Antenne zum Nach-Hause-Telefonieren?

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Auch die Nachbarn in Riem haben permanent ausgestellte Kunstobjekte. Z.B. das Werk von Monica Felgendreher. Es ist irgendwie eine Mischung aus Funkantenne, Wäschespinne und Löwenzahn. Folgerichtig erhielt es den Namen „Löwenspinne“.

Ein Überbleibsel der BUGA 2005 (21.09.2009) © Thomas Irlbeck

Geständerte Trasse

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Der Transrapid zum Flughafen („Strauß-Magneto“) ist tot. Geständerte Trassen gibt es aber noch.

Was ist das? (21.09.200) © Thomas Irlbeck

Wer nicht erkennt, was das ist, der markiert einfach den folgenden versteckt formatierten Text mit der Maus, dann erscheint die Auflösung. [Lösung Anfang ->] Handlauf auf dem Panoramaberg im Messepark Riem. [<- Lösung Ende]

Werbeunterbrechung

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Pflegeheim Leuchtreklame
Jetzt hat das Heim einen weithin sichtbaren Namen, denn etwas Werbung muss sein (21.09.2009) © Thomas Irlbeck

Nach Auskunft der Pflegeheimleitung sind die ersten Bewohner vor ein paar Tagen ins neue PHÖNIX Seniorenzentrum Neuperlach eingezogen. Auch wenn hier und da noch gearbeitet wird und die offizielle Eröffnungsfeier noch aussteht, ist das Heim bereits betriebsfähig. Heute wurde das Namensschild in Gestalt einer großen Leuchtreklame angebracht. Das muss natürlich festgehalten werden.

Der letzte Feinschliff an dem schönen Reklameschild (21.09.2009) © Thomas Irlbeck
Fertig (22.09.2009) © Thomas Irlbeck
Ganz nahe (22.09.2009) © Thomas Irlbeck

Warum die Schere mehr mit dem Herbst zu tun hat, als allgemein bekannt ist

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Es ist Herbst. Keine Jahreszeit spiegelt das Vergängliche so wider wie der Herbst. Die Blätter fallen, daher heißt der Herbst im Amerikanischen auch „fall“. Die Natur stirbt augenscheinlich.

Kaum jemand mag diese Stimmung so wiedergeben wie der leider 2011 verstorbene Ludwig Hirsch mit seinem Lied „I Lieg am Ruckn“. Hirsch nimmt hier seinen eigenen Tod vorweg und liegt im Grab, in das er wieder so richtig Leben bringt. Im Vergleich zu manch anderem Liedermacher legt Hirsch nicht nur Wert auf das Erzählende, sondern verwirklicht auch hervorragende musikalische Kompositionen. „I Lieg am Ruckn“ ist kein wirklich bekannter und großer Hit aus dem Bereich des so genannten Austropop. Nach meinem Empfinden aber völlig zu Unrecht.

(Link: YouTube)
Das Herbst-Laub fällt von alleine, dazu braucht’s keine Schere. Gravitation und Wind sind die Schere des Herbstes © Günter Havlena / Pixelio

Auch wenn man uns Deutschen eine gewisse Destruktivität nachsagen will, beim Begriff „Herbst“ haben wir im Unterschied zu den Amerikanern eine positiven Aspekt eingebaut. Wir sehen die Vergänglichkeit eher in den Werten, der Politik, der Gesellschaft und der Jugend, aber nicht in der Wortherkunft von „Herbst“. Denn der Begriff besitzt seinen Ursprung in der Ernte. Es wird gepflückt, gerupft und abgerissen. Konkret hat „Herbst“ seine Wurzeln im indogermanischen „sker“, das für „schneiden“ steht, wenngleich zur Erkennung der etymologischen Verwandtschaft etwas Kreativität erforderlich ist. Doch gibt es diese Zugehörigkeit, die ebenso verwandte „Schere“ erinnert uns daran. Die Schere ist damit auch begrifflich ein Werkzeug des Herbstes. Aber die Schere ist was Künstliches, der Herbst ist gewissermaßen seine eigene Schere.

