Umleitung! Busse fahren stadteinwärts von 19.11. bis 30.11.2018 durch Gerhart-Hauptmann-Ring statt Kafkastraße (Update 19.11.2018)

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Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1 (18.11.2018) © Thomas Irlbeck

Wegen Straßenbauarbeiten in der Kafkastraße fahren die Buslinien 55, 197 und 198 in Fahrtrichtung „Neuperlach Zentrum“ von Montag, den 19.11.2018, bis inklusive Freitag, den 30.11.2018, nicht durch die Kafkastraße, sondern durch den Gerhart-Hauptmann-Ring. Die Busse werden dabei zwischen den Haltestellen „Klinikum Neuperlach“ bzw. „Oskar-Maria-Graf-Ring“ und „Kafkastraße“ umgeleitet.

Als Ersatz für die Haltestelle „Sudermannallee“ wurde eine Behelfshaltestelle auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring auf Höhe der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (auch als Schwarze Schule bekannt, da sie früher mit schwarzen Fassadenplatten verkleidet war, heute ist die Fassade blaugrau) eingerichtet, die mit provisorischen Aufpflasterungen versehen wurde (Fotos).

Die Haltestelle „Klinikum Neuperlach“ kann von der Linie 197 Innenring nicht bedient werden!

Die Busse 55 und 198 halten am „Klinikum Neuperlach“, es wird aber die Haltestelle auf dem Karl-Marx-Ring angefahren (die auch von der Linie 195 Richtung „Michaelibad“ bedient wird).

Die andere Fahrtrichtung (stadtauswärts) ist nicht von der Umleitung betroffen, die Busse fahren hier regulär durch die Kafkastraße.

Busumleitung durch Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2 (18.11.2018) © Thomas Irlbeck
Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 3: Etwa in der Bildmitte im Hintergrund kann man bei genauem Blick die Schwarze Schule erkennen, die jedoch schon lange keine schwarze Fassade mehr hat (18.11.2018) © Thomas Irlbeck
Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 4 (18.11.2018) © Thomas Irlbeck

Haltestelle in Betrieb! (Update 19.11.2018)

Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck
Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 6 (19.11.2018) © Thomas Irlbeck

Buszug bedient Behelfshaltestelle

(Link: YouTube)

Neuperlacher Bushaltestelle Sudermannallee: Wieder eine Barriere weniger

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Baustellen-Ticker: Die Bushaltestelle Sudermannallee (55, 197, 198), die in der Kafkastraße liegt, wird noch bis inklusive zum 14. Dezember 2018 barrierefrei umgebaut. Um die Busbedienung des Quartiers im Neuperlach Osten aufrechtzuerhalten, wurden zwei provisorische Haltestellen ein Stück Richtung Fritz-Erler-Straße entfernt eingerichtet. Nach dem Umbau dürfen sich Besucher der beliebten Kirche St. Philipp Neri, Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Kafkastraße, Kunden des Sudermann-Zentrum sowie natürlich die Anwohner freuen.

Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 1 mit St. Philip Neri im Hintergrund. Hier war mal eine Haltestelle. Alle Bilder sind an der Kafkastraße entstanden  (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 2: Ersatzhaltestelle Richtung Neuperlach Zentrum (rechts, im Hintergrund die Grundschule an der Kafkastraße) (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 3: Ersatzhaltestelle Richtung Neuperlach Zentrum, näher dran (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 4: Ersatzhaltestelle Richtung Klinikum Neuperlach (links) (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 5: Hier war mal eine Haltestelle, hier ist noch eine Telefonsäule (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 6: Viel Material!  (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 7: Das Scbild macht auf die Fahrbahnverschwenkung aufmerksam (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 8: Provisorisches Haltestellenschild Richtung „Klinikum Neuperlach“ (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 9: Provisorisches Haltestellenschild Richtung „Neuperlach Zentrum“ (10.11.2018) © Thomas Irlbeck

Das Leben ist eine Baustelle. Zwei weitere Kreuzungen in Neuperlach Nord werden saniert (Update 09.11.2018)

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Noch mehr Baustellen: Die Kreuzungen Quiddestraße/Plettstraße/Staudingerstraße sowie Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße (diese: 03.09. bis 12.11) werden saniert. Lesereinsendung von Hanns Edel, vielen Dank!

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 1: Auf der Heinrich-Wieland-Straße vor dem Gervais-Danone-Haus. Die Heinrich-Wieland-Straße muss sogar zeitweise gesperrt werden (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 2: An der Heinrich-Wieland-Straße – die provisorische Betonsockel-Ampel verrät, was kommt (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 3: Vor dem Schulzentrum Nord (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 4: Dito (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 5: Blick von der Brücke des Schulzentrum Nord Richtung Westen. An der Brücke ganz hinten entsteht die zweite Baustelle (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 6: Dito. Die Ampel scheint zu schweben, ein netter Effekt (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 7: Baustellenkreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße, Blick Richtung Osten (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 8: Baustellenkreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße. Die Vorboten in Gestalt von provisorischen Betonsockel-Ampeln sind schon zu sehen (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 9: Dito (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 10: Kreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße mit der Agip-Tankstelle (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 11: Blick von der blauen Brücke an der Plettstraße Richtung Osten, im Hintergrund die Brücke des Schulzentrum Nord, dahinter die Baustellenkreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße. Ganz unten verläuft übrigens quer die Albert-Schweitzer-Straße (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 10: Dito, aber jetzt Blick Richtung Westen auf die Baustellenkreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße (19.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 30.08.2018

