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Neues Quidde-Zentrum: Jetzt soll es schnell gehen

Quidde-Zentrum
Bild 1: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck

Nach vielen, vielen Jahren des Wartens soll es nun schnell gehen – am Quidde-Zentrum sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung, die ihren Artikel mit äußerst passenden Worten einleitet:

„Fast hätte man vergessen, dass das Quiddezentrum abgerissen werden soll, so viel Zeit ist nach den ersten Ankündigungen inzwischen vergangen.“

Zum gesamten SZ-Artikel: Ende eines Schwebezustands

Wir erinnern uns, im November 2011 schloss der letzte größere Laden, der Mix Markt. Die Stadtbibliothek gab wenige Wochen später am 23. Dezember auf. Die Stadtsparkasse, die Papeterie Schwarz, das Tortenparadies (jetzt passenderweise am Neuen Südfriedhof in der Unterhachinger Straße zu finden), die Apotheke, Reinigung, der Friseur – oder, noch älter: der Edeka, Rewe und der Wienerwald – sind ebenfalls längst Geschichte.

Seit fast zehn Jahren ist das Ladenzentrum Geschichte. Einige der Räume werden nun von Künstlern genutzt – im Rahmen des „Neuperlach Zoo“. Andere Räume sind in einem derart desolaten Zustand, dass sie nicht mehr benutzt werden können. Ein Teil des Quidde-Zentrum ist inzwischen mit Bauzäunen abgesperrt.

Der Abriss und eine Realisierung eines Neubaus wurden immer wieder verschoben. Als Grund wurde angegeben, dass man bei der ursprünglichen Neuplanung nachträglich zum Ergebnis gekommen sei, dass der Anteil der Ladenflächen zu hoch ausgefallen sei. Man befürchtete Leerstände. Warum aber diese Umplanung sich über so viele Jahre hinzog, ist unverständlich, zumal Wohnungen dringend gebraucht werden und die Versorgung mit Waren in dem Quartier nicht mehr optimal ist. Immerhin ist ein Lidl (Nawiaskystraße) und ein Penny (Quiddestraße, Ecke Staudingerstraße) zumindest in fußläufiger Umgebung erreichbar. Das war es aber dann auch schon im Wesentlichen.

Quidde-Zentrum
Bild 2: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2016) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 3: Dieses Bild spricht für sich! Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 4: Hier waren die Zeiten zumindest noch etwas besser (Archivbild vom 24.05.2010) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 5: Der Mix Markt im Quidde-Zentrum (24.05.2010) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 6: Der Kunsttreff in den ehemaligen Räumen der Stadtteilbibliothek. Ganz früher war hier ein Edeka ansässig (06.04.2019). Foto: Ingrid Müller

Update 27.07.2019

Der Abriss soll noch dieses Jahr erfolgen, der Neubau dann nächstes Jahr starten. Die WSB will die Anwohner in den nächsten Wochen über die Pläne informieren. Mehr dazu in der Hallo.

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Alexisquartier: Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?

Willibald Alexis
Willibald Alexis um 1840. Lizenz: Public Domain

Wie schon mehrfach berichtet, entsteht zwischen der Niederalmstraße und dem Graf-Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer ein neues Neuperlacher Quartier, das Alexisquartier. Es ist nach dem dort befindlichen Alexisweg benannt (der 1972 seinen Namen erhielt), der an der östlichen Grenze des Quartiers verläuft. Dieser beginnt an der Hippelstraße und führt am Bogenschießplatz vorbei bis zum Marieluise-Fleißer-Bogen (Handwerkerhof).

Wer aber ist Alexis? Zunächst einmal ist Alexis sowohl als weiblicher als auch als männlicher Vorname bekannt. Hier aber ist Alexis ein Nachname. Konkret handelt es sich um Willibald Alexis (* 29. Juni 1798 in Breslau; † 16. Dezember 1871 in Arnstadt).

„Alexis“ nur der Künstlername

Der Name Alexis ist dabei ein Künstlername. Eigentlich heißt er Georg Wilhelm Heinrich Häring. Um Witze über seinen Namen Häring zu vermeiden, übersetzte er diesen ins Lateinische (allec=Hering). Alexis wurde auch in einigen anderen Städten geehrt, so gibt es etwa in Arnstadt, Berlin sowie Brandenburg an der Havel eine Willibald-Alexis-Straße.

Sein Schaffen

Alexis war ein deutscher Schriftsteller, der als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur gilt. Seine Romane hatten meist großen Erfolg. Sein erstes eigenes fiktionales Werk ist Die Treibjagd, ein satirisch-idyllische Epos, das 1820 erschien. Mit Walladmor veröffentlichte Alexis 1824 seinen ersten Roman. Dieser wurde – wie von ihm beabsichtigt – vielfach für eine Übersetzung eines Originalwerkes des schottischen Dichters Walter Scott gehalten, den Alexis verehrte. 1832 startete Alexis mit Cabanis die Reihe seiner sogenannten Vaterländischen Romane. In diesen beschreibt er die bedeutendsten Abschnitte der brandenburgisch-preußischen Geschichte vom 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Cabanis spielt dabei in Berlin zur Zeit Friedrichs des Großen.

Alexis hatte aber auch andere Tätigkeitsfelder. Er rief mehrere Lesegesellschaften ins Leben, betrieb Buchhandlungen, war Immobilienhändler und arbeitete als Theaterkritiker bei der Vossischen Zeitung.

Mehr Infos zu Willibald Alexis in der Wikipedia.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Wie die Feuerwehr – unsere Feuerwache 9 an der Heidestraße

Feuerwache 9
Bild 1 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Mit der Entstehung von Neuperlach brauchte der neue Stadtteil auch eine Feuerwache. 1975 war es nach zwei Jahren Bauzeit so weit, die Feuerwache 9 an der Heidestraße, Ecke Putzbrunner Straße, wurde eröffnet. Der Standort liegt bereits in Neuperlach Süd.

Die Feuerwache 9 ist dabei nicht nur für Neuperlach zuständig, sondern deckt auch Waldperlach, Perlach, Trudering und Teile von Josephsburg ab. Ferner finden sich hier die Zentralwerkstätten für das komplette Fahrzeug- und Gerätewesen für die Münchner Berufs- und Freiwillige Feuerwehr. Nicht zuletzt ist außerdem hier die Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr beheimatet.

Der Hauptbau ist unspektakulär als Quader und mit Sichtbetonfassade ausgeführt. Damit fügt er sich in seiner zweckmäßigen Gestaltung gut im Rest Neuperlachs ein. Eine der wenigen Abwechslungen sind die Säulen im Eingangsbereich, die den überstehenden Gebäudeteil stützen. Ob die in Rot gehaltenen Fenster, Tore und Zäune für das Thema Feuer stehen sollen, soll dem Leser überlassen werden, zumal Brände nur ein Teilbereich einer Feuerwehr sind.

Feuerwache 9
Bild 2: Kunst vor dem Bau:– „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Kunst am Bau findet man nicht – aber immerhin ein Kunstwerk vor dem Bau: 1978 wurde hier passend zum Thema der Feuervogel“ von Joseph Michael Neustifter aufgestellt, der aus Bronze und Edelstahl besteht. Das teilweise rot lackierte Kunstwerk symbolisiert die zerstörende Wirkung von Feuer (Foto, weitere Ansichten des Kunstwerks in den Bildern weiter unten – Bild 8 und 9).

Ab 2020: Umfassende Sanierung und Umbau

Der optisch gute Eindruck trügt. Inzwischen ist das Gebäude in die Jahre gekommen und soll umfassend saniert werden. Dabei geht es natürlich nicht nur um die Bausubstanz, sondern auch um eine Modernisierung und Anpassung an veränderte und gestiegene technische Anforderungen.

Die Stadt will dabei 68 Millionen Euro ausgeben. Die bestehende Fahrzeughalle soll Richtung Heidestraße vergrößert werden. Noch größer ist der Eingriff beim Trakt mit der Gerätewerkstatt und bei der Rolltor-Halle. Beide werden abgerissen und neu gebaut. Ferner ist auf dem Gelände der Bau von Dienstwohnungen vorgesehen.

2020 sollen die Arbeiten starten, die Fertigstellung ist für 2027 anvisiert.