Der nicht existente „Kiosk“ – oder wer „Gottfried Stutz“ ist

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Es gab mal Presseberichte, nach denen im neuen Neuperlacher Einkaufszentrum Life ein Kiosk integriert werden sollte, der auch außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten geöffnet hat. Daraus ist aber offenbar nichts geworden. Dafür habe ich einen anderen „Kiosk“ aufgetrieben. Wer nicht gerade Teenager ist, sollte Polo Hofers „Kiosk“ eigentlich kennen (veröffentlicht unter dem Bandnamen „Rumpelstilz“). Es ist fast ein Welthit, zumindest im deutschsprachigen Raum ein Riesenhit, der es in der Schweizer Hitparade 1976 bis auf Platz 2 schaffte.

Es geht darum, dass alle einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen. In dem nachträglich entstandenen, wohl nicht offiziellen Video tritt Peer Steinbrück folgerichtig als Geldeintreiber auf. In der deutschen Version singen und summen wir:

Leute, bin ich denn ein Kiosk?
Oder bin ich etwa
ne Bank?
Oder seh
ich aus wie ein Hotel?
Oder wie
n Kassenschrank?

Video auf YouTube anschauen – hier klicken

Ab dem dritten Refrain gesellt sich ein „Gottfried Stutz“ hinzu. Wir singen und summen nun abweichend:

Bin ich Gottfried Stutz ein Kiosk?
Oder bin ich etwa
ne Bank?
Oder seh
ich aus wie ein Hotel?
Oder wie
n Kassenschrank?

In der Bärndütschi Version, die wir hier im Video nicht zu Gehör kriegen, heißt es:

Bini Gottfried Stutz e Kiosk?
Oder bini öpe e Bank?
Oder gsehni us wie es Hotel?
Oder wie e Kasseschrank?

Aber wer ist dieser Gottfried Stutz? Es ist keine reale Gestalt wie der werte Herr Finanzminister, sondern eine fiktive Person, die als abmildernder Fluch Gebrauch findet und etwa „Gott verdammt“ bedeutet. Das alte Wort „stutz“ ist gleichbedeutend mit „heftig“. Heute erinnert noch das verwandte Wort „stoßen“ daran.

Bliebe noch zu klären, woher der „Kiosk“ kommt. Er stammt aus dem Persischen. Der „kusk“ ist ein „Pavillon“ oder „Gartenhaus“ und fand dann als „kösk“ (Gartenpavillon) Einzug ins Türkische und kam später als „kiosque“ (offener Gartenpavillon) ins Französische. Ganz schön international so ein Kiosk mit seiner internationalen Presse.

Das „Life“ geht live

Dieses Schnapszahldatum kann man sich leicht merken. Niemand wird mehr diesen „Geburts-Tag“ mehr vergessen. Am 09.09.2109 feiert entsprechend das „Life“ sein Hundertjähriges (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

Endlich ist es so weit, das neue Neuperlacher Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße 78 wurde heute am 09.09.09, um 09:09 eröffnet. Das Life bietet vor allem Produkte für den täglichen Bedarf. Aber auch Kleidung, Handys und einiges andere mehr kann man im Life kaufen. Schließlich kann ja so ein Handy mal ganz unerwartet kaputtgehen und dann muss ein neues her. Zur Eröffnung darf auf Neuperlach.org natürlich eine kleine Fotoserie nicht fehlen.

Hinweis: Diese und weitere Bilder vom „Life“ gibt es in höherer Auflösung auch auf flickr – einfach hier klicken

Update: Da sich inzwischen die Anfragen mehren: Bauherr und Zwischeninvestor des Life ist die Accumulata Immobilien Development (Kontaktdaten gibt es dort).