Während der Sanierung der Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße/Quiddestraße/Karl-Marx-Ring wird die Haltestelle „Karl-Marx-Ring“ der Buslinie 197 Innenring (ausdrücklich nur diese Fahrtrichtung) und N45 zur Kurt-Eisner-Straße verlegt:

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 11: Auf dem Karl-Marx-Ring, kurz vor der Kreuzung Kurt-Eisner-Straße, Blick Richtung Marx-Zentrum (30.08.2018). Foto: Lesereinsendung
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 12: Dito  (30.08.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 02.09.2018

Am 03.09. um 7 Uhr geht es los!

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 13: Die Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ der Buslinie 197 Außenring wird zur Mensa verschoben (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 14: Auf dem Mittelstreifen der Heinrich-Wieland-Straße sind derzeit Baumaschinen und Material gelagert (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier KreuzungenNeuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 15: Das außer Betrieb gehende Wartehäuschen Karl-Marx-Ring Innenring wurde seinen Sitzplätzen beraubt (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 04.09.2018

Auf den Baucontainer haben sie „etwas“ geschrieben:

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 16 (04.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das Buswartehäuschen an der Haltestelle „Karl-Marx-Ring“ (197 Innenring, N45) ist nun ganz verschwunden:

>Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 17 (04.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie berichtet, wird die Heinrich-Wieland-Straße im Kreuzungsbereich Karl-Marx-Ring/Quiddestraße während der Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Damit die Straße zumindest noch sinnvoll als Sackgasse genutzt werden kann, wurden zwei Wendeschleifen eingerichtet (eine in der Nähe des Gervais-Danone-Hauses, die andere ein paar Meter Richtung Michaelikapelle).

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 18: Wendeschleife in der Nähe des Gervais-Danone-Hauses (09.09.2018) Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 19: Zweite Wendeschleife – auf der anderen Seite der Kreuzung (09.09.2018). Foto: Frauke Baumann

Update 10.09.2018

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 20: Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße: Die Ampeln wurden abmontiert (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 21: Momentan braucht man sie auch kaum mehr, denn ein Abbiegen in die Heinrich-Wieland-Straße ist nicht mehr möglich – weder stadtein- noch stadtauswärts (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 22: Absperrung Heinrich-Wieland-Straße (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 23: Wendeschleife Heinrich-Wieland-Straße. Zur Orientierung: Der Kiosk ist links – außerhalb des Fotos (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 24: Kabelträger (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 25: Die Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ der Linien 197 Innenring und N4 wurde zur Kurt-Eisner-Straße vorgezogen. Damit den Fußgängern dort das Überqueren der Straße erleichtert wird, hat man eine Behelfsampel aufgestellt (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 26: Die erwähnte provisorische Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ 197 Innenring/N45 (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann

Update 11.09.2018

Das ist nicht so wirklich optimal! An der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Bajuwarenstraße/Heinrich-Wieland-Straße (zur Orientierung, die Michaelikapelle ist dort) sollte man vielleicht mal das Schild Ständlerstraße überkleben. Denn so biegen dauernd Autofahrer nach links in die Heinrich-Wieland-Straße ab, obwohl es hier baustellenbedingt gar nicht mehr zur Ständlerstraße geht – allenfalls noch in Gestalt einer Ehrenrunde durch die Wendeschleife.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 27: Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Bajuwarenstraße/Heinrich-Wieland-Straße (11.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 28: Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Bajuwarenstraße/Heinrich-Wieland-Straße (11.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2018

Blick zur zweiten Kreuzungsbaustelle an die Suuadfingerstraße/Quiddestraße/Plettstraße. Es gilt eine Einbahnregelung für die Staudingerstraße.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 29 (21.09.2018). Foto: Lesereinsendung
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 30 (21.09.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 31.10.2018

Der Umbau der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße nähert sich dem Ende. Das Wartehaus der Bushaltestelle Karl-Marx-Ring findet sich nun nahe an der Fahrbahn und nicht mehr abseits, so soll es sein! Die neuen Fahrbahnmarkierungen wurden bereits angebracht.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 31: Noch außer Betrieb – die neue Bushaltestelle Karl-Marx-Ring Innenring  (31.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 32: dito (31.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 33: Heinrich-Wieland-Straße. Links – außerhalb des Fotos – kann man sich den Kiosk dazudenken (31.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 34 : Kreuzung mit dem Schulzentrum Nord im Hintergrund (31.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.11.2018

Die Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße vor dem Schulzentrum Nord und dem Kiosk wurde gestern wieder freigegeben. Für Radler entfällt ein etwaiger Halt auf der Mittelinsel. Möglich wird dies durch den Umstand, dass die Radspur auf Höhe der Mittelinsel direkt auf der Fahrbahn verläuft, sowie durch die eigene Radampel.