Feuerwache 9
Bild 3 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 4 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 5 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 6 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 7 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 8: Kunstwerk „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 9: Detaildarstellung des Kunstwerks „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Quellen:

  • Feuerwache 9 auf muenchen.de (nicht mehr verfügbar)

Es geht los: Sanierung Feuerwache 9 in München

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Gestaffelte Giebel

Staffelgiebel habe ich bei Neubauten bislang eher selten gesehen. Hier „Im Gefilde“ in Waldperlach kommen sie zum Einsatz. Wie gefallen sie euch? Mit moderner Architektur, auch speziell modernen Reihenhäusern, habe ich oft meine Probleme. Ich meine aber, die Giebel retten das Ganze eher. Oder geht es schon in Richtung Kitsch?

Staffelgiebel Waldperlach
Bild 1 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Waldperlach
Bild 2 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Waldperlach
Bild 3 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Waldperlach
Bild 4 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Waldperlach
Bild 5 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Waldperlach
Bild 6 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Waldperlach
Bild 7 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
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Reinhard Kardinal Marx weiht neue Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum ein

St. Jakobus – Einweihung
Bild 1: Reinhard Kardinal Marx weiht das neue St. Jakobus ein (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Neuperlach hat nun ganz offiziell eine neue Kirche! Reinhard Kardinal Marx hat am Samstag, den 09.02.2019, die Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum eingeweiht.

Einweihungen von Gotteshäusern sind in Deutschland selten geworden. Elf Jahre ist Marx (was für ein passender Name für Neuperlach, siehe Karl-Marx-Ring und Marx-Zentrum) bereits im Amt, doch es ist erst das vierte Mal, dass er ein neues Gotteshaus weiht. Das liegt daran, dass die beiden christlichen Kirchen in Deutschland massive Austritte zu verzeichnen hatten und haben. Die Kirche ist für viele Leute nicht mehr attraktiv und modern genug, sie erreicht gerade jüngere Leute kaum noch. Auch die noch vorhandenen Kirchenmitglieder gehen seltener in den Gottesdienst. Auch die Zuwanderung aus Ländern, in denen andere Religionen vorherrschen, spielt eine nicht unbedeutende Rolle.

St. Jakobus – Einweihung
Bild 2: Die Kirche – zwei verschieden große Quader formen sie (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Fazit: Man braucht weniger Kirchen bzw. kleinere Kirchen. Das ist aber nicht der Grund für den Neubau. Denn die alte Kirche St. Jakobus war marode, sogar einsturzgefährdet, und wurde 2012 abgerissen.

Wenn die Kirche schon abgerissen werden muss, ergibt es Sinn, den Neubau an den sinkenden Bedarf anzupassen. So wurde eine weit kleinere Kirche gebaut. Die Anzahl der Sitzplätze sank von mehreren Hundert auf nun 50.

Die Kirche wurde auf dem Standplatz des alten Kindergartens gebaut, der ebenfalls marode war und abgerissen worden war. Dafür entstand am alten Platz der Kirche nun ein neuer Kindergarten. Es wurden also die Plätze getauscht.

Ergänzung/Richtigstellung: Kapelle oder Kirche?

Anfangs wurde das neue St. Jakobus als „Kapelle“ bezeichnet. In jüngerer Vergangenheit ist davon die Rede , dass es doch eine „Kirche“ geworden sei. Laut Pressemitteilung der Erzdiözese ist St. Jakobus eine „Kirche“. Die Tagespresse hat das übernommen. Laut der Kathpedia liegt der Unterschied nicht in der Größe des Baus, sondern darin, ob der Bau eine eigene Pfarrei besitzt. Auch wenn in Neuperlach Pfarreien zusammengelegt wurden, würde ich schon bejahen, dass St. Jakobus über eine Pfarrei verfügt. Bezeichnen wir St. Jakobus also als „Kirche“.

Architektur

Die neue Kirche hat 2,6 Millionen Euro gekostet. Die Nutzfläche beträgt 315 Quadratmeter. Letztlich besteht der Bau aus zwei unterschiedlich großen Quadern. Einer ist gemauert und wurde mit Holz verkleidet. Der größere Hauptbau, der den Gebetsraum enthält, ist aus Beton und behielt seinen Sichtbeton. Nur der schräg versenkte Eingangsbereich des Hauptbaus stört die strenge mathematische Form, aber selbst das Kreuz fügt sich der Quaderstruktur, da es nicht freisteht, sondern – ums Eck gebogen – mit der (Sichtbeton-)Oberfläche verschmilzt (siehe u.a. Bild 3).

St. Jakobus – Einweihung
Bild 3 (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Die Kirche gehört zur Architekturgattung Brutalismus. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Doch Stil und Umsetzung stoßen hier auf große Kritik. Iimmer wieder erhalte ich Kommentare, wie hässlich die neue Kirche doch sei. Vielleicht gefällt den Kirchenbesuchern aber der Altarstein besser, den das Künstlerpaar Lutzenberger & Lutzenberger, das sich für die Innenausstattung verantwortlich zeichnet, auf einer Wanderung im Allgäu entdeckt hat.

Der Bau war gezeichnet von vielen Verzögerungen. Bereits im Februar 2017 (!) schien die Kirche vom Rohbaustadium nicht mehr weit entfernt zu sein und dennoch mussten wir noch zwei weitere Jahre auf die Fertigstellung warten.

Vielen Dank an Tobias D. für die Fotos!

St. Jakobus – Einweihung
Bild 3 (09.02.2019). Foto: Tobias D.
St. Jakobus – Einweihung
Bild 5 (09.02.2019). Foto: Tobias D.
St. Jakobus – Einweihung
Bild 6: Kunst in Form von Tafeln zum Thema Heiliger Jakobus (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Die Kirche drei Tage vor der Einweihung

St. Jakobus
Bild 7 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck

Rückblick

Das war die alte Kirche St. Jakobus, die 2012 abgerissen wurde.

St. Jakobus
St. Jakobus vor dem Abriss (19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Thema: Rückblick auf den Abriss von St. Jakobus am Quidde-Zentrum (2012)

Quellen

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Ausgeschrieben: Das Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum hat aufgegeben

Originalfotos unter Androhung gerichtlicher Schritte gelöscht!

Und wieder ein Laden weniger im Marx-Zentrum. Unser Schreibwarenladen (mit Lotto/Toto und E-Zigaretten-Abteilung) im Marx-Zentrum ist seit dem 21. Januar 2019 geschlossen. Am Eingang ist zu lesen „Liebe Kunden, ab Montag, den 21.01.2019, bleibt unser Laden geschlossen. Unsere e-Zigaretten-Produkte können Sie weiterhin online unter … bestellen. Wir möchten uns für Ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen alles Gute. Ihr ABC-Smoke Team.“ Auf der Homepage des Ladens ist zudem der folgende Hinweis zu lesen: „Wir […] freuen uns, Sie schon bald im neuen Laden begrüßen zu dürfen.“

Der Schreibwarenladen hat mich einen sehr großen Teil meines Lebens begleitet. Als ich 1974 ins Marx-Zentrum zog, war der Laden noch im Bau, aber ein Vorläufer existierte als Bretterbude auf dem Sportplatz auf der anderen Seite des Karl-Marx-Ring. Dort waren auch weitere Läden (Bäcker, Supermarkt) provisorisch untergebracht.

Schon bald wurde der Schreibwarenladen dann in den Räumlichkeiten des Marx-Zentrum, Max-Kolmsperger-Straße, eröffnet. Die offizielle Einweihung des Marx-Zentrum war im Juni 1975.

Ich habe in dem Laden Schreibhefte und anderes Schulzubehör gekauft, Comics und Zeitschriften, meine Eltern kauften mir dort Spielsachen und auch Faschingskostüme.

2010: Zwangsversteigerung – aber es ging weiter

2010 sah es schon einmal sehr düster aus, der Laden wurde zwangsversteigert. Er wurde dann von einem neuen Inhaber weitergeführt.

Im März 2018 gab es einen Einbruch in den Laden (Neuperlach.org berichtete), es war offenbar nicht der einzige, wie das zerbrochene Glas auf den aktuellen Fotos demonstriert.

Hoffentlich findet sich eine neue Verwendung für den Laden. Es ist leider nicht der einzige Leerstand, das Ladengeschäft des Optikers Gallenberger ist bis heute verwaist (Neuperlach.org berichtete). Das Burger-Lokal (wie der Optiker in der Mittelinsel zu finden) ist ebenso „außer Betrieb“ (Neuperlach.org berichtete).

Der Laden leert sich (Update 01.02.2019)

Update 01.06.2019

Der Laden wurden inzwischen weiter ausgeräumt, ist aber immer noch nicht ganz leer. Was da nun wohl reinkommt?

Update 05.07.2019: Kinderkrippe als Nachfolger?

Ein Arbeiter sagte mir, dass eine Kinderkrippe in den Ex-Schreibwarenladen einziehen werde. Auch wenn diese Aussage jetzt nicht verbindlich ist, Kinderkrippen werden gebraucht, keine Frage. Leider verschwindet mal wieder ein Geschäft zum Einkaufen aus dem Marx-Zentrum.

Update 11.09.2019

Viele Monate waren an dem Laden noch Hinweise auf das alte Schreibwarengeschäft sichtbar – etwa die quadratische Lotto-Reklame oberhalb des Eingangs und eine Werbung für die Süddeutsche Zeitung. Doch das alles ist nun endgültig Geschichte. Die Lotto-Reklame wurde entsprechend umfunktioniert und verrät nun den Namen: „4Kids & you“.

Der Nachfolger vor der Eröffnung (Update 22.09.2019)

Nun ist das Rätsel verbindlich gelüftet: Laut Aufschrift kommt eine „Hausaufgabenbetreuung“, „Nachhilfe“, „Vorschule“ in die Räumlichkeiten.

1 Laden, 2 Farben, 3 Fotos, 4 Kids! – Update 23.10.2019

Der Laden hat nun eine Türe mit zweifarbigem Design. Dieses verspielte Design fällt auf und passt wunderbar zu dem, was 4Kids & You darstellt.

Update 07.11.2019

Die Farbgebung hat sich noch einmal grundlegend geändert. Die verspielte zweifarbige Türe blieb. Ich finde, dass eine Einrichtung für Kinder eine bunte Fassade haben darf und haben soll.

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Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 1: Blick von einem Wohnhaus am Strehleranger Richtung Perlach (1969/1970). Wo nur ist die Ständlerstraße? Foto: Astrid Stähn; Farben aufgefrischt von neuperlach.org
Map – Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 2: Umgebungskarte Nawiaskystraße mit Standort des nachgestellten Fotos, der in etwa dem ursprünglichen Standpunkt entsprechen sollte. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Was heute unvorstellbar erscheint, Neuperlach gab es einmal ohne Ständlerstraße. Astrid Stähn hat ein herrliches Foto ausgegraben, das 1969 oder 1970 entstanden ist. Es wurde von einem Wohnblock am Strehleranger aufgenommen. Der Blick geht Richtung Perlach, St. Michael Perlach ist gut zu erkennen. Die Querstraße im Bild unten ist die Nawiaskystraße. Hinter dieser wurde später der Neuperlacher Teil Ständlerstraße gebaut – das heißt, die bestehende Ständlerstraße in Harlaching wurde verlängert –, abgetrennt durch einen bepflanzten Erddamm, um den Verkehrslärm abzuschirmen. (Wann diese Verlängerung der Ständlerstraße genau eröffnet wurde, fehlt leider in meiner sonst einigermaßen kompletten Neuperlach-Chronologie. Wer bei der Komplettierung dieser und anderer Angaben helfen kann, darf sich gerne melden.)

Im historischen Foto erkennt man ganz links und ganz rechts zwei Tiefgaragenabfahrten. Die rechte existiert noch, die andere Tiefgarage wurde im Rahmen einer Nachverdichtung (Patrizia Bachquartier) abgerissen und neu gebaut (in Bild 3 ist die Tiefgarageneinfahrt mit „2“ markiert). Der Grund: Die in Neuperlach lange üblichen Tiefgaragen sind nicht so stabil, um Häuser tragen zu können. Auch benötigt man bei Nachverdichtungen zusätzliche Abstellplätze, also braucht es in solchen Fällen neue, stabilere Tiefgaragen.

Foto nachgestellt

Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 3: Heutige Position – 1: Nawiaskystraße, 2: Einfahrt neu gebaute Tiefgarage, 3: bestehende Tiefgaragenabfahrt (hinter Büschen), 4a/b/c: Wohnhäuser des Patrizia Bachquartier (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Nun habe ich das alte Foto nachgestellt. Dabei befinde ich mich tatsächlich wohl ziemlich genau an der Stelle, an der das alte Foto geschossen wurde. Das neue Foto entstand mit dem Rücken zu dem Wohnblock, quasi lehnend an ihm. Dabei konnte ich leider lediglich vom Erdgeschoss aus fotografieren.

Die Stelle ist natürlich nicht mehr wiederzuerkennen. Immerhin kann man die Nawiaskystraße identifizieren (mit „1“ markiert). Die rechte Tiefgaragenabfahrt (mit „3“ markiert) ist hinter Büschen versteckt. Die drei weißen Häuser (man sieht zwei ein halb davon – mit „4a/4b/4c“ markiert) mit den gemischten Hoch- und Querformatfenstern – das bereits erwähnte Patrizia Bachquartier – wurden übrigens erst 2015/2016 gebaut.

Um das Ganze etwas besser herauszuarbeiten, zeige ich weitere Fotos mit anderen Ansichten dieses Quartiers.

Rechte Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 4: Näher an der zweiten, rechten Tiefgaragenabfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 5: Einfahrt zu der neu gebauten, ersten (linken) Tiefgarage (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 6: Näher dran an der Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, rechte Tiefgarage
Bild 7: Die zweite, noch bestehende Tiefgarageneinfahrt von der anderen Seite aus gesehen (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt
Bild 8: Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Blick Richtung Lidl und Quiddestraße
Bild 9: Blick Richtung Lidl und Quiddestraße. In das Gebäude rechts ist die neue Tiefgarageneinfahrt integriert (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 10: Nawiaskystraße – Die Häuserdurchfahrt aus dem obigen Bild nun von der anderen Seite aus gesehen. Wir stehen hier nahe Lidl/Quiddestraße (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 11: Wie Bild 10, aber näher dran (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
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Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

Blaue Spirale Sanierung
Bild 1: Ab in die Werkstatt! Aufladen des letzten Teiles (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 2: Die blaue Spirale am Vortag vor dem Abtransport (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Heute dreht sich alles um „Die blaue Spirale“. Das ist kein innovatives Verhütungsmittel, sondern ein Kunstwerk, das zumindest in Neuperlach jeder kennen dürfte. Es wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst, die zur Stadtsparkasse München gehört, gekauft und der Stadt München geschenkt. Seitdem steht es seit 2001 prominent an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Münchner Osten, an der Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach, dort wo sie sich mit der Albert-Schweitzer-Straße und Corinthstraße kreuzt. Genauer befindet es sich Mittelstreifen und damit auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Blaue Spirale Sanierung
Bild 3: Deutlichste Schäden am Kunstwerk (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Korrekterweise muss man sagen, es „stand“ dort. Denn heute wurde das Kunstwerk zur Restaurierung abtransportiert. Der Zahn der Zeit hatte an dem Kunstwerk genagt. Deutlich sind Beschädigungen und Alterserscheinungen zu erkennen. Im dritten Quartal soll die blaue Spirale an ihren vertrauten Platz zurückkommen. Mehr zur Sanierung hier: „Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird saniert“ (Rathaus Umschau)

Ein paar Daten zum Kunstwerk: Die blaue Spirale ist neun Meter lang, der Durchmesser beträgt 3,5 Meter. Das Material ist glasfaserverstärktes Polyester. Die acht in Hohlbauweise errichteten Elemente sind durch Metalllanschen verbunden. Das Ganze wiegt dann 1,5 Tonnen. Laut Nordostkultur München ist die blaue Spirale Münchens größte freitragende Kunststoffskulptur. Das Kunstwerk ruht in einem Becken, das mit Flusssteinen gefüllt ist. Mich erinnert das ein klein wenig an die früheren Schottersteine der aufgelassenen Trambahntrasse.

Die folgenden Bilder zeigen den Abtransport. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der eine ganze Reihe an Fotos beigesteuert hat. Weiter sind unten außerdem die vielleicht letzten Bilder von der blauen Spirale vor der Restaurierung zu sehen. Diese Fotos habe ich gestern gemacht.

Zur Homepage des Künstlers Louis Constantin

Fotos vom Abtransport am 03.01.2019

Blaue Spirale Sanierung
Bild 4 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 5 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 6 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 7 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 8 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 9 (03.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Blaue Spirale Sanierung
Bild 10 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 11 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 12 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 13 (03.01.2019) © Thomas Irlbeck

Fotos vom 02.01.2019 (der Tag vor dem Abtransport)

Blaue Spirale Sanierung
Bild 14 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 15 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 16 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 17 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 18 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 19 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 20 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 21 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 22 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 23 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale Sanierung
Bild 24 (02.01.2019) © Thomas Irlbeck

Blaue Spirale 2009

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen:

Blaue Spirale
Bild 25: „Die blaue Spirale“ am 17.05.2009 © Thomas Irlbeck
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Neuperlach hat sein erstes denkmalgeschütztes Gebäude: St. Monika

St. Monika
St. Monika mit dem Marx-Zentrum im Hintergrund (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
Die katholische Kirche St. Monika am Marx-Zentrum hat jetzt Denkmalschutz. Für Neuperlach ist das ein Novum.
St. Monika
St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck

Bislang war Neuperlach ein weißer Fleck auf der Karte, was den Denkmalschutz angeht. Kein einziges Gebäude hatte es auf die Denkmalschutzliste geschafft. Es ist naheliegend, dass man das geringe Alter des Stadtteils als Begründung sucht. Meist stellt man sich ja beim Thema Denkmalschutz ältere Gebäude in ebenso älteren Baustilen vor. Der Olympiapark, 1972 eröffnet, bekam jedoch 1998 den Denkmalschutz – übrigens inklusive aller Häuser, auch der Hochhäuser, die denen von Neuperlach nicht unähnlich sind. Nun hat der weltweit einzigartige Olympiapark aber internationale Bedeutung, Neuperlach wird da immer im Schatten liegen. Dennoch, für das Ansehen eines Stadtteils ist es förderlich, wenn er auch architektonisch etwas Besonderes schafft, quasi für die Ewigkeit, denn denkmalgeschützte Gebäude müssen ja erhalten werden.

St. Monika
St. Monika und das Marx-Zentrum werden vom Regenbogen überspannt (25.08.2012). Foto: Lesereinsendung

Beim dem Thema Denkmalschutz in Neuperlach könnte man aber auf den Gedanken kommen, ob vielleicht einer der Altbauten, die es in sehr geringer Anzahl gibt, Denkmalschutzstatus bekommen hat. Tatsächlich stehen die Michaelikapelle und das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße schon seit längerer Zeit unter Denkmalschutz. Der Haken ist, beide befinden sich haarscharf nicht mehr in Neuperlach, sondern ein paar Meter außerhalb der Grenze, genauer in Trudering (Michaelikapelle) bzw. in Waldperlach (Quetschwerk Mächler).

Tatsächlich aber wurde einem der Neubauten der Denkmalstatus verliehen: Unsere Kirche St. Monika an der Max-Kolmsperger-Straße 3 bis 9, die übrigens zur Pfarrei Christus Erlöser gehört, ist nun auf der Denkmalschutzliste.

Namensherkunft St. Monika

Den Namen hat die Kirche von der heiligen Monika von Tagaste (* um 332 in Tagaste in Numidien; † Oktober 387 in Ostia). Sie ist die Mutter des heiligen Augustinus. Die heilige Monika gilt als Patronin der christlichen Frauen und Mütter sowie für die Seelenrettung der Kinder.

Chronologie St. Monika

1970, 4. Advent: Erster Gottesdienst in der Behelfskirche (Holzbaracke).
01.06.1980: Grundsteinlegung
29.11.1981: Einweihung durch Joseph Kardinal Ratzinger, der 2005 Papst wurde (Benedikt XVI).
23.01.1982: Glockenweihe
2018: Eintrag in das Denkmalschutzregister.

St. Monika
Kirchweihjubiläum (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Ich persönlich kann mich noch an das Provisorium in der Holzbaracke erinnern, habe dort auch mal einen Gottesdienst besucht. Dann, 1980, begannen die Arbeiten für den massiven Bau mit seiner Klinkerfassade (Sichtziegel) und seinem recht mächtigen Glockenturm (und einem besonderen Kreuz; siehe für Detailaufnahme unten im Artikel), der aber wegen des Flughafens Riem nicht höher werden durfte als die umliegenden Häuser. Genauer, die Grenze lag bei 35 Metern. Eine Besonderheit ist, dass der – freistehende – Kirchturm ins Neuperlacher Fußwegsystem integriert wurde. Man geht gewissermaßen durch den Turm, der Tordurchgang ist nur marginal schmaler als der Fußweg. Hier wurde Neuperlach konsequent weitergebaut.

Architektur

Der Stil ist nichtsdestotrotz eher klassisch. Viele moderne Kirchen im Brutalismusstil wirken verstörend. Nicht so St. Monika: Form, Fassade und Material (Ziegeloptik) sind zurückhaltend. Trotz des Fassadenstilbruchs mit den umliegenden Gebäuden, speziell dem mit schwarzen Asbestplatten verkleideten Marx-Zentrum (das seit 2020 schrittweise auf Anthrazit umgstellt wird), wirkt die Kirche keineswegs wie ein Fremdkörper. Das mag auch daran liegen, dass der Bau nur zwei Geschosse hoch ist und die Kirche primär durch ihren Turm in Erscheinung tritt. Dieser wiederum folgt einer strengen Quaderform, was ihn zu den Hochhäusern optisch kompatibel macht.

Die Google-Maps-Ansicht weiter oben oder alternativ diese Google-Maps-Ansicht zeigt das mehrteilige und mehrstufige Pultdach besonders gut. Der erste äußere Dachteil läuft längs, der andere äußere quer, der große Mittelteil hingegen verbindet durch seine Ausrichtung im 45°-Winkel die anderen beiden elegant. Der auf diese Weise geformte Eingangsbereich erweckt den Eindruck eines Viertelkreisbogens, wodurch er besonders einladend, imposant wirkt (Bild etwas weiter unten).

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Kirchenzentrum St. Monika; Pfarrkirche, sechseckiger Sichtziegelbau in Ecklage mit mehrfach gestuftem Pultdach, Pfarrhaus und Pfarramt angegliedert, freistehender Kirchturm mit erdgeschossigem Tordurchgang; Kinderhort, zweigeschossiger Riegel mit Stirnwand aus Sichtziegeln; Kindergarten, eingeschossiger Putzbau aus vier Pavillons mit Pultdächern; Hausmeisterhaus, eingeschossiger Pultdachbau, von Josef Wiedemann mit Rudolf Ehrmann und Volker Westermayer, 1975-1981; Altar, Ambo, Taufstein und Tabernakel, von Blasius Gerg, gleichzeitig; Werktagskapellenfenster, von Edzard Seeger, gleichzeitig.

St. Monika
Haupteingangsbereich (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Kindergarten St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Kindergarten St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018)
St. Monika
Andere Seite – Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Detail Haupteingang (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Turm mit Durchgang auf dem Neuperlacher Fußwegsystem. Foto: Rufus46, bearbeitet durchNeuperlach.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0
St. Monika
Kirchturmkreuz (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Fotospielerei

St. Monika
Uhrenspielerei (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Aktuelle Entwicklung

2019 wurde ein weiteres Neuperlacher Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen. Dieses Mal ist es bemerkenswerterweise ein Betonbau: die Mensa am Schulzentrum an der Quiddestraße. Mehr dazu im Artikel Mensa am Schulzentrum an der Quiddestraße – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz.

Bau der St. Monika

St. Monika im Bau
St. Monika im Bau (ca. August 1980). Lesereinsendung von Marianne Niedermeier
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Bildung/Erziehung Marodes Sanierung/Abriss/Bau Sport

Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grafik auf der Bautafel: So soll die Schule einmal aussehen (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 1: Schule, Turnhalle und Sportplatz (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring wird neu gebaut. Sie wird auf dem bestehenden Sportplatz errichtet. Der Schulbetrieb geht im Altbau weiter. Nach Eröffnung der neuen Schule erfolgt der Abriss des Altbaus. Auf diesem Teil wird dann der Sportplatz angelegt. 2023 soll alles fertig sein.

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring (Höhe Friedrich-Engels-Bogen an der orangen Fußgängerbrücke) war meine erste Schule in Neuperlach. Ich besuchte hier die dritte und vierte Klasse, das war ab 1974. Ich weiß noch die Namen meiner Klassenlehrerin und des Rektors.

Das Schulgebäude ist nun marode – und auch zu klein. In der Presse ist zu lesen, auch die Vergrößerung Neuperlachs durch das Alexisquartier sei ein Grund dafür, dass die Schule nun neu – und größer – gebaut werde. Dabei wird zuerst das neue Schulgebäude auf dem Sportplatz errichtet. Nach Eröffnung soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und auf dessen Grund dann der Sportplatz neu entstehen. So kann der Schulbetrieb weitergehen, ohne dass die Aufstellung von Containern oder ein vorübergehender Umzug erforderlich wären.

Neuperlach ändert sich, ich erkenne es bald wohl nicht wieder. Natürlich tut es irgendwie weh, wenn die eigene Schule der Abrissbirne zum Opfer fällt. Eine Sanierung wäre eine angemessene Alternative, hat aber natürlich auch ihre Haken. Ein Neubau ist oft die wirtschaftlichere Variante, zumal dann das Gebäude nach modernsten Erkenntnissen errichtet werden kann.

Inzwischen starten die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportplatz. Konkret wird das Gelände auf mögliche Kriegshinterlassenschaften untersucht (Kampfmitteluntersuchung). Später kommen dann noch geologische Untersuchungen hinzu.

In der Ausschreibung ist das Projekt so beschrieben:

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage für ca. 49 Stellplätze vorgesehen. Die Bauabwicklung ist in mehreren Bauabschnitten geplant.

Quelle: Competition online

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 2 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 3 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 4 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 5: Das Schulgelände mit dem Marx-Zentrum und der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 im Hintergrund (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Bilder von 2014

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Schule vom Hans-Lohr-Weg aus gesehen (31.07.2014) ©
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 7 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 8: Schullogo! (31.07.2014) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie angekündigt, finden nun Grundwasseruntersuchungen statt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 9 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 10 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.09.2018

Mit dem Neubau hat das nichts zu tun, aber es ist eine interessante Sache: Auf dem Sportplatz wurde ein mobiler Klettergarten aufgestellt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 11 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 12 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 13 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 01.10.2020

Die Bauarbeiten haben begonnen! Die Baugrube auf dem ehemaligen Sportplatz wird ausgehoben.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020= © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (01.10.2020) © Thomas Irlbeck

Update 12.20.2020

Der Neubau beginnt mir einem Kahlschlag. Eine ganze Reihe an Bäumen müssen ihr Leben lassen.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Sportplatz mit den „Glashäusern“ des Architekten Ernst Barth im Hintergrund (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Ehemaliger Sportplatz mit dem höchsten der „Glashäuser“ des Architekten Ernst Barth (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Turnhalle mit Marx-Zentrum und Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 im Hintergrund (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Ehemaliger Hort (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (12.10.2020) © Thomas Irlbeck

Hort wird entkernt (27.10.2020)

Der zur Grundschule gehörige Hort (ganz am anderen Ende des Grundstücks nahe der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Hugo-Lang-Bogen/Kurt-Eisner-Straße) wird entkernt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (27.10.2020) © Thomas Irlbeck

Entkernung am Hort schreitet fort! (07.11.2020)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird entkernt (07.11.2020) © Thomas Irlbeck

Hort: Der Abriss hat begonnen (09.11.2020)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (09.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 11.11.2020

Der Abriss schreitet unnachgiebig voran. Große Teile des Baus sind nur noch Schutt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (11.11.2020) © Thomas Irlbeck

15.11.2020

Nur noch dieser traurige Rest ist übrig.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (15.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (15.11.2020) © Thomas Irlbeck

16.11.2020

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wird abgerissen (16.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.11.2020

Der Abriss des Horts ist fast beendet. Nur ein winziges Stückchen Mauer steht noch.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der Hort wurde abgerissen (24.11.2020) © Thomas Irlbeck

Beginn der Tiefbauarbeiten (Update 20.01.2021)

Die Tiefbauarbeiten haben begonnen. Die ersten Fotos gibt es hier!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Beginn der Tiefbauarbeiten (20.01.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Beginn der Tiefbauarbeiten (20.01.2021) © Thomas Irlbeck

Update 02.02.2021

Derzeit werden die letzten Spundwand-Elemente versenkt, während auf dem Grundstück schon der Kelleraushub begonnen hat.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Keine Sorge, das Element wurde später noch versenkt (02.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 03.02.2021

Das Bestandsgebäude (ganz vorne befindet sich wie hier zu sehen die Turnhalle) wird erst 2023 abgerissen. Damit die Turnhalle nicht vorzeitig den Tod stirbt und in die Baugrube abrutscht, wurde hier eine Spundwand errichtet. Auch die anderen Seiten des Baugrunds wurden mit Spundwänden abgesichert.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Die alte Turnhalle (03.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 08.02.2021

Der Kelleraushub macht Fortschritte. Benno Steuernagel-Gniffke zeigt den Stand der Arbeiten. Vielen Dank!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring. Im Hintergrund die „Glashäuser“ des Architekten Ernst Barth (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring. Im Hintergrund das bestehende Schulgebäude mit der aus diesem Blickwinkel dominanten Turnhalle (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kelleraushub auf dem Grundstück der Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.02.2021) © Thomas Irlbeck

Wer anderen eine Grube gräbt, baut eine Schule! (16.02.2021)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (16.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (16.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (16.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 19.02.2021

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Baugrube mit den „Glashäusern“ des Architekten Ernst Barth im Hintergrund (19.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.02.2021) © Thomas Irlbeck

Kranaufbau (06.04.2021)

Am Dienstagmorgen klopft noch einmal der Winter an, es ist eben April. Dennoch startete der Aufbau des ersten Krans. Es kommen noch zwei weitere Kräne.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau. Im Hintergrund ist auch eine Baustelle, nämlich die des Alexisquartiers (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau. Im Hintergrund die „Glashäuser“ des Architekten Ernst Barth (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau (06.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau von der Niederalmstraße aus gesehen (06.04.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kranaufbau von der Niederalmstraße aus gesehen (06.04.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Kran #1 von #3 fertig assembliert!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 1 steht: Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 1 steht: Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.04.2021) © Thomas Irlbeck

Kran #2 von #3 fertig assembliert!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule Karl-Marx-Ring^
Kran 2 wird aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 ist aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Kran 2 ist aufgebaut: Grundschule am Karl-Marx-Ring (08.04.2021) © Thomas Irlbeck

Bodenplatte (22.05.2021)

Teile der Bodenplatte wurden bereits gegossen.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (22.05.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (22.05.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (22.05.2021) © Thomas Irlbeck

Die ersten Kellerwände stehen! (26.06.2021)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (26.06.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (26.06.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (26.06.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (26.06.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (26.06.2021) © Thomas Irlbeck

Die hohe Schule des Kellerbaus (07.08.2021)

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.08.2021) © Thomas Irlbeck

3. Kran (17.08.2021)

Heute wurde der dritte Kran aufgebaut.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (17.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (17.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (17.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (17.08.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Nun habe ich von meinem Wohnzimmer aus gesehen 10 Kräne vor der Nase: 3 × Grundschule am Karl-Marx-Ring, 4 × Alexisquartier/Demos, 3 × Alexisquartier/Pandion Verde. (17.08.2021) © Thomas Irlbeck

10.10.2021: So wird sie aussehen!

Nun sehen wir erstmals eine Grafik vom neuen Schulgebäude auf der Bautafel. Auch gibt es Bilder vom Baustand. Der Keller ist bereits weit fortgeschritten.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grafik auf der Bautafel: So soll die Schule mal aussehen (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (10.10.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bautafel (10.10.2021) © Thomas Irlbeck

Es geht nach oben (20.11.2021)

Es wird ein Gerüst aufgebaut.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Gerüstaufbau (20.11.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Gerüstaufbau (20.11.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Gerüstaufbau (20.11.2021) © Thomas Irlbeck

19.12.2021

Bei stahlblauem Himmel stehen bereits große Teile des Erdgeschosses!

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.12.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.12.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.12.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.12.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (19.12.2021) © Thomas Irlbeck

Ein Kran weniger (11.01.2022)

Heute wurde der kleine Kran abgebaut. Die verbliebenen beiden Kräne decken den gesamten Bereich ab, sodass der kleine Kran nicht mehr gebraucht wird.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (11.01.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (11.01.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (11.01.2022) © Thomas Irlbeck

27.01.2022

Der erste große Dachträger wurde auf den Rohbau unserer neuen Turnhalle aufgesetzt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der erste Dachträger sitzt! (27.01.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Der erste Dachträger sitzt! (27.01.2022) © Thomas Irlbeck

Alarm (06./07.02.2022)

Die Mehrzweckhalle der neuen Grundschule am Karl-Marx-Ring hat inzwischen bereits eine Menge Dachträger erhalten.

Am Sonntagabend, den 06.02.2022, ging gleich zweimal eine Sirene auf der Baustelle los, ein Kran hatte vermutlich wegen des starken Windes Alarm ausgelöst. Zum Glück konnte die Sirene beide Male wieder abgestellt werden, sodass wir Anwohner unseren Schlaf fanden.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Mehrzweckhalle mit Dachträgern (06.02.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Mehrzweckhalle mit Dachträgern (06.02.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Mehrzweckhalle mit Dachträgern (06.02.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Mehrzweckhalle mit Dachträgern (06.02.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Mehrzweckhalle mit Dachträgern (06.02.2022) © Thomas Irlbeck

Am Montag, den 07.02.2022, wurde ein dritter Kran aufgebaut. Ich sehe nun zehn Kräne von meiner Loggia aus. Drei gehören zur Grundschule, die übrigen zum Alexisquartier. Neu aufgestellt wurde der Kran links unten – der kleine, mit blau-orangem Ausleger.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Zehn Kräne sollst du sehen (07.02.2021) © Thomas Irlbeck

Echter Klinker (11.06.2022)

Am Gebäude wird wird echter Klinker angebracht – wie übrigens auch an der neuen Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Echter Klinker (11.06.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Echter Klinker (11.06.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Echter Klinker (11.06.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Echter Klinker (11.06.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Echter Klinker (11.06.2022) © Thomas Irlbeck

15.08.2022

Inzwischen wurde nach der neuen Mehrzweckhalle das eigentliche Schulgebäude hochgezogen. Es gibt beachtliche Fortschritte.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (15.08.2022) © Thomas Irlbeck

07.11.2022

Die neue Grundschule am Karl-Marx-Ring ist ja doch ein ganz schöner Brummer geworden, wie die Fotos zeigen.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring. Im Hintergrund: die Glashäuser am Friedrich-Engels-Bogen, das Marx-Zentrum sowie die Wohnanlage am Karl-Marx-Ring 52–62 (07.11.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.11.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.11.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.11.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.11.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Grundschule am Karl-Marx-Ring (07.11.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Bilder Bildung/Erziehung Straßenverkehr

4 Spuren – Tempo 30 km/h

4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Quiddestraße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung

Straßen mit vier oder mehr Fahrspuren und breitem, begrüntem Mittelstreifen sind generell kein Hinderungsgrund für Tempo 30 km/h mehr. Vor unserem Schulzentrum an der Quiddestraße ist nun Tempo 30 km/h angesagt, zumindest Mo bis Fr von 7 bis 18 Uhr – auch übrigens in den Schulferien. Nur an gesetzlichen Feiertagen darf schneller gefahren werden.

Das Tempolimit gilt auf allen Fahrspuren in beiden Richtungen zwischen beiden Kreuzungen (also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße). Auf der Albert-Schweitzer-Straße ist auf Höhe von Maulwurfshausen (Spielhaus) ebenso ein solches Tempolimit zu finden, hier aber nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Last, but not least, wurden auch auf der Heinrich-Wieland-Straße Tempo-30-Schilder aufgestellt, hier auch nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Das Tempolimit erstreckt sich auf den gesamten Abschnitt zwischen den Kreuzungen, also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Karl-Marx-Ring.

Ganz konsequent erscheint mir das nicht, denn auch auf der Albert-Schweitzer-Straße Richtung auf der Straßenseite gegenüber Maulwurfshausen findet sich ein durchaus frequentierter Zugang zum Schulzentrum an der Quiddestraße, aber hier darf weiter 50 km/h gefahren werden.
Sinn und Akzeptanz des Tempolimits

Natürlich geht die Sicherheit von Schülern vor, es gibt nichts Kostbareres als die körperliche Unversehrtheit. Die Frage ist aber, wie viel Akzeptanz eine Tempo-30-Regelung auf so breiten Straßen mit vier Fahrspuren und begrüntem Mittelstreifen hat. Zum Schutz von Fußgängern gibt es in Neuperlach unzählige Brücken, die ein gefahrloses Überqueren erlauben. Alleine das Schulzentrum an der Quiddestraße ist mit zwei Brücken versehen (eine der Brücken ist in Bild 2 zu sehen). Leider werden die Brücken oft nicht benutzt, da sie Umwege bedeuten.

Eine relativ neue gesetzliche Möglichkeit aus dem November 2017 erlaubt die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen, Spitälern und Spielplätzen selbst dann, wenn es sich um sehr breite, gut ausgebaute Straßen handelt.

Sollten diese Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden, könnten große Teile Neuperlachs zur Tempo-30-Zone werden. Am Karl-Marx-Ring etwa finden sich auf Höhe einer lang gezogenen Kurve die Grundschule am Karl-Marx-Ring (also mit Schülern, die durch ihr Alter ganz besonders gefährdet sind) und das Phönix-Pflegeheim (mit ebenso besonders schutzbedürftigen Menschen). Die Stelle ist durch die kaum einsehbar Kurve nicht ungefährlich. Immer wieder beobachte ich dort Beinaheunfälle auf der Innenringspur, weil Fußgänger die Fahrzeuge zu spät sehen. Die (orange) Brücke dort wird von vielen gemieden, da man dann ja vielleicht zwei Minuten länger für die Überquerung braucht. Weiter östlich ist die Wilhelm-Röntgen-Realschule zu finden. Jeder Neuperlacher weiß, dass es noch viele weitere Schulen, Pflegeheime, Kindergärten etc. gibt.

Danke an Frauke Baumann und Christian Berger, die heute eine Runde in Neuperlach gedreht und die Fotos eingesendet haben.

Zusatzinfos: München weitet Tempo-30-Zonen in der Stadt aus und löst auch Kopfschütteln aus (Bericht der tz vom 15.07.2018)

4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Quiddestraße, Blick Richtung Albert-Schweitzer-Straße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auch auf den Fahrspuren der Quiddestraße Richtung Karl-Marx-Ring (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Albert-Schweitzer-Straße kurz vor dem Spielhaus Maulwurfshausen in Fahrtrichtung pep. Begründung ist hier „Kindergarten“, nicht „Schule“. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
4 Spuren – Tempo 30 km/h
Tempolimit auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor dem Schulzentrum in Fahrtrichtung pep. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Marodes Natur/Umwelt(schutz) ÖPNV Sanierung/Abriss/Bau

Fauststraße 90: Ein Bauprojekt hart an der (Stadt-)Grenze

Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Nicht allzu weit vom Neubaugebiet Alexisquartier entfernt gibt es in der Truderinger Grenzkolonie ein weiteres Bauprojekt. Hier – die Mariengrotte ist ganz in der Nähe – soll eine alte Freizeit- und Sportanlage, die nicht mehr genutzt wird, abgerissen werden und ein Quartier mit Mehrfamilienhäusern für 180 Menschen entstehen. Obwohl die Flächenversiegelung sogar reduziert würde, gibt es Widerstände gegen das Projekt. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet (Bürgerinitiative Fauststraße 90). Diese argumentiert, dass auch Landschaftsschutzgebiet bebaut würde. Teile der derzeitigen Anlage seien außerdem gar nicht vollversiegelt, was das Argument mit der sinkenden Flächenversiegelung zunichte mache. Auch sei die ÖPNV-Anschließung nicht ausreichend, eine Verlängerung der bestehenden Buslinie 194 (derzeitiger Endpunkt Nauestraße) zum Schanderlweg oder zur Schwedensteinstraße sei nicht tragbar bzw. nicht umsetzbar.

