Einbruch ins Life

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Einem Bericht von WerWieWas zufolge wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Neuperlacher Einkaufszentrum Life eingebrochen. Die Täter traten die Glastür der Apotheke ein und gelangten so in die Passage des Einkaufszentrums. Sie brachen dann einige Ladentüren auf und entwendeten aus vier Läden Bargeld, Zigaretten und technische Geräte. Die Täter sind flüchtig. Der Beute- und Sachschaden soll im Bereich von mehreren 10.000 Euro liegen.

Quelle: WerWieWas (Seite nicht mehr verfügbar)

Ins Life wurde eingebrochen (Archivfoto) © Thomas Irlbeck

Impressionen aus dem „Life“ – 3 Läden haben schon aufgegeben

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Es ist Zeit, sich mal wieder im Einkaufszentrum Life umzuschauen. Was hat sich seit der Eröffnung im September getan? Die Bienen-Apotheke hat zwar inzwischen ihre Räume bezogen, aber es gibt nach wie vor drei Leerstände (die von Anfang an unbesetzt sind), zudem haben drei weitere Geschäfte wieder aufgegeben, laut Aushang zum Teil „vorübergehend“. Dies kann man glauben oder nicht.

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Die Saftbar hat laut Aushang „vorübergehend“ geschlossen (25.01.2010)

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Das Reisebüro hat selbst eine Reise gemacht (laut Aushang umgezogen) und ist derzeit nicht mehr im Life vertreten (25.01.2010)

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Die Espresso-Bar ist ist auch verwaist – hier gibt es keine köstlichen italienischen Kaffeegetränke mehr (25.01.2010)

Nicht erst die Schließungen lassen erkennen, dass im Life nicht alles auf den Kunden eingestellt ist. Die Inneneinrichtung ist spartanisch, es gibt keine gemütlichen Plätze zum Verweilen. Warum hat man z.B. kein Café in der „Nase“ des Gebäudes (im ersten Stock mit Ausblick) eingebaut, sondern dort ausgerechnet den Blumenladen hingepflanzt?

Zum schnellen Einkauf ist das Life gut geeignet, aber nicht jeder will im Weltrekordtempo einkaufen, sondern auch shoppen und sich mal kurz entspannen. Das versprochene Restaurant lässt auch noch auf sich warten. Hoffen wir, dass sich hier was tut und das Life verbessert wird!

„Life“ bekommt Bushaltestelle

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Das Life wird bald noch besser an den ÖPNV angeschlossen. Eine U-Bahnstation vor dem Haus ist schon vorhanden, in knapp einem Jahr werden noch drei Buslinien am Life halten (Archivfoto) © Thomas Irlbeck

Das Einkaufszentrum Life bekommt eine eigene Bushaltestelle. Voraussichtlich ab Dezember 2010 werden die Autobuslinien der MVG 139, 192 und 199 an der Albert-Schweitzer-Straße auf Höhe des „Life“ halten. Das berichtet HALLO Ramersdorf-Perlach in der gestrigen Ausgabe (Seite 2). Ein Fußgängerüberweg wird wahrscheinlich nicht realisiert. Durch die Bushaltestelle werden pro Fahrtrichtung fünf bis sieben Parkplätze auf der Albert-Schweitzer-Straße entfallen.

Kommentar: Das Life ist erstklassig an den ÖPNV angeschlossen, der Südausgang der U-Bahnhaltestelle Quiddestraße endet fast unmittelbar vor dem Life. Die Autobusse 139, 192 und 199 haben ihre Haltestelle jedoch am Nordausgang der U-Bahnhaltestelle Quiddestraße und fahren daher am Life ohne Halt vorbei. Daher wurde die Schaffung einer Bushaltestelle angeregt.

Neues aus Neuperlach – kleine Nachrichten aus den großen Häusern (Folge 3)

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Einkaufszentrum Life mit Apotheke

Als das Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße am 09.09.09 um 09:09 eröffnet wurde, fehlten noch mindestens zwei Einrichtungen. Inzwischen hat sich was getan: Die Bienen-Apotheke ist nun seit dem 18.11 geöffnet. Jetzt warten die Life-Fans noch auf ihr Restaurant.