Es gibt wieder die ganz alten Radampeln mit drei Lampen, die nun aber höher montiert sind. Damit können sie auch von Autofahrern gut gesehen werden, denn auch ein Autofahrer muss wissen, ob ein Radler momentan fahren darf oder nicht. Der Radfahrer bekommt durch das Aufschauen aber Nackenstarre.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 35 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 36 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 37 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 38 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 39: Neue Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ Innenring  (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 40 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 41 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck

So sah es da übrigens früher aus (vgl. mit Bild 35!). Radfahrer mussten u.U. auf der sehr schmalen Mittelinsel anhalten, denn es mussten zwei Ampeln hintereinander beachtet werden. Das ist jetzt eine Verbesserung!

Neuperlach Ampeln
Bild 42 (Archivbild von 2012) © Thomas Irlbeck

Quiddestraße: Barrierefreier (Update 18.12.2017)

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Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 1 (31.10.2017) © Thomas Irlbeck

Umbau der Bushaltestelle „Quiddestraße“. Hier zu sehen ist die Haltestelle für die Linie 197 „Außenring“. Der Einstiegsbereich wurde etwas angehoben, damit man noch „barrierefreier“ ein- und aussteigen kann. Kinderwagen oder Rollator schiebende Menschen freuen sich.

Ferner wurde/wird auch sonst alles erneuert, auch das Wartehäuschen, Ampeln und mehr. Bald kann man hier wieder ein- und aussteigen. Derzeit halten die Busse ein paar Meter entfernt Richtung Schulzentrum Nord, das man im Hintergrund schwach erkennen kann.

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 2 (31.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update (04.11.2017)

Die provisorische, ein paar Meter Richtung Karl-Marx-Ring versetzte Haltestelle des 197 Innenring live erlebt:

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Nett, Google+ hat die beiden Fotos so zusammengeklebt, dass der Eindruck entsteht, unser 197er würde nun alle 30 Sekunden verkehren:

Bushaltestelle Quiddestraße
Der Beitrag bei Google+

Update 18.12.2017

Die neue Bushaltestelle der Busringlinie 197 ist für beide Fahrtrichtungen in Betrieb gegangen. Jetzt kann wirklich barrierefrei in die Buszüge ein- und ausgestiegen werden. Der Monitor mit den Busabfahrtszeiten ist auch wieder in Betrieb.

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 5 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Studentenwohnheim Home Base: Es kommt Farbe ins Spiel

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Home Base
Bild 1: Modell, dem die aktuellen Fotos mittlerweile sehr nahe kommen © wob Immobilien, http://www.homebase-muenchen.de

Die letzten Wochen hat sich auch optisch viel getan am Home Base, dem neuen Studentenwohnheim am Rande des Marx-Zentrum. Es gibt übrigens nicht nur die Universitäten in Münchens Stadtmitte, die ein schönes Stück entfernt, aber mit der U-Bahn gut erreichbar sind. Es ist auch die Universität der Bundeswehr in Neubiberg zu nennen. Diese Nachbargemeinde von München liegt gleich hinter Neuperlach Süd. Mit dem Auto, mit dem Rad und auch mit den Öffis gut vom Home Base aus zu erreichen. Wer öffentlich fährt, muss einmal umsteigen: Vom Home Base mit der Ringlinie 197 zur Haltestelle Quiddestraße und von dort aus weiter mit dem Bus 199 zur Universität. Nun studiert mal schön!

Home Base vor der Fertigstellung
Bild 2: Vom Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger aus gesehen. Blick gen Südosten (23.10.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base vor der Fertigstellung
Bild 3: Vom Peschelanger gesehen, Blick Richtung Ost (23.10.2016) © Thomas Irlbeck

Handgemacht: Eine ganz besondere Einsendung zum Neuperlacher ÖPNV (Update)

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Die Trambahn nach Neuperlach wurde erst am 12.09.1970 eröffnet. Von diesem Tag stammt auch die Aufnahme. Vorher musste man auf Gummi nach Neuperlach reisen. Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

In den Anfangsjahren war Neuperlach noch überschaubar und es gab auch keine unzähligen Buslinien. Aus dieser Zeit (1968 bis 1973) stammen spezielle handgezeichnete Pläne mit der ÖPNV-Netz- und Angebotsentwicklung, die mir Matthias Hintzen einsandte. Ganz herzlichen Dank dafür!

Aus den Plänen ist auch der Takt ersichtlich: Jeder Strich steht für eine Fahrt pro Stunde und Richtung zur Hauptverkehrszeit.

Neuperlach nur mit Buserschließung – ohne Trambahn, aber auch ohne U-Bahn und S-Bahn, ja was heute unvorstellbar ist, war für die ersten Bewohner Realität. Dafür waren aber auch die Einkaufsmöglichkeiten bescheiden. Immerhin gab es ab Ende der 1960er-Jahre in der Baracke des heutigen FestSpielHaus (Plettstraße) den ersten Supermarkt in Neuperlach.

Es sei hier auch auf den älteren Artikel Die unbekannte Buslinie nach Neuperlach hingewiesen, der die anfängliche ÖPNV-Anbindung durchleuchtet.

Jetzt aber zu den Plänen. Wie immer: Ein Klick macht groß!

München-Neuperlach_1969
Netzplan 1968. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1969
Netzplan 1969. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1970
Netzplan 1970. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1971
Netzplan 1971. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1972
Netzplan 1972: Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1973
Netzplan 1973. Urheber: Matthias Hintzen

Update

Mit weiteren Plänen wird das Netz nun bis in die Gegenwart abgedeckt.

München-Neuperlach_1975
Netzplan 1975. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1977
Netzplan 1977. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980_06
Netzplan 1980 (Juni). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980-10
Netzplan 1980 (Okt). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1982
Netzplan 1982. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1985
Netzplan 1985. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1989
Netzplan 1989. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2002
Netzplan 2002. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2003
Netzplan 2003. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2012
Netzplan 2012. Urheber: Matthias Hintzen

Die unbekannte Buslinie nach Neuperlach

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Die Trambahn nach Neuperlach wurde eben eröffnet. Zu sehen ist ein M/m-Zug der Linie 11 an der Haltestelle Neuperlach Nord. Blick ist stadteinwärts. Foto ist vom 12.09.1970. Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

Die Trambahn nach Neuperlach wurde bekanntlich am 12.09.1970 eröffnet (mehr dazu hier). Bereits im Juni 1968 wurden aber die ersten Wohnungen in Neuperlach bezogen, wobei es unterschiedliche Versionen gibt, welcher Wohnblock zuerst fertiggestellt wurde. Die Frage aller Fragen ist aber, wie man die ersten zwei Jahre nach Neuperlach mit den „Öffis“ kam, wenn es doch noch keine Tram gab. Die Antwort ist naheliegend. Es verkehrte eine Buslinie, die vom Michaelibad (dem damaligen Endpunkt der Trambahnlinien 11 und 29) nach Neuperlach fuhr. Es ist die berühmte Linie 97.

Es wurde folgender Kurs gefahren:

Buslinie 97 (01.06.1968 – 12.09.1970)*
Michaelibad
Heinrich-Wieland-Straße
Rofanstraße
Quiddestraße
Plettstraße
(und zurück)**

* Quelle: Michael Schattenhofer: 100 Jahre Münchner Straßenbahn – Stadtarchiv München / Buch- und Kunstdruckerei Brenner + Stanglmeier, 1976
** Die Quelle lässt offen, ob es noch weitere Zwischenhalte gab

Ein Bild eines Busses auf der Linie nach Neuperlach habe ich leider keines, aber immerhin eines von der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Trambahneröffnung, also zu einem Zeitpunkt, als der Bus noch fuhr:

Die Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Trambahneröffnung. Blick ist Richtung Neuperlach. September 1970, Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e.V

Ab 1970: Zubringerlinie 97

Die Ringlinie 97 im Innenringbetrieb 2009 an der Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen. Wegen Bauarbeiten muss der Busfahrer Slalom fahren (Archivbild). Foto: Thomas Irlbeck

Nachdem die Trambahn eröffnet wurde, wurde die Buslinie 97 zum Trambahnzubringer umgestaltet (Haltestelle Karl-Marx-Ring, anfangs wurde auch die Haltestelle Neuperlach Nord angefahren) und sukzessive verlängert. Zeitweise lautete die Endstation im östlichen Teil schlicht und ergreifend Neuperlach Ost. Dabei wurde an der Position des heutigen Mercure-Hotels umgedreht. Die Haltestelle wurde später in Hugo-Lang-Bogen umbenannt. Denn weiter ging Neuperlach damals nicht, der Karl-Marx-Ring endete dort abrupt. Später erreichte die Linie 97 die Endhaltestelle Neuperlach Süd und bot damit einen Zubringer zur S-Bahn (1978), ab 1980 dann natürlich auch zur U-Bahn. Auch eine Endhaltestelle Neuperlach West gab es, diese existierte sogar lange Zeit weiter. Heute wird die Haltestelle nicht mehr bedient, es ist nur noch ein Parkplatz vorhanden (etwas südlich von der Stelle, wo die Nawiaskystraße den Adolf-Baeyer-Damm kreuzt, direkt vor der Ständlerstraße).

Die Linie (1)97 heute

Die Linie 97 lebt weiter, in Gestalt der Linie 197, die als Ringlinie weite Teile Neuperlachs abdeckt und vor allem als U-Bahnzubringer zu den U-Bahnhöfen Quiddestraße und Neuperlach Zentrum fungiert. Die Linie fährt etwas missverständlich als Innenring und Außenring. Der Radius der beiden Ringe liegt keine zehn Meter auseinander, es ist schlicht gemeint, dass die eine Linie im Uhrzeigersinn (Innenring) und die andere Linie entgegen des Uhrzeigersinns fährt (Außenring, logischerweise auf der anderen Straßenseite, was die zwei Ringe erklärt)..

Peschelanger/Marx-Zentrum: Auf der Suche nach dem Schweigerweg

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Bushaltestelle Peschelanger
Haltestelle Peschelanger (Außenring) (20.05.2013) © Thomas Irlbeck

Die Benennung einer Bus- oder Trambahnhaltestelle ist eine Kunst. Der Name sollte so gewählt werden, dass er die Verbindung zwischen dem Namen und dem, was dort zu finden ist und von den Fahrgästen typischerweise aufgesucht wird, bestmöglich herstellt. Sicherlich nicht nur in München wird als Name für die Haltestellen häufig die Querstraße herangezogen. Die Vorteile sind klar: Denn auf diese Weise werden die tatsächlichen Haltestellenpositionen gerade auf längeren, gar kilometerlangen Straßen gut markiert.

Wer heute in das Marx-Zentrum will, etwa zu einem Facharzt des renommierten Ärztehauses am Peschelanger, fährt folglich mit dem Bus (es ist die Ringlinie 197; früher verkehrte hier die Linie 97, zeitweise auch die Linie 39) bis zur Haltestelle Peschelanger. Der Bus rollt den gesamten Karl-Marx-Ring entlang, ergo ist der (kurze) Peschelanger ein durchaus sinnvoller Namensgeber, zumal ja Patienten des Ärztehauses, die ortsfremd sind, gezielt nach der Ärztehausadresse – es ist Peschelanger 11 – Ausschau halten.

Doch früher hieß die Haltestelle Schweigerweg. Äh, Schweiger… wie bitte? Es gibt aber überhaupt keine postalische Adresse Schweigerweg, somit wohnt kein Münchner am Schweigerweg. Jetzt könnte man zumindest damit argumentieren, dass die heutige Haltestelle Peschelanger gar nicht direkt am Peschelanger liegt, der ist nämlich noch ein schönes Stück davon entfernt. Dann sollte aber an der Haltestelle der Schweigerweg als Querstraße (oder Querweg) zu finden sein, denn irgendeine Bedeutung muss der Haltestellenname ja haben. So etwas wäre nicht untypisch. So gibt es z.B. in Neuperlach die Siegfried-Mollier-Straße, die auch keine postalische Adresse darstellt, aber nach der die Bushaltestelle vor dem Einkaufszentrum Life benannt ist. (Der Name ist so gesehen auch nicht glücklich, denn die Siegfried-Mollier-Straße ist nicht des Fahrgastes Objekt der Begierde.)

Schweigerweg/Peschelanger
Umgebungskarte Peschelanger. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Wenn man heute die Gegend an er Haltestelle Peschelanger absucht, wird man sehr wahrscheinlich nirgends ein Straßenschild mit dem Namen Schweigerweg finden. Vermutlich ist der breite Fußweg von der Haltestelle Richtung Kirche St. Monika der Schweigerweg oder der Fußweg in die entgegengesetzte Richtung, also Richtung Zehntfeldstraße. Oder beide gleichzeitig. Oder einer der anderen Wege in der Gegend, die so zu finden sind (siehe Umgebungskarte). Eine Erklärung könnte sein, dass nur die Schilder verschwunden sind, nicht aber der Weg. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob ich als Kind damals ein Straßenschild Schweigerweg gesehen habe. Vermutlich ja, aber ich habe keine Gewissheit.

Ein Neuperlach.org-Leser hatte noch die interessante Idee, dass der Schweigerweg eine ehemalige Straße gewesen sein könnte, die an dieser Stelle über das spätere Neuperlacher Gebiet führte. Alte Stadtpläne sprechen allerdings eher dagegen, wenngleich dort einige kleinere Wege nicht mit ihren Namen eingezeichnet sind. Ganz ausgeschlossen ist diese Erklärung also nicht, da tatsächlich eine Reihe von Straßen heute nicht mehr existieren bzw. nur noch als kurzer Stummel vorhanden sind. So etwa ist von der Corinthstraße nur noch ein kurzes Stück in der Nähe der Michaelikapelle (Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße) übrig geblieben. Früher führte die Corinthstraße als Landstraße von dort weiter fast bis Perlach (gemeint ist quasi Alt-Perlach). Damals (bis Ende der 1960er-Jahre) gab es dort nur Felder und so gut wie keine Bebauung.

Es stellt sich aber auch noch die nicht ganz unwichtige Frage, welcher Herr oder welche Frau Schweiger mit dem Schweigerweg geehrt wurde, der Nachname kommt ja nicht gerade selten vor.

1987: Die Umbenennung

Was den Haltestellennamen angeht, hatten 1987 die Verantwortlichen endlich ein Einsehen. Vermutlich hat sich ein Verband eingesetzt, die Haltestelle umzubenennen, da die meisten Fahrgäste zum Peschelanger oder zumindest zu einer Straße in der Nähe möchten, die auch im Stadtplan verzeichnet ist. Da hilft der Name Schweigerweg nur denjenigen, die maximale Irritation bevorzugen. Ab dem Sommerfahrplan 1987 heißt die Haltestelle nun Peschelanger (vielen Dank an Spirit of ChristianMUC aus dem Eisenbahnforum für die Recherche).

Jetzt aber die Frage aller Fragen: Wer hilft, das Rätsel ganz zu lösen? Es kann hier gerne die Kommentarfunktion dazu genutzt werden.

Haltestelle Peschelanger (Innenring)
Haltestelle Peschelanger (Innenring) (20.05.2013) © Thomas Irlbeck
Haltestelle Peschelanger (Außenring)
Haltestelle Peschelanger – Ist das im Hintergrund rechts der Schweigerweg? (20.05.2013) © Thomas Irlbeck
Haltestelle Peschelanger
Oder dieses Stück, auf dem wir hier stehen (hinter uns ist St. Monika) (20.05.2013) © Thomas Irlbeck
Haltestelle Peschelanger- DFI
Beide Wartehäuschen sind seit einiger Zeit mit DFI-Anzeigern ausgestattet (20.05.2013) © Thomas Irlbeck

Neue U7 nach Neuperlach ab dem 12. Dezember

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U7 bis 2013
Neues Logo

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember bekommt Neuperlach wieder eine zweite U-Bahnlinie (Neuperlach.org berichtete). Die U7 verkehrt ausschließlich im morgendlichen Schulverkehr von ca. 7:00 bis 9:00 zwischen Neuperlach Zentrum und Westfriedhof. Die Taktfolge liegt bei 10 Minuten. In den Schulferien fährt keine U7 nach Neuperlach.

Der erste Einsatz der U7 ist einen Tag später, am 12. Dezember, da der 11. Dezember ein Sonntag ist.

Die Linie ist eine Mischung aus U1, U2 und U5, da ihr Linienweg über die genannten Linien führt (U1: Westfriedhof – Kolumbusplatz, U2: Kolumbusplatz – Innsbrucker Ring, U5: Innsbrucker Ring – Neuperlach Zentrum). Die Linienfarbe spielt auf das Braunocker der U5 an bzw. strebt farblich eine Mischung aus U1 und U5 an.

Neben den Haltestellen sind auch einige wichtige Einrichtungen eingezeichnet. Information ist alles.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es handelt sich ausdrücklich um einen selbst erstellten Plan, nicht um einen offiziellen Plan des MVV, der MVG oder der Stadt München.

Ein Wagen der Linie 8 und wann er abfährt − die App „MVV Companion“

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Eigentlich war ich nie ein besonderer Freund des Immer-und-überall-erreichbar-Seins, sprich des Mobilfunks. Ein Defekt meines Museumsstücks – Smartphone traue ich mich zu dem historischen Gerät kaum dazu sagen – veranlasste mich dazu, ein richtiges Smartphone zu kaufen, ein Samsung Galaxy Ace, also mit Android-Betriebssystem.

Seitdem kann ich in meinem WLAN kostenlos surfen, was letztlich aber kaum was bringt, denn dazu ließe sich ja auch den Desktop-PC nehmen. Das Surfen unterwegs ist möglich, aber unbezahlbar, denn bereits nach einem kleinen Besuch einer Website musste ich zum Supermarkt laufen und mir eine neue Telefonkarte holen, die es dort für unschlagbare 15 oder 25 EUR gibt. Dann das umständliche Aufladen des Guthabens.

Also musste eine Datenflat her. Aber wofür kann man diese nutzen, außer ein wenig auf Spiegel online & Co. zu surfen und E-Mails zu versenden? Es gibt da was: Als Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel in München ärgert man sich, dass nur wenige Haltestellen mit einer DFI-Anzeige ausgestattet sind, die die Abfahrtszeiten der nächsten Bähnlis, Autobusse und Trämlis anzeigt.

DFI Schellingstraße
Eine DFI-Anzeige in München. Leider haben nur wenige Haltestellen so was. Foto: Tramgeschichten / Lizenz siehe: flickr

Hier steigt die kostenlose App „MVV Companion“ ein (die übrigens auch für das iPhone erhältlich ist). Sie zeigt die Live-Abfahrtszeiten an, fast ebenso wie auf einer echten DFI-Anzeige aus Metall und Kunststoff. Damit bekommt der vernachlässigte Friedrich-Engels-Bogen endlich eine zumindest virtuelle DFI-Anzeige:

MVV Companion
Die App "MVV Companion" mit dem Abfahrtsmonitor – der virtuellen DFI-Anzeige

Mit Wiesn-Zelten!

Die App kann aber auch Routen berechnen (einschließlich Fahrpreisen), verrät Störungsmeldungen, zeigt die aktuelle Umgebungskarte (ähnlich Google Maps) einschließlich eingezeichneter Haltestellen und wichtiger Einrichtungen (sogar die einzelnen Bierzelte auf der Wiesn sind abgebildet, wenngleich viele nicht das Problem haben, zu diesen zu gelangen, sondern wieder nach Hause zu finden) und den Schnellbahnnetzplan an. Dank der Satellitenortung GPS werden per Knopfdruck die räumlich nächsten Haltestellen berücksichtigt, was einem die Eingabe der Haltestellen- und Straßennamen erspart, wenngleich man mit der virtuellen Tastatur mit etwas Übung ganz gut tippen kann. Die Richtung zur Haltestelle wird per Pfeil dargestellt, die Entfernung erfährt man auch gleich.

Auch Fahrstuhlphobiker werden berücksichtigt

Eine Reihe von Einstellungen ermöglichen es, nur bestimmte Verkehrsmittel zuzulassen, etwa für Nostalgiker und besonders moderne Menschen das Trämle. Auch für Rollstuhlfahrer, aber auch Fahrstuhlphobiker gibt es entsprechende Optionen, die bei den berechneten Routen berücksichtigt werden. Die Bedienung ist recht intuitiv, die Installation aus dem Android Market sehr simpel.