Wie sieht es heute auf dem Gelände an der Fauststraße, Ecke Schanderlwerg, aus? Ich zeige hier Fotos, die ich bereits Ende Juli aufgenommen habe.

Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Fauststraße 90
An der Fauststraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Tausche Parkplatz mit Wohnhaus – Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring

Nachverdichtung OMGR Map.jpg
P: Der Parkplatz wird bebaut. Die beiden anderen Häuser  im eingekreisten Bereich werden um ein Geschoss aufgestockt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Zur Orientierung: Der Aldi ist hier ganz in der Nähe (vgl. auch Karte). Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt. Bauherr ist die GWG AG.

Offizielle Seite der Architekten mit dem Projekt:  Oskar-Maria-Graf-Ring – München – Nachverdichtung

21.05.2018

Der Parkplatz ist bereits gesperrt.

Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck

26.05.2018

Es wurde bereits schweres Gerät angefahren.

Nachverdichtung OMGR
26.05.2018 © Thomas Irlbeck

27.05.2018

Bei den aufgestockten Häusern wurden die neuen Balkone montiert, die zwar jetzt nicht mehr ums Eck gehen, aber dafür teilweise erheblich tiefer ausgefallen sind als früher. Stellenweise wird noch an der Fassade gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck

04.06.2018

Die Bauarbeiten beginnen.

Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck

15.06.2018

Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
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15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck

25.02.2019

Der Parkplatz ist bereits abgesperrt.

Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck

03.06.2019

Nach längerer Pause wird nun wieder an der Baustelle gearbeitet. Heute wurde Asphalt abgetragen.

Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck

14.08.2019

Nach langer Zeit der Vorbereitungen und auch des Wartens scheint es nun endlich loszugehen mit den eigentlichen Bauarbeiten – beginnend mit dem Kelleraushub. Entsprechendes Gerät zum Setzen von Spundwänden wurde angeliefert, wie die Fotos von heute zeigen.

Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck

23.08.2019

Derzeit werden an den Begrenzungen der späteren Baugrube im engen Abstand Löcher gebohrt und Stahlträger in den Boden gelassen. Daraus werden später Spundwände entstehen, welche die Baugrube stabilisieren und u.a. ein Abrutschen der umliegenden Häuser verhindern. Die beiden Häuser, die aufgestockt wurden, wurden bereits vor einiger Zeit eingerüstet.

Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck

13.09.2019

Inzwischen ist eine recht ansehnliche Baugrube entstanden.

Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck

28.09.2019

Baugrube mit Spundwänden:

Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck

09.02.2020

Man befindet sich kurz vor Errichtung der ersten Parterrewände.

Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck

08.03.2020

Das Parterre steht bereits.

Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck

13./14.05.2020: Ratatazong, ratatazong. Weg ist der Balkon!

Bei den beiden zu sanierenden und aufzustockenden Häusern werden gerade die Balkone abgefräst. Die Architektenpläne zeigen die sanierten/aufgestockten Häuser mit Balkonen, gehen wir also davon aus, dass wieder Balkone kommen. Die ersten drei Fotos stammen von Harry Weber. Vielen Dank, dass ich die Fotos zeigen darf!

Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2020

Der Neubau hat das vierte Geschoss erreicht!

Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 04.07.2020

Es wird bereits am 5. und obersten Geschoss gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck

Aufstockung begonnen! (Update 18.07.2020)

Die vielleicht ersten Fotos vom neu entstehenden zusätzlichen Stockwerk gibt es hier. Die ersten Teile der Wand von Geschoss #5 (Haus #3) stehen!

Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
18.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Im Hintergrund Haus #5, das auch bald mehr tragen darf! (18.07.2020 © Thomas Irlbeck)

Update 01.08.2020

Nachverdichtung OMGR
Der Neubau nähert sich dem Rohbaustatus (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Die Aufstockung von Haus #3 macht große Fortschritte (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Die Aufstockung von Haus #3 macht große Fortschritte (01.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 08.11.2020

Nachverdichtung OMGR
Links (stark angeschnitten) der Neubau, im Hintergrund und rechts die aufgestockten Häuser (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck

Neubau: Das Gerüst ist ab (24.03.2021)

Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck

Zwei Neubauten? Oder doch nicht? (Update 15.05.2021)

Die Sanierung und Aufstockung sind bald abgeschlossen. Die beiden Häuser sind nicht wiederzuerkennen. Man glaubt, Neubauten vor sich zu haben. Zusammen mit dem wirklich Neubau glaubt man drei neue Häuser vor sich stehen zu haben. Ein Vergleichsfoto zeigt, wie es früher aussah. Das zweite Foto (von heute) und das dritte Foto (2018) sind vom etwa selben Standpunkt entstanden.

Nachverdichtung OMGR
Saniertes und aufgestocktes Haus Nr. 3 (15.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Saniertes und aufgestocktes Haus Nr. 5 (15.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 5 vor der Sanierung und Aufstockung (15.06.2018) © Thomas Irlbeck

Balkone montiert (Update 30.05.2021)

Bei den aufgestockten Häusern wurden die neuen Balkone montiert, die zwar jetzt nicht mehr ums Eck gehen, aber dafür teilweise erheblich tiefer ausgefallen sind als früher. Stellenweise wird noch an der Fassade gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 3 mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 3 (rechts) und 5 (im iIntergrund) mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Haus Nr. 3 (rechts) und 5 (im Hintergrund) mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
Am Haus Nr. 5 wird noch an der Fassade gearbeitet (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Bilder Erfreuliches Hausverwaltung Hightech

Ein Laubbläser, mit dem ich mich anfreunden kann

Akku-Laubbläser
Akku-Laubbläser. Alle Fotos in diesem Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Akteurs. Vielen Dank! (02.05.2018)

Ich bin ja wirklich kein Freund dieser Lärmterror-Geräte. Aber mit diesem akkubetriebenen Laubbläser „Airion 2“ kann ich mich anfreunden. Er ist sehr leise und klingt etwas so wie ein Föhn. Der Schalldruck beträgt nur 79 dB. Er erreicht einen Schub von 17,5 N, das Gewicht beträgt 2,45 kg.

Akku-Laubbläser
Akku-Laubbläser (02.05.2018)
Akku-Laubbläser
Akku-Laubbläser (02.05.2018)
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Architektur Bilder Bildung/Erziehung Historisches Kunst und Denkmäler

Die Turnerschule – die ehemals schönste Schule Münchens

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 1: Die Turnerschule mit dem Haupteingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt ist ein Stückchen von Neuperlach entfernt, aber noch mit einem kleinen Spaziergang gut zu erreichen. Die „Grundschule an der Turnerstraße“ (kurz: Turnerschule) liegt in Waldtrudering. Es ist unschwer zu erraten, dass die Schule an der Turnerstraße zu finden ist (die nach dem ehemaligen „Turnerplatz“, dem heutigen Gelände der Schule, benannt ist). Aber die Tunerstraße ist lang, sie verläuft vom „Am Hochacker“ bis zur Wabula. Daher soll die Position mit „Höhe Reiherweg“ genauer angegeben werden. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Wabula.

Auffällig trägt der dreigeschossige Bau, für den Denkmalschutz beantragt, der aber noch nicht bewilligt wurde, die große Jahreszahl 1938 unter dem Dachgiebel.

Nationalsozialistische Geschichte

Ursprünglich hieß die Schule „Ostmark-Schule“, was auf den Anschluss Österreichs 1938 an Deutschland anspielt und natürlich nichts mit der Währung der DDR zu tun hat. Die Schule wurde errichtet, um die 1930 gebaute und schon bald zu klein gewordene Waldschule zu entlasten. Die Bauphase war von 1938 bis 1939. Der Bezug fand am 12. Juni 1939 statt, die offizielle Einweihung am 28. September 1939. Die Schule galt als schönste von ganz München, wozu die „wunderbar ausgemalten Türblätter und Trachtenfiguren der österreichischen Landschaften“ beitrugen. Damit wird klar, dass auch die malerische Gestaltung auf den Anschluss Österreichs Bezug nimmt.

