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Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

Blaue Spirale Sanierung
Bild 1: Ab in die Werkstatt! Aufladen des letzten Teiles (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 2: Die blaue Spirale am Vortag vor dem Abtransport (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Heute dreht sich alles um „Die blaue Spirale“. Das ist kein innovatives Verhütungsmittel, sondern ein Kunstwerk, das zumindest in Neuperlach jeder kennen dürfte. Es wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst, die zur Stadtsparkasse München gehört, gekauft und der Stadt München geschenkt. Seitdem steht es seit 2001 prominent an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Münchner Osten, an der Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach, dort wo sie sich mit der Albert-Schweitzer-Straße und Corinthstraße kreuzt. Genauer befindet es sich Mittelstreifen und damit auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Blaue Spirale Sanierung
Bild 3: Deutlichste Schäden am Kunstwerk (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Korrekterweise muss man sagen, es „stand“ dort. Denn heute wurde das Kunstwerk zur Restaurierung abtransportiert. Der Zahn der Zeit hatte an dem Kunstwerk genagt. Deutlich sind Beschädigungen und Alterserscheinungen zu erkennen. Im dritten Quartal soll die blaue Spirale an ihren vertrauten Platz zurückkommen. Mehr zur Sanierung hier: „Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird saniert“ (Rathaus Umschau)

Ein paar Daten zum Kunstwerk: Die blaue Spirale ist neun Meter lang, der Durchmesser beträgt 3,5 Meter. Das Material ist glasfaserverstärktes Polyester. Die acht in Hohlbauweise errichteten Elemente sind durch Metalllanschen verbunden. Das Ganze wiegt dann 1,5 Tonnen. Laut Nordostkultur München ist die blaue Spirale Münchens größte freitragende Kunststoffskulptur. Das Kunstwerk ruht in einem Becken, das mit Flusssteinen gefüllt ist. Mich erinnert das ein klein wenig an die früheren Schottersteine der aufgelassenen Trambahntrasse.

Die folgenden Bilder zeigen den Abtransport. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der eine ganze Reihe an Fotos beigesteuert hat. Weiter sind unten außerdem die vielleicht letzten Bilder von der blauen Spirale vor der Restaurierung zu sehen. Diese Fotos habe ich gestern gemacht.

Zur Homepage des Künstlers Louis Constantin

Fotos vom Abtransport am 03.01.2019

Blaue Spirale Sanierung
Bild 4 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 5 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 6 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 7 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 8 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 9 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 10 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 11 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 12 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 13 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck

Fotos vom 02.01.2019 (der Tag vor dem Abtransport)

Blaue Spirale Sanierung
Bild 14 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 15 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 16 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 17 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 18 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 19 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 20 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 21 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 22 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 23 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 24 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale 2009

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen:

Blaue Spirale
Bild 25: „Die blaue Spirale“ am 17.05.2009 © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Kirche/Religion Kunst und Denkmäler Sprache/Wortherkunft

Neuperlach hat sein erstes denkmalgeschütztes Gebäude: St. Monika

St. Monika
St. Monika mit dem Marx-Zentrum im Hintergrund (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
Die katholische Kirche St. Monika am Marx-Zentrum hat jetzt Denkmalschutz. Für Neuperlach ist das ein Novum.
St. Monika
St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck

Bislang war Neuperlach ein weißer Fleck auf der Karte, was den Denkmalschutz angeht. Kein einziges Gebäude hatte es auf die Denkmalschutzliste geschafft. Es ist naheliegend, dass man das geringe Alter des Stadtteils als Begründung sucht. Meist stellt man sich ja beim Thema Denkmalschutz ältere Gebäude in ebenso älteren Baustilen vor. Der Olympiapark, 1972 eröffnet, bekam jedoch 1998 den Denkmalschutz – übrigens inklusive aller Häuser, auch der Hochhäuser, die denen von Neuperlach nicht unähnlich sind. Nun hat der weltweit einzigartige Olympiapark aber internationale Bedeutung, Neuperlach wird da immer im Schatten liegen. Dennoch, für das Ansehen eines Stadtteils ist es förderlich, wenn er auch architektonisch etwas Besonderes schafft, quasi für die Ewigkeit, denn denkmalgeschützte Gebäude müssen ja erhalten werden.

St. Monika
St. Monika und das Marx-Zentrum werden vom Regenbogen überspannt (25.08.2012). Foto: J. W.

Beim dem Thema Denkmalschutz in Neuperlach könnte man aber auf den Gedanken kommen, ob vielleicht einer der Altbauten, die es in sehr geringer Anzahl gibt, Denkmalschutzstatus bekommen hat. Tatsächlich stehen die Michaelikapelle und das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße schon seit längerer Zeit unter Denkmalschutz. Der Haken ist, beide befinden sich haarscharf nicht mehr in Neuperlach, sondern ein paar Meter außerhalb der Grenze, genauer in Trudering (Michaelikapelle) bzw. in Waldperlach (Quetschwerk Mächler).

Tatsächlich aber wurde einem der Neubauten der Denkmalstatus verliehen: Unsere Kirche St. Monika an der Max-Kolmsperger-Straße 3 bis 9, die übrigens zur Pfarrei Christus Erlöser gehört, ist nun auf der Denkmalschutzliste.

Namensherkunft St. Monika

Den Namen hat die Kirche von der heiligen Monika von Tagaste (* um 332 in Tagaste in Numidien; † Oktober 387 in Ostia). Sie ist die Mutter des heiligen Augustinus. Die heilige Monika gilt als Patronin der christlichen Frauen und Mütter sowie für die Seelenrettung der Kinder.

Chronologie St. Monika

1970, 4. Advent: Erster Gottesdienst in der Behelfskirche (Holzbaracke).
01.06.1980: Grundsteinlegung
29.11.1981: Einweihung
23.01.1982: Glockenweihe
2018: Eintrag in das Denkmalschutzregister.

St. Monika
Kirchweihjubiläum (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Ich persönlich kann mich noch an das Provisorium in der Holzbaracke erinnern, habe dort auch mal einen Gottesdienst besucht. Dann, 1980, begannen die Arbeiten für den massiven Bau mit seiner Klinkerfassade (Sichtziegel) und seinem recht mächtigen Glockenturm (und einem besonderen Kreuz; siehe für Detailaufnahme unten im Artikel), der aber wegen des Flughafens Riem nicht höher werden durfte als die umliegenden Häuser. Genauer, die Grenze lag bei 35 Metern. Eine Besonderheit ist, dass der – freistehende – Kirchturm ins Neuperlacher Fußwegsystem integriert wurde. Man geht gewissermaßen durch den Turm, der Tordurchgang ist nur marginal schmaler als der Fußweg. Hier wurde Neuperlach konsequent weitergebaut.

Architektur

Der Stil ist nichtsdestotrotz eher klassisch. Viele moderne Kirchen im Brutalismusstil wirken verstörend. Nicht so St. Monika: Form, Fassade und Material (Ziegeloptik) sind zurückhaltend. Trotz des Fassadenstilbruchs mit den umliegenden Gebäuden, speziell dem mit schwarzen Asbestplatten verkleideten Marx-Zentrum (das seit 2020 schrittweise auf Anthrazit umgstellt wird), wirkt die Kirche keineswegs wie ein Fremdkörper. Das mag auch daran liegen, dass der Bau nur zwei Geschosse hoch ist und die Kirche primär durch ihren Turm in Erscheinung tritt. Dieser wiederum folgt einer strengen Quaderform, was ihn zu den Hochhäusern optisch kompatibel macht.

Die Google-Maps-Ansicht weiter oben oder alternativ diese Google-Maps-Ansicht zeigt das mehrteilige und mehrstufige Pultdach besonders gut. Der erste äußere Dachteil läuft längs, der andere äußere quer, der große Mittelteil hingegen verbindet durch seine Ausrichtung im 45°-Winkel die anderen beiden elegant. Der auf diese Weise geformte Eingangsbereich erweckt den Eindruck eines Viertelkreisbogens, wodurch er besonders einladend, imposant wirkt (Bild etwas weiter unten).

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Kirchenzentrum St. Monika; Pfarrkirche, sechseckiger Sichtziegelbau in Ecklage mit mehrfach gestuftem Pultdach, Pfarrhaus und Pfarramt angegliedert, freistehender Kirchturm mit erdgeschossigem Tordurchgang; Kinderhort, zweigeschossiger Riegel mit Stirnwand aus Sichtziegeln; Kindergarten, eingeschossiger Putzbau aus vier Pavillons mit Pultdächern; Hausmeisterhaus, eingeschossiger Pultdachbau, von Josef Wiedemann mit Rudolf Ehrmann und Volker Westermayer, 1975-1981; Altar, Ambo, Taufstein und Tabernakel, von Blasius Gerg, gleichzeitig; Werktagskapellenfenster, von Edzard Seeger, gleichzeitig.

St. Monika
Haupteingangsbereich (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Kindergarten St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Kindergarten St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018)
St. Monika
Andere Seite – Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Detail Haupteingang (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Turm mit Durchgang auf dem Neuperlacher Fußwegsystem. Foto: Rufus46, bearbeitet durchNeuperlach.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0
St. Monika
Kirchturmkreuz (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Fotospielerei

St. Monika
Uhrenspielerei (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Aktuelle Entwicklung

2019 wurde ein weiteres Neuperlacher Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen. Dieses Mal ist es bemerkenswerterweise ein Betonbau: die Mensa am Schulzentrum Nord. Mehr dazu im Artikel Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz.

Bau der St. Monika

St. Monika im Bau
St. Monika im Bau (ca. August 1980). Lesereinsendung von Marianne Niedermeier
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Architektur Baustellen Bilder Bildung/Erziehung Marodes Sanierung/Abriss/Bau Sport

Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 1: Schule, Turnhalle und Sportplatz (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring wird neu gebaut. Sie wird auf dem bestehenden Sportplatz errichtet. Der Schulbetrieb geht im Altbau weiter. Nach Eröffnung der neuen Schule erfolgt der Abriss des Altbaus. Auf diesem Teil wird dann der Sportplatz angelegt. 2023 soll alles fertig sein.

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring (Höhe Friedrich-Engels-Bogen an der orangen Fußgängerbrücke) war meine erste Schule in Neuperlach. Ich besuchte hier die dritte und vierte Klasse, das war ab 1974. Ich weiß noch die Namen meiner Klassenlehrerin und des Rektors.

Das Schulgebäude ist nun marode – und auch zu klein. In der Presse ist zu lesen, auch die Vergrößerung Neuperlachs durch das Alexisquartier sei ein Grund dafür, dass die Schule nun neu – und größer – gebaut werde. Dabei wird zuerst das neue Schulgebäude auf dem Sportplatz errichtet. Nach Eröffnung soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und auf dessen Grund dann der Sportplatz neu entstehen. So kann der Schulbetrieb weitergehen, ohne dass die Aufstellung von Containern oder ein vorübergehender Umzug erforderlich wären.

Neuperlach ändert sich, ich erkenne es bald wohl nicht wieder. Natürlich tut es irgendwie weh, wenn die eigene Schule der Abrissbirne zum Opfer fällt. Eine Sanierung wäre eine angemessene Alternative, hat aber natürlich auch ihre Haken. Ein Neubau ist oft die wirtschaftlichere Variante, zumal dann das Gebäude nach modernsten Erkenntnissen errichtet werden kann.

Inzwischen starten die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportplatz. Konkret wird das Gelände auf mögliche Kriegshinterlassenschaften untersucht (Kampfmitteluntersuchung). Später kommen dann noch geologische Untersuchungen hinzu.

In der Ausschreibung ist das Projekt so beschrieben:

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage für ca. 49 Stellplätze vorgesehen. Die Bauabwicklung ist in mehreren Bauabschnitten geplant.

Quelle: Competition online

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 2 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 3 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 4 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 5: Das Schulgelände mit dem Marx-Zentrum und der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 im Hintergrund (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Bilder von 2014

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Schule vom Hans-Lohr-Weg aus gesehen (31.07.2014) ©
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 7 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 8: Schullogo! (31.07.2014) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie angekündigt, finden nun Grundwasseruntersuchungen statt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 9 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 10 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.09.2018

Mit dem Neubau hat das nichts zu tun, aber es ist eine interessante Sache: Auf dem Sportplatz wurde ein mobiler Klettergarten aufgestellt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 11 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 12 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 13 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 01.10.2020

Die Bauarbeiten haben begonnen! Die Baugrube auf dem ehemaligen Sportplatz wird ausgehoben.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020= © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck

Update 12.20.2020

Der Neubau beginnt mir einem Kahlschlag. Eine ganze Reihe an Bäumen müssen ihr Leben lassen.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Sportplatz mit den „Glashäusern“ des Architekten Ernst Barth im Hintergrund (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Ehemaliger Sportplatz mit dem höchsten der „Glashäuser“ des Architekten Ernst Barth (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Turnhalle mit Marx-Zentrum und Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 im Hintergrund (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Ehemaliger Hort (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck

Hort wird entkernt (27.10.2020)

Der zur Grundschule gehörige Hort (ganz am anderen Ende des Grundstücks nahe der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen/Kurt-Eisner-Straße) wird entkernt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck

Entkernung am Hort schreitet fort! (07.11.2020)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck

Hort: Der Abriss hat begonnen (09.11.2020)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 11.11.2020

Der Abriss schreitet unnachgiebig voran. Große Teile des Baus sind nur noch Schutt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck

15.11.2020

Nur noch dieser traurige Rest ist übrig.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (15.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (15.11.2020) © Thomas Irlbeck

16.11.2020

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.11.2020

Der Abriss des Horts ist fast beendet. Nur ein winziges Stückchen Mauer steht noch.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck

Beginn der Tiefbauarbeiten (Update 20.01.2021)

Die Tiefbauarbeiten haben begonnen. Die ersten Fotos gibt es hier!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Beginn der Tiefbauarbeiten (20.01.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Beginn der Tiefbauarbeiten (20.01.2021) © Thomas Irlbeck

Update 02.02.2021

Derzeit werden die letzten Spundwand-Elemente versenkt, während auf dem Grundstück schon der Kelleraushub begonnen hat.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Keine Sorge, das Element wurde später noch versenkt (02.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 03.02.2021

Das Bestandsgebäude (ganz vorne befindet sich wie hier zu sehen die Turnhalle) wird erst 2023 abgerissen. Damit die Turnhalle nicht vorzeitig den Tod stirbt und in die Baugrube abrutscht, wurde hier eine Spundwand errichtet. Auch die anderen Seiten des Baugrunds wurden mit Spundwänden abgesichert.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Die alte Turnhalle (03.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 08.02.2021

Der Kelleraushub macht Fortschritte. Benno Steuernagel-Gniffke zeigt den Stand der Arbeiten. Vielen Dank!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring. Im Hintergrund die „Glashäuser“ des Architekten Ernst Barth (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring. Im Hintergrund das bestehende Schulgebäude mit der aus diesem Blickwinkel dominanten Turnhalle (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021) © Thomas Irlbeck

Wer anderen eine Grube gräbt, baut eine Schule! (16.02.2021)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (16.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (16.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (16.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 19.02.2021

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Baugrube mit den „Glashäusern“ des Architekten Ernst Barth im Hintergrund (19.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.02.2021) © Thomas Irlbeck

Kranaufbau (06.04.2021)

Am Dienstagmorgen klopft noch einmal der Winter an, es ist eben April. Dennoch startete der Aufbau des ersten Krans. Es kommen noch zwei weitere Kräne.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau. Im Hintergrund ist auch eine Baustelle, nämlich die des Alexisquartiers (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau. Im Hintergrund die „Glashäuser“ des Architekten Ernst Barth (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau von der Niederalmstraße aus gesehen (06.04.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau von der Niederalmstraße aus gesehen (06.04.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Kran #1 von #3 fertig assembliert!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 1 steht: Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 1 steht: Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.04.2021) © Thomas Irlbeck

Kran #2 von #3 fertig assembliert!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring^
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 ist aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 ist aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck

Bodenplatte (22.05.2021)

Teile der Bodenplatte wurden bereits gegossen.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (22.05.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (22.05.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (22.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Bilder Bildung/Erziehung Straßenverkehr

4 Spuren – Tempo 30 km/h

4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Quiddestraße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung

Straßen mit vier oder mehr Fahrspuren und breitem, begrüntem Mittelstreifen sind generell kein Hinderungsgrund für Tempo 30 km/h mehr. Vor unserem Schulzentrum Nord an der Quiddestraße ist nun Tempo 30 km/h angesagt, zumindest Mo bis Fr von 7 bis 18 Uhr – auch übrigens in den Schulferien. Nur an gesetzlichen Feiertagen darf schneller gefahren werden.

Das Tempolimit gilt auf allen Fahrspuren in beiden Richtungen zwischen beiden Kreuzungen (also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße). Auf der Albert-Schweitzer-Straße ist auf Höhe von Maulwurfshausen (Spielhaus) ebenso ein solches Tempolimit zu finden, hier aber nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Last, but not least, wurden auch auf der Heinrich-Wieland-Straße Tempo-30-Schilder aufgestellt, hier auch nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Das Tempolimit erstreckt sich auf den gesamten Abschnitt zwischen den Kreuzungen, also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Karl-Marx-Ring.

Ganz konsequent erscheint mir das nicht, denn auch auf der Albert-Schweitzer-Straße Richtung auf der Straßenseite gegenüber Maulwurfshausen findet sich ein durchaus frequentierter Zugang zum Schulzentrum Nord, aber hier darf weiter 50 km/h gefahren werden.
Sinn und Akzeptanz des Tempolimits

Natürlich geht die Sicherheit von Schülern vor, es gibt nichts Kostbareres als die körperliche Unversehrtheit. Die Frage ist aber, wie viel Akzeptanz eine Tempo-30-Regelung auf so breiten Straßen mit vier Fahrspuren und begrüntem Mittelstreifen hat. Zum Schutz von Fußgängern gibt es in Neuperlach unzählige Brücken, die ein gefahrloses Überqueren erlauben. Alleine das Schulzentrum Nord ist mit zwei Brücken versehen (eine der Brücken ist in Bild 2 zu sehen). Leider werden die Brücken oft nicht benutzt, da sie Umwege bedeuten.

Eine relativ neue gesetzliche Möglichkeit aus dem November 2017 erlaubt die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen, Spitälern und Spielplätzen selbst dann, wenn es sich um sehr breite, gut ausgebaute Straßen handelt.

Sollten diese Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden, könnten große Teile Neuperlachs zur Tempo-30-Zone werden. Am Karl-Marx-Ring etwa finden sich auf Höhe einer lang gezogenen Kurve die Grundschule am Karl-Marx-Ring (also mit Schülern, die durch ihr Alter ganz besonders gefährdet sind) und das Phönix-Pflegeheim (mit ebenso besonders schutzbedürftigen Menschen). Die Stelle ist durch die kaum einsehbar Kurve nicht ungefährlich. Immer wieder beobachte ich dort Beinaheunfälle auf der Innenringspur, weil Fußgänger die Fahrzeuge zu spät sehen. Die (orange) Brücke dort wird von vielen gemieden, da man dann ja vielleicht zwei Minuten länger für die Überquerung braucht. Weiter östlich ist die Wilhelm-Röntgen-Realschule zu finden. Jeder Neuperlacher weiß, dass es noch viele weitere Schulen, Pflegeheime, Kindergärten etc. gibt.

Danke an Frauke Baumann und Christian Berger, die heute eine Runde in Neuperlach gedreht und die Fotos eingesendet haben.

Zusatzinfos: München weitet Tempo-30-Zonen in der Stadt aus und löst auch Kopfschütteln aus (Bericht der tz vom 15.07.2018)

4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Quiddestraße, Blick Richtung Albert-Schweitzer-Straße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auch auf den Fahrspuren der Quiddestraße Richtung Karl-Marx-Ring (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Albert-Schweitzer-Straße kurz vor dem Spielhaus Maulwurfshausen in Fahrtrichtung pep. Begründung ist hier „Kindergarten“, nicht „Schule“. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor dem Schulzentrum in Fahrtrichtung pep. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Marodes Natur/Umwelt(schutz) ÖPNV Sanierung/Abriss/Bau

Fauststraße 90: Ein Bauprojekt hart an der (Stadt-)Grenze

Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Nicht allzu weit vom Neubaugebiet Alexisquartier entfernt gibt es in der Truderinger Grenzkolonie ein weiteres Bauprojekt. Hier – die Mariengrotte ist ganz in der Nähe – soll eine alte Freizeit- und Sportanlage, die nicht mehr genutzt wird, abgerissen werden und ein Quartier mit Mehrfamilienhäusern für 180 Menschen entstehen. Obwohl die Flächenversiegelung sogar reduziert würde, gibt es Widerstände gegen das Projekt. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (Bürgerinitiative Fauststraße 90). Diese argumentiert, dass auch Landschaftsschutzgebiet bebaut würde. Teile der derzeitigen Anlage seien außerdem gar nicht vollversiegelt, was das Argument mit der sinkenden Flächenversiegelung zunichte mache. Auch sei die ÖPNV-Anschließung nicht ausreichend, eine Verlängerung der bestehenden Buslinie 194 (derzeitiger Endpunkt Nauestraße) zum Schanderlweg oder zur Schwedensteinstraße sei nicht tragbar bzw. nicht umsetzbar.

Wie sieht es heute auf dem Gelände an der Fauststraße, Ecke Schanderlwerg, aus? Ich zeige hier Fotos, die ich bereits Ende Juli aufgenommen habe. Mehr Infos zum Projekt hier: Wohnsiedlung an der Fauststraße 90

Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Tausche Parkplatz mit Wohnhaus – Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring

Nachverdichtung OMGR Map.jpg
P: Der Parkplatz wird bebaut. Die beiden anderen Häuser  im eingekreisten Bereich werden um ein Geschoss aufgestockt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Zur Orientierung: Der Aldi ist hier ganz in der Nähe (vgl. auch Karte). Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt. Bauherr ist die GWG AG.

Offizielle Seite der Architekten mit dem Projekt:  Oskar-Maria-Graf-Ring – München – Nachverdichtung

21.05.2018

Der Parkplatz ist bereits gesperrt.

Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck

26.05.2018

Es wurde bereits schweres Gerät angefahren.

Nachverdichtung OMGR
26.05.2018 © Thomas Irlbeck

27.05.2018

Bei den aufgestockten Häusern wurden die neuen Balkone montiert, die zwar jetzt nicht mehr ums Eck gehen, aber dafür teilweise erheblich tiefer ausgefallen sind als früher. Stellenweise wird noch an der Fassade gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck

04.06.2018

Die Bauarbeiten beginnen.

Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck

15.06.2018

Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck

25.02.2019

Der Parkplatz ist bereits abgesperrt.

Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck

03.06.2019

Nach längerer Pause wird nun wieder an der Baustelle gearbeitet. Heute wurde Asphalt abgetragen.

Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck

14.08.2019

Nach langer Zeit der Vorbereitungen und auch des Wartens scheint es nun endlich loszugehen mit den eigentlichen Bauarbeiten – beginnend mit dem Kelleraushub. Entsprechendes Gerät zum Setzen von Spundwänden wurde angeliefert, wie die Fotos von heute zeigen.

Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck

23.08.2019

Derzeit werden an den Begrenzungen der späteren Baugrube im engen Abstand Löcher gebohrt und Stahlträger in den Boden gelassen. Daraus werden später Spundwände entstehen, welche die Baugrube stabilisieren und u.a. ein Abrutschen der umliegenden Häuser verhindern. Die beiden Häuser, die aufgestockt wurden, wurden bereits vor einiger Zeit eingerüstet.

Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck

13.09.2019

Inzwischen ist eine recht ansehnliche Baugrube entstanden.

Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck

28.09.2019

Baugrube mit Spundwänden:

Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
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28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck

09.02.2020

Man befindet sich kurz vor Errichtung der ersten Parterrewände.

Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck

08.03.2020

Das Parterre steht bereits.

Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck

13./14.05.2020: Ratatazong, ratatazong. Weg ist der Balkon!

Bei den beiden zu sanierenden und aufzustockenden Häusern werden gerade die Balkone abgefräst. Die Architektenpläne zeigen die sanierten/aufgestockten Häuser mit Balkonen, gehen wir also davon aus, dass wieder Balkone kommen. Die ersten drei Fotos stammen von Harry Weber. Vielen Dank, dass ich die Fotos zeigen darf!

Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
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13.05.2020. Foto: Harry Weber
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2020

Der Neubau hat das vierte Geschoss erreicht!

Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 04.07.2020

Es wird bereits am 5. und obersten Geschoss gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck

Aufstockung begonnen! (Update 18.07.2020)

Die vielleicht ersten Fotos vom neu entstehenden zusätzlichen Stockwerk gibt es hier. Die ersten Teile der Wand von Geschoss #5 (Haus #3) stehen!

Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Im Hintergrund Haus #5, das auch bald mehr tragen darf! (18.07.2020 © Thomas Irlbeck)

Update 01.08.2020

Nachverdichtung OMGR
Der Neubau nähert sich dem Rohbaustatus (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Die Aufstockung von Haus #3 macht große Fortschritte (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Die Aufstockung von Haus #3 macht große Fortschritte (01.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 08.11.2020

Nachverdichtung OMGR
Links (stark angeschnitten) der Neubau, im Hintergrund und rechts die aufgestockten Häuser (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck

Neubau: Das Gerüst ist ab (24.03.2021)

Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck

Zwei Neubauten? Oder doch nicht? (Update 15.05.2021)

Die Sanierung und Aufstockung sind bald abgeschlossen. Die beiden Häuser sind nicht wiederzuerkennen. Man glaubt, Neubauten vor sich zu haben. Zusammen mit dem wirklich Neubau glaubt man drei neue Häuser vor sich stehen zu haben. Ein Vergleichsfoto zeigt, wie es früher aussah. Das zweite Foto (von heute) und das dritte Foto (2018) sind vom etwa selben Standpunkt entstanden.

Nachverdichtung OMGR
Saniertes und aufgestocktes Haus Nr. 3 (15.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Saniertes und aufgestocktes Haus Nr. 5 (15.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 5 vor der Sanierung und Aufstockung (15.06.2018) © Thomas Irlbeck

Balkone montiert (Update 30.05.2021)

Bei den aufgestockten Häusern wurden die neuen Balkone montiert, die zwar jetzt nicht mehr ums Eck gehen, aber dafür teilweise erheblich tiefer ausgefallen sind als früher. Stellenweise wird noch an der Fassade gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 3 mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 3 (rechts) und 5 (im iIntergrund) mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Haus Nr. 3 (rechts) und 5 (im Hintergrund) mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Am Haus Nr. 5 wird noch an der Fassade gearbeitet (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Bilder Erfreuliches Hausverwaltung Hightech

Ein Laubbläser, mit dem ich mich anfreunden kann

Akku-Laubbläser
Akku-Laubbläser. Alle Fotos in diesem Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Akteurs. Vielen Dank! (02.05.2018)

Ich bin ja wirklich kein Freund dieser Lärmterror-Geräte. Aber mit diesem akkubetriebenen Laubbläser „Airion 2“ kann ich mich anfreunden. Er ist sehr leise und klingt etwas so wie ein Föhn. Der Schalldruck beträgt nur 79 dB. Er erreicht einen Schub von 17,5 N, das Gewicht beträgt 2,45 kg.

Akku-Laubbläser
Akku-Laubbläser (02.05.2018)
Akku-Laubbläser
Akku-Laubbläser (02.05.2018)
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Architektur Bilder Bildung/Erziehung Historisches Kunst und Denkmäler

Die Turnerschule – die ehemals schönste Schule Münchens

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 1: Die Turnerschule mit dem Haupteingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt ist ein Stückchen von Neuperlach entfernt, aber noch mit einem kleinen Spaziergang gut zu erreichen. Die „Grundschule an der Turnerstraße“ (kurz: Turnerschule) liegt in Waldtrudering. Es ist unschwer zu erraten, dass die Schule an der Turnerstraße zu finden ist (die nach dem ehemaligen „Turnerplatz“, dem heutigen Gelände der Schule, benannt ist). Aber die Tunerstraße ist lang, sie verläuft vom „Am Hochacker“ bis zur Wabula. Daher soll die Position mit „Höhe Reiherweg“ genauer angegeben werden. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Wabula.

Auffällig trägt der dreigeschossige Bau, für den Denkmalschutz beantragt, der aber noch nicht bewilligt wurde, die große Jahreszahl 1938 unter dem Dachgiebel.

Nationalsozialistische Geschichte

Ursprünglich hieß die Schule „Ostmark-Schule“, was auf den Anschluss Österreichs 1938 an Deutschland anspielt und natürlich nichts mit der Währung der DDR zu tun hat. Die Schule wurde errichtet, um die 1930 gebaute und schon bald zu klein gewordene Waldschule zu entlasten. Die Bauphase war von 1938 bis 1939. Der Bezug fand am 12. Juni 1939 statt, die offizielle Einweihung am 28. September 1939. Die Schule galt als schönste von ganz München, wozu die „wunderbar ausgemalten Türblätter und Trachtenfiguren der österreichischen Landschaften“ beitrugen. Damit wird klar, dass auch die malerische Gestaltung auf den Anschluss Österreichs Bezug nimmt.

Über dem Portal gab es eine Inschrift, die nach dem Krieg wenig überraschend übermalt wurde:

Dieses Schulgebäude wurde erbaut im Jahre 1938, in dem die Ostmark in das Reich heimgekehrt ist.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges – ab dem 29. August 1943 – wurde die Schule zum Hilfskrankenhaus. Erst im April 1948 kamen die Schüler zurück. 1969 wurde die Schule um einen Anbau erweitert. 2015 wurde eine neue Mensa (Bild 5) gebaut und am 13. März 2017 eröffnet. Derzeit besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler in über 20 Klassen die Schule.

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Ehem. Volksschule, sog. Ostmark-Schule, jetzt Grundschule an der Turnerstraße, dreigeschossiger Satteldachbau mit weit überstehendem Dach und niedrigem Nebenflügel mit Turnhalle, im Heimat- bzw. Heimatschutzstil, von Hermann Leitenstorfer, 1937/38. Benehmen nicht hergestellt.

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 2: Totale (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 3: Eingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 4: Jahreszahl unter dem Giebel (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 5: Die neue Mensa (29.10.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 6: Herbststimmung (12.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 7: Herbststimmung (05.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 8: Winterstimmung (14.01.2017). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

3D-Ansicht der Schule (Google Maps)

Hinweis: Die neue Mensa ist in dieser Ansicht mit dem Stand April 2018 noch nicht zu sehen.

Quelle

Trudering – Waldtrudering – Riem: Münchens ferner Osten / hrsg. von Willibald Karl. Mit Beitr. von Karl Bachmair … – München: Buchendorfer Verl., 2000

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Architektur Bilder Bildung/Erziehung In eigener Sache Kunst und Denkmäler

Schule an der Klenzestraße

Klenzeschule
Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Klenzeschule
Fassade (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Schulmauer (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Kirche/Religion

Das Katechumenium

Katechumenium
Bild 1: Eingangsbereich. Der Weg zu Gott ist barrierefrei (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 2  (16.07.2017) © Thomas Irlbeck

Man könnte fast meinen, dass ein Fluch auf St. Philipp Neri läge. Denn das eigentliche Kirchengebäude von St. Philipp Neri an der Kafkastraße war erst in der letzten Folge zu einem der langweiligsten Bauten in Neuperlach erklärt worden. Nun trifft es das Katechumenium, ausgerechnet den Ableger von St. Philipp Neri in Neuperlach Süd an der Putzbrunner Straße, Ecke Stubaier Straße. Auch dieses hat nun diese wenig ehrenhafte Auszeichnung erhalten.

Der Begriff „Katechumenium“

Sollte sich jemand auf eine Stelle bei St. Philipp Neri bewerben, so sei empfohlen, den Zungenbrecher Katechumenium ganz fleißig zu üben. Und zwar vor dem Bewerbungsgespräch.

Katechumenium leitet sich von Katechumene ab, dem Taufanwärter. Im Lateinischen heißt es catechumenus. Im Katechumenium schließlich ist die Neokatechumenale Gemeinschaft von St. Philipp Neri ansässig. Neo bedeutet natürlich neu, und der zugrunde liegende Neokatechumenale Weg ist – man ahnt es – ein Weg zur Wiederentdeckung der Taufe.

Der eingeschossige Bau ist sicherlich keine Schönheit. Es mag Geschmackssache sein, aber ein edles Schwarz statt des Graubrauns würde dem Gebäude sicherlich besser stehen.

Frühere Nutzung: Erst wurde in den Flughimmel geschaut – nun durch die großen Dachfenster in den göttlichen Himmel

Ursprünglich war in dem Gebäude die „Flugsicherung“ untergebracht, wie ein alter Stadtplan bestätigt. Die großen Dachfenster sind ein Hinweis auf die Beobachtung der Flugbewegungen. 1992 mit dem Ende des Riemer Flughafens soll das Gebäude dann an St. Philipp Neri gegangen sein.

Katechumenium
Bild 3 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 4 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 5 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 7 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Nachverdichtung nach oben – An der Kafkastraße wird aufgestockt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses auf dem Flachdach. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Aufstockung Kafkastraße
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck
Update (29.06.2017)

Update (29.06.2017)

Nach nur einer Woche stehen die ersten Mauern in einer Kombination aus Beton (Außenwände) und Ziegel (Innenwände).

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Bild 14 : Flach war gestern – das neue Dach bekommt eine sanfte Schräge. Das Wasser bedankt sich dafür, dass es leichter abfließen kann (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 15 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 16 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 17 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 18 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 19 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 20 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (30.06.2017)

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Bild 21: Teleaufnahme von meiner Loggia aus (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 22 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 23 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (10.07.2017)

Das Dach ist inzwischen in großen Teilen gedeckt.

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Bild 24 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 25 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 26 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fenster werden eingesetzt (19.07.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 27 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 28 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Wärmedämmung abgeschlossen (28.08.2017)

Das zusätzliche Geschoss hat nun seine Wärmeplatten erhalten. Der Winter kann kommen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 29 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 30 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fassade verputzt (04.09.2017)

Die Außenwände sind nach der angebrachten Wärmedämmung nun verputzt.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 31 (04.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Neue Farbe (ab 06.09.2017)

Ein neues Stockwerk kommt, die alte Farbe geht.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 32 (06.09.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 33 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 34: Danke an den Föhn! (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Final wirkender Zustand (18.12.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 35 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 36 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Kirche/Religion

St. Philipp Neri – Langweilige Bauten

St. Philipp Neri
Bild 1: St. Philipp Neri von der Kafkastraße aus gesehen mit Bushaltestelle und Boden-Freiluft-Kruzifix (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Heute muss sich mal wieder eine Kirche gefallen lassen, mit ihrem Aussehen das Gefühl von Langeweile aufkommen zu lassen: die katholische Kirche St. Philipp Neri in Neuperlach Ost. Sie steht an der Kafkastraße 17, Höhe Sudermannallee.

Der Bus stadteinwärts hält direkt vor der Kirche, hier steigen auch Kunden des Sudermann-Zentrum ein und aus. Mein Gähnen während der Betrachtung des Kirchenbaus wirkt ansteckend. Einige Fahrgäste schlafen ein und verpassen ihren Bus.

Die Form der Kirche entspricht einem mathematisch genauen Quader. Das Gebäude präsentiert sich als eingeschossiger Zweckbau. Statt eines Kirchturms hat man draußen vor der Kirche ein Kreuz aufgestellt.

Eröffnet wurde die Kirche im November 1973. Sie gehört seit 2009 zur Pfarrei Christus Erlöser (zusammen mit St. Jakobus, St. Monika, St. Stephan und St. Maximilian Kolbe). Der Name der Kirche leitet sich von dem Gegenreformator Filippo Romolo Neri ab (* 21.07.1515 in Florenz; † 26.05.1595 in Rom).

St. Philipp Neri
Bild 2: Hier zeigt sich die strenge Quaderform (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri^
Bild 3: Die Informationstafeln und Bäume bieten wenigstens ein bisschen Widerstand gegen die Eintönigkeit des Baus (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri
Bild 4: Weitere Ansicht von der Kafkastraße (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bilder Kultur und Bräuche Sprache/Wortherkunft

Neuperlachs Straßen: Der Alfred-Neumann-Anger

Alfred-Neumann-Anger
Alfred-Neumann-Anger (01.05.2017) © Thomas Irlbeck

Mit dem Alfred-Neumann-Anger, einer Abzweigung an der Putzbrunner Straße in Neuperlach Mitte, ehrt München den berühmten Coverboy der Satirezeitschrift Mad.

Alfred E. Neumann
Damals noch namenloser Vorläufer von Alfred E. Neumann. Lizenz: Public Domain

Die vielleicht prominenteste Zahnlücke der Welt stand lange Zeit symbolisch für die Baulücke am Hanns-Seidel-Platz, denn Neuperlach hatte bis Ende der 2010er-Jahre keine Mitte.

Es ist schön, dass Straßen nicht nur Politikern und ernsten Schriftstellern gewidmet werden, sondern auch fiktiven Darstellern der Jugendkultur. Das war selbstverständlich nur ein Spaß. Gemeint ist natürlich der ernste Schriftsteller Alfred Neumann (* 1895; † 1952).

Alfred-Neumann-Anger
Alfred-Neumann-Anger (01.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Industrie Video

SWM-Umspannwerk an der Putzbrunner Straße

SWM-Umspannwerk
Bild 1: Ansicht von der Putzbrunner Straße (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
SWM-Umspannwerk
Bild 2 (30.03.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt liegt an der Putzbrunner Straße 120. Fast jeder dürfte auf dieser viel befahrenen Route schon einmal an dem Bau vorbeigekommen sein. Es geht hier stadtauswärts Richtung Putzbrunn und Glonn und stadteinwärts Richtung Pfanzeltplatz und Ostbahnhof. Da sich das Gebäude auf der rechten Seite stadtauswärts befindet, gehört es bereits zu Neuperlach Süd, wohingegen die andere Straßenseite noch zu Neuperlach Mitte zählt.

SWM-Umspannwerk
Bild 3: Gebäuderückseite von der Iblherstraße aus gesehen (04.04.2017) © Thomas Irlbeck

Der lange Betonbau wirkt mit seiner quaderförmigen Struktur erdrückend, was auch daran liegt, dass er für Neuperlach untypisch so nahe am Fußweg und an der Fahrbahn liegt, wodurch er einen entsprechenden Schatten wirft. Da hilft auch die geriffelte Fassadenverkleidung in einem sehr dezenten Grün nicht viel.

Auf dem Gebäude steht SWM, was, wie jeder Münchner wissen dürfte, für „Stadtwerke München“ steht.

SWM-Umspannwerk
Bild 4: Rückseite, näher dran (04.04.2017) © Thomas Irlbeck

Was aber ist die Funktion des Baus? Ein Blick in alle gängigen Onlinestadtpläne bringt keine Erkenntnisse, das Gebäude ist dort allenfalls mit Hausnummer eingezeichnet, aber nicht weiter beschriftet. Ein alter Neuperlach-Stadtplan von 1974 bringt aber die Erleuchtung. Da steht „Umspannwerk“. Ein Blick auf die Gebäuderückseite (Bild 3 und 4) bringt die Bestätigung, hier sind Teile der elektrischen Einrichtungen zu sehen. Ein Umspannwerk dient der Umwandlung von einer elektrischen Spannungsebene in eine andere. Um Verluste bei der Übertragung zu reduzieren und geringe Leitungsquerschnitte zu realisieren, wird der Strom über große Entfernungen in eine sehr hohe Spannung hochtransformiert (110.000 Volt) und für den Endverbraucher im Umspannwerk wieder heruntertransformiert. Gewaltige Hochspannungsmasten sind übrigens Fehlanzeige, da das Münchner Stromnetz weitgehend unterirdisch verläuft. Das Video ganz unten zeigt am Beispiel einer vergleichbaren Berliner Einrichtung, wie so ein Umspannwerk funktioniert.

SWM-Umspannwerk
Bild 5: Fassadendetails (04.04.2017) © Thomas Irlbeck
Umspannwerk
SWM-Umspannwerk
Bild 6 (04.04.2017) © Thomas Irlbeck

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Architektur Bilder

Waschbeton am Funkmast

Waschbeton am Funkmast
Bild 1: Waschbeton am Funkmast. Blick von der Heinrich-Lübke-Straße (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 2: Ansicht mit dominierendem Funkmasten. Rechts die BLM, im Hintergrund ist ein Stückchen des Waschbeton-Baus zu sehen (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt in Neuperlach Mitte an der Heinrich-Lübke-Straße 25, Ecke Schumacherring, wurde von der Deutschen Bundespost errichtet. Der Telekommunikationsbereich firmiert ja heute bekanntlich unter „Deutsche Telekom“. Das Halteverbotsschild mit Ausnahmen für Fahrzeuge der Deutschen Telekom bestätigt dies. Der Bau wurde einmal um ein Geschoss aufgestockt, wohl in den 1980er-Jahren. Daneben liegt die BLM (Bayerische Landeszentrale für neue Medien) und der Telekom-Funkmast.

Waschbeton am Funkmast
Bild 3: Detailansicht Fassade (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Die einzige Erwähnenswerte des Quaderbaus scheint die Waschbeton-Fassade zu sein). Irgendwelche architektonischen Spielereien hielt man bei Gewerbebauten offenbar nicht für angebracht.

Bei Waschbeton handelt es sich um Beton, dessen Gesteinskörnung durch eine besondere Oberflächenbehandlung erzeugt wird. Er wird vor allem als dekoratives Element für Fassaden eingesetzt. Die Bezeichnung kommt daher, dass nach Entfernung der Gussform die Zementschlämme mit einem starken Wasserstrahl ausgewaschen werden. Die Herstellung ist genauer auf Wikipedia beschrieben.

Nur auf den ersten Blick Langeweile

Ein genauerer Blick zeigt jedoch Außentüren im ersten und zweiten Stockwerk, die offenbar in den Abgrund führen, haben sie doch sogar eindeutig Außengriffe.

Funktion des Gebäudes

Waschbeton am Funkmast
Bild 4: Türen in den Abgrund? (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 5 (30.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die niedrigen Fenster lassen auf ein Betriebsgebäude mit technischen Telekommunikationseinrichtungen schließen, weniger auf Büros. Die Außentüren wurden sehr wahrscheinlich dafür vorgesehen, Telekommunikations-Komponenten im Falle von Defekten oder bei Austausch durch leistungsstärkere Versionen auf einfache Weise – mithilfe eines mobilen Lkw-Krans – an- bzw. abliefern zu können. Das Schild mit der Warnung vor schwebenden Lasten weist darauf hin. Ein fest installierter Kran ist nicht vorhanden, auch zeigt Google Maps keine Reste einer solchen Einrichtung auf dem Dach. Aber für das unterste Stockwerk, für das auch ein paar Zentimeter Höhenunterschied zu bewältigen sind, wurde eine Hebebühne im Boden vor dem Gebäude eingelassen. Dort ist auch die allgemeine Anlieferung.

Waschbeton am Funkmast
Bild 6: Ladetüre im Erdgeschoss (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 7: Das Schild warnt vor der Gefahr. Der Aufenthalt bzw. Verkehr unterhalb von schwebenden Lasten ist verboten! (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Über eine heute abweichende Nutzung ist nichts Näheres bekannt. Laut Werbeplakat am Gebäude sind in dem Gebäude Büros/Gewerbeflächen, die alle vermietet sind.

Waschbeton am Funkmast
Bild 8: Das Gebäude vom Anfang des Schumacherring aus gesehen (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 9: Ein Stückchen dem Schumacherring gefolgt (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 10: Eingangsbereich (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 11: Anfahrtsbereich (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
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Griechische Schule: Ein BER in München

Griechische Schule
Bild 1: Dauerbaustelle der Griechischen Schule in München (01.04.2017). Foto: J. W.

Aktueller Stand (2020): Die Griechische Schule wurde nie fertiggestellt und ab Ende 2019 abgerissen. Der Artikel ist als Chronik der Ereignisse zu verstehen.

Der BER-Flughafen ist nichts dagegen. Zumindest was die Bauzeit betrifft. Denn die Griechische Schule in unserem Nachbarstadtteil Berg am Laim an der Hachinger-Bach-Straße 14a (einige Quellen sagen abweichend Hausnummer 19), Höhe Langkofelstraße (am FC Phönix), wird voraussichtlich nie fertig werden. 2001 übernahmen die Griechen das Grundstück, das neben dem Michaeli-Gymnasium liegt. Aber erst 2014 begannen nach langen bürokratischen Querelen und Stillständen endlich die Bauarbeiten. Im Juni 2016 sollte der Rohbau stehen, aber der Bau ist bis heute nur wenig über das Erdgeschoss hinausgekommen (Fotos). Da Griechenland sämtliche Fristen überschritten hat, gehört das Grundstück nun wieder der Stadt München. Die Stadt will das Gebäude nun abreißen, was aber nun an einem Schloss scheitert. Den Schlüssel dazu wollen die Griechen nicht rausrücken. Die Griechen sagen, sie hätten das Grundstück so lange in ihrer Hand gehabt, dass es weiterhin zu ihrem Hoheitsgebiet zähle.

Sogar der Bis-vor-kurzem-Außenminister Frank-Walter Steinmeier wurde eingeschaltet, der daraufhin den Griechen als Ersatz das Gelände der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein am Leuchtenbergring angeboten hat.

Quelle: Griechische Schule – Bauruine wird zum Krisengebiet (Abendzeitung, 02.02.2017)

Update April/Mai 2017

Nun drohen die Griechen mit dem Äußersten: vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu gehen. Die Stadt München widerspricht der Auffassung der Griechen, das wäre griechisches Hoheitsgebiet, denn es handle sich nicht um ein Botschafts- oder Konsulatsgelände.

Quelle: Streit um Bauruine – Griechenland droht, München vor den Internationalen Gerichtshof zu zerren (Focus, 24.04.2017)

Auch der BR berichtet (18.05.2017) und verrät Erstaunliches. Das Fundament ist nicht nach bayerischen, sondern griechischen Standards gebaut – das heißt erdbebensicher!

Griechische Schule
Bild 2 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 3 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 4 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 5 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 6 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 7 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 8 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 9 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 11 (03.05.2017) © Thomas Irlbeck

Update 31.05.2018

Keine Änderung, nur der Himmel ist blauer.

Griechische Schule
Bild 11 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 12 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 13 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 14 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 15 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 16 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 17 (31.05.2018) © Thomas Irlbeck

Abrissvorbereitungen (Stand 11.10.2019)

Die Abrissarbeiten haben jetzt begonnen, zumindest räumen Bagger nun den Schutt aus der Ruine.

Griechische Schule
Bild 17 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 18 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 19 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 20 (11.10.2019) © Thomas Irlbeck

Abriss (Update 25.10.2019)

Abriss der Griechischen Schule in Berg am Laim. Die Arbeiten haben jetzt begonnen, der Zangenbagger zerlegt die Ruine zu Schutt.

Griechische Schule
Bild 21 (25.10.2019) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 22 (25.10.2019) © Thomas Irlbeck
Griechische Schule
Bild 23 (25.10.2019) © Thomas Irlbeck

„Griechische Schule München: Es bleibt nur ein Trümmerfeld“ (Update 14.01.2020)

Das berichtet die Abendzeitung. Auf dem Gelände wird nun das Michaeli-Gymnasium erweitert. Auch für 400 griechische Kinder wird Platz sein, die Stadt vermietet entsprechende Räume an die Griechen.

Die Stadt zahlte 6,7 Millionen Euro abzüglich 680.000 Euro Abbruchkosten für das Grundstück, obwohl Gutachter dieses nur auf 3,8 Millionen Euro taxiert hatten. Basis ist ein Deal, den Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) 2018 mit der griechischen Regierung ausgehandelt hatte (Quelle: Abendzeitung).

Abriss (Update 20.02.2020)

Jetzt ist fast nichts mehr übrig.

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Bild 24 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 25 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 26 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 29 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Bild 32 (20.02.2020) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Sanierung/Abriss/Bau

Unser pep wird schöner und größer – das größte Einkaufszentrum Münchens

pep-Erweiterung
Neues pep-Parkhaus am Eröffnungstag der pep-Erweiterung. Das pep ist nun das größte Münchner Einkaufszentrum (17.05.2018) © Thomas Irlbeck

Unser pep (Perlacher Einkaufs-Paradies) wird größer und schöner. Wenn aber das Grundstück schon ausgereizt ist, wird es schwer, mehr Läden und Ladenfläche unterzubringen. Doch man hatte hier eine gute Idee: Das Parkhaus Nord war marode. Anstatt es zu sanieren oder es eins zu eins neu zu errichten, konstruiert man den Nachfolgebau nun mit zusätzlichen Etagen. So hat man ein würdiges Nachfolgeparkhaus und gleichzeitig Platz für weitere Ladenflächen. Es entstehen 7.900 m2 zusätzliche Verkaufsflächen Der Textil-Discounter Primark soll hier einziehen (dieser erhält mit 6.000 m² den Löwenanteil), die Drogerie Müller sowie weitere Läden und auch Gastronomie. Das alte pep-Konzept der zwei oberirdischen Etagen (Erdgeschoss und erstes Stockwerk) wird aufgegeben, der Erweiterungsbau wird auf drei oberirdischen Verkaufsetagen basieren, bietet also noch zusätzlich ein 2. Verkaufsstockwerk.

Stand Bauarbeiten (26.03.2017)

pep-Erweiterung
pep – Neubau des Parkhauses Nord mit Erweiterungsbau (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Langsam nimmt der Erweiterungsbau Formen an (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gange. Das alte Parkhaus wurde ab März 2016 abgerissen (Neuperlach.org berichtete), jetzt zieht man gerade den neuen Bau nach oben. Die Bilder zeigen den Stand der Bauarbeiten.

Es soll aber nicht nur neu gebaut werden, sondern auch das bestehende Gebäude modernisiert und aufgehübscht werden. Konkret sollen Decken, Beleuchtung und Möblierung erneuert werden.

Inwieweit das pep das größte Münchner Einkaufszentrum ist, gibt es unterschiedliche Angaben. In der Wikipedia heißt es, mit rund 120 Läden und 60.000 m² Nutzfläche sei das pep bereits heute das größte Einkaufszentrum Münchens. Die offizielle pep-Website gibt sich aber bescheidener und sieht das pep nur als das größte Einkaufszentrum im Münchner Osten.

Wie auch immer, nach der Erweiterung wird das pep auf jeden Fall das größte Münchner Einkaufszentrum sein. Eröffnung soll im Frühjahr 2018 sein. 135 Läden werden dann zum Shoppen einladen.
Es geht noch viel größer

Freilich gibt es noch viel größere Einkaufszentren. Das weltweit größte ist die Dubai Mall mit 1.200 Läden und 350.000 m². Die imposanten 95 Aufzüge und 150 Rolltreppen lassen ahnen, dass man hier nicht klein denkt. Aus Umweltgesichtspunkten wenig überzeugend ist jedoch die zum Einkaufszentrum gehörige Eislaufbahn, die auch bei 40 Grad Außentemperatur in Betrieb ist.

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Verbindung zum Bestandsbau (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Stand der Bauarbeiten (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (22.05.2017)

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Stand der Bauarbeiten (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (29.06.2017)

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Stand der Bauarbeiten (29.06.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (12.08.2017)

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Stand der Bauarbeiten (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (08.09.2017)

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Stand der Bauarbeiten (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (08.09.2017) © Thomas Irlbeck

Rohbau-Endspurt! (Update 01.10.2017)

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Rohbau-Endspurt! (01.10.2017) © Thomas Irlbeck
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Rohbau-Endspurt! (01.10.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (17.10.2017)

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Stand der Bauarbeiten (17.10.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (04.11.2017)

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Stand der Bauarbeiten (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (14.11.2017)

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Stand der Bauarbeiten (14.11.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (14.12.2017)

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Stand der Bauarbeiten (14.12.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (18.12.2017)

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Rückwärtige Ansicht des Erweiterungsbaus und des neuen Parkhauses (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (27.12.2017)

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Stand der Bauarbeiten (27.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (27.12.2017) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (19.01.2018)

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Stand der Bauarbeiten (19.01.2018) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (12.02.2018)

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Stand der Bauarbeiten (12.02.2018) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (12.02.2018) © Thomas Irlbeck

Lamellenoptik (11.03.2018)

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Stand der Bauarbeiten (11.03.2018) © Thomas Irlbeck

Die Lamellenoptik wird nun erkennbar. Die Lamellen sind aus Aluminium, aber in Holzoptik gehalten:

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Stand der Bauarbeiten (11.03.2018) © Thomas Irlbeck

Detailansicht der Lamellen (14.03.2018)

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Stand der Bauarbeiten (14.03.2018) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (29.03.2018)

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Stand der Bauarbeiten (29.03.2018) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (29.03.2018) © Thomas Irlbeck
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Stand der Bauarbeiten (29.03.2018) © Thomas Irlbeck

 

### Wird ergänzt! ###

Eröffnung 17.05.2018

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Neues pep-Parkhaus am Eröffnungstag der pep-Erweiterung. Das pep ist nun das größte Münchner Einkaufszentrum (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Kirche/Religion

Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II – Langweilige Bauten

Evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße
Bild 1: Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II. Bei der Durchfahrt durch unseren Stadtteil (hier auf der Kurt-Eisner-Straße) sieht man vor allem das, der ästhetischere Teil bleibt verborgen. Daher ist diese typische Ansicht das Startbild, denn es soll das gezeigt werden, das sich dem Bürger als Erstes bzw. primär offenbart (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Eine neue Serie
Zugegeben, ich war mir bei der Idee zu dieser neuen Serie nicht wirklich sicher, inwieweit sie Sinn ergibt. Der Plan ist nämlich, Gebäude in Neuperlach festzuhalten, die unspektakulär, unscheinbar sind, also weder eine ansprechende Architektur haben, noch durch gewagte Elemente oder durch Verfall provozieren. Es sind also gerade Objekte, die selten bis gar nicht fotografiert werden dürften. Oft sind es Zweckbauten, teilweise als Profanarchitektur ausgeführt. Doch vielleicht liegt genau dort der Reiz. Auch verschwinden in Neuperlach immer wieder Bauten oder werden völlig umgestaltet. Dann gibt es nur noch Bilder im Kopf, die immer mehr verblassen. Kaum einer kann dann mehr ganz genau sagen, wie das mal früher aussah. Beispielsweise wurde „Bruestle Textilien“ an der Nawiaskystraße in Neuperlach West abgerissen, heute befindet sich dort ein Lidl-Markt. Von dem recht mächtigen Betonklotz habe ich nur ein einziges Foto gefunden, bei dem leider der Urheber einer Verbreitung nicht zugestimmt hat, sodass ich keine Erinnerung öffentlich zeigen darf. Da Wohnhäuser zum Glück in Neuperlach erfahrungsgemäß nie abgerissen werden, soll sich die Serie auf Gewerbebauten und soziale Einrichtungen konzentrieren. Trotz einiger Gründe, die für die Serie sprechen, sie bleibt natürlich experimentell.

Evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße
Bild 2: Den ansprechenderen Teil sieht man vor allem vom Parkplatz aus (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

In der ersten Folge geht es um die evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße, Ecke Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen. Das Mercure-Hotel ist gleich gegenüber. Der Bau wirkt nicht nur belanglos, sondern sieht auch aus, als wäre er aus verschiedenen Baustilen zusammengestückelt worden, was er wohl auch ist. Durch seine geringe Höhe und auch durch das Fehlen eines Kirchturms fällt er aber immerhin kaum auf.

Von der Straßenseite am auffälligsten ist ausgerechnet der langweilige gelbe, quaderförmige Bau. Der mit Schießschartenfenstern und Kreuz ausgestattete Teil in dem ansprechenderen Rot ist primär nur vom Parkplatz aus einsehbar, aber kaum bei der normalen Durchfahrt durch unseren Stadtteil.

Die II im Namen hat ihren Ursprung durch eine Teilung der evangelisch-reformierten Gemeinde. Das Gebiet umfasst „die Orte rechts der Isar mit den Postleitzahlen von München 81500 bis an die tschechische und österreichische Grenze, begrenzt im Westen durch die Isar, im Norden durch die Bundesstraße 11 bis Bayerisch Eisenstein sowie im Osten und Süden durch die Staatsgrenzen zur Tschechischen Republik und zu Österreich“, heißt es auf der offiziellen Website der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde München II. Der Gottesdienst beginnt sonntags um 10:30.

Evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße
Bild 3: Noch einmal die Ansicht an der Kurt-Eisner-Straße (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße
Bild 4: die Kirchengemeinde von einer Wohnanlage am Karl-Marx-Ring aus gesehen. Im Hintergrund ein Hochhaus vom Architekten Ernst Barth (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße
Bild 5: Näher dran (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
Evangelisch-reformierte reformierte Kirchengemeinde München II an der Kurt-Eisner-Straße
Bild 6: Selber Standpunkt, aber Blick Richtung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen (28.03.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Ärgerliches/Nerviges Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau Soziales

Aus 6 mach 8, das Ergebnis ist erst einmal 0! Teilweiser Baustopp an der Gewofag-Baustelle

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 1: Die Gewofag-Baustelle. Für einen der beiden hier geplanten Gebäudekomplexe (den südlichen) wurde ein Baustopp verhängt. Wir sehen hier vor allem den nördlichen Teil (WA1), der südliche (WA2) ist im Bild ganz links (26.02.2017) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 2: Sozialer Wohnungsbau mit gefalteten Fassaden, Loggien, ziegelrotem Kratzputz und Klinkersockel. So soll es einmal aussehen (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Die Wohnungsnot ist in München so groß wie noch nie, vor allem fehlt bezahlbarer Wohnraum. Da sind die Gewofag-Mietwohnungen, die derzeit in Neuperlach Süd an der Carl-Wery-Straße, Höhe Therese-Giehse-Allee, gegenüber dem Leonardo Hotel, entstehen, eine Bereicherung. Die 438 Wohnungen werden sozial gefördert, wobei verschiedene Fördermodelle zum Einsatz kommen. Der größte Teil der Teil der Wohnungen fällt unter den KMB (Konzeptioneller Mietwohnungs-Bau), ein weiterer Teil der Wohnungen basiert auf dem Modell München-Modell-Miete und beim Rest kommt eine einkommensorientierte Förderung zum Tragen. Bei den KMB-Wohnungen gelten keine Einkommensgrenzen, sodass sie für alle Münchner interessant sind, dennoch werden diese Wohnungen über 60 Jahre verhältnismäßig günstig vermietet. Denn in dieser Zeit ist garantiert, dass die Miete nur im Rahmen der Anpassung an den Verbraucherpreisindex erhöht wird.

