Ausstellung „.ausgestrahlt“ mit Vortrag/Diskussion und Finissage im Kulturhaus Neuperlach

Werbung

Geothermie .ausgestrahlt Plakat
Vortrag und Diskussion zur Ausstellung „.ausgestrahlt“ (Anklicken zum Herunterladen)

Vortrag und Diskussion am 4. Mai 2016

Zum 5. Jahrestag von Fukushima und zum 30. Jahrestag von Tschernobyl eröffnete das Kulturhaus am 7. April 2016 die Informationsausstellung „.ausgestrahlt“. Mit dieser Ausstellung will das Kulturhaus den Blick auf erneuerbare Energien richten. Dazu hält Dr. Erwin Knapek, Mitglied des GtV-Bundesverbandes Geothermie und Präsident des Wirtschaftsforums Geothermie, am Mittwoch, den 4. Mai 2016, um 19 Uhr einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Die Ausstellung „.ausgestrahlt“ ist bis 13. Mai 2016 jeweils Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, außerdem während aller öffentlichen Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung.

Finissage am 13. Mai 2016 mit musikalischer Darbietung

Zur Finissage am Freitag, den 13. Mai 2016, wird Danny Streete um 20 Uhr uns mit seinen musikalischen Balladen der Rock-, Pop- und Folkgeschichte erfreuen. Sie hören Musik und Geschichten von und über Bob Dylan, Cat Stevens, John Denver u. a.

Finissage ausgestrahlt Plakat
Vortrag/Diskussion sowie Finissage zu „.ausgestrahlt“ (Anklicken zum Herunterladen)

Brüderle zur Freiheit

Werbung

Rainer Brüderle
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Von der FDP ist der. Foto: Liberale / Lizenz siehe: flickr

Die FDP bekommt wahrscheinlich eine neue Führung. Ich bekenne mich ausdrücklich nicht dazu, der FDP bei der letzten Bundestagswahl meine Stimme gegeben zu haben. Ich gebe aber zu, zumindest mit dem Gedanken gespielt zu haben. Es hat mich aber alles andere als erfreut, dass ich meine Wahlentscheidung nicht bereuen musste. Denn selten hat mich eine Partei so enttäuscht wie die FDP, die ja auch für diejenigen da sein sollte, die sie nicht gewählt haben.

Bis auf die von mir sehr geschätzte, standhafte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die noch ein gewisses bürgerliberales Korrektiv in der Partei darstellt, haben mich fast alle FDPler maßlos enttäuscht. Man kann alle Flops gar nicht aufzählen. Die FDP hat nur bewiesen, dass sie eine zutiefst wirtschaftsliberale Partei ist und nicht einmal auf dem Gebiet ihre Arbeit souverän erledigt. Bei der Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers musste die Partei den Vorwurf über sich ergehen lassen, hier auf eine Spende der Hotelbranche reagiert zu haben. An der viel geschmähten Gesundheitsreform der Großen Koalition hat Philipp Rösler nur ein wenig herumgedoktert, das heißt, einige Parameter verändert, ohne das System an sich zu reformieren. Das Ergebnis ist, dass es für die meisten Versicherten teurer wurde und bald durch einsetzende und steigende Zusatzbeiträge noch viel teurer wird. Steuersenkungen und -vereinfachungen fielen dem Rotstift oder dem Unvermögen zum Opfer – man weiß es nicht so genau.

Atom
Spötter sahen dieses Zeichen als Identifikationsfarben für die schwarz-gelbe Koalition. Dies ist wohl jetzt vorbei. Foto: sulamith.sallmann / Lizenz siehe: flickr

Außenminister Guido Westerwelle hat immer seine Rolle als Außenminister noch nicht so richtig gefunden und hat mehrfach (etwa Libyen, Freilassung der BILD-Reporter im Iran) keine überzeugende Figur abgegeben. Da erscheint es nur logisch, wenn er genau das bleiben will, wo es derzeit hakt – im Außenministerium. Denn dann kann er ja noch an seinem Ansehen als Außenminister arbeiten. Dass er als Vorsitzender fertig hat, weiß Westerwelle. Philipp Rösler oder Christian Lindner soll es nun richten. Rainer Brüderle hat wohl jegliche Chance auf den Partei-Bundesvorsitz mit der Wahlpleite in Rheinland-Pfalz, wo er als Konsequenz den Landesvorsitz abgab, verspielt. Brüderle wird also nicht der neue FDP-Denker, der die freiheitliche Ausrichtung der Partei neu justieren kann.

Dennoch darf man die Hoffnung nicht aufgeben. Ich selbst mag den liberalen Gedanken, da er die Leute nicht in ein Korsett einschnürt. Das schließt ja nicht aus, sich auch für eine vernünftige soziale Absicherung auszusprechen. Daher wäre es erstrebenswert, wenn sich die FDP neu erfindet und sich wieder mehr dem Freiheitsgedanken verpflichtet, der auch den Bürgerrechten eine führende Rolle einräumt. Bei dem sehr seltsamen Atomkurs, der in seinem schnellen Wechsel bei der FDP noch unglaubwürdiger wirkt als bei der CDU/CSU, darf man seine Zweifel haben. Aber die neue Führung ist ja noch nicht installiert.

Update

Nun ist es offiziell, Guido Westerwelle wird nicht mehr für den FDP-Vorsitz kandidieren.