Einstürzende Neubauten

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„Pavillon – Schräge Wände“ des Künstlers Kay Winkler an der Ständlerstraße (07.05.2009) © Thomas Irlbeck

Zugegeben, „einstürzende Neubauten“ gibt es in Neuperlach nicht. Bis auf ein paar marode Balkone in schwindelerregender Höhe ist Neuperlach noch stabil. Der Titel ist also ein Eye Catcher, der neugierig machen soll. Ein Trick. Obwohl, die Installation von Kay Winkler könnte durchaus „Einstürzende Neubauten“ heißen, tut sie aber nicht.

Mehr Kunst gibt es in der Rubrik Kunst von Neuperlach.org, die in Anbetracht der vielen Kunstinstallationen in Neuperlach immer noch viel zu klein ist.

Update: Langsam füllt sich die Kunstrubrik. Ein paar weitere wichtige Installationen wurden aufgenommen:

Blaue Spirale
„Die blaue Spirale“ von Louis Constantin, 1972 gebaut, 2001 an der Heinrich-Wieland-Straße auf der alten Trambahntrasse der Linie 24 installiert (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
„Stahlskulptur“ von Alfred Aschauer, 1970 gebaut, steht vor dem AOK-Gebäude am Friedrich-Engels-Bogen 6, (17.05.2009) © Thomas Irlbeck

Mehr Fotos in höherer Auflösung gibt’s hier: http://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer

Warum aus einer Fotorekonstruktion ein Unfallfoto wurde

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Eigentlich war ich heute unterwegs, um den Standort eines alten Fotos zu rekonstruieren*. Ich war auf der Suche der alten Trambahnschleife Neuperlach Nord. Ein Foto zeigt sie angeblich und ich suchte die Stelle, an der es entstanden sein könnte.

Ziemlich genau an der richtigen Stelle angekommen − es ging noch um vermutlich höchstens 20 Meter −, musste ich feststellen, dass sich dort eben ein Unfall ereignet hatte. Die Fotos habe ich trotzdem gemacht, aber ich habe mich nicht auffällig lange am Unfallort aufgehalten. Und dann doch nur auf die Unfallautos draufgehalten.

Unfall an der Ständlerstraße/Ecke Heinrich-Wieland-Straße. Ein Gaffer will ich eigentlich keiner sein… (05.05.2009) © Thomas Irlbeck
… Genau diese Stelle wollte ich aber ohnehin heute fotografieren. Aber ob mir das jemand abnimmt? (05.05.2009) © Thomas Irlbeck

* Die Geschichte glaubt mir keiner, aber genau so war es.

Neues Einkaufszentrum „Life“

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Die Bauarbeiten am neuen Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße, welches das Plett-Zentrum ersetzt, laufen auf Hochtouren. Höchste Zeit, das mit einem Foto zu dokumentieren:

Es tut sich was am  „Life“ (06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Das frühere Ladenzentrum des Plett-Zentrum, das im Westflügel des Baus untergebracht war, steht noch. Es ist in einem desaströsen Zustand und dient nur noch als Durchgang zur Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße:

Nicht totzukriegen, obwohl es schon toter ist als tot: das Plett-Zentrum am 06.09.2008. Foto: Thomas Irlbeck

Nur ein paar Schritte von den Baumaschinen entfernt wartet der abbruchreife Ayinger Hof, der zum früheren Plett-Zentrum gehörte, begierig auf die Abrissbirne. Doch wann sie ihn in durch Zerlegung in seine Einzelteile erlösen wird, ist noch völlig unklar. Denn der Westflügel des Plett-Zentrum bleibt erst einmal wegen abweichender Eigentumsverhältnisse stehen.

Der traurige Rest der Gaststätte „Ayinger Hof“ im Plett-Zentrum am 06.09.2008. Foto: Thomas Irlbeck

Auch die Räume der ehemaligen Stadtbibliothek stehen leer und sind im Verfall begriffen. Sie wurden nach dem Umzug der Stadtbibliothek ins Quidde-Zentrum noch einige Zeit vom Gebrauchtwarenhaus Weißer Rabe genutzt, das aber auch inzwischen (Anfang 2007) das Plett-Zentrum verlassen hat:

Die ehemaligen Räume der Stadtbibliothek im Plett-Zentrum (06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck