ein Skulpturengarten für Neuperlach

Werbung

Skulpturengarten
Der ehemalige Springbrunnen des Kaskadengartens hinter dem Kunsttreff soll zum Skulpturengarten werden

Ein seltsames Geschöpf dreht sich im Wind, kleine Wesen entschlüpfen der Mauer, das Moos rankt sich um Schraubenknospen, auf Holzstelen tummeln sich tierische Geschöpfe … Daneben bepflanzen Neuperlacher Hochbeete mit Gemüse, Erdbeeren und Kräutern.

Das alles klingt nach einem merkwürdigen Ort. Noch ist es eine Vision, aber bald soll es real werden – in einem Garten. In Neuperlach. Jahrelang wurde er nicht beachtet, der kleine verwunschene Garten hinter dem Kunsttreff im Quidde-Zentrum. Ab und zu kamen die Künstler vorbei, nannten ihn „philosophischen Garten“ und diskutierten über die Ehe und anderes …Jetzt war der Garten lange abgesperrt, mit Bauzäunen, die dahinter einen kleinen Dschungel entstehen ließen. Selbst in den Becken der Kaskaden siedelte sich schon Bewuchs an – in der ehemaligen Springbrunnenanlage, die vor 50 Jahren nur ganz kurz in Betrieb war. Bald beschwerten sich die Anwohner, weil ihnen das Geplätscher zu laut war.

Die Tage des Gartens sind jetzt gezählt, er wird mit den Gebäuden des Quidde-Zentrum einem Neubau weichen müssen. Aber bis dahin soll hier noch etwas Neues entstehen. In die 56 Becken der Brunnenanlage sollen Skulpturen einziehen, Wesen und Gewächse, die in den nächsten Wochen und Monaten entstehen. Aus Holz, aus Beton, aus Speckstein, aus Eisen, aus lackiertem Pappmaschee, aus Schrott, aus Ytong, mit integrierten „Fundstücken“, abstrakt oder gegenständlich, mit Mosaiken verziert oder mit Farben bemalt, bestrickt oder geschnitzt … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange es wetterfest und verkehrssicher ist. Das Motto des Skulpturengartens? Fauna und Flora. Naheliegend in direkter Nachbarschaft zum Neuperlacher Zoo und dem für nächstes Jahr geplanten Projekt von Grünstadtgeflüster, bei dem Hochbeete in das Quidde-Zentrum einziehen sollen.

Initiator des Skulpturen-Projekts ist die Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V. mit den Aktiven im Kunsttreff Quidde-Zentrum. Mitmachen dürfen all diejenigen, die inspiriert sind von dem Ort, der Idee und einer wunderbaren Welt, die es bisher nur in den Köpfen der Künstler gibt. Wer dabei sein will, kommt zu einem der Informationstreffen am Mittwoch, den 26. Juli, oder Mittwoch, den 2. August, im Kunsttreff Quidde-Zentrum von 18:30 Uhr bis 21 Uhr. Dort kann in Absprache mit der ausgebildeten Bildhauerin Manuela Clarin, die das Projekt federführend begleitet, herausgearbeitet werden, was in welcher Form möglich ist. In den darauffolgenden Wochen (immer mittwochs von 18:30 bis 21 Uhr) können die Skulpturen in Rücksprache mit Manuela Clarin direkt im Kunsttreff entstehen. Material ist vor Ort. Wer seine Skulptur lieber für sich alleine gestaltet, muss sich nur einmal am Anfang offiziell anmelden, sein Konzept, Material und seine Gestaltungsart abklären und am Ende des Projekts (November/Dezember dieses Jahres) sein Kunstwerk an seinen endgültigen Platz bringen, an dem es dauerhaft befestigt wird. Bis zum Abriss. Dann darf der Skulpturengarten hoffentlich umziehen und bekommt an einem anderen inspirierenden Ort in Neuperlach ein neues Zuhause.

Weitere Infos zum Projekt gibt es auch auf der Website vom Kunsttreff www.kunsttreff-quiddezentrum.de. Es gibt keine Garantie, an dem Projekt teilnehmen zu dürfen, da die Plätze begrenzt und schon etwa die Hälfte der Becken vergeben sind.

Kontakt

Kunstrefugium e. V.
Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Es gefällt mir hier!

