Friedhofsruhe

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Friedhofsfotografie ist ja immer noch in der Gesellschaft umstritten. Also genau das richtige Thema für Neuperlach.org. Alle Bilder vom Ausflug zum Alten Südfriedhof gibt es auf flickr.

Hier klicken, um die flickr-Bilder anzuschauen

Auf dem Alten Südfriedhof (25.11.2009) © Thomas Irlbeck

Nichtraucherschutz auf der Kippe

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Eintragungsstelle im Münchner Rathaus (25.11.2009) © Thomas Irlbeck

Noch bis zum 2. Dezember läuft die Eintragungsphase für das Nichtraucherschutz-Volksbegehren in Bayern. In Neuperlach kann man sich leider nicht eintragen, aber z.B. im Münchner Rathaus. Wer das Nichtraucherschutz-Volksbegehren unterstützen möchte: Tragt euch unbedingt ein, nehmt Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn mit, es kommt auf jede Stimme an. Denn die Hochrechnungen ergeben, dass es sehr knapp wird: Nach 6 Eintragungstagen (also schon fast Halbzeit) sind erst 4,20 % der Unterschriften erreicht. Benötigt werden 10 %, das könnte eng werden!

Mehr Infos, auch wo ihr euch wann eintragen könnt, gibt es hier: http://www.nichtraucherschutz-bayern.de

Was Wilfriedes künstlicher Papagei mit Momo und dem Pflegesystem zu tun hat

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Dieser Papagei ist echt. Das Spielzeug wird aber immer realistischer © sproti2000/Pascal Schmitt / Pixelio

Wilfriede ist 75 und hatte einen Autounfall. Seitdem läuft sie am Stock. Wenn man dann alleine ist – klar, dann muss ein Haustier her. Am besten ein sprechendes, man will ja schließlich unterhalten werden. Also muss es ein Papagei sein. Dumm nur, dass der ziemliche Arbeit macht. Es gibt aber eine einfachere Möglichkeit. Man setzt sich mal schnell in die nächste Tram, fährt zum Spielzeugladen seines Vertrauens und kauft sich für 60 EUR einen unechten Papagei. Dieses moderne Spielzeug ist mehr ein Roboter denn ein triviales Spielzeug. Er spricht nicht nur, sondern er wiederholt sogar die Worte seines Frauchens oder Herrchens. Ferner bewegt er sich und reagiert auf Körperkontakt. Vielleicht ist es ja dieser Papagei, den sich Wilfriede zugelegt hat:

Hasbro 77182100 – sprechender Spielzeugpapagei

Der Preis kommt jedenfalls hin. Die Geschichte von Wilfriede ist übrigens echt, im Unterschied zu ihrem Papagei. Wilfriede war in der Nacht von Freitag auf Samstag (20. auf 21.11.2009) in der Call-in-Sendung „Domian“ (Montag bis Freitag auf 1LIVE und im WDR-Fernsehen) zu hören.

Hier – in Neuperlach – werden Menschen gepflegt. Aber noch ohne Pflegeroboter (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Eine Art Prototyp des sprechenden Spielzeugs kommt in der berühmten und genialen Parabel „Momo“ von Michael Ende vor, dem man durchaus seherische Fähigkeiten unterstellen kann. Denn bei Ende schenken die Grauen Herren der kleinen Momo sprechende Puppen. Diese Puppen soll Momo vergessen lassen, dass sie in Zukunft alleine sein muss, damit sich die Leute mit wichtigeren Dingen – dem vorgeschobenen Zeitsparen – beschäftigen können als mit einem kleinen streunenden Mädchen. Auch wenn die Puppen bei Ende eher ein kurzes Beiwerk sind, stellen sie dort eine Art Teufelswerkzeug dar. Freilich sind Endes Puppen primitiv – sie spielen eine im Inneren versteckte kleine Schallplatte ab.