Eine überdimensionale Luftschlange, die an den Kopf von Nessie aus Loch Ness erinnert, weist mit Getöse und wild fuchtelnd auf die neuen Einkaufsmöglichkeiten hin. Was alles im „Life“ drin ist, steht auf der schönen Hinweistafel drauf.

Ist das Nessie? (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Die Architektur ist ja wirklich beachtenswert. In der gelben „Nase“ ist das Blumengeschäft untergebracht, dazu kommen wir noch später. Zu beachten ist aber auch, wie es am Eröffnungstag auf dem Parkplatz zugeht (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Motorbetriebe Rollbänder verbinden die beiden Shopping-Etagen:

Eingangsbereich (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Es geht aufwärts (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Blumen kauft man in der „Nase“ des Gebäudes – das gelbe überhängende Element im ersten Stockwerk (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Der Aldi findet sich ebenfalls im … (09.09.2009)

(Bild entfernt)

… ersten Stockwerk (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Ebenso der  … (09.09.2009)

(Bild entfernt)

… Rewe (09.09.2009)

(Bild entfernt)

Die Leergutannahme am Aldi hat momentan noch Überkapazitäten (09.09.2009).

(Bild entfernt)

An dieser Bar wird gepresst und entsaftet (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Leider sind einige Läden noch nicht fertig. Es sieht hier … (09.09.2009)

(Bild entfernt)

… noch nicht so erbaulich aus (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Ein Luftballonkünstler lenkt davon ab, dass die Apotheke noch nicht geöffnet hat (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Hier kann man Reisen in ferne Länder buchen (links, vorne) und vorher noch was Süßes essen (im Hintergrund) (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Der Metzger (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Presse und mehr (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Drogerie und heute auch Luftballons (09.09.2009).

(Bild entfernt)

Architekturdetail (09.09.2009).

Auch draußen sind noch Reste … (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
… der Baustelle unübersehbar (09.09.2009) © Thomas Irlbeck

Kurz vor der Geburt

Damit es auch niemand vergisst, am Mittwoch, den 09.09.09 um 09:09 wird das neue Neuperlacher Einkaufszentrum Life eröffnet, das nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wurde.

ÖPNV-Nutzer fahren am besten mit der Untergrundbahn Nummer 5 an, steigen in der „Quiddestraße“ aus und nehmen den südlichen Ausgang. Dies ist der Ausgang, der ausdrücklich nicht zur MVG-Kraftbushaltestelle führt. Also der andere Ausgang. Wer aus der Stadtmitte mit der Untergrundbahn kommt, muss den in Fahrtrichtung vorne befindlichen Ausgang benutzen.

Nach der automatischen Treppe geht man dann im Sperrengeschoss rechts am Kiosk (Backkönig) vorbei und dann die Treppe hoch und steht schließlich fast direkt vor dem Life. Alternativ steht für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen am Bahnsteig ein Fahrstuhl zur Verfügung. Nach dessen Benutzung kann man das Life bereits sehen, muss aber noch die Straße überqueren.

Wer anderweitig anfährt (Segway, Goggomobil, Pedelec, Dreirad usw.), findet das Life an der Albert-Schweitzer-Straße – zwischen dem pep und dem Schulzentrum Nord.

Volles Rohr

Ein Holzstab stützt das Rohr. Es soll ja schließlich nicht einknicken (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Heute habe ich mal wieder am Pflegeheim Neuperlach (es öffnet 16.09.2009 seine Pforten) fotografiert. Die Küche befindet sich im Souterrain des Hauses. Ein mächtiges Rohr mit integrierter Filteranlage schlängelt sich unter der Eingangsbrücke nach oben, um Luft anzusaugen.

Nachdem dieses Rohr bereits auf flickr für Beachtung gesorgt hat, habe ich das Rohr einmal von einigen Blickwinkeln aufgenommen und ein paar andere Dinge im nahen Umfeld für die Nachwelt festgehalten.

Diese und weitere Bilder vom Pflegeheim gibt es in höherer Auflösung auch auf flickr – einfach hier klicken

Das Rohr glänzt, es bezieht aber offenbar derzeit noch Stütze. Es sieht mächtig aus, das Rohr. Immerhin kocht man selbst und für 150 Bewohner plus Personal reicht eine Dunstabzugshaube vom Discounter nun mal nicht aus.

Am Rohr (05.09.2009) © Thomas Irlbeck
Kein Periskop (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Ein U-Boot-Periskop verbirgt sich nicht in diesem Rohr, auch wenn das schöne Objekt aus der Tiefe kommt:

Die Fenster spiegeln auch sehr schön (05.09.2009) © Thomas Irlbeck
Der Innenhof nähert sich seiner Fertigstellung (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Der Innenhof wird offenbar komplett eingezäunt. Schade, offen sähe es besser aus.

Vorbereitung zur Einfriedung des Innenhofs (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Die schönen Kinder-Malereien auf der Wand im Hintergrund, die noch vom alten Kindergarten respektive 6-Eck stammen, hat man nun übermalt:

Die Wand wurde in Grau übermalt (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Auf diesem älteren Foto sieht man noch die schönen Malereien:

Die Malereien sind inzwischen Geschichte (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Ein Teich wäre idyllischer gewesen als ein Brunnen. Aber der Teich wurde aus Sicherheitsgründen verworfen. Aber ein Designer-Brunnen kann ja auch was Schönes sein, selbst wenn er sehr klein ausfällt:

Kein Teich, aber ein Brunnen führt ja auch Wasser (05.09.2009) © Thomas Irlbeck

Schreib dich nicht ab – wie früher (nicht) abgeschrieben wurde

Laut Fotograf sehen wir hier den originalen Crystal Lake aus Freitag, der 13. Teil 1. Dieser liegt in North Jersey, dem nördlichen Teil des US-Bundesstaats New Jersey. Foto: road_less_trvled / Lizenz siehe: flickr

Es ist eine gähnend langweilige, da allgemein bekannte Erkenntnis, dass es im Internet nahezu alles zu finden gibt. Die Recherchemöglichkeiten wissen Schüler zu schätzen, so lassen sich die Hausaufgaben mit einigem Geschick aus diversen Quellen so „abschreiben“, dass allenfalls nur noch vage Ähnlichkeiten zu Wikipedia & Co erkennbar bleiben. Auf diese Weise werden die Hausaufgaben gerettet und man kann sich wichtigeren Dingen widmen.

Das Problem des Abschreibens gab es aber auch früher schon. Man schrieb halt die Hausarbeiten in der Klasse untereinander ab. Um dem einen Riegel vorzuschreiben ähhh… vorzuschieben, führten Lehrerinnen zum Teil individuelle Hausaufgaben ein. So bekam z.B. jeder Schüler bei einer Buchinterpretation eigene zu bearbeitende Teilkapitel im Buch. Das war eine Art unüberwindbarer Kopierschutz. Jetzt musste ich mich in meiner Schulzeit tatsächlich mit diversen „seltsamen“ Büchern beschäftigen. Dabei sah ich (natürlich war ich inzwischen 18) lieber Filme wie „Freitag, der 13. Teil x von y“. Diese Filme sind natürlich ganz schlimm und niveaulos und fast alle indiziert oder sogar beschlagnahmt. Also nichts für Kinderaugen!

Neuperlach kann nur mit dem Baggersee (Rothsee) im Truderinger Wald dienen. Ein Camp gibt es dort auch nicht (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Es ist eine Binsenweisheit, dass man auch über solche Filmreihen seit Jahren alles im Internet finden kann. Da sich Neuperlach.org mehr um die Schönheit der Welt kümmert (z.B. durch Veröffentlichung schöner Fotos der schönsten Hochhäuser in Neuperlach), soll es hier bei einem schönen Foto von einem originalen Filmschauplatz – ja, hierzu passend gibt es z.B. bei flickr unzählige Alben und Gruppen – belassen werden.

So leicht wird man neureich

Gewinnen kann so schön sein © Rainer Sturm / Pixelio

Ich bin ein richtiger Glückspilz. Denn ich gewinne praktisch täglich in Gewinnspielen. Einmal zählte ich sogar an einem Tag zehnmal zu den Gewinnern. An zehn meiner verschiedenen E-Mail-Adressen ging fast gleichzeitig eine Gewinnmeldung ein – dank unterschiedlicher Losnummern gewann ich tatsächlich laut der Gewinn-E-Mail jeweils schlappe 2 Millionen EUR. Das Beste: Die teuren Lose hatte ich nicht mal gekauft und trotzdem alles abgeräumt. Denn die Onlinelotterien sind wahre Freunde – sie losen einfach unter Trillionen von E-Mail-Adressen die Gewinner aus, sodass ein Loskauf erst gar nicht notwendig wird.

Auch heute erhielt ich wieder eine Gewinn-Mail. Ich hätte die Chance auf einen Gewinn von 25 EUR, heißt es. Nun bin ich doch ein wenig enttäuscht wegen der Höhe des Gewinns.

Nessie und die Sonnenblume

Sonnenblume (28.08.2009) © Thomas Irlbeck

In der nachrichtenarmen Zeit AKA Sommerloch holt man ganz gerne Nessie aus seinem Loch Ness. Ich begnüge mich mit der Aufnahme einer Sonnenblume, die ich gestern im Mangfalltal schoss.

Hier klicken für Album mit diesem und weiteren Fotos in höherer Auflösung aus dem Mangfalltal

Hier klicken für dazugehörige Diashow

Neuperlach ist überall (2)

Edeka Peschel
Edeka Peschel (24.08.2009) © Thomas Irlbeck

Der Peschelanger ist eine der bekanntesten Straßen in Neuperlach, schließlich haben das Ärztehaus und viele Geschäfte des Marx-Zentrum eine Adresse am Peschelanger. Benannt ist der Peschelanger nach Max Peschel, der unter anderem Direktor der Landesversicherungsanstalt Oberbayern und Mitglied des Bayerischen Landtags für die SPD von 1928 bis 1933 und nach dem Zweiten Weltkrieg war.

Aber es gibt nicht nur den Peschelanger. Denn in Ebersberg steht der Edeka Peschel. Der hat wahrscheinlich mit Max Peschel nicht viel zu tun, aber eine schöne Namensverbindung ist nun mal da.

Update 24.11.2017

Diese Namensverbindung erhält acht Jahre später eine neue, sehr nette Facette: Rewe im Marx-Zentrum schließt Ende November 2017 – Nachfolger: Edeka

Kunst-liches am Inn

Permanente Kunstausstellungen gibt es natürlich in Neuperlach, aber auch z.B. in Wasserburg am Inn.

Diashow von der ganzen Tour zeigen – hier klicken

Direkt am Inn steht dieses … (24.08.2009) © Thomas Irlbeck
… aber auch dieses und … (24.08.2009) © Thomas Irlbeck
… … dieses Kunstwerk (24.08.2009) © Thomas Irlbeck

Höher als Neuperlach erlaubt

Der Skyline Tower München an der Domagkstraße wird 23 Geschosse hoch (23.08.2009) © Thomas Irlbeck

In Neuperlach gibt es viele Hochhäuser, in Schwabing (Nord) werden es immer mehr.

Am  Skyline Tower wird noch gebaut. Wegen des vom Altoberbürgermeister Georg Kronawitter initiierten Bürgerentscheids darf er nicht höher als die Frauenkirche werden und muss daher unterhalb der 100-Meter-Grenze bleiben.

Diashow von der ganzen Tour zeigen – hier klicken

Die in der Nähe befindlichen Highlight Towers sind das derzeit zweithöchste Haus in München (nur das Uptown in Moosach ist mit 146 Metern noch höher).

Die Highlight Towers an der Schenkendorfstraße sind 126 und 113 Meter hoch, was 33 bzw. 28 Geschossen entspricht. Sie dürfen stehen bleiben, obwohl sie die Frauenkirche in der Höhe schlagen (23.08.2009) © Thomas Irlbeck
Die Highlight Towers mit der Tragseilbrücke im Vordergrund, über die bald die neue Tram 23 (erster Trambahnneubau in München seit rund 35 Jahren!) rollen wird (23.08.2009) © Thomas Irlbeck

Reise ins Märchenland

Märchenland
Das ist Wolfratshausen,genauer die Loisach. Es sieht aus wie im Märchenland. Kein Wunder, Dr. Stoiber und der Märchenwald sind nicht weit weg (19.08.2009) © Thomas Irlbeck

Am Mittwoch gönnte ich mir eine kleine Bildungsreise ins „Ausland“. Mit dem Rad ging es von Neuperlach nach Starnberg, dann weiter nach Wolfratshausen und wieder zurück in die Heimat.

Diashow von der ganzen Tour anschauen – hier klicken

Zur Website „Märchenwald Wolfratshausen“

Dem Müll eine Abfuhr erteilen

Der Müll stapelt sich fast bis zur Decke (17.08.2009) © Foto: Thomas Irlbeck

Sofas werden offenbar neuerdings vierfach (!) verpackt, dafür nehmen die freundlichen Spediteure die Verpackung nicht mehr mit. Das führt dann dazu, dass aus den ehemals gemütlichen Räumen eine Messie-Wohnung wird. Dazu braucht es jetzt kein Messie-Syndrom mehr, eine Bestellung im Onlinemöbelhaus ist nun völlig ausreichend und zielführend. Dabei geht es nur um die Verpackung eines einzigen Möbelstücks.

Ein seltener Gast in Neuperlach

Am 14. August (ab ca. 21.45 Uhr) bis 16. August (Betriebsschluss) und am Sonntag, 23. August (ganztägig) wurden bzw. werden zwischen den U-Bahnhöfen Kreillerstraße und Moosfeld Stromkabel verlegt. Daher fand bzw. findet zwischen den U-Bahnhöfen Innsbrucker Ring und Messestadt Ost nur ein eingleisiger Betrieb mit 20-Minuten-Takt statt.

Laut Beobachtung von Domi fuhren die „überschüssigen“ Züge der U2 heute bis Neuperlach Zentrum oder am Abend sogar bis Neuperlach Süd – im 20-Minuten-Takt. Damit gab die U2, die früher ganztägig nach Neuperlach rollte, ein kurzes Gastspiel in ihrer alten Heimat. Ein Beweisfoto hat Domi mitgeliefert.

(Bild entfernt)

Gastspiel in Neuperlach. Die U2 am heutigen Sonntag im U-Bahnhof Quiddestraße (16.08.2009, 15:48:37).

Besichtigung im neuen Pflegeheim Neuperlach

Die Zimmer haben weit heruntergezogene Fenster, quasi als Ersatz für Balkone, denn die fehlen (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Seit Mai letzten Jahres wird das Pflegeheim „Phönix Seniorenzentrum Neuperlach“ vor meinem Haus hochgezogen. Ich komme dauernd dran vorbei, alle Fenster meiner Wohnung zeigen den Bau, er dominiert folglich den Alltag. Da will man doch auch mal wissen, wie es innen aussieht, natürlich noch vor der offiziellen Eröffnung und bevor die ersten Bewohner einziehen.

Gestern war es dann so weit. Die Pflegedienstleitung erwartet mich schon vor dem Eingang. Die Heimleiterin und der Architekt stoßen dazu. Nun geht es los.