Werbung

Indische Klänge, skurrile blaue Fabelwesen, blühende Gemüsegärten, bolivianische Tänzer vor dem fliegenden Elefanten, der symbolisch dafür steht, dass man seine Träume nicht aufgeben soll. Rapunzel lässt ihr Haar herunter im Marionettentheater in der ehemaligen Apotheke, der Elvis von Neuperlach begeistert mit seinen größten Hits, und Grünstadtgeflüster entwirft eine Vision eines „lebendigen Gemeinschafts-Gartens“ hinter dem Kunsttreff.

HP Berndl
HP Berndl vor dem Wohnring. Foto: Frank Müller

Das und vieles mehr war vergangenen Freitag am Tag der offenen Tür im Quidde-Zentrum zu erleben. Eine bunte Welt, die dort entstanden ist, und eine Bereicherung für dieses Viertel und seine Bewohner. Wer will, kann selbst ein Teil dieser inspirierenden Welt werden, kann sich einbringen, mitgarteln, mitspielen, gemeinsam musizieren – der Nachbarschaftstreff hat ein breites Angebot und ist offen für jeden. Wer eher kreativ und künstlerisch unterwegs ist, geht nach nebenan in den Kunsttreff und sieht sich die Ausstellung an oder kommt am Mittwochabend zum Macht-Mit-Workshop.

Aktuell gibt es im Kunsttreff noch die Jubiläumsausstellung „Gesichter und Geschichten: 50 Portraits von Menschen aus, in und von Neuperlach“ zu sehen und zu hören. Eine der vorgestellten Persönlichkeiten ist HP Berndl, ein Grenzgänger, der gerne und freiwillig nach Neuperlach kommt, obwohl er eigentlich in Berg am Laim wohnt, denn er sagt „Es gefällt mir hier!“

Die Ausstellung ist noch von kommendem Donnerstag bis Sonntag jeweils von 15 bis 19 Uhr zugänglich. Am Freitagabend ab 19:30 Uhr verspricht Realtraum e. V. noch einen kurzweiligen, literarischen Abend. Im Anschluss lädt Jonas Schlemme zu einer Gesprächsrunde „Kunst und Kultur in Neuperlach“ ein. Am Sonntag, den 04.06., gibt es ab 19 Uhr mit CountOnAtEight ein Konzert unter dem Motto „Pop turns into Jazz“. Mit der darauffolgenden vom BA-Chef Thomas Kauer moderierten Gesprächsrunde „Zukunft in Neuperlach“ schließt diese Veranstaltung mit einem Ausblick, was sich die Neuperlacher für ihren Stadtteil wünschen.

Neuperlach wird nur einmal 50, und wer nicht mitfeiert, verpasst etwas, denn diese Ausstellung gehört zu den Highlights des Festprogramms. Und das Beste daran ist, dass der Eintritt frei ist, auch zu den Abendveranstaltungen. Ein Geschenk an die Neuperlacher und an alle anderen Münchner, die sich ein eigenes Bild vom Stadtteil machen sollten, bevor sie über ihn urteilen.
Nähere Infos zur Ausstellung im Kunsttreff Quidde-Zentrum in der Quiddestraße 45 (Bus 197, Haltestelle Nawiaskystraße) gibt es auf der Website: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Mütterberatung des Gesundheitsamts – Langweilige Bauten (Folge 4)

Werbung

Mütterberatung/Gesundheitsamt
Bild 1 (29.04.2017) © Thomas Irlbeck

Fast alle Neuperlacher, nicht nur aktive oder ehemalige Schüler des gegenüberliegenden „Schulzentrum Nord“, dürften ihn kennen, denn der Bau steht direkt an der Quiddestraße. Die Mütterberatung des Gesundheitsamtes. Der Bau mit der Hausnummer 1 ist architektonisch so langweilig, dass einem dazu nur mal wieder der Begriff Legoriegel einfällt. Heute würde man so etwas nicht mehr bauen. Damals, in den 1970er-Jahren, hatte man noch großzügig Abstand von der Straße gelassen. Auch würde man sich heute mit nur einem einzigen Geschoss nicht mehr zufriedengeben.

Mütterberatung/Gesundheitsamt
Bild 2 (29.04.2017) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung/Gesundheitsamt
Bild 3: Hier sieht man besonders gut, wie großzügig Neuperlach gebaut wurde (29.04.2017) © Thomas Irlbeck
Mütterberatung/Gesundheitsamt
Bild 4 (29.04.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Gesichter und Geschichten: 50 Neuperlacher

Werbung

Neuperlach wird 50 und das muss gefeiert werden. Mit einer Ausstellung, mit den Menschen aus dem Viertel: Sie selbst sollen die Ausstellung sein. Ihre Gesichter, ihre Geschichten, ihre Stimmen. Das Team vom Kunsttreff hat sie befragt, fotografiert und aufgenommen: 50 Fotocollagen gibt es zu sehen, 50 Steckbriefe zu lesen und 50 Geschichten zu hören. Ein multisensorisches Projekt, das vom 10. Mai bis zum 04. Juli im Kunsttreff Quidde-Zentrum zu erleben ist. Die Ausstellung ist jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr zugänglich und natürlich während aller Veranstaltungen des Rahmenprogramms.

Kunsttreff Team
Collagen wie diese vom Organisationsteam des Projektes gibt es von 50 Neuperlachern zu sehen. Auf den Fotos: Richard Schleich, Manuela Clarin, Frank Müller, Lieselotte Ott, Ingrid Müller, Christian Silys, Ute Schwab, Daniel Roeckl, Bernd Georg Schwemmle, Manfred Ossenbrunner

Es werden Menschen vorgestellt, die zu den Neuperlachern der ersten Stunde gehören, andere sind hier geboren, manche haben ihre Wurzeln in ganz anderen Kulturen. Sie leben und arbeiten in Neuperlach, gehen hier zur Schule, genießen ihre Freizeit, haben hier ihr soziales Umfeld. Es sind Menschen aus verschiedensten Bereichen vom Arzt bis zur Köchin, vom Politiker bis zum Schriftsteller, vom Pfarrer bis zum Philosophiestudenten, vom Jazzmusiker bis zum Rapper, vom Maler bis zum Streetartkünstler … Wer hätte gedacht, dass er eine Olympiasiegerin oder einen Bestsellerautor zum Nachbarn hat? Oder wer kennt den Elvis, den Löwen oder den Bürgermeister von Neuperlach?

Es gibt viele interessante Individuen zu entdecken, Geschichten zum Staunen, manche zum Schmunzeln, viele informativ, andere spannend. Jeder erzählt von seinem persönlichen Neuperlach. Alles zusammen ergibt einen Ausschnitt der Menschen, die hier leben, arbeiten oder sonst wie unterwegs sind. Der Blick auf einen Stadtteil Münchens, der anders ist als die anderen, weil er nicht natürlich gewachsen, sondern geplant ist. Ein Blick aus verschiedenen Perspektiven.

Die Organisatoren haben viel erlebt und erfahren beim Sammeln der Geschichten und Momentaufnahmen. Vor der Eröffnung der Ausstellung ziehen sie Resümee: Die Innenschau ist anders als der Ruf des Viertels. Die Bewohner schätzen die Toleranz untereinander, die hier herrscht: gelebte Integration. In Neuperlach ist die Welt zu Hause. Und das viele Grün, das sich zwischen den Betonbauten ausbreitet. Manchmal auch der Blick in die Berge, der den Bewohnern der oberen Stockwerke gehört. Die Neuperlacher nutzen gern die nahen Einkaufsmöglichkeiten und loben die Verkehrsanbindung.

In Neuperlach bilden sich die Menschen nichts darauf ein, wo sie wohnen, es gibt keine Schickeria. Sie sind einfach das, was sie sind. Authentisch. Was sie aber nicht mögen, ist die Außenwahrnehmung und die Vorurteile, die ihnen begegnen, wenn sie erzählen, wo sie wohnen und dafür entsetzte oder mitleidige Blicke ernten. Wenn andere sich gegenseitig Warnungen aussprechen, dass man in dieses Ghetto auf keinen Fall abends und schon gar nicht alleine hingehen kann. Und dann die Besuche der ehemaligen Freunde ausbleiben, weil man hierher gezogen ist …

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, den 10. Mai, um 19 Uhr durch Erwin Bohlig vom Bezirksausschuss und den Künstlern Ingrid Müller und Richard Schleich vom Organisationsteam. Im Anschluss gibt es ein Konzert des Paranormal String Quartett. Am Donnerstagabend folgt eine Theateraufführung des freien Ensembles Lichtbühne „Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten“, am Freitag eine Vorführung „Thaiboxen“ des im Viertel sehr engagierten Ramazan Varisli, der mit den von ihm trainierten Kids schon einige Medaillen geholt hat. Am Samstag ist die renommierte Mundartdichterin Ingrid G. Blank-Hofmiller bei einer Lesung zu erleben, bei der sie von der Familie Hermann mit ihrer Stubenmusik begleitet wird. Auch an den folgenden drei Wochenenden gibt es spannende Events mit einem Jazzfrühschoppen, einem literarischen Kabarett, einem Auftritt von Elvis und einiges mehr. Nach fast allen Programmpunkten sind im Anschluss Gesprächsrunden geplant, bei denen die Besucher eingeladen sind, sich zu beteiligen. Das komplette Programm für die 4 Wochen gibt es direkt im Kunsttreff oder unter www.kunsttreff-quiddezentrum.de Wer nur die Ausstellung sehen möchte, kommt am besten tagsüber vorbei! Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr zwischen dem 11.05.2017 und 04.06.2017 im Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, mitten in Neuperlach.

Wann und wo?

Vom 10.05.2017 bis 04.06.2017, Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, 81735 München
Web: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Ausflug ins Blaue

Werbung

Blaue Brücke
Blaue Brücke: Detail (18.03.2017) Foto: J. W.

Die schöne blaue Brücke über die Quiddestraße (Höhe Plettstraße) wurde saniert. Die Schutzfolie hat man aber offenbar vergessen, abzuziehen. Sie blättert nun ab. Schön sieht das nicht aus. Dafür gibt es in der näheren Umgebung in Maulwurfshauen am Spielhaus ein nettes Schild.

Blaue Brücke
Blaue Brücke (18.03.2017) Foto: J. W.
Spielhaus Maulwurfshausen
Spielhaus Maulwurfshausen (18.03.2017) Foto: J. W.
Spielhaus Maulwurfshausen
Warnung! (18.03.2017) Foto: J. W.

Kunsttreff Quidde-Zentrum startet mit neuem Schwung in die nächste Runde

Werbung

Mach mit – Kunsttreff Quidde-Zentrum
In entspannter Atmosphäre kann man bei „Mach mit“ mittwochs von 18:30 – 21 Uhr vieles ausprobieren

Was bei den Theaterhäusern die Sommerpause ist, ist im Kunsttreff Quidde-Zentrum die Winterpause. Dieses Jahr ist auch den eisigen Temperaturen geschuldet, die den Ausstellungsbesuchern viel abverlangt hätten. Aber mit den ersten Frühlingsblumen zieht auch in den Kunsttreff in der Quiddestraße 45 wieder das Leben bzw. die Kunst ein. Ab jetzt gibt es wieder regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen in der ehemaligen Stadtbibliothek zu sehen, die mit einer Schau von einem der Aktiven des Kunsttreff beginnt: Richard Schleich zeigt bis zum 26.03. unter dem Motto „Kopfbilder“ Zeichnungen, Aquarelle und Drucke. „Die Abbilder des Gesehenen entstehen im Kopf, kehren über den Bleistift, die Feder, den Pinsel wieder zurück in die Welt.“ Am Freitag, den 24.03., um 19 Uhr lädt er zu einem Künstlergespräch mit Führung ein.

Auch bei der Workshop-Reihe „Mach mit“ , die der Kälte im Untergeschoss des Kunsttreff getrotzt hat und jeden Mittwoch kontinuierlich von 18:30 – 21 Uhr stattgefunden hat, geht es weiter beim gemeinsamen Aktzeichnen, Aquarellieren, Drucken oder Speckstein-Bearbeiten. Nur unter erleichterten Bedingungen, wenn bei moderateren Temperaturen auch das Aktmodell wieder entspanntere Posen einnehmen kann. Das letzte Jahr stand das Angebot der Workshops unter dem Motto „Ausprobieren und Experimentieren“. Dieses Jahr werden ab April kleine Minikurse an drei hintereinander folgenden Terminen angeboten, sodass man tiefer in eine Thematik eindringen kann, dies üben oder auch mal ein zeitintensiveres Kunstwerk gestalten kann. Dazwischen bleibt das beliebte Aktzeichnen, weil das einfach eine der Grundlagen ist, um sein Zeichentalent zu schulen und natürlich den menschlichen Körper unter dem künstlerischen Aspekt kennenzulernen. Auch wenn sich das Mitmachkonzept leicht verändert hat, sind die Konditionen geblieben: die Mitmachabende sind offen für jedermann, ohne Vorkenntnisse, ohne Anmeldung. Das Material gibt es vor Ort und der Unkostenbeitrag liegt bei 10 Euro.