Technik mal menschlich oder doch eine grauenhafte Vision? © mad max / Pixelio

Man kann sich aber gut vorstellen, welche Wirkung immer raffinierteres künstliches Spielzeug haben kann. Dabei muss es nicht beim Spielzeug bleiben. Diejenigen, die heute jung sind, werden im Alter wahrscheinlich mal von einem Pflegeroboter betreut. Erste Prototypen gibt es schon seit Jahren. Man kann sich kaum ausdenken, welche Entwicklung solche Roboter noch vor sich haben. Die Entwicklung hört sicher nicht mal dann auf, wenn sie eine echte Pflegekraft vollständig ersetzen können. Schließlich kann man diese Dinger ja dann noch weiterentwickeln, um sie noch effizienter und preiswerter zu bauen. Vielleicht werden Roboter mal zu einer Art Ersatzmenschen. Ob die Wortwahl des „Menschlichen“ gerechtfertigt ist, darf aber bezweifelt werden. Wie sagte einst Theodor Heuss: „Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben“.

„Behindertenlift“

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So ein Aufzug (oder ein ähnlicher) wird wohl bald an meinem Haus errichtet. Auf dem Bild ist ein Wohnhaus in der Nähe zu sehen (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Heute erhielt ich ein Schreiben von meinem Verwalter. Unter anderem wurde ich darüber informiert, dass in meinem Haus am rückwärtigen Eingang ein „Behindertenlift“ eingebaut werden solle. Dieser soll die ersten ca. 1,50 Meter zwischen Erdgeschoss und Hochparterre überbrücken und damit eine Barrierefreiheit herstellen. Der Begriff „Behindertenlift“ wird in den nachfolgenden Ausführungen des Verwalterschreibens durchgehend weiterverwendet.

Vor einiger Zeit empfahl mir ein Internetbekannter, dass man nicht mehr „Behinderter“ sagen sollte. Es hieße jetzt „Mensch mit Mobilitätseinschränkungen“. Recht hat er. Denn damit steht der Mensch wieder im Vordergrund und wird nicht auf seine Einschränkung reduziert. Der Bekannte kritisierte seinerseits noch mal die Terminologie, als eine Zeitung den Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl sprachlich in einen „Behindertenstuhl“ (Seite nicht mehr verfügbar) setzte. Warum spricht mein Verwalter nicht einfach von einem „Rollstuhlaufzug“?

Immer gerne zu Gast: die U2

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Heute war die U2 zu Gast in Neuperlach. Domi schoss dieses Mal einen C-Wagen in der Quiddestraße. Zu beachten sind die neuen LCD-Zugzielanzeiger, welche die alten Fallblattanzeiger ablösen.

(Bild entfernt)

C-Wagen der Linie U2 in der Quiddestraße (15.11.2009).

Update

Der Grund für den Besuch ist die Ertüchtigung der Stromversorgung im Ostabschnitt der U2, wozu auch Arbeiten im Gleisbereich erforderlich sind. Die U2 kann dann jeweils nur alle 20 Minuten zwischen Innsbrucker Ring und Messestadt Ost fahren, die übrigen Züge werden über die U5 nach Neuperlach Süd abgeleitet.

Weitere Besuche der U2 in Neuperlach:

  • Montag, 16. mit Donnerstag, 19. November, jeweils ab ca. 22 Uhr
  • Sonntag, 22. November, ganztägig

Quelle

Pressemitteilung der MVG zur U2-Ableitung nach Neuperlach (Seite nicht mehr verfügbar)

Spiel- und Sportzentrum als Ersatz für altes Plett-Zentrum?

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Das alte Plett-Zentrum ist seit Jahren zur Ruine verkommen – alle Läden stehen leer, der Beton bröckelt, es tropft wie in der besten Tropfsteinhöhle. Nur noch als Durchgang zum pep scheint der Bau eine Existenzberechtigung zu haben.

Nun soll das abbruchreife Gebäude einem Spiel- und Sportzentrum weichen. In dem neuen Zentrum sollen Bowlingbahnen, sechs bis zehn Spielhallen mit jeweils zwölf Glücksspielautomaten, ein Internetcafé und ein Fitnessstudio Platz finden. Ein Vorantrag auf den Bau wurde bereits gestellt. Die Lokalbaukommission will das Vorhaben aber verhindern, da sich Wohngebäude in unmittelbarer Nähe befinden würden und die verkehrliche Anbindung zu schlecht sei. Das Problem aber ist, dass der derzeit gültige Bebauungsplan ein Spiel- und Sportzentrum erlaubt, selbst ein Bordell wäre zulässig.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 12.11.2009, Seite S2, Stadtausgabe.

Nicht mehr ganz aktuell ist dieses Bild aus dem Archiv. Das Plett-Zentrum war bereits vor über einem Jahr in einem absolut desolaten Zustand © Thomas Irlbeck
Ein etwas neueres Bild vom alten Plett-Zentrum (im Vordergrund, rechts). Im Hintergrund das neue Einkaufszentrum Life (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

Wohnmobil vor AOK-Gebäude am Friedrich-Engels-Bogen in Brand geraten

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Gestern Nacht, in der Nacht von Freitag auf Samstag, um 3:45 ging ein mit Propangasflaschen bestücktes Wohnmobil, das in der Nähe vom AOK-Gebäude am Friedrich-Engels-Bogen abgestellt war, in Flammen auf. Das Feuer griff auf einen Wohnwagen und einen Pkw über. An allen Fahrzeugen entstand Totalverlust.

Quelle: tz

Kommentar: Ich konnte das Geschehen vom Fenster aus beobachten.

Auf der Flucht

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Als ich heute früh in meinen wunderschönen Hausgang trat, wurde ich von drei frisch montierten Fluchtweg-Schilderchen begrüßt. O.k., die Vorschriften. Ob man allerdings zwei Schilder fast unmittelbar nebeneinander braucht, die beide auf die einzige Türe zeigen, die als Fluchtweg infrage kommt, ist eine andere Frage. Oder wird mit einem Schild weniger aus dem „Fluchtweg“ die Konstellation „Flucht weg“?

Auf der Flucht
Viel hilft viel. Drei „Fluchtweg“-Schilder für nur einen kurzen Gang, das dritte Schild befindet sich übrigens hinter dem Fotografen (16.10.2009) © Thomas Irlbeck

Nomen est omen

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Solche Bären gibt es noch in Perlach © Rike/Sternschnuppe1 / Pixelio

Perlach ist die Perle Münchens, zumindest fast. Doch mit der Perle hat Perlach etymologisch nichts zu tun. Woher kommt aber dann der Name? Der Anfang klingt ein wenig wie „Bär“, und das ist sogar ein Teil der Lösung. „Per“ oder „Pera“ ist ein altgermanisches Wort, das für Bär oder aber Eber (also Wildschein, Saubär steht). Ob jetzt Braunbären gemeint waren oder Eber, da gehen die Meinungen auseinander. Beide Theorien finden sich in etwa gleichwertig und beide Tierarten waren seinerzeit in der Umgebung verbreitet.

Der zweite Wortbestandteil „lach“ ist schwieriger aufzulösen. Dazu muss man wissen, dass „Perlach“ früher mal „Peralooh“ hieß (erstmalige Erwähnung 780, der Ort existierte aber vermutlich schon um 600 herum; verbreitet sind auch die Schreibweisen Peralohc, Peraloh, Peroloch, Perloch, Perloh, Perlôhen, Perloch). Das „Looh“ führt uns zu dem alten deutschen Wort „Lohe“, also dem „Auwald“.

„Perlach“ bedeutet also schlicht Bärenwald oder Eberwald. Wälder gibt es immer noch, auch mit dem Namen Perlach, eben den berühmten „Perlacher Forst“. Bären sind aber äußerst rar geworden und allenfalls darauf beschränkt, dass ein Verwandter des Problembären Bruno Perlach als neue Heimat entdecken könnte. Oder auf Zeitgenossen wie den im Bild dargestellten.

Mein Freund der Baum ist tot

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Hier in diesem Blog geht es ja um (Neu)-Perlach, zumindest meistens. Doch manchmal ist die Nachrichten- und Erlebnislage eher flau. Da behilft man sich damit, dass man die Fotobestände, die in den letzten Wochen entstanden sind, mal genauer unter die Lupe nimmt. Bei der Vergrößerung eines toten Baumes, den ich am 23. September dieses Jahres schoss, kam dann das heraus:

Tier-Baum (23.09.2009) © Thomas Irlbeck

Immerhin ist das Ganze nicht völlig themenfremd, das Bild entstand im Perlacher Forst. Manipuliert ist hier übrigens nichts, sondern nur der Ausschnitt vergrößert.

Wer die Fotos vom Ausflug an die Isar und den Perlacher Forst noch nicht gesehen hat, klickt hier: flickr-Fotos Isar/Perlacher Forst

Wo bitte geht’s hier zum Hofbräuhaus? Vom Ansprechen auf der Straße

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Wohl jeder wird in bestimmten Abständen auf der Straße angesprochen. Während früher eher nach dem Weg gefragt wurde, darf man heute Feuer geben (als Nichtraucher), Zigaretten verteilen (ebenso als Nichtraucher) oder ein paar Cent fürs Telefonieren spendieren.

In der Innenstadt werde ich oft angesprochen. In Neuperlach kommt dies dagegen nicht so oft vor. Zu großzügig sind hier die Straßen und Wege angelegt, sodass man gar nicht so vielen Leuten begegnet. Das ist reine Statistik. Wenn ich in Neuperlach einen längeren Fußmarsch zurücklege, liegt die Wahrscheinlichkeit vielleicht bei 1 zu 20, angesprochen zu werden. Nach dem Weg gefragt zu werden, vielleicht bei 1 zu 100.

Entsprechend war ich skeptisch, heute Abend von zwei jungen Burschen an der Quiddestraße angesprochen zu werden. Beide sehen so aus, als würden sie gerne telefonieren und dabei rauchen. Doch erstaunlicherweise wollen sie nur wissen, wo es zur Tankstelle geht. Ich erkläre ihnen den Weg.

Keine Minute später hält eine Frau auf ihrem Fahrrad neben mir an. Jetzt aber stelle ich mich darauf an, mich für mein nicht vorhandenes Feuerzeug und die nicht vorhandenen Zigaretten entschuldigen zu müssen. Doch zu meiner großen Überraschung fragt die Frau, wo es hier zur Innenstadt gehe. Ich frage, wo in der Innenstadt sie genau hinwolle. Sie sagt, sie wäre die ganze Zeit den Karl-Marx-Ring entlanggefahren und würde aus Neuperlach nicht mehr herausfinden. Sie müsste nur wissen, wie sie in einen bestimmten Teil der Innenstadt komme, z.B. zum Marienplatz, an dem sie sich wieder auskennen würde. Von dort aus würde sie dann den weiteren Weg schon finden. Ich bin etwas irritiert. Die Innenstadt ist nicht mal so eben in ein paar Minuten mit dem Rad zu erreichen und erschwerend kommt dazu, dass die Dunkelheit schon langsam reinbricht. Auch ist die Frau weit jenseits der Vierziger und schafft auf ihrem Rad sicher nur noch 15 km/h Spitze. Bei dem Tempo braucht man bis zum Marienplatz schon mindestens 30, vielleicht auch 45 Minuten. Ich beschreibe ihr den Weg. Da die Frau eigentlich einen ganz vernünftigen Eindruck macht, lasse ich sie ziehen, es bleibt aber ein leicht ungutes Gefühl zurück.

Hofbräuhaus. Hieraus entspringt die Mutter aller Fragen, wann aber ist es endlich so weit? Foto: thisisboss / Lizenz siehe: flickr

Einmal sprach mich ein Mann an und erzählte mir die Geschichte vom Pferd. Und das auf Englisch! Er sei Koch und Ausländer und hätte seine Arbeitsstelle verloren, sein Geld, seine Ausweise und alles und überhaupt. Er bräuchte dringend Geld. Ich glaube ihm kein Wort und verweise auf Polizei und Konsulat.

Die schönsten und treffsichersten Wegbeschreibungen, die man geben kann, sind die in der Form „Sie stehen davor“. Was soll man hier schon falsch machen? Ich wurde vor einigen Jahren mal gefragt, wo der Landtag wäre. Die beiden orientierungslosen Damen standen unmittelbar vor dem Eingang des Maximilianeums. Diesen Sommer wurde ich von einer Gruppe Radfahrer nach der Großhesseloher Brücke gefragt. Die unwissende Truppe war wenige Meter vor der Großhesseloher Brücke und hatte unmittelbaren Blick darauf. Doch man kann auch hier Fehler begehen. Auf die richtige Betonung des „Sie stehen davor“ kommt es an. Es darf nicht überheblich oder belehrend klingen, es muss freundlich vorgetragen werden, mit etwas Humor in der Sprache, der ausdrücken will, ich habe auch schon einmal etwas nicht gefunden, obwohl ich schon davorstehe. Dazu muss die richtige Mimik aufgesetzt werden. So wie die Kleidung zu einem bestimmten Anlass passen muss, muss auch das Lächeln der Situation entsprechend justiert werden.