Über dem Portal gab es eine Inschrift, die nach dem Krieg wenig überraschend übermalt wurde:

Dieses Schulgebäude wurde erbaut im Jahre 1938, in dem die Ostmark in das Reich heimgekehrt ist.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges – ab dem 29. August 1943 – wurde die Schule zum Hilfskrankenhaus. Erst im April 1948 kamen die Schüler zurück. 1969 wurde die Schule um einen Anbau erweitert. 2015 wurde eine neue Mensa (Bild 5) gebaut und am 13. März 2017 eröffnet. Derzeit besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler in über 20 Klassen die Schule.

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Ehem. Volksschule, sog. Ostmark-Schule, jetzt Grundschule an der Turnerstraße, dreigeschossiger Satteldachbau mit weit überstehendem Dach und niedrigem Nebenflügel mit Turnhalle, im Heimat- bzw. Heimatschutzstil, von Hermann Leitenstorfer, 1937/38. Benehmen nicht hergestellt.

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 2: Totale (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 3: Eingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 4: Jahreszahl unter dem Giebel (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 5: Die neue Mensa (29.10.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 6: Herbststimmung (12.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 7: Herbststimmung (05.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 8: Winterstimmung (14.01.2017). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

3D-Ansicht der Schule (Google Maps)

Hinweis: Die neue Mensa ist in dieser Ansicht mit dem Stand April 2018 noch nicht zu sehen.

Quelle

Trudering – Waldtrudering – Riem: Münchens ferner Osten / hrsg. von Willibald Karl. Mit Beitr. von Karl Bachmair … – München: Buchendorfer Verl., 2000

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Schule an der Klenzestraße

Klenzeschule
Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Klenzeschule
Fassade (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Schulmauer (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Klenzeschule
Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Kirche/Religion

Das Katechumenium

Katechumenium
Bild 1: Eingangsbereich. Der Weg zu Gott ist barrierefrei (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 2  (16.07.2017) © Thomas Irlbeck

2017 habe ich über St. Philipp Neri an der Kafkastraße berichtet. Den Bau sehe ich als einen der langweiligsten Bauten in Neuperlach an. Das Katechumenium ist ein Ableger von St. Philipp Neri und befindet sich in Neuperlach Süd an der Putzbrunner Straße, Ecke Stubaier Straße. Auch diesen Bau würde ich von der Architektur als unspektakulär und langweilig bezeichnen. Seine Geschichte ist aber hochinteressant und hat etwas mit „Über den Wolken“ zu tun, also der Faszination des Fliegens.

Der Begriff „Katechumenium“

Zunächst einmal zum Namen: Sollte sich jemand auf eine Stelle bei St. Philipp Neri bewerben, so sei empfohlen, den Zungenbrecher Katechumenium ganz fleißig zu üben. Und zwar vor dem Bewerbungsgespräch.

Katechumenium leitet sich von Katechumene ab, dem Taufanwärter. Im Lateinischen heißt es catechumenus. Im Katechumenium schließlich ist die Neokatechumenale Gemeinschaft von St. Philipp Neri ansässig. Neo bedeutet natürlich neu, und der zugrunde liegende Neokatechumenale Weg ist – man ahnt es – ein Weg zur Wiederentdeckung der Taufe.

Der eingeschossige Bau ist sicherlich keine Schönheit. Es mag Geschmackssache sein, aber ein edles Schwarz statt des Graubrauns würde dem Gebäude sicherlich besser stehen.

Frühere Nutzung: Erst wurde in den Flughimmel geschaut – nun durch die großen Dachfenster in den göttlichen Himmel

Ursprünglich war in dem Gebäude die „Flugsicherung“ untergebracht, wie ein alter Stadtplan bestätigt. Die großen Dachfenster sind ein Hinweis auf die Beobachtung der Flugbewegungen. 1992 mit dem Ende des Riemer Flughafens ist das Gebäude dann an St. Philipp Neri gegangen.

Katechumenium
Bild 3 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 4: Die großen Dachfenster sind kein Zufall. Näheres im Textl (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 5 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 6 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 7 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Nachverdichtung nach oben – An der Kafkastraße wird aufgestockt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses auf dem Flachdach. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Aufstockung Kafkastraße
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck
Update (29.06.2017)

Update (29.06.2017)

Nach nur einer Woche stehen die ersten Mauern in einer Kombination aus Beton (Außenwände) und Ziegel (Innenwände).

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Bild 14 : Flach war gestern – das neue Dach bekommt eine sanfte Schräge. Das Wasser bedankt sich dafür, dass es leichter abfließen kann (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 15 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 16 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 17 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 18 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 19 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 20 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (30.06.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 21: Teleaufnahme von meiner Loggia aus (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 22 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 23 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (10.07.2017)

Das Dach ist inzwischen in großen Teilen gedeckt.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 24 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 25 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 26 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fenster werden eingesetzt (19.07.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 27 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 28 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Wärmedämmung abgeschlossen (28.08.2017)

Das zusätzliche Geschoss hat nun seine Wärmeplatten erhalten. Der Winter kann kommen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 29 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 30 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fassade verputzt (04.09.2017)

Die Außenwände sind nach der angebrachten Wärmedämmung nun verputzt.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 31 (04.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Neue Farbe (ab 06.09.2017)

Ein neues Stockwerk kommt, die alte Farbe geht.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 32 (06.09.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 33 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 34: Danke an den Föhn! (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Final wirkender Zustand (18.12.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 35 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 36 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Kirche/Religion

St. Philipp Neri – Langweilige Bauten

St. Philipp Neri
Bild 1: St. Philipp Neri von der Kafkastraße aus gesehen mit Bushaltestelle und Boden-Freiluft-Kruzifix (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Heute muss sich mal wieder eine Kirche gefallen lassen, mit ihrem Aussehen das Gefühl von Langeweile aufkommen zu lassen: die katholische Kirche St. Philipp Neri in Neuperlach Ost. Sie steht an der Kafkastraße 17, Höhe Sudermannallee.

Der Bus stadteinwärts hält direkt vor der Kirche, hier steigen auch Kunden des Sudermann-Zentrum ein und aus. Mein Gähnen während der Betrachtung des Kirchenbaus wirkt ansteckend. Einige Fahrgäste schlafen ein und verpassen ihren Bus.

Die Form der Kirche entspricht einem mathematisch genauen Quader. Das Gebäude präsentiert sich als eingeschossiger Zweckbau. Statt eines Kirchturms hat man draußen vor der Kirche ein Kreuz aufgestellt.

Eröffnet wurde die Kirche im November 1973. Sie gehört seit 2009 zur Pfarrei Christus Erlöser (zusammen mit St. Jakobus, St. Monika, St. Stephan und St. Maximilian Kolbe). Der Name der Kirche leitet sich von dem Gegenreformator Filippo Romolo Neri ab (* 21.07.1515 in Florenz; † 26.05.1595 in Rom).

St. Philipp Neri
Bild 2: Hier zeigt sich die strenge Quaderform (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri^
Bild 3: Die Informationstafeln und Bäume bieten wenigstens ein bisschen Widerstand gegen die Eintönigkeit des Baus (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri
Bild 4: Weitere Ansicht von der Kafkastraße (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
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Bilder Kultur und Bräuche Sprache/Wortherkunft

Neuperlachs Straßen: Der Alfred-Neumann-Anger

Alfred-Neumann-Anger
Alfred-Neumann-Anger (01.05.2017) © Thomas Irlbeck

Mit dem Alfred-Neumann-Anger, einer Abzweigung an der Putzbrunner Straße in Neuperlach Mitte, ehrt München den berühmten Coverboy der Satirezeitschrift Mad.

Alfred E. Neumann
Damals noch namenloser Vorläufer von Alfred E. Neumann. Lizenz: Public Domain

Die vielleicht prominenteste Zahnlücke der Welt stand lange Zeit symbolisch für die Baulücke am Hanns-Seidel-Platz, denn Neuperlach hatte bis Ende der 2010er-Jahre keine Mitte.

Es ist schön, dass Straßen nicht nur Politikern und ernsten Schriftstellern gewidmet werden, sondern auch fiktiven Darstellern der Jugendkultur. Das war selbstverständlich nur ein Spaß. Gemeint ist natürlich der ernste Schriftsteller Alfred Neumann (* 1895; † 1952).

Alfred-Neumann-Anger
Alfred-Neumann-Anger (01.05.2017) © Thomas Irlbeck