Ohlstatt
Richard Schleich zeigt in seiner Ausstellung auch eine Ansicht von Ohlstatt

Das neue Programm sowie das Mitmachangebot gibt es aktualisiert auf der Website www.kunsttreff-quiddezentrum.de, die einem kleinen Relaunch unterzogen wurde. Es sind jetzt übersichtlich nach Jahren geordnet alle vergangenen Ausstellungen (über 50!), Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen oder Performances nachzuvollziehen. Unter dem Reiter „Wann“ sind wie gewohnt die kommenden Projekte und unter „Mach mit“ natürlich das Workshop-Angebot zu finden. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen, auch im Hinblick auf das 50-jährige Jubiläum von Neuperlach, denn auch daran wird sich der Kunsttreff beteiligen. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren. Es wird fotografiert, interviewt, gelayoutet … Man darf gespannt sein auf das sehr umfangreiche Konzept, das die über zehn Aktiven bei dieser Aktion zur 50-Jahr-Feier im Mai präsentieren.

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stand der Bauarbeiten bei Kapelle und Gemeinderäumen (Update 01.05.2019)

Werbung

Große Bewegung bei St. Jakobus. Die Kirche wurde abgerissen und an ihrer Stelle ist eine Kita entstanden, die bereits eröffnet wurde. Im Anschluss daran wurde die alte Kita abgerissen, an ihrer Stelle entstehen derzeit Kapelle und Gemeinderäume. Neuperlach.org zeigt den aktuellen Baustand.

Neubau St. Jakobus
Bild 1 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 2 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 3 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 4 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 5 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

Stand 25.10.2017

Die Fortschritte sind nicht allzu groß, was an einer zwischenzeitlichen, mehrmonatigen Pause liegt. Aber es geht weiter!

Neubau St. Jakobus
Bild 6 (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 22.11.2017

Auf der Baustelle geht es munter weiter. Die großen Verzögerungen waren witterungsbedingt, aber auch „der mangelhafte Guss der 9 m hohen Altarwand“ hat nach Darstellung der Kirche eine wesentliche Rolle gespielt. Die Probleme konnten inzwischen gelöst werden.

Neubau St. Jakobus
Bild 7 (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 8 (22.11.2017) © Thomas Irlbeck

Update 29.01.2018

Es werden zwar immer wieder Arbeiter gesichtet, aber wenn man den aktuellen Stand mit dem vom November vergleicht, wird man nur geringe Änderungen feststellen. Auffällig sind vor allem die eingesetzten Tür- und Fensterrahmen. Wer findet weitere Unterschiede?

Neubau St. Jakobus
Bild 9 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 10 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 11 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 12 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 25.03.2018

Fortschritte am Bau. Die Fassade wurde mit Holz verkleidet (im linken Bereich des folgenden Fotos).

Neubau St. Jakobus
Bild 13 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 14 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 15 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 16 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 07.04.2018

Es wurde weitergearbeitet Wenn man genau hinschaut, dann sind die Flächen, die mit Holz verkleidet sind, größer geworden. Vergleiche vor allem Bild 13 (alt) mit den aktuellen Bildern 17 und 18.

Neubau St. Jakobus
Bild 17 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 18 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 19 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 20 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 21 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 22 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 23 (07.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.07.2018

Zumindest äußerlich scheint sich fast nichts getan zu haben. Nur eines fällt auf: Die in das Himmelreich ragenden langen Betonquader auf einem separaten Sockel (siehe z.B. Bild 22 und 23) – was auch immer diese zu bedeuten hatten (Kunst?) – sind verschwunden.

Neubau St. Jakobus
Bild 24 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 25 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 26 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 27 (15.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.07.2018

Das Gerüst wurde entfernt, aber großartige weitere Fortschritte sieht man zumindest von außen nicht.

Neubau St. Jakobus
Bild 28 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 29 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 30 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 31 (29.07.2018) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2018

Die Fassade des linken Gebäudeteils wurde komplettiert, sonst hat sich zumindest praktisch nichts getan.

Neubau St. Jakobus
Bild 32 (21.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 33 (21.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 34 (21.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.11.2018

Es tut sich etwas. Der Vorplatz wird gepflastert und eingefasst. Dank des Musters der Platten kann man dann (fast) Schach spielen. Aber mal im Ernst: Am Hauptgebäude gibt es kaum von außen sichtbare Veränderungen. Die Fortschritte seit dem Februar 2017 (!) – damals entstanden meine ersten Bilder von den Bauarbeiten – sind enttäuschend. Aber vielleicht wird im Frühjahr nun alles gut!

Neubau St. Jakobus
Bild 35 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 36 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 37 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.12.2018

Vor der Kapelle wurde eine ganze Reihe an Tafeln aufgestellt. Die Darstellungen decken – wie zu erwarten – das Thema Heiliger Jakobus ab. Die Tafel mit der Darstellung des Heiligen Jakobus ist etwas ganz Besonderes. Diese basiert auf vielen, vielen kleinen Bohrungen, die auf diese Weise das Motiv bilden. Die anderen Tafeln präsentieren Bibelverse und andere Abbildungen. Die Einweihung der Kapelle soll am 9. Februar 2019 stattfinden.

Neubau St. Jakobus
Bild 38 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 39 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 40 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 41 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 42 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 43 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 44 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 45 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 46 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 47 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 48 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 49 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 50 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 51 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 52 (18.12.2018) © Thomas Irlbeck

Der heutige Besuch auf der Baustelle löste auch ein älteres Rätsel. Es geht um dieses Objekt (das weiter oben auf diversen Bildern zu sehen ist), das lange neben dem Kapellenrohbau stand und dann verschwand. Es war ein Probeguss für die Altarwand. Er wurde verschrottet:

Neubau St. Jakobus
Bild 53: Jetzt ist klar, was das war (25.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 26.01.2019

Der heutige Besuch ergab, dass sich zumindest äußerlich nicht viel geändert hat. Aber es wurde jetzt die Eingangstüre eingesetzt (Foto 54 rechts). Der Innenausbau läuft, auch heute wurde innen gearbeitet.

Neubau St. Jakobus
Bild 54 (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 55 (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Update 06.20.2019

St. Jakobus hat kurz vor der offiziellen Einweihung durch Kardinal Reinhard Marx am 9. Februar ihr Kreuz erhalten. Es sieht so aus, dass es beim Hauptbau der Kapelle beim Sichtbeton bleiben wird, da das Kreuz nun einer etwaigen Verkleidung im Weg ist. Eine besondere Note ist, dass das Kreuz ums Eck gebogen wurde. Dadurch kann man das Kreuz von mehreren Seiten gut sehen. Mal sehen, ob die katholische Kirche auch in anderen Punkten in Zukunft ums Eck denkt. Sinnvoll wäre es, da die katholische Kirche immer noch sehr konservativ ist. Frauen ist das Priesteramt weiterhin verwehrt, und Papst Franziskus beleidigte jüngst homosexuelle Menschen, indem er sagte, Homosexualität sei eine „Modeerscheinung“.

Neubau St. Jakobus
Bild 56 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 57 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 58 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 59 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 60 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck

Letztlich basiert die Architektur der Kapelle auf zwei verschiedenen Quadern, die unmittelbar nebeneinandergesetzt wurden. Der schräg versenkte Eingangsbereich des größeren Hauptbaus stört die strenge mathematische Form, aber selbst das Kreuz fügt sich der Quaderstruktur, da es nicht freisteht, sondern mit der (Sichtbeton-)Oberfläche verschmilzt.

Update 08.02.2019

Die Abendzeitung hat ein paar Daten: Kapelle und Gemeinderäume umfassen 315 Quadratmeter Nutzfläche. 50 Gläubige haben in der Kapelle Platz. 2,6 Millionen Euro hat der Bau gekostet.

Update 10.02.2019

Bericht zur Einweihung am 09.02.2019: Kardinal Reinhard Marx weiht neue Kapelle St. Jakobus am Quidde-Zentrum ein

St. Jakobus mit sprudelndem Brunnen (Update 01.05.2019)

St. Jakobus
Bild 61 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 62 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 63 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck