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Tausche Parkplatz mit Wohnhaus – Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring

Nachverdichtung OMGR Map.jpg
P: Der Parkplatz wird bebaut. Die beiden anderen Häuser  im eingekreisten Bereich werden um ein Geschoss aufgestockt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Zur Orientierung: Der Aldi ist hier ganz in der Nähe (vgl. auch Karte). Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt. Bauherr ist die GWG AG.

Offizielle Seite der Architekten mit dem Projekt:  Oskar-Maria-Graf-Ring – München – Nachverdichtung

21.05.2018

Der Parkplatz ist bereits gesperrt.

Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck

26.05.2018

Es wurde bereits schweres Gerät angefahren.

Nachverdichtung OMGR
26.05.2018 © Thomas Irlbeck

27.05.2018

Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck

04.06.2018

Die Bauarbeiten beginnen.

Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck

15.06.2018

Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck

25.02.2019

Der Parkplatz ist bereits abgesperrt.

Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck

03.06.2019

Nach längerer Pause wird nun wieder an der Baustelle gearbeitet. Heute wurde Asphalt abgetragen.

Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck

14.08.2019

Nach langer Zeit der Vorbereitungen und auch des Wartens scheint es nun endlich loszugehen mit den eigentlichen Bauarbeiten – beginnend mit dem Kelleraushub. Entsprechendes Gerät zum Setzen von Spundwänden wurde angeliefert, wie die Fotos von heute zeigen.

Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck

23.08.2019

Derzeit werden an den Begrenzungen der späteren Baugrube im engen Abstand Löcher gebohrt und Stahlträger in den Boden gelassen. Daraus werden später Spundwände entstehen, welche die Baugrube stabilisieren und u.a. ein Abrutschen der umliegenden Häuser verhindern. Die beiden Häuser, die aufgestockt wurden, wurden bereits vor einiger Zeit eingerüstet.

Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck

13.09.2019

Inzwischen ist eine recht ansehnliche Baugrube entstanden.

Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck

28.09.2019

Baugrube mit Spundwänden:

Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck

09.02.2020

Man befindet sich kurz vor Errichtung der ersten Parterrewände.

Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck

08.03.2020

Das Parterre steht bereits.

Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck

13./14.05.2020: Ratatazong, ratatazong. Weg ist der Balkon!

Bei den beiden zu sanierenden und aufzustockenden Häusern werden gerade die Balkone abgefräst. Die Architektenpläne zeigen die sanierten/aufgestockten Häuser mit Balkonen, gehen wir also davon aus, dass wieder Balkone kommen. Die ersten drei Fotos stammen von Harry Weber. Vielen Dank, dass ich die Fotos zeigen darf!

Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2020

Der Neubau hat das vierte Geschoss erreicht!

Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
16.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 04.07.2020

Es wird bereits am 5. und obersten Geschoss gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.07.2020 © Thomas Irlbeck
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Nachverdichtung nach oben – An der Kafkastraße wird aufgestockt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses auf dem Flachdach. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Aufstockung Kafkastraße
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck
Update (29.06.2017)

Update (29.06.2017)

Nach nur einer Woche stehen die ersten Mauern in einer Kombination aus Beton (Außenwände) und Ziegel (Innenwände).

Aufstockung Kafkastraße
Bild 14 : Flach war gestern – das neue Dach bekommt eine sanfte Schräge. Das Wasser bedankt sich dafür, dass es leichter abfließen kann (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 15 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 16 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 17 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 18 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 19 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 20 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (30.06.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 21: Teleaufnahme von meiner Loggia aus (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 22 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 23 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (10.07.2017)

Das Dach ist inzwischen in großen Teilen gedeckt.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 24 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 25 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 26 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fenster werden eingesetzt (19.07.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 27 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 28 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Wärmedämmung abgeschlossen (28.08.2017)

Das zusätzliche Geschoss hat nun seine Wärmeplatten erhalten. Der Winter kann kommen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 29 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 30 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fassade verputzt (04.09.2017)

Die Außenwände sind nach der angebrachten Wärmedämmung nun verputzt.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 31 (04.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Neue Farbe (ab 06.09.2017)

Ein neues Stockwerk kommt, die alte Farbe geht.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 32 (06.09.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 33 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 34: Danke an den Föhn! (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Final wirkender Zustand (18.12.2017)

Aufstockung Kafkastraße
Bild 35 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 36 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder

Waschbeton am Funkmast

Waschbeton am Funkmast
Bild 1: Waschbeton am Funkmast. Blick von der Heinrich-Lübke-Straße (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 2: Ansicht mit dominierendem Funkmasten. Rechts die BLM, im Hintergrund ist ein Stückchen des Waschbeton-Baus zu sehen (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt in Neuperlach Mitte an der Heinrich-Lübke-Straße 25, Ecke Schumacherring, wurde von der Deutschen Bundespost errichtet. Der Telekommunikationsbereich firmiert ja heute bekanntlich unter „Deutsche Telekom“. Das Halteverbotsschild mit Ausnahmen für Fahrzeuge der Deutschen Telekom bestätigt dies. Der Bau wurde einmal um ein Geschoss aufgestockt, wohl in den 1980er-Jahren. Daneben liegt die BLM (Bayerische Landeszentrale für neue Medien) und der Telekom-Funkmast.

Waschbeton am Funkmast
Bild 3: Detailansicht Fassade (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Die einzige Erwähnenswerte des Quaderbaus scheint die Waschbeton-Fassade zu sein). Irgendwelche architektonischen Spielereien hielt man bei Gewerbebauten offenbar nicht für angebracht.

Bei Waschbeton handelt es sich um Beton, dessen Gesteinskörnung durch eine besondere Oberflächenbehandlung erzeugt wird. Er wird vor allem als dekoratives Element für Fassaden eingesetzt. Die Bezeichnung kommt daher, dass nach Entfernung der Gussform die Zementschlämme mit einem starken Wasserstrahl ausgewaschen werden. Die Herstellung ist genauer auf Wikipedia beschrieben.

Nur auf den ersten Blick Langeweile

Ein genauerer Blick zeigt jedoch Außentüren im ersten und zweiten Stockwerk, die offenbar in den Abgrund führen, haben sie doch sogar eindeutig Außengriffe.

Funktion des Gebäudes

Waschbeton am Funkmast
Bild 4: Türen in den Abgrund? (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 5 (30.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die niedrigen Fenster lassen auf ein Betriebsgebäude mit technischen Telekommunikationseinrichtungen schließen, weniger auf Büros. Die Außentüren wurden sehr wahrscheinlich dafür vorgesehen, Telekommunikations-Komponenten im Falle von Defekten oder bei Austausch durch leistungsstärkere Versionen auf einfache Weise – mithilfe eines mobilen Lkw-Krans – an- bzw. abliefern zu können. Das Schild mit der Warnung vor schwebenden Lasten weist darauf hin. Ein fest installierter Kran ist nicht vorhanden, auch zeigt Google Maps keine Reste einer solchen Einrichtung auf dem Dach. Aber für das unterste Stockwerk, für das auch ein paar Zentimeter Höhenunterschied zu bewältigen sind, wurde eine Hebebühne im Boden vor dem Gebäude eingelassen. Dort ist auch die allgemeine Anlieferung.

Waschbeton am Funkmast
Bild 6: Ladetüre im Erdgeschoss (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 7: Das Schild warnt vor der Gefahr. Der Aufenthalt bzw. Verkehr unterhalb von schwebenden Lasten ist verboten! (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Über eine heute abweichende Nutzung ist nichts Näheres bekannt. Laut Werbeplakat am Gebäude sind in dem Gebäude Büros/Gewerbeflächen, die alle vermietet sind.

Waschbeton am Funkmast
Bild 8: Das Gebäude vom Anfang des Schumacherring aus gesehen (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 9: Ein Stückchen dem Schumacherring gefolgt (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 10: Eingangsbereich (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Waschbeton am Funkmast
Bild 11: Anfahrtsbereich (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
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Architektur Ärgerliches/Nerviges Bilder Sanierung/Abriss/Bau Soziales

Aus 6 mach 8, das Ergebnis ist erst einmal 0! Teilweiser Baustopp an der Gewofag-Baustelle

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 1: Die Gewofag-Baustelle. Für einen der beiden hier geplanten Gebäudekomplexe (den südlichen) wurde ein Baustopp verhängt. Wir sehen hier vor allem den nördlichen Teil (WA1), der südliche (WA2) ist im Bild ganz links (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

 

 

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 2: Sozialer Wohnungsbau mit gefalteten Fassaden, Loggien, ziegelrotem Kratzputz und Klinkersockel. So soll es einmal aussehen (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Die Wohnungsnot ist in München so groß wie noch nie, vor allem fehlt bezahlbarer Wohnraum. Da sind die Gewofag-Mietwohnungen, die derzeit in Neuperlach Süd an der Carl-Wery-Straße, Höhe Therese-Giehse-Allee, gegenüber dem Leonardo Hotel, entstehen, eine Bereicherung. Die 438 Wohnungen werden sozial gefördert, wobei verschiedene Fördermodelle zum Einsatz kommen. Der größte Teil der Teil der Wohnungen fällt unter den KMB (Konzeptioneller Mietwohnungs-Bau), ein weiterer Teil der Wohnungen basiert auf dem Modell München-Modell-Miete und beim Rest kommt eine einkommensorientierte Förderung zum Tragen. Bei den KMB-Wohnungen gelten keine Einkommensgrenzen, sodass sie für alle Münchner interessant sind, dennoch werden diese Wohnungen über 60 Jahre verhältnismäßig günstig vermietet. Denn in dieser Zeit ist garantiert, dass die Miete nur im Rahmen der Anpassung an den Verbraucherpreisindex erhöht wird.