Als Erstes fällt mir auf, dass das Heim innen viel bunter ist als außen. Jedes Stockwerk hat eine Leitfarbe. Nun aber ist so ein Heim einfach ein Heim. Vielleicht wenig spektakulär, aber ein paar Besonderheiten und Interessantes gibt es dann doch im Laufe dieses Berichts.

In einer Wohneinheit integriertes Badezimmer (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Ich schaue mir zunächst eine der Wohneinheiten an. Die Bewohner bringen ihre Möbel mit – Ausnahmen sind lediglich Bett und Nachtkästchen. Entsprechend sind derzeit die Zimmer einfach leer. Aber gewissermaßen „bunt leer“.

Jede Wohneinheit (sprich Zimmer) hat ein angegliedertes Bad. Natürlich barrierefrei und auch generell gut geeignet für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

In der großzügigen Lounge, die sich in jedem Stockwerk findet, sollen alle Bewohner die Mahlzeiten einnehmen. Nur in Ausnahmefällen gibt es das Essen aufs Zimmer.

Lounge mit Stationsküche (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Die Mahlzeiten werden in einer eigenen Großküche im Souterrain bereitet. Hier wird derzeit noch gebaut und daher kein Zutritt gewährt. Also leider keine Fotos. Dafür wird mal ein Blick in den Innenhof geworfen. In diesem wird nun doch kein Teich installiert, aber ein Brunnen. Die Brücke, welche die Souterrain-Abgrabung überspannt, und damit für den Innenhofeingang fundamental wichtig ist, fehlt noch.

Der Innenhof mit Brunnen in Vorbereitung (im Bild unten leicht rechts). Der Eingang (links) kann in Ermangelung der fehlenden Brücke noch nicht benutzt werden, es sei denn, man möchte auf unsanfte Art die Abgrabung kennen lernen (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Demenzkranke laufen gerne im Kreis, und von Medizinern wird dies im Allgemeinen unterstützt. Bedingt durch der U-Form des Gebäudes kann innen kein „richtiger“ Rundkurs angelegt werden. Aber dafür draußen. Denn zur geschlossenen Demenzabteilung gehört ein eigener kleiner Erlebnisgarten mit integriertem Rundkurs. Dort soll noch ein Bereich mit Beeten angelegt werden, in dem die Kranken dann selbst garteln können. Das Bild zeigt im rechten Bereich einen Ausschnitt des Erlebnisgartens.

Blick auf eine der drei Terrassen sowie auf den Erlebnisgarten der Demenzabteilung mit dem Rundkurs (11.08.2009) © Thomas Irlbeck

Schön ist, dass man die bunt bemalte Mauer des alten Kindergartens bzw. des Jugendheims 6-Eck erhalten hat. Sie ist jetzt ein Teil des Erlebnisgartens. Wie ich erfahre, soll die Mauer aber neu gestrichen werden. Die schönen Bilder werden verschwinden. Schade.

So haben die Bewohner – die ersten ziehen am 16. September ein – nichts von diesen Malereien. Aber ein Heim, das innen bunter ist und geräumiger wirkt, als es das Grau außen nahe legt.

Die Besichtigung neigt sich nun dem Ende. Ich stelle noch diverse Fragen, obwohl ich während der Besichtigung schon so viel gefragt habe. Was hier noch erwähnenswert ist: Entgegen vieler Presseberichte wird die Cafeteria sich nicht nach außen öffnen, also keine Gaststättenkonzession erhalten. Sie ist exklusiv für die Heimbewohner und ihre Besucher da. Eine Beatmungsstation wird nicht realisiert. Aber ein Bereich mit jungen Pflegebedürftigen unter 60.

Weitere Bilder von der Besichtigung und auch noch einmal die hier gezeigten Bilder in höherer Auflösung gibt es auf flickr. Einfach hier klicken!

Zur offiziellen Website Phönix Haus Neuperlach