Volksbegehren: München schwächelt beim Nichtraucherschutz

Kippenberg © Knipsermann/Ernst Rose / Pixelio

Wohingegen in vielen Städten und Gemeinden die 10 %-Marke bereits überschritten ist, haben sich in München bis Samstag Abend erst 7,14 % der Wahlberechtigten für das Volksbegehren Nichtraucherschutz eingetragen. Damit bayernweit die notwendigen 10 % erreicht werden, muss auch in München ein guter Wert erreicht werden. Daher: Ab ins Rathaus, wer noch nicht war. Im Münchner Rathaus kann man sich auch diesen Sonntag eintragen (10-16 Uhr) und noch am Montag und Dienstag jeweils von 10 bis 20 Uhr sowie am Mittwoch (allerletzte Chance!) von 8 bis 20 Uhr. Auch wer schon unterschrieben hat, kann noch viel tun – nämlich alle Leute in seinem Umfeld zur Unterschrift zu bewegen. Als Argumentationshilfe: Es wird wahrscheinlich sehr knapp, sodass es wirklich auf absolut jede Stimme ankommt!

Der nicht existente „Kiosk“ – oder wer „Gottfried Stutz“ ist

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Es gab mal Presseberichte, nach denen im neuen Neuperlacher Einkaufszentrum Life ein Kiosk integriert werden sollte, der auch außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten geöffnet hat. Daraus ist aber offenbar nichts geworden. Dafür habe ich einen anderen „Kiosk“ aufgetrieben. Wer nicht gerade Teenager ist, sollte Polo Hofers „Kiosk“ eigentlich kennen (veröffentlicht unter dem Bandnamen „Rumpelstilz“). Es ist fast ein Welthit, zumindest im deutschsprachigen Raum ein Riesenhit, der es in der Schweizer Hitparade 1976 bis auf Platz 2 schaffte.

Es geht darum, dass alle einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen. In dem nachträglich entstandenen, wohl nicht offiziellen Video tritt Peer Steinbrück folgerichtig als Geldeintreiber auf. In der deutschen Version singen und summen wir:

Leute, bin ich denn ein Kiosk?
Oder bin ich etwa
ne Bank?
Oder seh
ich aus wie ein Hotel?
Oder wie
n Kassenschrank?

Video auf YouTube anschauen – hier klicken

Ab dem dritten Refrain gesellt sich ein „Gottfried Stutz“ hinzu. Wir singen und summen nun abweichend:

Bin ich Gottfried Stutz ein Kiosk?
Oder bin ich etwa
ne Bank?
Oder seh
ich aus wie ein Hotel?
Oder wie
n Kassenschrank?

In der Bärndütschi Version, die wir hier im Video nicht zu Gehör kriegen, heißt es:

Bini Gottfried Stutz e Kiosk?
Oder bini öpe e Bank?
Oder gsehni us wie es Hotel?
Oder wie e Kasseschrank?

Aber wer ist dieser Gottfried Stutz? Es ist keine reale Gestalt wie der werte Herr Finanzminister, sondern eine fiktive Person, die als abmildernder Fluch Gebrauch findet und etwa „Gott verdammt“ bedeutet. Das alte Wort „stutz“ ist gleichbedeutend mit „heftig“. Heute erinnert noch das verwandte Wort „stoßen“ daran.

Bliebe noch zu klären, woher der „Kiosk“ kommt. Er stammt aus dem Persischen. Der „kusk“ ist ein „Pavillon“ oder „Gartenhaus“ und fand dann als „kösk“ (Gartenpavillon) Einzug ins Türkische und kam später als „kiosque“ (offener Gartenpavillon) ins Französische. Ganz schön international so ein Kiosk mit seiner internationalen Presse.

Das „Life“ geht live

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Dieses Schnapszahldatum kann man sich leicht merken. Niemand wird mehr diesen „Geburts-Tag“ mehr vergessen. Am 09.09.2109 feiert entsprechend das „Life“ sein Hundertjähriges (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

Endlich ist es so weit, das neue Neuperlacher Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße 78 wurde heute am 09.09.09, um 09:09 eröffnet. Das Life bietet vor allem Produkte für den täglichen Bedarf. Aber auch Kleidung, Handys und einiges andere mehr kann man im Life kaufen. Schließlich kann ja so ein Handy mal ganz unerwartet kaputtgehen und dann muss ein neues her. Zur Eröffnung darf auf Neuperlach.org natürlich eine kleine Fotoserie nicht fehlen.