Baustopp für den Komplex WA2 (südlich)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 3: Mit acht Geschossen schafft man mehr Wohnraum als mit sechs, dachte sich die Stadt. Dabei sollen aber einige Vorschriften verletzt worden sein (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Doch leider gibt es mit dem Bauvorhaben derzeit mächtig Ärger. Wie die Abendzeitung berichtete, darf der südliche Gebäudekomplex (WA2) vorerst nicht weitergebaut werden. Nachbarn hatten geklagt, weil die Stadt die Gebäude nicht wie ursprünglich geplant bei sechs Geschossen belassen, sondern teilweise auf acht Geschosse aufgestockt hatte. Dabei seien laut Gericht unter anderem Mindestabstände überschritten worden. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wehrt sich gegen Kritik seitens der CSU, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Reiter bringt dabei unter anderem vor, dass die Aufstockung der beiden Gebäude von sechs auf acht Geschosse auch von den CSU-Stadträten im Gewofag-Aufsichtsrat beschlossen worden sei.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 4 (26.02.2017) © Thomas Irlbeck

Der Komplex WA1 (nördlich) ist nicht betroffen. Hier gehen die Bauarbeiten weiter und es bleibt entsprechend bei acht Geschossen.

Hoffen wir einmal, dass der teilweise Baustopp bald aufgehoben werden kann, aber erfahrungsgemäß ziehen sich solche Umplanungen oft stark in die Länge. Etwaige weitere Gerichtsverfahren könnten weiter auf die Bremse treten. Eine etwaig geänderte Planung soll so erfolgen, dass auch der südliche Komplex WA2 mit acht Geschossen errichtet werden kann. Die Fotos zeigen die Baustelle und sind gestern, am Sonntag, den 26.02.2017, entstanden.

Update (24.06.2017)

Es soll nun einen Kompromiss mit gestaffelter Höhe geben. Der Nordbau soll sechs bis acht Geschosse erhalten, der Südbau zwischen zwei und sieben. Es sollen 376 Wohnungen entstehen statt 422 (anderen Quellen zufolge waren es 438). In den ältesten Planungen mit sechsgeschossiger Bauweise waren es noch 327 Wohnungen. Das Ziegelrot verschwindet zugunsten eines weißen Anstriches, damit der Bau nicht so dominant wirkt.

Update (01.08.2017)

Jetzt wächst der Bau in die Höhe.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 5 (01.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update (29.08.2017)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 6 (29.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update (17.10.2017)

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 7 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 8 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.01.2018

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 9 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 10 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 11 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 12 (24.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 06.05.2018

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 13 (06.05.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 14 (06.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 26.10.2018

Die beiden Wohnblöcke nähern sich der Fertigstellung. Auf der Südwestseite ist die Fassade schon sehr weit fortgeschritten. Auch die Frage, die jüngst an mich herangetragen wurde, ob es Balkone geben werde, wird beantwortet: Ja, es gibt welche, genau genommen sind es sogar Loggien, die nach meinem Empfinden aber ruhig noch etwas breiter hätten ausfallen können.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 15 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 16 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 17 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 18 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 19 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 20 (26.10.2018) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 21: Loggia-Detail (26.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 19.04.2019

Nun ist auch die Vorderseite so weit fertiggestellt (zur Rückseite siehe weiter oben, dass das Gerüst abgebaut werden kann. Mächtig und wie eine Wand wirkt der Bau, sodass ihn manche schon als neue Chinesische Mauer bezeichnen. Hat der Bau dieses eher nicht nett gemeinte Attribut verdient?

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 22: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 23: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 24: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 25: Nordbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 26: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 27: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 28: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 29: Nordbaubau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 30: Südbau (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 31 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 32 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 22.07.2019

Die Wohnanlage (der südliche Block) von Unterbiberg aus gesehen.

Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 33 (22.07.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 34 (22.07.2019) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Neuperlach Süd
Bild 35 (22.07.2019) © Thomas Irlbeck