Inzwischen gibt es auch eine Offlineausgabe als Betaversion, die logischerweise stark eingeschränkt ist. Sie kann im Wesentlichen nur Abfahrten laut Fahrplan zeigen. Routen sind nicht möglich. Umgebungskarten gehören auch nicht zum Repertoire, obwohl dies technisch mit entsprechendem vorab geladenen Kartenmaterial möglich, wenngleich sehr aufwändig wäre. Nur der Schnellbahnnetzplan steht auch offline zur Verfügung. Aber die Datenflat dürfte ja schon fast zum Standard gehören.

Das größte Problem, das ich mit der App hatte, war es, einen Screenshot zu erstellen, da die benötigte Zurück-Taste, die dazu länger zu drücken ist, einen Tab zurückspringt und auch sehr schnell (und fast immer) eine Sicherheitsabfrage stellt, ob man die Anwendung wirklich beenden möchte, die dann mit auf den Screenshot kommt. Zudem wird – schlimmer – der gesamte Bildschirm abgedunkelt, sodass dieser unbrauchbar wird. Hier half nur viel Fingerspitzengefühl und Geduld, die Zurück- und Home-Taste in einem geeigneten Moment zu drücken. Aber es hat ja dann doch noch geklappt. Sonst hätte ich halt die inzwischen reparierte Kamera genommen oder nach einer ganz neuen Lösung gesucht. Apps für die verschiedensten Zwecke gibt es schließlich eine ganze Menge, hier kann man dann in Zukunft beim Warten an der Haltestelle viel Zeit damit verbringen und den letzten Bus verpassen.

Update – Anzeige der Ringlinie 197

Erst kurz nach Veröffentlichung des Artikels fiel mir auf, dass die Anzeige für die Linie 197 nicht wirklich brauchbar ist. Da diese als Ringlinie verkehrt, ist die Endhaltestelle für beide Richtungen identisch. Man sieht also nicht, in welche Richtung der Bus fährt, ja nicht einmal, auf welcher Straßenseite einzusteigen ist. 2006 gab es beim echten DFI das gleiche Problem. Damals reagierte die MVG sehr schnell auf meine Meldung und änderte die Anzeige freundlicherweise und übrigens sehr zeitnah von „Neuperlach Zentrum“ in „Ring Neuperlach Innen“ bzw. „Ring Neuperlach Aussen“ (über das Doppel-S – richtig wäre natürlich „außen“ – sehen wir mal hinweg). Ich habe das jetzt auch mal gemeldet. Jetzt heißt es abwarten.

Update 2 – die mobile Version von MVG live im Browser

Solange der Fehler nicht korrigiert ist, behelfe ich mir mit dem Aufruf der mobilen Version von MVG live (http://mobil.mvg-live.de) im Browser. Man braucht keine zusätzliche App, hat dafür keine Standortbestimmung und kaum weitere Extras, aber man wird mit der fallweisen Anzeige „Ring Neuperlach Aussen“ und „Ring Neuperlach Innen“ statt „Neuperlach Zentrum“ belohnt. Jetzt wird offenbar ein anderer Datenbestand abgegriffen. Wenn man nur die Live-Abfahrtszeiten wissen will, reicht die Browserversion von MVG live prinzipiell aus, auch wenn’s nicht so komfortabel wie eine eigene App ist.

Die mobile Version von MVG-Live im Browser
Die mobile Version von MVG-Live im Browser. Hier stimmt die Anzeige beim 197er

Bus-Slalom 2011

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Am Neuperlacher Karl-Marx-Ring ist mal wieder Slalomkurs angesagt, weil das Fernwärmenetz erneuert wird. Mindestens 4 Bäume mussten unweit der ehemaligen Tankstelle zwischen Peschelanger und Friedrich-Engels-Bogen gefällt werden, um auf dem Randgrünstreifen eine provisorische Fahrspur einrichten zu können. Der schicke MVG-Bus der Linie 197 Innenring umfährt elegant die Hindernisse. Die Arbeiten begannen am Montag dieser Woche und werden voraussichtlich bis zum 06.05.2011 andauern.

Bus-Slalom 2011
Bus-Slalom 2011 (20.04.2011) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Fernwärmenetz 2011
Erneuerung Fernwärmenetz 2011, Infotafel an der Baustelle (20.04.2011) © Thomas Irlbeck

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen zurückverlegt

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Acht Wochen sollte die provisorische Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen Bestand haben, die am 7. April eingerichtet wurde. Provisorisch bedeutet hier, dass keine Unterstellmöglichkeit für den Regenfall vorgesehen war. Gedauert hat es dann leider doch fast doppelt solange. Wir erinnern uns, die Verlegung war notwendig geworden, da das derzeit noch im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen wurde.

Seit heute halten die modernen taubenblauen MVG-Busse der Linien 197 Innenring und N45 endlich wieder regulär am Friedrich-Engels-Bogen.

Keine Haarspalterei: Um Haaresbreite (Bilderstrecke)

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Eng geht es derzeit hier zu. Sehr eng. Denn das Pflegeheim wird an das Fernwärmenetz angeschlossen und entsprechend die Straße für acht Wochen „geöffnet“. Die freundlichen Baustellenleute haben einen Slalomkurs eingerichtet, damit die Löcher im Boden umfahren werden können.