Hinweis: Diese und weitere Bilder vom „Life“ gibt es in höherer Auflösung auch auf flickr – einfach hier klicken

Update: Da sich inzwischen die Anfragen mehren: Bauherr und Zwischeninvestor des Life ist die Accumulata Immobilien Development (Kontaktdaten gibt es dort).

Eine überdimensionale Luftschlange, die an den Kopf von Nessie aus Loch Ness erinnert, weist mit Getöse und wild fuchtelnd auf die neuen Einkaufsmöglichkeiten hin. Was alles im „Life“ drin ist, steht auf der schönen Hinweistafel drauf.

Ist das Nessie? (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Die Architektur ist ja wirklich beachtenswert. In der gelben „Nase“ ist das Blumengeschäft untergebracht, dazu kommen wir noch später. Zu beachten ist aber auch, wie es am Eröffnungstag auf dem Parkplatz zugeht (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

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Motorbetriebe Rollbänder verbinden die beiden Shopping-Etagen:

Eingangsbereich (09.09.2009).

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Es geht aufwärts (09.09.2009).

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Blumen kauft man in der „Nase“ des Gebäudes – das gelbe überhängende Element im ersten Stockwerk (09.09.2009).

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Der Aldi findet sich ebenfalls im … (09.09.2009)

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… ersten Stockwerk (09.09.2009).

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Ebenso der  … (09.09.2009)

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… Rewe (09.09.2009)

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Die Leergutannahme am Aldi hat momentan noch Überkapazitäten (09.09.2009).

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An dieser Bar wird gepresst und entsaftet (09.09.2009).

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Leider sind einige Läden noch nicht fertig. Es sieht hier … (09.09.2009)

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… noch nicht so erbaulich aus (09.09.2009).

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Ein Luftballonkünstler lenkt davon ab, dass die Apotheke noch nicht geöffnet hat (09.09.2009).

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Hier kann man Reisen in ferne Länder buchen (links, vorne) und vorher noch was Süßes essen (im Hintergrund) (09.09.2009).

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Der Metzger (09.09.2009).

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Presse und mehr (09.09.2009).

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Drogerie und heute auch Luftballons (09.09.2009).

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Architekturdetail (09.09.2009).

Auch draußen sind noch Reste … (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
… der Baustelle unübersehbar (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

Kurz vor der Geburt

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Damit es auch niemand vergisst, am Mittwoch, den 09.09.09 um 09:09 wird das neue Neuperlacher Einkaufszentrum Life eröffnet, das nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wurde.

ÖPNV-Nutzer fahren am besten mit der Untergrundbahn Nummer 5 an, steigen in der „Quiddestraße“ aus und nehmen den südlichen Ausgang. Dies ist der Ausgang, der ausdrücklich nicht zur MVG-Kraftbushaltestelle führt. Also der andere Ausgang. Wer aus der Stadtmitte mit der Untergrundbahn kommt, muss den in Fahrtrichtung vorne befindlichen Ausgang benutzen.

Nach der automatischen Treppe geht man dann im Sperrengeschoss rechts am Kiosk (Backkönig) vorbei und dann die Treppe hoch und steht schließlich fast direkt vor dem Life. Alternativ steht für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen am Bahnsteig ein Fahrstuhl zur Verfügung. Nach dessen Benutzung kann man das Life bereits sehen, muss aber noch die Straße überqueren.

Wer anderweitig anfährt (Segway, Goggomobil, Pedelec, Dreirad usw.), findet das Life an der Albert-Schweitzer-Straße – zwischen dem pep und dem Schulzentrum Nord.

Neues aus Neuperlach – kleine Nachrichten aus den großen Häusern (Folge 1)

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Update: „Life“ eröffnet am 09.09.09 um 09 Uhr

Das neue Einkaufszentrum an der Albert-Schweitzer-Straße „Life“ eröffnet am 09.09.09 um 09 Uhr. 93 % der Flächen sind bereits vermietet. Ins life kommen: Aldi, Rewe Vollsortiment, Metzgerei Vinzenz Murr, Bio-Markt ALNATURA, Bäckerei Traublinger, eine Natursaftbar, eine Espressobar, Vodafone Mobilfunk, eine Apotheke, ein Blumenladen, ein Friseur, eine Reinigung, ein Reisebüro, ein Schlüsseldienst, ein Schreibwarengeschäft, der Mode-Discounter Ernsting’s family sowie dm Drogeriemarkt. Mit weiteren Anbietern werden noch Gespräche geführt. Quelle: Hallo, Ausgabe Ramersdorf-Perlach, vom 09.07.09.

Bäume weg

Am Karl-Marx-Ring 3-21 sollen 57 Bäume gefällt werden. Grund: Erneuerung eines Tiefgaragendachs sowie der Bau von Rampen als Zugang zu den Hochhäusern am Karl-Marx-Ring 3 und 5 für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Nur 17 Bäume sollen nachgepflanzt werden. Der Bezirksausschuss stimmte den Fällungen bereits zu, das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 07.07.2009, Seite 41 (Stadtausgabe)

Kinderkrippe kommt

Die Kinderkrippe an der Quiddestraße 35a kann nun gebaut werden, die Finanzierung ist gesichert. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 07.07.2009, Seite 42 (Stadtausgabe)

Nach über 30 Jahren: Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes in Sicht

Zur Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes wurde nun ein Grundsatz- und Eckdatenbeschluss gefällt. Damit sind die Voraussetzung für den Start eines Wettbewerb zur Bebauung geschaffen. Seit mehr als drei Jahrzehnten laufen bereits Planungen und Diskussionen zur Bebauung des derzeit als Parkplatz genutzten Areals. Nun sollen ein Bürgerzentrum (unter anderem mit Volkshochschule, Stadtbibliothek und dem FestSpielHaus), Kneipen, Restaurants, Läden, Hotels und Wohnungen entstehen. Eine Umwandlung der Thomas-Dehler-Straße in eine Fußgängerzone wird geprüft. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 06.07.2009, Seite 52 (Stadtausgabe)

Dünja ist da!

Das Internet- und Telefonlokal Dünja ist von der Ollenhauerstraße in das Marx-Zentrum, umgezogen. Die neuen Räume im Peschelanger 7 sind bereits geöffnet.

Verlängerung der Ständlerstraße mal wieder diskutiert

Bedrohte Idylle: Auf dieser Trasse würde die Verlängerung der Ständlerstaße verlaufen (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Auf dem „Verkehrsforum München Ost“ wurde mal wieder eine Verlängerung der Ständlerstraße ins Spiel gebracht. Damit soll die Putzbrunner Straße entlastet werden. Quelle: Südost-Kurier, 01.07.2009

Warum man in Neuperlach bald unter der Reisschale einkauft

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Die Süddeutsche Zeitung berichtet über das neue Nahversorgungszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße, das nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wird (20.03.2009, S. 41, Stadtausgabe) . Am 26. März ist Richtfest, im September oder Oktober klingelt die Kasse erstmals unter der Reisschale.

Weitere Berichte auf Neuperlach.org direkt oder indirekt zum „Life“:

Warum es falsch ist, das Halten von Lasteneseln in Wohnungen zu verbieten

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Der Vorhang im Rewe Quidde-Zentrum ist unten – für immer. Erst laufen, dann kaufen ist nun das Motto – oder: so weit die Füße tragen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag erinnern von außen nur noch die grün-roten Streifen daran, dass hier vor wenigen Tagen noch das Kühlregal summte und das Geschäft brummte (26.12.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Aus und vorbei, der Rewe im Neuperlacher Quidde-Zentrum ist für immer dicht. Er öffnet wie angekündigt nach Weihnachten nicht mehr. Eine schöne Bescherung, denn im Quidde-Zentrum gibt es nun keine frischen Lebensmittel mehr. Und Dosen sind auch keine Lösung, zumal es die dort nun auch nicht mehr gibt.

Wem die in der Nähe befindlichen, aber außerhalb des Quidde-Zentrum befindlichen Discounter Lidl und Penny nicht ausreichen, der kann nun den langen Fußmarsch bis zum Rewe im Marx-Zentrum antreten (rund 20 Minuten). Danach geht es retour (Sie werden es nicht glauben, noch einmal 20 Minuten). Schade, dass die meisten Hausverwaltungen in Neuperlach das Halten eines Lastenesels in der Etagenwohnung strengstens untersagen. Erst voraussichtlich im kommenden Herbst gibt es wieder einen Rewe in der näheren Umgebung – im „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße (siehe auch Update etwas weiter unten).

Was aber wird aus dem Quidde-Zentrum? Mit einem Schreibwarengeschäft, einem Konditor, einer Apotheke, einer Stadtbibliothek, einem Frisör und einer Stadtsparkasse kann das Quidde-Zentrum noch viel bieten, aber keine wirkliche Nahversorgung mehr leisten. Macht bald im Quidde-Zentrum der Letzte das Licht aus?

Rewe im Quidde-Zentrum macht zum Jahresende dicht – beginnt jetzt das große Sterben der Ladenzentren?

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Das „Life“ ist noch im Bau (Archivbild vom 06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Am 20. Dezember verlässt Rewe das Quidde-Zentrum, da man in das neue Nahversorgungszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße umzieht. Der Haken dabei ist, dass das „Life“ erst im kommenden Sommer oder Herbst seine Pforten öffnet. Den am 31. Dezember auslaufenden Mietvertrag für das Quidde-Zentrum wollte Rewe aber offenbar nicht noch einmal verlängern.

Was mit dem Supermarkträumen im Quidde-Zentrum passiert, ist noch nicht entschieden, ein Nachmieter ist jedenfalls noch keiner gefunden.

Für die Bewohner in Neuperlach Nordwest verschlechtert sich damit die Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs deutlich. Ihnen bleibt nur der weite Weg zum nächsten Rewe (Marx-Zentrum oder Sudermann-Zentrum) oder ins pep.

So lobenswert die Schaffung des „Life“ ist, darf nicht vergessen werden, dass das Konzept Neuperlachs eines von Sub-Ladenzentren ist, welche die fußläufige Nahversorgung sicherstellen sollen. Zwar sind die Subzentren trotz Konkurrenz des pep nie ausgestorben, doch jetzt ergibt sich die Situation, dass das Quidde-Zentrum ab Jahresende wohl keinen Supermarkt (und auch nichts Vergleichbares) mehr aufweisen wird (früher waren im Quidde-Zentrum sogar zwei Supermärkte ansässig, aber der Edeka ist längst Geschichte). In der näheren Umgebung gibt es nur einen Discounter (Penny an der Quiddestraße), der aber auf Grund des kleineren Sortiments eines Discounters kein vollständiger Ersatz ist. Ergänzung vom 17.11.2008 (nach Hinweis von „Rob“): Außerdem gibt es in der Nähe des Quidde-Zentrum eine LIDL-Filiale.

Man kann nur hoffen, dass das „Life „nicht zur weiteren Schließung von Geschäften in den Subzentren, vor allem dem Marx-Zentrum, führen wird. Im Marx-Zentrum stehen bereits jetzt einige Läden leer. Wer näher am „Life“ wohnt, könnte in Zukunft dieses Einkaufszentrum bevorzugen und das Marx-Zentrum links liegen lassen.

Neues Einkaufszentrum „Life“

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Die Bauarbeiten am neuen Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße, welches das Plett-Zentrum ersetzt, laufen auf Hochtouren. Höchste Zeit, das mit einem Foto zu dokumentieren:

Es tut sich was am  „Life“ (06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck

Das frühere Ladenzentrum des Plett-Zentrum, das im Westflügel des Baus untergebracht war, steht noch. Es ist in einem desaströsen Zustand und dient nur noch als Durchgang zur Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße:

Nicht totzukriegen, obwohl es schon toter ist als tot: das Plett-Zentrum am 06.09.2008. Foto: Thomas Irlbeck

Nur ein paar Schritte von den Baumaschinen entfernt wartet der abbruchreife Ayinger Hof, der zum früheren Plett-Zentrum gehörte, begierig auf die Abrissbirne. Doch wann sie ihn in durch Zerlegung in seine Einzelteile erlösen wird, ist noch völlig unklar. Denn der Westflügel des Plett-Zentrum bleibt erst einmal wegen abweichender Eigentumsverhältnisse stehen.

Der traurige Rest der Gaststätte „Ayinger Hof“ im Plett-Zentrum am 06.09.2008. Foto: Thomas Irlbeck

Auch die Räume der ehemaligen Stadtbibliothek stehen leer und sind im Verfall begriffen. Sie wurden nach dem Umzug der Stadtbibliothek ins Quidde-Zentrum noch einige Zeit vom Gebrauchtwarenhaus Weißer Rabe genutzt, das aber auch inzwischen (Anfang 2007) das Plett-Zentrum verlassen hat:

Die ehemaligen Räume der Stadtbibliothek im Plett-Zentrum (06.09.2008). Foto: Thomas Irlbeck