Baustopp für den Komplex WA2 (südlich)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 3: Mit acht Geschossen schafft man mehr Wohnraum als mit sechs, dachte sich die Stadt. Dabei sollen aber einige Vorschriften verletzt worden sein (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Doch leider gibt es mit dem Bauvorhaben derzeit mächtig Ärger. Wie die Abendzeitung berichtete, darf der südliche Gebäudekomplex (WA2) vorerst nicht weitergebaut werden. Nachbarn hatten geklagt, weil die Stadt die Gebäude nicht wie ursprünglich geplant bei sechs Geschossen belassen, sondern teilweise auf acht Geschosse aufgestockt hatte. Dabei seien laut Gericht unter anderem Mindestabstände überschritten worden. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wehrt sich gegen Kritik seitens der CSU, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Reiter bringt dabei unter anderem vor, dass die Aufstockung der beiden Gebäude von sechs auf acht Geschosse auch von den CSU-Stadträten im Gewofag-Aufsichtsrat beschlossen worden sei.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 4 (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Der Komplex WA1 (nördlich) ist nicht betroffen. Hier gehen die Bauarbeiten weiter und es bleibt entsprechend bei acht Geschossen.

Hoffen wir einmal, dass der teilweise Baustopp bald aufgehoben werden kann, aber erfahrungsgemäß ziehen sich solche Umplanungen oft stark in die Länge. Etwaige weitere Gerichtsverfahren könnten weiter auf die Bremse treten. Eine etwaig geänderte Planung soll so erfolgen, dass auch der südliche Komplex WA2 mit acht Geschossen errichtet werden kann. Die Fotos zeigen die Baustelle und sind gestern, am Sonntag, den 26.02.2017, entstanden.

Update (24.06.2017)

Es soll nun einen Kompromiss mit gestaffelter Höhe geben. Der Nordbau soll sechs bis acht Geschosse erhalten, der Südbau zwischen zwei und sieben. Es sollen 376 Wohnungen entstehen statt 422 (anderen Quellen zufolge waren es 438). In den ältesten Planungen mit sechsgeschossiger Bauweise waren es noch 327 Wohnungen. Das Ziegelrot verschwindet zugunsten eines weißen Anstriches, damit der Bau nicht so dominant wirkt.

Update (01.08.2017)

Jetzt wächst der Bau in die Höhe.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 5 (01.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update (29.08.2017)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 6 (29.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update (17.10.2017)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 7 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 8 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.01.2018

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 9 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 10 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 11 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 12 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 06.05.2018

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 13 (06.05.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 14 (06.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 26.10.2018

Die beiden Wohnblöcke nähern sich der Fertigstellung. Auf der Südwestseite ist die Fassade schon sehr weit fortgeschritten. Auch die Frage, die jüngst an mich herangetragen wurde, ob es Balkone geben werde, wird beantwortet: Ja, es gibt welche, genau genommen sind es sogar Loggien, die nach meinem Empfinden aber ruhig noch etwas breiter hätten ausfallen können.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 15 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 16 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 17 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 18 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 19 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 20 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 21: Loggia-Detail (26.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 19.04.2019

Nun ist auch die Vorderseite so weit fertiggestellt (zur Rückseite siehe weiter oben, dass das Gerüst abgebaut werden kann. Mächtig und wie eine Wand wirkt der Bau, sodass ihn manche schon als neue Chinesische Mauer bezeichnen. Hat der Bau dieses eher nicht nett gemeinte Attribut verdient?

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 22: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 23: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 24: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 25: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 26: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 27: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 28: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 29: Nordbaubau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 30: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 31 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 32 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 22.07.2019

Die Wohnanlage (der südliche Block) von Unterbiberg aus gesehen.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 33 (22.07.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 34 (22.07.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 35 (22.07.2019) © Thomas Irlbeck
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Ärgerliches/Nerviges Bilder Radfahren Straßenverkehr

Ampelkoalition: Radfahrer sehen rot, nichts ist im grünen Bereich

Radampel, neuer Typ
Radampel, ganz neuer Typ. Rotsehen reicht aus, wer braucht schon Grün? Gesehen an der Kreuzung Carl-Wery-Straße/Otto-Hahn-Ring in Neuperlach Süd. Mehr dazu weiter unten im Text (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Radfahren in München ist immer noch ein Abenteuer. Die Stadt München lässt sich immer wieder etwas einfallen. Eigentlich bin ich ein Anhänger von Fahrradspuren, die auf der normalen Fahrbahn angelegt werden. Dort wird man von Rechtsabbiegern nicht so schnell übersehen und man kann Tempo machen, ohne von Fußgängern und Hunden behindert zu werden. Allerdings sind von den angelegten Radspuren viele ständig durch Falschparker, auch durch Lieferverkehr (ganz übel in der Rosenheimer Straße!), unterbrochen. Da kann man sich dann nicht einmal so einfach vorbeizwängen, da man rechts den hohen Randstein hat und links die normale(n) Fahrspur(en) mit meist starkem Verkehr. Dann werden aber auch inzwischen immer mehr Fahrradstraßen angelegt.

Die neuen Radampeln

Relativ neu sind die Fahrradampeln, die nun nicht mehr an der Haltelinie stehen, sondern an der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung. Sie haben immerhin den Vorteil, dass man wie bei den alten Radampeln jetzt wieder nur eine einzige Ampel hat, um über die Kreuzung zu kommen, und nicht wie bei den kombinierten Fußgänger-/Radampeln bis zu drei oder vier, was mehrfaches Anhalten bedeuten kann. Den neuen Radampeln fehlt im Unterschied zu den alten Radampeln aber ein Gelb. Meist werden nun diese neuen Radampeln verbaut, aber längst nicht immer. Und es gibt noch genug Kreuzungen, an denen man auf dem viel zu schmalen Mittelstreifen anhalten muss, da dort ja eine kombinierte Fußgänger-/Radampel Rot signalisieren kann. An manchen Stellen muss man zumindest theoretisch sein Rad querstellen, damit es nicht den Querverkehr behindert.

Große Radampel
Große Radampel an der Kreuzung Berg-am-Laim-Straße/Leuchtenbergring (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Auch werden manchmal noch Fahrradampeln verbaut, die doch wieder an der Haltelinie vor der Kreuzung stehen. Eine seltene Form ist dabei die Form der Fahrradampel, die so groß wie die Autoampel ausfällt (Foto links).

Der Vorteil der neuen Radampeln an der gegenüberliegenden Seite ist, dass diese vom Autoverkehr besser oder überhaupt gesehen werden können. Autofahrer sollten ja nicht nur auf die eigenen Ampeln achten, sondern auf die separaten Ampeln anderer Verkehrsteilnehmer. Beim Abbiegen ist es ja wichtig zu wissen, dass der Radverkehr noch Grün hat.

Neuperlach Süd: Die unvollständige Ampel

Was wir hier in Neuperlach Süd sehen (Bild ganz oben), ist eine solche neue Radampel. Nun ja, wir sehen sie – und sehen sie nicht. Zumindest nicht den entscheidenden grünen Teil. Das Bild ist von der Warteposition auf dem Radweg entstanden – ohne Tricks. Ein echtes Problem besteht hier aber nicht. Zwar kann man die grüne Leuchtscheibe kaum sehen, aber wenn das rote Licht ausgeht, weiß man, dass Grün sein muss. Auch wenn man einen Meter weiter links oder rechts wartet, wird die Sache schon besser sichtbar, wenngleich man dann nicht mehr vorschriftsmäßig hält.