Siehe hierzu:

Was rollt denn da von vorne an? Ein schicker MVG-Gelenkbus der Linie 197 Innenring. Ob das mal gut geht? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
Beim Slalomfahren ist höchste Präzision angesagt. Wenn der Bagger nicht da stünde, wäre alles einfacher (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Jetzt geht es wirklich um die sprichwörtlichen Millimeter. Aber die Barke bleibt stehen (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Aus verschiedenen Perspektiven … (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
… wird erkennbar … (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
… wie eng es hier zugeht (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
An der Seite hätte kaum noch eine Briefmarke Platz. Der Mischer lädt hier nichts ab, der will nur durch. Aber wie, wenn es hier so eng ist wie in der U-Bahn zur Wiesn-Zeit? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen verlegt

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Fahrgäste müssen umdenken: Im Rahmen des Anschlusses des Pflegeheim Neuperlach an das Fernwärmenetz der SWM wurde die Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Innenring und der Nachtlinie N45 heute nach Süden verlegt. Die Kraftbusse der MVG halten jetzt die nächsten rund acht Wochen unmittelbar nach der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Friedrich-Engels-Bogen.

Die Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Außenring ist nicht betroffen.

Trotz auffälliger Beschilderung warten immer wieder Fahrgäste an der aufgehobenen Haltestelle. Eine Fahrgästin (ja, ich weiß, das Wort gibt’s gar nicht) musste ich erst lange überreden, bevor sie sich auf den Weg zur Ersatzhaltestelle machte.

Das sieht nicht gut aus (07.04.2009). Vom 07.04.2009 an halten hier rund acht Wochen keine Omnibusse mehr. Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Die Ersatzhaltestelle ist für viele noch ungewohnt (07.04.2009).

Dort, wo sonst die schicken Gelenkbusse der MVG halten, um Hinz und Kunz zur Untergrundbahn zu kutschieren, wird nun eine ganz andere Art der Beförderung vorbereitet – der Transport von Wärme, damit es Opa Friedrich Franz in seinem neuen Pflegeheim auch richtig schön warm hat (07.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Das Pflegeheim Neuperlach steht kurz vor dem Anschluss an das Fernwärmenetz (10.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck

Der Nachtbus kommt an Werktagen zurück

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Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen (rechts ist ansatzweise die Baustelle des zukünftigen Pflegeheim Neuperlach zu sehen). Hier wird der Nachtbus N45 in Zukunft auch an Werktagen halten (24.11.2008). Foto (Handycam): Thomas Irlbeck

Obwohl der Stadtteil immerhin 55.000 Einwohner hat, waren die Neuperlacher bislang werktags nachts auf das Taxi oder den eigenen Pkw angewiesen. Lediglich an Wochenenden verkehrte ein Nachtbus. Zwar startete der Nachtbus (damals N95) vor 14 Jahren mit einem täglichen Betrieb, wurde aber wegen zu geringen Fahrgastzahlen dann nach lediglich zwei Jahren auf einen reinen Wochenendbetrieb umgestellt.

Doch nun wird dem nicht gerade weltstädtisch anmutenden Zustand ein Ende bereitet, denn mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember schließt der Nachtbus N45 wieder die nächtliche Lücke an Werktagen. Immerhin alle 60 Minuten − in den Nächten Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor einem Feiertag gar alle 30 Minuten − verkehrt die Buslinie N45 vom Ostbahnhof nach Waldperlach.

Am Linienweg ändert sich nichts. Stadtauswärts fährt der Bus einen Teil des 197er-Innenrings ab und bedient damit die Neuperlacher Haltestellen Holzwiesenstraße, Nawiaskystraße, Staudingerstraße, Plettstraße, Quiddestraße, Karl-Marx-Ring, Peschelanger, Friedrich-Engels-Bogen, Hugo-Lang-Bogen, Oskar-Maria-Graf-Ring, Krankenhaus Neuperlach und Tribulaunstraße.

Stadteinwärts nimmt der N45 einen kürzeren Linienweg ohne „Neuperlach-Runde“ und orientiert sich in etwa am M55, ohne aber einen Abstecher nach Neuperlach Zentrum zu machen.

Hier der konkrete Linienweg:

N45 stadtauswärts
Ostbahnhof
Orleansstraße
Kustermannpark
Anzinger Straße
Karl-Preis-Platz
Ramersdorf
Diakon-Kerolt-Weg
Woferlstraße
Weddigenstraße
Pfanzeltplatz
Wilhelm-Hoegner-Straße
Holzwiesenstraße
Nawiaskystraße
Staudingerstraße
Plettstraße
Quiddestraße
Karl-Marx-Ring
Peschelanger
Friedrich-Engels-Bogen
Hugo-Lang-Bogen
Oskar-Maria-Graf-Ring
Krankenhaus Neuperlach
Tribulaunstraße
Gefilde
Eulenspiegelstraße
Waldheimplatz
Waldperlach
N45 stadteinwärts
Waldperlach
Waldheimplatz
Eulenspiegelstraße
Gefilde
Friedhof Perlach
Wilhelm-Hoegner-Straße
Pfanzeltplatz
Weddigenstraße
Woferlstraße
Diakon-Kerolt-Weg
Ramersdorf
Karl-Preis-Platz
Anzinger Straße
Orleansstraße
Ostbahnhof