Es ist also gar nicht einfach, draußen herumzugehen, man muss auf alles vorbereitet sein. Vielleicht sollte ich das Rauchen anfangen, sodass ich auch Rauchern Feuer geben und schnorrenden Tabakfreunden mit Zigaretten aushelfen kann. Denn diese Fragen sind die am häufigsten gestellten. Andererseits ist Rauchen ungesund und es gibt immer weniger Raucher, sodass sich das Problem bald von selbst lösen dürfte. Diese Probleme sind mir am liebsten, man muss sie nur aussitzen und nichts unternehmen.

Eines Tages nehmen dann die Wegbeschreibungen wieder überhand. Angeblich wird ja ein Münchner am häufigsten gefragt, wo das Hoftbräuhaus sei. Hürlimann hat das mal in einer Karikatur umgesetzt, dass manche Münchner bereits einen Aufnäher am Ärmel des Mantel tragen, sodass sie den Arm nur noch in die richtige Position bringen müssen, um den vielen Touristen den Weg zu weisen. Doch irgendwas stimmt hier nicht, die Hofbräuhaus-Frage wurde mir noch nie gestellt. Dafür habe ich gelernt, dass die meisten Leute nach Trambahn und U-Bahn fragen. Am besten prägt man sich, gerade wenn mal wieder Großbaustellen sind, alle Umleitungen ein, damit man im Fall der Fälle Rede und Antwort stehen kann. Vor kurzem wurde ich gefragt, ob der 37er (eine Baustellentram) zum Romanplatz fahre. Ich dachte damals, schon wieder keine Hofbräuhaus-Frage. Na ja, wenn diese wirklich mal kommt, bin ich sicher so aus dem Hofbräuhäuschen, dass ich orientierungs- und ratlos auf andere Passanten verweisen muss.

Finale

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Phönix Schildaufstellung
Noch ein bisschen Erde rein – fertig! (07.10.2009) © Thomas Irlbeck

Einer der letzten finalen Akte bei der Errichtung eines Gebäudes ist die Aufstellung eines Hinweisschildes, damit man auch den Eingang findet. Die Leuchtreklame am Pflegeheim Neuperlach hängt ja schon (Neuperlach.org berichtete). Heute wiederum wurde nun das Schild am Eingang montiert. Das Schild gibt an, hier befinden sich der Eingang (wie überraschend) und die Anlieferzone für die schöne Küche.

Blau-Bau

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Ein Pflegeheim ist dies ganz sicher nicht – wie die Treppen andeuten (04.10.2009) © Thomas Irlbeck

Ein schöner blauer Bau ist dies, die Kindertagesstätte an der Marianne-Plehn-Straße im Neubaugebiet Bajuwarenstraße in Trudering. Hier möchte man noch einmal Kind sein, ganz klein noch einmal ganz von vorne anfangen. Als Dreikäsehoch würde man sich statt der auffälligen Treppen Rutschen wünschen. Trotz der gelungenen Architektur können Bauten aber nur zur Institution werden, wenn sie einmalig sind.

Langsam bekommt München jedoch zu viele Bauten, die sich zu stark ähneln. Der Bau könnte auch in Riem oder irgendwo anders stehen.

Aus eins mach zwei, Teil 2 – Erweiterungsbau Georg-Brauchle-Haus

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Erweiterungsbau Georg-Brauchle-Haus
Der Bau hat schon einiges an Höhe erreicht (28.09.2009) © Thomas Irlbeck

Wie schon berichtet, wird das Altenheim Georg-Brauchle-Haus an der Staudingerstraße am Ostpark erweitert. In einem Anbau mit sieben Etagen finden 38 zusätzliche Wohneinheiten Platz. Die Grundsteinlegung war bereits am 21. April. Schon im Sommer 2010 soll dieser „Haus Ramersdorf“ (der aber in Neuperlach steht) genannte Erweiterungsbau fertiggestellt sein.

Es ist an der Zeit, mal den aktuellen Stand zu dokumentieren.

Erweiterungsbau Georg-Brauchle-Haus
Links ist der bestehende Bau zu erkennen (28.09.2009) © Thomas Irlbeck
Erweiterungsbau Georg-Brauchle-Haus
Selbst der Eingang ist jetzt reinste Baustelle (28.09.2009) © Thomas Irlbeck
17.05.2009 Erweiterung Georg-Brauchle-Haus
So soll es mal aussehen. Bautafel (17.05.2009) © Thomas Irlbeck

Wahl ohne Qual

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Der „Andrang“ vor dem Wahllokal (27.09.2009) © Thomas Irlbeck

Die Ausübung meines Wahlrechts für die Bundestagswahl lief heute für mich ohne große Qualen ab, denn der Andrang war lau, die Wartezeit null. Auch wenn ich es hier schon mal im Rahmen einer anderen Wahl berichtete, dieses Mal musste ich ebenso bezeichnenderweise in einer Schule wählen, an welcher der Lügenbaron Münchhausen an der Wand hängt. Ob es hier eine Verbindung zur aktuellen Politik gibt?

Münchhausen
„Münchhausen“, Bronzeskulptur, 1971 von Marlene Neubauer-Woerner geschaffen (Aufnahme vom 21.05.2009) © Thomas Irlbeck

Neuperlach.org hilft (1) – wie geht’s weiter mit dem Perlacher Pilskrug?

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Seit Juni/Juli letzteres Jahres ist die Kneipe „Perlacher Pilskrug“ an der Heinrich-Lübke-Str. 14 geschlossen. Tamara Z. (Name von der Redaktion geändert) vermisst als Anwohnerin diese Kneipe. Sie schreibt, es wäre dort nie ein Zettel ausgehängt gewesen, dass die Kneipe schließen oder wie es weitergehen würde. Vielmehr sei irgendwann einfach die Leuchtreklame und das Hinweisschild an der Straße abmontiert worden.

Weiß jemand von den Neuperlach.org-Lesern, was mit der Kneipe geschehen soll, ob eine Wiedereröffnung geplant ist?

Antenne zum Nach-Hause-Telefonieren?

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Auch die Nachbarn in Riem haben permanent ausgestellte Kunstobjekte. Z.B. das Werk von Monica Felgendreher. Es ist irgendwie eine Mischung aus Funkantenne, Wäschespinne und Löwenzahn. Folgerichtig erhielt es den Namen „Löwenspinne“.

Ein Überbleibsel der BUGA 2005 (21.09.2009) © Thomas Irlbeck

Geständerte Trasse

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Der Transrapid zum Flughafen („Strauß-Magneto“) ist tot. Geständerte Trassen gibt es aber noch.

Was ist das? (21.09.200) © Thomas Irlbeck

Wer nicht erkennt, was das ist, der markiert einfach den folgenden versteckt formatierten Text mit der Maus, dann erscheint die Auflösung. [Lösung Anfang ->] Handlauf auf dem Panoramaberg im Messepark Riem. [<- Lösung Ende]

Werbeunterbrechung

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Pflegeheim Leuchtreklame
Jetzt hat das Heim einen weithin sichtbaren Namen, denn etwas Werbung muss sein (21.09.2009) © Thomas Irlbeck

Nach Auskunft der Pflegeheimleitung sind die ersten Bewohner vor ein paar Tagen ins neue PHÖNIX Seniorenzentrum Neuperlach eingezogen. Auch wenn hier und da noch gearbeitet wird und die offizielle Eröffnungsfeier noch aussteht, ist das Heim bereits betriebsfähig. Heute wurde das Namensschild in Gestalt einer großen Leuchtreklame angebracht. Das muss natürlich festgehalten werden.

Der letzte Feinschliff an dem schönen Reklameschild (21.09.2009) © Thomas Irlbeck
Fertig (22.09.2009) © Thomas Irlbeck
Ganz nahe (22.09.2009) © Thomas Irlbeck